Geschrieben 11. September 11. Sep Vier oder fünf Jahre Gesamtnutzung klingt schon wesentlich besser als „nach 800 km weg“. Für schwieriges Gelände würde ich bei nachlassendem Profil aber auch lieber früher wechseln.
Geschrieben 11. September 11. Sep Ich war ja echt immer der Vertreter von "nimm Geld in die Hand und kauf Dir gute Schuhe die lange halten", aber nachdem mir bei sämtlichen Trekkingschuhen nach nach quasi einem Jahr die Sohlen weg erodiert sind (zuletzt bei einem Meindl (sicher keine 800km), für 150€ neu besohlt, wieder nur 1 Jahr gehalten (sicher keine 800km), dann Goretex undicht, Leder sieht noch super aus) hatte ich final die Schnauze voll und bin auf Decathlon Quechua MH500 (680g das Paar) für 60ökn umgestiegen. Kaum Dämpfung. Man ist gezwungen zu lernen mit den Fußballen aufzutreten nach 25km. Nix für matschige Gratwanderungen und Hochalpine Pässe aber im Mittelgebirge oder im subtropischen (e.g. Kanaren) für mich super!! Con Calma Y Con Alma
Geschrieben 30. September 30. Sep Am 31.8.2026 um 13:28 schrieb wiederfrei: Nun sind wieder Schuhe kaputt gegangen, die eigentlich nicht abgetragen sind. Das Profil ist noch praktisch vollständig, aber die Sohle löst sich von der beschädigten ZwischensohleDas ist ein anderes Thema, da gehen die Weichmacher aus der Zwischensohle, dann bröselt sie weg, und die Sohle fällt ab.Muß nicht passieren, kann aber passieren, häufiger mit zunehmendem Alter (der Schuhe😁 )...Was die Chancen erhöht, daß es nicht passiert...Schuhe nicht zu warm (Heizungskeller), nicht zu feucht (Garage, viele Keller) lagern, das klassische Schuhregal im Flur ist perfekt.Regelmäßig tragen, nicht nur im Urlaub.Sicherheitshalber vor einem größeren Trail kurz davor mit den Schuhen WE-Wanderung machen und danach die Kanten der Zwischensohle kritisch checken und Einlegesohlen raus und von innen Sohle auf Unebenheiten abtasten.Dann seid ihr rel sicher vor "Überraschungen" on Tour Terranonna.de
Geschrieben 30. September 30. Sep vor 45 Minuten schrieb khyal: Regelmäßig tragen, nicht nur im Urlaub.Das Problem tritt ja hauptsächlich bei (schweren) Wanderschuhen auf, die man nur auf hochalpinen Wanderungen tragen möchte. Bei Leichtwanderschuhen oder Trailrunnern tritt das Problem ja nicht auf, bzw. die landen aus anderen Gründen schon vorher im Müll.
Geschrieben 30. September 30. Sep Autor vor 6 Stunden schrieb khyal: Das ist ein anderes Thema, da gehen die Weichmacher aus der Zwischensohle, dann bröselt sie weg, und die Sohle fällt ab.Sorry, aber so doof bin ich nicht.Es handelt sich um neuere regelmäßig genutzte Schuhe. Wenn es denn altershalber wäre, so hätte ich nichts hier geschrieben.Ich habe geschrieben, dass es wahrscheinlich eine mechanische Beschädigung ist. Meine Hypothese ist, dass es im Abstieg im felsigen Gelände passiert ist. Vorallem bei hohen Stufen von 60cm und mehr "landet" man oft nah am Fels. Beim nächsten Schritt kann die Sohle dann auch seitlich oder hinten auch beim Heben der Ferse den Fells berühren. Das wäre dann quasi eine Belastung von oben. So kann ich mir erklären warum die Sohle wie abreisst.Eigentlich ist es egal, wie eine Sohle belastet wird. Auch wenn die den Fels berührt, darf die nicht abreissen. Das steile felsige Gelände ist ja der Grund für hohe Schuhe. Die Knöchel müssen geschützt sein wenn man in eine Spalte tritt. Bei Schuhen dieser Kategorie hab ich auch den Anspruch, dass einfache Kletterpassagen möglich sind. Auch das erträgt nicht jeder Schuh. Es ist ein Scarpa Rush Mid GTX. Also ein Wanderschuh Kat A/B . Da erwarte ich sowas! Wenn das nicht erwartet werden darf, so erklärt mir warum.Aber: Es ist definitiv kein Schaden altershalber. Daher nicht ein Fehler meinerseits. Auch wenn andere Personen dies aus der Ferne besser wissen!
Geschrieben 30. September 30. Sep Autor Ergänzung: Der Scarpa Rush Mid GTX wurde erst 2020 erstmals vorgestellt und kam im 2021 auf den Markt. Es ist ein moderner Schuh, da erwarte ich auch, dass der robust ist. Der darf nicht nach 2 oder 3 Jahren auseinander fallen.
Geschrieben 30. September 30. Sep @wiederfreiAlso mal ehrlich, mir hat mal ein Verkäufer vom „Unterwegs“ Outdoor Shop gesagt, das Scarpa eine reine Lifestyle Marke ist, ähnlich diesen bunt macht lustig Jack Wolfskin Klamotten und zum Wandern oder gar stärker belastenden Sportarten, nicht geeignet wäre! Die sind gut zum Gassi gehen!Ist nur eine wiedergabe des Gesagten. Nicht meine persönliche Meinung. Ich habe dazu keine, da ich zum Wandern seit 5 oder 6 Jahren nur meine geliebten Altra Lonepeaks trage.Bin aber auch höchstens in Mittelgebirgen unterwegs! Bearbeitet 30. September 30. Sep von RaulDuke
Geschrieben 30. September 30. Sep vor 51 Minuten schrieb wiederfrei: Ergänzung: Der Scarpa Rush Mid GTX wurde erst 2020 erstmals vorgestellt und kam im 2021 auf den Markt. Es ist ein moderner Schuh, da erwarte ich auch, dass der robust ist. Der darf nicht nach 2 oder 3 Jahren auseinander fallen.„SCARPA garantiert für einen Zeitraum von 2 (zwei) Jahren ab Lieferdatum („Garantiezeitraum“), dass die Produkte den auf der entsprechenden Seite der Website angegebenen Eigenschaften entsprechen.“Garantiezeitraum ist gleichbedeutend mit Mindesthaltbarkeit. Das ist der Zeitraum in dem die Produkte halten - vom Hersteller unter definierten Bedingungen getestet. Alles darüber ist Bonus. Wenn meine Produkte 10 Jahre halten, würde ich damit werben und auch eine entsprechend lange Garantie abgeben, um mich von meinen Mitbewerbern abzuheben und mehr Umsatz/Gewinn zu generieren. Wäre schließlich ein Top Verkaufsargument. „Hier ist diese gewaltige, wilde, heulende Mutter von uns, die Natur, die überall um uns herum liegt, mit solcher Schönheit und solcher Zuneigung zu ihren Kindern wie eine Leopardin; und doch werden wir so früh von ihrer Brust entwöhnt und der Gesellschaft übergeben.“ - H. D. Thoreau
Geschrieben 30. September 30. Sep Autor Was willst du damit sagen? VW gibt auch zwei Jahre Garantie. Fiat 3 Jahre. Als Schweizer bin ich ja neutral was Streitigkeiten zwischen Italien und Deutschland angeht.Übrigens wirft man einen Fiat nach 3Jahren nicht weg. Den VW auch nicht nach 2 Jahren.Also ich sehe zwischen Garantie und normaler Gebrauchsdauer einen Unterschied.
Geschrieben 30. September 30. Sep vor 1 Stunde schrieb RaulDuke: @wiederfreiAlso mal ehrlich, mir hat mal ein Verkäufer vom „Unterwegs“ Outdoor Shop gesagt, das Scarpa eine reine Lifestyle Marke ist, ähnlich diesen bunt macht lustig Jack Wolfskin Klamotten und zum Wandern oder gar stärker belastenden Sportarten, nicht geeignet wäre! Die sind gut zum Gassi gehen!Ich würde sagen der Verkäufer ist ungeeignet für den Job.
Geschrieben 30. September 30. Sep vor 3 Stunden schrieb wiederfrei: Was willst du damit sagen? VW gibt auch zwei Jahre Garantie. Fiat 3 Jahre. Als Schweizer bin ich ja neutral was Streitigkeiten zwischen Italien und Deutschland angeht.Übrigens wirft man einen Fiat nach 3Jahren nicht weg. Den VW auch nicht nach 2 Jahren.Also ich sehe zwischen Garantie und normaler Gebrauchsdauer einen Unterschied.Ich will damit sagen, dass sich deine Vorstellungen nicht mit der Realität decken.Klar kann ein Auto länger als 2 Jahre halten, aber vielleicht ist danach auch schon die erste Reparatur fällig. Genauso wie nach 2 Jahren bei Schuhen. Die erste Frage ist dann halt ist es reparierbar und die zweite ist nach der Wirtschaftlichkeit.In meinem ersten Beitrag hier im Faden hab ich über meine Volllederschuhe geschrieben. Das ist dein Auto! Ja waren auch nur 2 Jahre Garantie drauf, aber eben auch komplett reparierbar und das auch in einer freien Werkstatt äh... Schuster. „Hier ist diese gewaltige, wilde, heulende Mutter von uns, die Natur, die überall um uns herum liegt, mit solcher Schönheit und solcher Zuneigung zu ihren Kindern wie eine Leopardin; und doch werden wir so früh von ihrer Brust entwöhnt und der Gesellschaft übergeben.“ - H. D. Thoreau
Geschrieben 30. September 30. Sep Autor In der CH ist die gesetzliche Mindestgarantie 2Jahre. Wenn nun alles von der Gabel, bis zu Schuhen nach 2a ersetzt werden muss, so muss ich meinen Haushalt drastisch verkleinern. Ich vermag sonst den Ersatz nicht. Wie ich geschäftlich meiner Mindestaufbewahrungsdauer von 10a nachkommen soll, weiß ich noch nicht. Nach 2a wird das Papier zerfallen.Du siehst worauf ich hinaus will? Eine Haltbarkeit von 2a ist nicht akzeptabel. Abgesehen davon, ich weiß nicht ob es schon 2a sind seit dem Kauf. Bei Schuhen wird es schon nach kurzer Zeit als normale Gebrauchsspuren bezeichnet werden..... genau das kann ich nicht akzeptieren.
Geschrieben 1. Oktober 1. Okt Wer sagt, dass du alles nach 2 Jahren ersetzen musst? Noch mal: Du musst die 2 Jahre Garantie als Mindesthaltbarkeit betrachten, die der Hersteller garantiert. Das bedeutet keinesfalls, dass der Gegenstand nicht auch 10 Jahre halten kann oder länger, aber es ist eben nicht garantiert.Wenn du sagst, dass 2 Jahre Haltbarkeit nicht akzeptabel sind, dann achte auf die Reparierbarkeit. Ich kann es wirklich nicht oft genug betonen. Nimm Volllederschuhe (kein Mesh, keine Membran), verzichte auf diese modernen dämpfenden Zwischensohlen die dir wegbröseln. @khyal hat es weiter oben schon erwähnt, ist diese hinüber fällt die Sohle einfach ab, auch wenn diese an sich noch komplett OK ist. Kleine Randnotitz: Der Gregor Sieböck ist mit einem Paar Waldviertlern 12.000 km durch die Welt gewandert - natürlich mit Service: Neubesohlung, Fußbett, Nähte, etc.Du als Konsument hast es in der Hand. „Hier ist diese gewaltige, wilde, heulende Mutter von uns, die Natur, die überall um uns herum liegt, mit solcher Schönheit und solcher Zuneigung zu ihren Kindern wie eine Leopardin; und doch werden wir so früh von ihrer Brust entwöhnt und der Gesellschaft übergeben.“ - H. D. Thoreau
Geschrieben 1. Oktober 1. Okt Autor ich habe vor etwa 2 Wochen einen richtigen Kategorie B Schuh gekauft. Mit Perwanger Wildleder. Der ist aber garantiert nicht mehr UL ....
Geschrieben 4. Oktober 4. Okt Am 30.9.2026 um 16:43 schrieb wiederfrei: Sorry, aber so doof bin ich nicht.Es handelt sich um neuere regelmäßig genutzte Schuhe. Wenn es denn altershalber wäre, so hätte ich nichts hier geschrieben.Ich habe geschrieben, dass es wahrscheinlich eine mechanische Beschädigung ist.....Eigentlich ist es egal, wie eine Sohle belastet wird. Auch wenn die den Fels berührt, darf die nicht abreissen. Aber: Es ist definitiv kein Schaden altershalber. Daher nicht ein Fehler meinerseits. Auch wenn andere Personen dies aus der Ferne besser wissen!Danke für den netten Tonfall 😁Ja ich kenne das schon, daß in dem Schadensfall Zwischensohle die Benutzer alle möglichen anderen Ursachen vermuten, aber ich habe ja seit langem beruflich via verschiedenen Firmen mit dem Kram zu tun, hatte entsprechend schon zig Schuhe mit dem,Schadensbild auf dem Tisch und auch darüber mit den Technikewr der Schuhhersteller gequatscht, die natürlich nochmal viel mehr empierische Daten haben...Am 1.10.2026 um 12:50 schrieb SML: Du musst die 2 Jahre Garantie als Mindesthaltbarkeit betrachten, die der Hersteller garantiert. Das bedeutet keinesfalls, dass der Gegenstand nicht auch 10 Jahre halten kann oder länger, aber es ist eben nicht garantiert.Wenn du sagst, dass 2 Jahre Haltbarkeit nicht akzeptabel sind, dann achte auf die Reparierbarkeit. Ich kann es wirklich nicht oft genug betonen. Nimm Volllederschuhe (kein Mesh, keine Membran), verzichte auf diese modernen dämpfenden Zwischensohlen die dir wegbröseln. @khyal hat es weiter oben schon erwähnt, ist diese hinüber fällt die Sohle einfach ab, auch wenn diese an sich noch komplett OK ist.Na da kommt das imho evtl etwas falsch rüber, was ich geschrieben habe...Das mit der Zwischensohle kann passieren, muß aber nicht...in D gibt es halt 2 Jahre Gewährleistung und wenn dann bei einem wanderschuh, der ansonsten in einem wenig gebrauchten Zustand ist, die Zwischensohle in dem Zeitraum wegbröselt, würde ich erstmal von einem Produktions / Materialfehler ausgehen, was dann ja unter die Gewährleistung fallen würde.Insofern ist das nix Tolles extra, wenn ewin Hersteller 2 Jahre Garantie gibt, da ja solange auch die Gewährleistungszeit ist und da ne Garantie freies Vertragsrecht ist, ist man als Verbraucher meist besser gestellt, wenn man sich auf Gewährleistung beruft.Ich habe es z.B. noch nie an meinen Wanderschuhen gehabt und ich bin im Laufe der Jahrzente verdammt viele km gelaufen, irgendwann sind dann bei mir die Schuhe weich, evtl zusätzlich Sohlen abgelaufen (Neubesohlung ist ja auch nicht gerade billig, da kommt es auf den Restzustand des Schuhs an, ob es sich noch lohnt), dann haben sie halt noch ein Second life als Motorrad-Stiefel...Ich würde mal so grob schätzen, bei < jedem 50. Paar Wanderschuhe/Stiefel passiert das im Laufe der Lebensdauer der Schuhe (die ich mal im Schnitt mit 15 Jahren ansetzen würde) beeinflußt wird es halt durch die Faktoren, die ich geschrieben habe...Vollederschuhe ist nicht das Entscheidende (btw ging das bei mir gar nicht, da ich das feuchte Leder innen in den kälteren Monaten über Nacht im Zelt nicht trocken bekommen habe und mir dadurch das Innenfutter verschimmelt ist) das Entscheidende ist, wie Du auch schreibst, die dämpfende Zwischensohle, die die meisten leichteren Schuhe heute haben, wenn man das 2% Risiko auf die 15 Jahre Lebensdauer nicht haben will, muß man halt schwerere Zwiegenähte nehmen, aber ich würde mit sowas wie z.B. Meindl Island nicht mehr Wandern, die nehme ich nur noch für Waldarbeiten oder im Winter auf dem Motorrad.Oder halt, wie ich, das Meiste mit Sandalen laufen (da bin ich ja vor ein paar Jahren drauf gekommen, als es mir auf ner HYbridtour meine neuen Wanderstiefel zerlegt hat und ich nur noch meine Source-Sandalen für´s packrasft hatte), die Source kann ich solange laufen, bis die Sohle fast weg ist und das dauert viele kmbtw haben für mich im Vergleich bei Wanderstiefeln die mit Membran nicht nur den Vorteil, daß mir da wegen Textil-Innenfutter das Leder nicht wegschimmelt, die sind auch deutlich leichter. Terranonna.de
Geschrieben 4. Oktober 4. Okt Autor @khyal Mag sein, dass das empirisch bei 50 Paaren so ist. Bei diesem konkreten Paar war es definitiv ein mechanischer Defekt und kein Alterungsschaden. Dafür ist der Schuh zu jung. Wenn eine Zwischensohle durch Hydrolyse zerbröselt oder altersschwach bricht, fühlt sich das völlig anders an. Aber danke für den Exkurs – zum Glück bin ich ja jetzt auf ein robusteres Modell umgestiegen, das den harten Felskontakt besser wegsteckt.
Geschrieben 5. Oktober 5. Okt @wiederfrei Du schreibst: "...Scarpa Rush Mid GTX. Der Sohlenaufbau ist ähnlich einem Trailrunner....Er ist als Wanderschuh bezeichnet. Entsprechend habe ich ihn auch eingesetzt. Auch in Fels, Stein und Kies, in alpinem Gelände. Ich liebe Scarpa und bin nun entsprechend enttäuscht..."Der Schuh ist in der Kategorie A/B eingeordnet. Hanwag z.B. schreibt dazu, dass solche Schuhe für befestigte und unbefestigte Schotterwege und für gemäßigte Wanderwege im Flachland, Mittelgebirge oder den Voralpen geeignet sind.Vielleicht passt der Schuh mit seinen Fähigkeiten einfach nur nicht zu Deinen Ansprüchen und Erwartungen? Aber die Frage wirst Du Dir ja beim Schuhkauf selbst gestellt und beantwortet haben.
Geschrieben 6. Oktober 6. Okt Ich laufe Lauf- und Trailrunningschuhe ca. 800 km (WK-Schuhe halten bei mir ca. 500 km, die sind aber zu Ultralight fürs Wandern). Dann gehen sie in dem allgemeinen Gebrauch über, bis sie wirklich hin sind. Bei verschleißen die Dinger aber auch nicht so schnell. Mir ist allerdings bei einem teuren Hanwag Bergschuh in Norwegen spontan die Sohle abgefallen. Er hatte definitiv noch nicht das Alter, wo so etwas passieren sollte. Bin den Rest der Tour in meinen ausrangierten Laufschuhen gewandert (waren immer Tagestouren, daher auch eine Rückfallebene).
Geschrieben 6. Oktober 6. Okt … also ich habe das von @wiederfrei beschriebene Problem mit einer sich auflösenden Sohle auch schon gehabt. Ich nutze für Radreisen leichte Wanderstiefel, hier war es der Meindl Arizona 3000. Eine Felsberührung als Ursache des Auflösens ist daher eher unwahrscheinlich. Ich vermute eher einen Produktionsfehler (oder Alterung). Der Schuh war bei mir allerdings erst ein Jahr alt und recht wenig in Nutzung… Habe beim Verkäufer reklamiert… Und eine für mich unendgeltliche Neubesohlung bekommen… Doch bei der wurde das Oberleder, wahrscheinlich beim Abziehen der beschädigten Sohle, derart rundum eingekerbt, dass an einer dieser Stellen das Leder nach weniger Nutzungszeit mit der neuen Sohle riss… Der Schuh wurde unbrauchbar… Soviel als Hinweis für die Sinnhaftigkeit eine Neubesohlung, die mensch ggf. selbst bezahlen muß…Zum eigentlichem Thema: Für mich existiert auch bei Schuhen eine erhebliche Diskrepanz zwischen Preis, Nutzen für mich als Träger des Schuhs und Nutzungdauer.Bei diesen Preisen habe ich mir überlegt, wozu ich einen Schuh ganz substanziell denn wirklich benötige. Habe dabei die Erfahrungen des Barfusslaufens als Grundlage genommen… An sich benötige ich lediglich einen Schutz an den Fusssohlen vor Schotter, Splitt, kleinen Ästen und Co. auf den von mir begangenen Wegen… Also eine stabile Sohle, die am Fuss ohne zu scheuern passend und fest sitzt, wäre ausreichend. Platz für meine Entenfüße bei viel Durchlüftung sollte ebenso sein... Sandalen !!! War mein Geistesblitz. Minimal’schuhe’ sozusagen…Sandalen von SOURCE (mit reiner Gummisohle) waren gerade preisgünstig zu haben, weil Jahresende… Normal- und Übergröße probiert… Normalgröße genügt auch für eine Stoßdämperzone für gelegentliches Stolpern über Wurzel und Stein… Auch mit einem 70 Liter-Rucksack (damals noch mit Hund und dessen kiloweisen Spezialfutter wegen Erkrankung der Bauchspeichedrüse) gab es für mich kein Problem… Geringste Verschleißerscheinungen an der Sohle (genaue Kilometerangabe für die Nutzung weiß ich leider nicht; das erste Paar ist noch immer in Nutzung), sonst nix. Trage (allerdings) dabei Socken wegen der Vermeidung von Scheuern der Kunstfaser-Riemen am Fu? und falls sich doch mal ein Stöckchen zwischen Riemen und Fuß verirren sollte. Leder als Riemenmaterial hält meiner Erfahrung halt nicht auf Dauer. Gegen gelegentliche Feuchtigkeit bei Regen oder Tau helfen mir Gefriertüten oder wasserdichte Socken (Latexdichtung)…Zu einer anderen Art von Sandalen kann ich eine genauere Angabe zur Laufleistung machen. Und zwar zur KEEN Newport H2, eigentlich für den Wassersport gedacht. Mit dem jetzigen Paar in diesem Jahr 850 km schon gelaufen… und sie werden noch weiter laufen…Durch dessen Bauart ist beim Newport der Schutz der Füsse etwas ausgeprägter. Ob das erforderlich ist, sei dahingestellt...Die KEEN haben, wie auch die SOURCE, kaum Profil. Habe damit keine Probleme. Die Formel 1 fährt ja auch (bei Trockenheit) mit Glatze, oder ? 😉Bei tiefen Matsch können sie allerdings etwas Aufschwimmen. Auf meinen Wegen kommt der allerdings selten vor. Und Achtsamkeit hilft allemal…Leider haben die KEEN Newport H2 wohl an Qualität verloren. Beim jetzigen Paar ist an einem Hacken das Fußbett (Kunststoff) eingebrochen. Repariert mittels einem Stück Evazote und Tape. Funktion wieder gewährleistet… Und ich habe ja noch die SOURCE... 🙃Der Preis für die genannten Schuhmodelle liegt unter der ersten dreistelligen Zahl, zum rechten Zeitpunkt erworben… Und die Nutzungsdauer zumindest nicht unter der oft für Trailrunningschuhe angegebenen… Na denn...Immer eine Fingerdicke (vom kleinen) Sohle unterm Fuß wünscht allen Ein.Plattfüssler
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