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Ultraleicht Trekking

Packliste Sommer/3-Jahreszeiten Light


MondCM

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https://lighterpack.com/r/g3dyb5

Habt ihr noch Anregungen zu meiner Sommer bis milder Frühling/milder Herbst Packliste?

Das ist beispielhaft für 4 Nächte Rennsteig Mitte August gepackt. Kein Zelt, da Schutzhütten zum Schlafen genutzt werden.

Anmerkungen:

Packliner: Hier habe ich noch nichts optimales gefunden. Ich verwende glaube ich einfach eine leichte Plastiktüte für alles was unbedingt trocken bleiben muss und fertig.

Isomatte: Ja, ist relativ schwer. Hab aber ein Rückenleiden :evil: und bin daher auf eine komfortable Matte angewiesen. Leider ist kurz nach dem Kauf die sehr ähnliche, aber gut 200g leichtere Big Agnes ZOOM UL rausgekommen... evtl. wird die noch ausgetauscht demnächst...

Bodenplane: Die 20d Silnylon Plane hat bisher gut funktioniert. Richtig vertrauenserweckend gegen Durchstiche ist sie aber auch nicht... komm ich mit Hard-Structure-Tyvek gleich schwer oder sogar leichter und bin besser geschützt?? 

Kocher: Gibt leichtere... effizient ist er aber... auf Dauer will ich evtl. eher auf X-Boil umsteigen...

Kleidung: Theoretisch würde mir 1 Shirt für 4 Tage reichen. Allerdings brauch ich Füllmaterial für mein Zpacks Packsack-Kissen... die Puffy wäre optimal, aber die hab ich in kalten Nächten an... Bei den Unterhosen teste ich aktuell Icebreaker aus Merino... Hose wird evtl. noch eine kurze Laufshorts... ist aber ja eh Worn Weight.. Für kältere Temperaturen würde ich evtl. noch ein Merino Buff + Polartec Alpha Hoody einpacken.

Regenschutz: Ich bin noch nie mehrere Tage in Regen unterwegs gewesen. :shock: Der Poncho (Sea2Summit wäre leichter, ich weiß...) und die SealSkinz sind somit alles was in an Regenschutz habe... was meint ihr.. langt das?

Wasservolumen: Rennsteig ist streckenweise knochentrocken... da hab ich lieber etwas mehr potentielle Füllmenge dabei...

Hygiene: Bin schwer am überlegen, ob das Desinfektionsgel unbedingt sein muss.. feuchtes Klopapier mit Bidet ersetzen... eventuell, allerdings hier auch wieder das Wasserproblem am Rennsteig... Bodyglide Stick ist Pflicht.. bin ne fette Sau, da reibt's an Oberschenkel, Arschbacken, Hodensack, etc..

Ein Baseweight von unter 4kg, Richtung 3,5kg wäre somit problemlos zu erreichen. Ist aktuell vom Budget her bei der Heeresleitung aber nicht zu genehmigen.:roll:

Danke im Voraus für Eure Ratschläge und Anregungen! 

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Packliner: Packliner aus Nylofume (wahrscheinlich am leichtesten), robuster Müllsack, Drybags - viele Möglichkeiten

Matte: die Kombi aus X-Lite lang und EVA 4mm in Torso-Länge hat sich bei uns bewährt bis in leichte Minusgrade. ZUsätzlicher Durchstichschutz + Notfallmatte+Sitzmatte. Rucksack unter die X-Lite im Beinbereich. Luftmatte allein mache ich nicht...

Groundsheet: eher Tyvek HS. ZB in 54g/m2. Silnylon find ich nervig da rutschig, kein gescheiter Stichschutz... Alternativ: 65g/m2 Zeltbodenstoff von Extex

Kocher: ggf. auch (MYOG-)Cone-System bedenken falls Umstieg auf Spiritus...

Kleidung: statt T-Shirt 2x, evtl einmal Longsleeve. Die Hose ist viel zu schwer - geht halb so schwer. Evtl. nur Kurze oder Knielange Hose. Im Bedarfsfall Kombi mit Wind- / Regen- / langer U-Hose... Wenn du auf Poncho setzt beim Regenschutz evtl noch ein Windshirt einpacken! Puffy hat man ja nicht an bei Bewegung... Poncho ist fein für Mittelgebirge, Sommer und besonders wenn als Tarp mitverwendet. Sonst nehm ich seit längerem eigentlich Jacke und Hose (Wind, Verwendung von Wanderstöcken, man sieht wo man hintritt). Wasserdichte Socken brauche ich nicht. Wenn nass, Fußpflege nicht vergessen.

Zusätzliche Wassertransportkapazität: evtl Platypus-Wassersack

Bidet macht Sinn. Wenns sauber ist reibts weniger. Man würde ja dreckige Hände auch nicht nur mit Papier sauber machen... Desinfektionsgel bräuchte ich jetzt nicht. Paar Alkohol-Tupfer für kleine Wunden einzeln verpackt (völlig ausreichend für kurze Touren, zivilisationsnah, brennt aber) oder kleine Flasche Betaisadona o.ä. wenn sowas mit soll...

Mütze oder Buff fehlt noch..

Bearbeitet von mochilero
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vor 31 Minuten schrieb lampenschirm:

im August brauch man aufm Rennsteig und ähnlichem weder Puffy noch Mütze oder sonst was warmes. Würde das alles rausschmeißen, genauso wie das Merinoshirt.

Also ich bin am Rennsteig auch im Hochsommer schon bös auf die Schnauze gefallen mit viel zu kühlem Setup. War vermutlich ungewöhnlich kalt, aber wir haben uns nachts den Arsch abgefrorenen.

Eventuell bleibt die puffy spontan daheim, wenn die Wettervorhersage kurzfristig sehr warm wird. Oder ich ersetze einfach mit knapp 150g Polartec Hoody..

Mütze, Buff, o.Ä. ist nicht vorgesehen für den Trip, da langt im Zweifelsfall die Kapuze

Das zweite Merino würde ich gerne weglassen… muss mal testen ob mir mit dem Rest die Kissenfüllung reicht..

Bearbeitet von MondCM
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Sealskins sind das letzte Glied in der Liste der Regensachen. Ich nehme sie nur mit für Touren unter 5 Grad bei denen ich häufig im Wasser laufe. Oder im Winter mit Trailrunnern. Ist es warm schwitz du da drin wie bekloppt und deine Füße bleiben auch bei Regen warm wenn du läufst. Im Sommer nehme ich meinen Schirm mit, in den Bergen oder an der See ne 100g Regenjacke oder Windjacke. Ab Herbst kommt dazu eine dünne Regenhose. Und ist es richtig eklig und kalt die wasserdichten Socken. 

Nen aufblaskissen ist so leicht wie dein Kissensack, braucht aber keine Füllung. 

Als Iso nehme ich runter bis ca 10 grad Tagestemperatur nur nen 100er Fleece mit (und die Wind/Regenjacke). Ne Puffy ist darüber overkill.

Nachts den A abfrieren hat nichts mit der Entscheidung Puffy zu tun- nimm halt den richtigen Schlafsack mit. Temperaturvorhersage für Tmin in Deutschland für 10 Tage ist ziemlich zuverlässig. 

Empfehlung für die bequemste Matte der Welt: TAR neoair nxt RW (440g). 

Groundsheet: Polycro. Für 1000km hält das mindestens.

 

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So habe die Liste schonmal angepasst.

Damals waren wir mit mieser Gear unterwegs... dünne Isomatte mit viel weniger R-Wert, einfacher leichter Synthetik Schlafsack... da haben wir selbst trotz Synthetik-Daunenjacke gefroren...

- Groundsheet gegen Tyvek getauscht. Wird evtl. noch etwas verkleinert.

- Puffy ist rausgeflogen. Macht wirklich wenig Sinn in Kombi mit 1°C Quilt. Dafür kommt evtl. eine leichte Fleece-Weste für frische Morgenstunden rein. Gibt's da eine Empfehlung? Komplett ohne Isolationsschicht möchte ich auch nicht los.. hab hier eine von Fleeceweste Decathlon liegen, ist aber recht schwer...

- Ersatzshirt ist rausgeflogen. Dafür kommt der Poncho in das Zpacks Kissen. Hab ich direkt die Poncho Hülle gespart.

- SealSkinz rausgeflogen.

Danke für die Tips!

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vor 19 Stunden schrieb MondCM:

Dafür kommt evtl. eine leichte Fleece-Weste für frische Morgenstunden rein. Gibt's da eine Empfehlung

https://www.decathlon.de/p/weste-herren-winddicht-trekking-mt500-blau/_/R-p-306460

Wiegt zwar 250g in L, aber für mich die beste aller Westen für den aktiven Einsatz: von vorne windabweisend, hinten nur Gridfleece. Riesige Seitentaschen, hoher Kragen. War ein spontaner Kauf in Bratislava um Ostern rum, weil es unerwartet kalt war.

Ansonsten, als Wärmeschicht für Camp und Schlafen, einen Fleecepullover mit Stehkragen:

https://www.decathlon.de/p/fleecepullover-herren-mh100/_/R-p-312360

Wiegt 212g in L, super kuschelig, zusammen mit einer Windjacke sehr warm. Sinnvoll leichter kann ich mir mit identischer Wärmeleistung kaum vorstellen. Gibt es bis 4XL. Vorteil ggü Puffy: zusammen mit Windjacke ist das viel flexibler im Wärmemanagement.

Kühl und windig: nur Windjacke.

Nur kühl, kein Wind: Fleecepullover.

Kalt und windig: Windjacke plus Fleece.

Kalt, windig, Regen: Fleece + Windjacke + Regenjacke/Poncho.

Gewichtsangaben von Decathlon.

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  • 2 Wochen später...
  • 3 Wochen später...

Ich hab die Liste nochmal angepasst auf das was ich letztendlich mitgenommen habe. Waren dann doch knapp 4,3kg Basis Gewicht.

https://lighterpack.com/r/g3dyb5

Ich hab (aus Angst vor Auskühlen nach Regen) dann doch eine Puffy, Fleece, Sealskinz und Buff mitgeschleift. 738g gesamt.:oops:

Außerdem hatte ich statt Shorts die schwere lange Hose gewählt.

Trotz Laufen im Starkregen blieb die Puffy komplett ungenutzt. Das fleece wurde maximal morgens für 30min getragen, die Sealskinz waren auch bei regen imho komplett für den Popo. Einzig das buff habe ich bei langen Sonnenabschnitten als Nackenschutz genutzt.

Der Wetterbericht wurde vor dem Trip von Tag zu Tag schlechter und da hat bei mir scheinbar das Hirn ausgesetzt…

Für das nächste mal bin ich schlauer.

Im Vergleich zu meinem Super-UltraHeavy Mitläufer war ich aber trotzdem verdammt leicht unterwegs :mrgreen:

Siehe Foto… ich links… er rechts mit irgendwas zwischen 25-30kg Gear..

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