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Ultraleicht Trekking

Minimalistisches Bikepacking - Wo fängt man an?


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vor 5 Minuten schrieb Tubus:

OT:

Grüßt euch, würde mich mal kurz anhängen.
Ich hätte eine Frage, was spräche jetzt gegen das Triban 500 von Decathlon?

https://www.decathlon.de/p/triban-rc-500-scheibenbremsen-rennrad-schwarz-sora/_/R-p-301728

Günstig, breitere Aufnahme für Reifen und bei diesem Preis könnte man ja technisch aufrüsten oder?

 

Das hängt davon ab, was Du Dir erwartest und was Du damit vorhast. ;-) 

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Das MTB mal ausgeschlossen: Für die Disc spricht vor allem am RR eigentlich nix, das ist ein Marketingzwang der Hersteller! Der Unfug mit den schlechten Felgenbremsen war ganz verrückterweise die besch...ene Paarung mit Carbonbremsflanken, was ja eine unfassbare Performanceverschlechterung war/ist. Das Problem ist natürlich mit Discs eliminiert, widerspricht aber dem konsequenten Leichtbaugedanken.

Am Gravel wird die Disc natürlich deutlich dickere Reifen ermöglichen, das hat man am Cyclocrosser aber mit z.B. Mini-V-Brakes schon lange hinbekommen. Mal ganz davon ab, dass mit größeren Reifendurchmessern die Bremsperformance eh steigt, weil mehr Power am Untergrund ankommt. Gravel ist im Moment die neueste Trendsau der Bikebranche und dementsprechend teuer. Meine Empfehlung wäre ganz klar ein Cyclocrosser mit Mini-V-Brakes und Tuningbelägen, das spart jede Menge Ärger.

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vor 14 Minuten schrieb ChrisS:

DIE Jungs haben richtig Ahnung, sind Urgesteine der Szene:

 

https://www.crossladen.de

Evtl. schießt das bzgl. der Anforderungen nur etwas über das Ziel hinaus, oder haben die Sub 1000 Euro Räder bzw. beraten die den TE ohne potentielle Verkaufsmöglichkeit?

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vor 1 Stunde schrieb Tubus:

OT:

Grüßt euch, würde mich mal kurz anhängen.
Ich hätte eine Frage, was spräche jetzt gegen das Triban 500 von Decathlon?

https://www.decathlon.de/p/triban-rc-500-scheibenbremsen-rennrad-schwarz-sora/_/R-p-301728

Günstig, breitere Aufnahme für Reifen und bei diesem Preis könnte man ja technisch aufrüsten oder?

 

Die Möhre fahre ich seit letztem Jahr und ca 3000km. Top Verarbeitung, Gepäckträger, Schutzbleche, 40er Reifen möglich. Bisher noch keinerlei Makel: keine Schraube musste nachgezogen werden, Bremsen top, selbst die 2€-Pedale halten noch tapfer durch. Mein P/L-Sieger bei den Gravel-/Cyclocrossbikes. Allerdings definitiv 11kg schwer und die Reifen sind zwar pannensicher, bei Nässe aber nicht die Besten. Für 200€ mehr gibt es Shimano 105 und halbhydraulische Bremsen.

Steckachsen, hydraulische Bremsen, Gewicht<10kg gibt es nur gebraucht (lohnt sehr selten, da die Preise selbst für Räder mit 3Jahren zu nah am Neuwert sind) oder ab 1.2k€ neu (zB o.g. Radon R1, jedoch mit Pressfit :roll:).

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Am 17.1.2021 um 09:24 schrieb Jäger:

Das Problem ist, dass die Anzahl an Möglichkeiten, Foren und Fachwebsiten einfach erschlagend groß ist und ich absolut keine Ahnung von Fahrrädern habe. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.  Hinzu kommt, dass momentan ja auch keine persönliche Beratung im Shop möglich ist. 

Das ist halt das Problem. Wenn du keine Ahnung hast würde ich nicht blind kaufen wollen. In dem sub-1000€ bereich kannst du echt fies ins Klo greifen und totalen Käse kaufen. Da würde ich eher warten und am ersten Tag nach dem Lockdown mit FFP2 Maske beim Fahrradhändler stehen und Probefahren. Außerdem: Frag zwei Leute und du bekommst 3 Antworten
Die ganze Diskussion mit welche Gruppe, welche Bremse, welche irgendwas ist eh hinfällig da du bei dem Preispunkt mehr oder weniger nehmen musst was dran ist. Nur wenn die Wahl ist: In dem unter 1000-€ Bereich würde ich eher versuchen eher eine gute mechanische Bremse zu wählen als eine billige hydraulische. Das meiste am Rad sind eh Verschleißteile und können bei Bedarf auf- oder umgerüstet werden wenn verschlissen.

Wenn du nach einem neuen Gravelbike schaust werf einen Blick auf Fuji jari, Giant Revolt, Marin Nicasio. Die werden von vielen auch stationären Händlern geführt und du musst nicht auf gut Glück im Internet bestellen. 

Ich würde mich aber dem Lager der Rennräder (Endurance Bikes) anschließen. Wenn du fast nur auf Straße unterwegs bist und nur hier und da im Gelände lohnt es sich nicht das Mehrgewicht zu fahren. Beim Händler fragen ob Aufnahmen für einen Gepäckträger verbaut sind macht aber auf jeden Fall Sinn.

Ganz zuletzt: Gebraucht kaufen ist immer deutlich günstiger als neu, vor allem nach dem letzten Jahr. Das Fahrrad ist eigentlich ausdesingt, da passiert kaum noch was spannendes neues. Ein 5 Jahre altes aber gut gepflegtes Fahrrad kann das gleiche wie ein aktuelles, hat nur einen Gang weniger (oder 10 mehr ;D)

 

EDIT: Ganz vergessen, das wichtigste: Only Steel is real; lieber Kondition statt Carbon!

Bearbeitet von Nando
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vor 44 Minuten schrieb cozy:

@TubusDie Räder von Decathlon sind gut aber was willst du denn aufrüsten? Eine höhere Gruppe z.B. kostet so viel wie das ganze Rad. 

Man könnte ja auch beispielsweise das GRVL 120 nehmen und hat dann noch 400 Euro Budget um eine SRAM Apex Gruppe dran zu bauen. Die 1x11 gibts in der hydro Variante bestimmt hier und da auch als Komplettgruppe für den Preis.
Man kann alternativ auch gut kombinieren und die Teile einzeln bei Kleinanzeigen schießen. Wenn man da gute gebauchte Teile nimmt könnte man die shifter der apex Gruppe mit einem leichteren Rival Schaltwerk verbauen.
Dazu dann noch eine neue 11-46er Kassette von Sunrace. Ist günstiger, leichter und hat eine höhere Bandbreite als die von SRAM. 
 

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vor 8 Stunden schrieb Zippi:

höhere Bandbreite

Wert braucht den eine solch hohe Bandbreite und so große Sprünge in der gesamt Übersetzung bei 90% Straßen Betrieb? 

Eine shimano sora oder tiagra läuft tadellos und lässt sich jederzeit und überall günstig instand setzen. Andere Hersteller können auch was, sind aber entweder teurer oder schlechter verfügbar. 

Das genannte decathlon Zeug ist ausreichend, um damit Stress frei zu fahren. 

Aber ich halte die knapp über 1000€ Räder, wie von Radon (im Sale auch unter 1000€) , für besser. Aber das ist ja nur ein persönliches empfinden. Auf die Vibrations Dämpfung /flex brauch man in der Preisklasse wenig achten, aber die Laufräder machen den erfahrbaren Unterschied (Steifigkeit vs Gewicht). Das ist dann aber bei den gravel Rädern wiederum egal, da die Reifen da eh nur schwer sind und von Steifigkeit ist aufgrund deren Volumens eh nichts mehr zu spüren. 

Aber es geht ja um den Spaß und da unterscheidet sich mein di2 carbon aero renner nicht vom 9kg Alu renner mit 2x8. Es kommt halt auf den Einsatz Zweck an. 

 

Gruß

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Vielleicht mal noch ein anderer Aspekt: Viele schreiben hier von Aufrüstung, aber der TO nicht unbedingt davon, ob er passionierter Radschrauber ist :wink:.

Ich bin immer noch (sehr oldschool, ich weiß) ein Freund davon sich einen guten Händler und Werkstatt vor Ort zu suchen. Die Marke ergibt sich dann eher dadurch, aber die Großen wie Trek, Giant usw. gibt's eh in fast jeder Stadt. 

Ein Radhändler bei uns ist im Budget Bereich ganz begeistert von den günstigen Marins, als die rauskamen sagte er selbst, er hätte sowas im U1000 Bereich nicht für möglich gehalten. (Ich hatte es selbst ins Auge gefasst, da sich allerdings bike leasing durch den Arbeitgeber abzeichnet kann ich noch eine Schippe drauflegen und es wird wahrscheinlich das Salsa Fargo :mrgreen:). 

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Für den Einstieg in den Radsport (und das ist Sport mit einem Rennrad), sind 1000 € Budget super. Dafür bekommt man einiges. Und ein Upgrade ist überhaupt nicht nötig, der Gedanke daran ruft nur Unzufriedenheit hervor, weil der Jetzt Zustand als unvollständig betrachtet wird. Für den Preis bekommt man sehr gute Fahrräder, mit denen man viel Spaß haben kann. 

Ständig übers upgraden oder modifizieren nachzudenken raubt echt den Fahrspaß. Es steigert zwar die Bastellust aber dem TE geht es eindeutig nicht um den Zusammenbau von Fahrrädern, sondern erstmal um ein passendes Fahrrad. Das sollte Plug and Play funktionieren. 

Viel wichtiger als der Preis der Schaltgruppe und welche Bremsen das Teil hat ist doch das gesamte Fahrverhalten. Das hängt maßgeblich von der Geometrie und den Laufrädern ab und lässt sich nicht ohne Testfahrt beurteilen. Es gibt zwar sehr viele Geometrie Tabellen online, mit denen man einzelne Räder vergleichen kann aber eben nur, wenn man schon ein Rad als Vergleichsobjekt hat. 

Daher würde ich mir ein paar Räder aus den in Frage kommenden Kategorien raussuchen und sobald es geht Probefahren (Ebay Kleinanzeigen ist übrigens offen und gerade sind die Radpreise wegen Offseason niedriger). Je unterschiedlicher die Fahrräder sind, desto besser. 

Später kann man dann noch über die Antrieb und die Bremsen grübeln aber erstmal muss die Sitzposition passen und das Fahrverhalten ein Grinsen aufs Gesicht zaubern.

 

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vor 2 Stunden schrieb hmpf:

und das ist Sport mit einem Rennrad

Ein rennrad macht es noch nicht zum Sport. 

Ich verbrauche auf dem rennrad weniger Energie auf dem Weg zur Arbeit als mit dem trekking Rad :mrgreen: 

Es rollt halt einfach besser.... 

Zum Sport wird es erst wenn man auch ordentlich in die Pedale tritt, das geht aber auch mit nem Holland Rad ;-)

 

 

Als Radfahrer Anfänger muss man sich aber auch nicht allzu viel Gedanken um die perfekte Geometrie machen, die muss man sich erfahren. Es braucht dafür Erfahrung, daß bedeutet, daß man erstmal eins fahren muss, um es besser zu wissen. 

Es hilft die perfekte Sitz Position, laut bike fitting, nix, wenn der Körper so (noch) nicht dauerhaft sitzen mag. 

 

Gruß

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vor 10 Minuten schrieb zopiclon:

Ein rennrad macht es noch nicht zum Sport. 

Ich verbrauche auf dem rennrad weniger Energie auf dem Weg zur Arbeit als mit dem trekking Rad :mrgreen: 

Es rollt halt einfach besser.... 

Zum Sport wird es erst wenn man auch ordentlich in die Pedale tritt, das geht aber auch mit nem Holland Rad ;-)

 

 

Als Radfahrer Anfänger muss man sich aber auch nicht allzu viel Gedanken um die perfekte Geometrie machen, die muss man sich erfahren. Es braucht dafür Erfahrung, daß bedeutet, daß man erstmal eins fahren muss, um es besser zu wissen. 

Es hilft die perfekte Sitz Position, laut bike fitting, nix, wenn der Körper so (noch) nicht dauerhaft sitzen mag. 

 

Gruß

Ein gutes Bike fitting nimmt auf Anatomie und Flexibilität des Fahrers Rücksicht. Ich kann nur immer wieder betonen wie sinnvoll das Fitting vor dem Kauf ist. 

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vor 10 Minuten schrieb cozy:

Ein gutes Bike fitting nimmt auf Anatomie und Flexibilität des Fahrers Rücksicht. Ich kann nur immer wieder betonen wie sinnvoll das Fitting vor dem Kauf ist. 

Definitiv, aber die Zeit kann dort nicht berücksichtigt werden. 

Es ist halt ein Unterschied ob ich nur 50/ 100km im sattel sitze, oder mehrere Tage am Stück. 

Gruß

 

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vor 1 Minute schrieb zopiclon:

Definitiv, aber die Zeit kann dort nicht berücksichtigt werden. 

Es ist halt ein Unterschied ob ich nur 50/ 100km im sattel sitze, oder mehrere Tage am Stück. 

Gruß

 

Doch klar, man führt ja davor ein Gespräch was deine Ziele sind. Auch 50/100km im Sattel können unbequem sein wenn das Rad nicht passt. 

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vor einer Stunde schrieb zopiclon:

Zum Sport wird es erst wenn man auch ordentlich in die Pedale tritt, das geht aber auch mit nem Holland Rad ;-)

Auf einem Rennrad mehrere Tage am Stück weite Strecken zu fahren, braucht mehr Rumpfmuskulatur als auf einen Trekking- oder gar Hollandrad. Die Energie war damit nicht gemeint aber eine schöne Radtour spiegelt sich ja auch nicht in Kcal und Km wider.

Mit der Geometrie stimme ich dir voll zu @zopiclonEs geht nicht um die perfekte Geometrie am Anfang, sondern ganz allgemein um die unterschiedliche Sitzposition bei unterschiedlichen Radtypen. Erst wenn man länger mit einem Rad gefahren ist, hat man überhaupt eine Möglichkeit zu vergleichen.

Da unterscheiden sich alleine Rennrad und Gravelbike schon deutlich voneinander. Und wenn man auf dem Rennrad nicht ordentlich sitzen kann, weil Bauch- und Rückenmuskeln fehlen, sollte man trainieren und mit einem Bike anfangen, das eine aufrechtere Sitzposition ermöglicht. 

Klar kann ich auch mit einem Hollandrad Sport machen und damit mehrere Tage unterwegs sein, wenn ich sportlich bin. Ich kann aber auch untrainiert damit rumgurken und lange Zeit im Sattel sitzen. Auf dem Rennrad halte ich es aber untrainiert keine 8 Stunden aus ohne, dass ich am Abend Beschwerden habe. 

Das ist wie mit den Schuhen. Vom voll gedämpften 500 Gramm schweren Laufschuh auf einen Wettkampfschuh umzusteigen, weil er schneller ist, geht nicht ohne Gewöhnung und Training. 

Und außerdem passt auch nicht jeder Schuh zu jedem Fuß. Nicht alle Füße sind Sportschuhfüße. 

 

@Jäger sach' mal Bescheid, wenn du irgendwelche Modelle ins Auge gefasst hast oder sich dein Anforderungsprofil verdichtet. Das wäre dann nochmal spannend und konkreter zu diskutieren.

Bearbeitet von hmpf
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Ok, bei der Diskussion ist mein Fuji Touring wohl endgültig raus, es hat über 13kg Gewicht... :-D

Aber dafür Stahlrahmen und super stabil.

Dann empfehle ich zusätzlich mal mein Rennrad in der aktuellen Version, man bekommt es für exakt 999,- Euro neu und bei mir läuft das entsprechende Vorgängermodell seit 6 Jahren absolut problemlos!

https://www.canyon.com/de-de/road-bikes/endurance-bikes/endurace/endurace-al-6.0/2391.html?dwvar_2391_pv_rahmenfarbe=RD%2FBK

Sehr entspannte Geometrie, Canyon Qualität und 8,6kg leicht. Auch die leichten Laufräder halten ewig, wenn man sie entsprechend der Vorgabe auf glattem Untergrund ohne zu viele Schläge benutzt.

Einziges Problem ist vielleicht der Liefertermin bei Canyon... ca. April bis Mai... :shock: Da könnte auch ein Gebrauchtkauf wirklich besser sein, ich habe auch schon gehört, dass es bei Neurädern vielleicht Lieferprobleme geben wird und die Preise anziehen werden.

Aber beim Gebrauchtkauf muss man auch wissen, was man tut, will heißen: Ein bisschen Ahnung haben, worauf man achtet und was man bei der Besichtigung checkt, damit man nicht nach kurzer Zeit viel erneuern oder reparieren muss! Da sollte man am besten noch jemanden mitnehmen, der selber schraubt und richtig Ahnung hat.

Aber ihr habt ja alle Recht, es ist bei einem Rennrad echt problematisch, per "Ferndiagnose" was zu empfehlen, wenn man wenige Infos hat. Und ja, ich würde auch eine Probefahrt empfehlen.

Trotzdem: Beide Räder, die ich hier nenne, habe ich per Versand gekauft 8-) Nachdem ich mich durch sämtliche verfügbaren Online-Fitting-Tools gearbeitet hatte! Aber mir blieb sowieso nicht wirklich was zum Aussuchen übrig, denn als 2m-Mensch ist die Auswahl total begrenzt, und obwohl ich immer Großstädte in der Nähe hatte beim Kauf, habe ich keinen Händler vor Ort gefunden, der ein entsprechend großes Rad vorrätig hatte oder bereit war, mir eines zum Probefahren zu bestellen :cry:

P.S.: Meine Erfahrungen mit Canyon sind sehr gut, ich kann die empfehlen. Die haben auch gute Online-Tools und sind üblicherweise telefonisch erreichbar. Wenn man da in der Nähe wohnt (Koblenz) kann man da auch mal vorbeischauen. (Falls nicht wegen Corona geschlossen.)

P.P.S.: Hat der TO eigentlich irgendwo gesagt, ob er schon Erfahrungen mit der Rennrad-Sitzposition hat? Falls keine solche Erfahrung und auch keine entsprechende Muskulatur vorhanden ist, sollte man mit einer entsprechenden Eingewöhnungszeit rechnen und nicht enttäuscht sein, wenn es nach den ersten längeren Ausritten in einigen Muskeln schmerzt ;-)

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vor 2 Stunden schrieb hmpf:

@Jäger sach' mal Bescheid, wenn du irgendwelche Modelle ins Auge gefasst hast oder sich dein Anforderungsprofil verdichtet. Das wäre dann nochmal spannend und konkreter zu diskutieren.

Das Radon R1 macht einen guten Eindruck, ist mir aber etwas zu teuer. Die Giant Bikes habe ich mir auch reingezogen, sogar schon, bevor ich den Thread erstellt habe. Am meisten sprechen mich aktuell aber die Decathlon Räder an. Da finde ich die Idee eigentlich ganz nett, dass man sich eins davon zulegt, schaut wie man damit klarkommt und dann auch upgraden kann. Selbiges gilt auch für den Gebrauchtkauf. Ich bin jetzt nicht der talentierteste Schrauber, aber ich hätte schon Lust mich etwas mehr mit Fahrräder auseinanderzusetzten.

Die Bike-Analyse macht sicherlich Sinn, aber ich will nicht gleich 200 Euro dafür in die Hand nehmen. Für später ist das sicherlich sinnvoll. Ich habe auf meiner letzten Tour zirka 120-130km am Tag mit einer dreißig Jahre alten Gurke gemacht und dachte, dass ich mit einem Rennrad easy 200km am Tag schaffen kann, wenn alles passt. Ich weiß nicht wie wahrscheinlich das ist, wenn man zwei Monate vor der Tour anfängt regelmäßig zu trainieren. Ansonsten ist vielleicht ein leichtes Trekkingrad doch sinnvoller. 

Ich werde mal zusehen, dass ich etwas gebrauchtes in meiner Größe finde und mich daran tasten. Wenn es nichts für mich ist, dann kann man das ja immernoch verscherbeln. 

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vor 1 Stunde schrieb Jäger:

dachte, dass ich mit einem Rennrad easy 200km am Tag schaffen kann, wenn alles passt

Man muss ja nicht mit riesiger Überhöhung, Oberkörper und Unterarme parallel zur Fahrbahn, fahren auf einem Rennrad. Dann kann man auch viele Meter machen ohne massiv befähigter Rumpf Muskulatur und kommt dennoch in den Genuss der vielfachen Griffmöglichkeiten und der Vorteile des minimalistischen Fahrrades, wenn auch mit Abstrichen in der aero. 

Ein Budget Rad aufrüsten würde ich nicht, denn du wirst, bei Gefallen, wohl wünsche entwickeln, welcher der Rahmen einfach nicht her geben wird. Das ist dann die erfahrene Erfahrung. :huh:

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Ihr, mit Ausnahme von @hans im glueck, vergesst den wichtigsten Punkt zur Zeit: es gibt kaum etwas zu kaufen. Der Markt wurde dank Corona leergefegt. Sogar die Gebrauchtpreise sind aberwitzig deswegen. Das wird sich frühestens mit der nächsten Saison, also in 8 bis 12 Monaten etwa, wieder einpendeln.

Also vielleicht erstmal erkundigen, was OP überhaupt bekommen kann und dann bewerten.

Wichtiger als die Art der Bremsen ist meiner Meinung nach die Übersetzung. Ne Shimano 105 z.B. hat vorne 50/34 bei hinten bis maximal 32 Zähne. Leichtester Gang ist also immer noch übersetzt. Will man damit länger steil bergauf fahren spuckt man Blut. Nachträgliches Umrüsten, z.B. der Kurbel vorne, ist übermäßig teuer. Besser also gleich das Passende kaufen.

 

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vor 16 Stunden schrieb Jäger:

 

Zwei Monate gutes Training reichen dafür auf jeden Fall. 

vor 29 Minuten schrieb ULgäuer:

Wichtiger als die Art der Bremsen ist meiner Meinung nach die Übersetzung.

Dazu gibt es ein hilfreiches Tool: Ritzelrechner. Aber ich muss sagen, dass 34/32 mit einem leichten Rennrad und wenig Gepäck sehr gut fahrbar ist. Und das große Kettenblatt lässt sich günstig mit einem 46er Blatt austauschen.

Das Ritzelpaket ist ein Verschleißteil, da kann man beim Austausch dann ein passendes auswählen oder direkt austauschen und auf Halde legen, bis die Bedürfnisse sich ändern.

Ein Upgrade an einem Komplettrad ist nur mit Schnäppchen aus dem Gebrauchtmarkt günstiger. Wenn man ein Rad komplett neu aufbaut kostet es gut 30% mehr, als die Komplettvariante. 

Meistens sind die Einzelteile der Räder eh schon gut aufeinander abgestimmt, sodass ein Upgrade sich kaum bemerkbar macht. (Es sei denn, es verändert die Sitzposition). 

In diesem Preissegment tauschen viele die Laufräder aus, um Gewicht in der rotierenden Masse zu sparen oder mehr Steifigkeit für Bergantritte zu haben. Ein guter LRS (Laufradsatz) liegt bei 300 - 500€. "Gut" im Sinne von: Ein spürbares Upgrade zum mitgelieferten LRS eines 1000€ Bikes.

Aber grundsätzlich nochmal: Das ist alles Feintuning und lässt sich nach ersten Erfahrungen ändern. Die Geometrie, die der Rahmen hergibt nicht. 

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