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cafeconleche
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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 09.07.2024 in allen Bereichen
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1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
lampenschirm und 6 andere reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
7 PunkteSowohl bei TMB als auch GR 20 hat man zum Abwettern von tagelangem Regen und echtem Sturm auch Unterkünfte am Wegesrand. Mit noch mehr Kopffreiheit. Alles andere ist mit Skills auch mit Leichtzelten zu machen. Außerdem ist es eigentlich immer bekannt, wenn eine Schlechtwetterfront im Anmarsch ist. Da kann man in windgeschütztere Höhen absteigen. Dafür würde ich zumindest nicht ein Extrakilo mitschleppen. Und vor allem mir nicht extra einen Sturmbunker kaufen. In Skandinavien kommt es auch sehr drauf an, wo und wann du unterwegs bist. Lies doch mal ein paar Berichte, was da alles so möglich ist, wenn man sich etwas Wissen angeeignet hat. Nichts gegen so nen richtigen Geodät, wenns jemand anderes trägt, oder wenns die Bedingungen wirklich brauchen - ich hab auch einen. Mein Tipp ist: Triff Leute (diverse Stammtischfäden, oder, wenn’s das wieder gibt, Treffen), schau dir deren Zelte an, oder/und besorg dir im Biete-Teil etwas und probiere im Garten, Park, Wochenendtouren aus, womit du zurechtkommst. Aufbautipps bekommst du hier für jedes der hier angebotenen Zelte. Und wenn du mit dem Zelt nicht so warm wirst, hast du auch bald die notwendige Zahl an Beiträgen, um es wieder zu verkaufen. Das Wesentliche, um leicht, gar ultraleicht unterwegs zu sein, sind gemachte Erfahrungen. Und ne Schere im Kopf.7 Punkte -
Apenninen Überquerung GEA – 10 Tage, 400 Kilometer & 20.000 Höhenmeter durch die Toskana entlang der Grande Escursione Appenninica
Apenninen Überquerung GEA – 10 Tage, 400 Kilometer & 20.000 Höhenmeter durch die Toskana entlang der Grande Escursione Appenninica
Ernie0815 und 3 andere reagierte auf doast für Beitrag im Thema
4 PunkteGerade zurückgekommen ist es mal wieder an der Zeit für einen Tourenbericht. Wie immer gilt: Der Bericht wurde für meinen Blog geschrieben und hier ins Forum kopiert. Damit aber eine breitere Personengruppe in den (hoffentlich) Genuss eines solchen Berichts kommen, veröffentliche ich ihn gerne auch wieder hier. Vielleicht ist die Tour ja für einige von Interesse. Bei Fragen zur Tour meldet euch gerne. Ich bin behilflich wo es geht. Wer nicht die ganze GEA wandern mag aber wer eine eher kurze Tour [~170km] sucht, die landschaftlich schön und eher alpin ist, für den ist vielleicht zukünftig die nördliche GEA ab Pracchia (i.d.F. northbound) eine Option. Das ist öffentlich recht gut erreichbar und aufgrund der südlicheren Lage ist die Saison dort länger. Das ist ja oftmals das klassische "Ich suche Tour XY" Profil hier im Forum. Credits gehen auch raus an @Mia im Zelt und @JanF. Durch sie bin ich überhaupt erst auf die GEA aufmerksam geworden bzw. hat Mia mir dankenswerterweise ihr Vorwissen zur Verfügung gestellt. Aber nun zum eigentlichen Inhalt dieses Postings: Meine Weitwanderung entlang der Grande Escursione Appenninica (GEA) 10 Tage, 400 Kilometer, 20.000 Höhenmeter im Anstieg. Mit ultraleichter (4,4 Kilogramm) Ausrüstung, einmal zu Fuß über den Kamm der Apenninen. Einmal der Länge nach durch die Toskana. Ein Abenteuer der Extraklasse, mit vielen Höhen aber auch Tiefen. Ein Abenteuer das mich gefordert hat. Nach meiner Tour am GR53 in den französischen Vogesen geht es diesmal nach Italien auf eine neue Weitwanderung. Die Grande Escursione Appenninica (GEA) Die Grande Escursione Appenninica (GEA) ist ein Weitwanderweg in Italien. Je nach Variante verläuft er zwischen 400 und 425 Kilometer entlang des Appenninen-Hauptkamms. Die GEA führt beginnend im Süden, vom Passo di Bocca Trabaria an der Grenze Umbrien-Toskana nach Norden zum Passo dei Due Santi an der Grenze zu Ligurien. Externe Informationen zur GEA: Grande Escursione Appenninica (GEA) (hiking-europe.eu) (DE) Grande Escursione Appenninica – Wikipedia (IT) E.A. – Grande Escursione Appenninica – CAI (IT) Die GEA verläuft Großteils identisch mit dem europäischen Fernwanderweg E1 und entlang des Sentiero Italia. Wegweiser auf der GEA – E1 und 00 verlaufen parallel Anreise – Wie zur Hölle kommt man ins Nirgendwo? Anders als viele Weitwanderungen startet und endet die GEA, mehr oder weniger, im Nirgendwo. Es gibt keine frequentierten Stadtzentren, Walfahrtskirchen oder andere imposante Denkmäler die Start und Ende dieses Weges definieren. Der Ein- bzw. Ausstieg erfolgt an zwei recht unbedeutenden Passstraßen. Dementsprechend braucht die Logistik einer An- bzw. Abreise recht viel Abstimmungsarbeit. Mein gut getakteter Plan der Anreise geht aber auf. Via Fernbus, Zug, Zug, Bus, Bus und Autostopp erreiche ich den Start am Passo di Bocca Trabaria. Über Bologna – Florenz – Arezzo – Sansepolcro. Das Ganze in der vermutlich schnellstmöglichen Zeit. Ich verpasse keinen Anschluss. Generell sind die öffentlichen Verkehrsmittel in Italien besser als von mir erwartet. Pünktlich, günstig und zuverlässig. Die größte Unbekannte bei der Anreise ist das letzte Stück von Sansepolcro hoch Richtung Pass. Hier gibt es keine öffentliche Verbindung. Der elliptische Kreisverkehr am Ortsende Richtung Pass bietet keine gute Ausgangssituation für einen erfolgreichen Autostopp. Doch just in dem Moment, als ich meinen Daumen frustriert wieder einklappe und mich mit dem Gedanken anfreunde den langen und steilen Weg Richtung Start der GEA zu Fuß zu absolvieren, hält ein Auto an und nimmt mich mit. Der südliche Teil – Bocca Trabaria bis Pracchia Angekommen am Start bin ich voller Vorfreude. Diese legt sich nach etwa 50 Metern. Von einem breiten Forstweg weist der GPS-Track auf meiner Uhr quer durchs Gestrüpp. Nach wenigen Sekunden lege ich also eine erste Pause ein und checke die Lage. Habe ich den richtigen Track auf der Uhr, was geht hier vor sich? Bin ich hier richtig? Mannshohes Gestrüpp auf der GEA. Es stellt sich heraus, dass der GPS-Track korrekt ist. Der südliche Teil der GEA präsentiert sich mir in den nächsten Tagen wiederholt sehr „kratzbürstig“. In dem feuchten, warmen Klima gedeihen die Pflanzen prächtig. Unter ihnen Brombeersträucher, Himbeeren, Rosengewächse, Brennnesseln und anderes mediterranes, dorniges Gestrüpp. Viele Teile des Weges scheinen, zumindest vor der Hochsaison, nicht sonderlich stark frequentiert. Das Ergebnis sind zugewucherte Pfade, mannshohe Farnfelder, zerkratzte und blutige Schienbeine, durchlöcherte Kleidung und Frust. Viel Frust. Das führt soweit das ich an einer Stelle, nach dem ersten Drittel meiner Tour, keine Möglichkeit des Durchkommens finde und frustriert eine Alternative wähle. Zugegeben, das Nervenkostüm war an diesem Tag mit sehr starkem Niederschlag schon sehr dünn, trotzdem stellte mich die Vegetation ständig auf die Probe. Die Buschpassagen auf der GEA kosten mich Nerven. Und sie schmerzen. Das Profil der GEA nimmt es mit den „Großen“ auf Die Apenninen sind nicht jenes Gebirge das dem geneigten Wanderer als erstes in den Sinn kommt. Die nahe gelegenen Alpen, als bekanntestes und vermutlich auch beliebtestes europäisches Gebirge, stehlen dem nördlichen Apennin gerne die Show. Trotzdem geizt die GEA nicht mit Anforderungen an jene Abenteuerlustige die sich in diese Region verirren. Mit fast 20.000 Höhenmetern alleine im Anstieg muss sich die GEA nicht hinter Weitwanderwegen in anderen Gebirgszügen verstecken. Das Profil entspricht also einer waschechten Bergtour wie man es auch in den Alpen, Pyrenäen oder anderen Gebirgen finden würde. Die maximale Höhenlage ist allerdings mit knapp 2.000m begrenzt. Ich habe die Ansprüche der GEA hinsichtlich dem Profil jedenfalls unterschätzt. Die GEA ist alpiner als man denken mag. In der südlichen, niedrigeren Hälfte bis Pracchia addieren sich die vielen Gegenanstiege beträchtlich. Die Anstiege sind generell recht steil und verzichten gerne auch mal auf Serpentinen. Ich muss oft an die viel zitierten PUDs (Pointless Ups & Downs) des Appalachian Trails denken. Auch der Verlauf durch unendliche, dichte Wälder erinnert an den Appalachian Trail. Fühlt man sich doch oft wie in einem „Green Tunnel“ (einem anderen Synonym für den Appalachian Trail). Im Süden spielt die GEA „Rollercoaster“. Die Summe der Gegenanstiege ist nicht zu unterschätzen. Der nördliche Teil ist generell alpiner ausgeprägt. Man bewegt sich oft über der Baumgrenze. Das bedeutet steile Anstiege aber auch viele Gegenanstiege entlang der kilometerlangen Kämme und Gratlinien. Über der Baumgrenze auf der GEA. Der Schein trügt. Entlang der Kämme summieren sich die Höhenmeter. Im Schnitt komme ich auf rund 2.000 Höhenmeter im Anstieg bei rund 40 Kilometer Tagesetappen. Auf der GEA muss man intensiv arbeiten um vorwärts zu kommen. Ich bin dauernd nass. Sei es vom Schweiß der Anstrengung, der hohen Luftfeuchte oder vom Regen. Der nördliche Teil – Pracchia bis Passo de Due Santi bzw. Borgo Val di Taro Nach einigen Frustmomenten am südlichen Teil der GEA, insbesondere bedingt durch die Wetterkapriolen und den oftmals zugewucherten Weg, freue ich mich auf den nördlichen Teil. Pracchia liegt in einem tief eingeschnittenen Tal. Von hier aus steigt der Trail auf der nächsten offiziellen Etappe fast 1.500 Höhenmeter nach oben. Hier vollzieht sich ein abrupter Wechsel. Die Geologie, die Vegetation, die Pfade ändern sich. Erstmals oberhalb der Baumgrenze auf der GEA. Erstmals geht es über die Baumgrenze. Wo mit Blicken, die bis nach Korsika reichen sollen, gepriesen wird, erwartet mich Nebel. Trotzdem bin ich motiviert und freue mich auf die neuen Herausforderungen. In den nächsten Tagen bzw. auf den nächsten 170 Kilometern erwarten mich lange Tage entlang von Kämmen und Graten über der Baumgrenze. Aber auch einige einsame Täler und Querungen entlang von Gebirgsflanken. Die Szenerie hier oben ist spektakulär. In meinem Fall bin ich trotzdem sehr einsam unterwegs. Spektakuläre Landschaft auf der nördlichen GEA Das Gangart der GEA darf hier oben nicht unterschätzt werden. Sie ähneln meinen weiten Touren durch die Alpen und Pyrenäen. Zwar niemals technisch schwer aber körperlich fordernd. Ausdauer ist hier oben nötig. Die Höhenmeterangaben der Guidebooks oder der Webseite des Sentiero Italia unterrepräsentieren die Höhenmeter die meine Uhr trackt deutlich. An meinem intensivsten Tag steige ich 2.500 Höhenmeter nach oben. Das ist auch jener Tag mit dem schlechtesten Wetter. Eigentlich sind die Prognosen nicht schlecht. Als ich morgens, nach einer Nacht in einem Refugio, aber aus der Türe trete schaue ich blöd. Wolken, Nebel, starker Wind. Heute steht die exponierteste Etappe der ganzen Tour an. Kilometerlange Grate, teilweise nur wenige Meter breit stehen am Programm. Beim Aufstieg gerate ich beim Überschreiten einer Talsperre ins Taumeln. Der Wind bläst stark. Zu riskant ist mir ein voller Tag am Hauptkamm. Ich entscheide mich für eine alternative, tiefere Variante. Ein etwa zwei Kilometer langes exponiertes Stück bleibt mir allerdings nicht erspart. An diesem Tag treibt mich das Adrenalin an. So machen sich die 1.700m+ und ebenso viele im Abstieg auf lediglich ~20 Kilometer erst bemerkbar als ich aus der „Gefahrenzone“ bin. Ich verlasse den höchsten Teil des Gebirges. Urplötzlich reißt es auf, das Adrenalin lässt nach und ich werde schlagartig müde. Bis hierher bin ich fast 10 Tage unterwegs. Die Tour fordert ihren Tribut. Ein recht schmaler Grat, dichter Nebel, starker Wind und 10°C auf der GEA. Aber ich habe es geschafft. Es bleiben knapp 30 Kilometer bis zum Endpunkt. Anstatt bis zum offiziellen Ende der GEA am Passo di Due Santi zu wandern, gehe ich übrigens nach Val di Taro. Auf die letzten, eher unspektakulären, 13 Kilometer der GEA verzichte ich. Anstelle wähle ich den etwa 8 Kilometer langen Abstieg in die Stadt. Im Gegensatz zum offiziellen Endpunkt habe ich in Borgo Val di Taro eine gute Verkehrsanbindung via Zug die mich schnell und einfach nach Hause bringt. Kaum draußen aus den höheren Bergen, reißt es auf und die Szenerie ist wie ausgewechselt. Mach Urlaub in der Toskana haben sie gesagt Der verführerische Eindruck der Toskana als warme, trockene Reisegegend mit dauerhaftem Idealwetter ist trügerisch. Auch wenn die Temperaturen während meiner Tour nie unter 10 °C gefallen sind, erlebe ich während meiner Zeit auf der GEA (Ende Juni 2024) das Wetter als sehr vielfältig und herausfordernd. Die ausgedehnten Eichenwälder liegen oftmals in dichtem, mystischem Nebel. Generell liegt viel Feuchtigkeit in der Luft. Der Apenninenkamm wird beeinflusst von den beiden Meeren im Westen und Osten. Es muss also auch mit intensiven Niederschlägen und extremen Wetterlagen gerechnet werden. Ich selbst erlebe das am eigenen Leib. An einem Tag fallen 90 mm Niederschlag in 24 Stunden. An einem anderen bringen mich starke Windböen am ausgesetzten Kamm über der Baumgrenze zum Taumeln. Kommt die Sonne zum Vorschein, steigen die Temperaturen rasch an. In den feuchten dicht bewaldeten Gegenden wird es dann schwül-heiß. Über der Baumgrenze ist man der Sonne ausgeliefert. Teilweise wechselt das Wetter mehrmals am Tag. Das Wetter wechselt mehrmals am Tag. Wetterbedingt wird mir der mittlere Teil meiner Tour in Erinnerung bleiben. Zwar ist Regen prognostiziert, dass ich aber einen der intensivsten Regentage meiner bisherigen Outdoorkarriere erleben würde war mich nicht bewusst. 90 mm Niederschlag in 24 Stunden prasseln auf mich herab. Die vielen erdigen Hohlwege in den Wäldern werden zu matschigen Wasserrutschen. Die Wege werden zu kleinen Bächen. Mannshohe Farnfelder werden zu Dschungelpassagen. Wo eigentlich ein Rinnsal, entstehen knietiefe Furten. Mir bleibt an diesem Tag nur die Flucht nach vorne. Nachdem es auf einer kürzeren Variante am E1 kein Durchkommen durchs Dickicht gibt, ist es mir nicht möglich ein Refugio entlang des Weges, und somit einen trockenen Ort, zu erreichen. Den Pfad der GEA verliere ich ebenfalls in der Vegetation und komme auch hier trotz des GPS-Tracks nicht vorwärts. Als letzte Option bleibt mir also nur der Abstieg ins Tal oder eine Nacht im Pyramidentarp in tiefen Lachen bei prasselndem Regen. Glücklicherweise befinde ich mich in einem der wenigen Ost-West verlaufenden Täler welches die Apenninen durchschneidet und auch über eine bediente Bahnlinie verfügt. Das örtliche Refugio hat natürlich wegen Bauarbeiten geschlossen. Mein Entschluss ist klar. Ein Zug bringt mich Tal auswärts in den nächsten Ort mit verfügbarem Hotelzimmer. Jetzt ist furten angesagt. Nach einer Nacht im Warmen und mit getrockneter Ausrüstung, geht es am Folgetag zurück auf den Trail. Generell erlebe ich das Wetter auf der GEA feuchter als erwartet. Regenschauer und kleine Gewitter sind keine Seltenheit. Kondensierender Nebel in den Wäldern ist, insbesondere am Vormittag und in der Nacht üblich. Italienische Zuverlässigkeit Auf meiner Wanderung wurden zwei italienische Klischees bedient. Erstens nehme ich die Italiener und Italienerinnen als gastfreundlich und hilfsbereit wahr. Zweitens kann man sich nicht auf alles verlassen. Viele Refugios entlang des Weges sind geschlossen oder wurden gar in den letzten Jahren komplett aufgelassen. Informationen im Internet sind teilweise nicht vorhanden oder veraltet. Angegebene Telefonnummern funktionieren nicht. Unterschiedliche Quellen geben teilweise mehrere Telefonnummern für ein und dieselbe Unterkunft an. Das gleich gilt für kleine Albergos und andere Unterkünfte entlang des Weges. Generell merkt man der Gegend die Stadtflucht an. Gebäude stehen leer. Infrastruktur zerfällt langsam. Services und Dienstleistungen abseits der touristischen Autobahnen oder mit Ausnahme der Wochenenden werden eingestellt. Zumindest auf das Kloster in La Verna ist verlass. Hier können Pilger und Weitwanderer auch nächtigen. Ich gehe allerdings weiter. Die GEA wird, u.a. im Cicerone Guide, als Weg angeführt welcher auch von Unterkunft zu Unterkunft gegangen werden kann. Das mag vielleicht im Hochsommer (Juli und August), bei idealer Vorplanung und Einschränkung auf fix vorgegebene (und betriebene) Unterkünfte der Fall sein. Meiner Erfahrung nach ist es aber jedenfalls vorteilhaft autark mit eigener Nächtigungsmöglichkeit unterwegs zu sein. Draußen zuhause. Einsamkeit, biwakieren und campieren. Zumindest Ende Juni präsentiert sich die Region entlang der GEA als sehr einsam. Mit Ausnahme von Ortschaften und an schönen Wochenendtagen, treffe ich meist keine anderen Menschen. Während meiner Tour begegnet mir kein anderer GEA-Wanderer. Lediglich im Süden, wo die GEA ihre Wege mit bekannten Pilgerwegen kreuzt, treffe ich auf andere Menschen die mehrtägig ihre Rucksäcke schleppen. Diese Abgeschiedenheit erleichtert das biwakieren und campieren. Zwei Nächte verbringe ich in Refugios, eine Nacht komme ich notgedrungen in einem Hotel unter. Die restlichen Nächte stehe ich frei im Wald oder richte mich unter einer menschgemachten Struktur, wie z.B. Vordächer leerstehender Hütten, ein. Zwar ist nicht jeder Streckenteil gleich gut zum Campieren geeignet, trotzdem findet sich immer wieder ein mögliches Lager. In der Regel finden sich Plätze für Zelt oder Tarp. Alternativ finden sich anderweitig Plätzchen zum Schlafen. Den schönsten Platz hatte ich übrigens am Lago di Scaffaiolo. Am Ende dieser ersten Etappe im nördlichen Teil der GEA geht es zum ersten Mal über die Baumgrenze. An diesem kleinen See gibt es ein Refugio und ein getrenntes Gebäude das als (ständig offenes) Notbiwak fungiert. Außerdem die beste Fernsicht und den tollsten Sonnenuntergang während meiner Tour. An diesem Abend ist das Biwak belegt. Ich stelle also mein Pyramidentarp auf und genieße einen der schönsten Abende auf Tour an die ich mich erinnern kann. Wunderschöner Sonnenuntergang am Lago di Scaffaiolo Die Nächte in den laubübersäten Buchenwäldern sind meist von gemischter Schlafqualität. Oft schlafe ich gut, manchmal nicht. Im Laub leben und arbeiten meist sehr viele Käfer und Insekten. Mangels Innenzelt habe ich also teilweise sehr viel Besuch während der Nacht. Ein ständiges Knistern und Rascheln, verursacht durch die Bewegungen der Käfer, ist allgegenwärtig. Die Wege und ihre Beschaffenheit sind nicht schwer. Teilweise aber „fuck“. Am vorletzten Tag muss ich einen Teil der originalen Wegführung der GEA umgehen. Starke Winde, tiefhängende Wolken und Nebel halten mich von den exponierten Graten und Kämmen fern. Zu riskant scheint mir dieses Unterfangen. Die restlichen Streckenabschnitte, für die ich also sprechen kann, sind niemals technisch schwierig. Sie verlassen den Charakter des Bergwanderns an keiner Stelle. Zwei- dreimal helfen die Hände, ebenso oft ein hilft ein kurzes Fixseil für die Psyche. Trotzdem sollte man die Wege nicht unterschätzen. Der „Cruise-Faktor“ war deutlich geringer als von mir erwartet. Zwar gibt es immer wieder sehr einfach zu gehende Passagen auf breiten Wegen, Forsttraßen oder gar Asphalt. Trotzdem fordert der größte Teil der Strecke Aufmerksamkeit. Im Süden reduziert der dichte Bewuchs oft die Sicht auf den Untergrund. In den feuchten Wäldern haben sich stellenweise tiefe, V-förmige Hohlwege gebildet. Lose Steine, rutschige Blätter und Schlamm, gepaart mit steilen Abstiegen erfordern Achtsamkeit. Stellenweise läuft man bei Regen wie auf Seife. Bewuchs ist so eine Sache auf der GEA. Im Norden wird der Charakter der Wege alpin. Dementsprechend ist auch die Wegcharakteristik anspruchsvoller. Die Pfade sind oftmals sehr schmal und verlaufen durch hohes Gras. Das verursacht das ein oder andere Stolpern. Blockige und steinige Passagen sind insbesondere bei Feuchtigkeit rutschig. Im Norden verschwinden die dichten Sträucher allmählich. Die Pfade sind trotzdem schmal. Die ein oder andere Schimpftriade rutscht mir während meiner Tour doch heraus. Ich komme langsamer vorwärts als erhofft. Meist decken sich die schwierigsten bzw. lästigsten Passagen mit dem schlechtesten Wetter. Oder bilde ich mir das nur ein? Verpflegung – Einmal Snickers to go Hinter der Verpflegungssituation stand im Vorfeld das größte Fragezeichen. Ich habe eine Liste mit Distanzen zwischen möglichen Läden und Geschäften erstellt. Die Öffnungszeiten und das potentielle Angebot recherchiert. Entsprechend meinem Vorurteil hinsichtlich der Zuverlässigkeit in Italien (siehe auch Kapitel oben) habe ich mich aber nicht zu 100% auf meine Liste verlassen. Das heißt ich habe von Beginn an einen kleinen Puffer an Lebensmittel getragen. Auch weil mir nicht bekannt war welche Produkte in den vermutlich kleinen Läden verfügbar sein werden. Ohne Kocher im Gepäck fallen viele Möglichkeiten für mich weg. Bei vegetarischer Ernährung fällt die bekannte Salami auch weg. Auf trockene Biscotti habe ich keine Lust, außerdem stimmt das Volumen – Gewichts – Nährwertverhältnis hier nicht. Kleines Päuschen und Kaffee auf der GEA. Moderate Preise und irgendwas gibt’s fast überall. Im Endeffekt war die Sorge unbegründet. Zwar sind größere und gut sortierte Lebensmittelgeschäfte tatsächlich nicht sonderlich häufig anzutreffen, es gibt aber Alternativen. An vielen Orten, sogar in den kleinsten Nestern, findet sich irgendwas zu essen. Die meisten Pässe die per Straße zu erreichen sind verfügen über eine Art von Restaurant oder Mini-Alimentario. Dazwischen drinnen hat dann auch das ein oder andere Refugio geöffnet. Das heißt einerseits gibt es die Möglichkeit richtiges Essen zu supplementieren, andererseits werden hier meist auch Snacks verkauft. Wer also anspruchslos ist und wem Schokoriegel, Chips, Kekse, belegte Brote und ähnliches für die Versorgung reicht, der wird auf der GEA nicht verhungern. Am besten heißt es hier flexibel sein. Ein kleiner Grundstock im Rucksack und den Rest nehmen wie er kommt. Einmal Snickers to go auf der GEA Wasser und die Sache mit dem Filter Die Apenninen erlebe ich, zumindest Ende Juni 2024, als recht feuchte Region. Auf den ersten Etappen im Süden finde ich trotzdem kaum Oberflächenwasser. Die GEA verläuft meist an Graten und Kämmen, quert also kaum natürliche Gerinne. In den ersten Tagen bediene ich mich also an Quellen in Zivilisationsnähe. Umsichtig wie ich bin, habe ich die Tour ohnehin mit defektem Filter gestartet. Mein BeFree Filter ist komplett blockiert bzw. zu. Das merke ich aber erst am Tag der Abreise. Ein schneller Rettungsversuch daheim mit Durchspülen und Zitronensäure schlägt fehl. Während meiner Anreise besorge ich mir in Arezzo noch eine Flasche Essig und versuche damit in den nächsten Tagen den Filter wieder in Gang zu bekommen. Ergebnislos. Als Backup besorge ich mir in einem kleinen Outdoorgeschäft in Arezzo außerdem noch ein paar Chlortabletten zur chemischen Desinfektion. Der erste Eindruck aus dem Süden verfestigt sich zum Glück nicht. Je weiter ich gen Norden komme, desto großzügiger wird die Wassersituation. Mit den Chlortabletten gehe ich sparsam um. Meist nutze ich Wasser aus Ortschaften oder möglichst bedenkenlose Quellen auf dem Weg. Fazit Eine Wanderung entlang der Grande Escursione Appenninica (GEA) gleicht einer Wundertüte. Ich wusste nicht was mich erwarten würde. Meine Vorstellungen waren konträr zur Realität vor Ort. Die GEA wartet mit zwei Hälften auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im Süden findest du abwechslungsreichen und dichten Wald. Also ständig unterhalb der Baumgrenze, durchsetzt mit spannenden Aussichten von Abbruchkanten und anderen Gebirgsvorsprüngen. Die ein oder andere nette, kleine Ortschaft befindet sich entlang des Weges. GEA im Süden Im Norden geht es hoch hinaus. Oberhalb der Baumgrenze warten gigantische Fernsichten und unendlich lange Kämme und Grate darauf erwandert zu werden. Alpines Flair kommt auf. GEA im Norden Vieles hat die GEA aber in seiner ganzen Länge zu bieten. Ein Gefühl von Abenteuer, Einsamkeit und prächtige Naturlandschaften. Das alles kommt mit dem Preis von viel vergossenem Schweiß und manchmal auch frustvollen Momenten. Das Wetter und die Wege sind teilweise unberechenbar. Im Einflussbereich zweier Meere sollte man am Apenninenhauptkamm das Wetter ständig beobachten. Die Gratlagen sollten bei schlechtem Wetter gemieden werden. Auf den oftmals stark zugewachsenen Wegen eignet sich eine lange Hose oder zumindest eine Windhose um brennende und blutige Beine vorzubeugen. Auf der GEA bin ich 10 Tage unterwegs (9 ganze und 2 halbe Tage bzw. 237 Stunden). In einigen Situationen hat mich dieser Weg an meine Grenzen gebracht und mich fluchen lassen. Ein, zweimal zweifelte ich an meiner Vernunft und am Weitergehen. In anderen Momenten hat mich der Trail mit offenen Armen willkommen geheißen und mich mit all seiner Schönheit überwältigt. Als ich mein Ziel erreiche bin ich froh die Tour durchgezogen zu haben. Glücklich es geschafft zu haben. Zugleich bin ich aber auch froh mich nicht weiter durch Dickicht schlagen zu müssen. Aber Unebenheiten entlang eines Weges machen ihn überhaupt erst spannend. Retrospektiv verschwimmen die negativen Augenblicke und über bleiben die schönen Erinnerungen und Momente. Das ist auch so bei der GEA. Sie ist ein Weg der mich überrascht hat, mit all seinen Facetten. Eine echte Wundertüte eben.4 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
gerritoliver und 3 andere reagierte auf moyashi für Beitrag im Thema
4 PunkteIch schlief übrigens auch schon etliche Nächte bei Böen bis zu 90 km/h sehr gut sowohl in meinem zPlex Soloplex als auch im Duplex. In den Bergen, auf freien Flächen, am Strand. Ätzender Boden überall, die Zelte haben trotzdem gehalten, ich habe sie halt etwas mehr mit Bedacht aufgebaut (den Stöcken z.B. weniger Höhe gegeben, so das die Wände sehr bodennah waren und der Wind abgeleitet wurde und nicht ins Zelt geblasen hat). Bei nachts aufkommendem Sturm habe ich das dann eben nochmal in der Nacht gemacht, Trekkingstöcke ein paar cm runter, draussen nochmal schnell nachspannen, fertig. Wenn es unbedingt freistehend sein soll: Mein altes MSR Hubba erwies sich auch als ziemlich sturmfest, insbesondere der Aufbau war durch die Befestigung der unteren Ecken von Innen- als auch Aussenzelt an den Stangen, ziemlich easy bei starkem Wind. Ist aber eben nicht UL, sondern nur L.4 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
GirlOnTrail und 3 andere reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
4 PunkteOT: @RaulDuke? Jupp, der läuft mit Stöcken. Könnte aber auch sein, dass er sie zwischendurch zum Gestikulieren braucht, so temperamentvoll, wie er unterwegs ist😉4 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
OT: Vielleicht, weil er einfach gerne mit Trekkingstöcken wandert. Soll vorkommen.4 Punkte
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"Splashguards" / Spritzschutz fürs Innenzelt nachrüsten
"Splashguards" / Spritzschutz fürs Innenzelt nachrüsten
Felixris und 3 andere reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema
4 Punktemeine erste wahl, nach dem hier obligatorischen grundkurs für zeltaufbau und wetterwahl😇, sind magneten. innen einzeln und lose, aussen in den wetterschutz eingenäht. der kann auch als abdeckung für den boden dienen wenns feucht ist, er aber nicht hängt. für ne tour könnte man die einzelnen auch ankleben mit ducktape oder iwas das wieder abgeht. am fussende jedesmal reinkriechen und mit dem losen magneten in der hand draussen den magneten im stoff finden ist nicht so meines. eingeschmolzen in ein stück schrumpfschlauch lassen die sich prima handeln und rutschen kaum. 2. wahl schlaufen am netz aussen und haken am stoff. nur in der not klettverschluss. der ist immer gefährlich beim netz.4 Punkte -
Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?
Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?
MaikGrosser und 3 andere reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
4 PunkteNoch ein Grund, das Groundsheet festzupinnen: ich mach ja gern vorher die Liegeprobe, ob das auch nicht leicht abschüssig ist oder so Und vielleicht hätte ich auch erwähnen sollen, dass ich am WE gar kein Zelt draufstellen konnte, weil ich n Tarp nutze Da ist ein festgepinntes Groundsheet schon ganz schön... Und so hatte ich den Eingangspost auch eigentlich verstanden: "Ich möchte nur die Plane als Schlafunterlage am Boden fixieren, sodass sie nicht wegrutschen kann." Zitat @DerLandstreicher4 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
OT: Also auf seinem Profilbild sieht es ja so aus, als würde er sie tatsächlich zum Laufen benutzen.3 Punkte
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1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
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schwyzi und 2 andere reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
3 PunkteEben, zweckorientierter Einsatz! Ich habe durchaus schon Sturmbunker genommen und durchaus auch genossen: Nallo auf Navarino, oder bei ner Radtour an Norwegens Küste und Inseln, Pathfinder bei den alten Wintertreffen auf dem ausgesetzten Platz auf dem Weidberg - nur eben zu den vom Fadeneröffner genannten Zielen nicht. Bei den früher üblichen hier verabredeten Treffen habe ich am allermeisten darüber gelernt - und genau eben auch zu dem Thema: Wofür brauch ich was?3 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
schwyzi und 2 andere reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
3 Punktezu dem Zeitpunkt hatte er aber bereits geschrieben, wofür er es braucht. Und du als professioneller Ultraleicht-Berater weißt doch ganz genau, dass die erste Frage ist, die man jemandem stellt, wenn er etwas möchte: Was ist dein Ziel? Wofür?3 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
Epiphanie und ein anderer reagierte auf Shabeel für Beitrag im Thema
2 PunkteIst ja jeden seine Sache auf die er wert legt, ich finde das sollte man garnicht diskutieren. Ich benutze auch keine stecken zum auf und ab gehen, und hab nicht das Gefühl dass ich mir mit Stecken leichter tun würde. Der eine läuft halt lieber mit Stecken -im Flachland- weil er es als angenehmer empfindet, und der andere schleppt sein Portal 1 mit weil er darin gewisse Vorteile sieht. Für mich sind es z.b. die trockenen Wände früh und das es freistehen kann. Wäre ja schlimm wenn jeder die gleichen Gewohnheiten und Ansichten hätte.2 Punkte -
Fischerpfad über Weihnachten 2024
Fischerpfad über Weihnachten 2024
fettewalze und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema
2 PunkteIm Januar, als ich vorletztes Jahr da war, 27 Grad im Schatten. Dieses Jahr im gleichen Monat waren es 17-20 Grad! Trocken war es die meiste Zeit, aber es kann auch schon vorkommen, das es zwei Tage regnet… Who knows!2 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
mmaddin und ein anderer reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
2 Punktekeines. Das trifft aber auch nicht meinen Punkt. @stonymeloney hat konkretisiert für welche Touren er ein Zelt sucht. Und dafür braucht es keinen Sturmbunker.2 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
MaikGrosser und ein anderer reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema
2 Punkte+1 ☝️ Don't pack your fears! 🙏 GR20, Teile der TMB (viel Wind bzw. Unwetter möglich, jedoch durch korrekte Lagersuche zu vermeiden) und Skye (viel Wind, Bilder) habe ich ohne Probleme mit Tarps erlaufen: Salewa Multi Shelter II und Rab Element 2 (definitiv ein Low budget Zelttyp!, neue verbesserte Version wäre zB ein Durston Mid in Polyester). Ich empfand beide Shelter oftmals als overkill und laufe momentan nur mit einem GWC, vorwiegend in den Alpen oberhalb von 1500m, herum. Bei 99% meiner Touren kommt nur ein Trekkingstock (Decathlon MT100, 200g, 7€), eine zusammenschiebbare Aufstellstange für große Belastung 😛, mit. Primär als Aufstellstange, sekundär für bestimmte Abstiege und als Teil der Erste Hilfe Ausrüstung (Blasen, Verstauchung, ...). Es ist ein multi-use item und somit den reinen Aufstellstangen überlegen. Ein robusteres Shelter würde ich für abgelegenere Gegenden und den Wintereinsatz bzw. Randsaisons (März+April, Oktober+November) empfehlen.2 Punkte -
Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
ZugVogel und ein anderer reagierte auf davethewanderer für Beitrag im Thema
2 PunkteHallo, ich bin David. Ich bin seit etwa 15 Jahren weitwandernd unterwegs, seit 10 Jahren mit Frau und seit 5 Jahren mit meinen 3 Kindern. Da man das Ganze irgendwie tragen muss, wird es nach und nach immer leichter (gilt leider nicht für mich, das scheint eher entgegengesetzt zu laufen), weil wir diese Art des Unterwegsseins unbedingt beibehalten wollen. Unser 5-jähriger Sohn hat in der Tat schon einige hundert Kilometer Fernwanderweg hinter sich und blüht auf diesen Reisen richtig auf. Ich freue mich auf Austausch und Inspiration, gerade auch von und mit weitwandernden Eltern kleiner Kinder.2 Punkte -
Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?
Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?
ma11hias und ein anderer reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
2 PunkteWir hatten am WE Böen mit Stärke 6-7, mir hat's den Tagesrucki vom Tisch geweht (und da ist die Bug-out-Ausrüstung drin😮) Ich hab allerdings kein Tyvek, sondern Ikeafolie. Mag ja sein, dass Tyvek wie am Boden festgeklebt hält, ich hab da keine Erfahrungen mit. Mit Wind hab ich Erfahrungen. Und wenn ich "was von der Ausrüstung draufgelegt "hätte, dann hätte ich am Deich hinterherlaufen müssen - hinter der Ausrüstung, denn die Plane hätte ich eh nie mehr eingeholt.😄2 Punkte -
Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?
Tyvek Bodenplane mit Eckösen versehen?
cafeconleche und ein anderer reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
2 PunkteNaja, wenn's erstmal draufsteht, schon. Aber man muss ja zuerst ein Footprint auslegen, bevor man das Zalt draufstellen kann. Da ist bei Wind ein festpinnen schon hilfreich. Hab ich gerade wieder am WE an der Weser gemerkt, ich hab ja dünne Gummischnur an den Ecken. Nur schleppe ich ja nun deshalb nicht Schaschlikstäbe mit wie @DerLandstreicher, ein Paar Stücke abgebrochene Äste vom Totholz tun es da auch. 6g gespart! 😂2 Punkte -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
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cafeconleche reagierte auf moyashi für Beitrag im Thema
1 PunktJa und ich liebe das Ding auch total. So geräumig und gemütlich.1 Punkt -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
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Mia im Zelt reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
1 PunktOT: Und da stell Dir mal vor, wenn dann auf den Campplaetzen an so Wanderautobahnen wie dem GR20 oder PCT lauter gleiche Zelte staenden und Du willst nach dem Pin*eln Dein Zelt wieder finden Das ist schon gut, das jeder andere Prioritaeten hat, naja und in ner Beratung nehme ich das erstmal fuer voll, was derjenige an Vorgaben macht, es sei denn, es laesst sich nicht erfuellen oder ist echt gefaehrlich, dann weise ich halt darauf hin, aber was derjenige draus macht, ist ja nicht meine Baustelle...1 Punkt -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
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Mia im Zelt reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
1 PunktDie fallen nicht gerade in das Preislimit des TO von 200-400 €. Prust, es gibt kein anderes Zelt, bei dem ich fuer 3. so viel Gestaenge-Reps durchgefuehrt habe, wie beim Hubba (Hubba), zum grossen Teil sind die schon bei recht moderatem Wind gebrochen, das Ding ist halt, was das Gestaenge & Windfestigkeit betrifft, ne Fehlkonstruktion. Die Meisten haben es nach der Rep verkauft und sich was Windfesteres geholt, frueher Scarp oder StratoSpire, die letzten Jahre eher nen Portal.1 Punkt -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
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moyashi reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
1 Punkt@moyashi OT: du hast auch ein Solplex? Ich habe es geliebt - und es ist auch im Schneesturm stehen geblieben, und ich hab vorzüglich geschlafen...1 Punkt -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
Ich würde so etwas wie ein Portal o.ä. niemals mit schleppen wollen! Ich brauche aber auch keine frei stehenden Zelte! Trekkingstöcke habe ich sogar im Flachland im Einsatz! Wozu soll man also ein Zelt mit Stangen durch die Landschaft tragen??1 Punkt
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"Splashguards" / Spritzschutz fürs Innenzelt nachrüsten
"Splashguards" / Spritzschutz fürs Innenzelt nachrüsten
MaikGrosser reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
1 PunktVernuenftiges Zelt kaufen Dir ist schon klar, das die Meshstreifen auch der Luftzufuhr dienen und wenn sie abgedeckt sind, mehr Kondenswasser entsteht, was dann statt abzutropfen, durch Deine Streifen ins Zelt bzw Bodenwanne umgelenkt wird. Ist halt ein Nachteil bei Single Wall, wenn die entweder nicht sauber konstruiert oder lausig aufgebaut sind, hatte den Fall neulich bei absoluten Schweinewetter auch bei meinem Zeltnachbarn mit nem Duplex, was halt schlampig aufgebaut war, nachdem ich dass dann mal eben vernuenftig abgespannt habe, war der Zauber vorbei.1 Punkt -
Bezahlen in Schweden
1 PunktHallo, bei swish benötigst Du zusätzlich ein schwedisches Bankkonto neben der Personennummer. Von daher sage ich mal hat sich swish für uns Deutsche erledigt. Ich konnte übrigens auch an Hofläden mit Kreditkarte, Smartwatch oder per google-pay bezahlen. Vielleicht hast Du einfach nur Pech gehabt, ich habe Schweden eigentlich nur noch mit kontaktlosem Bezahlen erlebt.1 Punkt
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1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
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Mia im Zelt reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 PunktSchau mal bei den Nachbarn Outdoorseiten.net nach einem "Tarptent Double Rainbow Zelt" Das Rainbow kann man mit zwei unterstützenden Trekkingstöcken auch sehr gut Windfest machen. Bei den Kleinanzeigen gibt es immer was zu entdecken. Zum Beispiel von der Firma "Nigor", "Mountain Laurel Design", "Tarptent" und "Trekkertent". VG. -wilbo-1 Punkt -
1 Personen Zelt, möglichst Regendicht und windstabil
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MaikGrosser reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema
1 Punkt@stonymeloney Es gibt alles, was es auf der Welt gibt, auch gebraucht! Da man die Gebrauchtmarktplätze im Netz, im Forum nicht benennen darf, sie deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt! Ich habe fast alles an UL Gear gebraucht gekauft!1 Punkt -
Apenninen Überquerung GEA – 10 Tage, 400 Kilometer & 20.000 Höhenmeter durch die Toskana entlang der Grande Escursione Appenninica
Apenninen Überquerung GEA – 10 Tage, 400 Kilometer & 20.000 Höhenmeter durch die Toskana entlang der Grande Escursione Appenninica
Linkshaenderin reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema
1 PunktDanke für deinen tollen Reisebereicht zur GEA! Ganz klasse geschrieben! Und auch Hut ab zu deiner krassen Leistung trotz der vielen Höhenmeter täglich 40km zu gehen. Darf ich fragen, weshalb du so schnell unterwegs warst? Sportlicher Ehrgeiz, Zeitdruck oder ein ganz anderer Grund? Da ich 2022 auf dem SI auch auf der GEA unterwegs war, kann ich meine eigenen Erfahrungen vielfach in deinem Bericht wiederfinden. Auch an die Passagen mit starkem Bewuchs erinnere ich mich, allerdings nur hohes Gras und mannshohe Farne. Die Brennesseln und Brombeeren wurden erst weiter südlich so intensiv. Aber ich weiß auch nicht, ob unsere Routen zu 100% gleich waren oder ob das Zeug einfach in den zweit Jahren gewachsen ist. Mit dem Wetter hattest du im Nordteil echt Pech, ich hatte damals im August mit der Hitze zu kämpfen. Auch das änderte sich spätestens etwas weiter südlich, von daher habe ich mich auch in deinen Erzählungen zum Wetter wiedergefunden. Im August war der Nordteil übrigens bedeutend mehr besucht als der Südteil der GEA, du hattest sicherlich mehr Einsamkeit außerhalb der italienischen Sommerferien. Auch viele Schafsherden waren im August immer auf der GEA oder in der Nähe unterwegs. Einmal wurde ich sogar beinahe gebissen, man sollte sich also schon auf Herdenschutzhunde einstellen. Dein Resümee bezüglich der Möglichkeit von Unterkunft zu Unterkunft zu gehen, teile ich zu 100%! Für mich wäre das aus den gleichen Gründen nicht machbar gewesen. Allerhöchstens nach kompletter Vorbuchung von Zuhause für die Hauptsaison aus, kann ich mir vorstellen, dass es möglich ist.1 Punkt -
Ultraleichtes Ladegerät für 2 Mignon (AA-) Akkus gesucht!
Oh entschuldigung, da ist mir ein Fehler passiert. Hier der richtige Link. https://www.akkushop.de/de/olight-uc-universal-ladekabel-usb-fuer-einen-li-ion-oder-nimh-akku/ Habe gerade erst gesehen, dass der nirgendwo mehr lieferbar ist. Sehr schade. Gruss Konrad1 Punkt
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Impfung gegen Borreliose
1 PunktOT: Natürlich. Reines Atropin versetzt den Körper in einen akuten Stresszustand. Die Tollkirsche enthält auch Scopolamin, das Wahrnehmungsstörungen und Halluzinationen verursacht, da kriegt man wenigstens nicht so mit, was gerade passiert.1 Punkt
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Vorstellungsthread
1 PunktHallo mein Name ist Andreas, ich bin 52 Jahre alt, 194 cm gross und wiege 83 kg. (Eine Bohnenstange) Ich bin unerfahren in Mehrtagestouren und Ultraleicht. Ich mache gerne Tagestouren und im Winter Skitouren. Allerdings gehe ich "nur" auf geführte Skitouren, da ich zu wenig über Berge, Wetter und Lawinen weiss. Diesen Herbst möchte ich meine erste Mehrtagestour in Portugal machen. Ich war schon oft mit dem Auto in Portugal, Land und Leute gefallen mir sehr gut. Vor allem die wilde Atlantikküste hat es mir angetan. Eine Sache, die mich an den Reiseberichten in diesem Forum fasziniert, ist das wilde Campen. Ich würde das sehr gerne machen, habe aber noch sehr viel Respekt davor und bin etwas ratlos, wie ich in das Thema einsteigen und diesen Respekt abbauen kann. Werde mich die nächste Zeit mal durch das Forum lesen und mich mit Fragen melden, wenn ich Zeit habe. Wünsche Euch einen schönen Sonntag. Bis bald.1 Punkt
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Apenninen Überquerung GEA – 10 Tage, 400 Kilometer & 20.000 Höhenmeter durch die Toskana entlang der Grande Escursione Appenninica
Danke für den Bericht klingt nach einem schönen Tourenvorschlag für eine Herbsttour bei trockenem Wetter😂 Respekt, trotz den schwierigen Bedingungen mehr als 40km täglich zu absolvieren, braucht einiges an Durchhaltevermögen. Ich hätte mich spätestens auf halben Weg für die italienische Gastfreundschaft entschieden und auf das Weiterwandern bei dem Sauwetter verzichtet.1 Punkt
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Apenninen Überquerung GEA – 10 Tage, 400 Kilometer & 20.000 Höhenmeter durch die Toskana entlang der Grande Escursione Appenninica
Non parlo italiano ist so gut wie das einzige was ich spreche... Falls du auf eine potentielle Verständigung vor Ort hinaus willst: Hatte Anfangs auch bedenken, dass ich damit nicht weit komme, allerdings konnten recht viele Italiener dort auch ein bisschen Englisch. Ansonsten ging's mit Händen und Füßen bzw. mit einem selbst erfundenen Mischmasch aus Pseudoitalienisch und einigen französischen Brocken die ich "italienisiert" habe. Generell empfand ich die Leute als hilfsbereit und auch offen gegenüber Fremden. Irgendjemand der anwesenden Personen konnte aber wie gesagt meist mehr oder weniger gut Englisch.1 Punkt
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Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
MaikGrosser reagierte auf pielinen für Beitrag im Thema
1 PunktFür jedes Hobby gilt inzwischen: es gibt für jede Anwendung die perfekte Ausstattung wie weit man es treiben will, liegt an den Bedürfnissen des einzelnen der „abnehmende Grenznutzen“ ist höchst individuell, genauso wie „Komfort“1 Punkt -
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?
MaikGrosser reagierte auf pielinen für Beitrag im Thema
1 PunktMeine Schlussfolgerung nachdem ich über das Thema sinniert habe: -Einen abnehmenden Grenznutzen gibt es nicht! -sonst gäbe es kein UL und XUL -es gibt nur stupid light der, ohne Glück, durchaus gefährlich werden kann, -ein Overnighter am Wochenende im heimischen Mittelgebirge hat z.B. minimalste Anforderungen, im Gegensatz zu einer Hochgebirgsüberschreitung -die Bedingungen sind nicht immer gleich, man kann immer overequiped oder underequiped sein, je nach Erfahrung1 Punkt -
Nachhaltigkeit in der Ultralight-Philosophie
Nachhaltigkeit in der Ultralight-Philosophie
MaikGrosser reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
1 PunktOch... würde ich jetzt nicht so sagen. Kommt nur darauf an, wie viel Spaß man daran hat. Und ob man Ästhet ist...🤣1 Punkt -
Wann ist für mich ein ThruHike ein "echter" ThruHike?
Wann ist für mich ein ThruHike ein "echter" ThruHike?
MaikGrosser reagierte auf Ledertramp für Beitrag im Thema
1 PunktNee sorry diese Definition finde ich total lächerlich und an der Realität vorbei. Ein Truhike definiert sich von selbst: Einen definierten Wanderweg komplett begangen, ohne Teile auszulassen, die man praktisch machen könnte. Aber es wird mit Sicherheit keine Umbestimmung des Begriffs nach deinen Maßstäben geben. Warum auch? Wenn du auf einem Weg an einer Sperrung ankommst und nicht weitergehen darfst, dann ist der Thruhike für dich gelaufen oder was? Du hörst dann mit dem ganzen Weg auf, weil du dein Ziel "echten Thruhike" nicht erreichen kannst? Den PCT könnte man dann bspw seit Jahren gar nicht mehr als Thruhike machen. Da gibt es nämlich IMMER irgendwelche Sperrungen. Wenn du ohne Trampen, Öffis und Maildrop einen Weg logistisch nicht machen kannst, streichst du ihn einfach komplett? Mit deinen Einschränkungen nimmst du dir selbst total viele Möglichkeiten. Allein schon der Satz, dass du den AT dem PCT vorziehen würdest, damit du keine Maildrops machen musst. Also das finde ich ehrlich gesagt einfach nur dämlich. Zumal du auch den PCT ohne Maildrops machen kannst (dann isst du halt teilweise zu überteuerten Preisen, geht aber alles!). Mal ganz davon abgesehen, dass es keinerlei Unterschied zwischen einem Maildrop und dem Einkaufen in einem Lebensmittelgeschäft gibt. Die Nudeln wachsen da schließlich auch nicht. Also statt dir die Nudeln in einen Rewe schicken zu lassen, kannst du sie dir auch in eine Postfiliale schicken lassen. Mit Ausrüstung genauso. Kein Unterschied ob du zu Globetrotter oder zur Post gehst. Wenn du nach deinen Maßstäben einen Thruhike machen willst, musst du selbst jagen, oder nur beim Erzeuger einkaufen. Alles andere ist faktisch Maildrop. Aber wieso sollte man sich selbst um Erfahrungen beschneiden, die genial wären, nur um irgendwie besonders "true" zu sein. Nach deinen Maßstäben kannst du nur Wanderwege machen, die echt nah an der Zivilisation sind, oder musst riesige Umwege in Kauf nehmen. Kannst du von mir aus machen, aber mit der Einstellung wirst du unter echten Thruhikern so ziemlich allein sein.1 Punkt -
Wann ist für mich ein ThruHike ein "echter" ThruHike?
Wann ist für mich ein ThruHike ein "echter" ThruHike?
MaikGrosser reagierte auf ChrisS für Beitrag im Thema
1 PunktIch weiß nicht mehr den Wortlaut, aber bei „Picknick mit Bären“ gab es ja auch diese sinnbefreiten Diskussionen, die Bill Bryson am klügsten beendete. Irgendwas mit „Ich bin ein Hiker!“ Stimmt und reicht völlig aus. Distanz ist scheissegal, Land ist scheissegal,Zeitraum ist scheissegal, Penisgrösse ist scheissegal. Ansonsten hat @doastnoch die besten Argumente.1 Punkt -
Packraft - Paddel - Ab 3/4 kg
Packraft - Paddel - Ab 3/4 kg
MaikGrosser reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema
1 Punkttheoretisch ja, du muesstest dann aber selber bohren und mega praezise arbeiten, aber es sollte gehen mich stoert das nicht so. das geringe gewicht ist ja auch ein wesentlicher antiermuedungsfaktor1 Punkt -
Packraft - Paddel - Ab 3/4 kg
Packraft - Paddel - Ab 3/4 kg
MaikGrosser reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema
1 PunktIch stelle das Ultraleichtpaddel von Advanced Elements vor. habe es mir für mein LWD von Klymit geholt. es sollte möglichst leicht sein bei geringem Preis. Da das LWD ziemlich breit ist wollte ich lieber ein langes Paddel. Das AE hat rundum gute Bewertungen bekommen, ist aber zur Zeit schwierig außerhalb der USA zu bekommen, bin dann letztendlich in Dänemark fündig geworden. Vorneweg mit seiner Länge von 224 cm und 669 g Gewicht würde ich es eher in eine Schublade mit dem Anfibio Fly und dem Supai Olo stecken, weil ansonsten ja eigentlich alle anderen paddel ab 900g aufwärts sind Advanced Elements AE5005 Länge: 224cm Gewicht: 669 g im großen Setup 224cm 569 g im Mini Setup 169 cm Material: Alugestänge, Hartplastikblätter 4 teilig, 60 cm lang pro Segment Preis: ca. 59 Euro1 Punkt -
Huaraches
Huaraches
MaikGrosser reagierte auf ChristianB für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe mir jetzt eine neues optisch ansprechenderes Modell aus der cappuccino Sohle und schwarz brauner Schnürsenkel Kordel gebastelt. Mit 102g auch minimal leichter geworden.1 Punkt