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[IT] GTA 2020 - von Traversella (Valchiusella) bis nach Susa (Val di Susa)
Mo 03.08.2020 Aufstieg nach Succinto und ein schöner Abend mit Ezio und Totti... Aber am Vortag erstmal Zimmer reservieren... Der Plan war, von Traversella zur GTA aufzusteigen. Die GTA-Etappe kommt von Capanne, aber ich werde erst nach dem Pass auf 1400m auf die GTA stoßen, die weiter bis Fondo führt. Dort wollte ich eigentlich in der Trattoria übernachten, aber mein Versuche am Vorabend der Anreise zu reservieren waren vergebens. Auf meine SMS gabs keine Antwort. Mit einem alkoholischen Getränk habe ich dann versucht, meine etwas aufs Italienische trainierte Zunge zu lockern. Aber immer just in dem Moment, in dem ich zum Hörer greifen wollte, stand entweder eine Freundin unter meinem Balkon oder meine Schwester war am Telefon und wollte sich verabschieden. Wie mein Gemütszustand endete, könnt ihr euch ja denken :). Tatsächlich kam aber der Moment, in dem ich die Nummer wählte, aber och manno, die Mobilnummer existierte nicht und die Festnetznummer funktionierte nicht. Na super. Das hat sich jetzt gelohnt. Eigentlich würde es sich anbieten, etwa weiter zu laufen und zu zelten, dann wär der nächste Tag (meine Angst-Etappe) nicht so lang, aber für dem Tag war morgens, mittags, abends Gewitter angesagt. Das muss dann auch nicht in der ersten Nacht sein. Also doch die Unterkunft in Succinto, 45 Minuten vor Fondo. Aber auch da reagierte man am Sonntag weder auf mail noch SMS. In Traversella griff ich dann aber schon etwas beherzter zum Telefon. Aber auch hier ging niemand ran. Allerdings gabs 30 min später einen Rückruf, der mich natürlich auch sofort zusammenzucken ließ, als ich die italienische Nummer sah. Ach herrjeh, was sagt man jetzt, wenn man ran geht... „Pronto“? Wäre sicher richtig, aber irgendwie kam mir das einfach nicht über die Lippen. Es blieb bei einem einfachen „Ciao“. Giuliana, die Wirtin des Refugios El Pero schien mir etwas verwirrt (wahrscheinlich hat sie etwas anderes erwartet). Gleichwohl war sie aber auch aufgrund meiner schriftlichen Kommunikation bereits vorgebrieft und so war die Angelegenheit schnell geregelt, sie sagte, sie erwarte mich am nächsten Tag. Tutto bene. Dann gehts los An diesem Morgen schlafe ich bis 8h, ich habe zum Einlaufen nur eine kurze Etappe. Beim Frühstück bekomme ich mit, dass es in der Region Probleme mit dem Telefon fissò gibt, ecco là. Es macht Spaß den „anziani“ (alten Herrschaften) ein wenig zuzuhören. Draußen regnet es mal zwischendurch, aber kurze Etappe. Erstmal einkaufen. Der Weg nach Succinto ist schön, aber im Aufstieg meist nicht spektakulär. Die Aussicht dann aber schon. Vor allem fängt es wie versprochen, richtig an zu regnen und zu gewittern.. Es grollt von fern. Ich entscheide mich, nicht den längeren Weg „del animi“ zu gehen sondern den etwas westlichen Weg, der parallel dazu verläuft. Blick auf Succinto Ich komme relativ früh an und sehe aus dem Fenster meiner Kammer, wie 4 Menschen in Cape und Regenjacke, nicht mehr ganz tiefen-entspannt vor dem Refugio im Regen stehen und unschlüssig überlegen. Ich höre, dass sie deutsch sprechen und rufe ihnen zu, dass es hier sehr nett ist. Sie entscheiden sich, nicht weiter bis Fondo zu gehen, zumal sie auch nicht wissen, ob sie dort ein Bett bekommen. Totti sagt mir später, dass der freundliche Empfang in dieser Situation so gut getan hätte. Ich bin etwas überrascht, kann mir das dann aber vorstellen, schließlich haben die 4 schon ne ordentliche Strecke und nen Pass bei schlechtem Wetter hinter sich und da oben soll es richtig gegraupelt haben. Ich freue mich auf etwas Gesellschaft am Abend. Bislang war ich der einzige Gast. Rifugio del Pero Das Rifugio del Però ist großartig - es wird mit viel Leidenschaft von dem unglaublich freundlichen und herzlichen Ehepaar Giuliana und Ezio betrieben. Ezio macht es sichtlich Spaß, die Leute zu unterhalten. Leider ist sein Italienisch etwas undeutlich. Nach einem nachmittäglichen Bier und ein wenig „chiacchiere“ (plaudern) ziehen sich die anderen zurück und ich bleibe in der „Stube“. Im TV läuft Karl May, italienisch synchronisiet, das Feuer knistert im Bollerofen… Der Abend ist sehr unterhaltend. Ezio sorgt für Stimmung, es gibt nicht nur vorzügliches Essen, zum Nachtisch Bavarese, Ezio zaubert noch einen Muskat-Spumante hervor, es dürfen diverse selbst angesetzte Kräuterschnäpse probiert werden und einen Kräutertee zur Beruhigung des Magens und für eine wohlige Nacht wird von der „Magistra delle Erbe“ Giuliana persönlich zusammengestellt. Die Aufnahme eines gemeinsamen Fotos von Totti und Ezio macht den Abend rund. Ach ja, das hatte ich gar nicht erwähnt, einer der 4 Wandersleute hatte nach Meinung von Ezio eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem legendären Fußballspieler Totti aus Rom… naja oder mit Rudi Völler.5 Punkte
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[IT] GTA 2020 - von Traversella (Valchiusella) bis nach Susa (Val di Susa)
Wie jedes mal, wenn ich unterwegs bin denke ich, aaach… diesmal schreibe ich keinen Bericht, denn es ist alles nicht so profi-checker-mäßig, könnte alles viel doller, krasser mit Zelt und überhaupt… Nach und nach wird mir dann bewusst, wie viel ich erlebe, intensive Gefühlszustände (das „auf" wie auch das „ab"), die Freude, nette und besondere Menschen zu begegnen, den Stolz, meine persönlichen Herausforderungen mehr oder weniger richtig dosiert und diese letztendlich auch bewältigt zu haben. In diesem speziellen Corona-Jahr kommt darüber hinaus noch eine große Dankbarkeit hinzu, dass ich das alles erleben darf. Mir wird deutlicher als sonst bewusst, dass das alles nicht selbstverständlich ist. Also doch ein Bericht, eine schöne Möglichkeit alles nochmal zu durchleben, zu verlängern und festzuhalten. Ob es so entspannt werden würde? GTA? Für alle die die GTA nicht kennen: Es handelt sich um einen Fernwanderweg (Grande Traversata delle Alpi), der in Italien quasi eine Art Pendant zum GR 5 in Frankreich ist. Er erstreckt sich über den gesamten Westalpenbogen. Grob gesagt führt die GTA von der Grenze Schweiz/Italien durch Italien bis nach Ventimiglia ans Meer. Die Etappen führen in der Regel über einen Pass und enden in kleinen Dörfern/Weilern in den Tälern. Dort übernachtet man in Albergos oder sogenannten Posto Tappas (Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer, die an Albergos oder Trattorien gekoppelt sind), manchmal steigt man nicht ganz so weit ab und schläft weiter oben in Hütten, den Refugios (welche ich aber nie überlaufen und voll erlebt habe). Man geht also von Tal zu Tal. Die Idee ist, dass die Einnahmen den Einheimischen direkt, d.h. den Unterkünfte, Restaurants, Tante-Emma-Läden oder Käsereien zugute kommen und die Alpentäler, die stark von Abwanderung betroffen sind, unterstützt werden. GTA: Von Tal zu Tal Wo soll es hingehen? Nachdem ich zwei Teilstücke aus dem Süden schon gemacht habe (unter anderem vor zwei Jahren vom Valle Maira bis ins Valle Gesso in den Seealpen), ist dieses Jahr der Norden dran. Allerdings soll das angepeilte Teilstück die „schwierigste“ Etappe der GTA beinhalten, irgendjemand bezeichnete sie auch als „Knchenbrecher-Etappe“ - ich bezeichne sie als meine persönliche „Angst-Etappe“. Es sollte sich im Laufe der zwei Wochen jedoch herausstellen, dass andere Leute unterwegs andere Etappen ebenfalls mit „soll die schwierigste Etappe der GTA sein“ betiteln. Hm. Dazu muss ich sagen, dass ich Bewohnerin der norddeutschen Ebene bin, nicht gerade diejenige, die Mutproben magisch anziehen, "seilversicherte" oder "ausgesetzte" Stellen nicht zu meine Lieblingsvokabeln gehören und anderen die entsprechende Etappen-Beschreibeung sicher kein Kopfzerbrechen bereitet, quasi ein Klacks ist. Wie auch immer, nachdem ich das ganze Web hinsichtlich Beschreibungen dieser Angst-Etappe durchforstet, viele Leute per mail ausgefragt habe und mittels YouTube-Videos den Weg in Slow-Motion abgegangen bin, habe mich trotzdem und nach viel hin und her für diesen Abschnitt, also nördlich von Susa entschieden. Gute 2 Wanderwochen reine Wanderzeit stehen zur Verfügung, dazu Zeit für An- und Abreise mit dem Zug. Statt in Quincinetto (typischer Einstieg für diesen Bereich) steige ich etwas später von Traversella zur GTA auf. Von Traversella nach Susa Zelt oder nicht Zelt? Ursprünglich wollte ich kein Zelt mitnehmen. Insbesondere nach 5 Monaten Home-Office habe ich Lust auf Begegnung mit anderen GTA-lern am Abend. Zumal ich weiß, dass es nie viele sind, es nie überlaufen ist und ich in der Vergangenheit so schon sehr schöne Abende verlebt habe. Ganz zu schweigen von dem vorzüglichen Essen. Egal wo man hin kommt, es gibt immer mindestens 3 Gänge, manchmal zusätzlich diverse Antipasti. Da in diesem Jahr unklar war, wie die Mehrbettzimmer belegt würden, ob alle Posto Tappas offen sein würden, ich nicht alles durchtakten wollte mit frühzeitigen Reservierungen und es auch eine sehr lange Etappe gab, habe ich dann doch entschieden, zu Gunsten der Flexibilität, das Zelt mitzunehmen - auch wenn ich noch ziemlich unsicher und unerfahren bin, was das Finden eines ebenen Platzes in den Bergen angeht. Zelt also ja, aber eher als Zusatzoption.4 Punkte
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[IT] GTA 2020 - von Traversella (Valchiusella) bis nach Susa (Val di Susa)
Di 4.8.2030: Succinto - Piamprato (1400 hoch / 1000 runter) Die Angst- Etappe Heute die angeblich schwierigste Etappe - und meine erste „richtig“ des diesjährigen GTA-Abschnitts. Vom Valchiusella gehts an den Rand des Parco Nazionale del Gran Paradiso. Dieser wird mich dann die nächsten Tage noch begleiten. Zuvor jedoch, beim Frühstück grüßt mich Giuliana von einem Martin aus dem Internet… ich weiß erst nicht genau, wen sie meint, aber dann ahne ich, dass ich mit ihm über wanderweb.ch (das Forum des Rotpunkt-Verlag - hier gibt es aktuelle Informationen zu zugewachsenen Wegen, geschlossenen Unterkünften etc.) ausgetauscht habe. Wir wollten uns eigentlich in Ceresole treffen, aber da ich noch einen Schlenker gehen will, klappt das nicht. Er ist 1 - 2 Tage weiter als ich. Allerdings - wer weiß ob sich unsere Wege nicht doch noch kreuzen… Bei der Gelegenheit lasse ich ebenfalls schöne Grüße an @zweirad ausrichten, der möglicherweise in 2 - 3 Wochen hier vorbeikommen könnte. Wir hatten uns quasi per PN auf die Tour gefreut, ausgetauscht und vorbereitet (er ist grad auf dem gesamten Nordteil und vielleicht noch weiter unterwegs…). Ok, also Rother sagt „Langer Aufstieg, Beste Trittsicherheit benötigt der Abstieg, da Bodenlöcher von der Vegetation verdeckt sind und es ein paar schräge, bei Nässe rutschige Felsplatten zu überwinden gilt. Die Sicherungsketten sind nicht immer logisch angebracht." Schauen wir mal bei Herrn Bätzing. Er sagt: „Diese Etappe ist sehr lang und enthält beim Abstieg vom Pass ein ausgesetztes Wegstück, das Erfahrung und Schwindelfreiheit erfordert.“ In der Wegbeschreibung stehen dann noch so Sachen wie „danach gibt es noch einige schwierige Stellen mit glatten Felsen, die teilweise mit Gras durchsetzt sind und nicht mit Seilen gesichert sind, bei denen es gleich neben dem schmalen Pfad fast senkrecht in die Schlucht geht“. So weit, so gut. Durch den netten Abend war ich eigentlich gut abgelenkt, das Wetter ist sehr gut und naja, habe Respekt, aber wird schon gehen. Mulattiera Valchiusella Es fängt tatsächlich gemütlich an. Erstmal gehts ja nach Fondo und von da auf einer Mulattiera weiter entlang der „Chiusella“. Der Weg zum Pass ist dann aber sooo lang. Vor allem das Stück von einer Alp, einem Sockel bis zum Pass geht nur noch im absoluten Schneckentempo. intuitiv fange ich an mit mir selbst zu sprechen, und was bleibt mir anderes übrig, mir gut zuzureden, weiter ins Detail gehe ich hier nicht. Aber das letzte Stück scheint ja immer nie Enden zu wollen. Hier besonders. Aber irgendwann bin ich oben und habe einen grandiosen Ausblick. Immer wieder eine schöne Alp Ist das schon der Gran Paradiso Nationalpark? Blick bis zur Poebene Dann kommt der Abstieg. Ein kurzes Stück nach dem Pass kommt mir ein junger Italiener entgegengespurtet. Er fragt nach der Schwierigkeit des Weges auf der anderen Seite. Ich umgekehrt natürlich auch. Er meint, ein paar Löcher im Boden, aber nichts dolles. Naja, besagte Löcher, relativ steile Steinstufen stellen sich als sehr anstrengend heraus. Man muss einfach bei jedem Schritt konzentriert sein. Seilversicherte Stelle mit den schrägen Bodenplatten gingen sogar einigermaßen, aber bin trotzdem mit dem Hintern so halb runtergerutscht, vielleicht aber auch eher, weil ich im Kopf hatte, dass die so heikel sein sollen… Die ausgesetzte Stellen werden mit Herzklopfen gemeistert, Schritt für Schritt. Der italienische Trailrunner (nicht wirklich rennend, aber sehr flott unterwegs) mit orangenem T-Shirt und viel krausem Haar überholt mich zwischendurch wieder und scheint sich etwas um mich zu sorgen, mein Gesichtsausdruck muss was auch immer erzählen, dabei bin ich doch einfach nur fokussiert. Er fragt jedenfalls zweimal ob alles ok ist. Klar sage ich und hoffe, dass ich bald wieder alleine, ungesehen mit welchem Gesichtsausdruck auch immer den Berg runter schleichen kann…., einmal wartet er sogar 2 Minuten und fragt, ob er helfen kann… Dann gibt er auf und joggt davon. Durch die Schlucht noch weiter... Ich komme irgendwann an, irgendwann ist man ja immer oben oder unten... das ist zumindest meine Idee. Als ich ankomme, sitzen Totti und seine Gang schon beim Bier auf der Terrasse und begrüßen mich mit freudigem „Hallo". Meine größte Sorge ist, dass sie schon seit 13h hier sitzen (nicht wirklich, aber ein bissl) - es ist 17:30h, ich bin um 7:10h gestartet. Angesetzt für die Etappe sind 7:15h netto. Aber angeblich sitzen sie erst eine Bierlänge (haben allerdings ne Badepause gemacht). So what, ich hab’s geschafft und exe eine Cola und genieße noch ein wenig in der Sonne. Dann sagt doch tatsächlich die Frau neben mir, es gäbe noch nen fieseren Abstieg auf der Etappe nach Noasca. Ihr Nachbar sei Bergführer und wär die GTA schon mal gegangen. Heavens! Kurz darauf baue ich zum ersten Mal mein Zelt auf (hinter der Locanda Acquila Bianca gibts eine Zeltwiese). Ich bin die einzige Bewohnerin, dieser Zelt-/Camperwiese und habe Zugang zu WC und luxeriöser Dusche. Freu mich richtig auf die Zeltnacht. Im Posto Tappa wärs auch eng geworden, gibt zwar 2 dreistöckige Betten aber im obersten Stockwerk hätte man platztechnisch nahezu Probleme, sich umzudrehen, ohne an die Decke zu stoßen.. Insofern hat sich alles gut gefügt. Nochmal Abendessen mit Totti & co in der Locanda. Die vier fahren morgen mit dem Bus ein kurzes Straßenstück nach Roncò, um nach Talosio zu laufen. Ich mach die Schlenker-Etappe über den Colle della Borra in einen wohl unbekannten Teil des Gran-Paradiso-Nationalparks. Was für ein anstrengender Tag. Ich kann jetzt gar nicht sagen, ob die besagten Stellen so schlimm waren. Ich war einfach vom Aufstieg erschöpft und dann fokussiert, angestrengt, konzentriert und mit ein wenig Herzklopfen ging’s dann. I did it! Am Ende happy.4 Punkte
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Mein erstes DCF Tarp - Trailosophy I
Mein erstes DCF Tarp - Trailosophy I
Jeha und 2 andere reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema
3 PunkteSo, die ersten Praxiseinsätze waren erfolgreich - oder fast. Eine Abspannöse aus DCF ist rausgegangen, konnte ich aber mit einem Reparaturflicken wieder befestigen. Ansonsten habe ich gleich inder ersten Nacht ein Gewitter unterm A-Frame Setup trocken überstanden. Ein paar Bilder vom Westweg. Morgen gehe ich die letzte Etappe, dann geht es weiter auf den Mittelweg. Vor dem Gewitter. Auf dem Brend. Am Titisee, direkt am Strand3 Punkte -
Dehydrierte Bohnen
Dehydrierte Bohnen
questor und 2 andere reagierte auf AnNo6624 für Beitrag im Thema
3 PunkteHey, tut mir leid für die lange Pause. Ich habe die Bohnen an die Tafel gegeben, als Corona Hochsaison war. Mir persönlich waren sie ziemlich zuwider, von Geschmack und Konsistenz her. Es ergab sich durch erhitzen oder coldsoaking ein flüssiger brei bis hin zu einer cremigen Teig ähnlichen Masse. Den Geschmack habe ich als Bohnenliebhaber nicht mit den mir bekannten Bohnen assoziieren können. Angeblich war ja nichts beigemischt außer Salz, ob das stimmt weiß ich nicht. Eine ganze Schale von dem Zeugs habe ich nicht runter bekommen. Ich werde mich möglichst bald daran probieren selber Bohnen zu dörren, mal sehen wie das klappt. Bei Fragen her damit.3 Punkte -
sommerschlussverkauf?
sommerschlussverkauf?
momper und 2 andere reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema
3 PunkteJa das kommt ab und zu vor. Um den Effekt zu bekämpfen müssen die User halt mal ein paar spannende Tourberichte posten3 Punkte -
[IT] GTA 2020 - von Traversella (Valchiusella) bis nach Susa (Val di Susa)
Sa/So, 01./02.08.2020 Alpenüberquerung bei Nacht... ...mit ein wenig Häckmäck Wie bereits erwähnt, sollte die Anreise mit dem Zug erfolgen. Bereits Ende Februar waren Super-Sparpreis-Tickets nach München und dann für den Nachtzug im Liegewagen nach Mailand gebucht. Corona machte den Nachtzug dann zu einer unsicheren Nummer. Wird er fahren, Ab wann? Unter welchen Bedingungen? Lange war Ende Juni als neuer Start- und Einsatztermin auf der Website der österreichischen Bahn veröffentlicht. Ich lasse jetzt mal unzählige Telefonate und Umbuchungen außen vor. Letztendlich hatte ich für die Hinfahrt ein Ticket über Bologna (da erst 2 Tage später der Zug München - Mailand eingesetzt wurde) und ich durfte (und musste, dank der italienischen Vorgaben) meine Reservierung umbuchen: Vorgabe war, es werden nur Privatabteile verkauft. Da ich allein unterwegs bin und in der Folge das Abteil alleine bezahlen muss, entschied ich mich, die Reservierung für einen Platz im Liegewagen in ein Privat-Sitzabteil umzubuchen. Eine Fahrt München - Mailand (bzw. Bologna) sollte 99 Euro kosten (ich glaube, der Preis gilt für max 3 Personen). Es handelt sich um Abteile „der alten Schule“, die Sitze kann man nach vorne ausziehen und hat dann eine Liegewiese. Ich fand den Preis fair und die Vorstellung die Nacht über das Abteil für mich zu haben, großartig. Avanti Da ich aus dem Norden komme und schon 5 - 6h Bahnfahrt mit Maske hinter mir habe, genieße ich meine großzügig gewählte Umsteigezeit und schlendere noch ein wenig durch Münchens Glockenbach-Viertel, gönne mir ein gutes Abendessen und steige dann um 19:30h in den Nightjet nach Bologna. Bei jedem Bremsen schieben sich die Sitze von alleine ein Stück in die Horizontale, die Polyester-Vorhänge zum Gang wackeln in sanftem beige im Takt der Reise. Und dann sehe ich die ersten Berge. Ein Himmel, düster, wie so oft, mit dunklen Gewitterwolken. Mir fällt auf, dass ich in diesem Zug, der weiter nach Rom fährt auch schon bei meiner Tour in die Abruzzen saß. Die Stimmung war ähnlich. Ziel am nächsten Tag und Start meiner Wanderung ist Traversella. Dummerweise komme ich an einem Sonntag an, da fahren in Italien gern mal keine Busse. Eigentlich weiß ich das. Keine Ahnung was ich mir da Anfang des Jahres gedacht habe. Auf meine freundliche Nachfrage im Vorfeld im Albergo Miniere, ob man mich am Bahnhof abholen könne, bekam ich schnell eine positive Rückmeldung. Super, für 20 Euro kommt jemand und fährt mich 35min von Ivrea das Tal hoch. Taxi hätte knapp das Doppelte gekostet und bei Ankunft am Bahnhof klappt auch alles wie geplant. viel gabs in diesem Ort nicht, aber eine Bar und ein Alimentari Traversella ist ein netter kleiner Ort, das Albergo liegt am Dorfplatz und ich habe genug Zeit in Ruhe anzukommen. Ich sitze noch eine Weile vor dem Albergo, trinke einen Vino, höre abwechselnd dem Regentrommeln zu, dem Grollen von den Bergen und das unfassbar Geschnatter der alten Dämchen die ebenfalls ihren Aperitif trinken.. So langsam komme ich runter und genieße dieses typische abendliche Sein auf der GTA... Dorfplatz. Kommen, Gehen, Schauen, Beobachten, sich Phantasien hingeben, wer mag das sein, wohin gehen jene...Zuhören und vor allem Warten aufs Abendessen. Das Menü am Abend ist natürlich fantastisch und ich beobachte die anderen Gäste. Alle Damen und Herren mindestens 70+, zum Teil mit Gehhilfen, die nicht den üblichen für die Berge entsprechen. Alle Seniorinnen und Senioren irgendwie auf ihre Weise sehr sweet und gut zurechtgemacht. Ich komme mir schon sehr schräg vor mit meinen Outdoor-Klamotten. Ich frage mich, wie sie wohl ihren Urlaub verbringen, rundherum Berge und bestimmt kaum jemand trittsicher. Ich tippe auf ausgiebiges Essen mittags wie abends, Siesta, Karten spielen und vielleicht mal einen Spaziergang. Ich werde natürlich genauso heimlich beäugt, denn als ich am nächsten Tag vor dem Aufbruch Proviant einkaufe, sprechen mich zwei der Damen, die gerade durch den Ort wackeln, an. Wir halten einen dieser netten kleinen Pläusche, die ich aus diesem Land schon kenne und mag und freue mich kurz nochmal in Kontakt gekommen zu sein bevor es in die Berge geht und mich in deren Sprache halbwegs verständlich machen zu können.. Herrlich altmodischer Speisesaal. Ich saß rechts, Alle Seniorinnen und Senioren an der linken Fensterfront.3 Punkte
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Mein erstes DCF Tarp - Trailosophy I
Mein erstes DCF Tarp - Trailosophy I
fool und ein anderer reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema
2 PunkteMit dem ganzen hin und her bei der diesjährigen Tourenplanung hat sich irgendwann herauskristallisiert, dass ein Tarp wohl die sinnvollere Lösung ist, wenn es darum geht, hier in D eine Bedachung in der freien Natur aufzustellen. Besonders, da es letztendlich auf den Westweg geht, wo ich ich meinen Insektenschutz auch in den Schutzhütten verwenden will. Aus Gewichtsgründen kam eigentlich nur DCF in Frage, und ExTex hatte gerade 18g/m² in olivgrün (soweit man bei so transparenter Folie von Farbe sprechen kann) im Vorrat. Meine Erfahrungen mit DCF hatten sich bisher auf das Aufbauen meines Duplex und ein paar Stausäcke beschränkt, dementsprechend war ich lange hin- und hergerissen ob ich mich selbst daran versuche oder etwas fertiges kaufe. Die momentanen Lieferzeiten haben mir die Entscheidung dann abgenommen Erst einmal war natürlich viel Basteln mit dem DIN A3 Block angesagt, um irgendwie eine Vorstellung für die nötigen Abmessungen und die Aufbauvarianten zu bekommen. Dann wanderten 6m DCF, eine mikro-verzahnte Schere, ein Satz D-Ringe und ClamCleats in den Einkaufswagen. Eine Rolle Transferband (20mm) hatte ich schon mal als Schnäppchen in einem Onlineshop gefunden und präventiv für eventuelle Reparaturen am Duplex bestellt. Dann hieß es die Anleitungen und Berichte hier im Forum zu studieren (danke an alle, die ihre Erfahrungen geteilt haben!) und die überschaubare Anzahl an YouTube-Videos zum Thema genau anzuschauen. Der Plan war ein Tarp mit ca. 230cm auf 274cm, ein Kompromiss aus ausreichender Grundfläche, überschaubaren Abmessungen und Reduzierung auf eine Verklebung der Bahnen. Um es vorweg zu nehmen, die Maße habe ich nicht ganz hinbekommen. Zum einen war der nicht nutzbare Rand breiter als gedacht, zum anderen habe ich mich in einem Moment der Unkonzentriertheit ein wenig "verschnitten", so dass die kurze Seite noch etwas kürzer wurde. You live, you learn, oder so. Die Abspannpunkte habe jeweils an die Ecken und Mitten gesetzt, sowie auf einer Seite noch auf ein Viertel der Breite für den Aufbau als Hexagon. Für die Verstärkungen habe ich einen gebraucht erstandenen Stausack aus 43g/m² zerschnippelt und doppelt verklebt. Die Abspannungen habe ich mit (würde ich nicht mehr machen) 20mm Gurtband gemacht, das ich schon daheim hatte. Verwendete Werkzeuge: Schneideunterlage 90x60cm Schneiderlineal 60x15cm Mikro-Verzahnte Schere Cuttermesser (das gute mit Wechselklingen) Meterstab und Maßband Krepp-Klebeband gegen Wegrutschen Nudelholz zum Festdrücken der Verklebung der beiden Bahnen Geschirrtuch um Klebestellen fettfrei fest zu drücken Ein guter Teil der gesamten Arbeitszeit von geschätzt 10 Stunden ging dafür drauf, die Verstärkungen zu präparieren, d.h. ausschneiden, mit Klebeband überziehen, Überstand abschneiden, 2 Stück miteinander Verkleben und nach dem Aufnähen der Bänder mit den D-Ringen noch mal mit einer Lage 18er überkleben und dann auf der Unterseite noch mal mit Klebeband versehen. Mit der Verklebung der beiden Bahnen habe ich ein wenig gekämpft. Anzeichnen soll man ja nicht, um durch das Lösungsmittel im Stift das DCF nicht zu schwächen, und das Knicken habe ich zum einen als eher grobmotorisch veranlagte Person nicht immer hundert Prozent gerade hinbekommen, zum anderen war die Knicklinie nicht immer gut zu sehen. Insgesamt bin ich aber zufrieden. Die Verbindungsstelle habe ich dann noch mit einem 40mm-Streifen aus 18er überzogen. Zwischen den größeren Klebeaktionen habe ich immer einen Tag vergehen lassen damit der Kleber abbinden kann bevor das Tarp wieder intensiver bewegt wird. Das Umnähen des Saums ging erstaunlich gut, die doppelt umgeschlagenen Ränder sind brav in Position geblieben so dass der Teil, vor dem ich zweit-meisten Angst hatte der unspektakulärste war. Donnerstag Abend war das Tarp dann fertig. Die tatsächlichen Ausmaße des Tarps sind 2.10m x 2.68m. Das ist etwas knapp aber für mich als Seitenschläfer noch okay, die nutzbare Liegefläche ist in Schlechtwetter-Abspannung etwas über 2m lang. Das nächste wird etwas länger und breiter. Aus diversen Gründen hatte ich dann erst gestern nach Mittag kurz Zeit für einen ersten Aufbau. Schatten war leider keiner zu finden und eine halbe Stunde später musste ich mich auf den Weg zu einer Geburtstagsfeier machen, weshalb sich die Aktion auf ein schnelles Aufspannen in den beiden Standard-Varianten beschränkte. Ein paar Bilder gibt es natürlich auch. Auch wenn das erste Bild als A-Frame etwas anderes vermittelt: mit korrekter Justierung der Stockhöhe und Abspannungleinen habe ich auch eine gespannte Firstlinie hinbekommen, allerdings kein brauchbares Foto davon. Das war das erste Mal dass ich ein Tarp aufgebaut habe, dementsprechend hatte ich durchaus eine kleine Lernkurve... Als Hexgaon war das ganze für mich erstaunlich einfach aufzubauen, obwohl gerade spürbarer Wind blies. Zusätzlich habe ich natürlich auch noch einen Sack für das Tarp und ein Täschchen für die Heringe (Groundhog Mini) gebastelt. Beim Herings-Täschchen wird das offene Ende doppelt umgeschlagen und mit Klett verschlossen. Das Transferklebeband und der Kleber auf dem Klett sind sofort eine innige Beziehung eingegangen. Ein Größenvergleich des verpackten Tarps mit der X-Lite small: Und ausgepackt mit den Groundhog Minis in ihrer Tasche: Mehr Bilder im zweiten Posting, da die Forumsoftware gerade den Upload verweigert...2 Punkte -
Mein erstes DCF Tarp - Trailosophy I
Mein erstes DCF Tarp - Trailosophy I
Jeha und ein anderer reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema
2 PunkteNatürlich hat das ganze auch ein Gewicht. Mit Tasche und allen Leinen (inkl. der zwei Verlängerungen für das Abspannen der Stöcke) finde ich 203g ganz okay. In der nächsten Version werde ich das Gurtband ganz durch DCF ersetzen und überwiegend die klassischen LineLocs statt der Kombi aus D-Ringen und ClamCleats verwenden, das sollte auch noch ein paar Gramm sparen. Hier noch exemplarisch ein Abspannpunkt. Die Saumnaht habe ich mit 5mm Geradestich genäht. Da über die Ecken ja die Verstärkungen geklebt wurden habe ich Anfang und Ende nicht extra vernäht. Eine wichtige Lehre: mit dem Nähen auf geklebtem DCF sollte man immer warten, bis der Kleber ganz abgebunden hat. Sonst hat man klebrige Schmiere an der Nadel und einen gerissenen Faden Ab 16.8. geht es dann auf den Westweg, dann darf sich das Tarp in der Praxis bewähren. Eine kleine Reserve an Abspannern und Reparaturflicken habe ich allerdings schon vorbereitet. Mein Fazit mit überwiegend gar nicht so sehr überraschenden Erkenntnissen: Je dicker das DCF, desto einfacher ist es zu verarbeiten. Das "Kleinzeug" dauert am längsten. Man muss kein gelernter Schneider sein, um mit DCF zu arbeiten. Zweimal messen ist manchmal noch einmal zu wenig. Fixieren, fixieren, fixieren. Auch wenn es nervig ist. Das Zeug rutscht einfach viel zu leicht. Traut euch!2 Punkte -
- 20l - 250g Trail Running Vest / Rucksack - SimpleRun
Eigentlich war ich bereits sehr happy mit meiner Aonijie 18l Trail Runinng Weste, doch gerade am Rucksackteil sah ich Möglichkeiten zur Optimierung. Insofern habe ich kurzerhand den Pack zerlegt und bis auf die "Schulterträger" alles komplett neu genäht. Im Ergebnis findet sich so ein Pack mit: 40D TPU Nylon 70g/m² (leichter + wasserdichter als der Originalstoff) ~2l mehr Volumen dank verlängertem RollTop größere Mesh-Fächer mit mehr Stretch dank Nylon Light Lycra 80g/m² einer zusätzlichen Schlaufe f. Eispickel und ein Bottom-Mesh-Pocket ShockCord Halterung f. meine Thinlight-Matte am Rücken 75g Gewichtsersparnis vs. Aonijie Original Für die Arbeit eines Abends bin ich sehr happy damit. Ggf. wird es eine V2 mit anderen Materialien geben und überarbeitetem Tragesystem (das blau hat mich schon immer gestört...). Ggf. werde ich auch die Nähte noch versiegeln, dann könnte das Gewicht noch leicht erhöht werden.1 Punkt
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Ein 40 Liter Dyneema Gridstop Rucksack
Nachdem ich nun ein paar 20 Liter Prototypen mit Zeltbodenstoff genäht habe, wollte ich mich mal an ein etwas hochwertigeres Material wagen. Als Vorlage diente mir mein GG Murmur, der mir allerdings viel zu filigran ist, so richtig traue ich ihm nicht. Ich habe ein paar kleine Veränderungen eingefügt, eine kleine Reissverschlusstasche hinter der großen Netztasche, für den schnellen Zugriff auf die kleinen Dinge des Lebens. Die Schulterträger habe ich von einem anderen Rucksack abgenommen, der bei mir sehr gut sitzt. Und die Snickers–Tasche durfte natürlich nicht fehlen, die finde ich echt super praktisch! Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Teil. Beim Anbringen der Schulterträger hätte ich etwas sauberer arbeiten können. Die Challenge für den nächsten! (Cuben liegt schon hier) Leider habe ich derzeit überhaupt keine Zeit für eine Testtour Das Wichtigste aber: 330 Gramm – angesichts des schweren Materials geht das für mich voll in Ordnung. 60 Gramm entfallen auf die Schulterträger, da kann man sicher noch einsparen, ich wollte es aber mal bequem, der Murmur schneidet mir doch arg ein. Danke @Andreas K. Deine letzten Tipps hinsichtlich des Bodens konnte ich 1a umsetzen und das Ergebnis ist Top!!!1 Punkt
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Mein erstes DCF Tarp - Trailosophy I
Das waren rund 230€. 175€ für 4,5m DCF, 26€ fürs Transferklebeband, 3€ für die Kordeln, ungefähr das selbe für D-Ringe, 4€ für die LineLocs und der DCF-Stausack, den ich für die Verstärkungen zerschnitten habe hat mich 20€ gekostet.1 Punkt
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MH Ghost Whisperer/2 Beratung
MH Ghost Whisperer/2 Beratung
momper reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema
1 PunktHier. Nein, sie macht allein keinen Winter. Aber in Bewegung ist mir die Variabilität der Kombination mit anderen Sachen lieber (Edit: als Extraisolation in Pausen/im Camp/imQuilt). Für mit ist die sehr klein packbare GW eine gute Ergänzung im Schichtensystem mit Fleecepulli. Und als Quilt-Wärmebooster (mit modifizierter Kapuze) finde ich sie ideal. Trägt wenig auf, mehr Wärme wäre dabei schon wieder zuviel.1 Punkt -
Anfänger Packliste Bohusleden Oktober
Anfänger Packliste Bohusleden Oktober
Wanderfalke reagierte auf yoggoyo für Beitrag im Thema
1 PunktIch bin den Trail 2018 im Oktober gelaufen, hier ein paar Anmerkungen: - der Weg ist sehr gut markiert, man braucht das Smartphone zur Navigation kaum. Mir hat für 11 Tage locker eine 5000er Powerbank gereicht - Gas konnten wir tatsächlich nicht kaufen, eine 230er Kartusche hat zu zweit aber gereicht - 29g Kocher und 200g Windschutz??? - Die Regenjacke ist sackschwer, würde ich tauschen, aber nicht eine Raincut. Habe die selber, würde die aber nie auf so ne Tour mitnehmen. Schlechte Kaputze und null Dampfdurchlass. Ansonsten viel Spaß! Uns hat es dort viel besser gefallen als erwartet.1 Punkt -
Anfänger Packliste Bohusleden Oktober
@momper, Wasserreinigung ist so ein ding wenn man einmal deswegen krank war spielt man danach kein Wasserlotto mehr.1 Punkt
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Trailrunning Overnighter? Pace/Einteilung/Rucksack
Trailrunning Overnighter? Pace/Einteilung/Rucksack
Nucleus reagierte auf Painhunter für Beitrag im Thema
1 PunktSo. Die Vorbereitungen laufen für nächsten Sommer! Das mit dem UL und packen wird gut klappen da ich sehr viel Erfahrung mit XSUL BW habe und 18L Fassungsvermögen auf nem Overnighter im Sommer normalerweise habe. Der Trailrunning Rucksack von GRIVEL hat ja 20L. Das sollte passen. Ich werde ja auch half supported unterwegs sein. Aktuell bin im am Trainieren, ich laufe 3 bis 4x in der Woche eine 12-20km lange Strecke mit 300 bis 500hm für die reine Grundlagenausdauer. Der Plan ist im nächsten Sommer ein half supported Trailrunning-Ultramarathon-Overnighter auf der Zeugenbergrunde (einfach Zeugenbergrunde googeln) rund um meinen Wohnort. Lasst euch ned von der Seite veräppeln, der hat knapp 81km statt wie angegeben nur 50k. Keep on running...1 Punkt -
3F Lanshan 2
1 PunktBesonders bei Mesh keine Druckknöpfe..damit reißt dir alles kaputt. Druckknopf hält nicht am Mesh. Das hat ja schon bei normalen Materialien Probleme zu halten. Flausch (nicht Klett! Da beim zusammenpacken das Klett sich im Mesh verfangen kann wenn zusammen gepackt - daher schon oben erwähnt, dass die Klett-Gegenstücke an den Stoff sollen der angeklettet werden soll)an die Nähkanten - natürlich nicht an's Mesh selbst (ich denke mal dass das Mesch nicht direkt am Außenzelt vernäht ist, sondern irgendein Verstärkungsband da sein wird).1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
1 Punkt„Die faltbare Matratze Forclaz Trek 100 wird zurzeit nach diesem Verfahren überprüft." Das verstehe ich eher so, als ob der angegebene R-Wert von 2,5 noch nicht nach dem neuen Verfahren ermittelt wurde?1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
1 PunktIch habe heute bei Decathlon ihre neue Schaumstoff ISO-Matte gesehen und bin ehrlich gesagt komplett baff. Die Iso-Matte TREK 100 wiegt 370g und damit weniger als die Therm-a-Rest Z Lite Sol Regular (397g). Und das bei einem Drittel des Preises (11,79€). Preis-Leistungs-mäßig wirkt das auf mich unschlagbar. Gibt es dort irgendeinen Haken? Sogar der R-Wert ist nach der neuen allgemeinen F3340-18-Norm höher (Z-Lite R=2.0, TREK 100 R=2.5). Es ist sogar etwas breiter, man könnte also durch Kürzung aus der Länge sowie Breite noch mehr rausholen. Dadurch kommt man bei identischen Maßen zur kurzen Z-lite auf noch weniger Gewicht. Hier ist der Link: https://www.decathlon.de/p/isomatte-trek-100-schaumstoff-faltbar-grau/_/R-p-174619 Hat jemand die Matte schon auf comfort getestet?1 Punkt
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Empfehlungen für September
Empfehlungen für September
itisjustgear reagierte auf Matzo für Beitrag im Thema
1 PunktIch war vorletzte Woche im Val Grande. Da gibts ohne Corona nette umbewirtete Hütten mit Feuerstelle und mäusedichter Kiste. Wegen Corona ist aber die Benutzung der Hütten verboten und man "muss" zelten. Genug kleine Wege und einsame Pfade gibt es genug und September/Oktober klingt nach der perfekten Reisezeit, Es gibt einen Direktzug von Frankfurt nach Domodossola. Ich überlegs mir sogar für nochmal in diesem Jahr.1 Punkt -
Empfehlungen für September
1 PunktNur für den Fall, dass die Apokalypse wieder zuschlägt noch das Inland: Top trails of Germany Find ich immer ganz inspirierend.1 Punkt
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Amazon UL-Budget-Empfehlungen [Sammelthread]
Ein Sammelthread für generelle "discount"-Alternativen würde es doch tun - oder müssen wir jetzt für jeden Kistenschieber einen eigenen Thread bespielen?1 Punkt
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Amazon UL-Budget-Empfehlungen [Sammelthread]
OT: Amazon sollte aufgrund seiner Geschäfts- und Mitarbeiterpolitik nicht unterstützt werden.1 Punkt
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Amazon UL-Budget-Empfehlungen [Sammelthread]
Muss diese Werbung für die große Krake unbedingt sein?1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
paddelpaul reagierte auf itisjustgear für Beitrag im Thema
1 PunktHatte ich bewußt noch nicht auf dem Schirm, 500 Lumen und 79g, dass ist mal ein Wort: https://www.petzl.com/DE/de/Sport/PERFORMANCE-Stirnlampen/IKO-CORE1 Punkt -
MYOG Satteltasche
1 PunktMYOG Top Tube Bag Wie versprochen folgt eine kleine Anleitung zum selber Nähen eines Top Tube Bags. Für die gezeigte Tasche habe ich folgendes Material verwendet… 1000D Cordura als Außenstoff (Seitenteile) XPax X21 als Außenstoff (Grundfläche) SilNylon 90 g/m² als „Innenfutter“ YKK No5 Zipper + Schieber 20 mm Klett bzw. Flauschband Polyester Einfassband Da ich die Teile schon zugeschnitten hatte fehlt von diesem Arbeitsschritt ein Foto. Um mir die Arbeit zu vereinfachen lege ich Außen und Innenstoff links auf links übereinander und schneide beides zusammen mit einem Heißschneider aus. Dadurch verschmelzen die Außenkanten miteinander und man hat nur noch ein Stück mit dem man arbeiten muss. Als erstes wird der Reißverschluss eingenäht. Da gibt es verschiedene Vorlieben. In diesem Fall ist der Reißverschluss verkehrt herum mit den Zähnen nach innen vernäht – ich mag die Optik. Hier das fertige Teil. Der Reißverschluss wird an den Enden mit einem breiten und sehr kurzen Zickzack-Stich vernäht. Zusätzlich bekommt die Außenkante jeweils eine Lasche aus 20 mm Einfassband. Die Stücke sind 6 cm lang und ergeben gefaltet 3 cm lange Schlaufen welche beim Öffnen und Schließen des Reißverschlusses helfen. Anschließend wird das lange Stück Grundfläche mit dem Reißverschlussteil verbunden, gleichzeitig „versäubern“ bzw. verstecken wir die Kanten indem wir diese in Einfassband einschlagen und dann alles abnähen. Auf beiden Seiten gemacht haben wir nun eine Art Schlauch hergestellt… In diesem Beispiel war ich unkonzentriert und habe vergessen die Klettbänder zur Befestigung am Rad einzunähen. Blöde, aber nicht schlimm. Das können wir auch jetzt noch tun! Die Klett btw. Flauschstücke sind jeweils 10 cm lang. Ich persönlich nähe die Bänder so an, dass die Klettseite nach innen zeigt und sich an der fertigen Tasche in Fahrtrichtung links befindet. Beim Radfahren bleibe ich meist mit dem linken Fuß eingeklickt und so habe ich dann kein offenes Klett, welches mir die Hosen aufribbelt… alles schon gehabt J. Jetzt haben wir es fast geschafft. Der Schlauch wird auf links gedreht und die Seitenteile werden eingenäht. Ich mache hier erstmal einen „Dryfit“, markiere mir die Stellen, an denen die Tasche einen Knick macht und schneide den Stoff ein klein wenig ein, damit sich dieser besser um die Ecken legen lässt. Im oberen Bild sieht man diese kleinen Schnitte. Wenn alles passt wird je ein Seitenteil mit Klammern fixiert und anschließend angenäht. Das ist bei der Form mitunter etwas Fummelei. Es kann hilfreich sein, die Nadel an seiner Maschine nach links zu stellen. Es folgt sinngemäß die andere Seite der Tasche und wir sind schon fast fertig… An diesem Schritt würde ich die Kanten eigentlich noch Einfassen, da fehlt mir aber grad das passende Einfassband für und es ist auch nicht zwingend notwendig. Nur noch auf rechts drehen und… Fertig! Man kann jetzt die Kanten und Ecken noch etwas schön hermachen und das war es dann. Die Tasche wiegt trotz 1000D Cordura nur 48 gramm. Eine Skizze mit Maßen reiche ich noch nach. Hoffe es macht Spaß! Edit: hier eine Skizze mit den Maßen. Das ist leider weder Maßstabsgerecht noch stimmen die Winkel, aber grob sollte es passen. Der Reißverschluss ist 23 cm lang. Die beiden Stoffteile jeweils 23 x 4,2 cm (bereits mit Nahtzugabe von 1 cm). Das große Stück für die Grundfläche hat die Maße 36 x 7,5 cm (ebenfalls bereits mit 1 cm Nahtzugabe). Grüße, Stepston1 Punkt
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Zipp Lock Gefrierbeutel - Wo kaufen?
Ich habe da ueber die Jahre rel viel Erfahrungen gesammelt, Ziplock-Beutel usw bekommst Du ueberall, aber viele Eigenmarken taugen nicht viel. Bei denen mit Zipper ist es bei viele Marken, z.B. ganz extrem bei den Aldi-Dinger so, dass Du nach ein paar Mal Gebrauch leicht den Zipper abziehst oder dass sie sich am Verschluss bei etwas mehr Fuellung von selber oeffnen, was z.B. bei Milchpulver oder Instantkaffee dann fuer ziemlich Sauerei sorgt. Bei denen mit Zipper kaufe ich nur noch Toppits oder bei Beuteln, die ich nicht wiederverwenden will, evtl noch die DM-Eigenmarke. Bei DM bekommst Du die 1 & 3 L Beutel von Beiden. Haeufiger verwende ich die Safeloc-Beutel, also die ohne Zipper nur mit Lippe zum zudruecken. Bei den meisten Noname und Drogerie-Eigenmarken gibt es da 2 Probs, zum Einen verhaerten sich die Lippen bei niedrigen Temps,, dass man sie nicht mehr zugedrueckt bekommt ud vor allem haben sie nur eine Lippe, die sich im Laufe der Benutzung mit Kruemmeln usw zusetzt, dass sie nicht mehr zuverlaessig schliessen. Da sind die Besten mit Dopppellippe wieder Toppits und Ikea. Die Ikea sind sehr robust vm Material her, allerdings deutlich schwerer, gibt es im Kombipack, 25*1,2 l & 25 * 2,5 l. Die Toppits bekommst Du z.B. beim DM in 1 & 3 l und das Kombipack mit den Kleinen (20 * 150 & 20 * 360 ml). Die 6 L Beutel habe ich bis jetzt nur in den Grossmaerkten gekauft, wo Du nur mit Gewerbeschein u.A. kaufen kannst. Die Kleinen bekommst Du im 10er-Pack auch bei Sackundpack.de. Haeufig brauche ich noch Kleinere z.B. fuer Gewuerze, Wechselakkus, Rep-Kram, Sturmspannschnuere, SD-Karten usw Da wird man in grossen Schreibwaren-Geschaeften und viel auf Flohmaerkten mit Neuware fuendig, uebliche Groessen sind 7*10 und 8*12 cm. Gibt es meines Wissens allerdings nur mit Einfachlippe. Um mal die Groesse einschaetzen zu koennen : In 1 l gehen 450 g Pasta, Topfdeckel von bis zu 2 L Toepfen, nen leichtes, nicht zu grosses Si-Nylon-Tarp, groessere Powerbanks, Kameras wie die RX100, auch groessere Smartfones mit 5" Display brauchen min diese Groesse. in 2,5 l gehen kleinere Toepfe, nen flacher 1,3 l Topf braucht aber schon den 3 L (wenn da die Dinger rum macht um sich nicht den Rucksackinhalt mit Schmier von Brennspiritus (gut beim Evernew-Brenner nicht noetig, der brennt sehr sauber) oder Hobokocher nicht zu versauen fuer ein 14 oder 15 w Solarpanel oder eine UL-Bluetooth-Tastatur, braucht es schon die 6 l Beutel, die braucht es auch fuer die 2 l Evernew-Faltflaschen, wenn man die Beschichtung eines wasserdichten Transport-Beutels (verwende ich immer) vor den Kanten der Faltflaschen schuetzen will (z.B. die Exped-Beutel sind da rel empfindlich), auch fuer ein Paar Sandalen oder Flipflops braucht es die 6 l Beutel. .1 Punkt
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Teilabschnitt GR4 Zentralmassiv - Provence
Tja, da geht sie hin die Touridee.... Dank Reisewarnung wohl eher mal nach Corona.0 Punkte