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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 02.08.2018 in allen Bereichen

  1. Ansonsten kann man auch einfach normales Kaffeepulver über Nacht ziehen lassen. Ist gerade tierisch angesagt und wird in Cafés als "cold brew" verkauft.
    2 Punkte
  2. danobaja

    Wer liefert schnell?

    good night (gute nacht)
    2 Punkte
  3. Ich hab sie gestern bekommen und wenn ich es schaffe werden sie heute Nachmittag ans Deschutes dran getüdelt, bin selbst gespannt.
    2 Punkte
  4. Tipple

    Wer liefert schnell?

    Tu dir einen Gefallen und kauf keine Exped Doublemat @piucore! Du bekommst das gleiche bei Extremtextil für die Hälfte. Ne Doublemat ist am Ende nix anderes als die EV-50 2x1m Plattenware von Etex! Um deine Frage aus dem Nachbarfaden zu beantworten. ich habe mir meine "Unterlegmatte" aus einer EV-30 Platte von Etex geschnitten. Kann ich morgen mal wiegen. Meine das es unter 100g sind. Gn8
    2 Punkte
  5. TOM

    Ausrüstung GR20

    In der Gite in Conca und in Paliri gab es 2016 und 17 Schraubkartuschen, wenn auch nicht billig
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  6. Vor dem Problem stehe ich auch - am WE endlich wieder im Harz unterwegs. Lösungen: - Kochen in (Stein)brüchen mit Spirituskocher - Instantkaffee einfach in das kalte Wasser rein (der löst sich immer) - Wasser über längeren Zeitraum in einem verrusten Topf in der Sonne stehen lassen - Solarkocher aus Rettungsdecke (das Thema will ich die Tage noch posten - wurde hier noch nie behandelt). Portable Solarkocher: Bestehen meistens aus Alu-/Spiegelfolie oder einfacher Kfz-Alu-Fensteriso...zu unmenchlichen Preis angeboten. Mit einer Rettungsdecke zu einer Art "Parabolhorn" gefaltet und mit Schnüren an Bäumen abgespannt + Heringen am Boden verankert sollte ne Leistung von paar hundert Watt in der aktuellen Sonne möglich sein. Verrusten, schwarzen Topf (bei mir hat Kochgeschirr zugeschnittene Aufbewahrungsbeutel, weshalb ich nie den Ruß entferne) am besten noch in einen aufgeblasenen Beutel (Isolation gegen Wind + Wärmestauung) rein stellen. Nach 15-20 Minuten koch bei kleineren Kochern um 80 cm Durchmesser das Wasser. Inhaber des einen bekannten (ich habs nicht so mit Namen merken) UL-Regenschirms in SILBER können diesen direkt als Parabol-Solarkocher nutzen... Falls jemand langeweile hat, kann er einen alten/kaputten Regenschirm zerlegen und Stoff durch Rettungsdecke ersetzen Andreas K. hat diesen Beitrag moderiert: Bitte nur die eigenen Bilder bzw. Bilder an denen Du die Rechte besitzt einbinden. Ansonsten die Bilder verlinken. Gruß Paul
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  7. @sven@dreampixel.de : Vielleicht mal so generell und durchweg positiv gemeint: Mach dir nicht zuviel Gedanken um Details, einfach los ziehen und alles auf dich zu kommen lassen funktioniert im Schwarzwald wunderbar, im deutschen Mittelgebirge im August hat noch niemand so schnell den Löffel abgegeben. Vieles von dem Skills- und Trappergeschwätz im Internet sollte man nicht allzu hoch bewerten, einfach mal ganz locker die ersten Outdoorerlebnisse angehen.
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  8. Am einfachsten ist es die Gurtbandschlaufen für die line- / ladder-locks etwas großzügiger zu halten. (Bei den knot sheltern abgeguckt.) So kann ich von innen einen kleinen s-biner oder Handschuh-Haken einfädeln. Der Vorteil beim s-biner ist, dass er einfach drin bleibt und bei Bedarf schnell genutzt werden kann. Wenn das shelter höher abgespannt wird, lege ich die Abspannleine vom inner lieber direkt auf den Hering. So "schwebt" der Boden weniger. VG. -Wilbo-
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  9. So. Hiermit nochmal vielen Dank an alle. Das hier: https://lighterpack.com/r/c8oaak ist jetzt die finale Packliste, mit der wir nächsten Mittwoch starten. Geteiltes Gewicht müssen wir mal schauen, unter Umständen trag ich halt mal mehr oder weniger (oder halt mehr Essen)—aber im grossen und ganzen: fertig! Es ist weiter luxuriös geblieben, die leichte Daunenjacke bleibt drin und ich hab alles nochmal penibel nachgewogen. Ich werde berichten, wenn wir wieder da sind.
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  10. Für Dich wäre ein BigSky Chinook oder G15 Ultra ideal. Da kann der Wind sich drehen wie er will, die stehen.
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  11. Dingo

    Wer liefert schnell?

    OT Das kann ich nicht stehen lassen. Die Prolite ist schwer, aber ob sie unbequem ist, ist eine subjektive Einschätzung. Für mich ist sie super und nach kurzem Ausflug in die Welt der LuMas auf Steroiden (NeoAir) bin ich reumütig zur ProLite zurück. Übrigens glaube ich, dass die meisten Menschen auf allem gut schlafen können, solange die Matten anständig breit sind. 50cm Breite rauben mir meist den Schlaf. Ich weiss nie wohin mit Armen und Füssen.
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  12. Bei einem langen A-frame-set am Boden, könnte man sich die Abspannpunkte ebenfalls zu nutze machen. Wenn man diese beiden Schlaufen zusammen auf einen Punkt bringt, kann man zusammen mit einer zusätzlichen Stangentasche ein geschlossenes Fußende bilden. Wie hier beim Knot Hammock Tarp. Detail: VG. -Wilbo-
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  13. Ist bei meinem Modell 2013/2014 auch so. Kannst du in meinem Modifiaktionsvideo hier im Hintergrund und hier am Handloch sehen. Die Naht scheint vom Ertasten her jedoch zumindest von links genäht und dann von rechts gegengenäht zu sein, d.h. unter dem Einfassband liegen m. E. keine offenen Kanten, die ein schnelles Ausreißen begünstigen würden.
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  14. piucore

    Wer liefert schnell?

    @Tipple danke dir. ich wollte, wo's unsicher ist (wo ICH angst hab), ob die bestellung noch ankommt, bevor ich fahr, nicht noch bei ZWEI shops bestellen. die STS ohne was drunter könnte ich genauso wenig mitnehmen wie die exped ohne was drauf. dann nochmal die unbequeme prolite. müsste mich aber, nach dem 10., 2x um bezahlung (ohne onlinebanking+smartphone) und wer-holt-das-päckchen-für-mich-ab kümmern. wo ich grad erst einziehe und keinen menschen im ort kenne. wie du siehst, hab ich's letztendlich anders gelöst. für diesen urlaub ist tyvec gut, für den frühling 2019 werd ich neu kucken. nach schaum, weil der boden da noch nicht so warm ist. sag mir also gern das gewicht deines teils und wie es genau heisst, wo bestellt... der tip mit doublemat kam, weil ich gesagt hatte, preis ist egal, hauptsache leicht und gut. (bin grad im wechsel von "echt arm" zu "bisschen reich" und geniesse das sehr) am liebsten hätte ich 3mm schaum, hab den aber nicht gefunden. ausser die double, aber anscheinend jetzt doch 5mm. 3mm reichen für das, was ich mache. äh, Gn8 heisst was? ich bin zu selten hier, vielleicht auch zu alt, um diese ganzen kürzel... zu kennen. eva
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  15. questor

    StS Ultralight Hammock XL

    Die Matte bekommst Du bei der niedrigen Höhe der Brüstung nicht 'hängend' genug. Ist ja keine Spannmatte Die Aufhängung ist normalerweise etwas über Kopfhöhe, dass man eben noch rankommt. Die Matte sollte entspannt durchhängen. Erst dann kann man diagonal drin liegen, die Breite nutzen und dadurch gerade liegen. Was mir sehr geholfen hat, ist eine ridgeline. Ein paar Gramm, die den Aufbau foolproof machen. Eine Schnur, die von Ende zu Ende der Matte läuft und durch die feste Länge dafür sorgt, dass die Matte darunter immer perfekt durchhängt, egal, wie fest man die Aufhängung zurrt. Einfach etwas dünne Dyneema mit 85% der Hängemattenlänge anknüpfen und dann den persönlichen sweet Spot zwischen 85-83% ausloten. Kann man zudem sehr praktisch deinen ganzen Kram wie Kopflampe etc. dran handeln
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  16. Da schon auf ODS verwiesen wurde, hier mal die Seite, die wir für gewöhnlich verlinken: Teil I und II mit ein paar generellen, rechtlichen Einschätzungen: http://vivalranger.com/home/wissen/outdoorrecht/91-uebernachten-im-freien-was-ist-verboten-was-darf-man-wo-teil-i http://vivalranger.com/home/wissen/outdoorrecht/92-uebernachten-im-freien-was-ist-verboten-was-darf-man-wo-teil-ii Teil III mit der Deutung einiger Bundeslandregelungen: http://vivalranger.com/home/wissen/outdoorrecht/90-uebernachten-im-freien-deutschland-und-die-bundeslaender-teil-iii Denn ganz so einfach ist das in Deutschland nicht, es ist oft Ländersache. Auch ob ein Tarp, ein Biwaksack oder nur ein Zelt ein Zelt ist (Wann ist ein Zelt ein Zelt? *sing*), ist nicht wirklich definiert. Gab afaik noch keinen Präzedenzfall dies bzgl., worauf man sich stützen könnte. Wo klein Kläger, da aber auch kein Richter und solange man sich freundlich, zurückhaltend und unauffällig verhällt, wird eine ganze Menge geduldet.
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  17. OT: Oh Mann, das war heute wohl immer noch zu früh mich. Ein echter Äpfel-Birnen Vergleich... Vielen Dank für die Richtigstellung!
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  18. Es ist Montag Abend und ich entscheide mich spontan am nächsten Morgen eine kleine Tour zu machen. Es soll durch den Pfälzer Wald von Neustadt-Weinstrasse bis zu meiner Haustüre gehen, das Ziel änderte sich allerdings noch, doch darüber später mehr. Ich nehme diesmal die „Luxusausstattung“ mit, daher bin ich mit 2,9 Kg. BW unterwegs. Ok, alles in den Rucksack, Essen und Wasser dazu, schnell noch 3 Seiten Kartenmaterial ausgedruckt – ich will diesmal die Stellen einzeichnen, wo es Wasser gibt- und dann noch eine Knipse und Papier/Stift dazu, es soll ja auch noch ein kleiner Reisebericht geschrieben werden. Dienstag 9.30 Uhr, es geht los. Ab auf den Bahnhof, in den Bummelzug und der verbummelt auch gleich seine Ankunft, Anschlusszug weg, 45 Min. Bahnhofscamping, dann geht’s weiter. Um 12 Uhr komme ich in Neustadt an, endlich. Links rum um den Bahnhof, über die Brücke, dann nach rechts und da ist die erste Muschel auf blauem Grund, der Jakobsweg, dem ich folgen werde. Es geht vorbei an einem schönen Brunnen zum eigentlichen Einstieg. Wer die Stelle nicht kennt, wird sie auch nicht finden, denn die Beschilderung des Jakobsweges ist (hüstel) sehr bescheiden. Der Weg ist nur zu laufen, wenn man den Markierungen der Wanderwege des Pfälzer Waldvereines folgt. Und so folge ich zunächst Blau/Rot. Das Wetter ist toll, die Sonne scheint, nur rechts von mir grummelt ein Gewitter vor sich hin. Bleib wo du bist, ich brauche dich nicht. Nach einer Stunde komme ich an der ersten Wasserstelle vorbei, fülle meine Flaschen und gehe weiter zum Naturfreundehaus. Rechts an diesem vorbei geht es den ersten Berg rauf. Oben finde ich den „Stein des Gleichgewichtes“, wie schön, da kann ja nix mehr passieren. Und schon geht’s wieder den Berg runter, und da ist auch wieder Blau/Rot. Das Gewitter hängt immer noch in der Luft und macht sich mit dezentem Grollen bemerkbar. Mitten im Abstieg steht ein Schild mit der Aufschrift „Pflichterfüllung“, soso, na dann. Gleichdarauf ein Zweites „Gerechtigkeit“, das steht allerdings ganz schief und wacklig. Der Weg führt mich weiter Richtung Lambrecht und ich komme an einem lustgen Brunnen vorbei. Oberhalb von Lambrecht steht eine Sitzgruppe mit Blick auf den Ort, dort esse eine Kleinigkeit. Als ich am Friedhof vorbei in den Ort laufe holt mich das Gewitter ein und es beginnt zu regnen. Nun kann ich auch mal meinen Schirm (LiteTrekUlta) antesten. Ich komme am Lindenbrunnen vorbei, bis jetzt gab es Wasser im Überfluss. Kaum bin ich aus Lambrecht raus, hört es auf zu regnen, im Osten hängt das Gewitter, im Westen ist blauer Himmel, und das ist mein Weg. Ab hier folgt man dem gelben Kreuz. Und hier beginnt auch die „lange Mauer“ die mich noch viele Kilometer begleiten wird. Das Alter erkennt man an den Bäumen die auf den schon verfallenen Mauerresten wachsen. Der Weg führt durch das Örtchen Iptestal. Man kommt an einem Haus mit einem grossen Jakobsmuschelschild und einem lustigen Wegweiser vorbei. Dort bekommt man Wasser und auch sonst wird Hilfe angeboten. Um 17 Uhr erreiche ich das Forsthaus Breitenstein mit Biergarten, leider ist dieser geschlossen. Gegen 18 Uhr komme ich an einem Schützenhaus mit Bogenschiessanlage vorbei, ich mache eine Rast, ess etwas und übe mich im Treckingatockwurf auf 20 m. Eine Stunde später erreiche ich Elmstein. Ich komme an ettlichwen Kneipen vorbei, leider alle geschlossen. Da höre ich Stimmen, schaue mal nach und siehe da, ein Biergarten der geöffnet hat. Gemütlich trinke ich 2 spritfreie Biere, fülle meinen Wasserforrat auf und ziehe weiter. An der Hauptstrasse gibt es noch einen Dorfbrunnen, auch da könnte man Wasser bekommen. Weiter geht es an eine Bach vorbei und einen kleinen Steig hinauf. Langsam wird es etwas kühler, was sehr angenehm ist bei dem heissen Wetter. Ich laufe noch bis 20.30 Uhr weiter und suche mir einen Platz für mein Nachtlager, was leider nicht so einfach ist. Sehr bergiges Gelände ohne gerade flächen ausser in den Tälern und da sind Bäche Tümpel und Mücken ohne Ende. Also ab auf einen der Berge hochklettern, was nicht so einfach ist, querfeldein. Endlich oben angekommen ist es schon 21 Uhr, ich baue auf, koche mir eine Suppe, setzt nich noch etwas auf einen Stein und schaue mir die Landschaft an. Um 22 Uhr liege ich im Zelt und schlafe auch recht schnell ein. Fortsetzung folgt.......
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  19. wilbo

    quadromid flat tarp

    Schneide Dir das ganz grob aus papier zu und falte an den roten Linien das Teil zusammen. Damit ist alles selbsterklärend. Fertig genäht sieht das ganze so aus, (rechts). Die kleine Gurtband-Doppelschlaufe ist für´s Aufhalten und zum einhängen von inner, bugnet, bivi & co.
    1 Punkt
  20. 3. Tag Als ich um 6 Uhr wach werde geht gerade die Sonne auf, ich bleibe noch ein wenig liegen und schaue so vor mich hin in die Landschaft. Blauer Himmel, Sonnenschein, super Tag. Nach einem kleinen Frühstück packe ich und um 7 Uhr laufe ich los. Man hört schon den Lärm der Autos und ich weiss, es ist nicht mehr weit bis Landstuhl. Es liegt noch etwas Nebel über der Landschaft. An einem Aussichtspunkt mache ich ein Foto vom imperialen Flughafen auf der anderen Seite des Tales auf einem Plateau. weiter geht’s durch einen Wald voller Esskastanienbäumen, der Weg macht einen Schlenker und stehe vor der Burg Nanstein. ich laufe einmal rund und gehe über einen schönen Weg mit geschnitzten Gestalten bergab, bis ich mitten in dem Städtchen laufe. Eine kurze Runde durch Landstuhl zum Bahnhof, denn da gibt es eine Einkaufscenter, und ich bräuchte unbedingt noch Wasser. Der Einstieg befindet sich oberhalb des Bahnhofs. Ab hier wird die Beschilderung des Jakobsweges etwas besser. Ich folge dieser und dem schwarzen Punkt auf weissem Grund und komme in den Naturwald Fleischackerloch. Im Anschluß geht es über eine Brücke über die A 62 und weiter über das Gelände der Reha Westpfalz. Kurz darauf steht man vor diesem Schild: da sollte man nicht reinlaufen. Der richtige Weg geht zuvor links über die freie Fläche bis zu einer Strasse und dann gegenüber weiter zu einem Bauernhof. Seine Hühner sind recht zutraulich, vielleicht wollten die mitkommen. kurze Zeit später stehe ich vor den Mammutbäumen. Sie wurden 1861 vom Oberförster Schütz gepflanzt, sind also mit einem Alter vom rund 160 Jahren für diese Baumart bestensfalls Teenager. Nach einer Rast geht’s weiter Richtung Bruchmühlbach-Miesau. Die Wege sind nicht so doll, überwiegend geschotterte Wirtschaftswege. Ich komme nochmals an einer Schutzhütte vorbei, die Zweite und Letzte auf meinem Weg. Kurz vor Bruchmühlbach-Miesbach findet man noch eine letzte Wasserstelle, den Hubertusbrunnen. Ein letztes Mal Wasser auffüllen, und das kurze Stück Weg hinab zur Fritz-Claus-Hütte (mit Gastronomie ) laufen. Jetzt ein kühles Hefeweizen wäre bei der Hitze das Beste. Leider ist die Hütte heute geschlossen, wie schade. Als kleine Entschädigung geht es aber in eine sehr schöne kleine Schlucht und es geht weiter auf dem sagenhaften Waldpfad, und ich laufe kurzerhand fast den gesamten Rundweg, weil er so schön ist. Dann geht’s weiter nach Vogelbach. An dieser Stelle war es der Plan den Jakobsweg zu verlassen und über eine Brücke über die A 6 Richtung Waldmoor zu laufen. Hab ich nicht gemacht, Strasse entlang, Brücke über A6, nochmal ein gutes Stück Strasse, nee, keine Lust. Stattdessen bin ich weiter den Jakobsweg nach Homburg gelaufen, dann hab ich den Weg verloren so in Gedanken, ok, einfach weiter Richtung Homburg. Weg wieder gefunden, dann war er wieder weg der Weg, egal. Ich laufe mal einfach weiter, mal sehen, wo man so rauskommt. Man kommt in einer Wohnstrasse an Ortsaland raus, klar, es ist immer noch schwül, ich laufe zum Bahnhof und weg bin ich. Fazit: Es war schön, die drei Tage haben Spass gemacht. Insgesamt hab ich rund 110 Kilometer gelaufen. Interessant war, wie zeitfressend das Fotografieren und Notizenmachen doch ist. Das permanente Unterbrechen des Laufschrittes und wieder anlaufen nervt. Das nächste mal wahrscheinlich wieder ohne Knipse. Brunnen zum Wasser auffüllen gab es bei Kilometer 5/6/9/10/14/23/52/56/75 Beschilderung des Jakobsweges war eher bescheiden, aber dafür ist die Ausschilderung der mitlaufenden Wanderwege – Blau/Rot bis Elmstein, Gelbes Kreuz bis Johanniskreuz, Rotes Kreuz bis vor Landstuhl, kurz Gelb/Blau, dann Schwarzer Punkt auf Weiß bis Homburg – hervorragend. Alleine mit diesen Infos kann man den Weg locker laufen. Was man auf den Bildern nicht sieht sind die häufige, anfänglich ausschließlich mit einer Strasse parallel laufende Strecke. Mir macht's nix aus. Überwiegend ist es aber ein schöner, besinnlicher Abschnitt des Jakobsweges durch eine super Kultur/Landschaft. Mitgenommen hatte ich: GG-Murmur, darin: SMD Lunar Solo LE, TAR Neoair x-lite, Cumulus Magic Zip, STS Aeros Pillow Ul reg, Euroschirm Light trek ultra, Windjacke Decathlon 90g, Küche 100g, Falke TK2, Pulli, 2x0,5l + 1x 1,5l PET-Flaschen, Futter 2kg. Am Körper: Hose Schoeffel ACF, Schuhe Adidas Durano 7, Socken Falke TK2, Unterhose, Shirt, Mütze, Kamera, Papier+Stift, Stöcke Black Diamond, Tüte mit Kohle usw., Brille, Karte, Uhr, Petzl e+lite,
    1 Punkt
  21. 2. Tag Es ist 8.30 Uhr, ich bin gerade wach geworden und schaue so durch die Bäume in den blauen, sonnigen Himmel, das wird bestimmt ein schöner, warmer Tag. Nach einer Kleinigkeit zum Essen baue ich mein Lager ab, verstaue alles und kraxele den Berg hinab bis auf den Weg. ......es ist kühl........ideal zum laufen....... ich könnte noch Wasser gebrauchen....... mal sehen....... Nach einer Stunde laufen komme ich nach Spechtsbrunn. Das Erste was man von dem Ort zu sehen bekommt ist die Kirche, dann noch 3-4 Häuser, schon hat der Ort fertig. Es geht kurz über die Strasse und kurz darauf wieder zurück und dann ist der Weg weg, zugewuchert eben. Etwas mühselig durchzukommen, aber dafür gibt es reichlich Brombeeren. Immer gut wenn man was zu essen findet. Und es geht kontinuierlich bergan, man merkt daß man auf dem Weg zum Johanniskreuz ist. Weiter oben laufe ich in einen frisch forstwirtschaftlich bearbeiteten Hang hinein. Weg weg. Weiter oben gehen drei Wege ab, Stückchen weiter noch einer. Der Letzte war der Richtige. Diese Ehrenrunde kostet mich eine Stunde und es ist mittlerweile sicher 30 C. Und schön sonnig. Ich komme am Haus der Nachhaltigkeit an, es ist 12 Uhr und das Wasser ist knapp. Ich laufe mal drumrum, aber es wird nicht schöner. Aber etwas weiter ist eine Kneipe, ein Bikertreff, und die hat geöffnet, freu. Wasserflaschen füllen, gemütlich einen Halben trinken und dann weiter. ab hier folgt man dem roten Kreuz. Nach 7 km ist man bei Trippstadt. Es geht in die Karlstalschlucht, die sehr schön ist. Am Steintisch mache ich Pause, esse etwas und lüfte meine Schuhe. ......kleines Special der Karlstalschlucht gefällig..... Die Schlucht weitet sich ins Karlstal. Am Waldrand weist ein Schild auf ein Quellbiotop hin. Im Inneren des Beckens findet sich eine tolle Unterwasserflora. Ich schaue es mir genau an und vergesse ein Bild zu machen. Ich laufe weiter durch's schöne Karlstal bis ich das "Wirtschaftshaus" Unterhammer erreiche, im Biergarten gibt es bleifreies Hefeweizen und eine Pause . Dann weiter durch's Finsterbrunnertal ...und noch weiter über das Engelhardtpädje... nach Breitenau. Hinter dem Örtchen muss man eine Strasse queren, am Strassenrand findet man eine in Stein gefasste Quelle. Wasserfassen und dann schnell vorbei an Gelterswoog, ein Badesee, und da ist die Hölle los. Nix wie durch und weg. Am Wegesrand steht eine Schautafel des Jakobsweges und ein behauener Sandstein dazu Mittlerweile ist es 18 Uhr, ich lauf durch ein schmales Tal voller sumpfiger Tümpel. Hier gibt es viele Stechmücken und die wollen ihr Abendessen – den durchgeschwitzten Wanderer. Ich eile weiter, das Tal wird enger, und am Ende gibt es nochmal eine Quelle und ich fülle nochmals Wasser auf. ich geht weiter an einer Schutzhütte vorbei die von weitem recht ansprechend wirkt. Beim Näherkommen find ich doch Tauschklamotten. Schnell ungezogen und meine Klamotten dort gelassen. Mittlerweile ist es 18.30 Uhr und ich will noch bis vor Landstuhl zu laufen. Gegen 20 Uhr bin ich dann unmittelbar vor Landstuhl beim Hexentanzplatz. Genug für heute. Ich baue auf, esse meine abendliche Suppe und etwas Schokolade und liege um 21 Uhr flach schau noch bisschen in der Landschaft rum und schlafe recht schnell ein. Fortsetzung folgt.......
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  22. ich rate zu möglichst viel davon! wenns einspurig ist ist die gefahr gross, dass die frauen immer hinterher laufen, nix sagen und hernach gibts zoff. besonders von verheirateten hört man das immer wieder. "wo ma no ledig warn...., da hamma händchen gehalten. seit ma vaheirat san muass ich schaun dass i nachkomm..." schöne tour wünsch ich euch!
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  23. Wir haben unsere Wasserflaschen immer auf dem Klo, oder im Waschraum den Hütten voll gemacht. Unterwegs aus Bächen und Quellen. Da steht zwar "kein Trinkwasser" dran, aber das hat mMn nur rechtliche Gründe. So sichern sich die Wirte ab und gut. Trinken kann man das find ich trotzdem. Zur Not Mircopur forte Tropfen mitnehmen und das Wasser damit aufbereiten. Haben wir in Tirol aber die letzten drei Jahre nicht gemacht. Durchfall? Fehlanzeige... LG
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  24. In 2011 musste ich denen in Frankfurt noch erklären, was der PCT ist. Als ich dann sagte, dass ich ein Visum brauche, weil es mehr als 3 Monate dauert, den.Trail zu laufen, meinte der Typ am Schalter nur: "Not if you run..."
    1 Punkt
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