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[Isomatte] Therm-a-Rest NeoAir UberLite

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vor 7 Minuten schrieb Chris2901:

@martinfarrent: Kauf eine und zerschneide sie doch mal für die "Wissenschaft".

Ich hatte tatsächlich die sehr kurzlebige Neigung, es demnächst in den südlichen Alpen drauf ankommen zu lassen. Wenn sich an der Stabilität der Außenhaut nichts geändert hat, wäre das ja sinnvoll. Aber ich warte lieber die Berichte der Early Adopter ab.

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Die Uberlite ist ja nicht generell 100 gr leichter. Gegenüber der XLite in Large spart die Uberlite 120 gr. Gegenüber der XLite Regular 100 gr und gegenüber der Xlite Small 60 gr. Könnte (muss aber nicht) daraufhin hindeuten, dass wirklich nur die Isolation gespart wurde, da die Gewichtsersparnis mit der Grösse der Matte abnimmt. Die XLite selbst ist ja ohnehin schon recht "filigran".

Da ich ohnehin immer eine Eva zum Schutz unter die XLite lege, wäre die Uberleite wirklich eine Überlegung wert. Was Haltbarkeit usw anbelangt ist wohl alles spekulativ, bevor das Ding nicht im Feldeinsatz getestet wurde. 

Der Vorgänger meiner XLite (war glaube ich einfach ne NeoAir) wurde mir zwei Mal ersetzt. Mit der XLite hatte ich bisher noch nie Probleme, ich behandle das Ding aber auch wie ein rohes Ei;)

Ich bin sehr gespannt, gleichzeitig auch ein bisschen skeptisch, soviel (?) Geld für eine Matte auszugeben, die dann doch einiges weniger isoliert. Dies zumal ich die Matte über 3 Jahreszeiten in den Bergen einsetzen, wo es doch mit der Xlite schon kühl werden kann.

 

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Das Außenmaterial fühlt sich auf jeden Fall deutlich dünner und auch weicher an, aber liegen läßt es sich bestens. Wie sich die Reflektionsfolien auf das Gewicht aus auswirken hab ich nicht gefragt, war auch vom Gewicht geblendet. Aber ein 2er R-Wert reicht in der Regel ja trotzdem noch als 3 Jahreszeitenmatte.

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Laut denen soll die Matte um die 150€ kosten. Ist schon ein sehr filigranes Teil und ohne Bodenschutz wollte ich sie nicht einfach so auf den Waldboden werfen. Rascheln tut sie normal.

 

Zm Thema Matteninnenleben:

Kumpel hatte wie ich noch ne TAR Neo aus aller erster Serie und er hat sie mal aufgeschnitten, weil sie kaputt war.
hätten wir ohne Mundschutz nicht machen sollen, so wiederlich war es.

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vor 9 Stunden schrieb Erbswurst:

Weniger Luftmatte gestattet jetzt natürlich mehr Schaummatte.

Mir erscheint das erst mal vernünftig.

Ein Widerspruch liegt aber darin, dass TAR unter anderem mit dem Packmaß der NeoAirs wirbt. Was hat man davon, wenn trotzdem eine sperrige Schaummatte erforderlich ist? (Bei der Xlite reicht aber nach meiner Erfahrung eine Tyvek-Unterlage, die ich sowieso sinnvoll finde.)

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vor 15 Stunden schrieb cafeconleche:

was nützt die mir unterwegs? Ich liege platt und kalt!

Auf langen Wanderungen kann man schon von dieser Garantie profitieren. @German Tourist hat unterwegs schon einige TAR Matten getauscht. Der gute Service ist also quasi zum festen Teil Ihres UL Konzepts geworden.

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vor 48 Minuten schrieb martinfarrent:

Ein Widerspruch liegt aber darin, dass TAR unter anderem mit dem Packmaß der NeoAirs wirbt. Was hat man davon, wenn trotzdem eine sperrige Schaummatte erforderlich ist? (Bei der Xlite reicht aber nach meiner Erfahrung eine Tyvek-Unterlage, die ich sowieso sinnvoll finde.)

Die Unterlage ist wohl auch vom Untergrund abhängig. Bei mir kommt es regelmässig vor, dass ich keine Wiese als Schlafplatz habe und da wäre mir eine Tyvekunterlage subjektiv doch zu wenig. Mag sein das es reicht, aber so ganz wohl wäre mir dabei nicht. 

Bei welchen Böden nutzt du die Tyvek für die XLite?

vor 42 Minuten schrieb SouthWest:

Auf langen Wanderungen kann man schon von dieser Garantie profitieren. @German Tourist hat unterwegs schon einige TAR Matten getauscht. Der gute Service ist also quasi zum festen Teil Ihres UL Konzepts geworden.

Mir wurden wie erwähnt zwei Matten auf Garantie ersetzt. Bei der einen wurde diese aber zuerst an den Hersteller geschickt, damit dieser die Matte überprüfen kann (wurde mir zumindest so erklärt). Ich konnte dann einige Tage später eine neue abholen. Möchte mich also auf Tour nicht auf einen eventuellen Vor-Ort-Ersatz verlassen müssen und würde da lieber auf Nummer sicher gehen. 

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@SouthWeststimmt. Auf bestimmten Zeitskalen klappt das bestimmt super. Also einerseits Wochenendtouren: Freitagabend Loch rein, Samstagabend halt platt geschlafen, Sonntag im heimischen Bett, Montag zu Globetrotter (inzwischen Rechnung mitnehmen, wenn mans gleich getauscht haben möchte, sonst machen die das nicht mehr m.W.) oder einschicken. Wenn der Service gut ist, hast du die neue vor dem nächsten Weekender in der Hand. Oder bei langen Touren, die nicht weit weg von Zivilisation führen: Matte kaputt, nächsten Outdoorladen googeln, Tour unterbrechen und in die zivilisierte Welt gehen / trampen/ Taxi nehmen, Matte einschicken, andere Matte kaufen, um auf irgendetws schlafen zu können. Aber dann hast du letzlich 2 Matten, die neue auf Garantie und die als Ersatz gekaufte. Naja, nach Ende der Tour kann man die eine dann hier in "Biete" einstellen.

Auch beim Bikepacking kann ich mir das prima vorstellen: Du legst einfach größere Strecken pro Tag zurück, und ein Umweg über die Zivilisation kostet nicht so viel Zeit.

Aber längere Touren, die weiter weg von Outdoorläden und ständig von DHL etc angefahrenen Gegenden führen (und das kann auch so etwas Vielbegangenes wie der Kungsleden sein) mag ich mir damit nicht vorstellen.

Fazit: Guter Service ist etwas Feines in Gegenden, in denen er angeboten werden kann, z.B. in Form von vorhandener Infrastruktur.

OT: In meinem Beispiel mit der Exped meines Freundes in Chile war das so: Exped kaputt, 4 Tage hart geschlafen, in einem Angelladen in einer aufstrebenden Stadt (Odyssee überhaupt etwas zu finden) eine dünne Schaumstoffmatte erstanden. Die ganze Zeit die kaputte Exped auch im Rucksack mitgeschleppt, um sie hier bei Globetrotter zu reklamieren. Eingeschickt. Exped sagt: Als Garantie machen wir das nicht, das können wir uns nicht vorstellen, dass das bei ordnungsgemäßer Benutzung passiert ist. Globetrotter hat es aus Kulanz repariert. Inzwischen ist die Matte aber an einer anderen Stelle großflächig delaminiert und deswegen auf Garantie getauscht worden, was, da der Globetrotter nur 2 km entfernt ist, hier auch supereinfach ging.

 

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vor 25 Minuten schrieb cafeconleche:

Auch beim Bikepacking kann ich mir das prima vorstellen: Du legst einfach größere Strecken pro Tag zurück, und ein Umweg über die Zivilisation kostet nicht so viel Zeit.

Das könnte leider Wunschdenken sein. In Frankreich gibt es beispielsweise immer weniger Outdoor-Läden in den kleineren Orten. OT: Ich musste mal 100 km radeln, um einen Ersatzschlauch zu bekommen. Selbst in touristischen Gebieten wie der Ardeche würde ich nicht davon ausgehen, mir allerorten eine Matte kaufen zu können. Die Reise dürfte in die nächste Decathlon-Stadt gehen - und somit u.U. eine erhebliche Anpassung der Route auslösen. :-( 

bearbeitet von SouthWest
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vor 11 Minuten schrieb martinfarrent:

Ich musste mal 100 km radeln, um einen Ersatzschlauch zu bekommen.

OT: Für nen Schlauch in den Outdoorladen? Bei uns gibts die doch in Fahrradläden (häufiger als Outdoorgeschäfte), in Baumärkten (häufiger als Fahrradläden) und sogar in großen Kaufhallen wie Kaufland (häufiger als Baumärkte). Ist das in Frankreich so anders?

bearbeitet von SouthWest
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vor 5 Minuten schrieb Ziz:

Für nen Schlauch in den Outdoorladen? Bei uns gibts die doch in Fahrradläden...

OT: ... und die fehlen in Frankreich zunehmend auch. :-( Infrastruktur, die uns selbstverständlich erscheint, kann in der Praxis (zumal im Ausland) dennoch fehlen. Umgekehrt verstünde kein Franzose die zunehmende Nichtexistenz kleinerer Lebensmittelläden im ländlichen Raum in Deutschland. 

bearbeitet von SouthWest
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vor einer Stunde schrieb cafeconleche:

-gekürzt- Also einerseits Wochenendtouren: Freitagabend Loch rein, Samstagabend halt platt geschlafen, Sonntag im heimischen Bett, Montag zu Globetrotter (inzwischen Rechnung mitnehmen, wenn mans gleich getauscht haben möchte, sonst machen die das nicht mehr m.W.) oder einschicken. Wenn der Service gut ist, hast du die neue vor dem nächsten Weekender in der Hand. Oder bei langen Touren, die nicht weit weg von Zivilisation führen: Matte kaputt, nächsten Outdoorladen googeln, Tour unterbrechen und in die zivilisierte Welt gehen / trampen/ Taxi nehmen, Matte einschicken, andere Matte kaufen, um auf irgendetws schlafen zu können. Aber dann hast du letzlich 2 Matten, die neue auf Garantie und die als Ersatz gekaufte. Naja, nach Ende der Tour kann man die eine dann hier in "Biete" einstellen. -gekürzt-

 

Also es gibt zwar sicherlich irreparable Schäden an solchen Luftmatten, aber normalerweise ist ein winziges Loch die Ursache für "Matte platt". Und da kann ich nur @Andreas K. zustimmen: Einfach auf Tour reparieren! Das Loch zu finden kann zwar ne halbe Stunde dauern, aber dann einfach Klebeflicken drauf und fertig! Weiter geht´s. Man hat maximal eine schlechte Nacht, bis morgens wieder genug Licht zum Loch-Finden vorhanden ist.

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Ja stimmt, meistens hat man nur ein Loch. Aber man hört auch von schlimmeren Dingen (siehe hier).

vor einer Stunde schrieb cafeconleche:

Aber dann hast du letzlich 2 Matten, die neue auf Garantie und die als Ersatz gekaufte.

Das stimmt bei TAR wohl so nicht. Du bekommst normalerweise direkt eine Ersatzmatte. Mir ist das zwar noch nicht selbst passiert, aber so habe ich es bei @German Tourist herausgelesen. Ansonsten hast Du das gut zusammengefasst. Nur auf sehr kurzen oder sehr langen Touren macht diese Strategie (sich auf TAR Austauschmatten im Schadensfall zu verlassen) Sinn. Auf einer 4 monatigen Tour ist es doch egal einen Abstecher zum nächsten Outdoorladen (man muss halt wissen wo es welche gibt) zu machen (zu Fuss oder per Bus) und dort gegebenenfalls mal einen oder zwei Tage zu warten.

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vor 2 Stunden schrieb zweirad:

Die Unterlage ist wohl auch vom Untergrund abhängig. Bei mir kommt es regelmässig vor, dass ich keine Wiese als Schlafplatz habe und da wäre mir eine Tyvekunterlage subjektiv doch zu wenig. Mag sein das es reicht, aber so ganz wohl wäre mir dabei nicht. 

Bei welchen Böden nutzt du die Tyvek für die XLite?

Mir wurden wie erwähnt zwei Matten auf Garantie ersetzt. Bei der einen wurde diese aber zuerst an den Hersteller geschickt, damit dieser die Matte überprüfen kann (wurde mir zumindest so erklärt). Ich konnte dann einige Tage später eine neue abholen. Möchte mich also auf Tour nicht auf einen eventuellen Vor-Ort-Ersatz verlassen müssen und würde da lieber auf Nummer sicher gehen. 

Was benutzt ihr dann als Unterlage? 

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vor 42 Minuten schrieb P4uL0:

Was benutzt ihr dann als Unterlage? 

=>

vor 14 Stunden schrieb zweirad:

Da ich ohnehin immer eine Eva zum Schutz unter die XLite lege, ..

OT: Mache ich auch so. Tyvek wenn ich denke dass das reichen wird, 5 mm EVA wenn ein klein wenig Redundanz auf abgelegenen autarken Touren wichtig sein könnte (und um zwischendurch und abends gemütlicher sitzen zu können).

Uberlite plus 5mm EVA wäre tatsächlich eine interessante Kombination für manche Touren. 

bearbeitet von SouthWest

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vor 1 Stunde schrieb SouthWest:

Das stimmt bei TAR wohl so nicht. Du bekommst normalerweise direkt eine Ersatzmatte. Mir ist das zwar noch nicht selbst passiert, aber so habe ich es bei @German Tourist herausgelesen. Ansonsten hast Du das gut zusammengefasst. Nur auf sehr kurzen oder sehr langen Touren macht diese Strategie (sich auf TAR Austauschmatten im Schadensfall zu verlassen) Sinn. Auf einer 4 monatigen Tour ist es doch egal einen Abstecher zum nächsten Outdoorladen (man muss halt wissen wo es welche gibt) zu machen (zu Fuss oder per Bus) und dort gegebenenfalls mal einen oder zwei Tage zu warten.

Das kommt auf das Land an. In den USA wurde mir die Matte anstandslos bei Händlern direkt getauscht, auch wenn ich sie dort nicht gekauft hatte. In Deutschland klappt das bei Globetrotter, wenn man dort gekauft hat. In Australien wurde erst nach dem telefonischen ok des Großhändlers getauscht. 

Und in Südkorea wurde ich mit diesem Anliegen nur milde angelächelt... 

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Man hat den Vorteil eine sichere Matte mit führen zu können, Martin, und die Luftmatte für den Komfort.

Die Schaummatte schützt dabei die Luftmatte vor Perforation und den Schläfer vor Unterkühlung, falls die Luftmatte doch kaputt geht.

Legt man die Schaummatte, die in voller Länge die Luftmatte schützt im Notfall in Torsolänge doppelt unter sich, wird das in den meisten Fällen ausreichen.

 

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vor 8 Stunden schrieb Erbswurst:

Man hat den Vorteil eine sichere Matte mit führen zu können, Martin, und die Luftmatte für den Komfort.

Das ist mir schon klar. Aber die Sperrigkeit der Doppellösung stört mich. Das kleine Packmaß der neuen Matratze wäre mir mindestens ebenso wichtig wie das Gewicht - aber eine zusätzliche Schaummatte würde beide Effekte mehr als wettmachen.

250g + 130g (halbe Exped Doublemat) = 380g. R-Werte addiert: 3,2. Packmaß: mehr als verdoppelt (gegenüber der Xlite im Alleinbetrieb)

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vor 12 Minuten schrieb Erbswurst:

Du bist ein unverbesserlicher Sommercamper, Martin!

...

Wenn der Boden gefroren ist, sieht man das anders. Da hat man Sorge, sich den Hintern ab zu frieren!

Verstehe ich jetzt nicht. Die Xlite hat solo denselben R-Wert wie die mögliche Kombi Uber/Schaum - bei weniger Gewicht und Volumen. Und nur um diese Gegenüberstellung geht es mir.

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