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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 07.01.2026 in allen Bereichen

  1. Hallo zusammen, ich möchte euch hier mein letztes Projekt vorstellen und damit dem Forum sowie denjenigen danken, deren Beiträge mich dazu inspiriert haben – und gleichzeitig ein bisschen etwas zurückgeben. Da ich überhaupt erst seit September 2025 nähe und MYOG-Projekte umsetze, bin ich jederzeit offen für Verbesserungen und Tipps, um die Verarbeitungsqualität weiter zu verbessern, vorallem im Bezug auf die Haltbarkeit. Mein erstes Projekt in diesem Jahr war ein Daunenquilt, der einen ähnlichen Schnitt wie mein Cumulus 250 haben sollte, jedoch mit etwas mehr Loft und aus leichterem Material gefertigt ist. Verwendete Materialien: 22 g/m² 10D Taft von AdventureExpert in Blau und Schwarz 250 g 900 cuin Daune von ExTex 25 g/m² Moskitonetz von ExTex 2,5 m 2 mm elastische Kordel mit 4 Kordelstoppern von AdventureExpert 3 × 15 mm Flachverschlüsse von ExTex Alterfil S150 mit Microtex-70-Nadeln Die Form des Quilts ähnelt vielen gängigen Modellen und wurde – wie erwähnt – vom Cumulus 250 inspiriert. Es handelt sich also um einen eckigen Quilt, der im Fußbereich (ca. 80 cm) zu einem Trapez zusammenläuft. Die Maße betragen 140 cm oben, 110 cm unten bei einer Länge von 190 cm. Als Änderung gegenüber dem Cumulus habe ich einen versetzten Kordelkanal am Halsbereich eingearbeitet, um eine Art Wärmekragen zu erzeugen. Nach einiger Recherche und vielen Überlegungen habe ich mich von @Capere inspirieren lassen und mich für Unterbrechungen in den Baffle-Kanälen entschieden. Die Bafflestücke sind 5 × 4 cm groß (+2cm Nahtzugabe), und mit einem Overfill von 15 % wollte ich eine Komforttemperatur von etwa 0 °C erreichen. Die Lücken zwischen den Bafflestücken sind jeweils 5 cm breit. Die finalen Maße des Quilts stimmen auf ± 1 cm. Der Loft beträgt im Durchschnitt etwa 6,5 cm, was rechnerisch einer Komforttemperatur von knapp –5 °C entspricht, wenn ich es richtig verstanden habe. Das muss natürlich noch in der Praxis getestet werden! Für Interessierte: Die Arbeitszeit (ohne Planung etc.) betrug rund 12 Stunden. Der fertige Quilt wiegt mit 250 g 900cuin Daune beeindruckende 399 g und ist somit ca. 140 g leichter als mein Cumulus-Quilt – bei etwa doppeltem Loft! Hier der fertige Quilt und nochmal neben seinem Vorbild - Cumulus 250. Zum Schluss habe ich noch eine Frage an die erfahrenen Leute hier im Forum: Der untere Teil (80 cm) des Quilts ist noch nicht geschlossen, da ich zwischen zwei Optionen schwanke: Einen 3 mm-Reißverschluss (80 cm) einnähen und den Quilt so optional auch als Decke nutzbar machen – gerade bei Touren, bei denen die Temperaturen stärker schwanken und auch wärmere Nächte dabei sind. Die 80 cm vernähen und den Quilt unten dauerhaft schließen. Dabei bliebe er zwar die Kopfseite offen, ließe sich aber per Kordelzug schließen, hätte also zugleich eine kleine Lüftungsoption. Welche Variante bevorzugt ihr – und was spricht eurer Meinung nach dafür beziehungsweise dagegen? Beste Grüße Joschua
    14 Punkte
  2. Wenn man denkt, man ist schon perfekt ausgerüstet… geht man durch Edeka und findet das hier…
    13 Punkte
  3. nitram

    Impressionen von Touren

    Nationalpark Thy, Dänemark Ydby bis Sjorring 01.01. – 05.01.2026 Mittlerweile im sechsten Jahr machen Stephan und ich uns gemeinsam in den Morgenstunden des Neujahrstages in Richtung Bahnhof auf, um das beginnende Jahr mit einer Mehrtageswanderung zu begrüßen. Die Zugfahrt ist fest eingeplant zum Schlafnachholen und Ausnüchtern nach der jeweils abgefeierten Silvestersause. Dieses Mal haben wir uns den Nationalpark Thy in Dänemark herausgesucht, wo 2020 alles seinen Anfang nahm. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging der Zug um 6:37 Richtung Norden wo wir gegen 19:30 unser Ziel Ydby erreich haben. Nach den ersten 500 Metern in die falsche Richtung hat dann alles mit der Navigation perfekt geklappt (Danke Stephan!), sodass wir nach ca. einer Stunde bei Schneefall und kühler Prise unseren ersten Shelterplatz erreichet haben. Schön geschützt in einem Wäldchen gelegen mit überdachtem Unterstand, einer Schlafhütte (wohl eher als Picknickhütte gedacht) und einem Toilettenhäuschen. Nach kurzem Abendessen aus der Tüte und warmem Tee haben wir eine erholsame Nacht verbracht. Der Wetterbericht hatte Temperaturen unter Null, Schneefall und starken Wind für die kommenden Tage vorhergesagt und Recht behalten. Der Wind blies uns immer schön von Norden heftig ins Gesicht und unsere kälteste Nacht lag bei-5 Grad. Wir waren vorbereitet und kamen gut zurecht. Der zweite Tag ging nach Hurup, wo wir eine kurze Buspassage ans Meer nach Agger eingelegt haben und ja, wir waren die einzigen Fahrgäste. Von hier, begleitet vom besagten Wind, sind wir teils am Strand teils in den Dünen Richtung Lyngby mit einer kurzen Pause am Lodbjerg Leuchtturm gewandert, um dort im Redningshus, einem umgenutzten Gebäude, in welchem früher das Rettungsboot gelagert wurde, zu nächtigen. Dort finden sich neben Tisch und Stühlen 4 Doppelstockbetten und ein Elektrokocher zum Wasserkochen. Wer sich das gemütlich und wohlig vorstellt, liegt falsch, es war saukalt. Als Zuckerle allerdings gibt es einen Waschraum mit Toilette und kleiner Elektroheizung. Der folgende Tag, nach einer echt kalten Nacht, hat uns nach Norre Vorupor geführt, wo wir zur Abenddämmerung gegen 16:00 Uhr eintrafen, um uns geplanter Weise in der einzig geöffneten Gastronomie, dem Vesterhavscafeen, die Zeit tot- und die Bäuche vollzuschlagen, begleitet von einem zunehmend mulmigen Gefühl bei Anblick des zunehmenden Schneefalls und Windes. Schnell recherchiert man da nochmal den Windchilleffekt bei vorausgesagten -5 Grad. Gegen 19:00 ging es dann gut eingepackt und mit einer nötigen Prise Humor raus in die Elemente und die etwa eine Stunde dauernde Wanderung zum nächsten Shelter war herrlich, teils mit Stirnlampen, teils ohne durch schöne Natur zu einem tollen Übernachtungsplatz, wo wir die Nacht gut geschützt verbringen konnten. Die nächste Etappe hat uns nach Klitmöller geführt, bekannt auch als Cold Hawai, da hier offensichtlich schöne Wellen zum surfen zu finden sind. Wir haben vier Surfer, mit dicken Neoprens ausgestattet, gesehen, was uns großen Respekt eingeflößt hat. Kleineren orthopädischen Unpässlichkeiten und dem Umstand, dass wir in Klitmöller keine gemütliche Gastronomie finden konnten, wo wir die Zeit abhängen hätten können, geschuldet, haben wir uns spontan gegen eine letzte Nacht draußen und für eine Nacht in einer günstigen und entspannten Unterkunft entschieden. Selten hat warm duschen so gut getan. Der letzte Tag hat uns bei schönem Wetter (kalt war’s trotzdem) zu unserem Ziel Sjorring geführt, von wo aus wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren sind, um nach einer weiteren Hotelübernachtung am 06.01.26 wieder über Hamburg zurück nach Karlsruhe zu reisen. Das sechste Mal in Folge und dann noch an einem schon bekannten Ort, ist das nicht langweilig? Sowas von Nein!
    10 Punkte
  4. HEB

    Impressionen von Touren

    waren am Wochenende zwei Nächte im Sauerland. Tiefsttemperaturen rund -16 Grad. Musste schon alles anplünnen, um ruhig zu schlafen An meiner äußersten Schicht ist beim Wandern sogar der Schweiß gefroren^^ Temperaturmanagement kann ganz schön anstrengend sein. Kennt ihr die Sticker, die die Temperatur am Topf anzeigen? Finde ich recht praktisch. So kann man etwas Gas sparen, wenn man nur Tee oder Kaffee machen will.
    7 Punkte
  5. Ich habe bei meinen etwas anders geformten quilts Kamsnaps zusätzlich zum Kordelzug verwendet. Sowohl oben wie unten.
    5 Punkte
  6. Schau mal hier: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146404-test-einer-verklebung-von-dcf/#findComment-840067 In das Tarp passt auch ein 3F inner rein. Kann man auch mit verschließbaren Front-Paneelen bauen: Oder sogar als Zelt konstruieren. Damit wird der Aufbau einfacher aber dann ist die Fläche aber nicht mehr zweidimensional. Prototyp in Tyvek: VG. -wilbo-
    4 Punkte
  7. Ach - scheiß drauf!
    3 Punkte
  8. Update: Test nachts im Wald, ca -7º, Abstieg nach Klettersteig (war mein Backup Handschuh). Mit einem Decathlon Unterzieh-Fleecehandschuh eine sehr funktionale Kombi: Sehr warm, da geht noch mehr. Auch mit Klappe drüber hat die Innenhand guten Grip an Geländern, Leitern etc. Dünne Fleecehandschuhe 25g Kombi gesamt 111g
    3 Punkte
  9. Clumsiness

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen, mein Name ist Joschua, ich bin 30 Jahre alt und komme aus NRW. Seit September 2025 bin ich stiller und begeisterter Mitleser im Forum – vor allem im Bereich MYOG –, durch den ich überhaupt erst auf das Forum gestoßen bin. Seit einigen Jahren liebe ich es, wandern zu gehen, insbesondere auf mehrtägigen Abenteuern und Trails. Dieses Jahr hat mich die Begeisterung für UL-Ausrüstung gepackt, weshalb ich zwangsläufig auch auf MYOG gestoßen bin. Bis August 2025 hatte ich persönlich noch nie eine Nähmaschine oder Ähnliches angefasst. Durch dieses Forum habe ich jedoch extrem viel Inspiration und Wissen aufgesaugt, was dazu geführt hat, dass ich mittlerweile zwei Rucksäcke, drei Synthetik-Quilts und einen Daunen-Quilt hergestellt habe – und natürlich noch viele weitere Projekte in Planung habe. Mein Baseweight liegt aktuell bei ca. 4,2 kg, Tendenz sinkend. Um dem Forum auch etwas zurückzugeben, werde ich mir demnächst die Zeit nehmen, meine MYOG-Projekte vorzustellen und dem ein oder anderen Member, der mich beim entsprechenden Projekt inspiriert hat, zu danken. Beste Grüße Joschua
    3 Punkte
  10. Hach, bedrucktes bzw sogar beBILDertes Papier nehmen, um sich den Ar*** abzuputzen, ist doch ein alter Hut. Mein Lerneffekt damals: die beBILDerte Variante taugt nicht mal richtig dafür, alles eher verschmiert. Schmierenblatt also? 😁
    2 Punkte
  11. Und nur, um einer evtl. Frage vorzugreifen: NATÜRLICH habe ich es gekauft.
    2 Punkte
  12. Hallöchen, … es ist Winter. Bei mir eher eine Saure-Gurken-Zeit für’s Rumlatschen. 😕 So war das auch letztes Jahr… Grübeln: Ausrüstung optimal, besser zu machen, vielleicht sogar leichter ? Oder ist das nur Sucht nach erfreulichen Ereignissen ? Keine Ahnung… 🤔 Bin ich länger unterwegs, steht die Frage der unabhängigen Stromversorgung. Ich nutze da Solarpanel und Powerbank, das Sunnybag Leaf pro 7,5 W mit 10.000-er Powerbank. Das Ding ist nur mit 365 g relativ schwer, weil biegsam ausgelegt. Für meinen Haupt-Strombedarf zum Nachladen von zwei 2.500 mAh-Eneloop-Akkus aller drei Tage ggf. überdimensioniert ? Mit dem Leaf Mini 5 W ließen sich immerhin 180 g an Gewicht sparen… Da ich die Panele auch zuhause zur Stromerzeugung insbesondere im Winter nutze (Nutzung auch bei Touren mit erhöhten Strombedarf oder jahreszeitlichen oder witterungsbedingten geringerer Sonnen-/ Lichteinstrahlung), wäre die Weiternutzung des Leaf pro auf jeden Fall gesichert. Erzeuge den gesamten zuhause genutzten Strom über eine 12 V – Solaranlage mit Batteriespeicherung. Im tiefsten Winter wird’s manchmal knapp. Da nutze ich dann für kleine Stromverbraucher eben auch portable Solarpanele… Bei voelkner gab’s das kleine Sunnybag-Leaf mini 5 W… Es ist Februar. Dennoch gleich mal ausprobiert… 🙂 Für mich überraschend, erzeugt das Panel bei diesig verhangener, tief stehender Sonne mit zum Laden angeschlossenem Smartphone in der Spitze einen Strom von 700 mA. Im April waren es dann sogar 790 - 800 mA. Der Hersteller gibt einen Maximalstrom von 1 A an, Voelkner dagegen 800 mA. Mit der ermittelten Stromausbeute kann ich also zufrieden sein. Aber im Sommer erreichte das Panel sogar 900 mA. ! Alles natürlich bei halbwegs optimaler Ausrichtung zur Sonne… 😎 Blieb also noch die Probe unter Praxisbedingungen des Rumlatschens… Die Tour durch den Müritz-Nationalpark und die angrenzenden Seengebiete erschien dafür optimal. Die Wege dort führen oft durch Baumbestände, also bei wenig direkter Sonneneinstrahlung. Leider versagte auf der Tour mein AA-Ladegerät. Wohl die micro-USB-Buchse. Reparatur ohne Schaltplan kaum möglich. Kalte Lötstelle war’s nicht… Also Neubeschaffung… Kein passendes Ladegerät für AA-MiMH-Akkus gefunden (außer das doch recht sperrige 2-er von Ansmann). Daher erzwungene Umstellung auf Li-Ion. Das 2er-Ladegerät mit 17 g nur halb so schwer wie das für MiMH, die Li-Ion-wiederaufladbaren Batterien (18 g/ Stück) leichter wie MiMH-Akkus (30 g/ Stück). Gewicht gespart, juchhuuu… 🙃 Auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland dann endlich der Praxistest. Ähnliche Bedingungen mit viel Baumbestand, also viel Schatten… Ergebnis: Das Nachladen der aus der Powebank für das Laden der beiden entleerten Li-Ion- wiederaufladbaren Batterien entnommenen Strommenge ist innerhalb der drei Tage auch im überwiegend Schattenbetrieb mit dem Leaf mini und seinen (nur) 5 W möglich… Na ist doch was… oder ? Freude am Probieren wünscht Ein.Plattfüssler
    2 Punkte
  13. Die Werbeabteilung hatte bestimmt ihren Spaß.
    2 Punkte
  14. Am Kopfende habe ich einen Knebel und dann 4 Kamsnaps, jeweils 10cm Abstand. Das Fußende hat 4 kamsnaps in 20cm Abstand. Von diesen Quilts habe ich drei Stück genäht bis ich die richtige Größe und den Schnitt so hinbekommen habe, dass es für mich passt. Man kann die Knöppe und den Knebel alle schließen, die Kordelzüge zuziehen, und dann steigt man von hinten ein. Dazu steckt man auf dem Hintern sitzend die Beine in die Fußbox, zieht die Kaputze über den Kopf, und legt sich dann hin. Dabei ziehen sich die Seiten vom Quilt so dicht an den Körper, dass nichts zieht.
    2 Punkte
  15. khyal

    Impressionen von Touren

    @nitram & @HEB da sind teilweise ja Hammerbilder bei, das würde ich auch gerne hinkriegen, daß nicht, liegt eindeutig nicht an der Kamera-Ausrüstung, sondern dem hinter der Kamera Sehr gerne mehr davon, natürlich auch von allen Anderen, die hier schon tolle Pics & Berichte eingestellt haben...
    2 Punkte
  16. Es ist ja schon alles gesagt worden, aber noch nicht von allen Befestigung, Inlet: ich kann dem NICHTS abgewinnen. Aber - ich bevorzuge breite Quilts. Je kälter desto breiter. Dabei rotiere ich zuweilen oft, deshalb ist die geschlossene Fußbox so wichtig. Deshalb funzen auch Inlets, Bänder usw auch gar nicht bei mir. Fußbox straff ziehen, auf den unteren Quiltrand legen (bin Seitenschläfer) und den anderen Rand vorne unterstopfen. Fußbox ist überhaupt der Faktor bei mir. Ggf. noch paar Cam Snaps dran, um die Fußbox zu verlängern. Ich nähe meistens Bestandsschlafsäcke oder neu gekaufte um, habe auch den Forumsquilt genäht, funktioniert beides. Gewichtsersparnis nach Umnähen ca 1/4 bis 1/3 (Sommerquilt). Fleecehoodie oder Mütze sollte dann aber am Start sein, die Rayway Methode mit Kopf halb einwickeln geht nur bei extralangen Quilts, wo man somit die Extralänge 99% umsonst mitschleppt, Mütze/Hoodie kann man ans Wetter anpassen. Kalte Hüfte: Da drückt man ja auch die Isommatte am meisten ein, vor allem LuMas. Da eventuell ein Stück Schaummatte unterlegen, in der Größe vom Fußabtreter (oder dass es in den Rucki am Rücken genau passt).
    2 Punkte
  17. Guten Tag allen, … heikles Thema ? Scheint zumindest eher unbeliebt… Versuche dennoch mal meinen Senf dazu zu geben… Erfahrung meinerseits: Immer, wenn ich vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nasche, wird es glatt. Und ich falle auf die Schnauze… Warum ? Mein Quark dazu: In unserer Welt ist nur eines beständig - die beständige Veränderung. In jedem Moment… oder ? 😮 Wie könnte ich da sagen, das Eine ist gut, das Andere böse (schlecht) ? Dennoch hat mein Handeln Folgen für unsere Welt und auch für mich ganz persönlich. So habe ich mich entschlossen, meine Ausrüstung im Fachhandel zu erwerben. Dort ist meiner Erfahrung nach meist gute Qualität auch bezüglich der Haltbarkeit zu erwarten. Daher nicht unbedingt teuerer als anderswo. Für den UL-Bereich sind das vor allem ‚walkonthewildside’ und ‚sackundpack‘. Sollte es das Gewünschte dort nicht (mehr) geben, auch mal ‚outdoortrends‘ oder ‚globetrotter‘. Bei den Genannten werden Produkte westlicher Firmen angeboten. Leider nicht auszuschließen ist aber, dass diese Firmen in China produzieren (Immerhin benötigen auch chinesische Arbeiter ein Einkommen, um zu überleben...). Bei ‚sackundpack‘ ist dies angegeben… Ich kaufe nicht auf chinesischen Plattformen (Generell sind für mich ausländische Firmen wegen der Angabe perönlicher Daten, bis hin zu Kontodaten, sowieso problematisch.). Nur in Ausnahmefällen auf dem Marktplatz von ‚amazon’. Obwohl der Preis für mich eine Rolle spielen sollte. Mein Einkommen liegt weit unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Daher lasse ich eine Ausrede ‚Preis‘ nicht gelten. Wer billig kauft, kauft zweimal (oder mehrmals und öfter) – ein Sprichwort… Manchmal stimmt’s sogar... 🙁 Generell überlege ich vor dem Kauf, ob ich das Produkt WIRKLICH brauche. Ist meine Ausrüstung nicht schon vollständig ? Ich kaufe daher erst, wenn Ersatz auf Grund eines nicht reparablen Defektes nötig ist… So gehandelt, darf es auch mal etwas teuerer sein… Auch das gehört für mich zum UL-Trekking. Wenig (zu kaufen) ist mehr… 😀 Doch jeder entscheidet gemäß seiner Ansichten, Vorstellungen, Meinungen u.ä. mehr… 😎 Kein Grund für Streit also… meint Ein.Plattfüssler
    2 Punkte
  18. Herzlich gelacht beim Lesen. Mach mir das mal vor in den unendlichen Weiten der friesischen Wehde. Da müsstest du schon drei (!) 80 l Rucksäcke Umzug legen. Mit einem echten UL Sack schon schwierig 😊 Was im Restaurant der Republik beim Wandern die Höhenmeter sind, wird hier in Beaufort gemessen. Ohne Windschutz bleibt hier die Küche kalt.
    2 Punkte
  19. Ich nutze seit Jahren einen Daunenschlafsack - und brauche immer ein 3-Jahreszeiten-Setup bis ca. 0 Grad reale Temperatur im Zelt ohne Fleeceklamotten. Ich schiele seit Jahren auf Quilts, da es logisch erscheint, dass ich beim Schlafsack auf vielen Daunen liege, und diese weil dann plattgedrückt sind nicht wärmen. Leider konnte ich nie einen Quilt ausprobieren. Aber jetzt mal meinen gesammelten Gedanken: -Meistens ist es ja deutlich wärmer als Null Grad. Die Null Grad sind die kälteste okaye Temperatur, die ich nur selten habe. -Daher nutze ich den Schlafsack zu 80 % als Decke, das geht sicherlich mit Quilt vergleichbar gut. Grundsätzlich schlafe ich nicht gerne eingeengt, was ein Schlafsack nunmal macht, beim Quilt bei Kälte ist das eine offene Frage. -Bei den 20%, wo ich den Schlafsack zuziehe und nicht als Decke nutze, mache ich das zur Hälfte Abends schon, und zur anderen Hälfte wird es erst während der Nacht überraschend kalt. Meist friere ich dann zuerst auf Höhe der Rippen, weil ich wenn es kalt werden könnte zuindest mir Socken und Fleecemütze Schlafe.... -ich schlafe oft im Tarptent Double-Rainbow, und das ist nicht zu winddicht wie mein Hilleberg-Bunker. JETZT DIE FRAGEN: -Stimmt meine Einschätzung, dass bei eh warmen Nächten beides gleich gut als Decke funktioniert (bzw dann davon abhängt, wie beim konkreten Modell der Fußsack geöffnet werden kann? Für die Unterscheidung sind also vor allem die kalten Nächte wichtig. -Habe ich es richtig verstanden, dass bei kalten Nächten der Quilt nur gut funktioniert, wenn er unter der Isomatte "verschürt" wird, damit er zur Seite der Isomatte Winddicht wird? -Geht das überhaupt bei breiteren Isomatten sinnvoll (aus Komfortgründen nehm ich gerne breitere Matten) -geht das "Fertigmachen für Kälte" beim Quilt überhaupt schnell im Halbschlaf mitten in der Nacht? Ich kenne mich leider zu gut, um zu wissen, dass ich dann oft zu faul bin, im Halbschlaf leicht fröstelig rumliege, und hoffe dass es bald wärmer wird. -ist die Gewichtsersparnis Euer Hauptgrund für den Quilt? Wie groß ist diese? Ich will an dieser Stelle keine Kaufberatung, aber da die Firma beides anbieten, habe ich mal bei Cumulus verglichen. -Schlafsack bist wäre Panyam 450 Gewicht 810 Gramm Komfort Null Grad, -entsprechender Quilt wäre Quilt 450 Komfort Gewicht 740 Gramm Minus 1 Grad Sind die 70 Gramm real der Unterschied (bei Kunstfaser vermutlich etwas mehr) für(fast) gleiche Wärmeleistung bei Null Grad, oder geht es in der Praxis evt sogar zu Ungunsten des Quilts aus (weil in der Praxis relevante Parameter wie leichter Wind im Zelt bei der Ermittlung von Cumulus nicht beachtet wurden? -Hinkt der Vergleich zwischen dem Cumulus-Schlafsack und dem Quilt sonst irgendwo (wie gesagt, mir geht es darum das System zu verstehen, und nicht um eine konkrete Kaufberatung)-Weil ich mich nicht gerne eingeengt fühle habe ich die Vermutung, dass ich im Quilt (weil komplizierter) oft schon vorm Einschlafen das System mit der Isomatte "verbasteln" muss, den Quilt daher nicht so oft als Decke benutzen werde wie einen Schlafsack (Reissverschluss zuziehen geht bestimmt viel schneller), und sich ein "verbauter" Quilt ähnlich einengend anfühlen wird, wie ein zugezogner Schlafsack. Meinungen dazu? -Ich vermute, beim Quilt wäre es noch wichtiger als beim Schlafsack, mal in nem Laden zu testen, ob ich mit dem System überhaupt klarkomme. Welche Läden im DACH-Raum haben überhaupt Quilts da? Ich bin tatächlich regelmäßig in vielen Städten, jedoch leider selten in Bonn (wo walkonthewildside wäre) PS: Ich wäre dankbar, wenn mich mal ein Moderator freischalten könnte, so dass meine Beiträge nicht immer genehmigt werden müssen
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  20. Es gibt auch Wanderröcke aus Kufa oder Daune. Evtl auch sowas um das Schlafsetup zu pimpen? Edit: Wobei es ja so klingt, als würdest du deine Puffy nicht standardmäßig im Quilt nutzen. Dann würde ich tatsächlich einfach die hernehmen. Bin meist auch so unterwegs, dass ich mehr Isolation für den Oberkörper als für die Beine dabei habe. Die Puffy habe ich schon einige Male um die Oberschenkel gelegt
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  21. @superflow Kannstcdir auch aus dicker Merinowolle, einen Wams stricken (lassen, hahahahaha), der sehr knapp bemessen sein sollte, da das Ding ja nicht rutschen soll, des nachts. Wiegt aber bestimmt 200g. In deinem Fall abereine gute Option!
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  22. Zur kalten Hüfte: Scheint nicht die Isomatte zu sein (hab das PRoblem auch auf sehr dicker Isomatte und teilweise schon bei 10 Grad plus). Derzeitige Lösung ist hier auch, die eh vorhandene Daunenjacke unter den Armen (damit ich ober nicht schwitze) um die Hüfte herum "anzuziehen". Aber richtig toll ist das nicht.
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  23. Ich würde auf jeden Fall eine Waage mitnehmen zu Decathlon...
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  24. Blickpunkt

    Tipps zum Pyramidenzelt

    Hi @Wanheda Ich kann mich @Gibbon nur anschließen. Viel besser als auf den Fotos zu sehen, kann man ein Pyramidenzelt nicht aufbauen. Zusätzlich hast du ja sogar deinen zweiten Trekkingstock zur Erweiterung des Kopfbereichs oder alternativ Fussbereichs genutzt. Mehr geht bei so einem Zelt dann bauartbedingt einfach nicht. Zu deiner Unsicherheit, wie man sich in so einem kleinen Zelt bewegt: So wenig, wie möglich :-). Ich selbst kann mich z.B. nicht gerade aus dem Liegen aufrichten, ohne mit dem Kopf an die Zeltwand zu stoßen. Das ist dann immer so eine „lange einstudierte“ Seitwärts-Aufwärts-Bewegung, um in die Senkrechte zu kommen und es klappt auch nicht immer. Wirklich aufrecht sitzen ohne Zeltberührung kann ich nur exakt in der Mitte. Man muss sich einfach bewusst sein, dass es sich um eine Schlafunterkunft handelt, mehr nicht. Allerdings gibt es solche und solche Pyramidenzelte. Da lohnt es sich, mit dem Tool zu spielen, was @Gibbon erwähnt hat. Und evtl. kommen ja auch andere Zelttypen mehr in Frage für dich (freistehend z.B.)? Ein persönlich spannendes Design, wo du beide Trekkingstöcke integrieren kannst und wo die Grundfläche immer noch vergleichsweise klein ist, wäre eine Neuvorstellung von Tarptent. Das kommt zwar erst demnächst raus aber anschauen kann man das ja mal. https://www.tarptent.com/product/protrek/#tab-id-2
    1 Punkt
  25. Gibbon

    Tipps zum Pyramidenzelt

    Hi, das Lanshan 1 ist einfach kein so großes Zelt. Ich hab das mal kurz gehabt, jedoch mit über 1,90m war mir das Zelt definitiv zu klein, selbst ohne Innenzelt. Es gibt einen umfangreichen Faden zum Lanshan 1, in diesem Beitrag dort wurde das Raumgefühl ganz treffend beschrieben: Und du hast das Zelt auf den Bildern schon vorbildlich aufgebaut! Wenn ich deine Daten bei https://fitmytent.com/ eingebe, also 172 + 10cm Matte, dann ist das nicht so geräumig. In der Tiefe ist da einfach kein Spielraum, in der Breite kannst du deinen Kopf vielleicht einen halben Meter bewegen? Gerade wenn man vom 2-Personen-Kuppelzelt kommt (so wie ich am Beginn meiner UL-Karriere), ist der Platz im Lanshan 1 einfach viel weniger. Wenn ich mit Bivy und China-Tarp unterwegs bin, dann passiert fast alles außer schlafen außerhalb meiner Behausung, inklusive Kleidungswechsel, Kochen oder das Vorbereiten der Schlafmatte. Wenn ich mit meinem größeren, jedoch schwereren, Tarptent Rainbow unterwegs bin, dann kann ich einiges an Aktivitäten ins Zelt verlagern, ohne immer direkt anzustoßen (obwohl das immer noch kein Vergleich zu den Camping-Luxus-Zelten von früher ist). Lange Rede, kurzer Sinn: Du machst nichts falsch, Pyramiden-Zelte bieten halt nicht soviel Kopffreiheit. D.h. wenn dir das Lanshan 1 zu eng/klein ist, dann ist dein Empfinden da völlig gerechtfertigt und nachvollziehbar. Muss halt jeder das Zelt finden, dass für einen am besten funktioniert. Inzwischen nehme ich bei schlechtem wetter lieber das schwerere Rainbow mit, um mehr Platz im Innenraum zu haben. Andere geben sich bei schlechtem Wetter mit weniger Platz zufrieden und sparen sich dadurch mehrere Hundert Gramm Zeltgewicht.
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  26. Ich weiß nicht, ob du dafür bereits eine Lösung gefunden hast, aber mir geht es ähnlich und ich binde mir auf Tour daher gerne für die Nacht eine Fleecejacke oder Puffy um die Hüfte, dann friere ich nicht so schnell.
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  27. Nein, konnte ich bisher nicht beobachten.
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  28. Dem Team schließe ich mich an. Genauso ist mein Quilt, und genauso handhabe ich es, falls mir zu warm ist. Habe ich noch nie als Nachteil empfunden.
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  29. khyal

    Kochset für zwei Personen

    Also wenn es um viel Brennstoffersparnis geht, müßte man das eigentlich Hitzeleitblech, nicht Widschutz nennnen. Eine windstille Stelle für den Kocher findet man immer, ob jetzt Felsen, quergelegter Rucksack, Bachsenke oder natürlich, wenn man ein vernünftige Zelt hat, Apside. Das mit der Hitze am Topf hochleiten, ist eine völlig andere Nummer, dafür braucht es einen mit knappen Abstand rings um den Topf gestellten geschlossenen Windschutz, perfekterweise auf ca 3/4 cm Abstand, 1 cm mehr Abstand verringert schon die Brennstoff-Ersparnis deutlich. Einen Titan-Windschutz wie den Bulbul nicht S) hat man normalerweise gewichtsmäßig innerhalb von einem Tag wieder raus. Bei Gas ist man mit Schlauchkochern wie dem GSI outdoors Pinnacle 4 Season oder dem SOTO Fusion Trek fein raus, mit üblichen Multifuels wie dem Omnilite Ti auch, gute Brennspirituskocher wie dem Evernew Titanium Alcohol Stove & Trivet auch, bei sehr kleinen Töpfen bzw sehr kleinem Durchmesser, muß man evtl checken, daß sich der Raum unter dem Topf nicht zu sehr erhitzt, dann könnten die Flammen etwas groß werden 😀erinnere mich da an eine Vofall, als ich den Evernew im Vargo Hexagon hatte...
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  30. Ich bin im Team feste Fußbox ohne kalte Nähte. Es ist einfach die leichteste Option. Man kann in warmen Nächten jederzeit ein Bein aus der Fußbox rausstrecken, ich sehe da nicht das Problem.
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  31. icefreak

    Kammweg Böhmische Schweiz

    Also das ist ja mein Wochenendgebiet. Lohnt er Ja! Kann man frei Zelten Dass kommt darauf an, da man sich teilweise im Nationalpark Böhmische Schweiz bewegt. An sich ist ja in Tschechien durch die Tramping Bewegung draussen pennen schon eine Art Kulturgut, aber die Bürokratie läuft sich gerade so richtig warm und haut gerade massenhaft pauschale Sperrungen raus wegen möglicher Vogelbrut usw. Deswegen keine pauschale Empfehlung, aber außerhalb der Schutzgebiete sollte zumindest der Aufenthalt nachts im Wald okay sein. Wie sind die Wege Alles dabei, teils enge Stiegen, teils Wanderautobahn oder durch Harvester völlig zerstörte Wege Wie ist die Versorgung mit Wasser und Essen An sich dichtes Netz an kleinen Lebensmittelläden, in den Städten Lidl und Penny, meist auch So offen. Quellen: https://www.estudanky.eu/mapa Achtung, durch Waldbrand und jahrelange nicht standortgerechte Monofichtenkultur sind in der Böhmischen Schweiz einige attraktive Wege gesperrt {akute Lebensgefahr durch Bruchholz): https://www.npcs.cz/de/bezpecnost Man kommt IMHO aber zum Prebischtor, kann aber nur zurück gehen zu Tři Prameny / Drei Quellen UND der WW Sucha Kamenice / Dürrkamnitzgrund ist auch gesperrt, finden gerade Forstarbeiten statt. Mapy.cz sollte die Sperrungen drin haben. Viel Spaß beim Wandern!
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  32. Was auch super als Reinigungsmittel funzt: diese alten Radiergummis mit 2/3 rot und 1/3 blau (blau damals zur Reinigung von Typen einer Schreibmaschine, Jüngere sehen mal in Wikipedia nach, was das war 😁). Genau diese blaue Seite ist super zum Beseitigen von Kontaktkorrosion. Glücklich schätze sich, wer sowas noch besitzt. Glasfaserradierer sind auch möglich, aber weniger empfehlenswert, weil damit gerne Schutzmetallisierungen (z.B. Versilberung/Vergoldung o.ä.) zerstört werden (danach korrodieren sie nur noch schneller).
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  33. Ich habe bei mir einen 40 cm RV eingenäht - er muss ja nicht über die ganze Schräge gehen. Und unten einen Kordelzug mit einem kurzen Wärmekragen, damit das Loch dann sicher zu ist.
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  34. Spannend, als ziemliche Anfängerin im Rucksackwandern sind meine ersten Gedanken zu den beiden Produkten recht genau andersherum. Der Deckel würde mich wenig interessieren, für die paar Gramm mehr nehme ich meinen Originaldeckel mit (oder lasse ihn daheim) und müsste nicht direkt zusätzlich Geld ausgeben. Bin jedoch noch ziemlich vorsichtig, ein Angsthase, wie man es nennen will, was den Umgang mit Feuer anbelangt, und brauche noch mehr Übung, um sicher einschätzen zu können, ob meine Kartuschen-Kocher-Topf-Konstruktion so stehen bleibt oder nicht. Und wenn ich mich dann mal an einem langen Tag körperlich etwas übernommen habe, würde ich es begrüßen, für 4 Gramm weniger Zeit mit dem Suchen einer wirklich flachen Stelle zu verbringen. 😅
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  35. So ein Deckel wäre ideal. Ehrlicherweise auch deshalb, weil (Evt nich nur) ich von 2 Titantöpfen meiner Deckel bereits verloren habe, und mein "alu-Selbstbau-ersatz" nicht gut hält. Verkäufen würde er sich sicherlich noch besser, wenn es etwas dazu gäbe, um den Deckel für den Transport richtig festzumachen. Dann könnte man beim wandern übriggebliebenes Essen transportieren, oder die Töpfe für den Transport von Kleinkram beim laufen benutzen - das fehlt in meinen Augen den alltermeisten Titantöpfen. Klar geht das vermnutlich auch mit mit irgendnem Gummi selbstgebastelt, aber ich habe noch keine Gummis die immer ideal passen gefunden. PS: So Standfüße habe ich in Größer, und der Grund das ich sie nie nutze ist nicht das Gewicht, sondern vor allem, dass ich sie zu selten brauchen würde. Vermutlich müssten sie, dort wo man sie wirklich benötigt, auch verstellbar sein, und ich vermute diese hier sind das nicht.
    1 Punkt
  36. jimaras08

    INIU BI-B5

    Vor ein paar Tagen auch die neue (?) Iniu 25000 mAh im Mini-Format gekauft (BI-B63). Diese wiegt selbst mit Kabel 392g, d.h. man kommt auf 63,8 mAh/g. Die neue Nitecore NB20000 scheint wohl - sowohl was Volumen in cm^3 als auch Gewicht in g angeht - überlegen zu sein, wobei das bei genauer Betrachtung hinsichtlich gemessener Kapazität (siehe Tests online) auch nicht unbedingt der Fall ist, aber mir hat das Design hier auch einfach mehr zugesagt und natürlich der sehr gute Preis (mehr als die Hälfte)! Ich brauche ohnehin auch etwas mehr mAh, weil ich länger (>10 Tage) ohne Strom unterwegs bin.
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  37. khyal

    Kochset für zwei Personen

    Ja würde ich lassen, damit eine Brennstoffersparnis durch einen rundumgestellten Windschutz, der die Hitze seitwärts am Topf hoch führt, auftritt, muß dieser Windschutz sehr eng gestellt sein, da macht evtl 1 cm schon einen Unterschied von 15-20% aus, dabei würde aber auch die Kartusche sehr stark erhitzt und da habe ich im Laufe der ahre schon bei Anderen so einiges Heftige erlebt. Du könntest natürlich, was aber mehr Gewicht bedeuten würde, Dir eine runde Grundscheibe basteln, die Du zwischen Brenner und Kartusche dazwischen schraubst und dann kannst Du auf Diese div entsprechende Titan-Windschutze wie die EOE Bulbuls, den Toaks oder eben halt was selber stricken z.B. nach den oben gemachten Vorschlägen.
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  38. khyal

    1P Zelt für die Alpen

    Yes, fasst es gut zusammen, das StratoSpire 1 ist ein nettes Zelt, habe damit auch schon in ordentlich Wind gestanden, hat eine bessere Raumausnutzung, vor allem auch in den Apsiden, als das X-Mid, aber im Vergleich zu guten Kuppeln usw brauchen Firstzelte und erst recht Mids / Lavvus deutlich mehr Stellfläche für denselben "Wohnraum" und die ist häufig Mangelware im Gebirge, erst recht, wenn es darum geht, es mal bei Sturm oder wegen "Nichtsichtbarkeit "in eine Lücke zu schieben". Bei dem Anforderungsprofil "2 bis 4 Tage Wanderungen in den Alpen. Vorrangig geht's auf den Berg...nicht Winter...vor allem wichtig, dass ich ein stabiles Zelt mit mir trage, da in den meisten Fällen eigentlich eine Übernachtung über der Baumgrenze stattfindet." passen aufgrund meiner Erfahrungen Portal 1 (ok deutlich über dem Limit) oder das SMD Lunar Orbiter (neu knapp über dem Limit, aber wird gebraucht drunter liegen) sehr gut. Bei Beiden sehr gute Verarbeitung (beim Portal excellent), sturmstabil, das Orbiter baut sich noch schneller auf, beide vom Innenraum her selbststragend, Beim Orbiter gutes Material, beim Portal excellentes Material, beide Zelte gut durchdacht, habe ich nix zu Motzen (das ist gar nicht so häufig ) beim Portal noch ein paar mehr Features, aber der Preisunterschied läßt sich nicht wegdiskutieren.
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  39. Wird wohl Rechteck 2,4 mal 2.8
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  40. Schon wieder ein MUSS. Ich würde "ICH frage mich immer ob es ..." schreiben. Es kann nicht schaden bei allem was wir einkaufen erst einmal darüber nachzudenken woher die Sachen herkommen und ob es Alternativen gibt. Beim Reisen bleibe ich in Europa, alleine schon weil ich dazu nicht fliegen muss. Aber ich würde unter den derzeitigen Bedingungen auch nicht in die USA wollen. Jeder kann das aber für sich selbst entscheiden.
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  41. Ich halte es weitestgehend wie @oldschool. Wichtig für mich ist, dass ich das Rikiso abschätzen kann, ob es mir persönlich im Reiseland an den Kragen gehen kann. Da hilft das Auswärtige Amt wenig, nach deren Einschätzung sollte man am besten zuhause auf dem Sofa bleiben. Da informiere ich mich dann weitestgehend im Land selbst vorher. Alles andere ist mir ziemlich egal, ich lasse mich mit ideologischen Ansichten was man tun und lassen SOLLTE nicht beeinflussen. Es ist in diesem Fall auch einfach, man muss nicht jede Einstellung andere übernehmen sondern nach seinen Vorstellungen handeln. Schon wieder ein MUSS. Dem widerspreche ich wehement. Ich kann die Produkte kaufen weil ich sie gut finde ohne dass ich darauf schaue wer sie herstellt und/oder verkauft. Das ist eine persönliche Entscheidung. Und das soll der Faden hier ja abfragen. OT: Wen interessiert hier das andere Forum? Das Thema ist aus der Diskussion vom Faden von @wiederfrei entstanden.
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  42. OT: Bin ich eigentlich der einzige, der es etwas - sagen wir mal: erstaunlich - findet, dass eine Diskussion, die vor kurzem im Nachbarforum entstanden ist und dort ausgetragen wurde, jetzt ganz plötzlich von einem der Forenmods als Thema hier reingestellt wurde? 🤔
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  43. @StillerMitleser Soso, bei den Großen sinkt die Wahrscheinlichkeit, etwas zu unterstützen…? Sogar VW hatte vor ein, zwei Jahren mal das Problem, das in einem ihrer Werke in China Uigurische Zwangsarbeiter eingesetzt wurden… Von Addidas und anderen ganz zu schweigen. @Old School da machst du es dir aber wirklich einfach!
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  44. Sanil

    Vorstellungsthread

    hi leute! seit vielen jahren lese ich hier immer wieder mit, auf der suche nach neuen ausrüstungslösungen & erfahrungswerten. dank des forums sind mir viele fehler erspart geblieben und ich hab mich seit der entdeckung mega gefreut über ähnliche ausrüstungsnerds und grammzähler nun habe ich beschlossen mich mal vorzustellen und vielleicht auch einen teil zum forum beizutragen. ich bin sanil, 39 jahre, aus der nähe von aschaffenburg. ich habe die liebe zu fernwanderungen ca. 2013 entdeckt und schon ein paar tausend km unter den sohlen. seit neustem habe ich die freude am wandern mit barfußschuhen entdeckt, im oktober war meine erste größere tour damit auf dem eifelsteig. meine nächste richtig große tour starte ich im august 2026, da möchte ich von zuhause nach süditalien laufen was mit vorraussichtlich ca. 2200km meine längste tour am stück werden wird. liebe grüße sanil
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  45. @Stepston Schon lange! Ich habe beim Kleinanzeiger zwei Suchen laufen, nämlich unter „Sport und Camping“, Ultraleicht und Ultralight. Da tauchen unter anderem auch fast sämtliche Durston Zelte auf. Der gesamte UL Bereich ist davon betroffen, aber am stärksten natürlich Rucksack und Zelt, da es die teuersten Artikel sind. Und Trendmarken, wie Durstongear, Zpacks oder Tarptent, sind halt alle betroffen. Ich melde mindestens einmal die Woche irgendeinen Betrüger bei Kleinanzeigen.
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  46. In den letzten Tagen werden bei Kleinanzeigen massenweise Durston Zelte zu dubios-anmutenden niedrigen Preisen angeboten. Einige Angebote sind wohl auch schon als Scams aufgeflogen... Aber da kommen mehrmals täglich neue X-Mids für 200,-€ rein. Ist das anderen Usern auch schon aufgefallen? Ich gucke noch nicht lange nach Durston Zelten, aber die Masse an 'billig'-Angeboten erstaunt mich wirklich... ist der Hype jetzt auch bei den Scammern angekommen?!
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  47. Du bringst nicht wirklich den alten Knüller: "Ich trage meinen Rucksack am Körper, also ist das alles worn-weight, höhöhö!!!" ?! Ich hab ja geschrieben: energetisch musst du das Gesamtgewicht betrachten. Die Trennung in Baseweight, Worn Weight, Consumeables dient eher dem Vergleich von unterschiedlichen Ausrüstungen/Trips untereinander. Deine Muskeln und Knie müssen immer alles tragen. Wobei wir vereinfacht ja immer so tun als seien wir ein punktförmiger Körper. Dabei ist ja die Verteilung des Gewichts schon spürbar unterschiedlich, je nachdem wo man welches Gewicht trägt.
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  48. hej! namie, wie war dein trip? lg nicole
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  49. Werte Gemeinde, mein erster MYOG Rucksack ist noch nicht mal einen Monat alt und schon musste ich irgendwie einen weiteren herstellen. Das Vorgehen war ziemlich ähnlich wie beim ersten Rucksack (siehe mein letzter Thread), nur ohne Hüftpolster, Bodentasche und Loadlifter und kleineren Optimierungen bei Details, Stoffmuster und dem Vorgehen. Vorbild: Zpacks Nero Maße: 35cm * 14cm * 50cm Materialien: Ultra 200 X, UltraStretch, 8mm 3D Netz, grober Netzstoff, Polyamid Gurtbänder (15/25mm), Velcro OneWrap, 2mm elastische Kordel, Plastik Kleinteile, Alterfil Garn Volumen: ~35 Liter = 25l Hauptfach, 8l Netz, 2*1l Seitentaschen Gewicht: 330g + 25g Hüftgurt + 140g Rückenpolster = 495g Maximalgewicht maximale Nutzlast: ca. 9kg, eher typisch 6-8kg Rolltop mit Klett und Schnallen links/rechts Mattenaufnahme für Z-Lite o.Ä. als Rückenpolster Optionaler Hüftgurt aus Gurtband Kosten: 120€ Zeitaufwand: 14h zerstörte Nadeln: 0 Das relativ neue Ultra 200 X ließ sich ganz gut verarbeiten und hält ordentlich was aus, das gilt auch für genähte Stellen bei bei Belastung. Lediglich beim Hüftgurt bin ich mir noch unsicher, ob ich da nicht noch verstärken sollte. Bei einer Testwanderung mit meiner anvisierten Maximallast von 9kg hat aber alles gut gehalten, auch wenn ich fast das gesamte Gewicht auf die Hüften verteilte. Die Rolltopkonstruktion vom Nero erfüllt auch ihren Zweck großartig und kann ich nur empfehlen. Die paar mehr Schlaufen helfen bei der Fixierung von z.B. einer Doublemat und einem Regenschirm oder Aufstellstangen in den Seitentaschen. Nicht ganz so optimal ist meine Lösung für die Schultergurte, das 8mm 3D-Netz zusammen mit dem Ultra hat dann nicht genügend Steifigkeit und rollt sich an den Seiten etwas ein/verzieht sich etwas. Das ist aber noch aushaltbar, da die Gurtbänder 15mm breit sind und ich eh nie mehr als 8kg damit tragen werde. Trotzdem werde ich noch ein paar Nähte zusätzlich setzen, damit sich das Gurtband auf dem Träger weniger verschiebt. Irgendwann kommt auch noch ein Sternum Strap ran und der wird auch noch helfen, mir fehlt aber noch eine gute Idee oder eine Bezugsquelle für einen entsprechenden Clip. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und werde wohl den Nero abstoßen müssen. Wie die nun folgende MYOG Leere nun gefüllt wird, ist unklar. Die Reste Ultra werden bestimmt zur Bauchtasche, das 8mm 3D Netz zur Zusatzpolsterung der Hüftpolster meines ersten Rucksacks, ein 2p Netzzelt ist in der Pipeline, am wahrscheinlichsten ist aber eine richtige MYOG Unterkunft wie ein Lavvu, dann hätte ich ja schon fast alles. Erstmal aber nutzen und genießen, was gerade entstanden ist. Cheers!
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  50. Gerade im englischsprachigen Forum gefunden: eine Übersicht etlicher "Hiking Powerbanks" mit Effizienz, Ladeleistung, Ladezeit, usw...: https://docs.google.com/spreadsheets/u/0/d/1-AL_bU5yGwcGXiqpIQ8qeoi4_XGkkug8HGxDbnnkkQc/htmlview
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