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Ultraleicht Trekking
UL-MUC

Rucksack 28-38 l mit Top-Belüftung gesucht

Empfohlene Beiträge

vor 10 Stunden schrieb D3nnis:

OT:

Diese Grundsatzgeschichte ist doch echt nervig und inzwischen findet man diese leider in zig Themen hier. Dabei hat jeder klein/schwer angefangen oder läuft heute noch mit nicht UL Sachen rum (warum auch immer!). Gefühlt zählt auch immer mal wieder der Nasenfaktor, teilweise ist das BaseWeight von 5KG das Maß, hier z.B. mal wieder ein einzelnes Teil.... und wenn  der TE mit dem ganzen SchnickSchnack und unnötigem Luxus auf unter 5KG kommt? Dann ist der Rucksack nicht UL bzw. wann ist er UL?

Leute wenn es alles so einfach ist, dann bitte unter Ausrüstung DIE UL-Trekking Liste posten und das Thema kann abgeschlossen werden. (Bis das nächste UL cottage kommt und uns erzählt das es leichter geht, muss ja nicht immer nur das Böse GTX sein mit dem geworben wird)

OT: Die Sache ist eigentlich ganz einfach. UL=BW<10lbs SUL=BW<5lbs XUL=BW<3lbs. Dabei sein muss alles was für eine sichere Übernachtung im Freien benötigt wird. Was sonst geschleppt wird ist jedermanns Sache - solange das gesamte Gewicht innerhalb der Definition liegt ist es UL/SUL/XUL

Alles andere ist nicht UL. Macht aber auch nichts. Für 4 Monate autarkes Trekking am Nordpol geht UL eben nicht. Da wird UL dann eben zu "so leicht wie unter gegebenen Voraussetzungen möglich". 

Die Tipps in diesem Forum sind (oder sollten es sein?!) nach letzterer Maxime ausgerichtet und für die meisten Touren ist tatsächlich ein Ausrüstungsgewicht innerhalb des definierten Rahmens problemlos möglich. 

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Liebe Ultraleicht-Trekker,

nach längerem zeitlichen Abstand melde ich mich wieder zur von mir selber angestoßenen Rucksack-Diskussion. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für eure durchaus kontroversen Beiträge und die konkreten Tipps! 

Um es kurz zu machen: Ich habe mir die Antworten der "Verfechter der reinen UL-Lehre" zu Herzen genommen, bin von meinem ursprünglichen Plan (Rucksack mit Rückennetz-Belüftung, 28-38 Liter) abgewichen und habe stattdessen den Gram Comp 25 von Haglöfs (Kontaktrücken ohne Polsterung, 25 Liter, 320 Gramm) ausprobiert. Fazit nach 3 Tagen bzw. 145 Kilometern: Alles prima, meine Bedenken waren unbegründet, eure Antworten hingegen richtig und hilfreich - vielen Dank!

Nicht zuletzt dank diesem leichten Rucksack konnte ich als UL-Einsteiger und trotz einiger "Sünden" (z.B. doppelwandiges Zelt, Buch, Deo ...) nun auf immerhin 3,5 kg Basisgewicht runterkommen.
 

Bis bald mal wieder
UL-MUC

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Ich bin über Google hergekommen „Ultraleicht Rucksack Netzrücken“ (da dieser Thread der erste Forumsbeitrag nach diversen Anzeigen und Shops ist).

Könnte man diesen Thread ein wenig kompakter halten und aktuelle Empfehlungen für UL-Rücksäcke mit Netzrücken einstellen? :-)

Ich wäre über Empfehlungen sehr dankbar.

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Herzlich Willkommen hier!

vor 16 Minuten schrieb Solon:

Könnte man diesen Thread ein wenig kompakter halten und aktuelle Empfehlungen für UL-Rücksäcke mit Netzrücken einstellen? :-)

Ich wäre über Empfehlungen sehr dankbar.

Hier wurde ja schon einiges besprochen. Interessant wäre es, mehr über dich zu wissen und für was du so einen Rucksack brauchst. Vor allem das Volumen ist ziemlich wichtig.

Generell halte ich es für unnötig, sich bei einem kleinen Rucksack Gedanken über ein Gestell zu machen. Auch bei Leuten mit eher schwerem Gepäck macht es bei 22l Volumen nur wenig Sinn, bei Wanderrucksäcken so viel Gewicht dafür zu vergeuden. 
Einige Marken bieten natürlich Modelle mit einem aufspannbaren Netzrücken an, aber diese sind dann recht hochpreisig, sehr schwer bis erträglich leicht und haben trotzdem kaum einen Vorteil anderen Rucksäcken gegenüber bzw. bringen deutliche Nachteile mit sich. 

Folgende Dinge, die ich aus den vorherigen Seiten zusammengetragen habe, sprechen gegen einen Netzrücken:
- die Rucksäcke sind meistens ausgesprochen schwer und trotzdem anfällig für Beschädigungen
- der Rucksack ist im alpinen Bereich, aber auch beim Trailrunning weniger kontrollierbar
- ein Netzrücken verspricht etwas, was er nur bedingt halten kann: Eine tolle Belüftung bzw. nicht zu schwitzen

Oder um es mal etwas radikaler mit einem Zitat von der ersten Seite auszudrücken:

Zitat

wenn die anforderungen unsinnig sind, dann muss man das beim namen nennen. bringt schliesslich auch dem TO nix, ihn in einer vermeintlichen glücksblase zu belassen. je früher dass er sieht, worums bei UL geht, desto besser.


Das hier hat der Fragesteller nach der Diskussion geschrieben, ist der Beitrag über deinem:

Zitat

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für eure durchaus kontroversen Beiträge und die konkreten Tipps! 

Um es kurz zu machen: Ich habe mir die Antworten der "Verfechter der reinen UL-Lehre" zu Herzen genommen, bin von meinem ursprünglichen Plan (Rucksack mit Rückennetz-Belüftung, 28-38 Liter) abgewichen und habe stattdessen den Gram Comp 25 von Haglöfs (Kontaktrücken ohne Polsterung, 25 Liter, 320 Gramm) ausprobiert. Fazit nach 3 Tagen bzw. 145 Kilometern: Alles prima, meine Bedenken waren unbegründet, eure Antworten hingegen richtig und hilfreich - vielen Dank!


Wenn du dir wirklich sicher bist, dass du einen Rucksack mit Netzrücken brauchst, können dir hier einige Experten bestimmt ein passendes Modell nennen. Dafür brauchen sie aber genaue Daten über dich, deine Aktivitäten und Anforderungen. Es macht schon einen Unterschied, ob du damit drei Monate am Stück durch das Hochgebirge marschieren willst, oder ob du gemütliche Tagestouren planst. Auch wäre es interessant zu wissen, wie schwer deine Ausrüstung ohne Brennstoff und andere Verbrauchsgüter wie Nahrung ist. Wenn sie dann noch wissen würden, wie lang dein Rücken ist, könnte sie schon einmal ein paar für dich passende Modelle in den Raum werfen.

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@Solon

Bin seit Langem auf der selben Suche. Ergebnislos. Der beste Kompromiss bisher ist die Berghaus Fast Hike Reihe.

Die Osprey Exos/Levity sind mir zu schwer bzw. gefallen mir aus anderen Gründen nicht. Und sonst bleiben nur "Rücken auf "Plastik" Modelle" über.

Von der Lösung die Matte am Rücken zu haben halte ich als starker Rückenschwitzer nichts. 

bearbeitet von waal

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Das stimmt, da war meine pauschale Anfrage etwas unpräzise. Neben zwei Businessrucksäcken, habe ich derzeit einen Deuter 32l Air Comfort. Ich bin generell ein Mensch, der auf Reisen ein „weniger ist mehr“ vertritt. Eine Woche Businesstrip im Ausland? Flugreise? Ganz klar mit Handgepäck. ;-)

Die Anforderung ist ein Mischmasch aus Tagestour mit Übernachtung in Herberge/Hütte bis hin zur mehrtägigen Tour/Jacobsweg (was in Planung ist).

Gedanken zu den großen vier habe ich mir ansonsten schon gemacht. Volumen wie beim TE darf nicht zu begrenzt sein. Auf 25l runtergehen möchte ich eher nicht. Ich bin derzeit am Sondieren, wo ich noch alles Gewichtsreduktion machen kann, Rucksack fehlt aber als zentrales Element. 1,4 kg wie beim Deuter sind mir aber zu viel. Das ist schon mal ein Titanhobo (groß), den ich an Gewicht einsparen könnte. So meine Rechnung.

Da ich auch Verpflegung mitnehmen möchte und ab und zu Komfortdinge mitnehme (besagter Titanhobo, Survivalkram) Läuft es auf ein Volumen um die 40l hinaus. Mein Deuter mit derzeit 32l und Netzrücken ist auch für ne Tagestour mit Übernachtung und ein paar Komfortdingen nen Ticken zu klein (erst zu Himmelfahrt wieder festgestellt).

Rückennetz muss sein. Zpacks Arc Blast mit 42l Volumen im Rucksack und der Rest außerhalb wäre ein Kandidat. 

Der Fragesteller hat sich nach den Reaktionen  hier anders entschieden, ja. Ob er langfristig damit zufrieden ist, ist eine andere Geschichte. Ich bleibe bei meiner Anforderung und halte im Gegenteil und persönlich die Meinungen und Argumente „gegen Netzrücken“ für überzogen. Wer ihn nicht mag, darf gerne die Meinung haben, ich habe Beides probiert und bleibe bei Netzrücken.

bearbeitet von Solon

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vor einer Stunde schrieb Solon:

UL-Rücksäcke mit Netzrücken

UL sind Rucksäcke mit Netzrücken konstruktionsbedingt meist nicht (kenne keinen), es gibt aber recht leichte Rücksäcke mit Netzrücken.

vor 31 Minuten schrieb Harakiri:

Wenn du dir wirklich sicher bist, dass du einen Rucksack mit Netzrücken brauchst

...dann wäre das der Osprey Levity 45; durchaus interessantes Teil finde ich.

Ich würde aber mittlerweile auch eher abraten, aus Gründen die davor auch schon genannt wurden: Wenn du schweres Gepäck hast, ist es mit Netzrücken einfach schlecht verteilt, weil zu weit von deinem Körper weg; dann bekommst du schneller Schulter, Hüft- oder Rückenschmerzen. Da würde ich lieber schwitzen.

Oder: du hast schon richtig leichtes Gepäck, dann ist es aber meist nicht unangenehm einen Rucksack direkt am Rücken zu haben (finde ich). Ich würde daher empfehlen einen direkt anliegenden Rucksack mit Polstern für gute Belüftung auszuprobieren. Ich kann aus meiner Erfahrung den Terra Nova Laser 35 L 2019 empfehlen, der hat am Rücken links und rechts Polster, für mich ausreichend Belüftung. Finde ich ein gutes Einstiegsmodell, günstig aber schon recht leicht und noch fast alles dran was man von einem normalen Wanderrucksack so kennt.

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Danke für die Rückmeldungen bisher. Noch mal: Bitte nur mit Netzrücken. Ihr könnt mir nicht mit Gegenargumenten helfen, da „ich“ persönlich für „mich“ schon verschiedene Varianten durchhabe und es auf Netzrücken rausläuft. Wenn es für Euch anders besser läuft ist es schön für Euch aber nicht für mich.

@DickGischt: Gäbe es aus Deiner Sicht Alternativen zum Zpacks?

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Hee, der Levity hat einen Netzrücken.

Edit: dass ich noch andere Sachen geschrieben habe lag an deinem sehr minimalistischen eingangspost, war zeitgleich zu deiner ausführlicheren Beschreibung. Aber es gibt ja mit den Zpacks Arc haul dingern super Alternativen mit Netzrücken ;)

bearbeitet von grmbl

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Ich brauche auch das Gefühl vom Netzrücken. Komme mit dem direkt aufliegenden Rucksäcken schon seit der BW-Zeit nicht klar. Als Nummer grösser zum Deuter Futura 32 (mein Liebling seit ca 10Jahren!) hab ich mich für den Osprey Axos 58 entschieden. Allerdings noch nicht getestet. Nur Probe gepackt... Das hat mir bis jetzt ganz gut gefallen.

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Ich hatte auch eine weile gesucht bis ich für mich den richtigen Rucksack gefunden habe. Der Zpacks wurde es aus folgenden Gründen:

-leicht 

-belüfteter Netzrücken 

-genügend Volumen und gut zu komprimieren 

-große Netztaschen

-Wasserdicht

-gedeckte Farbe 

Ich wollte auch noch große Hüftgurttaschen und Schultergurttaschen. Gibt es extra. 

Als inennentasche habe ich den Decathlon Forclaz Kulturbeutel Ultralight genommen. Hat drei Fächer fürs Medikament, Hygiene usw bei 44g wenn ich das Gewicht richtig in Erinnerung habe. 

Komplett wiegt der Rucksack 735g (hab noch ein extra Polster im Hüftgurt) 

Ich habe sonst keinen Rucksack gefunden der mir das alles bietet. 

bearbeitet von DickGischt

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