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Ultraleicht Trekking

Sammlung: Weitwanderwege in EU


micha90

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Beispiel:
Du begehst einen bekannten Weg, lädst dir von die verwendete GPS-Datei hoch, vielleicht noch eine kurze Beschreibung des Erlebten. Du setzt die Ampel auf Grün.

Später entdecke ich, dass Teilstrecken vielleicht blockiert sind. Das melde ich mitsamt meiner Umgehungen und schalte auf Gelb. 

Ein freiwilliger Helfer (ja, man müsste sehr bekannt werden, damit solche Leute von der Site wissen) setzt die Ampel nach Räumung der Blockade wieder auf Grün.

Und so weiter...

Ich sehe ja ein, dass die Sache ein bisschen utopisch ist... aber in jüngeren Jahren hätte ich vielleicht darüber nachgedacht, im Streben nach Ruhm und Ehre (und Sponsoren) eine solche Site zu bauen. ;-) Vielleicht findet sich hier ja ein Idealist... 
 

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  • 2 Wochen später...
Am 4/25/2016 um 20:16 schrieb micha90:

 

  • Via Alpina (ein Wegenetz aus 5 Wegen mit ca 5000km Gesamtlänge, ich würde gerne mal den Roten thruhiken, falls das überhaupt möglich ist..)

    Micha

Moin...

ja...ViaAlpina in einer Saison ist möglich. Zwar knapp, aber geht. 5700 km 300.000 hm. Nicht ohne! Daniel hat's dieses Jahr gemacht.

Aber viel Pausen darfst du dir nicht erlauben; und Glück mit dem Wetter musst du echt haben. So zwischen 2000 und 3400 hm (kontinuierlich !!!) bei 40 bis 50km pro Tag solltest du ab können. Wer das noch ohne viel Support von Hütten macht (finanziell halt nicht ganz ohne) ... Respekt!

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  • 1 Monat später...

Danke :)

Ich möchte den Teil von Florenz nach Assisi im Frühjahr machen, werde dann berichten.  

Hier ist der gps track dazu: https://www.gpsies.com/map.do;jsessionid=548B508D12A3A9EB1C4003343E758F93.fe1?fileId=nfhgtizmneavskui

Rund um Ostern soll der Weg stark begangen sein, sonst erheblich weniger. 

Wild zelten soll ganz unproblematisch sein, da man als Pilger sehr willkommen ist ;-)

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Nein, nur als Spaziergänger im Wald schon des Öfteren fast abgeknallt worden. 

Zur Jagdsaison hört man da in manchen Gegenden kein Vögelchen mehr und jegliche Verkersschilder in der Nähe sind durchlöchert - ein Traum!

 

Tante Edith: in Gebieten, in denen die Jagd verboten ist, have ich in Italien hingegen schon oft problemlos wild kampiert.

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  • 3 Wochen später...
Am 22.10.2017 um 16:57 schrieb Patxi:

Moin...

ja...ViaAlpina in einer Saison ist möglich. Zwar knapp, aber geht. 5700 km 300.000 hm. Nicht ohne! Daniel hat's dieses Jahr gemacht.

Aber viel Pausen darfst du dir nicht erlauben; und Glück mit dem Wetter musst du echt haben. So zwischen 2000 und 3400 hm (kontinuierlich !!!) bei 40 bis 50km pro Tag solltest du ab können. Wer das noch ohne viel Support von Hütten macht (finanziell halt nicht ganz ohne) ... Respekt!

Nicht ganz richtig, das Via - Alpina Wegenetz hat insgesamt an die 5000 Km länge, nicht der Rote Weg ( ca. 2500 km) von Triest nach Monaco allein. Wer in den Alpen stur einen Weg läuft ist eh selbst schuld da sich in diesem endlosen Wegenetzwerk oft lohnendere Routen etc basteln lassen. Wien - Nizza (ca. 2000km) ist eine Alpen traverse die wsl von mehr Menschen gemacht wird als die rote VA. 

Bearbeitet von Matthias
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  • 2 Wochen später...

@Matthias doch doch. Jetzt hast mich erstmal durcheinander gebracht. Dachte es wären 4700km. Aber die 5600 bis 5700km stimmen schon. Lt. den etwas ungenauen Angaben der ViaAlpina Seite sind es 5637km.

Ca. 300k HM. (violett, gelb, rot, blau, grün zusammen).

Nur den Via Alpina rennen kann auch Sinn machen. Es kommt halt drauf an was man will und warum man es macht. Soll ja auch Leute geben, die in Österreich stur die Weitwanderwege entlang gehen. Da ist doch nix falsch dran, oder?

Trotzdem hättest du an einigen Stellen der ViaAlpina recht. Da ist die Wegführung manchmal fraglich. Warum die einzelnen Regionen den Weg gerade so gelegt haben....!? Dürfte wohl viele verschiedene Gründe haben (Finanz., Belebung abgelegener Dörfer, Unterkünfte, Variationen zu anderen vorhandenen Routen etc. etc.). Andererseits verstehe ich auch, wenn du 90% dem vorgegebenen Weg folgst, daß du dann die restlichen "stupid" 10% auch aus Prinzip machst.

Klar liegt oft etwas abseits auch mal was interessanteres. Aber vielleicht auch anstrengender oder schwieriger zu gehen. Jedes Highlight mit zu nehmen kann manchmal ja auch in einer recht sportliche Herausforderung enden. Ebenso das "Gipfel sammeln".

Bearbeitet von Patxi
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  • 2 Wochen später...
  • 6 Monate später...

Hatten wir glaube ich noch nicht: RMK hiking routes durch Estland, inkl. campsites. Jaja, solche Distanzen lassen sich tatsächlich ohne im Kreis laufen in diesem 'kleinen' Land realisieren!

Wer's flach mag...

RMK Peraküla-Aegviidu-Ähijärve hiking route, 820km

http://loodusegakoos.ee/where-to-go/hiking-route/perakula-aegviidu-ahijarve-hiking-route

Oandu-Aegviidu-Ikla hiking route 375 km

http://loodusegakoos.ee/where-to-go/hiking-route/oandu-aegviidu-ikla-hiking-route

 

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Ich's werf mal noch was osteuropäisches in den Raum:

Sudetenhauptweg: 440 km

https://hiking.waymarkedtrails.org/?lang=de#route?id=951694&map=8.535220699939288!50.4676!16.9674

Beskidenhauptweg: 496 kmz

https://hiking.waymarkedtrails.org/?lang=de#route?id=545421&map=7.691307710231096!49.4028!21.61

Weg der Helden (SK): 733 km (slow. Teil des E8)

https://hiking.waymarkedtrails.org/?lang=de#route?id=7700604&map=8.248762198562348!48.6522!20.1011

Sudetenhauptweg & Beskidenhauptweg bin ich selbst schon komplett gelaufen. Beides sehr schöne Mittelgebirgstouren mit guter Hütteninfrastruktur. Mit der Seite https://mapa-turystyczna.pl kann man super die Tagesetappen und Übernachtungen planen.

Weg der Helden nur die Querung der Niederen Tatra. Kann zu diesem nicht viel sagen, außer das Niedere Tatra und slow. Paradies echt schön sind :)

Bearbeitet von Mountaineer
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  • 5 Monate später...

OT:

Am 3.2.2018 um 12:18 schrieb Matthias:

So jetzt würde mich auch interessieren wer dieser Daniel ist der nach deiner Aussage alle Wege in einer Saison gemacht hat?!

"On October 3rd, 12:15 a.m., I became the first person to walk the entire Via Alpina network in one season."

schreibt Daniel "Cloudwalker" Liu in seinem Blog: https://cloudwalkingsite.wordpress.com/2017/10/11/5-trails-8-countries-5700-km/

Das dürfte der gesuchte Daniel sein

@Matthias  @micha90

 

Grüße

Katrin (die schon wieder Ausschau nach dem nächsten Thruhike hält...aber nix Passendes findet :-( )

Bearbeitet von Miss X
als OT markiert
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  • 1 Jahr später...
  • 3 Monate später...

weit, und weit weg von einem weg:

european route of industrial heritage

nachdem ich -beide male ahnungslos- letztes jahr im schleifermuseum war (stolvizza, wohl noch nicht verzeichnet) und jetzt im ziegelei"park" mildenberg (ohne dieses elend wär die "gründerzeit" berlins nicht möglich gewesen), weiss ich jetzt, wo ich vor touren mal gucke.

Bearbeitet von hans im glueck
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  • 11 Monate später...

dieses jahr plötzlich diesem zeichen begegnet:

c1.thumb.jpg.42669cd86edda556dd3d143f6362d494.jpg

https://www.camminodelledolomiti.it/

30 etappen, offensichtlich einfach und ohne bergerfahrung zu gehen, dabei mit viel bergsicht & aller kultur & jenseits des von deutschen überlaufenen nördlichen/nordwestlichen dolomitenteils. sehr "randzeiten-" womöglich auch wintergeeignet. und wohl auch mtb/gravelbar.

impressionen von etappe 19, passo digola (oktober 2021):

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c5.thumb.jpg.109608c89c81628bd1369c7ad30e83bd.jpg

c8.thumb.jpg.a819b18a76c4227dd11d648ee2bc5a95.jpg

c10.thumb.jpg.0577087b9e08166b89c416e8219fa4b1.jpg

c11.thumb.jpg.4e2fa6980bf824144c144d5e374f4472.jpg

absolut interessant. gemerkt.

c13.thumb.jpg.37c773189d1340f37dd6c2428f9bc198.jpg

kraizpletzl (pledner villgratendialekt, sappada).

Bearbeitet von hans im glueck
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    • Von einar46
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      Was sind frei geplante Langstreckenwanderungen in meinem Sprachgebrauch?
      Das werde ich am Beispiel der NPL-Wandertour (Norge pa langs, Norwegen der Länge nach, ca. 2500 km) in Norwegen erläutern.

      Das ist die klassische norwegische Langstreckenwanderung, die sowohl im Sommer als auch im Winter begangen wird. Die Idee ist es, vom südlichsten Punkt Norwegens, dem Leuchtturm am Kap Lindesnes, bis hinauf zum nördlichsten Punkt Norwegens, dem Nordkap, oder auch umgekehrt, zu laufen. Es gibt keine fest definierten Regeln und auch keine Stempel (Jakobswege), die man sich abholen kann. Es gibt keine feste und markierte Route und es gibt keinen Wanderführer. Wer sich an diese Langstreckenwanderung wagt, muss sich alle Informationen selbst besorgen. Informationen auf Deutsch sind nur sehr schwer zu finden. Im Internet, bei den Veteranen der NPL-Wandertour, kann man sich evtl. Informationen beschaffen, welchen Weg sie gegangen sind. Tracks habe ich keine gefunden. So muss sich jeder seine eigene NPL-Wandertour zusammenstellen.

      Eine inoffizielle norwegische Internetseite zum Thema NPL wird vom Norweger Odd Vinje gepflegt und findet sich unter www.norgepaalangs.info. Auf der Liste stehen derzeit (Stand Juli 2019) etwa 425 Wanderer, die bisher NPL geplant bzw. absolviert haben und von denen man weiß. Einige Deutsche sind auch dabei, aber um die zu zählen reichen zwei Hände aus.

      Bei der Planung meiner Wandertouren für das Jahr 2019 bin ich auf eine weitere frei geplante Langstreckenwanderung gestoßen.

      Im Herbst 2018 habe ich mit den Planungen für eine Langstreckenwanderung im Sommer 2019 in Schweden begonnen. Schweden? Da fällt jedem Wanderfreund sicherlich sofort das Stichwort Kungsleden ein. Meine Idee war es zuerst den südlichen Kungsleden (von Sälen nach Storlien) zu laufen und anschließend den nördlichen Kungsleden (von Hemavan nach Abisko).

      Was ist mit dem Zwischenstück, dem Abschnitt von Storlien nach Hemavan? Das wollte ich auch unbedingt zu Fuß bewältigen.

      Dafür existiert aber im Moment kein markierter Wanderweg. Meine Recherchen im Internet haben ergeben, dass einige Wanderer für dieses Zwischenstück auf den Europäischen Fernwanderweg E1 ausweichen. Der verläuft zwischen Storlien und Hemavan hauptsächlich auf der norwegischen Seite, weitestgehend in der Nähe der Grenze zu Schweden. Mich hat das nicht so begeistert und ich habe mich gefragt, ob es nicht doch eine andere Möglichkeit gibt, dieses Zwischenstück auf der schwedischen Seite zu wandern.

      Nach einer intensiven Recherche im Internet bin ich auf eine sehr interessante frei geplante Langstreckenwanderung in Schweden gestoßen. Das Gröna Bandet (Das grüne Band, ca. 1300-1400 km, je nach Streckenverlauf). Ähnlich, wie die NPL-Wandertour in Norwegen, gibt es auch hier nur die beiden Endpunkte Grövelsjön, der auf dem südlichen Kungsleden liegt, und Treriksröset, der auf dem Nordkalottleden liegt. Die Langstreckenwanderung kann in beide Richtungen begangen werden, sowohl im Sommer als auch im Winter. Einzige Randbedingung für die Bewältigung dieser Langstreckenwanderung sind die beiden Endpunkte und der Wunsch, dass man sich möglichst auf der schwedischen Seite der Grenze zu Norwegen aufhält.

      Auf der Internetseite www.vitagronabandet.se gibt es eine Liste der Wanderer, die die Langstreckenwanderung schon gegangen sind bzw. die das in den nächsten Jahren geplant haben. Auch hier gibt es wieder einige deutsche Wanderer, die diese Langstreckenwanderung schon bewältigt haben.

      Für mich sind frei geplante Langstreckenwanderungen die Königsdisziplin im Langstreckenwandern. Neben der Länge einer solchen Wanderung kommt erschwerend hinzu, dass sich jeder seinen Weg selbst suchen muss.

      Ich bin der Meinung, dass jeder Langstreckenwanderer, der etwas auf sich hält, einmal solch eine frei geplante Langstreckenwanderung unter seine Füße nehmen sollte.

      Bei meinen intensiven Recherchen im Internet bin auch auf die Internetseite des australischen Wanderers Cam „Swami“ Honan (www.thehikinglife.com) aufmerksam geworden. Er ist einer der meistgewanderten Menschen der Welt und hat bisher ca. 100000 km zu Fuß zurückgelegt. Im Jahr 2011 und 2012 hat er ein Wanderprojekt in Nordamerika realisiert, das bei ihm unter dem Namen „12 Long Walks“ geführt wird. Innerhalb von 18 Monaten hat er 12 Langstreckenwanderungen (23012 km, 545 Tage, Tagesdurchschnitt 42,3 km) absolviert. Darunter auch die drei berühmten amerikanischen Trails AT (73 Tage), CDT (74 Tage) und PCT (85 Tage) innerhalb von 12 Monaten.

      Für mich ist dass eine unfassbare Leistung.

      Als ich das gelesen habe, schoss ein Gedanke durch meinen Kopf…

      Was wäre, wenn man auch in Deutschland eine Sammlung mehrerer  Langstreckenwanderungen hätte, die zusätzlich auch noch frei geplante Langstreckenwanderungen nach dem Motto von NPL (Norge pa langs) in Norwegen und GB (Gröna Bandet) in Schweden wären?

      Was in Norwegen und Schweden funktioniert, warum soll das nicht auch in Deutschland gehen?

      Wer sich zB auf der Internetseite www.waymarkedtrails.org die Wanderwege von Deutschland anzeigen lässt, wird feststellen, dass das wie ein „Spinnennetz“ aussieht. So zahlreich sind die Wanderwege.

      Wo ist da noch Platz für weitere Wanderwege?

      Der Gedanke ließ mich trotzdem nicht mehr los. Wochenlang habe ich darüber nachgedacht.

      Wegen zwei familiären Terminen (Mitte Mai und Mitte Juli), die ich nicht verschieben konnte, musste ich mein Kungsleden-Projekt (Start Anfang Juni 2019) erstmal auf Eis legen. Der Zeitraum für die Realisierung erschien mir zu kurz.

      Dann habe ich über ein Ersatzprojekt nachgedacht, das ich in ca. 45 Tagen (ab Mitte Mai oder ab Mitte September 2019) erledigen könnte. Da ist mir wieder meine Wanderung an der Ostsee eingefallen, wo ich schon einmal ca. 200 km mit meiner Frau unterwegs war.

      Immer an der Ostseeküste entlang, von Bansin bis Flensburg. Dann entlang der dänischen Grenze rüber zur Nordseeküste und an der Nordseeküste entlang bis nach Emden.

      Meine erste frei geplante Langstreckenwanderung in Deutschland nahm langsam in meinem Kopf Gestalt an. Sofort hatte ich noch weitere Ideen für frei geplante Langstreckenwanderungen innerhalb von Deutschland.

      Namensgebung
      Insgesamt hatten sich vorerst 5 frei geplante Langstreckenwanderungen in meinem Kopf „angesammelt“. Es musste etwas Ordnung her in meinem Kopf.

      Als Mathematiker und freiberuflicher Softwareentwickler (ABAP in SAP) habe ich in den letzten 20 Jahren deutschlandweit in vielen großen Software-Projekten gearbeitet. In diesen Projekten ist eine gewisse Ordnung und Organisation für den Erfolg unabdingbar.

      Für mein Wander-Projekt wollte ich das auch so halten. Also habe ich mir erstmal einen Namen für mein Wander-Projekt gesucht. Als Softwareentwickler habe ich in Englisch programmiert. Trotzdem habe ich eine gewisse Abneigung gegen Anglizismen in der deutschen Sprache. Aber viele englische Begriffe, wie zB Trekking, Trail und Tracks, haben sich in der deutschsprachigen Wanderwelt etabliert und sind dort nicht mehr wegzudenken.

      Außerdem wollte ich keine Zahl in meinem Projektnamen haben, wie Cam „Swami“ Honan in seinem Wander-Projekt „12 Long Walks“. Dadurch wollte ich mir die Möglichkeit für spätere Erweiterungen offen halten.

      Zusätzlich sollte der Bezug zu Deutschland auch im Namen des Wander-Projekts sofort sichtbar sein.

      So habe ich mich mit etwas „Bauchgrummeln“ für den Namen

           German Long Walks

      entschieden. Abgekürzt also:

           GLW

      Trails

      In alphabetischer Reihenfolge werde ich jetzt die 5 Trails aufzählen und kurz erläutern, die aktuell in meinem GLW-Wander-Projekt zu finden sind. Für alle Trails habe ich Start- und Endpunkte definiert, die mit der Bahn gut zu erreichen sind. Eine Ausnahme bei der Erreichbarkeit gibt es dennoch, aber später mehr dazu.

      Das Bild im Anhang zeigt farblich hervorgehoben die Lage der 5 Trails. Bei der Beschreibung der Trails verweise ich gelegentlich auf diese Farben.

      GBT - German Border Trail - Deutscher Grenzweg 
      Östlicher Punkt:          Campingplatz Nandalee im Ort Sellin (Bansin) am Schmollensee
      Westlicher Punkt:        Bahnhof in Emden

      Länge Grobplanung:   ca. 2600 km
      Länge Feinplanung:    noch offen

      Farbe im Bild:              blau

      Der östliche Punkt ist der Campingplatz Nandalee im Ort Sellin am Schmollensee. Das ist ein terrassenförmig angelegter wunderschöner Campingplatz mit Blick auf den Schmollensee. Eine kleine Gaststätte, mitten auf dem Campingplatz, bietet ein vorzügliches Essen an. Der Campingplatz liegt ca. 3,5 km landeinwärts und ist über den Bahnhof Bansin auf der Insel Usedom zu erreichen.

      Der westliche Punkt ist der Bahnhof in Emden.

      Bei diesem Trail versuche ich mich immer in der Nähe der Landesgrenzen zu unseren Nachbarländern zu bewegen. Ausgenommen von diesem Trail sind die Küsten der Nord- und Ostsee, sowie die Grenze zu Dänemark. Diese Bereiche gehören zu einem anderen Trail.

      Immer an der Landesgrenze entlang? Das hört sich erstmal überhaupt nicht spektakulär an. Wer sich aber einmal die Landkarte von Deutschland, zusammen mit Teilen der Nachbarländer, anschaut, wird überrascht sein.

      Wenn man zB vom östlichen Punkt (Campingplatz Nandalee) zum westlichen Punkt (Bahnhof Emden) wandert, trifft man auf atemberaubende Landschaften, die ich einfach mal so hintereinander aufzählen will:

      -Flusslandschaft an Oder und Neiße
      -Elbsandsteingebirge
      -Erzgebirge
      -Fichtelgebirge
      -Oberpfälzer Wald
      -Bayerischer Wald
      -Alpenvorland
      -Alpen
      -Bodensee
      -Rheinebene in BW
      -Schwarzwald
      -Pfälzer Wald
      -Hunsrück
      -Eifel
      -Rheinebene in NRW
      -Münsterland
      -Emsland

      Muss ich noch mehr aufführen? Da ist fast alles vertreten, was in der Kategorie der deutschen Mittelgebirgslandschaften Rang und Namen hat.

      GCC - German Coast To Coast Trail - Deutscher Küstenweg
      Östlicher Punkt:          Campingplatz Nandalee im Ort Sellin (Bansin) am Schmollensee
      Westlicher Punkt:        Bahnhof in Emden

      Länge Grobplanung:   ca. 1200 km (mit!!! der Insel Rügen)
      Länge Feinplanung:    1183 km (ohne!!! die Insel Rügen)

      Farbe im Bild:              rot

      Der östliche Punkt ist der Campingplatz Nandalee im Ort Sellin am Schmollensee. Das ist ein terrassenförmig angelegter wunderschöner Campingplatz mit Blick auf den Schmollensee. Eine kleine Gaststätte, mitten auf dem Campingplatz, bietet ein vorzügliches Essen an. Der Campingplatz liegt ca. 3,5 km landeinwärts und ist über den Bahnhof Bansin auf der Insel Usedom zu erreichen.

      Der westliche Punkt ist der Bahnhof in Emden.

      Bei diesem Trail versuche ich mich immer in der Nähe der deutschen Küsten (Ost- und Nordsee) zu bewegen. Um zB von der Ostsee an die Nordsee zu kommen, versuche ich eine Route in der Nähe der dänischen Grenze zu finden.

      GCT - German Cross Traverse - Quer durch Deutschland
      Östlicher Punkt:           Bahnhof in Frankfurt/Oder
      Westlicher Punkt:        Bahnhof in Bad Bentheim

      Länge Grobplanung:    ca. 750 km
      Länge Feinplanung:     noch offen

      Farbe im Bild:              gelb

      Der östliche Punkt ist der Bahnhof in Frankfurt/Oder.

      Der westliche Punkt ist der Bahnhof in Bad Bentheim.

      Bei diesem Trail habe ich mich etwas vom Europäischen Fernwanderweg E11 inspirieren lassen. Der E11 betritt in Frankfurt/Oder deutschen Boden und verlässt bei Bad Bentheim deutschen Boden. Beide Orte sind gut mit der Bahn zu erreichen.

      Das Bild zeigt im Raum Berlin 2 Varianten dieses Trails. Die erste Variante (Nordvariante) verläuft mitten durch Berlin. Die zweite Variante (Südvariante) umgeht den Großraum Berlin. Mein Favorit für die Feinplanung im Großraum Berlin ist aktuell die Südvariante. Zusätzlich werde ich bei meiner Route noch meinen Heimatort Schochwitz (Salzatal), den Lutherweg bei Eisleben und den Harz einplanen.

      GGB - German Green Band - Deutsches Grünes Band
      Nördlicher Punkt:        Campingplatz Priwall bei Lübeck
      Südlicher Punkt:          Drei-Länder-Eck (Sachsen, Thüringen, Bayern)

      Länge Grobplanung:   ca. 900 km
      Länge Feinplanung:    noch offen

      Farbe im Bild:              grün

      Der nördliche Punkt ist der Campingplatz Priwall (Naturfreundehaus Priwall) am Pötenitzer Wiek. Zu erreichen ist der Campingplatz entweder vom Bahnhof Travemünde (ca. 2,8 km Fußweg) oder vom Bahnhof Lübeck (ca. 21,7 km Fußweg).

      Der südliche Punkt ist das Drei-Länder-Eck (Sachsen, Thüringen, Bayern oder ehemals DDR, BRD, CSSR). Dieser Punkt ist nicht so einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Im 3 km entfernten Ort Nentschau befindet sich eine Bushaltestelle. Die nächste größere Stadt ist Hof. Bis dahin sind es ca. 17 km Fußweg.

      Die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen der BRD und der DDR ist der Namensgeber für diesen Trail. Umgangssprachlich (Volksmund) wurde diese Grenze auch die „grüne Grenze“ genannt.

      Außerdem wollte ich, so wie in Schweden, auch ein Grünes Band in meinem Wander-Projekt haben.

      In über 40 Jahren (1949 - 1989) hat kaum ein Mensch diesen streng bewachten Grenzbereich betreten. Dadurch ist ein einzigartiges Biotop entstanden. Der Rennsteig im Thüringer Wald kreuzt mehrmals die ehemalige Grenze zwischen Thüringen und Bayern. Bei meiner letzten Wanderung über den Rennsteig habe ich genau bei einer dieser Kreuzungen während einer Rastpause zwei Radfahrer getroffen. Sie berichteten mir, dass in Thüringen noch große Teile des ehemaligen Grenzweges (Kolonnenweg) intakt sind und dass man dort sehr gut mit dem Fahrrad entlang fahren kann. Im Bereich des Brockens (Harz) gibt es diesen Grenzweg ebenfalls noch. Da bin ich schon zu Fuß unterwegs gewesen.

      GLT - German Length Traverse - Deutschland der Länge nach

      Nördlicher Punkt:        Bahnhof in Flensburg
      Südlicher Punkt:         Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen

      Länge Grobplanung:   ca. 850 km
      Länge Feinplanung:    noch offen

      Farbe im Bild:              violett

      Der nördliche Punkt ist der Bahnhof in Flensburg.

      Der südliche Punkt ist der Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen.

      Wenn es eine Quer-Traverse in Deutschland gibt, dann soll es auch eine Längs-Traverse geben.

      Außerdem wollte ich, so wie in Norwegen, auch eine Längs-Traverse für Deutschland in meinem Wander-Projekt haben.

      Grob- und Feinplanung

      In der Phase der Grobplanung habe ich mit Hilfe des Luftlinien-Routings (siehe Trails im Bild) den ungefähren Verlauf der einzelnen Trails festgelegt. Dadurch wollte ich auch ein Gefühl für die zu erwartende Länge der Trails erhalten.

      In der Phase der Feinplanung suche ich nach Routen (Wege, Straßen usw) entlang der festgelegten Luftlinien-Routen. Ich rechne damit, dass sich die Länge der Trails gegenüber der Grobplanung um ca. 1/5 vergrößert. Das bedeutet, dass zB der GBT-Trail, wenn er "ausgelaufen" wird, d.h. "immer an der Grenze entlang", über 3000 km lang sein wird.

      Den GCC-Trail habe ich als ersten Trail aus meinem Wander-Projekt schon feingeplant. Dabei habe ich die Insel Rügen ausgelassen. Die Gesamtlänge des Trails beträgt ohne die Insel Rügen genau 1183 km.

      Im allgemeinen führe ich die Feinplanung von Wandertouren so durch, dass ich mir Tracks aus dem Internet besorge. Diese Tracks prüfe ich dann in meiner Routenplanungssoftware BaseCamp auf ihre Qualität. Wichtig sind für mich dabei die Anzahl der Trackpunkte. Besitzt ein Track zu wenig Trackpunkte, verläuft ein Track manchmal mitten durch die Landschaft und es ist nicht genau zu erkennen, wo der Wanderer entlang gelaufen ist. Trotzdem lasse ich mir den Track aus dem Internet in der Routenplanungssoftware anzeigen und plane dann meinen eigenen Track mit Hilfe des Internet-Tracks.

      Bei meinem Wander-Projekt mache ich das anders. Ich lasse mir keine Tracks aus dem Internet anzeigen. Lediglich die Luftlinien-Routen verwende ich zur groben Orientierung.

      Ich war ja schon einmal an der Ostseeküste unterwegs (ca. 200 km vom Campingplatz Nandalee bis zum Campingplatz Zingst). Von daher weiß ich, dass es da einen Europäischen Fernwanderweg E9 entlang der Küste gibt. Zusätzlich die Radwege Euroroute R1 und EuroVelo 10. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich öfters auf diesen Wegen bewegen werde. Bei der Planung musste ich mich zwingen diese Tracks aus dem Internet nicht zu verwenden.

      Ich bin gespannt welche Wege ich mir für den GCC-Trail ausgesucht habe und wie hoch der Anteil an Radwegen und Straßen ist.

      Wer in Deutschland wandert, weiß, dass die nächste Ortschaft nicht weit entfernt ist. In Deutschland ist man also fast immer „zivilisationsnah“ unterwegs. Man kann das mögen oder auch nicht. Das ist Ansichtssache.

      Ich freue mich jedenfalls auf die Realisierung meines Wander-Projekts.

      Werde ich Tracks meiner realisierten Trails in meinem Blog veröffentlichen?

      Da bin ich zwiegespalten. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich für die Planung meiner eigenen Wandertouren Tracks im Internet gefunden habe. Wenn die Tracks aus dem Internet dann noch qualitätsmäßig gut waren, hat mich das besonders gefreut.

      Für die NPL-Wandertour in Norwegen habe ich, trotz intensiver Recherche im Internet, keine Tracks gefunden.

      Für die GB-Wandertour in Schweden war das schon anders. Einige Wanderer haben Bildschirmabzüge von Landkarten mit ihren Tracks veröffentlicht, so dass man erahnen konnte, wo sie entlang gelaufen sind. Andere haben Bildschirmabzüge von Landkarten mit Luftlinien-Routen auf ihren Webseiten angezeigt.

      Aber nirgendwo waren saubere Tracks (GPX-Dateien) für eine der Wandertouren (NPL oder GB) zu finden.

      Vorerst werde ich die Tracks meiner realisierten Trails ebenfalls nicht veröffentlichen. Das letzte Wort über dieses Thema ist aber noch nicht gesprochen.

      Darüber muss ich noch abschließend nachdenken…

      Randbedingungen

      Randbedingungen für die Planung der Trails gibt es fast nicht.

      Einzig die Endpunkte der einzelnen Trails habe ich vorgegeben. Entscheidend für die Vorgabe der Endpunkte war für mich die Erreichbarkeit mit der Bahn, wobei es auch hier leider eine Ausnahme gibt. Das ist das Drei-Länder-Eck zwischen Sachsen, Thüringen und Bayern, ein Endpunkt des GGB-Trails.

      Den GBT-Trail habe ich noch nicht feingeplant. Für mich ist wichtig, dass ich mich immer „irgendwie“ in der Nähe der deutschen Grenze bewege. Dabei ist es mir egal, ob ich zB im Erzgebirge auf der deutschen oder tschechischen Seite unterwegs bin. Maßgebend ist für mich die Grenznähe.

      Ähnlich verhält es sich zB in der Rhein-Ebene in Baden-Württemberg. Dort könnte ich auf der deutschen Seite durch den Schwarzwald gehen oder auf der französischen Seite durch die Vogesen. 
      Ganz verrückt könnte es im Bereich der Alpen werden. Dort kann ich mich nahe an der Grenze zu Österreich bewegen, wenn das die Wege hergeben. Damit sind sicherlich einige Höhenmeter zu bewältigen. Ich könnte es aber auch etwas "softer" angehen lassen und durch das Alpenvorland wandern. Da ich ganz klar keine "Bergziege" bin, bevorzuge ich erstmal das Alpenvorland.
      Ein km-Limit für die Grenznähe soll es aber nicht geben.

      Teilnehmerliste

      Über diesen Punkt habe ich sehr lange nachgedacht.

      Warum eine Teilnehmerliste?

      In meinem Blog werde ich über die Realisierung meines Wander-Projekts berichten. Dadurch ist das Wander-Projekt in gewisser Weise öffentlich zugänglich. Dann habe ich mir gedacht, dass evtl. auch andere Wanderer den einen oder anderen Trail planen und realisieren wollen.

      Wenn Interesse besteht, wäre aus statistischen Gründen eine Teilnehmerliste, analog dem NPL in Norwegen und dem GB in Schweden, sinnvoll. So kann jeder sehen, wer die Trails gegangen ist bzw. wer das in der Zukunft plant.

      Verwalten werde ich die Teilnehmerliste vorerst in meinem Blog unter dem neuen Menüpunkt Projekte.

      Wer sich für das Wander-Projekt interessiert und sich für eine Realisierung eintragen lassen will, kann sich einfach per Mail (info@reinhard-kanther.de) bei mir melden und die wichtigsten Daten für einen Anfangseintrag (Jahr, vollständiger Name, Land, Trail-Kürzel, Saison, zu Fuß oder mit dem Rad, evtl. Startdatum) angeben. Alle anderen Angaben können später nachgeholt werden. Nach Beendigung des aktuellen Trails würde ich mich über eine Erfolgsmeldung freuen und das auch so in der Teilnehmerliste festhalten.

      Als Startdatum für eine Aufnahme in die Teilnehmerliste würde ich das Datum Anfang Januar 2019 nehmen. Damit möchte ich verhindern, dass Trails aus der Vergangenheit in der Teilnehmerliste auftauchen.
      Zukunft
      Was stelle ich mir für die Zukunft meines Wander-Projekts vor?

      Das werde ich in loser Folge einfach mal aufführen, ohne das die Reihenfolge eine Wertung darstellen soll.
      Ich werde ab Mitte Mai den GCC-Trail wandern und hoffentlich als ThruHike beenden. In einem Forum werde ich mein Wander-Projekt ebenfalls vorstellen. Das Forum und den Zeitpunkt habe ich mit diesem Beitrag festgelegt. Für meinen Blog, damit auch für die Projekte, will ich noch mehrere Fremdsprachen (Englisch, evtl. noch Spanisch und Französisch) anbieten. Anregungen und Kritik nehme ich gerne entgegen und werde ich auch beantworten, wenn ich nicht gerade selbst unterwegs bin. In den nächsten Monaten werde ich die Resonanz für mein Wander-Projekt prüfen. Sollte die Resonanz vielversprechend sein, prüfe ich die Erstellung einer eigenen Webseite für das Wanderprojekt (analog NPL in Norwegen und GB in Schweden). Vielleicht findet sich dann noch der eine oder andere Mitstreiter für die Datenpflege. Realisierung
      Den 1.Teil meines Wander-Projekts habe ich im Mai/Juni 2019 realisert. Vom 22.5. bis 28.06.2019 bin ich den GCC-Trail in 38 Tagen (2 Ruhetage) in einem ThruHike gelaufen. Die geplante Länge war 1183 km. Welche Strecke ich tatsächlich gelaufen bin, muss ich noch abschließend feststellen. In meinem Bericht zu dieser Wandertour, an dem ich gerade arbeite, werde ich die genaue Länge der zurückgelegten Strecke nachreichen.
       

    • Von ULShiba
      Titel des Themas ist eigentlich auch schon gesamter Inhalt.
      Ich suche vergeblich nach Linelocs, in einem design wie von Extrem textil.
      http://www.extremtextil.de/catalog/Lineloc::651.html
      Diese scheinen allerdings nur in den USA vorhanden zu sein, ist das die einzige Option an welche heranzukommen?
    • Von ULShiba
      Moin liebe UL Gemeinschaft!
      Ich versuche derzeitig eine Packliste zusammenzustellen, um für mehrere Monate in Europa autark aus dem Rucksack leben zu können (3 Season, Fokus auf Fernwandern + Kurzaufenthalte in Städten).
      Die UL Philosophie habe ich leider erst recht spät entdeckt, weswegen bereits einige unnötig schwere Ausrüstungsgegenstände vorhanden sind. Zudem habe ich wohl versucht einen Spagat zwischen Komfort und UL zu machen. 
      Kernfrage bei mir ist, ob ich trotzdem noch in das UL Business einsteigen kann, oder in den "entweder oder" Apfel beissen muss (Austausch von bereits vorhandener Ausrüstung). Meine Bilanz auf LighterPack lässt mich auf jeden fall gut verzweifeln. Meine Gearliste ist noch nicht fertig, da ich in vielen Punkten noch unsicher bin. 
      Außen vor gelassen habe ich bisher Kategorien wie
      -Hygiene
      -Erste Hilfe / Apotheke
      -Navigation (Karte Kompass)
      -Elektronik (Handy Kindle Kamerasystem)
      da ich zunächst die "größeren" Anschaffungen geklärt haben möchte.
      https://lighterpack.com/r/c0df43
      Shelter / Sleep / Pack
      Total: 2564g
      Bisheriges Denken - Schlafkomfort rechtfertigt extra Gramm?
      Therm a Rest NeoAir xTherm large (560g)
      -Anschaffung da 4 season tauglich und Komfort als Rückenschläfer (Arme können seitlich auf der Matte liegen)
       
      ? Cumulus Comforter L500 (750g) oder m400 (600g) ?
      -M400 sollte bei meinen 180cm (+Buff/IsoJacke) genügen. Viele empfehlen jedoch die größere Version um bei Kälte den Comforter über Kopf ziehen zu können sowie 100g mehr Daune
      ? MYOG Inlet (100g) ?
      -Anfertigung steht noch an. 40D / 20D Ripstopnylon?
       
      ? MYOG Trailstar 20D RipstopNylon (500g) ?
      -Anfertigung steht noch an. Wahl aufgrund einfacher Aufbau, Windfest und für 2Px Shelter tauglich. Anderer Gedanke --> MYOG MLD Mid?
       
      ? OR Helium Bivy (456g) ?
      -Chance besteht den OR Helium Bivy quasi umsonst zu erwerben. Overkill in Kombination mit Tarp? Andere Bivys wiegen ja teilweise nur um die 200g 
       
      ? Goundsheet (ca 100g) ?
      -Überhaupt notwendig bei Nutzung eines Bivys? Tyvek? Ripstopnylon 40d? Sollte groß genug für 2Px sein
       
      ? Heringe (88g) ?
      -4x MSR Groundhog (64g) + 4x Titan Hering (24g) 
       
      ? Rucksack ?
      -Noch absolut keine Ahnung, da die Idealen 5kg Baseweight auf derzeitigen Stand utopisch scheinen. Er soll Proviant für notfalls 7 Tage fassen können ohne untragbar zu werden. Deswegen habe ich mich auch noch nicht spezifischer informieren können, außer das ÜLA Ohm / circuit ganz gute allrounder zu sein scheinen
       
      Kleidung im Rucksack
      Total: 1859g
      Baselayer:
      -Merinosocken (60g), Merino lange Unterhose (175g), Merino Unterhose (60g), Merino Shirt (120g), ?Merino turtleneck zipper (240g) / tausch durch Fleecejacke ?, ? 2. Merino buff (50g) tausch durch fleecemütze ?
      -Marathonhose / Shorts (100g)
      Nass, windig & kalt:
      -Arc'teryx Atom LT (360g) + Arc'teryx Beta SL (315g) + Berghaus Paclite XL (210g).
      -Hätte alles wohl deutlich leichter ausfallen können, gebraucht gekauft als Gewicht keine Rolle spielte
      Handschuhe
       -Noch unklar (empfehlungen?)
      ?Wanderhemd? (200g)
      -lange kühle Bekleidung für Sommer notwendig?
       
      Küche
      Total: 469g
      ?MSR Pocket Rocket 2 (73g)
      110g Isobutane (210g)?
      -Austausch durch Dosenbrenner? Überlegung war für die Langzeittour zum Luxus zu tendieren
      Snow Peak Solo Cook (150g)
      -850ml Tasse + 330ml Tasse ineinander Stapelbar. ?Zur Not ausreichend für 2Px ?
      -Spork 10g
      -Mini Bic Feuer (11g) 
      ?Deejo Messer (15g) ?
      -Messer überflüssig? Würde zum mitnehmen tendieren da lange unterwegs
      ? Trinkbehälter: Platypus bottle? PET Flasche? Trinkblase?
      -Ich liebe Trinksysteme, da man durch sie einfach, bequem, viel trinkt. Allerdings sind sie schwer/stauig und scheinbar non existent im UL Bereich
       
      Am Körper:
      Total: 2302g
      -Merinosocken, Funktionsunterhose (50g), Merino Shirt, Merino Buff, Basecap (50g)n 
      Peak Design Capture Clip (100g)
      -Kamerasystem Halterung
      Fjell Räven barrents pro (510g) ?
      -Über Knieverstärkung abschneiden, Reisverschluss einnähen?
      Salewa Wildfire / Salomon GTX Ultra 2 (950g)
      Salomon Gaiters (50g)
      ?Trekkingstöcke Black diamond Trail (481g)?
      -zu schwer? Lieber mehr Geld für weniger Gewicht ausgeben?
       
       
       
      Baseweight derzeitiger Stand (Ohne Elektronik, Apotheke, Karte Kompass, Hygiene, Packsäcke)
      4892g
       
       
      Schon mal im vorraus vielen Dank an jeden der sich die Mühe macht mein derzeitiges Chaos mit Rat ein wenig in Ordnung zu bringen!
       
       
       
    • Gast
      Von Gast
      Während meiner Wanderung auf dem Israel National Trail habe ich mich immer wieder gefragt, warum es eigentlich keinen "Germany Trail" gibt. Einen Trail durch ganz Deutschland, der Norden und Süden, Westen und Osten kombiniert und die schönste Natur miteinander verbindet. Auf dem man was über das Land und seine Geschichte lernen kann (z.B. ehemaliger Grenzstreifen). Mit Trail Angels wie auf dem Appalacian Trail oder auch in Israel. Von der Ostsee auf die Zugspitze zu Fuß in zehn bis zwölf Wochen und dabei andere Wanderer kennen lernen, zelten, bei Trail Angels übernachten - wäre das nicht ein tolles Projekt?
      Wer hätte Lust, diesen "Deutschlandweg" mit ins Leben zu rufen, gute Strecken zu scouten, Karten und GPS-Trails zu erstellen, Trail Angels zu finden, eine Website mit Infos zu bestücken, Kontakte herzustellen zu Politik, Gemeinden, Sponsoren und Organisationen? Es liegt viel Arbeit vor uns. Wir suchen Leute, die sich engagieren wollen!
      Mehr Infos und Kontakt unter: www.deutschlandweg.org
    • Von Erbswurst
      Ich suche einen Mann, der mit mir zusammen mit dem Auto durch ganz Europa fahren möchte.
      Wir hängen dabei in Städten, die von Kulturtouristen besucht werden, in Ladengeschäften und Restaurants Konzertplakate für ein erstklassiges Kammerorchester auf. Die Konzerte finden meist in historischen Kirchen statt.
      Übernachtet wird dabei auf Campingplätzen und in Hostels, in einfachen Hotels im Zweibettzimmer und manchmal wo das nicht verboten ist im Biwaksack oder Wildcamp am See.
      Dabei wird mit leichter Plakattasche viel gelaufen, von morgens bis abends. Wie beim Trekking, aber eben nicht in der Natur, sondern in den schönsten Städten und Ortschaften Europas. Dabei werden alle Punkte angefahren, in denen Kulturtouristen zu finden sein könnten, Jedes Kloster, jede Kirche, jedes Schloss, jede Burg etc wird angesteuert, sofern sie in der Nähe unserer Konzertkirchen liegen.
      Die Bezahlung erfolgt auf Honorarbasis. Und das Ganze hat fast den Charakter eines Vollzeit Jobs. Man kann ohne weiteres davon leben.
      Die Anschaffung eines Transporters als Campingbus ist mittelfristig geplant, die Reisen nehmen fast kein Ende, dIe Heimatstadt wird zum eher selten besuchten Urlaubsort.
      Der ideale Job für Leute, die Städtereisen im Studentischen Stil und Bürgerliche Kulturreisen lieben.
      Da wir uns aber recht schnell bewegen, werden Trailrunning Schuhe und Wanderstiefel nicht nur zur Dekoration mit genommen, sondern eifrig benutzt.
      Wetterfestigkeit wird vorausgesetzt: Es ist mit Sonne, Regen, Schnee, Hitze und Kälte zu rechnen.
      Ich bade aber auch mal gerne im Meer oder im See oder Swimming Pool.Ich gehe auch gerne gut essen. Ich unterhalte mich gerne mit zivilisierten Leuten. Und sitze gern beim Bäcker zum Frühstück. Obwohl ich einen Gaskocher habe, den ich natürlich auch gern benutze, vor allem in der Badehose.
      Ich bin ein echter Berliner von 46 Jahren und habe verschiedene Geisteswissenschaften studiert.
      Du solltest:
      -- Abitur mit Englisch und Französisch haben, und bereit sein vor Ort etwas auch andere Landessprachen zu lernen, dass man sich ein wenig mit den Ladenbesitzern verständigen kann. Wir werden vor allem Westeuropa bereisen, also nur Germanische oder Romanische Sprachen müssen verstanden werden, nicht jetzt, das lernen wir dann im Land!
      -- Führerschein besitzen und Langstrecken tauglich sein, ein sicherer Fahrer mit Orientierungssinn.
      -- Bereitschaft haben 6 Tage die Woche 8 stunden lang mit leichtem Gepäck zu laufen.
      Startpunkt und Firmensitz ist Köln.
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