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Ultraleicht Trekking

Umweltbewusstes Leben


Empfohlene Beiträge

Um das Thema mal aus dem Schnäppchenthread auszulagern,  darf es hier nun seinen eigenen Raum erhalten. 

Wer sich Impulse holen möchte, wie man sein Handeln positiv auf unseren Lebensraum optimieren kann, sollte diese hier vielleicht finden. 

Dazu braucht es natürlich Anregungen. Insofern soll es hier darum gehen, sich darüber auszutauschen,  was jeder selbst macht, um unsere Umwelt zu entlasten

Es darf auch ehrlich reflektiert werden,  wer in gewissen Bereichen seines Lebens noch nicht so weit ist.

Warum sollte ich schreiben,  worin ich sündige? Ganz einfach: wer das schreibt,  hat das zumindest erkannt und auf dem Schirm. Das ist gerne der erste Schritt für Veränderung. 

Es soll aber bitte nicht darum gehen wer Greta ist als andere, andere anzuzählen wie schlimm sie doch seien. 

 Auch sollte es hier kein Politikum werden.  Wo hier und dort die Politik,  die Gesellschaft, das Bildungssystem usw. etwas unternehn müssten... ja da gibt es so viele Ansichten wie Ausscheidungsorgane. Diskussionen hierüber sind ergebnislos was das Thema betrifft und ergebnisreich, sich in die Wolle zu kriegen. 

Es soll also auch nicht darum gehen anderen den Weg zu weisen oder zu missionieren, sondern wirklich nur ein Austausch,  um sich selbst daraus einen eigenen Weg abzuleiten

 

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Dann make ich doch auch gleich the beginning.

Was mache ich...

Ich sammle Müll mit meinem Sohn (seine Idee - hat mich verändert)

Ich verpacke Geschenke in Zeitungspapier 

Ich hebe beim Wandern Müll auf,  wenn welcher an meinem Rastplatz liegt 

Seit kurzem bin ich auf den Azblaster umgestiegen. 

Ich nutze beim Einkauf eigene Tüten oder Gebinde.

Wenn Dinge kaputt gehen,  versuche ich sie zu reparieren oder zweckentfremde sie für etwas anderes (Deko oder so).

Ich versuche Energie im Haus zu sparen und optimiere die Bereiche, soweit es mir möglich ist und im Budget liegt. 

Wenn ich etwas bestelle,  weise ich (hin und wieder) darauf hin einzelne Bestellungen als eine zu verschicken,  wenn die Option nicht angeboten wird.

Ich kaufe Tierprodukte vorzugsweise beim Ökobauern.

Was mache ich, was sicher nicht so doll ist... 

Ich fahre gerne sportliche Autos

Ich dusche gerne ausgiebig (ich habe dabei kreative Ideen :D)

Ich bestelle in China :P

 

Was habe ich früher getan...

Durchaus mal ein Taschentuch oder Bonbonpapier weg geworfen.... heute fühlt sich das echt fremd an..

 

Das fällt mir spontan erst einmal ein... 

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Die letzten Jahre habe ich Flugreisen durch (Nacht)Zugfahrten vermeiden können - allerdings gibt es noch Georgien als Reiseziel, wo ich traditionellerweise hinfliegen würde. Mein Plan ist, zumindest den Hinweg nur mit Bahn und Schiff und Minibus zu bestreiten. Allgemein: Der Versuch wäre für mich, zukünftig immer eine Strecke bei Flugreisen durch den Landweg zu ersetzen. Schottland hätte im letzten Jahr auf diese Weise 400,- € mehr gekostet, da ich urlaubsmäßig nicht super flexibel war - das wäre für mich dann aber über der Schmerzgrenze gewesen ...

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Tolle Idee! 

Was ich mache:

Nicht mehr benötigte Gegenstände verschenke ich oder verwende zweckentfremde sie. Kaputtes repariere ich, wenn es mir möglich ist. 

Generell kaufe ich am liebsten gebrauchte Gegenstände. 

Beim einkaufen nutze ich Baumwollbeutel oder Ähnliches. Für Gemüse und Obst verwende ich Netze und frische Semmeln aus dem Supermarkt verstaue ich in bereits benutzten Tüten. 

Geschenkpapier und die dazugehörige Deko verwende ich mehrfach. Dieses sammle ich in einer Tüte für den nächsten Einsatz. 

LNT wende ich konsequent an. Wenn auf meinem Lageplatz Müll vom Vorgänger liegt, nehme ich diesen mit. 

Ich lebe in einer kleinen Wohnung. 

Tierische Lebensmittel kaufe ich in Bio-Qualität. Pflanzliche manchmal. 

Seit 12 Jahren verzichte ich auf Fleisch und Fisch. 

Ein Auto besitze ich nicht und möchte mir auch in Zukunft keines anschaffen. Daher fahre bei jedem Wetter mit dem Rad zur Arbeit, was auch nach vielen Jahren immer mal wieder für Verwunderung sorgt. 

Ich pflanze mich nicht fort. 7,7 Milliarden Menschen sind m. M. nach mehr als genug für unseren Planeten. 

 

Was mache ich, was sicher nicht so doll ist... 

Viele von mir gekauften Produkte wurden in Fernost produziert.

Ich habe eine Vorliebe für südländisches Gemüse und asiatische Gewürze. 

Einige von meinen Wanderzielen (z.B. PCT, Te Araroa) für die Zukunft sind so weit entfernt, sodass eine Fluganreise nötig ist. Auf diese Ziele möchte ich definitiv nicht verzichten. Bisher waren meine Flugreisen arbeitsbedingt nur vergleichsweise kurz. In Zukunft möchte ich bei einer Fluganreise lange im Land bleiben und bei Zielen innerhalb von Europa den Landweg bevorzugen. 

 

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vor 7 Stunden schrieb momper:

Die letzten Jahre habe ich Flugreisen durch (Nacht)Zugfahrten vermeiden können

kein Angriff, nur eine Frage, weil ich zu blöde bin Evidenz für den ökologischen Fußabdruck, zB als CO2 Äquivalent, der unterschiedlichen Arten zu reisen, zu finden: Aus welchem Grund tust du so und woher weist du, das der Grund, im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck, so auch richtig ist?

 

vor 7 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Ich pflanze mich nicht fort. 7,7 Milliarden Menschen sind m. M. nach mehr als genug für unseren Planeten. 

diese Meinung Teile ich, weitere Ausführungen muss ich mir verkneifen, die wären politisch und auch der wirtschafliche Aspekt würde bestimmt ins politische rutschen.

 

Ich selbst erhalte alte Autos, zur privaten Nutung, da diese schon produziert sind und ich so mit der eingesparten Energie, im Vergleich eines neu zu Produzierendem Kraftfahrzeugs,  viele 10.000km weit fahren kann. Das geht sich für mich gut aus, da ich weniger als 5000km im Jahr fahre.

Ich meide aber öffentliche Verkehrsmittel, da sind mir zu viele Menschen in zu wenig Raum, und das nicht erst seit Corona19.

Ich nutze viel das Rad, wenn auch Carbon aus Asien, in den USA zusammengesteckt und in Deutschland genutzt, ein eher schlechter ökologischer Fußabdruck ist. Aber ich passe da Perfekt drauf, ich hab mir meinen Sweet Spot gesucht:  Wenn ich mein Rad nicht mag, dann fahr ich es auch weniger, dann wäre es mehr oder weniger umsonst produziert worden.

Ich bin der Meinung: Das was existiert, soll erhalten werden und nicht durch neues ersetzt werden. Das bringt den größten Nutzen für uns und unsere Umwelt. Qualität vor Masse

 

Gruss

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Am 24.12.2020 um 08:05 schrieb zopiclon:

kein Angriff, nur eine Frage, weil ich zu blöde bin Evidenz für den ökologischen Fußabdruck, zB als CO2 Äquivalent, der unterschiedlichen Arten zu reisen, zu finden: Aus welchem Grund tust du so und woher weist du, das der Grund, im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck, so auch richtig ist?

OT:

Google nach "Co2 Ausstoß pro Kilometer und Person Flug Zugzeug" oder irgendetwas, was in die Richtung geht und du wirst unzählige Ergebnisse finden, die dir sagen, dass Flugzeuge weitaus mehr Treibhausgas-Emissionen pro Personenkilometer verursachen als Züge (z.B. https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/emissionsdaten#treibhausgas-emissionen-im-personenverkehr-grafik ).

Da es wirklich schwer ist diese Suchergebnisse nicht zu finden, gehe ich aber fast schon davon aus, dass dir diese als "Evidenz für den ökologischen Fußabdruck" nicht reichen :ph34r:

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OT markiert
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Am 23.12.2020 um 22:04 schrieb Wander Schaf:

Ich kaufe Tierprodukte vorzugsweise beim Ökobauern.

OT:

Tierprodukte von Ökobauern sind für die Umwelt leider nicht besser, als solche aus konventioneller Produktion.
Die Tiere brauchen ein vielfaches an Lebenszeit um Schlachtgewicht zu erreichen. Dadurch brauchen sie ein vielfaches an Futter, stoßen ein vielfaches an Methan aus und produzieren ein vielfaches Hinterlassenschaften. Wenn man sich rein den Methanausstoß ansieht, liegt der bei ökologischer Tierhaltung knapp beim doppelten. Dafür kommt ein bisschen weniger Futter aus Regenwaldgebieten. Der Unterschied dürfte also, wenn überhaupt einer besteht, allenfalls marginal sein.

(Achtung, nicht als Vorwurf verstehen!)

mfg
der Ray

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Am 24.12.2020 um 10:33 schrieb derray:

Tierprodukte von Ökobauern sind für die Umwelt leider nicht besser, als solche aus konventioneller Produktion.
Die Tiere brauchen ein vielfaches an Lebenszeit um Schlachtgewicht zu erreichen. Dadurch brauchen sie ein vielfaches an Futter, stoßen ein vielfaches an Methan aus und produzieren ein vielfaches Hinterlassenschaften. Wenn man sich rein den Methanausstoß ansieht, liegt der bei ökologischer Tierhaltung knapp beim doppelten. Dafür kommt ein bisschen weniger Futter aus Regenwaldgebieten. Der Unterschied dürfte also, wenn überhaupt einer besteht, allenfalls marginal sein.

(Achtung, nicht als Vorwurf verstehen!)

mfg
der Ray

OT:

Guter Punkt, 

als stolzer Besitzer eines halben Schottisch Longhorns kann ich aber wenigstens etwas zum Erhalt des örtlichen Hutewaldes beitragen. Und das Vieh (Horst)lebt in meinen Augen ziemlich glücklich, sogar zeitweise  in absoluter Freiheit (das Konzept Weidezaun wird noch nicht gelebt... oder verstanden...).  

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  • Ich habe keinen Führerschein und deshalb kein Auto. Fahre weder Taxi noch Uber.
  • Letztes Rad habe ich vor 3 Jahren verkauft (kein Mikroplastik durch Reifenabrieb, Herstellungsaufwand etc. mehr)
  • Wohne auf ca. 16 m2, in einer sehr gut isolierten Wohnung (WG)
  • Gehe zu Fuss oder mit ÖV zur Arbeit (wenn ich überhaupt arbeite...)
  • Habe ein Mac Book Pro von 2013
  • Kaufe nur sehr hochwertige, lokalst produzierte Kleider (d.h. meist in der Schweiz) die ich mindestens fünf Jahre lang trage
  • Besitze für den Alltag sehr wenig Kleider
  • Ernähre mich lokal, bio und einigermassen ethisch vertretbar
  • Versuche Flugreisen zu vermeiden und zwar schon seit ca. 3 Jahren allerdings war eben im 2020 ohnehin nicht viel los mit reisen
  • CYTC im 2021 von Europa aus ebenfalls mit vertretbarem Aufwand unmöglich

Negativ:

  • Obsessive Wanderausrüstungssucht, ich will alles und nur das Beste
  • Viel zu viel DCF und Carbon
  • Besitze zu viele Markenartikel von zu vielen Kontinenten
  • Null MYOG, null Wiederverwertung (immerhin lasse ich Patagucci-Sachen reparieren)
  • Importiere viel zu viel Schnick Schnack aus den USA und China, CO2-Bilanz zum heulen
  • Kaufe immer noch Gore-Tex obwohl ich eigentlich mit Dimpora im Gespräch bin
  • Elektronik ohne Rücksicht auf Verluste (wobei ich bei den Iphones seit Beginn immer eine Generation ausgelassen habe...)
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Wohne auf kleinem Raum in einer WG mit ökostrom

Kaufe fast alle Lebensmittel unverpackt und bio (aka zero Waste)

Kein Fleisch

Kaufe fast nur gebrauchtes teilweise sogar wenns teurer ist als neu im Angebot :shock:

Kein Auto, wenig öffis viel Rad (dafür leider ebike mit Akku aus fragwürdigen Materialien)

Generell wenig Sachen (aka Minimalismus)

 

Duschen tu ich so lang ich will

Streame viel netflix und nutze viele online Dienste die vermutlich viel Energie aus fossilien Brennstoffen nutzen

Daunenschlafsack (auch wenn gebraucht und recycelte Daunen..)

 

 

 

 

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Am 24.12.2020 um 08:41 schrieb T-Travel:

Da es wirklich schwer ist diese Suchergebnisse nicht zu finden, gehe ich aber fast schon davon aus, dass dir diese als "Evidenz für den ökologischen Fußabdruck" nicht reichen

OT:

Daher weiß ich ja, dass es, bis zu einem bestimmten Zeit Punkt, besser ist ein altes Auto zu fahren, als ein neues.

Ich nutze diese Daten also schon für mich. 

Leider werden dort nicht die indirekten Emissionen betrachtet. 

Und bei den weltweiten und nicht nach zu vollziehenden Lieferketten, sowie Entwicklungs Tätigkeiten, lässt sich nur schwerlich intuitiv abschätzen wie ökologisch etwas ist. Zumindest für mich. 

Gruß

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Am 24.12.2020 um 15:38 schrieb zopiclon:

Daher weiß ich ja, dass es, bis zu einem bestimmten Zeit Punkt, besser ist ein altes Auto zu fahren, als ein neues.

OT: Dafür siehst du genug Evidenz in den Daten, aber nicht dafür, dass Zug fahren co2 mäßig besser ist als fliegen?

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Hmmmm...

 

Also ich kaufe gern und häufig gebrauchte Dinge (Kleidung/ Gear), sie sind günstiger und können (wenn gut gepflegt) quasi für den gleichen Preis weiter gegeben werden (günstig und nachhaltig). All diese Argumente erfreuen mich sehr.

Nachteil ist halt der Transport via Post etc.

Gelegentlich fahre ich mit dem Rad zur Arbeit. Ich könnte sicher häufiger, aber immerhin.

 

Plastiktüten /Verpackungskartons  (auch Verpackungsmaterial) nutze ich mehrfach. Gern nehme ich Verpackungstüten auch mit auf meine Ausflüge, nutze die zum verwahren von Dingen, gern final auch als Mülltüte.

 

Es kommt auch vor, dass ich Müll unterwegs aufsammle, es kotzt mich echt an auf Müll in der Natur zu stoßen, manchmal direkt neben einer Mülltonne- unglaublich!!!

 

Leider bestelle ich auch gern Kram in China, ich habe auch deutlich mehr als ich benötige...da ist sicher noch viel Luft zum Besseren.

 

...hat bisschen was von beichten ;-)

 

Grüße

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Am 24.12.2020 um 23:37 schrieb T-Travel:

Dafür siehst du genug Evidenz in den Daten

OT:

Ja klar, denn für etwas das schon da ist, und recycelt wird, fallen keine indirekten Werte mehr an. Ganz im Gegenteil, es werden sogar noch die Entsorgungsenergien gespart. Somit kann dann ein altes und recyceltes Kraftfahrzeug, im Vergleich zu einem Neuwagen, vereinfacht gesagt, so lange mit positiver CO2 Bilanz gefahren werden, wie Energie für dessen Produktion nötig war.

gehen wir mal von nur 20t CO2 Äquivalent (Lebenszyklusanalse) bei der Produktion eines PKW aus, so kann man viele Zehntausned Kilometer fahren, da 1 Liter Benzin etwa 2,3 Kg CO2 entspricht. bei meinen 5000km sind das Jahrzehnte, die ich mit besserer CO2 Bilanz fahren kann. Selbst bei den nur 4-5t CO2, welche VW zur Produktion eines Golf benötigt, ist das eine lange Zeit für mich. Und jetzt spielt noch der Verbrauchsunterschied des neuen zum alten Fahrzeugs mit hinein.....

Der Vergleich von Zug, zu Flugzeug oder Kraftfahrzeug getstaltet such schwieriger. Du siehst das alleine an der angegebenen Auslastung in deinem link zum UBA. Und was ist mit dem Warentransport in den entsprechenden Verkehrsmitteln? Auch die Streckenlänge ist nicht berücksichtigt. Auch dürfte ein altes Flugzeug, Cradle-to-Grave, besser abschneiden als ein neuer Zug.

Die Angabe CO2 pro Km ist einfach nur ein statistisches Mittel, das hat Null mit der Realität zu tun. Ich bin nicht das statistische Mittel und die wenigsten werden das sein.

Rase ich mit meinem Sportwagen von Berlin nach München, so bin ich dann mit einem durchschnittlichen Flugzeug, bei ca 400g CO2 pro km  deutlich besser bedient. Oder anders gesagt: ein modernes Flugzeug verbraucht im Mittel 5l Treibstoff pro 100km pro Person. Was verbrauch denn dein Individual Verkehrsmittel?

So einfach ist das halt nicht, das zuverlässig derart Pauschalaussagen getroffen werden können. Leider

Ich fahre tatsächlich sher wenig Zug, aber dieser war dann immer so gut wie leer, der Flieger, die wenigen male, aber immer voll. Dafür kann ich die Daten der UBA nicht nutzen. "Mitfahrzentrale" sorgt für volle Autos .... jeder muss seinen individuellen Fußabdruck verbessern , nur so erreichen wir etwas, das habe ich bei leeren Zügen definitiv nicht getan, da habe ich der Umwelt geschadet!

Gruss

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OT raus, OT markiert
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Am 25.12.2020 um 05:50 schrieb zopiclon:

So einfach ist das halt nicht, das zuverlässig derart Pauschalaussagen getroffen werden können. Leider

 

Am 24.12.2020 um 15:38 schrieb zopiclon:

Daher weiß ich ja, dass es, bis zu einem bestimmten Zeit Punkt, besser ist ein altes Auto zu fahren, als ein neues.

OT: Ist doch genau so pauschalisiert, wenn du das so aufdröselst wie den Flug/Zug Vergleich lässt sich das auch nicht als allgemeine Aussage halten.

Am 25.12.2020 um 05:50 schrieb zopiclon:

nur so erreichen wir etwas, das habe ich bei leeren Zügen definitiv nicht getan, da habe ich der Umwelt geschadet!

OT:

Da du kein statistisches Mittel bist, hat die Umwelt dir doch nur den Energiebedarf zur Bewegung deiner zusätzlichen Masse im Zug anzukreiden. Der wird wohl nicht so hoch gewesen sein. Und ich vermute mal stark, dass dieser niedriger ist als im Flugzeug.

Fleisch essen schadet der Umwelt (und den Tieren) übrigens auch nicht, wenn man es nicht als statistisches Mittel macht, sondern als Individuum, dass nur Fleisch kauft, welches eh schon im Supermarkt steht. Dann erspart man der Umwelt auch noch die Entsorgungskosten

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Am 25.12.2020 um 08:44 schrieb T-Travel:

Ist doch genau so pauschalisiert, wenn du das so aufdröselst wie den Flug/Zug Vergleich lässt sich das auch nicht als allgemeine Aussage halten.

OT: das kann iich eben schwerlich, dafür fehlen die Daten oder diese sind widersprüchlich (5l Verbrauch pro Kopf/100km mit dem Flugzeug)

 

Am 25.12.2020 um 08:44 schrieb T-Travel:

Da du kein statistisches Mittel bist, hat die Umwelt dir doch nur den Energiebedarf zur Bewegung deiner zusätzlichen Masse im Zug anzukreiden.

OT: das ist leider Unfug.

Am 25.12.2020 um 08:44 schrieb T-Travel:

Und ich vermute mal stark, dass dieser niedriger ist als im Flugzeug.

OT: nach den bestehenden Daten, und nur den Verbrauch betrachtet, müsste ich besser fliegen, als mein Auto zu fahren. Das ist natürlich Quatsch, genau so wie nur meine eigene Masse zu Betrachten und nicht die des Verkehrsmittels und dessen Effiienz, sowie Nutzungsdauer

Am 25.12.2020 um 08:44 schrieb T-Travel:

Fleisch essen schadet der Umwelt

OT: Pflanzen essen aber auch, aber soll das jetzt Thema sein?

Gruss

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Am 25.12.2020 um 09:16 schrieb zopiclon:

das kann iich eben schwerlich, dafür fehlen die Daten oder diese sind widersprüchlich (5l Verbrauch pro Kopf/100km mit dem Flugzeug)

OT: Um die pauschalisierte Altauto vs Neuauto so lange aufzudröseln, dass ein Fall gefunden ist, in dem es besser ist das neue Auto (direkt) zu fahren benötigst du keine Daten über Flugzeuge. Falls doch stellt sich die Frage, warum du pauschalisierte Aussagen triffst, wenn dir die Daten fehlen. Aber du scheinst mich da wohl missverstanden zu haben.

Am 25.12.2020 um 09:16 schrieb zopiclon:

das ist leider Unfug.

OT: Geht.

 

Am 25.12.2020 um 09:16 schrieb zopiclon:
Am 25.12.2020 um 08:44 schrieb T-Travel:

Fleisch essen schadet der Umwelt

Pflanzen essen aber auch, aber soll das jetzt Thema sein?

OT: Aua die Aussage des ursprünglichen Zitat hast du aber schon hart verletzt :grin:

Bearbeitet von SouthWest
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Am 24.12.2020 um 10:33 schrieb derray:

Methanausstoß

OT:

Ich habe kürzlich erst verstanden dass dieses Methan von Kuh-Rülpsern nicht für immer in der Atmosphäre verbleibt. Das ist völlig anders als beim Verbrennen von fossilen Rohstoffen, wo immer neues CO2 ausgestossen wird und dieses in der Atmosphäre akkumuliert.

Kuh-Rülpser ähneln eher dem Verbrennen von Holz, welches ja idealerweise nachwächst und dann wieder CO2 absorbiert.

Das Methan wird im Mittel nach etwa 10 Jahren in CO2 und Wasser zerlegt. Wenn man annimmt, dass das CO2 dann wieder beim Wachsen von neuem Gras für die Nächste Kuh gebunden wird, dann entsteht so ein Kreislauf.

Problematisch wird es also erst wenn die Bevölkerung wächst und jeder Erdenbürger unbedingt 3 mal am Tag Fleisch essen will. Denn dann nehmen die Anzahl der Kühe und Rülpser und damit das Methan in der Atmosphäre zu.

Bei konstantem Fleischverzehr auf der Erde wird sich die Methanmenge in der Atmosphäre dagegen auch auf einem konstanten Wert einpendeln. Gegen gelegentlichen Verzehr von (Bio)Fleisch kann man also aus Klimaaspekten eigentlich nicht viel haben. Aus anderen Aspekten natürlich schon.

Bearbeitet von SouthWest
OT markiert
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Ich finde manchmal die ein oder andere UL-fremde Information/Meinung ganz gut. Da wird was gesagt, verlinkt, erklärt, und ich denke mir: DAS hat zwar jetzt so gar nichts mehr mit UL zu tun - ich finde es aber trotzdem interessant.

Die Frage, wie oft die Kuh furzen und rülpsen darf, finde ich (auch hier in diesem Thread) nicht ganz so interessant. Das exzessiver Fleischkonsum nicht besonders gut ist, weder für Mensch, Tier oder Umwelt, sollte hinlänglich bekannt sein. 

Es wäre schön, hier auch ein paar sinnvolle Beiträge zu sammeln. 

Die Tage bin ich zum Beispiel bei Target (Rüdiger/Anette Nehbergs Verein) auf folgende, mir bis dato unbekannte Info gestoßen:

Über Amazon Smile, kann bei einem Einkauf eine Organisation ausgewählt werden, der ein kleiner Teil des Einkaufswertes gespendet wird. Der Einkauf wird dadurch nicht teurer.
Auch wenn es nur sehr wenig ist, Kleinvieh (da ist die Kuh jetzt trotzdem wieder ;) ) macht auch Mist.

Ich bin ja kein Freund vom großen Fluss. Aber es gibt ja genug, die dort viel bis alles bestellen. So kann zumindest noch ein bisschen was gutes getan werden.

Bearbeitet von Daune
Rechtschreibung
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Am 26.12.2020 um 19:04 schrieb SouthWest:

Ich habe kürzlich erst verstanden dass dieses Methan von Kuh-Rülpsern nicht für immer in der Atmosphäre verbleibt.
...
Problematisch wird es also erst wenn die Bevölkerung wächst und jeder Erdenbürger unbedingt 3 mal am Tag Fleisch essen will.
...
Gegen gelegentlichen Verzehr von (Bio)Fleisch kann man also aus Klimaaspekten eigentlich nicht viel haben.

OT: Stimmt schon. 
Allerdings ist das ganze jetzt schon problematisch. Wie du selbst schreibst, funktioniert das nur, wenn die Kühe auf einer Weide stehen und sich ausschließlich davon ernähren. Heute, wo etwa nur ein bis zwei Prozent aller Fleischerzeugnisse in Deutschland Bio sind, könnte das hinkommen. Will aber plötzlich jeder Deutsche "gelegentlich etwas Biofleisch verzehren" reichen die Weideflächen einfach nicht aus, das Futter müsste importiert werden und das ganze System funktioniert nicht mehr.

mfg
der Ray

Bearbeitet von derray
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  • 1 Monat später...

Ich versuche mich im Alltag möglichst klimaneutral zu verhalten. 
Mein Rechner ist von 2008, mein Smartphone versuche ich möglichst lange zu nutzen, mein iPhone SE geht bald ins 6. Jahr. Mal sehen wie lange es noch Updates gibt. 
Das Auto versuche ich wo immer es geht zu vermeiden. Zur Arbeit ging es vor Corona mit dem Rad. 
Einkäufe werden wo immer es geht zu Fuß erledigt, Verpackungsmüll  versuche ich zu vermeiden, gestaltet sich aber schwierig. 
ich versuche wo immer es geht gebraucht zu kaufen. Flugreisen kommen für mich nicht in Frage. 
 

bei der Ausrüstung ist es hingegen schwierig. Kunststoff ist quasi der Hauptbestandteil, wenn es leicht sein soll. Bei der Kleidung versuche ich auf Kunstfaser weitestgehend zu verzichten, um Mikroplastik zu vermeiden. Ich verwende vorzugsweise Merinowolle aus zertifizierter Produktion. 
Mit dem Umstieg auf UL tue ich mir gerade etwas schwer. Gerade die Verwendung von Einwegflaschen als Trinksystem und Zipbeuteln für Nahrung sagen mir nicht zu. Zudem erzeugt man mit der üblichen Trekkingnahrung einiges an Müll. 
Ich koche daher mit frischen Zutaten, bedingt aber mehr Gewicht und ein größeres Kochsystem. 
Die Ausrüstung aus Kunststoffen versuche ich möglichst sorgfältig auszuwählen, um Fehlkäufe zu vermeiden.


 

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Am 26.12.2020 um 19:04 schrieb SouthWest:

Kuh-Rülpser ähneln eher dem Verbrennen von Holz, welches ja idealerweise nachwächst und dann wieder CO2 absorbiert.

Das Methan wird im Mittel nach etwa 10 Jahren in CO2 und Wasser zerlegt. Wenn man annimmt, dass das CO2 dann wieder beim Wachsen von neuem Gras für die Nächste Kuh gebunden wird, dann entsteht so ein Kreislauf.

Problematisch wird es also erst wenn die Bevölkerung wächst und jeder Erdenbürger unbedingt 3 mal am Tag Fleisch essen will. Denn dann nehmen die Anzahl der Kühe und Rülpser und damit das Methan in der Atmosphäre zu.

Bei konstantem Fleischverzehr auf der Erde wird sich die Methanmenge in der Atmosphäre dagegen auch auf einem konstanten Wert einpendeln. Gegen gelegentlichen Verzehr von (Bio)Fleisch kann man also aus Klimaaspekten eigentlich nicht viel haben. Aus anderen Aspekten natürlich schon.

OT:

Verstehe ich nicht ganz. Ob das CO2 in der Atmosphäre jetzt aus Kühen kommt, oder fossilen Brennstoffen, ist doch egal, wenn es erst in der Atmosphäre ist. Wie ist die Argumentation, dass das Kuh CO2 nicht problematisch ist? Wenn zunächst mal davon ausgegangen wird, dass der Fleischkonsum konstant sei.

Bindet das Gras auf der Weide weniger CO2, wenn es nicht gefressen wird? Ich dachte, dass das CO2 bei der Fotosynthese der Pflanzen gebunden wird. Fotosynthese wird aber doch auch betrieben, wenn die Weide nicht gefressen wird, oder?

Bearbeitet von SouthWest
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Am 13.2.2021 um 22:47 schrieb T-Travel:

Ob das CO2 in der Atmosphäre jetzt aus Kühen kommt, oder fossilen Brennstoffen, ist doch egal, wenn es erst in der Atmosphäre ist.

OT:

Nein, es ist nicht egal.

Kühe futtern Gras. Das Gras speichert Kohlenstoff, der durch Photosynthese aus Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre entnommen wurde. Ein Teil des Kohlenstoffs wird im Kuhmagen in CO2 und Methan (CH4) umgewandelt und ausgerülpst. Das Methan wird im Laufe eines Jahrzehnts durch eine Reihe von photochemischen Reaktionen auch zu CO2 umgewandelt. Dieses CO2 kann dann wieder von Pflanzen aufgenommen werden, und der Zyklus wiederholt sich.

Wir haben es hier also mit einem Kreislauf zu tun. Wenn der Mensch das Gleichgewicht der Natur nicht stört (zB durch Trockenlegen von Mooren, Abholzen von Wäldern, vermehrter Fleischproduktion durch mehr Kühe und so weiter), dann erhöht sich die Menge an CO2 in der Atmosphäre nicht, selbst wenn die vorhandenen Kühe rülpsen. Das haben sie schliesslich schon immer gemacht.

Die fossilen Brennstoffe sind entstanden aus Wäldern und Kleinstlebewesen, die in früheren Erdzeitaltern existierten. Sie wurden im Verlauf der Jahrhunderte zu Kohle, Erdgas und Erdöl. Heutzutage verbrennen wir fossile Brennstoffe, um daraus Energie zu gewinnen. Dies setzt den Kohlenstoff frei, den die Pflanzen vor Jahrmillionen aus der Atmosphäre aufgenommen und gespeichert haben. Dabei verbindet er sich mit Sauerstoff und das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) entsteht.

Aus Pflanzenresten in einem Sumpf wird sum Beispiel erst Torf, dann Braunkohle und schließlich Steinkohle. Das ganze dauert aber aber eine Ewigkeit. Die Kohlevorkommen in Europa sind mehrere Hundert Millionen Jahre alt. Wir verfeuern das ganze Zeug nun in nur ein paar 100 Jahren! Dieses CO2 kommt also zusätzlich in die Atmosphäre.

Am 13.2.2021 um 22:47 schrieb T-Travel:

Bindet das Gras auf der Weide weniger CO2, wenn es nicht gefressen wird? Ich dachte, dass das CO2 bei der Fotosynthese der Pflanzen gebunden wird. Fotosynthese wird aber doch auch betrieben, wenn die Weide nicht gefressen wird, oder?

OT: Auch wenn keine Kuh das Gras frisst, so stirbt das Gras im Herbst und Winter ab, und setzt dabei dann ebenfalls einen Teil des darin gespeicherten Kohlenstoffs als CO2 frei. Auch Methan kann durch Verrottungsprozesse entstehen. Ein anderer Teil der abgestorbenen Pflanzen wird zu Humus. Humus ist ein sehr guter Speicher von Kohlenstoff. Wenn die Humusschicht dicker wird, dann entnimmt man effektiv CO2 aus der Atmosphäre. Ganz unabhängig davon ob da nun Kühe grasen oder nicht.

Bearbeitet von SouthWest
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