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Ultraleicht Trekking

Hilfreiche Tipps bei Dauerregen gesucht


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Guten Morgen zusammen,

der 66-Seen-Wanderweg naht. Da ich zeitlich relativ flexibel bin, kann ich meine Tour im Zeitraum vom 22.05. bis ca. Anfang Juni 2021 starten. Deshalb habe ich ursprünglich gedacht, ich warte einfach ab, bis es gute Wetterprognosen gibt, da ich definitiv lieber bei schönem Wetter wandern würde. Mittlerweile jucken meine Füße aber schon so, dass ich gerne bereits am 22.05. loswandern möchte, obwohl die Wetter-Fernprognosen bis Ende Mai eher regnerisches Wetter voraussagen.

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt habe ich keine nennenswerten Erfahrungen mit Outdoor-Übernachtungen. Deshalb würde ich gerne wissen, worauf man bei eventuellem mehrtägigem Dauerregen besonders aufpassen muss.

Als Shelter habe ich das Hilleberg Enan dabei. Welche Verstauungsoption würdet Ihr empfehlen (generell und bei Regen)? Zelt in den mitgelieferten Packsack oder in eine gesonderte Mülltüte oder ohne Nichts einfach in den Rucksack? Oder bei Regen in die Außentasche? Würde es bei Dauerregen irgendeinen Sinn ergeben beim Abbau das Innen- vom Außenzelt zu trennen? Ab welchen Zeitraum beginnt ein feucht verstautes Zelt zu schimmeln? 

Wie ihr seht, Fragen über Fragen.

Gerne auch sonstige generelle Tipps zum Thema Dauerregen, welche einen Anfänger vor allzu nassen Überraschungen retten können.

Danke für eure Hilfe.

Viele Grüße

Marcheur

 

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OT: Klar, selbst Boris Johnson ist einer. Die Latte hängt ziemlich niedrig.

Ich habe bei Dauerregen meistens einen großen Poncho an und nutze jede Schutzhütte, um zu Pausieren, meine nasse Ausrüstung etwas auszulegen und mir einen heißen Tee zu kochen. Weiterhin ist die

Mal meine Meinung als praktischer Meteorologe: die Wetterprognose für + 7 Tage kannst du als "Idee" begreifen, aber es wird wahrscheinlich anders kommen. Davon abgesehen haben wir um den 22.5 keine We

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Ich denke, bei Dauerregen sind nicht die von dir genannten Punkte auch die wirklich relevanten sondern du und deine Psyche. Wenn ich mit  Regentagen rechnen muss habe was zu lesen oder hören dabei. 

Zum Schimmel - ist bei modernen Zeltstoffen weniger ein Problem als für die sonstige Kleidung.

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Ich habe bei Dauerregen meistens einen großen Poncho an und nutze jede Schutzhütte, um zu Pausieren, meine nasse Ausrüstung etwas auszulegen und mir einen heißen Tee zu kochen.

Weiterhin ist die schon genannte Psyche tatsächlich nicht ohne. Mir hilft es, die Situation anzunehmen (ohne Bewertung) und achtsam zu gehen. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, denn die erste Assoziation ist vielleicht, schneller zu gehen, um dem Wetter zu entfliehen, was aber tatsächlich ohnehin nur selten gelingt. Dieses schnellere Gehen würde mich auch zusätzlich stressen und dann wäre alles blöd. Der Regen und das Wandern an sich. 
 

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Genug Zelt zum Aufhalten/Umziehen und Treibstoff für warme Getränke...

Zum Zelt trennen (ja, habe noch ein Doppelwandiges) war ich bisher zu faul...  Solange du es nicht tagelang verpackt lässt, passiert da nichts.

Ich sitze solche Wetterlagen auch mal gern mit einem Buch :oops: aus, denn Regen aufs Zelt ist für mich der Gipfel der Gemütlichkeit!

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vor 37 Minuten schrieb kra:

Ich denke, bei Dauerregen sind nicht die von dir genannten Punkte auch die wirklich relevanten sondern du und deine Psyche.

Das ist gut gemeint, aber ich hätte auch gerne konkrete Antworten zu meinen Fragen, weil sie für mich wichtig sind.

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vor 18 Minuten schrieb Brilo:

Ich habe bei Dauerregen meistens einen großen Poncho an und nutze jede Schutzhütte, um zu Pausieren, meine nasse Ausrüstung etwas auszulegen und mir einen heißen Tee zu kochen.

Weiterhin ist die schon genannte Psyche tatsächlich nicht ohne. Mir hilft es, die Situation anzunehmen (ohne Bewertung) und achtsam zu gehen. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, denn die erste Assoziation ist vielleicht, schneller zu gehen, um dem Wetter zu entfliehen, was aber tatsächlich ohnehin nur selten gelingt. Dieses schnellere Gehen würde mich auch zusätzlich stressen und dann wäre alles blöd. Der Regen und das Wandern an sich. 
 

Akzeptanz und Achtsamkeit sind  definitiv wichtige Säulen bei Dauerregen.

Da ich ausschließlich im Zelt nächtigen werde, fallen andere Unterkünfte weg.

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vor 3 Stunden schrieb Marcheur:

Tipps zum Thema Dauerregen, welche einen Anfänger vor allzu nassen Überraschungen retten können.

entweder du hast Kleidung, welche dich tatsächlich trocken hält (schwierig), dann musst du deine Kleidung nur oft genug Lüften, siehe Brilo, oder du findest dich damit ab nass zu sein, dann aber die Haut gut pflegen. Unsere tyypische, von Seife misshandelte Haut, hat Probleme im dauerfeuchtem.

Die richtige Kleidung unter dem Regenzeug ist ebenso wichtig, hier findet sich genug zu lesen im Forum.

Trockene Kleidung für die Nacht nicht vergessen!

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vor 12 Minuten schrieb AllofWorld:

Ich sitze solche Wetterlagen auch mal gern mit einem Buch :oops: aus, denn Regen aufs Zelt ist für mich der Gipfel der Gemütlichkeit!

Bücher sind für mich ein ständiger Begleiter in meinem Leben. Für diese Wanderung hatte ich mich eigentlich bewusst dazu entschieden, kein Buch mitzunehmen, um diese "Komfortzone" mal zu verlassen und mich stattdessen mehr auf die Natur und mich selbst zu fokussieren. Gleichzeitig bedeudet kein Buch oder kein Kindle ja auch Gewichtsreduktion. (Und ja...man könnte ja auch am Handy lesen...)

Bei deinem Gemütlichkeitsfaktor schlägt mein Bücherherz natürlich wieder schneller und spüre dadurch wieder die sich ausweitende Versuchung. Mir geht's da wie Oscar Wilde: Ich kann allem widerstehen, nur nicht der Versuchung. :mrgreen:

 

 

 

 

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wie schon von anderen geschrieben: akzeptieren, dass du nass wirst. lässt sich nicht verhindern.

ich hatte mir damals zum testen daheim nasse socken und leggins angezogen und bin damit raus. nach ein paar minuten war das unangenehme gefühl vorbei. seitdem trag ich weder regenhosen noch "wasserdichte" schuhe. bei niedrigen temperaturen aber nur bedingt zu empfehlen

wichtig ist, dass du warm bleibst und trockene kleidung für die nacht hast. 

regen kann sehr schön sein. vor allem unterm schirm :)

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Der Weg ist mit zweieinhalb Wochen angegeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Brandenburg so lange am Stück regnet. Da wird es Pausen zum Trocknen und mentalem Auftanken geben. Außerdem haben Wetterprognosen > 3-5 Tage auch immer etwas von einer Glaskugel. Du könntest für Dich die nassen Sachen in die Außentaschen packen, dann hast Du sie schneller zur Hand, wenn es mal nachlässt. Im übrigen ist eine Dusche im Regen auch ein Erlebnis (nackt ;-) ). Manchmal kann auch schon ein leckerer Duft am Abend oder eine kleine leckere Spezialität helfen, das Tief zu überwinden.

Wenn alles nicht hilft, weisst Du viel um Dich Bescheid, was Dich bei der nächsten Tour erwartet. :-))

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Moin Marcheur!

Mit andauernden Niederschlägen ist nur schwer umzugehen. Selbst bei den "alten Hasen" ist meist nach drei Tagen alles nass. ;)

Wenn Du Muße hast, kannst Du Dich hier mal durchhören.
https://backpackinglight.com/podcast-018-backpacking-clothing-inclement-weather/
https://backpackinglight.com/podcast-013-tentbound-rain-gear/
Die beiden Jungs von backpackinglight sind sehr Erfahren.

Grundsätzlich gibt es zwei Strategien.
Die Erste, die wir alle kennen, ist es nass zu werden und sich selber und die Ausrüstung danach schnell wieder trocknen zu können.
Dazu braucht es aber ein (künstlich) erzeugtes Mikroklima, mit erhöhten Temperaturen und geringer Luftfeuchte. Also alles, was wir zu Hause haben, aber normalerweise unterwegs nicht vorfinden werden. ^_^ Wenn man sich jetzt bei Dauerregen so verhält wie immer, ist irgendwann tatsächlich alles nass und man macht notwendigerweise einen "reset" in einem b&b. Was ja nicht verwerflich ist. Sollte dann aber, am besten von Anfang an einfach mit eingeplant werden.

OT: In Anlehnung an diese Strategie kann man sich auch Unterwegs ein neues zu Hause schaffen. Damit ist man aber in Sachen ul, unter sehr erschwerten Bedingungen unterwegs.
Die frühen Langzeit-Wanderer haben sich ein Beispiel an den Naturvölkern des Nordens genommen, die sich mit dem Lavvu ein optimales outdoor Heim geschaffen haben.
Die davon abgeleiteten, unterschiedlichsten shelter arbeiten alle mit einem Feuer als zusätzliche Wärmequelle und erzeugen damit das zum Trocknen notwendige Mikroklima.

Die Zweite, harte Strategie ist, alles am Körper "trocken" zu halten bis der erste Sonnenstrahl einen "reset" zulässt. :mrgreen:

Wie man die permanente Feuchtigkeit in der Kleidung besser erträgt, ist Ansichtssache. Ich verwende sowohl Wollmischgewebe wie auch reine Wolle, aber auch reine Kunstfaserkleidung. Was in welchen Schichten für einen am besten funktioniert, muss jeder für sich selbst rausfinden.
Zu bedenken wäre auch ein erhöhter Kalorienbedarf, da man ja selber die einzige "Heizung" weit und breit ist. Höchstwahrscheinlich steigt mit der Anzahl der Regentage der Bedarf an warmen Getränken und fetthaltiger Nahrung.

Vierzehn Tage Dauerregen, bei halbwegs mentaler Gesundheit zu überstehen ist tatsächlich hohe Kunst. :grin:

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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vor 20 Minuten schrieb Marcheur:

Wie verstaust du dann dein Zelt generell im Rucksack? Mit oder ohne Packsack?

Ohne PS aussen dran.

 

vor 30 Minuten schrieb Marcheur:

Für diese Wanderung hatte ich mich eigentlich bewusst dazu entschieden, kein Buch mitzunehmen, um diese "Komfortzone" mal zu verlassen und mich stattdessen mehr auf die Natur und mich selbst zu fokussieren.

Schaue für ein Buch oft überall herum (zB. in Cafes oder bei Bauern, wenn ich nach Wasser oder Strom frage) und gebe es nach dem Regentag weiter. 

 

vor 50 Minuten schrieb Marcheur:

Da ich ausschließlich im Zelt nächtigen werde, fallen andere Unterkünfte weg.

Es ging bei den Hütten ums pausieren, Sachen auslegen und Getränke kochen...

Auch Bushaltestellen, Scheunen oä. eignen sich.

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vor 56 Minuten schrieb Marcheur:

Das ist gut gemeint, aber ich hätte auch gerne konkrete Antworten zu meinen Fragen, weil sie für mich wichtig sind.

Wenn du es nur als "gut gemeint" (das Gegenteil von gut ist gut gemeint) betrachtest hast du noch eine steile Lernkurve vor dir :roll:

Für einen deiner Punkte habe ich eine Antwort gegeben ....

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Willst du eigentlich nur wissen, welcher Art der  Bekleidungsschichten der Befähigten im Regen tragen ?

Das wird dir nicht helfen, denn die Erfahrung musst du selbst machen.

Die einen tragen ein classic fleece unter dem Regenzeug, der andere Wolle.

Ich trage, wenn ich eh defintiv nass werde, gerne Gore Infinium Kleidung und Polypropylen Unterbekleidung mit Hut.

Am wichtigsten ist aber, das die Kleidung zur eigenen Geh/Laufgeschwindigkeit passt: Thema Wärmeproduktion und schwitzen/frieren

Was ist denn deine derzeitige Regenkleidung?

 

Edit:

Paramo hat auch ein interessantes Konzept.

Bearbeitet von zopiclon
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vor einer Stunde schrieb Marcheur:

Wie verstaust du dann dein Zelt generell im Rucksack? Mit oder ohne Packsack?

Das ist bei 2,5 Wochen eigentlich egal, wenn du es jeden Tag aufbaust, dann wird das Zelt nicht kaputt gehen / schimmeln etc. 
Wichtig ist es, am Morgen die Feuchtigkeit vom Zelt loszuwerden, damit du nicht ein halbes Kilo mehr mit rumträgst.

Wenn du das Zelt im Pack trägst nur mit Hülle, sonst können (je nach Pack / Packsystem) auch die anderen Gegenstände im Rucksack Feuchtigkeit ziehen - Silnylon kriegt man nie ganz trocken, wenn es Nachts geregnet hat. Alternativ auf den Packliner verlassen und oben drauf.

Aus meiner Sicht gibt es kein richtig oder falsch, Hauptsache du trägst das Regenwasser nicht mit rum und der Rest deiner Sachen bleibt trocken. 
 

Zum Thema Trockenbleiben beim Laufen: Ein sehr leichter Regenschirm ist mir Gold wert. (Da gibt es im Forum hier aber zwei Lager). Wenn dir den ganzen Tag die Suppe ins Gesicht läuft, oder der Regen von vorne kommt, dann wünscht man sich, man hätte die 119g extra eingepackt + du kannst die Jacke untendrunter auch mal aufmachen und den Schweiß rauslassen.

(Wie immer alles meine subjektive Meinung, was hier steht)

Bearbeitet von AnDrIx
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Mal meine Meinung als praktischer Meteorologe: die Wetterprognose für + 7 Tage kannst du als "Idee" begreifen, aber es wird wahrscheinlich anders kommen. Davon abgesehen haben wir um den 22.5 keine Wetterlage für Dauerregen. Es ist eine Schauerwetterlage. Zusätzlich ist die Jahresniederschlagsmenge in Brandenburg so niedrig, das du im ganzen Jahr nur 4-5 Tage Dauerregen bräuchtest das zu erreichen.

Ansonsten handhabe ich das ganz anders als meine Vorredner. Sowas wie abwettern oder Regentage im Zelt/Kaffee gibts bei mir nicht. Regentage laufe ich durch. Regenjacke an, bei unter 5Grad auch Regenhosen und dann einfach durchziehen. Nur wer stoppt friert, d.h. ich mache wenige kurze Pausen zum Essen und trinken.  Abends in die trockenen Schlafklamotten. Tarp am Morgen in die Außentasche, nasse Klamotten wieder an und weiter....

Regenschirm kann ich auch empfehlen, als Brillenträger angenehmer als eine Kapuze, man sieht mehr, ist einfach angenehmer.

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vor 24 Minuten schrieb zopiclon:

Ich trage, wenn ich eh defintiv nass werde, gerne Gore Infinium Kleidung und Polypropylen Unterbekleidung mit Hut.

Hut mit breiter Krempe ist das Stichwort - man hat die Hände frei (vs. Regenschirm), hängt nicht an der Jacke fest (vs. Kapuze), es regnet weniger auf die Brille (vs. Kapuze) hält allerdings nicht so lange das Waser ab wie eine gute Kapuze. Nur wenn man einen hoch aufbauenden Rucksack hat kann der Hut störend sein.

Ansonsten eine Hose, die schnell wieder trocknet (Regenrock wird das nächste mal ausprobiert), dünne Merino-Unterwäsche und leichte Schuhe (dauerhaft dichte Schuhe sind nur eine Illusion - oder sauschwer).

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vor 17 Minuten schrieb kra:

man hat die Hände frei (vs. Regenschirm)

den Schirm kann man auch am Rucksack befestigen, dann ist die eine Hand frei ;-)

(Probiere das mit dem Hut aber auch mal aus, im Elternhaus liegt sowas bestimmt irgendwo im Keller rum :-D)

Bearbeitet von AnDrIx
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vor 26 Minuten schrieb kra:

Hut mit breiter Krempe ist das Stichwort - man hat die Hände frei (vs. Regenschirm), hängt nicht an der Jacke fest (vs. Kapuze), es regnet weniger auf die Brille (vs. Kapuze) hält allerdings nicht so lange das Waser ab wie eine gute Kapuze. Nur wenn man einen hoch aufbauenden Rucksack hat kann der Hut störend sein.

Bei richtigem Mistwetter Poncho und Regenhut, wobei der Hut wasserdicht ist und für mich das Wasser sogar besser abhält als ne Kapuze... hier muss halt jeder ausprobieren was für ihn geeignet ist.

Zelt habe ich immer in einer Außentasche (im Packsack), das schimmelt nicht da Du es jeden Abend aufbaust.... das müsste vermutlich tagelang eingepackt bleiben bis zum Schimmel. 

In Regenpausen trockne ich gerne das Zelt, ev Schlafsack lüften.

Nicht zu unterschätzen ist die Kälte. In Pausen friere ich schnell. Also wenige kurze Pausen.

An ausreichend Brennstoff denken, heiße Getränke sind was schönes bei Kälte....

Falls es Cafés gibt (vor Corona-Zeiten...) ein warmes Getränk gönnen...

Du kannst nicht viel 'falsch' machen. Einfach losgehen und ausprobieren. Du siehst, jeder hat ne eigene Strategie. Und beim nächsten Mal machst Du manches vielleicht anders...

 

Bearbeitet von hiker
Ergänzung
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vor 5 Stunden schrieb Marcheur:

Gerne auch sonstige generelle Tipps zum Thema Dauerregen, welche einen Anfänger vor allzu nassen Überraschungen retten können.

This:

vor 3 Stunden schrieb kra:

Ich denke, bei Dauerregen sind nicht die von dir genannten Punkte auch die wirklich relevanten sondern du und deine Psyche. Wenn ich mit  Regentagen rechnen muss habe was zu lesen oder hören dabei. 

Verstehe deshalb die Reaktion nicht recht:

vor 2 Stunden schrieb Marcheur:

Das ist gut gemeint, aber ich hätte auch gerne konkrete Antworten zu meinen Fragen, weil sie für mich wichtig sind.

 

Denn tatsächlich: wenn das Wetter einen blöd trifft und plötzlich die angedachten Regenschutzvorbereitungen nicht wirken, dann kommt schnell der Gedanke auf alles hinzuwerfen. Und du kannst dich so gut vorbereitet sehen,  wie nur was - ich bin mir sicher,  dieser Abbruchgedanke wird Dich früher oder später auch ereilen.  Da rettet dann eine Schutzhütte oder eine Scheune.  

Denn wenn dich Dauerregen erwischt, wird spätestens beim Lageraufbau einiges nass, was vorher noch trocken war;) dann noch fieser Wind dazu ....

Deshalb vielleicht auch nicht stur daran festhalten,  ausschließlich im Zelt zu übernachten,  sondern offen für einen Trockentag sein. Ansonsten nimmst Du Dir am Ende selbst den Spaß.

Wenn ich mit doppelwandigem Zelt zu dieser Jahreszeit unterwegs bin, ist es im Kompressionssack im Rucksack außerhalb des Liners oder auch mal außen grob ans Netz gestopft, bis ich eine Schutzhütte erreiche und es dort mal aufhängen kann (wenn es draußen noch regnet).

Füße werden grundsätzlich nass. Ist beim laufen kein Problem,  denn sie sind dann ja warm und es ist nicht so, als würde man auf nassem Schwamm laufen. Also einfach probieren und sich insgesamt damit anfreunden,  dass man bei Regen halt nass wird ;)

Und wenn Lesen deine Leidenschaft ist: warum künstlich darauf verzichten,  erst recht, wenn du davon ausgehst,  dass Dich Dauerregen erwartet und somit doch jedes Mittel recht sein sollte, um die Stimmung hoch zu fahren. 

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vor einer Stunde schrieb Martin:

Ansonsten handhabe ich das ganz anders als meine Vorredner. Sowas wie abwettern oder Regentage im Zelt/Kaffee gibts bei mir nicht. Regentage laufe ich durch. Regenjacke an, bei unter 5Grad auch Regenhosen und dann einfach durchziehen. Nur wer stoppt friert, d.h. ich mache wenige kurze Pausen zum Essen und trinken.  Abends in die trockenen Schlafklamotten. Tarp am Morgen in die Außentasche, nasse Klamotten wieder an und weiter....

so mach ich das auch. die schlechtwettertage sind die mit den km. wenn dann der erste sonnentag kommt, dann mach ich eventuell nen halben tag frei.

wenn man nach ein paar tagen komplett durchnässt ist wird man eh nicht mehr trocken bevor der regen stoppt oder man sich wo einmietet.

 

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vor einer Stunde schrieb Martin:

Ansonsten handhabe ich das ganz anders als meine Vorredner. Sowas wie abwettern oder Regentage im Zelt/Kaffee gibts bei mir nicht. Regentage laufe ich durch. Regenjacke an, bei unter 5Grad auch Regenhosen und dann einfach durchziehen. Nur wer stoppt friert, d.h. ich mache wenige kurze Pausen zum Essen und trinken.  Abends in die trockenen Schlafklamotten. Tarp am Morgen in die Außentasche, nasse Klamotten wieder an und weiter....

Regenschirm kann ich auch empfehlen, als Brillenträger angenehmer als eine Kapuze, man sieht mehr, ist einfach angenehmer.

Ich kann dieser Vorgehensweise, analog @Martin und @danobaja, voll und ganz zustimmen.

Ein bisschen kann man das "Wandern im Regen" auch im häuslichen Umfeld trainieren. Rausgehen, wenn es in Strömen gießt, auch wenn die Nachbarn die "Augen verleiern":eek:, und das Regen-Setup testen.

Mein Zelt hängt immer außen in einem Beutel verpackt. Das wird auch bei kurzen Pausen nicht getrocknet, das wäre mir zu viel Aufwand. Pausen sind bei mir Pausen, da will ich nicht rumwuseln. Nach dem Aufbau und vor dem Abbau wird es grob vonn innen mit dem Handtuch (MultiUse:grin:) abgewischt (wegen Kondensfeuchtigkeit, habe nur ein Einwandzelt). Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn es nach dem Aufbau nicht im Wind trocknen kann, bleibt es eben von außen nass.

 

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