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Ultraleicht Trekking

trekkman

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Alle erstellten Inhalte von trekkman

  1. Das Gehampel mit diesen kleinen Öfen, Wärmflaschen, Inletts, etc. habe ich auch durch. Wie wäre es mit dem Schlasa-im-Schlasa System (Radical ULX - 200g, die extrem gut wirken / unkompliziert, sicher, dauerhaft)?
  2. Ich wollte es ja erst nicht schreiben. Als Akto- und Enan-Zelter kenn ich das Problem mit dem Durchhängen. Meistens liegt es an den zu lasch gespannten Leinen und den nicht einwandfreien eingesetzten Heringen. Hilleberg braucht man nicht zart anpacken beim aufstellen. Im Gegenteil. Dann wird selten etwas schief gehen. Es ist wie mit den Tunnelzelten: Die sind - richtig aufgebaut - die Windstabilsten.
  3. Ich habe ein Enan und ein Plex Solo. Das Enan ist mein "sicherer Bunker" für den Urlaub im Norden. Da verzichte ich lieber auf ein paar Gramm Schokolade. Das Plex Solo nehme ich hier immer im Sommer sehr gern, wobei mich manchmal die Winddurchlässigkeit nervt. Es ist für mich eher sowas wie ein Spielzeug-Zelt. Andere aktuelle Zelte kenne ich eigendlich nicht. Außer vorher 10 Jahre lang das Akto genutzt und ein paar günstige Fehlkäufe. Im (richtig aufgestellten) Akto bin ich mal Nachts aufgewacht, weil es mal so richtig geschneit hat und das Zelt dadurch extrem durchhing und mich wachkitzelte. Ich lag auch paar mal im Akto und Enan bei Starkwind (so richtig Sturm würde ich das aber nicht bezeichnen) und ich brauch mir da keine Sorgen machen. Akto ist zu schwer.
  4. Bei mir isses zwiespältig: Wenn mich eine Gegend interessiert lese ich erst mal mit Neugierde. Ich habe aber oft das Gefühl alles schon mal gelesen zu haben. Wenn dann noch einige hundert Fotos von z. B. öden Geröllfeldern in allen Variationen kommen bin ich schnell raus. Is mir schon klar, das nicht Jeder ein schreibender Witzbold mit poetischen Einsichten und fotografischen Möglichkeiten hat. Ich schaue ja auch trotzdem mit Interesse in die Berichte rein. Passt schon. Aber kurz und knackig mit ein paar lohnenswerten Tipps find ich immer am besten.
  5. Es gibt vielleicht so dünne Fummel, die den Hauch von Kühlung vermitteln sollen - aber so richtig aktiv kühlende Kleidung für uns ist glaube ich ein Missverständnis.
  6. Ich finde, Multi-Produkte werden oft überbewertet. Mehrzweck-Produkte sollen ja Multifunktional sein und einen vielseitigen Bereich abdecken. Sie sind daher ein Kompromiss, der nichts richtig perfekt kann aber dafür von vielen Bereichen teilweise etwas abdecken soll. Für mich reicht so etwas in Sachen Hygiene beim Wandern aber aus. Ich nehme ein Stückchen Kernseife. Oder was gerade so vorhanden ist - Spüli geht auch. Bisher alles sauber bekommen. Das meine Haare/Haut mal gut entfettet werden hat mir noch nie Probleme bereitet. Im Gegenteil, durch Körper eigene Substanzen versiffe/verfette ich im Outdoorleben zeitnah wieder.
  7. Wenn ich merke, das ich über die Urlaubs/Wandersituation grüble würde ich auch abbrechen (schon passiert) und mich fragen was mich stört. Waren z. B. mal zu hohe Erwartungen. Neben der Wander-Intention ist die Geografie sicher auch ein Faktor. Ich gehe nur durchs Fjäll und hiesige Mittelgebierge (ist ja eher gemütlich) - bei den Alpen wäre ich auch "verkopfter". Und für mich ist die Frage in Sachen Wasser?-Schafen?-Futtern? ganz spannend. Obwohl ich es nicht übertreibe und es nicht drauf ankommen lasse. Im Groben ist daher schon einiges geplant aber es bringt mich nicht durcheinander wenn alles etwas offen ist. Ist ja auch für jeden verschieden: der eine sucht Erleuchtung, manche wollen exotische Unternehmungen oder Abenteuer und heldenhafte Aktionen. Ich habe z. B. nicht mal sportlichen Ambitionen - mir geht es letzendlich nur um Unabhängigkeit. Dazu ein treffliches Zitat von Hofmiller: "Das Schönste an Wanderplänen ist, daß man sie umstoßen kann. Niemals sich binden! Wandern ist kein zielbewußtes Reisen, Wandern ist Laune, Willkür, Erleuchtung des Augenblicks, heut hier, morgen dort, starre Wanderpläne sind Sünde gegen den heiligen Geist (Instinkt?)."
  8. Ich gehe zwar immer ohne Begleitung, aber nie allein. Ich nehme immer mich mit: Bin dann in bester Gesellschaft.
  9. Nur so nebenbei - fall ich nicht gerade mit einem schönen Mädchen unterwegs bin (OK, ich alter Knochen ›Fitnessfaktor‹ mach noch mal ein Witz) bin ich froh, alleine unterwegs zu sein. Ich sehe das so wie für mich in der Arbeitswelt. Ich möchte niemand über mir und niemand unter mir haben. So möchte ich auch draußen auf keinen warten und niemand soll auf mich warten müssen. Das ist Unabhängigkeit pur.
  10. trekkman

    Blaue Zehen

    Wenn bei mir bei beiden Zehen starke Schmerzen mit Blutergüssen wären und dann noch die Nägel ausfallen wäre ich sowas von schnell beim Arzt…
  11. Kaputze am Schlafsack finde ich auch nervig. Und dann diese lästige Mumienform. Nachdem ich jahrelang gefroren habe und unmengen Kohle versenkt habe bin ich seit einiger Zeit mit dem MityLite zufrieden. Es gibt Platz ohne Ende und ich kann mich hemmungslos drehen und wenden. Bei Minusgraden kommt der Buff aufn Kopp und zusätzlich der Radical ULX als Inlet dazu. Dann wird natürlich warm (so richtig - und genau so soll es sein). Lässt sich aber alles gut regulieren. OK, das Gewicht hält sich in Grenzen - dafür extremer Komfort denn frösteln Nachts geht gar nicht! Bei deinem 1,90 mit 90 kg könnte das auch gut passen, weil der MityLite viel Raum hat.
  12. trekkman

    Schnürsenkel

    Kann ich bestätigen: Habe auch zwei Paar LonePeak von Altra und die breiten Bänder halten den ganzen Tag ohne Tricks. Man meint fast, Material oder Oberfläche ist so beschaffen, das sie sich ineinander verbeißt. Aber das wird doch sicher ein Standard-Industrie-Band sein - und nicht speziell Altra-Mäßiges. Sonst hätten die das sicher extra beworben.
  13. Ganz genau weiß ichs nicht mehr. Ich habe diese Seengewirr oberhalb vom Rogen umrundet. Ich glaube, das war unterhalb südlich der zwei Kuppen "Bustvålen". Und dann immer mal wieder auch kleinere Passagen. Ich hatte in der Woche nur zwei Tage nasse Füße. Bei dir scheint es aber heftiger gewesen zu sein, was man schon an der Fließgeschwindigkeit sieht.
  14. Bei mir hat es vor meiner Tour dort Tagelang geregnet und nach meiner Wanderwoche war bei den Nachrichten in Mittelschweden viele Wetterberichte von den Überschwemmungen. Meine Strecke war auch teilweise voll Wasser in dieser steinigen Gegend. Die Pfade waren nur teilweise unter Wasser und es ging noch einigermaßen gut von Stein zu Stein oder eben neben dem Weg über die Sträucher. Nicht schön, weil man auf den feuchten Sträuchern rumeiert und immer mal in Löcher latscht. War auch nicht immer so, nur hier und da mal ein paar hundert Meter. Ich war schon paar mal dort und mag die Gegend mit den weiten Ausblicken bei Schönwetter aber suche langsam nach Alternativen. Foto: auch dies kein Bach, war normaler Wanderpfad. Ich hatte noch Glück: kein Dauerregen und nicht nur nasse Wege. Ich glaube, 23 war es besonders nass da.
  15. Genau so hab ichs auch. Ohne Klappstuhl raus? Undenkbar! Wie angenehm das ist, z. B. abends in Skandinavien am See mit RICHTIGEM Kaffee... Die 500g habe ich bei anderen Gegenständen wieder rausgeholt. Man liest ja hier auch oft so Sachen wie "bin Frostbeule und friere immer" oder "wie kann ich meinen Schlasa aufpimpen". OK, ich trage (bin auch im Alter) 1 bis 2 kg mehr als der Durchnitt hier. Ich schleppe immer meine Wintertüte mit und nehme manchmal Monokular mit. Erstens weil Urlaub ist und zweitens weil ich es noch kann. Ich Weichei denke gar nicht daran, mir ein Tarp mit Kleingetier zu teilen und im Wind zu schlottern. Gibt es eigendlich schon Ultralight-Heizdecken für Senioren?
  16. Wenn ich Dinge weglasse oder bestimmte Bereiche ignoriere ist es in einigen Bereichen gut für mich. Minimalismus als Grundeinstellung in Bezug auf Lebensentwurf wäre für mich nur Verzicht und würde mich einschränken. Das nimmt mir Freiheit und Lebensqualität. UL und dieses Forum hat für mich nur praktische, pragmatische Gründe. So manche hier beschriebenen, ausgefallenen Grenzerfahrungen und Entbehrungen sind für mich belanglos. Mit hedonistischen Grüßen...
  17. Das scheint ein guter Ansatz zu sein. Ich werde in die Richtung weitere Experimente machen. Meine Geraffelkiste ist voll mit Bauchtachen, Schlackersäckchen und Brustbeuteln. Ich werde mehr Last nach vorne oben platzieren. Wenn nämlich die Last, die man sich zu schleppen zutraut, gegen Null geht, steigt der Tragekomfort asymtotisch gegen Unendlich, wie umgekehrt ein unendlich großes Gepäck den Komfort des Tragens scharf gegen Null vermindert. Wenn ich noch das Problem mit dem Wackeln und der Schaukelei gelöst kriege, werde ich wohl fast schwebend dahingleiten.
  18. Bei mir ist das Smartphone Teil des Rucksackgewichtes. Das Handy steckt in einer Schultertasche am Rucksack. Das Gepfriemel an den Hosentaschen in Verbindung mit dem Gurt vom Rucks nervte mich immer total.
  19. Nicht nur schick, sondern auch funktionell. Empfehlung: dwd-app vollversion (User Interface ist TOPP) https://www.dwd.de/DE/leistungen/warnwetterapp/warnwetterapp.html
  20. Hört sich doch schon ganz positiv an, deine ersten Wandererfahrungen. Wart`s ab, bist du erst mal stundenlang über öde Geröllfelder eierst. Du fragst dich jedes mal wozu der ganze Mist während sich deine Rucksackträger gnadenlos in die Schulter schneiden. Diese herumgezerre an den verschiedenen Gurten und Schnallen bringt irgendwann auch nichts mehr und du denkst, das verfluchte Ding auf dem Rücken wird immer schwerer. Und dann das frieren Nachts; und überhaupt - was soll das, als vernünftig denkender Mensch auf den Boden zu schlafen. Mit Schauderfrass in den Pausen, wo man mutterseelenallein in der Pampa sitzt, und sich das Essen mit Ameisenhorden teilt. Das einzige was man da noch denkt ist die Frage "Wie allein ist eigendlich eine Mutterseele?"
  21. Was denn so für Tiere? Ich sehe immer nur den selben Nacktmull.
  22. Das mit der Pinkelflasche finde ich jetzt gar nicht so ekelig. Habe mal gelesen, wenns Pipi frisch ist, ist es nicht irgendwie "giftig" oder sowas. Es klappt nur schnell um wenn es mit Sporen und so in Kontakt kommt (nur Halbwissen). Sollte halt immer gut gespült werden die Pulle wegen Doppelnutzen.
  23. Vielleicht auch ne Alterssache. Aber so halbschräg auf den Knien im Zelt balancieren - oder auf der Seite liegend... fürchterlich. Da wird man ja auch wach von. Und: "Da hilft kein Fluchen und Getose, der letzte Tropfen geht doch in die Hose". Nene, lieber rein in die Schuhe, raus gehen und sich dabei wieder auf den warmen Schlafsack freuen. Und beim pullern den Nachtnebel und die Sterne sehen. Freies Abschütteln kann auch nicht schaden. Wenn man keinen Stress hat pennt man doch gut wieder ein. Zu Hause geh ich auch aufs Klo.
  24. Abhauen, Wegfahren, Reisen (hier auch Wandern gemeint) löst kein Stress/Problem. Man nimmt sich und das Drama immer mit. Allerdings gibt es auch das Phänomen, das man z. B. in der Ferne entdeckt, das man weniger zu tragen hat, als man zu Hause dachte. Wobei ein Todesfall schon heftig ist. Ich würde das erst verarbeiten bevor ich losziehe. Mit starken Schmerzen gehst du ja auch nicht einfach so los.
  25. Ach kommt Leute - irgendwie sind doch alle dekadent. Es lebe die Werbebranche. Gerade Anfänger lieben es, die hippen Sachen zu integrieren. Kann man doch mit einem Achselzucken und grinsen tolerieren. Zu jedem Rucksack ein farblich passendes Victorinox? Kein Problem.
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