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Ultraleicht Trekking

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Die Strecke der Tour habe ich so gewählt, dass neben öffentlichen Verkehrsmitteln nur die eigene Muskelkraft zur Fortbewegung eingesetzt wurde. Start- und Zielpunkt war der Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen. Mit dem ersten Zug von Berlin über München kann man 13:00 Uhr dort sein. Anschließend bin ich, vorbei am Olympiagelände, zum Eckbauer aufgestiegen (Bildmitte), und dort war dann auch der erste Übernachtungsplatz.

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Bei leichten Plusgraden und später einsetzendem Schneefall habe ich dort am einzig geeigneten Baum die Hängematte aufgehängt und auf einem Plateau oberhalb das Zelt errichtet. Über die Erfahrungen beim Lagerbau und Schneeschmelzen berichte ich im nächsten Teil.

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Der zweite Tag führte bis Mittag über eine relativ leicht zu bewältigende Wegstrecke bis zur Elmauer Alm (links), die auch noch von vereinzelten Winterwanderern frequentiert wird. Ab dem König-Ludwig-Weg habe ich in den folgenden zwei Tagen nur noch drei Leute getroffen.

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Von der Lawinengefahr im ersten Abschnitt wusste ich, aber da in den letzten 10 Tagen kein Schnee mehr gefallen war, habe ich dieses Risiko gering eingeschätzt.

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Die kurzen steilen Hänge hatten ihre Schneelast schon vor Tagen abgeworfen.

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Über die Wettersteinalm bin ich dann bei inzwischen deutlichen Minusgraden zum Schachensee aufgestiegen und habe dort an der Baumgrenze auf etwa 1800 m das zweite Lager errichtet.

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Nach Einbruch der Dämmerung gingen die Temperaturen bis zum nächsten Morgen auf -15 Grad in den Keller. Den sternklaren Himmel hatte ich am einzig geeigneten Baumpaar (Beschreibung im nächsten Teil) beim Einschlafen und Aufwachen immer im Blick, weil ich kein Tarp aufgespannt hatte.

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Der Rückweg am dritten Tag sollte eigentlich pures Genusswandern sein, aber es kam - leider - anders.

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Nach Empfehlung von zwei Tourengehern, die am Vormittag schwer bepackt den Lagerplatz passierten und über meine Anwesenheit und die Größe meines Rucksacks ziemlich perplex waren, bin ich rückzu links auf den Kälbersteig abgebogen, der bis ins Partnachtal führt. Leider ist es mir an der Schlüsselstelle in Ermangelung jeglicher Wegzeichen und Spuren nicht gelungen, den richtigen Weg zu finden.

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Ich musste deshalb über zum Teil gefrorene Wasserfälle in äußerst heiklem Gelände ins Tal absteigen und dann dort einen knietiefen Bach durchwaten. Mit einbrechender Dunkelheit bin ich auf der anderen Talseite wieder in Richtung Partnachalm aufgestiegen und habe dort das dritte Lager errichtet.

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Der letzte Tag bestand aus dem unproblematischen Rückweg zum Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen.

 

bearbeitet von SouthWest
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@OmorotschkaNa ja, ganz fertig ist es bis jetzt noch nicht. Ich will noch einige weitere Tie Outs in der Mitte der Seitenkanten und Seitenflächen anbringen und außerdem eine Klappe, die bei Nichtnutzung das Loch fürs Ofenrohr verschließt. Dazu brauche ich noch mehr Magneten, wie du mir einen mitgebracht hast. Könntest du mir mal den Link dafür schicken?

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Spitze Bericht, in der Gegend bin ich auch gerne aber lieber im Sommer. Das Thema NASSSCHNEELAWINEN solltest Du im Hinterkopf haben, ist nicht ohne. Hat erst vor ein paar Tagen einen aus Cham erwischt.

Bin gespannt auf die Fortsetzung!

Wie bist Du trockenen Fußes durch den Bach gekommen ??

Gruß Ek

bearbeitet von SouthWest

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vor 1 Stunde schrieb doman:

@OmorotschkaNa ja, ganz fertig ist es bis jetzt noch nicht. Ich will noch einige weitere Tie Outs in der Mitte der Seitenkanten und Seitenflächen anbringen und außerdem eine Klappe, die bei Nichtnutzung das Loch fürs Ofenrohr verschließt. Dazu brauche ich noch mehr Magneten, wie du mir einen mitgebracht hast. Könntest du mir mal den Link dafür schicken?

https://www.modulor.de/rundmagnet-neodym-silber.html

Die genaue Größe hab ich leider vergessen. Es hängen dort hinter einem Tresen einige an der Wand. 

Bei ebay oder Aliexpress gibts die Magnete sicher noch günstiger. 

... tolle Fotos. Mir ist mit @mawi vor kurzem auch ein Opinel beim Holzspalten einfach abgebrochen :???:

Grüße, Martin

bearbeitet von Omorotschka

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@EinzelkämpferIm unteren Teil des Weges gab es lediglich verharschten Altschnee, von dem keine Lawinengefahr mehr ausging. Und durch den Bach bin ich keineswegs trockenen Fußes gekommen, vielmehr waren beide Beine, mit Schuhen, zwei  Paar Socken und zwei Paar langen Merino-Long Johns bis an die Knie klatschnass - bei Temperaturen knapp unterhalb des Gefrierpunktes. Aber nach der Erfahrung des Abstiegs, besser gesagt der Erleichterung, dieser Gefahr entronnen zu sein, habe ich diese Querung ohne zu zögern an einer beliebigen Stelle vorgenommen. Die Sachen habe ich dann großteils auch noch am selben Abend trocknen können. Auf dem letzten Bild sieht man die Socken oben im Zelt am Mittelpfosten hängen. Das andere Paar hatte ich, zusammen mit den klammen Long Johns über Nacht im Schlafsack an - und sie waren am Morgen völlig getrocknet. Das war auch eine neue Erfahrung für mich, dass bei Minusgraden nasse Sachen im Schlafsack trocknen.

@Omorotschkadanke, stimmt, du sagtest ja schon, dass die Magnete von Modulor sind. Muss ich mir holen.

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Richtig! Was ich alles dabei hatte, habe ich im ersten Teil beschrieben. Das Tarp kam aber nur in der ersten Nacht zum Einsatz. Auf dem Bild oben siehst du auch, wie breit die Abdeckung am Kopf- bzw. Fußteil ist, nach der du im Hängemattenforum gefragt hattest.

bearbeitet von doman

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Gast
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      Zum Verkauf kommt ein UL Slingfin Split Wing Bundle bestehend aus Tarp, Innenzelt, Apsis und sechs Heringen. Außer zu einem Probeaufbau im Garten, wurde es nur einmal für eine Übernachtung im Wald genutzt. Das Zelt hat keinerlei Beschädigungen oder Abnutzungsspuren.
           
       

       
      Weitere Infos und Bilder finden sich beim Hersteller: https://www.slingfin.com/products/splitwing-bundle
      Da der Neupreis 450 Euro war, soll es für faire 370 Euro weiterverkauft werden.

      Bitte beachtet folgenden Hinweis:
      Es handelt sich um das von @Altes Mädel angeschaffte Set, dass sich aufgrund des niedrigen Eingangs für ihren Bedarf als nicht geeignet erwiesen hat. Ich verkaufe es für sie, da wir uns persönlich kennen und sie im Forum noch kein eigenes Angebotsrecht hat. Somit bin ich eurer Verkaufspartner: Alle Rückfragen und die Abwicklung laufen ausschließlich über mich.
       
       
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      https://smile.amazon.de/dp/B0772QQSN7/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_3svWEb9X2M86J
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      Teil 1: Anreise
      Ach, wäre die Rückreise nur so einfach gewesen! Leider verlaufen die Geschichten, die das Leben schreibt, selten so gradlinig.

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      Von Tromsø aus ging es dann in einem kleinen Flieger in den richtig hohen Norden. In der Maschine hätte man nicht einmal eine Schulklasse unterbringen können. Wir hatten freie Platzwahl. Ich guckte den ganzen Morgen lang aus dem Fenster und verfolgte mit den Augen die Sonne, die schüchtern am Horizont ihre Bahnen zog. Hinter Hammerfest wurde es dann richtig hell und beim Anflug von Berlevåg konnte ich bereits mein Ziel aus der Vogelperspektive betrachten. Die Insel war ein einziges weißes Schild, das sich erhaben aus dem von Eisschollen übersäten Beringmeer hervorhob.




      Die kleine Dash 8-100 erreichte nur geringe Höhe zwischen den Stopps. Unter mir sah ich zwei dicke Wale, die nach Luft schnappten. Wenig später erreichten wir meinen Startort, Vardø. Der Flieger schlitterte über die eisige Landebahn und wir liefen in das kleine Häuschen, in dem auf vielleicht 50m² alles von Check-In bis Gepäckannahme erledigt wurde. Wir bekamen unser Gepäck direkt aus dem Bauch des Flugzeuges gebracht. Als letzte Person verließ ich das Gebäude und verstaute in der kleinen angebauten Laube, die als unbeheizten Verschlag für Raucher diente, mein Gepäck im Rucksack. Draußen wartete die Sonne auf mich. Ich schnallte die Spikes unter meine Stiefel und machte mich auf zum Unterseetunnel, den ich durchqueren musste, um in den Ort zu gelangen. Er war der älteste Tunnel seiner Art in Norwegen und etwa drei Kilometer lang.

      Nachdem ich etwa einen Kilometer über die vereiste Straße schleppte, spannte ich meine orange Daunenjacke auf den Rucksack, um im nasskalten Tunnel gut sichtbar zu sein, und stapfte gemächlich in die Tiefe. Was anfangs noch wenig störend war, wurde mit zunehmender Tiefe immer unangenehmer. Ich erreichte den tiefsten Punkt des Tunnels und begann den Aufstieg.
      Nach einigen Metern hielt neben mir ein alter Geländewagen an. Die alte Frau gestikulierte unmissverständlich und ich verfrachtete meinen Rucksack neben ihrem Hund, bevor ich auf dem Beifahrersitz Platz nahm. Tommen (?) fuhr sprach nur Finnisch und Norwegisch. Sie setzte mich direkt am Dorfladen ab und verabschiedete sich von mir. 

      Da ich keinen brauchbaren Brennstoff im Laden fand, zapfte ich etwa zwei Liter Benzin an der Tankstelle ab und füllte großzügig meine Brennstoffflaschen. Immerhin gab es eine Menge kalorienreiches Futter, mit dem ich meinen Rucksack vollstopfen konnte.




      Ich erkundete etwas den verschneiten Fischerort, besichtigte die Insel mit ihren Sehenswürdigkeiten und näherte mich erneut dem Tunnel. Diesmal durchschritt ich ihn komplett. Nun lag nur noch verschneite Tundra zwischen mir und meinem Ziel! Ich schnallte mir die Schneeschuhe unter die Füße und lief in Richtung meines ersten Wegpunktes. Die Sonne blendete. Alles war weiß, der Himmel war strahlend blau. Eine frische Brise fegte über die verschneite Landschaft. 



      Nach etwa 5km stelle ich mein Zelt auf, als ich das erste Hochplateau erreichte. Die Sonne blinzelte verlegen hinter den Schneefeldern. Ihre Strahlen wärmten kaum noch. So legte ich mich also am frühen Nachmittag hin. Nun konnte ich endlich den Schlaf nachholen, den ich in der vorherigen Nacht vermisste.
      Trotz -10°C schlummerte ich wie ein Baby. Genauer gesagt wurde ich ständig wach und musste immer wieder dem Ruf der Natur folgen. Der Schlafsack war ziemlich warm und ich öffnete ihn ein Stück weit. Beim nächtlichen Blick aus dem Zelt staunte ich nicht schlecht. Grüne Lichter flackerten schwach am Himmel. Leider war die Aurora Borealis wenig fotogen. Trotzdem war das Schauspiel unvergesslich.
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      Ich hatte es in meiner Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus ja bereits erwähnt. Seit Jahren träumen ich von der einen (!) Ausrüstung, mit der ich meine Wanderungen und Touren unternehmen möchte. 
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      Um das Thema nicht in verschiedenen Fäden ausufern zu lassen, möchte ich alles in diesem Faden führen. Dabei werde ich mich Stück für Stück durch meine Kisten und Schränke wühlen und so nach und nach mit euch zusammen das Optimum finden - so zumindest der Plan. Die Ausrüstungsgegenstände die „aussortiert“ werden, können von euch gerne erworben werden, schickt mir einfach eine PN.
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      Seid gerne dabei und geht mit mir auf diese virtuelle Tour durch meine Ausrüstungsschränke! 
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      Hallo Zusammen,
      habe eben das neue Zpacks Free Duo Tent entdeckt und bin wirklich begeistert!
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      Ich bin am überlegen mir die Version in "Spruce Green" zuzulegen und möchte gerne wissen, ob sich jemand das Zelt bereits gekauft hat und erste Erfahrungen / Eindrücke teilen möchte? Gibt es derzeit eine qualitativ gleichwertige aber günstigere Variante?
      Sollte ich das Zelt aus der USA bestellen kommen zusätzlich 19% Mehrwertsteuer und 12% für das Zelt hinzu, richtig?
      (Sorry für die doofe Frage, habe noch kein Zelt aus dem Ausland bestellt)
      Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
      Liebe Grüße, Steffi
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