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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 04.07.2018 in allen Bereichen

  1. Ups, ist ja völlig an mir vorbei gegangen: https://juliareda.eu/2018/07/artikel-11-13-entschluesselt/ https://netzpolitik.org/tag/leistungsschutzrecht/ https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Copyright-Reform-Auch-beim-Leistungsschutzrecht-Vorwuerfe-gegen-Kritiker-4098489.html usw. Wenn das alles so stimmt, wie es da steht, und morgen(!) so durchgewunken wird, dann wird es bald u.a. keine Foren mehr geben, da kaum ein Forumsbetreiber diese Forderungen erfüllen kann und/oder im Zweifel die Verantwortung nicht übernehmen will (denn er haftet für Verstöße der Nutzer). Hier gibt es eine Petition, die noch bis morgen unterzeichnet werden kann: https://www.change.org/p/stoppt-die-zensurmaschine-rettet-das-internet-uploadfilter Morgen kann es das EU-Parlament noch stoppen, also noch heute handeln!
    5 Punkte
  2. 12. Etappe: la máquina Ich lasse es heute ruhig angehen und, ohne mir schlechtes Gewissen machen zu lassen, von der Sonne wecken. Komme wie immer los, also gg. 10Uhr. Das Stück bis zum Bietsávrre ist mühselig, da hier stellenweise viel Schnee liegt und ich immer wieder tief versinke. Eigentlich wollte ich rechts am Rand des Sees entlang, aber ich finde an der Stelle, wo ich auf den See treffe, ein Angelloch und eine Scooterspur vor. Beides muss von heute Morgen sein. An dem Loch liegen nämlich interessanter Weise noch 5 Fische. Sie sind noch nicht richtig hart. Keine Ahnung warum die da liegen gelassen wurden. Ich zögere ein wenig, denn die letzten Tage waren ziemlich warm und ich weiß ja nicht, wie dick das Eis hier ist. Allerdings ist da ja schon jemand mit dem Scooter drüber. Anderseits fahren die ja so schnell, dass dünne Stellen für die weniger ein Problem sind. Ich messe die Eisdicke am Angelloch. Es sind locker 70cm. Ach was solls, ich habe keine Lust auf Tiefschnee am Rand des Sees. Ich marschiere los. Ich folge der Scooterspur, die direkt über den See führt. Es läuft sich sehr gut, aber der Weg ist lang und monoton. Ich richte den Blick nach unten, beuge den Oberkörper leicht nach vorn und nehme ordentlich Fahrt auf (zumindest gefühlt). Erstmals auf der Tour ist Abstoßen und Gleiten möglich. Jetzt kommt auch noch die Sonne raus. Ich muss anhalten und die Jacke ausziehen. Es fährt sich wie auf Schienen und ich komme mir wie eine Maschine vor Ich lasse mich nicht ablenken (auch nicht von den vielen Eisanglern, die hier unterwegs sind), aber irgendwann muss ich doch anhalten und ein paar Fotos machen. (Am Anfang ist es noch nicht so eindeutig, ob es heute schneien oder aufklaren wird.) (Doch mit der Zeit klart es auf und der Sluggá zeigt sich in voller pracht.) Am Ende des Sees ist ein kleines Dorf(?) Das hatte ich gar nicht erwartet, dass hatte ich der Karte gar nicht so entnommen. Von hier aus geht es auf einen gespurten und markierten Winterwanderweg. Es erinnert mich irgendwie an die ewig langen Highways durch das outback in Australien. Leider fährt es sich hier ein wenig beschissen, da es leicht uneben ist und die Ski nicht die Spur halten wollen. (Die Spur der 5 Belgier auf dem "Highway".) (Das Ziel zum greifen nah.) An dem Abzweig, wo dieser Weg auf den Kungsleden trifft, sehe ich schon von weiten eine große Gruppe jugendlicher vor dem Wegweiser posieren und rumspringen und ich kann sie schon rumkreischen hören. Willkommen in der Zivilisation. Das ist ein schneller und harter Einstieg. Ich passiere die Gruppe schnell und möglichst unauffällig. Das letzte Stück nach Saltoluokta ist der Horror. Es geht nur noch bergab. Mir schmerzen schon die Knien von den vielen Kantversuchen. Ich versuche große Kurven zu fahren, aber die Ski rutschen einfach seitlich in Hangrichtung hinunter anstatt in Fahrtrichtung quer zum Hang zu gleiten. Die große Gruppe von vorhin hängt mir auch schon dicht an den Fersen. Ich gebe es auf, schnalle die Ski ab und laufe das letzte Stück. Obwohl ich denke, dass ich einen guten Schritt drauf habe, überholt mich die Gruppe kurz vor dem Ziel. Da es an dieser Stelle so eng ist und ich nett sein will, trete ich an den Rand der Scooterspur. Da sacke ich mit einem Bein ein und die gehen einfach vorbei ohne mir hoch zu helfen. Da bin ich schon voll bedient! (Das ist das letzte Bild der Tour Aber irgendwie ein schöner Abschluss, wie auch immer es entstanden ist.) Ich kann mich gar nicht richtig freuen, als ich in Saltoluokta ankomme. Gefühlt tausende Jugendliche. Ich komme mir wie in einem Kinderferiencamp vor. An der Rezeption muss ich nicht lange überlegen, ich buche das komplette Luxuspaket: Einzelzimmer mit eigenem Bad und das Dinner. Das Zimmer ist sehr schön, aber von oben tönt lautstark Technomusik. Egal, ich breite erst einmal die ganze Ausrüstung im Trockenraum aus und springe unter die Dusche. Huuuuuuuuuuu, wie herrlich!!!! Darauf hatte ich mich schon seit sooo vielen Tag gefreut! Hach, herrlich! Danach checke ich die Anlage ab und erkunde die nähere fußläufige Umgebung. Dann ist auch schon Dinnerzeit. Das ist voll lecker! Aber durch die volumenmäßig kleinen Portionen der letzten 2 Wochen, kann ich leider gar nicht so viel Essen wie ich gern würde. Ich muss meinen Magen erst wieder an die großen Portionen gewöhnen. Ich sitze an einem Tisch mit anderen Deutschen und Schweizern. Das Deutsche Paar ist ziemlich anstrengend, es unterhält den ganzen Tisch und erzählt von ihren ach was weiß ich was für tollen Touren und Reisen, die sie so gemacht haben. Aber es kommt mir irgendwie entgegen, da ich noch nicht so recht Lust auf Kommunikation habe. Also schalte ich auf Durchzug und nicke ihnen hin und wieder mal zu. Nach dem Dinner checke ich am PC im Shop den Wetterbericht und die Nordlichtvorhersage. Whoop,Whoop!!! Es sieht sehr gut aus. Fast die ganze Nacht KP5 und klarer Himmel. Ich packe die Kamera, das Zelt, Isomatte und den Schlafsack, der schon einen trockenen Eindruck machte, in den Rucksack und ziehe los. Ich bin viel zu spät dran, am Himmel tanzen schon die Nordlichter. Ich gehe den Kungsleden bis kurz vor dem Abzweig zum Bietsávrre hoch. Da baue ich das Zelt auf und mache eine Fotosession. Als das Zelt steht, geht es richtig ab. Ich habe schon intensiveres gesehen, aber das ist dem schon sehr nahe. Sie sind teils schön bunt und bewegen sich schnell. Leider braucht es immer etwas Zeit und einige Probeaufnahmen, bis die Kamera optimal eingestellt und ausgerichtet ist. Weil es so schön ist, genieße ich auch zwischendurch das Spektakel und lasse die Kamera links liegen. Als ich endlich so weit bin, ist es leider auch schon wieder vorbei. Zumindest der intensive Teil. Ich fotografiere so lange bis nichts mehr am Himmel zu sehen ist. Es ist glaube so gegen 1:30Uhr, als ich mich in den Schlafsack begebe.
    4 Punkte
  3. cafeconleche

    Ich bin dann mal weg ...

    Morgen gehts nach Colorado, für 5 Wochen. ...und natürlich ist noch nicht allzuviel gepackt...
    3 Punkte
  4. Lösung 6: PowerTAB light (217 g, 5+ Watt, 6000 mAh) Die neue Zielrichtung war also: Die gleiche Energie-Kombination wie das PowerTAB, sowohl in der PowerBank als auch im Solarpanel, aber als leicheres System. Außerdem dürfte es gerne flacher sein. Und Kleinigkeiten beim Befestigungssystem waren unter Usability-Aspekten nicht perfekt. Ich beschaffte mir also erneut ein Lösung-5-Solapanel und schaute mich nach einer flachen PowerBank mit gutem Format und Leistungsgewicht um. Dabei stieß ich auf die weiter oben beschriebene PowerBank: Aukey ist der Asia-Anker-Konkurrent und verwendet ein Anker sehr ähnliches „intelligentes Ladesystem“. Inzwischen hat die PowerBank einige gemessene Zyklen hinter sich und meine nicht zu hohen Erwartungen deutlich überfüllt. Sie erkennt die Lademöglichkeiten diverser getester Geräte sehr gut und geht (bei meinen Tests dann auch auf 2,4 A). Sie hat außer den Anschlüssen keine mechanischen Kompontenten, also auch keinen Ein-/Ausschalttaster. Sie schaltet bei Nichtgebrauch zügig den Ausgang ab. Sie geht bei längerer Liegedauer in einen Deep-Sleep-Modus (Restart nur mit hohem Ladewiderstand, Kabel allein reicht dann nicht mehr), so dass auch ein dauerhaft angeschlossenes USB-Kabel nicht zum Entleeren der PowerBank führt. Nach über 8 Zyklen habe ich konstant 19,5 Wh entnehmen können, bevor das SmartPhone oder Tablet nicht mehr geladen werden konnte (PowerBank schaltet ab). Das entspricht eingedenk der Akkuschutzreserve und der üblichen Verluste durch Wandler und Leitung sehr gut der angegebenen Kapazität (ca. 90%, wie beim PowerTAB). Der Rest sind zwei Stücke hochwertiges doppelseitiges Klebeband. Im Notfall wieder ablösbar, was aber nicht geplant ist. Die Löcher bohrte ich dieses Mal anders: Obere Seite: 2 (eins je Ecke) Untere Seite: 3 (Ecken und Mitte) Der Grund: Bei bestimmten Rucksäcken verbinde ich die Haken jeweils mittig mit dem Rucksack. In dieser Konfiguration rutscht das Solarpanel mitunter seitlich hin und her, weil die Haken auf der Shock-cord laufen können. Wie auf dem Bild zu sehen ist, habe ich die Shock-cord bei Lösung 6 nun auf einer Seite durch das neue Mittelloch geführt. Das verhindert wirksam die seitliche Bewegung des Solarpanels. Auf der anderen Seite habe ich die bisherige Lösung belassen, weil an anderen Rucksäcken genau diese Freiheit die Befestigung erleichtert. Das Ergebnis: Eine flache, hinreichend rouste Lösung mit den Leistungen des PowerTAB, aber dem Zielgewicht von Lösung 2 (inkl. gewinkeltem und wendbarem Lightning-Kabel auf dem Bild oder Micro/USB-Lightning-Hybrid-Ladekabel): Mit 217 g eine Punktlandung. Das einzige Problem, dass ich noch nicht befriedigend gelöst habe: Diese Lösung hat nicht die inzwischen von mir sehr geschätzte integrierte LED-Beleuchtung. Meine Idee dazu ist es, ein LED-Modul mit Micro-USB-Buchse auf die Rückseite des Panels zu kleben. So was als 2er, 3er oder 4er (Bild): Zum Einschalten müsste ich dann abends einfach das Kabel umstecken. Das Mehrgewicht wäre minimal, das Gesamtgewicht läge wohl weiter unter 225 g. Mein Problem dabei: Das LED-Modul wäre ungeschützt, ich habe noch keine passende Schutzkappe gefunden, nehme aber dankbar Vorschläge entgegen.
    2 Punkte
  5. Ich bin Venedig-München letzten August gelaufen: - Hipbelt ist unnötig, da es quasi keine Kletterstellen gibt, wo er wirklich nötig wäre. (Schiara kann man bei Glück mit dem Wirt der Alpini Hütte reden, dass er Klettersteigset bereitstellt und ggfs. Rucksack schon mitnimmt. Ansonsten würde ich mir bei 6kg auch ohne Hüftgurt keinerlei Gedanken machen.) Daraus folgt auch Punkt 2: - Poncho zu tragen ist ohne Probleme überall möglich. Ich bin den ganzen Weg mit Poncho unterwegs gewesen. Emergency Bivy, Rainpants könnten durch Mitnehmen eines Ponchos ebenso entfallen! Zur Packliste: +1 - Spiele gibt es auf den meisten Hütten zur Genüge. Auch quatscht man meist mit Anderen, die eh genug Kartenspiele etc. mit sich rumtragen. (90% der Zeit werdet Ihr mit sehr gut ausgestatteten und für alle Fälle gerüsteten Deutschen auf den Hütten verbringen. Demnach würde ich auch kein Repairkit mitnehmen. ) - Schlüssel kann man erleichtern, wenn man nur den Briefkastenschlüssel mitnimmt und entweder kurz vor der Reise oder vom Briefkastenbeauftragten den Haustürschlüssel an die Briefkastenlade innen kleben lässt. - Earplugs = Ohropax? Denn die sind auf den Hütten imo Pflicht. Genauso wie Wick Vapo Rub o.ä. für unter die Nase schmieren. Ich habe zum Glück 80% der Zeit draußen geschlafen. - Downpuffy + Vest sind imo zu viel Iso. Aber jeder Jäck ist anders. - Kompass ist durch sehr gute Ausschilderung und Markierung überflüssig. Ich hatte mich einmal verlaufen (Handyprobleme, ergo kein GPS-Track), aber auch nur, da ich von Süd nach Nord unterwegs war. Ich würde an Eurer Stelle mir eher ein paar Gedanken zwecks Freizeitgestaltung machen. 33 Tage sind für diesen eher leichten Weg imho der absolute Overkill. Ihr könntet z.B. den Berliner Höhenweg (= Zillertaler Runde, +70km) als Schleife mit reinnehmen. Oder Gleitschirmfliegen in Tirol. Bei mir hatte das durch fehlende Vorplanung und Handyproblemen leider nicht geklappt. Achja: In Italien wird die 0 der Ortsvorwahl trotz Landesvorwahl immer mitgewählt! Ich hatte das leider erst in Österreich gelernt. Viel Spaß!
    2 Punkte
  6. Gerade das hier gefunden: https://www.thehikinglife.com/2018/07/a-quick-dirty-guide-to-the-pyrenean-haute-route/ Vielleicht hilft das dem Threadersteller und den anderen, die diese Route (HRP, GR10/11) laufen wollen weiter.
    2 Punkte
  7. Entspannen! Ich wache früh auf, es ist kurz nach 6Uhr. Ich bin zwar Todmüde, kann mich aber zu meiner Überraschung schnell aufraffen. Es ist glaub die Aussicht auf das Frühstück und Kaffee, die mich hoch treibt. Gegen 7Uhr bin ich wieder in Saltoluokta, packe die Sachen zurück in den Trockenraum und gehe zum Frühstück. Ich sitze hier lange und schlage mir den Bauch bis zum geht nicht mehr voll. Danach ziehe ich mich auf mein Zimmer zurück. Die Sonne scheint fast den ganzen Tag in das Zimmer direkt auf das Bett. Draußen ist zwar herrliches Wetter, aber ich döse lieber ein wenig, schreibe Postkarten und genieße es einfach in der Sonne zu liegen. Am späten Nachmittag gehe ich in die Sauna. Als ich in den Vorraum trete sticht mir sofort ein großer Grauhaariger ins Auge Ich frage zögerlich „Peter?“ Tatsächlich, es ist @Heinrich. Er ist eben mit Ferdinand (@Buck Mod.93 im ODS) von ihrer Sarektour angekommen und wollen unter die Dusche springen. Wir verschieben den ausführlich Plausch auf später und ich gehe in die Sauna. Ui, Sauna mit Panoramablick auf die herrliche Winterkulisse! Sehr schön! Die anderen Schwitzgenossen sind gut drauf und unterhaltsam. Man quatscht viel und erfährt dadurch auch viel über die Leute, die gerade so in Saltoluokta sind bzw. in der letzten Woche da waren. Ich hatte es beim Dinner mit halben Ohr schon ein wenig mitbekommen, aber jetzt hat sich mein Eindruck noch einmal bestätigt. Mir kommt es hier vor wie in einem Feldlazarett oder Auffanglager für gescheiterte Wintertourengänger. Ich bin wirklich überrascht und baff, wie viele Leute Erfrierungen, Frostbeulen usw davon getragen haben und ihre Tour aus verschiedensten Gründen abgebrochen haben. Das Dinner ist wieder sehr lecker und ich sitze diesmal an einem Tisch mit lauter Schweden. Das ist eine lustig bunt gemischte Truppe und wir haben einen sehr schönen Abend. Sie sind sogar an dem Thema UL im Winter interessiert, insbesondere an meinen NCFPR. Davon möchten sie sogar eine Kostprobe und das Rezept Als ich vom Dinner zu meinem Zimmer zurückgehe, schmücken schon wieder Nordlichter den Himmel. Ich spute mich und greife meine Kamera. Leider kann ich meine Lampe nicht mehr finden, die muss ich wohl heute Morgen irgendwo verloren haben (ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sie im Trockenraum liegen gelassen hatte, aber da ist sie nicht mehr) Na ja egal, wollte ja eh nicht so weit weg, nur mal kurz runter zum See. Da angekommen ist auch schon wieder alles vorbei und Wolken ziehen auf. Ich warte noch ein Weilchen, aber es tut sich nichts mehr.
    2 Punkte
  8. Idgie

    Tarp 42 oder Tarp für Zwei

    In Kürze geht es mit einer Freundin auf den GR221. Und eigentlich wollten wir ganz unorthodox, bequem - man wird halt nicht jünger - vor allem gewichtstechnisch die Refugios aufsuchen. Für uns quasi Wellness-Urlaub. Das frühzeitige Buchen der Untekunft und die Preise der privaten Unterkünfte schreckten uns jedoch etwas ab, also muss, für den Fall der Fälle und der Flexibilität wegen, eine Behausung mit. Diese sollte möglichst nicht mehr als 400g wiegen, schließlich wissen wir nicht, ob wir sie oft benötigen werden. Also rasch ein Tarp genäht. Naja, so rasch war es dann doch nicht. Der Arbeitsaufwand betrug etwa 10 Stunden. Das Zuschneiden und zurechtlegen des Stoffs ist bei kleinen Zimmern und Tarpabmessungen von 2,70 x 2,70 die Hölle! Verwendet habe ich das 20 D von ExTex. Das 15 D von Adventure Expert wäre mir lieber gewesen, aber das andere hatte ich noch rumliegen. Einige hier bemängeln ja, das es ja sehr sehr dehnbar ist und ständig nachgespannt werden muß. Das kann ich bereits nach dem Testaufbau bestätigen. Nach einer Nacht konnte man alle Schnüre etwa 5-10 cm nachspannen. Aber vielleicht ist das ja auch ein Vorteil, davon habe ich keine Ahnung... Ich mag außerdem den Grip von dem Stoff nicht so sehr, es wirkt irgendwie gummiartig und so verhält es sich auch bei Hundehaaren und Staub, die bleiben dran "kleben". OK, aber nun die nackten Fakten! Abmessungen: 2,70 x 2,70 Im Prinzip ein RayWay Tarp, allerdings ohne die Beaks (flexiblerer Aufbau) Gewicht: ohne Schnüre und vor der Nahtabdichtung 348 g Gewicht mit allen Schnüren und vor der Nahtabdichtung 390 g Gewicht mit allen Schnüren nach der Nahtabdichtung 418 g Und auch ein paar Pics: Die Patches habe ich wie @HAL23562 beschreibt geklebt, also Zeltbodenstoff auf Nylon genäht und dann die Nylonseite mit Elastosil festgeklebt. Im Prinzip für mich die bessere Lösung, allerdings bin ich mit dem Zeug ziemlich am rumsauen, ich schaffe es einfach nicht, dass kein Kleber auf die falsche Seite kommt. Sieht dann halt ein bißchen scheiße aus Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister... Die Verstärkungen sind übrigens aus dem 15 D von Adventure Expert. In der Nacht hat es geregnet, und ich kann sagen: Alles dicht! Hier muß nachgespannt werden!
    1 Punkt
  9. Entschuldige, diese Frage hatte ich übersehen: Ich habe tatsächlich eine normale Holzbohrspitze verwendet und die Ränder mit der Rasierklinge versäubert.
    1 Punkt
  10. Viel Spaß! … Und bring Bilder mit zum Herbsttreffen!
    1 Punkt
  11. Dave

    Ich bin dann mal weg ...

    Vorbildlich! (onebag or bust)
    1 Punkt
  12. Ein Windshirt wirkt Wunder.
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  13. ChristianS

    90 Grad Hängematten-Setup

    Naja, das Schirm-Netz ist ja eine Röhre, die ich mir in der HM überstülpen kann und dann um den Bauch rum mit dem Gummiband zuziehen kann. Das StS-Netz kann man sich natürlich auch überhängen, aber das verrutscht dann leicht an allen Ecken und Enden.
    1 Punkt
  14. ChristianS

    90 Grad Hängematten-Setup

    Nein. Funktioniert für eine Hängematte auch nicht so richtig. Genau!
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  15. zweirad

    Instagram User

    Das ist meiner. Bin aber mal mehr und mal weniger aktiv
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  16. Es war aber nicht die Frage ob ein Poncho überall im Hochgebirge was taugt. Ich richte meine Ausrüstung lieber danach aus, was ich konkret vorhabe und den zu erwartenden Bedingungen als mich nach irgendwelchen Pauschalaussagen zu richten. Ist sicherer.
    1 Punkt
  17. Miguel_Wo

    Instagram User

    Miguel_wo
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  18. Bis so 6 kg am Rücken mit meinem GG Murmur absolut kein Problem. Aber wenn dein base weight schon über 5 liegt, ich würde da wohl auch lieber gleich mit Hüftgurt los.
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  19. Mag sein. Nützt mir aber auch nichts, wenn ich den Schuh nach einem halben Jahr wegwerfen und ersetzten muss, währenddem ich einen anderen länger benützen kann. Wir werden sehen. Ist im Moment ja alles Spekulation und dieser Punkt viel mir im Video auf Anhieb auf. In dem Fall bin ich dann sehr auf deine Erfahrungen (voarallem bzgl. Haltbarkeit) gespannt. OT: Vielen Dank übrigens für deine unterhaltsamen Videos, schaue die mir jeweils gerne an. Kommentieren kann ich dort halt nicht, da ich mich auf Youtube nicht anmelden mag.
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  20. @skullmonkey Ein "ohne Socken"-Test wäre für mich sehr interessant !
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  21. aber guter einstieg mal für mich Rezepte rauszuhauen. (ich experimentiere grad mit dörrappart und coldsoaking rum und bisher ist folgendes rumgekommen...) Curry Couscous mit Aprikose (2Pers) Für eine Person würde ich die Couscosumenge auf 80-100gr reduzieren alles andere so beibehalten, alle sachen mit * markiert sind selber dehydriert) 150gr Couscous 2TL Hühnerbrühe 1TL Madras Curry Hot 1/2 TL Kurkuma 1/2 TL Ingwerpulver 1,5 TL gerösteter Schwarzkümmel 1 TL Knobiflocken* 1 EL Frühlinhszwiebel (dehydriert)* 8-10 Trockenaprikose gewürfelt 4 EL braune Linsen (dehydriert)* (1 Tasse bissfest gegart mit 2,3 Nelken, Piment. Als Fertig noch Salz dran und dann dehydriert) 2 EL zerstoßenen Kichererbsen* (die aus der Dose. In den Dörrapparat. Als sie fertig waren nochma gecrushed -dauern beim einweichen sonst zu lange) Kichererbsen und Linsen 1-2 Stunden soaken Den Rest mit ggf etwas mehr Wasser soaken Guter Schuss Olivenöl Tomaten Couscous (2 Pers.) (gleiche anmerkung wie oben- klar salz reduzieren, saucenpulvermenge sollte hinhauen) 150gr Couscous Tomatensauce Pulver (25gr für 250ml, das billige von Aldi süd) 1 TL Nane Minze 1/2 TL Zimt 1 EL Trockenpaprikaflocken* (Paprika dehydriert und dann ganz fein gehackt -gibt's aber auch im türkischen oder arabischen Supermarkt, also getrockene Paprika) 2-3 getocknete Tomaten feingehackt 1/2 TL Salz 2 EL Rosinen wenn Lust: Chiliflocken Alles zusammen soaken Guter Schuß Olivenöl noch was süßes: Milchreis mit Kirschen und Zimt (2Pers) 150gr Reisflocken 1-2 EL Milchpulver (in meinem Fall Soyamilchpulver) 1 EL Vanillepulver (wenn frische Vanille, reicht ne halbe Schote oder die Päckchen von Dr. Oetker Vanillezucker oder eben (böh) Vanilin) 1/2-1 TL Zimt 2 TL brauner Zucker 25gr getrocknete Sauerkirschen Alles Soaken- fertig (30h) alles kann auch heiß im Cozy gar ziehen (für erstes Essen empfehle ich dann Linsen und Kichererbsen mit dem Wasser kurz heiß zumachen - verkürzt die Ziehzeit immens) Die Tage kommt mehr... morgen ist großer anmix-Tag guten Appetit
    1 Punkt
  22. Passend zum Wetter möchte ich euch eine luftig leichte MYOG (Sommer-)Hose mit besten Erfahrungen vorstellen: FlyPants wiegt 75g und ist wegen dem weiten Schnitt der Hosenbeine einfach verkürzbar. Ich mag durchaus auch zipbare Beinlinge. Bei einem solch dünnen Stoff finde ich das Hochrollen viel bequemer, als die Beinlinge via RV oder KAM snaps zu entfernen und sie zu verstauen. @P4uL0 hat damals eine ähnliche Hose aus dem gleichen Stoff MIT snaps vorgestellt. Das Material ist das großartige graue, matte, elastische, schnelltrocknende 40g RipStop , welches bei ExTex leider nur kurze Zeit verfügbar war (Nachteil, wenn man erst auf genügend Erfahrung wartet, vor Vorstellen im Forum ). Falls es ein paar Laufmeter/Reste gibt, bitte PM an mich Gibt es ähnliche Stoffe, die momentan verfügbar sind? Das 37g-Tafetta ist zwar als Bekleidungsstoff akzeptabel, aber deutlich dichter und deshalb mMn bei sonnigen Temperaturen dem 40er unterlegen. FlyPants ... hat zwei große Hosentaschen und eine Haken/Flausch-Verschluss-Knietasche, in die sie locker und schnell verstaubar ist. lässt sich mit Gummiband auf Kiwi-Größe komprimieren sitzt gut mit der Kombination aus Gürtelschlaufen und Elaste-Gummi. Hosenbeinabschlüsse lassen sich mittels KAM snaps raffen weite Hosenbeine sind so leicht, dass sie hochgerollt nicht fixiert werden müssen. Das war eine Serendipität - eine glückliche Überraschung Vor allem wegen diesem Komfortplus hat FlyPants mittlerweile meine etwas schwerere zipbare LifePants verdrängt. weiter Schnitt erlaubt auch APEX-Iso unter der Hose einzubringen (dann reden wir natürlich nicht mehr von Sommerhose ) Einzige Verbesserung die mir einfällt: Knietasche nächstes mal derart verarbeiten, dass auch im verstauten Zustand kein Stoffrand sichtbar ist. Hinweis zum Nachmachen: Damit die Beibringe einfach hochzurollen sind, müssen sie schon ab etwa Oberschenkel-Höhe bis zum Ende gleich breit sein. Ansonsten ist das Schnittmuster ähnlich plump wie bei meiner Regenhose: Zwei Hosenbeine mit genügender Nahtzugabe. Meine Erfahrung über ca. zwei Jahre sind durchweg positiv (Rockies, Island, Kirgistan, Myanmar, Sibirien, Mongolei). Der Stoff ist schön elastisch, genügend robust, sehr atmungsaktiv und schnell trocken. Yay! Sommer.
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  23. HAL23562

    Tarp 42 oder Tarp für Zwei

    Hallo Idgie, schön geworden das Teil! Glückwunsch! Schuckere selbst gerade auf dem Fahrrad, mit Freundin und etlichem selbst gemachten Equipment zweieinhalb Monate durch La France. Gruß von der Ardeche - HAL
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  24. Lösung 3: Bloß nicht falten oder rollen – SunnyBag PowerTAB (318 g, 5+ Watt, 5200 mAh) Kompakter, robuster, etwas mehr Energiereserve. Ich verkaufte Lösung 1 und 2 und beschaffte mir ein SunnyBag PowerTAB der ersten Generation. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges, stabil verbautes, monokristallines 5-Watt-Solarpanel (>20%) in ca. A5-Größe mit integrierter 5200er PowerBank (gemessene 17,45 Watt Entnahme) mit einem gedichteten USB-Anschluss. Ich bohrte Löcher in die drei nicht gelochten Ecken und schuf mir so eine flexible Befestigungslösung für den Rucksack, mit der das Gesamtgewicht auf 318 g stieg. ** Erkenntnisse aus dieser Phase: Ein Netzteil wurde komplett überflüssig. Ich war immer komplett versorgt und konnte mein iPhone nach Lust und Laune benutzen, mit navigieren, Videos drehen, bei Bedarf UMTS-Datenempfang in Bergtälern benutzen und notfalls anderthalb Akkuladungen am Tag verheizen. Es war immer genug. Bei sparsamen Umgang mit dem Smartphone war auch Ende März ausreichend Energie zu gewinnen, um Abends immer eine mehr oder weniger volle PowerBank zur Verfügung zu haben, um gelassen Videos zu schneiden oder Datenverkehr zu nutzen. Die totale sommerliche Unabhängigkeit von Steckdosen hatte mich fest im Bann. Ich hörte wirklich auf, meinen Smartphone-Einsatz unter Energiesparaspekten zu entscheiden. Während ich auf Berghütten gelegentlich die leisen Flüche derer hörte, die keine freie Steckdose für ihr Handy fanden oder morgens entnervt feststellten, dass nachts der Strom abgeschaltet und das Handy mithin nicht geladen worden war, hatte ich keinerlei Stromstress oder Grund, das Smartphone besonders sparsam unterwegs zu sein. Meine Photos hatten stets brauchbare GeoTags, meine Karte war immer gut positioniert. Selbst im hohen Norden (Sarek) war die Energiegewinnung bei gutem Wetter ausreichend, wenn ich die sonst UL-üblichen Energiesparregeln beachtete, also Flugmodus, Batteriesparmodus, nur fallweises GPS etc. Die kompakte Bauform machte es leicht, dass Panel tagsüber oben auf dem Rucksack zu befestigen, am Morgen oder Abend auf der Seite des Packs oder vor der Brust. (Was meist nicht notwendig war, weil der Akku bei gutem Wetter jeden Tag bereits am späten Mittag wieder voll war.). Kompakt und stabil sollte die Lösung also bleiben. Tagsüber stundenlang solar ernten, nachts bei Nichtgebrauch das Smartphone laden. Das ergab Sinn. Als sehr praktisch erwies sich die integrierte LED-Beleuchtung. Mein Inner hat weißes Mesh. Ich hänge die Powerbank mit dem Haken auf der Rückseite oben in die Spitze des Mids und das weiße Mesh erzeugt eine wunderbar diffuse, blendfreie Ausleuchtung im Zelt. Ich war (und bin) sehr zufrieden mit dem PowerTAB. Gerade im Frühjahr und Herbst stimmt die Mischung für mich trotz des hohen Gewichts. (Auf der Herstellerwebsite kann man übrigens aktuell 20% auf die Erstbestellung erhalten mit Code SAVE20. Aber Achtung: Die aktuelle 6000er-Variante ist schwerer.) Aber: Eine Anker 10.000er PowerBank (~180 g) und ein brauchbares 2A-Netzteil (70 g) wären ¼ leichter. Das nagte an mir. Wenn man auf einem Trail alle 6 bis 8 Tage in ein Hostel geht, wäre das auch für einen Intensivnutzer wie mich allemal genug und dann doch leichter. Nachtrag: Das direkte UL-Pendant zum PowerTAB entstand mit Lösung 6. Lösungen 4 und 5 sind für kleineren Energiebedarf bzw. über kürzere Distanzen geeignet.
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  25. Jan

    Bikepacking mit einem Salsa Fargo

    Nach einer Tour von Basel nach Nyon am Genfer See durch den schweizer Jura hat mich das Bikepacking Fieber erfasst. Ich bin schon immer recht viel geradelt und nun wollte ich mir wieder mal was gutes tun und ein neues Rad durfte her :-). Nach langer Studie hab ich mich für das Salsa Fargo entschieden. Über Wochen hinweg habe ich auf ein gutes Angebot gewartet und als dann eines kam habe ich zugeschlagen. Das neue 2017er Salsa Fargo habe ich ziemlich günstig bekommen und bin sehr sehr zufrieden mit meiner Entscheidung! Meine erste Tour hat dann auch gleich am Wochenende stattgefunden und ich bin für eine Nacht raus in den Wald Meine ZPacks Tasche und den Laufbursche Packsack hatte ich dabei, meine Lieblingstaschen :-). Neu hinzu kam ein Ortlieb Handelebar Bag welches ich bei Kleinanzeigen bekommen habe. Neu hinzu kam heute der Frontgepäckträger von Racktim e. Mit einem Bike welches richtig gut läuft ist es eine große Freude unterwegs zu sein, auch mit Gepäck. Der Radius verdoppelt sich mindestens und auch die kleineren Wege lassen sich mit einem guten Packsystem gut fahren. Im Rahmendreieck hatte ich mein Tarptent fest gezurrt, der Schlafsack an der Gabel im Ortlieb Sack, Kocheretc. im Rucksack und Klamotten am Lenker in der Ortlieb Tasche.
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  26. Das ist alles erstmal verwirrend, aber am Ende doch nicht so schwer. Ich empfehle diese gute Seite vom Zoll. Die Berechnung mal beiseite gelassen: Es gibt zwei entscheidende Grenzen, und ich zitiere von hier: Einfuhrumsatzsteuersatz = 19%. Achtung: Gesamtwert = Warenwert + Versand!! Soweit leicht zu merken, oder? Schlafsäcke und Co sind meist teurer als 150 EUR. Ab 150 EUR sind Zoll + Umsatzsteuersatz als Umsatzsteuer zu zahlen. Das heißt, 19% + ein paar Prozente mehr. Wie hoch der Zollbetrag ist, hängt von der Ware ab. Mal sind's 2%, mal deutlich mehr. Das kann auch vom Land abhängen. Im Taric kann man versuchen, das selbst herauszufinden. Kann eine hohe Kunst sein! Bei den meisten Outdoorartikeln, aus sowas wie Metall, oder Kunstfaster, Daune, etc. ... sowas ist oft unter der Taric-Kategorie "Sport" eingetragen, liegt der Zoll bei um die 5%. Die Berechnung des Ganzen ist auf Wikipedia und beim Zoll gezeigt. Ich merke mir daher einfach zur Orientierung ganz grob: $-Preis = €-Preis. Also der 500$-Schlafsack kostet am Ende 500€. Das kam bisher immer ungefähr hin. Im obigen Beispiel (210$ = 204€) ebenfalls.
    1 Punkt
  27. Moin Wydliez, hier wurden schon einige gute Tips gegeben. Trotzdem gehe ich noch mal ins Detail für dich. Da viel UL-Stuff nun mal aus dem Geburtsland des UL kommt, bleibt es die Zusammensetzung der Kosten und anfallenden Gebühren beim Zoll ein Thema. Hatte im alten Forum schon mal detailliert erläutert, aber ich will es auch noch mal hier aufdröseln. Vielleicht kann es ein Mod. mal anpinnen oder zu einem eigenen Thread absplitten, damit diese Fragen nicht immer wieder aufkommen Danke. ______________________________________________________________________________________________________ Ablauf Zollamt, Bezahlung, Einfuhr -und Zollgebühren beim Import von Waren aus den USA / außerhalb der EU Vorab, es gibt einen Zollfreibetrag in Höhe von 22 € in D, auf welchen keine Steuern erhoben werden. So kann man quasi weltweit (außerhalb der EU) Waren im Wert inklusive Versandkosten, welche den tagesaktuellen Wechselkurs - je nach Währung - von 22 € nicht überschreiten, ordern. Oftmals werden kleine Überschreitungen dieses Betrages (meine Erfahrungen bis 30 €) durch gereicht, was aber auch von der Tagesform des Zollbeamten abhängt. Es soll keineswegs eine Aufforderung meiner Seits sein, die Höhe des Zollfreibetrages beim Einkauf außerhalb der EU zu überschreiben und den Fiskus vorsätzlich zu hintergehen, es sind lediglich meine Erfahrungen, als ich mich noch nicht wirklich mit dem Thema Zollgebühren beschäftigt hatte und versehentlich über dem Freibetrag lag! Bestellung von Waren außerhalb der EU - Artikel im I-Shop des bevorzugten Hersteller in den Warenkorb legen - Versandkosten nach D werden beim Bezahlvorgang angezeigt - per Kreditkarte oder PayPal bezahlen - fertig! - auch nicht anders, wie eine Bestellung bei einem I-Shop in D Ablauf Zollamt in D - nach Eingang des Paketes beim örtlichem Zollamt in D erhält man eine Infokarte darüber - beim Zollamt mit Infokarte vorstellen (Ausweis nicht vergessen!) - Paket muß man nun, unter Aufsicht des Zollbeamten, öffnen (Vieraugen-Prinzip) - Richtigkeit der Ware prüfen - danach berechnet der Zollbeamte die anfallenden Zollgebühren nach Warenart -und Material - Zollgebühren bezahlen und Ware in Empfang nehmen - bestenfalls bedanken, einen Streß freien Tag wünschen und glücklich sein, daß man dem hoch motivierten - Zollbeamten den Arbeitsplatz gesichert und dem Fiskus wieder mal etwas Gutes getan hat ;- ) Zusammensetzung der Kosten/ Zollgebühren: - tagesaktueller Wechselkurs wird beim Zoll ermittelt - es werden der Warenwert UND die Versandkosten für die gesamte Berechnung addiert - auf diese Summe wird für Waren aus Kunststoff (Zelte, Rucksäcke, Bekleidung, Funktionsfaser ect.) eine EU-Einfuhrsteuer von 13% erhoben - die EU-Einfuhrsteuer wird zu der Summe aus Warenwert UND die Versandkosten addiert - letztendlich wird auf diese Gesamtsumme die dt. Mehrwertsteuer von 19% erhoben - das ist die gesamte Zollgebühr für die Ware und nach Zahlung Betrages beim Zollamt kann man die Ware sein - eigen nennen! Ein Beispiel am Mountail Laurel Designs Solo Mid: - Kaufpreis 185 $ + 25 $ = 210 $ - Tageskurs USD-EURO / 1 $ = 0,724 € (Bsp.-ändert sich tägl. - klar!) - Warenwert & Versandkosten 210 $ = 152,03 € - EU-Einfuhrsteuer (13%) auf 152,03 € = 19,76 € - Warenwert & Versandkosten + EU-Einfuhrsteuer 152,03 € + 19,76 € = 171,79 € - dt. Mehrwertsteuer auf sie Summe von 171,79 € = 32,64 € - in dem Fall sind 52,40 € beim Zoll zu entrichten Letztendlich kostet das MLD Solo Mid ~204,43 € - je nach aktuellem Wechselkurs. ____________________________________________________________________________________________________ Noch einige Anmerkungen meinerseits. Die Lieferzeiten können 6 Wochen oder mehr betragen. Bei MLD fallen die Versandkosten mit 25 $ recht gering aus. Es werden von den amerikanischen Cottages auch gern mal 50 $ oder mehr berechnet. Das wird manchmal nach Gewicht und Größe des zu versendenden Artikels berechnet. Es hängt sicher auch davon ab, wie groß die Cottage ist und welche Konditionen diese mit dem Versandpartner für internationale Warensendungen aushandeln kann. Oftmals hatte ich aber das Gefühl, das die hohen Versandkosten- Preise nach "Daumen" kalkuliert werden. Unter dem Motto - "...wer was von uns haben möchte, muß mit den Versandkosten leben..." - das ist lediglich meine Meinung! So hatte ich mal für ein Paar Gosamer Gear Trekking Pole Grips 55 $ Versandkosten bezahlt, eben weil ich diese unbedingt haben wollte und es sie damals in D noch nicht gab. Die Verpackung war übrigens genauso leicht, wie der Inhalt ;- ) Unterm Strich ist es also nicht immer günstiger direkt in den USA zu bestellen, wenn man das gleiche Produkt auch in D oder der EU kaufen kann. Ich hoffe, etwas Klarheit in diese Thema gebracht zu haben und falls sich ein Fehler in meiner Berechnung eingeschlichen hat ist es nur eine Formsache, diesen zu beheben.
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  28. Knilch

    Hüttenschuhe

    Hier mal noch mein Hütten-/Duschschuhbau (20gr- geht sicher noch leichter):
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