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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 01.12.2025 in allen Bereichen

  1. Die Handgeräte verbinden sich per Bluetooth mit deinem Handy, du kannst dann mit der (Open Source) App schreiben. Zum Thema Strom & Bluetooth: Du hast da einen Denkfehler: Das „Netz“ besteht zwischen den kleinen Platinen im Rucksack, nicht zwischen den Handys. Du brauchst gar nicht permanent per Bluetooth verbunden sein. Das Handgerät funktioniert autark. Szenario: Ihr habt beide das Handy im Flugmodus. Dein Handgerät im Rucksack empfängt trotzdem meine Nachricht und speichert sie. Wenn du dann bei der Pause dein Handy-BT einschaltest und die App öffnest, werden die ungelesenen Nachrichten einfach vom Gerät aufs Handy synchronisiert. Das Netz bricht also nicht zusammen, nur weil die Handys aus sind. Die Nodes (Platinen) müssen aber natürlich an sein. Das Netz ist „sofort“ da. Meshtastic nutzt ein Prinzip namens „Managed Flooding“. Jedes Gerät, das eine Nachricht hört, plärrt sie einfach weiter (Repeater). Das Netz ist also in dem Sinne „dumm“ (oder simpel robust) und muss keine Routen berechnen. Es flutet die Nachricht in alle Richtungen, bis ein Zähler abgelaufen ist (Standardmäßig 3 Sprünge/Hops, maximal 7). Du musst also niemanden „anmelden“ oder koppeln – einschalten und es läuft. Die gängigen Boards (Heltec V3, T-Beam) basieren auf dem ESP32-Chip. Der braucht relativ viel Strom. Für Ultralight-Zwecke wäre ein Board auf Basis des nRF52 (z.B. RAK Wireless oder T-Echo) viel besser. Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, verbrauchen aber nur einen Bruchteil an Energie und halten mit einem winzigen Akku tagelang. Reichweite: Das hängt extrem von der Sichtlinie ab. Stadt/Wald: 0,5 – 1 km sind realistisch. Freie Sicht (Berg zu Berg): Ich habe selbst Tests gemacht: Von meinem Haus zum weitesten sichtbaren Punkt (6 km) hatte ich mit einfachen Antennen noch super Werte (+1 bis +2db SNR). Da wäre also noch viel Luft nach oben gewesen (technisch ist bis -20db Empfang möglich). Andere Nutzer schaffen bei freier Sicht in den Alpen auch mal 30–100 km. Wenn in den Alpen theoretisch alle 50 km jemand auf einem Gipfel steht (was bei Sichtverbindung absolut realistisch ist), könnte eine Nachricht mit dem maximalen Limit von 7 Hops so eine gewaltige Strecke von 350 km quer durchs Gebirge zurücklegen. Noch zur Technik: In der EU ist 868 MHz der Standard für Meshtastic (während in den USA 915 MHz genutzt wird). Das Schöne am System ist der Community-Gedanke: Jeder, der Meshtastic nutzt, stärkt automatisch das Netzwerk. Wenn euch also zufällig andere Wanderer mit so einem Gerät begegnen, fungieren deren Geräte automatisch als „blinde Briefträger“ und leiten eure Nachricht weiter, ohne dass ihr euch kennen oder koppeln müsst. Keine Sorge wegen der Privatsphäre: Die Nachrichten sind (AES256) verschlüsselt. Der fremde Wanderer-Knoten leitet euer Datenpaket zwar weiter, kann es aber technisch nicht entschlüsseln oder lesen – es sei denn, ihr schreibt bewusst im „öffentlichen Kanal“, um allgemein Hallo zu sagen.
    6 Punkte
  2. Sanil

    Petzl Bindi vs. Petzl Swift LT

    ich bin ein großer fan der stirnlampe petzl bindi (offiziell: 35g nachgewogen: 34g) weil sie für mich die sinnvollste bedienung, die passensten leuchtstärken und lichtmodi sowie ein gutes gewicht/akkuausdauer verhältnis besitzt. nun warte ich schon seit jahren sehnsüchtig auf ein update von micro-usb auf usb-c, da dies für mich das einzig große manko der stirnlampe ist. am 01.12.25 kam nun die ablöse für die bindi raus und trägt den namen petzl swift lt (offiziell und nachgewogen: 43g), es handelt sich aber nicht nur um ein update sondern um eine ganz neue stirnlampe die leider ein paar verschlechterungen beinhaltet die sie für mich leider unbrauchbar macht. folgende unterschiede gibt es: verbesserungen: - usb-c anschluss - bessere 3. helligkeitsstufe - kopfband individuell austauschbar neutral: - neigung nicht mehr stufenlos verstellbar verschlechterungen: - das rotlicht geht nicht mehr an ohne dass vorher das weiße an war - das rotlicht streut nicht mehr so gut und ist jetzt ein zu hellerer spot - 9g schwerer mit originalband - größer und schlechteres design - die akku LED, die nach dem aus machen nachleuchtet, ist heller
    5 Punkte
  3. Da ich mich im Netz äußerst dezidiert 👿 zu und über die Kanaillien in den USA geäußert habe kommt für mich eine Einreise dorthin eh nicht in Frage.
    5 Punkte
  4. Ich finde ja eh, das, so lange Trump, oder eine vergleichbare Regierung, in den USA an der Macht sind, man nicht in dieses Land reisen sollte. Ist nur meine Meinung, ohne hier jemanden etwas vorschreiben oder überzeugen zu wollen. Letzten Endes muss es jeder für sich selbst entscheiden. Dieser neue Vorschlag, sein ganzes Digitalesleben vor der Einwanderungsbehörde, oder welcher auch immer, geht mir gewaltig gegen den Strich.
    5 Punkte
  5. Da wir eh längere Fernwanderwege in der EU haben, als die in den US , wird der jüngste Vorschlag der CBP in Trumpland wahrscheinlich weniger User "kratzen" als das noch vor etlichen Jahren der Fall gewesen wäre... Die CBPO schlägt vor, daß bei visumsfreien Einreise u.A. alle privaten / beruflichen Tel-Nummern / Email-Addis, die man die letzten 10 Jahre genutzt hat, Namen / Tel-Nummern, Geburtsdaten, Orte von nahen Angehörigen, alle Social Media-Acounts angegeben werden müssen und der Esta-Antrag soll künftig nicht mehr über eine Website, sondern nur noch über eine auf dem Smartphone installiert App eingereicht werden können, die natürlich nie, nimmer irgendwelche Daten abgreift / weiterleitet "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen oder dies zu tun" Anwalt für Einwanderungsrecht und die EFF warnen halt, daß künftig damit auch nach Meinungsäußerungen im Inet gesucht werden soll. Nur daß diejenigen, die da was in den nächsten Jahren planen, vorgewarnt sind. OT: Ich finde es eigentlich ganz nett, daß damit unter´m Strich die europäischen Fernwanderwege gestärkt werden, wenn sich jetzt noch ne gute Trailangel-Struktur aufbauen würde... Je nach dem, ob und wie sich der Thread entwickelt, wird er evtl in "Leicht und Seicht" umziehen...
    4 Punkte
  6. Hallo zusammen, ich bin Lena, 38 Jahre aus dem schönen Unterfranken. Trotz und vielleicht auf auf Grund meiner Selbstständigkeit genieße ich es, zu wandern und alleine durch die Gegend zu tingeln. Seit 2024 auch wirklich gerne mit Zelt und co. beim Trekking. Ungefähr so lange bin ich hier im Forum stille Mitleserin, "recherchiere" Dinge die mich interessieren oder bei denen ich schlichtweg null Plan habe Mit meinen Big4 bin ich derzeit kanpp über 3 kg, wobei der Rucksack mit 1kg am höchsten zu Buche schlägt und ich den Schlafsack optimieren muss, weil nicht warm genug. Denn: Am liebsten bin ich in "kühlen" Regionen unterwegs. Ich würde nie freiwillig auf die Idee kommen im Sommer in südlichen Gefilden zu wandern, aber im Frühling/Herbst nach Nordeuropa, immer gern 😅 Nächstes Jahr gehts im April/Mai nach Schottland, 2027 ist der Kindheitstraum angepeilt "von München nach Venedig" (hauptsache "rüber") und 2028 ist Kanada eingetaktet (in die Rocky Mountains, als persönliches vorab-Geschenk zum 40.) Liebe Grüße, Lena
    4 Punkte
  7. Sanil

    Vorstellungsthread

    hi leute! seit vielen jahren lese ich hier immer wieder mit, auf der suche nach neuen ausrüstungslösungen & erfahrungswerten. dank des forums sind mir viele fehler erspart geblieben und ich hab mich seit der entdeckung mega gefreut über ähnliche ausrüstungsnerds und grammzähler nun habe ich beschlossen mich mal vorzustellen und vielleicht auch einen teil zum forum beizutragen. ich bin sanil, 39 jahre, aus der nähe von aschaffenburg. ich habe die liebe zu fernwanderungen ca. 2013 entdeckt und schon ein paar tausend km unter den sohlen. seit neustem habe ich die freude am wandern mit barfußschuhen entdeckt, im oktober war meine erste größere tour damit auf dem eifelsteig. meine nächste richtig große tour starte ich im august 2026, da möchte ich von zuhause nach süditalien laufen was mit vorraussichtlich ca. 2200km meine längste tour am stück werden wird. liebe grüße sanil
    3 Punkte
  8. Als Erstes möchte ich auf den Thread "Gaskartuschen umfüllen - Sammlung Sicherheitshinweise" verweisen, in dem zu Einen die zu beachtenden Sicherheitsmaßnahmen bei der Benutzung derartiger Adapter beschrieben werden, aber auch generell die Benutzung von Umfülladaptern kontrovers diskutiert wird. Die dort im TO aufgelisteten Sicherheitshinweise liste ich hier nicht nochmal auf, bitte dort nachlesen. Damit bei den Umfüllaktionen was Vernünftiges raus kommt, muß zwischen den Gaskartuschen ein Temp-Gefälle existieren, sonst erfolgt nur, platt gesagt, ein Druckausgleich. Für mich sehe ich zum Einen die Anwendung darin, die nach Touren nur noch teilgefüllten Kartuschen meines Skotti Mini / Booster sozusagen zusammen zu füllen, daß ich nicht längerfristig 10 teilgefüllte Kartuschen rumstehen habe, kann mir aber auch gut vorstellen, mit den manchmal auf Campings / Marinas von Anderen zurückgelassenen Kartuschen Meine wieder aufzufüllen, das erspart dann evtl zeitaufwendiges Einkaufen. Unterwegs sehe ich Kühlungsmöglichkeiten durch Wasser, ob im Bach oder Meer, das Aufwärmen am Ehesten durch die Sonne, oder durch die Abwärme vom Grill / Lagerfeuer o.A. Um den Adapter zu Testen, habe ich 2 Tests durchgeführt : Mit einer rel vollen Kartusche eine Leere etwas auffüllen → dabei ließen sich in 10 sec 50 g Gas auffüllen Eine rel leere Gasklartusche in eine Halbvolle entleeren, dabei habe ich die Halbvolle vorher im Kühlschrank etwas gekühlt und die zu Entleerende mit dem Heizlüfter kurz angewärmt → Von den 33 g Restgas konnte ich in wenigen sec 21 g Umfüllen...es blieb also nur 12 g Restgas in der "leeren" Kartusche Kein langes Rumschrauben mit den beiden Kartuschen, und/oder Ventil auf / zudrehen, einfach Adapter auf das Ventil der aufzufüllenden Kartusche auflegen, die zu entleerende Kartusche umgedreht aufsetzen, aufdrücken und schon geht’s los...Sowas gefällt mir Bei beiden Tests hat der Adapter meine Erwartungen gut erfüllt, dazu das minimale Packmaß und 2.4 g Gewicht, echt nett. Wenn noch Fragen sind, her damit Hier noch 2 Pics von den beiden Adapterseiten :
    3 Punkte
  9. Was müssen eigentlich Amerikaner bei ihrer einreise in die EU machen? Wäre doch schön wenn die auch so lustige Dinge angeben müssten. Ich stelle mir da eine nette Konversation mit dem Beamten vor. "Sie haben kürzlich ein MAGA Shirt gekauft und benutzenTruthSocial?" Yes Sir". "Gut, dann begeben Sie sich direkt zu Gate B10 dort geht in einer Stunde der nächste Flieger direkt zurück. Alternativ wären auch 2Wochen Abschiebehaft möglich. Sie können wählen"
    3 Punkte
  10. ich habe ein paar Gadgets von einem sympatischen kleinen Hersteller, der die vor Ort in der EU herstellt, erhalten und würde zur Unterstützung ganz gerne, falls die Teile „Sinn machen“ die an einen deutschen Shop vermitteln, um dem Hersteller beim Absatz zu helfen. Ich habe mit Absicht den Herstellernamen und die vom Hersteller verwendeten Namen für die Items nicht genannt, mir geht es ja darum, mal zu lesen, was Ihr von den Teilen haltet... Die ersten 2 : Ultraleichter Titandeckel für Tassen und kleine Töpfe passt z.B. für Toaks Töpfe bis 0,75 l hoch, habe es selber mit meinen Titantassen bzw kleinen Töpfen probiert u.A. Snowpeak Single 450 ml, Evernew Mug 500 ml (ausgelittert 550 ml) usw Mein ULer Herz schlägt da gleich höher, ich hatte früher schon, um das Gewicht der entsprechenden Titandeckel von Evernew bzw Toaks zu vermeiden, statt dessen mehrfach übereinandergefalteter Alufolie genommen, aber sehr schnell starke Verfärbungen festgestellt, bei denen ich annehme, dass die Alufolie beim Essen kochen mit Diesem reagiert hat und beim Nachdenken, was das evtl für Auswirkungen auf das Essen hat, bin ich wieder zu den „schweren“ Titandeckeln zurückgekehrt. Lt Hersteller soll es 2 Grade Titan mit 0,1 mm Dicke mit 95 mm Durchmesser bei 4,7 g sein. Beim Nachmessen ergab sich ein Aussendurchmesser von 100 mm und 4,6 g Ich schätze es würde auf einen Verkaufspreis von ca 18 € rauslaufen. Ich finde das Teil klasse, auch von der Fertigung her, gefällt mir z.B. deutlich besser als die deutlich schwereren Toaks Deckel, bin mir aber nicht so sicher, ob nicht der durch die europäische Fertigung nötige Preis so hoch ist, daß es dadurch sehr schlechte Chance hat...ich bin da ja als ziemlicher Gearfreak, der das Teil klasse findet, nicht unbedingt objektiv Was meint Ihr zu dem Deckel ? Stützfüsse für Gaskartuschen, um gerade bei kleineren Kartuschen für einen kippsicheren Stand zu sorgen Der imho Clou sind die eingearbeiteten Magnete, womit die Füße beim Transport klapper und verliersicher an der Gaskartusche gehalten werden können. (ich muss ehrlich sagen, daß ich erstmal überrascht war, daß Kartuschen aus Blech sein sollen, auf denen Magneten halten, da ich wußte, daß zumindest der Boden auf jeden Fall nicht magnetisch ist, bei Praxischeck zeigte sich daß der Rest vonn Kartuschen aus Blech ist, auf dem Magnete halten) Ich könnte mir vorstellen, daß die Teile vor allem für User mit Aufschraubkochern wie z.B. Soto Windmaster, die kleine Kartuschen benutzen, interessant sind. Lt Hersteller mit 3 D Druck hergestellt, Kleine 47*20*3 mm 3,8-4 g, Große 55*20*3 mm 4,7-4,9 g, jeweils im 3er Set. Die Maße passen, auch die Gewichte beim Nachwiegen 3,85 g bzw 4,5 g Ich schätze es würde auf einen Verkaufspreis von ca 12-13 € rauslaufen. Für mich ist das nix, da ich zum Kochen ja nur Flüssigbrennstoffe verwende, entsprechend je nach Einsatz Evernew Alcohol Stove oder Primus Omnilite Ti und nur zum Grillen den Mini mit dem Booster-Brenner, den ich dann aber mit 450 g Kartuschen betreibe... Die Großen finde ich unnötig, auch mit den Kleinen stand ein Aufschraubkocher mit 90/100 g Kartusche dann kippsicher. Btw auf Primus & Optimus Kartuschen ließen sich die Füße easy in den Bördelrand einklicken, bei dem MSR war etwas mehr Kraft nötig, ging dann aber auch. Was meint Ihr, nice Produkt, würdet Ihr das, falls Ihr kleine Gaskartuschen mit Aufschraubkocher nutzt, nutzen ? Sehr gerne kann ich gegen Übernahme der Portokosten jeweils ein 3er Set Magnetfüsse zum Test zusenden ->PN (damit es kein Mißverständnis gibt, die gehören dann Euch auf Dauer), wenn dann zeitnah die eigenen Ergebnisse / Erfahrungen im Forum mitgeteilt werden, damit wir alle was davon haben Wenn dann so ein ausführlicher, toller Erfahrungsbericht wie von @Blickpunkt bei der Alpenblow Pumpe bzw den neuen Adaptern raus kommt, ist es doch ein Riesengewinn für´s Forum (da hätte ich auch noch neue Adapter-Sets zum Verschicken für Eigentest) Leider nur große 450 g Kartusche für Pics
    3 Punkte
  11. Was für ein tolles Tool! Ich frage mich nur, ob die Kalorienangabe stimmt. Pro 100 Höhenmeter würde mein Energieverbrauch (Frau, 54 kg) um über 500 kcal steigen. Das ist viel zu viel. An einem normalen Tag in den Bergen mit 1500 Höhenmeter würde würde ich 15.000 kcal zu mir nehmen müssen.
    3 Punkte
  12. khyal

    Vorstellungsthread

    Es gibt eine gute Definition für UL "UL ist die leichteste Ausrüstung, die den Einsatzzweck erfüllt" entsprechend halte ich rel wenig von irgendwelchen UL-Definitionen, die sich an einer absoluten kg-Grenze orientieren, jede Tour bzw Einsatzzweck ist anders, für eine schlanke Frau von 1,55 m ist die Ausrüstung leichter als für einen stämmigen 2 m Mann. Letztendlich geht es ja in UL darum, die Ausrüstung möglichst leicht zu halten, um komfortabler und mit mehr "Freiraum" unterwegs zu sein, der UL-Weg hört imho nie auf, alle Ausrüstung immer wieder in Frage stellen, keine Schere im _Kopf, an "don´t pack your fears" denken, dann kommt man natürlich auch mal in "stupid light" rein, geht einen Schritt zurück, findet den eigenen UL-Weg...
    3 Punkte
  13. Zu den Füßen: Der Chinese mit der schnellen Wunderlampe hat mir drei Stück für insgesamt 2,09 Euro verkauft. Sind minimal kleiner und haben die gleiche Funktionsweise und den selben Magneten. Wer war Erster? Zur Nutzung: Fällt exakt in den Bereich: Dinge die man nicht braucht, aber nett wenn man sie hat. Der Hardcore ULer wird sie sofort weglassen, bei mir kommen sie mit 100gr Kartusche und BRS in der Tasse zum Einsatz. Der Magnet bietet eine kleine Verlustsicherung, ist aber vor allem gut gegen Klappern. Die Füße bieten durch die Drei-Punkt-Auflage sehr schnell ein wackelfreies Stehen der Küche, sind aber wie gesagt nicht notwendig. Bei mir dürfen sie zum Tee kochen mit auf Tages Tour, bei längeren Touren koche ich mit Spiritus. Zum Deckel: Nett und leicht, durch die sehr variable Größe vermutlich vielseitig nutzbar, mich würde aber die Schnur stören, da sie schnell unhygienisch wird, wenn man den Deckel mit der Aussenseite nach unten ablegt. An einer rauhen Schnuroberfläche haftet mehr Dreck an, als an einer Drahtlösung. Da der Hersteller anscheinend Punktschweißen kann, evtl eine Klapplösung wie bei Trangia ausprobieren. Durch den weiten Überstand für Tassen/Töpfe käme für mich der Deckel trotzdem nicht in Frage, da er bei mir nach kürzester Zeit durch Druck von anderer Ausrüstung zu schnell "Wellblech" wäre.
    3 Punkte
  14. Es spricht aber nix dagegen, als lebensverlängernde Maßnahme mit einem flexiblen Kleber wie Seamgrip drüber zu pinseln...
    3 Punkte
  15. Danke für die Vorstellung, gerne mehr von sowas! Ich brauche leider beides nicht: Mein Topf ist zwar aus Titan, den mitgelieferten Deckel werde ich aber genauso wenig ersetzen wie ich je meine Zahnbürste absägen werde. Und mit meinem BRS auf 100 g Kartusche ohne Füße brate ich bekanntlich auch 😉 Ich würde dem Hersteller aber raten, den Preis für die Kartuschenfüße anzupassen (nach oben!): Ich verkaufe ja selbst 3D-gedruckte Sachen und kann den Aufwand ganz gut einschätzen. In jedes der 3 Teile pro Set 2 winzige Magnete einzukleben dauert und man muss sich sehr konzentrieren damit nix schiefgeht. Zusammen mit dem Aufwand für den Versand kommt ansonsten ein Stundenlohn raus, der bald keinen Spaß mehr macht. Der übliche Weg, über Skalierung kombiniert mit Fremd-Fertigung auf Dauer Erfolg zu haben fällt bei einem solchen Nischenprodukt auch weg. Falls es also kein Schüler mit Alternative Zeitungsaustragen zum Taschengeld aufbessern ist: Bitte Preise erhöhen 😉
    3 Punkte
  16. Mit 1,97m? Das wird knapp. Sehr knapp. Also, praktisch Füße draußen ;)
    2 Punkte
  17. theuol

    1P Zelt für die Alpen

    Ih wandere seit über 30 Jahren in den Schweizer Bergen, meistens aber nur 1-2 Nächte. Wenn die Wettervorhersage Sturm angibt, dann bleibe ich zuhause. Wenn nicht, dann reichte bisher immer ein "normales" Zelt. Das ist ja das Schöne, wenn man nahe der Berge wohnt, dass man spontan entscheiden kann, ob man gehen will oder nicht.
    2 Punkte
  18. Moin zusammen, ich wollte mal ein Thema in die Runde werfen für alle, die in Gruppen abseits vom Handynetz unterwegs sind und keine Lust auf schwere Walkie-Talkies haben. Es geht um Meshtastic. Das Prinzip ist genial: Kleine, leichte Platinen, die ihr einfach in den Rucksack werft. Sie verbinden sich per Bluetooth mit eurem Smartphone. Über eine App schreibt ihr dann Textnachrichten (wie WhatsApp), die per LoRa-Funk übertragen werden. Ihr braucht also kein Mobilfunknetz. Der Clou: Die Nachrichten „hüpfen“ Das System baut ein eigenes Netzwerk auf. Das Geniale dabei ist das „Mesh“ (Verkettung): Wenn Person A und Person C zu weit auseinander sind (z.B. hinter einem Bergkamm), aber Person B oben auf dem Grat steht, empfängt B das Signal und leitet es automatisch an C weiter. Die Nachricht hüpft also von Gerät zu Gerät (Multi-Hop), um ans Ziel zu kommen. Jeder in der Gruppe ist automatisch auch ein Repeater für die anderen. Man kann auch einstellen das der Standort direkt mit übertragen wird, entweder der vom Handy, oder man kauft ein Board mit eingebauten GPS. Für mich ist das die spannendste UL-Alternative, um in der Gruppe („Wo bist du?“, „Lagerplatz ist hier“) in Kontakt zu bleiben, ohne schwere Funkgeräte zu schleppen. Hat das schon jemand getestet? Hier bei mir im Dorf finde ich leider keine anderen Geräte, in der nächst größeren Stadt waren nur wenige Geräte online, ich konnte keine Nachricht vom einem ende an das andere übertragen.
    2 Punkte
  19. Nachdem ich im Forum bis auf die ein oder andere Erwähnung nicht so viel zur HMG Versa gefunden habe, wollte ich mal ein paar Details dazu teilen. Ich bin schon lange ein Fan von Hüfttaschen. Hier habe ich alles drin an Wertsachen und Elektronik und meinen ganzen Hygienekram, so dass ich sie immer dabeihaben kann, auch, wenn man mal Rucksack und Zelt unbeobachtet lassen muss. Es hat ja jeder so sein eigenes Konzept. Für mich funktioniert das aber prima. Meine bisherige Hüfttasche stieß vom Fassungsvolumen her aber immer an ihre Grenzen, so dass ich diesen Sommer mal die Hüfttasche mit einer kleinen Tasche für den Brustgurt kombiniert haben. Ich hatte dafür nichts extra geholt, sondern eine vorhandene Tasche mit zwei Karabinerhaken „gepimpt“. Im Ergebnis hat mich das Konzept so einer kleinen Brustgurttasche so überzeugt, dass ich auf die Suche nach was größerem gegangen bin, auch deshalb, weil ich nicht eine Hüft- und eine Brustgurttasche haben wollte. Es sollte möglichst nur eine einzige Tasche werden. Bei den Brustgurttaschen gibt es ja diverse Anbieter (z.B. OMM oder Zpacks), die solche speziellen Modelle anbieten. Diese bieten enorm Volumen, sind sehr leicht, aber: man kann sie eben auch nur als Brustgurttasche verwenden, oder mittels eines extra Gurtes o.ä. umhängen. Das kam so zumindest für mich nicht in Frage. Da bin ich auf die HMG Versa gestoßen, hab sie bestellt und wusste, dass genau das es ist, was ich gesucht habe. Die Versa fasst 2,5 l bei einem Gewicht (incl. Gurte) von 116 g. Damit ist sie in etwa so schwer wie die beiden Taschen auf dem Foto zusammen und bietet trotzdem mehr Platz. Sie hat ein großes Hauptfach mit einer Mesh-Zusatztasche und einem kleinen Schlüsselkarabiner. In die Fronttasche passt z.B. ein aktuelles iPhone Pro Max locker rein. Auf der Rückseite ist eine weitere Tasche, die sich aufgrund der offenen Konstruktion aber nur bedingt zum Transport wichtiger Dinge nutzen lässt. Die Tasche gibt es in Schwarz und Weiß. Der für mich große Clou ist allerdings, dass man die Versa in div. Varianten tragen kann: als klassische Hüfttasche mit dem integrierten Gurt als Tasche quer über der Brust getragen mit dem integrierten Gurt als Brustgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt als Hüftgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt Möglich wird das durch die hintere Tasche, die nicht komplett geschlossen ist und man insofern seinen Brustgurt oder Hüftgurt durchfädeln kann. Dafür kann man den Gurt der Versa entweder vollständig entfernen oder man lässt ihn dran (so mache ich das) und verstaut ihn in der hinteren Tasche. So hat man die volle Flexibilität, wenn man den Rucksack abgenommen hat und man seine wichtigsten Sachen im Camp, auf dem Zeltplatz, in der Stadt trotzdem noch dabei haben will. Auch, wenn die Beschreibung evtl. etwas abstrakt klingt, denke ich, auf den Fotos erkennt man schnell, was gemeint ist. Die Variante als Hüftgurttasche habe ich nicht fotografiert, da ich keinen Hüftgurt nutze, aber es funktioniert genauso wie als Brustgurttasche. Fazit: Inzwischen ist die Versa meine Immer-Dabei-Hüfttasche, die ich auf Wanderung entweder als Brustgurt- oder Hüfttasche trage und insofern nur noch eine einzige Tasche außer des Rucksacks dabei habe. Fragen? :-)
    2 Punkte
  20. Ich liebe Hüfttaschen fürs Trekking. Man hat die wichtigsten Dinge immer direkt am Körper, auch wenn man den Rucksack mal ablegt. Auch auf dem Campingplatz eine feine Sache. Das vorgestellte Modell gefällt mir sehr!
    2 Punkte
  21. Alle genannten Hersteller sind aus den USA, die Zelte werden aber mitterweile fast allesamt in Asien gefertigt. Man kann alle aus den USA selbst importieren oder bei Händlern beziehen. Das "preislich" ist immer eine Kombi aus Grundpreis, Steuern und Zoll, egal wo man einkauft.
    2 Punkte
  22. OT: Kreative Zeltunterlage UL-Kartonage? Oder wie heißt das vermutlich noch völlig neuartige Material?
    2 Punkte
  23. Flexmat Plus komme ich nicht mir klar. Macht bei mir aua und ich komme mir vor wie der Fakir auf dem Nagelbrett. Ich brauch was glattes.
    2 Punkte
  24. Was ich für meine drei Zelte (zweimal Tarptent einwandig und einmal MSR doppelwandig) ganz schnell sagen kann: je mehr Luft zirkuliert, desto weniger Kondensation habe ich. Daher lasse ich nach Möglichkeit so viel Tür(en) offen wie möglich. Insofern mal ja, je winddichter, desto mehr Probleme. Das Problem ist bei diesen neuen, maximal gedämmten Häusern ja das Gleiche. Da muss man ja höllisch auf richtiges Lüften achten, um Schimmel vorzubeugen. Selbes Prinzip. 😉
    2 Punkte
  25. Wenn man dafür Trekkingstöcke nutzt, einfsch mit Griffen nach unten verwenden. Ja nasses Zelt vor dem Einpacken abtrocknen lohnt sich, man kann bei üblichen UL-Zelten ca 250 g Gewicht gegenüber abschütteln sparen, ob es nun bei guten Markenzelten wie z.B. Tarptent Si-Nylon oder Si-Poly ist, hat bei mir, wenn ich es nachgemessen habe, keinen Unterschied gemacht. Was DCF betrifft, kann ich zwar nicht mit Werten von TT DCF Zelten dienen, da ich nie DCF Zelte kaufen würde, die es nur im dünnen .55er DCF gibt, habe aber genügend Werte von Zpacks Zelten wie Duplex / Triplex Classic...am DCF hing im Schnitt im Vergleich 1/3 Kondenswasser, also nur ca 80 g. Ach wenn ersthaft Wind auf kommt, muß Du das Zeltja eh am Boden mit Heringen verankern, da kannst Du Dir auch das Gefummel mit den Stöcken sparen...einfach Eck & Apsidenheringe setzen und bei viel Wind noch die in meinem TO-Bild markierten Abspannschlaufen auf dem Gestängekanal für 4 Abspannschnüre nutzen.
    2 Punkte
  26. Ich bin nur mit EVAs unterwegs, mit 2cm, 1cm oder kombiniert. Bequemlichkeit ist die eine Sache, für mich kein Thema weil ich auch Zuhause hart ohne Matratze schlafe, Isolation ist die andere Sache. Rein von dieser Seite reicht im Sommer, wie @RaulDuke schon sagte die 4mm, 1cm finde ich persönlich für Mitte Frühjahr bis Anfang Herbst die StandardEVA. Spätherbst bis frühes Frühjahr nehme ich die 2cm. Diese reicht mir locker bis unter den Gefrierpunkt bis -5. Dabei kommt es jedoch auf die Feuchtigkeit im Boden an. Wenn trocken geht's deutlich tiefer als mit Schnee drunter, klar, wenn unter der Matte durch die Körperwärme der Schnee schmilzt und die Matte "im Wasser liegt", leitet dieses die Wärme deutlich mehr ab als auf trockenem Boden. Auf Schnee kommt 2cm plus 1cm zum Einsatz, wobei nicht beide die volle Länge haben sondern nur unter Torso bis Mitte Oberschenkel doppelt liegen.
    2 Punkte
  27. reiber

    Regenjacke

    Wenn sie passt und gefällt, würde ich die nehmen. Als ich letztes Jahr auf der Suche nach einer neuen Jacke war, war die leider nirgends lieferbar.
    2 Punkte
  28. HMG (Hyperlight Mountain Gear) Rucksäcke sind aus sehr dickem stabilen DCF gefertigt, die Konstruktion ist so gut, daß etliche andere Hersteller davon kopieren, äh sich inspirieren lassen Das Material hat eine extrem hohe Wassersäule, alle Nähte ausser der Bodennaht sind Flachnähte und gut abgetaped, da ist alles prima. Bei der Bodennaht sind die Kanten, um die Naht zu schützen, nach innen gefaltet und mit Nahtband eingefasst,entsprechend ist diese Naht nicht abgetaped, was unter normalen Bedingungen keine Rolle spielt,. Für lange Starkregen-Bedingungen kann es Sinn machen, die Bodennaht abzudichten, damit der Rucksack absolut trocken bleibt. Beim Porter macht das nur Sinn, wenn man ihn z.B.als Paddler untertauchfest machen will, für alles Andere ist er so dicht genug. Die Aktion dauert nicht lange und ist nicht kompliziert, habe ich schon ein paar Mal gemacht. Als Erstes innen die Klettbänder der Gestängekanäle öffnen und die beiden Voll-Alustäbe entfernen, dabei markieren, welches Ende nach unten kommt und wierum gedreht die Stäbe in die Schläuche kommen Dann den Rucksack auf links ziehen und über eine Stuhllehne stülpen, damit man von allen Seiten an die Naht kommt Die Naht gut mit Seamgrip +WP einschmieren Rucksack wieder auf rechts ziehen, Gestängestäbe einsetzen, fertig Wenn man z.B. Wildwasser-Paddler ist und deswegen einen Porter möglichst tauchfest bekommen will, kann man ihn auch noch eben von aussen abdichten Wenn Frage sind fragen, Ergänzungen, Kommentare sind natürlich auch prima
    2 Punkte
  29. "noch wasserdichter" klingt für mich wie "noch schwangerer". Entweder ist ein Rucksack wasserdicht - oder eben nicht. Der besagte HMG ist es dementsprechend eben nicht. Konstruktionsfehler bei der Bodennaht. Ob nun mega DCF oder nicht, nicht wasserdicht. Siehe hier: Ich weiß nun nicht, ob der überhaupt als "wasserdicht" beworben wurde/wird; falls ja, wäre ich als Käufer enttäuscht. Falls nein, dann ist halt die Erwartungshaltung des TO nicht so ganz richtig gewesen. Ändert nichts daran, dass es ein guter Tipp ist, der hier gegeben wurde. Nur die Formulierung fiel mir besonders auf, finde ich irgendwie unpassend..."wasserdichter"... Auch in Anführungszeichen sträubt sich alles in mir. 🫤
    2 Punkte
  30. Ich mache zwar meist nur maximal 400ml heiß, aber für kurze und leichte Touren habe ich jetzt auch den X-Boil für mich entdeckt. Diesen in der kleinsten UL Version. Für meinen Verwendungszweck absolut ausreichend.
    2 Punkte
  31. Nur schon mal fix als Heads-Up, bin noch am Arbeiten... Es ist mir eine Freude, daß es 2026 mit den Fernwander-Tagen weiter geht... 4.9. - 6.9.2026 gleiche Location Aber diesmal ein ganzes Wochenende, mehr Teilnehmer-Tickets zu günstigeren Preisen, größer, bunter, schöner Mehr Details in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit habe, zu schreiben... Ich fand es dieses Jahr klasse und freu mich drauf, nächstes Jahr wieder dabei zu sein...
    2 Punkte
  32. Ich glaube, hier liegt ein großer Denkfehler vor: Man beurteilt den Sinn eines Gerätes nur danach, ob man es selbst im Alltag braucht. Meshtastic ergibt aber genau dort Sinn, wo es eben kein Mobilfunknetz mehr gibt (Alpen, Wüste etc.) – und das ist oft schneller der Fall, als man denkt. Ich war zum Beispiel schon öfters mit einer Gruppe in den Alpen. Einmal haben wir lange nach einem ebenen Schlafplatz gesucht und als wir ihn endlich hatten, gab es dort kein Wasser. Ich bin dann alleine, bepackt mit allen 3L-Zipperbeuteln und Wasserflaschen, runter zum nächsten Bach gestiegen. Da war absolut kein Handynetz. In diesem Moment wäre Meshtastic extrem wertvoll gewesen, um Bescheid zu geben. Klassische Walkie-Talkies oder CB-Funk wären viel zu klobig gewesen und brauchen zudem, wie im anderen Beitrag erwähnt, immer einen positiven SNR, um verständlich zu sein. LoRa kommt da viel weiter. Ein anderes Szenario sind meine Touren durch Namibia im Allrad-Mietwagen oder dieses Jahr in Marokko mit meinem Camper. Zwar hat man dort oft Netz, aber gerade in der flachen Wüstenlandschaft ist es dann doch schnell weg. Ich war zwar alleine unterwegs, aber wäre man im Konvoi mit einem zweiten Fahrzeug gefahren, wäre die Verständigung über Meshtastic perfekt gewesen. Man kann ja auch die GPS position des anderen abrufen, falls dieser das in den Einstellungen aktiviert hat. Dazu braucht dieser die Position dann nicht mal mir aktiv mitzuteilen. CB Funk oder Walkie talkies senden nie eine Position mit. Wichtig ist in solchen Ländern allerdings ein gutes Gehäuse. Wenn man da mit einer nackten Platine hantiert, halten die Leute das schnell für einen Zünder oder eine Bombe. Für mich ist das aktuell auch ein Bastelprojekt. Ich habe mir den E22 900M30S Chip besorgt, der theoretisch 1 Watt kann. Auf der Meshtastic-Hauptfrequenz sind in der EU bis zu 500mW erlaubt. Die meisten fertigen Geräte senden nur mit 160mW und schaffen damit ja schon 30 km in den Alpen oder 1 km in der Stadt. Mit meinem Setup (gedrosselt auf die erlaubte Leistung) peile ich bei freier Sicht also deutlich mehr an, vielleicht sogar die 100 km Marke. Ein paar ESP32 habe ich dafür noch hier liegen. Zum Thema Mobilfunk fällt mir noch ein, das ich das völlig anders mache als du, ich will dann auch nicht per SMS erreichbar sein, ich bräuchte dann eine neue Nummer. Zum Thema Gewicht so eines kompletten Gerätes mit Tastatur usw. kann ich auch wenig beitragen da ich keines habe. Ich kenne nur das: https://www.tindie.com/products/harukitoreda/nrf-txt-stand-alone-meshtastic-node-complete/ Es gibt natürlich noch das T-deck, das hat aber den stromhungrigen ESP32 und ist sicher nicht leicht. Ansonsten gibt's einige Community Projekte mit dem cardkb keyboard, das ist kompatibel. https://botland.de/unit-erweiterungsmodule-erweiterungsmodule/21897-cardkb-mini-keyboard-programmable-unit-v11-mega8a-6972934173782.html Realistisch mit Stromsparenden Board und 3000mah Akku könnte man wohl 100-120g schaffen. Mit nackten Komponenten und evtl kleineren Akku natürlich auch viel weniger. Es gibt ein paar coole Projekte mit dem Wio Tracker l1 e-ink board. https://www.seeedstudio.com/Wio-Tracker-L1-E-ink-p-6456.html?srsltid=AfmBOooQ_6EJSD3LUX6ttIAtpLJXvkG3_U2m-44M3T8CLl5hpO7THEhv https://www.hackster.io/czipod/the-wio-tracker-l1-meshtastic-communicator-9465eb Machbar ist sicher was leichtes mit langer Akkulaufzeit.
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  33. Die neuen Rucksäcke von Gossamer Gear sind glaube ich noch nicht genannt worden: https://www.gossamergear.com/products/mirage-40l-backpack https://www.gossamergear.com/products/elixir-20l-daypack Grüße Carsten010
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  34. Bei Bogengestänge rate ich klar von Carbon ab, zu bruchemnpfindlich bei starker Biegung, Schlag, radialer Belastung und dann gibt es "gute Chancen" daß es splittert und das größere Risiko für z.B. mal gerade 60g Gewichtsersparnis beim Rainbow Syclone ist imho eher Murkskram und keine Gewichtsersparnis gegenüber Alu, also bei Bogenbgestänge klar bei Alu bleiben...
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  35. Du musst schon ordentlich Druck machen, sonst sieht man die Blasen nicht. Ziemlich stark aufblasen und dann in eine Badewanne lauwarmes Wasser einfüllen und die Matte unter Wasser drücken. Wenn die Matte morgens platt ist, siehst du mit Sicherheit wie an einer Perlenkette aufgereite Luftbläschen im Wasser aufsteigen. Man hört sogar die austretende Luft, wenn die Matte aus dem Wasser kommt. Gruß Konrad
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  36. Generell ist der Oberkörper (also vorallem der Torso) der Teil wo Isolierung und Wärmeverlust am wichtigsten sind, daher mit Sicherheit der Fokus darauf in der Diskussion. Ganz ehrlich, ich bin noch nie bei Bedinungen unterwegs gewesen, bei denen mir in der Bewegung zu kalt an den Beinen war. Selbst bei Minusgraden und Schnee seitwärts, so lang ich in Bewegung bin, ist mir warm bis zu warm. Ich hab daher für unten meist ne lange Merinounterhose und ein paar dicke Wollsocken für im Zelt/beim schlafen dabei und das wars dann aber auch.
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  37. Solange der Typ und seine Schergen da an der Macht sind, würde ich nicht riskieren, da als Ausländer einzureisen. Selbst Staatsbürger sind ja nicht mehr sicher vor denen. Es ist tragisch, ich will da unbedingt wieder hin, aber so ist es halt. In Kriegsgebiete reist man einfach besser nicht.
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  38. Noch ein Alpha Direct von Satisfy, bei dem uns weder klar sind ob der 90 sein soll (steht nirgendwo) und mit M auch definitiv zu groß, oder was meint ihr? FuzzFleece™ AD Light Hoodie – SATISFY
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  39. Das ist der von 10gram in L. Dadrunter habe ich noch einen Baselayer. Bei den Händen wirkt das Gummiband etwas eng, insgesamt zu klein, oder genau richtig?
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  40. @Stepston Schon lange! Ich habe beim Kleinanzeiger zwei Suchen laufen, nämlich unter „Sport und Camping“, Ultraleicht und Ultralight. Da tauchen unter anderem auch fast sämtliche Durston Zelte auf. Der gesamte UL Bereich ist davon betroffen, aber am stärksten natürlich Rucksack und Zelt, da es die teuersten Artikel sind. Und Trendmarken, wie Durstongear, Zpacks oder Tarptent, sind halt alle betroffen. Ich melde mindestens einmal die Woche irgendeinen Betrüger bei Kleinanzeigen.
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  41. Falls das weiterhilft: IIRC, gab es zu Zeiten des alten Notch-IZ (Dachfläche aus Mesh statt solid) nur Silnylon und noch kein SilPoly bei Tarptent.
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  42. o.k., wurde schon gereviewt: Geschrieben 17. Januar Am 9.1.2021 um 15:08 schrieb khyal: Auch meine inzwischen etliche Jahre alte Thermos Ultimate 0,9 l wiegt 386 g bzw ohne die Silikonringe 352 g, was dann 429 bzw 391 g auf den l sind (die GSI also gut 70% schwerer ist) die bei dem Gewicht dann auch noch einen wintertauglichen Schraubverschluss & Trinkbecher dabei hat... Vielleicht habe ich mich ja auch irgendwo verrechnet. Ich habe auch so eine thermos ultimate bzw. heißt sie inzwischen „thermos mountain beverage bottle“ in „0,75l“ (dazu gleich mehr) Komplett: 356g ohne silikonringe: 322g -und neu ist sie auch nicht, existiert wohl unter dem neuen Namen seit 2021...
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  43. Wenn man die Kartusche wirklich so lose in den Rucksack "werfen" würde, stimme ich Dir klar zu, dann würden sich rel fix Füße abstreifen o.A. Wie ich aber aus meinen Beratungen weiß, basteln sich viele mit ihrem Kochzeug gerne "russische Püppchen" also evtl 2. Topf / Tasse im Äusseren, Kocher, Kartusce rein und in dem Fall haften die Füße an der Kartusche und klappern dadurch auch nicht. (OT: daß ich eine andere Aert des Packens für das Kochzeug bevorzuge und warum, habe ich ja schon im Forum geschrieben) Ich finde ihn nicht scharfkantig, auch wenn ich mit rel viel Kraft mit dem Finger drauf drücke. Momentan wird der Deckel in etwas Pappe vom Hersteller eingepackt, da er selber schrieb, daß er die Verpackung suboptimal findet (auch für den Verkauf in Läden), hatte ich ihm was Anderes vorgeschlagen : Eine dünne Korkscheibe die genau in den Deckel passt, versteift ihn im Gepäck, schützt die Deckelkante und ist ein Multi-Using Produkt, was man sowohl beim "Essen ziehen lassen" zur Bodenisolation einsetzen kann, als auch um den Zeltboden zu schützen, wenn man Rumlungernd auf der Matte im Zelt Essen will und nicht mit dem heissen Tiopf den Zeltboden beschädigen will (ich benutze für Beides bis jetzt ein Stück Carbon Felt). Die großen Magnetfüsse sind inzwischen zu einem User ´unterwegs, bin gespannt, welche Erfahrungen er demnächst berichtet.
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  44. Mhm üppig würde ich es nicht nennen, da täuscht das Weitwinkel der Kamera. Kleiner würd ich‘s nicht machen, das wäre eine Qual für alle Beteiligten. Beine ausstrecken geht selbst im Großen nicht. Aber es reicht und hat gut funktioniert. Wir waren 3 oder 4 Tage im Boot für eine Fjordpassage im Zuge einer mehrmonatigen Tour. Wünsche euch viel Spaß dabei! Die Schwimmweste ist übrigens von Non Stop Dogwear und gefällt gut. Ist mir bei großen Gewässern den Seelenfrieden wert.
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  45. Mit 25kg Husky, 191cm und Gepäck samt Skiern im Sigma TXL (wenn ich mich nicht irre) in Norwegen Ich empfand den aufblasbaren Zusatzboden als sehr wertvoll zur Aussteifung des Bootes, und um ihr eine möglichst stabile Plattform zu geben. An den folgenden Tagen hatte ich den Rucksack als Rückenlehne statt am Bug. Das war besser.
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  46. Deckel Finde ich interessant und auch gut umgesetzt. Sieht in jedem Fall für mich durch die diversen Knicke auch recht robust aus, trotz des geringen Gewichts. Persönlich würde ich ihn allerdings nicht kaufen, aber auch nur, weil ich gar keine Deckel nutze. Das hat bei mir zwei Gründe. Da ich den Topf nur zum Wasser kochen nutze und damit auch nicht so viel „rumspiele“, habe ich bereits auf Henkel verzichtet. Da war der Verzicht auf den Deckel für mich nur der nächste logische Schritt, allein aus Gewichtsgründen. Wenn mir das Wasser kochen zu lange dauert, finde ich immer irgendetwas, was ich kurz mal auf den Topf legen kann als Deckelersatz. Hauptgrund ist aber, dass ich den Topf in einer Außentasche des Rucksack trage und im Topf meine Wasserflasche steht. Da würde ein Deckel nur stören oder ich müsste ihn immer unter den Topf legen und irgendwie passt das für mich nicht so richtig. Also bin ich Deckellos. Kartuschenhalter Auch hier würde ich nicht zuschlagen, weil ich nur ganz selten mit Gas koche und in der Regel Spiritus oder Trockenbrennstoff dabei habe. Für die seltenen Kochausflüge mit Gas hat es bisher immer ohne solche Halter geklappt. Gleichwohl erkenne ich schon den Sinn in diesen Haltern aber für meinen Anwendungsfall wären sie einfach zu viel. Trotzdem finde ich sie schön gestaltet und ebenso gut gemacht wie der Deckel.
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  47. ... und nicht nur bei Rucksäcken mit Gestell, sofern man alle Geräuscharten einbezieht. Also auch Knarzen etc. Selbst mein G4-20 oder Kumo (beide Gossamer Gear) haben so manches Mal so einiges zu erzählen... 😉 Ich selbst habe den Lightening 60 bei einigen Touren mit mehr notwendiger Ausrüstung genutzt. Und ja, er quietschte auch mal. Habe versucht, die Stellen des Quietschens ausfindig zu machen. M.E. entseht das Quietschen durch die Reibung der Gestell-Schiene und des Rucksackstoffes miteinander. Daher hab ich an den entsprechenden Stellen des, nur aus einer Flachaluminium-Schiene bestehenden Gestells, eine extra dünne Isomatte/ Gymnastikmatte (1 mm) angebracht. Letztendlich habe ich dann die gesamte Schiene damit umwickelt und mit etwas Tape fixiert. Das Quietschen verschwand in die Weiten des Universiums... 🙃 Möglicherweise hilft auch das Umwickeln (nur) mit Tape... Generell können meiner Erfahrung nach auch Geräusche durch die Reibung von Rucksackstoff und dem Inhalt des Rucksackes entstehen (Rascheln, Knarren u.ä.). Hier hilft strammes, nach den bekannten Regeln erfolgendes Packen... Spasseshalber hier noch ein Tipp: Achte mal auf all die anderen Geräusche, die du beim Latschen so verursachst. Die Kleidung raschelt, die Stöcke klacken, die Schuhe schmatzen oder knirschen oder... Wir sind wohl ganz schöne Krawallquellen... für manch Wesen, das bessere Ohren hat, als wir... 😇 Eine quietschfreie Tour dir und uns allen wünscht Ein.Plattfüssler
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  48. Ich hatte sowas vorher schon mal gefunden, mangels Interesse aber nicht gedruckt. So klein & elegant wie die hier vorgestellten waren sie aber nicht. Unabhängig davon sehe ich dadurch aber kein Problem für den Hersteller: Nicht besonders viele Leute haben einen 3D Drucker, noch weniger entwerfen selbst 3D Modelle und viele kostenlose Modelle sind nicht besonders toll. Darüber hinaus brauchen auch erfahrene Designer einige Zeit bis ein Modell funktioniert. Ich könnte die vorgestellten Füße bestimmt nachbauen, würde aber selbst wenn ich sie haben wollte nie auf die Idee kommen, das zu tun: In den 1-2 h die ich dafür brauche entwerfe ich lieber eigene Sachen.
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  49. Hallo zusammen! über die Rucksackrecherche bin ich bei euch gelandet und hab nun schon einige Tage immer wieder etwas gelesen. Ich bin vielleicht noch nicht ganz UL, aber sagen wir so: es gibt eine Excel-Tabelle und im Freundeskreis macht man sich liebevoll lustig über mein Packverhalten Muss mir wohl jetzt eine Nähmaschiene besorgen.Wenn ich die Ausstattung für mich und Kind summiere und durch die Anzahl der Personen teile, unsere Schlafsäcke durch Quilts ersezte, DANN könnte ich die UL-Grenze einhalten. Zählt das? Irgendwann hats angefangen mit etwas Jakobsweg (Nordvariante) und 2005 war ich in Südschweden wandern. 2007 bin ich den GR 11 in den Pyrenäen komplett gelaufen. Da hatte ich dann schon die Hälfte von meinem 'konventionellen' Rucksack abgeschnitten und das Gewicht mit studentischen Low-Budget-Mitteln stark reduzeirt. Mittlerweile bin ich W/44 und versuche mein Kind (10) und auch meinen Partner für das Weitwandern zu begeistern. Weil mein Partner eher fürs Radfahren zu gewinnen ist, haben wir mit dem Radwandern angefangen, um ihm das bodennahe Übernachten und die Zeltnutzung näherzubringen. Hat bis hierher funktioniert. Mit Kind alleine gabs schon Mehrtageswanderungen aber mit fester Unterkunft (Malerweg, E5) und viele Mikroabenteuer. So wird auf Wunsch das ganze Equipment eingepackt um zu unserem Waldbad zu wandern und dort zu übernachten. Aktuell plane ich einen längeren Abschnitt entlang der Westalpen für nächsten Sommer und fülle meine Vorfreude mit Materialrecherchen. Achso, außerdem bin ich Läuferin (Trailrun) und fahre ganzjährig Rad zur Arbeit. Freue mich auf die weitere Lektüre und Austausch! Liebe Grüße aus dem Wendland, Janneke mit Foto aus den Pyrenäen.
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  50. OT: Ich find die Reihenfolge...irritierend.😳
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