Pescador1965 Geschrieben 3. Juni Geschrieben 3. Juni Hallo zusammen, ich plane eine mehrwöchige Expedition in Sibirien und suche Empfehlungen für einen möglichst leichten Rucksack mit einem Volumen von etwa 90 bis 110 Litern. Da ich für ungefähr vier Wochen autark unterwegs sein werde, muss ich relativ viel Ausrüstung und Verpflegung transportieren. Daher ist ein großes Volumen notwendig, gleichzeitig möchte ich das Rucksackgewicht selbst so gering wie möglich halten. Wichtig sind für mich: Volumen: 90–110 Liter möglichst geringes Eigengewicht hoher Tragekomfort auch bei schweren Lasten robustes Material für abgelegene und raue Bedingungen möglichst zuverlässige Konstruktion Hat jemand Erfahrungen mit solchen großen Ultraleicht-Rucksäcken? Welche Modelle würdet ihr empfehlen und wie hoch waren die Lasten, die ihr damit komfortabel tragen konntet? Vielen Dank für eure Tipps! Peswcador1965
kra Geschrieben 3. Juni Geschrieben 3. Juni (bearbeitet) Nimm mal mit dem Schreiber dieses Threads im großen Forum Kontakt auf. In deinem Fall wirst du sicher Kompromisse eingehen müssen, von den 5 Bedingungen wirst du höchstens 3 festlegen können und mit den sich ergebenden anderen Beiden leben müssen. Bearbeitet 3. Juni von kra Pescador1965 reagierte darauf 1 Wenn's wahlweise an Logik, gesundem Menschenverstand oder elementarer Menschlichkeit hapert geht es mit Meinungen weiter und zu schlechterletzt verfällt man auf Ideologien. Gesunder Menschenverstand / Redewendung / - Eine seltene Form von Intelligenz. Heutzutage seltener zu finden als ein Rudel Einhörner.
SvenW Geschrieben 3. Juni Geschrieben 3. Juni (bearbeitet) Spannende Frage fürs UL Forum 😁 Hab nen Exped Expedition 100, trag damit bis ca. 33kg, mehr macht der Rucksack sicherlich auch mit , aber meine Knie nicht. Hat schon einige Touren hinter sich und bis jetzt noch keine Ausfallerscheinungen. Wenn man alles unnötige Gebänsel entfernt und die Karabiner gegen leichtere austauscht wiegt der noch 2,4kg. Theoretisch könnte man auch noch die Metallstreben vom Tragesystem rausnehmen oder austauschen, aber da ist mir die Gewichtsersparnis den Komfortverlust nicht wert. Plane dieses Jahr auch wieder 25 Tage autark in Nord Finnland damit. Bearbeitet 3. Juni von SvenW Sebastiaan reagierte darauf 1
Lolaine Geschrieben 3. Juni Geschrieben 3. Juni vor 35 Minuten schrieb kra: Nimm mal mit dem Schreiber dieses Threads im großen Forum Kontakt auf. "....40 Tage lang mit 65 kg Gepäck in die Wildnis..." Bei solch einer masochistischen Aktion spielt dann das Gewicht des Rucksacks auch keine Rolle mehr. Blickpunkt und Numinex reagierten darauf 1 1
Gymbooo Geschrieben 3. Juni Geschrieben 3. Juni Wenn Geld keine Rolle spielt, schau dir mal diesen Hersteller an: https://seekoutside.com/expedition-packs/ Numinex reagierte darauf 1
zoppotrump Geschrieben 3. Juni Geschrieben 3. Juni Wenn Zeit nicht die Rolle spielt, kann könnte hier etwas dabei sein.
khyal Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni Wenn Du mit 90 l und der Möglichkeit sehr viel aussen drauf schnallen zu können, hinkommst, überleg Dir den HMG Porter Pack 85 (ja wird da inzwischen mit 85 l angegeben, aber ich habe ihn selber seit Jahren und 90 l Hauptfach hat er locker. Bin damit schon mit einem Startgewicht bis in die Mitte der 20er unterwegs gewesen (tja bis 12 Tage Lebensmittel, 3 Wochen Brennstoff, vernünftiges Packraft, Paddel, Weste usw wiegen halt bei Hybridtouren muß ich auch nicht zu häufig haben 😁) und insofern sich so ein Gewicht überhaupt komfortabel trägt, geht das mit dem Teil sehr gut, auch im Vergleich besser als manch Anderer, bei < 1,3 kg Rucksackgewicht. Der Rucksack hat auf beiden Seiten 3 waagerechte 20 mm Gurte mit Schnellverschluß-Schnallen, die man auch überkreuz benutzen kann und die zuverlässig auch schwerere Beutel halten, über die gesamte Rückseite laufen 2 Daisychains, daß man auch da super Ausrüstung bestetigen kann, ober drauf ein Y-Riemen, da geht auch noch leichte Ausrüstung, wenn nötig. Würde ja gerne mal ein Pic anhängen, wo er wandelnde Schrankwand spielt, bin aber z.Z. auf dem Boot... btw ich kenne inzwischen so Einige, die das Teil haben, oder eine Nummer kleiner mit 70 l (hatte ich früher) da sie sehr viel oder schwere Ausrüstung transportieren und super zufrieden sind. trekkman, roli und Gymbooo reagierten darauf 3 Terranonna.de
HEB Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni vor 3 Stunden schrieb J_P: OT: Kann man zur Zeit einfach so in Russland einreisen? OT: Frag die Abgeordneten der AfD ich glaube die wichtigere Frage lautet: "Kann man einfach so wieder ausreisen?" khyal, Numinex, wiederfrei und 3 Weitere reagierten darauf 6
J_P Geschrieben 7. Juni Geschrieben 7. Juni Um zum Thema zurück zu kommen: Es gibt einfach nur eine Handvoll Hersteller, die UL-Rucksäcke mit diesem Volumen und (wichtig!) einem ultraleichten Rahmensystem herstellen. Ein rahmenloser ultraleichter Rucksack mit 90-110 Ltr Volumen würde keinen Sinn machen bzw. wäre nur sehr schwer in sich zu stabilisieren. Ein Hersteller wurde bereits genannt. Pendants wären noch von Durston und ZPacks erhältlich..allerdings nur bis max. 60-70 Ltr.. Vermutlich sind mittlerweile noch mehr von weiteren Herstellern erhältlich, die ich noch nicht auf dem Schirm habe. Eine Alternative wären dann noch (jedoch schwerer aber wasserdicht und robust) Duffle-Bags diverser Hersteller. Ich habe tatsächlich einen von Decathlon, der mich bereits auf den Kili begleitet hat. Schwerer als ein klassischer UL-(Sack) aber leichter als ein Trekkingrucksack in dem Literbereich. Tragekomfort eher lala..
khyal Geschrieben 14. Juni Geschrieben 14. Juni Am 7.6.2026 um 12:21 schrieb J_P: Ein Hersteller wurde bereits genannt. Pendants wären noch von Durston und ZPacks erhältlich..allerdings nur bis max. 60-70 Ltr.. Vermutlich sind mittlerweile noch mehr von weiteren Herstellern erhältlich, die ich noch nicht auf dem Schirm habe. Nöe nicht bei dem Inhaltsgewicht, die Zpacks kenne ich gut, die alte Rahmenkonstruktion vom Arc Blast war nach meinen Erfahrungen zum komfortablen Tragen von bis zu 13 kg Inhalt gut, die neue Rahmenkonstruktion vom Arc Haul Ultra nach meine Erfahrungen bis gut 16 kg Inhalt, weswegen Manche auch ihren Arec Blast mit den neuen stabileren Längsstreben umgestrickt haben. Für höhere Gewicht sind gerade die HMG-Rucksäcke, vor allem der Porter vielfach bewähret (u,.A. bei mir und Freunden) Terranonna.de
J_P Geschrieben 14. Juni Geschrieben 14. Juni (bearbeitet) Den ZPacks Arc Haul Ultra nutze ich selbst und würde den Rucksack nur ungern bis 16 kg belasten.. komfortabler sind 11 bis 13 kg. Zum Durston Kakwa kann ich nichts sagen, obwohl ich diesen Rucksack sehr interessant finde und gerne mal testen würde. Laut Durston bis 20 kg belastbar. Interessante weitere Option wäre der Bonfus Maxus. 80 Liter und bis 25 kg laut Hersteller belastbar. Vielleicht wäre für das Vorhaben des Threadstellers auch einfach ein konventioneller Trekkingrucksack erwägenswert... Bearbeitet 14. Juni von J_P
ChrisS Geschrieben 15. Juni Geschrieben 15. Juni (bearbeitet) @Pescador1965 Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass bei einer solchen Tour ( die ich extrem cool finde) das Gewicht des Rucksacks absolut hinter dem Tragekomfort zurückstehen sollte. Bei klassischer Rechnung wären das ja schon mind. 28kg Nahrung ohne Wasser und Ausrüstung. An dieser würde ich versuchen, das meiste zu sparen. Natürlich immer mit Gedanken an Backups, über die hier leider nichts geschrieben wird. Konkrete Empfehlung wären für mich aus eigenem Nutzen Bergans-Rucksäcke oder Norröna , wobei der Trollhetta 100 mit ca. 3kg schon eine Untergrenze darstellt. Eine sehr coole Alternative mit ca 1,6kg wäre noch der Crux AK70 , der dank eines ausziehbaren Deckelfachs noch Platz für eine Tonne/Packsack hätte, könnte aber immer noch zu klein sein. Und wie gesagt : Tragekomfort/Passform über Gewicht stellen. Edit: Gerade noch gesehen, dass die Bergfreunde noch ein paar großvolumige Alternativen haben. Bearbeitet 15. Juni von ChrisS Ergänzung Patirou und J_P reagierten darauf 2
Patirou Geschrieben 15. Juni Geschrieben 15. Juni (bearbeitet) Ich würde eventuell eher Richtung Kraxe schauen. Problem der klassichen Trekkingrucksäcke: sie sind meist aus viel zu resistenten Stoff gefertigt und entsprechend werden sie schwerer. EIne Kraxe erlaubt, dass Du deinen eigenen Packsack aus leichterem Stoff nähst (Der Packsack mit begrenzter Lebensdauer, dafür die Kraxe fürs leben). Weiterer Vorteil: gegen Ende ist das Zeug immer noch schön am Rücken und nicht alles unten an der Hüfte im 80% leeren Rucksack. Die 90-110 L würde ich noch hinterfragen, je nach Basisausrüstung sollten 60-80 L klappen (wahrscheinlich eher 80L). Mein Khumbu 65+10 von Millet schluckt 3 Wochen essen locker, 4 habe ich noch nicht probiert und da hatte ich noch nicht so kompakte Ausrüstung. Hängt auch mit den zu erwartenden Temperaturen ab. Bearbeitet 15. Juni von Patirou Maalinluk, ChrisS und Mittagsfrost reagierten darauf 3
ChrisS Geschrieben 15. Juni Geschrieben 15. Juni @Pescador1965 Klar ist auch: Die Infos sind etwas dünn . Hättste jetzt typisch UL gesagt „Premiumwanderweg“ wäre das Thema schnell durch!😅
Christian Wagner Geschrieben 16. Juni Geschrieben 16. Juni Ist hier halt das falsche Forum für solche Touren ... Gymbooo reagierte darauf 1
SvenW Geschrieben 16. Juni Geschrieben 16. Juni vor 15 Stunden schrieb Patirou: Die 90-110 L würde ich noch hinterfragen, je nach Basisausrüstung sollten 60-80 L klappen (wahrscheinlich eher 80L). Mein Khumbu 65+10 von Millet schluckt 3 Wochen essen locker, 4 habe ich noch nicht probiert und da hatte ich noch nicht so kompakte Ausrüstung. Hängt auch mit den zu erwartenden Temperaturen ab. Wenn da noch n Packraft und oder n bisschen Angelausrüstung dazu kommt ist man ganz schnell bei 100l...
ChrisS Geschrieben 16. Juni Geschrieben 16. Juni vor 2 Stunden schrieb Christian Wagner: Ist hier halt das falsche Forum für solche Touren ... Ganz im Gegenteil! Der UL-Gedanke ist hier super und hilfreich, wenn man sich nicht auf das BW limitiert. Wenn ich natürlich alle 3 km ne Ausflugsbude erwarte… Aber wir wissen halt nichts über die Tour. Wanderung von A nach B, Rundwanderung etc…
Christian Wagner Geschrieben Dienstag um 20:06 Geschrieben Dienstag um 20:06 Naja, Essen für 28 Tage wiegt halt 20 Kilo. Das wird keine UL Tour, egal wie du es drehst und wendest. Das der Rest der Ausrüstung so leicht wie möglich sein sollte versteht sich ja von selbst, aber der OP hat nach einem Rucksack gefragt der das schafft und ich denke das in diesem Forum halt nicht die Experten für so etwas sitzen. LG, Christian Gymbooo und ChrisS reagierten darauf 2
ChrisS Geschrieben Mittwoch um 06:28 Geschrieben Mittwoch um 06:28 Mindestens 20kg. Hat ja auch keiner gesagt , dass man da ULig hinbekommen kann. Aber das Setting und eine Packliste wären da schon spannend .
waterfall Geschrieben Mittwoch um 07:07 Geschrieben Mittwoch um 07:07 Große leichte Rucksäcke mit anständigem tragesystem gibt es leider gar nicht so oft auf dem Markt. Gerade in Europa ist die Auswahl sehr beschränkt und die meisten guten Modelle finden sich von US amerikanischen Herstellern und kleinen Manufakturen. Ich bin gerade für den Bereich des Packraft schon ziemlich lange intensiver auf der Suche nach solchen Rucksäcken, da ich hier selbst mit wirklich leichte Equipment kaum unter 20 Kilo für mehrere Tage packen kann, wenn ich nebenbei noch ein Wildwasser Packraft fahren möchte. In der Regel komme ich für meine Packraft-Touren, welche meist um die 7-10 Tage dauern, mit 80 l Volumen gut aus. Das ist nicht zwingend notwendig alles in den Rucksack zu packen. Du kannst auch sehr gut Nässe unempfindliche Dinge außen am Rucksack verstauen. Wenn du lediglich eine Wandertour machst und kein zusätzliches Paddel Equipment mitschleppen musst, finde ich 80 l als ziemlich ausreichend. Rucksäcke, welche ich bisher ziemlich gut fand, sind in dieser Größenordnung der Exped Thunder 70l (1,6kg) und der Bonfus Maxxus 80l (1,1kg). Beide habe ich schon mit Gewichten bis 25kg mehrtägig getragen. Ich empfinde beide als recht bequem und gut verarbeitet. Den HMG Porter mag ich persönlich nicht, da er keine Load-Lifter hat (das wäre für mich in dem Gewichtsbereich ein No-Go!). Sonst wäre vielleicht noch der SWD Big Wild spannend, den gibt es auch in 90 Litern. ChrisS reagierte darauf 1
Steintanz Geschrieben Mittwoch um 12:14 Geschrieben Mittwoch um 12:14 Ich würde bei einem Rucksack für so ein Volumen und Gewicht, das Eigengewicht vernachlässigen und das bequemste und stabilste suchen, was der Markt an solchen Rucksackmonstern zu bieten hat. 1-2kg mehr beim Rucksack selber dürften da kaum noch eine Rolle spielen angesichts der Trageeigenschaften, wenn es dauerhaft deutlich über ca. 25kg Packgewicht geht. Die Skandinavier haben einige solcher Riesenrucksäcke, da dort viele Leute gerne regelmäßig zum Fischen und/oder Jagen mit quasi dem gesamten Hausrat aufbrechen oder die Eltern noch alles für den Nachwuchs und/oder die Hunde mittragen müssen beim "Friluftsliv". Wer solche Rucksack-Monster dort oben schon mal live auf zwei Beinen gesehen hat, der weiß, wem die Stunde schlägt Bergans oder Savotta z.B. haben solche Volumina im Programm meines Wissens. Jagdrucksäcke sind ebenfalls häufig für hohe Gewichte ausgelegt, um das Wild usw. abzutransportieren. J_P reagierte darauf 1
wilbo Geschrieben Mittwoch um 16:23 Geschrieben Mittwoch um 16:23 (bearbeitet) vor 9 Stunden schrieb waterfall: Ich bin gerade für den Bereich des Packraft schon ziemlich lange intensiver auf der Suche nach solchen Rucksäcken, da ich hier selbst mit wirklich leichte Equipment kaum unter 20 Kilo für mehrere Tage packen kann, wenn ich nebenbei noch ein Wildwasser Packraft fahren möchte. Die Exo-Gestelle sind "ziemlich leicht" für das was sie können. Dazu würde ich mir einen großen, leichten, wasserdichten Packsack bauen und fertig ist die Expeditions-Kombi. Bearbeitet Mittwoch um 16:28 von wilbo Steintanz reagierte darauf 1 - Signatur von mir gelöscht -
ChrisS Geschrieben Mittwoch um 16:53 Geschrieben Mittwoch um 16:53 vor 30 Minuten schrieb wilbo: Die Exo-Gestelle sind "ziemlich leicht" für das was sie können. Dazu würde ich mir einen großen, leichten, wasserdichten Packsack bauen und fertig ist die Expeditions-Kombi. Geiler Sch…ß! 😅
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