Geschrieben 26. September 20197 Jr. Endlich konnte ich den Westweg fortsetzen bzw. zu einem Teil auch wieder neu beginnen. Gestartet bin ich diesmal nicht in Pforzheim, sondern in Forbach. Forbach ist der erste größere Ort auf dem Westweg nach ca. 45 km. Ich hielt mich vor Beginn der Wanderung noch zwei Tage in Forbach auf, um etwas Ahnenforschung zu betreiben. Witzigerweise trägt ungefähr ein Drittel der Forbacher Bevölkerung meinen Nachnamen, was den Schluss zuließ, dass vor 200 - 300 Jahren einige Forbacher in meine Geburts/Heimatstadt Bremen ausgewandert sein könnten.. Forbach hat eine in Europa einzigartige Holzbrücke, die über das Flüßchen Murg führt.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Am 17.09. startete ich bei bestem Wanderwetter erneut den Westweg: Der Weg begann vielversprechend als steiniger Singletrail.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Das erste Stück des Weges führte mich vorbei an der Schwarzenbachtalsperre hinauf auf die Badener Höhe.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Die Talsperre wird vom Schwarzenbach gespeist... unglaublich, dass so ein kleiner Bach soviel Wasser aufbringen kann, um ein ganzes Tal zu füllen.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Weiter ging es von der Badener Höhe über die ersten Höhenzüge bis zum höchsten Berg im Nordschwarzwald, der Hornisgrinde:
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Unterhalb der Hornisgrinde befindet sich der Mummelsee, an dessen Ufer ein äußerst kitschiges Schwarzwaldhotel steht inkl. Schinken/Kuckucksuhrenverkauf etc. ... schnell weg hier! Eigentlich wollte ich nur ein kleines Stück über die Hornisgrinde hinaus, um mich dort in eine Schutzhütte zu hängen..allerdings scheint es diese Hütte nicht mehr zu geben. Ordnungswidrigerweise hängte ich mich dann bei stürmischen Wind mitten auf dem Seekopf in eine kleine Fichtengruppe.. das war eine ungemütliche erste Nacht. Der nächste Morgen empfing mich allerdings mit strahlendem Sonnenschein..
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Es war trotzdem überraschend kalt.. es wurde jedoch schnell wärmer, sodass ich mich schnell entblättern musste.. Die Gipfel zwischen Hornisgrinde und Schliffkopf sind großartige Hochheide bzw. Hochmoorflächen... erinnert fast ein wenig an das skandinavische Fjell.. Bearbeitet 26. September 20197 Jr. von J_P
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Die Bilder fangen es evtl. nicht so ein, wie ich es wahrgenommen habe...
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Die zweite Nacht verbrachte ich hängend in einer Schutzhütte.. Am Westweg gibt es viele Schutzhütten... theoretisch kann man Zelt/Tarp zu Hause lassen und nur die Schutzhütten nutzen.. Ich hatte das StS-Ponchotarp und das SMD GWC dabei.. quasi ein dach fürs Hängen und ein Tarpzelt für den Boden. Das GWC kam kein einziges Mal zum Einsatz.. :-/
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Klasse Impressionen ... und der tolle Virga 2 ist auch wieder dabei
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Weiter ging es Richtung Hausach.. Am 20.09. sollte eine Freundin für einen Tag zu mir stoßen, daher konnte ich langsamer starten. Treffpunkt sollte die Freiersberger Hütte sein..
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Bis Hausach in Sichtweite kam... in Hausach hatte Ich spontan ein Zimmer in einer Pension gebucht..
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Am folgenden Tag regnete es und war neblig.. Ich lief an diesem Tag über 40 km bis zur Schutzhütte am Doldenbühl. Der Vorteil an Regentagen: Man macht kaum Pausen (ich zumindest nicht). Nachteil: Ich ließ die Kamera im Rucksack.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Am darauf folgenden Tag war das Wetter wieder ok.. da mich am Sonntag ab Titisee ein Kumpel bis nach Basel begleiten sollte, hatte ich mir vorgenommen bis zur Weißtannehöhe zu gehen, um dann am nächsten Tag gemütlich nach Titisee zu schlendern, um Ihn am Bahnhof abzuholen. Bearbeitet 26. September 20197 Jr. von J_P
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Es kommt immer anders als man denkt: Kumpel abgesagt und Ich Zeit verloren... Ich wollte heute auf den Feldberg... von der Weißtannenhöhe aus gesehen ca. 32 km ... also absolut normales Tagespensum wie Ich dachte.. Der unschöne Titisee mit seinem angrenzenden Schwarzwaldkitschort war schnell erreicht... ich dachte nur wieder schnell weg und rauschte durch den Ort.. Bearbeitet 26. September 20197 Jr. von J_P
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Der Anstieg war anstrengend.. und es war noch relativ warm..
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Unfassbar welche Menschenmassen sich auf dem Feldberg tummelten.. auf dem Westweg-Pfad hinauf zum Gipfel war Ich komplett alleine unterwegs, oben jedoch Halli-Galli. Daher habe ich nur wenige Pflichtbilder gemacht und bin schnell weitergezogen.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Auch die Abschnitte auf der anderen Seite unterhalb des Feldberges waren voller Menschen.. klar es war Sonntag, aber sowas hatte ich nicht erwartet. Da für die kommende Nacht massiver Regen angesagt war, ergriff ich die Gelegenheit und nahm mir spontan ein Zimmer Im Berggasthof Stübenwasen ca. 5 km vom Feldberggipfel entfernt. Definitiv die richtige Entscheidung gewesen..ab 0:30 Uhr kamen Wassermassen runter.. Bearbeitet 26. September 20197 Jr. von J_P
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Der nächste Tag begann mit Niesel und Nebel... was Ich morgens noch nicht wusste: Es würde der längste Tag für mich werden.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Heute war es leerer... Am Anstieg zum Belchen begegnete Ich niemandem.
Geschrieben 26. September 20197 Jr. Autor Nach Pommes und Kaffee im Belchenhaus, begann Ich den Abstieg... und ich muss sagen das dieses Stück zu den schönsten Passagen des ganzen Westweges gehört.
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