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cafeconleche
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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 05.11.2018 in allen Bereichen
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Berliner Stammtisch
Berliner Stammtisch
cafeconleche und ein anderer reagierte auf questor für Beitrag im Thema
2 PunkteIm Hängemattenforum doodelt sich gerade ein Overnighter im November zusammen Hier noch jemand Lust? https://www.haengemattenforum.de/forum/outdoor/treffen-und-veranstaltungen/41464-stammtisch-berlin/page72 Punkte -
Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.
Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.
waldradler und ein anderer reagierte auf questor für Beitrag im Thema
2 PunkteEndlich wieder etwas Muße Tag 10: "Licht und Schatten" Eckpunkte hinter Chvabiani -> Aidishi -> South Karetta Pass -> Ushguli 29km, 2407hm up, 1754hm down, höchster Punkt 3000m Um 7:40 komme ich los. Da ich direkt in der Steigung hinter Chvabiani genächtigt hatte, geht es direkt wieder steil los. Kurz nach starte, kommen mir zwei Riesenköter entgegen. Erst bin ich etwas besorgt, dann wird mir klar, dass auch die beiden mich schon wieder zum Auslauf nutzen wollen. Während der kleine Vertreter von gestern wenigstens munter vorneweg lief, sind die beiden heute nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Der Pfad ist schmal, was sie aber nicht davon abhält, stehen zu bleiben, sich nach vorne und nach hinten wieder und wieder an mir vorbei zu drängeln. Ich bin genervt, irgendwann verschwinden sie - endlich. Ich komme an einer ungewohnt kunterbunten Schweinefamilie vorbei. Der eine Elternteil sieht eher nach Wildschein denn nach Hausschwein aus, interessant. Irgendwann komme ich über eine Kuppe - und stehe plötzlich auf einer breit planierten Fläche, die sich als brachiale Schneise einer Skipiste samt Lift entpuppt. Damit bin ich wieder auf dem offiziellen Pfad, den ich in Chvabiani verlassen hatte. Ich stapfe eine Weile hinauf, sehe an einem Abzweig etwas in der Ferne einen Spätaufsteher beim Packen, dann geht es endlich von der Piste ab. Der Weg ist flach und ausgetreten, hat eher Spaziergangscharakter. Ich komme an einem Camp einer Gruppe vorbei, die direkt am Weg auf einer offenen Wiese auf der Erhöhung das Nachtlager aufgeschlagen hat. Schöner Suizidversuch in Anbetracht des Gewitters gestern denke ich mir noch, während ich vorbei ziehe. Es geht sehr moderat weiter, ich kann endlich mal wieder tempo machen, bin aber auch etwas baff, wie wenig fordernd der Trail auf diesem Abschnitt ist, handelt es sich doch um den berühmten Mestia-Ushguli Teil. Die Taschentücher allenortens und die kleinen, allerdings geschlossenen 'Bars' (Holzverschläge am Wegrand, die Getränke verkaufen) sprechen jedoch für die Popularität. Ich lande in Aidishi, ein durchaus hübsch anzusehendes Dörfchen. Dort ist eine ganze Gruppe mit Riesenrucksäcken abreisebereit, die wohl in einem der Gueshouses genächtigt hat. Ich shoppe mir in einem Guesthouse ein Puri 'to go', verbuche das vierfache des üblichen Preises und das ausnehmend kleine Brot mal unter der vermeintlichen Abgelegenheit des Ortes - von der Wanderautobahn, die hier durch läuft mal abgesehen. Weiter geht es parallel zum Fluss, den es ein paar Kilometer nach dem Ort zu queren gilt. Auch hier komme ich an weiteren Wanderern vorbei, die auch umm 11:30 noch nicht wirklich in die Gänge gekommen sind und es scheinbar auch nicht weiter eilig haben. An der Querungsstelle herrscht hochbetrieb, hier sammeln sich die Wanderer, Pferde schleppen Wanderer Samt Gepäck hinüber. Der Gletscher, dem der Fluss entspringt ist in Sichtweite und verspricht ein durchaus kühles Nass. Die Fließgeschwindigkeit ist definitiv hoch, aber jetzt am Morgen erscheint mir ein Furten bei noch niedrigem Pegel und um diese Jahreszeit machbar. Ich gehe auf- und ab, entscheide mich irgendwann für eine Stelle etwas oberhalb. Es ist machbar, aber ohne Stöcker (R.I.P) gar nicht so ohne. Das Wasser ist wahrlich arschkalt und hat ordentlich Zug. Für ein, zwei Schritte kann ich das Zerren der Strömung gut spüren, breiter Stand, und tiefer Schwerpunkt sorgen gerade noch dafür, dass ich mich halten kann. Auf der anderen Seite muss ich erst mal raus aus den Schuhen, Sand ausspülen und in mein trockenes paar Socken steigen - brrr! Dann geht es direkt wieder hinauf Richtung Chkhunderi Pass. im unteren Teil ergibt sich ein toller Blick auf den wirklich imposanten Gletscher, ansonsten ist der Weg wie zuvor. Ausgetreten, vielbegangen und über und über markiert mit Taschentüchern. Ein Mal werde ich sogar gebeten, kurz zu warten, weil da vorne noch jemand mitten dabei war, diese zu benutzen, ich kann mir nur noch ein 'disgusting' abringen. Alles etwas abstoßend, ich freue mich schon, im nächsten Tal wieder auf weniger begangene Pfade abzubiegen. Bis zum Pass werde ich 15 Leute wieder eingesammelt haben, dort oben noch mal eine Gruppe deutscher Teenies, auf dem Weg nach unten in's Tal noch mal 15. Zwei Briten kommen mir entgegen, sichtlich erschöpft und etwas mitgenommen. Ein bisschen Laurel&Hards in Wanderklamotten, der Hardy der Beiden mit einem ordentlich verbogenen, einzelnen Wanderstock. Es stellt sich heraus, dass sie auch über den South Karetta Pass gekommen sind, den ich anpeile. Sie raten mir ab, weglos, schwierig, keine anderen Leute etc. etc. - klingt genau richtig! Beim Absteigen kann ich in der Ferne noch einen Riesenrucksack mit Beinen vor mir erspähen. Es sieht derart lustig aus, dass ich mich beeile, um mir das aus der Nähe anzusehen. Ich komme leider etwas zu spät und kann leider nur noch ein Bild der erschöpften Trägerin mit Ihrem am Boden liegenden Monstrum machen. Dann verabschiede ich mich endlich wieder vom Wanderzirkus und biege in Richtung South Karetta Pass ab, während die Wanderautobahn bis Ushguli weiter im Tal verläuft. Schlagartig ruhe, nur noch Flussgeplätscher, keine Taschentücher mehr, herrlich. So schauerig, wie der Hauptweg zwischen Mestia und Ushguli, so schön die Alternative. Der Anstieg beginnt direkt ganz ordentlich, irgendwann zwänge ich mich dazu durch dichte Rododendron? Felder. Gen pass wird es noch mal steiler, dazu etwas rutschig auf leicht feuchtem gras. Von oben kommen drei Wanderer über den Pass. Sie entpuppen sich als Tschechen, wir plaudern etwas, sie flüchten genau wie ich in die höheren Lagen, um dem Wandertrubel im Flachen zu entgehen. Auch sie haben einen Hund im Schlepptau und amüsieren sich genau wie ich darüber, zum Auslauf benutzt zu werden. Am Pass ist es leider wieder etwas wolkenverhangen, nur kurz kann ich immer wieder die weißen Gipfel ringsherum erahnen. Der Abstieg ist ebenso steil, rutschig und wenig begangen. Nur per GPS finde ich zurück auf den Weg, der nicht immer erkennbar ist. Es klart noch etwas auf, die Abendsonne gibt eine schöne Stimmung. Eigentlich war der Plan, vor Ushguli mein Lager aufzuschlagen. Jedoch sind Bäume Mangelware und die Umgebung steil. Dann komme ich im Tal an, wieder geht es parallel zum Fluss aud einer dirt road. Hier ließe sich ein Bodencamp aufbauen - unbequem, feucht und voll einsehbar zwischen Straße und Fluss. Ich entscheide, bis Ushguli zu gehen und mir dort ein Zimmer zu nehmen - und hoffentlich etwas ordentliches zu futtern. Meine Stromversorgung ist zudem auch etwas im Keller, heute war mit dem Panel bei Wolken kein Blumentopf zu gewinnen, da kann es nicht schaden, mal alles durchzuladen. Als ich in Ushguli ankomme, gibt die Abendsonne gerade noch ein paar Strahlen ab - ich laufe noch etwas herum - beeindruckend, diese Menge an Türmen vor bergige Kulisse. Aber auch gruselig touristisch. Jedes Haus ein Guesthouse, dazwischen ein paar gar nicht mal so kleine Hotelklötze. Ein harscher Kontrast zur eigentlichen Dorfstruktur. Ich werde mehrfach angesprochen, ob ich nicht in dieses oder jenes Guesthouse möchte. Vor einem kleinen Geschäft und einem Bäcker trifft sich die Dorfjugend, Bier Fließt in Mengen, Sportzigaretten werden herumgereicht. Direkt daneben steht ein Polizeiauto. Ich kaufe mir die nächste Limo - Estragon. ESTRAGON! Was für eine Entdeckung! Bis ich Georgien in ein paar Tagen verlasse, werden etliche Liter dieser Grünen Plörre in mich hinein gelaufen sein. Ich will erfragen, wann der Laden morgen öffnet, um hier morgen aufzustocken und ein Puri zum Frühstück zu besorgen. Die Besitzerin pfeift ihren Sohn vom Saufgelage heran, der übersetzen muss. Ich schätze ihn auf 18,19, spricht gutes Englisch - und ist derart stoned, dass ich staune, dass er noch nicht schwebt. Wir unterhalten uns ein Weilchen, ich erfahre unter anderem, dass Gras hier gerade erst vor ein paar Wochen legalisiert wurde (https://en.wikipedia.org/wiki/Cannabis_in_Georgia_(country)) sieh an. Ich schaue mir zwei Guesthouses an, nehmen sich alle nicht viel. Leider ist ein eigenes Bad eher die Ausnahme, aber ich bin eh der einzige Gast. Dazu ist es inzwischen bereits spät geworden, die Küche wird für mich nicht mehr angeworfen. Na gut, dann eben wieder Ramen. Dann eine genüssliche heiße Dusche und ab in's Bett. Ich schlafe passabel, wenn auch weniger gut als in der Hängematte.2 Punkte -
Packliste PCT 2019
Packliste PCT 2019
mexl916 und ein anderer reagierte auf Ledertramp für Beitrag im Thema
2 PunkteMoin, ich bin den PCT 2015 gelaufen. Hier sind meine Vorschläge: Personalausweis - wozu? Hast doch nen Reisepass dabei... Geldbeutel - Ziplock reicht wirklich vollkommen! Rucksack: Deiner ist durchaus schwer...du bist natürlich sehr groß, da wird dir nicht jeder Rucksack passen. Falls du da noch was ändern willst, lohnt es sich sicher bei Waymark gear mal anzufragen. Die stellen Rucksäcke nach Kundenwunsch, da wäre sicher die Hälfte an Gewicht drin. Tragegestell weglassen und Isomatte als Tragesystem nutzen. Schlafsack sagst du ist gesetzt...auch hier: Cumulus oder Enlightened Equipment anschreiben und Sondermodell anfertigen lassen. Für den PCT würde ich eine Grenztemperatur von 20°F also ca. 6°C empfehlen. Da lassen sich mit Sicherheit bei einem Quilt auch nochmal mindestens 500 Gramm sparen. Zelt finde ich okay, würde auf dem PCT wieder eins mitnehmen, allein schon wegen der Mücken und Nager. Kleidung: Folgendes würde ich empfehlen: Tagsüber mit langen Sachen laufen. Luftiges Shirt mit UV-SChutz und lange Trekkinghose. Lange Hose allein schon wegen Gifteiche und Poodle Dog, aber auch wegen anderem Gestrüpp, Sonne, Dreck und Insekten. Im Rucksack brauchts kaum was. Ich werde beim nächsten Mal eine Isojacke, Regenjacke, Windhose oder lange Unterhose, Mütze (Buff) und Handschuhe (leicht, Fleece - 25g) mitnehmen. Keine Ersatzunterwäsche, keine Ersatzsocken, kein extra Shirt und absolut keine Regenhose (es regnet quasi nie!). Das reicht vollkommen. Ersatzkleidung braucht man nicht. Selbst wenn man auf dem PCT, warum auch immer, mal komplett nass wird hat man in der Regel schnell die Möglichkeit alles zu trocknen, da es sich nicht einregnet oder so. Sonne gibts jeden Tag genug. Wilderness Wash - weg lassen. On Trail ohne Seife waschen, off Trail gibts immer Seife dort wo man sich waschen kann. Sonnencreme weg lassen. Wirklich, die Sonne ist zu krass...lieber lange Sachen tragen (kühlt auch besser). Küche: Stoveless eine Option? Mache ich seit Jahren, auch auf dem PCT und spart dir den Stress mit der Küche... Solarpad weg lassen. Lieber eine Powerbank mitnehmen. 10.000 sollte reichen, kann man in der Stadt aufladen. Stirnlampfe ersetzen durch kleine Taschenlampe wie die Thrunite Ti3 ersetzen, die kann man sich an die Kappe klemmen, wie eine Stirnlampe, wiegt mit Batterien unter 20 Gramm. Bear Canister kannst du dir bei Grumpy Bear's in Kennedy Meadows kostenlos leihen, wenn du dich rechtzeitig anmeldest. Eisaxt und Microspikes braucht man nicht in jedem Jahr...würde ich spontan entscheiden. Schirm: Absolutes Must Have in der Wüste. Es gibt teilweise Tage, an denen es Null Schatten gibt, da ist ein Schirm ein Segen, außerdem gegen die stechende Sonne am Tage um einen kühlen Kopf zu bewahren. In der Tat später teilweise überflüssig, außer später in OR und WA wo es hin und wieder mal regnet... Sooo das wars erstmal, ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Zum Vergleich mal meine aktuelle Liste: https://lighterpack.com/r/8ejh56 Die mit Stern will ich noch verleichtern. Viele Grüße Michael2 Punkte -
Packliste PCT 2019
Packliste PCT 2019
Dennis und ein anderer reagierte auf Norweger für Beitrag im Thema
2 PunkteGeldbeutel, Stöcke und Schlafsack kannst Du gewichtsmäßig sicher noch optimieren. Auch die "Solaranlage" geht mit etwas MYOG leichter. Außerdem finde ich, dass Du ziemlich viele Beutel dabei hast. Die Isomatten-Kombi ist sicher Geschmackssache, aber so verbindest du die Nachteile: Packmass der Z-Lite mit der Lochanfälligkeit der NeoAir. Mein Vorschlag: Entweder die Z-Lite durch eine 3mm EVA ersetzen, oder die NeoAir raus und gegen eine halbwegs komfortable Schaummatte (z.B. Ridgerest) ersetzen. Ich persönlich würde die Ridgerest wählen. Den Geldbeutel könntest Du gegen einen Ziplock Snacksize austauschen, Geldscheine finden entweder dort, oder in einem Gürtel mit "Geheimfach" Platz. Die finde ich ganz praktisch, vor allem, weil sie sich stufenlos verstellen lassen. Brauchst Du wirklich ein Zelt? Ein 2*3m Tarp wiegt ein Drittel davon und sollte ausreichen, vor allem für Kalifornien. Ich vermisse ein Windshirt. Deine Handschuhe gehen um die Hälfte leichter. Eine Wanderhose mit ZipOff spart die kurze Hose, außerdem hast du dann ggf. nur die Beinteile in Pack. Spart Platz und Gewicht. Raus mit dem 41g Handtuch, Du hast doch den Kleinstlappen. Petzl Messer raus, Victorinox Classic 26g rein, ist deutlich vielseitiger. Sonnencreme? Denk mal über ein Wanderhemd nach. Für den Kopf hast Du ja schon eine Mütze und das Buff. Überhaupt finde ich einen Schirm bei Sonne überragend. Ist aber Geschmackssache. Dein Pack wiegt, das weißt Du sicherlich, aber solange er für dich bequem ist, belasse ihn. Soweit meine Gedanken zu deiner Liste. Ich wünsche dir in jedem Fall eine unvergessliche Zeit.2 Punkte -
Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
noodles und ein anderer reagierte auf micha90 für Beitrag im Thema
2 Punkte...wenn du dich nicht fragst ob das Glas halb voll oder halb leer ist, sondern dich wunderst warum das Glas doppelt so groß ist wie es sein müsste.2 Punkte -
Alternative zu lighterpack
1 PunktHm, würde ich von abraten. Würde mich an das zu erwartende Verhalten gemäß HTML-Standard halten, sonst können Nutzer irritiert sein. Dass der Fokus irgendwohin springt, würde ich auch ganz vorsichtig einsetzen, also nur wenn es wirklich Sinn macht. Bei "Add new Item" wird z.B. oberhalb des auslösenden Elements etwas eingefügt.1 Punkt
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Alternative zu lighterpack
1 PunktWow, toll, das mit dem "Muss" höre ich nicht jeden Tag . Das freut mich. Frag mich gerne, gebe gerne mein Wissen weiter. Ich schau mir das Tool die Tage nochmal an (sitze grad im Zug mit schlechtem WLAN).1 Punkt
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Packliste PCT 2019
Packliste PCT 2019
Backpackerin reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
1 PunktNoe, das Duplex ist ein 2er und hat gerade genuegend Laenge bis ca 1,95 m, Matte Diagonal gelegt langt das locker fuer Dich. Wenn Quilt wuerde ich alternativ mal bei den KF AsTucas schauen, ich bin von der Sestrels Blanket, die ich die Tage bekommen habe, ziemlich beeindruckt und nach Probeschlafen kann ich fuer Apex 133 die Temp-Angabe mit Seideninlett ohne Kleidung bestaetigen, allerdings ist mir auch eher zu warm als zu kalt.1 Punkt -
Packliste PCT 2019
Packliste PCT 2019
Backpackerin reagierte auf Kenny für Beitrag im Thema
1 PunktIch kann mich den bisherigen Kommentatoren nur anschließen, dass es sich definitiv lohnt mal bei Cumulus zu schauen. Bin selbst 1,92m und habe mir daher dieses Jahr einen Quilt in Überlänge bestellt. Der Aufpreis ist tatsächlich sehr gering für eine Sonderanfertigung und die Qualität dort herausragend. Damit kannst du dir wohl wirklich nochmals 500g sparen; das lohnt sich also zweifelsfrei, wenn du dafür noch Budget vorhanden hast.1 Punkt -
Vorstellungsthread
1 PunktHallo an alle, ich bin noch nicht so lange Leser und auch noch nicht solange mit dabei. Stelle mich aber auch mal vor. Mein Name ist Adrian und ich bin einfach gerne draussen. Auf UL bin ich gestossen, weil ich nie die Person sein wollte mit einem 75L Rucksack seine Freizeit zu bestreiten. Ich war auch schon hier und da, aber am besten hat mir wandern im Himalya gefallen. Meine letzte Tour dort hat mir gezeigt, dass es immer noch ein bischen praktischer und leichter geht. Hoffe hier mehr Inspiration zu finden.1 Punkt
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Sierra High Route 2018
1 PunktBei mir kam in den letzten Tagen das Bedürfnis auf, meine diesjährige Tour in der Sierra Nevada, über die Sierra High Route in Südrichtung und die Southern Sierra High Route, doch noch irgendwie schriftlich festzuhalten. Ich habe heute damit begonnen und werde die Ergebnisse hier einstellen. Auch wenn der Bericht eher eine Dokumentation ist und außerdem mangels Fotos vielleicht nicht ganz so packend sein wird, mag es dennoch für den einen oder anderen von Interesse sein. Fragen zu dem Weg hätten dann auch einen vernünftigen Platz. Die Skurka-Karten, die ich benutzt habe, werde ich wohl nicht einstellen dürfen, dafür hänge ich aber Google-Earth-Dateien an. Diese stellen den Weg eher schematisch da, sind also keine Logs meiner tatsächlich gelaufenen Route. Ich hatte sie aber so auch auf der Tour dabei und sie haben zur Orientierung gereicht. Ich persönlich finde es immer sehr schön, wenn man Berichte irgendwie nachverfolgen kann. Meine Packliste: https://www.geargrams.com/list?id=45894 GE-Datei des ersten Kapitels: 01TwinLks-Tuolomne.kmz Tag 0 (8. August 2018): Reno-Horse Creek Ich übernachte in einem Hotel am Reno Airport. Am nächsten Morgen vertreibe ich mir am Airport die Zeit, frühstücke Nachos mit Käsesoße und suche die Haltestelle des Busses, die nirgendwo ausgeschildert ist. Irgendwann treffen andere Wanderer ein und wir stehen tatsächlich richtig. Beim Gepäckeinladen sind einige HMG- und ULA-Rucksäcke vertreten. Ich frage den Busfahrer, ob er mich etwas südlich von Bridgeport am Ranger’s Office rauslassen kann, was er bejaht. Obwohl wir in Bridgeport länger Pause machen, da ein Betrunkener, der sich im Bus entblößt hat, von der Polizei abgeholt wird, erreiche ich rechtzeitig vor Ladenschluss das Ranger’s Office. Dort händigt man mir mein Permit aus, ich werde nichts gefragt, über nichts instruiert und muss auch meinen Bärenkanister nicht vorzeigen. Ich latsche zur Abzweigung Richtung Twin Lakes, halte den Daumen raus und werde schnell mitgenommen. Am Campground Twin Lakes ziehe ich meine Wanderklamotten an, sortiere Müll aus und finde recht schnell den richtigen Weg den Horse Creek entlang. Der Weg ist gut ausgebaut, ich komme trotz der Steigung zügig voran. Als es langsam anfängt zu dämmern, bin ich aber in recht unwegsamem Gelände, außerdem ist mir die ganze Bärensituation noch nicht geheuer. Da ich auf der anderen Seite des Baches einen großen, flachen Felsblock sehe, der sich als Nachtlager eignet, furte ich den Horse Creek, was sich aufgrund der Strömung, von Felsen und des Uferbewuchses als gar nicht so leicht herausstellt, deponiere meinen Bärenkanister und breite meine Isomatte aus. Da ich vermutet habe, hin und wieder auf Stein campieren zu müssen, habe ich extra auf EVA-Matten gesetzt. Die Nacht verläuft an sich ruhig, nur hin und wieder höre ich mir unheimliche Geräusche, die gelegentlich einen „Hey, Bär“-Ruf meinerseits provozieren. Tag 1: bis Shepherd Lake Ich bin früh auf den Beinen, quere den Horse Creek wieder und steige weiter Richtung Horse Creek Pass. Gelegentlich sieht man Steinmännchen, denen ich erst folge, bald schere ich mich aber nicht mehr darum, wenn ich sie verliere. Von oben sehe ich ein Zeltlager ganz in der Nähe meines Übernachtungsplatzes, das dürfte die nächtlichen Geräusche erklären. Ich gehe davon aus, dass sie den Matterhorn Peak besteigen, dafür dürften auch die Steinmännchen sein. Kurz vor dem Pass treffe ich ein Paar, die gerade in den letzten Zügen ihrer SHR-Thruhikes sind, und euphorisch sind, mich zu sehen. Ich bin der einzige SHRler, den sie getroffen haben, und sie haben wohl seit 3 Tagen niemanden mehr gesehen. Da sie Gossamer-Gear-Rucksäcke tragen, folgt heftiger Geartalk und wir tauschen E-Mail-Adressen aus. Dann geht es weiter, der Horse Creek Pass ist schnell erklommen, dahinter breitet sich ein herrlich üppiges Tal aus, das so auch in Lappland sein könnte. Ich steige es weglos hinab, bis es links zum Anstieg auf den Stanton Pass geht. Ich nutze die Skurka-Karte und habe mit Kugelschreiber vermerkt, dass man sich laut Roper-Buch hier eher rechts halten soll. Als ich in der Nähe der Passhöhe bin, entscheide ich mich dennoch dafür, links hochzusteigen, das sieht schlicht einfacher aus, und selbst da ist es schon Kletterei. Oben angekommen, bin ich dann natürlich deutlich zu weit links, hier ist es sehr steil und ich muss erst mal nach rechts queren, um runterzukommen. Das geht dann einigermaßen, auch dank Büschen, an denen ich mich festhalten kann. Unten angekommen, sieht man sehr klar, wo man von hier langgemusst hätte: An den Punkt des Passes, an dem ich rauskam, würde man von hier im Leben nicht aufsteigen. Ich habe ziemliche Kopfschmerzen, das passiert bei mir öfter am ersten Tag einer Wanderung, zudem habe ich wenig getrunken. Ich setze mich erst mal an einen Bach und trinke anderthalb Liter Wasser, dabei bemerke ich, dass ich eine blutige Kruste in meiner Nase habe. Unschön. Ich fürchte, dass das an der Höhe liegt, nehme erst mal eine Ibuprofen und mache mir keine Sorgen. Der Weg zum Soldier Lake ist leicht zu finden und hübsch, und der Abstieg in den Virginia Canyon schnell geschafft. Der ist leider extrem dicht bewachsen und die Querung desselben stellt sich als recht schwer heraus, weshalb ich das GPS zu Hilfe nehme. Von der anderen Seite kommend, hätte man einen markanten Gipfel als Orientierungspunkt, das fehlt mir hier. Ich denke sowieso öfter auf der Tour, dass die markanten Landmarken in Süd-Nord-Richtung oft besser zu finden sind, das mag aber auch Einbildung sein. Um ca. fünf Uhr bin ich am Shepherd Lake, die Kopfschmerzen sind nicht besser geworden, und ich denke, dass es Sinn macht, den Tag hier zu beenden, um eine eventuelle Höhenkrankheit ein wenig auszukurieren. Ich finde eine einigermaßen gute Campstelle mit Schatten (es war den ganzen Tag über sehr heiß), und döse ein wenig vor dem Zelt und höre ein Hörbuch, bis es dunkel wird und ich mich ins Zelt verkrieche. Tag 2: bis Rafferty Creek (1 h nördlich von Tuolomne Pass) Ich bin am nächsten Morgen wie immer früh wach und gehe zum Bach, um Wasser zu holen. Da steht ein Mensch! Wir kommen natürlich ins Gespräch, er und sein Freund laufen die Sierra High Route von Red’s Meadow bis zum Ende und werden das in insgesamt 8 Tagen schaffen. Ich erzähle von meinem Unwohlsein und kriege 4 Aspirin und irgendwas gegen Höhenkrankheit. Dann mache ich mich an den Aufstieg zum Sky Pilot Col. Der ist nicht gerade direkt, da der Weg immer wieder von Moränenhügeln versperrt wird, ansonsten aber technisch nicht allzu schwierig. Auf der anderen Seite geht es durch Sand rutschend direkt bergab. Bald folgt der Aufstieg auf den Ostgrat des Mount Conness, der, zumindest auf meiner Route, einige Kletterstellen bereithält, ohne dass man genau weiß, ob man am Ende auch da auskommt, wo man hinwill. Die Kopfschmerzen sind zwar besser, aber lauern immer noch im Hinterkopf, was das Ganze auch nicht unstressiger macht. Die Nase ist immer noch voller trockenem Blut. Als ich oben angelangt bin, ist der Abstieg auch nicht gerade einfach und verlangt wieder volle Konzentration. Auch der folgende Anstieg zum Spuller Lake ist kein Kinderspiel, aber doch deutlich leichter als der Mount-Conness-Ostgrat. Insgesamt laufe ich seit Stunden durch Gelände, das an sich nicht überfordernd ist, aber ohne Unterlass Konzentration verlangt, was mich ein wenig schlaucht. Die Querung vom Spuller Lake zur Great Sierra Mine ist – in meine Richtung – nicht einfach von der Navigation, ich will gar nicht lange rumprobieren und folge meinem GPS (also einer schwarzen Linie auf grauem Grund und meiner Position in Relation dazu). Der Weg von hier nach Tuolomne Meadows ist dann größtenteils auf einem Weg und einfach. An TM angekommen will ich Aspirin kaufen und zu Hause anrufen, am Campingplatz ist beides nicht möglich. Ich trampe zum Post Office, auch dort gibt es weder Empfang noch Aspirin (ich selbst habe nur Ibuprofen dabei und hatte das Gefühl, dass Aspirin etwas besser wirkt). Gut, also wieder zurück auf den Trail, und ich laufe noch ca. 3 Stunden in Richtung Tuolomne Pass. Es gibt nirgendwo Wasser, alle Bachläufe sind ausgetrocknet. Irgendwann entdecke ich ein kleines Rinnsal, dessen Wasser trinkbar aussieht, fülle meine Flaschen auf und errichte das Zelt. Die folgende Nacht war die schlimmste der Tour, ich hatte teilweise richtige Atemnot. Langsam glaube ich, dass das nichts mit der Höhe zu tun hat: Ich bin hier deutlich unter der Baumgrenze, dafür ist es offensichtlich sehr trocken und ich bin sehr nah am großen Feuer weiter westlich und dessen Rauch.1 Punkt
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Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
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waldradler reagierte auf Emmerax für Beitrag im Thema
1 PunktDu darüber nachdenkst, ob du ein neues Visum und einen neuen Reisepass beantragst, weil der neue Reisepass leichter ist als der alte.1 Punkt -
Ab wann beginnt SUL? (Superultralight)
So ist die Welt glücklicherweise nicht.1 Punkt
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Alternative zu lighterpack
1 PunktSehr cooles Projekt! Leider funktioniert es bei mir über Safari nicht. Liegt das ggf. am Browser?1 Punkt
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Alternative zu lighterpack
1 PunktIch muss gerade auch mal meinen Respekt ausdrücken. Ich finde dieses Projekt klasse und bin schonmal gespannt was noch so eingebaut wird ... vielen Dank @zeank, dass du dir die Arbeit machst und uns alle daran teilhaben lässt.1 Punkt
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Alternative zu lighterpack
Alternative zu lighterpack
yetanothertrekker reagierte auf zeank für Beitrag im Thema
1 PunktSo, eine erste Version ist online. Bitte erwartet nicht zu viel. In Nerdspeak würde ich es eine pre-alpha Version nennen. Dh, man kann Listen anlegen, Kategorien und Gear eintragen. Alles wird lokal gespeichert, alles läuft lokal. Keine Datenbank irgendwo, keine Accounts. Kein globales Inventar etc etc etc.. Es geht mir erst einmal nur darum zu zeigen, dass ich tatsächlich dran arbeite und Euch nicht nur mit Fragen und einer langen Diskussion beschäftigt habe. Dementsprechend den Link bitte noch nicht allzu weit rumreichen. Die Leute gehen sonst drauf, sehen, dass es kacke ist und kommen nie wieder. Das Kind hat auch einen Namen: smrtrpck - for when you want to pack smart. Source-Code wäre unter https://github.com/sstrigler/smrtrpck falls das jemand interessiert. Lizenz ist die AGPL. Docker-Image gibt es auch als sstrigler/smrtrpck.1 Punkt -
Impressionen von Touren
1 PunktLetztens noch eine Bergtour in den Allgäuer Alpen unternommen. Hinterstein-EWerk-Schrecksee-Kugelhorn-Rauhorn-Gaishorn-Zirleseck-Willers Alpe-Hinterstein 18km / 1800hm auf und ab1 Punkt
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Impressionen von Touren
1 Punkt1 Punkt
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Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.
Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.
waldradler reagierte auf questor für Beitrag im Thema
1 PunktAlso zurück und seitlich runter zum Abstieg nach Lakhiri. Es ist steil, größtenteils weglos, teilweise über alte, kaum noch erkennbare trails. Der Grat teilt sich mehrmals, ohne den GPS Track wäre ich nicht nur ein Mal sonstwo gelandet. Die Füße leiden abermals, rutschen in den Schuhen auf bereits seit ein paar Tagen nicht mehr wirklich angenehme Sohlenstellen. Die Wiese ist in voller Blüte - und alles möchte in meine Schuhe und mitgetragen werden. Dafür gibt es Blaubeeren ohne Ende. Am Auslauf des Grats wird es waldiger, erste Blicke auf Lakhiri ergeben sich. Nach insgesamt 7h bin ich in Lakhiri. Was für ein Kontrast zu Mestia. Ein gottvergessenes Dorf, nur wenige Meter von der Wanderautobahn zwischen Mestia und Ushguli. Zahlreiche Türme, null Touristen, nur alte, gebückte Muttchen. Habe ich eigentlich schon von den ungewohnt anzuschauenden Kühen berichtet? Da wird einem erst mal klar, mit was für eindimensionalen Züchtungen wir es zu tun haben. Tiger gefällig? Oder lieber grau und zottelig? Für jeden was dabei! Dann treffe ich auch schon auf besagte Wanderautobahn im Tal. Jedes Haus ein Guesthouse, Bars, Shops. In den Vorgärten erholen sich die Teilzeitwanderer von den Flachlandstrapazen des Vormittags. Ich mache nur kurz Pause an einem Dorfbrunnen zum Wasser auffüllen und ziehe mir in der Bar daneben die nächsten spannenden Geschmacksrichtungen der Ostblocklimo, dann mache ich weiter. Bisheriger Favorit: Birne! Immer wieder quatscht mich jemand voll, gerne auch nicht mehr ganz zurechnungsfähig: Wasser kaufen, hier schlafen, da Essen, dort Taxi - neee, madloba. Bedenklich, wie gewandelt die Leute hier sind. Von freudigem winken und irgendwie kommunizieren und etwas erfahren wollen weiter im Westen zu anstrengenden und auch noch schlechten Salesversuchen hier in der Gegend. Ich laufe schon wieder eine halbe Ewigkeit auf der ekelhaft staubigen aber optisch mit betürmten Dörfern durchaus hübschen Strecke im Tal, da trabt auf ein Mal der Köter wieder neben mir, guckt hoch, grinst wieder - als wäre nichts gewesen. OK, jetzt bin ich echt baff. Mich auf dem Grat wiederzufinden, OK. Aber Nach Stunden über den weglosen Seitengrat sightseeing aka Türme anschauen kreuz und quer durch's Dorf und dann noch mal ein paar Stunden im Tal? Abgefahren, was für ein Stalker! Nun läuft er wieder vor und hinter mir, als wäre er nicht weg gewesen, komisches Tier! In den Dörfern kläffen andere Hunde den Fremdling auf vier Beinen an, laufen ihm nach, er interessiert sich nicht groß für sie. Ich peile langsam an, ein Nachtlager zu suchen. Es zieht sich etwas zu, der Regen, der für Nachmittag angesagt war, wird wohl am Abend kommen. Wie sich der Köter das wohl vorstellt? Ich - oder besser wir laufen durch Chvabiani langsam wieder bergauf, weg von der Autobahn, ich ziele auf ein Fleckchen größerer Kiefern auf einem Hügel, die Hängepotential haben dürften. Da kommt uns ein Minivan entgegen - das bekannte, neuere, asiatische Fabrikat, rechtsgelenkt, verstrahlt? Der Van hält, der auch nicht mehr ganz klare Beifahrer quatscht mich an. Ich erwarte den nächsten Sales pitch. Da geht die Schiebetür auf, Einsatz millennial Mädel: "Du ju spiek inglischhh? Hav Ju siehn tzree tschörmanz?" Ich bin von der Brilianz der Frage fast sprachlos: "Do they carry a flag? This area is full of Germans!" "No, wis a gitar on zhe back" "No girl, wrong film, sorry." Ich gehe weiter. Der Van rollt den Hügel hinunter, ich sehe ihn noch am nächsten Guesthouse stoppen und höre sie Namen rufen. Der Köter fand den Van wohl spannender als mich, jedenfalls trabt er lieber ihm in die entgegengesetzte Richtung hinterher. Komisches Tier, es sollte unsere letzte Begegnung sein. Herje, ganz Georgien ist ein deutscher Teenie Selbstfindungstrip! Ganz Gallien Georgien? Nein. Ganz einfach höher steigen. Dahin, wo sich das Verhältnis Schweiß zu Instastory Likes der 24/7 Foto- und Videodokumentation des grandiosen Abenteuers nicht mehr rechnet. Da ist man ganz schnell allein - und zwar völlig. Der Fleck Kiefern passt, Blick auf das Tal in Abendsonne ist auch vorhanden. Ich baue den Tarpbunker auf und wappne mich für Regen und mehr. Dann kochen, etwas Körperpflege, es dunkelt - und tröpfelt auch schon just im Moment, in dem ich mattenfertig bin. Also ab unters Tarp, dem Unwetter lauschen. Ein paar Mal blitzt und donnert es recht unmittelbar und auch später weiter weg sind die Blitze in der Dunkelheit und die Donner in der Stille nicht zu ignorieren. Zu Anfang bin ich noch etwas besorgt, ob auch alles hält, kräftige Böen Drücken und zerren hier und da. Doch es macht alles einen passablen Eindruck und so halte ich noch die Gedanken des Tages fest, sehe mir die nächsten Tage an und schlafe relativ früh. Nachts werde ich immer mal von Böen wach, es hat aufgehört zu regnen - ich beschließe, der Eigenkonstruktion zu trauen und freue mich, dass das Tarp gleich wieder trocken gepustet wird und nickere immer wieder direkt weg.1 Punkt -
Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.
Endlich komme ich mal wieder dazu - war inzwischen schon auf der nächsten Tour, da wäre eigentlich schon der nächste Bericht fällig, aber wir wollen ja hier nicht schleifen lassen, den schreibt dann @DasBaum Tag 9: "Stalking am Höhepunkt!" Eckpunkte Ruine hinter Mestia -> Chkhuti Ridge -> Lakhiri -> hinter Chvabiani 19km, 1800hm up, 1700hm down, höchster Punkt 3160m Die Wolken sind vorüber und geben einen schönen Blick auf Mestia frei. Ich schaue auf's Telefon und kann meinen Dusel kaum fassen. Jozef hat geantwortet, es existiert tatsächlich ein GPS Track für den seitlichen Abstieg vom Chkhuti Grat! Ich feiere den ganzen morgen über und komme voller Tatendrang um viertel vor Acht los. Zu beginn geht es noch seicht hinauf, die Blicke in's Tal werden sogar noch besser. Ich bewundere besonders den Flughafen im tiefen, schmalen Tal - das muss ein wahrlich spannender Anflug sein. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es nichts besseres als ein Hosentaschenvorgewärmtes Snickers an einem kühlen Morgen gibt, nachdem man ein Weilchen gegangen ist? Nun denn - Mahlzeit. Ich laufe und kaue so vor mich hin, da trabt plötzlich ein Köter wie selbstverständlich neben mir her, guckt dabei hoch, die Lefzen scheinen zu grinsen. Im ersten Moment denke ich noch an einen anderen Wanderer, dem die Töle zuzuordnen ist, schaue mich um, doch nichts. Habe ich schon erwähnt, dass ich Hunde nicht sonderlich leiden kann? Na was soll's. Bisher müffelt es nicht, er läuft mir nicht vor die Füße, reibt sich weder an mir, noch wird die nasse Nase in Hautkontakt gebracht oder Lärm gemacht, ich lasse ihn gewähren, finde die Kuriosität doch auch etwas unterhaltsam. Der Anstieg wird deutlich steiler, gut, dass das Snickers schon Intus ist und Wumms liefert. Ich habe ein Weilchen überlegt, wie man wohl anschaulich dokumentieren kann, was jeweils steil bedeutet, nachdem es mir fotografisch einfach nicht gelingen will, das Ganze adäquat abzubilden. Am ehesten fasst es in diesem Fall wohl die Kategorie 'Fersen-nicht-mehr auf-den-Boden-steil'. 'Wir' kommen auf ein größeres Wiesenplateau. Als es durchschritten ist, kann ich am anderen Ende andere Menschen erkennen - mit Hund. Das bleibt auch von meinem aufgenötigten Begleiter nicht unbemerkt, da kann ich natürlich nicht mithalten und er trabt wieder zurück in Richtung des anderen Vierbeiners. Fast bin ich etwas Egogekränkt, mag es mir kaum eingestehen, schließlich mag ich doch keine Hunde! Nun geht es rauf auf den eigentlichen Anstieg des Grats. Im Angebot: Aussicht, Stille, Sonne, Blaubeeren. Die zunehmende Höhe und der schmale Grat ermöglichen mehr und mehr Rundumblick, ein wirklich großartiger Aufstieg. So geht es wohl gut 1-1,5 Stunden Bergauf. Als ich wieder mal innehalte, um mich nach üppigen Blaubeeren zu bücken, da plötzlich die Töle wieder lefzen ziehend-grinsend neben mir, läuft etwas vor und legt sich auf den Pfad in den Schatten. Zunächst bin ic etwas erstaunt, dass er mich wieder gefunden hat, allerdings, wenn ich so überlege - Meine Fährte nach 9 Tagen Geschufte ist wahrscheinlich für eine Hundenase in etwa so dezent wie ne Frittenbude in der Bahnhofsunterführung. Aber das Erfolgserlebnis, mich wiedergefunden zu haben scheint ihm dann auch schon genug zu sein, er bleibt liegen, ich ziehe weiter. Weiter bergauf, lande irgendwann recht deutlich rechts des Grats. GPS Kontrolle - der Track liegt links. Super, also Steilhang bergauf auf allen Vieren. Auf einem Grat vom Weg abkommen ist auch eine Leistung, muss man erst mal schaffen - gratuliere! Langsam ist mir nach Pause, aber der Grat ist derart schmal und ungeschützt, dass sich weder ein breiteres Plätzchen, geschweige denn etwas Schatten auf absehbare Zeit finden lässt. Die Sonne brutzelt ordentlich - das vielerorts erprobte Beduinenoutfit leistet auch hier wieder einmal exzellente Arbeit - und sieht wahrscheinlich wie immer zum Brüllen aus. Irgendwann lege ich mich einfach für einen Moment in die Schräge bergab, schnaufe etwas durch und genieße den Blick gen Himmel, ehe es den nächsten Höcker zu erklimmen gilt. Irgendwas zwickt da - ich liege mit einem Bein zielsicher quer über eine Ameisenstraße - mal schön was für die Durchblutung getan *frown Es geht weiter hoch, so langsam zeichnet sich der Höhepunkt des Grats ab. Drei etwa mannshohe Steintürme, ikonisch in die karge Landschaft gestapelt geben einen tollen Fixpunkt dort oben. Ich halte inne, lege auch noch einen Stein drauf, mache ein paar Bilder, gehe noch etwas höher um die 3100m voll zu machen. Dahinter wird der Weg weniger begangen und scheint in Richtung eines kleinen Eisfelds zu führen. Ich habe wenig Lust auf erneute Geröllfelder und Eis, zumal der Abzweig für den Abstieg über den Seitlichen Grat schon eine Weile zurück liegt.1 Punkt
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Sierra High Route 2018
1 PunktGE-Tracks des letzten Teils: 06VerbindungSHRSoSHR.kmz 07SoSHRabVidette.kmz Tag 12, 2. Teil: bis Center Basin Ich halte mich ca. 1 Stunde in Road’s End auf, suche vergeblich ein Münztelefon, entsorge Müll und tanke Wasser auf. Außerdem lese ich, dass nahe meines Weges nach Vidette Meadows ein Feuer brennt, es aber klein sei und nicht weiter beachtet werden soll … Ich mache mich auf einem breiten Weg, auf dem auch einige Tageswanderer unterwegs sind, wieder auf. Bald kommt der Abzweig zum Rae Lakes Basin, ich gehe geradeaus weiter auf einem nun einsameren Pfad. Es geht stetig bergan, dann auch mal etwas steiler, aber immer auf einem gut ausgebauten Weg. Zwischendurch trete ich fast auf eine Schlange, die sich am Rand des Weges eingekringelt hat. Wir haben beide ziemlich Angst, ich überbrücke die nächsten 20 Meter wild hüpfend. Ein Bär soll laut mir entgegenkommenden Wanderern auch in der Nähe sein, ich sehe aber leider nur seine Hinterlassenschaften. Als ich an den Vidette Meadows ankomme, bin ich einigermaßen fertig, der gute Weg verleitet zu zügigem Tempo, das verbunden mit dem konstanten Aufstieg ordentlich Energie frisst. Hier oben gibt es einige etablierte Campspots mit Bärenboxen, ich hätte heute auch nichts gegen etwas Gesellschaft und überlege, ob ich hier nicht mit JMT-Hikern zusammen zelten sollte. Doch noch ist niemand hier, und so entscheide ich mich dazu, in sehr gemächlichem Tempo weiterzugehen. Irgendwann stehe ich dennoch an der Stelle, wo der alte JMT vom neuen abzweigt, nun packt mich wieder Ehrgeiz und ich will heute noch aus dem Wald raus. Zunächst geht es weglos bergauf, dann finde ich den Weg, der immer noch deutlich sichtbar ist. Bald bin ich im Center Basin mit einigen sehr schönen Seen und von Flechten bewachsenen, ebenen Stellen. Hier baue ich mein Zelt auf, wasche mir den Staub von den Beinen und verschwinde rasch im Zelt, sobald die Sonne weg ist. Abends höre ich wieder Kojoten heulen. Als ich schlafe, gräbt sich ein vielstimmiges Quietschen in meinen Traum, das so gar nicht zum Rest der Traumstory passen will. Ich wache auf und merke, dass das Geräusch real ist. Ich war leider zu verschlafen, um aus dem Zelt zu schauen, doch bin mir ziemlich sicher, dass das einige Kojoten waren, die keine 20 m von mir entfernt über den Pfad marschiert sind. Tag 13: zwischen Wallace Lake und Tulainyo Lake Am Morgen ist das Zelt und der Bärenkanister vereist. Es geht weiter auf einem gut sichtbaren Trampelpfad, schmaler, aber angenehmer zu laufen als der JMT. Man steigt einen breiten Rücken auf, von dem ich die ersten JMTler sehe, die vom Forester Pass runterkommen, und bald stehe ich am Junction Pass. Der Abstieg ist zunächst flach, einen echten Pfad sehe ich nicht, aber ich folge gedankenverloren einigen Fußspuren im sandigen Untergrund schräg nach links. Plötzlich stehe ich an einer ziemlich steilen Kante. Vielleicht könnte man hier absteigen, ich will es aber nicht riskieren, ganz zurückgehen will ich jedoch auch nicht. Ich versuche einen anderen Abstieg, stehe aber bald wieder in steilem Gelände. Um hier rauszukommen, ist nun etwas Kletterei nötig, da hier auch der Fels sehr bröselig ist, gestaltet sich das als sehr unangenehm. Irgendwann bin ich dann in einer Rinne mit sehr rutschigem Untergrund, sie ist aber nicht zu steil und man kann hier mehr oder weniger abfahren. Unten finde ich den Pfad wieder, er ist sehr schmal und führt an einem steilen Hang durch lockere Steine. Auch dieser Teil ist nicht einfach, besonders verglichen damit, wie gut der Pfad auf der anderen Seite des Passe war. Sobald wieder Vegetation auftritt, verliert sich der Weg, irgendwann sehe ich aber den guten Pfad, der zum Shepherd Pass hochgeht, in der Ferne und erreiche ihn nach einer größeren Furt und etwas Bushwhacking. Der Aufstieg zum Pass führt über steile Serpentinen. Irgendwann sehe ich einen halb verwesten Kadaver eines Paarhufers, wohl einer Ziegen- oder Hirschart. Während ich mich noch frage, welches Schicksal dieses Tier ereilt hat, gehe ich zwei weitere Serpentinen hoch, schaue nach unten und entdecke ca. ein Dutzend Kadaver. Vielleicht eine Lawine, jedenfalls sorgen die vielen Leichen für eine seltsame Stimmung. Am Shepherd Pass geht ein ordentlicher Wind, der Pfad verläuft flach nach unten, und bald biege ich auch schon nach links ab auf eine sumpfige, von Murmeltieren bewohnte Grünfläche. Schnell ist ein kleiner Sattel erklommen, auf der anderen Seite ist wieder sehr rutschiger, sandiger Untergrund, der große Teile der SoSHR prägt. Hier entdecke ich auch wieder Fußspuren. Die nächste Abbiegung nach links über einen flachen Rücken gehe ich mit dem GPS, hier ist einiges an Boulderhopping angesagt, man könnte aber auch einfach etwas weiter runtergehen und würde automatisch auf einen Pfad stoßen. Im Tal des Wallace Creek halte ich mich lange am Hang, da der Talboden sehr sumpfig ist, irgendwann treibt mich der Durst aber doch nach unten und beschert mir nasse Füße. Einen guten Pfad entdecke ich erst, als ich schon fast am Wallace Lake bin, dieser Pfad soll aber deutlich länger sein, wie ich später höre. Der Wallace Lake liegt sehr hübsch, hier campiert auch eine größere Gruppe, die zum Angeln hochgestiegen ist. Ich überlege lange, ob ich hier bleiben soll: Ob oben noch Vegetation ist, ist unsicher, auch bin ich mittlerweile in großer Höhe und es gab ja letzte Nacht schon Minusgrade. Auf der anderen Seite will ich aber auch den Aufstieg auf den Mount Whitney morgen nicht allzu spät angehen. Ich entscheide mich dazu, erst einmal weiterzugehen. Zunächst geht es flach bergauf, dann muss man über einem sumpfigen, skandinavisch anmutenden Gebiet ein steiles Blockfeld hoch. Trotz lockerer Steine ist auch das bald geschafft, und darüber ist eine kleine Hochebene, durch die ein breiter Bach fließt, der auf der Karte nicht eingezeichnet ist. Der Boden ist zwar steinig, aber oberflächlich bewachsen, und nach einigen Tests mit Heringen beschließe ich, die Nacht hier zu verbringen. Der Wind hat ordentlich angezogen, und wahrscheinlich würde ich weiter oben kein Zelt aufgebaut bekommen, um mich davor zu schützen. Tag 14: bis 1 h südl. von Sky Blue Lake Der nächste Morgen ist schweinekalt und meine Finger werden beim Zeltabbau leicht taub. Entsprechend schnell mache ich mich auf und bin schnell am Tulainyo Lake, der mit seiner Tropfenform etwas unwirklich in dieser Welt aus steilen Felsen und Steinblöcken liegt. Der Russell-Carillon Col, den ich nun hinaufmuss, soll zu den schwierigeren Pässen zählen, ich gehe ihn aber einfach mal an und komme über die üblichen Steinblöcke gut voran. Vielleicht ist die Kletterei hier etwas technischer als auf den Pässen zuvor, aber nichts, was einen noch aufhalten sollte, wenn man es bis hier geschafft hat. Auf der anderen Seite ist der Weg zum Upper Boy Scout Lake klar, ich schalte dennoch mal mein GPS an und sehe, dass das hier doch ziemlich ungenau ist. Da ich kaum Informationen über den Aufstieg zum Mt. Whitney habe, beunruhigt mich das ein wenig, ich hoffe jedoch, noch andere zu treffen, die den Weg gehen wollen. Am Upper Boy Scout Lake sind alle Zelte leer, ich bin also wahrscheinlich zu spät für Gesellschaft. Mir wird etwas mulmig und ich überlege, ob ich von hier einfach nach Whitney Portal absteige. Dazu ist mein linker Mittelfinger an der Kuppe geschwollen, da scheint sich Eiter zu sammeln. Ich folge aber erst mal weiter Steinmännchen nach oben. Dann treffe ich auf eine geführte Klettergruppe und unterhalte mich mit dem Guide kurz über die Mountaineer’s Route, die ich gehen will. Er sagt, sie wäre relativ gut zu finden. Dann warnt er mich noch vor Steinschlag und fragt, ob ich einen Helm dabeihabe. Ich verneine und sage, dass ich jetzt aber auch nicht mehr umkehren werde, und damit ist die Entscheidung gefallen. Ein paar Minuten weiter treffe ich einen jüngeren Herren, der gerade auf der Mountaineer’s Route war und umkehren musste. Da das seine erste Bergtour war, beunruhigt mich das nicht. Auch er schildert mir noch mal den Weg. Am Iceberg Lake stehen einige Zelte von Kletterern, einer von ihnen zeigt mir noch mal mein Couloir, zu dessen Eingang aber auch nach wie vor Steinmännchen geführt hätten. Ich fülle mein Wasser noch mal am See auf und mache mich an den Aufstieg. Zunächst über das übliche Blockfeld, das irgendwann mit dickem Staub bedeckt ist. In der Mitte wird das Couloir immer bröseliger. Einmal halte ich mich an Steinen fest und schaffe es dadurch, eine winzige Steinlawine über mir auszulösen. Die Steine rutschen langsam auf meine Hände zu, loslassen kann ich jedoch auch nicht, wenn ich nicht weiter abrutschen will. Am Ende rollt ein dicker Stein über meinen Zeigefinger und lässt den Nagel blutig zurück. Anschließend versuche ich es im festeren Fels auf der rechten Seite, hier ist die Kletterei jedoch recht anspruchsvoll und langsam. Irgendwann sehe ich, dass von links unten ein kleineres Nebencouloir in das größere mündet, vielleicht hätte man durch das leichter aufsteigen können. Ab jetzt halte ich mich links und komme größtenteils leicht und schnell voran. Mir kommen zwei Leute entgegen, die schon am Gipfel waren. Sie gehen interessanterweise rechts, über die Idealroute scheint also keineswegs Einigkeit zu herrschen. Sie beschreiben mir den Einstieg zu den „Last 400“, wie das letzte, schwierige Stück der Mountaineer’s Route genannt wird. Man muss einige Meter runtergehen und sieht dann einen Steinhaufen an der Wand liegen. Als ich am Ende des Couloirs bin, sehe ich den Steinhaufen, im Schneefeld etwas weiter daneben sind aber auch einige Fußspuren. Ohne den Tipp hätte ich den richtigen Einstieg sicher nicht gefunden. Der erste Zug hoch ist der schwierigste der gesamten Tour, aber machbar. Auch der Rest ist Kletterei, aber meist mit guten Griffen. Nur den vereisten Stellen muss man mit ein wenig Rumsuchen ausweichen. Der Blick nach unten kann einem ordentlich Angst machen, echte Absturzgefahr besteht aber eigentlich nicht. Irgendwann sehe ich die Gipfelhütte und bald stehe ich glücklich in einer großen Horde Menschen. Der Aufstieg vom Iceberg Lake bis zum Gipfel hat 1 Stunde und 45 Minuten gedauert. Nun geht es auf dem Normalweg den Grat entlang, viele Menschen sind unterwegs und ich beobachte ein fettes Murmeltier, das sich darauf spezialisiert hat, abgelegte Rucksäcke zu plündern. Wenn die anderen Wanderer sich an den Abstieg nach Whitney Portal machen, muss man selbst noch mal über lose, kleine Steinplatten hoch auf den Grat klettern, die andere Seite ist dann flach und sandig, bis man unter sich den Crabtree Lake sieht. Der Abstieg dorthin ist noch mal ätzend, steil und rutschig, es gibt einfach keine elegante Methode, hier runterzukommen. Am See treffe ich zwei Leite, die auch die SoSHR gehen, von denen waren wahrscheinlich die Fußspuren, die ich immer mal wieder gesehen habe. Wir rasten ein wenig und gehen den nächsten Pass auf unterschiedlichen Wegen an, ich über steile Granitplatten und dann über einige Felsblöcke. Ich steige zum nächsten See ab, was sich am unteren Ende als schwierig herausstellt, wieder gibt es einige heikle Kletterstellen, bei denen ich die Stöcke herunterwerfen muss. Als ich am See stehe, schaue ich auf die Karte und bemerke, dass ich gar nicht ganz runtergemusst hätte, sondern der Weg nach rechts abgeht. Ich könnte hier auch am See lang eine Abkürzung gehen, die laut Karte machbar erscheint, entscheide mich aber dazu, dem Punkten auf der Karte zu folgen. Dieser Weg erscheint mir teilweise etwas labyrinthartig, mit steilen Abstiegen, kleinen Seen und Couloirs, weshalb ich das GPS zu Hilfe nehme. Bald bin ich am Sky Blue Lake, der wunderschön gelegen ist, auf der anderen Seite sehe ich schon ein Zelt stehen. Um den See herum führt ein Trampelpfad, die Camper haben heute den Weg versucht, den ich gekommen bin, und haben sich wohl verlaufen, weshalb sie wieder abgestiegen sind. Ich entscheide mich, noch ein wenig weiterzugehen, und halte mich wie auf der Karte empfohlen auf der rechten Seite eines breiten Baches. Irgendwann sehe ich zwei Leute auf der anderen Seite hochsteigen, dann noch eine Person, und ich vermute dort einen Trampelpfad. Also furte ich und entdecke wirklich einen Pfad, der besser ist als so mancher auf der Karte eingezeichneter. Ich folge ihm nach unten. Irgendwann stehe ich auf einer hübschen Wiese, die von Felswänden umgeben ist. Ich beschließe, hier meine letzte Nacht zu verbringen. Tag 15: bis Cottonwood Lakes, Ende Die Nacht war wieder unter null, das Zelt ist bald abgebaut und ich folge dem Pfad weiter. Bald stoße ich auf den eingezeichneten Weg, steige in langen Serpentinen den New Army Pass hinauf und auch wieder runter. Hier treffe ich eine 70 Jahre alte Frau mit einem fast so alten Gossamer-Gear-Rucksack. Ich bewundere ihre Fitness, sie mein Baseweight. An einigen Seen entlang geht es in bewaldetes Gebiet, immer mehr Tageswanderer kommen mir entgegen und irgendwann stehe ich auf dem Parkplatz des Cottonwood Lakes Trailhead. Wanderer nehmen mich mit nach Lone Pine, ein Burning-Man-Besucher bringt mich dann nach Bishop, wo ich erst mal zwei Portionen Pommes im McDonald’s esse und mit einem Liter Cola runterspüle.1 Punkt
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Sierra High Route 2018
1 PunktGE-Track von Teil 5: 05DusyBasin-RoadsEnd.kmz Tag 10: bis Lakes Basin Man hört öfter, dass die folgenden drei Pässe recht schwierig sind, ich fand sie aber in Ordnung, und unterforderte JMT-Wanderer sollten durchaus darüber nachdenken, ob sie sie nutzen, um den LeConte Canyon und das Palisade Basin miteinander zu verbinden. Hinter dem Knapsack Pass liegen einige Seen schön eingebettet im alpinen Rasen, das Gehen ist sehr angenehm und führt über einen kleinen Sattel, teilweise über Granitplatten. Hier sehe ich auch ein verlassenes Zelt, wahrscheinlich von Kletterern, die sich in den Palisades austoben, die wie Nadeln zu meiner Rechten aufragen. Am Potluck Pass gibt es mal wieder die Alternative steiler Schutt vs. leichte Kletterei, ich entscheide mich natürlich für Letztere. Auch der letzte Pass zwischen den beiden JMT-Strecken ist schnell erstiegen, beim Abstieg halte ich mich aber zu weit links, obwohl ich mir noch notiert hatte, dass ich mich eher rechts halten soll. Da diese Notizen aus dem Roper-Buch für die andere Gehrichtung geschrieben wurden, weiß ich nie so recht, ob sie auch wirklich für mich gelten, ganz grundsätzlich traue ich aber eher meinen Augen als meinen aus einem Guidebook übernommenen Notizen. Dieses Mal war das jedenfalls ein Fehler, ich bin in schwierigem Klettergelände. Keine 100 Meter neben mir könnte man einfach eine leicht abschüssige, grüne Rampe runterspazieren. Nun muss ich einige kleine Wände hinunterklettern, bis ich links von mir ein Blockfeld sehe, über das man vernünftig nach unten kommen sollte. Auf dieses Blockfeld zu kommen, gestaltet sich noch mal heikel, doch auch das ist bald geschafft. Bei diesen heiklen Abstiegen reibt der Boden meines Rucksackes öfters über den Fels, ich habe mehrmals auf dieser Tour gedacht, dass das ein dickes Loch geben müsste, letzten Endes hat mein Huckepack aber nur 3-4 leichte Schrammen abgekommen, die ich bisher nicht mal geflickt habe. Überhaupt ist @LAUFBURSCHEs Idee, den Korpus aus 70den-Material zu machen und Boden und Außentaschen aus 210den-Material, simpel und doch sehr effektiv: Andere Stellen werden bei mir nie wirklich strapaziert, und das Gewicht bleibt für einen Rucksack mit dem Volumen hervorragend. Unten angekommen schrecke ich erst mal 3 junge Hirsche auf, dann bin ich auf dem JMT und gehe an den Palisade Lakes entlang. Bei einer kurzen Rast kommen ein Mann und seine drei Kinder vom See, in dem sie gerade geschwommen sind, und sprechen mich an. Er ist mit einer Österreicherin verheiratet und hat in Rostock gearbeitet, seine Kinder sprechen fließend Deutsch mit österreichischem Akzent. Er erzählt mir, dass er kurz zuvor einen SHR-Wanderer getroffen hätte. Das wundert mich doch sehr, da ich ihn eigentlich hätte sehen müssen. Entweder er hat die drei Pässe ausgelassen oder wir haben es tatsächlich geschafft, uns irgendwie nicht über den Weg zu laufen. Die Deutsch-Österreicher gehen weiter, ich folge ihnen bald und hole sie kurz vor dem Mather Pass wieder ein. Dort machen wir Rast. Da der Mann Geburtstag hat, wird ordentlich Nahrung rausgeholt und ich bekomme ein riesiges Stück Käse, das schnell vernichtet ist. Dann verabschieden wir uns, ich habe durch die angenehmen Gespräche und das langsamere Tempo der Kinder etwas Zeit verloren und laufe jetzt zügig den Pass herunter. Das Upper Basin hat etwas von einer Mondlandschaft, schon bald biege ich jedoch in Richtung Frozen Lake Pass ab, den ich für den letzten schwierigen Pass der SHR halte. Er ist in der Tat nicht ganz einfach, aber letzten Endes auch nur Blockfeldgekraxel mit ein wenig mehr Suchen nach einem vernünftigen Weg. Im Schneefeld unter dem Pass entdecke ich tatsächlich frische Fußspuren. Auch der Abstieg geht erst lange über Blockfelder, bis man im grünen Lake Basin landet. Ein Schlafplatz ist hier schnell gefunden. Tag 11: bis Grouse Lake Nach etwa einer Stunde gelange ich an den Marion Lake, von hier geht es ein Coulour hinauf, dann folgt ein noch mal ein längerer Anstieg über hübsche Wiesen, bis man den Red Pass erreicht hat. Die generelle Richtung, wo ich hinmuss, ist ab hier zwar klar, aber ich kann den nächsten Pass nicht sehen und schalte das GPS ein. Ich habe eh üppig Batterien dabei und nicht mehr allzu große Lust, mich hier zu verfransen. Nach dem White Pass folgt ein langer, einfacher Abstieg, der schwieriger wird, sobald man die Baumgrenze erreicht hat. Nach etwas Bushwhacking gelange ich an einen größeren Bach/kleineren Fluss, die Furt ist aber nicht allzu schwierig. Ich wasche mich und mein Longsleeve ein wenig, es ist so heiß, dass das gerne an meinem Körper trocknen kann. Nach dem leichten Aufstieg auf den Grey Pass überquere ich die Windy Ridge und tauche für einige Zeit in den Wald ein, in dem ich mich ohne GPS definitiv verlaufen hätte. Ab den Horseshoe Lakes soll es einen Pfad geben, der ist aber kaum erkennbar und ich muss hin und wieder ein wenig suchen. An den State Lakes wird er besser, es geht weiter durch unspektakulären Wald. Dann biege ich ins Glacier Valley ab, hier gibt es ausgedehnte, ein wenig sumpfige Grünflächen. Direkt vor mir äsen ein paar Hirsche, die erst wegrennen, als ich 3 Meter vor ihnen stehe und geradewegs auf sie zu gehe. Der Aufstieg zum Goat Crest Saddle ist noch mal ein echtes Highlight, über steilere Granitplatten, auf denen ich aber guten Grip habe, suche ich mir meinen Weg. Der Sattel an sich und das Tal, durch das ich absteige, würden tolle Zeltplätze abgeben, ich will aber heute noch den Grouse Lake Pass überqueren. Der sieht von unten gar nicht so einfach aus, letzten Endes führen aber bewachsene Felsbänder im Zick Zack und mit angenehmer Steigung hoch, und plötzlich stehe ich auch schon oben. Der schöne Grouse Lake liegt unter mir, hier baue ich mein Zelt für die letzte Nacht auf der SHR auf. Tag 12, morgens: Bis Road’s End Vom Grouse Lake ist man schnell auf dem Pfad, der nach Road’s End absteigt. Dieser ist einfach zu gehen, zieht sich aber ordentlich, letzten Endes bin nach ca. 3 Stunden um 10 Uhr morgens (11,5 Tage insgesamt) am Ende der Sierra High Route angelangt. In der Richtung, in die ich nun gehen will, sehe ich Rauchwolken aufsteigen.1 Punkt
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Sierra High Route 2018
1 PunktGE-Track von Teil 4: 04UpperMillsCreek-DusyBasin.kmz Tag 8: bis Lake Frances Der Morgen ist zwar kalt, aber sonnig, der Pass, den ich gestern noch recht furchterregend fand, stellt sich als nicht allzu schwer heraus, als ich erst mal drin bin, obwohl hier noch Hagel herumliegt. Der Weg entlang den Bear Lakes ist sehr schön, hat etwas von einer grünen Hochebene. Unterm Feather Pass ist eine dünne Eisschicht auf den Pfützen, aber die Sonne erreicht mich und es wird schlagartig warm. Der Feather Pass ist am Anfang nicht allzu steil. Am Ende steuere ich jedoch eine kleine Scharte leicht rechts an, statt einfach „geradeaus“ zu gehen. Das Gelände wird plötzlich steiler und auf einem kurzen Stück ist der Untergrund sehr rutschig. Als dieses Stück geschafft ist, schramme ich mit meinem Knie an einer spitzen, „klingenartigen“ Seite eines Felsbrockens entlang und blute sofort stark. Die Wunde ist nicht groß, aber relativ tief und klaffend. In der Zivilisation würde man so was wohl nähen lassen, nun ja, das wird hier wohl nichts. Ich versuche, die Wunde mit Leukoplast „zusammenzukleben“, doch es fließt zu viel Blut, sodass das Tape nicht hält. Wird also erst mal so gelassen. Oben am Pass angekommen muss ich dann leicht nach links queren, mein Ausflug zu der kleinen Scharte war also wirklich komplett sinnlos. Der Abstieg in den French Canyon verläuft reibungslos, zumindest habe ich überhaupt keine Erinnerung mehr daran. Die Wunde blutet nicht mehr und wurde durch geronnenes Blut festgeklebt. So wird das jetzt auch erst mal 2 Tage bleiben, bis ich die Kruste rauswasche/-knibble. Im French Canyon folge ich ein kurzes Stück einem gut ausgebauten Weg, dann geht es weglos die Seitenwand aufwärts. Die weglosen Stücke unter der Baumgrenze finde ich immer sehr unangenehm, sie halten sich glücklicherweise aber in Grenzen. Die Gegend um den Elba Lake sieh sehr hübsch aus, hier ist es aber auch wieder sehr trocken. Der Aufstieg zum Puppet Pass dauert nicht lange, von hier sieht man schon den Puppet Pass, an dem ich eine größere Gruppe ausmache. Als ich eine halbe Stunde später am Fuß des Passes ankomme, ist die Gruppe in ihrem Abstieg kaum vorangekommen. Es handelt sich aber auch um ältere Herrschaften mit großen Rucksäcken, mit ihrer Wegfindung sind sie anscheinend auch nicht zufrieden. Ich halte mich eher links und klettere unschwierig über große Felsblöcke. Am ersten Tag hätte ich das vielleicht noch als einen anspruchsvollen Pass erlebt, aber es hat sich eine Gewöhnung eingestellt, kaum ein Pass kann hier ohne Handeinsatz bestiegen werden. Oftmals haben die Pässe einen Teil, auf dem sehr rutschiger Schotter liegt, und einen Blockfeldteil. Ich wähle immer den Letzteren, auch wenn man im Schotter öfter Spuren oder sogar einen Trampelpfad ausmachen kann. Der stammt wahrscheinlich von Leuten, die den Weg andersrum in Angriff nehmen, und dann halb kontrolliert hier runterrutschen. Vielleicht ist es auch eine Sache der persönlichen Stärken und Schwächen, oder der Schuhsohle. Jedenfalls klettere ich viel, auch mit dem einen oder anderen Zug, der etwas anspruchsvoller ist, öfter muss ich etwa meinen Fuß dahin setzen, wo ich mich gerade mit der Hand festhalte. Verglichen mit der Via alta della Verzasca gibt es technisch schwierigere Stellen, es ist aber nie so ausgesetzt. Die andere Seite des Passes ist recht flach, bald bin ich am Mesa Lake. Mal wieder sind dunkle Wolken am Himmel, ich sehe Blitze in der Richtung, in die ich will. Erst mal geht es runter in den oberen Teil des Piute Canyons. Hier bin ich mir unsicher, was ich machen soll: Immer noch sehe ich dicke Wolken über den Bergen, die ich jetzt überqueren muss. Hier ist es zwar recht schön, aber ich will eigentlich noch laufen. Ob es an den Seen, die ich vor dem nächsten Pass erreiche, Campstellen gibt, ist äußerst fraglich. Und vor allem sieht dieser Pass, Snow-Tongue Pass, auf der Karte äußerst steil aus. Genau das bewegt mich letztendlich dazu weiterzugehen: Ich will den hinter mir haben, und vor allem könnte er vereist sein, wenn es regnet und ich ihn dann früh am nächsten Morgen überqueren will. Also steige ich zu den wunderschön benamten Wahoo Lakes auf, die Ufer bestehen tatsächlich fast nur aus Blockfeldern, auch wenn es vielleicht möglich gewesen wäre, an einem Ausfluss das Zelt aufzuschlagen. Ich sehe jetzt den Pass, sieht in der Tat steil aus, es fängt an zu nieseln, jetzt will ich da aber auch drüber. Auf dem Schneefeld am Fuß des Passes folge ich Fußspuren, die links, an dem Schotterteil des Passes, enden. Auch in meiner Karte habe ich verzeichnet, dass ich mich eher links halten soll, und ich sehe Serpentinen. Das von mir bevorzugte Blockfeld ist aber rechts. Ich folge Fußspuren und Kartenvermerk und ärgere mich schnell darüber, da ich wirklich viel wegrutsche, bald klettere ich wieder an einem Feldband entlang, das wahrscheinlich anspruchsvoller ist als das zuvor ausgemachte Blockfeld. Das war auf jeden Fall nicht leicht, aber bald bin ich oben und sehr erleichtert. Der Abstieg erfordert aber wieder viel Konzentration, ein langes Blockfeld, die Steine sind durch den Nieselregen rutschig. Doch auch das liegt irgendwann hinter mir. Am Lake Frances will ich mir einen Zeltplatz suchen, finde aber lange nichts, da hier alles versumpft ist. Gerade als stärkerer Regen einsetzt, habe ich jedoch einen Platz gefunden, und so geht ein weiterer 13-Stunden-Tag zu Ende. Wärmer als 5 Grad werden die Nächte nicht mehr, und oft wache ich so um ca. 4 Uhr auf und muss das Fleece anziehen. Dazu habe ich seit 2-3 Nächten morgens viel Kondens auf dem Quilt, aber auch auf dem draußen stehenden Bärenkanister. Einmal sind die Campstellen hier nun mal meist am Wasser, aber es dürfte auch nicht zuletzt an dem schlagartigen Temperaturabfall liegen, wenn die Sonne untergeht. Denn die Tage sind immer noch so heiß, dass ich mir öfter die Ärmel meines Longsleeves und mein auf dem Kopf getragenes Handtuch nassmache, um etwas Linderung zu schaffen. Sobald die Sonne weg ist, liege ich dann schnell im Quilt. Ich merke mal wieder, wie gerne ich Synthetikisolation mag. Ich packe morgens den Quilt ein und habe übertags schlicht keine Lust, eine Pause für das Trocknen einzulegen. Abends wird der Quilt dann ausgelüftet und trocknet auf einem noch warmen Stein recht schnell. Wenn nicht, ist es auch in Ordnung. Tag 9: bis Dusy Basin Heute sollte ein einfacher Tag werden: Nur kurz zum JMT queren und dem ewig folgen. Die Querung am Nordhang des Evolution Valleys stellt sich aber als anspruchsvoll heraus. Dicht bewachsener Wald, später durchsetzt von Felsbändern, die das Gehen sehr erleichtern, aber gelegentlich auch in einer 3 Meter tiefen „Wand“ enden, die ich dann heikel runterklettern muss, wenn ich nicht zurückgehen will. Anhaltspunkte zur Navigation gibt es keine, ich nutze irgendwann das GPS, auch wenn man letzten Endes eh irgendwo auf den JMT trifft. Das passiert bei mir so nach 2-3 Kräfte raubenden Stunden, dann geht es durch das hübsche Evolution Basin hoch bis zum Muir Pass. Ich muss sagen, dass ich mir den Andrang auf dem JMT schlimmer vorgestellt habe, klar sind hier mehr Leute unterwegs als auf den weglosen Stücken, aber ich empfinde es nicht als überlaufen. Später wird mir erzählt, dass die Massen eher in Wellen kommen. Am Muir Pass sind dann tatsächlich immerhin ca. 20 Leute. Teile des Weges bis hier waren voller Wasser, anscheinend hat es hier also ordentlich geregnet. Auf dem Abstieg kommen mir auch Leute entgegen, die den Weg wieder instandsetzen, auch hier ist viel überspült. Das Stück hier ist recht unspektakulär und zieht sich ewig, ich bin froh, als ich an der Abzweigung des Bishop Pass Trails ankomme und wieder steil aufsteige. Das Dusy Basin ist sehr hübsch. Mir kommt ein schwer beladener Wanderer in dicken, steigeisenfesten La-Sportiva-Stiefeln entgegen. Wir unterhalten uns ein wenig, ich höre einen deutschen Akzent, er ist tatsächlich Deutscher, der aber schon seit 30 Jahren in Wisconsin lebt. Dann reden wir Deutsch, ich höre einen amerikanischen Akzent. Als er von meinen weiteren Plänen hört, erzählt er, dass er die nächsten drei Pässe schon seit Jahren mal überqueren will, sich aber einfach nicht traut. Er fragt mich, ob ich zeitlich flexibel bin, und lässt durchscheinen, dass er gerne mit mir gehen würde. Ich verneine und sage, dass ich einen engen Zeitplan habe. Das stimmt nur so halb, okay, eigentlich gar nicht, aber ich habe wirklich keine Lust, für die drei Pässe den ganzen Tag zu brauchen. Ob er das überhaupt schafft, ist auch nicht festgemacht, und zwischen zwei schwierigen Pässen könnte ich ihn auch schlecht zurücklassen. Dafür hätte er mit seiner schweren Fotoausrüstung Spitzenbilder machen können. Man kann nicht alles haben. Im Dusy Basin finde ich schnell einen schönen Schlafplatz, die Sonne scheint hier noch und ich kann mich und Teile meiner Kleidung waschen. Abgesehen von der Dusche in Red's Meadows Premiere.1 Punkt
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Sierra High Route 2018
1 PunktGE-Track von Teil 3: 03Devils-Italy.kmz (Hier mit Überschreitung des Mount Gabb, der richtige Weg kommt dann im nächsten Track.) Tag 5: bis Duck Lake Morgens packe ich mir für 4 Tage Proviant in die bereits gebrauchten Ziplocks um. Für tagsüber gibt es vor allem Clif-Bars, für die Abende Studentenfutter und M&Ms. Kaufen muss ich an Proviant gar nichts mehr. Dann geht es zum Laden, wo ich einen Trekkingstock für 15 Dollar bekomme. Ich frage den Verkäufer noch, ob sie auch Uhren haben, und er bietet mir seine Armbanduhr für 30 Dollar an. Nach etwas Überlegen nehme ich sie. Dann dusche ich noch, am Abend zuvor hat mir jemand Duschmünzen gegeben, an sich ist der Preis für die Duschen aber eine Frechheit. Das Münztelefon ist leider kaputt, Empfang habe ich auch keinen, aber auf dem nächsten Pass soll es wohl welchen geben. Ich mache mich an den Aufstieg, Empfang gibt es immer noch keinen, letztendlich steige ich auf der anderen Seite des Passes zu einer Straße ab, nehme einen kostenlosen Shuttlebus und fahre so lange, bis ich Striche auf dem Handy habe. Dann wird zu Hause angerufen, wieder zurückgetrampt und der Mammoth Crest bestiegen. Das stellt sich als erstaunlich aufwendig heraus, da der Untergrund aus sehr rutschigem Sand besteht. Bergab könnte man hier einfach runterrennen … Oben angekommen gibt es einen gut sichtbaren Trampelpfad, dann einen in der Karte eingezeichneten Weg, der mich bis an die Deer Lakes bringt. Die Bäche hier sind alle trocken, weshalb ich das erste Mal Wasser aus einem See nehme. Dann fängt es das erste Mal auf dieser Tour an zu regnen, genug, um die Regenjacke anzuziehen. Es folgt ein hübscher Anstieg mit einer kleinen, grünen Hochebene am Ende, und bald ist man am Duck Lake mit einem gut ausgebauten Pfad. Hier treffe ich auch einen Tageswanderer. Am Ausfluss des Duck Lake stehen auch zwei Zelte, da das nächste Stück an einem Berghang entlanggeht, stelle ich mein Zelt nicht allzu weit entfernt auf. Es wird deutlich kälter, irgendwo zwischen 0 und 5 Grad, und nachts höre ich Kojoten heulen. Tag 6: bis Second Recess Bald stoße ich auf den JMT und entsprechend viele Menschen, dann zweige ich über eine vergleichsweise tiefe Furt auf einen einsamen Pfad Richtung Horse Heaven ab. Hier gibt es das erste Mal so viele Mücken, dass ich Deet benutze, es folgt ein Anstieg, bei dem man ein bisschen rumsuchen muss, bis man weiterkommt. Oben liegt der Isaak Walton Lake, der wirklich wunderschön ist! In den Alpen wäre so ein tolles Stück Natur sicher ein Touristenmagnet, hier bin ich ganz alleine. Mit leichter Kletterei geht es weiter nach oben, dann folgt eine etwas unübersichtliche Hochebene mit sehr vielen kleinen Tümpeln, dann der Shout-of-Relief Pass. Beim Aufstieg höre ich nicht allzu weit entfernten Donner, in dem Basin zwischen Shout-of Relief-Pass und Bighorn Pass sind die Blitze dann sehr nah und ich überlege kurz, ob ich hier irgendwie Schutz suchen soll. Ich gehe dann doch weiter, es regnet, über nasse Steine ist der Aufstieg zum Bighorn Pass auch nicht leichter. Unter mir sehe ich nun den Laurel Lake, doch zuvor wartet noch ein langer, steiler Abstieg auf mich, teilweise über rutschiges Gras. Unten am See campiert eine größere Gruppe, eine Familie und einige Freunde. Dann geht’s runter zum Mono Creek, teilweise über einen Trampelpfad, der immer wieder verschwindet, dann muss ich ein bisschen durch steiles Terrain bushwhacken, bis ich den eingezeichneten Pfad finde. Der eingezeichnete Pfad durch das Second Recess ist sehr schwer zu erkennen, teilweise nicht von trockenen Wasserläufen zu unterscheiden, es geht aber voran. Hier gibt es viel Sumpf, irgendwann finde ich aber eine vernünftige Campstelle. Tag 7: bis Brown Bear Lake Der erste Teil des Aufstiegs in das Seitental des Second Recess ist schrecklich, ein steiles Bushwhacking durch dichtes Weidengebüch, für das ich ewig brauche. Doch irgendwann wird die Landschaft offener und einige sehr hübsche Seen reihen sich aneinander, dennoch zieht sich der Aufstieg bis zum Gabbott Pass. Ich hatte überlegt, ob ich nicht über den Gabbott Pass gehe, sondern dafür den Mount Gabb überschreite, verwerfe den Plan aber doch schnell. Der Aufstieg sieht anspruchsvoll aus, generell ist es vielleicht doch keine gute Idee, einen 4000er weglos, mit Trekkinggepäck und ohne wirklichen Plan, wo es langgeht, zu überschreiten. Und generell hatte ich heute genug Aufstieg. Also doch der Gabbott Pass. Man folgt einer verschneiten Rinne, das Gehen macht Spaß und ist nicht allzu schwierig, ebenso wie der Abstieg zum Lake Italy, den es dann auf einem Trampelpfad entlanggeht. Hier sehe ich dicke, dunkle Wolken über dem Gipfel des Mount Gabb, gut, dass ich da gerade nicht bin. Am Ausfluss des Lake Italy fängt es an zu nieseln, ich gehe dennoch weiter. Am Teddy Bear Lake wird der Regen stärker, am Brown Bear Lake noch stärker. Der nächste Pass sieht von hier unten recht anspruchsvoll aus, ich habe kein gutes Gefühl, den bei Nässe zu machen. Der Regen wird zu Hagel und dann zu heftigem Hagel, die Entscheidung ist mir also erst mal abgenommen und ich baue hastig das Zelt auf. Dicke Hagelkörner trommeln auf das Cuben, ich bin froh, dass das kein 0.5er ist … Der Hagel bleibt auf den Wänden des nicht ideal aufgebauten Zeltes liegen, ich muss ihn gelegentlich runterdrücken. Nach ca. 1 Stunde wird der Hagel zu Regen, und auch der hört bald auf. Die Wiese auf der ich liege, ist immer noch voller Hagel, außerdem steht sie knöcheltief unter Wasser. Die Heringe halten aber trotzdem, die Sonne kommt raus, und ich beschließe, heute hier zu bleiben: Der Pass dürfte auch voller Hagel sein, die Stelle ist ausgesprochen schön, und ich habe nichts dagegen, hier noch ein paar Stunden des Tages zu verbringen. Außerdem war der Tag heute etwas ätzend, von den 7 Stunden, die ich heute gegangen bin, waren 5 Stunden konstanter Aufstieg, und gerade am Anfang habe ich mich nur durch Weidenbüsche durchgequetscht. Der Abend und die Nacht sind wieder recht kalt.1 Punkt
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Sierra High Route 2018
1 PunktGE-Datei des zweiten Teils: 02Tuolomne-Devils.kmz Tag 3: bis Bench-Canyon Weiter geht es auf gutem Weg hoch zum Tuolomne Pass, am Vogelsang-Camp vorbei, wo es endlich wieder üppig Wasser gibt. Dann geht es stundenlang am Lewis Creek entlang, auf einem netten Pfad. Hier treffe ich zwei junge ULer, die einen Teil der SHR gehen, aber nur als Stück einer viel größeren Route, auf der sie jede Menge (ich glaube, 72) weglose Pässe überqueren wollen. Selbst die JMT-Pässe, über die auch die SHR geht, haben sie ausgelassen und sind stattdessen weglose Alternativen gegangen. Die beiden erkennen meinen Rucksack, da sie die erste PCT-Yoyo-Frau, die auch mit nem Laufburschen unterwegs war, bei ihrer damaligen Tour getroffen hatten. Die beiden sind zügig unterwegs, machen aber viele Stops in Städten, um ausgiebig Bier zu trinken. Jedenfalls versichern sie mir, dass ich es bei meinem Tempo am nächsten Tag bis nach Red’s Meadows schaffen würde. Weiter geht’s auf dem Pfad, bis man ihn nach links aufsteigend verlassen muss. Wieder ein eher unübersichtliches Stück, auf dem ich für eine halbe Stunde das GPS zur Hand nehme, bis der Blue Lake Pass zu erkennen ist. Der ist recht schnell erklommen, auf der anderenen Seite liegt ein schöner Canyon, dem ich noch ca. 2 Stunden nach unten folge, bis ich mein Zelt an einer herrlichen und einsamen Stelle aufschlage. Tag 4: bis Red’s Meadows Nachdem mir die beiden Herren gestern erzählt haben, dass ich es heute bis Red’s Meadows schaffen würde, geht das nicht mehr so recht aus meinem Kopf. Auf der einen Seite ist es mir ziemlich egal, ob ich am Abend des 4. oder am Morgen des 5. Tages da ankomme. Auf der anderen Seite würde es das Ganze etwas entspannter machen, da heute Abend anzukommen: Ich hatte vorher festgelegt, dass ich am 5. Tag ankommen müsste, um im Gesamtzeitplan zu bleiben, das um einen Tag zu unterbieten, hätte was Beruhigendes. Auch könnte ich meinen Resupply etwas entspannter angehen, und ich würde ein Abendessen aus meinem Proviant einsparen können (ich hatte am Anfang Essen für 12 Tage dabei und wollte bei Red’s wieder auf 12 aufstocken, um damit dann bis zum Ende zu kommen). Das Stück hinter Red’s Meadow, das das längste ohne Wasser der ganzen Route sein soll, könnte ich zudem in den kühleren Morgenstunden angehen. Den Rest des Tages motiviere ich mich dann außerdem damit, dass es in dem „Resort“ Fast Food und ein günstiges Bett geben dürfte … Gut, ich starte jedenfalls früh und quere den Hang hoch. Bald merke ich, dass ich nicht richtig bin, auf Zurücklaufen habe ich keine Lust, also gehe ich den direkten Weg zu dem nächsten Routenpunkt auf meinem GPS, was sich natürlich als recht abenteuerlich erweist. Irgendwann bin ich dann aber doch an den Twin Island Lakes, ich habe aber gut Zeit verloren. Das nächste Stück bezeichnet Skurka als „tricky“, was er sonst nie macht, ich überlege gar nicht lange und benutze das GPS. Am Ende gibt es aber teilweise einen sich immer wieder verlierenden Trampelpfad und die Navigation ist gar nicht so schwierig. Der Aufstieg ist dennoch recht lang, und ich bin froh, als ich am Lake Catherine ankomme. Ich mache eine Pause (meine „langen“ Pausen auf dieser Tour dauern so 10 Minuten und sind dadurch charakterisiert, dass ich den Rucksack absetze), dann geht’s runter Richtung Thousand Island Lakes. Hier sieht man wieder den einen oder anderen Menschen, es gibt einen klaren Trampelpfad und ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Rest des Tages ein Kinderspiel wird. In der Nähe des Lake Ediza verbringe ich aber relativ lange Zeit mit der Navigation, der kleine Hubbel in der Karte sieht in der Realität deutlich höher und steiler aus, und ich weiß nicht wirklich, ob ich hier richtig bin. Ich sehe den Lake Ediza und könnte da hinlaufen und dem Pfad in meine Richtung folgen, aber irgendwie will ich auf der „echten“ Route bleiben. Als ich dann endlich am Iceberg Lake bin, bin ich jedenfalls genervt, das sollte hier doch alles einfacher sein! Wenigstens führt ein klarer Pfad Richtung Iceberg Lake Pass … der dann aber zwischen zwei Schneefeldern verschwindet. Auf die in der Karte eingezeichneten Wege kann man sich offensichtlich nicht verlassen. Ich quere den Hang also weglos, bis ich 2 Meter über mir etwas sehe, das ein Pfad zu sein scheint, und versuche, in dem losen Geröll dorthin zu gelangen. Ich stemme die Trekkingstöcke über mir tief in das Geröll, ziehe mich hoch und – rutsche ab. Den rechten Stock bricht es sauber durch. Ich komme auf den Pfad und ärgere mich erst einmal tierisch. Ich merke recht schnell, dass das halb so tragisch ist, ich bin kurz vor Red’s Meadows, entweder kriege ich dort einen neuen oder im nahe gelegenen Mammoth Lakes, aber dass das passiert ist, regt mich dennoch auf. Ich bin mir übrigens sicher, dass der Stock ganz geblieben wäre, wenn ich den Pass wie einen weglosen angegangen wäre … Gut, es geht dennoch weiter, um den Cecile Lake gibt es einen klaren Trampelpfad, auf dem ich zügig vorankomme. Der stoppt leider kurz vor dem Abstieg zu den Minaret Lakes. Dort stehe ich recht bald vor einem ca. 3 m tiefen Absatz. Das kann hier unmöglich der Weg sein, diese Schwierigkeit hätte Roper sicher beschrieben! Ich habe aber jetzt wirklich keine Lust mehr, hier groß rumzusuchen, werfe meinen Stock runter und kletter hinterher. Das war jetzt nicht lebensgefährlich, aber dass ich mir bei nem Absturz was gebrochen hätte, halte ich für nicht ganz unwahrscheinlich. Nunja, war auf jeden Fall recht heikel, und mein Rucksack hat eine kleine Schramme am (verstärkten) Boden abbekommen, aber wenigstens hat sich der Besuch der teuren Boulderhalle in der letzten Zeit gelohnt. Und irgendwie war ich mir halt doch sicher, dass ich da heil runterkomme. An den Minaret Lakes weiche ich das einzige Mal von der „Normalroute“ ab: Der Becks’s Lakes Trail ist wegen eines sehr nahen Feuers gesperrt. Ich hatte das schon vor der Abreise gelesen, und auch Leute gefragt, ob das noch aktuell ist. Von meiner Idee, den einfach trotzdem zu gehen, rieten mir die Wanderer gestern ab: Auf dumm zu machen, würde ihrer Meinung nach nicht funktionieren. Da die Feuersituation momentan sehr angespannt ist und ich immer mal wieder Gespräche gehört habe, in denen von „Apokalypse“ und so zu hören war, gehe ich auch nicht davon aus, auf allzu viel Toleranz zu stoßen, wenn man die Löscharbeiten irgendwie stören könnte, zumal der gesperrte Weg direkt am Ranger’s Office endet. Am Ende fürchte ich, dass man mir mein Permit abnimmt, wenn ich entdeckt werde, und entscheide mich also, den Pfad von Minaret Lakes nach Red’s zu nehmen und damit einen weglosen Pass auszulassen. Ich habe noch 3 Stunden, bis es dunkel wird, und gehe sehr zügig. Zwischendurch verliere ich noch meine Uhr, das ist jetzt aber auch egal. Ich komme zur Dämmerung in Red’s Meadows an, die Hütten, in denen man schlafen könnte, sind geschlossen, der Laden natürlich auch. Der Zeltplatz ist ein staubiges Stück plattgetretener Erde, nicht mal waschen kann man sich, da der Wasserhahn in der Toilette nur läuft, wenn man ihn mit einer Hand festhält. Nun, ich baue mein Zelt auf, was bei dem harten Boden, in der Dunkelheit und mit nur einem Stock nicht so einfach ist, und setze mich zu zwei Wanderern an ihr Lagerfeuer. Die weisen mich auf eine prall gefüllte Hiker’s Box hin. Außerdem haben sie zwei Leute getroffen, deren dritter Mann nicht aufgetaucht ist, und von denen jede Menge Proviant erhalten, den sie mir geben. Unter anderem ca. 20 Clif-Bars. Meine Laune hebt sich schlagartig, ich mach mir noch ein Reisgericht aus der Box warm, unterhalte mich ein bisschen und gehe dann schlafen.1 Punkt
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Inner für Solomid
Inner für Solomid
dennisdraussen reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema
0 PunkteGibt es denn Alternativen die leichter als 300g sind und für 190cm Menschen geeignet sind?0 Punkte