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Ultraleicht Trekking

Kondens - Bivi - Tarp - 1W/2W Zelt


Patxi

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Wer hat von euch mehr Erfahrung wie das mit der Kondens Bildung sich verhält.

Ich hatte bis jetzt gute Erfahrung im Einwandzelt und einen Daunenquilt, wenn ich ein tyvek Bivi (3FUlGear) verwendet, so dass der Schlafsack nicht so feucht wird. Die Zeitwand würde dann innen und außen voller Kondens und nur manchmal der tyvek außen etwas. Besonders an der Fußbox.

Nun habe ich auf Sizilien nur das Tarp dabei und da das Wetter z.zt. trocken ist, immer cowboy camping gemacht.

Ein Nylofume drunter, Faltisomatte drauf, dann den Daumen Schlafsack in tyvek Mumien Bivi.

Die Temperaturen gehen von relativ warm auf gut frisch (unter 10 Grad) schnell hinunter. Der tyvek wird öfters außen wie auch unten feucht. Und damit der Daunen Schlafsack.

Verhält sich nun das travelers wir die Zeltwand? Alles nass in der früh. Dumm... Die Schlafplätze have ich schon ausgesucht. Also nicht beenden Wasser, evtl unter Baum etc.

Macht es einen Unterschied, wenn ich nun das Tarp drüber spanne? Ich hab so ein chinesisches frisch Tarp, was auf einer kurzen Seite offen ist. Es höher zu spannen für mehr Durchzug macht mehr Aufwand. Hatte es einmal einfach niedrig (Heringe ohne Leine) am Boden und da stößt man natürlich schnell an die Plane an.

Was könnt ihr empfehlen? Doch eher über das Tarp aufspannen?

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Condens wirst du immer haben.

Luftfeuchte und eigene Ausdünstung,

auch die Platzwahl,was du ja beachtest.

Ein Tarrp kann den den effeckt eines / Carport / haben ,

und die condensation des Morgentau reduzieren.

Der Bivi stellt die "Condenastionsgrenze" dar.

Hier trift von innen (feucht)warm , auf vonausen kalt .

Einfach ein bisschen "feuchte" akzeptieren ,

und tagsüber kurz in Sonne trocknen.

 

Die "Condenastionsgrenze" ist ein eigenes Thema ,

damit kannst du Tagelang studieren ,und bist trotzdem nicht schlauer.

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vor 10 Minuten schrieb bieber1:

 

Der Bivi stellt die "Condenastionsgrenze" dar.

[…]

Die "Condenastionsgrenze" ist ein eigenes Thema ,

damit kannst du Tagelang studieren ,und bist trotzdem nicht schlauer.

Da Du den Begriff nun zweimal genannt hast, aber selbst Google damit nix anfangen kann, wärst Du vielleicht zu etwas mehr Aufklärung bereit?

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Er meint wohl Taupunkt, und wo der zu liegen kommt (in die Isolation hinein, innen am Ausserzelt etc.)

Die andere Art von Feuchtigkeit sind manchmal Nebelschwaden. Da hat dann ein Zelt gegenüber einem relativ offenen Tarp Vorteile, egal wo der Taupunkt genau ist. In den Alpen hatte ich das machmal: da zog eine Nebelbank durchs Tarp und innert Minuten war alles nass...

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vor 11 Stunden schrieb bieber1:

...

Ein Tarrp kann den den effeckt eines / Carport / haben ,

und die condensation des Morgentau reduzieren.

Der Bivi stellt die "Condenastionsgrenze" dar.

Hier trift von innen (feucht)warm , auf vonausen kalt .

Einfach ein bisschen "feuchte" akzeptieren ,

und tagsüber kurz in Sonne trocknen....

Ja, ich habe das Gefühl ich stellte das tarp bei guten Bodenbedingungen dann nicht nur wegen dem Treffen auf, sondern, damit hoffentlich weniger Kondens am/im Bivi ist. Und auch weiter ausladende Bäume, wenn möglich mit Waldboden. Auf Gras ist von Gras dann viel feucht.

Das tarp ist halt wesentlich leichter zu trocknen und angenehmer wenn feucht als der Schlafsack.  Nasse Daune einpacken tut mir schon richtig weh

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vor 10 Stunden schrieb ULgeher:

Er meint wohl Taupunkt, und wo der zu liegen kommt (in die Isolation hinein, innen am Ausserzelt etc.)

Die andere Art von Feuchtigkeit sind manchmal Nebelschwaden. Da hat dann ein Zelt gegenüber einem relativ offenen Tarp Vorteile, egal wo der Taupunkt genau ist. In den Alpen hatte ich das machmal: da zog eine Nebelbank durchs Tarp und innert Minuten war alles nass...

Stimmt.... Dann innen und außen alles nass...

Dumm fand ich halt, wenn der Bivi innen und damit Schlafsack außen nass/feucht wird. Genau das wollte ich ja vermeiden mit dem tyvek Bivi. Hmmmm

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Am 30.3.2023 um 11:11 schrieb Patxi:

Wer hat von euch mehr Erfahrung wie das mit der Kondens Bildung sich verhält.

Moin!

Wenn der Taupunkt es will, hat man keine Chance. ;-)
(immer wieder gerne verlinkt):

Wenn es nicht zu warm ist, könnte man den Taupunkt mit einer Wärmflasche etwas nach außen verlagern.
Aber das, funktioniert natürlich nur partiell, wie zum Beispiel am Fußteil.
Die Wärmflasche kann aber auch am Folgetag dazu genutzt werden, die Restfeuchtigkeit im Schlafsystem zu trocknen.

VG. -wilbo-

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Ich war früher grosser Tarp-Fan, wegen Einfachheit und Feeling, bin aber wegen des Nebelproblems wieder von sehr offenen Tarps weggekommen, jedenfalls wenn Daune im Spiel ist. Ein Tarp, welches umseitig bodennah abgespannt ist, ist da natürlich was anderes (quasi ein Aussenwelt).

Mit Bivys habe ich immer wieder geliebäugelt, aber der Konsens scheint zu sein, das Bivys, die nicht luftig sind und in die Höhe aufgespannt werden können, dazu neigen, zu Kondens auf der Innenseite zu führen. Auch ist der Gewichtsvorteil zu einem leichten IZ recht klein (die Flexibilität beim Aufstellen aber höher).

Für mich bedeutet das: Bivy + Tarp suche mit Kufa eine gute und robuste Lösung, mit Daune wird es schwieriger, ausser die Gegend ist trocken und warm.

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Ich habe mit Tarps folgende Erfahrungen:

Egal wie hoch abgespannt, unter dem Tarp ist es bei entsprechenden Bedingungen sehr häufig tropfnass auf der Innenseite (sogar bis 1,5 m Firsthöhe), Schlafsack und Ausrüstung am Boden aber trotzdem relativ trocken geblieben sind.

Bivy würde ich von daher nur nehmen wenn die Gefahr besteht dass Regen oder Spritzer von der Seite kommen könnten.

 

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Hier auf Sizilien sind unwahrscheinlich viele Disteln. In allen Größen. Teilweise in der Weise auf den ersten Blick schwer aus zu machen. Ich bin froh, nicht das Zelt mitbekommen zu haben. Der Boden hätte bestimmt bald Einstiche. Auch die Suche nach einem Zeltplatz der eben und groß genug ist, wäre nicht so leicht. Bei der Isomatte selbiges. Habe nur eine faltbare (Schaum) Matte. Und die durchlöchert es mir wenn ich noch aufpasse. Mit dem Tarp ist es halt schön über Steine etc drüber zu spannen. Und das Tarp ist leichter zu trocknen.

Dagegen fand ich das heimelige sichere Gefühl im Zelt schon nett.

Doch hier im Süden Italiens bietet sich cowboy camping extrem an. Nur der Temperatur Sturz an Abend ist enorm. Nicht gut bzgl. Kondens.

Ich werde mal häufiger das Tarp aufstellen und beobachten. Und nicht nur in Bivi da liegen.

Der Tyvek Bivi ist halt ein schöner Schutz gegen den Wind. Und das ist nicht unerheblich.

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