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Ultraleicht Trekking

Bikepacking: Reifen


Empfohlene Beiträge

Vielleicht ein sinnvoller Thread?

Deshalb habe ich an paar eigene Sätze von anderswo kopiert und ergänzt... und fange also an.

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Specialized Ground Control T7 2,35" (MTB)

(T7 ist eine mittelweiche Gummimischung, wohl mit Schwalbes Addix Soft zu vergleichen.) 

Das ist ein sehr guter, moderater Reifen am Hinterrad meines Trailfully, nun sogar auch vorne drauf. Die uniforme Paarung reicht halbwegs versierten Fahrern hier in der Gegend (um Bonn herum) m.E. für alle Trails - und die meisten davon geraten damit spaßiger als mit einem Enduroreifen in der Gabel (weil man sie nicht einfach dröge plattgebügelt). Für Ausnahmen (z.B. sehr steil + lose/steinig, daher vergnüglicher mit mehr Profil zu fahren) habe ich den Schwalbe Hans Dampf nunmehr 'nur noch' auf einem zweiten Vorderrad in der Version Super Trail / Addix Soft. Den Hans Dampf würde ich auch beim Bikepacking oberhalb der Baumgrenze in den Alpen und Pyrenäen vorne nehmen, und in den Cevennen eigentlich überall. Hinten reicht mir der GC aber bestimmt auch im Gebirge, ob das Rad nun bepackt ist oder nicht. 

Insgesamt hat der GC auf allen Böden viel mehr Grip, als ich erwartet hätte - auch erstaunlich viel Bremsgrip hinten (beim bepackten Bike oder mit mit relativ viel Gewicht im Rucksack eher noch wichtiger als sonst schon). Bislang fanden die meisten Ausfahrten allerdings auf sehr trockenem Boden statt. Nun ja, jetzt hat es aber bekanntlich heftig geregnet...

Heute gab es also für einen Test endlich wieder ein bisschen Matsch. Die Selbstreinigung ist erstaunlich gut für einen Reifen mit relativ engem Profil (ich bin mir nicht einmal sicher, dass ich für den Winter auf den Hans Dampf vorne wechseln muss). Ansonsten: Feuchte Wurzeln und ziemlich nasse Waldbodenstrecken schienen recht unproblematisch.

Natürlich gibt es so einige schwere Reifen mit mehr Grip für die Abfahrt - aber sie rollen bei weitem nicht so schnell im Flachen oder bergauf. Der Kompromiss zwischen niedrigem Rollwiderstand und überraschend hoher Traileignung scheint mir beim GC gelungen.


Schlussfolgerung nunmehr fürs Bikepacking-Hardtail: Ground Control T7 2,35" vorne, hinten am liebsten 2,2" (manche nähmen ihn hinten zudem in der härteren, rollschnelleren und langlebigeren T5-Version). Das wäre wohl ideal... schlösse aber ein Recycling des Vorderreifens aus. Drum bleibts wahrscheinlich auch am Hardtail bei zweimal 2,35". Das könnte das Ende einer sehr, sehr langen Nobby Nic-Ära auf dem Bikepacking-Bike bedeuten. 

Besonders schön finde ich am Ground Control (aber auch am Hans Dampf, weshalb sie ganz gut zueinander passen) die Noppen in der 'transitional zone' zwischen Reifenmitte und -schulter. Ein solches Design berücksichtigt Fälle, in denen ein richtiges Hineinlegen in die Kurve nicht immer möglich ist ('technische Trails' mit einer sehr hohen Frequenz radikaler Richtungswechsel). Mir scheint: Eine Folge des Baumsterbens ist, dass es solche Trails immer mehr gibt. Beim bepackten Bike mit Bikepacking-Taschen macht das Design meines Erachtens doppelt Sinn; denn stilechtes Kurvenfahren fällt manchem dann etwas schwerer.

Zur Pannensicherheit kann ich noch nicht viel sagen. Ich fahre übrigens mit Aerothan-Schläuchen und tubeless-ähnlichem Niedrigdruck (1,2 vorne und 1,4 hinten, bei 73 kg Fahrergewicht). Angeblich und gefühlt gibt Aerothan der etwas dünnen Karkasse des GC ein bisschen mehr Stabilität als tubeless oder Butyl... was aber mit Pannenschutz nur sehr bedingt zu tun hat. 

Zu guter Letzt noch angemerkt: Der Reifen ist oft extrem preiswert zu bekommen. 

Bearbeitet von martinfarrent
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vor 2 Stunden schrieb Capere:

Bin am Gravel persönlich Fan der Specialized Pathfinder (Pro bzw. SWorks) - schnell auf Asphalt und trotzdem kann ich damit ordentlich wurzlige Single Trails fahren.

fährst du tubeless? Hab mir paar bewertungen durchgelesen und es wird erschreckend oft von Luftentweichen über die Flanken und sogar Lauffläche (!) bereichtet.

Erfahrung?

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vor 23 Minuten schrieb shotta51:

fährst du tubeless? Hab mir paar bewertungen durchgelesen und es wird erschreckend oft von Luftentweichen über die Flanken und sogar Lauffläche (!) bereichtet.

Erfahrung?

Jup, beide Tubeless. Die Pro haben etwa 5-600km drauf und dann habe ich zu den SWorks gewechselt. Beide waren fix dicht (MucOff Sealant und Roval Laufräder).

Also klar, vor jeder längeren Fahrt pumpe ich da schon bisschen auf, also etwas Luftverlust hat es ja immer, aber m.M.n. keinesfalls gravierend.

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vor 12 Stunden schrieb Capere:

Die Pro haben etwa 5-600km drauf und dann habe ich zu den SWorks gewechselt.

Aus Neugierde auf die andere Variante, ja? Und nicht etwa, weil dir die Pro schon zu abgenutzt erschienen... oder?

 

vor 12 Stunden schrieb Capere:

Beide waren fix dicht (MucOff Sealant und Roval Laufräder).

Ich glaube, @shotta51 spielt auf eine angebliche Porosität der Karkasse an - meint also nicht den Sitz des Reifens.

 

vor 15 Stunden schrieb martinfarrent:

Das könnte das Ende einer sehr, sehr langen Nobby Nic-Ära auf dem Bikepacking-Bike bedeuten. 

Langsam denke ich, die Nobby Nic-Klasse wird ein bisschen überflüssig. Die neuen, etwas leichteren 'Downcountry'-Reifen können verdammt viel. Zwischen ihnen und den moderateren AM-/Enduro-Pneus gibt es zwar weiterhin eine Lücke, aber sie ist schmaler geworden als früher (da thronten der NN und Konsorten glorreich und klar definiert zwischen XC-Racereifen und Trailboliden). 

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vor 32 Minuten schrieb martinfarrent:

Aus Neugierde auf die andere Variante, ja? Und nicht etwa, weil dir die Pro schon zu abgenutzt erschienen... oder?

 

Ich glaube, @shotta51 spielt auf eine angebliche Porosität der Karkasse an - meint also nicht den Sitz des Reifens.

Tatsächlich erfolgte der Wechsel nur, um noch ein Quäntchen Gewicht zu sparen und gleichzeitig von 38 auf 42mm zu gehen. ;) Leben ist noch einiges in den Pro.

Und nein, in Sachen Porosität habe ich da nichts merken können. Die Pro sind aber auch nur 1 Jahr alt etwa.

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@CapereIch finde tubeless beim Bikepacking übrigens nicht mehr so 'alternativlos'. Aerothan-Schläuche sind der Schlauchlosigkeit gewichtsmäßig kaum unterlegen und erlauben ebenfalls Niedrigdruck. Die fürs Bikepacking wichtigen Unterschiede sind vor allem in der Pannenhäufigkeit (tubeless gewinnt) und in der Pannenbehebung (Aerothan gewinnt) zu sehen.

Kurz: Wenn du mit tubeless auf einer Mehrtagestour einen Schlauch einziehen musst, sollte dieser aus Butyl sein, womit du auch den Reifendruck erhöhen musst (ich lass mal die ganze Sauerei bei der Pannenbehebung außen vor). Den leichten Aerothanschlauch und die Weiterfahrt mit Niedrigdruck kannst du dir nicht erlauben, weil Reste von Dichtmilch das Aerothan angreifen (nur auf einer Tagestour vielleicht irrelevant). Hingegen kannst du mit Aerothan als Standard auch einen leichten Aerothan-Ersatzschlauch verwenden und fährst in gewohnter Manier weiter. 

(Ausnahme: Der Reifen kam bei der Erstmontage nur schwer zum Sitzen und musste mit Spüliwasser oder Montageflüssigkeit plus Geduld überredet werden, weil kurzzeitiger Überdruck bei Aerothan keine Option ist - es dehnt sich dann für immer zu sehr aus. Unterwegs wäre ein solches Vorgehen sicher suboptimal.)

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vor 33 Minuten schrieb martinfarrent:

 Den leichten Aerothanschlauch und die Weiterfahrt mit Niedrigdruck kannst du dir nicht erlauben, weil Reste von Dichtmilch das Aerothan angreifen (nur auf einer Tagestour vielleicht irrelevant).

Galt das nicht nur für die alten Sealants mit Aceton? Zumindest war das mein Wissensstand und insofern habe ich einen Tubolito S als Ersatz dabei.

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vor 25 Minuten schrieb Capere:

Galt das nicht nur für die alten Sealants mit Aceton? Zumindest war das mein Wissensstand und insofern habe ich einen Tubolito S als Ersatz dabei.

Bei Schwalbe finde ich die entsprechende Warnung immer noch in den FAQ: https://www.schwalbe.com/blog/neuigkeiten/innovationen/aerothan/#faq

Erforderlich wäre in deinem Fall demnach zumindest gründliche Nacharbeit am Abend, wenn du einen Aerothan als Ersatz verwendet hättest. 

Mit Tubolito kenne ich mich nicht aus und weiß nicht, ob es diesbezüglich Unterschiede (zum Aerothan) gibt. 

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vor 2 Stunden schrieb martinfarrent:

@CapereIch finde tubeless beim Bikepacking übrigens nicht mehr so 'alternativlos'. Aerothan-Schläuche sind der Schlauchlosigkeit gewichtsmäßig kaum unterlegen und erlauben ebenfalls Niedrigdruck. Die fürs Bikepacking wichtigen Unterschiede sind vor allem in der Pannenhäufigkeit (tubeless gewinnt) und in der Pannenbehebung (Aerothan gewinnt) zu sehen.

Kurz: Wenn du mit tubeless auf einer Mehrtagestour einen Schlauch einziehen musst, sollte dieser aus Butyl sein, womit du auch den Reifendruck erhöhen musst (ich lass mal die ganze Sauerei bei der Pannenbehebung außen vor). Den leichten Aerothanschlauch und die Weiterfahrt mit Niedrigdruck kannst du dir nicht erlauben, weil Reste von Dichtmilch das Aerothan angreifen (nur auf einer Tagestour vielleicht irrelevant). Hingegen kannst du mit Aerothan als Standard auch einen leichten Aerothan-Ersatzschlauch verwenden und fährst in gewohnter Manier weiter. 

(Ausnahme: Der Reifen kam bei der Erstmontage nur schwer zum Sitzen und musste mit Spüliwasser oder Montageflüssigkeit plus Geduld überredet werden, weil kurzzeitiger Überdruck bei Aerothan keine Option ist - es dehnt sich dann für immer zu sehr aus. Unterwegs wäre ein solches Vorgehen sicher suboptimal.)

habe letztes Wochenende mein Canyon Grizl auf Tubeless umgerüstet. Schwalbe G One bite mit DT Swiss Gravel LN Felge plus Stans Notubes Sealant. Die Reifen war auf Anhieb dicht und der ganze Spaß hat mich ca. 22 € gekostet und die Dichtmilch hab ich noch paar Jahre.

 

Du beschreibst hier eine Alternative, die langsamer, teurer und pannenanfälliger ist und zudem noch kacke zum reparieren (den Schlauch zu installieren hört sich schwieriger an als der Schulweg meiner Oma).

 

ist gar kein Angriff oder so, wir diskutieren hier ja und tauschen Meinungen aus. Du beschreibst aber hier warum tubeless weiterhin die Nase vorn hat :)

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vor 20 Minuten schrieb shotta51:

Du beschreibst hier eine Alternative, die langsamer, teurer und pannenanfälliger ist und zudem noch kacke zum reparieren (den Schlauch zu installieren hört sich schwieriger an als der Schulweg meiner Oma).

  • Pannenanfälliger als tubeless? Ja (aber weniger pannenanfällig als Butyl). In der Pannenbehebung einfacher und sauberer als tubeless. 
  • Langsamer (im Flachen oder bergauf)? Eher minimal, was mich auf dem MTB indes weniger interessiert als einen Gravelbiker. 
  • Schwieriger zu installieren? In der Regel stimmt das Gegenteil, sowohl im Vergleich zu tubeless als auch zum Butylschlauch. So ist es z.B. sehr unwahrscheinlich, dass du einen Aerothanschlauch beim Montieren einklemmst und sofort himmelst. Nur bei sehr widerspenstigen Reifen erfordert Aerothan ein bisschen mehr Geduld (bei meinen eigenen zum Beispiel nicht).
  • Noch ein Vorteil: keinerlei Nachpflege.
     

Zwei weitere Kleinigkeiten sollte ich vielleicht der Vollständigkeit halber nennen: Das Ventil der Aerothanschläuche hat außen kein Gewinde - Minipumpen mit Schlauch funktionieren also nicht gut. Und: Fast standardmäßig muss ich den Ventilkern mit dem entsprechenden Schlüssel ein bisschen strammer ziehen. Inzwischen tue ich es von vornherein und präpariere auch den Ersatzschlauch. Weil das offenbar mit dem Auslieferungszustand zusammenhängt, finde ich es etwas rätselhaft. 

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vor 17 Stunden schrieb shotta51:

habt ihr eine Empfehlung für einen Bikepacking (Gravel)-reifen der eine Slicklauffläche in der Mitte hat und mit 50-622 kommt?

Das ist ja schon fast die Renaissance des Starr-MTB! Schau doch dementsprechend mal bei den MTB-Reifen nach - bei Schwalbe finde ich ein paar, die zwar nicht ganz slick sind, in der Mitte aber ziemlich niedrige Noppen haben. (Aber ich kann sonst nichts dazu sagen.)

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vor 17 Stunden schrieb shotta51:

habt ihr eine Empfehlung für einen Bikepacking (Gravel)-reifen der eine Slicklauffläche in der Mitte hat und mit 50-622 kommt?

Conti Terra Hardpack. Nicht ganz slick sondern schuppig. Habe ich gestern auf der Eurobike kurz angefasst. Wäre auch noch was für mein Adventure-Bike. 

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Mag ja sein, dass ich dadurch, dass ich schon mein ganzes Leben meine Motorrad-Schlauchreifen selber montiere...was eine ganz andere Nummer von noetiger Kraft, Skills und Aufwand ist...da mit Reifen/Schlauchmontage beim MTB sehr relaxed bin, ich finde beim MTB mal eben ne Decke zu wechseln oder den Schlauch, geht sozusagen beim Kaffeetrinken nebenher...wer da von schwierig redet, ist gerne dazu eingeladen, wenn ne Reiseenduro von mir neue Reifen braucht, das anzugehen, ich glaube, danach wird er schwierig im Zzusammenhang mit MTB nicht mehr in den Mund nehmen :mrgreen:

Dadurch dass ich auch schon viel mit Auto, Motorrad, MTB in echt rauhem Gelaende unterwegs war, habe ich die Erfahrung gemacht, dass Schlauchreifen einfach weniger Aerger machen, egal wie Dir eine Steinkante seitwaerts in die Felge oder Reifenflanke haut, das Rad behaelt seine Luft, dass ein Rad mal "mysterioes" seine Luft verliert, dass Du erstmal wieder den Kompressor benutzen must, bevor Du weiterfahren kannst, kenne ich nur von meinen schlauchlosen Autoreifen oder befreundeten Gummikuh-Fahrern...

Welcher Reifen  nun beim Hardtail empfehlenswert ist, haengt fuer mich auch extrem vom gefahrenen Gelaende, dessen Untergrund und Gesamtgewicht Fahrer & MTB ab, da nun bei mir aufgrund von Eigengewicht & Zelt / Packraft-Gepaeck eine recht hohe Traktion noetig ist und ich auf meinen Routen schon mal haeufiger losen oder verschlammten Untergrund habe und ein bisschen mehr "Dornenschutz" auch nicht schlecht ist, hat sich bei mir z.B. der Fat Albert bewaehrt, Radler, die auch haeufiger auf Asphalt unterwegs sind und dazu evtl noch den Ergeiz haben, "Strecke zu machen" werden sich da aufgrund des hohen Abroll-Widerstandes mit Grausen abwenden...
 

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vor 13 Minuten schrieb martinfarrent:

Gott hab ihn selig… der wird m.W. nicht mehr hergestellt.

Das ist zwar, als hätte Ringo die übrigen Beatles rausgekegelt… aber so hat Schwalbe entschieden.

 

Joo aber durch die Neuauflage 2016 bekommst Du ihn ja noch bei vielen Haendlern....

Mir ging es auch nicht darum, jetzt jedem MTBler vorzuschlagen das Teil aufzuziehen, sondern mehr darum, am Beispiel aufzuzeigen, dass ich generelle Reifenempfehlungen sehr problematisch sehe, da die eigenen Anforderungen / Voraussetzungen extrem unterschiedlich sind...

 

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vor 19 Stunden schrieb shotta51:

habt ihr eine Empfehlung für einen Bikepacking (Gravel)-reifen der eine Slicklauffläche in der Mitte hat und mit 50-622 kommt?

Die meisten Reifen (v.a. von Panaracer) gehen alle nur bis 38 :(

Ich habe auf meinem Gravelbike auf Empfehlung des Händlers den WTB Ribbler in 45mm montiert und der rollt super. Gute Erfahrungen habe ich auch mit dem Schwalbe Smart Sam gemacht, da kenne ich aber die Breiten und Ausführungen nicht. Bin voll aus dem Markt!

OT: Jetzt lese ich aber den Thread und frage mich als Unwissenden: Was muss ein Gravel/MTB Reifen den beim Bikepacking anders können als ohne Taschen? Höheres Gesamtgewicht tragen verstehe ich ja, aber sonst? Würde ich doch nach meinem Tour/Fahrerprofil montieren?

Bearbeitet von ChrisS
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vor einer Stunde schrieb ChrisS:

OT: Jetzt lese ich aber den Thread und frage mich als Unwissenden: Was muss ein Gravel/MTB Reifen den beim Bikepacking anders können als ohne Taschen? Höheres Gesamtgewicht tragen verstehe ich ja, aber sonst? Würde ich doch nach meinem Tour/Fahrerprofil montieren?

OT: ... unter anderem vielleicht: das Streckemachen erleichtern. Das gilt zum Beispiel für ansonsten Fun-orientierte MTBler, die mal eine Mehrtagestour mit richtig vielen Kilometern machen wollen. Pannenschutz könnte auf einer solchen Tour ebenfalls ein wichtigeres Thema als zuhause sein. Und so weiter...

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vor 1 Stunde schrieb ChrisS:

Gute Erfahrungen habe ich auch mit dem Schwalbe Smart Sam gemacht

Hihi, der war als Erstausstattung auf meinen 2 letzten MTB montiert und ist sofort runtergeflogen, da das zwar bestimmt ein netter Reifen fuer Asphalt, bisschen Schotter usw ist, aber z.B. bei mir im Wald, der ja auch nicht gerade eben ist, nicht genuegend Traktion bietet...
Ist halt sehr individual, was man braucht / haben will...

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vor 19 Minuten schrieb khyal:

Hihi, der war als Erstausstattung auf meinen 2 letzten MTB montiert und ist sofort runtergeflogen, da das zwar bestimmt ein netter Reifen fuer Asphalt, bisschen Schotter usw ist, aber z.B. bei mir im Wald, der ja auch nicht gerade eben ist, nicht genuegend Traktion bietet...
Ist halt sehr individual, was man braucht / haben will...

Ich war jetzt nur bei Gavel/Allroad und da rollt er für sein Profil echt flott!

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vor 2 Stunden schrieb ChrisS:

OT: Jetzt lese ich aber den Thread und frage mich als Unwissenden: Was muss ein Gravel/MTB Reifen den beim Bikepacking anders können als ohne Taschen? Höheres Gesamtgewicht tragen verstehe ich ja, aber sonst? Würde ich doch nach meinem Tour/Fahrerprofil montieren?

Tja das frage ich mich auch. Ich würde nicht im Traum daran denken, irgendwelche anderen Reifen aufzuziehen, als die, die ich immer fahre. Ich hätte da wenig Lust auf Experimente, ausgerechnet wenn ich nicht um die Ecke von zu Hause bin und der Kram gefälligst funktionieren soll.
Am MTB lasse ich i.d.R. überhaupt nichts anbrennen und würde nie irgendwas wechseln, wenn nicht verschlissen.
An der Gravelbude würde ich noch einsehen, abhängig vom erwartbaren Untergrund auf Stollen in der Mitte der Lauffläche zu verzichten. Aber da wo ich die Stollen nicht brauche, will ich ja eigentlich gar nicht fahren. 8-)

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vor 1 Minute schrieb MadCyborg:

Tja das frage ich mich auch. Ich würde nicht im Traum daran denken, irgendwelche anderen Reifen aufzuziehen, als die, die ich immer fahre. Ich hätte da wenig Lust auf Experimente, ausgerechnet wenn ich nicht um die Ecke von zu Hause bin und der Kram gefälligst funktionieren soll.
Am MTB lasse ich i.d.R. überhaupt nichts anbrennen und würde nie irgendwas wechseln, wenn nicht verschlissen.
An der Gravelbude würde ich noch einsehen, abhängig vom erwartbaren Untergrund auf Stollen in der Mitte der Lauffläche zu verzichten. Aber da wo ich die Stollen nicht brauche, will ich ja eigentlich gar nicht fahren. 8-)

Ja, die Frage war durchaus ernst gemeint. Die Branche ist ja mittlerweile so plemplem , ich hatte jetzt echt Angst, dass es auch noch Bikepackingreifen gibt (z.B. von f…ing Specialized für 120,- das Stück :mrgreen: )

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