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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 08.07.2019 in allen Bereichen

  1. Irgendwann™ hab ich mal großspurig behauptet, dass die Sächsische Schweiz ja quasi mein Wohnzimmer sei. Man sollte vorsichtig sein mit solchen Aussagen, denn sonst kommt irgendjemand™ und nimmt das wörtlich—und ehe man sichs versieht, stehen drei Männer im Wald und haben mehr Spaß, als man das in so einem Reisebericht jemals wiedergeben könnte. Aber von vorne: @Painhunter hat mich im Forum auf obige Aussage angeschrieben und gefragt, ob wir da nicht mal zusammen hingehen könnten, da er da noch nie war. Ich hab zwar noch nie vorher 'Reiseleitung' gemacht, aber hey—irgendwann muss man das ja mal lernen. Komoot raus, Route geplant, noch @bieber1 und @scrummy mit eingeladen (die dann leider kurzfristig nicht konnte) und der grobe Plan stand damit fest: es geht in die hintere Sächsische Schweiz, ein bisschen fernab der touristischen Hauptpfade—denn auf Schlange stehen an der Bastei hatte nach kurzer Absprache keiner so wirklich Lust. An einem schönen, regenfreien Wochenende im Mai ist die Sächsische Schweiz zwar zauberhaft schön und alles sprießt und grünt—aber das wissen halt auch viele Andere. Und so trug es sich zu, dass ich an einem Freitagmittag im Mai in Schmilka verwirrt über den Parkplatz gestolpert bin, auf der Suche nach zwei mir unbekannten Herren. Die dann da tatsächlich in der Sonne lagen Kurze Vorstellungsrunde (auf dem Wintertreffen hatten wir uns nur flüchtig gesehen), kurz auf die Karte geschaut und dann zogen Thomas (äh, Steffen), Andreas (äh, Alexander) und Martin (äh, Michael) bergan Richtung Felsen- und Waldparadies. Nach einem kurzen "ruppigen Anstieg"™ ging es dann gleich fernab der Waldautobahnen auf schmalen Pfaden über Wurzeln und Felsen Richtung Rotkehlchenstiege. Eine Spezialität in der Sächsischen Schweiz: wild in den Fels gehauene Treppen, Tritte und Metallbügel über die sich "die paar" Höhenmeter schnell überwinden lassen. Oben angekommen, war dann schnell klar: mir macht das Spaß, die Herren haben Spaß ("Boah Alter, sooo geil!") und die geplante Route und Tempo sind auf jeden Fall realistisch. Vorbei an kleinen Höhlen, Felsvorsprüngen und immer schöner werdenden Aussichten gabs dann erstmal eine kleine Rast am Carolafelsen, inklusive Fotoshooting, Käsekordeln und allerhand Gefachsimpel zwischendurch. Gestärkt und mit 8246 Fotos mehr auf dem Handy haben wir dann das nächste touristische Ziel in Angriff genommen: die Idagrotte. Da auf normalen Wegen ja jeder wandern kann, hab ich kleine Kraxeleien, "tiefste Gangart" und andere Schmankerl mit integriert—mit Erfolg! "Boah, wo führst Du uns denn lang?! Ist ja Mega! Hammer!". Mit ein wenig Überwindung hinsichtlich Höhenangst (gottseidank nicht nur ich!) in der Grotte angekommen war dann schnell klar: datt wird n feines Wochenende! Den Blick immer geschärft hinsichtlich Flora und Fauna gab es reichlich Snacks vom Wegesrand und ich hab viel gelernt, was eigentlich so alles essbar ist! Leider hab ich keine 'ernsthaften Waldbewohner' entdecken können: denn der Deal war, dass Andreas, äh, Alexander, einen meiner Ausrüstungsgegenstände trägt, sobald ich ein Tier entdecke. "Käfer und Spechte gilt nicht!" war aber natürlich OK, denn jeder von uns war mit einem Basisgewicht von unter 3kg unterwegs, zu dritt also insgesamt weniger, als manch andere Wandererin, denen man so begegnet ist. Nach einem wunderschönen Abstieg durch die Affensteine, über Felsen, Wurzeln und schmale Wanderpfade ging es dann auch schon in Richtung erster Lagerplatz. In der Sächsischen Schweiz gibt es das sogenannte 'Boofen'—also geduldetes Freiübernachten im Nationalpark an dafür vorgesehen Stellen. Das sind meist Felsvorsprünge und höhlenartige Stellen, an denen man ganz offiziell übernachten darf. Auf dem Weg zum Nachtlager konnten wir davon schon ein paar begutachten. Ist ne feine Sache: eigentlich kann man bei gutem Wetter sogar ohne Tarp losziehen, aber der Sicherheitssalamander in mir hat das natürlich trotzdem immer dabei. Aber vorher noch: Wasser auffüllen! Und da zeichnete sich dann auch schon ein Problem ab, dass ich vorher nicht mit eingeplant habe: Mitte Mai war schon alles an Quellen oder Rinnsalen, die 3 Wochen vorher noch reichlich Trinkwasser bereitgestellt haben ausgetrocknet. Also: kurzer Abstecher zur etwas ominös anmutenden Kneipe an der Felsenmühle, Wasser aufgefüllt, und zurück bergan zur ersten Boofe. Dort angekommen: Gear-Vergleich, Nestbau und gemeinsames Abendessen, denn wir waren tatsächlich alleine in der Boofe! Schon lustig, wie unterschiedlich wir UL-er dann doch alle sind, was für Vorlieben sich etablieren und was für manchen als essentiell angesehen wird andere garnicht erst dabei haben ("Wie, Du hast kein Kopfkissen?!"). Ich konnte auf jeden Fall noch einiges von "Oppa" lernen, was den Selbstbasteltrieb angeht und "Mega-Man" hat mich mit der Anzahl an Klamotten im Rucksack ("Socken und Jacke, mehr nicht.") doch auch überrascht. Naja, dafür war ich halt "der lange Lulatsch mit den Badelatschen in kurzer Hose"—auch OK Nach noch mehr Fachgesimpel ("Das Kopfkissen wiegt nur 17g, kannste ausprobieren!" oder "Ich trau mich nicht auf die Uberlite zu liegen, die sieht aus als würde sie platzen!" und "Du hast Dir n Pumpsack aus nem Bratschlauch selbst gebaut? Stark!") und guten Gesprächen ging es dann relativ zeitig ins Bett, bzw. bei Martin, äh, Michael sogar in die die Hängematte. Die Nacht war ruhig, um die 8 Grad—und keiner musste frieren. Was einen trotzdem nicht davon abhalten soll, morgens möglichst lange im kuscheligen Quilt zu liegen! Der Geruch von Kaffee oder Tee lockt dann aber doch jeden aus dem Daunennest. Halbwegs ausgeschlafen ging es dann erstmal wieder 'runter' von den Felsen, an weitern Boofen auf schmalen Bergpfaden vorbei. Was sich wegen morgendlicher Orientierungsunfähigkeit und "Ey, letztes Mal war da noch Wald und n Weg" meinerseits als abenteuerlicher und langwieriger rausgestellt hatte als geplant. "Da kommen wir nicht runter". "Da auch nicht". "Mist, Karte verloren. Naja—lass mal zurück gehen". Sorry Jungs Letztendlich haben wir dann aber doch das Zeughaus erreicht, allerdings hatte das noch zu. Also auch: wieder kein Wasser. So wurde der Plan gefasst auf jeden Fall das Belohnungs-Radler am Ende des Tages wahrzunehmen, denn für den Samstag war ein Rundweg geplant, so dass wir eh wieder am Zeughaus vorbeikommen würden. Den schönsten, waldigsten und verwunschenen, wenn auch längsten, Weg nehmend ging es dann in Richtung Hickelhöhle, vorbei am Altarstein und dann zur lang ersehnten Wasserquelle direkt an der Kirnitzsch. Die ausgiebige Mittagspause mit Essen köcheln, Füße kühlen und Wasservorräte auffüllen hatten wir uns dann auf jeden Fall schon verdient. Mangels sinnvoller Infrastruktur ("Hier gibt es leider nur wenig funktionierende LTE-Birken!") und damit ausbleibender Kommunikation mit dem Rest der Welt ging es dann entspannt weiter, Ziel Lindigtblick—also nutzloses Rauf, "Ooooh, geil!", Runter, Weiter. Wie immer halt. Das Ziel war klar, das Ziel wurde erreicht: ein kaltes Radler im Zeughaus. Die nächste Pausenbank war dann unsere und das Nachtlager nicht mehr weit, weshalb wir die Sonne noch genossen und dabei Stöcke und Trinken vergessen haben. Kurzer Sprint zurück, und dann wieder "ruppig bergan" zur ersten Boofe an den Kansteinen. Die war aber schon von reichlich UH-Wanderern belegt, weswegen wir nach einmal Aussicht-Genießen 'ums Eck' zur nächsten Boofe gewandert sind. Keine Aussicht, dafür wunderbare Ruhe, reichlich Platz und Zeit zum Abendessen und Quatschen. Ach: und zum Yoga machen, Diskutieren und Fachsimplen—was auch sonst! Herrlich. Diesmal alle auf dem Boden, müde, erschöpft—aber glücklich. Und dann war auch schon der letzte Tag angebrochen. Nach einer wärmeren ruhigen Nacht mit Blick in den bewaldeten Sternenhimmel ging es dann schon wieder in Richtung Ausgangspunkt nach Schmilka. Aber natürlich nicht, ohne noch den ein oder anderen wilden Pfad oder Aussichtspunkt mitzunehmen! Nach auf und ab, und schon wieder nur versiegten Wasserquellen ging es dann durch borkenkäferzerfressene Waldabschnitte ("Hübsch und hässlich!") in Richtung Heringsloch. Doch auch da: nix. Schon leicht dehydriert nach einem kurzen Schnack mit einem Ranger, den wir getroffen haben, sind wir dann noch auf ein Radler am Winterberg vorbei. Dort gibt es keine Gaststätte mehr, sondern nur noch einen kleinen Kiosk, der (festhalten) 9 Euro für einen Liter Wasser haben wollte. Dieses unverschämte Angebot haben wir dann doch ausgeschlagen und sind einfach weiter. Die letzten Riegel, Nüsschen und Erdnussbutter mampfend dem aufsteigenden, schnaufendem Touristenstrom entgegen ("Wie, ihr habt hier schon 2 Tage draussen geschlafen?!") noch die letzte schöne Aussicht von der Kleinen Bastei genossen, und dann war auch schon Abstieg und vor allem Abschied angesagt. Mit perfektem Timing am Parkplatz in Schmilka wieder angekommen, wurden wir mit Picknick und reichlich Wasser (!) empfangen. Kurz die Füße in die Elbe, und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Was ich gelernt habe: - Niedliche Tiere sind in unterschiedliche Kategorien einzuteilen: Schnuffis, Flauschis, Wauzis und noch viele weitere—und wie man diese zuordnet ist nicht trivial! - Alles was aufblasbar ist, kann zu einem Kopfkissen umgebaut werden. Auch Donuts. - Mit kurzer Hose und Sandalen in der Sächsischen Schweiz ist kein Problem, wenn man oft Zecken von den Beinen pflückt und Leukotape dabei hat. - Die 5 Eskalationsstufen einer Wildschweinbegegnung. Nix passiert, aber nun weiss ich was zu tun ist, wenn ich eines sehe - Bäche, die noch vor drei Wochen existierten sollte man nicht als Wasserstelle in der Route einplanen. - LTE-Birken sind rar in der Sächsischen Schweiz. - Eigentlich ist jede Stelle geeignet um sich mit einem Biwacksack hinzulegen - Es geht immer noch leichter, vor allem wenn man viel selbst bastelt - Borkenkäfer sind böse, aber machen schöne Muster. - Die Uberlite hält mindestens zwei Nächte! - Wir ULer sind alle n bisschen bekloppt, aber liebenswert! Vielen, vielen Dank an Michael und Alexander, ein Wiedersehen ist sicher!
    6 Punkte
  2. bieber1

    Und noch ein Cone

    Caldera Cone ,hat mir schon immer gefallen. Einzig , die Unterbringung mit Cosi fand ich nervig . Dan kam das leichte Koch-Set von Micha 90. Das Original Caldera hab ich mir nie gegönnt. Die Alu - nachbauten , halten dem Einrollen nicht lange stand. Ein 2 - teiliger Cone Nachbau aus 0,1mm Edelstahlvolie , der in die Tasse passt , wahr mir auch zu "frickelig" . Nun habe ich einen niedrigeren Cone gebastelt , welcher in die Kochtasse passt. Das gibt es schon für breitere Töpfe . Aber mir reicht meine Kochtasse . Um nicht Vorhandene Ideen zu kopieren , habe ich eigene eingebracht. So habe ich die Verbindung nicht mit einer Niete , sondern einem ( innenliegenden ) Haken gefertigt. Die Tasse steckt im Cone , bis zur Griffbefestigung , und steht zusätzlich noch auf 3 " Standblechen ". somit habe ich auch die üblichen Titanhäringe weg. Das ganze hat leider 21,4 gram . Aber es steht sicher , und hat eine super Energieeffizienz . Leider hatte ich diesmal Bearbeitungs-Probleme , weil ich mein gutes "Scherchen "nicht hatte . Der Haken , wird beim verbinden durch einen Schlitz geführt , und verriegelt , durch nach unten schieben . Aufgeräumt in der Tasse , stören mich die 3 " Standlaschen " , die etwas Platz benötigen , nicht. Da ich Löffel und Sprit außen am Rucksack habe.
    4 Punkte
  3. Traumhafte Gegend, man muss eben nicht immer in die Ferne schweifen, Abenteuer, (UL)Wandern und Spaß haben geht auch in Deutschland.. Ich war dort vergangenes Jahr (leider) nur für Tageswanderungen, habe aber bei jeder Boofe gedacht... wer hier übernachten darf, hat's gut Danke für den schönen Bericht,
    2 Punkte
  4. Schlisse mich der Antwort von Painhunter megamässig an.
    2 Punkte
  5. Du suchst offenbar die eierlegende Wollmilchsau. Ich gehe den umgekehrten Weg. Mein heiß geliebtes Garmin GPSmap 64st, das ich viele Jahre als Navigationsgerät genutzt habe, hat vorerst ausgedient. Auf meiner 38-tägigen Wandertour an der Ostsee und Nordsee (ca. 1200 km) habe ich erstmals ausschließlich mit einem iPhoneSE und der App Topo GPS navigiert. Als Stronversorgung habe ich ein Solarpanel von SunnyBAG verwendet, das ich mit der mitgelieferten 10000 mAh-Powerbank verbunden habe. Tagsüber (bei jedem Wetter) habe ich "geerntet", wie das jemand so schön in diesem Forum formuliert hat, nachts habe ich mein Handy aufgeladen. In den 38 Tagen war ich nur 2x an den Ruhetagen am Netz. Mit dem Solarpanel bin ich jetzt vollkommen unabhängig vom Netz. Ich hatte nie Probleme mit dem Handy. Tagsüber habe ich das Handy im Flugmodus betrieben, für die Navigation und Fotos war das völlig ausreichend. Wenn der Weg klar war, habe ich mein Garmin-Gerät immer ausgeschaltet, das Handy nie. Wenn der Weg unklar war, hat das Garmin-Gerät gefühlt 1-2 Minuten benötigt um die akt. Position zu finden. Beim Handy hat das wenige Sekunden gedauert. Meine Wandertouren plane ich vor der Wanderung. Die so entstandenen Tracks übertrage ich dann auf das Navigationsgerät (vorher Gamin, jetzt Handy) und laufe die dann ab. Nur wenn ich einen anderen als geplanten Weg laufe, zeichne ich diese Abweichung auf. Später korigiere ich meine Tracks mit Hilfe der Abweichungen. In meinem Blog stelle ich dann die korrigierten Tracks zur Verfügung. Auch wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, muss ich persönlich nicht ständig auf das Navigationsgerät (Garmin oder Handy) schauen. Das sind meine Erfahrungen mit Garmin und Handy beim Wandern und Radfahren.
    2 Punkte
  6. martinfarrent

    Bootssitze

    Aus gegebenem Anlass: Ethafoam - ein leichter, relativ fester und robuster Schaumstoff. Früher nur für Koffereinlagen etc. verwendet, heute beispielsweise auch von Bogenschützen für ihre Zielscheiben. Man denke an Styropur, nur biegsamer und stärker und ohne Verkrümelungsneigung. Ich habe damit aktuell zwei bekloppt konzipierte Kanadiersitze von Sevylor* funktionstüchtig gemacht - einfach 4 cm starkes Ethafoam zurechtgeschnitten und in die Stoffhüllen gestopft (wo sonst auf- und insbesondere sehr rasch 'abblasbare' PVC-Einlagen sitzen). Die Verarbeitung erfolgte einfach mit dem Brotmesser. Vermutlich könnte man damit auch gute Rückenlehnen für Packrafts basteln - der Stoff ist recht leicht, allerdings natürlich sperrig. Auf die Schnelle habe ich aus einem Rest eine Platte geschnitten, die in die Mattentasche eines GG Kumo passt (wo sonst die Sitzmatte ist). Der geleerte Rucksack würde somit zum Raftsitz mit kurzer Rückenlehne (sein Inhalt käme auf dem Wasser in einen wasserdichten Packsack). Das zusätzliche Gewicht beträgt rund 170 g (abzüglich der offiziellen 60 g für die sonst vorhandene Matte also nur 110 g). Bezug: https://www.schaumstofflager.de/ethafoam/ * Adventure plus - m.E. erst durch diese einfache Modifikation zu einem halbwegs guten Boot geworden
    1 Punkt
  7. +1 Definitiv sollte man auf dem Weg von Lluc nach Pollenca von der Standardroute abweichen und den Weg über den Puig Tomir einschlagen. Wahnsinnig schöne Blicke bis Cap Formentor vom Gipfel und dann einem Hochplateau sind weitaus angenehmer als stures durch den Wald und Vorstadtgelaufe. (klick 1 klick 2 - Route)
    1 Punkt
  8. hey @waldgefrickel vielen Dank für den absolut tollen Bericht. Kann mich @danobaja nur anschließen. Da ich immer schon mal vor hatte dort unterwegs zu sein, ist die Tour durch deinen Bericht auf meiner Prioritätenliste weit nach oben geklettert. Nachmals vielen Dank.
    1 Punkt
  9. Ich bin den Weg ebenfalls dieses Jahr bereits gegangen. Völlig ohne Vorausbuchungen - habe auch nur eine Herberge am Ende des Trails in Anspruch genommen. Allerdings waren wir auch nur zu zweit und durften feststellen, dass manche Herbergen auch im Frühjahr schon ausgebucht waren. Mit einer Gruppe von 3 oder mehr Personen würde ich immer im Voraus buchen. Gerade wenn die Leute nicht draußen schlafen wollen. +1 für den Piratenweg von Deía nach Port de Sóller
    1 Punkt
  10. r.lochi

    Entscheidungshilfe GPS Gerät

    Hallo Zusammen, ich bin mit dem Garmin eTrex 30x sehr zufrieden. Kompakt, recht leicht 150g, Batterieverbrauch iO, kein Akku (Batterien nahezu überall erhältlich), kein Touch (Regentage), robust, Halterung für Rad-Lenker nach bestellbar (Amazon), ausreichend großes Display (für mich - auch für Rad), günstig (Amazon), leicht bedienbar, Oberfläche anpassbar, Schutzfolien für Display erhältlich (Amazon), OSM Karten,.... Grüße Richi
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  11. Nutze zum Wandern und BikePacken mein Garmin GPS62Map. Das wird aktuell bei dem üblichen GebrauchtwarenAnzeigenSeiten günstig rausgehauen. Ist zwar schon älter aber bis dato rechnet sich der Umstieg auf ein aktuelleres Modell für mich nicht. Ankommen tu ich auch mit dem besagten. Empfang ist super. Mit den richtigen Einstellungen läd es auch via Powerbank am Bike direkt. Übern Dynamo ginge auch aber ich mag lieber nen Puffer dazwischen. Beste Grüsse.
    1 Punkt
  12. Beim Wandern mag ein Smartphone reichen. Auf einer Straßenradtour vielleicht auch. Da braucht's nicht unbedingt Dauerbetrieb. Im Gelände (mit dem MTB) kommen Stromspartaktiken aber nicht mehr hin, weil man die nicht immer sehr offensichtlichen Abbiegungen bei deutlich höherer Geschwindigkeit als die eines Wanderers finden muss. Man verfährt sich ständig... oder geht eben doch auf Dauerbetrieb und braucht schon nach drei Stunden eine Powerbank. Dazu kommt die schlechtere Ablesbarkeit des Telefonbildschirms bei vielen Lichtverhältnissen (ein Radfahrer muss deshalb sogar manchmal anhalten). Die von @BitPoet beschriebenen Temperaturprobleme sind übrigens ebenfalls häufig. Sie betreffen dann gleich beide Akkus (des Smartphones und der Powerbank). Auf dem Fahrrad kommt erschwerend hinzu, dass ein Smartphone ja sonnenexponiert am Lenker montiert ist. Eine ziemlich kurze Pause oder eine Schiebepassage können reichen, das Gerät total zu überhitzen. Was die Powerbank betrifft, gibt's ja mit einer richtigen MTB-Version Abhilfe: Diese hier hält so ziemlich alles aus. Und die verwende ich auf dem Bike auch... wenngleich sie gewichts- und auch kostenmäßig richtig reinhaut. Auf dem Straßenrad setze ich hingegen auf einen Nabendynamo.
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  13. Bei mir ist es das Angelequipment, inklusive guter Pfanne zum Anbraten der Fische, die ich dann eh nicht fange. Mein 3-Jahreszeiten-BW ist irgendwo unter 4kg (im Sommer unter 3kg) und da darf dann ab und an—je nachdem wo es hingeht—auch eine leichte Rute + Zubehör mit, was dann insgesamt ein halbes Kilo mehr Gewicht ist—also vertretbar
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  14. yoggoyo

    Entscheidungshilfe GPS Gerät

    Mein Oregon 600 liegt seit Ewigkeiten ungenutzt im Schrank, da ich nur noch mit Smartphone...ah, sorry . Meiner Meinung nach gegen das Oregon sprechen Gewicht, Akkulaufzeit (nicht nahezu so lange wie angegeben), Bedienbarkeit bei Nässe (nicht nahezu so gut wie angegeben). Top im Gegensatz zum Smartphone ist die Ablesbarkeit bei Sonne. Bei mir kommt das Oregon nur noch am Lenker des MTB zum Einsatz. Stünde ich nochmal vor der Entscheidung, wäre es bei mir das Etrex30, da kleiner, leichter viel bessere Akkulaufzeit.Fummeligere Bedienung und langsamer ja, aber man glotzt ja nicht ununterbrochen drauf...
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  15. da hab ich mir grad gedacht: hey, das ist einer der wenigen reiseberichte, der mir trotz fehlender fotos gefällt... da hängen sie auch schon unten dran! top! vielen dank, hab gut mitlachen können.
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  16. Ist halt kein iiiiii-Phone "Richtig" verbaute Akkus gibt's bei LG wohl nicht: habe bei meinem LG X Power den Akku nach zwei Jahren gewehselt. Fünf Schrauben lösen, den Microsctecker vom Akku abziehen, neuen Akku für 10 € rein und zuschrauben...kein Hexenwerk. "Instant"-Tauschbar braucht man nicht. Die Akkus sterben ja nicht alle paar Wochen wie früher. Wie schon erwähnt: gebraucht kaufen. Ich habe letztes Jahr ein Oregon 650 für 145 € über Kleinanzeigen bezogen. 64er Geräte kann ich überhaupt nicht empfehlen, wenn man Smartphones gewohnt ist: das Display ist ultrawinzig, der Prozessor viel zu lahm (Aktualisierung des Displays) und ohne Touchbedienung fühlt man sich irgendwie in die 90er zurück versetzt (ist ziemlich aufwändig verglichen mit dem 650er..habe ein 64st Jahr vorher geholt und nur zwei mal genutzt, da total nervig)... Gebraucht werden die 64er kaum günstiger als 600er Oregons angeboten. Daher lieber direkt ein 600/650er
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  17. Ich hab mich jetzt nicht so ausführlich damit beschäftigt, aber ich hab ein Garmin gpsmap64s. Ich bin damit sehr zufrieden, das einzige was vielleicht nicht so doll ist, ist das 2 AA Batterien im Dauerbetrieb einen nur ca 2 Tage weit bringen. Und das auch nur dann, wenn man die Batteriesparvariante anhat und nicht dauernd drauf guckt. Ich nutze es nur zum wandern, zum Radln kann ich gar nichts sagen. Ich benutze es mit Open Source Karten, die Installation war sogar für mich recht gut machbar
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  18. BitPoet

    Entscheidungshilfe GPS Gerät

    Ich meine mich düster zu erinnern, dass das G5 eklatante Probleme mit Überhitzung hatte. Keine Ahnung, ob die später durch Software-Updates gelöst wurden, aber da solltest du dich ggf. noch schlau machen. Gerade auf dem Rad ist das ein echtes Thema. Allgemein würde ich für extremere Temperaturbereiche nicht auf ein Smartphone setzen, unabhängig von der Herstellerwerbung und den Jubelrufen der Fanboy-Lobbies, sondern auf ein dafür gemachtes Navi. Jedes Smartphone (außer ein paar UH Outdoor-Modellen) wird bei Außentemperaturen > 30°C den Akku nur so leer fressen und unter -5°C eine sehr verminderte Laufzeit bieten, das wage ich anhand meiner bisherigen Erfahrungen mit Modellen von Apple, Samsung und ein paar anderen Herstellern über die letzten 10 Jahre zu sagen. Vor knapp zwei Wochen konnte ich auch mal wieder sehr gut sehen, wie nahe am Grenzbereich das Smartphone-GPS operiert. Auf einem weglosen Abschnitt hat mich das Smartphone-GPS (wiederholt, nachprüfbar) ca. 100m und 40hm versetzt geortet, was mich direkt auf eine Abbruchkante zugeführt hätte. Auch anderen ist es so ergangen, unabhängig vom Hersteller (Apple, Sony und LG waren im Topf). Das Garmin dagegen hat mich mit einer Abweichung von 1,5m richtig platziert.
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  19. Die sächsische Schweiz ist einfach nur großartig! Schön, dass es auch andere erfahren durften. Ihr scheint ne Menge Spaß gehabt zu haben. Ob @waldgefrickel noch mal so eine Tour abseits der Hauptwanderwege organisiert?
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  20. GrABL

    Entscheidungshilfe GPS Gerät

    Vielen Dank schonmal für die bisherigen Antworten. Der Grund warum ich keinen fest verbauten Akku möchte ist der selbe aus welchem für mich auch z.B. kein Smartphone ohne Wechselakku in Frage kommt. Hier wurde dem Konsumenten ja auch von den Herstellern (unter dem Deckmantel der kompakteren Bauweise und Wasserdichtigkeit) schon anerzogen, dass Wechselakkus Relikte aus der Vergangenheit und der Wunsch danach gänzlich weltfremd ist… Apple hat mit dem Quatsch angefangen und als die anderen Hersteller gesehen haben, dass die tatsächlich damit durchkommen haben alle nachgezogen -> ich finde das allerdings bedenklich, um nicht zu sagen eine Kundenverarsche mit dem Zweck der Gewinnmaximierung. Ich bin was Smartphones angeht Späteinsteiger und hab mir erst 2016 für meine Weitwanderung eines zugelegt…und wirklich ich war auch super zufrieden und alles…bin damit in Kombination mit einer Powerbank (ich glaube so um die 15000mAh) 6-7 Tage gut ausgekommen; da hab ich aber jeden Tag 8-10 Std. Orux-Maps laufen gehabt und hab relativ oft drauf geschaut + ich hab alles getrackt /aufgezeichnet. Ohne Tracking bin ich auf dem längsten Teilabschnitt mal 10 Tage ausgekommen und hatte am Ende noch gut was übrig. (In Lappland war das) Ein Jahr später bin ich mit der selben Kombination aus Handy + Powerbank trotz höherer Umgebungstemperaturen (GR11 statt Arktis) gerade die halbe Anzahl Tage ausgekommen. Und noch ein Jahr später auf den Tag genau 2 Wochen nach der 2-jährigen Garantiezeit war’s dann hin -> kein Ersatz auf Kulanz beim Händler… Deshalb stell’n sich bei mir wenn ich fest verbaut / nicht wechselbar usw. höre wirklich die Nackenhaare auf. Akkus bauen in recht kurzer Zeit rapide ab und dann steht man da mit einem Gerät, welches zwar eigentlich alles könnte was man will, man sich aber trotzdem nicht mehr darauf verlassen kann. Ohne mich! Diese Wegwerfmentalität ist mir total unbegreiflich. Ihr seht schon, da kann ich richtig emotional werden… Ich will ein Gerät wo ich alle ein oder 2 Jahre mal den Akku / die Batterie wechsele, wenn’s notwendig ist ggf. die Software mal aktualisiere oder neu draufspiele und ich dann wieder ein neuwertiges Gerät habe… Smartphone technisch schiele ich übrigens – nachdem ich im vergangenen Jahr auch ein altes I-Phone (5 glaub ich) als Dauerleihgabe genutzt habe (ihr wisst ja: geschenkter Gaul und so…) auf ein LG G5. Soll wohl eines der letzten Top Geräte sein wo man den Akku noch wechseln kann. Ist halt auch schon aus 2016…
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  21. Nur mal rein theoretisch und natürlich reichlich versponnen: Wer im Sommer mit (recht komfortablen) 4 kg Basisgewicht Richtung Mittelmeer unterwegs wäre, könnte glatt eine Schnorchelausrüstung (mit Flossen) und eine sehr leichte Packraftausrüstung hinzunehmen... um noch immer bei kaum mehr als 7 kg zu landen. Eingeschlossen in dieser Rechnung wären bspw. bereits ein entsprechend großer Rucksack und Neoprensocken mit etwas Sohle (für beide Zusatzsportarten). Man spiele das mal für die eigenen Interessen durch... ich finds jedenfalls ziemlich witzig. Allein der Gedanke, in den Seealpen einem konventionellen Heavy-Trekker zu begegnen... und mir schauen dann Taucherflossen sowie Paddelblätter aus der vorderen Meshtasche.
    1 Punkt
  22. khyal

    UL Regenjacke gesucht

    Die 2019er Montane Minimus, noch ne Ecke leichter geworden...die 777 ist natuerlich auch ne Moeglichkeit, wird ja auch teilweise ermaessigt < 200 € verkauft
    1 Punkt
  23. schrenz

    UL Regenjacke gesucht

    Montane 777, hab sie jetzt die ersten male im Einsatz gehabt und funktioniert gut.
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  24. mit den raw-Dateien der RX100 II ist es ohne weiteres möglich, große Poster in guter Qualität auszudrucken: Hier mal noch ein Detail: (diese Fotos hier sind allerdings mit einer schlechten Handykamera gemacht, die Größenverhältnisse kann man aber - denke ich - erkennen)
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  25. Rückenlängen: Hyberg Größe M (43 – 50cm lt. Herstellerangaben) Ortovox Größe S (52cm lt. Herstellerangaben) Osprey Größe M/L (< 63,5 cm lt. Herstellerangaben)
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