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martinfarrent
ModeratorenPunkte6.512Gesamte Inhalte -
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SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
Der 6. Tag war quasi ein Ruhetag – zumindest hatte ich mir erhofft, dass er etwas entspannter wird. Vor zwei Jahren hatte ich mit meiner Wanderung in Newquay begonnen und in The Lizard aufgehört. Deswegen wollte ich meinen Weg nun dort fortsetzen. Bei der Routenplanung hatte ich geprüft, wie denn die Verbindungen zwischen den Orten sind und es hatte mir 2:15 mit 1 x umsteigen ausgespuckt. Und dabei hab ich den Fehler gemacht, der mir immer wieder passiert – ich habe nicht auf den Wochentag geachtet. Und nun war es Sonntag. Da sind wie bei uns die Verbindungen stark eingeschränkt. Das stellte ich aber erst am Vorabend fest, wie ich die genaue Abfahrtszeit festlegen wollte. Da gab es nun zwei Alternativen: Entweder 3:30 mit dem Bus und 2x umsteigen, dabei mit nur 5 Minuten dazwischen. Oder 3:40 mit 2x Bahn, und 1x Bus, mit längeren Umsteigezeiten. 6 Pfund vs 12 Pfund. Also entschied ich mich für die Variante Bahn, da ich es bei so langen Strecken schon mag, wenn ich weiss, dass es ein Klo gibt. Und ich hatte die Hoffnung, dass der Zug pünktlicher wäre…. ie ganze Nacht schüttete es aus Eimern, auch noch am Vormittag. So überzog ich die Zimmerzeit und bin erst um 10:30 statt um 10:00. Der Zug ging um kurz vor 12. So wollte ich noch etwas ans Meer schaun, aber der Wind ging so stark, dass das Vergnügen nicht vorhanden war. In der Früh wurde in der Great Western Railapp eine Stellwerksstörung bei Bristol gemeldet, die auch um 10:00 vorbei sein sollte. Bristol ist weit weg. Der erste Zug war auch kein Problem, wir waren auf die Minute pünktlich in Par. Der, den ich von dort nehmen wollte, wurde kurzfristigst gecanncelt. Dann wäre ein ursprünglich früherer gekommen, der aber so viel Verspätung hatte, dass ich ihn hätte nehmen können und trotzdem noch meinen Bus in Redruth erreicht hätte. Kurz bevor er kam, kam die Durchsage, dass er nicht mehr in allen ursprünglich geplanten Stellen halten wird. Darunter die, wo ich rausmüsste. Grrrrrrr. Also 50 Minuten warten, bis der nächste Zug kam, der dort auch hält. Wenigstens hatte ich was zum Hinsetzen und es hat grad nicht geregnet. Dadurch verpasste ich meinen Bus in Redruth um 10 min, so dass ich dann 1:50 auf den nächsten Bus warten durfte. Und es hat schon wieder geregnet. Bei uns haben Sonntags Cafes oder ähnliches zumindest bis 18:00 geöffnet. Das war da nicht so. Obwohl der Bahnhof recht zentral liegt, hatten die 10 Cafes / Lokale, die in der näheren Umgebung waren, Sonntag nachmittag geschlossen. Ich war so froh, dass ich dann noch ein Kino gefunden habe, dass ein paar Sitzplätze an Tischen im Vorraum hatte, wo ich mich aufhalten konnte. Denn am Bahnhof gab es quasi nichts überdachtes und ziemlich kalt war es auch. Zumindest der Bus kam dann pünktlich, hat aber auf den 1,5 h die er noch fahren musste, auch 20 min Verspätung aufgesammelt. So war ich dann nicht wie geplant um halb vier in the Lizard sondern erst um halb sieben. Urspünglich hatte ich mir vorgestellt, dass ich dann nochmal ganz an die Spitze laufe und auch noch den kleinen Bogen bis zu der Stelle, an der ich am nächsten Morgen wieder auf den SWCP stossen wollte. Das konnte ich dann vergessen. Grad wenn es so regnerisch bewölkt ist, dann wird es noch früher dunkel, als eh schon im September. Vom „Henry’s Campsite“ in the Lizard hatte ich schon viel positives gehört und es ist wirklich ein „Hikers Dream“. Kleine abgegrenzte Felder für fast jedes Zelt, viele Sitzmöglichkeiten, auch überdacht und an Tischen. Einen kleinen Laden, der vieles hat, was man braucht und auch Sachen, die man, wenn man mit dem Zelt unterwegs ist, schätzt. Und ab 07:00 in der Früh bekommt man Kaffee und Co. Das einzigste was ich etwas doof fand, sind die Waschbecken. Die sind nur überdacht und nicht abgegrenzt. Kann einem jeder zuschaun, falls man sich dort auswaschen will. Mein Feld war direkt neben dem Streichelzoo, der auch beim Campsite mit dabei ist. Laden war auch möglich, allerdings gegen Gebühr. Die war aber mit 50ct überschaubar. Nachdem es aber ziemlich frisch und windig war, bin ich am Abend doch lieber ins Pub gegangen, hab dort gegessen und mein Handy aufgeladen….5 Punkte
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Penta-Mid Tarp
3 PunkteOhne @fatrat wäre dies Aufbau-Filmchen nicht entstanden! Vielen Dank für die Kamera-Arbeit, den Schnitt sowie die Farb- und Tonkorrekturen. VG. -wilbo-3 Punkte
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Bug Bivy und Wind
Bug Bivy und Wind
HelgaUnterwegs und 2 andere reagierte auf Wanderfalke für Beitrag im Thema
3 PunkteWie wäre es denn, wenn du dir ein Tarp mit 3 x 1,5 m und ein Tarp mit 3x3 m leihst und das für dich ausprobierst. Hinterher bist du garantiert schlauer.3 Punkte -
Zwei Kocher oder Flammen?
Zwei Kocher oder Flammen?
HelgaUnterwegs und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
2 PunkteZum Ursprung zurück: Wie würdet Ihr (im Sommer) die Kocher möglichst UL zusammenstellen? Zum Beispiel: 1x Gas (zum Aufschrauben) und einmal Spiritus… sofern letzteres dann erlaubt und verantwortungsbewusst wäre?2 Punkte -
Slingfin Portal
Slingfin Portal
Gymbooo und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
2 PunkteWeil imho solche Sachen häufig nicht vom Hersteller kommuniziert werden und den Meisten, die die Zelte benutzen, ist auch nicht klar, daß es die Möglichkeiten gibt, dann kommt es in irgendwelchen YT-Filmchen auch nicht vor usw. Es gibt keine Verbindung Innen-Aussenzelt (ausser halt die Eckschlaufen), beim Portal läuft sozusagen alles über das Gestänge, was ja dafür sorgt, daß das Portal für die Gewichtsklasse und den Raum, den es bietet, eine sehr hohe Starkwind-Stabilität hat. Mit Deiner Rückfrage hast Du schon soweit recht, daß ja, wenn da Gummibänder sitzen würden, würde das auch nicht besonders gut funktionieren mit den Kreuz-Spannschnüren. Aber beim Portal ist das nicht dehnbares Gurtband-Material, über das das IZ mit dem Gestänge verbunden ist. Wenn Du die Chance hast, schau Dir echt mal ein Portal, Crossbow, Indus an, ich kenne keine andere Zeltmarke, bei der es so viele sinnvolle Details gibt, hat vielleicht auch damit zu tun, daß die Firma den Angestellten gehört und nicht nur einem Boss oder gar ner Heuschrecke. Was meinst Du eigentlich mit Altem kontra neuen Portal ?2 Punkte -
Bug Bivy und Wind
Bug Bivy und Wind
martinfarrent und ein anderer reagierte auf Kay für Beitrag im Thema
2 Punkte😆 Dann mach doch Yoga, wenn deine anarchistische Ader so wenig ausgeprägt ist. 😝2 Punkte -
Fits in the Forclaz (10l) Challenge
Fits in the Forclaz (10l) Challenge
khyal und ein anderer reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema
2 Punkte2 Punkte -
Bug Bivy und Wind
Bug Bivy und Wind
HelgaUnterwegs und ein anderer reagierte auf Kay für Beitrag im Thema
2 PunkteDu musst dir nicht mal ein Tarp leihen, eine Alternative zum Größentest wäre eine 08/15 Abdeckplane, die man selber oder jemand mit Garten vermutlich eh besitzt. Oder die stabilere Malerfolie, etc. Dann in den Garten, Park, raus gehen und experimentieren. Kannst du drin sitzen, dich umziehen, passt dein restliche Ausrüstung unters Tarp ... was immer deine angedachten use cases sind. Ich habe danach ein günstiges Tarp hier im Marktplatz erworben und dann festgestellt, dass das für meine aktuellen Touren nichts ist. Daher gibts kein Rat von mir zum Tarp an sich.2 Punkte -
Wasser trinkbar?
Wasser trinkbar?
Gibbon und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
2 PunkteOT: Ja, ich irgendwie auch… aber wieso eigentlich heimlich aufm Klo in einem Cafe, wo ich vermutlich auch ein Getränk bestellt habe? Da kann ich doch eigentlich die Bedienung einfach nett bitten, mir die Flaschen aufzufüllen. Es sei denn, ich möchte noch stickum eine rauchen und ‚Zappa lebt!‘ an die Wand kritzeln.2 Punkte -
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
Nachdem sich bei mir beruflich eine mögliche Urlaubslücke ergeben hatte, konnte ich dieses Jahr (= Anfang September) doch noch nach England zum Wandern fahren. Mein Ziel war die Lücke zwischen Crackington Haven und Newquay zu schliessen und anschliessend von Lizard weiter so weit wie ich kam (es wurde Par). Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/fucqy0 (meine "Luxusgüter" sind mein Ebook und mein Dreibeinhocker). Im Vergleich zum letzten Jahr noch etwas leichter geworden. Baseweight 5.828g. Ich bin wie die letzten Jahre mit dem Zug nach England gefahren und war froh, dass ich mir zusätzlichen Puffer beim Umsteigen eingebaut hatte. Denn jeder Zug hatte 15 min Verspätung (bis auf mein erster der um 0500 losging) und ich musste 5 mal Umsteigen. Eine unschöne Überraschung hatte ich auf der Strecke Stuttgart – Paris. Ich hatte eine ICE Verbindung und wie die letzten beiden Jahre mit einer normalen Bahnreservierung unterwegs. Auch mit dem Interrailticket. Doch diesmal sagt der Schaffner ich brauche eine Extrareservierung und weil ich sie im Zug lösen muss, kostet das 35 Euro . Bis 3 min vor dem Haus verlassen war mir noch nicht klar, welche Schuhe ich nehmen würde. Eigentlich die Lone Peak. Mit denen war ich die beiden letzten Jahre auch unterwegs. Aber nachdem ich am Tag davor damit 5 km spazieren war und ich meine Füsse schon gemerkt habe, kam ich ins Schwanken. Die hatten aber erst ca 50 km auf dem Buckel. Denn die Fußsohlen waren letztes Jahr mein großes Problem. Quasi neue Olympus hatte ich auch noch zu Hause, erst so um die 10 km getragen. Ich hatte die Lone Peak schon an, bin aber dann doch auf die Olympus umgestiegen. Dann durfte ich zum Zug laufen…. In München hat es dann ganz schrecklich unterhalb des Knöchel gejuckt – einen Mückenstich entdeckt, wo das dickere Futter des Olympus genau draufgedrückt hat. Also erst mal ein Pflaster drauf. Ausserdem musste ich noch Trinkflaschen kaufen, denn das hatte ich Samstags übersehen und im Normalfall haben wir keine Plastikflaschen zu Hause. Bahnhofspreise sind schon was anderes…. Aber zum Trinken für die Fahrt und dann später auch beim Wandern brauchte ich was. Da ich soweit im Südosten Deutschlands bzw Bayerns wohne habe ich keine Chance an einem Tag bis an die Küste von Cornwall zu kommen. Hotels in England sind schon teuer. In Exeter hat es 85 Euro gekostet, für ein Zimmer das 6 qm inkl. Bad hatte. Das Fenster lies sich nicht öffnen, die Matratze war eine Katastrophe und im Pub drunter haben sie bis 11 Uhr laute Musik gespielt. Eigentlich hätte ich Frühstück dabei gehabt – aber das hätte es erst ab 11 Uhr gegeben und da war ich schon lange unterwegs. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug nach Okehampton und von dort mit dem Bus nach Bude. Da ich mir wegen dem Abfahrtsort nicht sicher war, sprach ich eine Frau an, die augenscheinlich auch wartete. Nachdem die Antwort BUDE anstelle BJUD war redete ich auf Deutsch weiter….. Sie hatte fast das gleiche Ziel wie ich, Tintangel statt Crackington Haven. So hatten wir die ganze Busfahrt geratscht. Die gab eh schon einen Ausblick auf das kommende Wetter: Regen, Wind, Sonne in Dauerschleife. In Bude musste man fast 2 h auf den nächsten Bus warten. Die Zeit nutzte ich, um mir Blasenpflaster für meine Stelle am Knöchel zu kaufen. Ich reagiere an dünnen Hautstellen oft extrem auf Pflaster, dh es fängt stark zum Jucken an und irgendwann geht die Haut auf. Und offensichtlich ist die Haut unterm Knöchel ziemlich dünn. Die Hoffnung war, dass das Blasenpflaster da kein Problem machen würde. Was sich auch erfüllte. Im Supermarkt machte ich die sehr erfreuliche Entdeckung, dass es im September viel Obst aus England gibt, v.a. Himbeeren und Heidelbeeren. Und das zu guten Preisen. 125 g Himbeeren für 1,40 Pfund. Also gleich zugeschlagen. Aktuell sind die Wechselkurse gar nicht gut. Letztes Jahr war es 1,10 Euro 1 Pfund, dieses Jahr 1,20. Also 10 % mehr und es ist dort eh schon deutlich teurer wie bei uns. Ich liebe Scones und nutze fast jede Gelegenheit welche zu mir zu nehmen. Steigt man in Crackington Haven aus dem Bus, ist man unmittelbar an einem Cafe. Und die hatten die größten Scones, die ich bisher gegessen habe. Sie waren extrem lecker, saftig und trocken zu gleich. So kann der Urlaub gut losgehen. Da war es auch grad mal wieder sonnig. Erst um 15:00 losgekommen, da aber die Etappe nur knapp 8 km waren, war das gut vertretbar. Der erste Blick aufs Meer nachdem es in Crackington Haven losging. Auf der Strecke nach Boscastle kommt man an den höchsten Klippen Cornwalls mit 230m vorbei. Da war ich insgeheim etwas enttäuscht, denn die hatte ich mir anders vorgestellt. Nämlich dass es quasi die 230 m steil ins Meer abfällt. So ist es eher eine sanfte Rutschbahn (die ich trotzdem nicht runterfallen möchte….). Das nächste Foto zeigt die High Cliff. Und das hier zeigt gut, was den Swcp so anstrengend macht: Die vielen Treppen, die gradeaus rauf oder runter den Berg gehen, mit Stufen die schon mal 40 cm hoch sein können und schwierige Schrittabstände haben. Überrascht war ich von den vielen blühenden Blumen, dh Ginster und Erika. Hätte gedacht, dass man um die Jahreszeit kaum etwas sieht. Es waren lauter Wege die gut zum Gehen waren, die haben den Vorteil, dass man auch mal während dem Gehen etwas Landschaft geniessen kann. Insgesamt bin ich an dem An An dem Nachmittag kaum Leuten begegnet. Es hat schnell ziemlich zugezogen und wurde windig. Dann wird es gleich deutlich kühler. Kurz vor Ende der Tour musste ich noch an diesem Gesellen vorbei: Das war mir definitiv zu nahe und ich war froh, wie ich das Weidetor hinter mir zumachen konnte. Am Anfang ist er nämlich auch in meine Richtung marschiert, doch dann gottseidank stehengeblieben. Der Campingplatz Treblaya Farm ist der, der am nächsten an Boscastle dran ist. Auf der Strasse würde man ca. 30 min brauchen. Man muss ca 10 min vom SWCP Inland gehen, die Übernachtung kostet 10 Pfund. Mit meinem ersten Mal Zeltaufbau war ich nur semi zufrieden, es hing in der Mitte einfach durch. Aber nachdem sich schon abgezeichnet hatte, dass es gleich zum Regnen anfängt wollte ich es hinter mir haben. Da ich ja keine Gasflasche mitschleppen wollte, da ich sie die letzten Jahre kaum genutzt habe, hatte ich zu Hause den Versuch mit Holzanzündern und dem Esbitkocher gemacht (Esbit ist im Tunnel beim Eurostar nicht erlaubt). Da ging es wirklich gut. Anzünder hat 10 min gebrannt und 300 ml Wasser zum Kochen gebracht. Durch die Entfernung zum Dorf wollte ich am Abend nicht mehr losziehen, sondern mir selbst was machen. Aber es war ziemlich windig obwohl ich windgeschützt direkt an der Hecke war. Da hat es schon mal ewig gedauert, bis ich den Anzünder überhaupt zum Brennen gebracht habe. Da war das Feuerzeug schnell so heiss, dass ich erst mal eine Pause gebraucht habe, bis es wieder am Ratschgriff etwas abgekühlt war. Und als es endlich gebrannt hat, ging der Regen richtig los. Davor hatte es getröpfelt. Da das ganze ziemlich geraucht hat, wollte ich auch nicht in die Apsis. Durch den Wind war der Anzünder schon nach 3 min aus. Alles geschnappt und in den offenen Vorraum des Waschtracktes gezogen. Auch dort war es noch windig, immerhin hat der zweite dann 5 min durchgehalten und dass Wasser war so warm, dass mir die Nudeln weich geworden sind. War dann noch froh, dass es in einem Waschtrakt 2 Steckdosen gab wo ich das Handy aufladen konnte. Tagesbilanz; 8 km, 350 hm rauf und 230 runter. Von 1500 bis 1830 unterwegs. https://www.komoot.de/tour/1837975484?ref=aso1 Punkt
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„Barfuss“ durch den Harz
„Barfuss“ durch den Harz
Oska reagierte auf GirlOnTrail für Beitrag im Thema
1 Punkt… also, nicht buchstäblich barfuss, aber stets minimalistisch in Barfussschuhen. Ich geniesse das große Glück, direkt im Harz zu wohnen (war Absicht), und bin hier fast jedes Wochenende sowie in meinen Urlauben „on tour“. Aufgrund der Größe dieses schönen, rund 130km langen und sich auf drei Bundesländer erstreckenden Mittelgebirges und angesichts der Tatsache, dass ich gerne auch mal 10 Tage kreuz und quer „durchtrekke“, passt das vielleicht doch schon in „Reiseberichte“. Wenn Ihr mögt, nehme ich Euch gerne ab und zu mal mit in mein Märchenland, dem ich besonders verbunden bin. Da viele Harztouristen nur noch über Borkenkäfer und die wirklich frappierenden Veränderungen des „Gesichtes“ des Harzes sprechen, ist es mir ein besonderes Anliegen, den „Wald im Wandel“ zu zeigen - denn überall ist Leben, und es wächst schon an ganz, ganz vielen Orten Neues nach. Der Harz bekommt ein anderes Gesicht, als wir es durch die Fichtenmonokulturen gewohnt waren. Es wird ein vielfältiges, etwas wilderes, aber auch ein schönes Gesicht. Man kann über die (wirklich bedrückenden) Kahlschläge und umgestürzten Nadelbaumskelette klagen - oder man kann offen, interessiert und neugierig beobachten, wie sich die Natur dieses Mittelgebirge zurück erobert, und ihm eine robustere, duldsamere, geeignetere Haut überzieht. Heute gab es ein großes Ründchen im Selketal, mit ziemlich viel „Rauf- und Runter“. Der Ostharz ist geprägt von mehr Freiflächen, Wiesen und Weite, als man es im Westharz antrifft, sowie schon ursprünglich anderem Baumbestand. Auf den zum Teil sandigeren Böden wechseln sich Laubmischwald, aber auch kleine Birkenhaine sowie alte Eichen- und Kastanienbestände ab. Das Schöne am weitläufigen Selketal ist, dass man unweit der bekannteren „Attraktionen“ flugs auf kaum begangene Trampelpfade wechseln und, wenn man das mag, keine Menschenseele treffen kann. Wer ortskundig ist, kann sich dort verlustieren, wo sonst nur die Schweine laufen.1 Punkt -
Fits in the Forclaz (10l) Challenge
Fits in the Forclaz (10l) Challenge
khyal reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema
1 PunktAngelehnt an die 7 vs Wild Staffel 3 (fits in the bottle Challenge) wo die Teilnehmer an Ausrüstung nur das mitnehmen durften, was in eine Nalgene 1 L Flasche passte (für 2 Teilnehmer zusammen) hier meine XUL Challenge. Der Forclaz 10 l, einer der weltweit leichtesten Rucksäcke mit 50g, den vermutlich viele hier auch besitzen, muß für einen Overnighter gepackt werden, dabei muß natürlich alles Grundlegene dabei sein (Shelter, Schlafsystem Küche etc) Bin auf eure Resultate gespannt.1 Punkt -
Beratung Zelt UL Trekking mit Hund
Es sollte sein: Netto Preis + Versandkosten Darauf Zoll 12% Darauf 19 % Einfuhrumsatzsteuer + 6€ Abgabe DHL1 Punkt
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Beratung Zelt UL Trekking mit Hund
Wie rechnet sich das denn am besten? Selbst habe ich bisher einmal in den USA bestellt, noch vor der Änderung. 370€ wären das für das X-Dome. Einfach mal 1,35? Edit: Also das mit dem grob meine ich. Kann das variieren?1 Punkt
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Beratung Zelt UL Trekking mit Hund
Es gibt auch bspw. Carbonstangen für die trekking pole tents zu kaufen, die auf jeweils ca 50g kommen.1 Punkt
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Übersicht der leichtesten Gegenstände
Übersicht der leichtesten Gegenstände
ConTour reagierte auf MiaTravels für Beitrag im Thema
1 Punktob es effektive 18 l sind, kann ich leider nicht beurteilen. Für mich hat das Volumen für Einkäufe oder alles, was ich zum Duschen brauchte (inkl. Klamotten) gereicht. Bei mir war der Rucksack fünf Monate im Dauereinsatz (Wandern/Hostels/Städtetouren). Die Nähte haben gehalten, der Reißverschluss läuft noch gut. Aber da ich mich auch mal mit dem Rucksack z. B. an Mauern angelehnt habe (ich vermute, dass ist die Ursache), hat sich die Beschichtung doch sehr großflächig gelöst. Durch die Beschichtung war der Rucksack leicht bzw. für meine Zwecke ausreichend wasserabweisend (Einkäufe in leichtem Regen, trockene Klamotten in der Hostel-Dusche) - ohne Beschichtung dann nicht mehr so...1 Punkt -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
martinfarrent reagierte auf Maaslos für Beitrag im Thema
1 Punkteiene hand lobt die andere. 🤣🤣 bitte berichten!1 Punkt -
Übersicht der leichtesten Gegenstände
Übersicht der leichtesten Gegenstände
martinfarrent reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema
1 PunktJa wo bleibt denn dein Päckl? Mal umgerechnet und mit den 18L: forclaz -> 5g pro Liter s2s -> 1,67g pro Liter Wenn der jetzt drei mal so viel kosten würde wäre ich dabei. Dann eher sowas wie den hier im Angebot holen und strippen. https://eu.ticketothemoon.com/mini-backpack-15l/TMMBP03031 Punkt -
Beratung Zelt UL Trekking mit Hund
sieht ja mal spannend aus. Da kann nichts mit halten unter einem Kilo in dem Preisbereich. Wenn du so lange warten kannst. vielleicht noch als Option erwähnt das Tarptent Double Rainbow DW. Kostet diesen Monat $368. Mit Carbongestänge dann allerdings 1,1 Kg und ein Palast.1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
1 Punktdie aber trtzdem auch passieren müssen! wer sagt mir dass sie meine Matte auf dem Schirm haben? Um das Thema noch mal aufzugreifen: Auf Indiegogo hat jemand genau diese Frage gestellt. Antwort: Schaut doch gut aus! Nur Nemo fehlt scheinbar... Keine Ahnung, was die für einen Anschluss haben.1 Punkt
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SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
izi reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema
1 PunktFlower Power! Der sieht ja richtig schnuckelig aus! Erneut freue ich mich über deine schönen Bilder, @izi.1 Punkt -
Ausrüstungs-Vorfreude-Thread
Ausrüstungs-Vorfreude-Thread
martinfarrent reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema
1 PunktJo, ein paar Abstriche muss man bei dem Gewicht machen. Mal schauen was so geht. Mich zieht es immer (mehr) zum Wasser, und da bin ich auch mehr als die Hälfte auf Tour. Nicht gerade leicht das SUP, dafür wird zunehmend der Rest leichter und kleiner. Dito. Nachdem ich ein paar Jahre die Raincut halfzip benutzt habe und das auch eine super Sache für Paddeltouren ist/war, bin ich da noch am testen.1 Punkt -
Fits in the Forclaz (10l) Challenge
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Fits in the Forclaz (10l) Challenge
@ultraleichtflo Wahrscheinlich ein 135x270 DCF Tarp!1 Punkt
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UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
DukNukem reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktOT: Doch... und ich vermute, dass ich so blöd war, nur nach 'Pulverfett' zu suchen und nicht nach 'Fettpulver' (was sogar der naheliegendere Begriff hätte sein müssen). Danke!1 Punkt -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
1 PunktDie Mayfly Sandalen sind nochmal ein paar Gramm leichter.1 Punkt
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UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
martinfarrent reagierte auf DukNukem für Beitrag im Thema
1 PunktDann dürften es auch nicht die zwei offensichtlicheren Ergebnisse sein oder? https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/140465-fettpulver-erfahrungen/ https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5787-autarke-touren/page/7/#comment-878981 Punkt -
Bug Bivy und Wind
1 PunktNope, suche Dir lieber kleine Steinchen oder Mini Tannenzapfen. Die kannst Du in die Ecken einschlagen und mit Schnur umwickeln. Fertig ist der Abspannpunkt. VG. -wilbo-1 Punkt
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UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
martinfarrent reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema
1 PunktJa ich dachte da echt kurz, könnte man ja mal probieren. Habe das nur überflogen und dann diese Feststellung gemacht. Das ist ja Palmfett, gibts auch für uns in Reinform. https://www.bergfreunde.de/travellunch-fettpulver-pflanzlich/ 30g Palmfett für 8.50 🫠 Edit: sind 300g. Wiegt bei Bergfreunde nur ein zehntel, verkauft sich vermulich besser. harhar Ich noob soll nun den Überwacher überwachen? ^^ Fällt mir gerade schwer da zu folgen, aber klappt vielleicht noch.1 Punkt -
Übersicht der leichtesten Gegenstände
Übersicht der leichtesten Gegenstände
ConTour reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema
1 PunktGibt's in Griechenland ( wo ich bin ) noch in allen Farben. Z.b. hier. Aber 36 Euro... https://andreoueshop.gr/product/seatosummit-18l-nano-daypack-white-01023/1 Punkt -
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
ConTour reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktAber das ist doch das Viehfutter für die von dir monierte Fütterungsart, oder? Das von mir gemeinte Produkt war schon für Menschen.1 Punkt -
Bug Bivy und Wind
Bug Bivy und Wind
martinfarrent reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema
1 PunktDas scheint mir aber schon sehr groß, obwohl ich wenig Ahnung habe. Bist du sauer, wenn ich auf die Gegenstimmen bei deiner 'Steinigung' warte? (Bitte als Witz lesen!)1 Punkt -
Bug Bivy und Wind
Bug Bivy und Wind
ConTour reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktEigentlich fragst du den Falschen, weil ich schon vor Jahren aufgehört habe, mich mit Tarps zu befassen... abgesehen von kleinen Experimenten zwischendurch. Außerdem riskiere ich mit meiner vielleicht übervorsichtigen Antwort jetzt wohl eine Forumssteinigung , aber ich würde dir glatt zu 3 x 2,5 m raten, vielleicht sogar zu 3 x 3 (unter Umständen leichter im Netz zu finden). Dann hast du außer bei Brutalwetter ein Sorglosteil, mit dem du auch dann klarkommen dürftest, wenn dir die verschiedenen Aufstellungsvarianten (die du dennoch üben solltest!) noch nicht so geläufig sind. Wenn dir Tarps wirklich gefallen sollten, entwickelst du dich diesbezüglich ganz von selbst weiter und landest später wahrscheinlich bei einer deutlich kleineren Größe. Aber jetzt? Eher noch nicht.1 Punkt -
Slingfin Portal
1 PunktMoin! Das ist ja schon eine wichtige Verstellmöglichkeit. Warum wird sowas nicht über die üblichen Kanäle kommuniziert? Wo wir schon bei den Details sind, eine Frage zu den Innenabspannungen. Beim alten wie beim neuen Portal führen die Schnüre oben genau an den Punkt, wo die Verbindung von Innen- zu Außenzelt sitzt. Jetzt sieht es so aus, als wären standardmäßig alle Verbindungen mit einem Gummiband versehen? VG. -wilbo-1 Punkt
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UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
Mit Sprühtrocknung so wie Milchpulver. https://www.backstars.de/neue-artikel/butterpulver-72-fett-i-tr-500g_30033_3080 https://www.backstars.de/milchpulver-co/premium-sahnepulver-72-fett-i-tr-500g_30027_28581 Punkt
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Taschenofen im Schlafsack
Taschenofen im Schlafsack
schwyzi reagierte auf Buzz Lightgear für Beitrag im Thema
1 PunktDer Rechenfehler ist, dass Du den Schlafsack als geschlossenes System betrachtest. Es geht eher darum, wie viel ggf. mit CO belasteter Luftanteil in der Atemluft landen. Die 10%-20% "belastete" Luft waren eine Annahme meinerseits (auch von diesen 10%-20% wird der größte Teil aus der Umgebungsluft und nicht dem Schlafsack direkt kommen), ich kann Deine 0,5% weder bestätigen noch widerlegen Ich war ehrlich überrascht wie viel CO 15g Benzin unter ungünstigen Bedingungen produzieren kann. Die Frage ist dann, wie viel ppm das im Atemgas verursacht. Übrigens fand ich die Idee auch initial gut und hab' sogar auf Amazon schon mal Taschenöfen angesehen...den Gedanken an CO hatte ich da zwar schon im Hinterkopf, aber noch nicht komplett durchdacht. Darum würde ICH das nicht machen, der Gedanke an eine potenzielle CO Quelle im Zelt finde ich persönlich nicht so prickelnd. Ansonsten kann ich der Diskussion nichts negatives entnehmen, das für und wider zu Ideen zu diskutieren ist doch genau der Sinn eines Forums.1 Punkt -
Taschenofen im Schlafsack
1 PunktSorry für die harschen Worte, das klingt für mich eher nach "beleidigter Leberwurst" als nach sachlicher Diskussion. Wenn es um potentiell schwer gesundheitsschädliche Ideen geht sollte man das Recht und die Pflicht haben, denen mit begründeten Argumenten zu widersprechen. das hat nichts, aber auch garnichts mit Beckmersserei zu tun. Das wie du es eben machst abzutun halte ich für arrogant und fahrlässig. habe ich meine Argumente, wie ich meine, solide begründet und aufgezeigt warum deine Argumente nicht stichhaltig sind. Haben Andere (@Buzz Lightgear und @Patirou) meine Argumente, die sich zuerst, zugegebenermaßen, aus dem Unwohlsein mit dieser Idee und meinen Erfahrungen mit Taschenöfen gespeist haben mit sauberen Berechnungen unterfüttert. Was du da als "Grüppchen selbsterklärter Spezialisten" verunglimpfst sind Mitglieder hier, die mit soliden Kenntnisse in Chemie und Medizin argumentieren. Hast du immer wieder mit dünnen Argumentationsversuchen und falschen Annahmen das zu untergraben versucht. @martinfarrent hat es sehr höflich ausgedrückt, als direkt Angeriffener erlaube ich mir, das oben zitierte deutlich als Unfug und Verleumdung zurück zu weisen. Ein Minimum an Verantwortungsbewusstsein ist bei solch einem gesundheitskritischem Thema durchaus angebracht. Für mich ist das Thema damit beendet. edit - doch ich eines. Ich habe mir den verlinkten Thread mal angesehen, ich zumindest finde das der Startpunkt der dümmlich/unsinnigen Diskussionsabschweifung nicht von einem sinnvollen, auch kritischen Diskussionsbeitrag des Themas ausging sondern von jemandem der wohl nicht mit nennenswerter Diskussionsfähigkeit ausgestattet ist.1 Punkt
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Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
Steynberg reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktOT: Das ist eine typische Geschichte mit UL-Zelten, finde ich. Bei vielen Leuten endet sie irgendwann damit, dass sie den Kniff gefunden haben, aber nicht ganz verbalisieren können. Dann findest du im Forum so 'hilfreiche' Formulierungen wie: "Ist erst ein bisschen fummelig, aber spätestens beim fünften Versuch im Garten hast du es raus."* Dank also an @khyal, es hier fundierter und vor allem konkreter darzustellen. Ich finde, wir brauchen mehr Zelt-Threads dieser Art. * Eingestandenerweise auch von mir.1 Punkt -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
Damit der Rand der Bodenwanne mittig nicht durchhängt im Eingang, muß die Vorderkante des Innenbereichs gut gespannt sein, dafür (natürlich) die Oberkante der Bodenwanne eingehägt lassen, überwiegend sind es je nach Modelljahr 2 kleine Karabinerhaken, die entweder auf der Innenseite der Zeltbahn in D-Ringe eingehängt werden oder außen in die entsprechend Spannleinen. Dann durch strammes Spannen der vorderen lang eingestellten Eckspannleinen die Vorderkante der Bodenwanne mitspannen.1 Punkt
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SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
Tag 5 – Treblaya bis Newquay die Route Die Küstenregion an sich ist ja recht hügelig. Auch bei dem Platz war es so, dass er sich einen Berg hinaufgezogen hat. Die Fläche für Camper war ganz am Ende. An sich zwar relativ eben, aber trotzdem überall eine leichte Hanglage. So bin ich in der Nacht immer wieder an die Zeltwand gerutscht und in dem Bereich wurde der Quilt aussen feucht. Wurde wahrscheinlich auch nicht besser, weil es in der Nacht geregnet hatte, so dass in der Früh alles naß war. Vor dem Schlafengehen hatte ich noch einige Dehnübungen gemacht und zwei Voltaren genommen. Denn der Rücken schmerzte doch noch ganz schön. Das half gut und führte dann dazu, dass ich für meine Zeltverhältnisse relativ gut und länger als geplant geschlafen habe, nämlich bis 07:30. Dann fiel mir auch das Aufstehen so schwer, weil die Sonne aufs Zelt geschienen hat und es dadurch so richtig schön kuschelig warm unterm Quilt war. Also bin ich doch erst wieder um 09:00 losgekommen. Auch an diesem Tag ist es ein einfaches gehen, man kommt richtig gut vorwärts. Nur bei Magwan Porth und Trevarrian gab es etwas stärkere An/Abstiege. Der Rest ein leichtes Auf und Ab. Auch das summiert sich über den ganzen Tag. Leider rieselt es schon wieder, gottseidank nicht den ganzen Tag durchgehend. Da so gut wie kein Wind geht, fühlt es sich deutlich wärmer wir die Tage davor an. In meiner ersten Planung wollte ich bis zu diesem Zeltplatz gehen, das war mir als Tagesetappe aber zu weit. Auf jeden Fall hätte man da gute Aussicht - bei stärkerem Wind wird der Platz gesperrt. Aber so wäre es mir auch etwas zu einsam gewesen. Bei den berühmten Bedruthan Steps schaute ich einem Mann beim Drohnenfliegen zu. Da man aufgrund der instabilen Felsen nicht mehr runter darf, sehe ich es so wenigstens noch aus einer anderen Perspektive. Im Restaurant in Magwan Porth gibt es auf der Karte endlich mal etwas zum Essen, auf das ich richtig Lust habe. Burger mag ich zwar, aber eben nur manchmal und Fleisch nur, wenn es gar nicht anders geht. Und zwar ist es ein Salat mit gegrilltem Halloumni. Auf den in England leider sehr üblichen Teil mit Mayonnaise hätte ich gut verzichten können, die Reis-Brokkoli Mischung war ok. Der „richtige“ Salat war so richtig lecker. 16 Pfund dafür war zwar schon ziemlich teuer, aber nachdem der ½ Liter Lemon Squash nur 1,95 Pfund gekostet hat, war es in der Summe schon ok. Kurz danach bin ich in Wadebridge an einer Eisdiele vorbeigekommen. Da es grad eine Nieselpause hatte und die Sonne rausgekommen ist, gab es eine erste Kugel Eis (und auch einzigste) Kugel Eis meiner Reise. Das Salted Caramel war zwar sehr gut, aber so weich, dass die 3,50 Pfund sehr schnell weggeschleckt waren. Nachdem es Samstag war, war auf dem Pfad viel mehr los aus die Tage während der Woche. Man hat eigentlich immer jemanden gesehen, entweder entgegenkommend oder irgendwo vor einem. Ca 3 km vor Newquay sehe ich eine leuchtend grüne Rucksackhülle und einem Mann mit einem langen weißen Hellen Stock ein gutes Stück vor mir gehen. Der schaut irgendwie so auf wie der von den beiden letzten Tagen. Nachdem er einen längeren Fotostop gemacht hat, hole ich ihn ein – ja er ist es. Diesmal sagte ich: „no rainwear today“. Er hat mich dann gefragt, woher ich komme und redete dann gleich auf Deutsch weiter … Er ist vor 14 Tagen in Minehead gestartet und geht den ganzen Pfad mit B&Bs. Zu recht meinte er, dass das ganz schön ins Geld geht. Und sein Rucksack war deutlich größer als meiner….. Bis Newquay bin ich mit ihm zusammen weiter gegangen, war ganz nett, mal ratschend mit jemanden zu gehen. Das ging da auch ganz leicht, weil die Wege richtig breit und einfach waren. Bis zu meinem Hostel zog es sich dann noch, auch wenn es relativ zentral in Newquay lag. Das hatte ich schon öfters in England: Der Eingangsbereich / die Flure sind einfach nur ranzig und heruntergekommen. Das Zimmer an sich war sauber und zweckmässig . Aber irgendwie zieht das den ganzen Eindruck runter. Es gab einen großen Speisesaal, wo man sich gut aufhalten konnte. Der war vom Zustand her ok. Nachdem ich mit 16:00 relativ bald dort war, bin ich noch etwas „bummeln“ gegangen. Aber zuerst musste noch ein Cream Tea her, der wieder sehr gut geschmeckt hat. Während ich im Cafe saß, hat es dann wieder so richtig zum Regnen angefangen. In einem Geschäft sah ich Hoodies, von denen ich sicher war, dass sie meinen Kindern sehr gut gefallen würden. Also gefragt, ob sie sie mir auch verschicken würden. Ja, machen sie. Also lies ich sie mir von dort zu meinem letzten Hotel, das ich für die Nacht vor der Heimfahrt bereits gebucht hatte, schicken. Porto war zwar etwas teuer, aber lieber so, als 1,5 kg mehr auf dem Buckel zu haben (ganz zu schweigen von dem Platz, den sie wegnehmen). Und das Schild fand ich auf der Wanderung recht witzig: Denn das würde man heute nicht mehr bekommen. 20,4 km, 4:38 Gehzeit, 390m hoch, 400m runter; 7h unterwegs.1 Punkt
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@martinfarrent in meinem Bericht vom letzten Jahr.... da hatte ich ihn mal erwähnt. Glaub ich. Denn da hab ich schon einen Tag dort verbracht. Nun zu Tag 4 von Padstow nach Treblaya; die Route Auf die Nacht im Hotelbett hatte ich mich wirklich gefreut, da die Matratze so war, wie ich sie gerne mag. Aber irgendwie ist mir in der Nacht was in den Rücken geschossen, so dass ich den größten Teil der Nacht mit ziemlichen Schmerzen gekämpft habe. Das hat mich sehr ungut an das Jahr bevor erinnert. Da ist mir genau das gleiche in der dritten Nacht passiert, nur noch eine Stufe heftiger wie diesmal. Da hatte ich echt Probleme von der Matte aufzustehen. Und das hat mich dann fast 1 Woche mehr oder weniger stark begleitet. Ansonsten war die Vorhersage für den Tag ok. In der Früh hat es noch geregnet, aber ab Mittag sollte es aufreissen. Als Frühstück gab es gleich nochmal frische Früchte vom Aldi. Hätte ich die Route wie ursprünglich geplant fortgesetzt, hätte ich bis nach Port Issac zurückmüssen. Nachdem ich aber für 2 Tage später das Hotel schon lange in Newquay gebucht hatte, hatte ich zuerst in Erwägung gezogen, bei meinem Originalziel von gestern, in Polzeath zu starten. Da aber der Weg nur ca 1 km bis zur Fähre nach Padstow gewesen wäre, habe ich mir das geschenkt, denn so war ich mit dem Bus auch deutlich schneller am Startpunkt. Der Atlantic Coaster fährt 1:15 bis nach Padstow. Dort war ich überrascht, wieviele Leute dort unterwegs waren. Es ist auch ein nettes Städtchen. Mein erster Weg führte erst mal in eine Apotheke um mir eine Wärmesalbe und schnellwirkende Schmerztabletten zu kaufen. Als Brotliebende Deutsche ist es schon lustig, was alles unter einer Bakery verstanden werden kann. Als Brotzeit kaufte ich mir in einer, die nur Blätterteiggebäck in süss und deftig verkaufte und sonst nichts. Ausserdem war sie bargeldlos. Man geht erst eine ganze Weile am Strand von Padstow entlang, da dort der River Camel ins Meer mündet und sich dieser fast bis zur Mündung hinzieht. Es stehen dort viele Schilder, dass man wegen Treibsandes aufpassen soll, aber anscheinend interessiert das die Leute nicht so recht. Denn es waren viele viele am Strand spazieren. Weiter hinten kam dann ein Stück wo das nicht mehr galt, da nutzte ich dann die Ebbe, um den Weg etwas zu verkürzen. Der Weg bis Trevone Bay war ein ganz einfaches Wandern. Es ging nur leicht berg auf, berg ab, meistens auf breiten Wegen. Ab und zu kamen Stufen. Nach einer halben Stunde wandern fing es mal wieder zum Tröpfeln an. Weil mir eh schon kühl war, zog ich gleich meine Regenjacke an. Und genau in dem Moment kommt wieder der Mann an mir vorbei, der mich auch am Vortag überholt hatte, wo ich meine Regenhose anzog. Ein kurzer Kommentar von ihm „rainwear again ?“ und weg war er. In Trevone Bay bin ich beim Surfshop zum Mittagessen eingekehrt. Eigentlich wollte ich wieder Scones, nachdem es die nicht gab bin ich auf Cheese Chips ausgewichen. Das war zwar eine Riesenportion, aber der drübergestreute Käse ist überhaupt nicht geschmolzen, so das es ziemlich schnell eine ziemlich trockene Angelegenheit wurde. Gar nicht gut. Auch wenn es kalt ist, die Engländer kennen da nicht. Hier schwimmen einige in einem Meerwasserpool. Auch die restliche Strecke bis zum Tagesziel war sehr gut gehbar. Es hat zwar immer wieder vor sich hingenieselt, der Wind machte es aber deutlich kühler. Was man leider immer öfters sieht sind diese riesigen Mobilhomeparks. Da kommen immer mehr dazu und eine Augenweide sind sie nicht gerade. Eigentlich wollte ich am Campingplatz des Youth Hostels bleiben. Nachdem da aber ein Festival am nächsten Tag stattfand, war der komplett ausgebucht und ich hätte nur ein Zimmer für 90 Pfund haben können. Und nebenan gibt es noch einen riesigen Holidaypark, der auch eine Fläche für Zeltler und Wohnmobile hat. Also erst mal dort hingegangen. Wie die allermeisten Holiday Parks mit 19 Pfund ziemlich teuer, aber immer noch deutlich günstiger als das Youth Hostel. Nachdem dieses ein Restaurant auch für externe Gäste hat, war es auch nicht schlimm, das es auf dem Campsite überhaupt keine Sitz,- oder Lademöglichkeiten für Zeltler gab, das konnte ich dann in der Jugendherberge machen. Also dort Abend gegessen, mein Smartphone geladen und dabei ganz in Ruhe ein Buch gelesen. 18 km, 4:04 Gehzeit, 240 hm rauf, 240 hm runter; 6:07h unterwegs gewesen .1 Punkt
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Taschenofen im Schlafsack
Taschenofen im Schlafsack
schwyzi reagierte auf mtb_squirrel für Beitrag im Thema
1 PunktSo, wieder was gelernt: Ich habe mich gefragt, wie viel Luft wir eigentlich so brauchen. Natürlich ist sowas bekannt und es gibt einen Begriff dafür: Atemminutenvolumen Damit kann man dann den Bedarf für unsere angenommene 8 h Nacht ausrechnen: 7.800 ml / min bedeuten für 8 Stunden 7.8 l x 60 min x 8 h = 3.744 l Rechnerisch erstickt man also ohne Luftaustausch im angenommenen 3 m3 Zelt, auch ganz ohne zusätzliche Sauerstoff-Verbraucher. OT: Das ist vermutlich für den Winter mit mangelndem Luftaustausch durch Schnee in kleinen Zelten nicht ganz uninteressant. Was bedeutet das jetzt aber für den Taschenofen? Ich will hier ganz bewusst den schlimmsten Fall durchrechnen, also komplett unvollständige Verbrennung mit den dadurch produzierten 15 g CO von oben. Was passiert falls wir das komplett einatmen? Jetzt haben wir ja schon die WHO-Empfehlung gesehen, mir war aber nicht klar, was sie genau bedeutet. Was passiert, wenn sie (um wie viel) überschritten wird? Im Artikel über Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung bin ich unter „Hohe Konzentration und/oder Dauer“ fündig geworden: Da findet sich eine Tabelle, was bei wie viel CO-Anteil passiert. Um da den richtigen Eintrag zu finden habe ich jetzt die 15 g in den Anteil an der Luft umgerechnet: 3.744 l Luft * ~1,2 g = 4492,8 g 4492,8 g / 15 g = 299,52 1/299,52 = ~ 0,34 % Prima, damit kann man jetzt in der Tabelle schauen, was passiert. Dort steht: 0,32% : Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit in 5-10 Minuten. Tod innerhalb von 30 Minuten. Damit kann auch ich also nur noch von der Verwendung des Benzin-Taschenofens im Schlafsack abraten!1 Punkt -
Taschenofen im Schlafsack
1 PunktOT: Übrigens. Wer mehr oder weniger regelmäßig Wärmflaschen o.Ä. (Taschenofen wohl inklusive) nutzt: Achtung vor Toasted-Skin-Syndrom. Es reicht, wenn die Wärmequelle "heiß, aber noch gerade aushaltbar" ist und immer mal an den gleichen Hautstellen angewendet wird.1 Punkt
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Taschenofen im Schlafsack
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schwyzi reagierte auf mtb_squirrel für Beitrag im Thema
1 PunktZur Gefahr des erstickens kann ich _für mich_ sagen: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wieviel Sauerstoff zur Katalyse von 10 ml Benzin benötigt wird. Mein Schlafsack ist aber ziemlich luftdurchlässig. Das merke ich jedes Mal wenn ich ihn komprimiere. Gibt es Schlafsäcke bei denen das anders ist? Ja, solche mit wasserdichter Hülle (Beispiel: Quantum Pro, eine Option bei Cumulus. Meiner hat das nur an Kopf- und Fuß-Ende). Am Ende dieses Spektrums steht dann ein komplett luftdichtes Emergency-Bivy aus Folie. Das soll man ja schon so nicht komplett zuziehen soweit ich weiss. Wer das experimentell für sich erschliessen will kann sich ja mal den eigenen Schlafsack vor den Mund halten und versuchen, dadurch zu atmen (für meinen Schlafsack habe ich das gerade mal gemacht: Kopf- und Fuß-Ende: Keine Chance, Rest: Geht). Ich will, oder muss, hier niemanden überzeugen. Ich habe mich für etwas abseits der ausgetretenen Pfade interessiert, es recherchiert, es ausprobiert und es als tauglich befunden. Die eigene Einschätzung nimmt euch niemand ab oder weg! Ich würde mich aber freuen, falls wir hier (im Forum, nicht nur im Thread 😉) wissenschaftlich im Sinne der Aufklärung diskutierten. Also weniger Meinung, mehr Formeln und Experimente.1 Punkt -
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J_P reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktSchöner Bericht, @izi. Übrigens ist dies das erste Mal, dass ich Tintagel ohne Artus erwähnt sehe. Allein dafür stünde dir für meine Begriffe ein Preis zu. 😉 Oder hab ich irgendwas übersehen? Aber so sehr sich Geoffery von Monmouth seinerzeit auf Pub-Gelaber gestützt haben muss, bleibt doch ziemlich klar, dass Tintagel mal ein ganz wichtiger Ort für den Handel gewesen ist. Und dabei weiß man nicht einmal so richtig, warum das der Fall war.1 Punkt -
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Antonia2020 reagierte auf izi für Beitrag im Thema
1 Punkt3. Tag Die Route In der Früh war die Vorhersage nicht mehr ganz so schlimm, erst ab Mittag richtig viel Regen. Also war Wandern angesagt. Das Frühstück gab es leider erst ab 8:00, so dass ich erst um 08:45 losgekommen bin. Denn wenn ich schon fürs Frühstück zahle, dann will ich es mir auch nicht entgehen lassen. Die ersten km waren einfach zu gehen. Da kommt man bei der Jugendherberge Tintagel vorbei. Die hat eine richtig coole Lage. Zwar nicht direkt am Ort. man geht ca. 20 min, aber direkt am Meer. Allerdings kann man sie nur im ganzen mieten – und das wäre mir für mich alleine doch etwas zu teuer…. Bis kurz vor 10 war es trocken, dann erst mal ein leichter Regen. Die Jacke hatte ich schon eine Zeit lang an und als ich dann doch mal meine Regenhose anzog, sprach mich kurz ein Mann mit einem ganz markanten Wanderstock an. Er war aber dann doch deutlich schneller, so dass ich nicht weiter mit ihm geredet habe. Kurz nach der Jugendherberge wurde es deutlich anstrengender, es war viel mehr auf und ab wie die ersten beiden Tage und vor allem viel mehr Treppenstufen. Ab 11:30 wurde der Regen deutlich stärker, doch ich machte dann trotzdem eine kurze Essenspause, da mein Körper mir ganz eindeutig sagte: „Energie her oder ich streike“. Da kam grad eine ganze Gruppe vorbei, die mich dann fragte, ob ich schon ok wäre, wenn ich mich bei dem Regen hinsetze. Ab 12:30 kam zu dem nun schon richtig starken Regen auch noch ein heftiger Wind dazu. Das war der Zeitpunkt, wo es wirklich gar keinen Spass mehr gemacht hat. Denn die Strecke führte da auch direkt an der Küste entlang. Um 14:00 war ich dann endlich in Port Isaac und erst mal in ein Cafe eingekehrt. Denn da war mir schon klar, dass ich nicht mehr weitergehen will. Denn es wären nochmal 10 km gewesen für die ich mind. 3 h gebraucht hätte. Das Wetter war mir einfach zu schlecht. Im Cornwall Tea Cafe habe ich dann gelernt, dass ich meine Scones bisher immer falsch gegessen habe. Denn in Cornwall kommt erst die Marmelade drauf und dann die Clotted Cream. Das musste ich natürlich dann auch machen, denn sonst hätte ich mir den Ärger der Bedienung zugezogen. Was mich dann doch überrascht hat: Das schmeckt anders, als wenn erst Cream und dann Marmelade. Ich find es in der neuen Variante besser. Ausserdem habe ich mir dann ein Hotel gesucht. Denn für die ganze Nacht war weiterhin Starkregen angesagt. Zwar in Newquay, das 1,5 h mit dem Bus weg war, dafür aber mit 58 Pfund bezahlbar. Schliesslich kosten die Busfahrten weiterhin nur 2 Pfund. Mit 1 mal umsteigen sind es dann 4 Pfund, aber das war immer noch viel billiger, als das was es in Port Isaac gab. Da waren die Preise noch schlimmer wie in Tintagel. Da hat es 210 Pfund günstigstes ausgespuckt. Beim Warten auf den Bus traf ich die wieder, die mich am Vormittag angesprochen hatte, wie ich meine Essenspause im Regen gemacht habe. Die Frau meinte dann, das hätte sie wohl auch machen sollen, denn bis sie in Port Isaac waren, war sie am Ende ihrer Kräfte. In Newquay war nicht weit weg vom Hotel ein Aldi – da lachte mein Obstherz und ich deckte mich erst mal mit Früchten ein. 250g englische Himbeeren für nur 1,50 Pfund und das gleiche für englische Heidelbeeren. Mmmh. Normalerweise gehe ich schon gern essen, v.a. wenn es ein Ort ist, wo man so viel Auswahl hätte. Weil es aber einfach so stark geregnet hat, es im Hotel einen Wasserkocher und einen Aufenthaltsraum gab, siegte der Schweinehund und die Minutennudeln machen auch satt. 14,9 km, 450 rauf, 510 runter, von 8:45 – 13:45 unterwegs, Gehzeit 3:58.1 Punkt -
SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par
Tag 2; hier die Route Meine erste Nacht im Zelt nach über einem Jahr war wie erwartet schlecht. Mein unterer Rücken tat weh und die Matte hatte ich nicht fest genug zum auf der Seite liegen aufgeblasen.Da kam die Hüfte auf den Boden, so dass es dort kalt wurde. Aufraffen aus dem Quilt und nachzublasen konnte ich mich aber auch nicht. Beim Einschlafen liege ich normalerweise auf dem Rücken und dadurch habe ich es nicht sofort gemerkt. Ab 5:00 kam auch ein starker Wind auf und da wird das DCF doch ganz schön laut. Weil mein Aufbau auch nicht so toll war konnte es gut wackeln und dadurch einen gescheiten Lärm machen. So kam ich dann in der Nacht auf grad mal 5,5h Schlaf. Geregnet hatte es in der Früh auch noch. Durch den Wind wurde es aber sehr schnell trocken, so dass ich es gut einpacken konnte. Am zweiten Wandertag hatte ich als Ziel Tintagel. Auf der Landstrasse wären es zu Fuss 30 min bis Boscastle gewesen. Geht man über den SWCP waren es dann 5,3 km für die ich 2 Stunden gebraucht habe. Denn es war kein so schnelles gehen mehr wie am Vortag. Die Wege waren sehr schmal und rechts ging es direkt runter. Dazu kam der starke Wind. Da war dann doch Konzentration angesagt. Und kalt war es dadurch auch, da ging bei mir ohne was auf den Ohren nichts, ausser ich wollte Kopfweh. Der Vorteil des Windes war, dass zumindest die Sonne etwas rauskam, da er fleissig die Wolken vertrieb. In Boscastle gibt es ein Museum of Witchcraft and Magic. Nachdem es bis Tintagel dann nur noch 7 km waren und es erst kurz vor Mittag war, besuchte ich dieses. Ist ganz nett zum Zeitvertreib – 20 min waren es, nachdem ich nahezu alle Schilder und Beschreibungen gelesen habe (was bei mir allerdings schnell geht). Am interessantesten fand ich, dass es heute auch noch einige gibt, die sich als richtige Hexen und Hexer bezeichnen – im Englischen steht witch für Mann oder Frau. Es gibt dann auch so Art Clans, denen sie dann vorstehen. Und die historischen Beispiele / Einordnungen. England ist nicht billig. Die 4 kleinen Räume kosten 8 Pfund Eintritt. Danach im National Trust Cafe noch Scones zu mir genommen. Die Strecke von Boscastle nach Tintagel war dann sehr einfach zu gehen, breite Wege, leichte Steigungen. Hier habe ich auch meine erste Robbe gesehen - aber nur, weil mich jemand drauf aufmerksam gemacht hat, dass da grad eine schwimmt. Der SWCP ist ja von sehr vielen Brombeerhecken umrahmt - und nun im September haben sie endlich mal eine sinnvolle Darseinsberechtigung und nicht nur alles zerkratzen was ihnen in die Nähe kommt: Man könnte aktuell wohl ohne zusätzliche Nahrung überleben, solche Unmengen wie zu finden sind. Ursprünglich wollte ich direkt bis zu den Castleüberresten gehen, doch dann siegte die Faulheit und ich bin schon vorher in den Ort abgebogen. Denn das eine Stückchen war ich letztes Jahr schon gegangen, wie ich meinen Pausentag in Tintagel verbrachte. Dann kam der Schock wie ich vor dem Campingplatz stand: Ein riesengrosses Schild, dass er seit kurzem geschlossen ist und umgebaut wird. Das war der einzigste, den ich vor der Fahrt nicht überprüft hatte, denn von letztem Jahr wusste ich, dass es ihn gibt. Danach auch gemerkt, dass ich mit Googeln nicht unbedingt weiter gekommen wäre, denn die Infos dazu sind sehr mager. Später hat mir jemand erzählt, dass es ein reiner Mobilhomeplatz wird wo Camper und Zelte nicht mehr erwünscht sein werden. Für den Abend hatte ich ein gemeinsames Mittagessen mit der Frau ausgemacht, die ich am gestrigen Tag im Bus getroffen hatte. Deswegen wollte ich möglichst im Ort bleiben. Da Schweizerin hat sie kein Roaming und war nur erreichbar wenn sie im Hotel war. 4 km zurück wäre ein Campingplatz gewesen – nachdem aber mein drauffolgender Tag mit 24,5km als längster geplant war, wollte ich da keine weiteren drauflegen. In dieser Richtung wären es 15 km bis zum nächsten. Eine erste Google und Booking Recherche hat mich dann doch etwas geschockt: das billigste Zimmer wurde mit 190 Pfund ausgewiesen. In Tintagel gibt es als Touristenhotspot ziemlich viele Hotels und auch zentrumsnah. Nachdem der nächste Bus, der mich woander hin hätte bringen können eh erst 2 h später gegangen wäre, fing ich an direkt in den Hotels / Pensionen nachzufragen. Beim fünften hatte ich Glück – 80 Pfund mit Frühstück, aber nur gegen Barzahlung. Im Vergleich zu den 70 Pfund in Exeter ohne Frühstück war das ein gutes Preis Leistungsverhältnis. Das Zimmer war recht gorß und neu hergerichtet. Das Bad sogar mit Fenster. Wenn ich in Cornwall wandern gehe, dann ist eine ganz wichtige Informationsquelle die Kernow Weather Team Seite auf Facebook. Da kommen mehrmals am Tag Updates für diese Region. Und da gab es dann im Zimmer eine sehr unschöne Überraschung: Für den Abend und die nächsten 1,5 Tage gab es eine gelbe Wetterwarnung, dh Sturm und Sturzregen genau für das Gebiet wo ich unterwegs war. Da war ich doch dann sehr froh, dass ich dieses Hotelzimmer hatte. Also erst mal überlegt, was ich denn für Alternativen habe: noch eine Nacht in Tintagel dranhängen, oder woanders ein Hotel suchen, oder den nächsten Tag abwarten und schaun, was sich am Wetter tut. Denn das kann sich dort sekündlich ändern. Und da der nächste Ort Port Isaac auch gut an das Bussystem angebunden ist, können sich nochmal andere Möglichkeiten ergeben. Mit dem Plan war ich beruhigter. Zum Abendessen war es schön, Gesellschaft zu haben, wir haben die Zeit gut ratschend verbracht und das Essen hat auch gut geschmeckt. 12,8 km, Gehzeit 3:32, 340 hm rauf und 340 hm runter, von 09:05 bis 16:00 unterwegs.1 Punkt
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Meine Verwandlung zur Frostbeule
Meine Verwandlung zur Frostbeule
mtb_squirrel reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 PunktMoin! Grundsätzlich finde ich bei allen serienmäßigen Daunen-Schlafsäcken, dass sie zu wenig Füllmenge für die Größe ihrer Kammern haben. Da Daune ein sehr teures Grundmaterial ist, kommt hier Wirtschaftlichkeit leider an erster Stelle. Wie genau, sich die imprägnierte Daune von Yeti / Nordisk verhält, kann ich nicht sagen. Nehme aber an, dass sie ähnlich reagiert wie die hydrophile Daune, die ich vor Jahren in meinem kleinen Daunentest hatte. Die imprägnierte Daune nimmt weniger Feuchtigkeit auf und gibt sie schneller wieder ab. Dafür hat man halt nicht so ein „trockenes“ Schlafklima wie mit unbehandelter Daune. In der Praxis ist der Loft eines Cumulus-Schlafsacks mit imprägnierter Daune, nach mehreren Nächten mit hoher Luftfeuchtigkeit, im Vergleich nur einen Tag später eingefallen. Ganz kurz zu der Qualität der WM-Säcke. OT: Ich hatte noch nie einen so klemm-frei laufenden Reissverschluss! Es ist mir ein Rätsel, warum sich nicht mehr Hersteller dieses simple Feature kopieren. Der Mehrwert ist so hoch und dabei so einfach umzusetzen. Ich finde die Langzeituntersuchungen und den detaillierten Blick auf die unterschiedliche Qualität der Daunen im Verarbeitungsprozess sehr aufschlussreich. Was die Standfähigkeit des Daunenlofts angeht, würde ich WM einfach mal glauben, dass sie ein starkes Interesse haben, für Ihr renommiertes Unternehmen, qualitativ hochwertiges Material zu verwenden. OT: Bei uns in der Familie gibt es zwei Schlafsäcke von WM, einer davon im Dauertest. (Meine Freundin schläft seit Monaten bei uns im Garten. Und nein, es gab keinen Ehekrach) Der Trocken-Loft der Daune ist bei meinem Versalite sehr ordentlich, nimmt aber nach einer Nacht mit hoher Luftfeuchte um ca. 3 cm ab. Wie bei vielen anderen Herstellern empfinde ich die Kammern als maßvoll gefüllt. Das heißt, der Schlafsack sieht trocken schön prall aus, hat aber in Folge mehrerer Nächte mit hoher Luftfeuchte, deutlich weniger Loft. Da hochwertige Daune besonders teuer ist, (und WM kein soziales Unternehmen) gibt es auch bei WM nicht von vornherein einen „overfill“. Ich nehme an, dass Sie die Entscheidung getroffen haben, wann das Produkt für 80 % der Kunden schlicht „gut“ genug ist. Western Mountaineering baut sicher gute Produkte, (zu einem satten Preis) aber am Ende kochen wir alle mit Wasser. OT: So, das war es jetzt auch für mich zum Thema ... VG. -wilbo-1 Punkt -
Tour ohne Messer
Tour ohne Messer
Lolaine reagierte auf VanDerSpree85 für Beitrag im Thema
1 PunktIch benutze lieber die Victorinox Schere 6g aus einer Swiss Card weil sie größer und stabiler ist und sich die bereits aufgeführten Einsatzzwecke damit deutlich besser schneiden lassen. Als Messer um Gemüse, Käse oder Brot in den Sommermonaten zu schneiden, nutze ich mein DIY Messer 6g aus einer Tapetenschaberklinge und einem Eisstiel Für längere Touren nehme ich noch eine kleine Saphirnagelfeile mit und hole für mich damit deutlich mehr raus, als mit einem Victorinox Classic SD bei gleichem Gewicht.1 Punkt -
Kufa vs Hydrophobe Daune
Kufa vs Hydrophobe Daune
mtb_squirrel reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 Punkttest, teil 1 trockengewicht normale daune, 14,66 g trockengewicht imprägnierte daune, 14,03 g die daunenkissen haben die öffnungen der gefäße zu 99% geschlossen. den ersten testdurchlauf habe ich zuhause gemacht, um zu ermitteln wie warm das heizkissen einzustellen ist. (man beachte den geblümten bezug!) dabei habe ich als referenzwert ebenfalls die feutigkeitsaufnahme der daunen gemessen. raumtemperatur, 25-27 grad wassertemperatur, 40 grad testdauer, 9 std. feuchtgewicht normale daune, 15,75 g feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,04 g test im kühlhaus. (gleicher aufbau wie oben) raumtemperatur, 12 grad wassertemperatur, 30 grad testdauer, 9 std. feuchtgewicht normale daune, 16,13 g feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,31 g nach der ersten messung wurden die daunen feucht eingepackt und 3 std. komprimiert gelagert. das entspricht in etwa dem prozedere, wenn ich morgens auf tour sofort aufbrechen und erst später den daunensack zum trocknen auspacken würde. trocknungszeiten: 1 stunde nach auspacken, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 15,13 g gewicht imprägnierte daune, 14,40 g nach 2 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,95 g gewicht imprägnierte daune, 14,26 g nach 3 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,81 g gewicht imprägnierte daune, 14,17 g nach 4 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,75 g gewicht imprägnierte daune, 14,12 g nach 5 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,72 g gewicht imprägnierte daune, 14,10 nach 10 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,50 g gewicht imprägnierte daune, 13,95 g in den ersten 1,5 std. des trocknens, habe ich alle 15 min. ein foto beim loften gemacht. links die imprägnierte daune, rechts die normale. (bild 1, kurz nach dem auspacken.) zum vergleich hier eine serie mit den trockenen kissen. ebenfalls nach 3 std. kompression. (bild 1, kurz nach dem auspacken.) ... nach 15 min. ... nach weiteren 15 min. ... soweit meine ersten pseudowissenschaftlichen erkenntnisse. vg. -wilbo-1 Punkt