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Penta-Mid Tarp
Penta-Mid Tarp
ConTour und 11 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
12 PunkteMoin! Analog zum Penta-Mid-Tarp von ChristanS, habe ich seinen Entwurf etwas weiterentwickelt. Hier ein Prototyp aus Soft-Tyvek. Ich bin beim Schnitt mit den 4,5 Metern Material auf 135 cm Stoff-Breite, (DCF) ausgekommen! Alle Maße bei Boden-nahem Aufbau: Die Grundlinie hat nun 3 Meter Länge und die Seiten habe ich auf 100 cm verbreitert. Das Tarp steht mit einem 135er Trekkingstock auf 130 cm Höhe. Der Eingang ist jetzt 82 cm hoch, sodass man gut rein- und rauskommt. Innen habe ich einen Piñon Bivy in der lang/breit Version eingebaut. Am Kopfende ist vom Bivy aus noch 30 cm Platz bis zum Tarp-Saum, am Fußende sind es immer noch 25 cm. Es würde ebenfalls ein Lanshan-1er inner reinpassen. Der Clou ist, dass sich der Schnitt nicht nur mit DCF, sondern auch mit einem 4 Meter Stück Silpoly-XL realisieren ließe. (Werde ich testen) Sobald ich meine Schnitt-Daten überarbeitet habe, stelle ich den online. Ach ja, natürlich ist dies ein richtiges Flat-Tarp und das beak wird nur eingefaltet. ;-) VG. -wilbo-12 Punkte -
Rucksack aus Ultra 200 X, rahmenlos, ~30l, 330g
Rucksack aus Ultra 200 X, rahmenlos, ~30l, 330g
Clumsiness und 3 andere reagierte auf Tao für Beitrag im Thema
4 PunkteWerte Gemeinde, mein erster MYOG Rucksack ist noch nicht mal einen Monat alt und schon musste ich irgendwie einen weiteren herstellen. Das Vorgehen war ziemlich ähnlich wie beim ersten Rucksack (siehe mein letzter Thread), nur ohne Hüftpolster, Bodentasche und Loadlifter und kleineren Optimierungen bei Details, Stoffmuster und dem Vorgehen. Vorbild: Zpacks Nero Maße: 35cm * 14cm * 50cm Materialien: Ultra 200 X, UltraStretch, 8mm 3D Netz, grober Netzstoff, Polyamid Gurtbänder (15/25mm), Velcro OneWrap, 2mm elastische Kordel, Plastik Kleinteile, Alterfil Garn Volumen: ~35 Liter = 25l Hauptfach, 8l Netz, 2*1l Seitentaschen Gewicht: 330g + 25g Hüftgurt + 140g Rückenpolster = 495g Maximalgewicht maximale Nutzlast: ca. 9kg, eher typisch 6-8kg Rolltop mit Klett und Schnallen links/rechts Mattenaufnahme für Z-Lite o.Ä. als Rückenpolster Optionaler Hüftgurt aus Gurtband Kosten: 120€ Zeitaufwand: 14h zerstörte Nadeln: 0 Das relativ neue Ultra 200 X ließ sich ganz gut verarbeiten und hält ordentlich was aus, das gilt auch für genähte Stellen bei bei Belastung. Lediglich beim Hüftgurt bin ich mir noch unsicher, ob ich da nicht noch verstärken sollte. Bei einer Testwanderung mit meiner anvisierten Maximallast von 9kg hat aber alles gut gehalten, auch wenn ich fast das gesamte Gewicht auf die Hüften verteilte. Die Rolltopkonstruktion vom Nero erfüllt auch ihren Zweck großartig und kann ich nur empfehlen. Die paar mehr Schlaufen helfen bei der Fixierung von z.B. einer Doublemat und einem Regenschirm oder Aufstellstangen in den Seitentaschen. Nicht ganz so optimal ist meine Lösung für die Schultergurte, das 8mm 3D-Netz zusammen mit dem Ultra hat dann nicht genügend Steifigkeit und rollt sich an den Seiten etwas ein/verzieht sich etwas. Das ist aber noch aushaltbar, da die Gurtbänder 15mm breit sind und ich eh nie mehr als 8kg damit tragen werde. Trotzdem werde ich noch ein paar Nähte zusätzlich setzen, damit sich das Gurtband auf dem Träger weniger verschiebt. Irgendwann kommt auch noch ein Sternum Strap ran und der wird auch noch helfen, mir fehlt aber noch eine gute Idee oder eine Bezugsquelle für einen entsprechenden Clip. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und werde wohl den Nero abstoßen müssen. Wie die nun folgende MYOG Leere nun gefüllt wird, ist unklar. Die Reste Ultra werden bestimmt zur Bauchtasche, das 8mm 3D Netz zur Zusatzpolsterung der Hüftpolster meines ersten Rucksacks, ein 2p Netzzelt ist in der Pipeline, am wahrscheinlichsten ist aber eine richtige MYOG Unterkunft wie ein Lavvu, dann hätte ich ja schon fast alles. Erstmal aber nutzen und genießen, was gerade entstanden ist. Cheers!4 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
budspencer und 3 andere reagierte auf Gibbon für Beitrag im Thema
4 PunkteIch finde die Definition an sich ganz gut, bin jedoch der Meinung, dass man ohne Definition(en) glücklicher wird. Eine feste Definition zieht klare Linien und Grenzen, d.h. es birgt die Gefahr, dass hier Inhalte und Personen ausgegrenzt werden. Ich finde jedoch, dass Foren von Vielfalt leben und Sie dadurch interessanter werden. Klar ist hier nicht unbedingt der richtige Ort, um über die Steuererklärung zu diskutieren (obwohl ich die auch gerne "ultra-leicht" hätte 😁), eine Diskussion über Packlisten und Touren mit z.B. E-Bikes finde ich jedoch ganz interessant. Ich weiß, dass es einige Stimmen gibt, die hier nichts im Forum haben wollen, was irgendwie auch nur ansatzweise die Pfade des Ultraleicht Wanderns verlässt. Was ich nicht weiß ist, wieso manche so vehement diese Grenzen verteidigen. Mein Rucksack wird nicht schwerer wegen einer Diskussion über E-Bike-Packtaschen und in meiner Identität fühle ich mich dadurch auch nicht bedroht... Ich kann daher gut ohne feste Definition von UL leben. Ich muss immer an eine ehemalige Nachbarin denken. Als die nach Holland auf ein alternatives Festival wollte, hat sie sich mit Ihren über 50 Jahren auf ihr Aldi-Mountainbike gesetzt und ist von NRW aus dann am Rhein bis zum Festival gefahren. Zum Schlafen hat Sie sich Abends einfach mit Ihrem Billig-Schlafsack irgendwo (O-Ton) in einen Busch gelegt. Bei Schlecht Wetter kam die LKW Plane aus dem Baumarkt drüber, Waschen und baden dann im Rhein. Würde man Ihre Packliste sehen, da wäre kein einziger Gegenstand UL. Trotzdem finde ich, dass Sie den Gedanken des Ultraleicht unterwegs sein in seiner Reinform gelebt und praktiziert hat.4 Punkte -
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
Antonia2020 und 2 andere reagierte auf izi für Beitrag im Thema
3 Punkte3. Tag Die Route In der Früh war die Vorhersage nicht mehr ganz so schlimm, erst ab Mittag richtig viel Regen. Also war Wandern angesagt. Das Frühstück gab es leider erst ab 8:00, so dass ich erst um 08:45 losgekommen bin. Denn wenn ich schon fürs Frühstück zahle, dann will ich es mir auch nicht entgehen lassen. Die ersten km waren einfach zu gehen. Da kommt man bei der Jugendherberge Tintagel vorbei. Die hat eine richtig coole Lage. Zwar nicht direkt am Ort. man geht ca. 20 min, aber direkt am Meer. Allerdings kann man sie nur im ganzen mieten – und das wäre mir für mich alleine doch etwas zu teuer…. Bis kurz vor 10 war es trocken, dann erst mal ein leichter Regen. Die Jacke hatte ich schon eine Zeit lang an und als ich dann doch mal meine Regenhose anzog, sprach mich kurz ein Mann mit einem ganz markanten Wanderstock an. Er war aber dann doch deutlich schneller, so dass ich nicht weiter mit ihm geredet habe. Kurz nach der Jugendherberge wurde es deutlich anstrengender, es war viel mehr auf und ab wie die ersten beiden Tage und vor allem viel mehr Treppenstufen. Ab 11:30 wurde der Regen deutlich stärker, doch ich machte dann trotzdem eine kurze Essenspause, da mein Körper mir ganz eindeutig sagte: „Energie her oder ich streike“. Da kam grad eine ganze Gruppe vorbei, die mich dann fragte, ob ich schon ok wäre, wenn ich mich bei dem Regen hinsetze. Ab 12:30 kam zu dem nun schon richtig starken Regen auch noch ein heftiger Wind dazu. Das war der Zeitpunkt, wo es wirklich gar keinen Spass mehr gemacht hat. Denn die Strecke führte da auch direkt an der Küste entlang. Um 14:00 war ich dann endlich in Port Isaac und erst mal in ein Cafe eingekehrt. Denn da war mir schon klar, dass ich nicht mehr weitergehen will. Denn es wären nochmal 10 km gewesen für die ich mind. 3 h gebraucht hätte. Das Wetter war mir einfach zu schlecht. Im Cornwall Tea Cafe habe ich dann gelernt, dass ich meine Scones bisher immer falsch gegessen habe. Denn in Cornwall kommt erst die Marmelade drauf und dann die Clotted Cream. Das musste ich natürlich dann auch machen, denn sonst hätte ich mir den Ärger der Bedienung zugezogen. Was mich dann doch überrascht hat: Das schmeckt anders, als wenn erst Cream und dann Marmelade. Ich find es in der neuen Variante besser. Ausserdem habe ich mir dann ein Hotel gesucht. Denn für die ganze Nacht war weiterhin Starkregen angesagt. Zwar in Newquay, das 1,5 h mit dem Bus weg war, dafür aber mit 58 Pfund bezahlbar. Schliesslich kosten die Busfahrten weiterhin nur 2 Pfund. Mit 1 mal umsteigen sind es dann 4 Pfund, aber das war immer noch viel billiger, als das was es in Port Isaac gab. Da waren die Preise noch schlimmer wie in Tintagel. Da hat es 210 Pfund günstigstes ausgespuckt. Beim Warten auf den Bus traf ich die wieder, die mich am Vormittag angesprochen hatte, wie ich meine Essenspause im Regen gemacht habe. Die Frau meinte dann, das hätte sie wohl auch machen sollen, denn bis sie in Port Isaac waren, war sie am Ende ihrer Kräfte. In Newquay war nicht weit weg vom Hotel ein Aldi – da lachte mein Obstherz und ich deckte mich erst mal mit Früchten ein. 250g englische Himbeeren für nur 1,50 Pfund und das gleiche für englische Heidelbeeren. Mmmh. Normalerweise gehe ich schon gern essen, v.a. wenn es ein Ort ist, wo man so viel Auswahl hätte. Weil es aber einfach so stark geregnet hat, es im Hotel einen Wasserkocher und einen Aufenthaltsraum gab, siegte der Schweinehund und die Minutennudeln machen auch satt. 14,9 km, 450 rauf, 510 runter, von 8:45 – 13:45 unterwegs, Gehzeit 3:58.3 Punkte -
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
Steintanz und ein anderer reagierte auf izi für Beitrag im Thema
2 PunkteNachdem sich bei mir beruflich eine mögliche Urlaubslücke ergeben hatte, konnte ich dieses Jahr (= Anfang September) doch noch nach England zum Wandern fahren. Mein Ziel war die Lücke zwischen Crackington Haven und Newquay zu schliessen und anschliessend von Lizard weiter so weit wie ich kam (es wurde Par). Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/fucqy0 (meine "Luxusgüter" sind mein Ebook und mein Dreibeinhocker). Im Vergleich zum letzten Jahr noch etwas leichter geworden. Baseweight 5.828g. Ich bin wie die letzten Jahre mit dem Zug nach England gefahren und war froh, dass ich mir zusätzlichen Puffer beim Umsteigen eingebaut hatte. Denn jeder Zug hatte 15 min Verspätung (bis auf mein erster der um 0500 losging) und ich musste 5 mal Umsteigen. Eine unschöne Überraschung hatte ich auf der Strecke Stuttgart – Paris. Ich hatte eine ICE Verbindung und wie die letzten beiden Jahre mit einer normalen Bahnreservierung unterwegs. Auch mit dem Interrailticket. Doch diesmal sagt der Schaffner ich brauche eine Extrareservierung und weil ich sie im Zug lösen muss, kostet das 35 Euro . Bis 3 min vor dem Haus verlassen war mir noch nicht klar, welche Schuhe ich nehmen würde. Eigentlich die Lone Peak. Mit denen war ich die beiden letzten Jahre auch unterwegs. Aber nachdem ich am Tag davor damit 5 km spazieren war und ich meine Füsse schon gemerkt habe, kam ich ins Schwanken. Die hatten aber erst ca 50 km auf dem Buckel. Denn die Fußsohlen waren letztes Jahr mein großes Problem. Quasi neue Olympus hatte ich auch noch zu Hause, erst so um die 10 km getragen. Ich hatte die Lone Peak schon an, bin aber dann doch auf die Olympus umgestiegen. Dann durfte ich zum Zug laufen…. In München hat es dann ganz schrecklich unterhalb des Knöchel gejuckt – einen Mückenstich entdeckt, wo das dickere Futter des Olympus genau draufgedrückt hat. Also erst mal ein Pflaster drauf. Ausserdem musste ich noch Trinkflaschen kaufen, denn das hatte ich Samstags übersehen und im Normalfall haben wir keine Plastikflaschen zu Hause. Bahnhofspreise sind schon was anderes…. Aber zum Trinken für die Fahrt und dann später auch beim Wandern brauchte ich was. Da ich soweit im Südosten Deutschlands bzw Bayerns wohne habe ich keine Chance an einem Tag bis an die Küste von Cornwall zu kommen. Hotels in England sind schon teuer. In Exeter hat es 85 Euro gekostet, für ein Zimmer das 6 qm inkl. Bad hatte. Das Fenster lies sich nicht öffnen, die Matratze war eine Katastrophe und im Pub drunter haben sie bis 11 Uhr laute Musik gespielt. Eigentlich hätte ich Frühstück dabei gehabt – aber das hätte es erst ab 11 Uhr gegeben und da war ich schon lange unterwegs. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug nach Okehampton und von dort mit dem Bus nach Bude. Da ich mir wegen dem Abfahrtsort nicht sicher war, sprach ich eine Frau an, die augenscheinlich auch wartete. Nachdem die Antwort BUDE anstelle BJUD war redete ich auf Deutsch weiter….. Sie hatte fast das gleiche Ziel wie ich, Tintangel statt Crackington Haven. So hatten wir die ganze Busfahrt geratscht. Die gab eh schon einen Ausblick auf das kommende Wetter: Regen, Wind, Sonne in Dauerschleife. In Bude musste man fast 2 h auf den nächsten Bus warten. Die Zeit nutzte ich, um mir Blasenpflaster für meine Stelle am Knöchel zu kaufen. Ich reagiere an dünnen Hautstellen oft extrem auf Pflaster, dh es fängt stark zum Jucken an und irgendwann geht die Haut auf. Und offensichtlich ist die Haut unterm Knöchel ziemlich dünn. Die Hoffnung war, dass das Blasenpflaster da kein Problem machen würde. Was sich auch erfüllte. Im Supermarkt machte ich die sehr erfreuliche Entdeckung, dass es im September viel Obst aus England gibt, v.a. Himbeeren und Heidelbeeren. Und das zu guten Preisen. 125 g Himbeeren für 1,40 Pfund. Also gleich zugeschlagen. Aktuell sind die Wechselkurse gar nicht gut. Letztes Jahr war es 1,10 Euro 1 Pfund, dieses Jahr 1,20. Also 10 % mehr und es ist dort eh schon deutlich teurer wie bei uns. Ich liebe Scones und nutze fast jede Gelegenheit welche zu mir zu nehmen. Steigt man in Crackington Haven aus dem Bus, ist man unmittelbar an einem Cafe. Und die hatten die größten Scones, die ich bisher gegessen habe. Sie waren extrem lecker, saftig und trocken zu gleich. So kann der Urlaub gut losgehen. Da war es auch grad mal wieder sonnig. Erst um 15:00 losgekommen, da aber die Etappe nur knapp 8 km waren, war das gut vertretbar. Der erste Blick aufs Meer nachdem es in Crackington Haven losging. Auf der Strecke nach Boscastle kommt man an den höchsten Klippen Cornwalls mit 230m vorbei. Da war ich insgeheim etwas enttäuscht, denn die hatte ich mir anders vorgestellt. Nämlich dass es quasi die 230 m steil ins Meer abfällt. So ist es eher eine sanfte Rutschbahn (die ich trotzdem nicht runterfallen möchte….). Das nächste Foto zeigt die High Cliff. Und das hier zeigt gut, was den Swcp so anstrengend macht: Die vielen Treppen, die gradeaus rauf oder runter den Berg gehen, mit Stufen die schon mal 40 cm hoch sein können und schwierige Schrittabstände haben. Überrascht war ich von den vielen blühenden Blumen, dh Ginster und Erika. Hätte gedacht, dass man um die Jahreszeit kaum etwas sieht. Es waren lauter Wege die gut zum Gehen waren, die haben den Vorteil, dass man auch mal während dem Gehen etwas Landschaft geniessen kann. Insgesamt bin ich an dem An An dem Nachmittag kaum Leuten begegnet. Es hat schnell ziemlich zugezogen und wurde windig. Dann wird es gleich deutlich kühler. Kurz vor Ende der Tour musste ich noch an diesem Gesellen vorbei: Das war mir definitiv zu nahe und ich war froh, wie ich das Weidetor hinter mir zumachen konnte. Am Anfang ist er nämlich auch in meine Richtung marschiert, doch dann gottseidank stehengeblieben. Der Campingplatz Treblaya Farm ist der, der am nächsten an Boscastle dran ist. Auf der Strasse würde man ca. 30 min brauchen. Man muss ca 10 min vom SWCP Inland gehen, die Übernachtung kostet 10 Pfund. Mit meinem ersten Mal Zeltaufbau war ich nur semi zufrieden, es hing in der Mitte einfach durch. Aber nachdem sich schon abgezeichnet hatte, dass es gleich zum Regnen anfängt wollte ich es hinter mir haben. Da ich ja keine Gasflasche mitschleppen wollte, da ich sie die letzten Jahre kaum genutzt habe, hatte ich zu Hause den Versuch mit Holzanzündern und dem Esbitkocher gemacht (Esbit ist im Tunnel beim Eurostar nicht erlaubt). Da ging es wirklich gut. Anzünder hat 10 min gebrannt und 300 ml Wasser zum Kochen gebracht. Durch die Entfernung zum Dorf wollte ich am Abend nicht mehr losziehen, sondern mir selbst was machen. Aber es war ziemlich windig obwohl ich windgeschützt direkt an der Hecke war. Da hat es schon mal ewig gedauert, bis ich den Anzünder überhaupt zum Brennen gebracht habe. Da war das Feuerzeug schnell so heiss, dass ich erst mal eine Pause gebraucht habe, bis es wieder am Ratschgriff etwas abgekühlt war. Und als es endlich gebrannt hat, ging der Regen richtig los. Davor hatte es getröpfelt. Da das ganze ziemlich geraucht hat, wollte ich auch nicht in die Apsis. Durch den Wind war der Anzünder schon nach 3 min aus. Alles geschnappt und in den offenen Vorraum des Waschtracktes gezogen. Auch dort war es noch windig, immerhin hat der zweite dann 5 min durchgehalten und dass Wasser war so warm, dass mir die Nudeln weich geworden sind. War dann noch froh, dass es in einem Waschtrakt 2 Steckdosen gab wo ich das Handy aufladen konnte. Tagesbilanz; 8 km, 350 hm rauf und 230 runter. Von 1500 bis 1830 unterwegs. https://www.komoot.de/tour/1837975484?ref=aso2 Punkte -
Wildwasser-Packrafts - Die 3 Bauweisen der Selfbailer-Funktion
Wildwasser-Packrafts - Die 3 Bauweisen der Selfbailer-Funktion
Manraven und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
2 PunkteDa ich immer wieder und aktuell wieder mal via Email/PN oder im direkten Gespräch dazu Nachfragen bekomme und immer mehr Packrafter, die auch Wildwasser paddeln, entweder auf einen Selfbailer wechseln, oder zusätzlich anschaffen, dachte ich mir, kann ich auch mal meine Email-Statement dazu ins Forum kopieren... Da jetzt öffentlich...ist natürlich nur meine Meinung / Erfahrung, Andere mache andere Erfahrung und haben andere Gedanken dazu, wär ja sonst langweilig Was ist die Selfbailer-Funktion ? Beim Packraft Paddeln im Wildwasser kommt bei einem offenen Boot in Schwällen usw ordentlich Wasser ins Boot. Bei WW-Packrafts gibt es mehrere Bauweisen, das zu verhindern, entweder eine Spritzdecke über dem offenen Teil (häufig mit einer Paddelschürze am Koöper kombiniert – wie beim Kajak) oder eine Selfbailer-Funktion, die platt gesagt, dafür sorgt, dass das Wasser nach unten aus dem Boot abfliesst. Ich kenne 3 Bauweisen der Selfbailing-Funktion Alpacka Nutze ich z.Z. beim Gnarwal, wird meines Wissens nach auch bei vielen anderen Alpacka Selfbailern verwendet – 2 Reihen von offenen Löchern im Boot üer die gesamte Innenraumlänge MRS Nutze ich z.Z. beim Alligator Selfbailer – 2 Reihen von offenen Löchern im Boot über die gesamte Innenraumlänge, die von außen mit „Klappen“ aus Bodenmaterial abgedeckt sind Anfibio Wird beim Revo & Sigma TXLB+ verwendet, ich hatte zwar mal ein Packraft mit dieser Funktion, aber zu dieser Bauweise sind meine Gedanken mehr theoretisch (halt etwas Übertragung von Lenzern an meinen Segelbooten) da können evtl Andere aus der Praxis berichten. Am Heck hinter dem Sitz befindet sich eine große Öffnung in die ein langer Schlauch eingenäht ist, den man entweder innen im Boot hochziehen kann bis über den Wasserspiegel und zusätzlich via Rollverschluss verschließen oder nach unten offen unter dem Bootsrumpf rausziehen kann Alpacka kontra MRS Solange man bei MRS mit dem noch trockenen Boot nach Einsetzen mit gut Geschwindigkeit im Fluss unterwegs ist, bleibt das Boot trockener (bzw es dringt von unten langsamer Wasser ins Boot) als bei Alpacka, Wasserablauf bei beiden Bauweisen sehr schnell, egal wie gerade die Bootslage ist. Bei Pausen bzw abends, wenn das Boot aus dem Wasser kommt, hat Alpacka leichte Vorteile, da gerade, wenn das Boot auf einer glatten Bodenfläche abgelegt wird, das Wasser bei MRS evtl durch (teil)geschlossene Klappen langsamer abläuft, dafür kann man bei MRS die Klappen mit rekl wenig Aufwand zutapen, wenn man für einen längeren Zeitraum ein „trockenes“ Boot für Zahmwasser will. Anfibio kontra Alpacka/MRS Anfibio hat vor allem für die Vorteile, die mit einem Boot den ganzen Zahmwasserbereich (da ist es ja unnötig, einen „nassen“ Selfbailer zu paddeln) bis in den 2+ WW-Bereich abdecken wollen. Im Zahmwasserbereich Schlauch nach innen/oben, bei WW Schlauch nach unten/offen. Bei Niedrigwasser, rutschen über Steine, auch an Absätzen in WW, habe ich Bedenken, ob man sich da nicht auf Dauer den Schlauch beschädigen würde, aber nicht jeder paddelt bei Niedrigwasser oder WW mit richtigen Felsstufen (fängt ja eher bei WW3 an). Je nach Bootslage – vorne tiefer als hinter, oder Schlauch wird durch Grund oder Hindernis im Wasser abgeknickt, wird evtl der Wasserablauf behindert. Mein Fazit insgesamt : Wer häufig richtig WW (oberhalb WW2) paddeln will, ist imho mit den Bauweise von MRS / Alpacka besser bedient, da unter allen Bedingungen im Wasser das Lenzen extrem schnell funktioniert (nach meiner Erfahrung, egal wieviel Wasser ins Boot kommt, innerhalb kürzester Zeit wieder auf Normalniveau), Nachteil ist klar, dass man beim Zahmwasser-Paddeln und erst recht in den kalten Monaten nicht unbedingt Bock auf die ganze Zeit nasse Füsse bzw Paddelhose / Regenhose hat, es also eher auf minmal 2 Packrafts raus kommt. Wer eher im Zahmwasser unterwegs ist, aber durch die Selfbailing-Funktion etwas mehr „Spielraum“ im WW-Bereich haben will und alles mit einem Boot abdecken will, für den kann die Anfibio-Bauweise eine interessante Option sein. Weitere Gedanken... Wenn es beim Paddeln nur ab und zu einzelne kurze Strecken mit WW bis 2 sind, kann man evtl auch ein normales offenes Packraft nutzen (je mehr Auftrieb umso besser) und hinter solchen Stellen anlanden, um das Wasser von Schwällen aus dem Boot zu kippen, habe ich früher auch.... WW-Paddeln hat halt auch extrem viel mit Skills / Übung zu tun, wer also ins Wildwasser will, braucht imho neben geeigneter Ausrüstung die Bereitschaft viel unter sicheren Bedingungen zu üben, besser ab und zu auch mit fachkundiger Anleitung, sonst wird das frustig / nass bzw evtl je nach Fluss auch gefährlich, umgekehrt wird ein absoluter Crack auch mit ner Badewanne in WW3 durchkommen, ist wie in vielen Bereichen, gute Ausrüstung macht es leichter. Zum Einlesen in WW-Packrafting kann ich sehr das englische Buch von Luc Mehl empfehlen, gab es am Anfang nur bei guten Packrafting-Shops z.B. hier, inzwischen gibt es das auch bei den üblichen Bookshops.2 Punkte -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
schwyzi und ein anderer reagierte auf ys76 für Beitrag im Thema
2 Punkte...was sie nicht gekonnt haetten, wenn ihr eignetliches BW schon bei 18kg gelegen haette.... Oftmals ermoeglichen UL(-Philosophien) Dinge, die sonst nicht oder nur sehr schwer machbar waeren. Im amerikanischen heisst es so schoen: HYOG ("Hike Your Own Hike") - Im Endeffekt laesst sich der gesamte Faden doch so zusammenfassen, oder?2 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
Gibbon und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
2 PunkteNochmal sei betont, dass ich diese Diskussion aus eigenem Interesse und nicht als Mod angestoßen habe. Mir geht es also nicht unbedingt um eine Definition für das Forum, sondern um eine allgemeiner gemeinte. Allerdings hat @Maaslos ein Stück weit recht. Bei manchen Ausgrenzungsbeiträgen, die hier teilweise auch ausgeblendet worden sind, kriegte ich früher durchaus das Gefühl, dass es den Autoren eher darum ging, flugs eine kleine oder auch mal größere Unfreundlichkeit in die Welt zu setzen. Die Sache selbst schien ihnen nicht wirklich zentral. Umgekehrt gibt es aber ganz klar auch immer wieder Leute, die vom Inhalt eines Einzelthreads angelockt werden und sich den Forumsnamen gar nicht erst bewusst machen, sich damit auch eigentlich nicht identifizieren könnten. Dass deren Posts dann provokant wirken können, ist natürlich klar. Die davon wiederum Gefrusteten von den Mobbern zu unterscheiden, ist nicht immer leicht.2 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
doast und ein anderer reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema
2 PunkteNeue IGBC (Interagency Grizzly Bear Committee) zertifizierte Bear can/bag/Tasche: Adotec Ultralight Food Locker: Grizzly Bear Resistant Bag (191g, 14l)2 Punkte -
Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
nitram und ein anderer reagierte auf Lugovoi für Beitrag im Thema
2 PunkteEindrücke vom Kom Emine Trail in Bulgarien Anfang Oktober. Rund 300 Kilometer von Kom bis Shipka. Empfehlung für den Weg ist ausgesprochen, eine tolle Gegend, auch oder gerade zu dieser Jahreszeit.2 Punkte -
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
J_P und ein anderer reagierte auf izi für Beitrag im Thema
2 PunkteTag 2; hier die Route Meine erste Nacht im Zelt nach über einem Jahr war wie erwartet schlecht. Mein unterer Rücken tat weh und die Matte hatte ich nicht fest genug zum auf der Seite liegen aufgeblasen.Da kam die Hüfte auf den Boden, so dass es dort kalt wurde. Aufraffen aus dem Quilt und nachzublasen konnte ich mich aber auch nicht. Beim Einschlafen liege ich normalerweise auf dem Rücken und dadurch habe ich es nicht sofort gemerkt. Ab 5:00 kam auch ein starker Wind auf und da wird das DCF doch ganz schön laut. Weil mein Aufbau auch nicht so toll war konnte es gut wackeln und dadurch einen gescheiten Lärm machen. So kam ich dann in der Nacht auf grad mal 5,5h Schlaf. Geregnet hatte es in der Früh auch noch. Durch den Wind wurde es aber sehr schnell trocken, so dass ich es gut einpacken konnte. Am zweiten Wandertag hatte ich als Ziel Tintagel. Auf der Landstrasse wären es zu Fuss 30 min bis Boscastle gewesen. Geht man über den SWCP waren es dann 5,3 km für die ich 2 Stunden gebraucht habe. Denn es war kein so schnelles gehen mehr wie am Vortag. Die Wege waren sehr schmal und rechts ging es direkt runter. Dazu kam der starke Wind. Da war dann doch Konzentration angesagt. Und kalt war es dadurch auch, da ging bei mir ohne was auf den Ohren nichts, ausser ich wollte Kopfweh. Der Vorteil des Windes war, dass zumindest die Sonne etwas rauskam, da er fleissig die Wolken vertrieb. In Boscastle gibt es ein Museum of Witchcraft and Magic. Nachdem es bis Tintagel dann nur noch 7 km waren und es erst kurz vor Mittag war, besuchte ich dieses. Ist ganz nett zum Zeitvertreib – 20 min waren es, nachdem ich nahezu alle Schilder und Beschreibungen gelesen habe (was bei mir allerdings schnell geht). Am interessantesten fand ich, dass es heute auch noch einige gibt, die sich als richtige Hexen und Hexer bezeichnen – im Englischen steht witch für Mann oder Frau. Es gibt dann auch so Art Clans, denen sie dann vorstehen. Und die historischen Beispiele / Einordnungen. England ist nicht billig. Die 4 kleinen Räume kosten 8 Pfund Eintritt. Danach im National Trust Cafe noch Scones zu mir genommen. Die Strecke von Boscastle nach Tintagel war dann sehr einfach zu gehen, breite Wege, leichte Steigungen. Hier habe ich auch meine erste Robbe gesehen - aber nur, weil mich jemand drauf aufmerksam gemacht hat, dass da grad eine schwimmt. Der SWCP ist ja von sehr vielen Brombeerhecken umrahmt - und nun im September haben sie endlich mal eine sinnvolle Darseinsberechtigung und nicht nur alles zerkratzen was ihnen in die Nähe kommt: Man könnte aktuell wohl ohne zusätzliche Nahrung überleben, solche Unmengen wie zu finden sind. Ursprünglich wollte ich direkt bis zu den Castleüberresten gehen, doch dann siegte die Faulheit und ich bin schon vorher in den Ort abgebogen. Denn das eine Stückchen war ich letztes Jahr schon gegangen, wie ich meinen Pausentag in Tintagel verbrachte. Dann kam der Schock wie ich vor dem Campingplatz stand: Ein riesengrosses Schild, dass er seit kurzem geschlossen ist und umgebaut wird. Das war der einzigste, den ich vor der Fahrt nicht überprüft hatte, denn von letztem Jahr wusste ich, dass es ihn gibt. Danach auch gemerkt, dass ich mit Googeln nicht unbedingt weiter gekommen wäre, denn die Infos dazu sind sehr mager. Später hat mir jemand erzählt, dass es ein reiner Mobilhomeplatz wird wo Camper und Zelte nicht mehr erwünscht sein werden. Für den Abend hatte ich ein gemeinsames Mittagessen mit der Frau ausgemacht, die ich am gestrigen Tag im Bus getroffen hatte. Deswegen wollte ich möglichst im Ort bleiben. Da Schweizerin hat sie kein Roaming und war nur erreichbar wenn sie im Hotel war. 4 km zurück wäre ein Campingplatz gewesen – nachdem aber mein drauffolgender Tag mit 24,5km als längster geplant war, wollte ich da keine weiteren drauflegen. In dieser Richtung wären es 15 km bis zum nächsten. Eine erste Google und Booking Recherche hat mich dann doch etwas geschockt: das billigste Zimmer wurde mit 190 Pfund ausgewiesen. In Tintagel gibt es als Touristenhotspot ziemlich viele Hotels und auch zentrumsnah. Nachdem der nächste Bus, der mich woander hin hätte bringen können eh erst 2 h später gegangen wäre, fing ich an direkt in den Hotels / Pensionen nachzufragen. Beim fünften hatte ich Glück – 80 Pfund mit Frühstück, aber nur gegen Barzahlung. Im Vergleich zu den 70 Pfund in Exeter ohne Frühstück war das ein gutes Preis Leistungsverhältnis. Das Zimmer war recht gorß und neu hergerichtet. Das Bad sogar mit Fenster. Wenn ich in Cornwall wandern gehe, dann ist eine ganz wichtige Informationsquelle die Kernow Weather Team Seite auf Facebook. Da kommen mehrmals am Tag Updates für diese Region. Und da gab es dann im Zimmer eine sehr unschöne Überraschung: Für den Abend und die nächsten 1,5 Tage gab es eine gelbe Wetterwarnung, dh Sturm und Sturzregen genau für das Gebiet wo ich unterwegs war. Da war ich doch dann sehr froh, dass ich dieses Hotelzimmer hatte. Also erst mal überlegt, was ich denn für Alternativen habe: noch eine Nacht in Tintagel dranhängen, oder woanders ein Hotel suchen, oder den nächsten Tag abwarten und schaun, was sich am Wetter tut. Denn das kann sich dort sekündlich ändern. Und da der nächste Ort Port Isaac auch gut an das Bussystem angebunden ist, können sich nochmal andere Möglichkeiten ergeben. Mit dem Plan war ich beruhigter. Zum Abendessen war es schön, Gesellschaft zu haben, wir haben die Zeit gut ratschend verbracht und das Essen hat auch gut geschmeckt. 12,8 km, Gehzeit 3:32, 340 hm rauf und 340 hm runter, von 09:05 bis 16:00 unterwegs.2 Punkte -
Sarek Tour August 2024
Sarek Tour August 2024
Epiphanie reagierte auf Im a Treehouse für Beitrag im Thema
1 PunktNach mehreren Jahren als stiller Mitleser möchte ich nun einen Bericht meiner ersten richtigen Wanderung teilen, auch wenn sie wohl kaum als Ultraleicht Tour durchgeht. Im Dezember des letzten Jahres bekam ich einen süßen Brief von @Krokodilalli, in dem er mich und ein paar weitere Freunde zu einer Wanderung im Sarek anlässlich seiner abgeschlossenen Wildnis-Guide Ausbildung im August einlud. Ich hatte direkt total Lust auf die ganze Aktion, da ich mir als kleiner Gearhead in den letzten Jahren eine passable Sammlung an Ausrüstung zugelegt hatte, diese aber noch nie so richtig bei einer Wanderung, sondern eher auf Fahrradtouren oder in Kletterurlauben mit dem Auto genutzt hatte. Nach längerem hin und her wer jetzt nun alles mitkommt und einem Vorbereitungstreffen in Freiburg im April, wo besonders das Furten und die Orientierung nur mit Karten im Vordergrund stand, starteten wir also am 01.08. zu 4 im Auto meiner Eltern Richtung Schweden. Am 03.08. kamen wir abends nach etwa 2600 km und 30 Stunden im Auto in Kvikkjokk an. Doch erstmal noch etwas zur Vorbereitung der ganzen Tour. Im Prinzip hat @Krokodilalli von vorne bis hinten alles geplant und organisiert. Da wir das gesamte Essen für die geplanten 10 Tage mitnehmen mussten, hat er für uns alle selbst gemachte vorportionierte Rationen vorbereitet. Zum Abendessen gab es Kartoffelbrei mit Tofu, Thai Nudeln oder Nudeln in Tomatensauce mit Sojagranulat. Zum Frühstück gab es drei Sorten von Porridge und zwischendurch jeden Tag entweder eine Tafel Schokolade oder einen Haferriegel, einen Proteinriegel und eine Portion selbst gemischten Trailmix, wobei es auch dabei zwei Sorten zur Auswahl gab. Zur Ergänzung hatten wir noch Erdnuss- bzw Mandelmus und Olivenöl dabei. Das Essen war wirklich extrem lecker, die Auswahl war super und ich kann schonmal vorwegnehmen, dass es auch absolut ausreichend war und wir eher zu viel Essen dabei hatten. Die Streckenplanung hatte natürlich auch @Krokodilalli übernommen, da er als einziger schonmal im Sarek gewesen war und natürlich am meisten wusste. Um die Ausrüstung mussten wir uns alle selber kümmern, nachdem wir von @Krokodilalli eine Packliste bekommen hatten, und nachdem einzelne Ausrüstungsgegenstände aus dem Umfeld ausgeliehen werden konnten waren alle gut ausgerüstet. Eigentlich war der Plan gewesen mit einem Hilleberg Keron 4 und einem X-Mid 2 unterwegs zu sein, sodass wir bei gutem Wetter komfortabel viel Platz haben und im Notfall alle zusammen in einem sehr stabilen Zelt schlafen können. Das Keron, das wir uns bei einem Ausrüstungsverleih geliehen hatten, hatte allerdings Schäden am Gestänge, sodass wir spontan doch den Plan ändern mussten und mein 3F UL Taiji 2 mitnehmen mussten. Somit hatten wir schlussendlich zwei 2 Personen Zelte und zwei Kochsets dabei. Am Morgen des 04.08. lassen wir uns bei Kvikkjokk von Helena mit dem Boot übersetzen und starten durch den Wald hoch zum Vállevárre. Zum Beginn der Tour wiegen unsere Rucksäcke (inkl. 2,5 l Wasser und Essen) etwa 21,5 kg. Das Wetter ist super und wir kommen gut voran, trotzdem erreichen wir nicht ganz unseren geplanten Zeltplatz am Hábres sondern beenden den Tag an einem schönen Platz im Vállevágge noch vor dem Pass. Am 2. Tag ist das Wetter weiterhin super, doch wir brauchen lange um zum Hábres zu kommen und dann nördlich einen Bach in einer steilen tiefen Schlucht zu furten. Die im Wanderführer beschriebene einfache Stelle um die Schlucht zu queren finden wir nicht und so müssen wir Kletterpassagen auf uns nehmen, die nicht ohne sind. Oben angekommen werden wir immerhin mit einer Pause in Blaubeerfeldern mit Cloudberries und mit Hammer Ausblick belohnt und wenig später bei einer größeren Furt mit einer tollen Badestelle. Hier treffen wir auch 2 Slowenen, mit denen wir uns dann auch den nächsten Zeltplatz teilen. Der 3. Tag war etwas kürzer, zwischendurch allerdings von brusthohem Gestrüpp und einer hüfthohen Furt gezeichnet. Bei der Mittagspause auf einer Sandbank bekamen wir dann unerwarteten Besuch von einem Polizeihubschrauber, der auf der Suche nach 2 vermissten Personen war. Leider konnten wir ihnen nicht helfen und der Besuch hinterließ ein seltsames Gefühl. Die Nacht verbrachten wir bei einer neuen Rentierzüchterhütte, die allerdings so sehr nach Lack stank, dass wir unsere Zelte doch mit einigem Abstand aufbauten. Am Abend entdeckte @Fightfor1.5 auf der anderen Talseite zwei braune Flecken, die er für Elche hielt, was zu langen Diskussionen führte, ob sich diese bewegen würden oder ob es sich doch nur um Erdhaufen handle. Am nächsten Morgen gab es dann aber Gewissheit: Eine Elchkuh und ihr Kalb liefen den Hang hinauf und wir hatten unsere ersten Sarek-Elche gesehen! Am 4. Tag verschlug es uns auf die Hochebenen mit sehr starkem Wind, aber auch extrem beeindruckenden Aussichten und vielen Rentieren. An unserem geplanten Zeltplatz war der Wind dann so stark, dass wir die Zelte einmal umstellen mussten und kleine Wälle vor den Zelten errichteten, um noch etwas zusätzlichen Windschutz zu haben. Auf dem steinigen Boden war es kaum möglich Heringe zu nutzen und zwischenzeitlich hatte ich echt Angst um mein Taiji, da sich das Gestänge gefährlich bog. Dennoch versuchten wir uns hinzulegen und etwas zu schlafen, doch da wir nicht wussten ob das Wetter noch schlechter wird und wir keine kaputten Zelte riskieren wollten, entschieden wir uns gegen halb 4 die Zelte abzubrechen und ins Sarvesjahka abzusteigen. Bei Wind, leichtem Regen und ziemlich übermüdet keine allzu spaßige Angelegenheit, aber auch sowas gehört bei solchen Wildnisabenteuern wohl dazu. Gegen halb 9 im Tal angekommen wurde dann der Schlaf der Nacht nachgeholt und somit hatten wir auch vor der nächsten Etappe gute 24 Stunden Pause. Gemeinsam entschieden wir uns dafür durch das Rapadalen weiterzugehen, nachdem wir zuvor überlegt hatten eine einfachere direktere Variante zu gehen. Die Pause und die Hoffnung auf Elchsichtungen gewann schließlich also doch. Tag 6 ging nun also durch das Rapadalen, was vom Wanderführer und dementsprechend auch von uns nur noch mit „Inferno“ betitelt wurde. Teilweise war es schon wirklich anstrengend, sich durch die verblockten zwei Meter hohen Sträucher zu schlagen, doch ich hatte es mir persönlich nach den Beschreibungen schlimmer vorgestellt. Außerdem sichteten wir tatsächlich am Nachmittag die erhofften Rapadalen-Elche unter uns am Hang! Drei riesige Bullen lagen in den niedrigen Sträuchern und ließen sich länger von uns beobachten, bevor sie sich auf die andere Flussseite begaben. Dabei konnten wir sie dann nochmal bei der Flussdurchquerung beobachten. Somit hatten wir das Rapdalen äußerst erfolgreich hinter uns gebracht und mussten nur noch unser Abendessen genießen. Der 7. Tag war dann leider sehr wolkenverhangen und regnerisch, sodass wir einfach nur durch Regen über eine Hochebene mit gelegentlichem Moor stapften, ohne wirklich viel der Gegend zu sehen. Mittlerweile waren wir alle ordentlich durchnässt, natürlich auch die Schuhe/Stiefel mit Membran, von den Trailrunnern von @Krokodilalli und @Fightfor1.5 ganz zu schweigen. Da wir wenig der Landschaft sahen und uns bei den Flüssen und trockenen Bachläufen nicht sichern waren welche davon jetzt auf der Karte eingezeichnet sind, liefen wir leider an der einen Brücke vorbei die wir finden mussten und mussten irgendwann wieder umdrehen. Zum Glück fanden wir die Brücke irgendwann und wurden mit einer verlassenen Rentierzüchterhütte belohnt, in der es zwar trocken und windgeschützt war, aber auch extrem ekelhaft roch und nicht zu verachtend schimmelte. Dennoch nutzten wir die Hütte, um unsere nasse Kleidung aufzuhängen und uns aufzuwärmen und entspannt zu kochen. Gegen Abend bekamen wir dann noch Gesellschaft von fünf Franzosen, die zu unserer Belustigung mit 100 L Rucksäcken unterwegs waren, teilweise Jogginghosen und Sneaker dabeihatten und uns erzählten sie müssten über 30 kg tragen. In der Hütte schliefen schlussendlich nur Niki und ich, der Rest wagte sich wieder raus in den Regen in ihre Zelte. Nachdem wir den Morgen in der Hütte in die Länge gezogen hatten, da niemand in seine kalten nassen Socken und Schuhe wollte, ging es mal wieder über eine steinige Hochebene Richtung Parek. Auf dem Weg trafen wir noch eine Gruppe Berliner und in Parek angekommen stellten wir fest, dass es erst Mittag war und wir wenig Lust hatten den Rest des Tages bei Regen im Zelt zu hocken. Also schlossen wir gleich die geplante Etappe für den 9. Tag an und machten uns auf den Weg zum Stuor Dáhtá. Diese Etappe zog sich dann noch sehr lang und die Suche nach einem Zeltplatz gestaltete sich schwierig, da wir langsam wieder unterhalb der Baumgrenze waren und auch die Dichte an anderen Wanderern deutlich zunahm, doch mittlerweile war die Vorstellung von trockener Kleidung und einer warmen Dusche so reizvoll, dass zumindest mir die Strapazen es wert erschienen, wenn ich dafür eine Nacht weniger im Regen im Zelt schlafen muss. Der letzte Tag ging dann nur noch bis auf den Kungsleden und auf diesem zurück nach Kvikkjokk, wobei einmal der Weg komplett überschwemmt war und ich knapp 20 Meter lang in meinen Goretex Halbschuhen durch kniehohes Wasser waten musste, was sich wirklich sehr sehr falsch angefühlt hat. In Kvikkjokk angekommen gab es dann auch die heiß erwartete Dusche, nur auf das erhoffte Bier mussten wir verzichten. Am Nachmittag machten wir uns dann direkt auf den Weg nach Jokkmokk um den Supermarkt zu plündern. Somit waren wir also wieder zurück in der Zivilisation und um viele besondere Erfahrungen reicher. Insgesamt bin ich sehr dankbar dafür diese Erfahrungen gemacht zu haben und @Krokodilalli als „Testobjekt“ für Gruppenwanderungen gedient haben zu dürfen. Generell war die Gruppendynamik super und wir haben als Team sehr gut funktioniert. Was die Ausrüstung angeht bin ich sehr zufrieden mit den Sachen die ich dabei hatte, ich habe weder zu wenig noch zu viel dabei. Nur das 3F UL Taiji 2 würde ich in solch eine Umgebung nicht noch einmal mitnehmen, da ist mir das Sicherheitsrisiko einfach zu hoch. Außerdem würde ich vermutlich nächstes Mal auch Trailrunner anziehen. Es ist einfach fast unmöglich die Füße trocken zu halten und Trailrunner trocknen wenigstens schnell. Ich hoffe der Bericht war für ein paar Menschen interessant und wird akzeptiert, auch wenn es sich nicht wirklich um eine klassische Ultraleicht Tour handelt. Ich habe mich bereits relativ kurzgefasst und könnte noch viel viel mehr zu der ganzen Tour schreiben, aber das würde wohl hier den Rahmen sprengen. Alle Fragen beantworte ich natürlich gerne so gut ich kann :)1 Punkt -
Günstiger Kunstfaser-Quilt?
1 PunktDas mag sein. Vielleicht bin ich ja nicht so der Pack-Weltmeister, aber ich benötige selbst mit Daune schon gegen 60 Liter auf längeren Touren (bsp. 1 Woche Essen, Bärentonne, warme Kleidung). Das bei einem Baseweight von meist etwas unter 7kg. Ein Apex-Quilt wäre da das Ende... Genau, da kommt eben noch die Isolationshose und -Jacke dazu. Wenn du diese bei 10 Grad Nachttemperatur mitnimmst, bedeutet das doch, dass du netto gewichts- und volumenmässig praktisch einen 200er Apex-Quilt rumträgst (Isolationskleidung + Quilt). Eine Apex-Hose habe ich noch nie mitgenommen. Einen Puffy hingegen schon, aber bei diesen Temperaturen auch eher einen leichten. Was natürlich auch eine Rolle spielt, ist wo man schläft und wo man die Temperatur misst. Wenn es draussen 10 Grad warm ist, ist es in einem Zelt drin bereits deutlich wärmer. Mit Wind unter einem eher offenen Tarp ist das dann bereits wieder anders.1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
martinfarrent reagierte auf kra für Beitrag im Thema
1 PunktDazu würde mich eine Begründung durchaus freuen.1 Punkt -
Taschenofen im Schlafsack
Taschenofen im Schlafsack
Schlurfer reagierte auf mtb_squirrel für Beitrag im Thema
1 PunktHeute ist der Peacock angekommen und leider etwas schwerer als angenommen. Packmaß und Haptik sind aber super. Ich hätte lieber die Mini-/Baby-Version mit dem gleichen Brenner, also wahrscheinlich genauso warm aber noch etwas kleiner und leichter gehabt. Die wäre aber unverhältnismässig teurer gewesen oder erst Wochen später angekommen. So werde ich es mit der abgebildeten 30 ml Nalgene (mit Tropf- & Schraub-Deckel) mal ausprobieren sobald es nachts kälter wird. Zunächst mal unwissenschaftlich mit Temperatur nach Wetter-App, schlafen ohne bis ich friere und dann halt den Ofen anmachen. Je nachdem wie das läuft dann etwas objektiver mit 2 Thermometern (1 draussen, 1 im Zelt). Apropos Thermometer: Weiß jemand, wie man in Deutschland gut an das „Thermodrop“ kommt? Das scheint mir angenehm zu sein, sowohl von Gewicht/Packmaß als auch von Einfachheit und Funktionsumfang.1 Punkt -
UL-Definition und Budget
1 PunktSuper gesagt, @Gibbon ABER Das Ausgrenzen, also die AusgrenzER sind ein topic für sich, finde ich. Das ist für Manche richtig Selbstzweck und richtig eine Spielart vom Mobbing. Die finden aber auch immer einen Weg und einen Grund garstig aufzutreten. Da macht man mit oder ohne Definitionen nichts gegen.1 Punkt
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Hüttenschlafsack und Desinfektion in Mikrowelle: Was tun mit Kunstfaservarianten?
Hallo zusammen, viele Berghütten fordern heutzutage die Desinfektion der mitgebrachten Hüttenschlafsäcke in einer Mikrowelle vor Ort, um keine Schädlinge mit in die Lager zu schleppen. Packt ihr da denn auch Kunstfaser-Inletts hinein, oder nehmen die in der Mikrowelle Schaden? Danke vorab! 😀1 Punkt
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UL-Definition und Budget
1 PunktIch halte "Leistbarkeit" als Kriterium für nutzlos. Das bietet keinen Mehrwert in der Praxis, denn UL unterwegs zu sein ist kein Selbstzweck.1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Nein, sie meint vermutlich, dass die kleinen Bäche aus der sie gewöhnlich Wasser schöpft, auf keiner 1:50.000er Karte eingezeichnet sind. Mir hätte die "hellseherische" oben erwähnte Fähigkeit, wann ich dann wieder sicher vor trinkbarem Wasser stehe, wohl auch schon das eine oder andere Kilo/km erspart. Interessanterweise lese ich in diesem Forum tatsächlich recht viel über "what to buy where why" und recht wenig über "Skills die dir helfen Gewicht zu sparen" (wäre doch eine tolle neue Kategorie?). Wie findet ihr denn jetzt so Trinkwasser auf einer Karte? Von den blauen Strichen jetzt mal ab gesehen?1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Gibbon reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema
1 PunktUnd es ist soweit: https://durstongear.com/products/x-dome-1-plus-ultralight-backpacking-tent1 Punkt -
Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
Dennis reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema
1 PunktIch war im August auf Grönland. Es war unglaublich, und hat Lust auf mehr - zB den ACT - gemacht! Hier ein paar Impressionen: Delta Wanderung @ Eqi Glacier Lodge. Wanderung zum Inlandeis. Eqi, der aktivste kalbende Gletscher der Welt. Auf der Moräne neben dem Eqi Gletscher, mit Blick zurück zur Lodge. Sonnenuntergang in Qasigiannguit. Finnwal. 10% über Wasser. Die Grönland Flagge.1 Punkt -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
khyal reagierte auf FuchsVomWalde für Beitrag im Thema
1 PunktUL ist für mich ausschließlich vernünftiger Komfortgewinn durch Gewichtsersparnis. Das meint, vor allem nicht durch die leichtere Wahl zu leiden. Es macht für mich null Sinn mit leichterer Ausrüstung absehbar zu leiden. Z. B. durch die Wahl eines leichteren Schlafsacks oder leichterer Isolation, was daheim vor der Packliste immer verlockend ist. Man hält das ja irgendwie aus - bis der Spaß auf Tour vergeht. Also: nicht zu frieren (in der Nacht oder in Bewegung), genug Verpflegung haben zu können, mich nicht bei der Benutzung sorgen zu müssen, dass etwas kaputt geht, und am allerwichtigsten: kein Risiko zu leichteren Teilen, wenn das im nicht zu ungewöhnlichen Worstcase die Tour gefährden könnte.1 Punkt -
Hüttenschlafsack und Desinfektion in Mikrowelle: Was tun mit Kunstfaservarianten?
Also wenn ich in Physik richtig aufgepasst habe dann bringen die Mikrowellen wassermoleküle zum schwingen. Je schneller desto wärmer. Du kannst hingegen einen leeren plastikbecher in die Mikrowelle stellen und es sollte nicht viel passieren. Gleiches sollte mit dem liner passieren... nix. Schädlinge hingegen enthalten Wasser und somit haben sie weniger Glück1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Na ja, wenn ich Gewicht reduzieren möchte, setzte ich mich mit dem auseinander, was ich persönlich als überflüssig erachte. Ich finde es absolut nicht verwerflich, mit wenigen „schweren Gegenständen“ unterwegs zu sein, wenn die Funktion auch wirklich genutzt wird. Bei Deinem Lowe Rucki, (der übrigens ein hervorragendes Tragesystem hat) würde ich mich bei leichteren Lasten fragen, ob ich wirklich die beiden Alustreben im Rückenteil brauche. (Bei meinem Alten konnte ich die einfach herausziehen). Brauche all die Gurtbänder und Schnallen? usw. Wenn ich viel Wasser transportieren möchte, in welchem Container mache ich das? In einem leichten Großen oder in zwei, drei Kleineren? Bin ich alleine unterwegs, finde ich es Abends sogar ganz nett mir zu vergegenwärtigen, was aktuell brauche und welche Sachen einfach nur mit dabei sind. Ich hatte zum Beispiel grundsätzlich immer zu viel Kleidung eingepackt. Da das Optimum für die jeweilige Jahreszeit zu finden, braucht einfach Zeit und ändert sich auch hin und wieder. Eine kleine Liste zu pflegen, was auf Tour gut funktioniert hat und wo es Nachbesserungsbedarf gibt, ist für mich sehr hilfreich. Das muss nicht zwingend in Ausrüstungswahn oder absoluten Minimalismus enden, sondern kann z. B. das Bewusstsein für die unterschiedlichen Jahreszeiten schärfen, in denen ich unterwegs bin. VG. -wilbo-1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
ys76 reagierte auf Ein.Plattfüssler für Beitrag im Thema
1 PunktHmmhh, … geht in viele Richtungen... 😀 Das Thema erinnert mich an meine Erfahrung: Nicht die Ausrüstung, die ich mit mir herumschleppe, ist die größte Last. Die ist mein Kopf… Darin eine unendliche Vielfalt an Gedanken, Meinungen, Bewertungen, Konzepten usw.usf. … Rühre ich nicht drann, ist alles leicht… ultra leicht… Beim Trekking mit alle sechs (!) Sinnen gegenwärtig, dann ist es so, genau so… Ich bin ein fauler Hund. So soll es beim Rumgelatsche in der Botanik ultraleicht und dennoch auch haltbar sein. Das geht, weil die Dinge, die ich (zum Glück) benötige, wenige sind… auf dem Rücken und im Kopf… Für mich genug als Inhalt für’s Ultraleicht-Trekking und immer auch in Veränderung. Ohne Ballast gehen ins Sein… Na denn… Hoffe ich begegne der/ dem einen oder anderen mal… bei meinen Gehversuchen… mit leichtem Rucksack und leichtem Kopf. Übung braucht’s... Leichtfüssige Grüße an alle ! 😇1 Punkt