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Ultraleicht Trekking
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    • Von einar46
      Langsam werde ich "hibbelig".
      Am 10.5. oder 11.5., genau ist es noch nicht festgelegt, geht es endlich los und ich starte zu einer Wandertour auf dem Grünen Band in Deutschland. Das ist die ehemalige innerdeutsche Grenze. Die Wandertour gehört zu meinem Deutschland-Projekt, das aus 5 Wandertouren unterschiedlicher Länge besteht. Zwei Wandertouren sind bereits realisiert (Küstenwanderung an Ost- und Nordsee (ca. 1200 km) und Quer durch Deutschland (ca. 800 km)).

      Insgesamt sind das auf dem Grünen Band ca. 1200 km, wenn ich die letzten "Zipfel", speziell in Thüringen, wie geplant komplett "ablaufe".
      Starten werde ich im Norden (Priwall). Das Ziel ist das Dreiländereck (ehemalige DDR, BRD, CZ) in der Nähe der Stadt Hof.
      In meinem Facebook-Account (ich hoffe die Moderatoren lassen diesen Link zu Facebook zu)
          https://www.facebook.com/Macker46
      wird es einen täglichen Bericht geben, garniert mit einigen Bildern.
      Auch in meinem Blog gibt es einen Zugang zu meinem Facebook-Account. Hier im Forum werde ich nur gelegentlich posten. 
       
    • Von effwee
      Ahoi,
      Deutschland hat so einige Tiefpunkte, aber nur einen tiefsten Punkt: Neuendorf-Sachsenbande. 3,80 unter NN ist geographisch der tiefste Punkt in Deutschland. Der höchste Punkt  ist allen geograpisch bewanderten geläufig, so denke ich. Die Idee ist nicht neu, in den USA liegen zumindest in den lower 48 beide ziemlich dicht beieinander, sind filmisch schön von John Z und Cotezi inszeniert worden und auf Insta bin ich über ein paar Österreicher*innen gestolpert, die das in At gemacht haben und damit war schlussendlich die Idee geboren. Hier also das Projekt: Lowest to the Highest Germany. Von Neuendorf-Sachsenband zur Zugspitze
       
      Die Route sieht wie Folgt aus: Von Neuendorf-Sachsenbande freestyle nach Brokdorf; von dort aus der Elbe folgend bis Lauenburg und auf den E6 (weiter an der Elbe bis Hitzacker); Dem E6 folgend bis zum Harz; Dort wechsel ich bei Altenburg quer auf dem Harzer Hexenstieg auf den Via Romea, welchen in dann gen Süden folgen werde; In Rotheburg ob der Tauber dann werde ich auf  den Weitwanderweg Romantische Straße wechseln, dem ich bis Rottenburg folge um dort wieder auf die Via Romea zu wechseln. In Garmisch Patenkirchen geht es schlussendlich dann via den lokalen Wanderwegen gen Nordalpenweg, der mich dann auf die Zuspitze führen soll. 1100-1300 irgendwas Kilometer... vielleicht mache ich es aber noch noch ganz anders. ich persönlich bevorzuge weite strecken auf einheitlich markierten wegen zu laufen, statt mir viele kleine abschnitte zusammenzufrickeln...
       
      Packliste hier: sie reflektiert alle Erfahrungen des E1E5 Thrus 2019 https://lighterpack.com/r/zwsmzd demnach passt die für mich so ganz gut ich benötige noch einen packliner, wahrscheinlich bastel ich mir einen aus Resten DCF, die ich noch habe. fühlt euch freilich bemüßigt was dazu zu sagen...
      Start: Anfang Mai 2021
      Zeit: 8-12 Wochen habe ich veranschlagt...
      Auf meiner to do liste steht noch nur eine eine Einkaufs- und Wasserliste zu machen, sowie Routen finetuning. ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Vorurteile gegenüber dem Via Romea habe (Pilgerwege bestechen meiner Erfahrung nach durch hohe Asphalt- und Feldwege Anteile durch reizarme Gegenden, zudem es auf dem Via Romea auch die Möglichkeit gibt ihn mit dem Fahhrad zu machen, was ich eher abschreckend halte). Andererseits wechsel ich im Harz und nicht erst bei Mellrichstadt, da ich den Via Romea Turn machen möchte, weil er mich eher durch Nordhessen und Westthüringen führt, als durch Mittelhessen, wie es der E6 tut. Am End' ist es nun mal auch thruhiking, was nunmal auch bedeutet: ist nicht immer geil
       
    • Von effwee
      Eine Tour von der Länge in einen Reisebericht zu packen finde ich dann doch ziemlich schwer, aber ich stelle ich mich der Herausforderung mal häppchenweise... ich fang mal mit Schleswig-Holstein an.
      Tag 0
      Ich fahre mit der Bahn erstmal nach Hamburg. Steige um in die Regio nach Flensburg. Noch nicht auf Trail schon die erste nette Bekannschaft. Hamburgerin im Vorruhestand, die im Sommer für 2 Monate nach Meran geht. Toll da war ich auch schon. Die 2,5h vergehen wie im Flug.
      Am Bf in Flensburg quatscht mich ein Typ an“Sag ma wanderst du?“ ich so: „Ja bis an den Bodensee“. Er so: „Boah krass. Gib ma Flosse!“ Netter Schnack noch im Bus und ich fange mich an zu fragen vorher das Vorurteil der unterkühlten Nordeutschen so kommt. In Krusau angekommen checke ich den Campingplatz- sieht blöde aus. Was nun?
      Ah ein weißes X, sind da eben nicht eh Leute mit großen Packs rein, irgendwas von Europäischen Fernwanderweg steht da auch, tendenziell Richtung Süden – das passt schon. In den Kollund rein, schöner Wald.
      Als ich an der Flensburger Förde stehe und auf Wassersleben blicke und meine Markierung weg davon zeigt wird mir klar, dass ist nicht dass weiße Kreuz von meinem Weg – klar ist auch der E6 nach Stockholm. Auch schön, nicht mein Ziel. Aber irgendwas Schlafplatzmäßiges ist ausgeschildert. Also hinterher. Ein Traum was ich fand:

      Dazu noch nette Menschen, ein Feuer und Gegrilltes – so kanns gerne weitergehn.
      oooh... ich muss die bilder kleiner machen... okay appetizer schonmal
    • Von Sjeanmarc
      Hello.
      Sorry, as I'm French and I don't speak German, I'm writing in English. I just discovered this forum as some people linked a post to my blog. As I'm now lockdowned in my apartment, my social life is reduced and there's only phone and internet for that...
      I love long distance hikes. I hiked in Nepal, Appalachian Trail but I love particularly long distance hikes in Europe. Here, we have not only wilderness but also history, culture... I'm very happy to find information when I'm preparing a long distance hike so in return, I try to do the same when I'm doing one. So, you can have a look on my blog in french (more complete but in french...) or in english if you want information (GPS track, accomodation, water...) about those hikes. Hiking through Balkans, Carpathians, all Italy are splendids. I specialy love the Pyrenees (my home mountain...).

    • Von einar46
      In diesem Beitrag möchte ich die
           Namensvergabe von Tagesetappen bei Langstreckenwanderungen
      darlegen, so wie sie in meinen Planungen zum Einsatz kommt.
      Idee
      „Ihr Deutschen, ihr geht nie ohne einen Plan aus dem Haus“.
      So hat das eine franz. Wanderfreundin einmal formuliert, der ich auf dem Jakobsweg Via de la Plata bei der Wegfindung helfen konnte. Dabei glaube ich mehr Bewunderung als andere Dinge herausgehört zu haben.
      Auf mich trifft diese Aussage definitiv zu. Ich gehe nie ohne Tracks („einen Plan“) aus dem Haus. Auch bei Tageswanderungen in unbekanntem Gelände navigiere ich mit meinen eigenen Tracks.
      Dabei habe ich mich schon am Anfang meiner intensiven Wanderleidenschaft mit dem Problem einer
           sinnvollen und übersichtlichen Namensvergabe für Tagesetappen
      bei Langstreckenwanderungen beschäftigt.
      Ich plane meine Langstreckenwanderungen auf markierten!!! und nichtmarkierten Wanderwegen immer in Tagesetappen, die ich dann hintereinander „ablaufe“. Wenn ich eine Tagesetappe am Abend nicht am geplanten Tagesziel beende, dann setze ich die Tagesetappe an nächsten Tag fort. Umgekehrt ist es genauso. Laufe ich über mein geplantes Tagesziel hinaus, dann starte ich einfach die nächste Tagesetappe und laufe bis ich der Meinung bin, dass ich jetzt den Tag beenden müsste.
      Die Planung der Tagesetappen zwingt mich nicht an die Einhaltung der Tagesetappen. Die Tagesetappen sind nur eine Vorgabe, wie ich laufen könnte. Oft bin ich sogar schneller unterwegs, wie ich das geplant habe, weil ich auch manchmal zwei kurze Tagesetappen an einem Tag realisiere.
      Damit ich mich auf meinem Navigationsgerät (Garmin GPSmap 64st oder iPhone SE) in der Menge der Tagesetappen zurechtfinde, habe ich mir schon frühzeitig eine Syntax für die Namensvergabe für die Tracks meiner Tagesetappen überlegt. Über die Jahre ist diese Syntax gewachsen und hat aktuell das jetzige Aussehen.
      Bei der Namensvergabe kommt eindeutig der Mathematiker und Softwareentwickler zum Vorschein. Aber man muss ja in der großen Menge der Routen, Tracks und Wegpunkte irgendwie den Überblick behalten.

      Bild 1: Tagesetappen Jakobsweg Camino de Levante
      So sehen die Tagesetappen einer Langstreckenwanderung auf dem Display meines iPhones aus (quer geht nicht, wenn sich jemand das fragen sollte)
      Zuerst erkläre ich die Syntax der Namensvergabe und dann zeige ich an einigen Beispielen, wie das in der Realität aussieht.
      Syntax des Namensvergabe
           XVnnn LL Tmm vhZiel
           X                                        ==>Tour-Kennzeichen
                                                            W = Wandertour
                                                            R  = Radtour
                                                            K  = Kanutour
                                                            S  = Skitour
                                                            A  = Autotour
                                                                   usw
             V                                      ==> Vorhaben-Kennzeichen
                                                             T = Tour
                                                             I  = Idee für ein Vorhaben
                                                             P = Planungsphase
                                                                   usw
               nnn                                ==> 3-stellige lfd. Nummer innerhalb eines Landes
                                                             mit Vornullen (zB 001 oder 011) 
                       LL                          ==> 2-buchstabiges Landes-Kennzeichen
                                                             nach ISO-3166-1-Kodierliste
                            T                       ==> Tagesetappen-Kennzeichen
                                                            T = Tagesetappe geplant mit Garmin-Karten
                                                             t  = Tagesetappe geplant mit OSM-Karten
                                                             (kann ein bel. Buchstabe sein, T/t bietet sich an)
                              mm                ==> 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe
                                                             mit Vornullen (zB -1, 00, 01, 02 usw)
                                     v              ==> Varianten-Kennzeichen von Tagesetappen, wenn es
                                                            mehrere Varianten auf einer Tagesetappe gibt, sonst
                                                            kann es weggelassen werden
                                                            (kann ein bel. Buchstabe sein)
                                       h            ==> lfd. Nummer der Variante
                                         Ziel      ==> sprechender Name für das Tagesziel (Ort usw)
      Die 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe (mm) kann bei allen weiteren Erklärungen zur Namensvergabe nach Bedarf leicht in eine 1-stellige oder 3-stellige lfd. Nummer (bei Langstreckenwanderungen mit mehr als 100 Tagesetappen) umgewandelt werden.
      Bei einfachen Tagestouren lasse ich das Tagesetappen-Kennzeichen (T) und die 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappen (mm) einfach weg. Die Kennzeichnung, mit welcher Karte die Wandertour geplant wurde, steckt dann im Länder-Kennzeichen. Ist es klein geschrieben, wurde die Tour mit OSM-Karten geplant, ansonsten mit Garmin-Karten.
      Anreise-Tagesetappen erhalten dann zB als lfd. Nummer die 00, Abreise-Tagesetappen die lfd. Nummer 99, wenn ich weniger als 99 Tagesetappen habe.
      Damit ich auf dem Display meines Navigationsgerätes erkennen kann, wo eine Variante beginnt, definiere ich für den Variantenbeginn einen Routenpunkt (Variantenpunkt). Dieser Routenpunkt gehört immer mit zum aktuellen Track. Vor Ort kann ich dann entscheiden, welche Variante ich tatsächlich gehen will.
           vmmx
           v                                       ==> Varianten-Kennzeichen
             mm                                ==> 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe
                                                            mit Vornullen (zB -1, 00, 01, 02 usw)
                   x                               ==> bel. Buchstabe oder
                                                           ein fortlaufender Buchstabe, wenn es
                                                           mehrere Varianten für eine Tagesetappe geben sollte,
                                                           was aber sehr selten vorkommt

      Bild 2: Variantenpunkt auf der 33.Tagesetappe nach Zamora
      So sieht ein Variantenpunkt auf meinem iPhone aus.
      Auch wenn ich auf markierten Wanderwegen, wie den Jakobswegen in Spanien, unterwegs bin, bereite ich meine Tracks zuhause auf dem Computer vor. Ich gehe nie ohne vorbereitete Tracks auf meine Wandertouren. Es kommt immer mal wieder vor, dass ich von den markierten Wanderwegen bewusst abweiche, weil ich zB einen zu großen Umweg vermeiden will. Damit ich während einer Tagesetappe erkennen kann, ob ich an einer geplanten Abweichung von einer markierten Wanderroute angekommen bin, definiere ich einen Routenpunkt (Abweichungspunkt), der immer zum Track gehört.
           pmmx
           p                                       ==> Abweichungs-Kennzeichen
             mm                                ==> 2-stellige lfd. Nummer der Tagesetappe
                                                            mit Vornullen (zB -1, 00, 01, 02 usw)
                   x                               ==> bel. Buchstabe oder
                                                           ein fortlaufender Buchstabe, wenn es
                                                           mehrere geplante Abweichungen für eine Tagesetappe
                                                           geben sollte
      Das Display auf meinem Navigationsgerät Garmin GPSmap 64st oder dem Smartphone ist sehr klein. Wenn ich mir auf diesem Gerät die Tagesetappen in einer Liste (siehe Bild 1) anzeigen lasse, kann ich maximal noch die Varianten, sofern es welche gibt, erkennen. Mehr kann das Display nicht anzeigen. Das reicht mir aber aus, um zB die nächste Tagesetappe einer Mehrtageswanderung für die Navigation auszuwählen. Die wichtigsten Informationen müssen also am Anfang der Bezeichnung der Tagesetappen stehen. Für mich ist das vor allem die Tournummer und die Nummerierung der Tagesetappen.
      Beispiele
      „vereinfachte“ Syntax bei einer Variante auf der Tagesetappe und 2 Abweichungen von der geplanten Route
      WT002 ES t33 1Zamora
      WT002 ES t33 2Zamora ü Za-P-1102
      v33a
      p33a
      p33b 
      Diese Tagesetappe (siehe Bild 1) gehört zu einer mehrtägigen Wandertour über den Jakobsweg Camino de Levante in Spanien. Auf dieser Tagesetappe gibt es einen Routenpunkt v33a (siehe Bild 2, die eine Route auf dem Bild ist farblich nicht gut zu erkennen), wo ich zwischen zwei Wege-Varianten wählen muss. Gibt es nur eine Variante auf einer Tagesetappe, lasse ich das Varianten-Kennzeichen, hier a, einfach weg (siehe vereinfachte Syntax).
       
      Existieren mehrere Varianten auf einer Tagesetappe, arbeite ich mit den Varianten-Kennzeichen a,b,…, entsprechend der Anzahl der Varianten.
       
      Die geplante bevorzugte Variante hat als lfd. Nummer immer die Ziffer 1. Die 2.Variante führt hauptsächlich über eine Straße, weshalb diese Variante erstmal nicht die bevorzugte Variante ist. Welche Variante ich dann vor Ort tatsächlich laufen werde, entscheide ich dann tagesaktuell, wenn ich den Variantenpunkt v33a erreiche. Zusätzlich weicht die geplante Tagesetappe an 2 Stellen vom markierten Wanderweg ab. Damit ich diese geplanten Abweichungen auf dem Display des Navigationsgerätes erkennen kann, gibt es 2 Routenpunkte p33a und p33b, die diese Stellen auf dem Wanderweg anzeigen (sind im Bild nicht zu sehen).
      vereinfachte Syntax
      WT         Wandertour
      002         2.Wandertour innerhalb von Spanien (1. Wandertour = Via de la Plata)
      ES          Länder-Kennzeichen für Spanien nach ISO-Standard
      t33          33.Tagesetappe auf der Wandertour, geplant mit OSM-Karten
      1             1. (bevorzugte) Variante auf dem Weg nach Zamora (insgesamt gibt es 2)
      Zamora  Ziel der Tagesetappe (Stadt in Spanien)
      v33a       Das ist der zu dieser Tagesetappe gehörende Routenpunkt, der den Beginn
                     der 2 Varianten anzeigt (siehe Bild 2). Spätestens hier muss ich entscheiden,
                     welche Variante ich begehen will.
      p33a
      p33b      Auf dieser Tagesetappe gibt es zusätzlich 2 geplante Abweichungen von dem
                     tatsächlich markierten Wanderweg. Die beiden Routenpunkte definieren diese
                     Stellen.
      WT002 ES t00 Valencia
      Das ist die Anreise-Tagesetappe von einer Übernachtung in Valencia zum Startpunkt des Camino de Levante. Diese Tagesetappe zählt nicht zur eigentlichen Wandertour.
      WT        Wandertour
      002       2.Wandertour innerhalb von Spanien (1. Wandertour = Via de la Plata)
      ES         Länder-Kennzeichen für Spanien nach ISO-Standard
      t00        00.Tagesetappe (Weg zum Startpunkt) auf der Wandertour, geplant mit
                    OSM-Karten
      WT001 it 3Rund um Agriturismo FPichler
      Diese Wandertour ist eine ganz gewöhnliche Tageswanderung in einer bestimmten Gegend der Toskana, von der es insgesamt 4 Varianten gibt. Geplant wurde diese Wandertour mit einer OSM-Karte (Länder-Kennzeichen ist in Kleinbuchstaben geschrieben).
      WT        Wandertour
      001       1.Wandertour innerhalb von Italien
      it           Länder-Kennzeichen für Italien nach ISO-Standard, geplant mit OSM-Karten
      3            lfd. Nummer der Variante (insgesamt gibt es 4)
      WT002 NO T-1  Ekeberg Camping
      WT002 NO T00 St.Halvards Plass
      WT002 NO T01 Farseggen
      Dieses Beispiel für den Olavsweg in Norwegen besitzt zwei Anreiseetappen (T-1 = Weg vom Hauptbahnhof in Oslo zur Übernachtung auf dem Campingplatz auf dem Ekeberg mitten in Oslo, T00 = Weg am nächsten Tag vom Campingplatz auf dem Ekeberg zum Startpunkt des Olavsweges am St.Halvards Plass mitten in Oslo, T01 = Das ist die erste richtige Tagesetappe). Die Nummerierung erfolgt analog dem Zahlenstrahl in der Mathematik (-2, -1, 00, 01, 02 usw), also von links nach rechts. Geplant wurde diese Wandertour mit Garmin-Karten (Tagesetappen-Kennzeichen T-1, T00, T01 ist in Großbuchstaben geschrieben).
      RT001 DE Rund um den Süßen See bei Seeburg
      Diese Tour ist eine Tages-Radtour um den Süßen See bei Seeburg. Geplant wurde die Radtour mit einer Garmin-Karte (Länder-Kennzeichen ist in Großbuchstaben geschrieben).
      RT        Radtour
      001      1.Radtour innerhalb von Deutschland
      DE        Länder-Kennzeichen für Deutschland nach ISO-Standard, geplant mit
                   Garmin-Karten
      Auch wenn ich mir bei der Namensvergabe noch so viel Mühe gegeben habe alle erdenklichen Fälle zu berücksichtigen, gibt es doch die eine oder andere Besonderheit (Lücke?).
      An dem folgenden Beispiel will ich eine Besonderheit erklären.
      WT013 DE h053 2Josephskreuz
      Der Harz liegt vor meiner Haustür und ist deshalb mein Trainingsgebiet. Dort bereite ich mich auch auf meine Langstreckenwanderungen vor. Insgesamt habe ich im Harz ca. 100 Tracks. Die meisten sind Tageswanderungen. Damit ich nicht für jeden Track eine neue Tournummer (nnn) vergeben muss (,was ich machen könnte), fasse ich oft alle Tracks eines Gebietes unter einer Tournummer (013) zusammen. Das Tagesetappen-Kennzeichen (T) „missbrauche“ ich hier für ein Gebiets-Kennzeichen (h), wie h=Harz. Weil es klein geschrieben ist, bedeutet das, dass ich die Tageswanderung mit OSM-Karten geplant habe. Die lfd. Nummer der Tagesetappe (mm) ist hier eine lfd. Nummer innerhalb des Gebietes. Im Beispiel ist es die Tageswanderung mit der lfd. Nummer 053 im Harz. Für diese Tageswanderung zum Josephskreuz gibt es zusätzlich 3 Varianten. Das Beispiel steht für die 2.Variante zum Josephskreuz.
      Mit anderen „Wandergebieten“ (zB e=Erzgebirge), wo ich auch mehrere Tageswanderungen habe, halte ich es ebenso.
      Die Namensvergabe habe ich so variabel gestaltet, dass sie ohne Begrenzung beliebig um neue Wegpunkte, Routen und Tracks erweitert werden kann. Zusätzlich erhält die neue Route und der neue Track als letzte Bezeichnung den Namen des Zielpunktes der Tagesetappe. So kann ich die neue Route und den neuen Track bei Bedarf immer sehr schnell mit dem dazugehörenden Zielpunkt in Verbindung bringen. Das mit der Namensvergabe ist sehr wichtig, damit ich auf meinem Navigationsgerät die gewünschten Wegpunkte, Routen und Tracks sehr schnell finden kann. Alle meine Wegpunkte, Routen und Tracks für Deutschland habe ich z.B. auf einer einzigen Micro-SD-Karte gespeichert. Aktuell sind das jeweils fast 200 Wegpunkte, Routen und Tracks.
      Theoretisch könnte ich die Daten der restlichen drei Micro-SD-Karten (Skandinavien, USA, Rest von Europa), die ich in Verwendung habe, ebenfalls auf der Micro-SD-Karte für Deutschland unterbringen. Platz- und namensmäßig sollte es dabei keine Probleme geben. Eine andere Sache ist die Performance des Navigationsgerätes beim Laden der Daten. Genau aus diesem Grund habe ich aber eine Trennung der Daten auf insgesamt vier Micro-SD-Karten vorgenommen.
      Fazit
      Jetzt könnte man noch diskutieren, ob das Länder-Kennzeichen an die 1.Position der Namensvergabe gehört. Meine Namensvergabe ist aber historisch gewachsen und hatte am Anfang nur eine fortlaufende Tournummer ohne Länder-Kennzeichen. Erst später habe ich mir überlegt, dass ein Länder-Kennzeichen und eine Tournummerierung innerhalb der Länder übersichtlicher wäre. Außerdem ist das Tour-Kennzeichen und die Tournummer für mich wichtiger als das Länder-Kennzeichen und steht deshalb bei mir am Beginn des Namens.
      Durch die beschriebene Namensvergabe muss ich auf meinen Navigationsgeräten nicht immer nur die aktuellen Tracks haben.
      Wichtige Tracks,
      -wie meine Wohngegend (ca. 30 Tracks)
      -wie mein Trainingsgebiet im Harz (ca. 100 Tracks)
      -wie die Wohngegenden meiner Enkel (ca. 20 Tracks)
      habe ich immer auf meinen Navigationsgeräten und dadurch stets „griffbereit“ und kann sehr kurzfristig zu Tageswanderungen aufbrechen.
      Die Namensvergabe hat sich auf meinen Wanderungen, ob Tageswanderung oder Langstreckenwanderung, als Ordnungsprinzip bestens bewährt. Meine akt. Tagesetappe kann ich sehr schnell finden und auswählen, unabhängig davon, welches Navigationsgerät ich verwende. Durch das zusätzliche Ordnersystem meiner akt. Navigationssoftware Topo GPS bleibt die Menge der Tagesetappen immer sehr übersichtlich.
      Das gilt ebenso für die Planungssoftware BaseCamp auf meinem Computer.
      Die Planung von Wandertouren ist bei mir immer ein Bestandteil der eigentlichen Wandertour und macht unheimlich viel Spaß.
       


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