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Ultraleicht Trekking

Ausrüstung für Wandertouren in den Alpen


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Hallo zusammen,

Ich frage mich, inwiefern die Ausrüstungsempfehlungen für z.B. Schuhe eurer Meinung nach abweicht, wenn hauptsächlich Touren in den Alpen geplant sind. Bleibt es bei Trailrunnern oder sollten es doch eher hohe Schuhe sein? Tendenziell wäre ich auch eher für lange Hosen statt Shorts.

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Das wichtigste ist: worin fühlst du dich wohl? 

Das zweitwichtigste: wie sieht der Trek aus? Wenn ich z.B. auf Island den ganzen Tag auf losen Lavafeldern rumtanzen würde, dann würde ich mir eher Gedanken über den zusätzlichen Schutz der Knöchel machen als auf einem Weg, der etwas steinig ist. 
Hoch heißt ja nicht immer "schlecht": Bsp.: ein Mitwanderer auf dem Kungslegen fand diesen wesentlich schwieriger, was Beschaffung des Weges angeht, als den Weg zum Basecamp am Himalaya. 


Es gibt Leute die laufen auch im alpinen Gebiet mit Sandalen, Gummistiefeln oder sonst was. 
Es gibt aber auch Leute die gehen ohne ihre 3 Lagen Hardshell nicht zum Bäcker.  

Bearbeitet von Cyco2
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Schuhwerk hängt ab von Deiner Fitness und von den Anforderungen der Tour. Sobald Du mit echten Steigeisen unterwegs bist, verbieten sich die allermeisten Trailrunner. Wenn es nur über einen kurzen Abschnitt Gletscher geht, können Trailrunner ausreichend sein. Bei den Hosen sieht das ähnlich aus. Da würde ich es abhängig von den Bedingungen machen. 

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vor 2 Stunden schrieb Capere:

Ich persönlich nutze jedenfalls auch für Gletschertouren und 4000er keine klassischen Stiefel, sondern bleibe bei Trailrunnern oder hybriden Ansätzen, die eher Approachschuhen ähneln.

Danke für das Teilen deiner Liste! Der hybride Ansatz wären dann die Inov8 Schuhe aus deiner Liste? 

 

vor 1 Stunde schrieb backpackersimon:

Wenn es nur über einen kurzen Abschnitt Gletscher geht, können Trailrunner ausreichend sein. Bei den Hosen sieht das ähnlich aus. Da würde ich es abhängig von den Bedingungen machen. 

Kurze Strecken Gletscher oder Schneefelder können vorkommen, mehr aber bisher nicht.

Bisher war ich meist zwischen 2 und 3000m unterwegs.

Bearbeitet von rumo
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Alpen sind nicht Alpen, und auch bei 2-3000er gibt es Unterschiede. 

Für einfache Latsch 2000er (und auch mal an die 3000er ran), z.B. Montafon, die Ecke um die Lindauer Hütte rum, Geisspitze und Co. - also vor allem viel Dreck, Gras und wenige Geröll nutze ich La Sportiva Uragano, wobei ich da schon als Einschränkung sagen muss, dass diese nach kürzester Zeit so dermassen abgelatschte Sohlen haben (die sind zu weich), dass ich diese eher auf flachere Sachen im Bereich um die Waldgrenze herum verbannen werde. Für jegliche Geröllausflüge und/oder allem, wo ich etwas mehr als nur mal kurz auf ne Felsplatte treten muss (also Reibung, nicht Kante), sind sie zu weich. Bonus dafür beim Gehen auf Teer. Auch ohne Sporteinlegesohle sind sie da allen anderen überlegen. Dickes Minus, sobald irgendetwas im Schnee oder Firn unternommen wird. Die Sohle ist schlichtweg zu weich. Sobald man Grödel/Steigeisen benötigt, oder der Untergrund nur minimalst härter wird als matschiger, weicher Schnee, sind diese Treter ungeeignet. Die prallen an allem ab, man kann keine Löcher oder Kanten in den Schnee treten und sind für selbst leichtes Gefälle dann lebensgefährlich.

 

Für alles, was mit Fels/Geröll/Dreck zu tun hat, und/oder den leichten Einsatz von Steigeisen erfordert (z.B. so leichte Latsch 4000er mit nur kurzem Schnee Kontakt wie  Weissmies Südgrat), sowie alle Touren, bei denen ich zwar einerseits weit will, andererseits jedoch auf allen möglichen Kram treffe, kommen die Trango Tech Leather Gtx zum Einsatz. Die halten solch einen Untergrund länger durch, das Vorgängerpaar aus der Trangoserie war nach 4 Jahren dann aber auch durch. Sohle runter, Geröllrand hin, undicht und etwas Abrieb an den ganzen Seitenwänden. Nachteil auch: Frontzackenrouten machen sofort und überhaupt gar keinen Spass. Einmal 50° Eis antreten, einen Meter abklettern und über ne Spalte grätschen, dann waren die Waden schon ausgebrannt.

Als nächstes kommen die La Sportiva Nepal Evo Extreme für alles, was kalt und/oder steil ist. Damit lassen sich auch kurze Steilpassagen im Eis viel entspannter klettern, und nach x Stunden im Schnee / Schneematsch frieren einem auch nicht die Füsse ab, wie es bei den Trangos dann irgendwann der Fall ist. Sind zwar teurer, aber halten dann auch länger durch, was bedeutet: einfach immer wieder neu besohlen lassen, dann packen die auch mal mehr als doppelt so viele Jahre wie die Trangos. Mein letzten musste ich erst nach vier neuen Sohlen und einer gebrochenen Zwischensohle aussortieren.

Und danach, für Wintertouren sowie alle höhere Berge kommen die Scarpa Alpha zum Einsatz. Da kann ich dann die Innenschuhe rausnehmen und in den Schlafsack packen, was ebenso wichtig ist, wie die bessere Isolierung gegenüber den Evos. Eisklettern bei -25°C war damit keine Problem, andere in ihren Nepals froren erbärmlich. Bonus auch gegenüber Leder wegen wasserunempfindlichen Plastikschuhen.

Als Sondervariante der Trangos kommen noch leichte Lederschuhe von Scarpa zum Einsatz, sofern die Tour vor allem aus Felskrabbelei besteht. Die haben eine bessere Sohle für Reibungssachen, haben aber dafür weniger Grip im Dreck. Da die Sohle zudem weicher/feiner als die der Trangos ist und auch keinen Geröllschutzrand aufweisen, wären die bei den üblichen Schuttrouten auch schnell am Ende.

 

Wenn ich für Alpen 2000+ was rauspicken würde, wärs der Trango. Solange man nicht zu deftige Touren unternimmt, kommt man damit quasi überall durch. Man muss allerdings dann mit höherem Verschleiss rechnen als z.B. bei den Evos, und neu besohlen lassen lohnt sich nur, solange der Rest noch halbwegs ok ist. Packt man da - wie bei allen ausser den Trailrunner - Sporteinlegesohlen rein, dann kann man damit auch entspannt längere Strecken auf Teer o.ä. gehen, ohne dass einem gleich die Füsse weh tun.

 

 

 

 

 

Bearbeitet von Jever
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Um hier mal die Begrifflichkeiten einigermaßen klarzukriegen:

Zitat

Eine Hochtour ist eine Bergtour, die sich in der Höhenstufe ganzjähriger Eisbedeckung, der Nivalzone, bewegt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochtour

 

Für solche Touren, bei denen man einen Großteil auf Eis-/Schneehängen verbringt, würde ich grundsätzlich einen bedingt steigeisenfesten Stiefel empfehlen. Der Scarpa Ribelle HD von @Capere dürfte da schon das untere Ende der Gewichtsspanne sein. Wer noch leichter unterwegs sein möchte, sollte kompetent genug sein, um solche Fragen nicht in einem Trekkingforum stellen zu müssen.

 

Bei Wandertouren im Hochgebirge, bei denen ich nicht viel Schnee/Eis erwarte, nutze ich den gleichen Trailrunning-Schuh, den ich auch im Mittelgebirge verwende, auch im schwierigen Gelände (T6), eventuell ergänzt um Grödel.

 

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vor 5 Stunden schrieb rumo:

Tendenziell wäre ich auch eher für lange Hosen statt Shorts.

Das ist Glaubensfrage. Einige glauben, es wird in den Bergen nie kalt und die Sonne sticht auch nicht herunter - die gehen in Shorts. Und dann gibt es die, die es schon einmal im Geröll oder im Firn hingeschmissen hat, oder die versäumt haben, die frei gelüfteten Waden (bevorzugt in der Kniekehle) ausreichend eingecremt zu haben, oder die einmal ne Weile lang oben auf nem zugigen Grat unterwegs waren, oder die einmal etwas Haut beim Durchzwängen durch irgendwelche Risse/Engstellen am Fels zurückgelassen haben  - die nutzen lange Hosen.

Bearbeitet von Jever
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Hier mal ein paar Bilder

Trailrunner neu, Mai 2018:

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Einmal etwas Gomera, einmal Kanaren n bisschen wandern, und dann hier ein paar mal quasi um den Block rum im Wald. Die Schuhe heute:

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Die Sohle ist hinten an der Ferse vom Hang abwärts bremsen bereits komplett abgerieben. Damit ist der Schuh hinüber.

 

So sehen Trangos aus, wenn man sie ein bisschen benutzt. Geröllrand hinüber:

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Die Sohle vorne runter gelatscht

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und hinten sieht es auch nicht besser aus.

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Neubesohlung, Zwischensohle, Geröllrand etc. austauschen kostet um die 150 Euro, wenn machbar, da kann ich auch ein neues Paar kaufen. Trango alt vs. Trango neu. Aufnahme von 2020, da hatten die Trangos links 3.5 Jahre auf dem Buckel.

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Zudem: Es gibt einfach ein schmales Zeitfenster, um überhaupt hoch hinaus wandern zu können. Es geht Ende Juli auf, Mitte September ist auch schon wieder Schluss. Natürlich kann man Ende Juni schon hoch hinauf, nur blickt man dann irgendwo auf eine 3 Meter hohe Schneewand und alles Richtung Nordosten erfordert mindestens Crampons (erlebe ich immer wieder selber).

Für den Rest des Jahres braucht man Skier und Skitourenausrüstung. In der Nacht wird es schön kalt (viel Vergnügen mit einem 5 C Schlaf-Behältnis) und mit einem Tarp kann man allenfalls den Rucksack einpacken. Weil: Es zieht. All die schönen und hipen Leichtgewichtszelte haben über 2500 Meter so ihre Probleme. Da entstehen dann auch die abenteuertriefenden Videos z.B. mit einem Duplex am Mount Whitney.  

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So sah die "Rückseite" des Säntis Mitte Juni 2017 aus. Der Berg ist sagenhafte 2500 m hoch. Kein Wunder nehmen die meisten, die da hinauf wollen, die Luftseilbahn auf der anderen Seite. Der Weg von hier aus weiter war immer noch unter 2 m Schnee vergraben. 

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vor 5 Stunden schrieb rumo:

Danke für das Teilen deiner Liste! Der hybride Ansatz wären dann die Inov8 Schuhe aus deiner Liste? 

 

Kurze Strecken Gletscher oder Schneefelder können vorkommen, mehr aber bisher nicht.

Bisher war ich meist zwischen 2 und 3000m unterwegs.

Jein, eher die Scarpa Ribelle HD. Andererseits habe ich meine erste 4000er Tour mit Vivos und den Petzl Leopard FL gemacht... Wir wählen unsere Routen aber auch idR. so, dass der Fels(kletter)anteil möglichst hoch ist.

Bin mit meinem Freundeskreis eben eher aus der Kletter-, als aus der Wanderszene zu Hochtouren gekommen. :)

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Pardon, Hochtour war damit die falsche wohl die falsche Bezeichnung, vielen Dank schonmal an alle für ihre Erfahrungen und Empfehlungen.

OT: Kann man den Titel editieren?

Was ist eurer Meinung nach von Schuhen wie den Salewa Alp Trainer Mid zu halten? Mit 1060g noch relativ leicht für einen hohen Schuh und ich hätte jetzt gesagt für Wandertouren ausreichend. Aber ich weiß nicht, ob derartige Schuhe dann einen großen Mehrwert zu Trailrunnern darstellen, außer dass sie vermutlich etwas robuster sind.

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vor 10 Stunden schrieb rumo:

Hallo zusammen,

Ich frage mich, inwiefern die Ausrüstungsempfehlungen für z.B. Schuhe eurer Meinung nach abweicht, wenn hauptsächlich Touren in den Alpen geplant sind. Bleibt es bei Trailrunnern oder sollten es doch eher hohe Schuhe sein? Tendenziell wäre ich auch eher für lange Hosen statt Shorts.

Nach meiner Empfehlung bleibt es nie bei Trailrunnern :mrgreen:

Von der Nachhaltigkeit her eine Katastrophe, die Teile halten nur einen Bruchteil der km von vernuenftigen leichten Wanderschuhen/Stiefeln.

Knoechelschutz ist imho da, wo die Wander-Autobahnen aufhoeren, durchaus ein Thema und sich im Hochgebirge warm und trocken zu halten auch, Bei Schweinewetter mit Wind in "durchsetztem" Gelaende, viel Spass mit irgendwelchen UL-Gamaschen, auf die von oben das Wasser von der Regenhose drauf laeuft, waehrend in die ueblichen Trailrunner schon von der Seite vom Grund die Suppe rein drueckt und teilweise oben ueber den Rand laeuft.

Unter solchen Bedingungen sind mir leichte Wanderstiefel, die ueber den Knoechel gehen und die eine Goretex-Membran drin haben, deutlich lieber OT: (natuerlich kann ich die verstehen, die reine Lederstiefel vorziehen, dicht bekommt man die auch und Leder inner hat natuerlich das bessere Fussklima, aber das Lederfutter bekomme ich ueber Nacht im Zelt nicht trocken und inzwischen ist mir so etwas auch zu schwer, solche Stiefel trage ich nur noch bei der "Waldarbeit".)

Ich geh jetzt mal davon aus, dass der TO reine Wanderungen in den Alpen meint und nicht irgendwelche Steigeisen-Geschichten usw...

Und unter Bedingungen, wo man gut Trailrunnings bzw Halbschuhe tragen koennte, bin ich auch haeufiger mit nackten Fuessen in "Wassersandalen" (rutschfeste Sohle, manche Modelle von Teva bzw Source, bei den Keen Clearwater, die ich gerne in engeren WW-Packrafts an habe, ist mir zum richtigen Wandern der Sohlen-Unterbau zu weich) unterwegs, hat sich bei mir so ergeben, schon seit Jahrzenten beim Laufen ohne dicken Rucksack und nachdem es mir bei einer Hybridtour im spanischen Gebirge neue Wanderstiefel zerlegt hat und ich nach dem Packraft-Anteil prima mit den Wassersandalen weitergelaufen bin, auch mit Rucksack, z.B. im September in Italien und Oktober in Oesterreich (in A war es allerdings wenig Fussanteil, zu 80% Packraft) hatte ich gar nichts Anderes bei.

Also, wenn man auf ausgebauten easy Wanderwegen unterwegs ist, finde ich es eigentlich wurscht, ob die jetzt an der deutschen Kueste entlang gehen, oder auf 1500 m durch die Berge, wird man mit jedem Schuhwerk zurecht kommen, mit dem man im Alltag auch laengere Strecken laeuft, sobald es aber ausgesetzter wird, evtl laengeres Schlechtwetter usw dazu kommt, evtl durch Re-Supply-Abstaende oder Ausruestung zu hoeheren Rucksackgewichten, ist meine Empfehlung ein Gore-Schuh, der ueber den Knoechel geht, z.B. der Hanwag Banks (ist ein haeufig verkaufter Schuh, womit viele, inkl mir, gute Erfahrung gemacht haben).

Natuerlich kommt es auch auf das Individuelle an, z.B. steht imho das Gesamtgewicht in direktem Verhaeltnis zu Daempfung und Sohlensteifheit, also mit 190 oder 200 cm, wenn man dazu noch breit gebaut ist, sich ne Corona-Wampe eingefangen hat, mit einem schweren Rucksack, braucht man einen anderen Schuh, als nen schmales Hemd mit 160 cm und XUL-Rucksack.

Und es kommt auf die eigene Motorik an, ich kenne z.B. so Einige, die zum Anlaufen der Fluesse zum Packraften, das nicht, wie ich, in Wassersandalen machen, sondern dafuer noch Trailrunnings oder Haldschuhe mitschloeren, umgekehrt habe ich ich es auch schon erlebt, als ich in einer "schwierigen" Schlucht in Spanien ueber instabile Felsen mit meinen Banks geklettert bin, mich einn spanisches Paerchen mit Rahmen-Rucksaecken, die mit Sicherheit schwerer als meiner waren, in Flipflops leichtfuessig, wie die Gemsen, ueberholt haben.

Deswegen finde ich, jede Schuhfrage kann man eigentlich nur mit einem "kommt drauf an" beantworten :mrgreen:

Achja, was die Hosen betrifft, bei mir sind es duenne KF-Zip-Off-Hosen, meiste Zeit eher kurz, weil mir sonst zu warm ist, aber die Punkte von Jever kenne ich auch gut, ob es jetzt um den Sonnenbrand in den Kniekehlen geht, wenn man bei gutem Wetter vergessen hat, die einzuschmieren und ich kenne vom Wandern in Shorts die zerkratzten Unterschenkel von dornenartigen Pflanzen genauso, wie ich nach einem Abroller in langen Hosen schon verdammt froh ueber die Schutzwirkung war.

Also meine Empfehlung Zip-Off-Hosen, dann kann man gut von Situation zu Situation entscheiden.
 

vor 30 Minuten schrieb rumo:

Pardon, Hochtour war damit die falsche wohl die falsche Bezeichnung

Hab´s mal durch Wandertouren ersetzt, dachte dann ist klar, dass es nicht um Gletscher-Geschichten u.A. geht, wenn Du es anders haben willst -> PN

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  • khyal änderte den Titel in Ausrüstung für Wandertouren in den Alpen
vor 11 Stunden schrieb Capere:

Jein, eher die Scarpa Ribelle HD. Andererseits habe ich meine erste 4000er Tour mit Vivos und den Petzl Leopard FL gemacht... Wir wählen unsere Routen aber auch idR. so, dass der Fels(kletter)anteil möglichst hoch ist.

Du solltest 4000er nicht verallgemeinern (3000er auch nicht)

Wenn ein 4000er so aussieht, dann man mit leichten Bergstiefeln und Leichtsteigeisen (die Leopard habe ich auch, neben ein paar weiteren) gar keine Probleme (Allalinhorn, der Hohlaubgrat aus deinem Video ist bis auf ein paar Meter ähnlich). 

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Wenn er dagegen so aussieht, dann kommste mit den leichten Schuhen und vor allem nicht mit den Leopard wirklich weit (Grandes Jorasses), und wenn die Bedingungen mies sind, wird auch an zig anderen 4000ern schlichtweg eine Besteigung unmöglich sein (ausser du bist entsprechend gut).

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vor 10 Stunden schrieb rumo:

Was ist eurer Meinung nach von Schuhen wie den Salewa Alp Trainer Mid zu halten?

Spricht nix dagegen. Das Goretex ist zwar binnen kurzer Zeit durch und man kann auf den Werbegag auch verzichten, aber für 2000er und wahrscheinlich die meisten Normalwege auf 3000er dürfte der reichen. Für Steigeisen taugen die Schuhe nicht. Da fehlt die übliche hintere Kante, die man für Halbautomaten braucht (= Steigeisen mit Kipphebel hinten), und für Touren mit längerem Schneekontakt dürften sie zu dünn und kalt sein.

Kommt halt drauf an, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Schmeisst man grob 150g mehr auf die Waage, landet man beim Trango Guide Leather, und der ist eine Nummer drüber im Anwendungsbereich, aber eventuell ist der dafür dann auch einen Tick unbequemer (weil härter), wenn man vor allem auf harten Forststrassen unterwegs ist.

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Jever:

Du solltest 4000er nicht verallgemeinern (3000er auch nicht)

Wenn ein 4000er so aussieht, dann man mit leichten Bergstiefeln und Leichtsteigeisen (die Leopard habe ich auch, neben ein paar weiteren) gar keine Probleme (Allalinhorn, der Hohlaubgrat aus deinem Video ist bis auf ein paar Meter ähnlich).

Absolut, deshalb ja die Anmerkung zu unserer Routenwahl - wir selbst Klettern bis Grad 6/7 sicher im Vorstieg und wählen dann im Zweifel "den Umweg" über die Felsen, wenn es im Schnee zu steil wird. :)

 

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