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Ultraleicht Trekking
RiRa

Haut auf Plastikmatte unter Quilt?

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Hallo zusammen,

vielleicht bin ich ja ein Sensibelchen, aber .....

Ich möchte gerne auf einen Quilt umsteigen und sehe ein Problem:

Wenn es nicht Winter ist, habe ich nichts langes an beim Schlafen und würde dann unter meinem (zukünftigen) Quilt mit der nackten Haut auf einer Kunststoff-Isomatte irgendeiner Art liegen. Das stelle ich mir irgendwie unangenehm vor.

Bin ich da ein Seelchen? Übersehe ich da etwas? oder wie löst ihr Quilter das?

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Hat sich bislang noch nie unangenehm angefühlt - weder bei einer TaR Z-Lite, GG Thinlight noch einer Hikenture Luft-Iso. Ist ja auch nie einfach nur eine klassische Plastikfolie, sondern schon etwas angenehmeres Material. ;)

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Btw, wenn ich schlafe spüre ich.... was? Und nach einem anstrengenden Tag schläft es sich nochmal besser ein. Die aktuellen Matten haben zudem eine eher textile Oberfläche, so das für mich dann kein Problem ist.

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vor 21 Minuten schrieb kra:

... Die aktuellen Matten haben zudem eine eher textile Oberfläche... 

kannst du mal ein konkretes Beispiel nennen? Ich kenne eigentlich alle aktuellen Matten und habe sie regelmäßig in der Hand, textile Oberflächen finde ich persönlich da nur bei den selbstaufblasenden Matten. Würde mich interessieren auf welche Matten du das beziehst bzw. welche du als "textil" empfindest. 

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vor einer Stunde schrieb RiRa:

Wenn es nicht Winter ist, habe ich nichts langes an beim Schlafen und würde dann unter meinem (zukünftigen) Quilt mit der nackten Haut auf einer Kunststoff-Isomatte irgendeiner Art liegen.

Hab zwar keinen Quilt, ich würde aber unabhängig davon im Sommer ein leichtes Seiden-Inlet empfehlen, erhöht die Lebensdauer des Quilts/Schlafsacks. Ich bin auch zu faul den zu waschen, so spare ich mir das (sehr lange).

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vor 42 Minuten schrieb yoggoyo:

kannst du mal ein konkretes Beispiel nennen? Ich kenne eigentlich alle aktuellen Matten und habe sie regelmäßig in der Hand, textile Oberflächen finde ich persönlich da nur bei den selbstaufblasenden Matten. Würde mich interessieren auf welche Matten du das beziehst bzw. welche du als "textil" empfindest. 

Ich hatte heute gerade eine Exped Airmat 5 LW in der Hand und empfand die Oberfläche als soweit strukturiert, das sie mich, unter den oben gegebenen Randbedingungen (müde von einem guten Tag) als ausreichend angenehm empfunden habe.

Der Vorschlag von @grmbl ist ebenfalls beherzigenswert - wobei ich je nach Decke einen Überzug über die Airmat bevorzugen würde.

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vor einer Stunde schrieb kra:

Ich hatte heute gerade eine Exped Airmat 5 LW in der Hand und empfand die Oberfläche als soweit strukturiert, das sie mich, unter den oben gegebenen Randbedingungen (müde von einem guten Tag) als ausreichend angenehm empfunden habe.

Der Vorschlag von @grmbl ist ebenfalls beherzigenswert - wobei ich je nach Decke einen Überzug über die Airmat bevorzugen würde.

Okay, da gebe ich dir Recht. Exped fühlt sich noch am "textilartigsten" an. 

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Habe kein Problem damit, mit nackter Haut auf den Neoair-Matten zu liegen. Habe mir das anfangs auch schwitziger oder rutschiger vorgestellt, aber in der Realität schläft es sich ganz angenehm. Probier es doch einfach mal aus? Ansonsten könnte ich mir vielleicht einen dünnen Seidenüberzug vorstellen, der wiegt dann aber bestimmt mindestens 40-50g. 

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Das Nylon von Quilt hast du dann auch auf der nackten Haut. Weil ich das auch alles nicht so prickelnd finde schlafe ich idR in einer sehr dünnen Merino-Unterhose (lang) und irgendwas langärmligem oben. Ist idR nicht viel schwerer aber vielseitiger als die Lösung mit einem Inlet. Zumal das Inlet die Idee hinter einem Quilt, dass man auch mal ein Bein rausstrecken kann, wieder ab absurdum führt. 

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Ich nutze seit ca 20 Jahren diese Strandtücher. Irgendwann mal auf den Balearen gekauft / geschenkt bekommen.
1 Tuch davon kommt immer noch mit. Das Gewicht von ca 180g, bei 120 x 160 cm, rechnet sich nur durch Multi-Use als:

  • Strandtuch
  • Kleid / Wickelrock
  • Sonnensegel (zwischen Wanderstöcken aufgespannt, mit Fransen anknoten)
  • Halstuch
  • Kopftuch / Sonnenschutz
  • Handtuch (Notfalls. Sonst Bettlaken nass ;-) )
  • Matratzenbezug
  • Kühlung ( in nasses Tuch einwickeln, Menschen oder Getränke)
  • Kopfkissenhülle
  • Einkaufstasche für leichte - mittelschwere Einkäufe. Einfach Enden zusammen knoten zu einem Beutel
  • Als Verband und Armschlinge musste es auch schon mal herhalten

Ursprünglich habe ich das Strandtuch nur als Bettlaken eingepackt, aus dem selben Grund wie @RiRa, auf einer mehrtägigen Wanderung auf Korsika. Die damals leichte Therm a rest mit gelochtem Schaumkern war mir zum so drauf schlafen zu, mhh, unbequem, rau, ungewohnt,...
Ich schlief damals in T-Shirt und Unterhose im geöffnetem Schlafsack. Die Dinger waren mir schon immer zu eng. Also so eine Art Vorgänger-Quilt.

Auf dieser Wanderung habe ich die vielen Einsatzzwecke des Tuches entdeckt und besonders den Sonnenschutz lieben gelernt. Bin aber auch ein Schattenkrabbler. Sobald ich krabbeln konnte, ab in den Schatten.

Vielleicht gibt es eine ähnliche, leichtere Variante für dich, bis du dich an den Stoff der Matte gewöhnt hast.
Kannst du dein Handtuch nutzen, für die Stücke, wo deine nackte Haut mit der Matte in Kontakt kommt? Oder ein T-Shirt drüber ziehen?

Nur so, als Denkanstoss....

20200605_171158[1].jpg

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+1 für die Meinung von @zeank. Ich hab auch im Sommer die lange Unterwäsche dabei. Das Langarmshirt ist meist weniger stinkig als das Wander-T-Shirt und kann daher als Rückfahr- oder Restaurant-Shirt verwendet werden und außerdem hatte ich bisher noch keine Wanderung ohne Kälte-Einbruch, da ist lange Unterwäsche schon fein. Wandere auch auch so gut wie nie im richtig heißen Hochsommer und in südlichen Gegenden.

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Das ist sicher etwas von der eigenen Empfindlichkeit (und dem Schwitzverhalten) und der Isomatte abhängig.

Ich selbst bin auch dazu übergegangen, lange Schlafsachen zu tragen, nachdem es ein paar (wenige) Male mir zu klebrig auf der Matte war. Das ging mir insbesondere mit der Z-Lite so. Auf Evazote war es glaub ich weniger ein Problem.

Die Male in denen es aber unangenehm auf der Matte war, waren wahrscheinlich auch eine Kombination aus folgendem: abends keine Waschmöglichkeit gehabt, morgends noch etwas länger weiter geschlafen, obwohl die Sonne schon auf mich raufschien und eben der glatten und folierten Oberfläche der Z-Lite.

Ich würde sagen, wenn du die Möglichkeit hast, dann probier es mal aus (Notfalls einfach zu Hause mit der Bettdecke auf der Isomatte pennen). Meine Schlafsachen trage ich auch ansonsten mal und bieten mir mehr Flexibilität. Und das Quilt-Gefühl mag ich von Frühling bis Herbst einfach sehr.

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    • Von oidmaps
      Ahoj,
      ich lese ja öfters, dass Quilts im Prinzip kleiner und leichter seien als Schlafsäcke bei gleicher Wärmeleistung, wenn die Isomatte mitgedacht wird.
      Wenn ich mir aber Bilder anschaue, dann sind die Quilts auch irgendwie so gemacht, dass sie unten komplett schließbar sind;‌ sehe da dann nicht wirklich was daran dann kleiner sein soll.
      Wenn ich jetzt (als Sommervarianten) Therm-A-Rest "Vesper 32F/0C" (Quilt) und Therm-A-Rest "Hyperion 32F/0C" (Schlafsack) in der Größe "Regular" vergleiche, die den selben Temperaturbereich haben, so ist das Quilt nur 20g leichter (Füllmasse: 10g weniger), und Packmaß um 1cm dünner. Das ist ein kleiner Unterschied, aber doch ein sehr kleiner.
      Da frage ich mich, warum die Quilts im Vergleich zu Schlafsäcken mit mindestens 3/4-Reißverschluss so wirklich besser sein sollen;‌ sehe eher minimale Unterschiede und schlussfolgere für mich, dass die Entscheidung "Quilt" oder "Schlafsack" eher die untergeordnete ist, nachdem der Rest passend gefunden wurde und es danach vllt. noch eine Option zwischen den beiden gibt.
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    • Von sompio
      Moin!
      Biete einen As Tucas Sestrals Poncho.
      Farbe: außen rot, innen schwarz.
      Füllung: Climashield APEX 200
      Größe: M
      Weite: Regular
      Gewicht: 693 g
      5 Nächte in voller Schlafkleidung genutzt. Immer luftig im mitverkaufen As Tucas Aufbewahrungsbeutel aus Baumwolle gelagert.
      195 € (+Versand oder Abholung in Berlin)





    • Von konstantin
      Wie anderswo schon aufgemacht: ich suche mir gerade zügig meine Ausrüstung für eine baldige Sommertour zusammen; und all das gute Zeug ist aktuell ausverkauft/auf Wartelisten. Wer also noch seinen begehbaren Gear-Kleiderschrank (bzw. den gar-nicht-UL-Seecontainer im Garten...) erleichtern will... ich suche: 
      - Quilt: 200-350g Daune, Ziel 5-7°C | für Seitenschläfer: Platz an der Schulter, aber gut schließbarer Kragen | am liebsten geschlossene Fußbox | <300€ 
      - Rucksack: gerne am robusteren Ende der UL-Skala, 45l, Hüftgurt. Preis je nach Modell, und für gut befundenes MYOG gerne auch
      (Gerne mit Gebrauchsspuren, gerne sachgerecht repariert.)
    • Von Lukas
      Hallo,
      ich wollte nun mal auf ein Quilt umsteigen und bin auf den Cumulus Comforter L500 gestoßen. Diesen würde ich noch mit Hydrophobic Down füllen lassen um mien Cowboycamping zu optimieren. Er ist kein Klassischer Quilt. Werde ihn aber so nutzen. Im Internet gibt es nur kaum was über Ihn. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Reihe von  Cumulus. Auf der anderen Seite steht der Cumulus Quilt 400 ich würde wie seht Ihr das? Da ich gerne einen Quilt hätte mit Komfort Temperatur 0 Grad. Cumulus quilt 450 Komfort -1 (Etwas overkill oder nicht?) Oder würdet Ihr mir zum 450 er Raten ohne Hydrophobic Down? Die Hydrophobic Down halte ich für perfekt falls die Kondensation dann doch mal stärker ist als gedacht.
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      Nachdem ich angekündigt habe meinen Quilt vorzustellen will ich mal zur Tat schreiten. Einige haben ihn beim MYOG-Treffen schon gesehen.
      Material:
      - Hauptmaterial auf beiden Seiten ist das 10den Ripstopnylon von extex https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-daunendicht-ultraleicht-10den-27g-qm.html
      - Die Kammern werden getrennt durch 25g Moskitonetz https://www.extremtextil.de/moskitonetz-polyamid-155-maschen-qcm-25g-qm-ultraleicht.html
      - Es wurden 450g Daune 860cuin verwendet https://www.extremtextil.de/daune-860cuin-250g.html
      Der Quilt ist oben 138cm breit und läuft gleichmäsig auf unten 108cm zu. Die Länge beträgt 210cm. Die Kammern sind jeweils 13cm breit und haben eine Höhe von 8cm.
      Die Fußbox wird unten mit einer schmalen Schnalle und Druckknöfen geformt und über einen Gummikordel in einem Kanal geschlossen. Der Kanal ist um 2,5cm nach innen verschoben, damit sich das Loch, das beim zusammenziehen des Kordels entsteht geschlossen wird (Beim nächsten Qilt würde ich hier eventuell noch 1cm zugeben.
      Zum Schließen oben ist ebenfalls ein Kanal mit Kordelzug und eine Schnalle angebracht.
      Seitlich sind auch noch T-Stopper angebracht um den Quilt mit der Isomatte zu verbinden.
      Als Berechnungshilfe für die Kammern habe ich eine Excel-Tabelle geschrieben, die ich schon einmal in einem Thread hochgeladen habe. Diese stelle ich hier auch noch einmal zur Verfügung. Quilt berechnung.xlsx
      Genäht wurde mit 70er Microtex und Rasant 75 https://www.extremtextil.de/rasant-75-naehgarn-polyester-baumwolle-corespun-1000m.html. Die Moskitonetzstreifen wurden mit Krepband auf die eine Stoffhälte aufgeklebt und dann vernäht. Anschließend auf ein streifen nach dem anderen auf die andere Hälfte aufgeklebt und vernäht. Anschließend die Längsseiten einmal eingeschlagen und vernäht. Eine Längsseite dann mit einer Naht verschließen und die Kanäle auf die obere Hälfte nähen. Dies kann auch schon vorher gemacht werden. Anschließend die ober und unterseite noch vernähen, dann kann der Quilt schon befüllt werden. Ich habe die Kammern eine nach der anden befüllt und die Daune weit nach hinten geschoben. Dadurch musste ich die Kammern nicht gleich vernähen oder zukleben. Vernäht wurde erst nach der Befüllung.
      In Madeira ist er auch schon zum Einsatz gekommen und wurde als gut und warm (bei Temperaturen von unter Null Grad auf dem Pico Ruvio) empfunden.


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