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Ultraleicht Trekking
cluster

Leichte Hardshell für die Alpen

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Hallo,

momentan überlege ich mir diese Hardshell zu holen (<200g), da sie lokal bei uns im Angebot für 156€ ist.

https://www.bergzeit.de/magazin/dynafit-transalper-3l-jacke-im-test/

Da meine aktuelle Hardshelljacke 750g wiegt und auch nur mit sowas Erfahrung habe muss ich mal wieder mit der Frage nerven: Kann das was? Gibt es ähnlich günstige Jacken für diesen Einsatz?
Danke schonmal :)

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Weiß ich und gerade eben nochmal benutzt, für den Fall dass ich was übersehen hab'. Aber der relevanteste Such-Thread ist 3 Jahre alt und die Produkte gibt's zum großteil nimmer. Die Dynafit Transalper 3l Regenhose ist sehr beliebt hier (ich werte das eher positiv). Eine dieser Jacken hat für 70€ mal den Besitzer gewechselt (ich werte das eher negativ).

Ich komm von einer Jacke: die recht stabil und schwer konstruiert ist. Rucksack-Abrieb ist hier nicht so das Thema. Auch hat meine Jacke eine Kordel für die Kapuze.

Ich will einfach nix übersehen, is halt nicht wenig Geld.

 

edit: Die Helium II von Outdoor Research (gelesen hier im Forum) klingt ganz gut, sieht aber nicht wie eine Hardshelljacke aus und soll auch dementsprechend weniger atmungsaktiv sein.

bearbeitet von cluster

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für was konkret brauchste die jacke und was ist ihr anforderungsprofil? weil alpenvorland heißt ja gemütlich auf forstpisten im flachen schlendern bishin zum knackigen anstieg auf fast 2000m hoch - klettersteig und ausgesetztes terrain ggf. und inklusive.

ich persönlich habe klassische hardshell jacken aus meinem set-up geschmissen: zu teuer und halten meistens eh nicht das was sie versprechen (an performance und haltbarkeit) und sind dazu noch unflexibel.

ich frage deshalb ob du mit einer wilden mischung aus fleece, windjacke und billo-regenjacke/poncho/schirm nicht besser bedient bist...

macht die entscheidungsfindungs nicht einfacher -sry ;)

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vor 32 Minuten schrieb effwee:

für was konkret brauchste die jacke und was ist ihr anforderungsprofil? weil alpenvorland heißt ja gemütlich auf forstpisten im flachen schlendern bishin zum knackigen anstieg auf fast 2000m hoch - klettersteig und ausgesetztes terrain ggf. und inklusive.

ich persönlich habe klassische hardshell jacken aus meinem set-up geschmissen: zu teuer und halten meistens eh nicht das was sie versprechen (an performance und haltbarkeit) und sind dazu noch unflexibel.

ich frage deshalb ob du mit einer wilden mischung aus fleece, windjacke und billo-regenjacke/poncho/schirm nicht besser bedient bist...

macht die entscheidungsfindungs nicht einfacher -sry ;)

Also 2000m und mehr sind bei mir keine Seltenheit. Es wäre natürlich auch fein so ein Leichtgewicht auf ner Hochtour mitzuhaben... Im Winter würde ich in jedem Fall zur schwereren Jacke greifen. Die ist bereits 6000m erprobt und da hab ich einfach mehr Vertrauen.

Das ist mein aktuelles Jacken-Lineup: https://lighterpack.com/r/4eqvtn
abgesehen von ein paar anderen Jacken, die aber eher Freizeitjacken sind ;-)

bearbeitet von cluster

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Bin schon öfter um diese Jacke bei Decathlon herumgeschlichen: https://www.decathlon.de/p/lauf-regenjacke-wasserdicht-kiprun-light-herren/_/R-p-188671?mc=8489257&c=SCHWARZ

Komplett verklebt mit sehr hoher Atmungsaktivität, laut Hersteller 170g, für 55€. Dauerhafte Rucksacktauglichkeit wohl eher fraglich. Vielleicht testest du sie mal? :-D

bearbeitet von JamesRandi

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vor 56 Minuten schrieb JamesRandi:

Bin schon öfter um diese Jacke bei Decathlon herumgeschlichen: https://www.decathlon.de/p/lauf-regenjacke-wasserdicht-kiprun-light-herren/_/R-p-188671?mc=8489257&c=SCHWARZ

Komplett verklebt mit sehr hoher Atmungsaktivität, laut Hersteller 170g, für 55€. Dauerhafte Rucksacktauglichkeit wohl eher fraglich. Vielleicht testest du sie mal? :-D

Interessantes kleines Teil :)

vor 12 Minuten schrieb ULgäuer:

Atmungsaktivität ist überbewertet. Wichtiger sind Belüftungsmöglichkeiten wie Achselreißverschlüsse. Und dass man nicht sowas wie Gore Tex Shakedry unter einen Rucksack anzieht.

Ich schwitz unter jedem Material, atmungsaktiv oder nicht. Ponchos gehn bei mir zB gar nicht, das klebt nach einiger Zeit nur noch an der Haut :(

Jedenfalls hab ich mit der McKinley Tetford da schon eine recht gute Jacke zum Vernünftigen Gewicht. Die hat eine gute Belüftung. Leider ist es auch meine tägliche Fahrradjacke und daher leidet die Membran schon etwas (trotz Erneuerung).

bearbeitet von cluster

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vor 19 Minuten schrieb ULgäuer:

Atmungsaktivität ist überbewertet. Wichtiger sind Belüftungsmöglichkeiten wie Achselreißverschlüsse. Und dass man nicht sowas wie Gore Tex Shakedry unter einen Rucksack anzieht.

OT: Das stimmt in Hinblick auf die allermeisten Membranen, zumindest solange kein Innen-Außen-Temperaturgefälle vorliegt. Die Polartec Neoshell soll ja anders funktionieren, ist aber hierzulande kaum noch zu bekommen.

Nichts desto trotz hat das verlinkte Decathlon-Modell sowohl Unterarmbelüftungen, als auch eine Rückenbelüftung. 

 

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vor 6 Minuten schrieb JamesRandi:

Nichts desto trotz hat das verlinkte Decathlon-Modell sowohl Unterarmbelüftungen, als auch eine Rückenbelüftung. 

Ein Leichtjacke für Läufer. Lässt darauf schließen, dass man keinen Rucksack drüber tragen sollte.

Ich habe eine leichte Regenhose von Inov8, die aus einem ähnlichen Material ist und lediglich 86g wiegt. Die ist sehr sehr dünn und ich würde das Material lieber keiner mechanischen Belastung aussetzen wollen. Wandern auf Wegen, kein Problem. Durchs Unterholz oder an der Felswand aber könnte das Ende dieser Ausrüstung bedeuten.

Ähnlich zu Goretex Shakedry muss man den Rucksack wenn dann drunter tragen. Mit einem kleinen Laufrucksack kein Problem beim entsprechenden Schnitt. 40+ Liter Wandersack...Computer says No!

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vor 24 Minuten schrieb cluster:

Ich schwitz unter jedem Material, atmungsaktiv oder nicht. Ponchos gehn bei mir zB gar nicht, das klebt nach einiger Zeit nur noch an der Haut :(

Vielleicht wäre ein Schirm dann für Dich die richtige Wahl. Atmungsaktiver wird's jedenfalls nicht.

Ponchos sind eigentlich recht gut in Sachen Belüftung. Man muss halt vielleicht aktiv etwas mitmachen, dass sich der Dampf nicht staut. Aber gegen Schwitzen bei starker körperlicher Betätigung bei hohen Temperaturen (über 20°C) ist (noch) kein Kraut gewachsen, außer vielleicht einfach im Merino-Baselayer zu bleiben und alles weitere einfach zu akzeptieren.  

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Ich muss Effwee zustimmen und du solltest je nach Anforderung unterscheiden. Ich habe mich nämlich ebenfalls von Hardshelljacken beim Wandern in den Bergen entfernt. Du solltest für den Tag jeweils den aktuellen Wetterbericht kennen und entweder bei schlechten Wetter gar nicht gehen oder es ist so wenig "Regen" das es eh nicht stört. Daher habe ich bei den meisten Touren zwischen 2000-3000hm diese Jacke dabei:

https://www.decathlon.de/p/regenjacke-naturwandern-nh100-raincut-herren/_/R-p-5332?mc=8300326&c=SCHWARZ

(In L wiegt Sie glaube ich 200g und für den Preis darf Sie auch gerne mal kaputt gehen! Ist aber in 2,5 Jahren noch nicht passiert.

Für alpine Klettertouren nehme ich stehts meine Haglöfs Spitz II(ca. 450g). Allerdings habe ich da eine andere Anforderung an die Regenjacke.

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Am 16.8.2019 um 13:09 schrieb cluster:

Interessantes kleines Teil :)

Ich schwitz unter jedem Material, atmungsaktiv oder nicht. Ponchos gehn bei mir zB gar nicht, das klebt nach einiger Zeit nur noch an der Haut :(

Jedenfalls hab ich mit der McKinley Tetford da schon eine recht gute Jacke zum Vernünftigen Gewicht. Die hat eine gute Belüftung. Leider ist es auch meine tägliche Fahrradjacke und daher leidet die Membran schon etwas (trotz Erneuerung).

Ich hatte die Jacke auch schon mal im Laden an und hatte das Gefühl sie ist aus dem selben Stoff wie die billigen rockbros Regenjacken von Ali. Hatte dann mal eine Frage über die Webiste gestellt. Die Antwort irritiert mich etwas, da einlagige Materialien meist keine Membran haben ;) 

5DDAA275-B49D-4FFA-ACF8-9464B4049EEA.thumb.png.ba883e030cd97f67898f38521829647f.png

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Hallo Zippi! Das verstehe ich nicht, in deinem Zitat wird die McKinley Tetford (Intersport) erwähnt und du hast eine Antwort von Decathlon gepostet? Die bezieht sich dann aber auf eine andere Jacke, ich nehme an die Raincut oder die weiter oben erwähnte Kiprun Laufjacke, oder? Schöne Grüße Alex

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vor einer Stunde schrieb alex wiesboeck:

Hallo Zippi! Das verstehe ich nicht, in deinem Zitat wird die McKinley Tetford (Intersport) erwähnt und du hast eine Antwort von Decathlon gepostet? Die bezieht sich dann aber auf eine andere Jacke, ich nehme an die Raincut oder die weiter oben erwähnte Kiprun Laufjacke, oder? Schöne Grüße Alex

Grüß dich, 

in dem Post hatte er weiter unten auch was zu der Laufjacke von decathlon gesagt. Das ist aber nicht mit im Zitat aufgetaucht. Sorry für die Verwirrung. Wie du in dem Screenshot siehst geht es um die decathlon laufjacke. 

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Ich hatte die Kiprun Light von Decathlon. Hab sie wieder umgetauscht.

Gut war:

  • Sie hat riesige Belüftungsschlitze, so konnte man sie auch angenehm als Windjacke tragen. 
  • Leicht
  • Material wirkt stabil

Schlecht war:

  • Haupt-Reißverschluß ist nicht wasserdicht! (der für die Brusttasche schon!)
  • Sie hat einen komischen Schnitt, so dass sie an mit immer hochgerutscht ist. 
  • Die Kapuze, bzw. deren Schnur-Mechanismus ist doof. 

Jedenfalls war sie super als Windjacke und bei leichtem Regen. Als dann doch mal ein Tag kam, an dem es geschüttet hat bin ich richtig naß geworden. Einmal durch den Reißverschluß und durch das Wasser was am (hochgerutschen) Rücken gekommen ist. 

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vor 10 Stunden schrieb Wander Schaf:

vielleicht ist diese hier auch eine Alternative zu den genannten Modellen. Sie wiegt 158g (Größe M), ist billig, hält trocken. 

https://www.amazon.de/gp/product/B00E98T9WE/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1

Wie lange konntest du denn schon Erfahrungen damit sammeln ? 
 

Nachdem ich jetzt eine Rückzahlung für meine Hyper 100 bekommen habe, die kein halbes Jahr durchgehalten hat; (pfleglichst behandelt, ca 5 mal genutzt) werde ich der neuen Speedhiking Jacke  von Decathlon mal eine Chance geben. Da kann ich mir wenigstens sicher sein, dass es keine Probleme mit der Rückgabe gibt, falls sie nicht dauerhaft dicht ist. 
 

Klick

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vor 35 Minuten schrieb Zippi:

Speedhiking Jacke  von Decathlon mal eine Chance geben. Da kann ich mir wenigstens sicher sein, dass es keine Probleme mit der Rückgabe gibt, falls sie nicht dauerhaft dicht ist. 

Meinst die?

https://www.decathlon.de/p/windjacke-speed-hiking-fh500-helium-rain-herren/_/R-p-124825

 

Schön leicht, aber hält Regen nicht lange stand

2/5 • 31/07/2018

Windjacke Speed Hiking FH500 Helium Rain Herren blau in Benutzung seit 2 bis 8 Wochen

Ich habe die Jacke ob ihres geringen Gewichts gern eingepackt ins Tagesgepäck und bei Sprühregen und gegen Wind 2, 3 Mal getragen. Beim dritten Mal tragen hat sie einem Gewitterschauer von 15 Minuten leider nicht stand gehalten - es war kein stärker Platzregen, sondern stetiger Regen. So kann ich sie nicht für den primären Einsatz als Regenjacke empfehlen. Decathlon hat sie kulanterweise zurückgenommen. Danke dafür.

 

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vor 57 Minuten schrieb Zippi:

Wie lange konntest du denn schon Erfahrungen damit sammeln

Ich habe sie nun ca 4 Jahre in Gebrauch,  allerdings die letzten 1.5 Jahre mit GWC unterwegs.  Bis dahin war ich zufrieden. Sie hält dicht,  hat allerdings keine Belüftung. Da ich so oder so schwitze,  bockte mich das aber nicht 

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