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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 09.08.2018 in allen Bereichen
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3F Lanshan 2
3F Lanshan 2
gerritoliver und 2 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
3 PunkteHeute ist ein Lanshan-2 in grün angekommen. Für meinen Geschmack ein wenig zu sehr "Laubfrosch-grün"! Aufbauhöhe 120 cm. Hier eine kleinen Improvisation zum öffnen des Lüfters. (Die linelocks werden immer noch falsch herum montiert ) Die Abspannung der Apsis ist fummelig ein- und auszuhaken. Wenn man die Zunsel verlängert (70 cm) kann man die Schlaufe anständig greifen und so den Doppelhaken besser bedienen. Zudem hat man nun die Möglichkeit, bei Wind die Apsis etwas tiefer abzuspannen. Gewicht ingesamt: 1.250 g Kompressionssack, 40 g Heringssack mit Schnüren, 135 g Lieferumfang: 8 Heringe + 1 x Ersatz. Gestern hat das selter ein Gewitter mit kräftigen böen gut überstanden. Der Wannenboden blieb Knochentrocken. An den Flächenliftern kam zwar ein Tröpfchen Wasser rein, wurde aber über das inner abgeleitet. Nur diese beiden Nähte am lifter würde ich mit etwas seamgrip nachbessern. VG. -Wilbo-3 Punkte -
Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
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Firehawk und ein anderer reagierte auf questor für Beitrag im Thema
2 Punkte2 Punkte -
2-3- Personen Zelt
2-3- Personen Zelt
Fabian. und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
2 PunkteAuf jeden Fall ist mein Standardzelt im Gebirge, fast so windstabil wie das Scarp, deutlich größere Apsiden, sehr schnell auch bei viel Wind aufzubauen, Innenzelt ohne Mesh im Dachbereich, für die Features leicht. Dass man manch anderes Zelt bei wenig Wind erstmal ohne Heringe aufstellen kann, bringt im Gebirge nicht soviel, da man eben häufig doch an Plätzen Zelten muss, wo mit viel Wind zu rechnen ist und dann sind es auch da fix 6-8 Heringe.2 Punkte -
Schlafsack
Schlafsack
Kenny und ein anderer reagierte auf questor für Beitrag im Thema
2 PunkteAlles nur in deinem Kopf und rund um den Globus tagtäglich widerlegt2 Punkte -
[Umfrage] Trekkingstöcke *innerhalb* deines Handgepäckstücks *zulässiger Größe*
[Umfrage] Trekkingstöcke *innerhalb* deines Handgepäckstücks *zulässiger Größe*
momper reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktNachdem wir das Thema hier schon länger diskutieren, fände ich es gut, dazu neutrale Erfahrungswerte zu haben. Daher starte ich diese Umfrage. Wichtig: Es geht hier nicht um Ärger, den man mit offensichtlich unzulässigem Handgepäck hatte oder um erfolgreiche Tricks! Ziel der Umfrage ist es lediglich, die bishierigen Erfahrungen der Forumsteilnehmer quantitativ zu erfassen. Damit soll das unten gezeigte Zitat zumindest mengenmäßig verifiziert werden. Ausgangsbedingungen der Frage: Euer Handgepäckstück ist konform mit den Richtlinien für Handgepäckgrößen der Airline. Die Trekkingstöcke befanden sich innerhalb des Handgepäckstücks. Die Trekkingstöcke wurden nicht als notwendige Gehhilfen deklariert. Danke für’s Mitmachen. Der Vollständigkeit halber zitiere ich mich hier aus o.g. Thread mal selbst:1 Punkt -
BUFF Pack Run Cap Erfahrungen
BUFF Pack Run Cap Erfahrungen
mexl916 reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe mir vor einiger Zeit das BUFF Pack Run Cap gekauft, zum trailrunning und evtl. auch zum wandern. In der Regel benutzte ich immer ein Arc'teryx Visor, das hat bisher immer fantastische Dienste geleistet aber da es oben offen ist habe ich mir auch schon mal einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut geholt weil ich mich nicht eingecremt hatte. Das sollte mit dem Pack Run Cap nicht passieren, den es ist ja ne geschlossene Kappe. Zudem soll die Kappe mir die Haare aus dem Gesicht halten. Das BUFF Pack Run Cap wiegt nachgewogen 30 g, hat einen UPF 50 Sonnenschutz und lässt sich klein zusammenpacken. So weit, so gut. Ich habe es nun aber auf einer Handvoll Trailrunning Trainingseinheiten angehabt, und leider ist der Verschluss hinten bei mir nicht komfortabel - er drückt irgendwie immer in den Hinterkopf, egal wie locker ich den Verschluss mache (gerade so locker das mir die Kappe beim rennen nicht vom Kopf fällt). Das ist Schade, den bei 30 g ist die Pack Run Cap leichter als das Visor und es lässt sich auch leichter klein verpacken. Aber wenn es mir nach ner halben Stunde rennen schon unangenehm ist, wird das bei 8 Stunden wandern sicher nicht besser, daher habe ich beschlossen erstmal wieder zurück zum Visor zu gehen. Wenn Ihr auch ein BUFF Pack Run Cap habt würden mich Eure Erfahrungen interessieren - drückt es bei Euch hinten auch unangenehm (wenn ja, habt Ihr es irgendwie gelöst bekommen?), oder kennt Ihr leichtgewichtige Alternativen?1 Punkt -
Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
Dabei weiß doch jeder: Auf die Technik kommt es an!1 Punkt
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Schlafsack
Schlafsack
Andreas K. reagierte auf questor für Beitrag im Thema
1 PunktOT: Bring ich dir gerne ein paar vorzügliche mit nächste Woche Bei dem Zuckergehalt haben die auch genug Energiereserven für Wärme von innen! Nah dran ist auch vorbei, da fehlten ein paar Silben https://goosefeetgear.com/products/down-balaclava/ 36g1 Punkt -
Schlafsack
1 PunktIst denn Großteil des Jahres unnötig. Wenn's langsam kälter wird: Vaude Bike Cap, windproof, 30g. Wenn's weiter runter kühlt bei Bedarf noch n Buff für Gesicht und Nacken, 30g Und wenn's im Richtung Winter für ultraharte geht halt n baclava. Warum das ganze Jahr über ein unflexibles Kopfteil mitschleppen?1 Punkt
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Wechselschuhe für's Lager?
Wechselschuhe für's Lager?
chodowiecki13 reagierte auf questor für Beitrag im Thema
1 PunktSo wenig sinnvoll ich das Ansinnen finde, die Posts, in denen von nicht weiter spezifizierten Latschen berichtet wird, die als nicht weiter quantifiziert 'leicht' empfunden werden sind irgendwie noch viel weniger sinnvoll imho.1 Punkt -
Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017
Hallo zusammen, hier mein Reisebericht zu der Annapurna-Runde, die ich zusammen mit Felix im Nov. 2017 gewandert bin. Nicht speziell UL, aber durch die Infrastruktur mit einem sehr geringen Base Weight machbar. Wir hatten trotzdem Zelt und Kocher dabei, beides haben wir allerdings nicht benutzt. Die Unterkünfte und das Essen dort sind top! Vielen Dank für die Fotos an Felix (dank seiner Spiegelreflex deutlich bessere Fotos als mit meiner Knipse). Viel Spaß beim Lesen! Erik Reisebericht Nepal Hamburg, Regenschauer Sa 29.10.17 Heute morgen bin ich um 6:00 aufgestanden. Noch schnell zur Probe gepackt und mich in letzter Minute für den kleineren Rucksack entschieden. Kleiner, leichter und bequemer als ein halbvoller großer Rucksack. Allerdings musste ich noch schnell einen Brustgurt improvisieren. Dann alles in Luftpolsterfolie und in eine Ikea Tasche verpackt. Diesmal habe ich keinen Karton als Versandverpackung gewählt. Danach steht nur noch relaxen auf dem Plan und um 17:45 geht´s zum Bus. Vor lauter Aufregung steige ich in die falsche S-Bahn, bemerke aber nach 1 Station noch rechtzeitig den Fehler. Schlussendlich komme ich zeitgleich mit Felix am Flughafen an. Der Flug nach Dubai ist ganz OK und ich habe immerhin 2h geschlafen. Den Rest der Zeit verbringe ich mit dem neuen (leider schlechten) Alien-Film. Dubai / Kathmandu So 30.10.17 In Dubai gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück und wir legen uns 3h aufs Ohr. Gut dass ich meine Neo Air S im Handgepäck mitgenommen habe. Das werde ich zukünftig immer so machen! Wir fliegen mit der Billig-Airline flyDubay weiter nach Kathmandu . In Kathmandu hat die Abholung am Flughafen durch das Hotel leider nicht geklappt, aber ein Taxi ist einfach zu bekommen. Leider brauchen wir für die kurze Strecke wegen kompletten Verkehrschaos fast 1h. Ob das Verkehrschaos normal ist oder an dem starken Regen liegt, erschließt sich uns nicht. Am Abend versuchen wir verzweifelt Geld an Automaten zu bekommen. Irgendwann nach dem 10. Automaten klappt es bei Felix mit seiner Visa-Karte und er kann zumindest 300€ ziehen. Bei mir klappt es leider nicht und ich habe schlechte Laune. Im Hotel überlegen wir wie wir zum Trailhead kommen und beschließen einen Wagen mit Fahrer zu nehmen. Das ist zwar teuer (160€ geteilt durch 2) aber wir sparen so einen kompletten Tag. Zum Abendessen bekommen wir gerade noch eine Portion Momo bevor die Küche schließt. Momo sind gefüllte Teigtaschen (ein wenig wie Ravioli nur anders geformt). Dann geht´s früh in Bett. Kathmandu / Besisahar, sonnig warm, später ein wenig bewölkt Mo 30.10.17 Wir sind früh aufgestanden und Felix konnte dem Automaten noch einmal 300€ entlocken. Ich habe mein Bargeld (670€) getauscht und mir geschworen, dass ich niemals ohne Bargeld auf Reisen gehe! 670€ müssten knapp reichen. Im Hotel gibt es ein tolles Frühstück mit Omlett. Der Fahrer wartet pünktlich um 9:30 und dann geht´s los das Permit zu besorgen. Das Permit ist kein Problem und am Geldautomaten vor dem Gebäude kann ich mit meiner EC Karte immerhin noch 80€ ziehen. Das hebt die Laune! Um 11:00 geht es dann los und wir kommen nach fast 7h Fahrt und einer netten Mittagspause in Besisahar an. Die Landschaft ist toll und es gibt einen ersten Blick auf die Berge. Der Fahrer war sehr nett und hat mir am Schluss noch seine Karte des Annapurnagebiets geschenkt. Das ordentliche Trinkgeld hat er sich wirklich verdient! Das Zimmer in Besisahar ist sehr einfach aber wir können duschen und bekommen auch ein leckeres Abendessen (Parata –Fladenbrot und Dahl). Gespart wird bei dem Zimmer nur an überflüssigem: Statt einem Lichtschalter muss man 2 Drähte in die Steckdose stecken, funktioniert auch nur zeitweise, manchmal rutscht ein Draht heraus und dann ist es plötzlich dunkel Nachdem auch die letzten Einkäufe erledigt sind wird noch ein wenig gelesen und geschrieben und dann geht´s wieder früh in Bett. Der Wecker wird um 6:00 klingeln. Besisahar – Khanigaou, sonnig bis leicht bewölkt, 1 kurzer Schauer Di 31.10.17 Wir brauchen 1/2h um unsere Sachen zu packen. Als Frühstück gibt´s eine Banane und dann geht es los! Der Trail ist wunderschön und führt durch Reisterrassen und urwaldartige Gebiete. Der Fluss dem wir dann folgen sieht toll aus – grandios! Frühstück (Omelett mit Kartoffeln und Ciapati) gab es in Bulbhule nach 2 h Wandern. Mittagessen (Omelett mit Appel Pie) gab es dann in Bahmdanda. Wir sind dann noch weiter nach Kangiori wo wir und an einem Wasserfall gewaschen haben und in einer sehr einfachen Unterkunft übernachtet haben. Die Unterkunft war aus Brettern gezimmert und von einer 7cm großen Spinne geschmückt. Insgesamt haben wir heute 1,5 Etappen geschafft. Zur Feier des Tages und weil wir ungern unnötig schleppen, gibt’s den kleinen Cognac aus dem Flugzeug.1 Punkt
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Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017
Sorry für das OT: Das verstehe ich jedes mal nicht wenn jemand so was sagt oder schreibt. Krank wird man doch von Viren oder Bakterien, nicht von nassen Haaren, Zugluft oder kaltem duschen?1 Punkt
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HRP, GR 10, GR 11 2018
1 Punkt@Stromfahrer ich glaube genau den von dir beschriebenen weg sind wir vor 4 Tagen gegangen, lohnt sich absolut!1 Punkt
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HRP, GR 10, GR 11 2018
HRP, GR 10, GR 11 2018
zeank reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktKlasse, aber auch traurig. Die letzte Woche beginnt. Empfehlung: In ca. drei Tagen auf Etappe 35 trifft die HRP am Pic Eyne oberhalb von Nuria wieder auf den GR11. Etwa 3 km weiter östlich liegt der Pic Superior de la Vaca (2820 m). Hier zweigt ein unscheinbarer Bergpfad nach Norden ab, der den Trail um wenige, aber schöne Stunden verlängert: Man kann hier in einer wunderbaren Gratwanderung binnen eines Nachmittags eine ganze Latte von 2600 bis 2800ern aneinanderreihen: Pic adels Gorgs Pic del‘Infern Pic de Freser Piolets des Bastiments Pic des Bastiments Puig d‘Ombriaga Pic de Bacivers Pic de la Dona Von der Dona läuft man dann runter in den Sattel, in dem der GR11 von unten hoch kommt. Das felsige Gratgelände ist anfangs durchaus anspruchsvoll zu wandern, aber wer die HRP bis daher gelaufen ist, schafft auch das gut. Ich fand das einen sehr lohnenden Umweg!1 Punkt -
Wechselschuhe für's Lager?
Wechselschuhe für's Lager?
Wander Schaf reagierte auf Martin für Beitrag im Thema
1 PunktNachdem ich von 9:00 bis 18:00-20:00 Uhr gelaufen bin, baue ich mein Zelt auf. Ist Mistwetter, setzte ich mich ins Zelt, ziehe Schuhe und Socken aus, ziehe meine Schlafsocken an und koche unterm Vorzelt essen. Den restlichen Abend bleibe ich im Zelt. Muss ich pinkel, dann mache ich das Barfuss und trockne mir die Füße im Zelt wieder ab. Ist gutes Wetter, dann Laufe ich weiter in meinen Trailrunnern rum, bis ich schlafen gehe. Evtl. löse ich die Schnürsenkel weiter. Etwas bequemeres gibt es eh nicht. Ist es warm, dann laufe ich abends barfuss rum. Campschuhe sind totes Gewicht. Man kann sie nicht essen, sie sorgen nicht für meine Sicherheit und isolieren nicht. Bevor ich Campschuhe mitnehme, fallen mir ein duzend anderer Gegenstände ein, die mir wichtiger wären. Beispiele: EBook Reader, eine breitere Schlafmatte, ein weiter geschnittener Schlafsack/Quilt, ein weniger minimales Zelt, Angelzeug, Fotoapperat (statt nur Handy), ein 3. paar Socken, ein 2. T-Shirt, Whisky in einer Faltflasche,....1 Punkt -
You Probably Don't Need to Shower
Ich habe mir diesen Thread mal zu Herzen genommen und ein Experiment gestartet. Seit zwei Wochen nutze ich nun weder Duschgel, noch Shampoo und auch keine Deos. Fazit: Ich bin begeistert! Ich hätte es nicht für möglich gehalten (höre mich schon an, wie in ner billigen Werbung), aber ich habe nach einer Woche keine Probleme mehr mit meiner Haut gehabt. Ich hatte ein sehr nerviges Schuppenproblem (besonders auf der Stirn) und auch immer starke Schweißbildung. Kurz nachdem ich angefangen habe mich nur noch mit Wasser zu duschen, stellte sich die Besserung ein. Der dritte und vierte Tag wurde von einer juckenden Kopfhaut begleitet. Das hat kurz danach aber auch wieder aufgehört. Anfangs habe ich ab und zu noch zwei mal täglich geduscht, da ich fand, dass meine Haut klebrig wurde. Aber mittlerweile ist das auch weg. Selbst bei den heißen Temperaturen habe ich weniger Probleme mit Schweiß und Gerüchen als vorher. Ich habe natürlich auch bei meinen Arbeitskollegen mal vorsichtig nachgefragt... man merkt ja nicht immer selbst ob man stinkt. Aber die konnten auch nix feststellen... und glaubt mir! Die SIND ehrlich, wenn es um sowas geht Also vielen Dank, für alle die hier ihre Erfahrungen gepostet haben!1 Punkt
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Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
... dich der Anblick einer Flasche Wasser im Laden so sehr begeistert, dass dich deine Freundin für verrückt erklärt. PS: Entdeck in einem rewe in Bielefeld.1 Punkt
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Windjacken
1 PunktHeute gibt es mal ein paar Windjacken, die ich euch vorstellen möchte. Nachdem mir meine erste Windjacke nicht mehr ganz so gut gefiel, musste eine neue her. Irgendwie gefiel mir der Glanz von dem Stoff nicht so. Das sah gerade in Kombination mit der Farbe, irgendwie nach Müllsack aus. Außerdem wollte ich mehr Reserve für einen Fleece drunter haben. Aber seht erstmal selbst: Die Jacke hatte mir ansonsten aber gute Dienste beim Wandern und Radfahren geleistet. Vom Konzept und Schnitt war ich also überzeugt. Außerdem hatte ich bei der alten Variante die Stoffkanten nur über dem Spiritusbrenner abgeflammt und nicht ordentlich umgenäht. Das fängt an manchen Stellen mittlerweile an, sich aufzufranseln... Beim Abflammen habe ich dieses Mal nochmal gemerkt, dass man echt vorsichtig sein muss. Der Stoff ist doch sehr dünn und man erzeugt mit den großen Stoffteilen doch Windzüge, die gerade beim Wegziehen nochmal die Flamme Richtung Stoff ziehen. An zwei Stellen hatte ich dann leichte zusammenschmelzungen im Stoff. Zum Glück war die Nahtzugabe groß genug... Also diesmal Pertex Quantum bestellt und dieses Modell erstellt (sieht leider auf dem Foto etwas stark faltig aus – ist es aber eigentlich nicht!): Dazu habe ich das Schnittmuster zu einer 3XL vergrößert. Dabei habe ich feststellen müssen, dass größer kopieren nicht ausreicht und es am Ende nach dieser Methode gemacht. 3XL musste sein, da der Schnitt eigentlich für Baselayer in Stretch gedacht ist. Um es also zum drüberziehen nutzen zu können, habe ich es 2 Größen größer machen wollen. Und ich muss sagen das passt ganz gut. Dann noch überall 2cm Nahtzugabe ran (die ist im Schnittmuster nicht enthalten) und das Nähen konnte losgehen. Die 2cm Nahtzugabe brauchte ich für französische Nähte. Das hat sehr gut funktioniert. Zu sagen ist noch, dass man jeder Naht erst komplett fertig machen sollte (also beide Nähte sofort machen) bevor man an die nächste geht. An ein paar Stellen gab es bei mir beim zusammennähen Überstände von ca. 3cm die von Ungenauigkeiten vom Zuschnitt oder Schnittmustererstellung kommen. Aber da habe ich das einfach großzügig dranvorbei genäht und am Ende weggeschnitten und es passt problemlos. Die neue blaue Jacke wiegt 87g und ist wieder auf Apfelgröße zusammenknüllbar. Die zweite Jacke die ich gleich noch nähte, besteht auch aus PTX Quantum (rot) und diesem hier in schwarz. Das ganze bringt dann genau 100g auf die Waage. an der Seite habe ich einen 9cm breiten Streifen in rot eingenäht. Ich hoffe dass das die winddichtigkeit mit soviel „Ziernähten“ nicht stark beeinträchtigt. Ergebnis sind auf jeden Fall zwei Jacken, die wesentlich besser aussehen und alltagstauglich sind und dazu auch ordentlich verarbeiten sind. Da bin ich doch sehr zufrieden mit.1 Punkt
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Erste Hilfe Set
Erste Hilfe Set
scratch reagierte auf Durchdiewelt für Beitrag im Thema
1 PunktBei mir besteht das Erste Hilfe-Set mittlerweile nur noch aus: - Sehr kleiner ZipLock Beutel - Zeckenhaken von O'Tom (sehr empfehlenswert) - Pflaster zum Zuschneiden - Alkoholpads zum Desinfizieren (falls Desinfektionsmittel leer ist) - ein paar Schmerz Tabletten - ein paar Durchfall Tabletten - bisschen Panzertape/Sekundenkleber Selbst das ist eigentlich noch zuviel Aber für alle kleinen Wehwehchen reicht das. Falls doch etwas passiert: Handy/Krankenkassenkarte/Bargeld etc. Gestorben wird morgen xD1 Punkt -
Erste Hilfe Set
Erste Hilfe Set
tschipsfrisch reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe gerade unser Set mit einer sehr feinen Pinzette, (6 g) für Mini Zecken ergänzt. https://www.ebay.de/itm/SPLITTERPINZETTE-CHIRUGISCHE-PINZETTE-EXTRA-FEIN-7-5cm-SK-STAHLWAREN-SOLINGEN/360461641056?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649#rwid Diese kleinen Viecher waren mit einer Zeckenkarte gar nicht und mit unserer normalen Zange nur schwer zu fassen. VG. -Wilbo-1 Punkt -
Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017
Birethanti – Nayapul – Kathmandu Do 16.11.17 Wir haben in aller Ruhe gefrühstückt und sind danach noch ein wenig Souvenirs einkaufen gegangen. Danach geht es das kurze Stück zu Fuß nach Nayapul, wo auch gleich Santos, unserer Fahrer eintrifft. Wir benötigen 9h nach Kathmandu, wobei wir für die letzten 5km mind. 1h brauchen. Kompletter Verkehrskollaps! So etwas wie diesen Moloch Kathmandu habe ich noch nicht erlebt. In der Millionenstadt gibt es so gut wie keine geteerten Straßen, sondern nur staubige Schotterpisten. Kein Wunder, dass die halbe Stadt dauernd hustet. Na ja irgendwann um 18:00 kommen wir im Blue Horizon an und bekommen wieder ein ordentliches Zimmer. Danach geht es zum Abendessen (sehr ausgiebig)! Kathmandu Fr 17.11.17 Nachdem wir gemütlich ausschlafen essen wir Kuchen zum Frühstück. Das Java Café kann ich echt empfehlen – leckerer Kuchen, toller Kaffee insgesamt so ein nepalesischer Starbucksverschnitt. Heute ist Sight Seeing angesagt und wir werfen uns ins Gewühl. Auf dem Weg zum Durbar Square sehen wir viele Läden, staubige Straßen und erleben ein lebendiges Gewusel. Die Tempel am Durbar Square sind von dem Erdbeben 2015 leider fast alle stark beschädigt. Da bezahlen wir gerne das Eintrittsgeld, das für den Wiederaufbau verwendet wird. Wir haben Glück und können sogar einen Blick auf Kumari werfen. Ein Kind, das die Reinkarnation des Gottes Taleju ist und nicht fotografiert werden darf. Zum Mittagessen suchen wir uns einen ruhigen Innenhof um dem Gedränge und Gehupe zu entfliehen. Souvenir-Shopping, ein Café Latte im Java und ein reichliches Abendessen runden den Tag ab Kathmandu, Sonne pur und klare Luft! Sa 18.11.17 Heute ist es gar nicht staubig! Wahrscheinlich, weil weniger Autos unterwegs sind. Den Tag beginnen wir mit einem Kaffee im Java und bestellen dann im Hotel ein Frühstück, das wir im schönen Hotelgarten essen. Frisch gestärkt geht es wieder auf Shopping Tour. Wir besuchen noch den Kaiserlichen Palast mit dem schön renovierten Garten und schauen immer mal zwischendurch im Java vorbei. Wir kaufen noch etwas Proviant für den Rückflug ein und um 22:30 startet unser Rückflug über Dubai nach Hamburg. In Dubai machen wir es uns einige Stunden auf unseren Iso-Matten bequem und dösen ein wenig. Am Sonntag um 12:55 landen wir pünktlich in Hamburg. Einige Anmerkungen zur Annapurna-Runde: Das Essen ist fast ausnahmslos sehr lecker und immer frisch! Zimmerpreise zwischen 2€ und 6€ für ein Doppelzimmer pro Nacht, wenn man auch in der Herberge isst. Safe Drinking Water Stations nutzen oder das Wasser selbst behandeln. Touristen verursachen mit den unzähligen Plastikflaschen ein Müllproblem. Auf den Toiletten (Stehklos) gibt es in der Regel kein Papier Oft gibt es keine warme Dusche, also jede Gelegenheit nutzen! Viel trinken gegen die Höhenkrankheit! Permit in Kathmandu nicht vergessen, man wird auf dem Trail an den Checkpoints kontrolliert.1 Punkt
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Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017
Dana- Sikha – Sonne, vereinzelt Wolken Mo 13.11.17 Heute ist der Tiefpunkt erreicht. Der Trail ist zwar wieder sehr schön, aber ich bin überhaupt nicht bei Kräften. Immerhin haben wir die halbe Höhe bis Gorepani geschafft, das auf ca. 2100m liegt. Sikha ist ein nettes Dorf mit netten Leuten. Mit dem Zimmer und dem Essen haben wir großes Glück! Sikha - Tadapani – Sonne, später Nebel an den Berghängen Di 14.11.17 Heute lassen wir uns Zeit und frühstücken im Hotel. Bis Gorepani liegen 800Hm vor uns, wo wir gegen Mittag ankommen. Der Trail dorthin führt durch Dschungelartige Wälder und über unzählige Steintreppen. Erinnert ein wenig an Tomb Raider Nach dem Mittagessen brechen wir gegen 13:00 nach Tadapani auf. Der letzte Anstieg von 200Hm bringt mich an meine Leistungsgrenze und ich falle erst einmal ins Bett. Felix ist so nett und bringt mir einen Kaffee, der mich wieder ein bisschen zu Kräften bringt. Das Virus hat mich doch noch fest im Griff. Tadapani -Birethanti – schwül, drückend Mi 15.11.17 Unser letzter Wandertag! Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Wir bestaunen den Sonnenaufgang und machen unzählige Fotos. Meine Fotos werden wohl nichts werden, aber ich bin auf die Fotos von Felix gespannt, der mit seiner Spiegelreflexkamera mit äußerst lichtstarkem Objektiv eine perfekte Ausrüstung für diese Fotos hat. Danach geht es los: 1600Hm steiler Abstieg über endlose Steintreppen. In Syanli Bazar treffen wir auf den Fluss, von da an geht der Trail nur noch leicht bergab. Die letzten 3 km müssen wir auf der Schotterpiste gehen, aber es gibt kaum Verkehr. Der Staub hält sich also in Grenzen. Insgesamt ein runder Abschluss der Tour! In Birethanti angekommen registrieren wir uns zuerst beim ACAP-Checkpoint. Dort fragen wir auch nach einem Fahrer für morgen, der uns nach Kathmandu bringen soll. Der ACAP-Angestellte ist super hilfsbereit und organisiert uns einen Wagen für morgen früh 9:00 ab Nayapul, das Ganze für 15‘000 Rupien (120€). Er empfiehlt uns auch die Sunrise Lodge, die wirklich super ist: Schönes, sauberes Zimmer, wirklich heiße Dusche, Waschmöglichkeit und leckeres Essen. Eine gelungene Trekkingtour geht zu Ende…1 Punkt
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Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017
Bhrakag – Akklimatisierungstag, Sonne! So 5.11.17 Wir hatten gestern beschlossen heute zum Ice Lake zu wandern. Das ist ein Aufstieg von 1200Hm auf 4625m. Um 5:45 Uhr klingelt wie immer der Wecker und wir holen das vorbestellt Frühstück ab (2 Eier, 2 Chiapati-Fladen, und ein Franzbrötchen bzw. Cinnamon Roll) und los geht´s. Der Aufstiegt ist mühsam aber ich finde schnell mein (langsames) Tempo mit dem ich gut vorankomme. Felix ist schneller, macht aber immer wieder Fotopause, so dass wir uns immer wieder treffen. Nach 800 Hm kommen wir zum Teehaus, wo wir Milchkaffee trinken und unsere Franzbrötchen essen (Franzbrötchen werden üblicherweise auf 15 Hm gegessen und nicht auf 4250m!). Die restlichen 400Hm gehen besser als erwartet, was natürlich an den Franzbrötchen liegt ;-). Wir kommen zuerst an einem kleinen ausgetrockneten See vorbei, wo uns einige Leute mit Maultieren begegnen. Ein kurzes flaches Stück weiter liegt der grün schimmernde Ice Lake. Traumhaft schön umgeben von schneebedeckten Bergen. Ich beschließe zu baden, halte es aber nur wenige Sekunden in dem fast 0°C kalten Wasser aus. Leider klappt es mit den Fotos nicht so richtig. Auch die Fotos von Felix sind nicht wirklich gut, also gehen wir beide noch einmal in Wasser und machen bessere Aufnahmen. Danach reicht es erst einmal mit dem Baden und wir machen nach dem Mittagessen in der Sonne Siesta. Nach fast 4h am See auf 4625m machen wir uns auf den Rückweg, nicht ohne im Teehaus noch einmal Kaffeepause zu machen. Beim Abstieg sammeln wir bei knapp 4000m jeder ein Pfund Wacholderbeeren. Vielleicht lässt sich daraus ein besonderer Gin machen. Ich werde es versuchen. Um 17:00 Uhr sind wir wieder im Hotel, 30 min bevor es dunkel wird. Ein wahnsinnig schöner Tag geht mit einem sehr reichhaltigen Abendessen zu Ende. Bhrakag – Khangsar – Yak Kharka – wolkenlos, Sonne pur! Mo 6.11.17 Heute wollen wir einen kleinen Abstecher nach Khangsar machen und die Big Wall ansehen. Ich wache nach den 1200 Hm gestern erstaunlich fit auf. Los geht´s – aber vorher kaufen wir noch Proviant für heute aber auch für den Pass ein. Außerdem finde ich für 6€ noch eine Fleecehose. Die Passform ist zwar eher schlecht, aber ich werde mich über den zusätzlichen Wärmegewinn noch freuen, weil es in den Restaurants beim Abendessen in der Regel eisig kalt ist. In Manang trinken wir einen Lavazza Latte Macchiato – purer Luxus! Danach geht es weiter nach Khangsar, wo wir die mitgebrachten Apfelteilchen und Schokocroissants zum Frühstück essen. Gut gestärkt geht es ein gutes Stück hoch nach Middle Khangsar und weiter nach Upper Khangsar. Upper Khangsar wirkt wie eine verlassene Ruinenstadt – echt sehenswert! Man steigt ca. 400 Hm bis hierher auf und folgt dann flach den Berghang weiter bis man wieder ins Flusstal absteigt. Den Fluss überquert man wie üblich auf einer Hängebrücke. Kurz danach triff man wieder auf den Annapurna Circuit. Das Stück nach Yak Kharka ist ziemlich flach. Bin nach dem langen Tag doch ziemlich müde und ich freue mich über eine heiße Dusche, ein leckeres Abendessen und gehe heute sehr früh schlafen. Yak Kharka – Thourong Phedi – Sonne pur! Di 7.11.17 Habe einigermaßen gut geschlafen, mir war mit der Fleecehose fast ein wenig zu warm. Das Ding ist Gold wert! Wir schaffen den Aufstieg nach Thourong Phedi in 2h 15min und bekommen noch ein super Zimmer mit eigener Toilette. Leute, die nur 30-45min später ankommen müssen bei den Zimmern schon Kompromisse machen. Nach dem wir das Zimmer bezogen haben, gibt es ein sehr sättigendes Frühstück (Potatoe Omlett und ein riesiges Brötchen) sowie meinen mitgebrachten Kaffee und Milchpulver. Ansonsten ist heute nur faulenzen angesagt. Man merkt bei den Leuten eine leichte Nervosität, da dies die letzte Nacht vor der Schlüsseletappe Thourong La Pass ist. Nachts wache ich leider wieder kurz mit Atemnot auf, ansonsten habe ich mit der Höhe keine Probleme.1 Punkt
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Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017
Brathang - Ghyaru, wolkenloser Himmel Fr 3.11.17 Das Bett war echt bequem und nach dem Aufstehen gibt es erst einmal für jeden 2 Kaffee. Der Weg nach Dhibur Pokhari ist wirklich toll, er wurde teilweise aus dem Fels herausgesprengt. Die Pfützen haben eine 5mm dicke Eisschicht und beim Wandern ist mir fürchterlich kalt. Weiter führt der Weg durch schöne Wälder und dann in einer Ebene nach Upper Pisang. Es ist ein nettes Dorf und wir probieren zum ersten Mal Tsampa. Schmeckt ganz OK, muss ich aber nicht jeden Tag haben. Nach dem Frühstück schlendern wir durch den Ort, fotografieren und besichtigen die Gompa. Dann geht es einen wunderschönen Trail flach weiter nach Ghyaru. Nur das letzte Stück zieht sich, weil 300m steile Höhenmeter zu überwinden sind. Kurz nach 13:00 kommen wir an und finden ein nettes und günstiges Zimmer. Jetzt gibt es erst einmal ein Special Dal Bhat zu Mittag. Am Nachmittag habe ich die 250 Jahre alte Gompa besucht und im Dorf viel fotografiert. Annapurna II ist natürlich das Hauptmotiv. Von Ghyaru kann man die beindruckende Nordwand sehe, rechts daneben sind Annapurna III und Gangapurna. Mit der Dämmerung wird es wieder sehr kalt und wir sitzen mit Mütze und Handschuhen im Speiseraum. Hier gibt es keine Dusche und schon gar kein warmes Wasser – ich vermisse sie nicht. Nachts wache ich wieder um 2:30 mit leichter Atemnot auf und schlafe nach 20min wieder ein. Ansonsten habe aber keine Symptome einer Höhenkrankheit. Ghyaru - Bhrakag, leicht bewölkt, am Nachmittag ein kurzer Graupelschauer Sa 4.11.17 Bis auf mein Aufwachen um 2:30 wegen Atemnot habe ich sehr gut geschlafen. Heute haben wir wieder eine leichte und kurze Etappe. Kurz nach Ghyaru sehen wir eine Gruppe riesiger Greifvögel. Die Landschaft ist heute wieder überwältigend. Wir passieren Annapurna II und Gangapurna und blicken in Bhraka auf Annapurna III. Um 8:00 gibt es ein leckeres Frühstück in Nawal im Peaceful Hotel. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine alte Festungsruine passiert. In Nawal besuchen wir das Kloster auf dem Weg nach Julu. Der Weg nach Bhraka liegt zwar am Schluss auf der Straße, ist aber trotzdem schön. Kurz vor Bhraka essen wir einige Samossa zu Mittag. Samossa sind frittierte Teigecken, gefüllt mit Kartoffeln und Linsen – super lecker! Den Nachmittag nutzen wir noch um die über 500 Jahre alte Gompa zu besichtigen. Wir haben Glück, dass die Gompa für uns aufgeschlossen wird und nutzen die Gelegenheit für Fotos. Die Gompa liegt höher als der Ort und die Aussicht von dort lohnt den Aufstieg. Am Abend gibt es Knoblauchsuppe und Kartoffeln mit Gemüse und Ei. Wir besprechen was wir nun machen: Annapurna Circuit mit Thorung La Pass oder den Tilicho See und von dort weiter nach Jomsom. Der Hüttenwirt rät uns dringend ab, die Strecke Tilicho Lake – Jomsom zu wandern. Es sei zu gefährlich. Die Alternative „Abstecher zum See und zurück“ würde 3 Tage benötigen. Dann könnten wir den Circuit nicht vollenden. Wir entscheiden uns beide einfach den Circuit weiter zu wandern. Am Abend haben wir beide leichte Kopfschmerzen und ab und zu leichten Schwindel. Die Symptome sind aber sehr leicht und kaum wahrnehmbar.1 Punkt
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Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017
Khanigaou – Dharapani (1900m), Sonne, Sonne, Sonne Mi 1.11.17 Das Bett war sehr wackelig und so hart, dass ich die Neo Air verwenden musste, aber ich habe gut geschlafen. Der Wecker hat um 5:30 geklingelt und um 6:15 ging´s los. Der Trail ist super schön und sehr abwechslungsreich. Ab Chanje hat sich die Landschaft geändert. Weniger Reisterrassen, weniger Ackerbau und das Tal wird enger, felsiger. Aber immer noch nicht alpin. Wir folgen immer noch dem Fluss Marsyangdi. Mit Dharapani haben wir das Ziel der 3. Etappe nach 2 Tagen erreicht und uns so einen zusätzlichen Akklimatisierungstag erwandert – sehr beruhigend. Unser Running Gag ist übrigens „German Belehrung“. Den Begriff haben wir erfunden, weil wir uns wunderten, dass die Nepalis die geernteten Reishalme mit den Ähren auf dem Boden ablegen. Da fallen doch die Körner raus! So geht das nicht! Da müssten die Nepalis aber echt mal von uns Germans belehrt werden Heute gibt es ein richtig nettes Zimmer mit WiFi und warmer Dusche. Jetzt konnten wir auch mal endlich die Wäsche waschen. Als Abendessen haben wir Fried Rice mit Gemüse und teilen uns dann noch eine Portion Bratkartoffeln. Für morgen erstehen wir jeder 3 Croissants! Dharapani – Brathang (2880m), wolkenloser Himmel Do 2.11.17 Was für ein Tag! Ein tolles Zimmer, ein leckeres Frühstück (Croissants) und eine atemberaubende Landschaft. Zuerst ging es nach Toche wo wir ein ca. 100 Jahre altes Kloster besichtigt haben. Die Mönche sind sehr nett und nach einem Tee und einer Spende gehen wir weiter auf dem alten Trail um der Straße auszuweichen. Für mindestens 2 km begleitet uns ein Hund aus dem Dorf, geht voraus und wartet immer wieder auf uns. Etwas später sind wir auf einer Hochebene mit Gerstenfeldern. Am Wegesrand wächst neben Brennnesseln auch Hanf. Das Mittagessen gab es in Koto mit Blick auf Annapurna II (7937m) – Wahnsinn! Der Rest der Strecke bis Brathang ist ziemlich öde, weil der Trail auf der Straße verläuft. Angeblich gibt es aber auch einen höher gelegenen Pfad. In Brathang gibt es leider nur eine Luxusunterkunft (2500 Rupi statt üblichen 300-500 Rupi). Warmwasser und WiFi funktionieren trotzdem nicht. Aber der nächste Ort ist zu weit weg und obwohl ich noch einmal losziehe, finde ich auch keinen Platz zum campen. Dafür gibt es einen Wasserkocher für Kaffee im Zimmer und das Essen ist lecker und nicht teurer als sonst. Ob es wegen der Höhe ist oder einfach so: Ich habe seit Mittag leichte Kopfschmerzen und merke, dass meine Atemzüge tiefer werden. Außerdem wache ich ungewöhnlicher Weise um 2:30 Uhr auf, schlafe aber bald wieder ein. Übrigens Heute haben ca. 250 Wanderer den Checkpoint in Daraphani passiert, trotzdem ist der Trail nicht überlaufen obwohl ich sonst meist in entlegeneren Gegenden unterwegs bin.1 Punkt