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Hallo zusammen, ich mach mal weiter. Ich bin Rike, Ende 40, und lebe mit meiner Familie in Köln. Ich bin schon lange aktiv unterwegs und seit letztem Jahr möglich oft mehrtägig und ultraleicht. Ich sammle noch meine Erfahrungen und habe gerade mein Setup nochmal optimiert - was man im Winter halt so macht. Letztes Jahr war ich je 1 Woche auf dem Saar-Hunsrück-Steig und dem Salzalpensteig unterwegs, neben etlichen kurzen Wanderungen. Grad warm ich auf Madeira, im Juni geht's nach Schweden ne Woche auf den Roslagsleden, im August nach Slowenien und dazwischen will ich die Trekkingplätze in Eifel und Sauerland testen. Ich lese schon länger still mit und freue mich über Eure Reiseberichte sowie Kontakte mit Gleichgesinnten. Liebe Grüße aus Köln! Rike6 Punkte
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@Macbain Danke für dein „Outing“ hier, dein Beitrag unter meiner letzten Veröffentlichung führte mich dazu, mich mal ein wenig mehr mit dem Forum und den netten Menschen hier zu befassen… Verrückt und schön zu lesen, wer hier alles so unterwegs ist! Auch ich muss mich dann als bislang stiller Mitleser outen, wie das offensichtlich der Großteil von euch auch hier getan hat – trotzdem schön von euch und euren Erfahrungen und eurer persönlichen Wandermotivation zu lesen! Mein Name ist Hannes, ich bin 36 Jahre alt und wohne quasi genau auf der Hälfte des Rothaarsteigs in NRW. (@ChrisK Meld dich, wenn du nen Zeltplatz brauchst!) Als Kind durch meine Eltern zum Wandern im Harz genötigt, fand ich meine Liebe zum bedingungslosen Wandern im Alter von 23 Jahren nach einem gesundheitlichen Schicksalsschlag. Nach dem Motto „Nichts mehr zu verlieren und wer weiß, was noch kommt!“, führte mich meine erste Weitwanderreise auf die Falklandinseln und nach Chile mit einem viel zu schweren Rucksack und einem etrex-Gerät ohne übertragene Karte und vorherige Routenplanung. Hat trotzdem geklappt und war eine prägende Erfahrung! Nach der unbeabsichtigten „Invasion“ des Mount Pleasant Airport und dem Besuch der völlig wolkenverhangenen und damit nicht sichtbaren Torres del Paine wanderte ich die letzten 12 Jahre zu Fuß durch etliche Länder dieser Erde. Aus Prinzip immer individuell, egal ob in Nepal, Südafrika, Kanada oder Kolumbien. Der Weg in dieses Forum führte mich tatsächlich nur über die Suche nach einer Schraubgaskartusche für den Jordan Trail. Und die habe ich wegen euch da unten auch gefunden, danke nochmal! Daher die vermutlich wichtigste Erkenntnis dieses Forums: Es ist schön zu wissen, dass man immer denkt, man ist für sich alleine so bekloppt, diese Projekte in Angriff zu nehmen und dann auch noch umzusetzen, aber hier zu lesen, dass genug andere Irre diesen Spirit leben, erfüllt mich mit Freude. Ich bin bisweilen kein Ultralightpacker – in meinen Rucksack gehört zum müde werden in Richtung Einschlafen auf jeden Fall ein eBook-Reader und für etwaige Glücksgefühle auch ein Flachmann mit Wittgensteiner Schnaps – aber ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben. Das stille Stöbern und der wenige Austausch mit euch sprengt die persönliche Löffelliste regelmäßig in nicht erreichbare Dimensionen – daher ist es schön von euren Projekten zu lesen, die man selbst nicht in Angriff nehmen kann. Und sich für einige wenige machbare Wanderungen wirklich inspiriert zu fühlen. Danke, dass ihr alle eure Erfahrungen teilt! Das ist so viel wert!5 Punkte
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Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
mtb_squirrel und 3 andere reagierte auf khyal für Thema
Neuerdings gibt es ja die Nitecore NB10000 in der Version 4, bis jetzt gibt es nur „Reviews“, die imho überwiegend nur ein Unpacking und Runterleiern der Features, die auf der Hersteller-Website stehen, sind, ausser mal kurz ein USB-Meter dran hängen, wobei noch das Wichtigste übersehen wurde, gab es zumindest zu meinem Zeitpunkt des Checken nix – naja wie halt 98% von YT sind... Ich beschränke mich hier auf die Facts und erspare auch beiden Seiten x Hersteller-Pics oder Aufnahmen aus allen Winkeln, die kann man sich auch bei den Händler-Angeboten bzw der Hersteller-Website anschauen, mir sind die meßtechnischen Facts wichtig... Da zu meiner Überraschung das Teil Fr schon bei Sack & Pack aufgeschlagen war, habe ich sie mitgenommen, um sie mal eben durch´s Meßlabor zu jagen. Fangen wir mit dem Äusserlichen an : Volumen In mancher Pseudo-Review wurde lobend geäussert, daß die 4er vom Volumen deutlich kleiner wäre, ich weiß nicht, mit was die gemessen haben, oder ob überhaupt und ob sie noch wußten, wie Multiplikation geht, aber ich komme nicht zum selben Ergebnis... V4 → 4,67 cm * 1,46 cm * 11,72 cm = 79,91 cm³ V2 → 5,94 cm *1,07 cm * 12,17 cm = 77,35 cm³ Fazit → nein die V4 ist nicht kleiner, sie hat annähernd dasselbe Volumen bzw wenn man korithenkakerisch sein will, hat sie 3,3% mehr Volumen, aber es gibt ja auch Messtoleranzen... Gewicht Da hat sich tatsächlich ein bisschen, vermutlich durch das Wechseln der Akku-Technologie getan : V2 154,66 g, V4 145,17 g, also ca 9,5 g bzw 6,1 % leichter Manche mögen das neue kurze Flachkabel mit den Magneten toll finden, sieht ja nett / ordentlich aus, ich habe lieber möglichst wenig Magneten an der Ausrüstung, mag auch damit zu tun haben, daß ich Sachen bei habe, die auf Magneten empfindlich reagieren, wie Kompaß oder Karten mit Datenstreifen, da hat jeder seine Vorlieben. Kommen wir dann mal zu den Meßergebnissen : angegeben ist sie mit 6,800mAh 5V (TYP 3A) 34 Wh 7,200mAh 5V (TYP 1A) 36 Wh USB-C (OUT1) / (OUT2): 5V⎓3A / 9V⎓2.22A / 12V⎓1.87A (22.5W MAX) Bei 3 A Entladen habe ich 35,074 Wh gemessen, also ca 3,2 % mehr, als angeben Bei 1 A Entladen habe ich 36,260 Wh gemessen, also ca 0,7 % mehr, als angeben Bei Nutzung von einem Ausgang habe ich eine max Entladung von 22,8 W gemessen, also 1,3 % mehr, als angegeben. Beim Nachladen waren es 44,878 Wh, also ein Wirkungsgrad von ca 80,8 %, was auch ein guter Wert ist, aber natürlich eh nur für User eine Rolle spielt, die via Panel und nicht Steckdose reloaden. Kommen wir zur Load through Funktion, mal vorab, übliche Solarpanels haben eh 2 Ausgänge und wenn man schnell an der Steckdose nachladen will, hat man eh ein USB-Netzteil mit 2 Ausgängen mit den zu ladenden Geräten angemessener Leistung, ich finde die Funktion also rel sinnbefreit, ausser vielleicht für „Zimmerschläfer“. Wie bei sehr vielen PBs, wenn man sich nicht auf die Hersteller-Angaben verläßt, sondern nachmisst, schwächelt auch hier die Funktion aus meiner Sicht als Elektroniker, sobald man während des Ladens der PB einen Verbraucher an den freien Ausgang der PB anschließt, wird die Ladeleistung der PB auf den Wert des angehängten Verbrauchers reduziert, auch wenn diese deutlich niedriger ist, als die 22,8 W Ladeleistung der PB d.h. Es wird der an die PB angehängte Verbraucher geladen, aber nicht gleichzeitig die PB. Dazu kommt, daß dabei auf dem Ladeausgang die Spannung rel stark einknickt bei 3 A auf ca 4,5 V Ladeleistung Ausgänge / Parallel Verbraucher laden über die beiden USB-C Ports : Das habe ich mir messtechnisch näher angeschaut, da die 2 USB-C Ausgänge bei der V4 in meinen Augen gegenüber der V2 (wo es noch ein USB-A & ein USB-C waren) das Kabel-Wirrwar auf reine USB-C-Kabel zu reduzieren. Bei Nutzung von nur einem Port funktioniert auch PD, ich konnte z.B. meine V2 an der V4 mit 9 V laden. Bei 3 A liefert sie bei USB noch 4,92 V, was mehr als ausreichend ist. Bei Nutzung von beiden Ausgängen ist logischerweise PD in der Praxis nicht mehr möglich, das ist auch bei anderen PBs so. Einen weiteren Unterschied (neben USB-C statt A auf dem 2. Ausgang) gibt es : Bei der V2 wurden die Ausgänge, wenn man sie in die Überlast gefahren hat (mit z.B. mehr als 3 A) abgeschaltet, bei der V4 wird dann die Spannung entsprechend runter gefahren, daß keine Leistungs-Überlast auftritt, erinnert mich an den Power Boost bei den Ecoflow PS was bleibt noch... Die imho unsinnige Knock-Funktion, die die meiste Zeit eh nicht funktioniert und zu Glück abschaltbar ist. Was daran so großartig sein soll, wenn jetzt kurzfristig bunt leuchtende Ringe um die Ports sind, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber das geht ja fix von selber aus. Die Umschaltung auf 1 A Ladestrom für Verbraucher zugunsten einer höheren Ladeenergie bzw Kapazität habe ich nicht weitergetestet, da ja nach meinen Meßergebnissen bei 1 A statt 3 A nur 3,3 % mehr Wh möglich sind (da die Wh bei 3 A 3,2 % mehr sind, als vom Hersteller angegeben). Im Gegensatz zu den vorherigen Modellen ist ein 9 V Si-Carb-Akku verbaut, wie in manchen Smartphones. Fazit : Wer gerade eine neue Powerbank sucht, kann ich die V4 echt empfehlen, in fast sämtlichen Messdaten übertrifft sie die Herstellerangaben etwas, hat in beide Richtungen 20% mehr Ladeleistung, ist 9,5 g bzw gut 6 % leichter und daß jetzt 2 USB-C Ausgänge statt 1* USB-A & 1* USB-C zur Verfügung stehen. Mir wären die Vorteile nicht das Geld wert, um von der V2 zu wechseln, das mag natürlicher mancher Grammjäger anders sehen..4 Punkte -
Hallo zusammen, ich bin aus dem Urlaub zurück und es ist ein neues Update raus. ✨ Neue Features * 27.02.2026 📋 Mehrfach-Duplizieren Items duplizieren: Beim Auswählen mehrerer Items gibt es jetzt einen neuen 📋 Duplizieren-Button (zwischen "Kategorie ändern" und "Items löschen") In gleicher Kategorie: Alle ausgewählten Items werden jeweils in ihrer aktuellen Kategorie dupliziert – auch wenn die Auswahl mehrere Kategorien umfasst Zielkategorie wählen: Alternativ kannst du alle Items in eine bestimmte Kategorie duplizieren – System- und eigene Kategorien stehen zur Auswahl 🏷️ Items Gewicht kein Pflichtfeld mehr: Items können jetzt ohne Gewichtsangabe gespeichert werden – die App speichert automatisch 0 g und markiert das Item mit dem Badge Link-Badge: Items mit einem hinterlegten Produkt-Link zeigen jetzt ein klickbares 🔗 Link Badge – direkt auf der Kachel, in der Trip-Planung, im Packmodus und in öffentlich geteilten Listen. Ein Klick öffnet den Link in einem neuen Tab „Gewicht fehlt“-Badge: Items ohne Gewichtsangabe (0 g) zeigen jetzt ein rotes ⚠️ Gewicht fehlt Badge – sichtbar überall wo Items angezeigt werden 🌍 Neueste Community Erfolge & ❤️ LevityList Supporter Erfolge haben nun eigene Spalten um die "⏱️ Neueste Top Erfolge" nicht zu fluten. *Die Features Übersicht wurde über ein KI Prompt generiert und von mir inhaltlich geprüft und angepasst!4 Punkte
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Da ich Single-Trails bevorzuge plane ich meine Touren immer in Komoot, da ich dort anhand der hochgeladenen Fotos schnell sehen kann, wie breit/idyllisch/wild die Wege sind. (Kennt jemand etwas besser geeignetes dafür?) Dann exportiere ich die gpx und importiere sie in garmin connect und mapy. Auf dem Trail navigiere ich dann im Wesentlichen nur mit der Garmin Uhr, habe aber die Route in der mapy app auf dem Smartphone für all die Fälle, wo mir das Display der Uhr nicht ausreicht, ich mir aber schnell einen gößeren Überblick verschaffen möchte oder nach POI suchen will. So vebraucht mein Routing insgesamt nur sehr wenig Energie. Kleiner Nachteil: mit derart importierten Routen kann man in mapy kein Routing nutzen, nur die Route auf der Karte anzeigen lassen.3 Punkte
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Letztendlich zählt doch vor allem das Ergebnis Eine orthodoxe Entscheidung hätte ebenfalls im Tod der Begleiterin enden können und gegebenfalls auch in seinem. Hätte er seine Begleiterin aber durch sein Handeln gerettet, wäre er vielleicht als Held gefeiert worden. Ich bin eigentlich kein Freund des faktischen Führerprinzips. Gibt es ja im deutschen Recht auch nicht. Das bedeutet das, wenn du mehr Erfahrung hast als der andere, riskiert du im Zweifel im Gefängnis zu landen. Obwohl der andere dich nicht als Führer bezahlt und vielleicht auch gar nicht respektiert. Und andererseits, ist der andere doch genau verantwortlich sich über Route, Tour und Wetter zu informieren und entscheidet doch selbst. Mitzugehen oder nicht. Oder auch darüber, umzukehren3 Punkte
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Meine Standardantwort immer wenn sich jemand beklagt, wie gestresst er doch sei: "Stress hat man nicht, Stress macht man sich."3 Punkte
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Rucksack für Hüttentour gesucht
Gibbon und ein anderer reagierte auf the EL für Thema
Ich habe hier viel gelesen und mich dann für den Montane Trailblazer LT 28 entschieden und wollte als kleines Dankeschön meine Erfahrungen teilen. Ich nutze den Rucksack für längere Tagestouren und Overnighter. Gewicht & Tragekomfort Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich bei moderatem Gewicht angenehm. Das minimale Rückenpolster ist weniger schwitzig als bei meinem vorherigen Liteway-Elementum (den ich aber nur für Mehrtäger genutzt habe). Tragesystem Schulterträger sind bequem, der elastische Brustgurt passt für mich gut. Was mir fehlt, sind Load-Lifter bzw. obere Zurrriemen. Gerade bei etwas mehr Gewicht lässt sich der Rucksack weniger gut stabilisieren. Taschen & Organisation (für mich der grösste Schwachpunkt) Schulterträger-Taschen (inkl. Reissverschluss): Für mich nur eingeschränkt brauchbar. Normale Flaschen passen nicht hinein und selbst 0.5 L Softflasks könnten knapp werden. Die Reissverschlusstaschen sind ok für Kleinkram, aber wenn mehr drin ist, fällt beim Öffnen schnell etwas raus. Seitentaschen: Relativ hoch und mit etwas grösserem Volumen. Trekkingstöcke oder Zeltgestänge passen gut hinein. Was fehlt, ist eine gute Fixierung oben, etwas zum festzurren, dadurch kann der Inhalt herumwackeln. Taschen am Hüftgurt (verbunden mit den Seitentaschen): Die Idee klingt gut, funktioniert für mich aber nur bedingt. Die Taschen sitzen relativ weit hinten, man kommt während des Gehens schlecht ran. Durch die Verbindung mit den Seitentaschen schiebt man Dinge eher weg, statt sie zu greifen. Fronttasche (eigentlich nur ne elastische Schnur) Es gibt keine echte Netztasche, nur eine elastische Schnur. Wenig Volumen und nach unten offen. Gerade wegen des glatten Materials können Sachen herausrutschen. Nur mit zusätzlicher Fixierung sinnvoll, also z.B. die Ärmel der Windjacke irgendwie beim Rolltop-Verschluss einflechten. Innenfach: Im Hauptfach gibt es nur ein Fach für die Trinkblase, sonst keine Organisation. Handling unterwegs Hier liegt für mich das grösste Problem. Ich kann kaum im Gehen trinken (okay, mit Trinkbeutel& Schlauch würd's gehen, aber das mag ich nicht) oder schnell etwas verstauen. Schnell mal Handschuhe oder Mütze in die Seitentasche stopfen ohne Rucksack abzunehmen geht schlecht. Flasche greifen, Snacks rausnehmen oder Kleidung in "Fronttasche" reinschieben geht nicht wirklich gut. Das war zB bei meinem früheren Osprey Exos deutlich besser gelöst. Hauptfach & Verschluss Das Hauptfach wird über einen Rolltop geschlossen. Funktioniert, ist aber im Alltag etwas fummelig, vor allem in Kombination mit den Kompressionsriemen. Material & Wetterschutz Material wirkt bisher ausreichend robust. Leichter Regen oder Niesel über eine gewisse Zeit (z. B. etwa eine Stunde) scheint kein Problem zu sein. Für längeren oder starken Regen würde ich zusätzlichen Schutz einplanen. Fazit Der Rucksack ist sehr leicht und trägt sich angenehm. Das geringe Gewicht wird aus meiner Sicht aber mit Einschränkungen beim Handling erkauft. Vor allem der Zugriff während des Gehens ist für mich deutlich schlechter als bei „klassischen“ Rucksäcken. Für konsequent reduzierte Setups kann er gut funktionieren, für mich nur bedingt. Vielleicht hilft das jemandem bei der Entscheidung.2 Punkte -
Unterlage Isomatte UL
Gibbon und ein anderer reagierte auf Cullin für Thema
Oder was mit PU beschichtung. Finde das ist nicht so rutschig. Ein kleines MYOG Projekt https://www.extremtextil.de/zeltboden-ripstop-nylon-pu-beschichtet-10.000mm-65g-qm/71934.SW2 Punkte -
Unterlage Isomatte UL
Gibbon und ein anderer reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Entweder 54g Tyvek Hardstructure oder eine geeignete 3mm EVA.2 Punkte -
UL Windshell Schnittmuster von LearnMYOG
dee_gee und ein anderer reagierte auf Capere für Thema
Danke! Overlock ist eine günstige Gritzner 788. Material außen: Argon 49 in CB Material innen: Cloud 71 in CB Ja, das Stoffhandling ist etwas tricky, aber auch da hilft die Overlock, indem sie die Überschüsse ja direkt abtrennt und dann versäubert. Zudem muss man alles gut vorbereiten, damit es eben nicht zu sehr verzieht. Ein Quilt ist da aufgrund der großen Fläche aber natürlich auch anfälliger für.2 Punkte -
Norwegen Spätsommer 2026
Kerberos reagierte auf Ledertramp für Thema
Moin, ich hab schon sehr viel Zeit in Norwegen verbracht und war auch schon mehrmals im Jotunheimen. Erfahrungswerte also vorhanden. Zelt: Eine der schwierigsten Entscheidungen übrhaupt. Ich würde an deiner Stelle sehr spontan entscheiden und zwar abhängig vom Wetterbericht. 8 Tage sind einigermaßen planpar, wobei man dem Wetterbericht in den Bergen natürlich nie ganz trauen kann. Yr.no ist immer meine erste Anlaufstelle. Du kannst halt richtig Glück haben mit dem Wetter, ich hatte 2022 zehn Tage Sonne im Dovre und Rondane, also nicht weit vom Jotunheimen, du kannst aber auch durchgehend Sturm und Regen haben. Daher vorher mal den Blick auf den Bericht. Das StS würde ich eher nicht wählen, weil Inner First im Regen einfach doof ist. Ich würde wahrscheinlich mit dem Niak gehen, weil es am windstabilsten ist und beinahe freistehend ist. Das bietet einem natürlich mehr Optionen für die Zeltplatzwahl ein einem felsigen Gebirge. Das Xmid muss halt wirklich gut verankert werden. That being said, ich war im Jotunheimen auch schon mit nem MYOG-Duplex-Klon. Wetter war da aber auch super. Auf der anderen Seite hat es mir 2024 im Sturm im Dovrefjell selbst mein Einbogen-Tunnelzelt zerlegt. Auch das kann passieren. Seither bin ich bei der Zeltwahl in solchen Gebieten etwas konservativer geworden, wenn die Tour über die gänge Dauer eines vertrauenswürdigen Wetterberichts hinaus geht. Regensachen: Ich geh immer mit den billigsten Sachen von Decathlon. Bei nem richtigen norwegischen Starkregen wird man irgendwann eh nass, mal ganz davon abgesehen, dass man eh schwitzt und durch die hohe Luftfeuchtigkeit eh alles klamm ist. Für mich dienen Regensachen eher dem Wärmeerhalt. Grödel: Nicht nötig. Die Altschneefelder kann man auch ohne queren und selbst die Besteigungen, wie Glittertind, der eigentlich immer ne Schneekuppe hat ist ohne möglich. Neuschnee kann es zu jeder Zeit geben, ist aber wahrscheinlich kein großes Thema. Was die Route angeht: Würde dir auf jeden Fall empfehlen auf den Glittertind zu gehen. Spektakuläre Aussicht. Zelt kannste unten aufbauen und dann einfach mit ner Flasche Wasser und ein paar Snacks im Rucksack entspannt hochkraxeln.1 Punkt -
OMM Sonic Shorts
Blickpunkt reagierte auf nick_was_here für Thema
Ja ich habe Langzeiterfahrungen: Hatte die Hose auf dem gesamten PCT dh 6 Monate mit. Aber nicht als Wanderhose - dazu ist sie niocht robust genug. Aber um in den Seen, oder Pools zu schwimmen ist sie perfekt. Und noch mehr um sie in den Town days in den Städten anzuziehen, während sämtliche andere Klamotten in der Waschmachine sind. Wenn man sich 3 min Zeit nimmt um sie in die Hülle reinzuknödeln, ist sie fast so groß wie eine Walnuss Und ich habe XL.1 Punkt -
Na dann überlegt Dir doch, ob Du nicht mit mit 18 W Ladeleistung der PB hinkommst und ein paar g mehr ok sind, die V3 ist ja etwas preiswerter... Wobei ich sagen muß, daß mir bei PBs der Preis rel egal ist, die benutze ich so viel, da sind mir nachgemessen vernünftige tech. Daten, gutes Handling usw wichtiger sind.1 Punkt
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Mit irgendwelchen Einschätzungen, Verurteilungen des Angeklagten tue ich mich schwer, da ich a) nicht auf der Tour dabei war und b) Menschen in extremen Stress-Situationen sehr unterschiedlich handlungsfähig bzw "logische" Entscheidungen treffen.. Ich habe schon häufiger Surfer, Segler aus Seenot gerettet, manchmal auch in Zusammenarbeit mit anderen Booten, meine Erfahrung ist dabei, wenn es eng wird, die Betreffenden aus ihrer Sicht in Todesangst geraten, treffen sie keine logischen Entscheidungen mehr, Manches, was sie dann entscheiden und für die beste Entscheidung für alle halten, ist rel hirnrissig bzw eher eine Gefährdung für alle. Umgekehrt habe ich es auch schon erlebt, daß der beste Schwimmer bei einer auf Grund gelaufenen Yacht das Boot verlassen und mit "Taxidiensten" von mir Schlepphilfe geholt hat, hätte er das nicht getan, hätte es ziemlich sicher die Yacht zerlegt mit entsprechender Gefährdung der anderen Segler. Wenn jemand einen Bergführer oder Skipper bei einer vernünftigen Firma bucht, gibt er einen Teil der Verantwortung für seine Gesundheit ab und hat sozusagen die entsprechende Risikoeinschätzung mitgebucht und damit evtl auch ein nein, wenn er er z.B. bei einer hochalpinen Tour mit Trailrunner an kommt, oder beim Segeln tagsüber Alk im Kopf hat. Da kann es natürlich auch sein, daß ein Bergführer, da als Unfallursache in der Statistik ungeeignettes Schuhwerk ganz vorne steht, generell keine Wanderer auf Bergtouren mitnimmt, die Trailrunner an haben...er hat nun mal die offizielle und bezahlte Verantwortung. Bei einer Tour mit Freunden sieht es halt anders aus... z.B. ich hatte immer Schwierigkeiten mit dem Wet Re-Entry in WW, bei einem Soca-Treffen bot nun ein erfahrener WW-Packraft-Trainer einen Umsont-Crashkurs (ohne geschäftliche Interessen) darin an, an dem Tag war für solche Spielchen eigentlich durch zu hohen Pegel ein geringes Restrisiko, daß, wenn der Re-Entry nicht klappt, wir evtl ein Stück den Fluß runtergespült werden und evtl trotz Trockenanzug, WW-Weste, Helm vielleicht im Felskontakt verletzt würden. Wir 2 Teilnehmer haben klar gesagt, das Restrisiko ist sehr gering, auch nicht höher, als wenn wir statt dessen an dem Tag paddeln würden, wir gehen das ein. Wenn nun der Worst Case eingetreten wäre, hätte ich auf keinen Fall gewollt, daß dann der Trainer dafür einen vor Gericht drauf kriegt (wahrscheinlich war er sich gar nicht des rechtlichen Risikos bewußt, da er aus NZ kam). OT: btw wenn man die Tricks kennt, ist das nicht so schwierig mit dem Wet Re-Entry.. Umgekehrt gehe ich ja häufig mit Anderen (Wildwasser)paddeln, dabei wäre es rel leicht, u.A. durch Forumseinträge, Berichte von 3., mir nachzuweisen, daß ich fast immer der Erfahrenste bin. Natürlich mache ich eine Risikoeinschätzung und dazu gehört auch, daß ich bei entsprechenden Pegeln keinen Newbie mitpaddeln lasse, daß ich je nach Tour auf bestimmter Ausrüstung bestehe, aber die Mitpaddler sind andererseits (meist) keine Kinder / Jugendliche, sondern Erwachsene, mit denen ich in Vorbereitung der Touren eine sehr klare Risikoabsprache mache (ein Restrisiko gibt es immer, auch für mich) und letztendlich, wenn nicht von mir ein Veto kommt, sie entscheiden, ob sie mitpaddeln. Da gibt es dann immer für mich, im Gegensatz zu den Anderen, ein rechtliches Restrisiko, falls etwas passiert. Oder z.B. früher beim GL-Fliegen, da haben mich häufiger Newbies in der Seilbahn gefragt, ob sie sich an mich dranhängen dürfen, da sie noch nicht sicher einschätzen könnten, ob sichere Bedingungen für den Start sind, wo bei Soaren evtl Leerotoren o.A. sind, die man besser umfliegen sollte usw Habe ich immer zugestimmt, wobei ich mir zu der Zeit des rechtlichen Risikos nicht bewußt war. Für die war es auf jeden Fall sicherer, als wenn ich abgelehnt hätte, aber wenn etwas passiert wäre, wäre ich vermutlich dran gewesen, da es z.B. aufgrund meiner weitergehenden Scheine leicht gewesen wäre, mir ne Garantenstellung nachzuweisen... Ich finde eine Rechtssprechung, die zu solchen Ergebnissen führt, rel hirnrissig... Vielleicht wäre es gut, mal einen Thread aufzumachen, in dem wir versuchen, die rechtlichen Risiken mal etwas zu sammeln bzw einzugrenzen, durch Verweise auf entsprechende Urteile bzw deren Begründungen und was wir da sonst noch sammeln könnten1 Punkt
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G-Loft 160g/qm - Fremdkörper/Kratzen im Hals
Lars Lagerfeld reagierte auf Old School für Thema
Jepp, ohne Probleme.1 Punkt -
Echt schöne Reise über Altis Hatte ich auch mal vor und werde mich definitiv inspirieren lassen.1 Punkt
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G-Loft 160g/qm - Fremdkörper/Kratzen im Hals
Lars Lagerfeld reagierte auf Old School für Thema
G-Loft ist ja die Kufaisolation die von Carinthia in deren Kleidung und Schlafsäcken verwendet wird. Ich habe einen Carinthia Defence 1 aus älteren Zeiten, ca. 12 Jahre alt. An diesem habe ich zur Gewichtsersparnis die Füllung aus dem mittleren Rückenbereich entfernt, deshalb hatte ich G-Loft schon in der Hand und konnte keine losen Fasern, Faserbruch o.ä. feststellen, da flog auch nix kleines in der Luft rum, wenn dann hätten das mikrokleine Teile sein müssen die ich nicht bemerken könnte. Habe auch keine Probleme der Atmungswege festgestellt. Da G-Loft aus einer Mischung aus Hohlfasern für den Loft und Spiralfasern ohne Hohlraum für das Rückstellungsvermögen besteht, beides aus Polyester, kann ich mir auch nicht vorstellen das diese Fasern brechen kônnen, dazu sind sie einfach zu weich und flexibel? Wenn überhaupt dann nach längerem Gebrauch durch Eintlüsse wie UV Licht, Feuchtigkeit, Salze, ... aber nicht im Neuzustand. Unabhängig von der Frage hier: ich empfinde G-Loft formstabiler über die Zeit als Apex, der Loft bleibt länger erhalten und es ist komprimierbarer. Habe meinen Def1 immer extrem im Kompressionsbeutel klein gemacht, er loftet auch heute noch gut nach dem Aufschütteln.1 Punkt -
G-Loft 160g/qm - Fremdkörper/Kratzen im Hals
Lars Lagerfeld reagierte auf Ledertramp für Thema
Mit Apex habe ich schon mehrere Projekte verwirklicht (Quilts und Kleidung) und hatte da nie Probleme, wie du sie schilderst. G-Loft sagt mir gar nichts. Gibt es da Warnhinweise für die Verarbeitung?1 Punkt -
Sambob Alpha 90 Hoodie - Slate over Violet Dust - XL Wide - 159 g (nachgewogen) Der Hoodie ist neu und ungetragen, nur leider ist die Größe nicht ganz passend bzw. wir wollten mal etwas lockerer ausprobieren, was es am Ende dann doch nicht geworden ist. Material ist Alpha Direct 90. Für mich der beste Kompromiss aus Gewicht und Wärmeleistung. Er ist direkt importiert von Sambob USA. Weil eine Rücksendung zu aufwändig ist, der Versuch, ihn hier an die Frau oder den Mann zu bringen. In Europa ist Sambob m.E. nach aktuell nur in der Slowakei zu bekommen, dort aber auch oft schnell ausverkauft. Er ist absolut tadellos verarbeitet und ein echter Hingucker. In den Fotos ist auch die Größentabelle von Sambob. Dort bitte bei "Wide" schauen. Preisvorstellung 145 EUR incl. Versand. Patagonia R1 Air Full-Zip Hoody - Lagom Blue - XL - 361 g (nachgewogen) Der Hoody wurde drei Mal getragen und einmal (für den Verkauf) gewaschen. Zustand absolut neuwertig. Preisvorstellung 90 EUR incl. Versand. Hyberg Rada Bauch-/Hüfttasche - Pink/Schwarz - 85 g (lt. Hersteller) / 90 g (nachgewogen, allerdings incl. Etikett) Die Bauchtasche ist neu und ungetragen und war ein Impulskauf, der dann leider doch nicht zum Einsatz kam. Außen ist eine Strechtasche vernäht, innen eine Unterteilung und ein Schlüsselanhänger. Die Maße: Länge 19 cm Höhe 13 cm Tiefe 6 cm. Preisvorstellung 30 EUR incl. Versand1 Punkt
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Unterlage Isomatte UL
Gibbon reagierte auf Blickpunkt für Thema
Vielen reicht sowas: https://www.xfoil.shop/ Ist ausreichend robust. Habe ich von einem anderen Hersteller schon länger für mein Zelt. Kein einziges Loch bisher. 2 qm wiegen um die 40 g1 Punkt -
Reparatur Packraft Sammelthread
Barbarix reagierte auf Old School für Thema
Ich hatte an meinem Anfibio im Boden einen Längsriss fast über die gesamte Bootslänge, besonders blöd das der Riss bis auf wenige cm bis an den Bootsschlauch Ran ging. Zusätzlich ca. in der Bootsmitte noch 90° zum Längsriss bis halb zum Rand. Beides zum Glück ganz glatte gerade Schnitte. Ich war da eine längere Wehrumgeung runter und saß plötzlich in der Badewanne Hätte dazu den Reparaturservice von Anfibio angeschrieben. Die haben mir superfreundlich mit Top Service erklärt das dies auf jeden Fall von innen repariert werden sollte. Nachdem ich Bildmaterial hin geschickt hatte bekam ich von denen großzügig bemessene Streifen des Bodenmaterials in ca. 10 cm Breite für nur wenige EUT zugeschickt. Habe das dann mit dem Helaplast Kleber plus Härter nach gründlicher Reinigung von innen aufgeklebt, mit Föhn und Anpressrolle nach deren Verarbeitungshinweisen (siehe Webseite). Nur an der Stelle wo der Riss bis fast zum Rand ging habe ich von außen noch ein kleines rundes Stück zur Verstärkung geklebt. Hält alles prima schon zwei mehrwöchige Touren, alles gut, nur halt jetzt was schwerer das Boot, dafür hat es jetzt individuellen Charme Es empfiehlt sich das Bodenmaterial von außen auf Stoß mit Panzerband zu fixieren und dann von innen flach auf dem Boden liegend zu verkleben.1 Punkt -
Hilfe bei UL - Rucksack
Blickpunkt reagierte auf ultraleichtflo für Thema
Hab den Weitläufer Agilist. Schöner Rucksack Rahmenlose, trägt sich aber gut. Empfohlene Zuladung ist 8-12 kg Mehr ist bei UL eigentlich nicht nötig. Es sei denn für Winterexpeditionen Aber ob da ein UL Rucksack dann noch ins Gewicht fällt?1 Punkt -
Die Innenkehr, das Leben in Integrität - Longevity
khyal reagierte auf KletterTrekker für Thema
So, ich denke und denke über das Thema bereits länger nach und möchte hier dahingehend einmal eine Diskussion zum Thema Longevity anstoßen – und zwar meine ich das nicht im Sinne möglichst langer Lebensjahre, sondern in Bezug auf Lebensqualität und Sinn! Bei mir ist es so - beim Trekking, gerade wenn man wirklich leicht unterwegs ist, spürt man ja oft ganz unmittelbar, wie wertvoll jeder Moment ist: die Stille im Wald, das Gefühl von Freiheit, die Verbindung zu Natur und Körper. Mich interessiert da auch mal, wie ihr das seht - können wir aus genau den Erfahrungen etwas für ein 'besseres', stilleres Leben ableiten? Wie lassen sich in euren Augen Prinzipien wie Einfachheit, Achtsamkeit und Selbstgenügsamkeit aus der Natur auf den Alltag übertragen, um mehr Lebensqualität, statt nur Lebenstzeit, zu gewinnen? Finde das ist ein recht spannendes Thema und vielleicht öffnet sich ja ein Austausch1 Punkt -
Done Danke auch an @Biker2Hiker der mich gerade via Meldung darauf aufmerksam gemacht hat...1 Punkt
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Kann ja (fast) jeder immer durch die eigenen Lebensentscheidungen beeinflußt bzw ausgerichtet werden. Ist bei mir ähnlich wie bei @Gerd1890 gelaufen, einfach dem eigenen Fluß gefolgt, dem was mir "Wesentlicher" ist, dann ergibt sich das je nach eigener Ausrichtung von selber. Wenn man dann noch sein Leben so eingerichtet, daß man rel wenig Lebensunterhaltskosten hat, kommt das auch gut hin, viel draussen unterwegs zu sein (z.B. bei mir 3-4 Monate / Jahr). Wenn man dann nicht wenige Wochen im Jahr im zwischen den Jobzeiten eingequetschten Urlaub draussen unterwegs ist... ..wobei man ansonsten dann meist aus dem Alltagsstress heraus das Gefühl hat, jetzt will man aber auch im Urlaub "was erleben" (evtl wenn man viel auf der "YT-Uni" unterwegs ist, dieselben Pics / Videos zu machen, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu erleben, eine Urlaubsgegend nach der anderen "abzuhaken", hechelnd nach dem "Neuen", ....dann kommt man imho länger draussen dem Fluß folgend, unterwegs eher zur Ruhe, muß nicht km kloppen, irgendwelche Ziele erreichen, freut sich am "Kleinen", den Begegnungen mit Tieren, nach einer Woche ohne einem Menschen zu begegnen, an dem Gespräch mit einem anderen Menschen usw usw Die logische Folge ist dann, daß sich das auch in den Alltag überträgt, es wird mit Wohnen in der Stadt zu stressig, zu viel, zu jeder Tages/Nachtzeit, irgendwo "draussen" lebt sich dann angenehmer, ruhiger, näher an der Natur, die Grenzen zwischen unterwegs / zuhause verschwimmen immer mehr, da man ja auch draussen zuhause ist und zuhause draussen. Jetzt ist das alles ein ungeheurer Luxus, ich habe in meinem Leben schon viel in den unterschiedlichsten Bereichen gearbeitet / gejobt und wenn jemand z.B. 40 std / Woche Stapler auf einem Kältelager fährt, oder in einer Eisenschmiede an Hydraulikhämmern Teile herstellt, um seine Familie zu ernähren, während seine Partnerin mit Kiddies, sich um alles Andere zu kümmern (was häufig ein stressigerer Job als Management ist) gut ausgelastet ist, kann ich gut nachvollziehen, daß die, wenn überhaupt ein Urlaub finanziell drin ist, völlig happy sind, wenn sie sich mal um nix kümmern müssen, sondern einfach auf einer Liege am Strand chillen, das Essen im Hotel für sie gekocht, die Dusche geputzt wird und ihnen auch noch Entertainement angeboten wird,. ohne daß sie sich dafür stressen müssen. Oder gehen wir noch ein Stück weiter, ausserhalb von Europa z.B. in vielen Ländern Afrikas / Asiens wo teilweise Mensch fast rund um die Uhr damit beschäftigt ist, genügend Essen ranzuschaffen, um zu überleben....klar den Zusammenhalt zu spüren (da könnten wir uns im Westen eine Scheibe von abschneiden) oder bei manchen Gruppierungen die Urverbundenheit mit der Natur zu spüren, von Diesen zu lernen, wie man dies macht, das ist toll....aber das wäre bestimmt total lustig geworden, wenn ich denen mit "Prinzipien wie Einfachheit, Selbstgenügsamkeit, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Problem der Rückkehr. Pforten der Wahrnehmung usw usw" gekommen wäre, hätte es wahrscheinlich Tage gedauert, denen überhaupt verständlich zu machen, was ich meine und dann hätten sie sich wahrscheinlich mit viel Humor Sorgen darum gemacht, daß ich irgendwas Psychoaktives aus der Natur zu mir genommen hätte, was ich nicht vetrage.... Für mich ist es rel simpel, jeder geht seinen Weg, mir gefällt mein Weg mit viel relaxed draussen in der Natur zu sein, mit / in der Natur, das wird wohl die nächsten Jahre auch noch mehr in die Richtung gehen und wenn es jemand statt desen gefällt, in einem ihn erfüllenden Technojob viel Geld zu machen, ein entsprechendes Auto zu fahren, eine Penthouse-Wohnung über den Dächern der Stadt toll zu finden, oder im Expresstempo durch die Natur imho "zu rasen" um möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen, oder die Herausforderungen der Megamärsche toll findet, absolut nicht meine Baustelle, aber prima, wenn es Spaß macht, soll er doch...wie in meiner Geburtsstadt gesagt wird "jeder Jeck ist anders"... Schade ist halt, daß in unserem Land durch den Bürokratiewahnsinn (ich sage nur mal 2 Stichworte Bundesmeldegesetz und Aussenbereich) sehr schwer gemacht wird, genügsam und nachhaltig nah an der Natur zu leben, aber dafür haben wir andere Vorteile s.o. die ich auch gerne und dankbar wahr nehme...1 Punkt
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Ich feier' gerade den "Flaschenöffner" an dem oben verlinkten Teil, @gogisse 😂 Sowas ist in meinen Augen höchstens dazu geeignet, um es versteckt mit an Bord eines Flugzeuges zu kriegen, damit man das elende eingeschweißte Essen bei Langstreckenflügen auf bekommt. Neu isses auch nicht: Rechts in eine Pesetenmünze aus Spanien eingearbeitete Klinge, sogar noch eine Nagelfeile dabei! (Sinnvoller als Flaschenöffner 😄) Links die Vatikanversion, bei der Pabstaudienz sind Messer ja auch verboten. Praktischer für den von mir oben genannten Zweck sind modernere "hidden in plain sight"- Variationen, der swisskey z. B. (unten) Da alle Klingen unter 4 cm lang sind, kriegt man mit diesen "Anscheinsteilen" auch keine Probleme (in D!)1 Punkt
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Hallo zusammen, das Fjern Fjäder hat sich bei meiner Wintertour am Mont Ventoux hervorragend geschlagen. Entgegen meines letzten Kommentars befindet sich innen doch 1 kleine Aufbewahrungstasche, in die locker Handy, Portemonnaie usw passt. Hab ich doch glatt übersehen, trotz Brille 😎 Aufgebaut ist es ruckzuck. Gestänge in die vorgesehenen Befestigungspunkte stecken, fertig. So ist es freistehend ohne Apsis, wird es windig, gibt es unten 6 Abspannpunkte, zusätzlich noch 6 befestigte Schnüre zum weiteren abspannen. Schlafkabine geräumig, und wenn man die Apsis abspannt stellt man fest wie groß diese ist! Da passt ein 45L-Rucksack locker rein (siehe Bilder), vieles andere auch, und man kann gut kochen ohne Gefahr zu laufen, daß man das schöne Zelt abfackelt. Es hält Regen sehr gut ab, ich konnte trotz Silnylon kein ausdehnen des Materials feststellen, musste also nicht nachspannen. Ich hatte an 2 Tagen starken Mistral, für das Zelt kein Problem, ebenso war die Kälte am Ventoux (ca. -7°) kein Problem. Der Hersteller scheibt ja folgendes : Kann ich so also nicht bestätigen, wobei -7° nun nicht "extremely cold" sind. Mistral mit Böen um die 60km/h sind allerdings schon ne Hausnummer, die 6 unteren Abspannpunkte waren aber absolut ausreichend. Von mir eine klare Kaufempfehlung, ich bin sehr zufrieden. Gruß Michael1 Punkt
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Spanien -> Valencia/Castellón/Aragón: Erfahrungen mit dem GR 7 oder GR 8?
Mia im Zelt reagierte auf Sjeanmarc für Thema
Hello Sorry, I'm replying in English (I don't speak German). I hiked GR7 in 2023. The section between Siete Aguas (near Valencia) and Benifallet (after Morella, along the Ebro River) is nice, and some parts are truly magnificent and spectacular. There are not many hikers but the path is mostly well marked. For more information (water, resupply, accommodation, daily stages), see the link: GR7 Espagne1 Punkt -
Hier dann ein kleiner Bericht zu der Tour Bis ein paar Tage vor der Tur, war ich mir ja unsicher, ob überhaupt durch Niederschlag genügend Pegel für die Sülz zusammen kommt, oder wir auf die Agger, die nicht so viel Entertainement bietet, ausweichen müssen. Dann hat es aber in den letzten 48 std vor dem Paddeln derartig geschüttet, daß das kein Thema mehr war, aber umgekehrt, ob der hohe Pegel nicht unsere Mitpaddlerin in ihrem Delta mit rel wenig Paddelerfahrung überfordert.. Bei Dennis & mir ist das ja kein Thema und ihm kam das gerade recht, um sein neues fränzösisches Wildwasser-Packraft zu testen. Am Vorabernd hat Dennis beim Rumsurfen noch ausgegrabern, daß momentan durch Rep-Arbeiten der Ausstieg bzw Umtragen direkt am rösrather Wehr nicht möglich ist. Am Morgen trafen wir uns am Austieg des KC Delphin an der Agger, ca 1 km vor dem Aggerwehr, liessen mein Auto dort stehen und fuhren mit Dennis Auto zuerst zum rösrather Wehr, um zu schauen, wie dort in der momentanen Baustelle das Umtragen möglich ist (ja möglich, aber ziemliche Schlammschlacht) und dann weiter zum hoffnungstaler Wehr, um zu schauen, ob ein Umtragen für unsere Mitpaddlerin möglich ist (Knackpunkt ist der provisorische Ausstieg, da da bei höheren Pegeln Strömung drauf steht) da dies recht suboptimal aussah und zusätzlich die Äste an der „Treppe“ des Wehrs so tief hingen, daß wir ein gutes Risiko sahen, daß wir 2 bei Durchfahrt von den Ästen aus dem Boot geräumt werden, haben wir es uns easy gemacht und alle 3 zusammen hinter dem Wehr eingesetzt. Später am rösrather Wehr gab es dann die erwartete Schlammschlacht beim Umtragen, das Waldstück hinter Rösrath schoen und etwas herausfordernd durch die Kurverei um die Bäume, dort habe ich darauf geachtet, für unsere Mitpaddlerin eine gute Linie vorzugeben. Unterwegs machten wir eine längere Pause, um unsere Vorräte zu vertilgen und kamen dann rechtzeitig deutlich vor dem Dunkelwerden wieder am KC Delphin an. Fazit : Eine schöne Tour bei mittlerem Pegel, unsere Mitpaddlerin mit ihrem Delta hat prima mitgehalten, die könnte jetzt bei hohen Pegeln auch mit einem WW-Packraft mitpaddeln... Wir werden bestimmt in den nächsten 1-2 Monaten noch 1-2 Touren dort machen, evtl auch mal eine längere Strecke (Sülz Haus Thal → Agger → Sieg → Rhein) auf 2 Tage verteilt mit Zelten / Grillen, wenn jemand gerne mitkommen will, kann er mir auch schon vorab eine PN schreiben... ein paar Pics von der Pause... Das Schlamm Abspritzen und anschliessend auf der Terrasse trocknen hat dann im weiteren Verlauf des WE anders geklappt, als gedacht1 Punkt
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@Old School Ich kannte und kenne diesen neuen Begriff nicht mal und habe mir auch nicht die Mühe gemacht, ihn zu googeln, hahahahaha! Diese ganzen Säue, die temporär durchs Dorf getrieben werden, sind alle Quatsch! Wie du schon schreibst, lebe mit möglichst niedrigen Ansprüchen an Materiellen Dingen, wie auch an andere Menschen, lebe möglichst frei von Zwängen, jeglicher Art. Gerade die Zwänge, egal ob selbst gemacht, oder von der Gesellschaft, Nachbarn, Freunden oder Verwandten, versauen einem das Leben. Hast du Lust irgendwas zu tun? Dann tue es jetzt, nicht in 10 Jahren. Ich bin bei Leibe kein Hippy, aber eine Maxime, die ihnen zugeschrieben wurde war: „Live here and now!“ Das mache ich schon 56 Jahre lang und habe, bis auf ein paar, im nachhinein wirklich unerfreuliche Mobbingaktionen, die zu Schulzeiten von mir ausgingen, tatsächlich nichts zu bereuen, was ich in meinem Leben getan habe. Mag überheblich klingen, ist aber so. Ich bin mit mir komplett im Reinen! Warum? Weil ich schon als Jugendlicheer verstanden habe, das Zwänge aller Art überflüssig sind!1 Punkt
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Mit den ganzen Vokabeln, die du verwendest, wie Achtsamkeit etc… kann ich nicht viel Anfangen, kann aber erwähnen, das ich, mal abgesehen von den 18 Monaten, die ich in die Lehre ging, bevor ich die hingeschmissen habe, nie wieder eine 5 Tage Woche gearbeitet habe. Die letzten 20 Jahre habe ich eine drei Tage Woche gehabt. Nicht für 25 oder 30 € pro Stunde, sondern als angesteer Verkäufer auf dem Wochenmarkt. Das führt natürlich allein durch mangelndes Geld zu einem genügsamen Leben, aber dafür haste Zeit. Für mich der größte Luxus!! Wandern ist eine sehr günstige Option, um mal Urlaub zu machen, auch mit sehr wenig Kohle.1 Punkt
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Hey zusammen, ich hab gestern noch ein kleines "Easter Egg" eingefügt welches ich bisher nicht kommuniziert habe. Ich bin mir sicher es wird nicht Allen gefallen und andere werden es lieben. Es geht um "Erfolge", aktuell 15 Kategorien (persönliche und Community Erfolge) a 5 Stufen, persönliche und Community Erfolge. Freu mich auf Feedback! Jetzt muss ich aber mein Backpack für den Urlaub packen. und in zwei Wochen geht es dann weiter! Ich danke jedem der sich bis dato beteiligt hat um LevityList in der Betaphase zu verbessern und es zu einem Tool zu machen was Spaß macht und noch wichtiger das Packen sinnvoll, einfach und spielerisch gestaltet. Beste Grüß, Maxim1 Punkt
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@Gibbon danke dir. Das weiß ich Bei dem aktuellen Stand ist es noch nicht nötig. Aber wird alles noch kommen.1 Punkt
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So letztes Update vor meinem Urlaub. Morgen mach ich nichts mehr! *hoff* @HEB Ist nun geändert und noch paar andere Ding. 🎨 UX/UI Optimierungen* Tausendertrennzeichen bei Gewichten: Bei deutscher Sprache werden Gewichte ≥1000g mit Tausendertrennzeichen angezeigt (999g → 1.000g, 10.000g, 100.000g) Scroll-Position bleibt erhalten: Beim Bearbeiten von Items in der Ausrüstungsansicht bleibt die Scroll-Position erhalten - kein nerviges Zurückscrollen mehr nach dem Speichern Maßeinheit im Kuchen-Diagramm: Im Kuchen-Diagramm (Trip-Detail und geteilte Listen) wird jetzt die Maßeinheit in der Legende angezeigt (z.B. "4.270 g" statt nur "4270") Eigene Bestätigungsdialoge: Alle Bestätigungen und Benachrichtigungen (löschen, hinzufügen, etc.) erscheinen jetzt in einem zentrierten, zum App-Design passenden Modal statt Browser-Standard-Dialogen Packtaschen-Dropdown Styling: Das Dropdown zur Zuweisung von Items zu Packtaschen/Packsäcken hat jetzt professionelles Styling mit Hover- und Focus-Effekten Klarere Packtaschen-Benennung: Label geändert von "Gruppe zuweisen" zu "Packtasche zuweisen:" für besseres Verständnis Mobile Dropdown-Optimierung: Packtaschen-Dropdown nimmt auf mobilen Geräten (unter 480px) die volle Breite ein Einheitliche Trip-Karten: Trip-Karten haben jetzt eine einheitliche Höhe - Gewichtszusammenfassung und Pack-Fortschritt sind immer am unteren Rand ausgerichtet, unabhängig davon, ob Datum/Ort/Beschreibung vorhanden sind *Die Features Übersicht wurde über ein KI Prompt generiert und von mir inhaltlich geprüft und angepasst!1 Punkt
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Export Fukntion ist nun da! Also eure Arbeit in LevityList kann SOFORT nach LighterPack importiert werden damit eure Arbeit nicht umsonst war falls ihr LevityList auf Widersehen sagen wollt! Kann man direkt bei LighterPack importieren! Leider beachtet LighterPAck die eigenen Flags worn und consumable nicht! Werden aber mit exportiert. Unter Profil alle Items oder unter Trips übersicht bei jedem Trip ein Icon 📥 Export-Funktionen * Ausrüstung exportieren: Exportiere deine gesamte Ausrüstung als LighterPack-kompatible CSV-Datei Trip exportieren: Exportiere einzelne Trips mit allen Items inkl. Anzahl, Getragen- und Verbrauchsmaterial-Status Neuer Export-Button im Profil neben "Profil löschen" Export-Button auf jeder Trip-Karte (links neben löschen) LighterPack CSV-Format: Direkt in LighterPack importierbar *Die Features Übersicht wurde über ein KI Prompt generiert und von mir inhaltlich geprüft und angepasst!1 Punkt
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Schön, dass du letztendlich einen Liner für dich gefunden hast. Bzgl. den Linern von Tidy Gear möchte ich das nicht unkommentiert stehen lassen, sondern als Betreiber des Webshops etwas ergänzen. Ich biete die Liner vorwiegend als zusätzliches Produkt an, für Leute die ohnehin bestellen. Einen einzelnen Liner gibt es ab 4,90€, ein 3er Set macht 12,00€. Der Versand beginnt nach Deutschland ab 8,50€ (ich versende aus Österreich). Ab dem Versand verdient in der Regel ein Versender gar nichts, sondern deckt (wenn überhaupt) die Kosten des tatsächlichen Versands. Zusätzlich fallen Gebühren für die Bezahlung an (an Paypal, Kreditkartenanbieter, etc), die der Käufer so gar nicht mitbekommt. Die Ware muss außerdem beschafft und eingekauft werden. Ich behaupte die meisten würden die Stückkosten eines einzelnen Rucksackliners im Einkauf definitv unterschätzen. Die letzten Jahre haben dramatische Preissteigerungen in allen Bereichen mit sich gebracht. Lange Rede, kurzer Sinn: die Liner dienen nicht der persönlichen Bereicherung, müssen aber natürlich kostendeckend und zumindest halbwegs wirtschaftlich rentabel an den Mann/die Frau gebracht werden. Ich hatte für mich einen Mangel an Angebot am Markt festgestellt und wollte die Lücke schließen. Die meisten Kund_innen nehmen wenn dann den Liner im Warenkorb eben mit, wenn sie ohnehin bestellen. Als Einzelprodukt muss man tatsächlich abwägen ob sie einem den Preis inkl. Versand wert sind. Andererseits was gibt man heute für zwei schnelle Feierabendbier inkl. Trinkgeld aus? Dieser Beitrag soll nur der allgemeinen Aufklärung dienen, nicht dass der Eindruck entsteht das persönliche Berreicherung ab überzogener Preise im Vordergrund steht.1 Punkt
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Ich habe @Lolaine Satz mit dem spekulieren anders verstanden, eher in dem Sinne "Man kann nicht wissen, was dort passiert ist". Eine Aufforderung zum Spekulieren habe ich daraus nicht vernommen. Frage: Wieso ist es respektlos über die Dinge zu reden, die dort am Berg falsch gelaufen sein könnten? Wir müssen den Beteiligten ja nicht Straftaten oder Versagen andichten. Jedoch wirft diese tragische Geschichte direkt mehrere Themen auf, die wir hier im Forum meiner Meinung nach besprechen sollten: - Risiko- und Gefahreneinschätzung bzw. generelles Verhalten am Berg: Da kann man gar nicht genug informieren. Bin selbst in jungen Jahren mangels Wissen, mangels geeigneter Ausrüstung und durch falsche Entscheidungen nach einer Hochtour in den Alpen im Krankenhaus gelandet. Das hätte auch übler enden können. - Die rechtliche Komponente, zu der schon @khyal und @icefreak was gesagt haben: War mir nicht bekannt, dass ich, wenn ich ne Wandertour für meine Freunde oder meinem Ü80 Vater aussuche, direkt rechtlich verantwortlich für meine Mitwanderer bin. Gut das @Lolaine auf das Thema hingewiesen hat. Da werde ich in Zukunft Touren dann vielleicht etwas konservativer aussuchen. - Das Verhalten unter Extremsituationen und unter Schock: Leider auch schon selbst erlebt, dass man selbst oder andere in Extremsituationen oder unter Schock irrationale Entscheidungen treffen und eben nicht das machen, was sinnvoll und nötig wäre. Auch darüber kann und sollte man hier im Forum sprechen, wie man damit umgehen oder das richtige Verhalten trainieren kann. @Biker2Hiker ich gebe dir in dem Punkt recht, wir sollten nicht wie Klatsch- und Tratschtanten über den Tathergang beim Großglockner-Fall spekulieren. Das wäre pietätlos. Jedoch ergeben sich aus den bekannten Fakten Fragen und Themen, die man schon hier im Forum besprechen sollte (vielleicht in neuen Fäden). Damit in Zukunft Wir und andere Menschen, die über das Forum hier stolpern, besser vorbereitet auf Tour gehen und Gefahrensituationen vermeiden oder bewältigen können.1 Punkt
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Hallo vor wenigen Tagen habe ich meinen Thruhike auf dem Sentiero Italia (kurz: SI) beendet und möchte hier von meinen Erfahrungen auf diesem doch noch sehr unbekannten Trail berichten. Nach und nach werde ich zu den einzelnen Abschnitten meiner Wanderung schreiben. Meine Infos zur Planung der Wanderung habe ich von dieser sehr informativen Website bezogen. Dort findet man GPX-Tracks, Tipps zu Unterkünften und Beschreibungen der Tagesetappen. Der komplette Sentiero Italia ist 7850km lang und kann grob in vier Bereiche unterschieden werden: die Alpen, die Apenninhalbinsel sowie die Inseln Sardinien und Sizilien. Ich bin im Örtchen Garessio im Piemont gestartet und auf dem Festland bis Reggio Calabria. Somit habe ich die Apenninhalbinsel von Nord nach Süd durchquert. Von Reggio Calabria aus bin ich mit der Fähre nach Sizilien gefahren und habe dort meine Wanderung in Trapani beendet. Hier ein paar Daten: Zeitraum: 19.07.-21.11.2022 Von/Bis: Garessio - Trapani Kilometer: 3111 km Höhenmeter: 119.700 hm bergauf Nächte: 126 (80 im Zelt, 32 in B&Bs, 8 in Biwakhütten, 3 in Rifugios und 3 auf Campingplätzen) Ruhetag: 9 Durchwanderte Regionen: Ligurien, Toskana, Emilia-Romagna, Umbrien, Marken, Latium, Abruzzen, Molise, Kampanien, Basilikata, Kalabrien und die Insel Sizilien Kurze Zusammenfassung: Der Sentiero Italia führt durch grandiose und oftmals gleichzeitig einsame Berglandschaften über Wege, die meistens mehr oder weniger gut markiert sind. Nicht nur aufgrund der Höhenmeter ist der Weg anspruchsvoll, auch der Weg selber hält einige Herausforderungen bereit. Obwohl Italien ein dicht besiedeltes Land ist, führt der SI überwiegend zivilisationsfern und bietet somit tolle Naturerlebnisse. Alle paar Tage führt der Weg durch pittoreske Dörfer und seltener durch Städte, in denen man Lebensmittel einkaufen kann. Dort hat man, wenn man eine Unterkunft findet, auch die Möglichkeit einen Ruhetag einzulegen.1 Punkt
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am meisten (ernergieeinsparung) bringt wirklich der flugmodus. ich stelle, wenn darauf ankommt erreichbar zu sein, die mobilen daten aus und stelle auf 2g-netz um. reicht für telefon und sms und trekking aus ( laüft auf der uhr, reicht für einen mindestens 2 tage und frist nur 10% der vergleichbaren telefon leistung.1 Punkt
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Ich habe, wie ich glaube ich schon erwähnt habe, fast alles an Outdoorgear gebraucht im Netz gekauft. Ich habe fast alles davon auch wieder weiter verkauft und zwar meistens für den gleichen Preis, wie ich ein paar Wochen vorher bezahlt habe. Wenn man kurzfristig etwas braucht, dann ist das natürlich nix. Aber ich kann es eher empfehlen, als neue Wahre zu kaufen und zurück zu schicken!1 Punkt
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Ich verstehe nicht, wieso sich bei "einfacher" Naviation nicht OrganicMaps durchsetzt. Das gibts kostenlos und hat alles was man braucht (nur keine Rec Funktion).1 Punkt
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Sunhoodie aus Belmont Teal (Merino/Tencel)
Eowyn reagierte auf Schwarzwaldine für Thema
Nachdem sich der sogenannte Sunhoodie von Appalachian Gear (Alpaca/Tencel) als für mich viel zu warm herausgestellt hat, um das Teil ernsthaft bei sommerlichen Temperaturen zu tragen (Herbst und Frühjahr geht sicherlich gut) und @izi hier neulich einen neuseeländischen Versender von Merino- und Merinomix-Stoffen eingestellt hatte, habe ich dort zugeschlagen und 150er Merino mit Tencel-Beimischung (die 1,5 Stücke sind derzeit wohl gerade ausgegangen, ich hatte noch zwei in unterschiedlichen Farben bekommen, das reicht äußerst locker für einen Hoodie und es bleibt noch genügend verwertbarer Reststoff übrig) bestellt (neben 120er Corespun) und möchte dem Thema Merino-Sunhoodie so noch eine weitere Chance geben. Erfahrungen mit Sunsleeves haben auch gezeigt, dass ich bei Hitze möglichst weit geschnittene Kleidung besser vertrage und so ist es ein ziemliches Oversized-Modell geworden, auch in der Länge - möglicherweise kürze ich es aber nochmals. Im Moment liegt das Gewicht bei 227g. Es ist bis auf die kurzen Nähte an den Daumenlöchern komplett auf der Overlock genäht, Säume mit Wavenaht (hab ne neue, die das kann und finde das ganz hübsch). Längeres Tragen steht noch aus, ich werde berichten.1 Punkt -
Selbstgemachte Trekking-Menüs
Eowyn reagierte auf Serviervorschlag für Thema
Ich hoffe, dass ich einen entsprechenden Thread nicht übersehen habe... Ich mache mir meine Trekking-Menüs gern selber, da mir die gekauften zu teuer und zu wenig Nahrhaft sind. Mit der Zeit habe ich mir folgende Menüs ausgedacht, die mir schmecken und folgenden Anspruch erfüllen: 1. Wiegen maximal (knapp über) 200 g 2. Haben einen Nährwert von mindestens 400 kcal/100 g 3. Sind ungekühlt eine gewisse Zeit lang haltbar 4. Brauchen zur Zubereitung nur heißes Wasser bzw. kurz aufgekocht werden. Menü 1 Nudeln in Käsesoße: 100 g Fadennudeln 20 g (1/2 Packung) Maggi Rahmchamignons 50 g geriebener Parmesan 20 g Kokosfett Zubereitung: Alles mit 300 ml Wasser in einen Topf geben, unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und danach im "Pot-Cozy" 5 min quellen lassen. Wiegt (ohne Wasser) 190 Gramm und enthält 840 kcal und 30,8 g Protein. Menü 2 Kartoffelbrei: 70 g Maggi Kartoffelbrei 30 g geriebener Parmesan 30 g Kokosfett 30 g Röstzwiebeln 30 g zerbröselte Tortillachips. (Brösel, NICHT Pulver!) ca. 5 g Salz, Pfeffer und Chilipulver (gesamt) Es werden zwei Ziplockbeutel gepackt: einer mit Kartoffelbrei, Parmesan, Fett und den Gewürzen, der zweite mit Röstzwiebeln und Tortillas. Zubereitung: 350 ml Wasser zum kochen bringen und Kartoffelbreipulver, Käse, Fett und Gewürze dazugeben und glattrühren. Anschließend mit den Röstzwiebeln und Tortillabröseln bestreuen. Ich mag es, wenn sie knusprig bleiben, daher gebe ich immer nach und nach dazu. Man kann sie jedoch auch direkt unterrühren. Wiegt (ohne Wasser) 195 Gramm und enthält 944 kcal und 20,7 g Protein. Menü 3 Tomatencouscous: 90 g Couscous 50 g Nüsse 20 g Tomatencremesuppe 20 g geriebener Parmesan 20 g Kokosfett 1 g Salz 300 ml Wasser Zu Hause die Nüsse hacken (nicht zu klein, sie geben dem ganzen nachher etwas mehr Bissfestigkeit) Zubereitung: Wasser mit Salz, Fett und Suppenpulver aufkochen. Anschließend Couscous, Käse und Nüsse dazugeben, umrühren und 5-10 min in den Potcozy stellen und ziehen lassen. Das Ganze ist nachher von der Konsitenz her eher ein Risotto. Couscous kenn ich eigentlich als etwas trockenes, ähnlich locker wie Reis. Aber so "breiig" mag ich es lieber. Wer es trockener mag muss dann mit der Wassermenge experimentieren. Wiegt (ohne Wasser) 201 Gramm und enthält 960 kcal und 28,0 g Protein. Menü 4 Pikante Tomaten-Käse-Suppe (das habe ich mal für eine Freundin entwickelt, die wenig bis gar keine Kohlehydrate zu sich nimmt) Zutaten: 160 g Aubergine (in Würfeln mit einer Kantenlänge von 1 cm) 50 ml Olivenöl 1/2 Zwiebel (in feine Würfel gehackt) 1 Knoblauchzehe (zerstampft) 400 g gehackte Tomaten ein Schuss Baisamicoessig 1/2 Bund Basilikum 100 g Morzarella 25 Parmesan Salz, Pfeffer, Chili Die Aubergine mit dem Öl anrösten, im Anschluss die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und mit anrösten. Sobald alles Farbe bekommen hat kommen die Tomaten, der Baisamico-Essig und der gehackte Basilikum dazu und alles wird auf kleiner Flamme gekocht, bis die Auberginen weich sind. Ich habe alles pürriert. Im Anschluss Morzarella und Parmesan dazugeben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Ich hatte danach noch ca. 800 ml Suppe. Die kam dann in den Dörrautomaten und wurde bei 60°C ca. 12 Stunden getrocknet. Durch das Öl und das Fett im Käse wird das ganze nicht krümelig trocken sondern bleibt "pappiger". Luftdicht verpackt und ungekühlt war das Ganze 3 Wochen problemlos haltbar. Zubereitung: einfach in einen Topf und mit Wasser auf 800 ml auffüllen. Dann unter Rühren aufkochen, kurz ziehen lassen und fertig. Wiegt (ohne Wasser) 170 Gramm und enthält ca. 912 kcal und 30,0 g Protein. Menü 5 Nudeln mit Basilikumpesto Zutaten: 90 g Gabelspaghetti 15 g frischer Basilikum 25 g Pinienkerne 25 g Parmesan 1/2 Knoblauchzehe 40 ml Olivenöl Salz Alle Zutaten für das Pesto mit einem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten. Das Pesto und die Nudeln separat verpacken. Die Nudeln vor Ort kochen und anschließend mit dem Pesto vermischen Wiegt 200 g und enthält ca. 922 kcal und 23,5 g Eiweiß. Die kommende Woche experimentiere ich ein wenig mit einer Idee für ein "Thai Pad", die ich auf YT aufgeschnappt habe und guck, wie/ob ich das für mich umgesetzt kriege. Bei Erfolg/Interesse poste ich das hier. Und was macht IHR Euch, wenn Ihr draußen unterwegs seid?1 Punkt