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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Hallo liebe Community, 

ich hätte ein paar Fragen bezüglich homöopathischen Mitteln auf Trekking-/Bergtour.
Ich war jetzt zum Start der Sommerbergtouren mit Freunden am Schareck und Hohen Sonnblick (in Österreich), da hat sich ein Freund das Knie verletzt (verdreht/angeschlagen) - im Endeffekt ist alles gut gegangen, wir sind heil unten angekommen und es ist auch keine ernsthafte Verletzung jetzt im Nachhinein. Ich habe normalerweise immer verschiedene homöopathische Mittel dabei auf meinen Reisen und größeren Touren (hat sich sowohl bei stumpfen Verletzungen, als auch bei Magen-Darm-Angelegenheiten immer bewährt). Nun sind wir die Tour aber mit möglichst wenig, leichtem Gepäck in relativ kurzer Zeit gegangen und ich hatte nur ein richtiges Basic Erste Hilfe Set mit. Im Nachhinein habe ich mich nun gefragt, ob es hier vielleicht auch jemanden gibt, der mit der Homöopathie allgemein gute Erfahrungen gemacht hat und diese Arzneimittel auch auf Trekkingtouren/Bergtouren mitnimmt? Wie verpackt ihr das dann möglichst klein und leicht (die homöopathischen Mittel sind ja meist in Glasfläschchen und sollten ja auch nicht nass werden)? Oder auch generell Medikamente (gerade wenn die Tour vielleicht auch über mehrere Tage geht)? Oder nehmt ihr nichts mit und brecht eher ab, wenn es euch schlecht geht?

Dankeschön für eure Hilfe, etwaige Tipps und Empfehlungen!
Liebe Grüße

Denni

Geschrieben

Also ausser 2 bis 3 Schmerztabletten hab ich nix an Medikamenten dabei. Was man damit nicht hinbekommt bedarf dann eher ein Kümmern off Trail. 

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OT entfernt

Geschrieben
Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert:

OT enfernt

Zur Frage der Aufbewahrung:

Ich habe meistens keine losen Tabletten. Je nach Länge der Tour würde ich entweder auf kleine Zip-Lock Beutel zurückgreifen oder wenn die Tour länger ist oder es nicht auf jedes Gramm ankommt, einfach kleine Plastikbehälter. 

Kann man wahlweise für Geld in UL-Shops kaufen oder man schaut was so Pflege- und Kosmetikprodukten zuhause/bei der Freundin rumfliegt. Die Probierdöschen von manchen Sachen eignen sich hervorragend, da pack ich auch meine Zahnputztabletten rein:x

Edit:

Habe ganz vergessen wie klein die Dinger sind :-D Was @Konradsky sagt macht wahrscheinlich mehr Sinn!

Geschrieben (bearbeitet)

Im Sinne Deiner Frage- die Ozeanforscher dürfen gerne darüber hinweglesen, es gibt in der Apotheke kleine Glasröhrchen ( nicht ganz wasserdicht) oder Plastikkapseln ( siehe Bild, ebenfalls nicht ganz wasserdicht) die man für Homöopathie, Gewürze, Drogen, Pulverchen nutzen kann.

20210628_142904.thumb.jpg.d1144a99d6d5146a9664e7977ded6fd8.jpg

Früher hatte ich auf Fernreisen gegen/für Deine beiden Beispiele Magen-Darm und stumpfe Verletzungen etwas dabei ( meist drei kleine Röhrchen), heute meist weniger.  Bei stumpfem Zeug helfe ich mir ab und zu mit Breitwegerich/ Spitzwegerich (OT: Und liebe Ozeanforscher: Ich kaue ihn nicht, auf die richtigen skills kommt es an.)

Bearbeitet von cergol
Geschrieben

Ich habe auch keinen Zugang zu Homöopathie. Dennoch respektiere ich es, wenn andere diesen haben und es füt sie wirkt. Placeboeffekt ist auch eine Wirkung,  die jeder, der sich Medikamente verschreiben lässt schon dadurch erfährt,  mit welcher Zuversicht der Arzt diese verschreibt, oder man eine hohe Affinität zu den Nebenwirkungen zum Beipackzettel hat (Noceboeffekt).

Würde man im Veganerthread ebenso agieren,  gäbe es schnell den Verweis auf die Nettiquette ;)

Insofern egal was wirkt: Hauptsache es wirkt positiv ohne weiteren Schaden zu verursachen. 

Wenn ich @dennitrek richtig verstehe,  hast Du noch keine tieferen Erfahrungen damit gesammelt. Ich würde insofern zu einem Allgemeinmediziner gehen, der auch der Naturheilkunde aufgeschlossen ist und diesen Fragen, was er für die gängigen Symptome unterwegs empfehlen würde.  Dann in kleinen Döschen abfüllen und als Backup noch gängige Schmerzmittel usw dabei haben.  

 

 

Geschrieben

Ich finde das irgendwie Klasse hier.

Sobald jemand, der eine andere Meinung als der Mainstream hat, wird bewertet.

 

Der sucht ein Behältnis für seine Globoli, mehr nicht.

Kann man das nicht einfach so stehen lassen?

Was ist denn, wenn er nach einem Behältnis für die Stuhlprobe fragt, geht das genauso ab?, wohl kaum.

 

Gruss Konrad

 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb cergol:

Im Sinne Deiner Frage- die Ozeanforscher dürfen gerne darüber hinweglesen, es gibt in der Apotheke kleine Glasröhrchen ( nicht ganz wasserdicht) oder Plastikkapseln ( siehe Bild, ebenfalls nicht ganz wasserdicht) die man für Homöopathie, Gewürze, Drogen, Pulverchen nutzen kann.

20210628_142904.thumb.jpg.d1144a99d6d5146a9664e7977ded6fd8.jpg

Früher hatte ich auf Fernreisen gegen/für Deine beiden Beispiele Magen-Darm und stumpfe Verletzungen etwas dabei ( meist drei kleine Röhrchen), heute meist weniger.  Bei stumpfem Zeug helfe ich mir ab und zu mit Breitwegerich/ Spitzwegerich (OT: Und liebe Ozeanforscher: Ich kaue ihn nicht, auf die richtigen skills kommt es an.)

Mit den Gefäßen ist man aber auch sofort der beste "Freund" der nächsten Polizei und Grenzkontrolle mit vollem Programm.  Aber praktisch sind die Eppendorf-Gefäße auf jeden Fall.

Bearbeitet von bandit_bln
Geschrieben
Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert:

Einige OT-Beiträge entfernt.

Bitte bleibt beim TO-Thema
(das ist keinesfalls, was ihr über homöopathische Heilmethoden denkt)

Der TO fragt, ob es hier jemand gibt, der mit Homöopathie allgemein gute Erfahrungen gemacht hat und diese Arzneimittel auch auf Trekkingtouren/Bergtouren mitnimmt, wie diejenigen, die sie mitnehmen, die homöopathischen Mittel möglichst klein und leicht verpacken, oder auch generell Medikamente entsprechend verpacken.
Oder ob jemand gar nichts mit nimmt und eher abbricht, wenn es ihm schlecht geht.

Geschrieben

@dennitrek

ich habe und mache mit homöopathische Mitteln sehr gute Erfahrungen, muss aber sagen, dass ich mich da als Laie nicht so reingekniet habe, was gut fuer was ist, da ich eine Expertin mit zig Jahren Berufspraxis an meiner Seite habe, sowohl was homöopathische Mittel als auch Natuerheilkunde, als auch, was "Weiskittel-Medizin" betrifft.

Wenn  ich mit ihr unterwegs bin, packe ich eigentlich nur ein paar chemischen Sachen (Beta, Ibus, Aspirin usw) ein, da sie dann die homöopathisch / naturheilkundliche grosse Reiseapotheke & Werkzeug :mrgreen: bei hat.

Wenn ich alleine unterwegs bin, benutze ich statt der kleinen Globuli-Glasroehrchen Mini-Ziplockbeutel, die gibt es ab 6*4 cm in 100er Packs fuer kleines Geld im Buerobedarf, ob Du das ok findest wegen evtl elektrostatischer Aufladung, must Du wissen. Ich benutze die in etwas groesseren Groessen auch fuer z.B. SD-Karten, USB-Sticks ujnd bis jetzt habe ich mir da noch nie etwas zerschossen.
Die benutze ich auch fuer andere Medikamente, wie z.B. Traumeel, Ibus, Kohletabletten usw

Bei Salben bzw cremeartigen Substanzen, Fluessigkeiten z.B. Traumeel, Propolis, Alva, Beta usw, nutze ich teilweise die Schraub-Tiegel, die in so Flugreisen bzw Handgepaeck-Sets drin sind, oder kleine Schraubflaschen.
Dann wieder jede in nem Mini-Ziplock-Beutet, da die Dosen leicht "ausschwitzen".
Kleiner Tip am Rande, da Permanent-Edding-Beschriftung, sowohl von den Flaschen/Dosen als auch dem Ziplock-Beutel sehr schnell unleserlich wird, bin ich dazu uebergegangen, einen Minizettel in den Ziplock-Beutel zu legen.

btw bei den kleinen Flaschen fuer die "Reiseapotheke" bin ich inzwischen von Nalgene zu denen von SMD gewechselt, der farbige Deckel hilft, die Sachen auseinanderzuhalten, habe ich von SUPK, sind aber nicht im Webshop.

Auch so etwas wie Steristrips, Einmal-Skalpelle, Pinzette usw habe ich btw in entsprechenden Ziplock-Beuteln, die Dinger wiegen in niedriger Wandstaerke nix und dann ist alles sauber verpackt und je nach dem, was man dann gerade verarzten muss, saut man nicht so viel mit dem Blut ein.

Entsprechend zu Deiner Schlussfrage, ich nehme das an Mitteln usw mit, was sich ueber viele Jahre bei mir bewaehrt hat und eben auch die Sachen, die fuer mich Sinn machen, damit ich nicht wegen Kleinkram (ok, was Kleinkram ist, ist natuerlich relativ, meine Liebste meinte mal "wenn Du nach nem Pflaster fragst, ist der halbe Arm ab" :-) ) eine Tour abbrechen bzw Stress mit irgendwie zu einer Stadt mit Arzt / Krankenhaus kommen, machen muss.

Ist bei mir vielleicht ach ein bisschen dem geschuldet, dass ich ja ueber die Jahre auch schon viel auf eine Art bzw in Gegenden unterwegs war, wo man nicht so schnell an einen Arzt o.A. kommt, wie z.B. in der Wueste, Steppe, ueberland nach Indien, mit Surfbrett oder Segelboot in der Aegaeis unterwegs und ich, wenn mal etwas bei Anderen oder mir war, recht stressfrei fand, das "Mensch-Reparaturpack" :mrgreen: auszupacken, das habe ich dann spaeter auch bei Touren in zivilisationsnahen Raeumen, wie Westeuropa, beibehalten.

Geschrieben (bearbeitet)

Zu leichten Verpackungen...

Dicke Plastiktrinkhalme (gibt's die noch?) bei McD vom Restetablett einsammeln, auswaschen, befüllen und dann die Enden mit nem Feuerzeug erhitzen und zudrücken. 

 

Bearbeitet von Omorotschka
Geschrieben

Danke erstmal für die ganzen diversen Antworten! Ich kenne diese Reaktion auf Homöopathie bereits und habe es mir schon gedacht. Eines möchte ich gleich einmal richtig stellen: ich verwende Homöopathie gerne als zusätzliche Unterstützung (in den meisten Fällen bisher sind dann Sachen wie Durchfall, stumpfe Verletzungen, Kopfschmerzen ect. deutlich schneller weggegangen und verheilt) ich bin aber keineswegs jemand der deshalb alles andere kategorisch ablehnt. Ich gehe trotzdem zum Arzt, würde mich trotzdem operieren lassen, wenn ich es brauche ect. ich verwende aber gerne zusätzlich oder erstmal homöopathische Mittel, weil ich eben sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Gerade wenn ich unterwegs bin können dann auch leichtere Beschwerden lästig sein und die gehen erfahrungsgemäß deutlich schneller weg, wenn ich meine homöopathischen Mittel nehme. Ich bin aber auch jemand, der seinen Körper und seine Grenzen gut kennt und sehr wohl auch die Stärke besitzt umzudrehen und abzusteigen, wenn es mir ernsthaft nicht gut geht. In dem Fall mit dem Knie sind wir auch abgestiegen (waren schon am Abstieg), haben ihm den Rucksack abgenommen und gestützt, haben das Knie unten gekühlt und ruhig gestellt und er ist zuhause zum Arzt gegangen. Es ist halt meine persönliche gute Erfahrung mit der Homöopathie und ich möchte auch niemanden überreden dazu. Ich wollte eher wissen, wie ihr Medikamente verpackt, sodass sie klein, leicht und wassergeschützt sind. Und wie ihr kleinere Beschwerden handhabt, wenn ich bspw. eine Woche unterwegs bin, will ich nicht wegen ein bisschen Magenverstimmung abbrechen, wenn mir die Mittel helfen. Würdet ihr in so einem Fall einfach weitergehen, auch wenn ihr nicht mehr topfit seid, abbrechen oder mit Schmerzmittel (die möglicherweise übertrieben sind) weitermachen?

Aber vielen Dank schon einmal für die verschiedenen Tipps zum Verpacken ;)

@khyal: Danke dir für die wertvollen Tipps! Ziplock Beutel hab ich schon verwenden, war mir aber nicht ganz bewusst, dass es die auch so klein gibt (da kenn ich nur die, die sich nicht so gut verschließen lassen, wie sie bei Brettspielen dabei sind – die sind aber denke ich nicht ganz wasserdicht, oder schon?..). Das ist auch ein guter Tipp für die SD Karte – danke dafür, da hatte ich bisher einfach nur eine große in der Kamera gehabt und gehofft, dass sie keine Störung hat.

Verstehe :) Allzu viel Erfahrung habe ich bisher noch nicht, was ich brauchen könnte, das wird sich über die Zeit bestimmt ansammeln, momentan waren meine Überlegungen wie gesagt hingehend zu Kopfschmerzen, stumpfen Verletzungen und Magen-Darm-Geschichten. Da habe ich eben auch schon das ein oder andere Mittel das sich bewährt hat. Traumeel ist da auch eine super Ergänzung, da muss ich mir die von dir verlinkten Fläschchen einmal anschauen.

Geschrieben

Wie die Homöopatischen Mittel bei mir helfen ist mit ziemlich schnurz.

Ob Placebo oder nicht. Hauptsache sie helfen mir und haben so gut wie keine Nebenwirkungen.

Auch ich nehme mal eine Iboprofen. Aber solange es anders geht, ist es doch prima.

 

Gruss Konrad

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