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Ultraleicht Trekking

Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung


Stromfahrer

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@Stromfahrer: Vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht iterativer Herkunft ;-)

War gerade auf einem Bikepacking-Trip in Schottland/Cairngorms und würde sehr gern unabhängiger von der Steckdose und auch gern weiterhin den Dynamo vermeiden. Ich habe das Lixada am 14.05. bestellt (Amazon) und es soll am 4. - 13. Juni eintreffen. Dann kann ich meine eigenen Erfahrungen machen. Bin sehr gespannt.

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vor einer Stunde schrieb Onlyselter:

Bikepacking-Trip in Schottland/Cairngorms und würde sehr gern unabhängiger von der Steckdose und auch gern weiterhin den Dynamo vermeiden. 

Also gegen den Dynamo zieht ein 5-Watt-Panel in Schottland immer den Kürzeren. Du wirst dort wetterabhängig nur 30 bis 50% dessen ernten, was hierzulande damit möglich ist.

Wenn du deinen Stromverbrauch maximal minimierst, dann geht das nach meiner Erfahrung auch im Norden. Ich selbst würde inzwischen aber im Norden eher 10 Wp an Leistung einpacken, weil ich die Entscheidung für oder gegen einen Nutzen (Navigation, Foto, Video, Tagebuch, Datentransfer) nicht von der Verfügbarkeit von Strom abhängig machen will.

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Sicherlich hast Du recht, obwohl ich Glück mit dem Wetter hatte und damit genügend Sonne für gute Erträge.

OT: Mir wurde von "Einheimischen" bestätigt, dass die Cairngorms generell trockener als z.B. die Küstenregionen sind und damit nicht repräsentativ für Schottland. Teilweise bin ich auch auf Pässen unterwegs gewesen, wo eigentlich nur noch schieben über lange Zeit angesagt war... (z.B. Lairig Ghru). Wandern wird mir dabei immer sympathischer und ein Dynamo braucht auch eine gewisse Geschwindigkeit ;-).

Ein guter Dynamo wiegt rund 400 gr. und auch hier wäre eine Powerbank zum speichern sinnvoll, das wird schon recht schwer. Am Ende muss jeder sein System, entsprechend den eigenen Anforderungen, (iterativ) finden.

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vor 9 Stunden schrieb Onlyselter:

und auch hier wäre eine Powerbank zum speichern sinnvoll, das wird schon recht schwer. Am Ende muss jeder sein System, entsprechend den eigenen Anforderungen, (iterativ) finden.

Was man leicht übersieht: Im Norden (was vom Einstrahlwinkel etwa dem hiesigen Spätsommer bis Herbst entspricht) kannst du seltener direkt vom Panel ins Smartphone laden, weil der Strom nicht ausreicht (d.h. unter 500 mA liegt). Manche Smartphones (wie das iPhone) laden dennoch, zeigen das jedoch nicht an. Eine PowerBank hingegen nimmt i.d.R. auch unter geringen Strömen Leistung auf.

Soll heißen: Im Norden ist eine PowerBank als Puffer immer sinnvoll. Bei der Ernte zählen Zeit und vor allem Fläche.

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Vielen Dank @Stromfahrer!

ich habe mir jetzt ein 150 g, Solar-Not-Pack zusammengestellt.
Bei einem Test hinter Fensterglas, lies sich ein Sony Akku np-fw50, innerhalb eines (Sonnen) -Tages laden.
Mal sehen ob es auch im Ziplock funzt ...

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LG. -Wilbo-

 

 

Bearbeitet von wilbo
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OT:

Ich werf mal diesen Dynamo als Luxus Variante in 150g in die Runde, damit die 400g Dynamogewicht nicht so stehen bleiben.

http://www.velogical-engineering.com/velogical-felgendynamo---standard-fahrrad-dynamo---leichtlauf-gewicht-effizienz

Mit einer Bastellösung sollte da auch gut was zu schaffen sein.

http://www.forumslader.de/forumslader-fuer-velogical/

Ich habe das leider so nicht in Betrieb, kann es also nicht bestätigen -> alles nur Theorie, aber den Forumslader Werten und Tests sollte man schon vertrauen können. Vielleicht haben die Leute im rad-forum Erfahrungen, da wurde der mal thematisiert.

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vor 3 Minuten schrieb entenjoke:

Hallo und vielen Dank für die vielen tollen Fakten.

Kann man mit dem SunnyBAG PowerTAB auch zwei Geräte gleichzeitig laden (Smartphone und GPS)? Oder bringt ein Tag mit durchschnitlichen  Sonnenlicht nicht genug Ladekapazität für zeigt "Abnehmer"?

Ich sollte erst mal lernen mein Smartphone zu bedienen....nicht zeigt Abnehmer. ..sondern.....  !zwei Abnehmer!....war gemeint...

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OT: @entenjoke: Du kannst deinen Eintrag 24 h lang bearbeiten und solche Fehler einfach korrigieren.

vor 2 Stunden schrieb entenjoke:

Kann man mit dem SunnyBAG PowerTAB auch zwei Geräte gleichzeitig laden

Jain. Es hat nur 1 USB-Ausgang. Wenn du ein Y-Kabel benutzt, geht das, solange der Ladestrom von 1,5 A für beide Abnehmer zusammen ausreichend ist. Schneller als nacheinander laden die da voraussichtlich nicht.

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Ich hab mir die kleine Xoro auch mal bestellt. Das Teil hat sogar noch ein kleines Fach für einen Lightning-USB Adapter :wub:

@Stromfahrer: „glimmt“ die blaue LED bei dir auch dauerhaft? Habe sie geladen und keinen Verbraucher dran. Der „Standby-drain“ bei wird sicher nicht hoch sein, aber vorhanden...

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vor 21 Minuten schrieb Zippi:

„glimmt“ die blaue LED bei dir auch dauerhaft? 

Nein, nur beim Laden/Entladen.Sie ging an, sobald ich (auch nur) dem Lightning-Adapter oder einen anderen Widerstand angeschlossen habe und nach ca. einer Minute wieder aus, wenn keine weitere Last folgte.

Mein oben beschriebenes System ist aber beim letzten Treffen in andere Hände gegangen, kann derzeit nicht zweittesten.

Bereite gerade Lösung 6 vor. :-) 

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Am 25.5.2018 um 09:15 schrieb Zippi:

Dann muss meine wohl einen Defekt haben.

Klingt für mich auch so. Ich habe die nicht nach Qualität oder guten Reviews ausgesucht, sondern schlicht nach der Bauhöhe gewählt und auf den Einschub für den Lightning-Adapter geachtet. Habe auch nur eine bestellt (häufiger bestelle ich zwei um die Varianz der Produktion zu sehen und staune dabei mitunter nicht schlecht).

Es gibt aber ähnlich Flache mit Markenqualitätsanspruch, die ich aber nicht getestet habe. Wenn du die Lösung mit dieser PowerBank-Kapzität als ausreichend erachtest, dann würde ich wohl A-Ware wählen.

Am 25.5.2018 um 09:15 schrieb Zippi:

Welchen Speichertyp beinhaltet deine neue Lösung denn? Hast du etwas noch leichteres gefunden?

Nein, nicht leichter. Aber eine gute, schön flache Mischung: 6 Ah, sehr flach, 136 g, fliegt aus dem Programm weil nur Lightning-Eingang, daher derzeit nur 11,90 Euro. Und ich hatte den 10 Euro-Gutschein. :-)

Das flache Format gefält mir allgemein und für den hier diskutierten Zweck sehr gut:

  • Maße stimmen fast: (Breite 57 mm statt 52 mm).
  • Gewicht 136 g stimmt.
  • Sie kann mit bis zu 2 A geladen werden. Das ist prima für Solarpanels und für mein kommendes Testsetup.
  • Sie lädt intelligent und passt den Ladestrom bei meinen bisher drei getesteten Geräten an das Mögliche an (ist aber kein QC 3.0), dass kann ich bereits bestätigen.

Ich messe die gerade erst durch, daher will ich noch nicht mehr dazu sagen.

Zitat

Update 2018-07-25 zu der hier genannten PowerBank: Die Firmware schaltet die PB relativ schnell ab und ist schwer wieder einzuschalten. Infos hier.

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Für mein Lösung-6-Projekt benötige ich wieder ein Panel mit an der Schmalseite mittig angeordnetem USB-Ausgang, also ein Lixada aus Lösung 4. Falls jemand im Zuge eigener Versuche so eines (intakt, versteht sich) hat und selbst lieber eine wasserabweisende Anordnung nach unten hätte, tausche ich gerne mein frisch beschafftes, neuwertiges, durchgemessenes, intaktes und nicht modifiziertes Panel vom Typ aus Lösung 5. Dann bitte PN. Damit das hier weitergeht. :-)

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Schade, am Fr. kam das ChinaPanel aus Lösung 5 . Ohne deine Versuche hätte ich es nicht näher betrachtet,  ;-) -  aber es stellt sich als durchaus brauchbar heraus. Die Leistung ist natürlich begrenzt, aber innerhalb dieser Grenzen schlägt es sich wacker.

Was ich bemängele ist, das der USB-Ausgang bei Last auf ca. 4,2V im Schnitt abfällt (Test Sa und So) , da aber stabil bleibt. Am Sa brachte es über 3 Stunden am Nachmittag immerhin 7,5 Wh.

 

Danke für deine Tests und das Mitteilen hier!

 

PS. weiß jemand, wo man eine kleines, konfigurierbares MPPT-Modul bekommt oder welcher Chip (auch möglichst gut konfigurierbar) dafür in Frage kommt?

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https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus

vor 1 Stunde schrieb kra:

Schade, am Fr. kam das ChinaPanel aus Lösung 5 . […] Was ich bemängele ist, das der USB-Ausgang bei Last auf ca. 4,2V im Schnitt abfällt.

Ich habe – nachdem ich ja mein in Lösung 5 beschriebenes Panel aus 2017 weitergereicht habe – mir für Lösung 6 zwei vom oben genannten „Hamburger“ bestellt und damit am Sonntag Ähnliches wie du gemessen:

  • 27.5., Kaiserstuhl (Sonnenwinkel ~25° aus dem Zenit,
    per Peilung mit dem Neigungsmesser des Smartphones gemessen -27°)
  • 13 Uhr (= Sommerzeit, Sonnenhöchststand)
  • Sonnig, aber nicht klar.
  • Panel rechtwinklig zur Sonne
  • Panelleistung 0,76 A @ 4,5 V (unter Verwendung einer Anschlussleitung mit entspr. Verlusten!)

TULF_MVPower-look-alike_w_Muker.thumb.jpg.e4d3d7b85e56405df955912c3cdacef3.jpg

Meine Erwartung waren 4,85 bis 5,1 V (also sauber in der USB-2.0-Spec) mit ~0,7 A gewesen. Das waren die Werte, die ich mit meinem 2017 verwendeten, optisch baugleichen Panel aus Lösung 5 mit dem Muker unter ähnlichen Bedingungen gemessen habe.

Die Leistung des neuen Panels passt also zu meinen Erwartungen, aber die Spannung nicht. Soweit meine Kenntnisse reichen, ist die niedrigere Spannung kein Problem (die USB 3.0-Spec lässt ja 4,45 V zu, also ±10%), solange nur eine PowerBank geladen wird. Auch mein iPad zeigte Laden an, wies das Zubehör aber rasch ab, wenn ich das Panel etwas verdrehte/verschattete. Der Spielraum ist also geringer.

Ich habe gerade mal genauer geschaut: USB 2.0 begrenzt den Ausgangsstrom auf 0,5 A. D.h., wenn ich beim Panel deutlich mehr zulassen möchte, dann muss ich USB 3.0 anwenden. In dem Fall darf die Spannung sich innerhalb des größeren Bereichs von ±10% bewegen. Zumindest meine beiden kürzlich neu beschafften Lösung-5-Panels erfüllen also USB 3.0. Es bleibt aber das Problem, dass Apple-Geräte nach unten hin evtl. „Dieses Zubehör wird nicht unterstützt“ melden (aber witzigerweise dennoch weiter geladen werden).

Mein Fazit: Offenbar war mein 2017er-Panel aus Lösung 5 noch USB 2.0, ohne dessen Strom-Limitierung zu beachten. Dafür (PowerBank-Laden) ist das neuere Panel uneingeschränkt nutzbar, aber für direktes Laden ins Smartphone wäre m. E. eine in der 5%-Toleranz von USB 2.0 liegende Spannung besser. Ich nehme gerne technisch versierten Widerspruch entgegen. Die von @kra gemessenen 4,2 V (ohne dessen genaue Messbedingungen zu kennen) sind allerdings außerhalb der Spec.

Für meinen (noch nicht näher beschriebenen) Lösung-6-Ansatz geht es problemlos, allerdings benötige ich nur eines der beiden Panels, das andere muss einen 90° zur Seite gehenden USB-Anschluss haben.

Bearbeitet von Stromfahrer
Korrektur zur Spannungsbewertung USB; Bild ergänzt
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@finges, vielen Dank für den Link. Der ist sehr interessant. Ich schau ihn mir mal in Ruhe an.

@Stromfahrer, bei Geräten (nicht nur) aus China gebe ich nicht viel auf die USB-Spec. Das einzige, was eingehalten wird ist das Steckerbild ;-). Ich denke sie sind dort ziemlich schmerzfrei,  welche Spannungen geliefert werden (höchstens die Obergrenze so in etwas wird eingehalten, weil damit Schaden angerichtet werden kann). Im Standard vorgesehene Schutzschaltungen auf der Gegenseite werden selbstverständlich in das Sicherheitskonzept einbezogen ;-(....

Ich hab das Hamburg-Panel gerade draußen liegen, nur das Ablesen des Muker ist bei Sonne und meinen Augen ein Problem...

Edit: aktuell ~4,7V bei ca. ~0,73 A - passt (49°57' N, 10°07' O, 450m Höhe)

Edit2 - mit ca. 35cm USB Verlängerung, da der Platz am Panel nicht zum Einstecken des Muker reicht... 

Bearbeitet von kra
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  • 4 Wochen später...

Ich hab mir jetzt auch das kleine A5-Panel gekauft. Ich finde es ja schon erstaunlich, dass das gute Stück selbst dann noch lädt, wenn die Sonne hinter Wolken verborgen ist. Nicht viel, aber so, dass nach 4 Std ohne Nachführen (also einfach schräg auf den Balkontisch gelegt) mein Smartphone von 10 auf 40% geladen werden konnte (die Powerbank hatte ich vorher komplett geleert).

Dann fiel mir auf: wenn ich mit Sonnenschirm laufen will, kann das gute Stück keine Sonne einsammeln, wenn es auf dem Rucksack befestigt ist. Jetzt bin ich auf diese Idee gekommen:

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Soweit erst einmal als grobe Idee. Müsste ich natürlich noch ausbauen. Ein Vorteil: Ich könnte beim Laufen, wenn sich die Richtung ändert, ganz einfach den Schirm ein bisschen drehen, und schon gibts wieder Strom.

 

 

Bearbeitet von cafeconleche
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Ich hab mir jetzt auch das kleine A5-Panel gekauft. Ich finde es ja schon erstaunlich, dass das gute Stück selbst dann noch lädt, wenn die Sonne hinter Wolken verborgen ist. Nicht viel, aber so, dass nach 4 Std ohne Nachführen (also einfach schräg auf den Balkontisch gelegt) mein Smartphone von 10 auf 40% geladen werden konnte (die Powerbank hatte ich vorher komplett geleert).
Dann fiel mir auf: wenn ich mit Sonnenschirm laufen will, kann das gute Stück keine Sonne einsammeln, wenn es auf dem Rucksack befestigt ist. Jetzt bin ich auf diese Idee gekommen:
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Soweit erst einmal als grobe Idee. Müsste ich natürlich noch ausbauen. Ein Vorteil: Ich könnte beim Laufen, wenn sich die Richtung ändert, ganz einfach den Schirm ein bisschen drehen, und schon gibts wieder Strom.
 
 

Gibt es einen Link zu dem Panel?
LG


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    • Von Hunding
      Aus China hatte ich mir kürzlich ein Outdoor-Solarpanel gekauft, und zwar zum Preis von knapp 30 Dollar und somit gerade noch innerhalb der Einfuhr-Freigrenze (reichlich 26 Euro). Es liegt jetzt auf meinem Balkon in der prallen Sonne (11 Uhr MESZ), und ich messe:
      5,08 Volt
      1,20 Ampère
      = 6,1 Watt
      Gewicht: 458 Gramm (mit einem von zwei Karabinern)
      Maße, aufgeklappt: 58 cm x 26 cm
      Gestern, bei sehr trübem Wetter, kam ich in den Stunden der guten Tageshelligkeit auf 4,8 Volt und 0,3 Ampère (1,4 Watt).
      Das Gerät hat zwei USB-A-Anschlüsse, mit beiden gleichzeitig habe ich noch nicht experimentiert.
       

    • Von ChristianS
      Moin zusammen,
      anders als sonst bei meinen Projekten möchte ich mal mein MYOG-Solarpanel-Projekt als work-in-progress vorstellen.
      Es ist also noch nicht fertig und ich weiß auch noch nicht, ob es am Ende wirklich was wird.
      Mit den so käuflich zu erwerbenden Produkten für unseren Einsatzzweck bei Trekkingtouren bin ich nicht zufrieden. Die hochpreisigen, leistungsfähigen Panels sind zu schwer, die kleinen relativ leichten zu leistungsschwach. Im letzten Sommer bin ich zwar ganz gut mit einem kleinen 5V-"10Watt"-China-Panel + 5000mAh Powerbank gefahren, aber mehr als einen Regentag konnte die Lösung trotz gemäßigter Smartphone-only Nutzung nicht versorgen.
      Also: Selbermachen. Doppel so groß wie die 5V-China-Panels mit den 2 Sunpower-Zellen, also 4 Sunpowerzellen sollen es werden. Auf Ebay wurde ich fündig und habe kurzerhand 10 Sunpowerzellen C60 bestellt. So sehen die aus:

      Vorderseite

      Rückseite
      Da jede Zelle je nach Last und Bestrahlungsintensität so 0,4 bis 0,7V hat, muss ich die 4 Zellen in 12 Stücke zerteilen, um dann durch Reihenschaltung der 12 Zellen eine für die Ladeschaltungen kompatible Nennspannung von 6V zu haben. Also jede Solarzelle in 3 Teile teilen, zum Glück passt das auch mit der rückseitigen Verschaltung der Zellen.
      Das Zerteilen habe ich erst mal per Cutter, dann per Schere und Glasschneider probiert, aber jede Methode beschädigt die super empfindlichen Zellen. Schließlich hatte ich Erfolg mit der Methode Mini-Trennschleifer, die ich im Internet gefunden hatte:

      Mit einem Dremel, Mini-Diamant-Trennscheibe und Führungsvorrichtung konnte ich die Zellen einigermaßen gut teilen. Es gab aber viel Ausschuss...
      Als nächstes habe ich die Zellen auf einer Pappe als Unterlage angeordnet und die Verbindungsstellen schonmal mit Lötzinn benetzt:

      Im nächsten Schritt habe ich die einzelnen Stücke mit Klebebandstückchen fixiert und die Einzelzellen mit diesen dünnen Nickelbändern verbunden. So sieht das dann von oben aus:

      Um nun vor dem Laminieren des Panels möglichst alle Löt- und Verschaltungsfehler auszuschließen möchte ich das Konstrukt mal in die Sonne halten und die Gesamt- und Einzelspannungen messen. Dafür habe ich mir eine kleine Konstruktion aus zwei Plexiglasresten und Holzlatten gebaut, auf die das Provisiorium wieder mit Klebeband vorsichtig fixiert wurde:


      So kann ich das Ganze jetzt in die Sonne halten und von hinten die Zellspannungen messen.
      Fehlt gerade nur noch die Sonne...
       
      Wenn alles in Ordnung ist, geht es im nächsten Schritt an den Laminataufbau!
      to be continued
    • Von Stephanie
      Hallo Zusammen, 
      es geht um das Thema Solar-Panels. Da auch ich es leit bin, von Steckdose zu Steckdose zu laufen, würde ich bei meinen zukünftigen Wanderungen gerne unabhängiger sein. 
      Gesucht wird eine Kombination aus Solar-Panel und einer 10.000mAh Powerbank. Einsatzgebiete sind verschieden von Wüste bis Regengebiete (PCT). Es soll sich um ein verlässliches Gerät handeln was mich im Einsatz bei Long-Distance-Trails nicht bereits nach wenigen Wochen/Ladungen im Stich lässt. Möglichst leicht ist natürlich selbstverständlich
      Ich weiß, dass es hierzu auch schon einige Beiträge gibt und habe mich brav den Morgen durch das Forum gelesen bin aber leider noch zu keinem adäquaten Produkt gekommen. @Stromfahrer dein Beitrag über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromversorgung war wirklich der Hammer, herzlichen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die darin investierte Zeit! Von diesem Beitag inspiriert, habe ich mich nun auch für das Modell Solar-Panel und Powerbank entschieden, weiß aber ehrlich gesagt nicht, welche Produkte/Marke ich wählen soll. Alle hier im Forum genannten Produkte haben teilweise nur medium-gute Bewertungen im Netz bzw. Amazon. Der Preis spielt keine große Rolle, da mir Qualität wirklich wichtig ist und ich wie gesagt nicht mitten in der Sierra ohne Strom dastehen möchte. Als Endgerät soll ein Samsung S20 täglich geladen werden. Die Powerbank gilt lediglich als Backup, sollte das Sonnenlicht/Tageslicht mal nicht ausreichen um mein Smartphone zu füllen. Ich würde ungerne darauf verzichten, weil ich mir wirklich sicherer damit fühle. 
      Mir viel folgendes Produkt ins Auge: SunnyBAG Leaf PRO: https://www.amazon.de/SunnyBAG-Leaf-2018-leichteste-Solarpanel/dp/B07CN5K8JK/ref=psdc_1385092031_t1_B01M1L3ELC
      Ich fand die Größe, Design (mit den vier Befestigungsmöglichkeiten) und die Tatsache, dass es biegbar ist ganz praktisch. Aber auch hier sind mir die letzten negativen Bewertungen mit Verweiß auf einen schlechten Kundenservice aufgefallen. Nun zu meiner Frage: Mit welchen Solar-Panel habt ihr bereits dauerhaft gute Erfahrungen gemacht und könnt es guten Gewissens empfehlen? Sind vielleicht hier Thruhiker die einen gesamten Fernwanderweg mit so einem Ding durchgelaufen sind und auch nach 4-6 Monaten noch begeistert sind?
      Ihr habt mir bei all meinen Anliegen immer sehr weiter geholfen und mir die ein oder andere Entscheidung abgenommen, daher freue ich mich auch diesmal sehr über zahlreiche Antworten und Berichte. 
      Danke und liebe Grüße, Steffi
      P.S. Bitte mit technischer Aufklärung für Dummis  Elektronik ist jetzt nicht soooo ganz mein Fachgebiet
    • Von Ultralight82
      Hallöchen, habe wie versprochen mal alles ausgemessen und komme ohne viel Schwafelei zu den Technischen Daten :

      Gewicht inkl des Kabels : 117g

      Kapazität laut Hersteller: 5000mha
      Kapazität gemessen : 3139mha sind bis Abschaltung der Powerbank verfügbar

      Anmaßung in mm:  92x64x12
      Anschlüsse: 2x USB 1x mit1A Ladestrom
      1x mit 1,5A Ladestrom
      Doppelkabel mit micro USB  sowie USB type c Ladenschluss der Powerbank ist ebenfalls mit beiden der oben genannten Anschlüsse möglich und geht zügig von statten. 
      Fazit: nicht ganz wie versprochen aber dennoch gut. 
      Mein Einsatzgebiet:
      Die Powerbank wird auf Tagestouren oder einfachen Overnightern mit dabei sein. 
      Herzlichen Dank für eure Zeit und ich hoffe geholfen zu haben. 
    • Von DonCamino
      Stromfahrer hat diesen Beitrag moderiert: Hinweis: Dieser Faden entstand als Ausgliederung des Fadens Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung.
      Hallo zusammen,
      Achtung Voll-Laie!
      Ich kapiere das ganze Strom-Thema überhaupt nicht.
      ich würde gerne ausschließlich mein Smartphone z.B. mit dem super leichten Folomov A1 Ladegerät und einem AA-Akku laden (z.Zt. Xiaomi Mi A1 (3080 mAh Akku)).
      Einfache? Frage: geht das mit dem Folomov A1 Ladegerät und einer hier angesprochenen AA 18650? Das soll nur ein (sehr leichtes) Backup sein in der Zivilisation und keine Überlebenslösung für die Wildnis. Wenn das nicht geht, welche ähnlich leichte, preiswerte Alternative (ich hab gelesen, ich kapier das meiste technisch nicht  :-/ ).
      Danke für Tipps
      DonCamino
       
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