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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 27.03.2018 in allen Bereichen
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Wandern ein Macho-Ding?
zeank und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Thema
Nestbeschmutzungsverbot? Daran erkennt man: Community gibt es eben doch - schützt ihre schwarzen Schafe. Höchst wahrscheinlich gibt es weit mehr Apologeten als Täter. Aber natürlich ist das bereits schlimm genug. Da man die hartnäckigsten Täter so schnell nicht loswerden kann, ist die Neigung zur Verharmlosung vielleicht sogar das dringendere Problem.2 Punkte -
Im letzten Winter bin ich in Portugal die Via Algarviana gewandert, dieses Jahr war ich auf der suche nach einer ähnlichen Winterflucht und habe mich entschieden nach der Forum Empfehlung von German Tourist den kompletten GR249 zu laufen. Track Information: Typ: Rundwanderweg Länge: 650 Km Höhenmeter: 23068 m Etappen: 35 Markierungen: Neuwertig 2015 fertiggestellt, Route wird weiterhin verbessert. Offizieller Ratgeber: http://www.gransendademalaga.es/en/4992/topoghraphical-guide-great-malaga-path Hinweise: Essen: Täglich Möglichkeiten, in den meisten kleinen Dörfern ist der Supermarkt über die Mittagszeit geschlossen und öffnet um 17 Uhr wieder. Im Hinterland servieren die Restaurants meist erst ab 20/21 Uhr Abendessen, Tapas gibt es auch vorher. Ich habe die meiste Zeit nur Wurst, Käse, Brot und Donuts gegessen. Koordination: GPS empfohlen, da die Städte oft keinerlei Markierungen oder Hinweise auf den Streckenverlauf bieten. Im Oliven Wald kann man sich auch mal verlaufen, vor allem wenn die Farmer neue Weggablungen anlegen und bestehende Markierungen verschwinden. Von Ojen nach Mijas wurde die Route geändert, diese verläuft nun über Coin. In dem offiziellen Ratgeber und der veralteten gpx Datei die ich hatte bin ich dadurch die alte Route gelaufen was nicht wirklich zu empfehlen ist da diese über eine Motocross Strecke führt. Unterkunft: Wild Zelten ist zu 60 % ausgezeichnet möglich, es gibt aber in dieser Region sehr viel privat Land gekennzeichnet mit einem schwarz/weißen Schild. Am Strand ist es ebenfalls verboten aber man kann sich auf einer der vielen Bänke legen, wenn es nicht regnet, dort gibt es auch Toiletten und Duschen. In den Olivenfeldern war es schwer für mich was zu finden da sehr viele Farmer und Traktoren zu dieser Zeit unterwegs waren, von so einem Traktor will ich nicht versehentlich im Zelt überrollt werden. Unterkünfte sind zu dieser Jahreszeit sehr billig 25-70€, oftmals bekommt man auch ein ganzes Apartment mit Waschmaschine. Der GR7 kreuzt in einigen Dörfern den GR249 und es gab dort günstige Herbergen. Meine NeoAir Lite ohne Thermo Isolierung hat total versagt bei Bodenfrost, ich hätte meine andere Matte mit Isolierung mitnehmen sollen. Bericht: Angereist bin ich in Malaga am 3 Februar der Flug kostet um diese Jahreszeit zwischen 25-60€. Es ist möglich den Trail direkt vom Flughafen zu starten oder mit dem Bus für ca. 3 € am eigentlichen Startpunkt an der Strand Promenade zu beginnen. Leider ist zu Beginn meiner Wanderung eine Kältewelle über Europa weggerollt und es war nachts in Spanien sehr sehr sehr kalt(Bodenfrost). Tagsüber konnte ich mit Shirt und kurzer Hose bei 15-18 Grad laufen. Landschaftlich ist der Weg sehr dramatisch und eingeteilt in Küsten-, Berg- und Agrarkultur. Besonders hervorheben kann ich die Abschnitte von Nerja nach Alcaucin, Campillos nach Ronda, Mijas nach Ahaurin de la Torre, dieses sind auch für Wochen oder Tagestouren sehenswert. Der Weg ist größtenteils gut begehbar mit Trailrunning Schuhe. Es gibt genug Möglichkeiten bei Bedarf Schuhe und Socken in einem Geschäft mal auszutauschen. In manchen Abschnitten habe ich die Kopfhörer mit Musik reingemacht da die bellenden Hunde und vielen Traktoren mir den Seelenfrieden geraubt haben. Wer den Caminito del Rey(Höhenweg) laufen möchte und den GR249 nach El Chorro verkürzen will, ist für den ist dieses am Staudamm beschildert. Wenn man nach rechts geht kommt man in einen kleinen Ort, im Hotel ist es möglich für 11€ oder im Internet 10€ eine Lizenz zu kaufen damit man den Weg wandern darf. Der Caminito del Rey hat eine tägliche maximale Begrenzung an Touristen. In den letzten 2 Wochen meiner Reise hatte ich fast durchgehend Regen und aus ehemals kleinen Flüssen wurden Hindernisse. Meistens waren meine Schuhe schon so Nass das ich einfach durchgelaufen bin. Das Stück von Estepona nach Marbella war ziemlich nerven aufreibend da ich ständig vom Strand in die Innenstadt oder auf die Schnellstraße ausweichen musste da am Strand das Wasser von den Bergen in unüberwindbare Zuflüsse endete. Ich habe während meiner Zeit in Spanien keine anderen langstrecken Wanderer auf dem Gr249 getroffen. Auf zwei bis drei Etappen sieht man auch mal ein paar Tagestouristen. Bei Etappe 34-35 hatte ich nochmal einen belohnenden Blick auf so ziemlich alle Berge die ich überwunden hatte. Abgereist bin ich letztendlich am 10 März 2018. Fazit: Tolle Winterflucht mit abwechslungsreicher Landschaft, schneller Anreise, gutem Essen und bezahlbare Unterkünfte. Ich denke der GR249 wird noch einiges an Popularität über die nächsten Jahre gewinnen. Meine Empfehlung hat er. Mehr Bilder gibt es hier: Bilder Grüße HikeDev1 Punkt
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Training
martinfarrent reagierte auf Matthias für Thema
Ja ich auch, vorallem warum "Wackelkissen" nicht funktional und überflüssig sind interessiert mich sehr. Pistol Squads sind zudem echt schwer hinzubekommen, also ich schaffe keinen einzigen und würde sagen nicht gerade untrainiert zu sein..1 Punkt -
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Leipziger Stammtisch
Wanderfalter reagierte auf tib für Thema
Also im Nachgang noch eine ultrakurz Zusammenfassung des Stammtischs: wir waren nach Wanderfalters Zählung zu fünft und haben einen guten Start für den Stammtisch gehabt. Es war einfach ein netter, lockrer und spannender Abend und es ruft nach Wiederholung. Dafür gibts sogar schon einen Termin: 19.04. 20:00 wieder im Beyerhaus. Also bis bald, all die weiteren Leipziger!1 Punkt -
Training
martinfarrent reagierte auf JanF für Thema
Das Balancekissen ist für das effektive Quadrizeps-Training hinderlich - da würde ich eher bulgarische Kniebeugen, gegebenenfalls mit Kurzhanteln, empfehlen, solange es nicht auch um das Training von Balance und stabilisierender Muskulatur gehen soll.1 Punkt -
Leichte Hose
questor reagierte auf fettewalze für Thema
Es gibt noch die Zip-Off von Decathlon mit 220g/Gr.L.1 Punkt -
Kannst ja mal in meine schlüpfen. Bringe ich dir mit, wenn ich nach Ostern mal wegen dem Packraft rum komme (hab ja auch noch die Gamaschen) oder zum nächsten Stammtisch.1 Punkt
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Merkwürdige UL-Fashion Debatte hier... Was kommt als nächstes? Leichtester UL Beautycase? Gleich kommt wieder@micha90 als Gegenentwurf um die Ecke, der die lange Unterhose nicht wie ich unter die kurze, sondern aus Praktikabilität sogar über die kurze Hose zieht ;p p.s. Meine etwas ältere karrimor zip off wiegt 330g und trocknet extrem schnell. Gibt's leichtere zip offs?1 Punkt
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Also die Hobbyforen in denen meine Freundin unterwegs ist hat deutlichen Männermangel. Ohne den ganzen englischen Artikel gelesen zu haben und auch nicht jedes Wort hier im Forum stellt sich mir aber in der ganzen Diskussion die Frage ob das Machoverhalten, über das die Bloggerin berichtet amerikaspezifisch ist oder sich hier in Europa/Deutschland auch findet - und worin das Problem wirklich liegt. Ich kann mich an 1 (!) Trekkingtour erinnern (Bohusleden) in der ich an den Zeltabendenden nicht immer alleine war. Ist dies auf dem PCT nicht auch ähnlich? Nach dem Motto wenn man nicht will muss man nicht und "hike your own hike"? Und: Ich persönlich geh wandern um des Wanderns willen. Ruhe, Abgeschiedenheit, frische Luft, kein Stress, sich an Klamotten erfreuen die man sonst nicht trägt - so Kram eben. Genauso weshalb ich mit dem Rennrad unterwegs bin. Der Artikel der Bloggerin macht den Anschein als ginge sie auf den PCT um eine Community zu finden und dabei eine Art Sozialstudie zu halten - "I’m not sure what hiking the PCT as a queer fat femme will feel like, but you can be sure I’ll be reporting back on this particular aspect of my experience." Fühlt sich wahrscheinlich genauso an wie sonst auch. Nur halt mit wandern dabei. Alles in allem habe ich den üblichen Eindruck: Ein sich besonders-fühlender Mensch stellt fest das er auch auf eine andere Art und Weise "besonders" ist und meckert darüber im Internet das er besonders ist und alle anderen nicht und auch noch unempatisch. Und dabei ist es egal ob es Weiße, Schwarze, Männer, Frauen, Furrys, Heteros, Black Metaller oder - in Deutschland sehr verbreitet - Autofahrer vs Radfahrer sind. Wenn man nix zu schimpfen hat muss man es sich suchen.1 Punkt
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Jo, mansplaining über die tollste, leichteste, extremste Packliste hat manchmal auch was von (typisch männlichem?) "Größer-schneller-weiter" oder "Wer hat den längsten?" Vielleicht liegt mein Eindruck ja nur an dem Männerüberschuss in diesem Forum? Nächste Frage: woran liegt der Männerüberschuss hier? Machen Frauen weniger Gewese ums einfache und minimalistische Draußensein?1 Punkt
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Wandern ein Macho-Ding?
3step reagierte auf martinfarrent für Thema
Es gibt ja in der Tat Minderheitenvertreter, die sich als Botschafter verstehen, - was übrigens auch in Ordnung ist. Allerdings ist das manchmal schwer festzustellen. Beispiel: Wenn ich im Gespräch beiläufig meine Frau erwähne, dann thematisiere ich damit weder gewollt noch ungewollt meine Heterosexualität. Die Äußerung "Meine Frau brauchte das Auto," hat hingegen aus dem Munde einer lesbischen Gesprächspartnerin durchaus zuweilen ein anderes Gewicht - zumal dann, wenn sich die Dialogteilnehmer gerade erst kennenlernen. Dagegen lässt sich erst einmal nichts machen, was ja auch nicht tragisch ist. Man muss nur wissen, dass die Betroffene höchst wahrscheinlich bloß erklären wollte, warum sie das Auto nicht dabei hat. Vielfach wird aber an genau solchen Stellen ein 'zu offensives' Umgehen mit dem eigenen Minderheitenstatus moniert. Der Frau im Beispiel wird dann eine Eingleisigkeit unterstellt, die in Wirklichkeit im Kopf des Zuhörers zuhause ist.1 Punkt -
Wandern ein Macho-Ding?
questor reagierte auf cafeconleche für Thema
Zur Eingangsfrage von @SouthWest Die eine Frage hat er ja schon selber beantwortet. Und beim zweiten Teil: Das Phänomen "Machismo" kann natürlich in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen so ausgeprägt sein, dass eine Frau sich entnervt zurückzieht. Ob das der Blechbläser-Tisch in der Cafeteria der Musikhochschule ist (einzeln nett, aber in der Gruppe unerträglich) oder (in meiner lang zurückliegenden Pfadfinderzeit) in meiner Sippe, beim beruflichen Aufstieg, bei den ach-so-fortschrittlichen Piraten (als es die noch gab) oder - so meine Interpretation ihrer Gefühle aus der Ferne und der Erinnerung - @nats als es um die Forums-Regeln ging. Das will ich hier alles gar nicht vertiefen, ist dann ganz schnell OT. Was das Wandern angeht, aus meiner Sicht: Einmal, auf Korsika, fand ich so ne Männercommunity - laut, sich immer voreinander produzierend - ziemlich nervig und habe dann einen Abwettertag genutzt, um nicht Abend für Abend am gleichen Refuge zu landen. Ansonsten war es eigentlich immer nett - oder einfach, den Diskretionsabstand einzuhalten. Ich war aber auch noch nie in Amiland unterwegs. Und bei den Forumstreffen empfinde ich mich ja als Lernende, Fragende - da ist es also für mich nicht mansplaining (zumal mir diesmal auch Frauen was erklärt haben). Und meine gelegentlichen skeptischen Blicke und ungläubige Nachfragen hat mir bislang noch keiner übel genommen. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass eine Frau, die von dieser tollen, überall gelobten Trail Community hört (und nicht realisiert, dass es eine heteronormative, maskulin geprägte ist), komplett enttäuscht ist, wenn sie mit ihren offensiv geäußerten (?) Vorstellungen absolut nicht landet - ähnlich wie ein Veganer auf einem Grillabend, der ne ganze Saison dauert.1 Punkt -
Wandern ein Macho-Ding?
3step reagierte auf cafeconleche für Thema
Bislang steht nur dieser eine Text zur Verfügung. Der Text einer Frau, die - Schublade auf, und bitte niemand sich angegriffen fühlen, - nicht in das heteronormative (Jagd)-Schema der von mir mal so angenommenen Mehrheits-Trail-Community passt und diese dann damit auch noch aktiv konfrontiert. Ist doch logisch, dass das nicht funktioniert. Aber das betrifft übrigens nicht nur Frauen. Irgendwo, ich glaube in @German Tourists erstem Buch, habe ich von einer Unterhaltung gelesen, in der die Autorin von dem Gespräch mit einem schwulen Langstrecken-Wanderer in den USA geführt hat. Der war ziemlich traurig darüber, dass das in der Community nicht so normal rüberzubringen war. Übrigens liest man auch in besagtem Buch von @German Tourist durchaus von von Männern, die sich ihren nicht unerfahreneren Mitwanderinnen gegenüber als die Entscheider aufführen, die es z.T. noch nicht einmal für nötig halten, ihre Entscheidungen zu kommunizieren. Das würde ich als Machismo pur bezeichnen. Auch sie hat ja einige Zeit gebraucht, bis sie sich da wirklich behauptet und zu ihrem Stil gefunden hat. Und das als eine Frau, die zuvor viele Jahre an exponierter, bestimmt nicht immer Sympathie-Träger-Position in überwiegend von Männern bestimmten / definierten Bereichen erfolgreich (im Sinne ihres Arbeitsauftrags) gearbeitet hat.1 Punkt -
Sind es wirklich nur ein paar? Sie beschreibt ja den ganzen Trail und die ganze Community als toxisch. Sie ist den Wichtigtuern in dem Moment aus dem Weg gegangen als sie abgebrochen hat. Und selbst wenn man man im echten Leben nur von Idioten umgeben scheint, gibt es meist die eigenen Blase zu Hause, bei Freunden oder im Zweifel das Internet, wohin man fliehen und im geschützten Rahmen regenerieren kann. Sie hat immerhin 40 Tage standgehalten ohne solch eine Fluchtmöglichkeit. Was sie sich gedacht hat, wird sehr gut im Artikel beschrieben. Hast du ihn gelesen? Es wird groß von der Community und der Trail Family getönt. Klar sind die Erwartungen dann hoch.1 Punkt
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Wie kommen diese Menschen "im echten Leben" nur zurecht, wenn sie auf einem Trail ein paar Wichtigtuern nicht aus dem Weg gehen oder standhalten können? Manches ist sicherlich berechtigt, Belästigungen oder ein Überschreiten der Grenzen sind zu verurteilen und es ist sicher gut, dass darauf aufmerksam gemacht wird, nur was haben sich die gedacht? Nur weil es der PCT oder sonstwas ist, alle Menschen plötzlich komplett anders agieren? Mit der steigenden Beliebtheit kommen eben auch Leute die durchaus Probleme erzeugen. Beobachtungen nach sind es vorallem Menschen aus der "Queer/Homo" Szene die anscheinend Probleme haben. Vielleicht liegt es auch an der vielen Zeit zum Nachdenken und Beobachten am Trail, dann läuft es mal nicht so und dann hat man somit noch einen weiteren Grund "off-trail" zu gehen. Ansich hat das aber überhaupt nichts mit dem Wandern ansich zu tun. "Macho" ist eben "Macho" im Alltag sowie am Trail.1 Punkt
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In welche Schublade habe ich sie denn gepackt, indem ich sagte, dass sie Meinungen zu Critical Whiteness, Queerfeminismus und Lookismus hat, die sich von anderen unterscheiden? Sie bezeichnet sich selbst als "queer fat femme" und als "white cis woman" (und packt sich damit selbst in Schubladen), spricht von safe spaces und will "the long distance hiking community a safer place for women, queers, people of color, and fat folks" machen - soll ich jetzt ernsthaft so tun, als wenn sie sich nicht auf die oben genannten Theoreme beziehen würde?1 Punkt
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Kritik an der Eröffnung einer eigenen Facebook-Gruppe für weibliche people of color (ein klassischer Critical-Whiteness-Begriff) empfindet sie als respektlos, und sie spricht von der "illusion that the hiking community is a safe space" und ihrer "queer bubble" in Portland. Ich gewichte ihre verschiedenene Begründungen nur anders, übrigens in der Reihenfolge, in der sie von ihnen schreibt. Wenn du mir erzählst: "Ich habe riesige Angst vor dem Meer, aber eigentlich habe ich meinen Urlaub abgebrochen, weil ich dreimal grölende Suffköppe in meiner Nähe hatte", kämen bei mir auch Zweifel auf. Davon abgesehen: Die Dame hat ihren Thru-Hike vorher recht großspurig angekündigt und auf ihrem Blog darüber berichtet, ihr Alleinstellungsmerkmal war dabei die Zugehörigkeit zu verschiedenen, laut ihr diskriminierten Minderheiten. Diese Zugehörigkeit wollte sie auf dem Trail erklärtermaßen radikal und widerständig vertreten und beweisen, dass eine Person, die wie sie aussieht und denkt, den Trail schaffen kann (siehe hier). Wenn ich jetzt eine solchermaßen angekündigte Wanderung abbrechen muss, ist es natürlich leichter, meine Diskriminerung als Grund zu nennen als meine körperliche Unfitness, deren Unwichtigkeit für ein solches Unterfangen ich ja gerade beweisen wollte, oder die Tatsache, dass so ein thru-hike einfach doch auch mental härter ist als gedacht.1 Punkt
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Wandern ein Macho-Ding?
3step reagierte auf martinfarrent für Thema
Ich frage mich, warum du ihre gegebene Begründung in Frage stellst. Wenn ich einen Strandurlaubsort verließe, weil mir die grölenden Suffköppe auf den Geist gingen, kämst du doch auch nicht auf den Gedanken, mir 'eigentlich' eine Meeresphobie zu unterstellen, oder?1 Punkt -
Dass man auf dem Trail anderen Meinungen zu Themen wie Critical Whiteness, Queerfeminismus und Lookismus begegnet als in einem "lesbian land project", hätte man sich wohl denken können. Menschen, die behaupten, Nationalparks wären nur für Weiße zugänglich, bekommen außerhalb ihres "Safe Spaces" nun mal Widerspruch. Im Idealfall wäre die Trail Community (warum auf die immer so viel Wert gelegt wird, verstehe ich aber eh nicht), doch ein Querschnitt der Gesellschaft - mit den eben auch dazugehörigen Arschlöchern. Zum Leistungsdenken: Wandern ist eben auch Sport, warum sollte man da nicht auch Vergleiche mit anderen anstellen und sich an gewissen Marken messen? Das kann ein Teil des Erlebnisses sein und ist gerade bei einem Trail, für den ein relativ enges Zeitfenster besteht, auch objektiv nicht ganz unwichtig. Dass ein offensichtlich fitterer Mann ihr Fragen stellt, um zu erfahren, ob er fitter ist, finde ich allerdings etwas seltsam. Vielleicht hat er sich eher Sorgen gemacht. Wie "männlich" dieses Leistungsding ist, weiß ich nicht. Anders gefragt: Wie "unweiblich" ist eine Frau, die eine fastest known time aufstellen will? Interessant übrigens auch, dass der beste Tag der Dame war, als sie ihren höchsten Berg erklommen hatte und darauf stolz war - in der Queerfeministin gibt es also anscheinend ganz ähnliche Denkweisen. Ich habe das Gefühl, dass die Hauptgründe ihres Abbruchs im ersten Absatz zu finden sind - dazu kamen noch ein paar dumme Kommentare, die wahrscheinlich eher auf ihr Übergewicht als auf ihr Geschlecht zurückzuführen sind.1 Punkt
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Wandern ein Macho-Ding?
3step reagierte auf Trekkerling für Thema
Danke Southwest für den Faden. Mich hat der Beitrag auch etwas durcheinander gebracht und ich denke seit dem Lesen auch viel darüber nach. Hab auch schon überlegt, einen Faden über den Artikel und das Thema aufzumachen. Unter anderem auch darum, weil mir sowohl bei der Zusammensetzng des Forums hier als auch beim Wandern immer wieder auffällt, dass wir bei unserem Hobby extrem männerlastig sind. Ich glaube, der Artikel beschäftigt mich auch deswegen so, weil ich inzwischen felsenfest überzeugt bin, dass Frauen Männern meist überlegen sind beim Thema Ausdauer, besonders bei so etwas wie Thruhikes, eventuell tatsächlich evolutionär bedingt (um Erbswursts Beitrag irgendetwas Positives abzugewinnen). Es gab dazu auch mal einen guten Artikel im Guardian, witzigerweise von genau der Carrot Quinn, von der in dem Artikel von 'Scissors' die Rede ist. Vielleicht merken das die Männer auf so Wegen und daher dann ihr Protzgehabe und Machotum, weil viele klassische Männer nicht damit umgehen lönnen, dass Frauen etwas mindestens gleich gut können, eventuell sogar besser? Da kommt so eine Frau, die etwas übergewichtig ist und- noch viel schlimmer!- auf Flirtversuche nicht reagiert unter Umständen unter die Räder. Das wäre für mich plausibel. Und sehr gruselig. Ein Punkt, der mir zum obigen Artikel übrigens noch aufgefallen ist, war aber der Fakt, dass 'Scissors' extrem langsam unterwegs war (wenn ich sie richtig verstanden habe mit ca. 10 Meilen/Tag). Das würde ich ihr selbst so jetzt nie sagen, weil sich das wieder nach Überheblichkeit und Mansplainig anhört (besonders, weil ich dann einer Frau, die immerhin mehr als 400 Meilen mehr den PCT gegangen ist als ich, etwas über den PCT erklären wollte- Mansplaining at it's best, sozusagen!). Ist aber nicht so gemeint. Prinzipiell sollte sich nämlich meiner Meinung nach die Geschwindigkeit, mit der jemand wandert, in keiner Weise in der Art niederschlagen, wie man mit demjenigen umgeht (im Gegenteil bewundere ich Leute, die einfach ihr Tempo gehen und den Weg genießen- etwas, das mir manchmal schwer fällt). Ich meine das eher rein technisch, dass man natürlich etwas Probleme bekommt, eine Gruppe zu finden, die das gleiche Tempo hat (schreibt sie ja auch in dem Artikel, dass sie am Anfang Leute kennen gelernt hat, die dann aber ziehen lassen musste, weil sie länger in einem Ort geblieben ist). Und Carrot Quinn zum Beispiel hat, ihrer Erzählung nach, eine ziemlich gute Gruppe gefunden, obwohl ihre Ausgangssituation wohl eine ziemlich ähnliche gewesen sein dürfte (bis auf das Übergewicht und die Tagesleistungen). Ich selbst hab das Problem anders herum am Westweg bemerkt. Da haben wir zwischendurch immer wieder nette Leute getroffen. Weil wir aber so schnell unterwegs waren, haben wir die danach nie wieder gesehen. Das fand ich schade und einen Unterschied zu früheren Wanderungen, bei denen ich meist viele interessante Leute getroffen habe und die Leute zum Teil Jahre später noch wiedersehe.1 Punkt -
Wandern ein Macho-Ding?
Freedom reagierte auf martinfarrent für Thema
Als Mann und Mountainbiker geht bereits mir ein ähnliches Phänomen gehörig auf den Geist: Mindestens 50% der anderen Biker, die ich unterwegs treffe, betreiben umgehend 'maskuline' Prahlerei. In Gesprächen werden das eigene Können und die Risikofreude ganz prioritär und nicht sonderlich geschickt verpackt thematisiert - aber fast niemand redet je von einer schönen Aussicht oder einem netten Rastplatz. Jargon und stereotypes Fachsimpeln sind immens wichtig. Magazinverdächtige Formulierungen und genormte Ansichten lassen mitten im Wald zuweilen eine regelrechte Stammtischatmosphäre aufkommen. Verirrt sich einmal eine Frau in eine solche Horde hinein, wird's schlichtweg unerträglich - die unausgesprochene Konvention, dass ein männlicher Fahrer 'schon weiß, was er tut', hat für sie keine Gültigkeit. Ein Blick auf ihre Federgabel oder Felge reicht, damit es vor 08/15-Ratschlägen nur so hagelt.1 Punkt -
Bevor man Landmannalaugar erreicht, ist erst noch ein Bach zu Furten, mittendrin stehend sehe ich dann auch die Fußgängerbrücke... Als ich den Campingplatz sehe bin ich entsetzt: Eine große Schotterfläche, darauf Zelte dicht an dicht, davor parkende Autos und Busse, jede Menge Menschen und Lärm. Ich krame meine Karte hervor und suche nach einer Alternative, beschließe dann aber mir das Ganze doch aus der Nähe anzugucken, schließlich sind es Fotos von hier gewesen, die mich auf Island gebracht haben. Das sieht dann auch vielversprechend aus. Als ich auf den Campingplatz einbiege werde ich von einem Finnen angesprochen, der genau das selbe Rad hat wie ich. Wir unterhalten uns lange über unsere Touren und die Pisten usw.. Dann checke ich ein und gehe mir erst einmal den Staub im warmem Bach abspülen. Danach mache ich mich daran die Umgebung zu erkunden. Auf dem grauem Berg hat man einen tollen Überblick. Jeder Berg hat eine andere Farbe, gelb rot, grün, grau, schwarz, alles ist dabei, dazwischen sind immer noch alte Schneefelder eingestreut (Sieht übrigens auch auf Google maps beeindruckend aus). Als ich um eine Ecke biege treffe ich die Österreicher wieder, die ich schon in Laugafell getroffen habe. Zurück im Lager leiste ich mir ein paar Datteln als Wegzehrung für morgen. Abends geht es wieder in den Hotpot, wo ich den Finnen vom Nachmittag wieder treffe. Ein internationales Süppchen kocht da vor sich hin, und entspannt durch das warme Wasser kommt man wunderbar ins Gespräch. Am Ende war ich wirklich froh, dass ich doch geblieben bin.1 Punkt
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Die Wüste ändert ich langsam, in der Ferne tauchen immer mal wieder Seen auf, zu dem Anthrazit schwarz der letzten beiden Tage gesellt sich etwas grau. Stellenweise liegen größere Blöcke in der Gegend, die als sogenanntes Trollbrot verwittern. Meine letzten Kekse und Nüsse habe ich zum Frühstück vernichtet, jetzt bleibt mir nur noch ein wenig Bitterschokolade als Snack für zwischendurch. Die Piste ist hier grade frisch planiert worden, was erst einmal gut anhört, jedoch bedeutet, dass der Untergrund jetzt total aufgeweicht ist. Als ich das Ende der Piste erreiche ist zunächst Verwirrung angesagt, offensichtlich hat sich die Wegeführung geändert. So komme ich in denn in den Genuss von ein paar km Asphalt. Dann geht es auf die F 208, in Richtung Landmannalauga. Die Piste macht extrem viel Spaß, es sind riesige Schlaglöcher auf der Straße, die Autofahrer haben ordentlich Probleme, während ich auf meinen zwei Rädern einfach durch puschen kann. Manchmal kann ich sogar die Autos überholen. Langsam werden die Berge immer bunter, zu den Grau- und Schwarztönen kommt jetzt noch Rot und Grün. Dass ich mich einem weiterem Hotspot für Touristen nähere merke ich an den vielen Autos die hier unterwegs sind. Etliche male werde ich aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert (was extrem nervig finde). Kurz vor Landmannalauga treffe ich auf zwei Radler, die ebenfalls die Sprengisandur fahren wollten. Wir tauschen uns über die Pistenverhältnisse aus. Die beiden malen mir Horrorgeschichten von der 208. Extrem schwere Furten sollen mich erwarten und teilweise ist die Straße unbefahrbar. Ich selbst muntere die Beiden auf, denn bis jetzt fand ich es gar nicht so dramatisch (bis auf den Wind), etwas Sand, mal etwas Wellblech und manchmal etwas grober Schotter oder weicher Untergrund, aber alles recht gut fahrbar. Als ich dann den Campingplatz von Landmannalauga sehe möchte ich gleich wieder umdrehen, aber dazu später mehr...1 Punkt
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Gegen sechs Uhr weckte mich der Hunger, zum Frühstück gab es Nudeln mit Käse und zum Nachtisch Kekse mit Erdnussbutter. Da ich Kopfschmerzen hatte nahm ich eine Schmerztablette und beschloss noch etwas zu schlafen. Als ich wieder aufwachte hatte ich immer noch Kopfschmerzen. Einen Pausentag wollte ich aber lieber nicht einlegen, weil meine Vorräte hauptsächlich aus Nudeln und Kartoffelbrei bestanden und ich mir nicht sicher war, wie lange meine Gasvorräte halten würden. Also beschloss ich mich wenigstens bis zur nächsten Hütte, die ca. 55 km entfernt lag durch zu schlagen. Nach 500 m auf der Piste kam dann eine Minifurt und ich hatte erst einmal nasse Füße, zu allem Überfluss ging es auch noch Berg auf und mein Freund, der Wind war auch noch da. Ich zwang mich ruhig zu bleiben und mich damit abzufinden, dass es nur schleppend voran ging. Ruhig und kontinuierlich tretend und schiebend erreichte ich dann irgendwann die Passhöhe. Die Landschaft wurde wieder weit und gab den Blick auf den Hofsjökull und später auch den Vatnajökull frei. Das änderte meine Stimmung schlagartig und auch die Kopfschmerzen verschwanden langsam. 4,5 h habe ich letztendlich für die 31 km zurück zur Strengisandur gebraucht. Kurz vor Ende der F 752 hatte ich dann meine erste richtige Furt zu bewältigen. Vor der nächsten Furt stand dann die Hüttenwirtin vom Laugarfell (wo ich letzte Nacht war) mit ihrem Pickup um ein paar Endurofahrer und mich vor der darauf folgenden Furt zu warnen (schwierig aber machbar) und den richtigen Weg dadurch zu beschreiben. Ich ließ den Motorradfahrern den Vortritt beim Furten, das Wasser war eiskalt. Der nächste Fluss floss um einiges schneller, man konnte den Grund in dem trüben Wasser nicht sehen, die Furt war dann aber doch nicht so schwierig, wie erwartet. Auf der anderen Seite war dann die ersehnte Hütte. Hier gab es sogar Kaffee und in der „Hikerbox“ fand sich noch eine volle Gaskartusche. Frohen Mutes machte ich mich dann wieder auf den Weg, der Wind hatte deutlich nachgelassen, das Wetter war bombig und ich war einfach nur zufrieden hier entlang zu radeln. Am Ende waren es dann doch ca. 100 km an diesem Tag (da hätte ich am Morgen nie mit gerechnet). Abends hatte ich dann diesen grandiosen Zeltplatz.1 Punkt
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Heute morgen waren es Heerscharen an Mücken, die mich weckten, ulkiger weise fanden sie das Zeltdach wesentlich interessanter als mich. Es klang als würde es Nieseln. Draußen schien schon die Sonne. Meine Sachen hatte ich schnell zusammengepackt und war es erst kurz nach sechs, als ich auf der Piste mein Navi einschaltete. Der Wind hatte leider um 180 Grad gedreht und kam jetzt leicht von vorne. Zunächst ging es durch blühende Lupinen, dann wurde die Landschaft immer karger. Sobald ich anhielt, kamen die Mücken, also fuhr ich stetig tretend weiter. Mit zunehmender Höhe, nahm auch der Wind zu. Der markante Berg Herdubreit kam ins Blickfeld. In der ferne war auch schon der Vatnajökul Gletscher zu sehen. Immer wieder machte ich Pausen, um die Landschaft zu genießen und um zu fotografieren. Auf Grund des Windes kam ich nun sehr langsam voran, entdeckte am Wegesrand Schönes und Schräges (Hat einer eine Ahnung, warum der Hydrant mitten in der Wüste steht?) Der Wind wurde immer stürmischer, er blies genau von Vorne, zu allem Überfluss war die Straße auch noch mit Sand überdeckt. Hier konnte ich nur noch schieben. Unter diesen Bedingungen wollte ich nicht wild campen, ich war mir aber auch nicht sicher ob ich es auf der Sprengisandur bis zur nächsten Hütte schaffen würde. An der Kreuzung mit der F881 traf dann letztlich wieder der Wind die Entscheidung, Seitenwind ist besser als Gegenwind. Die Hütte am Laugafell sollte mein neues Ziel sein. Ich merkte schnell, dass die F 881 eine Nebenpiste ist, sie ist in einem viel schlechterem Zustand und hat viele steile Rampen. Das wahren noch einmal 24 km harte Arbeit, aber ich freute mich schon auf Kaffee und Kuchen in der Hütte. Kurz vor Laugafell kam mir dann ein normaler PKW entgegen, der Fahrer fragte mich, wie denn der Weg wäre, er ließ sich aber durch mein „very bad“ nicht von seinem Weg abbringen.(ich glaube nicht, dass er durchgekommen ist). Am Laugafell dann Ernüchterung, kein Kuchen, kein Kaffee, kein Gas... Nur ein paar Hütten, ein Matratzenlager und eine Zeltwiese und natürlich den warmen Bach zum Baden. Den Hotpot musste ich mir nur mit einem Pärchen aus Österreich teilen, mit dem ich lange plauderte. Mit aufgeweichten Fingern baute ich dann mein Zelt auf, der Zeltplatz bietet keinen Windschutz, drinnen war es aber auszuhalten. Abends durfte ich mich in der Gemeinschaftsküche aufwärmen, dort unterhielt ich mich lange mit Auswanderern aus Rumänien. Die beiden hatten reichlich Schnaps und Bier dabei und drückten auch mir eine Dose in die Hand. Nach dem Bier konnte ich wunderbar schlafen.1 Punkt
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Über Nacht regnete es ein wenig und morgens sah es trübe aus. Frühstück gab es erst ab acht, so dass ich nah dem Packen noch etwas Zeit im Aufenthaltsraum tot schlagen musste. Das Essen war lecker, selbst gebackenes Brot (sieht aus wie Kuchen), frische Waffeln, Käse, Marmelade und Eier, alles vegetarisch, aber dafür `organic` und selbst zubereitet. Heute sollte es zum Myvatn gehen, aber vorher wollte in Akureyri noch die Vorräte aufstocken und den botanischen Garten besichtigen. Da ich etwas hungrig in den `Bonus` rein gegangen bin, musste ich mich beim Packen ganz schön anstrengen, irgendwie habe ich es dann aber doch geschafft. Den botanischen Garten fand ich schon beeindruckend, so weit im Norden habe ich nicht mit solch prächtigen Staudenbeeten gerechnet (die Tageslänge gleicht die niedrigen Temperaturen anscheinend wieder aus). Ein paar bekannte Gesichter vom Wale-Watching traf ich hier auch wieder. Dann ging es weiter auf der Ringstraße Richtung Osten, Freitag Mittag bei gutem Wetter, Berg hoch, vollbeladen bis zum Anschlag, neben mir ein Wohnmobil nach dem anderen – Die Stimmung war im Keller! - Die Straße zog sich und die Landschaft war auch irgendwie langweilig. Einen Kilometer vor dem Godafloss dann dieses Hinweisschild: Sprengisandur, F 26, 200 km durch Niemandsland, die längste Piste Islands... Weiter ging es zum Godafloss, wieder ein toller Wasserfall. Die norwegische Reisegruppe, die ich schon in Akureyri getroffen hatte, traf ich auch wieder, dass passiert auf Island öfter. Der ganze Rummel ging mir auf die Nerfen, ca. 50 km auf der viel befahrenen Ringstraße sind es von hier aus noch zum Myvatn, dort dürfte es dann mindestens genau so voll sein, wie hier, irgendwie reizte mich die Strengisandur immer mehr. Im Soveniershop überdachte ich meine Lage, essen für mindestens 5 Tage hatte ich mit, leider gab es keine Gaskartuschen zu kaufen, aber ich rechnete damit diese an einer der Hütten im Hochland kaufen zu können. Gegen fünf Uhr Nachmittags bin ich dann nach Süden auf die Piste abgebogen. Die Stimmung wurde schlagartig besser (der Rückenwind trug sicher dazu bei). Ich hatte die Straße wieder für mich alleine und es lief richtig gut. Kurz nach beginn der F 26 fand ich an einem See ein schönes Plätzchen zum Zelten.1 Punkt
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Hi, ich bin 21 Jahre alt und möchte einfach mal rauskommen. Ich möchte den Tag, die Natur, die Stille und erbrachte Leistung genießen. Nur leider habe ich den ersten Schritt zum Trekking noch nicht gemacht, da mir jegliche Erfahrung/Kontakt zum Trekking fehlt. Ich bin eher der Stubenhocker und hoffe mir kann hier geholfen werden mit Tipps, Ansporn und sonstigem:) MfG Max1 Punkt
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Mehr als das Leergewicht des oben genannten Rucksacks würde ich nicht tragen wollen - ich glaube, wir optimieren auch nach den 5 kg noch weiter!:)1 Punkt
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Mach doch einmal eine ordentliche Liste für eine bestimmte Tour (Sarek?), mit allen Gewichten. Erstens lernst du da viel wie sich das bisherige Gewicht verteilt (konradsky wird sicher recht haben) und zweitens können wir diese dann schön auseinander nehmen bis nur noch 5 kg übrig sind und dir der Kopf raucht.1 Punkt
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