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Ultraleicht Trekking

MYOG Hüftgurttaschen


jolunder

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Moinsen!

Ich habe gerade die erste (von zwei) Hüftgurttasche für meinen Rucksack nach Schnittmuster von Andreas K. fertig genäht und möchte sie euch kurz vorstellen.

Sie ist B/H/T 15/11/4 cm groß und damit ca. 0,66 L Volumen. Für mich eine super Größe, es passen Smartphone (5,2" Display), Snacks und ähnlicher Kleinkram rein.

Das Gewicht das mir meine immer etwas schwerer anzeigende Waage ausspuckt liegt bei 16 Gramm. Design, bzw. eher Konstruktionstechnisch habe ich mich an den Taschen von Tread Lite Gear orientiert.

Ausgangsmaterial ist 90 gr/qm Zeltbodenstoff, YKK 3C Reißverschluss und passende Schieber.

IMG_20160919_092948.geaendert.jpgIMG_20160919_093128.geaendert.jpgIMG_20160919_093002.geaendert.jpg

 

Zum Befestigen am Hüftgurt des Packs habe ich 20 cm Paracord ohne Innenleben aufgenäht, damit wird die Tasche festgeknotet.

IMG_20160919_092819.geaendert.jpgIMG_20160919_092734.geaendert.jpg

Meine Hoffnung ist andere zum Selberbauen (nicht unbedingt von diesen Taschen, sondern was auch immer noch fehlt) zu ermutigen :-) Zumindest mir gehen die Sachen im Endeffekt oft leichter von der Hand, als Anfangs gedacht (auch wenn natürlich der ein oder andere Prototyp nix wird).

Liebe Grüße

Jo

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Hi, gefällt mir, habe bisher noch gar nicht viel über Hüftgurttaschen nachgedacht, aber da ich mir als mein erstes myog Ziel für die nächsten Monate einen IKEA Rucksack ausgeguckt habe, kommt gerade die Idee auf, vlt auch gleich eine Hüftgurttasche aus dem Material anzufertigen. Hat da zufällig jemand Erfahrungen mit und kann mir sagen, ob sich das eignet?

Dann habe ich noch eine allgemeine Frage:

Wofür sind die zwei Schnallen an beiden Seiten? Also das man eine nutzen kann zum Festbinden am Rucksack sehe ich auf dem Bild und das beidseitig damit man die Tasche auch beidseitig an dem Hüftgurt nutzen kann erschließt sich mir auch, nur halt nicht wofür die zweite ist... außer es ist vlt keine Schnalle, sondern ein Abschluss vom Reißverschluss?

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vor 13 Minuten schrieb die zwiebel:

Schönschön :) Eine Anleitung wurde auch hier schon mal gepostet!

Lustig, meine sind fast identisch konstruiert.

vor 10 Minuten schrieb Wanderfrosch:

Wofür sind die zwei Schnallen an beiden Seiten? Also das man eine nutzen kann zum Festbinden am Rucksack sehe ich auf dem Bild und das beidseitig damit man die Tasche auch beidseitig an dem Hüftgurt nutzen kann erschließt sich mir auch, nur halt nicht wofür die zweite ist... außer es ist vlt keine Schnalle, sondern ein Abschluss vom Reißverschluss?

Das sind kleine Laschen aus Ripsband, zum Festhalten während des Ziehens am Reißverschluss.

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Schöne, saubere Fingerfertigkeitsübung!

Aber da geht noch was! Ich bin mit dem gleichen Material, schwererem RV und bei sogar etwas mehr Volumen auf 12 g gekommen. ;-)

Zur Befestigung am Gurt bin ich letztlich bei einer Tunnellösung gelandet, da die Tasche zumindest nach meiner Erfahrung damit besser auf dem Gurt sitzt.

HAL

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vor 4 Stunden schrieb HAL23562:

Schöne, saubere Fingerfertigkeitsübung!

Aber da geht noch was! Ich bin mit dem gleichen Material, schwererem RV und bei sogar etwas mehr Volumen auf 12 g gekommen. ;-)

Zur Befestigung am Gurt bin ich letztlich bei einer Tunnellösung gelandet, da die Tasche zumindest nach meiner Erfahrung damit besser auf dem Gurt sitzt.

HAL

Hehe, wie gesagt, meine Waage wiegt alles zu schwer, sind bestimmt nur 11 gr :-P  (aber im Ernst: klasse Gewicht deiner Taschen!)

Bzgl. der Befestigung ich mal gespannt wie die sich schlägt, in zwei Wochen kann ich mehr dazu sagen.

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vor 11 Stunden schrieb jolunder:

Das sind kleine Laschen aus Ripsband, zum Festhalten während des Ziehens am Reißverschluss.

Die werden an meinem Reißverschlussbeutel von Tatonka ( nicht ganz UL , halt irgendwie zugelaufen) zweckentfremdet, mit einem 10mm Packriemen von StS als Gürtel wird eine behelfsmäßige Bauchtasche für den Campingplatz draus.

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vor 49 Minuten schrieb fettewalze:

Ist dazu eine Anleitung auf Deiner Website zu finden?

Hartmut hat die Adresse doch verlinkt. Hier der Link in Textform: 

http://www.pluennenkreuzer.de/001_Landgaenger/422_Module/422_module.html

Der Schnitt für die Tasche ist auf der Seite recht weit unten zu finden. 

Bearbeitet von Andreas K.
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Am 19.9.2016 at 10:07 schrieb jolunder:

Sie ist B/H/T 15/11/4 cm groß und damit ca. 0,66 L Volumen. Für mich eine super Größe, es passen Smartphone (5,2" Display), Snacks und ähnlicher Kleinkram rein.

Das Gewicht das mir meine immer etwas schwerer anzeigende Waage ausspuckt liegt bei 16 Gramm. Design, bzw. eher Konstruktionstechnisch habe ich mich an den Taschen von Tread Lite Gear orientiert.

Die zweite Tasche habe ich minimal Größer geschneidert, damit das Smartphone noch etwas entspannter rein und raus geht. Sie ist nun B/H/T 17,5/11/4 cm groß und hat 0,77 L Volumen.

Meine Waage habe ich inzwischen ausgetauscht, die kleinere Tasche wiegt 14,6 und die größere 15,1 Gramm, das habe ich für meine Packliste mal auf 15 g pro Tasche gemittelt ;-)

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      Nachdem ich mit meinem bestehenden FastPack Design so langsam das Optimum erreicht habe, sollte es nun einmal darum gehen, eine leicht vergrößerte Version auf der gleichen Basis zu entwickeln. Wer meine grundlegende Entwicklung und den Prozess nachvollziehen will, kann nochmals in den alten Beitrag schauen:
      Für 2022 steht jedenfalls eine mehrtägige Hochtour von Hütte zu Hütte auf dem Plan (Spaghetti-Runde) und dazu würde (zumindest meinen zwei Begleitern) der 18-24l FastPack nicht ganz genügen.
      Insofern wurde das Wochenende zum gemeinsamen Tüfteln, Lasern und Nähen genutzt und ich kann euch mit Stolz die "große" Version meines FastPacks vorstellen:
      EcoPak EPLX200 146g/m² Nylon Sports Lycra Mesh 190g/m² 3D HexMesh 405g/m²
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      Titan Kochset Lixada 700ml + BRS Stove
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      MYOG Fanny Pack
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      Einsatzzweck und Packsystem
      Der Rucksack ist für Touren kürzerer Dauer im Mittelgebirge während der warmen Jahreszeit konzipiert. Bis zu zwei Liter Wasser, kurz vor dem Drycamp auch 4 Liter werden mit Essen und Brennstoff für ein bis drei Tage transportiert.
      Als Referenzstrecke dient mir der Forststeig im Elbsandsteingebirge.
      Überwiegend anspruchsvolle, naturbelassene Pfade durch felsiges Terrain, durchsetzt mit Wurzeln und garniert mit Holzstämmen aus Windbruch führen nicht nur durch lichte Wälder, sondern auch durch enge Felsgassen, Gestrüpp und Dornenranken. Tagesetappen bis 40 km sind angedacht, so dass ein sowohl leichter, als auch stabiler und komfortabel sitzender Rucksack benötigt wird. Das schlanke Profil ist für die engen Felsgassen und Schlüchten unverzichtbar.
      Mein erster Hauptsatz der Packdynamik lautet: Das Zeug gehört komplett IN den Rucksack! Der Wettbewerb um minimalste Innenvolumengrößen führt dann zu unförmig ausgebeulten Netztaschen, wo der Inhalt ungeschützt hineingeworfen wird und an der nächsten Felskante in schmalen Felsgassen Beschädigungen nicht ausbleiben werden.
      Demzufolge findet sich in den flachen, aber großzügigen Taschen Platz für schlanke, flexible Dinge wie den 1.-Hilfe-Pack, wasserfest verpackte Wanderkarten, die Bodenplane und je nach den Umständen die Windjacke oder nasse Regenjacke. Flaschen passen praktisch nicht hinein, Softbottles könnten gehen. Gut komprimierter Müll landet ebenso außen am Pack.

      Durch die dünnere Sommer-Isomatte wird das Volumen nur wenig reduziert (Burrito-Methode), die 47 cm breite Isomatte passt perfekt in den Korpus. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit von Luftmatrazen kommt deren Einsatz nur im Sommer und nur zusätzlich zu einer Isomatte in Frage. Deshalb bleibe ich ganz oldscool bei der eingerollten Isomatte.

      Die Träger sind mit ca. 60 mm Breite und 5 mm Polsterung aus Evazote ausreichend komfortabel. Die gerade Linienführung benötigt keine stärkere Ausführung, die Ripsbandeinfassung überträgt die Kräfte optimal vom oberen Befestigungsband zu den mit Cordura innen einlagig verstärkten Lastwinkeln am unteren Ende des Rucksacks.
      Meine hauseigene Taschenschnitstelle “MOTASY” (Modulares Taschen-System), quasi ein radikal reduziertes MOLLLE-Derrivat, geht von einem gedachten 40 mm Quadrat als Schnittfläche zweier Bänder aus. Hier als 38 mm Polyester Band mit PenCott® Print ausgeführt.

      Vorhandene und selbst gefertigte Täschchen, Messerscheiden, Klappmesser mit passendem Clip oder über Tek-Lok Small der ganze Bereich der Kydex-Scheiden bieten genügend Möglichkeiten, seine Ausrüstung griffbereit zu organisieren.
      Weitere Taschen (oder Schnittstellen dafür) sind nicht vorgesehen, weil eine passende Hüfttasche zum Transport von Geldbeutel, Schlüssel, Taschentüchern, Feuerzeug, Zeckenzange, Stirnlampe und dergleichen mehr dient.

      Die bei mir obligatorische Trinkblase hängt in einem separatem Fach über der Isomatte im Hauptfach,

      der Schlauch wird sicher am Träger geführt und es passt sogar das Mundstück durch den Durchlass, was das Auffüllen erheblich erleichtert.

      Der Rolltopverschluß lässt sich dank der starken Versteifung und eines Cam-Snap Druckknopfes faltenfrei zusammenrollen und wird durch ein 15 mm Band mit Steckschließe zusätzlich gesichert. Die Kraftübertagung erfolgt an der hinteren Netztasche über im Saum eingelegte 20 mm Ripsbänder, welche mit Riegel / Bartack am Korpus an einer Verstärkung enden. Hier werde ich bei einem weiteren Exemplar doch Teilungsnähte vorsehen, es ist einfacher zu fertigen und die Kräfte werden auch sauberer eingeleitet.
      So jedenfalls werden die Netzfächer durch eine Daisy Chain aus 5 mm Paracord-Hülle getrennt, zusammen mit weiteren unauffälligen Paracordschlaufen ergeben sich zahllose Befestigungsmöglichkeiten für Regenschirm, Wanderstöcke, Reflektorband (Pflicht in CZ nachts auf Landstraßen!) und was einem so einfallen mag.
      Mangels Teilungsnähte wurden auch das Ripsband stumpf an das elastische Band der Seitentaschen angesteppt (Zick-Zack-Stich), ob das sonderlich schlau war, wird sich erst noch bei längerer Nutzung zeigen.
      Ziel dieses Verfahrens war die Minimierung von Nähten im Bereicht des Rollverschlusses im oberen Teil des Packs, wo dieser stark durch Regen beaufschlagt wird und dort erfahrungsgemäß zuerst die Nässe einsickert. Passend gerollt, trifft nun der Regen auf einem nahtlosen Stoffbereich.
      Innen wurden überwiegend französische Nähte verwendet, welche eine sehr eleganten Abschluß ergeben, aber bei möglichen weiteren Exemplaren zur Vereinfachung der Fertigung durch einfache Schließnähte ersetzt werden.
      Knifflig war das Ansteppen des Trinkschlauch-Durchlasses, den ersten konnte ich direkt wieder abtrennen und musste erstmal das Nähen damit üben. Letztlich war eine mit Sekundenkleber aufgebrachte innere Verstärkung aus 500den Courdura die Rettung, zusammen mit einer Nähmaschine, die zum Glück extrem langsam nähen kann.
      Mit dem Rucksack habe ich für mich einen optimalen Arbeitspunkt erreicht, in Bezug auf Gebrauchswert, Gewicht, Größe und Fertigung unter häuslichen Bedingungen als Amateur mit Haushaltsnähmaschinen.

      Der erste Einsatz lief äußerst zufriedenstellend und bestätigte mein Konzept. Die flache Innentasche, welche ich noch nicht angenäht habe, werden ich noch nachrüsten. Der Grund liegt darin, dass sich am Rücken doch Schweißnässe teilweise durch den Stoff durchdrückt und die Innentasche dann eine zusätzliche Barriere darstellt. Ansonsten hätte ich sie weggelassen, weil man die Luftmatratze auch so passend als zusätzliche Polsterung an den Rücken legen kann.
       
      Fertigungstechnische Informationen
      Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien
      Stoffe, Polsterung
      Korpus: Dyneema / Nylon Gridstop schwarz, 150 g/m² Innenausstattung RS-Nylon, gelb, 68 g/m² (angeblich PU-Beschichtet, fühlt sich wie Silikon an) Außentaschen: Netzfutter COOLMAX elastisch, 120 g/m² Innenstoff für die Schulterträger: Struktur Hosenstoff double wave dunkeltürkis 145g/m² Einlage Schulterträger: 5 mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) Verstärkungen: 500den Cordura Bänder, Kordeln usw.
      Verstärkung Schulterträgerbefestigung: 25 mm Nylonband dünn Rollverschlußeinlage: 20 mm Nylonband extra stark Schulterträger, Leiterschnalle an Korpus: 20 mm Nylonband standard Rollverschlußriemen: 15 mm Nylonband leicht Brustgurt, Querband: 10 mm Nylonband leicht Brustgurt, Schnallenbefestigung: 8 mm Polyesterband stark Schulterträger, Einfassung: Ripsband 25 mm Trinkblasenfach, Einfassung und Einlage Fronttaschensaum: Ripsband 20 mm Einlage Seitentaschensaum: 20mm elastisches Band kleine Schlaufen und Daisy Chain: Hülle von 5 mm Paracord Trageschlaufe: Hülle von 9mm (?) Kernmantelseil Rückenpolsterbefestigung: 2 mm elastische Kordel Schnallen
      2 Leiterschnallen 20 mm 2 Steckschließen 16 mm spezielle Brustgurtschnallen für 10 mm Band T-Stopper, Bandbefestigung Tanka oval ohne Feder Kam Snap Druckknopf Zubehör - Schlaufen für Befestigung von Regenschirm usw.
      2 bzw. 3 mm elastische Kordel “Cordlock Hook” - Kordelhaken mit Quetschtanka Kordelgreifer / Terminal Bezugsquellen:
      Extremtextil Adventure Expert www.gurtundmehr.de amazon Globetrotter
    • Von Bergrunner1973
      Hallo zusammen,
      ich suche zur Aufrüstung meiner Rucksäcke noch "Shoulder Strap" und "Hipbelt" Pockets, also kleine Zusatztaschen am Schultergurt und Hüftgurt, um z.B. Smartphone, Snacks, kleine Trinkflasche o.ä. schnell im Zugriff zu haben, ohne jedes Mal den Rucksack absetzen und öffnen zu müssen.
      Keine Ahnung, wie diese Zusatztaschen offiziell auf deutsch heißen... wenn ich das auf deutsch bei Google versuche, bekomme ich irgendwelche Damentaschen angezeigt...
      Habt ihr Empfehlungen für derartige (leichte) Zusatztaschen?
      Was ich bisher gefunden habe:
      Gossamer Gear Shoulder Strap Pocket Gossamer Gear Feedbag Gossamer Gear Bottle Rocket Gossamer Gear Hipbelt Pocket Danke für alle weiteren Tipps!
       
    • Von Capere
      Nachdem mein erster Alpha Hoody ja etwas schwer war, konnte ich jetzt eine kleine Menge 65g/m² Alpha Material von einem netten Dänen ergattern und so entstand mit optimiertem Schnitt folgender Hoody mit 94.2g.

      Ist damit immer noch ~10g schwerer als mein geliebter FarPointe Alpha UL, aber zumindest habe ich so mal einen zum Wechseln. Und er hat im Gegensatz zum FarPointe zwei dezente Thumb-Loops. 
       
      Im übrigen gefällt mir persönlich Polartec Alpha bei all den aktuellen Möglichkeiten für aktive Isolation immer noch am besten. Primaloft Next lädt sich elektrostatisch auf und hat subjektiv ein schlechteres Hautgefühl. Teijin Okta ist weniger "fusselig" aber dafür auch leicht kratzig wie Wolle.
       


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