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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 07.08.2018 in allen Bereichen

  1. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    fatrat und 4 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Hier ein direkter Vergleich vom SMD und 3F inner. SMD inner: 213 x 70 cm, max. 120 cm Höhe, davon 20 cm bathtub. Gewicht, ca. 310 g. Das Packvolumen ist etwas kleiner als beim 3F. 3F inner: 217 x 73 cm, max. 110 cm Höhe, davon 13 cm bathtub. Gewicht, ca. 360 g Im folgenden sind beide inner mit 120 cm Stocklänge aufgebaut: Das SMD inner hat in 20 cm Höhe, 190 cm und das 3F inner, 195 cm Liegelänge. Wenn man das SMD auf seine maximale Höhe aufbaut, kommt man ebenfalls auf 195 cm. Durch das schwarze mesh kann man natürlich viel besser rausschauen als durchs graue. Dafür wirkt das graue mesh stabiler und steht straffer. Gummibänder versus Verstärkungen in den Ecken ... Bei maximaler Aufbauhöhe schwebt der Boden im hinteren Bereich noch mehr. Da ist die dritte Abspannung in der Mitte eher kontraproduktiv. Durch den hochgezogenen bathtub an der Rückseite, hat man beim SMD inner mehr Windschutz. Details im Vergleich. VG. -Wilbo-
  2. Robens Raptor

    eric und 2 andere reagierte auf basti78 für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Warum fragst du dann nicht gleich dort wo du eine hilfreiche Antwort erwarten kannst? Ich würde doch auch nicht in einem Rennradforum nach einem Mountainbike fragen ...
  3. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

    Mario294 und ein anderer reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallo zusammen, hier mein Reisebericht zu der Annapurna-Runde, die ich zusammen mit Felix im Nov. 2017 gewandert bin. Nicht speziell UL, aber durch die Infrastruktur mit einem sehr geringen Base Weight machbar. Wir hatten trotzdem Zelt und Kocher dabei, beides haben wir allerdings nicht benutzt. Die Unterkünfte und das Essen dort sind top! Vielen Dank für die Fotos an Felix (dank seiner Spiegelreflex deutlich bessere Fotos als mit meiner Knipse). Viel Spaß beim Lesen! Erik Reisebericht Nepal Hamburg, Regenschauer Sa 29.10.17 Heute morgen bin ich um 6:00 aufgestanden. Noch schnell zur Probe gepackt und mich in letzter Minute für den kleineren Rucksack entschieden. Kleiner, leichter und bequemer als ein halbvoller großer Rucksack. Allerdings musste ich noch schnell einen Brustgurt improvisieren. Dann alles in Luftpolsterfolie und in eine Ikea Tasche verpackt. Diesmal habe ich keinen Karton als Versandverpackung gewählt. Danach steht nur noch relaxen auf dem Plan und um 17:45 geht´s zum Bus. Vor lauter Aufregung steige ich in die falsche S-Bahn, bemerke aber nach 1 Station noch rechtzeitig den Fehler. Schlussendlich komme ich zeitgleich mit Felix am Flughafen an. Der Flug nach Dubai ist ganz OK und ich habe immerhin 2h geschlafen. Den Rest der Zeit verbringe ich mit dem neuen (leider schlechten) Alien-Film. Dubai / Kathmandu So 30.10.17 In Dubai gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück und wir legen uns 3h aufs Ohr. Gut dass ich meine Neo Air S im Handgepäck mitgenommen habe. Das werde ich zukünftig immer so machen! Wir fliegen mit der Billig-Airline flyDubay weiter nach Kathmandu . In Kathmandu hat die Abholung am Flughafen durch das Hotel leider nicht geklappt, aber ein Taxi ist einfach zu bekommen. Leider brauchen wir für die kurze Strecke wegen kompletten Verkehrschaos fast 1h. Ob das Verkehrschaos normal ist oder an dem starken Regen liegt, erschließt sich uns nicht. Am Abend versuchen wir verzweifelt Geld an Automaten zu bekommen. Irgendwann nach dem 10. Automaten klappt es bei Felix mit seiner Visa-Karte und er kann zumindest 300€ ziehen. Bei mir klappt es leider nicht und ich habe schlechte Laune. Im Hotel überlegen wir wie wir zum Trailhead kommen und beschließen einen Wagen mit Fahrer zu nehmen. Das ist zwar teuer (160€ geteilt durch 2) aber wir sparen so einen kompletten Tag. Zum Abendessen bekommen wir gerade noch eine Portion Momo bevor die Küche schließt. Momo sind gefüllte Teigtaschen (ein wenig wie Ravioli nur anders geformt). Dann geht´s früh in Bett. Kathmandu / Besisahar, sonnig warm, später ein wenig bewölkt Mo 30.10.17 Wir sind früh aufgestanden und Felix konnte dem Automaten noch einmal 300€ entlocken. Ich habe mein Bargeld (670€) getauscht und mir geschworen, dass ich niemals ohne Bargeld auf Reisen gehe! 670€ müssten knapp reichen. Im Hotel gibt es ein tolles Frühstück mit Omlett. Der Fahrer wartet pünktlich um 9:30 und dann geht´s los das Permit zu besorgen. Das Permit ist kein Problem und am Geldautomaten vor dem Gebäude kann ich mit meiner EC Karte immerhin noch 80€ ziehen. Das hebt die Laune! Um 11:00 geht es dann los und wir kommen nach fast 7h Fahrt und einer netten Mittagspause in Besisahar an. Die Landschaft ist toll und es gibt einen ersten Blick auf die Berge. Der Fahrer war sehr nett und hat mir am Schluss noch seine Karte des Annapurnagebiets geschenkt. Das ordentliche Trinkgeld hat er sich wirklich verdient! Das Zimmer in Besisahar ist sehr einfach aber wir können duschen und bekommen auch ein leckeres Abendessen (Parata –Fladenbrot und Dahl). Gespart wird bei dem Zimmer nur an überflüssigem: Statt einem Lichtschalter muss man 2 Drähte in die Steckdose stecken, funktioniert auch nur zeitweise, manchmal rutscht ein Draht heraus und dann ist es plötzlich dunkel Nachdem auch die letzten Einkäufe erledigt sind wird noch ein wenig gelesen und geschrieben und dann geht´s wieder früh in Bett. Der Wecker wird um 6:00 klingeln. Besisahar – Khanigaou, sonnig bis leicht bewölkt, 1 kurzer Schauer Di 31.10.17 Wir brauchen 1/2h um unsere Sachen zu packen. Als Frühstück gibt´s eine Banane und dann geht es los! Der Trail ist wunderschön und führt durch Reisterrassen und urwaldartige Gebiete. Der Fluss dem wir dann folgen sieht toll aus – grandios! Frühstück (Omelett mit Kartoffeln und Ciapati) gab es in Bulbhule nach 2 h Wandern. Mittagessen (Omelett mit Appel Pie) gab es dann in Bahmdanda. Wir sind dann noch weiter nach Kangiori wo wir und an einem Wasserfall gewaschen haben und in einer sehr einfachen Unterkunft übernachtet haben. Die Unterkunft war aus Brettern gezimmert und von einer 7cm großen Spinne geschmückt. Insgesamt haben wir heute 1,5 Etappen geschafft. Zur Feier des Tages und weil wir ungern unnötig schleppen, gibt’s den kleinen Cognac aus dem Flugzeug.
  4. 2 Punkte
    Die Gummibänder kann man gar nicht so weit straffen um sie am äusseren Ende der Abspannung zu fixieren. Wenn man sie weiter innen einhängt, führt dies dazu dass der Boden etwas „schwebt“ und das inner höher aufbaut. Drei unterschiedliche Abspannungen des inners: ... oben bei GWC eingehakt. ... mit einer Verlängerung auf den Hering gelegt. ... mit vier extra Heringen am Boden fixiert. Selbst wenn man die Bodenbespannungen über separate Heringe Bodennah strafft, berührt das SMD inner immer noch deutlich mehr das fly als das 3f innenzelt. Im ganzen wirkt das 3F eher wie das original Zubehör, während das SMD Teil ein wenig wie eine Improvisation wirkt. (Warum der Hersteller einen rechteckigen Grundriss bevorzugt und nicht die hintere, ausgestellt Ecke mit nutzt ist mir auch ein Rätsel.) VG. -Wilbo-
  5. Vorstellungsthread

    zeank und ein anderer reagierte auf Wild für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallo, ich bin aus Unterfranken (Bayern) und habe die 40 gerade hinter mir gelassen. Ich bin viel mit meinem Hund unterwegs, gehe auf die Jagd und wandere gerne. Mehrtägigen Trekkingtouren habe ich aber noch nicht gemacht. Und da ich das ändern will habe ich im Internet nach Informationen gesucht und bin dabei auf das Forum gestoßen. Nächstes Jahr möchte ich den GR221 laufen. Zur Vorbereitung und Steigerung der Marschleistung habe ich zum Glück die Rhön vor der Tür.
  6. Windhose - quick & dirty

    Omorotschka reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    UPS- da ist eben was schief gegangen, glaube ich. Was ich schreiben wollte: @Ben und @bieber1: ich hatte beide Hosen hier in Colorado in Betrieb. Die Windhose aus Pertex Quantum praktisch täglich, von Morgengrauen bis es irgendwann zu warm wurde, über den Wandershorts, erst als lange Hose, dann mit Gummizug als Kniebundhosen bis zur Pause. Trägt sich klasse. Die Hose aus Pertex Endurence habe ich als leichte Regenhose mitgenommen und genutzt. Bei den Regenmengen und der kurzen Regendauer vollkommen ausreichend, auch wenn ich das Nähte Abkleben noch mal üben muss... Zur Atmungsaktivität: natürlich nicht so gut, aber bis 10 Grad bei Wind bergauf kam ich gut klar. Höhere Temperaturen habe ich nicht erprobt.
  7. Biwaksack

    roli reagierte auf basti78 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @schluppe suchst du einen "europäischen" biwacksack, also mit vollem Wetterschutz, der als voller Shelter-Ersatz benutzt werden kann? Oder die "amerikanische" Biwacksack-Variante die unterm Tarp nur Wind-, Spritzwasser- und evtl Mückenschutz bietet. Solltest du diese Variante suchen, kann ich die bivys von borahgear empfehlen! Aber auch der von MLD ist super! Da gibts auch ne Variante mit Membran, also Wasserdicht(er) dafür nicht so atmungsamtiv. Auch die von As Tucas benutzen hier einige und sind damit sehr zufrieden ... Solltest du den vollen Wetterschutz suchen, kann ich dir leider keine Empfehlung geben. Außer vielleich über die Variante amerikanischer bivy plus kleines Tarp nachzudenken ... Oft nicht schwerer als ein wasserdichter, atmungsaktiver Biwacksack aber viel besser belüftet und trotzdem vor den Elementen geschützt!
  8. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    wilbo reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Danke @wilbo für die Bilder, die sehr schön zeigen, warum ich damals leichten Herzens zum 3F-UL-Gear-Inner gewechselt habe. Was mich beim Serenity außerdem gestört hat, war der mangelnde Halt des Inners auf dem Boden. Die sehr dehnbaren Gummizüge erlauben es, auf geneigter Fläche mitsamt dem Serenity unter dem Gatewood Cape weg ins Freie zu rutschen. Dabei nimmt man ggf. erst eine Ladung Kondensat-Tropfen mit und sammelt anschließend den Regen ein.
  9. 2-3- Personen Zelt

    Mordrag61 reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hmm, um eine nette Geste zum Geburtstag machen zu können, also für einen Internetshop folgende Arbeit bzw Kosten kreieren : Bestellung bearbeiten Zelte eintüten und versenden Damit der shopinterne Lagerbestand wieder stimmt, die Zelte beim Lieferanten / Hersteller nachbestellen 2 Wochen später den Widerruf bearbeiten, wenn die zurückgesandten Zelte eintreffen, diese auspacken und aufbauen, um sie komplett durchchecken zu können, ob sie in einwandfreiem Zustand sind (auch der nächste Kunde möchte ja schliesslich einwandfreie Ware) Kohle dem Kunden zurücküberweisen Ueber den Lagerüberstand ärgern bzw bei den heutigen Spannen eher darüber dass das Geld fehlt, um andere Ware zu bestellen Versteh mich nicht falsch, natürlich muss ein Online-Haendler damit leben, dass es auch eine Rücklaufquote und die damit verbundenen Kosten gibt, die ja letztendlich auf alle Kunden umgelegt werden müssen, aber man sollte sich vielleicht auch bewusst machen, was für einen Aufwand & Kosten man für den Händler dann verursacht und deswegen lieber nicht noch zusätzliche Rücksendefälle kreieren. Ansonsten stimme ich mit Dir überein, dass es keinen Sinn macht, sozusagen blind irgendein Zelt zu bestellen, gerade bei dem recht anspruchsvollen Anforderungsprofil. Wenn man die Eckdaten ernst nimmt, genuegend wind/regenfest für Hochgebirge, für 2 P für Weitwanderungen gross genug, genuegend grosse Apsiden für Hund, Material, Kochen usw, unter 1.5 kg, kann man imho eigentlich nur sagen, das gibt es nicht für 450 €, wir können uns natürlich auch damit beschaeftigen, bei Zelten, die unterhalb der Preisgrenze liegen, zu schauen, welche Vorgaben sie nicht erfüllen
  10. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    wilbo reagierte auf gerritoliver für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @wilbo Das Lanshan1 Inner habe ich nur mit dem Fly gesehen aber auch so kostet es gerademal nur die Hälfte des Serenity Net Tent... Da in nächster Zeit keine Solotour ansteht, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis ich mir das Lanshan1 zulege. Aber dann werde ich berichten wie sich das Inner zusammen mit dem GWC paart.
  11. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    wilbo reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hatte anfangs diese Variante, halte sie aber nur für sehr kurze Leute bis ~170 cm, für geeignet. Hierzu hatten wir ja schon die Diskussion über die Nutzlängen. Bei diesem geht echt viel durch die spitz zulaufenden Enden verloren. Im direkten Vergleich mit dem T-ZIP-Inner mit senkrechtem Boden, den ich persönlich hatte, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.
  12. Den Maximiliansweg könntest du dir mal ansehen, der verläuft am Alpennordrand und könnte zu dem von dir angestrebten Zeitraum noch gehen. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Maximiliansweg
  13. Robens Raptor

    roli reagierte auf basti78 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das Zelt wiegt 3kg! Ich glaube du fragst im falschen Forum!
  14. HRP, GR 10, GR 11 2018

    zeank reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Klasse, aber auch traurig. Die letzte Woche beginnt. Empfehlung: In ca. drei Tagen auf Etappe 35 trifft die HRP am Pic Eyne oberhalb von Nuria wieder auf den GR11. Etwa 3 km weiter östlich liegt der Pic Superior de la Vaca (2820 m). Hier zweigt ein unscheinbarer Bergpfad nach Norden ab, der den Trail um wenige, aber schöne Stunden verlängert: Man kann hier in einer wunderbaren Gratwanderung binnen eines Nachmittags eine ganze Latte von 2600 bis 2800ern aneinanderreihen: Pic adels Gorgs Pic del‘Infern Pic de Freser Piolets des Bastiments Pic des Bastiments Puig d‘Ombriaga Pic de Bacivers Pic de la Dona Von der Dona läuft man dann runter in den Sattel, in dem der GR11 von unten hoch kommt. Das felsige Gratgelände ist anfangs durchaus anspruchsvoll zu wandern, aber wer die HRP bis daher gelaufen ist, schafft auch das gut. Ich fand das einen sehr lohnenden Umweg!
  15. MYOG Cuben Hexamid

    Maik_F. reagierte auf hinkelstein für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Maik_F. ich stimme hier @basti78 zu, der Cuben Kleber von 3M lässt Var 1 nicht zu, auch bei einer geklebten Kappnaht habe ich meine Zweifel. Der Kleber hält nur bei Zugkräften und bei Scherkräften, nicht jedoch bei Spalt- oder Scherkräften (also die Krafteinwirkung des Zuges muss immer auf die vollständige Klebfläche wirken). Ich habe daher das Teil nur einfach verklebt. Bei den Abspannpunkten habe ich ja noch zusätzlich das ganze vernäht. Zur zweiten Frage: Zunächst habe ich die Teile so zusammengeklebt wie auf der letzten Grafik (also ohne die Stelle zwischen den beiden C-Teilen). Danach habe einen Kreis aus Cuben Hybrid ausgeschnitten, aufgeklebt und vernäht und dann die beiden C-Teile noch verklebt/vernäht.
  16. Vorstellungsthread

    zeank reagierte auf Waylander für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, ich lese hier nun schon länger mit und habe mich heute spontan angemeldet, um noch ein paar Fragen für meine Tour in 2 Wochen los zu werden. Jetzt stelle ich mich noch kurz vor. Ich bin 30 Jahre jung und wandere schon länger. Allerdings nicht sehr zeitintensiv, und auch mit ständigen Unterbrechungen, da die Zeit nunmal leider begrenzt ist und ich auch anderen Hobbys nachgehe. Ich bin (noch?) kein UL-er, wobei ich natürlich schon immer darauf achte was ich mitnehme. Übers Gewicht mache ich mir seit dem ich hier mitlese aber immer öfter Gedanken : D. Gelaufen bin ich mittlerweile in D den Westweg, Schluchtensteig, Kandelhöhenweg, Soonwaldsteig. Im Urlaub bin ich auch immer wieder kürzere Touren gelaufen. Meistens laufe ich mit 1-2 Freunden, jetzt dann zum ersten mal eine längere, und dann noch alleine. Bin ich sehr gespannt drauf, und vlt. wird es ja in Zukunft noch mehr. Viel Grüße
  17. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    effwee reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Beim trekking-lite Store geben sie sogar 15d als Materialstärke an! https://www.trekking-lite-store.com/six-moon-designs-gatewood-tarp-poncho.html Ich empfinde im Vergleich zum Vorgängermodell die Farbe zwar schöner, aber das Material als zu empfindlich. Hier sieht man schön wie sich das dünne Material entlang und diagonal zur Webrichtung dehnt. Eigentlich müssten die Lifter weiter hinten, bei den Falten angebracht werden. An der aktuellen Stelle ziehen sie hauptsächlich die hinteren Diagonalen flach. Und dort ist eh schon wenig, oder Null Abstand zum inner. Gerade mit dem dünnen Material, finde ich die Lösung mit der Öse in der Spitze nicht wirklich vertrauenserweckend. Man kann den Stock zwar auch umdrehen und den Griff oben nutzen, aber dafür fehlt eigentlich so eine Tasche wie sie @ThomasD angeregt hatte. Mir ist jedenfalls einmal der Griff rausgerutscht ... Jupp, das sieht man gut von innen. VG. -Wilbo-
  18. Six Moon Designs Gatewood Tarp-Poncho

    fatrat reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Netterweise hat mir @mawi sein neues gatewood cape zum testen ausgeliehen. Vielen Dank dafür! So nutzte ich die Gelegenheit um das Tarp zu vermessen und mit unterschiedlichen Stangenlängen aufzubauen. Da mawi sich das original SMD inner gekauft hat, konnte ich es direkt mit dem 3F inner vergleichen. ... Aber eins nach dem anderen. Das Tarp ist wirklich einfach und flott aufzubauen. Standardmäßig, mit der 120iger Stocklänge aufgebaut, passt das 3F inner immer noch gut drunter und man hat ausreichend platz. Im oberen Bereich liegen die hinteren Ecken des inners zwar schon am fly an, aber nicht so ausgeprägt wie es beim SMD inner der Fall ist. Der Abstand vom Saum zum Boden ist nicht so groß wie erwartet und das beak an der Front gibt noch ausreichend Schutz. Möchte man einen durchgehenden Abstand zum fly erreichen kommt man nicht um Peters hohen Aufbau herum. Mit 135cm Stocklänge bekommt man wirklich einen luftiges Setup. Beim einsetzen der inner ist zu beachten, dass je nach Stocklänge die Aufhängung an der Spitze verlängert werden muß. (Peter hat das kurz in seinem vid. erwähnt) Im inner liegend hat man unter dem Saum einen netten 180 Grad Rundumblick und sehr großzügigen Ausblick unter dem beak hindurch. Leider muß man hierfür die Standardkonfiguration verändern und drei der sechs Abspannschnüre verlängern. Ich empfinde das jetzt nicht als besonders großen Aufwand und würde in jedem Fall diesen „Schönwetter-Aufbau“ in meine Setups mit einplanen. Die notwendigen Verlängerung betragen an den beiden hinteren Ecken 50 cm ... ... und vorne 70 cm. Allerdings ist die Apsis so recht offen und bietet wenig Schutz vor fieser Witterung. Bei etwas mehr Wind würde ich immer den Standardaufbau bevorzugen da ich beführchte, dass sich eine Bö in der Apsis fangen und mir die Heringe ziehen könnte. Was leider eher mau funktioniert, ist ein bodenbündiger Schlechtwetter-Aufbau, (110 cm). Ich habe es trotzdem einmal durchgespielt um zu sehen wie es sich im shelter anfühlt. Von der Liegelänge würde das setup für mich mit 1,86 gerade noch so hinkommen. Man hat aber so gut wie keine Kopffreiheit mehr und berührt schon an allen Seiten das fly. Ich würde schätzen, dass ich ein bis zwei Nächte in diesem Schlafsarg abwettern könnte, aber ein Spaß wäre das sicher nicht. Es ist zu erwarten, dass man sich eine Menge Kondenswasser abstreift und zum Schietwetter Draussen, die Feuchtigkeit von innen hinzukommt. Liegelänge bei 20 cm Höhe, 185 cm. (Da das inner eh direkt am fly anlag habe ich es ausgebaut.) Hier zum Vergleich nochmal der 120iger und 135iger Aufbau mit einer Liegelänge von 195 cm. Für die meisten Witterungsbedingungen unterhalb der Baumgrenze schätze ich das Tarp als vollkommen ausreichend ein. Mit dem cape als Poncho, habe ich bisher keine Erfahrungen machen können. Zusammen mit einer Windjacke könnte ich es mir als sinnvolle Kombi vorstellen. Der Vergleich der beiden inner und die Abmessungen vom Tarp kommen demnächst … VG. -Wilbo-
  19. MYOG Cuben Hexamid

    effwee reagierte auf basti78 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Cuben muss man flach aufeinander kleben... Bei variante 1 würde man bei Belastung die klebestelle auseinanderziehen ... Bei variante2 fehlt noch ein klebestreifen, oder? Die linke seite ist gar nicht verklebt. Wirklich ganz einfach die beiden cuben-flächen überlappen lassen und dort verkleben!
  20. Schuhberatung für Fortgeschrittene

    Pong reagierte auf T-Travel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Schuhe anders schnüren kann bei ungewöhnlichen Fußformen auch helfen. Wie genau kommt drauf an wos drückt. Ich muss mir die Schuhe tendenziell zu lang kaufen weil ich bei passender Länge zu breite Füße habe. Dann sitzt der Schuh bei normaler Schnürung um die Ferse allerdings zu locker, mit geänderter Schnürung passts dann. Also je nach Problemzone vlt mal alternative Schnürungen suchen.
  21. Schuhberatung für Fortgeschrittene

    Pong reagierte auf Tipple für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Pong Ich nutze aktuell Bogg Merino Socken in mittlerer Stärke in Kombi mit Inov-8 Rocklite, oder Salomon XA pro. Ich habe einen breiten Fuß und im Salomon hab ich im Vorderfußbereich angenehm Platz. Ich hab auch richtig dünne Merino Socken von Pac genutzt, aber mit ein bisschen mehr Materialstärke komm ich besser klar. Wenn ich weiß das es um viel Strecke geht, dann tape ich auch schon mal vorher gewissen Zehen die Probleme machen können. Ist ja nicht so das ich noch nie Blasen hatte, da kennt man seine Problemzonen. Grüße von unterwegs.
  22. Schuhberatung für Fortgeschrittene

    Pong reagierte auf Idgie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nasse Füsse habe ich bei dem Wetter immer, egal welcher Schuh, hatte mit Merino aber noch nie Blasen! Und, ich habe immer ein Paar zum Wechseln dabei, das nasse trocknet dann am Rucksack. Die besten Merino-Socken, die ich habe sind von Darn Tough, die liegen auch etwas enger an, so dass sie nicht scheuern können. Ich nutze diese etwas dickeren und diese dünneren (Mischgewebe). Wobei ich die dickeren nochmal bequemer finde!
  23. Packliste: Eifelsteig 21.7-1.8.

    effwee reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @effwee Ich denke im Moment darüber nach, anfang August den südlicheren Teil des Eifelsteigs zu gehen und grüble über das richtige Shelter: Gab es zu der Zeit Mücken und hattest du irgendwas zur Abwehr derselben dabei? Ich wäre zu zweit unterwegs und habe für solche Zwecke momentan nur einen Trailstar-Klon. Ggf. würde ich zwei STS Bugnets mitnehmen, falls das passt. Hälst du das für nötig? Danke...
  24. Selbstgemachte Trekking-Menüs

    Witte reagierte auf Dean für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mein Overnight Kram für leute die sich low carb ernähnen: 77 gramm Hanfsamen 32 gramm Chia Samen (Flohsamen gehen leider nicht, dann wirds nicht geleeartig) 20 gramm Mandeln 6 gramm Flohsamenschalen für Ballaststoffe Hat knapp 770 Kalorien. Wie Overnight Oats behandeln, also in ein soaking gefäß und dann mit genug wasser vermischen das ungefähr 0.5 cm wasser übersteht.
  25. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

    Mario294 reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Birethanti – Nayapul – Kathmandu Do 16.11.17 Wir haben in aller Ruhe gefrühstückt und sind danach noch ein wenig Souvenirs einkaufen gegangen. Danach geht es das kurze Stück zu Fuß nach Nayapul, wo auch gleich Santos, unserer Fahrer eintrifft. Wir benötigen 9h nach Kathmandu, wobei wir für die letzten 5km mind. 1h brauchen. Kompletter Verkehrskollaps! So etwas wie diesen Moloch Kathmandu habe ich noch nicht erlebt. In der Millionenstadt gibt es so gut wie keine geteerten Straßen, sondern nur staubige Schotterpisten. Kein Wunder, dass die halbe Stadt dauernd hustet. Na ja irgendwann um 18:00 kommen wir im Blue Horizon an und bekommen wieder ein ordentliches Zimmer. Danach geht es zum Abendessen (sehr ausgiebig)! Kathmandu Fr 17.11.17 Nachdem wir gemütlich ausschlafen essen wir Kuchen zum Frühstück. Das Java Café kann ich echt empfehlen – leckerer Kuchen, toller Kaffee insgesamt so ein nepalesischer Starbucksverschnitt. Heute ist Sight Seeing angesagt und wir werfen uns ins Gewühl. Auf dem Weg zum Durbar Square sehen wir viele Läden, staubige Straßen und erleben ein lebendiges Gewusel. Die Tempel am Durbar Square sind von dem Erdbeben 2015 leider fast alle stark beschädigt. Da bezahlen wir gerne das Eintrittsgeld, das für den Wiederaufbau verwendet wird. Wir haben Glück und können sogar einen Blick auf Kumari werfen. Ein Kind, das die Reinkarnation des Gottes Taleju ist und nicht fotografiert werden darf. Zum Mittagessen suchen wir uns einen ruhigen Innenhof um dem Gedränge und Gehupe zu entfliehen. Souvenir-Shopping, ein Café Latte im Java und ein reichliches Abendessen runden den Tag ab Kathmandu, Sonne pur und klare Luft! Sa 18.11.17 Heute ist es gar nicht staubig! Wahrscheinlich, weil weniger Autos unterwegs sind. Den Tag beginnen wir mit einem Kaffee im Java und bestellen dann im Hotel ein Frühstück, das wir im schönen Hotelgarten essen. Frisch gestärkt geht es wieder auf Shopping Tour. Wir besuchen noch den Kaiserlichen Palast mit dem schön renovierten Garten und schauen immer mal zwischendurch im Java vorbei. Wir kaufen noch etwas Proviant für den Rückflug ein und um 22:30 startet unser Rückflug über Dubai nach Hamburg. In Dubai machen wir es uns einige Stunden auf unseren Iso-Matten bequem und dösen ein wenig. Am Sonntag um 12:55 landen wir pünktlich in Hamburg. Einige Anmerkungen zur Annapurna-Runde: Das Essen ist fast ausnahmslos sehr lecker und immer frisch! Zimmerpreise zwischen 2€ und 6€ für ein Doppelzimmer pro Nacht, wenn man auch in der Herberge isst. Safe Drinking Water Stations nutzen oder das Wasser selbst behandeln. Touristen verursachen mit den unzähligen Plastikflaschen ein Müllproblem. Auf den Toiletten (Stehklos) gibt es in der Regel kein Papier Oft gibt es keine warme Dusche, also jede Gelegenheit nutzen! Viel trinken gegen die Höhenkrankheit! Permit in Kathmandu nicht vergessen, man wird auf dem Trail an den Checkpoints kontrolliert.
  26. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

    Mario294 reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Dana- Sikha – Sonne, vereinzelt Wolken Mo 13.11.17 Heute ist der Tiefpunkt erreicht. Der Trail ist zwar wieder sehr schön, aber ich bin überhaupt nicht bei Kräften. Immerhin haben wir die halbe Höhe bis Gorepani geschafft, das auf ca. 2100m liegt. Sikha ist ein nettes Dorf mit netten Leuten. Mit dem Zimmer und dem Essen haben wir großes Glück! Sikha - Tadapani – Sonne, später Nebel an den Berghängen Di 14.11.17 Heute lassen wir uns Zeit und frühstücken im Hotel. Bis Gorepani liegen 800Hm vor uns, wo wir gegen Mittag ankommen. Der Trail dorthin führt durch Dschungelartige Wälder und über unzählige Steintreppen. Erinnert ein wenig an Tomb Raider Nach dem Mittagessen brechen wir gegen 13:00 nach Tadapani auf. Der letzte Anstieg von 200Hm bringt mich an meine Leistungsgrenze und ich falle erst einmal ins Bett. Felix ist so nett und bringt mir einen Kaffee, der mich wieder ein bisschen zu Kräften bringt. Das Virus hat mich doch noch fest im Griff. Tadapani -Birethanti – schwül, drückend Mi 15.11.17 Unser letzter Wandertag! Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Wir bestaunen den Sonnenaufgang und machen unzählige Fotos. Meine Fotos werden wohl nichts werden, aber ich bin auf die Fotos von Felix gespannt, der mit seiner Spiegelreflexkamera mit äußerst lichtstarkem Objektiv eine perfekte Ausrüstung für diese Fotos hat. Danach geht es los: 1600Hm steiler Abstieg über endlose Steintreppen. In Syanli Bazar treffen wir auf den Fluss, von da an geht der Trail nur noch leicht bergab. Die letzten 3 km müssen wir auf der Schotterpiste gehen, aber es gibt kaum Verkehr. Der Staub hält sich also in Grenzen. Insgesamt ein runder Abschluss der Tour! In Birethanti angekommen registrieren wir uns zuerst beim ACAP-Checkpoint. Dort fragen wir auch nach einem Fahrer für morgen, der uns nach Kathmandu bringen soll. Der ACAP-Angestellte ist super hilfsbereit und organisiert uns einen Wagen für morgen früh 9:00 ab Nayapul, das Ganze für 15‘000 Rupien (120€). Er empfiehlt uns auch die Sunrise Lodge, die wirklich super ist: Schönes, sauberes Zimmer, wirklich heiße Dusche, Waschmöglichkeit und leckeres Essen. Eine gelungene Trekkingtour geht zu Ende…
  27. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

    Mario294 reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jomsom - Sauru – strahlend blauer Himmel mit einigen Gipfelwolken Fr 10.11.17 In der Nacht wache ich leider mit starken Halsschmerzen auf und kann nicht gut schlafen. Wir brechen wie immer um 6:00 Uhr auf und frühstücken in dem sehr schönen Dorf Dhumba. Es gibt Kartoffel Omelett und Apfelpfannkuchen – sehr lecker! Diese Etappe ist wirklich wunderschön, vielleicht eine der schönsten. Das entschädigt für die gestrige Schotterpiste. Leider bin ich ziemlich platt und wir machen um 14:00 in Sauru schluss für heute Es gibt Chomei (gebratene Nudeln) zu Mittag. Heute haben wir nur 19km geschafft, es fehlen noch 8km bis Kalopani. Sauru - Ghasa – strahlend blauer Himmel, morgens immer noch Frost Sa 11.11.17 Die heutige Etappe hat wieder einmal wunderschön begonnen. Wir haben das Alpenglühen am Dhaulagiri fotografiert und danach ging es 2-3h auf einem herrlichen Wanderweg immer am steilen Flussufer entlang. Der Wald ist eine tolle Abwechslung. Später wechseln wir die Flussseite und finden in der tiefer gelegenen Region wieder wilden Hanf. Meine Halsschmerzen sind etwas besser, dennoch bin ich noch ziemlich schlapp. Heute übernachten wir im Eagle Nest Guest House. Das Zimmer ist OK, der Apple Pancake schmeckt und das Dhal Baht ist auch OK. Ghasa – Dana – Sonne pur! So 12.11.17 Der Weg führt uns heute auf einem schmalen, in den Fels gehauenen Pfad. Wir machen nach einer wunderschönen 2/3 Etappe Feierabend. Pausennachmittag! Ich verbringe den Nachmittag im Schlafsack und ich merke wie gut mir das tut. Felix erkundet in der Zwischenzeit den Ort und macht tolle Aufnahmen. Langsam geht es mit wieder besser und ich schlafe in dieser Nacht richtig gut.
  28. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

    Mario294 reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Thourong Phedi - Thourong La Pass – Ranipauwa – Sonne pur! Mi 8.11.17 Wir haben uns nicht verrückt machen lassen. Einige gehen tatsächlich um 4:00 Uhr los. Wir nicht, wir starten um Punkt 6:00 und liegen damit wohl im letzten Viertel. Würde ich den Trail noch einmal gehen würde ich erst um 7:00 aufbrechen. Das reicht völlig aus und es ist nicht mehr so kalt. Den Aufstieg zum High Camp schaffe ich zügig bis gemütlich in 50min. Dort gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück. Um Punkt 8:00 geht es weiter. Nach 2 weiteren kurzen Pausen stehen wir tatsächlich auf dem Pass! Wow! Strahlend blauer Himmel, nur ein paar Gipfelwolken und ein schwacher Wind. Herrlich! Wir machen ausgiebig Fotos und sehen uns den Eissee an. Wenn man mitten auf dem Eissee steht hat man eine eindrucksvolle Perspektive. Reine Gehzeit zum Gipfel waren 2,5h. Mit den Pausen allerdings genau 4h. Auf dem Pass bleiben wir 2h, dann folgt der lange, leider etwas eintönige Abstieg. Das Tal ist teilweise ziemlich verschandelt, weil gerade eine Straße zum Pass gebaut wird. Um 16:30 kommen wir schließlich in Ranipauwa an. Das Zimmer im Buddha Hotel ist nichts Besonderes, genauso wie das Essen. Immerhin gibt es WiFi und eine warme Dusche. Morgen geht´s weiter nach Kagbeni, wir werden durch den südlichen Teil des Königreichs Mustang wandern. PS: Wir sind glücklicherweise von der Höhenkrankheit weitgehend verschont geblieben, Felix hatte auf dem Pass leichte Kopfschmerzen, nachdem er ausreichend Wasser getrunken hatte war wieder alles OK. Andere hatten da leider weniger Glück… Ranipauwa – Jomsom – Sonne pur! Do 9.11.17 Wir sind heute wieder pünktlich um 6:00 los. Zuerst haben wir versuch den Tempel zu besichtigen, leider war noch alles geschlossen. Warten wollten wir nicht, also sind wir aufgebrochen. Die Route verläuft bis Kagbeni im Königreich Mustang – was für ein klangvoller Name! Die Strecke bis Kagbeni ist wunderschön, die Dörfer sind von golden herbstlich verfärbten Bäumen umgeben. Die Hänge sind mit Terrassen bebaut, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Kagbeni ist ein recht touristisches Dorf, mit engen Gassen zwischen den niedrigen Lehmhäusern. Das Kloster ist jedenfalls wirklich sehenswert, auch wenn man im Tempel selbst nicht fotografieren darf. Das Kloster ist recht lebhaft, Kindern wurden gerade die Haare abrasiert und danach gab es Mittagessen. Die weitere Strecke von Kagbeni nach Jomsom ist leider sehr öde und nervig. Ein starker Gegenwind auf einer staubigen Schotterpiste macht keinen Spaß. Irgendwann um 15:00 kommen wir ziemlich K.O. in Jomsom an und beschließen bei einer Kaffeepause doch zu bleiben und nicht weiter zu wandern. Wir werden sehr freundlich empfangen und buchen für 6 € ein komplettes 4er Zimmer. Das Essen ist ebenfalls sehr lecker! Heute sind wir 25km gewandert, morgen warten 21km auf uns. Damit haben wir in 2 Tagen wieder einmal 3 Etappen geschafft.
  29. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

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    Bhrakag – Akklimatisierungstag, Sonne! So 5.11.17 Wir hatten gestern beschlossen heute zum Ice Lake zu wandern. Das ist ein Aufstieg von 1200Hm auf 4625m. Um 5:45 Uhr klingelt wie immer der Wecker und wir holen das vorbestellt Frühstück ab (2 Eier, 2 Chiapati-Fladen, und ein Franzbrötchen bzw. Cinnamon Roll) und los geht´s. Der Aufstiegt ist mühsam aber ich finde schnell mein (langsames) Tempo mit dem ich gut vorankomme. Felix ist schneller, macht aber immer wieder Fotopause, so dass wir uns immer wieder treffen. Nach 800 Hm kommen wir zum Teehaus, wo wir Milchkaffee trinken und unsere Franzbrötchen essen (Franzbrötchen werden üblicherweise auf 15 Hm gegessen und nicht auf 4250m!). Die restlichen 400Hm gehen besser als erwartet, was natürlich an den Franzbrötchen liegt ;-). Wir kommen zuerst an einem kleinen ausgetrockneten See vorbei, wo uns einige Leute mit Maultieren begegnen. Ein kurzes flaches Stück weiter liegt der grün schimmernde Ice Lake. Traumhaft schön umgeben von schneebedeckten Bergen. Ich beschließe zu baden, halte es aber nur wenige Sekunden in dem fast 0°C kalten Wasser aus. Leider klappt es mit den Fotos nicht so richtig. Auch die Fotos von Felix sind nicht wirklich gut, also gehen wir beide noch einmal in Wasser und machen bessere Aufnahmen. Danach reicht es erst einmal mit dem Baden und wir machen nach dem Mittagessen in der Sonne Siesta. Nach fast 4h am See auf 4625m machen wir uns auf den Rückweg, nicht ohne im Teehaus noch einmal Kaffeepause zu machen. Beim Abstieg sammeln wir bei knapp 4000m jeder ein Pfund Wacholderbeeren. Vielleicht lässt sich daraus ein besonderer Gin machen. Ich werde es versuchen. Um 17:00 Uhr sind wir wieder im Hotel, 30 min bevor es dunkel wird. Ein wahnsinnig schöner Tag geht mit einem sehr reichhaltigen Abendessen zu Ende. Bhrakag – Khangsar – Yak Kharka – wolkenlos, Sonne pur! Mo 6.11.17 Heute wollen wir einen kleinen Abstecher nach Khangsar machen und die Big Wall ansehen. Ich wache nach den 1200 Hm gestern erstaunlich fit auf. Los geht´s – aber vorher kaufen wir noch Proviant für heute aber auch für den Pass ein. Außerdem finde ich für 6€ noch eine Fleecehose. Die Passform ist zwar eher schlecht, aber ich werde mich über den zusätzlichen Wärmegewinn noch freuen, weil es in den Restaurants beim Abendessen in der Regel eisig kalt ist. In Manang trinken wir einen Lavazza Latte Macchiato – purer Luxus! Danach geht es weiter nach Khangsar, wo wir die mitgebrachten Apfelteilchen und Schokocroissants zum Frühstück essen. Gut gestärkt geht es ein gutes Stück hoch nach Middle Khangsar und weiter nach Upper Khangsar. Upper Khangsar wirkt wie eine verlassene Ruinenstadt – echt sehenswert! Man steigt ca. 400 Hm bis hierher auf und folgt dann flach den Berghang weiter bis man wieder ins Flusstal absteigt. Den Fluss überquert man wie üblich auf einer Hängebrücke. Kurz danach triff man wieder auf den Annapurna Circuit. Das Stück nach Yak Kharka ist ziemlich flach. Bin nach dem langen Tag doch ziemlich müde und ich freue mich über eine heiße Dusche, ein leckeres Abendessen und gehe heute sehr früh schlafen. Yak Kharka – Thourong Phedi – Sonne pur! Di 7.11.17 Habe einigermaßen gut geschlafen, mir war mit der Fleecehose fast ein wenig zu warm. Das Ding ist Gold wert! Wir schaffen den Aufstieg nach Thourong Phedi in 2h 15min und bekommen noch ein super Zimmer mit eigener Toilette. Leute, die nur 30-45min später ankommen müssen bei den Zimmern schon Kompromisse machen. Nach dem wir das Zimmer bezogen haben, gibt es ein sehr sättigendes Frühstück (Potatoe Omlett und ein riesiges Brötchen) sowie meinen mitgebrachten Kaffee und Milchpulver. Ansonsten ist heute nur faulenzen angesagt. Man merkt bei den Leuten eine leichte Nervosität, da dies die letzte Nacht vor der Schlüsseletappe Thourong La Pass ist. Nachts wache ich leider wieder kurz mit Atemnot auf, ansonsten habe ich mit der Höhe keine Probleme.
  30. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

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    Brathang - Ghyaru, wolkenloser Himmel Fr 3.11.17 Das Bett war echt bequem und nach dem Aufstehen gibt es erst einmal für jeden 2 Kaffee. Der Weg nach Dhibur Pokhari ist wirklich toll, er wurde teilweise aus dem Fels herausgesprengt. Die Pfützen haben eine 5mm dicke Eisschicht und beim Wandern ist mir fürchterlich kalt. Weiter führt der Weg durch schöne Wälder und dann in einer Ebene nach Upper Pisang. Es ist ein nettes Dorf und wir probieren zum ersten Mal Tsampa. Schmeckt ganz OK, muss ich aber nicht jeden Tag haben. Nach dem Frühstück schlendern wir durch den Ort, fotografieren und besichtigen die Gompa. Dann geht es einen wunderschönen Trail flach weiter nach Ghyaru. Nur das letzte Stück zieht sich, weil 300m steile Höhenmeter zu überwinden sind. Kurz nach 13:00 kommen wir an und finden ein nettes und günstiges Zimmer. Jetzt gibt es erst einmal ein Special Dal Bhat zu Mittag. Am Nachmittag habe ich die 250 Jahre alte Gompa besucht und im Dorf viel fotografiert. Annapurna II ist natürlich das Hauptmotiv. Von Ghyaru kann man die beindruckende Nordwand sehe, rechts daneben sind Annapurna III und Gangapurna. Mit der Dämmerung wird es wieder sehr kalt und wir sitzen mit Mütze und Handschuhen im Speiseraum. Hier gibt es keine Dusche und schon gar kein warmes Wasser – ich vermisse sie nicht. Nachts wache ich wieder um 2:30 mit leichter Atemnot auf und schlafe nach 20min wieder ein. Ansonsten habe aber keine Symptome einer Höhenkrankheit. Ghyaru - Bhrakag, leicht bewölkt, am Nachmittag ein kurzer Graupelschauer Sa 4.11.17 Bis auf mein Aufwachen um 2:30 wegen Atemnot habe ich sehr gut geschlafen. Heute haben wir wieder eine leichte und kurze Etappe. Kurz nach Ghyaru sehen wir eine Gruppe riesiger Greifvögel. Die Landschaft ist heute wieder überwältigend. Wir passieren Annapurna II und Gangapurna und blicken in Bhraka auf Annapurna III. Um 8:00 gibt es ein leckeres Frühstück in Nawal im Peaceful Hotel. Auf dem Weg dorthin haben wir noch eine alte Festungsruine passiert. In Nawal besuchen wir das Kloster auf dem Weg nach Julu. Der Weg nach Bhraka liegt zwar am Schluss auf der Straße, ist aber trotzdem schön. Kurz vor Bhraka essen wir einige Samossa zu Mittag. Samossa sind frittierte Teigecken, gefüllt mit Kartoffeln und Linsen – super lecker! Den Nachmittag nutzen wir noch um die über 500 Jahre alte Gompa zu besichtigen. Wir haben Glück, dass die Gompa für uns aufgeschlossen wird und nutzen die Gelegenheit für Fotos. Die Gompa liegt höher als der Ort und die Aussicht von dort lohnt den Aufstieg. Am Abend gibt es Knoblauchsuppe und Kartoffeln mit Gemüse und Ei. Wir besprechen was wir nun machen: Annapurna Circuit mit Thorung La Pass oder den Tilicho See und von dort weiter nach Jomsom. Der Hüttenwirt rät uns dringend ab, die Strecke Tilicho Lake – Jomsom zu wandern. Es sei zu gefährlich. Die Alternative „Abstecher zum See und zurück“ würde 3 Tage benötigen. Dann könnten wir den Circuit nicht vollenden. Wir entscheiden uns beide einfach den Circuit weiter zu wandern. Am Abend haben wir beide leichte Kopfschmerzen und ab und zu leichten Schwindel. Die Symptome sind aber sehr leicht und kaum wahrnehmbar.
  31. Reisebericht Annapurna-Runde Nov. 2017

    Mario294 reagierte auf Barbarix für Beitrag im Thema

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    Khanigaou – Dharapani (1900m), Sonne, Sonne, Sonne Mi 1.11.17 Das Bett war sehr wackelig und so hart, dass ich die Neo Air verwenden musste, aber ich habe gut geschlafen. Der Wecker hat um 5:30 geklingelt und um 6:15 ging´s los. Der Trail ist super schön und sehr abwechslungsreich. Ab Chanje hat sich die Landschaft geändert. Weniger Reisterrassen, weniger Ackerbau und das Tal wird enger, felsiger. Aber immer noch nicht alpin. Wir folgen immer noch dem Fluss Marsyangdi. Mit Dharapani haben wir das Ziel der 3. Etappe nach 2 Tagen erreicht und uns so einen zusätzlichen Akklimatisierungstag erwandert – sehr beruhigend. Unser Running Gag ist übrigens „German Belehrung“. Den Begriff haben wir erfunden, weil wir uns wunderten, dass die Nepalis die geernteten Reishalme mit den Ähren auf dem Boden ablegen. Da fallen doch die Körner raus! So geht das nicht! Da müssten die Nepalis aber echt mal von uns Germans belehrt werden Heute gibt es ein richtig nettes Zimmer mit WiFi und warmer Dusche. Jetzt konnten wir auch mal endlich die Wäsche waschen. Als Abendessen haben wir Fried Rice mit Gemüse und teilen uns dann noch eine Portion Bratkartoffeln. Für morgen erstehen wir jeder 3 Croissants! Dharapani – Brathang (2880m), wolkenloser Himmel Do 2.11.17 Was für ein Tag! Ein tolles Zimmer, ein leckeres Frühstück (Croissants) und eine atemberaubende Landschaft. Zuerst ging es nach Toche wo wir ein ca. 100 Jahre altes Kloster besichtigt haben. Die Mönche sind sehr nett und nach einem Tee und einer Spende gehen wir weiter auf dem alten Trail um der Straße auszuweichen. Für mindestens 2 km begleitet uns ein Hund aus dem Dorf, geht voraus und wartet immer wieder auf uns. Etwas später sind wir auf einer Hochebene mit Gerstenfeldern. Am Wegesrand wächst neben Brennnesseln auch Hanf. Das Mittagessen gab es in Koto mit Blick auf Annapurna II (7937m) – Wahnsinn! Der Rest der Strecke bis Brathang ist ziemlich öde, weil der Trail auf der Straße verläuft. Angeblich gibt es aber auch einen höher gelegenen Pfad. In Brathang gibt es leider nur eine Luxusunterkunft (2500 Rupi statt üblichen 300-500 Rupi). Warmwasser und WiFi funktionieren trotzdem nicht. Aber der nächste Ort ist zu weit weg und obwohl ich noch einmal losziehe, finde ich auch keinen Platz zum campen. Dafür gibt es einen Wasserkocher für Kaffee im Zimmer und das Essen ist lecker und nicht teurer als sonst. Ob es wegen der Höhe ist oder einfach so: Ich habe seit Mittag leichte Kopfschmerzen und merke, dass meine Atemzüge tiefer werden. Außerdem wache ich ungewöhnlicher Weise um 2:30 Uhr auf, schlafe aber bald wieder ein. Übrigens Heute haben ca. 250 Wanderer den Checkpoint in Daraphani passiert, trotzdem ist der Trail nicht überlaufen obwohl ich sonst meist in entlegeneren Gegenden unterwegs bin.
  32. Zeltunterlage !rutschfest!

    SouthWest reagierte auf Skipper Pit für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Habe in den Ecken von beiden Seiten kleine Stücke Panzerband aufgeklebt und kleine Ösen eingepresst. Hält nun schon ein paar Jahre.
  33. Neoair Pumpsack

    Jonathan reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe folgende Pumpsäcke getestet und auf Tour benutzt: TaR NeoAir Exped Schnozzel STS Der TaR ist am robustesten und schwersten, aber der Ventilanschluss (Folienloch) m. E. total unbrauchbar, lässt sich schlecht aufstecken, rutscht oft vom Ventil. TaR und Exped taugen von der Größe her als Packliner, der dünnere Exped scheuert aber schneller durch, wenn das Zeug im Pack arbeitet. Exped (64 g) und StS (51 g) können beide einfach für TaR-Ventile tauglich gemacht werden (siehe mein Blog Double use: Den Exped Schnozzel Pumpbag für Therm-a-Rest-Matten nutzen). In der praktischen Handhabung gefällt mir der STS am besten. Dessen kleinere Größe ist auch unterm Shelter und nur aus der Hand (ohne Bodenkontakt) noch nutzbar. Der StS hat innen vor dem Ventil Mesh als Dreckschutz. So gelangen Laubreste und Krümel aus der Zweitnutzung des Sacks nicht in die Matte. Ein sinnvolles Detail, wie ich finde Nur den StS benutze ich noch. Der ist auch am leichtesten.
  34. Robens Raptor

    basti78 reagierte auf undoreal für Beitrag im Thema

    0 Punkte
    War ja klar das so ne Antwort kommt.. ^^
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