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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 03.08.2018 in allen Bereichen

  1. JanF

    Erfahrung mit wildem campen?

    Meiner Erfahrung nach laufen Jäger nur sehr wenig im Wald, die Hochsitze sind meist mit dem Auto erreichbar. Einen entsprechend späten Aufbau und frühen Abbau vorausgesetzt: Wenn man neben einem Pfad sein Zelt aufschlägt, braucht man sich keine Sorgen machen, entdeckt zu werden. Wenn ich neben einem befahrbaren Weg zelte, überlege ich mir, welche Stelle vom Autoscheinwerfer nicht ausgeleuchtet wird. Insgesamt bin ich mir unter den Voraussetzungen zu fast 100 Prozent sicher, nicht entdeckt zu werden. Selbst wenn man entdeckt wird, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Jäger durchaus Sympathie mit einem einzelnen Wanderer hat und sich ihm als "Waldfreund" verbunden fühlt. Und wenn man tatsächlich mal entdeckt wird und ein Jäger/irgendjemand ernsthaft jemanden ruft, der befugt ist, einem eine Strafe aufzubürden - ja, nun, dann muss ich eben mal eine Strafe zahlen. Hat man durch die Ersparnis an Campingplätzen/Pensionen schnell wieder raus. Und man hat den Gewinn einer deutlich größeren Flexibilität: Man kann genau dann aufhören zu wandern, wenn man keine Lust mehr hat.
    7 Punkte
  2. @sven@dreampixel.de Hilleberg Anjan, Footprint, Wechselschuhe... Vielleicht solltest du die Notwendigkeit vieler Teile überdenken. UL ist das nämlich schon lange nicht mehr. Lesestoff zum Thema gibt es z. B. hier: https://www.ultraleicht-trekking.com/ultraleicht-trekking-roter-faden/ https://www.ultraleicht-trekking.com/zweck-des-forums/
    4 Punkte
  3. OT: Zwischendurch ein Rezept meiner unglaublich leckeren, selbstgemachten Riegel. Nicht pappsüss, liefern aber trotzdem Energie: 90 g Datteln (gut sind etwas subschige, sehr klein schneiden - evtl. geht das auch mit einer sehr guten Küchenmaschine?) 50 g gehackte geröstete Mandeln) 20 g gemahlene Mandeln oder Erdmandelflocken 10 g Amaranthpops 5 g Sesam 25 g Kokosraspel 1 EL Kokosöl Alles zu einem Teig verkneten. Das dauert recht lang. Man denkt erstmal, das hält nie zusammen, aber irgendwann dann doch! Zu einem Quader formen und in den Kühlschrank legen. Dort wird er dann fest. Anschließend kann man den Quader in mehrere Riegel schneiden.
    3 Punkte
  4. rentoo

    Ich bin dann mal weg ...

    Ich verabschiede mich dann auch einmal für 10-14 Tage. Mich zieht es dieses Mal auf den Albschäferweg. Die 158 km würde ich bestimmt viel schneller schaffen, aber ich mache es mir bewusst gemütlich. Hab ja Urlaub. Ich hatte bisher bei keiner meiner Touren einen Zero-Day, den will ich aber dieses Mal einlegen. SUL bin ich nicht untervwegs aber doch UL. Essen für die ersten 4 Tage und die ganzen Akkus für die Videokamera erhöhen das Gewicht schon ganz schön, aber so ist's dann halt. Ich gebe mir Mühe, ein Reistagebuch zu führen und schöne Bilder einzufangen, damit ich später dann hier einen Resbericht posten kann. Gruß Thomas
    3 Punkte
  5. Nachdem ich von 9:00 bis 18:00-20:00 Uhr gelaufen bin, baue ich mein Zelt auf. Ist Mistwetter, setzte ich mich ins Zelt, ziehe Schuhe und Socken aus, ziehe meine Schlafsocken an und koche unterm Vorzelt essen. Den restlichen Abend bleibe ich im Zelt. Muss ich pinkel, dann mache ich das Barfuss und trockne mir die Füße im Zelt wieder ab. Ist gutes Wetter, dann Laufe ich weiter in meinen Trailrunnern rum, bis ich schlafen gehe. Evtl. löse ich die Schnürsenkel weiter. Etwas bequemeres gibt es eh nicht. Ist es warm, dann laufe ich abends barfuss rum. Campschuhe sind totes Gewicht. Man kann sie nicht essen, sie sorgen nicht für meine Sicherheit und isolieren nicht. Bevor ich Campschuhe mitnehme, fallen mir ein duzend anderer Gegenstände ein, die mir wichtiger wären. Beispiele: EBook Reader, eine breitere Schlafmatte, ein weiter geschnittener Schlafsack/Quilt, ein weniger minimales Zelt, Angelzeug, Fotoapperat (statt nur Handy), ein 3. paar Socken, ein 2. T-Shirt, Whisky in einer Faltflasche,....
    3 Punkte
  6. Seit etlichen Jahrzenten ist es in GR ueblich auf den Inseln tagsueber auch kalten loeslichen Kaffee zu trinken, ist deutlich leckerer mit Schuettelbecher, also in Becher mit dichtschliessendem Deckel, etwas Wasser rein, loesliches Kaffeepulver drauf, wenn gewuenscht Milch mit Wasser nicht ganz auffuellen, muss gut Platz fuer Luft bleiben, dann wird es schaumiger, Deckel drauf, gut schuetteln, fertig. War in den Surfsommern in GR immer tagsueber unser Standard-Getraenk...
    3 Punkte
  7. @sven@dreampixel.de : Vielleicht mal so generell und durchweg positiv gemeint: Mach dir nicht zuviel Gedanken um Details, einfach los ziehen und alles auf dich zu kommen lassen funktioniert im Schwarzwald wunderbar, im deutschen Mittelgebirge im August hat noch niemand so schnell den Löffel abgegeben. Vieles von dem Skills- und Trappergeschwätz im Internet sollte man nicht allzu hoch bewerten, einfach mal ganz locker die ersten Outdoorerlebnisse angehen.
    3 Punkte
  8. So, der gestrige Probeaufbau ist an meinem schnöden Dasein als Tarifsklaven gescheitert, heute passte es: Ich hab die line locks erstmal nur an den beiden zusätzlichen Abspannpunkten des Deschutes montiert und sie funktionieren wunderbar mit Dyneema/ Polyester 1.5mm Schnur von ExTex, man kann gut Zug drauf geben und sie trotzdem wieder gut lösen. Konstruktiv müssten eigentlich auch noch glattere oder dünnere Schnüre funktionieren, Dyneema pur hab ich leider nicht, evtl. probier ich mal noch 1.2mm Polyamid aus.
    2 Punkte
  9. roli

    Ich bin dann mal weg ...

    Freue mich schon auf die morgen startende Mini-Tour (2 Übernachtungen, ca. 60km) und SUL: https://lighterpack.com/r/5ii355
    2 Punkte
  10. Ich komme gerade aus Italien zurück und möchte euch nach und nach ein bisschen was von meiner Tour auf der GTA berichten. Für alle, die die GTA nicht kennen: Die GTA (Grande Traversata delle Alpi) ist quasi eine Art Pendant zum GR 5 in Frankreich und erstreckt sich über den gesamten Westalpenbogen grob von der Grenze Schweiz/Italien bis nach Ventimiglia am Meer. Die Etappen enden meist in Taldörfern (manchmal auch in der Höhe in Refugios), wo die Einnahmen der Unterkünfte, Restaurants, Tante-Emma-Läden oder Käsereien direkt den Einheimischen zugute kommt und die Alpentäler, die stark von Abwanderung betroffen sind, unterstützt werden soll. Vor 4 Jahren habe ich mit dem Wandern angefangen (eine Mehrtagestour im Valle Maira). Mittlerweile sind schon mehr als eine Hand voll Touren zusammen gekommen, aber nur bei dem GTA-Teilstück vor 2 Jahren ging es in den Alpen über Pässe um die 2500/2600m. Insofern würde ich mich noch als "Anfängerin" bezeichnen ;-). Ich habe in Rifugios und Posto Tappas geschlafen, war also ohne Zelt unterwegs. Bei der GTA-Tour vor 2 Jahren ging es von Usseaux (grob Nähe Susa) am Monte Viso vorbei bis Castello (Valle Varaita) - 7 Etappen. Etappen für dieses Jahr (Vom Valle Maira bis ins Valle Gesso): Ponte Maira - Chialvetta (von Campo Base 810/970 Hm) Chialvetta - Pontebernardo (1160/1340 Hm) Pontebernardo - Sambuco (350/480 Hm) Sambuco - Rifugio Miglioriero (1730/810 Hm) Rifugio Miglioriero - Strepeis (400/1220 Hm) Strepeis - Sant Anna di Vinadio (1180/430 Hm) Sant Anna - Rifugio Malinvern (810/1000 Hm) Rifugio Malinvern - Terme di Valdieri (780/1250 Hm) Terme - Rifugio Genova Figari (1290/640 Hm) Rifugio Genova - Entracque (490/1500 Hm)
    1 Punkt
  11. Basti

    Reisen nur mit Handgepäck

    Das Thema kommt ja immer wieder mal aus den verschiedensten Gründen auf. Rike und ich träumen gerade von spontanen Wochenendtrips mit dem Flieger http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/viewtopic.php?f=4&t=529 und da bietet sich ein entsprechend optimiertes Gepäck einfach an. Warum? Ganz einfach: -bei einer kurzen Tour reicht minimales Gepäck -man spart Zeit, da man nicht erst das Gepäck aufgeben muss oder anschließend darauf wartet. -> Mehr Zeit für Unternehmungen -einfacheres Reisen im öffentlichen Nahverkehr und per Anhalter -empfindliche Sachen (dieser ganze fimschige UL-Kram! ) sind im Handgepäck besser aufgehoben. -Die Ausrüstung ist besser vor Verlust geschützt (falscher Flieger, etc. p.p.) -Man spart insb. bei Billigfliegern Geld, da man nichts für aufgegebenes Gepäck zahlen muss Im Folgenden wollte ich einfach mal für alle die ähnliche Überlegungen anstellen mal die wesentlichsten Punkte sammeln. Anregungen und Tips sind natürlich wilkommen! Der Transport einer TrekkingAusrüstung im Handgepäck bringt natürlich einige Probleme (oder sagen wir besser "Herausforderungen") mit sich: -keine scharfen/ spitzen Gegenstände (Messer, Heringe, evtl. Trekkingstöcke) -keine brennbaren/ explosiven/ gefährlichen Stoffe (Kocher und Brennstoff) Bisher haben wir dazu folgende Überlegungen angestellt bzw. folgende Informationen gesammelt: -Als Handgepäckreisekocher bieten sich eigentlich nur Holz-, Spiritus- und Esbitkocher an. -ein Feuerzeug im Handgepäck ist kein Problem -Esbit fällt als Brennstoff rein rechtlich raus. Gemäß Hersteller und Flugrichtlinien gilt es als Gefahrstoff und darf nicht mit im Handgepäck geführt werden. -Vermutlich könnte man es aber drauf ankommen lassen... -Spiritus darf rein rechtlich nicht mit im Handgepäck transportiert werden (brennbare, leicht entzündliche Flüssigkeit) -ABER: Man darf grundsätzlich Flüssigkeiten (je max. 100ml gesamt bis 1L) im Handgepäck mitführen. Das erlaubt auch die Mitnahme von Kosmetika wie Nagellackentferner und/oder Spirituosen, etc. Und so ein kleines 100ml Fläschchen Spiritus dürfte da wohl wenn's ordentlich verpackt ist wohl durch die Kontrollen gehen. -Es gibt ja auch diese selbterhitzenden Freezerbaggerichte. Ähnlich wie die Amerikanischen MRE's. Vermutlich dürfen die aber wegen dem Wirkmittel offiziell auch nicht mitgeführt werden. Man wäre wieder auf seinen Charm und sein Glück bei der Handgepäckkontrolle angewiesen... -Die vermutlich praktikabelste Lösung für eine Wochenendtour ist aber wohl auf Kaltverpflegung zu setzen. Salate und Sandwiches gibt es fertig fast in jedem Supermarkt. Und auch vieles andere lässt sich für kurze Touren gut vor Ort besorgen. Das spart auch den Topf! -Heringe werden wohl mit ziemlicher Sicherheit nicht im Handgepäckt erlaubt werden. Laufbursche hat aber mal Chinesische Essstäbchen als UL-Hering vorgeschlagen. Zumindest für eine kurze Wochenendtour (1-2 Übernachtungen) sollte es damit keine Probleme geben. Im Handgepäck dürften sie wohl auch mit. -Trekkingstöcke werden je nach Sicherheitsbeamten bzw. Fluggesellschaft im Handgepäck akzeptiert. Entscheidend ist hier wohl das Packmaß. -Problem bei Trekkingstöcken könnte aber die Carbidspitze bereiten. -Als Lösung bieten sich die Black Diamont Ultra Distance Stöcke zum Falten an. Hier kann man die Carbidspitze zudem durch eine Kunststoffspitze ersetzen. -Es könnte immer noch sein, dass ein Kontrolleur seinen schlechten Tag hat und in den Stöcken eine Bedrohung sieht. -Unterm Strich sind einfache Tarp/ Zeltstangen wohl die bessere Wahl -Je nach Reiseziel und zu erwartender Witterung (bei 1-2 Tagen wohl vorrausschaubar) möglicherweise ganz auf eine mobile Unterkunft verzichten oder zu einem Biwaksack greifen. -Alternativ ging je nach Reiseziel auch eine Hängematte -Messer und Scheren dürfen nicht im Handgepäck mitgeführt werden -Oft lässt sich für schmales Geld noch am Flughafen eine einfache Klinge besorgen. -Alternativ Minitools für den Schlüsselbund. Die haben oft eine kleine angeschliffene Schneide ABER: vermutlich werden die wieder eingesackt wenn sie überprüft werden -Unbedenkliche Objekte mit einer Schneide versehen: Löffel, Münze, etc. ABER: Sorgt bei Entdeckung vermutlich für einige unangenehme Fragen -Besser ist es nicht davon abhängig zu sein! D.h. evtl. anfallende Schneidearbeiten minimieren oder ganz beseitigen -Pflaster, Ducttape, etc. kann man bereits zu Hause auf passende Streifen schneiden und auf Wachspapier (oder alten Rückseiten von Klebeetiketten) aufbringen. -Statt einer Länge Schnur, lieber 3-4 Schnüre mitnehmen. -Bei Verpflegung darauf achten, dass sich die Verpackungen ohne Werkzeug öffnen lassen. -Brote etc. lassen sich auch mit einer Kreditkarte/Zeckenkarte/ Löffel schmieren -Käse, Brot, etc. dürfte sich zur Not auch mit einem dünnen Stück Schur halbwegs schneiden lassen. -Alternativ einfach abbbeißen oder ganz auf Sachen, die zerteilt werden müssen verzichten.
    1 Punkt
  12. Wer etwas Zeit hat kann sich die Dinger alsbald auch in Deutschland anschauen: Bei walkonthewildside wird gerade so einiges bestellt. Zum Testen gibt es schon die Simplex Hammock und das Poncho Tarp. Sehr interessante Materialien. Vom Ponchotarp als Ponchofunktion kann ich jedoch schon abraten
    1 Punkt
  13. Mittwoch 25.07.2018 Pausentag in Terme di Valdieri Heute wandere ich nur vom Posto Tappa in das Albergo Tourismo und mache einen Pausentag. Ich hatte zwar ein unglaublich leckeres 4-Gänge-Dinner im Posto Tappa, aber ich war der einzige Gast. Das Albergo sah sehr nett aus und ich wohne gerne in so kleinen, etwas altmodischen Familienbetrieben. Der Wirt ist total nett, ich kann auch schon um 9h das Zimmer beziehen. Ich vertiefe mich eine Weile in eine Mappe mit sehr vielen interessanten Informationen über das Hotel, Geschichte, der Gegend, Fauna und Flora. Die Familie, die das Albergo betreibt, kommt 1930 nach Terme, wegen eines Jobs als Aufseher in dem alten Thermalbad "Royal Terme Reali di Valdieri". Nachdem es im Krieg zerstört wurde, musste was neues her, erst in Kooperation mit dem Alpenverein, dann eine eigene Pension. Ich mache mich auf, zu einem in der Mappe beschriebenen Spatziergang in ein Seitental. Ich merke, dass ich heute wirklich keine Lust auf Höhenmeter habe, aber ich kann ja auch nicht den ganzen Tag lesen. Nach einem Café in der Bar gehe ich noch in den Botanischen Garten "Valderia", betrieben vom Naturpark Seealpen, auf dem Gelände des "Englischen Gartens" aus dem 19. Jahrhundert. Darin befindet sich eine Sammlung vieler für die Region repräsentativen Pflanzenarten, aber so ganz ohne Infos zu den Pflanzen bin ich schnell durch. Ich frage noch nach einer Pflanze (The ancient king, "Saxifraga florulenta"), von der ich im Albergo gelesen habe. Sie wächst extrem langsam und blüht mit einer einzigen Blüte nur einmal in ihrem Leben, und das erst nach 30 oder 40 Jahren. Die Rangerin zeigt sie mir und erzählt noch ein bissl was dazu. Sie sieht recht unspektakulär aus, die Blüte ist recht groß, an einen langen Stiel im Verhältnis zur Pflanze, denn in den Bergen stehen die Blumen in starker Konkurenz zueinander und müssen sehr attraktiv für die Insekten sein. Ich hoffe, ich habe das alles richtig verstanden.., Dann widme ich mich auf der Terrasse des Albergos meinem Buch und warte aufs Essen. Ich bin der erste Gast im Speisesaal und es ist herrlich, die nach und nach eintrudelnden Gäste zu beobachten. Keine Weitwanderer, zwei ältere alleinreisende Damen, zwei oder drei Paae und ein größere Familie Alles ItalienerInnen glaub ich. Die Nacht wird unterbrochen von einem ungewöhnlichen Besuch. Ich wache von einem Rascheln auf und erschrecke mich als ich sehe, dass ein Eichhörnchen durch meine Zimmer flitzt, genauer gesagt, durch meine Ziplocks. Ich nehme an, es ist auf der Suche nach etwas Essbarem.
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  14. wilbo

    LineLoc mit 1.5 mm Dyneema

    Die line locks von picharpak und extex sind identisch. VG. -Wilbo-
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  15. Mit diesem Thread hab ich mich entgültig entschlossen den Rest des Sommers " cold zu soaken" . Als Schüttelbecher bietet sich doch sowas wie eine Smoothieflasche an, liegen so um 30g, ich hab die sowieso meist als Schultergurtflasche dabei.
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  16. Tipple

    Wechselschuhe für's Lager?

    Vielleicht findest du im "Hüttenschuh" Faden ein paar Anregungen @sven@dreampixel.de. LG
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  17. Tut mir Leid, aber wenn das bei dir nicht geht, solltest du bei diesem Wetter vielleicht nicht draußen übernachten. (Oder mal über ne gute Thermoskanne nachdenken)
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  18. Da schon auf ODS verwiesen wurde, hier mal die Seite, die wir für gewöhnlich verlinken: Teil I und II mit ein paar generellen, rechtlichen Einschätzungen: http://vivalranger.com/home/wissen/outdoorrecht/91-uebernachten-im-freien-was-ist-verboten-was-darf-man-wo-teil-i http://vivalranger.com/home/wissen/outdoorrecht/92-uebernachten-im-freien-was-ist-verboten-was-darf-man-wo-teil-ii Teil III mit der Deutung einiger Bundeslandregelungen: http://vivalranger.com/home/wissen/outdoorrecht/90-uebernachten-im-freien-deutschland-und-die-bundeslaender-teil-iii Denn ganz so einfach ist das in Deutschland nicht, es ist oft Ländersache. Auch ob ein Tarp, ein Biwaksack oder nur ein Zelt ein Zelt ist (Wann ist ein Zelt ein Zelt? *sing*), ist nicht wirklich definiert. Gab afaik noch keinen Präzedenzfall dies bzgl., worauf man sich stützen könnte. Wo klein Kläger, da aber auch kein Richter und solange man sich freundlich, zurückhaltend und unauffällig verhällt, wird eine ganze Menge geduldet.
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  19. Hab mir Anfang des Jahres auch ein Packraft zugelegt komme ebenfalls aus BaWü und dachte auch das ich mehr fündig werde nach guten Touren. Spontan kann ich dir Taubergießen empfehlen ist in der nähe vom EuropaPark schöne Landschaft ruhig gelegen mit ein wenig Action. Die Murg im Schwarzwald nähe Forbach habe ich immer mal im Blick aber das ist eher mal was wieder im März wenn der Pegelstand steigt. Eigentlich wollte ich nächste Woche an die Isar(Süd-Bayern) und später an die Soca(Slowenien) aber derzeit ist wegen der hitze dort auch wenig Fahrwasser. Mal schauen...
    1 Punkt
  20. Freitag 20.07.2018 Sambuco - Rif Migliorero (1720/810 Hm) Recht nervös stehe ich heute auf. Meine beiden GTA-Bekanntschaften von gestern, ein hatten sagen wir mal Respekt vor meiner heutigen Etappe. 1700 HM rauf, 800 runter. Respekt hab ich auch. Aber die Alternative hat mich auch nicht überzeugt. Um noch genug Zeit im Valle Gesso zu haben, hätte ich statt dem gestrigen kurzen, entspannten Tag 1000 HM machen müssen und heute trotzdem 1500 in angegebenen 7h und 3 Pässe. Als ich mir das morgens nochmal ansehe, denke ich, vielleicht wäre das doch besser gewesen? Was solls, du packst das schon. So bin ich pünktlich um 7h beim Frühstück und um 8h unterwegs. Es geht steil durch den Wald aufwärts und noch steiler durch einen Wiesen- und Heidelberghang. Um 11:45h stehe ich auf einem Wiesenplateau, der Caserma, dem höchsten Punkt der Etappe (2241 m) und bin wirklich beeindruckt von dem Panorama und den Blick in die tief eingeschnittenen Täler rundherum. Eine halbe Stunde später mache mich an den ebenfalls als steil prophezeiten Abstieg. Die Variante über den Grat würde die Aussicht verlängern, ist mir aber zu doll, zumal es sich etwas zuzieht. Ich bin froh, als der Abstieg geschafft ist, und nicht unglücklich, dass der Gegenanstieg zunächst "nur" eine Schotterpiste ist, die sich in Serpentinen hochzieht. Nur einmal versuche ich mich an einem "Abschneider", fühle mich für konzentrierte Schritte auf steilen Wegen nicht mehr so fit und will einfach nur ohne denken zu müssen die letzten 400 Hm machen. Der Weg führt bald durch eine sehr schöne saftig grüne Landschaft gesäumt von hohen, schroffen Bergen durch das Vallone dell'Ischiator. Ziel ist das Rifugio Migliorero, ein altes Rifugio, das in seiner Zeit einmal was sehr besonderes war. Im Rother steht, es wäre eine der schönsten Hütten der Alpen. Hm, es gibt sicher sehr viele sehr schöne Hütten... Das besondere hier ist, dass es aussieht, wie ein schottisches Schlösschen, das einzeln, erhöht in einer mystischen Landschaft steht, dahinter der Lago Ischiator. Dies kann ich bei meiner Ankunft, die sich schier endlos hinzieht, bestätigen. Auf den letzen Kilometern fühlen sich meine Wanderstöcke eher wie Krücken an. Gut, das der Weg jetzt so einfach ist. Das Rifugio liegt wirklich sehr schön und sieht von außen auch sehr schön aus. Von innen hat es schon bessere Tage gesehen, aber ich brauche heute nur noch ein Bett und ein großes Abendessen. Beides soll ich bekommen. Na ja, da ich die einzige Weitwandererin bin, die Essen bekommt, fällt es einfach aus, werde aber satt. Ich darf sogar eine der Schlafzellen alleine bewohnen, denn es sind heute wohl nur "poco" Leute da - genau genommen ich und ein Deutsch-italienisches Pärchen aus Turin, die einen Wochenendauslug machen (müssen sich selbst verköstigen). Ich bin so fertig wie lange nicht mehr und muss mir sehr viel Mühe geben, gerade Sätze herauszubekommen, als ich mich mit der Frau beim Abendessen unterhalte. Aber es ist sehr unterhaltsam, erfahre z.B. das die Turiner grad ziemlich aus dem Häuschen sind, weil Ronaldo da jetzt Fußball spielt, außerdem gibt es in einer Kirche "das Grabtuch Jesu". Was ebenfalls zu "Extase" bei Turinern und Menschen aus aller Welt führt... Das Frühstück bestelle ich wieder auf 7h, denn es ist für nachmittags des nächsten Tages ein Gewitter angesagt. Muss aber angeblich nur 4h. Sollte doch wohl klappen. Ob das mit 5:30h am übernächsten Tag auch klappt... entscheide ich morgen. Wer weiß, ob ich morgen überhaupt noch in der Lage bin, einen Fuß vor den anderen zu setzen....
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  21. Mittwoch 18.07.2018 Chialvetta - Pontebernardo (1160/1340 Hm) Heute wirds anstrengend: 1200 Höhenmeter rauf und 1300 runter. Rother sagt 6:15 und Bätzing (war ich mit Schrecken erst kurz vor dem Frühstück...) 7:30h! Was solls, Abendessen gibt es nicht vor 19h. Werde ich schon schaffen. Bis auf den Gardetta Pass kenne ich den Weg von 2015, den kann ich gut gehen. Dort angekommen mache ich noch einen Abstecher ins gleichnamige Refugio, um den grandiosen Blick auf die Hochebene zu genießen und mir ein Mittagessen zu gönnen. Irgendwie traue ich dem Braten (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht, sprich, ob ich in der Hütte am Abend tatsächlich was zu essen kriege. Laut Wanderbuch gibt es dort keine Verpflegung und laut Internet ist die einzige Osteria im Weiler seit Ostern zu. Bei der Reservierung wurde mir dann ein Abendessen zugesagt... Aufgrund meiner notorischen Verhungerungsängste spare ich mir also mein Brötchen doch lieber noch auf. Letztendlich sitze ich dann aber im Rifugio viel zu lange, weil ich das Mittagessen mit 5 Schweizer Mountainbikern einnehme... Bevor es abwärts ins Stura-Tal geht, bleibe ich erst mal auf der Höhe, dann noch ein paar Höhenmeter rauf auf den Passo di Rocca Branca (2620 m). Der Abstieg, u.a. vorbei an dem türkisfarbenen Lago Oserot, ist schier endlos und auf der ganzen Strecke keinen Schatten. Ich merke, wie meine Konzentration schwer nachlässt und reiße mich immer wieder mächtig zusammen, bewusst die Schritte zu setzen und weder zu stolpern, noch umzuknicken. Habe mich lange nicht mehr so nach einem Baum gesehnt, den die Sonne bruzelt ganz schön. Will mich aber nicht beschweren, bin froh, wenn es nicht regnet. Schließlich komme ich gegen 17:45 an. Das Posto Tappa ist offen, weder ein Bett scheint belegt zu sein, noch ein Wirt in Sicht. Ich zweifle schon wieder an meinem mir versprochenen Abendessen. Ich gehe erschöpft durch den Ort, um jemanden zu fragen, wie ich den Hüttenwirt finden kann. Finde dann auch einen Jugendlichen in Fahrradklamotten, der mir erklärt, sein Vater wäre in der Bar... Aha, da habe ich also den Richtigen gefragt. In der Bar erwartet mich auch schon Walter, wie er sich mir vorstellt, und es duftet nach Sugo du Pompdori mit einem Hauch Knoblauch. Yeah! Walter erklärt mir, das Posto Tappa sei "vouoto", also leer oder nicht belegt und ich könne mir ein Bett aussuchen. Im ersten Moment finde ich es seltsam so allein in dem offen stehenden Posto Tappa. Aber klar ist, diese 10-Häuser-Ort ist sicher nicht gefährlicher als die heimatliche Grosstadt ;-). Aus Pontebernardo kommt übrigens eine bekannte Skiläuferin aus den 70er oder 80er? Überall hängen Schautafeln (konnte den Namen aber nicht mehr recherchieren...) Beim Abendessen bin ich doch nicht der einzige Gast, wie zuerst vermutet, nein ein Pärchen ist noch anwesend. Der Kleidung nach sind es auch Wanderer. Ich frage sie natürlich und es stellt sich raus, dass sie die GTA schon komplett durch haben und jetzt ein paar Varianten gehen wollen. Ich habe mal wieder "mezzo" und "quarto" beim Bestellen meines Weins verwechselt, und so fachsimpeln wir etwas länger über Routen und erzählen Geschichten, bis die Nonna sich bemerkbar macht und sagt, dass jetzt mal "chiuso" ist. Feierabend.
    1 Punkt
  22. zeank

    HRP, GR 10, GR 11 2018

    Morgen geht‘s los. Bisschen Schiss hab ich schon. Ist wirklich minimalistisch. Aber hey. Von nix kommt nix. Und überhaupt. Irgendwie auch geil. Freu mich so drauf. Werde berichten und nix beschönigen. Wenn es kacke läuft, läuft es kacke. Wenn nicht, nicht. Kumpel wartet schon. Keine Ahnung der war schon drei Tage früher dort. *rolleyes*
    1 Punkt
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