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Ultraleicht Trekking

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Tja, was für eine Überraschung: Ich hatte fast mein 10€-0.6m-11g-cuben-Reststück vom Ex-Tex-Resteverkauf 2013  (so schade, dass es das nicht mehr gibt) vergessen. Dann hat's mich überfallen und ich bekam Lust damit ein wenig zu experimentieren. Mein erstes Mal cuben :) In den USA hatte ich ein wenig (leider zu wenig) cuben tape bestellt. Also los geht's:

Bis jetzt habe ich folgenden cuben body (15*30*60) geklebt und das Netz für die Taschen zurechtgeschnitten: momentan 25g, 22,5L (am Ende vlt. sub50g, ca.20L).

Idee: Rolltop via KAM snaps (auf Kragen bzw. body Naht), Mesh-Taschen, alles Cuben (+ cuben tape + Netztaschen + Schnürung vom urban convertible Tasche odersowas ähnliches), optionale Füllung der Tragriemen – keeping it minimal. Selbstredend danke an den thread von @mathiasc und @micha90 

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Hier das Schnittmuster, die Träger entstehen aus einem der Reststücke, indem du es zunächst rechteckig und dann (fast) diagonal verschneidest. So bekommst du zwei Träger von ca. 50cm Länge die sich von 6 auf 2,5cm verjüngen.

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Dumm nur, dass jetzt mein Cuben tape alle ist und ich bei ExTex die horrenden Preise für eine ganze Rolle sehe (hier gibt's wohl keine Meterware ?!). Hat jemand vielleicht ein kleines Reststück, das ich per Brief bekommen könnte :D  (ich biete im Gegenzug €, ein paar 20cm nahtfeine RVs oder ein Fallschirmseidenreststück – ich weiß es klingt verzweifelt :blink: – und natürlich ewigen Dank).

BTW: Mal nur zu kleben macht auch echt bock und ist sehr geräuscharm ;-) 

Cheers, Craig.

bearbeitet von #PackLessPlayMore

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Hatte keine Geduld mehr und wollte es trotzdem nicht kaputt machen, rausgekommen ist ein für meine MYOG Sachen typischer Mix aus Purismus und Improvisation B):oops::

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Ich habe jetzt vor allem Lösungen gewählt, die nicht-destruktiv sind, d.h. kaum Nähte am main body selbst, und trotzdem nah an die gewünschte Funktion rankommen:

A kleine Gurtbandbefestigungspunkte an nichtdestruktiven Stellen, wie den Seitentaschen und den Tragriemen, anzunähen und daran eine möglichst geschickten Elastische-Kordelzugführung zu wählen, um 1. die Netztaschen zu fixieren 2. die Matte zu halten und 3. die accessory cords an der Seite. Da hab ich n bisschen probiert bis es zufriedenstellend funzte.

B einen interim Kordelzugtunnel am oberen Kragen.

C upcycled 12mm-Gurtband für Tragriemen

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Die Lösung gefällt mir vor allem in dem Sinne, dass ich die vermeintlich besseren Lösungen später realisieren kann. Der main body lässt sich weiterhin beidseitig tapen. Er ist weiterhin luftdicht, soweit ich das beurteilen kann.

Das Gewicht des einsatzfähigen backpacks steht bei 41g :D . Lässt sich kiwigroß komprimieren. 30*15*45 sind ca. 20L + Netztaschen ca. 1,5L+6L+1,5L (die haben sich in den Bildern wegen der eiligen Befüllung mitwasauchimmerummichherumlag nicht entsprechend maximaler Kapazität ausgedehnt, soll heißen, tatsächlich ist die zentrale Tasche deutlich höher, etwa zwei Drittel der pack Höhe, als die zum Rücken hin absteigenden Netztaschen).

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Was fehlt: Tragriemen Außenseite tapen (hier wieder meine Bitte, ob jemand ein bisschen cuben tape verkauft/tauscht :smile:), Tragriemenpads schneiden.

Später: Netztaschen am main body fixieren, falls die Lösung schlecht war. Rain flap für Kordelzugloch. Ministaufach im Nacken, um pack zu verstauen. KAM snaps entlang Kordelzugtunnel oder Rolltop um alternative Schließart zu haben.

 

bearbeitet von #PackLessPlayMore

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Ein Pack mit dem 11g Cuben und 41g ... :mrgreen: ... Klasse Daypack.
Würde mich dann schon interessieren wie sich das Teil so macht nach einiger Benutzung:

  • wie hält der Verschluss bzw. der Tunnel für die Schnur oben
  • wie stabil sind die Befestigungen der Netztaschen am Body, insbesondere wenn die 1,5 L Wasserflasche voll ist
  • generell wie lange hält das Cuben durch das Scheuern der "Ladung" in gepacktem Zustand
  • ...

Wäre toll wenn Du später mal einen Erfahrungsbericht nachreichst !

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vor 13 Minuten schrieb #PackLessPlayMore:

Wobei Nahtzgabe-Rechnungen dann doch eher anstrengend sind

Zum Glück sind Nahtzugabeberechnungen ja keine höhere Mathematik und man muss für ein Nähprojekt also kein Astrophysiker sein ... deshalb kann auch ich mich ein bisschen mit MYOG verorgen :mrgreen:

bearbeitet von TappsiTörtel

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Wir haben ja ein paar (angehende) Cuben-Profis unter uns. Ich frage mich, ob ein Verschluss der nur gelegentlich geöffnet wird, aber öffnenbar sein soll/muss mit ziploc-Verschluss via Cuben Tape angebracht sinnvoll sein könnte und was die Gegenargumente sind. Es gibt offensichtlich gute Gründe dafür:

  • UL (30cm Monolippe wiegen etwa 2g, Duallippe 4g)
  • billig
  • wasserdicht
  • flächig verbunden, anstatt Ausreiß-Risiko
  • mMn genügend robust, aber natürlich nichts für Dreck/Belastungs-intensive Stellen

Noch präziser lautet meine Frage:
Haftet Cuben Tape auch auf nichttextilen Materialien wie "Plastik" Kunststoff (PA/PE) gut und beständig? Wenn das nicht geht, dann hat sich die Überlegung vermutlich erledigt.

OT: Ich habe einen Test mit Tyvek und Sekundenkleber gemacht, der hier natürlich nichts über die cuben-Situation schließen lässt. Langlebigkeit ist sicherlich gerade bei so teuren Sachen wie cuben n Aspekt, aber gibt es Hinweise für das Negative: Dass es extrem kurzlebig ist. Bei mir halten die Ziplocs erstaunlich lange und meistens gehen nicht die Lippen kaputt, sondern die Verbindung zum "Beutelbody" bekommt Löcher.

bearbeitet von #PackLessPlayMore

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Am 3.2.2016 um 18:16 schrieb #PackLessPlayMore:

Mach ich, sobald ich es für "genügend Erfahrung" halte. Erstmal muss die Abschlussarbeit fertig werden. MYOGgen ist da meine Art zu meditieren. Wobei Nahtzgabe-Rechnungen dann doch eher anstrengend sind :blink:

Hallo @PackLessPlayMore, ich grab den Faden hier noch mal aus, weil ich es echt bewundernswert finde, so extrem an die Gewichts- und Materialgrenzen zu gehen!

Gibt es denn inzwischen irgendwelche Erfahrungen mit dem sub 50g Rucksack?

Nach der detaillierten Beschreibung würde es mich ja schon interessieren, ob der Pack überhaupt jemals zum Einsatz in "freier Wildbahn" kam und ob/wie er sich dann da zerlegt hat… ;-) 

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Hi @eric

vorweg: Ich glaube die Erfahrungen sind nicht sehr aussagekräftig, da das ganze zu provisorisch realisiert ist und - noch viel wichtiger - ich schon nach einem halben Jahr ungeduldig das Material größtenteils für diese 15g-Cuben-RainLegs zweckentfremdet habe.

Der Rucksack kam für Tests mehrmals in der Stadt und auf kleinen Ausflügen zum Einsatz im Sinne eines one-way-Rucksacks (eine Strecke verstaut) auf dem Rückweg vom See oder zum Transportieren zu einem Ziel verwendet. Das Material hat diesen hohen Belastungen gut standgehalten und die Inhalte blieben trocken. Grundsätzlich war ich zufrieden (bis auf Verschluss und Taschenfixierung).

Echte Erfahrungen auf tour konnte ich auf der fünf-wöchigen Ostafrika-Myanmar-Reise machen (ja ich weis, skurrile Route, aber es war dadurch studentisch billig). Dort diente er als Daypack neben dem SilNylon-Hauptrucksack OmniPack.

Ein großer Vorteil war die Durchsichtigkeit des Materials.

Am 3.2.2016 um 18:11 schrieb TappsiTörtel:

wie hält der Verschluss bzw. der Tunnel für die Schnur oben

Der hält gut. CubenTape habe ich nur an der Tunnelöffnung genutzt.

Am 3.2.2016 um 18:11 schrieb TappsiTörtel:

wie stabil sind die Befestigungen der Netztaschen am Body, insbesondere wenn die 1,5 L Wasserflasche voll ist

Nicht gut. In Afrika war er häufig schwer beladen mit bis zu ca. 5kg (Wasser, Verpflegung) und häufig ohne Rückenpolster. Hier erwies sich das ganze zu leicht und strukturlos um Flaschen bei halbgefülltem Zustand in die Seitentaschen zu schieben. Eine Taschenfixierung löste sich in Botswana nach 20 Tagen (der schlechten provisorischen Fixierung nur mit CubenTape geschuldet, bzw. vernäht an einem aufgeklebten CubenStück).

Am 3.2.2016 um 18:11 schrieb TappsiTörtel:

generell wie lange hält das Cuben durch das Scheuern der "Ladung" in gepacktem Zustand

Das war kein Problem, das Material ist selbst heute als Rainlegs noch großflächig wasserdicht (nur im Gürtelbereich muss ich flicken).

Summasumarum: Wenn ich die Taschen anständig vernäht und dort verstärkt hätte, hätte er mich noch lange begleitet. Den Verschluss hätte ich auch noch verbessern wollen. 

Da es in Leipzig aber anfing zu regnen und mir neues Cuben zu teuer war, habe ich Rainlegs draus gemacht. Die sind immer noch erfolgreich im Einsatz. Aber damit waren die Erfahrungen als Rucksack natürlich zeitlich begrenzt. Für ähnliche Zwecke nutze ich seitdem den SnapSack oder ganz plumpe Gleitschirmnylon-Beutel (einer wiegt solo 35g und nutzt das Tragegeschirr des SnapSack).

Cheers. Craig.

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Danke. Ich freue mich auch darauf mal wieder Erfahrungen und Ideen zur Diskussion beizutsteuern. I'll let u know ;-) 

Ich sag mal: Es waren stets Fadenreste im Zimmer zu finden :) 

Ein erstes Update habe ich zur Unibody Regenjacke niedergeschrieben.

bearbeitet von #PackLessPlayMore

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    • Von einar46
      @wilbo: Interessantes Projekt, bitte berichte!
      So hat es ein Forumsteilnehmer in einem anderen Thread geäußert, wo ich nach geeigneten Reißverschlüssen für eine MYOG-Regenjacke gefragt habe.
      Idee
      Da meine Regenjacke von zpacks (Vertice Rain Jacket) nach 2 Jahren intensiver Nutzung und mehrmaliger Imprägnierung nicht mehr richtig dicht ist, habe ich lange überlegt, ob ich mich nicht einmal an einer Regenjacke (MYOG-Projekt 3) versuchen sollte.
      Angestachelt durch die vielen hervorragenden MYOG-Projekte hier im Forum, bin ich dann  zur Tat geschritten.
      Vorbereitung
      Durch Zufall bin ich auf der Internet-Seite von extremtextil über ein Projekt gestolpert, in dem eine Regenjacke aus DCF (Cuben) nur durch kleben angefertigt wurde. Sofort war ich „angefixt“. Durch das Kleben konnte ich das Nähen weitestgehend vermeiden. So war der Plan.
      Ein zweiter Zufall hier im Forum hat mich über einen Thread stolpern lassen, wo ein bestimmtes atmungsaktives DCF-Gewebe (Dyneema® Composite Fabric, atmungsaktiv m. ePTFE-Membran, CTB1B3-1.0/H2 I, 40g/qm) eine Rolle gespielt hat. Obwohl ich die Atmungsaktivität von Materialien kritisch sehe, schien mir das Material für eine Regenjacke geeignet zu sein.
      Jetzt hatte ich die Art der Verarbeitung und das Material geklärt.
      Weil ich nicht sofort mit dem teuren DCF-Material loslegen wollte, habe ich mir noch „billigeres“ DCF von extremtextil besorgt. Mit diesem Material habe ich DCF-Beutel (MYOG-Projekt 1) verschiedener Größen angefertigt. Ich verstaue zusammengehörende Ausrüstungsgegenstände (Quilt, Kleidung, Hygiene, Medizin usw) gerne in Beuteln. Dadurch habe ich sehr schnell Zugriff auf bestimmte Ausrüstungsgegenstände und muss nicht ewig im Rucksack rumsuchen. Diese Beutel waren bisher aus einem Netzgewebe (zB Cocoon). Nach und nach habe ich alle Netzbeutel durch leichtere DCF-Beutel ersetzt. Bei der „Massenproduktion“ der einfachen DCF-Beutel habe ich viel über den Umgang mit dem DCF-Transferklebeband gelernt.
      Dann habe ich mich an ein filigraneres Projekt herangetastet. Ich habe mir eine DCF-Geldbörse (MYOG-Projekt 2) für Karten, Scheine und Münzen angefertigt. In diesem Projekt kam es vor allem auf eine saubere Klebetechnik auf kleinstem Raum an. Die Geldbörse (19 g) hatte ich schon im Oktober/November 2019 auf meiner 1200-km-Tour auf dem Jakobsweg Camino de Levante in Spanien im Einsatz. Dort hat sie sich sehr gut bewährt. Alles hat gehalten, nichts ist kaputt gegangen.
      Jetzt hatte ich eine ganze Menge an Erfahrung in der Verarbeitungstechnik (Klebetechnik) gesammelt.
      Es fehlte nur noch ein Schnittmuster. Dann konnte es losgehen.
      Als Schnittmuster habe ich mich nach einer intensiven Recherche im Internet für die Herrenjacke „Fehmarn“ von Farbenmix entschieden (siehe Bild 1).

      Bild 1: Schnittmuster
      Dabei wollte ich zusätzlich auf die Ärmelbündchen, die Taschen und den durchgehenden Reißverschluss verzichten.
      Um mir ein Bild von den Größenverhältnissen zu machen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich meine 3 Kleidungsschichten (1=T-Shirt (Merino), 2=dünner langärmliger Pullover (Merino), 3=dicker langärmliger Cumulus Climalite KuFa-Pullover) im Extremfall unter einer Regenjacke der Größe XXL (selber trage ich in der Regel XL) „machen“, habe ich mir ein „Vorserienmodell“ aus stabilen Plastiksäcken aus dem Baumarkt gebastelt. Das Modell habe ich ohne Ärmel angefertigt und nur grob mit einem Tacker „zusammengetackert“.
      Beim Test hatte ich alle Kleidungsschichten an. Überrascht musste ich feststellen, dass es trotz des XXL-Modells relativ eng in der Test-Regenjacke zuging. Die Bewegungsfreiheit war nicht berauschend. Dann habe ich mich entschieden trotzdem das XXL-Modell zu nehmen, mehr war in dem Schnittmuster eh nicht abgebildet. Aber statt der Nahtzugabe von 1 cm, habe ich eine Nahtzugabe von 2 cm zu gewählt. Was das schneidertechnisch für Auswirkungen haben könnte, war mir nicht klar. Auch meine Frau konnte mir da nicht weiterhelfen. Ich habe mir dadurch einfach etwas mehr Bewegungsfreiheit versprochen.
      Die Vorbereitungen waren jetzt abgeschlossen. Der Plan war in groben Zügen klar. Irgendwo habe ich dann noch eine Fotoanleitung (PDF-Datei) aufgetrieben, wo für mich als absoluten Schneider-Laien zu erkennen war, wie ich anfangen muss.
      Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
      Dann habe ich das Schnittmuster hergenommen und dass XXL-Modell ausgeschnitten. Die von mir verwendeten Teile sind im Bild 2 zu sehen.

      Bild 2: Einzelteile in Position
      In dem Bild habe ich die Einzelteile so positioniert, wie sie ungefähr zusammengefügt werden müssen.
      1   = eine Hälfte des Vorderteils
      2   = eine Hälfte des Rückenteils
      3   = eine Hälfte der Schulterpasse
      6   = ein Arm
      10 = eine Seite der Kapuze
      11 = Mittelstreifen der Kapuze
      Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
      Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
      Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
      Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

      Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
      Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
      In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
      Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

      Bild 4: Klebeverbindung 1
      Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

      Bild 5: Klebeverbindung 2
      Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

      Bild 6: Klebeverbindung 3
      Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
      Warum habe ich das getan?
      Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
      Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
      Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
      Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
      Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
      Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

      Bild 7: Markierungen
       
      Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
      Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
      Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

      Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
      Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

      Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
      Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

      Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
      Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
      -wenn nicht sauber geklebt wird oder
      -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
      -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
      Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
      Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

      Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
      Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
      -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
      -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

      Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
      Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

      Bild 13: Umgelegter Steg

      Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
      Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
      Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

      Bild 15: Die Arme sind endlich dran
      Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
      Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
      Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
      In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

      Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

      Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
      In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

      Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

      Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
      Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
      Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

      Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
      Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

      Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
      Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
      Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
      Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
      Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

      Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
      Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
      Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
      Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
      Also doch nähen.
      Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
      Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
      Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
      Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

      Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
      Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

      Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
      Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

      Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
      Gewicht
      Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
      DCF-Material (Stoff)                     75 g
      DCF-Reparaturklebeband und
      DCF-Transferkleber                      37 g
      Reißverschluss + Kordel             20 g
      Gesamt                                       132 g
      Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
      Fazit
      Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
      Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
      Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
      Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
      Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
      Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
       
    • Von ChristianS
      Hallo Gemeinde,
      nach meinem ersten 90 Grad Hängematten-Setup folgt hier nun die gewichtsoptimierte Version: (alle Bilder sind von mir) 

      Das Tarp:
      Das Tarp entstand hauptsächlich beim letzten MYOG-Treffen im Juni. Diesmal habe ich als Hauptmaterial das 19g/m² DCF gewählt, das es in schwarz eine Zeit lang bei Extremtextil im Angebot gab. Die Verstärkungen sind aus 100g/m² Hybrid-DCF, es lag noch vom letzten Rucksack ein wenig rum. Die Nähte sind als Doppelkappnaht ausgeführt und zusätzlich getaped. Der Schnitt wurde auf die DCF-Breite und den Bodenaufbau als Halbpyramide optimiert.

      Das Schnittmuster 

      Gewicht inclusive aller Leinen

      Verstärkungspunkt für Halbpyramidenaufbau 

      Abspannpunkt

      Bodenaufbau als Halbpyramide mit Beak
      to be continued
    • Von cafeconleche
      Hallo, hier auf dem Trail sind die Mücken gerade entsetzlich. Das Mückenzeug, das ich hier gerade kaufen kann, besteht zum Großteil aus Deet. Nun steht aber als Warnung drauf, dass Deet einige Kunststoffe angreifen kann, und irgendwann ( im alten Forum noch, glaube ich) war mal die Rede davon, dass ein Zelt Löcher von dem Wirkstoff bekommen hätte. 
      Frage: muss ich mir Sorgen um mein Cuben- Zelt machen, wenn ich mich da drin mit Deet einsprühe oder es mit kontaminierten Fingern anfasse?
      Ich brauche keine Diskussion darüber, wie gesund das Zeug ist. Und dass es für Wasserlebewesen ziemlich giftig sein soll weiß ich auch. Mir geht’s um mein Zelt. 
      Grundsätzliche Informationen, welche Kunststoffe von Deet aufgelöst werden können, fände ich aber passend.
    • Von bluesphemy
      Moin zusammen,
      ich hab am Wochenende kurz mal im Vorstellungsthread "Hallo" gesagt. Wollte jetzt auch mal was beitragen, nachdem ich auch hier viel gelesen habe.
      Ich habe vor knapp einem Jahr ein Tutorial erstellt für Schulterriemen, wie sie Pa'lante auch in ihrem V1 verwendet. Damals hab ich's auf Reddit gepostet und vielleicht hat es ja jemand dort auch schon gesehen. Dachte aber es lohnt sich, das hier auch nochmal zu teilen für alle die nichts mit Reddit am Hut haben und sich fragen, wie sie Schulterriemen angehen sollen.

      Das Tutorial ist ein Imgur-Album. Link
      Falls ihr fragen habt, immer her damit 
      PS: Das Tutorial ist leider auf Englisch, also kann ich da auch gerne nochmal das ein oder andere klarstellen, falls Bedarf besteht.
    • Von Rapapongi
      Hallo Leute
      Als neuer Besitzer eines der Zpacks Cuben "Ufos" - dem Plexamid V Beta (385g mit Packsack mit allen Leinen und Linelocks) - verfolge ich natürlich die aktuellen Testberichte im WWW.
      Seit heute gibt es einen interessanten Direkt-Vergleich von gleich 4! unterschiedlichen Zelten von einem Youtuber names Blueboy ... zwar in Englisch aber die Scores sind gut nachvollziehbar.
      The Duplex, Plexamid, Hexamid Solo-plus tent & Hexamid pocket tarp ... und ich habe meine Entscheidung gegen das Duplex noch nicht bereut. Am Berg scheint mir die Pyramide gegen Wind/Sturm, stabiler, va auch wegen der geslopten Seite (werd ich gegen die Windrichtung ausrichten)
      Hier der Link: https://youtu.be/DZBWCYp79Fo
      Grüße,
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