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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 10.10.2024 in allen Bereichen

  1. Bikepacking mit E-Bike

    entwurfung und 2 andere reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich war auch erstaunt, als ich den Fadentitel las... Und auch noch unter "Bikes und sonstige Ausrüstung...", nicht mal unter "Schwerer als UL". 🤨 Was kommt als Nächstes - Autowandern ultraleicht?🤔
  2. derray's Schlafsack

    skullmonkey und 2 andere reagierte auf Tao für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    ... sneak peak.
  3. Bikepacking mit E-Bike

    Epiphanie und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Allerdings, denn UL kann nur UL sein! Ein E-Bike ist für mich nicht UL. Und ältere Leute, oder auch kranke Menschen, die es ohne diese art Hilfsmittel nicht schaffen, hätten dann die Möglichkeit, sich in einem anderen Forum, mit ihren Möglichkeiten auseinanderzusetzen! Ich bin sicher, das es solche Foren gibt! Das hier sollte aber doch ein UL Forum sein. Man kann nicht für alles und jeden da sein, wenn man einen so speziellen Anspruch hat, wie unter anderem dieses Forum hat! My Point of View!
  4. Zenbivy Nachbau

    Mario294 und ein anderer reagierte auf izi für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich hatte ihn nun 10 Nächte in Benutzung, die Nachttemperaturen haben sich zwischen 13 und 4 Grad bewegt. Meine Schlafkleidung waren lange Merino Leggins und Langarm Merinoshirt. Bei denen über 10 Grad war er mir fast zu warm im Laufe der Nacht. Beim Einschlafen nicht. Bei der Nacht mit 4 Grad habe ich mir meinen Alphapulli über die Schultern gelegt, denn auch wenn ich es ganz oben eng um den Hals zugezogen habe, fand ich es zwar nicht kalt, aber unangenehm. Ich vermute, dass er doch einfach noch mehr Füllung für die Steghöhe die ich gemacht habe, gebraucht hätte. So ist sie doch immer etwas nach unten gerutscht. Zwar nicht gaach, aber im Halsbereich spürbar. Bei einer Nacht mit 6 Grad hab ich den Alphapulli angezogen. Die Luft war so feucht, dass es sich viel kälter als wie bei den 4 Grad angefühlt hat. Ausserdem hat mir das unten zuziehen bei diesen Temperaturen nicht ganz gereicht. Ich hatte immer das Gefühl, dass es etwas reinzieht, auch wenn das Loch minimal war. Also einen Ersatzsocken vor dem Zuziehen reingesteckt und dann war das Zuggefühl weg. Mein Bezug hat sich angenehm angefühlt, besonders gut fand ich, dass mein Kissen einfach nicht mehr abhauen konnte. An der Zeltaussenseite habe ich den Quilt immer an allen drei Aufhängungen mit der seitlichen Abschirmung verbunden. An der Innenseite nur das untere. Und einmal auch das zweite. In der Nacht musste ich raus und hatte mich recht schwungvoll aufgesetzt ohne ihn zu öffnen und hörte ein Schnalzen. Da dachte ich noch, dass halt der Gummi rausgesprungen ist. Beim Packen in der Früh wunderte ich mich, warum auf einmal einige Daunen um mich rumschwebten.....Tja, der Schnalzer war, wie es die Befestigung aus dem Quilt gerissen hat. Nun war da ein Loch... Mein Nähkitt ausgepackt und das ganze provisorisch wieder reingenäht. An der Stelle habe ich es die restliche Wanderung nicht mehr befestigt. Muss noch überlegen, ob ich das noch professioneller Flicken kann: Vermutlich werde ich mir nochmal Daune bestellen und dazufüllen. Ausserdem oben einen Wärmekragen hinnähen. Und dann einen neuen, mit niedrigeren Stegen .....
  5. Vorstellungsthread

    mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf InesMar für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallihallo, dann stell ich mir auch mal noch kurz vor. Ich bin Ines, Mitte 30 und aus dem schönen Franken. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal mehrere Tage mit Zelt wandern und hab dabei beschlossen, dass das unbedingt leichter werden muss 😅 Ich bin selten alleine unterwegs (auch wenn das auf der Wunschliste steht mal), sondern meist mit Kind und manchmal noch Partner, den ich zu besagter Tour überredet habe und der dabei Blut geleckt hat.
  6. Zenbivy Nachbau

    traveloors reagierte auf izi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das Zenbivystem gefällt mir gut, war mir aber einfach zu teuer. Deswegen habe ich mich an einem Nachbau versucht. Die Stoffe sind alle der 10D von Adventureexpert. Für Quilt und Bettbezug. Für den Bettbezug habe ich mir erst ein Modell gebastelt. Erst ganz klein und dann mit einem Reststoff etwas größer und mich dann der Passform angenähert. So hat es am Schluss ausgeschaut. Da ich zwei verschiedene Matratzen nutze, die Seatosummit Etherlite (10 cm hoch) und die Naturehike 5.0 (13 cm hoch). sollte es möglichst auch für beide nutzbar sein. Deswegen die Kurzversion. Aber unten mit den Gummis dran, da ich mich beim Schlafen sehr viel hin und her drehe und ich sonst befürchte, dass das ganze schnell nach oben wandert. Das ist das Ergebnis: Es wiegt 95 g. Bisher nutze ich einen Quilt von Aegismax. Er hat 190 gramm Daunenfüllung. Damit ging es letztes Jahr im Juni in Englang gut. Dieses Jahr möchte ich aber im September und bin mir nicht sicher, ob das ausreichen wird. Für mich kann er auch ein ganzes Stück kürzer sein. Deswegen hab ich die gleichen Weiten wie beim Aegismax genommen, das ganze aber um 15 cm gekürzt. Als Designvorlage und auch Anleitung nutzte ich diesen Beitrag von Stitchbackgear. Die Kastenabstände sind 25 cm x 25 cm. Das ganze wurde erst auf ein Transparentes Nähpapier aufgetragen, genau in den Abmessungen des Quiltes. Ich habe keinen Roller um das auf den Stoff zu übertragen. Deswegen kam am Anfang und Ende jeder Linie ein kleines Loch, dann wurde das Papier auf den Stoff gelegt und mit einem Stoffstift die Punkte gemalt. Anschliessend diese wieder verbunden. Das hat ganz schön lange gedauert. Den Innenstoff ist um 1 cm schmäler zugeschnitten. Das war das zweitnervigste. Eigentlich wollte ich die Anbringungen für den Gummi genauso wie beim Zenbivy machen - das ist mir aber erst wieder nach dem Zuschnitt eingefallen, wo das ganze im Stück vor mir lag. Eigentlich hätte ich die Aussenseite 3-teilig zuschneiden müssen, um das so machen zu können. Deswegen war nun meine Alternative innen an den Stellen, wo die Aufhängung hin soll, Verstärkungen aufzubügeln. Dann habe ich aus dem 10D Stoff kleine Schlaufen gelegt und diese dann festgelegt. Dadurch kommt der Gummi. Die Stege sind angenäht ca. 7,5 cm hoch, das hätte etwas weniger sein können. Dafür wurde das Mosikotnetz von Extremtextil verwendet. Das Nähen den Stege auf der Innenseite ging gut. Hilfreich war hier auch, dass sich das Malerkrepp wirklich gut vom Stoff hat abziehen lassen. Laut Anleitung wäre der nächste Schritt, das Annähen der Stege auf der Aussenseite, das aufwändigste. Das empfand ich nicht so. Das ging auch relativ zügig von statten. Und dann hat mein Hirn mal wieder nicht mitgespielt. Ich war mir beim RV einnähen sicher, dass Orange die Innenseite ist. Ist aber nicht so. Das hab ich erst gemerkt, wie ich den RV das erste Mal geschlossen habe und festgestellt habe, dass die Aufhängungen für meine Gummis innen liegen. Jetzt ist das Aufmachen und Schliessen zwar etwas doof, doch beim Probeliegen bisher hat der Schieber innen nicht gestört. Hoffe, das bleibt so. Die Gummis hatte ich noch vor dem RV einnähen angebracht. Einen davon zweimal hintereinander falsch herum ... Der Stoff hat das Trennen gottseidank gut überlebt. Oben dann bis auf eine ca. 10 cm lange Öffnung zugenäht, vorher noch das Zugband angebracht. Das ganze ist nicht mittig sondern auf eine Seite hin versetzt, damit man es zugezogen nicht direkt im Gesicht baumeln hat. Zum Abschluss der wichtigeste und für mich nervigste, am lang dauernste Abschnitt. Das Einfüllen der Daune. HAbe dafür die 850 Cuin von Extremtextil verwendet. 250 g. Zuallerest wurde in die Öffnung oben eine abgeschnittene 2-L Flasche eingeklebt, damit ich einen guten Trichter hatte. Die Daune kommt in einem extrem prall gefüllten Kissen. Dort wurde oben die Naht ein kleines Stück aufgetrennt, gerade so weit, dass ich mit der Hand reingekommen bin. Davor hab ich mich schon in unseren kleinsten Raum, das Gästeklo auf den Boden verzogen... Dann mit der Hand in den Beutel, den schon direkt über den Trichter und dann gleich runterstopfen. Und wenn eine gewisse Menge drin war, den Quilt gut schütteln, damit sich die Daune verteilt. Das zieht sich. Sobald der Beutel dann auf die Hälfte geschrumpft war, habe ich ihn an den Trichter geklebt und versucht es über Schütteln reinzubekommen. Ging nur sehr sehr sehr langsam. Man musste viel mit der Hand nachhelfen. Als ich die 250 g minus ? drin hatte, war aufgrund der hohen Stege doch noch gut Platz. Ich hatte noch ca 40 g einer 850er China Daune übrig, wo ich letztes Jahr was ausprobiert habe. Davon habe ich dann noch ca. 30 g hinein bugsiert. Da ist dann der Qualitätsunterschied gut aufgefallen. Ist zwar preislich gar nich so viel weniger als der Extex (da war ja Daune leider sehr lange nicht lieferbar), aber sie war viel flusiger. Auf jeden Fall war ich über 3h damit beschäftigt und am Schluss sehr genervt und das Gestell schmerzte ... Dann nur noch oben zu nähen und fertig ist der Quilt . Er wiegt 490 g und ich vermute die Komfortemperatur bei ca. 2 Grad basierend auf der Lofthöhe. Das hier ist der Loft. Bevor ich fortfahre muss ich die Kamsnaps noch oft auf und zu machen - aktuell gehen sie noch sehr streng und ich hab jedes Mal das Gefühl, jetzt reissen sie gleich aus. Mit der Zeit lockert sich das aber. Sollte es aber wirklcih noch aufspringen, dann lieber noch zu Hause, wo ich es schnell ersetzen kann. Und im September darf sich die Kombi auf dem SWCP bewähren. So schaut es zusammengehängt aus: Die Kosten waren ca. 50 Euro für die Stoffe und Haken. Gummis und Kamsnaps hatte ich zu Hause. Und 90 Euro für die Daune. Also doch deutlich günstiger. Nur die Arbeitszeit darf ich halt nicht rechnen. Es werden mindestens 25 h auf 2 Monate verteilt gewesen sein.
  7. Bikepacking mit E-Bike

    bifi reagierte auf notenblog für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Hatte AmEx in den 80ern nicht mal so eine Werbung? Geschäftsreisende, die einfach vor Ort alles neu kauften im Hotel und mit Kreditkarte zahlten. SUL, meiner Meinung nach.
  8. Bikepacking mit E-Bike

    martinfarrent reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meine Frau und ich, haben seit 4, bzw 3 Jahren zwei E-Bikes. Meins ist ein Baboe Citybike (ohne Rahmenschaden) und das andere ist ein Riese und Müller (Wiese?). Beide sind täglich in Betrieb, mit meinem mindestens 2 Std täglich Gassi fahren, plus Einkaufen etc… Keine Motorschäden gehabt! Ist zwar alles Andere, als UL, aber wir betreiben ja auch kein „Bikepäcking damit. Ich antworte nur auf die Frage, wie häufig Motorschäden vorkommen!
  9. Schlafsetup mit Kind

    InesMar reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Den hatte ich auch mal. Als Vorteil stelle ich mir im Betrieb mit Kind (etwa bei Dauerregen) vor, dass eine relativ große Fläche überdacht wird. Der dazu gehörige Nachteil höheren Platzbedarfs relativiert sich ein bisschen, weil der Boden unterm Trailstar nicht 100% zeltgeeignet sein muss. Ein großer Stein lässt sich zum Beispiel mit-überdachen, so lange (nur) die eigentlichen Schlafplätze halbwegs flach sind.
  10. Bikepacking mit E-Bike

    martinfarrent reagierte auf bifi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Für die Ladezeit gibt es Schnell-Ladegeräte, aber bei meinen beiden Akkus bin ich da auch bei min. 6 Stunden. Wegen der Motorschäden finde ich es wichtig, beim Händler zu kaufen, um eine angeschlossene Werkstatt zu haben. Mit meinem Online-Bikes waren Reparaturen eine Katastrophe, weil seit Corona und dem massiven Zuwachs auf dem Fahrrad-Markt nur noch selten Fremdkunden angenommen werden. Über die Häufigkeit der Ausfâlle kann ich nichts sagen, ich hatte bei drei Bikes eins dabei mit Problemen und mein jetziges läuft wie auf Schienen und auf den Hândler-Service möchte ich nicht mehr verzichten (kleiner Laden mit engagierten Leuten).
  11. Nach dem was ich von dem X-Dome gesehen habe und dem Video, würde ich auch erst einmal ein paar Erfahrungsberichte abwarten, ob das Zelt -Gestänge wirklich stabil genug ist.
  12. Schlafsetup mit Kind

    InesMar reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Könnte eine kurzlebige Lösung sein. Ich glaube, ein 4.5jähriger entwächst dem Zusatzraum in solchen 1+ Zelten recht bald.
  13. Schlafsetup mit Kind

    InesMar reagierte auf ULgeher für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wir haben mehr oder weniger dasselbe gemacht, als der Sohn etwa so alt war. Davor waren wir auch schon unterwegs, teilweise noch mit Windeln. Riesenwanderungen waren das natürlich nicht, wir waren aber durchaus auch auf 2000 m Höhe in den Alpen unterwegs, und alle hatten grossen Spass. Getragen haben wir Erwachsenen aber alles. Was sich bewährt hat, war ein Tarp. Das ist sehr leicht, und darunter hatten wir alle recht viel nutzbare Fläche, und rausschauen ist eh schön. Kinderschlafsäcke sind meiner Meinung nach eh ein Problem, da meist viel zu voluminös. Wir haben das Kind einfach warm eingepackt, und einen recht dünnen Schlafsack mitgenommen. Er hat sich meist eh unter meinen Quilt gerollt. Der Kinderschlafsack war so eher da, um nicht die halbe Nacht getreten zu werden. Das sah dann z.B. so aus (hier mit dem Ray Jardine Tarp, aber ich war auch mit ihm mit einem Trailstar unterwegs, das ist auch riesig und bietet mehr Schutz). Wichtig ist meiner Meinung nach, leicht unterwegs zu sein, um agil zu bleiben wenn was wäre. Kinder können meiner Erfahrung nach, solange sie nichts tragen und warm haben, und gute Laune haben, wenn's sein muss erstaunliche Leistungen vollbringen.
  14. Schlafsetup mit Kind

    Die_Jana reagierte auf Martin von Dannen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo, ich campe mit einem im Kind, dass jetzt im gleichen Alter ist, allerdings schon seit 4,4 Jahren. Wir machen es so: Als Matte haben wir eine 1 cm dicke EVA Matte. Die habe ich als Platte bei Extremtextil gekauft und auf die Länge und Breite des Kindes geschnitten (290g). Zusätzlich, wenn es kalt wird (<5⁰C), gebe ich eine von meinen Luftmatratzen ab. Dann liegt die Luftmatratze auf der EVA-Matte. Weil das Kind sich nachts gerne durch das Zelt bewegte, haben wir zu Beginn aus unseren Rucksäcken/Packtaschen ein ausbruchssicheres "Nest" gebaut, aber das brauchen wir heute nicht mehr. Als Schlafsack haben wir zuerst einen Schnee-, Skianzug + Handschuhe genommen - wegen der Bewegungsfreiheit. Mittlerweile haben wir einen Kinderschlafsack von Decathlon (1170g bis 0⁰C). Der ist zwar nicht ultraleicht, aber billig und darf auch mal bekleckert werden. OT: Ich würde von Doppelmatten und Doppenquilts eher abraten, weil sie Flexibilität aus dem System nehmen. Es gibt, zumindest bei uns, einige Situationen, in denen es gut ist getrennte Ausrüstung zu haben. (Hostel, Refugi, Nachtzug, ...) Außerdem haben wir auf kurzen Trips auch schon andere Kitakinder mitgenommen, und die wollen jetzt ein Kinderzelt für sich alleine haben.
  15. Schlafsetup mit Kind

    InesMar reagierte auf Blaumeise für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die von Dir angedachte Matte hat für jede Seite ein eigenes Ventil - von daher wäre das also kein Problem… Da ich aber mit zwei Kindern unterwegs bin, reicht uns eine Doppelmatte nicht. Wir haben drei rechteckige Matten gekoppelt. Wenn wir mit den Fahrrädern unterwegs sind, nutzen wir selbstaufblasende Matten von Thermarest und wenn wir den Kram tragen müssen, nutzen wir Eierkartonmatten.
  16. Hier ist zumindest eine Zeltstange gebrochen. Dan hat es aber auch schon kommentiert und soll ein pre production Problem gewesen sein.
  17. Bikepacking mit E-Bike

    martinfarrent reagierte auf InesMar für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hätte jetzt auch gesagt, du brauchst halt ein Rad, das du schieben (bei mir greift die Schiebehilfe auf Singletrails nicht vernünftig) und auch mal kurz tragen bzw. heben kannst. An letzterem scheitere ich mit meinem Rad, das wiegt aber auch leer schon etwas über 30 kg und ich bin nicht die Stärkste.
  18. Bikepacking mit E-Bike

    andygogo reagierte auf mtb_squirrel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Du kannst mit dem Ebike mit Gepäck alles fahren, was auch ohne Motor geht. Bergauf natürlich noch mehr. Auch mit Packtaschen, die müssen nur ordentlich befestigt sein (bei Ortlieb also 2 Haken statt einem). Sprünge würde ich vermeiden 😉 Das schieben bergauf ist dank Schiebehilfe durch den Motor eher leichter. Tragen ist halt Mist: Mal eben irgendwo drüberheben meine ich dabei nicht mal: Im schlimmsten Fall nimmst du halt Akku(s) und Taschen kurz ab. Das Rad mit Gepäck schultern wirst bei den + 10 kg eines Ebikes aber eher nicht. Spaß beim fahren macht es auch. Die Elektronik ist eine nicht zu unterschätzende Fehlerquelle und nicht durch den Benutzer reparabel: Ich hatte mehrfach wochen- bis monate-lang kein Rad wegen Motorproblemen und habe mir letztlich ein zweites gekauft. Also das Letzte, was man während einer längeren Tour will. Was für mich aber, zum Glück (s.u.), der Showstopper war sind die Ladezeiten in Zusammenhang mit dem Wunsch, an den schönsten Orten zu übernachten: Ich fahre im Gelände mit Gepäck am Tag locker 2 Akkus leer. Wenn man also nicht irgendwo mit Strom (Hotel, Campingplatz) übernachtet, dann bedeutet das jeden Tag 6 h Zwangspause … Das hat mich zum Bikepacking mit dem normalen MTB gebracht. Die Stunden fahre ich lieber, wenn auch langsamer. Es ist ja auch Urlaub, kein Rennen. Mein Motto war vor 3 Jahren „Gepäck statt Motor“. Mittlerweile bin ich, letztlich dadurch verursacht, wieder ziemlich fit und fahre fast jeden Tag, 95 % davon ohne Motor 😀 Die beiden Bilder zeigen mein Bikepacking damals (mit Motor, Übernachtung im Hotel) und heute (ohne Motor, Camping).
  19. Schlafsetup mit Kind

    Gibbon reagierte auf 6feet10 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @InesMar ich war jetzt schon öfters Bikepacken mit zwei Kids 4 & 6 und ultra möglichst-leicht unterwegs. Zugegeben nicht ganz bei kalten Temperaturen, habe angefangen mit den leichten Aufblasmatten von Decathlon für die Kids und einer anderen, besseren für mich. Anfangs war das Problem, dass die Matten auf dem Silnylon vom Zelt immer wegrutschen. Dann habe ich Mattenverbinder von StS gekauft, das hält sehr gut, nur die Kinder zappeln soviel dass sie dennoch oft neben den rutschigen Matten legen und ich sie nachts immer wieder zurechtschiebe. Sie schlafen auch auf dem harten Boden gut, nur ich schlafe wegen meines fürsorglichen Bemühens schlechter. Aktuell nehmen wir eine 100x200 breite Evazote Matte quer und darauf dann nur meine Matte. Die Evazote isoliert gut und hält die Kinder rutschfest besser an Ort und Stelle. Zusätzlich ist es noch gut, das Schlaflager durch Taschen einzugrenzen bzw. noch besser, ein enges Zelt haben, da darf dann das Außenzelt aber nicht zu nah am Innenzelt sein. Doppelluftmatten würde ich eher nicht nehmen, falls man früher aufsteht und die Kinder liegen lässt, liegen sie gleich nahezu unisoliert am Boden. Wenn ich einen für mich ausreichenden Druck habe, ist die Matte für die Kids so hart, dass sie auch gleich auf einer Isomatte liegen können.
  20. 1 Punkt
    Bei -10 Grad wird der Regen als Schnee runterkommen, d.h. du brauchst keine wasserdichte Jacke (das sollte die dünne, wasserdichte Regenjacke übernehmen). Kleines Packmaß, Gewicht, d.h. eine klassische Daunenjacke, etwas weiter geschnitten um als Überjacke/Zwiebelprinzip, angezogen werden zu können, z.b. in einer Pause oder Abends um die Sterne zu beobachten. Da Es würde auch eine zusätzliche dicke Fleece gehen (sind halt robuster, deutlich günstiger, aber schwerer und mehr Packvolumen)
  21. Impressionen von Touren

    Dennis reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich war im August auf Grönland. Es war unglaublich, und hat Lust auf mehr - zB den ACT - gemacht! Hier ein paar Impressionen: Delta Wanderung @ Eqi Glacier Lodge. Wanderung zum Inlandeis. Eqi, der aktivste kalbende Gletscher der Welt. Auf der Moräne neben dem Eqi Gletscher, mit Blick zurück zur Lodge. Sonnenuntergang in Qasigiannguit. Finnwal. 10% über Wasser. Die Grönland Flagge.
  22. Da ich entsprechende Rueckfragen bekommen hatte, will ich mal kurz erzaehlen, wie es war... Klar war ja von Anfang an, dass aufgrund meiner verschnarchten kurzfristige Terminabfrage (sorry ) das sehr familaer bleiben wuerde und 2 sind dann noch kurzfristig durch Krankheit ausgefallen, dazu kam, dass evtl auch die Wettervorhersage mit Naechten ca 5°, viel Wind und Regen nicht gerade motivationsfördernd war und fuer solche Bedingungen hat ja auch nicht unbedingt jeder die Ausruestung. Durch den angekuendigten starken Wind, war es diesmal auch nicht drin, wie bei frueheren Treffen dort, ein gemeinsames Paddeln auf dem Rursee, bei dem Paddel-Newbies mit meinen Packrafts paddeln koennen, anzubieten, da waeren alle gnadenlos verblassen worden (und der Rursee ist gross, die Ausflugsboote haben Winterpause, waeren dann evtl lange Fusswege zurueck geworden) u.U. waere das schon teilweise am Wochenende sogar ein Risiko gewesen. Die Zeltwiese ist eigentlich riesig und man findet viele gute Plaetze direkt an der Rur, aber durch den starken Wind und die dort dadurch entstehenden Boeen und Fallwinde hat es etwas gebraucht, um einen Platz zu finden, bei dem nicht nur die Zelte stabil stehen bleiben, sondern auch das Tarp (ohne ist ja bloed bei Regen, da sitzt jeder im eigenen Zelt) nicht Drachenflieger spielt, aber wir hatten dann einen schoenen Platz direkt am Rurufer. Was die Zelte betrifft, hatten Mehrere mit entsprechenden Heavy Duty Zelten vorgesorgt, ist ja mit Auto auch egal, aber so etwas waere fuer Rucksack-Transport schon bloed gewesen (oder eben so etwas wie Portal verwendet) aber auch jemand mit niedriger "UL Hundehuette" ist sein Zelt nicht weggeblasen worden, er hatte nur mit starkem Kondens zu kaempfen. Letztendlich hat es dann Sa / So freundlicherweise, wenn, nur abends / nachts geregnet, da hatten wir es mit mehreren Kochern & kleinem Rucksack-Gasgrill (musste unbedingt mein neues Spielzeug ausprobieren) unter dem Tarp bequem. Als wir am Sa an die Einsetzstelle an der Rur in Heimbach kamen, waren wir etwas baff, lt vorheriger Uebersicht vom DKV waren deutlich < 20 Permits reserviert (wovon ja noch ein Anteil auf uns ging), aber es war ein unglaubliches Gewusel und bestimmt 50 Kajaks / Canadier lagen bereit zum Einsetzen. Im Gespraech stellte sich dann raus, dass am 4. Sa im September sich immer die Clubs zur Muellbeseitigung aus der Rur treffen (wohl im Schnitt 800 kg) war schon heftig, was die spaeter geborgen haben z.B. ein Kajak, Kuechenspuele usw Unser Einsetzen hat sich noch gut verzoegert, da wir (gerne) viele Fragen zu unseren Packrafts beantwortet haben, in den Clubs sind ja Packrafts noch nicht so vertreten wie hier, aber inzwischen sind doch so Einige neugierig geworden und denken ueber ein Packraft als 2. oder 3. Boot nach. Die 20 km Strecke Heimbach - Obermaubach laesst sich ja gemuetlich, auch mit Kaffeepause, in ein paar std Paddeln und da jeder mit seinem Packraft umgehen konnte, war es auch nicht noetig, auf dem Wasser eng zusammenzuglucken da war jeder in seinem Drive unterwegs bzw mit wem er ein Schwaetzchen halten wollte, man trifft ja auch unterwegs immer wieder mal nette Andere. Logistisch ist Packraft an der Rur voellig easy, 200 m vom Steg ist die Bahnhaltestelle der Rurbahn und ca 10 Haltestellen 20 min spaeter ist man wieder in Heimbach, am So hatte dann Einer auch schon seinen "Zelthausrat" auf dem Packraft, da er dadurch in Obermaubach gleich in seiner Richtung den Zug nehmen konnte, statt nochmal erst nach Heimbach zu fahren. Wir anderen liessen es ruhiger angehen, haben erst hinterher alles abgebaut, um 20.00 war ich dann auch zuhause und konnte mit "Auskippen" des Autos ein prima Chaos an Booten & Campingkrams im Hausflur & Gruppenraum fabrizieren. Im Tiefkuehlfach habe ich jetzt Chilli Senza Carne fuer min eine Woche, natuerlich mal wieder fuer das Wochenende zuviel vorgekocht (org Ton Ex bei einer frueheren Situation "willst Du Sachen fuer nen Wochenende vorbereiten, oder fuer ne Armee vorkochen" ) Insgesamt war es ein nettes gelungenes Paddelevent und ich weiss mal wieder, wofuer ich auch stabilere Zelte, warme Schlafsaecke, Matten usw habe Da ich diesmal verschnarcht habe, die Anderen zu fragen, ob ich Bilder im Forum posten darf, ist diesmal die Bildauswahl (auf der halt niemand ausser mir klar erkennbar ist) doch sehr beschraenkt, aber ein paar habe ich gefunden... Falls jemand auch mal die (Eifel)Rur paddeln moechte, (im Gegensatz zum Abschnitt nach Monschau, der nur nach der Schneeschmelze zu Paddeln und dann WW2 - WW3+ ist) der Abschnitt Heimbach - Obermaubach ist, teilweise zuegig fliessendes, Zahmwasser, eine kurze Stelle WW 1-2, aber gerade im Packraft oder Kajak von jedem, der schon ein paar Mal gepaddelt hat gut zu haendeln (leichter als die Jahre vorher, wer will kann sich die Stelle vor dem Paddeln auch von einer Bruecke anschauen), die letzten 2 der ca 20 km sind Stausee, aller paar km gibt es ne Anlegestelle, mit Bahnhalte in kleiner Entfernung. Wenn gewuenscht, kann ich dazu auch gerne mal Infos mit den entsprechenden Links posten.
  23. Slingfin Portal

    Mia im Zelt reagierte auf Padjelanta für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe das Plex Solo bisher nicht wirklich in unwegsamem Wetter mit dabei gehabt und kann deswegen lediglich allgemeine vergleichende Aussagen machen. Was die beiden Zelte gemeinsam haben, ist, dass es beides Zelt sind, die sorgfältig aufgebaut werden müssen, um hübsch und stabil und symmetrisch und im Sinne der Konstruktion aufgestellt sind. Das fällt mir aus Übung beim Enan deutlich leichter. Ich würde dem Zpacks aufgrund des Materials mehr zutrauen, als ich aktiv tue, würde es aber eher als Schönwetterzelt bezeichnen. Man kann das mit Steinen und genügend Abspannpunkten und niedrigem Pitch sicher noch windstabiler machen, aber da hätte ich schon viel früher angst um mein Zelt, als im Enan - allein aufgrund der Konstruktion und der Art der Abspannpunkte. Das Enan hält aufgrund der Verarbeitung allein schon mehr aus, würde ich subjektiv sagen, auch wenn auch dieses Zelt sicherlich seine Grenzen hat und dieser habe ich vor zwei Wochen bei 97km/h Windböen sicher angenähert. Das Platzangebot in beiden Zelten ist ähnlich - die Apside im Enan ist größer und besser vor Witterung geschützt und auch groß genug für Rucksack, kochen UND Hund. Das Zpacks Zelt ist deutlich zügiger! Das Enan ist auch ein zügiger Windtunnel, aber das Solidinner lässt einem davon nichts spüren. Temperaturmäßig spüre ich im Enan einen deutlichen Unterschied zum Vorzelt und nochmal zu ganz außen. Wenn es keinen Wind gibt, habe ich dafür auch viel mehr Kondensation. Ich habe mich deshalb dagegen entschieden, das Zpacks mit nach Lappland zu nehmen, weil ich weniger abhängig von der Art des Zeltplatzes für mein Zelt sein wollte. Ich habe Leute mit Zpacks und Durston und anderen Dyneema Zelten auf dem Kungsleden und Nähe Nallu etc. gesehen und die hatten bei Sturm keine gute Zeit. Die Zelte sahen eher aus wie mit Steinen beschwerte Plastiktüten, die darauf hofften, die Nacht zu überleben. Wenn man weniger Wert auf szenische und exponierte Zeltplätze legt und bereit ist, teilweise mehrere Kilometer weiterzulaufe, um einen geschützten Zeltplatz zu finden oder generell nur dort unterwegs ist, wo es geschützt ist, oder man ggf. auf Hütten ausweichen kann, dann ist ein Plex Solo ausreichend. Ansonsten würde ich aufgrund der Einschränkungen eher davon abraten, sowas im Norden zu gebrauchen.
  24. Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...

    ys76 reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    ...du auch in diesem Faden ganz minimalistisch bleibst und alles Gesabbel weglässt. 😈
  25. Dr Bronner Mehrzweckseife / Shampoo

    TaCha reagierte auf GirlOnTrail für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo @Knight_Saber, die Dinger heißen einfach „Duschbrocken“ - ich glaube, Direktlinks sind hier nicht soo gerne gesehen, Du findest die Produkte aber problemlos über die Suchmaschine Deiner Wahl! 😉 Das war mal ein kleines Startup, ich glaube, mittlerweile sind die ziemlich erfolgreich. Ich habe alle Sorten durch, kann man alles benutzen. (Nur der feste Conditioner funktioniert für mich leider rein gar nicht, kann ich nicht empfehlen, aber ist hier wahrscheinlich auch eher nur ein „Randbedarf“ für alle Rapunzeln (m/w/d).) Früher hatte ich den Eindruck, dass die blau eingefärbten Duschbrocken sich schneller auflösten und gerne mal zerfielen. Meiner Wahrnehmung nach haben sie da generell etwas die Rezeptur verbessert. Zitrone und Kokos sind für mich eine sichere Bank in Sachen „Festigkeit“. Die 4 Standardsorten gibt es auch als 35g-Minis, sehr praktisch. Am festesten und am längsten haltbar ist definitiv der „Gesichtsreiner“, der auch alles jenseits des Gesichtes rein macht und für mich sehr angenehm dezent riecht, hier ist aber „Startgewicht“ 65g (glaube ich), ich nehme dann gerne einen halb verbrauchten mit auf Tour, hält ewig. Bei den Flatpaks empfehle ich, das Täschchen regelmäßig mal innen komplett vom anteilig verbleibenden Seifensiff zu befreien, auszuwaschen und trocken zu lassen, sonst verschmiert das irgendwann doch die magischen „Poren“, und mit dem Durchtrocknen funktioniert es nicht mehr so gut. Ich lasse im Übrigen die Tasche ohnehin meist offen und stelle sie senkrecht, wenn es geht, das klappt optimal. Zugeknebelt spart Platz, wird sehr kompakt und ist vollständig „schmiersicher“. Viele Grüße von der immer noch zuverlässigen, weiterhin „on trail“ befindlichen Zitrone! 🍋
  26. 1 Punkt
    sodala, kurzes Update nach meinem Striptease: Bin so von über 6kg auf unter 4kg BW gekommen und möchte euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen - verbunden mit ein paar Fragen. Die Ausrüstungsliste gibt es hier: https://lighterpack.com/r/2ity8a. Getestet wurde das Equipment letzte Woche, wobei insgesamt 6 Tage Wanderung (verschiedene Konstellationen mit/ohne Begleitung) und zwei Übernachtungen im Tarp anstanden. Gefühlt wurde recht viel verändert, frameless statt framed, Tarp statt Zelt, Quilt statt Schlafsack und Alkohol statt Gas. Nur bei der Isomatte bin ich (noch) meiner alter TaR Prolite treu geblieben (steht so nicht im lighterpack drin). Framed --> Framless (ULA Ohm 2.0 --> Decathlon Arpenaz 40): Hat schon zum zweiten Mal nicht geklappt. Das Hauptproblem ist, dass ich meinen Ohm aufgrund der Kompressionsriemen an der Seite schmal und hoch befüllen kann, der Arpenaz aber in die Tiefe geht und dadurch am Nacken nach hinten zieht. Nach 40km am ersten Tag hatte ich herrliche Nackenschmerzen und einen Sonnenbrand trotz Hut mit weiter Krempe. Ist das immer so? Ich habe gesehen, dass z.B. ein MLD Burn ähnlich dem Ohm geschnitten ist (flach und hoch), will aber ungern 350+€ für einen Versuch ausgeben, von dem ich nicht restlos überzeugt bin. Zudem ich meinen ULA Ohm 2.0 liebe Zelt --> Tarp (Rainbow 2 --> 220x280cm Tarp + Polycro + StS Mosquitonetz): 700gr Gewichtsersparnis sind schon nice, allerdings haben mich beim aktuellen Setup vier Dinge gestört: (a) nie zu wissen, wann man irgendwo unter dem Tarp raushängt und im Falle von Regen total durchnässt wird, (b) diese klaustrophobische Enge unter dem Mokitonetz, (c) der langwierigere Aufbau verglichen mit dem Zelt und (d) die vielen bewegten Teile (Groundsheet verrutscht in der Nacht leicht gegen Isomatte und Isomatte verrrutscht gegen Moskitonetz). Ist mein Tarp einfach zu klein oder sind das generelle Probleme? Vermutlich wird es langfristig auf ein leichtes Zelt ala X-Mid Pro oder Duplex rauslaufen, wobei mich da noch der Preis abschreckt. Schlafsack --> Quilt (Modifizierter Roberts Voyager Light --> Ice Flame Semi Quilt LT Mono): Ich war mir drei Wochen lang nicht sicher, ob ich mein Geld einem chinesischen Scammer in den Rachen geworfen habe, aber irgendwann kam der Quilt tatsächlich an. Bestellt wurde von iceflamegear.com, wobei ich keinerlei Rezensionen der Seite finden konnte und eine Email mit Fragen zum Schnitt unbeantwortet blieb. Gekostet hat mich der ganze Spaß mit den alten Preisen inkl. Zoll und Versand knapp 200€. Nicht sicher wie es mit dem Zoll bzw. der MwSt. läuft, aber ich durfte gleich beim Kauf 9$ für "EU import tax" löhnen, womit anscheinend alles abgegolten war. Zum Schlafsack selber: Leichter Overfill, Gewicht inkl. Befestigungsriemen 608g, inkl. eigenem Kompressionssack 630g (der mitgelieferte ist schwer...), angegebenes Gewicht laut Webseite 562g, wobei nicht dabei steht ob es sich auf inkl. oder exkl. Befestigungsriemen bezieht. Ein nettes Gimmick, welches ich in einer der beiden Nächte sehr zu schätzen wusste, waren die sechs oberhalb der Fußbox angebrachten Schnallen mit denen man den Quilt bei Bedarf auf ganzer Länge "zuschnallen" konnte, wodurch er fast zu einem Schlafsack wurde. Habe ich so bei bisher keinem anderen Quilt gesehen und in der zweiten Nacht recht dynamisch genutzt um den Quilt locker um die Beine und eng am Oberkörper anliegen zu lassen. Was mich zu meinem eigentlichen Problem bringt: Ich weiß aus Erfahrung, dass ich mit der Kombination Prolite/Schlafsack auch auf Beton im Frühjahr/Herbst schlafen kann. Das ist dann zwar hart und ein bisschen kühl von unten, geht aber. Bei dem Quilt hatte ich dieselbe Kälte von unten auf trockenem Waldboden, was mich irritiert hat. Ich weiß nicht, ob es an eintretender Luft oder weniger Daune unten lag (welche theoretisch ja sowieso zusammengedrückt wird), aber es war unten kalt und oben warm. Aktuell überlege ich daher, den Quilt wieder zu verkaufen und mir einen "normalen" leichteren Schlafsack zu holen, welchen ich wie bisher unten aufmache wenn mir zu warm ist. Zudem der Vorteil "mal schnell einen Fuß beim Quilt rausstrecken" dahin ist, wenn man wie ich immer ein Inlett benutzt. Das ist das gleiche Gefrickel wie beim offenen Schlafsack. Genug genörgelt, anbei noch ein paar positive Dinge, die vielleicht dem einen oder anderen helfen: - Nylofume funktioniert, Polycro funktioniert, Alkoholkocher funktioniert. Bin happy wieder ein paar Gramm gespart zu haben. - Tafelschwamm als Kopfkissen ist seit letztem Jahr mein Lieblingsgadget, zusammen mit Klamotten im Schlafsackbeutel kann man sogar die Höhe variieren. Aus Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass (vermutlich alle?) Tafeschwämme unabhängig von der Form 30g wiegen... - 12cm SwissPiranha Heringe sind toll für weiche Waldböden, sofern man sie nicht umbiegt (immer mit der Hand reindrücken, nie mit dem Fuß...). Allerdings sind sie auch herrliche Dreckmagneten, ich durfte sie jeden Morgen mit einem meiner Titanheringe reinigen. - Dresdner Essenz bietet Shampookonzentrat als Pulver an. Mir hat unter ein halbes Gramm Pulver pro Tag gereicht um mich vor dem Schlafengehen bettfertig "abzuwaschen". Einfach ein bisschen Pulver gleichmäßig auf dem Waschlappen verteilen (ich nehme ein zugeschnittenes Schwammtuch vom Lidl dafür), dann bildet es keine Klümpchen. In einem kleinem Ziplocbeutel kommt man so auf unter 5g pro Woche für die Hygiene. Finde es persönlich wesentlich besser als Dr. Bronner.
  27. 1 Punkt
    Also den größten Komfortverlust habe ich mit einem schweren Rucksack! Was bringt mir abends ein Tanzpalast wenn ich zb wegen Knieproblemen abbrechen muss? Mit diesem Gedanken im Hinterkopf konnte ich mich wunderbar mit meinem Stealth 1 anfreunden. Aber wenn dein Körper problemlos schwere Lasten trägt kannst du natürlich unterwegs auch nen feinen Gurkensalat machen 😅 Mittlerweile kenne ich meine Grenzen besser und nehme aktuell auch wieder etwas mehr Komfort mit. Aber am Anfang von UL stand bei mir der Gedanke: entweder UL oder eben Zuhause bleiben. Fand ich sehr hilfreich beim Aussortieren. Und unterwegs nur das nötigste zu haben find ich total entspannend! Wobei ich das aufgrund von diversen Fears und Einschränkungen nie so weit wie manch andere hier geschafft habe. Aber trotzdem, das Prinzip von UL, herauszufinden mit wie wenig man eigentlich auskommt, macht mir einfach Spaß! Wo da bei dir die Grenze ist, dass es wieder weniger Spaß macht kannst du nur selbst immer wieder herausfinden.
  28. Zpacks Duplex vs Plex Solo

    ZugVogel reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe nicht das Duplex, sondern das Triplex. Ich versuche gerade, es zu verkaufen, da es mir einfach zu groß ist. Es war eine Fehllieferung, bestellt hatte ich das Duplex. Aber auch letzteres würde ich verkaufen. Da beide Zelte, Duplex und Triplex, für einen Einzelwanderer, viel zu groß und damit unnötig schwer sind! Ich hatte auch das Plex Solo und habe es mit Birgitt Unterwegs gegen ihr Tarptent Protrail Li getauscht! Der Grund dafür ist einfach, das ich es einfach nicht mag, am Kopfende eine Dachschräge über mir zu haben. Ich weiß nicht, wie das immer alle hinlegen, das sie morgens, oder nachts, wenn man mal aufsteht, nicht mit der Rübe irgendwo am Zelt, Kondenzwasser abzustreifen. Das ist wie ne kalte Dusche! Und ich bin blos 167cm GROẞ, hihihi! Wenn ich aber eines wählen müsste, würde ich wieder das Plex Solo nehmen. Es bietet wirklich genug Platz im Inneren, für das gesamte Gepäck. Ich neige immer dazu, mein gesamtes Gepäck quasi auszukippen, wenn ich erstmal „eingezogen“ bin. Kein Problem! Schuhe und die Caprisonne mit Spirtus drin, in der Abside und der Rest Innen. Ich bin allerdings echt happy mit meinem Protrail Li! Ist eine klassische A-Frame Konstruktion… Damit auch keine Wand über mir, an der ich beim Aufstehen Kondenz abstreifen könnte. Allerdings ist es vom Platzangebot echt kleiner, als das Plex Solo. Habe aber trotzdem alles innen hineinbekommen. Links und rechts von der Iso Matte, ich verwende die Synmat UL von Exped, ist ein schmaler Streifen platz, um dort Dinge herumliegen zu lassen und den „lehren“ Rucksack schiebe ich nicht nach hinten, sondern vorne unter die Matte. Auf die Art liegt der Kopf gleich ein wenig höher und es geschieht nicht so leicht, das man nachts das Kopfkissen von der Matte schiebt. Nachteil von TT Zelten ist, das sie nur das leichte, dünnere DCF verwenden! Ich habe bis jetzt zwar kein Loch o.ä. gehabt, aber mit 0,75er DCF würde ich mich wohler fühlen. Aber zurück zum Thema. Duplex vs Plex Solo! 1+ Plex Solo!!! Es ist einfach verboten leicht und hat für ein DCF Zelt auch noch ein vertretbares Packmaß! Kleines Packmaß, kleinerer Rucksack, d.h. weitere GEWICHTSERSPARNIS!!
  29. derray's Schlafsack

    MaikGrosser reagierte auf paddelpaul für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bestechende Logik: ich nähe einen Quilt zusammen, dann hab ich einen Schlafsack der genau so leicht ist wie der Quilt! Da kann ich nix gegen vorbringen . Ich glaube mich hat einfach die Ausgangsfragestellung irritiert Auch durch die Verwendung des Wortes "Schlafsystem" hatte ich von Anfang einen Quilt ohne Zugluft als Endprodukt assoziiert (aber dafür kannst Du nix), und keinen Schlafsack. Näher gelegen hätte meiner Meinung nach "die Suche nach einem Schlafsack ohne die Gewichtsnachteile eines traditionellen Schlafsacks", also Ausgangsprodukt schwererer Schlafsack, Endprodukt leichterer Schlafsack. Die Lösung "Schlafsack ohne RV und Kapuze" drängt sich da ja zwangsläufig auf; hingegen beim Gedanken an einen Quilt ohne Zugluft auf einen Schlafsack ohne RV zu kommen, dazu muss man schon mal um die Ecke denken, zumal ja auch die Variabilität, die sowohl Quilt als auch Schlasa mit RV gemeinsam haben, in diesem Fall wegfällt. Viele Worte um meine geistige Trägheit zu kaschieren... Noch was: die Idee der langlebigeren Füllung durch Fehlen einer definierten Ober-/unterseite...bin gespannt ob das aufgeht. Möglicherweise wäre es besser, eine Seite komplett intakt zu lassen und die Unterseite zumindest partiell zu "opfern". Vielleicht wäre der Wärmerückhalt dadurch dauerhaft besser als durch eine Füllung die gleichmässig rundum platter wird. Und, wenn die Unterseite nach einiger Zeit nur mittig platt ist, kann man immer noch einen Quilt draus machen edit: aber das Teil ist ja nun schon fast 2 Jahre in Benutzung, insofern gibts sicher schon Erkenntnisse zur Loftentwicklun/-alterung
  30. derray's Schlafsack

    MaikGrosser reagierte auf paddelpaul für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Super Teil, keine Frage; aber mit Deiner Vorgabe hat das eher nix zu tun; dafür hättest Du unten die Füllung weglassen müssen (Kältebrücke ja, Zugluft nein). Deine Konstruktion ist halt einfach ein Schlafsack ohne RV und Kapuze. Deine Vorgabe ist glaub ich unerfüllbar, quasi die Quadratur des Kreises, wenn man auch das Hüllen-Gewicht einsparen und die Kältebrücke vermeiden will.
  31. derray's Schlafsack

    MaikGrosser reagierte auf yoggoyo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sieht sehr gut aus. Drehst du dich mit dem Sack? Sonst hättest du unten doch eigentlich Füllung sparen können um noch etwas Gewicht zu sparen?
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