Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

MYOG Winterschlafsack UL


Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

hier möchte ich euch mein neustes fertiges Projekt vorstellen: Ein ultraleichter Winterschlafsack. 

Danke  an@doman :-) denn durch dich bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen und habe erfahren, wie Schlafsäcke ganz grundsätzlich konstruiert werden. Seiner Beschreibung zufolge ist es nicht allzu schwer. Da ich neben meinem 3 Jahreszeiten Schlafsack (WM Apache) und einem MYOG-Quilt noch ein Modell für winterliche Temperaturen benötige habe ich mich an 

dieser genialen Anleitung bei YT

orientiert. Die Vorgehensweise ist auch für Personen mit wenig räumlichem Vorstellungsvermögen gut verständlich. Ein paar Modifikationen habe ich vorgenommen, da mir nicht jedes Detail gefiel. Folgendes habe ich verändert:

- Den Reißverschluss wählte ich in der Länge 120cm. Die RV-Abdeckung ist auch entsprechend kürzer

- Die Kapuze habe ich weggelassen, da ich mit den normalen Kapuzen als Seitenschläfer nicht zurecht komme. Wenn ich auf der Seite liege dreht sich eine feste Kapuze nur zum Teil mit und mein Ohr liegt frei. Daher habe ich mich für ein modulares System entschieden und statt einer festen Kapuze ein dicken Balaclava genäht. Dieser geht runter bis zu den Schultern und kann mit zwei Kordelzügen angepasst werden. So dürften theoretisch keine Kältebrücken entstehen. 

- Marko MM baut keinen Wärmekragen ein. Diesen habe ich ergänzt und an zwei Seiten mit Klett versehen. 

- Die oberste Kammer habe ich Außen mit einem Kordelzug versehen

- Die Seiten vom Fußteil habe ich nicht durchgenäht (Kältebrücke!). Stattdessen habe ich den Innen- und Außenstoff mit einem Moskitonetz-Streifen verbunden und beide Stoffe separat vernäht. 

- Die Innenseiten vom RV habe ich mit einer RV-Abdeckung ähnlich der von WM versehen. Dazu habe ich mir Klettstreifen gekauft und nur die weiche Seite an den Innenseiten vom Stoff angenäht. Dies war ziemlich aufwändig. 

- Mein Sack hat 15 Kammern und der Balaclava 5.

 

Leider sind zwei Außennähte zu locker geworden, was mir erst ganz am Ende aufgefallen ist. :wacko: Dieses Problem muss ich noch lösen. Werde wohl versuchen eine kleine Quernaht zu machen, damit die lockere Naht sich nicht löst. Falls jemand eine andere Idee hat...

 

Materialien:

Außenstoff Membrane 0,66 oz

Innenstoff von Ali (wirkt genauso wie der Außenstoff...)

Moskitonetz 0,5oz

Außenstoff Balaclava von Ali wasserdicht (, damit der Kondens durchs atmen nicht nach innen dringt.)

3er YKK Meterware

860 Cuin Daune von ExTex

Das Gesamtgewicht des Schlafsacks beträgt 951g. Der Balaclava wiegt 95g. Zusammen also 1046g. Einen Packsack muss ich noch nähen. Der WM Packsack Gr. S passt von der Größe her. 

Daunenmenge im Sack beträgt ca. 700g. In der Balaclava befinden sich etwa 50g. Die gewünschte Komforttemperatur soll -12 Grad Celsius betragen. Der Loft im fertigen Schlafsack beträgt durchgängig mind. 20cm-25 cm. Im Oberkörperereich mehr als im bereich, wo die Unterschenkel liegen. Der Praxistest erfolgt im kommenden Winter. 

 

ganz 2.jpg

Fusteil.jpg

Wärmekragen udn Rv Abdeckung.jpg

Site liegend.jpg

rv anfang.jpg

rv ende.jpg

Kapuze 1.jpg

Kapuze2.jpg

20200915_202511.jpg

Bearbeitet von Mia im Zelt
Ergänzung
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Glückwunsch zu diesem Prachtstück! Du hast dir viel Arbeit gemacht und es hat sich offenbar gelohnt. Bleibt nur noch dir zu wünschen, dass der kommende Winter tatsächlich Temperaturen bringt, die diese Isolation rechtfertigen...

Was die lockere Naht auf dem letzten Bild angeht: Manchmal kommt es vor, dass die Unterfadenspannung sich verstellt und der Faden auf der einen Seite locker aufliegt, während der andere schlaufig durchgezogen wird. Ich würde an deiner Stelle da gar nichts machen. Es handelt sich ja offenbar nur um eine Kammernaht, die keiner großen Belastung ausgesetzt sein dürfte. Solange der lockere Faden nicht reißt, geschieht gar nichts. Und auch wenn, kann nicht viel mehr passieren, als dass vielleicht ein paar Daunen von der einen in die andere Kammer migrieren - also kein wirkliches Problem.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Glückwunsch! Der sieht super aus!

Bzgl. der Naht auf dem letzten Bild: Solche lockeren Nähte ziehen sich manchmal auch mit der Zeit noch zurecht, wird schon halten :)

Weißt du schon, wann und wo du den Schlafsack das erste mal einsetzen wirst? Die erste Winternacht im selbstgenähten Schlafsack ist was ganz besonderes... viel Spaß!!

Wie sich das wasserdichte Material in der Praxis auswirkt, interessiert mich auch. Ich könnte mir vorstellen, dass das im Winter gut funktioniert. Wenn man länger unterwegs ist, ist da ja eh VBL angesagt. Ich hab mit dem Gedanken auch mal gespielt, konnte mich dann aber nicht dafür entscheiden und habe stattdessen ein seeeehr dünnes Ripstop-Nylon verwendet, das (Kondens-)Wasser leider magisch anzieht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
  • 2 Monate später...

Hallo, 

und vielen Dank für dieses tolle Forum und die tolle Inspiration die man hier findet. 

Ich dachte son Schlafsack ist n super MYOG-Einsteigerprojekt und hab mich hier an deinem orientiert. 

Hat super gelklappt! Vielen Dank! (auch an @Puffin für die tolle Berechnungstabelle) 

Ich habe mich für einen langen zweiwege Reisverschluss entschieden (für mich ein absolutes Muss als Fußrausstrecker), mit der Möglichkeit ihn als Quilt zu verwenden (muss ich erstmal ausprobieren, ich bin tendenziell eher ne Frostbeule) und ohne Kapuze und Wärmekragen (er ist lang genug um ihn über den Kopf zu ziehen, den Balaclava kann man ja nachrüsten wenn nötig)

Temperatur sollte so ca 0 Grad Komfort werden. Beim Schnelltest im Garten wars grad kuschlig warm. (Loft ca. 14 cm) 

Da ich die Gänsedaune reused habe (aus einer bei Ebay Kleinanzeigen erstandenen Decke mit 95/5 osteuropäischer Gänsedaune) war ich mir nicht so sicher wieviel cuin die nun hat und wieviel Daune da nun rein muss. Ich habe mich auf 750 cuin geeinigt und zur Sicherheit 25% Überfüllung gerechnet. Insgesamt also ca. 550gr Daune. Das sieht nun eigentlich ganz gut aus. 

Wiegt ohne Packsack 775 gr.  (Das geht bestimmt auch noch leichter, wenn man die Passform noch etwas körpernäher macht und tollere Daune nimmt, aber ich finde Ihn seeeeehr bequem und neue Daune, die dann auch noch pc ist, ist ja auch ganz schön teuer. Für die UL-Qualifikation wurden die Zipper abgesägt (5gr. gespart) :-))

Passt gerade so in den Packsack von meinem Yeti-Tension Mummy 300 Schlafsack (der einfach nicht warm genug ist!!!) ca. 22x 37 cm

Material: 0.66 oz MEMBRANE 10 taffeta nylon (orange) https://ripstopbytheroll.com/products/0-66-oz-membrane-10-taffeta-nylon-1?variant=11056212673

0.75 oz MEMBRANE 10 Ripstop Nylon (schwarz)  https://ripstopbytheroll.com/collections/membrane/products/0-75-oz-membrane-10-ripstop-nylon?variant=32425344565296

0.5 oz NS50 Noseeum mesh https://ripstopbytheroll.com/collections/noseeum-mesh-fabric/products/0-5-oz-ns50-noseeum-mesh?variant=1183193317

Ich nenne ihn Tacco!

20210202_151047.jpg

20210202_151107.jpg

20210202_151126.jpg

20210202_150857.jpg

20210202_150917.jpg

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Noch vergessen: Der Oberstoff ist pro Kammer ca. 2 cm länger um so eine Art Differenzialschnitt zu imitieren. Hab ich von diesen Jungs hier: 

Ob das nun wirklich was bringt, weiß ich nicht, hat das nähen auf jeden Fall in eine neue Kategorie der Herausforderung gehoben.

PS: Ich hoffe das ist Ok, dass ich mich hier so einfach drangehängt habe. Dein Projekt ist einfach so ähnlich und hat mich motiviert! 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 5 Stunden schrieb FreyjaFree:

Der Oberstoff ist pro Kammer ca. 2 cm länger

Wirklich so viel? Dann müsste der Innenschlafsack ja 30 cm kürzer sein als der äußere. Das sieht auf den Fotos gar nicht so aus. Ansonsten Glückwunsch zu diesem tollen Erstlingswerk!

Bearbeitet von doman
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Minute schrieb doman:
vor 5 Stunden schrieb FreyjaFree:

Der Oberstoff ist pro Kammer ca. 2 cm länger

Wirklich so viel? Dann müsste der Innenschlafsack ja 30 cm kürzer sein als der äußere. Das sieht auf den Fotos gar nicht so aus. Ansonsten Glückwunsch zu diesem tollen Erstlingswerk!

Der Oberstoff wird dann an der Seite etwas gerafft (in meinem Fall gefaltet), damit die Seiten von ober und Unterstoff wieder gleich lang werden. Dadurch entstehen nach oben Beulen im Querschnitt. Also die Kammer ist oben und unten immer gleich breit, nur nach oben gewölbt. Versteht man das? 

Und vielen Dank! :-)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 2.2.2021 um 16:40 schrieb FreyjaFree:

Noch vergessen: Der Oberstoff ist pro Kammer ca. 2 cm länger um so eine Art Differenzialschnitt zu imitieren.

Der Differenzialschnitt ist normalerweise nicht in Längs- sondern in Querrichtung bezogen auf den Schlafsack. In Längsrichtung unterscheiden sich Innen- und Aussenbezug ja kaum. Quer, einmal um den Schläfer herumgewickelt, aber dafür um so mehr.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb Christian Wagner:

Der Differenzialschnitt ist normalerweise nicht in Längs- sondern in Querrichtung bezogen auf den Schlafsack. In Längsrichtung unterscheiden sich Innen- und Aussenbezug ja kaum. Quer, einmal um den Schläfer herumgewickelt, aber dafür um so mehr.

Ja, das hab ich mir schon gedacht... aber ich dachte ich probier es trotzdem mal. Vermutlich bringt es aber tatsächlich nichts.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo @Mia im Zelt!
Hallo @FreyjaFree!

Welche nutzbaren Breiten haben denn eure Schlafsäcke? Sieht auf den Bildern irgendwie sehr schmal aus. Täuscht das? Die 150cm ausgeklappter Breite, wie im Video können ja nicht hinkommen, wenn der Stoff nur 147cm hat, die Webkante abgeschnitten, die Nahtzugabe abgezogen und die Wölbung der Kammern ja auch noch mit einberechnet werden muss. Also: Wie viel bleibt real übrig und reicht euch das? 

mfg
der Ray

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@derray Der Stoff ist in Wirklichkeit etwas über 150 cm breit. Mein Schnitt war mit Nahtzugabe an der breitesten Stelle 149,5cm. Webkante sehr knapp abgeschnitten, der Rest verschwindet dann in der Nahtzugabe (ca. 1,5 cm). Dann kommt ja noch der Reißverschluss dazu, der macht das ganze wieder ca. 2 cm breiter. Die Reißverschlussabdeckung wird auch nicht aus der Originalbreite hergestellt sondern als extra Wurst genäht und angefügt.

Nachgemessen ist der Schlafsack somit an der breitesten Stelle wenn flach ausgebreitet ca. 150cm breit, wenn er zusammengezippt ist, lässt sich das schlecht messen, so etwa 65 sollte das Innenmaß aber schon haben.

Das reicht mir mehr als genug. (Ich bin 173cm groß und hab an der breitesten Stelle ca. 108 cm Umfang :-)) Der Schlafsack fühlt sich sehr geräumig an (ich bin Seitenschläfer und kann auch mein Knie etwas rausstrecken). Zum Vergleich habe ich derzeit nur den Yeti Tension Mummy, der Aufgrund seiner sehr V-förmigen Schnitform (für Frauen) an den Hüften zu eng ist. An den Schultern ist der nicht breiter.

 

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb FreyjaFree:

... so etwa 65 sollte das Innenmaß aber schon haben.

Interessant! Bei meinem ersten Schlafsack hatte ich auf Höhe der Ellenbögen eine Breite von 70cm und genau da war mir das zu wenig. Wenn ich mich bequem hingelegt habe, hab ich da schon die Füllung platt gedrückt.

mfg
der Ray

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb derray:

eine Breite von 70cm

Rein rechnerisch sind es ja sogar 75 cm (mit komplett platter Füllung). Kommt dann natürlich darauf an , wie dick der Schlafsack werden soll. Eigentlich sollte es aber auch kein Problem sein Stoff "anzuflicken" um eine bessere Breite zu bekommen. Sieht dann halt nicht mehr so schick aus.

Ich hatte beim Nähen "sew your fears" die ganze Zeit im Hinterkopf. (Reicht die Länge, reicht die Breite, wird der so auch warm genug, sollte es nicht noch n bisschen mehr Daune sein...) Da hilft wahrscheinlich nur Erfahrung.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 3.2.2021 um 22:09 schrieb derray:

Hallo @Mia im Zelt!
Hallo @FreyjaFree!

Welche nutzbaren Breiten haben denn eure Schlafsäcke? Sieht auf den Bildern irgendwie sehr schmal aus. Täuscht das? Die 150cm ausgeklappter Breite, wie im Video können ja nicht hinkommen, wenn der Stoff nur 147cm hat, die Webkante abgeschnitten, die Nahtzugabe abgezogen und die Wölbung der Kammern ja auch noch mit einberechnet werden muss. Also: Wie viel bleibt real übrig und reicht euch das? 

mfg
der Ray

Hallo @derray: Es war nicht ganz einfach auszumessen, da ich den Schlafsack aufgrund des halblangen RVs abgesehen vom oberen Ende nicht mehr ganz öffnen kann. In der Mitte bin ich auf eine Breite von 145cm gekommen. Oben sind es mit 130cm (gewollt) weniger. 

Da ich eine schmale Figur habe, passt das für mich ganz gut. 

Am 21.11.2020 um 18:29 schrieb jdb:

Glückwunsch! Der sieht super aus!

Weißt du schon, wann und wo du den Schlafsack das erste mal einsetzen wirst? Die erste Winternacht im selbstgenähten Schlafsack ist was ganz besonderes... viel Spaß!!

Wie sich das wasserdichte Material in der Praxis auswirkt, interessiert mich auch. Ich könnte mir vorstellen, dass das im Winter gut funktioniert. Wenn man länger unterwegs ist, ist da ja eh VBL angesagt. Ich hab mit dem Gedanken auch mal gespielt, konnte mich dann aber nicht dafür entscheiden und habe stattdessen ein seeeehr dünnes Ripstop-Nylon verwendet, das (Kondens-)Wasser leider magisch anzieht.

Danke! @jdb

Der erste richtige Einsatz wartet leider noch auf sich. Ich sage nur Ausgangssperre....

Wasserdicht ist ja nur das Außenmaterial von dem Balaclava. Alle anderen Materialien nur daunendicht. Ich hoffe es bei Temperaturen einsetzen zu können, wo der Kondens schnell gefriert. Bin auch gespannt, wie es funktioniert. Falls es sich als untauglich rausstellt ist so ein Balaclava glücklicherweise schneller nachgenäht als ein ganzer Schlafsack. 

Am 19.11.2020 um 08:35 schrieb hmpf:

Wow, der Sack ist echt schön geworden. Du musst jetzt nur noch einen Rucksack nähen, dann hast du die Big Three gemyoged :D.

Wie hast du die Baclava genäht, hattest du dazu eine Anleitung? 

Danke @hmpf: Vom Rucksack nehmen nehme ich Abstand. Da sind mir eine Ansprüche zu kompliziert. :-D

Eine Anleitung hatte ich nicht, habe die Maße mit einem China-Balaclava verglichen und ihn quasi nach Gefühl genäht.

@FreyjaFree: Achso, ich hatte es echt so verstanden, dass es dein 1. Nähwerk war. Wenn du vorher schon ein paar andere Sachen (z.B. Kleidung) genäht hast, dann hattest du ja doch schon ein wenig Erfahrung. Auf jeden Fall ist dein Schlafsack super geworden. Deine Idee mit der alten Daunenbettdecke finde ich auch spannend. Der Loft von 14cm ist ja doch gut, da scheint die Daune hochwertig gewesen zu sein. 

Am 19.11.2020 um 08:34 schrieb doman:

Glückwunsch zu diesem Prachtstück! Du hast dir viel Arbeit gemacht und es hat sich offenbar gelohnt. Bleibt nur noch dir zu wünschen, dass der kommende Winter tatsächlich Temperaturen bringt, die diese Isolation rechtfertigen...

Was die lockere Naht auf dem letzten Bild angeht: Manchmal kommt es vor, dass die Unterfadenspannung sich verstellt und der Faden auf der einen Seite locker aufliegt, während der andere schlaufig durchgezogen wird. Ich würde an deiner Stelle da gar nichts machen. Es handelt sich ja offenbar nur um eine Kammernaht, die keiner großen Belastung ausgesetzt sein dürfte. Solange der lockere Faden nicht reißt, geschieht gar nichts. Und auch wenn, kann nicht viel mehr passieren, als dass vielleicht ein paar Daunen von der einen in die andere Kammer migrieren - also kein wirkliches Problem.

@doman: Danke. Du hast mich da gut beruhigt. Hab es jetzt auch erstmal so gelassen.  

So kalte nächtliche Temperaturen haben wir hier in den Alpen im Winter schon häufiger. Doch aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre muss der erste Test noch warten. :(

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb Mia im Zelt:

Deine Idee mit der alten Daunenbettdecke finde ich auch spannend. Der Loft von 14cm ist ja doch gut, da scheint die Daune hochwertig gewesen zu sein. 

Ich war auch überrascht und glaube, dass ich mein Ziel von 0 Grad Komfort mehr als erreicht habe. Errechnet hatte ich sogar 800 cuin (28 gr. Daune in ne Kiste, abgemessen und dann die Quadratinch ausgerechnet) mit den 25 Prozent Überfüllung hab ich da ganz schön pralle Kammern. Wenn alle auf eine Seite geschüttelt sind hab ich einseitig n Loft von ca. 10 cm. Das nächste Mal würde ich mich vielleicht mehr (weniger Daune) trauen. Wenn der jetzt sooo warm ist brauch ich ja eh noch nen leichteren für die wärmere Zeit. Und in der Bettdecke sind noch gut 300 gr. :-D

 

@Jens Vielen Dank! Und es ist nie zu spät!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@FreyjaFree 800Cuin wären für so eine alte Bettdecke echt gut. 

Ich kenne beim schlafen eigentlich nur zu kalt. Zu warm gibt es nachts bei mir nur selten :ph34r:

@derrayNein, habe ich nicht. Habe mich an der Anleitung aus dem Video orientiert. 

@JensDanke!

Bearbeitet von Mia im Zelt
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.







×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.