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Ultraleicht Trekking

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bin da gestern dank tumurbel über ein interessantes konzept gestossen, wie man sich die mücken vom gesicht fernhält. etwa ab minute 6:

 

 

http://www.opb.org/television/programs/ofg/segment/ultralight-hiking/

 

Standart: Ray Jardine Style

 

Was mir aber selbst gerade in den Kopf kommt: wenn man sein Mückennetz ohnehin als Schlauch mit sich führt, den man nur über den Schirm Spannt, sollte das nicht nur beim Schlafen, sondern auch beim Laufen funktionieren! Das wurde bei Simblissity auch schon angepriesen, aber ich habe das nie gemacht, weil die Schnüre und Schlaufen nerven und der Netzstoff am Körper anliegt, auf die Idee mit dem Schirm hätte ich mal kommen sollen als ich in Oregon förmlich von Mücken gefressen wurde..

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bin da gestern dank tumurbel über ein interessantes konzept gestossen, wie man sich die mücken vom gesicht fernhält. etwa ab minute 6:

 

 

http://www.opb.org/television/programs/ofg/segment/ultralight-hiking/

 

 Und das nicht zum ersten Mal... :wink:

 

Tatsächlich hat Micha recht, dass man eine entsprechende Beschreibung schon bei Ray Jardine finden kann.

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Liebe ULTF-Gemeinde,

 

zur Zeit sind doch wieder einige Leute am suchen und basteln von Biwaksäcken, die Diskussionen drehen sich um geeignete Materialien und Schnitte, ob eher atmungsaktiver oder lieber wasserdichter.

Doch ist ein Biwacksack überhaupt sinnvoll oder gar notwendig?

Kann ich nicht mit anderen Mitteln den selben Zweck erfüllen, aber weniger Gewicht bzw weniger Ausrüstung rumkommen? Wo ist das Gewicht am sinnvollsten "investiert"?

 

Ich hatte mich hier vor geraumer Zeit auch schon gegen Bivis ausgesprochen, da ich eigentlich der Meinung bin, dass diese nur in ganz wenigen Situationen tatsächlich Sinn machen. Diese wären:

  • Das Schlafsetup besteht aus einem Ponchotarp, das so klein ist, dass der Schlafsack vor Spray geschüzt werden muss.
  • Man plant an exponierten Orten zu Biwakieren, also bewusst einen eher suboptimalen Schlafplatz aufsucht (um zB schöne Aussichten zu genießen)

In sämtlichen anderen Fällen die mir auf Anhieb einfallen kommt man sowohl vom Gewicht, als auch vom Comfort, besser weg, wenn man widrige Bedingungen mit A.) mehr Daune im Quilt/ Schlafsack oder B.) einem etwas geräumigeren Tarp ausgleicht.

 

Vielleicht schaffen wir es hier genauer zu differenzieren, in welchen Situationen Bivis die leichtere Alternative sind bzw ob/wann sie sich überhaupt mit der UL Theorie rechtfertigen lassen.

 

Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen und hoffe hier nicht was schlimmes losgetreten zu haben :mrgreen:

 

schöne Grüße

Micha

Ich hoffe ich habe mich noch nicht dazu geäussert...

 

 

  • Das Schlafsetup besteht aus einem Ponchotarp, das so klein ist, dass der Schlafsack vor Spray geschüzt werden muss.
  • Man plant an exponierten Orten zu Biwakieren, also bewusst einen eher suboptimalen Schlafplatz aufsucht (um zB schöne Aussichten zu genießen)

 

Jede noch so dünne Schlafsackhülle kommt mit Spray klar. Wetten? ;-)

Winddicht sind diese Stoffe genau so.

Mossies... nun gut. Da benutze ich auch oft einen Mückenschutz, aber es muss nicht gleich ein ganzes Bivy sein.

 

Ich bin für mehr Daune. (In wenigen Fällen für eine Wetterfestere Aussenhülle.)

Wenn ein Bivy Sinn machen könnte, greife ich auf eine Mischung zwischen Bivy und Innenzelt.

Ich plädiere auch schon lange gegen die Bodenplane (allseits geliebtes Groundcloth od. -sheet). In sehr wenigen Ausnahmefällen braucht man diese wirklich, dann sollte es aber eine Wanne sein, was diese meist nicht ist, also kann ich sie gleich weg lassen. Man kann auch am Quilt die Fussbox (wenn man oft an den Füssen ohne Matte sich bettet) unten mit Wasserdichtem Material verarbeiten... Die Bodenplane ist ein sehr klassischer Fall für die Schere im Kopf.

 

p.s.: bin sehr viel in Schottland mit Tarp unterwegs...

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Grundsätzlich eine interessante Idee, nur ist das dann tatsächlich leichter als die Bodenplane-Variante? Vor dem Einpacken wischt du dann die Fußbox trocken?

Wenn Deine Bodenplane weniger als ca. 4 g wiegt... (Stoff + Nahtzugabe etc.). Mein Quilt ist unten so zusammen genäht, dass die Naht am Quilt Ende - wo viele die Kordeln haben, nicht wie meistens horizontal verläuft, sondern vertikal. Das ergibt zwei Spickel, einen an den Fersen und einen an den Zehen. Jener an den Fersen ist mit gut 30 x 30 cm abgedeckt worden. Dieser Spickel kann ich beim Verpacken dann praktisch in sich stopfen. Somit kommt feucht auf feucht.

Und auch wenn ich dies nicht täte - wegen ein bisschen Feuchtigkeit aussen am Schlafsack/Quilt wird die Daune nicht gleich kollabieren. Hinzu kommt, dass dieser Bereich nur in starken Gewittern oder auf moorigen/moosigen Untergründen mal etwas Nässe sah. Das moorige hätte sich auch verhindern lassen (war aber gegen 23 Uhr und ich seit ca. 6 Uhr früh unterwegs).

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      Überlege den Decathlon Überschlafsack 50€, atmungsaktiv, wasserdicht, 400g für Cowboynächte zu versuchen, oder eben um die Komfortwerte nach unten zu bringen im Zelt. Hat jemand Erfahrung mit so einem setting? Kennt jemand die Tüte, nurn Schwitzbeutel oder akzeptabel? Viel mehr möcht ich nicht ausgeben, auch wenns leichtere gibt. 
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      Wir haben uns entschieden mal länger als zwei Tage am Stück sinnlos durch die Gegend zu radeln.
      Allerdings erstmal mit den Rennrädern.
      Bisher sind es immer nur zwei Tage gewesen, mit minimalen Schlafsetup
      Wie üblich in dieser Szene mit
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      (Gruss an Trailrunning Ultralight82 )
      wenns etwas kälter wurde auch mit Seiden(hütten)schlafack in kombination mit einer isolierten Weste. Wobei wir bisher nur im Sommer solche Touren machten.
       
      Um das ganze etwas nachaltiger zu gestalten überlege ich ein etwas "besseres" Bivi zu kaufen, ein paar Gramm mehr fallen aufm Rad nicht auf, da ist das Packmass wichtiger. Hat da jemand Ideen? Sachen aus den USA zu besorgen ist kein Hinderniss
      Gibt es geschlossenzellige Matten oder Luft"matratzen" mit ultra kleinem Packmaß, denn das erachte ich bei mehr als einer Nacht als wichtig? Letzteres wohl eher, merke ich gerade *g*
      Das bessere Bivi und/oder die Matte sollte durch eine Bodenplane geschützt werden oder ist das nicht nötig?
      Bisher habe ich ab und an ein Tarp genutzt (nicht mit Rad), allerdings ist mein Eigentum recht schwer mit ~600g (FRILUFTS CONAVALLA TARP). Gibts da was leichteres, um es mit dem Rad zu benutzen?
       
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      ich habe das gelinde gesagt bescheidene Wetter dieses Wochenende mal genutzt, um ein lang überfälliges Projekt anzugehen. Ich habe einen Carinthia Observer (Herstellerwebseite), der hinsichtlich seiner Features optimal ist. Ich brauch für meinen Anwendungsfall was unauffälliges für Wildcampen im Tal und was robustes im Hochgebirge, das auch mal 100kmh Wind wegsteckt. Außerdem sollte man im Notfall auch mal einen Tag Regen drinnen aussitzen oder vielmehr ausliegen können. Dh. alles was hoch ist oder abgespannt werden muss, ist aufgrund von Wind nicht so geeignet. Ein normaler Biwaksack ohne Tarp drüber ist vermutlich einen Tag lang im Sauwetter ebenso wenig spannend.
      Wie gesagt, der Observer wär optimal, wenn er halt nicht 1.8kg wiegen würd und ein Packmaß jenseits von Gut und Böse hätte. Daher hab ich mich daran gemacht, das gute Teil in UL-Bauweise mit einigen Vereinfachungen nachzubauen. Sinnvolle Features werden behalten, "unnötige" wie der Reisverschluss im hinteren Teil, weggelassen.
      Ziel ist auf alle Fälle < 1kg mit Gestänge, derzeit sieht's rechnerisch so aus als würd ichs auf 700g schaffen. 
      Ich hab übers Wochenende mal den kritischen Teil (Bogen + Gestängeaufnahme) prototypisiert:
             
       
      Soweit passt die Spannung, das Schnittmuster muss noch nur minimal angepasst werden um wirklich eine schöne Kontur und anständige Stabilität zu bekommen. Dementsprechend stellt sich jetzt die Frage nach dem Material mit dem Hauptaugenmerk Robustheit vs. Atmungsaktivität vs. Gewicht. Ich hätte derzeit folgenden Plan, um eine Tropfsteinhöhle zu vermeiden und trotzdem nicht von außen nass zu werden:
      Bodenmaterial; Ripstop Nylon, 65g/m², 10.000mm Wassersäule. Erscheint mir einigermaßen stabil, um auch steinigen Untergrund zu überstehen. Ausgeführt als Wanne mit 10cm Höhe. 2,5 Lagen Laminat, 80g/m², 20.000mm Wassersäule, Atmungsaktiv 15.000g/qm/24h: Einigermaßen Leicht und olivgrün Lüftungsschlitz mit Moskitonetz und Lasche für Witterungsbeständigkeit vorne (wie beim Original) und hinten oben, für zumindest ein wenig Zirkulation.  Um das ganze dicht zu bekommen, würd ich
      An den exponierten Stellen einfache Kappnähte setzen Die exponierten Nähte mit Seamtape abdichten.  Den Rest mit einfachen Verbindungsnähten, z.B. mit 1cm Nahtzugabe.  
      Da das mein erstes Biwaksack / Zelt-Projekt ist, wär meine Frage an die erfahrenen MyOGler, wie ihr den Materialmix und die geplante Nähtechnik für das Vorhaben einschätzt? Macht das Sinn, oder bin ich da auf dem Holzweg?
       
      Und sollte es was anderes passendes geben, das meine doch etwas spezielleren Anforderungen erfüllt, immer her damit =)
       
      Danke!
       
       
       
       
    • Von dennisdraussen
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