Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 29.06.2024 in allen Bereichen

  1. Alpamayo Umrundung in Peru

    Gibbon und 9 andere reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    10 Punkte
    Vorzeitiges Ende Der Anstieg zum höchsten Pass (4860m) der Tour namens "Osoruri" war der einfachste von allen, der Weg war breit und unschwer. So ähnlich ging es weiter bis zur unglaublich schönen Laguna Cullicocha, wo wir uns eine ausgiebige Pause gönnten. Schließlich hatten wir eigentlich vor bloß zehn Kilometer zu wandern und erst am nächsten Tag die letzten sechs bis sieben Kilometer bis Hualcayan anzutreten, um dort ein Collectivo für die Fahrt nach Caraz zu finden. Fälschlicherweise folgten wir einer Wasserleitung, anstatt dem wohl neuen Wanderweg. Es war machbar, aber nicht immer einfach, obwohl diese Wasserleitung anfangs in der Karte als Wanderweg eingezeichnet war. Unterwegs trafen ein französisches Paar, welche uns berichteten, es gäbe in Hualcayan die Möglichkeiten ein Taxi zu nehmen. Der anvisierte Zeltplatz erschien aufgrund der vielen Rinder suboptimal und da zusätzlich eine warme Dusche und eine richtige Mahlzeit lockten, entschieden wir uns noch am gleichen Tag bis Hualcayan abzusteigen. In weniger als zwei Stunden bewältigen wir die letzten Kilometer auf dem nach unten hin immer breiter werdenden Weg. Im Dorf angekommen wurden wir auch schon bald angesprochen, ob wir ein Taxi bräuchten. Roy fuhr uns für 120 Sol zuverlässig über die Holperpiste bis Caraz.
  2. Alpamayo Umrundung in Peru

    Steynberg und 7 andere reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    8 Punkte
    Reisebericht zu unserer 7 tägigen Alpamayo-Umrundung in Peru Vor wenigen Tagen haben wir diesen atemberaubenden Andentrek beendet und sind immer noch absolut begeistert. Es war ein gewisses Abenteuer, da es kaum Berichte zu dieser 107km langen Tour gibt und insgesamt acht Pässe bis zu 4860m über Meereshöhe zu überqueren sind. Dabei waren wir überwiegend alleine unterwegs, nur am Anfang und am Ende haben wir andere Wanderer getroffen. Den Tourbericht habe ich aus meinem Blog kopiert. Viel Spaß beim lesen! Der Start Am 19.06.2024 machten wir uns auf dem Weg nach Caraz, von wo aus wir mit einem Sammeltaxi nach Cashapampa fuhren. Nach insgesamt vier Stunden Anreise waren wir am Startpunkt angekommen, wo wir unsere Tickets für den Parque Nacional Huascarán vorzeigten und uns in eine Liste eintragen mussten. Gegen 12 Uhr waren wir endlich startklar. Naja zumindest fast. Unser Gepäck wurde bei der Fahrt nach Cashapampa oben am Fahrzeug befestigt und dabei ging eine Wasserflasche von meinem Mann verloren. "Zum Glück" hatte irgendjemand eine leere Colaflasche weggeworfen, die er stattdessen verwenden konnte. Da es rechts an einem Fluss entlang geht, kann man den Weg gar nicht verfehlen. Nach vier eher steilen Kilometern, weitet sich das Tal und das Gelände wird flacher. Die Sonne schien und es war warm. Blöderweise gefiel das auch den Mücken, die uns in Schwärmen umkreisten. Als mein Mann sich auch mit DEET einschmierte, verfolgen sie wieder mich. Ungerecht sowas! Am Abend hatte ich trotz DEET ein Duzend Stiche bekommen... Auf dem Zeltplatz Llamacorral standen bereits mehrere Zelte. Wir wollten den Trubel vermeiden und liefen noch eine Stunde weiter, ehe wir uns ein Plätzchen suchten. Kurz nachdem das Zelt aufgebaut war, fing es an zu regnen. 2 Pässe ohne Aussicht Der Himmel begrüßte uns am nächsten Morgen mit dichter Bewölkung. Die ersten Stunden war es noch trocken und wir stiegen sanft an, bis zum Zeltplatz Taullipampa. Just in dem Moment fing es an zu gießen, was uns dazu verleitete den kümmerlichen Unterstand für eine Stunde nicht zu verlassen. Da einige diesen Unterstand als Toilette benutzt hatten, war das nicht gerade eine appetitliche Pause. Ein Chilene leistete uns zwischendurch Gesellschaft. Anschließend wagten wir den Anstieg zum Punta Union Pass (4750m). Immer wieder regnete es, auch der Gletscher unterhalb vom Taulliraju blieb fast komplett in Wolken verhüllt. Der Anstieg zog sich in die Länge, irgendwie kamen wir gefühlt nicht vorwärts. Unterhalb vom Pass fing es immer kräftiger an zu graupeln. Trotz Regenkleidung war es eiskalt. Und oben am Pass? Naja die Sicht betrug etwa fünf Meter. Ein Foto und dann möglichst schnell nach unten. Es war so kalt, dass wir noch Pullover, Mütze bzw. Balaclava und Handschuhe anzogen. Auf dem Weg nach unten, hörte der Regen kurz auf und wir konnten auch wieder etwas sehen. An einem Sonnentag muss die Aussicht hier grandios sein! An der Laguna Huicash standen schon zwei Zelte, doch wir wollten ohnehin weiter bis zum Hochweide unterhalb des zweiten Passes. Der Weg war so breit und ausgetreten, dass wir erst am Abzweig dahin vorbeiliefen, obwohl sogar ein Steinmandl darauf hinwies. Der Pass Nr. 2 wirkte von dort aus erheblich steil. "Wie sollen wir da bitte hochkommen?", fragte ich mich insgeheim selbst. Aus der Nähe war dann ein Serpentinenweg zu erkennen, der Hoffnung weckte. Im Talboden auf 4150m fanden wir einen perfekt ebenen Stellplatz fürs Zelt. Eine leichte Brise und eine Regenpause sorgten sogar dafür, dass Zelt und Regenkleidung trocknen konnten. Dann fing es leider erneut an zu regnen... 😞 Am nächsten Morgen um sechs Uhr, sahen wir weiß. Die ganze Nacht hatten wir Regentropfen gehört, doch irgendwann muss der Niederschlag in Schneeregen übergegangen sein. Ich fegte den Schneematsch vom Zelt und bewunderte ehrfürchtig die Umgebung. Auch oben am Pass lag frischer Schnee. Die 450hm bewältigeten wir in Regenmontur, da es weiter graupelte und regnete. Zum Glück war der Pfad gut erkennbar und viel einfacher als es zunächst aussah. Nach oben hin wurde der Schnee mehr und auch diesmal betrug die Aussicht gleich null. Soll im Juni nicht eigentlich Trockenzeit sein, ergo es nur wenig regnen? Irgendwie fragten wir uns schon, ob diese überhaupt existiert oder bloß als Werbezweck für die Touristen erfunden wurde. Im Abstieg regnete es beharrlich weiter, erst ganz unten konnten wir wieder was von unserer Umgebung sehen. Ab da verschwand dann auch der Pfad, der weiter oben noch gut erkennbar war. Die in der Karte nicht eingezeichneten Bäche erleichterten die Orientierung auch nicht gerade. O.o An der anderen Talseite war in der Ferne ein Weg sichtbar, ab hier hatten wir wieder einen Top Weg unter den Füßen. Zu unserer Freude ließ auch der Regen endlich nach. 😀 Die Aussicht am Wicrococha gefiel uns sehr. Unterhalb befanden sich ein paar bewohnte Häuser, im Tal dem wir drei Kilometer weglos folgten, weideten unzählige Tiere. Natürlich fielen immer wieder ein paar Tropfen vom Himmel. Am Ende des Tales mussten wir noch einen Bach überqueren, was nach dem vielen Regen nicht ganz einfach war. Aber wir fanden eine schmale Stelle, wo wir rüberspringen konnten. Etwas oberhalb suchten wir uns eine Zeltstelle und verschwanden rasch ins Innere, da es mal wieder zu regnen anfing. Was für ein Tag!
  3. Alpamayo Umrundung in Peru

    Gibbon und 7 andere reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    8 Punkte
    Ein Hund vorm Zelt und der Gara Gara-Pass Auch in dieser Nacht fror es wieder. Als ich mitten in der Nacht rausmusste, sprang plötzlich ein mittelgroßer Hund auf, der offensichtlich vor unserem Zelt gelegen hatte. Wo kam der denn her? Am Abend war dieser noch nicht hier gewesen. Auch morgens war der Hund noch da, er lag mal hier und mal dort in dem hohen Gras. Dabei wirkte er friedlich und wir fragten uns, wem er wohl gehört. Könnte er zu den Hirten von gestern gehört haben und hier vergessen worden sein? Die hatten nämlich mehrere Hunde dieser Art dabei. Jedenfalls blieb er auch liegen als wir das Zelt abbauten und folgte uns nicht, als wir weitergingen. Der Aufstieg zum Gara Gara-Pass auf 4830m ist gut sichtbar und technisch nicht schwierig. Der Pass ist in zweierlei Hinsicht atemberaubend: nicht nur die Aussicht dort oben ist weltklasse, auch raubt der Abstieg einem den Atem. Oben wehte ein eisiger Wind, sodass wir sofort abstiegen und erst etwas weiter unten bei einer kurzen Pause das Panorama genießen konnten. Den Abstieg bewältigen wir mit einem stetigen Staunen über die Schönheit der Natur. Auf der anderen Seite folgten wir etwas oberhalb einem Hochtal, wo wir die ersten Wanderer seit dem Santa Cruz-Abschnitt sahen. Leider sprach das französische Paar kaum Englisch. Bereits um halb eins erreichten wir die offizielle Zeltstelle Pampa Ruina. Da es noch viel zu früh zum zelten war, beschlossen wir den nächsten Pass noch heute in Angriff zu nehmen. Der Weg war einfach, aber die 800hm hatten es in Sicht. Da wir nicht wussten, ob es am Zeltplatz Osurini Wasser gibt, füllten wir an einem Rinnsaal unterhalb der Passhöhe auf. Die Aussicht vom Vientunan-Pass war kein Vergleich zu der am Gara Gara-Pass. Völlig erschöpft schleppten wir uns den letzten Kilometer zum Osoruri-Zeltplatz. Dort waren wir nicht alleine, ein freundlicher Franzose war bereits dort. Dort ist nur wenig Platz für Zelte und wir waren froh, dass er uns den größeren Spot überließ. Dieser ist etwas uneben, schlafen konnte ich nur mit dem Rucksack unter der Isomatte. Bevor ich mich um die Einrichtung vom Camp kümmern konnte, musste ich mich erst noch von der Anstrengung der heutigen 18km erholen und etwas essen. Der Abend belohnte uns mit einem tollen Sonnenuntergang.
  4. Alpamayo Umrundung in Peru

    Civetto und 7 andere reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    8 Punkte
    Der Yanacon-Pass In der Nacht erschreckten wir uns sehr, denn plötzlich weideten Rinder direkt neben unserem Zelt. Auch in der Früh waren sie noch da, irgendwann fanden wir heraus, dass sie genau dort den Boden extrem abgrasten, wo wir nachts gepinkelt hatten. Es war übrigens die erste Nacht mit Frost, ob es was damit zu tun hatte? Oder finden Rinder etwa menschliche Pipi lecker? Den Aufstieg zum Yanacon-Pass auf 4610m war zunächst mal wieder nicht auffindbar. Erst etwas weiter oben fanden wir dann doch noch einen Pfad rechts neben einem tief eingeschnittenem Bachgraben. Die Orientierung ist selbst mit Offlinekarte nicht ganz einfach, weil der Bachgraben dort gar nicht eingezeichnet ist. Lamgsam kämpften wir uns den steilen Hang empor und dachten, es gleich geschafft zu haben. Doch dann standen wir nur auf einem kleinen Hochplateau, der Pass war also noch nicht erreicht. Rechts sollte er sein, doch er wirkte aus dieser Perspektive unbezwingbar steil. Mit einem mulmigem Gefühl im Bauch gingen wir draufzu. Tatsächlich waren Serpentinen in dem kargen Boden sichtbar. Diese stiegen wir langsam hoch und waren froh, dass es diesmal trocken war. Denn es waren ein paar vom Regen ausgewaschene Rinnen zu erkennen. Oben wurden wir durch einen unvergesslichen Ausblick in das gegenüberliegende Tal belohnt. Der Abstieg war abgesehen von den ersten Metern deutlich einfacher und auch gut erkennbar. Unten im Tal weidete eine Herde Schafe. Wir nutzten die Gelegenheit um unser Zelt zu trocknen und eine Kleinigkeit zu essen. Der Weg durchs Tal war eine Erholung, da es nur ganz sanft bergab ging. Bei den Häusern von Huilca weidete sogar eine Lamaherde. Diese für Peru symbolischen Tieren hätten wir irgendwie häufiger erwartet. Stattdessen sagen wir überwiegend Rinder, Pferde und Schafe. Über eine Brücke querten wir den Fluss und folgten für zwei Kilometer der Schotterstraße ins nächste Hochtal, wo wir auch eine ausgiebige Mittagsrast einlegten. Danach erwartete uns schon der nächste Pass. Der Mesapata-Pass mit "bloß" 4460m stellten wir uns einfacher vor als den Yanacon-Pass, was auch in Erfüllung ging. Kurz vor dem Beginn des Anstiegs ritt uns ein Junge auf einem dunkelbraunen Pferd entgegen. Er sprach uns an, aber wir verstanden aufgrund der Sprachbarriere nur, dass er von uns was zu essen haben wollte. Wir waren irritiert, erinnerte die Szene doch optisch an Atréju aus Michael Endes unendlicher Geschichte. Einen Moment später sahen wir, dass er zusammen mit seinem Vater eine gewaltige Herde Schafe aus dem Tal raustrieb. Der Weg vom Pass runter ins nächste Hochtal war in Top-Zustand und wir genossen den sanften Abstieg. Da wir nicht wussten, ob wir an unserem anvisierten Zeltplatz Wasser finden würden, füllten wir im Tal auf. Sanft ansteigend wanderten wir eine Ebene höher, wo wir einen ebenen Zeltplatz fanden. Wasser gab es dann doch auch.
  5. Alpamayo Umrundung in Peru

    Steynberg und 6 andere reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    7 Punkte
    Resupply in Jancapampa Der nächste Morgen überraschte uns, denn zum ersten Mal seit zwei Tagen sahen wir blaue Flecken am Himmel. Und diese wurden immer größer, vor uns wurde der mächtige Taulliraju samt Gletscher sichtbar, der am Abend zuvor nicht annähernd zu erkennen war. Der Anstieg zum Pass Nr. 3 fing sehr frustrierend an, da wir statt einem Wanderweg zu folgen, uns weglos am Steilhang durchs Gebüsch schlagen mussten. Spaß ist was anderes! Das Gebüsch wurde weniger, aber der Weg fing erst etwas später wieder an sichtbar zu werden. Erst ab dem kleinen See 100m unterhalb vom Pass, konnten wir wieder einem eindeutigen Pfad folgen. Bergab nach Jancapampa hingegen war der Weg durchgängig in gutem Zustand, flott ging es runter bis in den Weiler auf 3500m. Der Kiosk war versperrt, aber eine ältere Dame sperrte ihn für uns auf. Die Auswahl war gering, doch wir konnten Salzcracker, Kekse und Kuchenriegel (ähnlich wie Yes-Törtchen) kaufen. Auch hier weideten im Tal unzählige Pferde, Rinder und Schafe. Eine Straße führte am Rand entlang, die wir früher als nötig verließen, da wir eine Brücke über einen breiten Bach sahen. Das wäre jedoch nicht nötig gewesen, da es auch später noch eine Brücke gibt. Aber später ist man immer klüger. 😉 Der Weg bis zum Anstieg zum Yanacon Pass war nicht immer erkennbar und so manches Schlammloch mussten wir umgehen. Sobald der Anstieg begann, war der Weg in erstaunlichem Zustand, wenn auch teilweise sehr steil. Erst als es in Richtung Laguna Sactaycocha gehen sollte und wir dem offiziellen Alpamayoweg folgen wollten, verschwand dieser plötzlich. Wir stiegen auf einen kleinen Bergrücken und standen angeblich mehrfach genau auf dem Weg, aber zu sehen war davon gar nichts. Bestimmt 30 Minuten irrten wir herum, bis uns klar wurde: dieser Weg existiert gar nicht! Weglos stiegen wir ab und fanden eine vage Spur von dem Weg weiter links, welche nicht zum See führt Auf einem Hochplateau stellten wir erschöpft, aber zufrieden unser Zelt auf. Nachdem wir etwas Gymnastik an der frischen Luft gemacht hatten, zogen dunkle Gewitterwolken auf und es donnerte in der Ferne. Schnell verzogen wir uns ins Zelt, ehe ein einstündiger Platzregen begann.
  6. Hessen hat ein Waschbärproblem

    zopiclon und ein anderer reagierte auf kra für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Das Arte Video ist ausgesprochen interessant und kurzweilig gemacht. Danke für den Link. Btw finde ich das nicht so schlimm. Praktisch jede Art war zu Beginn ihrer Entstehung bzw. bei ihrem Auftreten eine invasive Art und hat sich in der aktuellen Flora und Fauna durchsetzen müssen. Und das auch immer auf Kosten bzw. im Zusammenspiel mit der vorhandenen Flora und Fauna, die sich aber parallel dazu an den Neuling angepasst hat. In "natürlichen" Zeiträumen ist das Thema sowieso vollständig irrelevant. Viele der Klagen sind ja nur, das der Mensch sich nicht umstellen will und Änderungen in der Flora und Fauna, die er selber hervorgerufen hat, als "unnatürlich" bekämpft -- wenn es nicht IHM SELBER nützt wie bei Tomate, Rose, Kartoffel, Reis und den vielen, vielen Gartenpflanzen, auf die der heutige "Gärtner" gar nicht mehr verzichten will... Bei der Diskussion ist eine riesige Portion Heuchelei im Spiel. PS. Arten- und Naturschutz ist ebenfalls eine von Heuchelei durchzogene Diskussion. Es ist IMMER ALLEINE Menschenschutz. Zum einen hat der Mensch noch NIE es geschafft, sinnvoll in ein größeres Ökosystem einzugreifen und zum Anderen geht es alleine um den Vorteil, den der Mensch aus der Umgebung zieht und weiter ziehen will. DAFÜR will er eine möglichst unveränderte Umgebung, was zum einen mit dem Menschen selber unvereinbar ist und zum anderen der natürlichen Anpassung von Flora und Fauna an die Gegebenheiten widerspricht.
  7. Ultraleichte (Schlaf-)Hose mit Multifunktion?

    kai und ein anderer reagierte auf fatrat für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Yup das passt. Hatte sie ne Weile zuerst mehrfach in M, welche dann auf dem Forumtreffen die Besitzer gewechselt haben, und mich seitdem mit der Terrebonne in L und diversen Farben eingedeckt (178cm mit 86kg). Trage die insbesondere jetzt gerade auf 2 wöchiger Radtour als so ziemlich alles von Windhose über Schlafhose bis Stadthose, ansonsten daheim aber auch als Jogging-Gammel-Couch-Hose oder für 4 Jahreszeiten zum Wandern, im Winter dann mit langer Merino drunter. Würde sagen ist mein universellstes Kleidungsstück, insbesondere weil ich die Bündchen am Beinabschluss einfach liebe und der Sitz schön locker luftig ist. Auf ne Hochzeit oder nen 75. Geburtstag würde ich damit vielleicht nicht gehen, aber für alles andere voll in Ordnung
  8. "Trekking Nahrung" aus dem Bio-Regal?!

    KlausD reagierte auf SimplyMad für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hi zusammen! in letzter Zeit bin ich diverse Male an den Bio-Regalen einer großen, deutschen Drogeriekette hängen geblieben und habe mir die Produkte dort angeschaut. Heute habe ich dann auch zugeschlagen. Warum? Zunächst einmal ist die Zutatenliste der meisten Produkte erfreulich übersichtlich. Das, finde ich, ist meistens ein gutes Zeichen, denn unterwegs esse ich oft eher ungesund und schlecht. Außerdem sind alle Produkte leicht zuzubereiten. Heißes Wasser machen, reinkippen und nach ein paar Minuten ist es fertig. Ist natürlich ebenfalls sehr gut! Volle Alternative zur Trekking-Nahrung? Vermutlich nicht im "Auslieferungszustand". Die Produkte haben meistens eine eher kleine Kaloriendichte. Aber ich denke, man kann diese durchaus noch "pimpen" mit etwas gutem Öl oder durch das Verdoppeln der Menge oder beides. Geschmack? Weiß ich noch nicht! Aber ich finde es heraus. Zunächst die Rossmann-Produkte:
  9. Alternativen zu Plastik in der UL-Küche

    kl02 reagierte auf Basti für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Lange Zeit waren die diversen Transportbehältnisse aus den verschiedensten Kunststoffen bei mir UL-Alltag. (Und sind es leider noch) Gemeint sind z.B. PET Flaschen fürs Trinkwasser, Faltflaschen ala Platybus und co. Ziplockbeutel fürs Freezerbag, etc. etc. Zu hause vermeide ich eigentlich den (längeren) Kontakt von Lebensmitteln und Kunststoffprodukten wo es geht. (Weichmacher und co. sind einfach nicht so mein Ding). Einwegverpackungen versuche ich auch bestmöglich zu umgehen. Ich finde es nur konsequent das auch auf meinen Tourenalltag zu übertragen. Insb. da ich schon des öfteren eher unangenehme Erfahrungen gemacht hab. Faltflaschen die sich selbst zerlegt haben (delaminiert sind), PET Flaschen die innerhalb kurzer Zeit komplett milchig wurden, etc. Was da auf der nicht sichtbaren Ebene für Prozesse ablaufen möchte ich gar nicht wissen. Jetzt suche ich kunststofffreie Alternativen. Die warme Küche (Freezerbag) könnte man wie RayJardine z.B. in Papiertüten transportieren und ganz simpel im Topf zubereiten. (Was??? Man kann in einem Topf auch mehr kochen wie Wasser??? ) Die Tüten ließen sich dann gleich im Bushbuddy entsorgen. Irgendwo hatte das mal jemand gegengerechnet und das war wohl sogar die leichtere Lösung. Für den Wassertransport würde ich wohl auf eine leichte Trinkflasche (Edelstahl? Titan?) setzen wollen. Da fällt mir bisher nur CleanKanteen ein. Hat da jemand sonst noch 'nen Tip? Mir würde wohl prinzipiell eine moderat große Flasche reichen. Ergänzt durch Wasserfilter plus für kurzfristige Sachen (im Camp) 'ne 2Liter Faltflasche, die sonst leer im Rucksackinneren UV-geschützt transportiert wird. Hat jemand sonst noch Ideen, Tips oder Anregungen? P.s. Mir ist natürlich klar, dass so 'ne Metalltrinkflasche leicht das 4 bis 10 fache einer UL Flasche wiegt. Aber da liegen meine Prioritäten halt woanders. Das Gewicht kann ich aber durch Einspahrungen in anderen Bereichen aber ganz gut kompensieren. Falls aber jemand 'nen Tip für 'ne wirklich leichte Metallbuddel hat, wär ich dennoch nicht abgeneigt.
  10. Leichtester Steckdosen Adapter für UK

    kai reagierte auf AnnK für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja Danke @khyal Der Laden in Krefeld hat so komische Öffnungszeiten. Ist das Teil wohl dort vorrätig?
  11. SilNylon vs DCF (Zelt)

    ma11hias reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Aber aufgrund der Nachhaltigkeitsprobleme kann ich trotz Allem DCF nicht zu 100% gut heißen. Geringere Lebensdauer, im Vergleich zu Silpoly und vor allem zu Silnylon!
  12. SilNylon vs DCF (Zelt)

    ma11hias reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @wilbo Na ja, das würde nur stimmen, wenn man das Zelt so naß wie es ist, einpacken würde. Die feuchtigkeit, oder Nässe, liegt ja nur innen und außen auf der DCF Folie. Ein 20-30g leichtes Microfasertuch schafft da abhilfe. Es macht natürlich keinen Spaß, das ganze Zelt trocken zu wischen, zwischendurch immer den Lappen wieder auswringen, etc… Aber so bekommt man ein nahezu trockenes Zelt in den Rucki. Und der Lappen trocknet hinterher in der Meshtasche vor sich hin. Wer die Mär in die Welt gesetzt hat, das irgendetwas im Rucksack trocknet, ist wohl ein bisschen… Und ein Zelt, aus welchem Material auch immer, würde in der Meshtasche außen am Rucksack auch nicht trocknen, da man es ja komprimiert da hinein stopft, oder meinetwegen auch legt, rollt, faltet.
  13. Alpamayo Umrundung in Peru

    Epiphanie reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @RaulDuke Danke! War hatten unser neues TT Stratospire Ultra im Einsatz.
  14. Alpamayo Umrundung in Peru

    Mia im Zelt reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Mia im Zelt Super klasse Tour! Schöner Bericht! Welches Zelt hattet ihr da?
  15. Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?

    RaulDuke reagierte auf ma11hias für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Fast genauso habe ich das bei meiner tyvek Unterlage auch gemacht, jedoch noch Ösen zusätzlich rein. Hält dann auch tausende Kilometer. Und der Hinweis das Ösen nicht halten in UL Stoffen mag ja stimmen, jedoch kommt auf so ein Groundsheet keine hohen Belastungen, daher halten diese dank Panzertape auch problemlos. Wer Angst hat kann ja gleich mehrere lagen Panzertape aufbringen.
  16. 1 Punkt
    Vermutlich die Art und Weise, wie das Material zum Stoff wurde. Ist es z.B. gewebt, eine Membran oder einfach nur eine Folie...
  17. Den Wind spür ich auch nicht direkt, aber den Windchill. Wobei ich sagen muss, dass mein (Decathlon-)Puffy vielleicht erst durch seine beiden Schichten winddicht wird. Dann wär er zwar insgesamt winddicht, aber erwärmte Luft zwischen den Daunen wird immer wieder davon getragen. Wenn nun außen einen zusätzlich echter Windbreaker dabei ist, dann sind es theoretisch schon drei Schichten winddichten Materials, wovon zwei außerhalb der Isolationsschicht liegen.
  18. Winddicht ist nicht gleich luftdicht. Ich habe keine Puffy durch die Wind spürbar ist.
  19. Die Eigenschaft winddicht kann vermutlich in unterschiedlichen Ausprägungen erfolgen. Wäre eine Daunenjacke wirklich winddicht, so würde sie sich nicht aufplustern, oder nur sehr sehr langsam. Dennoch hält sie auch fast Winddicht schon einiges ab, aber vielleicht nicht so viel, wie eine zusätzliche Schicht darüber.
  20. Welche äußeren Stoffe haben deine windjacke und die puffy
  21. Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?

    khyal reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So prinzipiell mal was zu Ösen und Ultraleichtstoffen: Ich habe da keine gute Erfahrung mit gemacht. Die leichten Gewebe sind viel zu wenig stabil für Punktbelastungen so dass die Ösen ratz fatz wieder lose sind. Gute Erfahrung machte ich mit Ösen in Gurtband, wobei ich dieses nicht gelocht, sondern nur die Fasern mit einer Ahle auseinander gedrückt habe. Diese Ösen hielten Bombe. Schaut euch mal Ösen in Segeln von grösseren Schiffen an, auch wenn da die Belastungen größer sind als bei einem kleinen Backpackerzelt. Da wird erstmal das Areal mit zig Lagen Segeltuch verstärkt (am Schluss ist das alles knapp einen halben bis einen cm dick), dann wird das gelocht und dann die Öse hydraulich eingepresst. Anschließend werden noch in die Öse Gurtband eingelegt und die Öse dadurch nochmal im Stoff in Belastungsrichtung fixiert.
  22. Hessen hat ein Waschbärproblem

    mmaddin reagierte auf bifi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also ich bin heute Nacht um halb zwei aufgestanden, weil ich dachte, dass irgendjemand in unserem Garten umgebracht wird - und siehe da, 2 Waschbären die sich richtig geprügelt haben und dabei Geräusche von sich gaben wie im Horrorfilm... Meine Lampe hat sie nicht interessiert und mit dem Besen wollte ich auch nicht hinterher. Heute an der Arbeit dann dicke Augen - immerhin ist "Waschbärenprügelei" hier ein anerkannter Grund dafür 😉
  23. 1 Punkt
    OT: Ich zelte so gut wie immer. Ich habe mit der Alpha-Hose jetzt noch nicht so viel Erfahrung aber ich würde schon sagen, dass man beim Schlafsack / Quilt sparen kann, wenn man Alpha als Schlafklamotten nutzt. Bisher habe ich immer eher etwas Reserve beim Quilt befürwortet, ich überlege aber tatsächlich gerade ob ich mich bei Gelegenheit nochmal an die Nähmaschine setzte und einen dünneren Quilt mache...
  24. Ultraleichte Sicherheitsausstattung?

    ma11hias reagierte auf kai für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich glaube bei vielem, was du jetzt aus der Angst heraus anschaffst, es könnte irgendwas passieren, wirst du dich nach der Tour ärgern, dass du es dir überhaupt gekauft und die ganze Zeit mitgeschleppt hast... Du kannst ja mal gedanklich durchspielen, was im allerschlimmsten Fall passieren könnte und wie sich das mit dem Equipment, das du jetzt schon hast, lösen ließe.
  25. Ultraleichte (Schlaf-)Hose mit Multifunktion?

    fatrat reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Keine Ahnung vom Gewicht, aber mit ist gerade folgendes über den weg gelaufen und taslan ist wegen der Haptik für mich interessant: https://www.volleyballdirekt.de/stanno-micro-taslan-hose-herren-ST430100.html
  26. Moin zusammen:)

    Gibbon reagierte auf ma-al-k für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    dieses Video kennst du vermutlich: Mit Daunenallergie habe ich persönlich keine Erfahrungen, aber ich bin Multiallergiker medizinisch getestet (ua. Pollen, Schimmel, viele Nahrungsmittel etc.). Daher eine Erfahrung von mir: Über die Jahre merke ich immer öfter, dass einige Allergene bei mir keine offensichtlichen Symptome (mehr) auslösen wie Ausschlag, geschwollene Schleimhäute etc. Dafür merke ich subtile psychische Symptome. Ich hätte mich früher als absoluter Morgenmuffel bezeichnet (launisch, mürrisch, träge, schläfrig, energielos, unkonzentriert, Kopfweh, leicht depressiv am Morgen). Heute weiß ich, dass dies oft allergische Reaktionen sind (vom Vortag). Wenn ich diese Allergene vermeide, dann geht es mir insgesamt besser. Viele Allergiemedikamente haben bei mir signifikante Nebenwirkungen und sind daher nicht immer eine Lösung, aber teilweise überlebensnotwendig. Was ich damit sagen will: Selbst wenn man Allergiesymptome abschwächen kann, auch durch Medikamente (Hypersensibilisierung etc.), dann hat das oft irgendwo im ganzheitlichen System Mensch eine negative Reaktion, die auch mehrere Tage subtil anhalten kann. Dies würde ich nicht unterschätzen, daher meines Erachtens Allergene eher vermeiden als Allergiesymptome bekämpfen oder durchbeißen.
  27. Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?

    Steintanz reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe bei meiner Tyvekunterlage einfach die Ecken dreieckig mit Panzertape angeklebt, ein Loch reingestanzt und mit Dynemaschnur versehen. Da man ja wohl kaum auf total abschüssigem Gelände sein Nachtlager aufschlägt, ist da eigentlich nie viel Zug drauf. Ich benutze die angebrachten Schnüre auch nur, wenn es sein muß. So hält das schon seit drei Jahren. Allerdings bin ich natürlich nicht so oft unterwegs, wie einige Andere, hier im Forum. Ob es einen Durchmarsch über mehrere Tausend Kilometer durchhält, weiß ich nicht.
  28. Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?

    Jens reagierte auf DerLandstreicher für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Topsegelschotstek - das Leben kann so einfach sein 😀
  29. Ultraleichte (Schlaf-)Hose mit Multifunktion?

    ma11hias reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der Schnitt derselben ist allerdings nur für absolute Spargeltarzans mit nicht stark ausgeprägtem Gluteus Maximus "frei hängend", ansonsten unbedingt upsizen (M war mir mit 175cm/77kg zu eng).
  30. Hessen hat ein Waschbärproblem

    burarum reagierte auf windriver für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sind aber auch niedlich. Neuer Kollege auf der Baustelle.
  31. Alternativen zu Plastik in der UL-Küche

    kl02 reagierte auf Vince für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Metallflasche mit der mir bekannten, besten "Literleistung" ist die 1900-ml-Flasche von Klean Kanteen. Diese wiegt (mit dem alten Verschluß, glaube der neue ist schwerer) leer 310 Gramm und komplett gefüllt 2250 Gramm, was eine reale Kapazität von ungefähr 1940 Millilitern bedeutet. Das Gewicht für einen Liter Wasser beträgt mit der Herstellerangabe 310 / 1,9 = 163,16 Gramm, mit meiner Messung 310 / 1,94 = 159,79 Gramm, also unter 160 Gramm pro Liter. Die größte Titanflasche die ich kenne ist von Silverant mit 1500 ml Volumen, damit kommt man mit den Herstellerangaben auf 258 / 1,5 = 172 Gramm pro Liter.
  32. X-UL Kochsets

    Genuss reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe jetzt aus Neugier einmal alle Travellunch-Hauptgerichte in einer Tabelle zusammengefasst. Selbst die Gerichte mit dem höchsten Wasserbedarf erfordern lediglich 450 ml. Das sollte mit dem Toaks 550 halbwegs machbar sein... Beim Toaks 700 wäre mir der Abstand zum Soto 1100 zu gering, der wiederum immer bei großem Hunger (= Doppelportionen) oder Zweipersonen-Trips zum Einsatz kommt.
  33. Die Podusche für unterwegs Bidet

    schwyzi reagierte auf kai für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @TappsiTörtel das ist nicht ganz korrekt. Die Wasserstrahlen gehen im 45°-Winkel weg. Dadurch kann man locker genügend Abstand zwischen die Flasche und den Ort des Geschehens bringen. 😄
  34. "Trekking Nahrung" aus dem Bio-Regal?!

    kl02 reagierte auf heff07 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    hi mein favorit, erfordert aufkochen und längeres warmhalten im cosy, es sind aber mhhhhh ----bohnen---- drin.
  35. "Trekking Nahrung" aus dem Bio-Regal?!

    Wanderlachs reagierte auf SimplyMad für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Und hier die beiden Produkte aus dem Reformhaus:
  36. Alternativen zu Plastik in der UL-Küche

    kl02 reagierte auf Basti für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Der Unterschied bei Soja und PET ist, dass Soja selbst ein Hormon enthält (auf das sich dann die Kritik bezieht) während bei PET es sich um Hormonverändernde Substanzen (d.h. ein Reagenz, das mit den im menschlichen Körper natürlich vorhandenen Hormonen reagiert) handel. Bei Soja wird ja immer auf das Östrogen, d.h. das weibliche Hormon verwiesen. Nur, dass es sich bei Soja um pflanzliches Östrogen handelt, was anders aufgebaut ist wie menschliches und abgesehen vom Namen nicht viel gemeinsam hat. Das ist einer der Gründe für Fehlschlüsse über Soja. Ein weiterer war ein zurecht umstrittener Versuch bei dem man aus dem Soja eine Substanz (welche, müsste ich nochmal nachgucken) gewonnen hat, diese aufbereitet und konzentriert wurde und dann Affen zum Testen verabreicht hat. Die haben das dann nicht so toll vertragen (es haben sich innerhalb kurzer Zeit Krebszellen gebildet und sie sind gestorben). Diese Studie wird auch heute noch gerne von Sojakritikern angeführt. Problem dabei nur: die untersuchte Substanz kommt weder in dieser Form noch in der Konzentration in Sojabohnen drin vor. Mehrere Versuche sowohl mit der ursprünglichen Form dieser Substanz (also wie sie in Sojabohnen vorkommt) als auch mit der aufbereiteten Form wurden wenig später an Menschen durchgeführt. Wie bei vielen Tierversuchen zeigte sich dann, dass deren Ergebnisse nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar sind. Beim Menschen hat dieses Zeug im Organismus nämlich eine gänzlich andere Wirkungsweise. Hier senkt es sogar die Wahrscheinlichkeit beim Entstehen von Krebszellen. Das vo Dir angesprochene "Gift" der Sojapflanze kommt nicht nur da vor. Gibt's eigentlich bei allerlei Pflanzen wie etwa Kartoffeln. Nur da wurden diese "Giftstoffe" (eigentlich ein Abwehrmittel gegen Fraßfeinde/ Ungeziefer) dank der Kultivierung weitestgehend rausgezüchtet. Nur mal so als kleiner Exkurs... Lassen wir mal gesundheitliche Bedenken außen vor, empfinde ich persönlich den Verschleiß an solchen Trinkbehältern einfach zu hoch. In vielen Bereichen des ULs nimmt man ja gerne eine evtl. kürzere Lebensdauer seines Krempels in Kauf. (Wobei ich da dank "baby your gear" eigentlich nie schlechte Erfahrung hatte). Selbst bei den Schuhen hole ich 'ne erstaunlich lange Lebensdauer raus. Verpackungen von Freezerbags werden aber in der Regel nur 1mal genutzt. Die meisten Flaschen halten bei mir max. 1-2 Touren bevor die sich zerlegen. (Bzw. in einem Zustand sind, dass ich die nur ungern weiternutzen würde) YMMV Das ist jetzt vielleicht keine große Kostenfrage, aber wenn ich auf Tour im Verhältnis mehr Müll produziere wie zu hause, macht mich das einfach nachdenklich. Und auch wenn ich meinen Müll nicht unter dem nächsten Baum verscharre und ihn stattdessen zur nächsten Tonne schleppe, finde ich diese Abfallanhäufung für eine eigentlich naturnahe Aktivität nicht so ganz passend.
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.