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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 02.10.2018 in allen Bereichen

  1. 4 Punkte
    Heute Morgen kam der Postbote und brachte mir ein UL Paket Darin war meine neue Berghaus Hyper 100 in Blau. Die Jacke wiegt inkl. Packbeutel (7 Gramm) 117 Gramm in Größe XL. Das Material ist relativ raschelarm und die Innenseite sehr angenehm auf der Haut zu tragen. Der Aussenstoff macht einen hochwertigen und für das Gewicht recht robusten Eindruck. Die Kapuze ist gut geschnitten, und dreht bei Kopfbewegungen recht gut, wenn auch nicht optimal mit. Bei der Innentasche wäre mir ein gerader Schnitt lieber gewesen. Der etwas konische Verlauf ist nicht optimal. Der Packbeutel ist winzig, und ich fragte mich wie die jacke da rein soll? Aaah es sind an 3 Seiten elastische Einsätze eingearbeitet. Wobei mir eine Verpackung in einer Jackentasche lieber gewesen wäre, wegen Verlustgefahr bei Wind. Ein erster Tragetest Zuhause über 2 Stunden mit geschlossenem Reißverschluss ergab ein Top Klima. Ein erster Test Draußen wird wohl nächste Woche im Bayrischen Wald folgen. Gekauft habe ich die Jacke (welche relativ klein ausfällt) beim Süd West Versand für 199,95.- Euro. Vielen Dank für eure tollen Tips zur Kaufentscheidung Gut Pfad, Micha
  2. Kungsleden 2018

    J_P und 2 andere reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Weiter ging's über von Abisko via Lapporten, Måmarstugan, Vistas, Nallo, Sälka zurück auf den Kungsleden. Lapporten Weiss den Namen dieses Tals nicht, aber wenn das nicht wunderschön ist, dann weiss ich auch nicht mehr. Musste dort campen und die Nacht verbringen, weil mir der Anblick fast die Tränen in die Augen trieb. Unten im Tal liefen Rentierherden rum und haben sich den Wanst vollgeschlagen ob des drohenden Winters. Um da hinzukommen bedurfte es leider ein paar Stunden wirres Stochern im Sumpf. Mit meinen Schuhen einfach ein Traum. Der Weg durch dieses Tal hat mich fast zur Verzweiflung getrieben. Nicht zuletzt weil ich gar nicht wusste, ob der weglose Pass ohne Bergausrüstung überhaupt passierbar sein würde. Links sieht man die kläglichen Überreste eines einst angeblich imposanten Gletschers. Richtung Nallo, Kungsleden, ich komme!
  3. Impressionen von Touren

    J_P und 2 andere reagierte auf Kokanee für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Von Hanover nach Berlin (fast) - Mich würde so eine Stele enorm frustrieren, egal in welcher Richtung Tägliche Wanderaufgaben in den White Mountains, NH: Ich fand Boots mal wieder völlig in Ordnung für das Terrain... Mt. Moosilauke war der erste alpine Mountain. Gefiel mir letztendlich mit ziemlichem Abstand am besten – aber das weiß man ja anfangs noch nicht. Da ist irgendwo Mt. Wolf – redet keiner von, fand ich unmöglichst rauf und rundum, wurzelig allover plus Matsch und Felsen sowieso. Trailrunner wiederum hüpfen einem da plaudernd entgegen – und müssen demonstrativ in die Matschpfütze patschen, neben der man sitzt, und schon ist man vollumfänglich gesprenkelt. übliche Wegabschnitte sind kurz. Wirklich kurz. Eichhörnchen checkt morgendliche Gipfelaussicht Das war so selten, musste ich fotografieren. Rund um Mt. Washington wird es dann mal eine gewöhnlichere Bergwanderung Aber nicht glauben, das bleibt so, man kann all die steinigen Präsidentenberge links und rechts liegen lassen (irgendwo geht es auf den Mt. Jefferson) Über den Mt. Madison schicken sie einen dann doch. The End: Old Jackson Road – die Wildcat Ridge kann warten... Erstmalig habe ich Teerabschnitte auf einer Wanderung vermisst. Oder eben den schlichten geraden deutschen Forstwirtschaftsweg.
  4. Impressionen von Touren

    waldradler und 2 andere reagierte auf pielinen für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Kurztour Kvikkjokkk-Njåtjosvagge-Padjelanta, 7 Tage Zum ersten Mal seit 22 Jahren habe ich wieder in den Sarek hineingeschnuppert. Ich wollte eigentlich nicht mehr eine längere reine Wandertouren machen, aber der Ultraleichtansatz hat es möglich gemacht: HMG Porter 3300, Locus Gear Khufu, Enlighted Equipment Prodigy Quilt, TAR Neoair Xlite, Traildesigns Sidewinder Titri mit Toaks 900ml und Zelph Starlyte, Merell Moab Halbschuhe. Kvikkjokk ist immer wieder eine Reise wert, besonders im Herbst, wenn die Mücken weg und die Flüsse leicht zu queren sind, es nachts wieder dunkel ist mit Chance auf Polarlichter, die schöne Herbststimmung beginnt und man die Täler alleine für sich hat. Von der Region gibt es unzählige Heldengeschichten, daher nur ein paar kurze Impressionen.
  5. Neues von der Rucksackfront

    poigfrr und ein anderer reagierte auf Craftsman für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Nachdem ich in der Zwischenzeit Gelegenheit hatte verschiedene Rucksäcke zu nähen und zu testen, bin ich nun bei diesem Modell angelangt. Wer aufmerksam hinschaut wird erkennen, dass dieser Pack Merkmale von verschiedenen bekannten Vertretern des UL - Rucksack Genres aufgreift. Hier kurz die Eckdaten zusammengefasst: Das Packvolumen beträgt circa 35 bis 40 Liter, und bietet damit genug Platz um auch einen dickeren Quilt lose zu packen Zusätzliche Features sind die beiden Schultergurttaschen für Brille, Kamera, Snacks oder vor allem Müll (mein primärer Verwendungszweck) und eine Bodentasche aus elastischem Lycra Stoff, in die der Essensvorrat für den Tag gepackt werden kann - oder andere Dinge, die schnell griffbereit sein sollen - z.B. eine Windhose Auf einen Hüftgurt wird aufgrund der geringen Last, für die er konzipiert ist, verzichtet. Zur Versteifung werden entweder ein paar Teile Z-Lite, eine Neo Air oder ne kleine ProLite als Rückenpanel genutzt, oder der Burrito angewandt Der Deckel lässt sich über einen Roll-Top Verschluss verschließen. Dieser ist einfach in der Handhabung und erlaubt zudem das Fixieren von Gegenständen (z.B. ISO Matte, Jacke, …) ‚On-Top‘ Die Schultergurte sind am Halsansatz mit doppeltem 3D Mesh gepolstert aber ansonsten dünn und ohne extra Schaumstoff-Kern - Der Rucksack ist für geringe Lasten konzipiert (max. 10kg) Die Seitentaschen fassen jeweils bis zu 2 Smartwater Flaschen (1L) Alle Kordelzüge sind austauschbar (Frontnetz, Seitentaschen) Der Brustgurt lässt sich auf 3 Stufen verstellen Als Material kommt X-Pac VX03 zum Einsatz Die Rückenlänge ist mit 47 cm eher kürzer, aber für einen hüftgurtlosen Pack für meinen Geschmack genau richtig. Das Gewicht beträgt 340g Da ich mehrere Rucksäcke genäht habe, für mich aber nicht so viele brauche sind zwei Rucksäcke dieses Typs zu haben. Bei Interesse gerne PN an mich.
  6. Impressionen von Touren

    Dr.Matchbox und ein anderer reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Erster Tag auf der Sierra High Route, kurz vorm Horse Creek Pass. Die ersten Menschen, die ich getroffen habe, waren auch die einzigen anderen Thru-Hiker der Route und ebenfalls mit Ultraleichtausrüstung unterwegs. Die haben dann auch das einzige Foto von mir während der Tour gemacht.
  7. UL-Stammtisch-Köln

    Dr.Matchbox und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Wenn das in Zukunft mal wieder so ist, dass Du keine Zeit hast, Dich zu kuemmern, PM mir, dann kann ich das machen... Beim Herbsttreffen werde ich leider nicht dabei sein, da ich da in Italien bin. Aber am 2.November-Wochenende, um einen Tag verlaengert, gehen wir auf der Lippe paddeln, Fr 16.11. abends - Mo 19.11. nachmittags Der Spass und Chillen steht mit im Vordergrund, nicht km fressen, angedacht sind max die 85 km von Lippesee - Hamm (wir kommen, soweit wir kommen). Auf jeden Fall mit UL-Feuerschale / Grill(s), Boote gemischt Kajak / Canadier, da wir frei Zelten wollen, wollen wir die Gruppe nicht zu gross werden lassen, bei max 6 Zelten machen wir "dicht"... Wer also Lust & Zeit hat und entweder ein Boot hat oder eins mietet...
  8. 2 Punkte
    So, hier nun die Details. Die Piz Roseg und die Dufour sind zwei relativ verschiedene Jacken. Die Piz ist so etwas wie eine Merino-Fleece-Jacke mit zusätzlichem Front-Windschutz, die Dufour ist eine leichte Merino-Isolationsjacke als Alternative zu KuFa-Isojacken. Dementsprechend ist die Dufour rundherum in Ripstop gekleidet, wogegen die Arme und der Rücken der Piz auf der Innenseite Merino ist, sich daher angenehmer anfühlt, allerdings auch winddurchlässig ist. Die technischen Daten/Eindrücke: Die Piz wiegt in L 320g, die Dufour 230g, halten damit ihr Versprechen. Gerade die Dufour überrascht damit ein bisschen, denn sie ist definitiv voluminöser, als ich es angesichts des Gewichts erwartet hatte. Das Teil kann Isolation. Im Schnitt unterscheiden sie sich spürbar, die Piz ist schlanker und etwas länger geschnitten und passt mir (180cm, 82kg) ziemlich gut. Die Dufour ist dagegen deutlich weiter geschnitten und mir insgesamt zu groß. Hier könnte M besser passen, was allerdings unbewiesen bleibt. Das Packmaß ist recht kompakt, kommt aber nicht an meinen Daunenpulli heran. Da die Passform der Dafour nicht stimmt, habe ich sie auch gar nicht weiter getestet - grundsätzlich halte ich sie für eine schöne Jacke, die eine gute Alternative für KuFa-Isojacken darstellt. Daher im Folgenden nur noch zur Piz Roseg. Tragegefühl: Die Piz trägt sich sehr angenehm, gerade mit der Woll-Innenseite direkt auf der Haut. Aber auch über dem Baselayer macht sie eine gute Figur, auch wenn Wolle auf Wolle mehr reibt, als Wolle auf Pertex. Soweit so klar. Da sie aber nicht komplett eng anliegt (auf dem Photo ohne Baselayer), ist hier noch genügend Spielraum, so dass es sich angenehm anfühlt. Die Front ist auch auf der Innenseite mit Ripstop belegt, was ohne Baselayer ok ist, aber mit Baselayer insgesamt sehr angenehm. Sie Taschen sind praktisch positioniert und etwas höher als "klassische" Jackentaschen. Zudem passt auch mal etwas größeres rein. Die kleine Schlüsseltasche auf dem Arm ist genau das. Funktionalität: Einen ersten Test habe ich gestern Nachmittag in der Sonne auf dem Rad gemacht. Wegen der angenehmen Temperaturen war das weniger ein Isolations- als ein Windtest. Hier merkt man schon, dass an den Armen Wind durchkommt, was aber angesichts der Temperaturen sehr angenehm war. Auch der freie Rücken bewirkt eine sehr angenehme Klimatisierung, da sich keine Feuchtigkeit staut. Insgesamt ist der Piz nicht so wärmend/isolierend wie mein Daunenpulli, aber in Kombination mit langärmligem Merino-Baselayer könnte das für meine Ansprüche ausreichend sein. Heute Morgen dann der Fahrradtest in der Kälte (naja, mit 8 Grad deutlich wärmer als letzte Woche morgens, aber immerhin). Hier habe ich als zusätzlichen Windbreaker meine kleine Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded (180g) genutzt, die wegen des schlanken Schnitts der Piz perfekt darüber passt, ohne dass es zu störenden Falten, Reibung, etc. kommt. Dazu noch mein langes Merino-Base drunter. Die Kombi war dann total angenehm, da an den Armen die Merino-Base und die Piz ein hinreichend dickes Luftpolster anlegten, das durch die Terrex von Wind geschützt wurde. Insgesamt fühlte ich mich mit der Merino-Windbreaker-Kombi besser klimatisiert als mit meiner schwereren Windbreaker-Softshell, die ich bei 4 Grad Außentemperatur mit dem Daunenpulli ergänzt hatte. Fazit: Die Piz Roseg ist ein bisschen anders, als zunächst gesucht (etwas schwerer, weniger kompakt, nicht komplett wind/wasserabweisend). Aber sie bietet ein toll klimatisierendes Paket, das sich gut mit meiner anderen aktuellen Ausstattung (Adidas Terrex, Baselayer, ggf. leichte Hardshell) ergänzt und meine anderen expliziten und impliziten Ansprüche (Reißverschluss, praktische Taschen, Passform, keine Kapuze) erfüllt.
  9. Impressionen von Touren

    Mario294 und ein anderer reagierte auf P4uL0 für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    4 Tage Schwarzwald:
  10. Impressionen von Touren

    Mario294 und ein anderer reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ne 92 km Runde in Vålådalen, davon 45 km off-trail, in 3 Tagen. Wunderschön!
  11. - Rheinsteig 2018 - 10.09. - 21.09.2018

    RosiRastlos reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin, Ich möchte euch hier ein paar Eindrücke meiner großen Wanderung 2018 zeigen: Für mich als bisher längste Wanderung habe ich mich an den teils legendären aber auch teils verschrieenen Rheinsteig gewagt. Für die Strecke der offiziellen 306 km brauchte ich 10,5 Tage. Der Rheinsteig ist nachwievor einer der bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands und führt durch NRW, Rheinlandpfalz und Hessen. Man durchwandert mehrere Mittelgebirge wie das Siebengebirge, den Rheinwesterwald, den Rheintaunus und das Rheingau. Besonders die Abschnitte des oberen und unteren Mittelrheintals habe ich als anspruchsvoll empfunden (ich habe keine Alpin-Erfahrung). Mit 11400 Gesamthöhenmetern ist der Rheinsteig ein ziemlicher Brocken. Geschlafen wurde überwiegend draussen mit Hängematte und Tarp, aber ich verbrachte eine Nacht auf einem Campingplatz und zwei weitere in Pensionen. Dies bot mir die Gelegenheit mich zu duschen und meine Sachen durchzuwaschen. An jeweils drei Tagen wurde ich von Freunden begleitet, den Rest der Zeit war ich alleine unterwegs. Mein Fazit: Der Rheinsteig ist abwechslungsreich und verbindet Natur mit Kulturlandschaft. Es gibt abgelegne Regionen, aber manche Regionen sind recht urban. Alles in Allem hat es sich aber gelohnt! Wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn mal laufen. Hier meine Packliste: UL - Packliste Rheinsteig 2018: UL-Rucksack: - GG Virga 2 54 Ltr. Shelter und Schlafsetup: - TAR Evolite S - TAR Z-Seat - StS Spark II - UL Tarp DD 2,9x3m - StS UL Hammock - StS Hammock Suspension UL - Tyvek Groundsheet - Heringe (TI+AL+Groundhoog 1x) - Dyneema - Abspannungen - Leinen Summe: 1759 g Kochen und Wasser: - Snow Peak TI Tasse 450 ml - BRS Micro Stove - Backofenmattendeckel - Snow Peak TI Spork - BIG Mini - Sawyer Mini + Wasserbeutel - 2x Platypus Faltflasche 1 Ltr.; 1x Platypus 0,5 Ltr. Summe: 237 g Ditty Bag: - Repair-Kit TAR Evolie - Petzl e+Lite - IPod Nano - Canon IXUS - Handy (Ich bin konsequenter Smartphoneverweigerer) - Ladegeräte/Kabel/Ersatzakku Summe: 440 g Hygiene: - Dr. Bronners Naturseife (in Minidropper) - Feuchttücher - Kontaktlinsenflüssigkeit + Behälter (in Minidropper) - Hirschtalgcreme (im Tiegelchen) - Ureacreme (im Tiegelchen) - Zahnbürste (nur das dicke Endstück des Stiels entfernt) - Zahnpasta (Reisepackung) - Cocoon UL Handtuch 30x40 cm Kleidung (im Rucksack): - StS Ultra - Sil Nano Ponchotarp 15D - Quechua Merino Kurzarm - Icebreaker Merino Unterhose - Woolpower Merino Socken 2x - Quechua Daunenjacke - Adidas Badeshorts Am Körper: - Mesh-Cap; Uvex-Sportsonnebrille; Forclaz-Trekkingshorts; Quechua Merino Kurzarm; Casio Trekkinguhr; Woolpower Merinosocken; Salomon XA Pro 3D Trailrunner; Opinel No. 6; Rucksackaufhängung aus Dyneema (um den Rucksack bei Nässe an einen Baum hängen zu können.. war überflüssig, ich hatte nur mörderische Hitze!) Mein Baseweight lag bei 3,1 Kg. Etwas hoch, aber mehr Komfort war mir wichtiger: Bsp.: Meine Sea to Summit Ultralight Hängematte wiegt alleine lediglich 155 Grämmchen, mit der 77 g schweren dazugehörigen Dyneemaaufhängung allerdings schon wieder 232 g! Eine leichte Hängematte im Sommer dabei zu haben ist einfach genial.. man kann auch einfach mal Mittags ein Stündchen im Wald dösen. Die Schlfaplatzwahl mit Hängematte bietet auch für die Nacht im waldreichen Deutschland sehr viel Schlafmöglichkeiten: Man kann auch bspw. im unebenen Gelände einfach übernachten, sofern man zwei im passenden Abstand befindliche Bäume hat. Mein großes DD UL 2,9x3 m Tarp hätte ich auch heim lassen und nur den StS Ultra-Sil Nano Tarpponcho mit nehmen können, aber auf dem Campingplatz war ich froh, dass ich das größere Tarp als fast geschlossene Pyramide aufbauen konnte. Nahrung (am Anfang der Tour) 9x Trekkingnahrung (Die Trekkingnahrung von "Adventure Food" kann ich empfehlen: sehr lecker! Auch die von Decathlon ist tatsächlich besser als Trekn`eat!) 9x BP-WR Weizenriegel (hochkalorisches Notnahrungsmittel; 100 g haben 500 kilokalorien; schmeckt keksartig; gut fürs Frühstück) 25x Kaffeesticks; einige Teebeutel Mandelriegel von Rossmann; einige Cliffbars; Snickers; Studentenfutter "exotic"; Trockenfrüchte Aufgrund der Hitze trug ich im Schnitt 2,5 Ltr. Wasser und habe ca. 5 - 6 Ltr. am Tag verbraucht... es wurde viel gefiltert. Mein Gesamtanfangsgewicht lag bei 8,5 kg laut Kofferwaage. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder! Beste Grüße, Jendrik
  12. Ein paar Merino-Baselayer-Eindrücke

    mexl916 reagierte auf Variatio für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin zusammen, nach meinen aktuellen Reiseerfahrungen (Komfort mit Hotel, aber viele längere/anstrengendere Trails in den aktuell noch recht heißen US-Nationalparks, und zu Beginn Kayak in BC) möchte ich meine Merino-Baselayer-Erfahrungen teilen. Ich hatte von meinem Nepal-Trek vor ein paar Jahren schon eine gewisse Merino-Grundausstattung (langextremitätige Ortovox-Thermo-Sachen), aber ein paar neue leichte Sachen brauchte ich dann doch noch. Decathlon: Hier hatte ich die günstigen kurzärmligen Forclaz Travel 500 und das dazugehörige Langarmpendant entdeckt, jeweils 70% Merino.Als hochwertige Variante kam dann noch das TechWool 190 mit (100% Merino). Bei der Hitze gerade in den Wüsten-Canyons stellte ich dann schnell fest, dass ich mit den langärmligen Hemden besser zurecht komme, deshalb konnte ich die gut vergleichen, und hatte sie jeden Tag abwechselnd an. Die günstigen Forclaz sind dabei einfach gefertigt, einfach vernäht und ohne großartigen Schnickschnack. Mir (180cm, 83kg) passen sie sehr gut und lassen ein bisschen Luft. Das war (zumindest bei >40 Grad im Schatten) angenehmer als das TechWool 190, das vom Schnitt her ähnlich ist, aber enger sitzt. Dieses hat auch die aufwändigeren Nähte und sieht insgesamt auch schicker/hochwertiger aus. Vom Tragegefühl der Wolle habe ich keinen großen Unterschied bemerkt, das TechWool 190 ist ein kleines bisschen "flauschiger" und weicher/elastischer, das Forclaz etwas glatter und weniger dehnbar. Bei der Abriebfestigkeit habe ich in den zwei Wochen und 300km Hike mit dem 1-5kg schweren Tagesrucksack auch keine nennenswerten Verschleißerscheinungen beobachtet, lediglich auf einer der (breiteren) Nähte des TechWool 190 haben wohl die Rucksackriemen gerieben, ohne dass die Stabilität der Nähte dadurch beeinträchtigt scheint. Auch das Waschen (weniger aus Geruchsgründen, als eher um die Schweiß-Salzränder zu entfernen) war problemlos, und auch in den kühl klimatisierten Hotels waren die Hemden nach 10-12h am nächsten Morgen trocken. Technische Veränderungen (Eingehen, ...) konnte ich bisher auch beim Waschen mit der Maschine zu Hause nicht entdecken, die Hemden scheinen ganz robust zu sein. Fazit: Als günstige Merino-Shirts sowohl in der Lang- als auch Kurzarm-Version sehr empfehlenswert, vor allem in Anbetracht des Preises (18/20€). Das P/L-Verhältnis beim Forclaz finde ich etwas besser als beim TechWool (30€), da die Funktionaliät quasi identisch ist. Danish Endurance: Beim großen Fluss habe ich "Leichte Merino Wandersocken" mit 40% Merino gefunden. Wobei "leicht" relativ ist, ich würde sie als "medium" einstufen, und von der Gewebeart eher lockerer gewebt, aber hochwertig und gut an die Füße angepasst. Mit Schuhgröße 42 passen mir die 39-42 perfekt, und es gibt sie in schönen Farben. Ich haben sie dann im kühleren BC und vor allem beim Kayaken, wo die Füße gerne kälter werden, gerne getragen. Zum Hitze-Hiken mussten sie dann aber dünneren Merino-Socken weichen. Fazit: Als Wandersocken bis 25 Grad auf jeden Fall zu empfehlen, und sie machen einen guten Eindruck. Hier in Deutschland trage ich sie nun auch gerne in der Freizeit. Bei 12€/Paar von der P/L her ok, ich bin zufrieden. Aber vielleicht auch nicht super-duper-happy-zufrieden, dass ich sie total uneingeschränkt empfehlen würde. Brubeck: Ebenfalls beim großen Fluss habe ich Boxershorts von Brubeck in einem schön knalligen rot zu einem guten Preis (12€/Stück, schwankt) gefunden, in Größe L passen sie mir auch perfekt. Die 37% Merino sind nicht sooooo viel, aber meine Hoffnung war, dass die Woll-Vorteile wahrnehmbar sind. Dies wurde dann auch nicht enttäuscht, die Unterhosen haben sich bestens bewährt. Sie sind ziemlich dünn/leicht und elastisch und passen sich wunderbar an, wenn ich sie an habe, nehme ich sie quasi nicht wahr (im Gegensatz zu klassischen Baumwoll-Shorts). Und auch bzgl. Geruch haben sie voll überzeugt, auch nach einem Tag Sport/Schwitzen haben sie keinen wesentlichen Geruch angenommen. Fazit: Hier bin ich sehr zufrieden, ich trage sie auch weiterhin dauernd in meiner Freizeit. Der Preis ist sehr gut, vor allem wenn man sie mal günstiger bekommt. Insgesamt habe ich mit diesen aktuellen Erfahrungen nun beschlossen, auch zu Hause komplett von Baumwolle auf Merino umzustellen. Hier habe ich nun bei den aktuellen Rabatten von Dilling zugeschlagen, und werde dann mal vor allem mit Brubeck/Decathlon vergleichen.
  13. Kungsleden 2018

    J_P reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hab zu viele Fotos, drum nicht nur unter Impressionen (unüblich für mich). Nach der Tour über die Pyrenäen (GR11) und dem kurzen Abstecher auf die Brauereitour hat es mich im September noch für circa drei Wochen auf den Kungsleden verschlagen. Eigentlich war die Idee folgende: für die erste Woche nehme ich ein paar Freunde mit, wir starten in Nikkaluokta, gehen via Kaffedalen rauf zum Keb, dann Durlings väg zum Kungsleden und ich verabschiede sie in Kvikkjokk und laufe den Rest alleine. Dann war das aber so, dass eine Freundin die Idee aufbrachte, dass doch öffentlich als Event unserer Wandergruppe auszuschreiben. Ich war dagegen aber wurde überstimmt und durfte dann auch noch die Einladung schreiben. Folge war - wie erwartet -, dass sich mehrere Leute mit wenig bis zu wenig Erfahrung angemeldet haben. Und so nahm dann das Übel seinen Lauf. Da ich ja in den Pyrenäen mit Rumschimpfen beschäftigt war, gab es für mich zu dem Zeitpunkt auch wenig Möglichkeit Einfluss auf das drohende Debakel zu nehmen. Letzten Endes hatte mehr als die Hälfte der Leute zu schwere Rucksäcke dabei, so dass an die Durchführung der geplanten Tour eigentlich nicht mehr zu denken war. Letztlich waren wir nach vier Tagen immer noch dort wo wir eigentlich am zweiten Tag schon hätten sein sollen. Zu allem Übel hat sich noch jemand den Knöchel verstaucht und musste mit dem Hubschrauber ausgeflogen werden. Change of plans, anstatt nach Süden zu laufen, sind wir dann nach Abisko. Ich dachte, ich würde dort einfach dann mit den Öffentlichen zurück nach Saltoluokta oder Kvikkjokk. Das ging aber nicht so einfach ohne sehr viel Zeit zu verlieren. Also bin ich einfach den ganzen Weg wieder zu Fuss zurück, allerdings über eine alternative Route. Mein Packliste sah ob der späteren Jahreszeit so aus: https://lighterpack.com/r/6xuyaz - nicht 100% UL, steinigt mich! Gear in der Einzelkritik (da wo es erwähnenswert ist): Pumpsack: Hab ich mir nach @Stromfahrers Anleitung aufgebohrt, so dass er mit der Xlite funktioniert. Ich liebe dieses Teil! Hab ihn auch als (einzigen) Drybag für Schlafsack, Matte, Bivy und Schlaf- bzw Ersatzklamotten genutzt (einfach alles reinstopfen) und nachts dann als Kissen. Bin eigentlich kein Freund von aufblasbaren Matten, hatte aber Angst mit nur einer China-CCF wird es mir zu kalt. Und mit Pumpsack ist so ne aufblasbare ja um Welten besser zu ertragen. Das China-Trailstar: ich liebe es. Bis auf den Umstand, dass es bei richtigem Mistwetter angefangen hat reinzuregnen (siehe anderer Thread). Es war jetzt nicht so arg, weil ich erstens den Bivy hatte und zweitens konnte man den Stellen, an denen es reingeregnet hat, ja gut ausweichen, dank dem gigantischen Platzangebot darunter. Ich lag also eh trocken. Polycro: Ich hatte bislang so eins von Tesa, das ich mal geschenkt bekommen habe. Das hab ich ein ganzes Jahr lang mit mir rumgezerrt bis es endlich kaputt war. Jetzt hab ich eins von Gossamer und hab es geschafft gleich nach ein paar Tagen Risse reinzubekommen. ¯\_(ツ)_/¯ Hose: ich hab in den Pyrenäen 7kg abgenommen. Hatte die Hose vorher nochmal probiert aber fand sie ok. Es hat sich aber herausgestellt, dass sie viel zu weit war. Mangels Gürtel (stupid light? aber ich krieg immer Druckstellen) eine echt nervige Angelegenheit. Hab sie mir dann mit dem Bandana enger gebunden. Und dann natürlich erst recht Druckstellen bekommen. Habe dann die Stelle täglich geändert, damit es nicht nur an einer Stelle weh tut. Schuhe (Merrell All Out): Katastrophe, haben sich während der Tour in alle Einzelteile aufgelöst. Die Löcher waren so gross, dass sie schon ein eigenes Gravitationsfeld erzeugten und Wasser von Pfützen aus über 2m Entfernung angezogen haben. GTX rain gear: Was war ich da froh drum! Hatte kurzzeitig überlegt nur einen Poncho mitzunehmen... Handschuhe: Ich hatte erst nur Liner dabei. Wie dumm! Hab mir gleich am zweiten Tag dicke, warme gekauft. Generell hab ich da aber ein Problem. Ich hätte gern ein Setup mit dünnen, die aber stabil genug sind um auch mit Stock etc zu wandern, was warmes zum drüberziehen, und wasserdicht sollte das ganze dann auch noch irgendwie werden (können). Wie macht ihr das? Über Empfehlungen würde ich mich sehr freuen. Jetzt aber endlich zu den Fotos! Los geht's! Aussicht vom Kebnekaise, man sieht schon bisschen was. Ich war wirklich oben! Und bin auch wie es sich gehört auf dem Arsch runter. Die Begeisterung hält sich in Grenzen ("Rucksack zu schwer") Alesjaure, die Saune muss sagenhaft sein, haben sie aber nicht getestet.
  14. PCT 2019

    SouthWest reagierte auf Lightlix für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Gerade bei sowas würde ich mir nicht so viel "zermatern". Hosen sind extrem leicht ausgetauscht, Handschuhe im Bedarfsfall extrem leicht erhältlich oder improvisiert. Trekkingpoles würde ich ganz weglassen oder auf eine weit verbreitete Marke wie Fizan Compact setzen, dann aber nur einen davon. Das ist günstig und lässt sich leicht loswerden wenn man es unterwegs dann doch nicht will. GPS zusätzlich zum Handy ganz klar nein, braucht man locker nicht. 105er Merino reicht bestimmt für die Nacht, ob du dann mit Kufa oder einem anderen Shirt doch besser klarkommst findest du halt nur durch ausprobieren heraus Generell: beim PCT mehr als bei anderen Trails kann man glaube ich einfach blauäugig drauf los latschen, da 1) extrem hoch frequentiert und 2) extrem gute Infrastruktur für z.B. Bestellungen. In den weiter oben erwähnten Pyrenäen wirds schon schwieriger die Ausrüstung zu ändern wenn man nach einer Woche merkt dass da was nicht passt. Daher würde ich es beim PCT frei nach dem Motto "Im Zweifel lieber weglassen" angehen und mal gucken, wo es dann mangelt (nirgends gar?).
  15. PCT 2019

    zeank reagierte auf Rainer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich fange auch erst spät an zu frieren. Heute war der erste Tag, an dem ich mit dünner Jacke draußen war. Andere habe schon ne Daunenjacke an
  16. Vorstellungsthread

    zeank reagierte auf Rainer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Bin 50, aus Berlin. Bin 2 mal den Camino gelaufen und plane in 2019 den PCT zu wandern
  17. PCT 2019

    hikingchi reagierte auf Rainer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bin neu hier und starte 2019 :-)
  18. Leichter Rucksack gesucht

    zeank reagierte auf Spicy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Neo Air weg? Das is das Gelbe ... ja und das andere Kleingedöns ist mir halt auf der Tour jetzt erst aufgefallen was ich davon noch nicht brauch aber gut, werde sobald ich zu Hause bin alles nochmal angehen und Einkürzen. @michaels Pfadfinderei was hattest du so alles dabei? Also so zum schlafen und was an Brennmaterial? Die Regenjacke is brauchbar. Einige Sachen werden auch noch für den Bund genutzt und da will ich nicht unbedingt doppelt kaufen (Regenjacke, Trinkblase)
  19. Kungsleden 2018

    zeank reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Also meine Frau hat das Nachfolge Modell von dem Venta und der ist schon echt Dünn (und winddicht, hatte Sie letzte Woche zum Radfahren morgens an wenn ich die Kinder in die Schule/ Kindergarten gebracht habe). Die Arc'teryx Handschuhe sind auch sehr angenehm zu tragen, die Kanadier können das. Du könntest auch noch bei Hestra schauen, die machen meine absoluten Lieblings Handschuhe zum Skitouren gehen (bißchen was anderes was man da braucht, aber die machen auch sonst sehr gute Handschuhe ).
  20. Kungsleden 2018

    zeank reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tolle Fotos =) Was die Handschuhe betrifft, ich hatte vor drei Wochen in Schweden ganz, ganz leichte Salomon Trailrunning Handschuhe mit, die waren zum Glück relativ winddicht und warm genug für mich. Aber normalerweise habe ich ein sehr altes Model vom Arc'yerx Venta Glove an, der ist Winddicht, sehr stabil (man kann damit ohne Probleme kraxeln, mein Paar ist nun sicher schon vier Jahre alt bei sehr viel Gebrauch pro Jahr), aber da die nun langsam anfangen den Geist aufzugeben bin ich am überlegen ob ich mal die Alpha SL Gloves probieren sollte (weil ich mir von denen auch eine lange Haltbarkeit verspreche!). Und weil die Arc'teryx Handschuhe nicht billig sind: Viele aus meinem Kletter Club benutzen Handschuhe ausm Baumarket, isolierte und richtig SAUWARME im Winter zum Eisklettern, dünnere, winddichte im Herbst/ Frühling beim Drytooling. Wenn da das Paar 10€ kostet ist es teuer
  21. Kungsleden 2018

    J_P reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Welcome back to Kungsleden. Hiker-Autobahn at it's best. Ich war nicht der einzige "nur" mit Tarp. Dumme Sprüche durfte ich mir aber am Laufenden Band anhören. "Zu kalt", "gefährlich", "dumm"... Kaitumjaure, zum zweiten Mal. Hier haben wir umgedreht als klar wurde, dass wir es zeitlich nicht bis Kvikkjokk schaffen würden. *hach* Aktsestugorna und Aktsejaure.
  22. Leichter Rucksack gesucht

    J_P reagierte auf Norweger für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mein Vorschlag: Reduziere zunächst erst einmal die übrige Ausrüstung. Am Ende wirst Du dich wundern wie wenig Volumen du im Pack noch brauchst. Auf diese Weise vermeidest du im besten Fall mehrmals immer kleinere Rucksäcke zu kaufen. Meinen 50l Jam habe ich schon lange verkauft, weil ich ihn beim besten Willen nicht mehr annähernd voll bekommen habe. Heute sind 35l für mich bereits ein großer Rucksack. 60l ist echt viel. Es sei denn du möchtest Futter für mehrere Wochen mitführen, oder die Ausrüstung deiner Begleitung. Vielleicht wiegst du mal dein Zeug und stellst deine Packliste hier zur Diskussion ein? Das kostet nichts und macht Spaß.
  23. 1 Punkt
    Da passt die Nano Air besser da luftiger und weniger schwitzig bei Aktivität.
  24. 1 Punkt
    OT: Ich wollte mir auch eine Micropuff kaufen. Habe dann einfach interessehalber bei Decathlon die Trek 100 mitbestellt. (Gibts auch mit Kapuze, glaube die bestelle ich mir auch noch.) Im Gegensatz zu manchen anderen Decathlonsachen finde ich, hat die Jacke eine super Passform und einen sehr angenehmen Stoff. Auch die DWR scheint ganz gut zu funktionieren. Wenn die ganzen Etiketten raus sind 316g in Größe L. Bisher war das kälteste 5 Grad, und ich fands noch angenehm warm mit T-Shirt drunter. Ich würde sagen vergleichbar mit meiner MH Ghostwhisperer. Da ich gerne am Hals zuziehe nähe ich mir da noch einen Gummizug ein. Ansonsten bin ich so zufrieden, dass ich die Patagonia erst mal abgeharkt habe. Wollte das mal als günstige 30€-Alternative in den Raum schmeißen.
  25. 1 Punkt
    Das 1.1 oz Silpoly. Silpoly PU4000 ist als Zeltbodenmaterial gedacht. Vemutlich handelt es sich bei dem Stoff von Adventurexpert um 1.1 oz Silpoly, Du könntest aber @kamov einfach fragen Ansonsten hätte ich noch massig Silpoly beider Varianten in der Farbe Green Tea abzugeben, falls Du was davon haben möchtest.
  26. Impressionen von Touren

    zeank reagierte auf Tipple für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schöne Grüße aus Gotland. Heute schaut es leider nicht so schön aus. Es regnet gerade. Hoffe es bleibt bei den paar Tropfen. Noch lieg ich in der Penntüte. Die letzten 2 Nächte waren recht kurz, heute war ausschlafen angesagt bevor es weiter die Küste entlang geht... LG
  27. 1 Punkt
    *hust - nein, hast Du nicht. Aber wer weiß, wenn ich endlich mal mein Datenchaos verräumt habe und mit Georgien hier durch bin - vielleicht sind ja noch ein paar Erinnerungen übrig zum niederschreiben. @all - danke für die Blumen! Freut mich, dass mein Geschreibsel hier auf Interesse stößt. Hatte eher Sorge, dass ich von unterwegs mit entsprechend frischer Erinnerung eher zu kleinteilig und langatmig geworden bin. Kommen wir zu Tag 6: "Erstkontakt mit der Hexe" Eckpunkte kurz vor Iskari -> hinter Mazeri Richtung Ushba 21,5km, 1710hm up, 1235hm down, höchster Punkt 1455m Um kurz nach 7 schäle ich mich aus der Matte, brauche lange, um mich zu überwinden. Plaudere vorher noch kurz aus dem Schlafgemach online, morgens und abends sind die mit Zeitverschiebung die besten Momente, die bessere Hälfte weilt gerade in Japan. Durch die frisch geschnittene Wiese wurde alles recht feucht - und das in Hängemattenhöhe. Als Bodenbrüter wäre es jetzt wohl richtig unangenehm. Ich genieße beim Abbau den Ausblick auf die langsam gold angestrahlten Bergzipfel, langsam frisst sich die Sonne weiter nach unten. Die Bauern kommen samt Heuschlitten wieder auf's Feld - auf einen neuen Tag im Heu. Der Knöchel hat einen beachtlichen Umfang erreicht - vielleicht übe ich mich doch mal in Mäßigung. Kurz nach 8 Aufbruch nach Iskari. Preisfrage - was verbrennt man in diesem beachtlichen Ofen? In Iskari gibt es im Hammer Guesthouse einen Store für den Resupply - und auch dem Frühstück für 10 Lari kann ich nicht widerstehen. Es gibt Rührei, Brot, Käse, Joghurt, Marmelade, Butter. Dazu kaufe ich mir noch einen Liter ukrainischen Orangensaft - aber die Enttäuschung ist groß, Fanta hätte wohl mehr Fruchtgehalt gehabt. Beim Frühstück studiere ich die kommenden Tage für resupply und Wetter. Für Freitag kündigt sich wirklich olles Wetter an. Passt - wenn ich Gas gebe, kann ich da schon in Mestia abwettern, der größte Ort, es gibt sogar ein Museum. Resupply für 3 Tage 12 Lari. Obwohl es einer der besser sortierten Läden sein soll, ist die Auswahl an leichtem, klein portioniertem, gerade zum Kochen eher schwierig. Wenn man keine Familienpackung Nudeln braucht, halbliter Konserven oder Gläser hat man es wortwörtlich schwer. Ich lande bei den einzigen Instant Nudeln, die es gibt, winzige Portionen russischer Herkunft - na zwei bis drei sollten wohl gestreckt mit Erbseneiweiß, das ich noch über habe ein Essen hergeben. Es ist dreiviertel zehn als ich endlich aufbreche. Dann die große Enttäuschung - die Quellen im oberen Ortsteil sind versiegt, also noch mal Retour Richtung Guesthouse und darüber hinaus, wo es im unteren Ortsteil eine funktionierende Quelle gibt und wieder hinauf - frisst Zeit ohne Ende, es ist zehn vor 11, - so wird das nichts mit Gas geben. Immerhin gibt es ein paar Türme zu sehen. Beleuchtete Quelle - IP69? Man Beachte die myog 'Hängerkupplung' Ich fresse vor Frust den Anstieg in mich rein, da bemerke ich erst spät die zwei Deuterbesitzer dort oben am durchatmen. Ich versuche es noch mit gamarjoba, damit halten sie sich nicht auf, brabbeln direkt auf Deutsch drauf los. OK, ich ergebe mich. Ein Paar mittleren Alters, die im Guesthouse übernachtet hatten und über Nacht direkt Spaß im Darmtrakt nach Genuss einer zweifelhaften Wasserquelle hatten - too much information! Ich erzähle von meinem Pech mit den versiegten Quellen und dass es ja bis hinter dem Pass keine weitere Quelle geben soll, da werde ich belehrt, dass es doch kurz vorn Pass noch eine gäbe, sie selbst hätten deshalb nur ganz wenig dabei. Ich bin erstaunt, weder meine Karte, noch der GPS Track Von Caucasus trekking, Der sonst oft Quellen markiert, spricht davon. Ganz im Gegenteil, auf der Seite rät der georgische Autor wegen viel Weidevieh ab, beim Anstieg aus den Bächen Wasser zu entnehmen. "Aber der Rother Wanderführer wird das doch wohl geprüft haben..." Man hält mir die markierte Stelle vor, als beriefe man sich aufs Grundgesetz. Na gut, reisende soll man nicht aufhalten. Ich wünsche viel Erfolg und mache mich vom Acker. Der Anstieg ist gemäßigt, ich noch immer etwas angefressen über den vergeudeten Vormittag, da läuft es sich gut. Etwas weiter oben komme ich an ein paar Hirtenhütten vorbei, derzeit unbewohnt. Ein Bächlein eignet sich zumindest, um Mütze und Armilinge zu tauchen - die Sonne brutzelt mal wieder ordentlich. Am Wegesrand werden heute der Abwechslung halber Himbeeren kredenzt, aber in etwas mauer Frequenz - Beschwerde bei der Reiseleitung folgt. Der Anstieg wird etwas steiler, da wird mir klar, dass dieses unscheinbare etwas wohl schon der Pass sein muss. Eine Quelle kurz zuvor habe ich nicht gesehen - eieiei - Skandal bei Rother denke ich mir noch und schmunzele in mich rein. Am Pass kann ich gerade noch ein grünes Männchen ausmachen, das just über die Kante verschwindet. Das war weniger Geacker und kürzer als gedacht. Auf dem Pass sehe ich erstmals den Ushba in voller Pracht. Er thront schon wirklich wehrhaft - faszinierend. Als ich den Blick schweifen lasse, sehe ich auch die Beiden, die vor mir angekommen sind beim Vespern.Ich Frage, ob sie eine Quelle gesehen hätten - nein, auch nicht. Es ist ein junges Dresdner paar - auch mit Erkennungsmerkmal Deuter im Großformat. Sie sind mit dem Auto her gefahren, reisen hier nun noch etwas rum, um es dann hier zu verkaufen und zurück zu fliegen - spannend! Wir plaudern recht lange über Pläne, Routen und die Gegend. Als ich weiter ziehe, ist selbst beim Blick zurück den Pass hinunter von den beiden anderen Deutschen nichts zu sehen - hoffentlich nicht ausgedörrt umgekehrt, im Kopf schon den Beschwerdebrief an Rother verfassend. Ab jetzt geht es gerade bis bergab, recht gefällig mit schönem Blick auf den Ushba, der eine morbide Faszination auf mich ausstrahlt. So abweisend - und doch so anziehend. Bald folgt ein hübscher, lichter Birkenwald, alle herrlich von Wind und Wetter in die abstrusesten Winkel gebogen - hier könnte man in den grandiosesten Kombinationen hängen, aber es ist einfach noch viel zu früh. Selbst in Blickweite des Weges lassen sich Birkenpilze ausfindig machen - ein paar frische knackige packe ich mir ein - wer weiß, was das Geschmackstütchen der russischen Instantnudeln hergibt. Es folgt ein hübsches, lichtes Plateau mit tollem Rundumblick. Die alpine Variante der Kornkreise? Da sag noch mal einer, Kühe wären nicht wählerisch. Ich komme zu einer weiteren nicht wirklich als solche erkennbaren Kirche. Kurz dahinter winkt mich eine Familie beim Picknick zu sich. Sie entpuppen sich als Russen, die hier leben. Wir verständigen uns mal wieder eher nonverbal. Sofort bieten sie mir ihr Picknick an drücken mir Essen in die Hand. Witzig, dieser Unterschied - ob das jemals bei einem Treffen unter Deutschen passieren würde? Wieder kommt schnell eine Recht große schon beachtlich geleerte Flasche vergorenen irgendwas zum Vorschein - wieder kann ich mich erfolgreich drücken. Dann zeigen sie mir noch das Gruppenfoto mit 10 Deutschen, die hier wohl gerade erst durch sind. Ach du sch... Dann mache ich wohl mal langsam bergab. Muss ich ohnehin, der rechte Fuß mag trotz ibo600 am letzten Abend Abstiege nicht mehr so sehr - ich fange viel mit den Stöcken ab. Der Rest des Abstiegs ist bedeutungslos, lediglich der Ushba, die Hexe, scheint sich hinter jeder Kurve erneut zu verstecken und mir aufzulauern. Irgendwann geht der Weg wieder in eine Latschstrecke über, Mazeri rückt näher, es ist gerade mal 16 Uhr. Ich überlege, ob ich nicht schon etwas Richtung Ushba gehe, um den Ausflug morgen etwas zu verkürzen. Das immer gleiche Spiel mit mir selbst am frühen Abend: da geht doch noch was - bis dann irgendwann nichts mehr geht und ich mich mal wieder ärgere, bis fast in die Dunkelheit gelaufen zu sein. So auch diesmal, Lerneffekt nicht vorhanden. Es findet sich ewig keine passable Campstelle, ich laufe weiter und weiter. Der Weg ist ausgetreten, mir kommen noch zahlreiche Tageswanderer entgegen. Morgen also früh raus und den Vorsprung nutzen - hoffentlich. Aber erst mal muss ja ein Lager gefunden werden. Rechts ist direkt der reißende Fluss, der den Gletscherausfluss gen Tal trägt. Links steigt es steil an. Die Brücke, um zu einem auf der Karte verzeichneten, vermeintlichen Campingplatz zu kommen gibt es nicht mehr. Immer mal wieder gibt es Abzweige, die auch nichts hergeben, Trampelpfade zu den Seiten entpuppen sich als Tempo Entsorgungsstellen im großen Stil. Mehrmals Fluche ich innerlich - zwei Bäume, einfach nur zwei verdammte Bäume verdammt! Alles ist eher niedrig mit strauchartigen Bäumen bewachsen, dazu enges Dickicht. Irgendwann finde ich endlich einen Abzweig, der weiter oben in eine ausgewachsenere Waldzone führt. Der Bewuchs ist weniger dicht und letztendlich nächtige ich hängend im lichten Wald mit Blick auf den Ushba, der noch in der blue hour nachleuchtet - zufrieden. Auch die russischen Instantnudeln sind genießbar, aber ich hätte tatsächlich mindestens drei Packungen pro Portion kalkulieren können - Trotz gefundener Birkenpilze und Erbseneiweis. Gegen 10 bin ich nach etwas Journaling in der Falle. Eigentlich ein entspannter Tag, zum Schluss hatte es aber doch etwas weniger sein dürfen, so wird der Fuß garantiert nicht besser. Die Powerbank macht mir etwas Sorgen, Trotz Voller Sonne, wenn auch oft nicht exakt von hinten, hat sie nicht viel geladen. Jetzt am Abend zeigt die Skala sogar weniger als tagsüber an - suspekt das Ganze.
  28. Portmonai, Geldbörse

    mexl916 reagierte auf lorjuo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @schwyzi schwyzi, danke für die schnittmuster! habe mal direkt alles kopiert ;) und mich für die außennähte an reflektierendem garn aus glasfaser probiert. tipp hier: bei der nähmaschine die fadenspannung auf ~2 stellen (standart: 3-5), sonst reißt der reflektorgarn. gewicht: 5g
  29. Ich habe erst letztens an diesen Thread gedacht beim rekapitulieren meiner Tour in der Hardangervidda. Der erste Tag wo es ans grübeln ging ist schon online, da war uns schon ordentlich kalt unter den o.g. Bedingungen: ca. 0-5°C, starker Wind, Regen/Schnee. Zwischenzeitlich auch mal Regenfreie Episoden, in denen die Windjacke, die ich über alles liebe, auch gereicht hätte. Aber ständig anhalten und an- und ausziehen nervt mich einfach Kollossal. Die Hardshell wurde aber >70% der Zeit getragen an den "Schlechtwetter"-Tagen, also wenn nicht gerade die Sonne durchbrach und die Wolken sich lichteten. Ohne Fleece o.ä. darunter war es allein schon durch die von außen aufgebrachte Kälte durch eiskaltes Regenwasser/Schnee unangenehm kalt. Wäre aber bei warmen Händen (bessere/wasserdichtere Handschuhe als meine...) auch gegangen. ABER das System ist am nächsten Tag leider völlig in sich Zusammengebrochen, als es durch schwierigeres Gelände ging, durch Neuschnee, der ein "Powern-zum-warmbleiben" lebensgefährlich gemacht hätte (und hat...). Der Windbreaker ist für mich damit ein Komfortsteigernder und Kostensparendes Kleidungsstück geworden. Komfort, da man bei Wind jedoch keinem/minimalem Regen ohne viel Schwitzen wärmer bleibt und Kosten, da man die uU fragile Regenjacke weniger oft als umbedingt notwendig dem Scheuernden Rucksack und der Umgebung (Steine, Büsche) aussetzt.
  30. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf DasBaum für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nordkalottleden, drei Wochen fast ohne Regen. Es war einfach alles bunt
  31. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der erste Gipfel meiner 7 jährigen Tochter, der Tabor im Salzkammergut. Zwar nur gut 1600m hoch, aber fürs erste Mal "Bergsteigen" meiner Großen waren 650hm ordentlich!
  32. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf Maximilian für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wie gefühlt das halbe Forum war auch ich dies Jahr in den Pyrenäen. Heute habe ich Banyuls erreicht und die HRP abgeschlossen. Die Tage geht's dann noch noch zum Ausklang auf die letzten Kilometer des GR 11 Richtung Cap de Creus mit @hinkelstein weitere Eindrücke später und auf Instagram @maximiln
  33. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Neun Tage Solo-Bikepacking (na ja, ein witterungsbedingter Ruhetag in Hostun war auch dabei): Genf, Annecy, Albertville, Grenoble, Hostun, Crest, Valreas, Vaison-la-Romaine, Carpentras, Cavaillon, Martigues, Côte Bleue. Danach 13 Tage Schnorcheln und Faulenzen zu zweit in und an zunächst warmem, dann Mistral-gekühltem Wasser (aber Decathlon in Martigues ist mit Neopren-Shorties für €20 dein Freund). Zuletzt Rückfahrt per Auto mit Vollpanne in Luxemburg. Wir bekamen als Leihwagen einen Fiat, den man unterm Mikroskop entdeckt hatte (mein Bike blieb mit dem kaputten Auto in der Trierer Werkstatt - aber das Umpacken geriet dennoch zum Kunststück). Zurück zum Tourenteil: Besonders die Drôme-Region stand diesmal im Fokus: im Norden noch ziemlich alpin, zum Süden hin immer provenzalischer. Aber auch die Zivilisation - gegenwärtige und vergangene - kam mir ausnahmsweise ganz gewollt in die Quere. Aufgrund einer nicht sonderlich ambitionierten Zeitplanung war zum Beispiel die Muße da, sich Vaison-la-Romaine in seinen verschiedenen Phasen - von römisch bis modern - gründlich anzuschauen (wegen mehrmaliger Verschiebung der Ortschaft hat sich baulich nur wenig überlagert). Hier zunächst Bilder von Annemasse über Crest nach Vaison...
  34. Daypack

    zweirad reagierte auf Warduck für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nachdem ich jetzt schon ein paar mal gelesen und gehört habe dass manche sich überlegen bei einem längeren Urlaub einen zweiten Rucksack mitzunehmen um mal vom Hostel oder dem Campingplatz in die Stadt oder zu einem Tagesausflug zu gehen dachte ich mir ich zeige mal meine Lösung die ich in Island dabei hatte. es ist eigentlich nur ein Beutel für das Tarp/Zelt oder den Schlafsack. Nachdem das "Basislager" aufgebaut ist wird dieser Beutel Tagsüber nicht mehr benötigt und man kann ihn als Daypack mitnehmen. Das lässt sich aus jedem normalen einfachen Beutel machen indem man nur zwei Laschen an die Ecken näht und die Schnur durch 2 längere Schnüre ersetzt. Und schon hat man einen brauchbaren kleinen Rucksack. Ok eigentlich ist es nur ein leichter Turnbeutel aber vielleicht ist es ja für jemand hilfreich. Das Mehrgewicht der Schnüre ist ja sehr überschaubar und man spart sich ja noch den sauschweren Tanka ein.
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