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Ultraleicht Trekking

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Wie viele Packrafter haben wir eigentlich hier?

Mein 2er Packraft steht in den Startlöchern, nun fehlen noch zwei Doppelpaddel.

Habt ihr einen Tipp für etwas halbwegs leichtes und klein zerlegbares, was nicht sofort ein Vermögen kostet?

Ich denke, um ideale Länge und Bauform. etc. zu beurteilen, macht es Sinn, erst mal etwas Erfahrungen zu sammeln.

Danke!

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vor 2 Stunden schrieb questor:

Habt ihr einen Tipp für etwas halbwegs leichtes und klein zerlegbares, was nicht sofort ein Vermögen kostet?

Da wirst du kaum was anderes als im Packrafting-Store finden. Generell gibt es wenig drei- oder vierteilige (das les ich aus "klein zerlegbar" mal raus) Paddel und der Packrafting-Store hat schon eine gute, günstige Auswahl. Es gibt noch die Paddel von Nortik, die sind aber in jedem Fall teurer (und nehmen es mit dem Gewicht nicht ganz so genau <_< ).

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vor 7 Stunden schrieb hrXXLight:

Schau doch mal im Packrafting Store. Die haben da 4-teilige Einsteigermodelle für nen akzeptable Preis.

https://www.packrafting-store.de/Paddel/Doppelpaddel/Anfibio-Basic-4p::630.html?MODsid=9014247ac44f7d3c241b375c491d387e

Lasst bloß die Finger von den anfibio Paddel. Mal davon abgesehen, dass sie völlig überteuert und schlecht verarbeitet sind, laufen sie voll Wasser und gehen unter! Ein absolutes nogo und das noch bei diesem Wucherpreis. Habe ich selbst schon live bei mehreren dieser Paddel gesehen und mir ist es auch schon passiert.

vor 4 Stunden schrieb wilbo:

Etwas weniger Gewicht und optional mehr Länge:
https://www.globetrotter.de/shop/moll-playa-4-teilig-220790-rot/
 

Das ist ein super Paddel. Liegt deutlich besser in der Hand und paddelt sich besser als das olle Anfibio Ding.

vor 5 Stunden schrieb Ziz:

Da wirst du kaum was anderes als im Packrafting-Store finden. Generell gibt es wenig drei- oder vierteilige (das les ich aus "klein zerlegbar" mal raus) Paddel 

Generell wird dir fast jeder Hersteller auf Anfrage ohne weiteres ein Paddel in 3,4 oder 5 Teilen fertigen. Aber richtig, im Laden sind sie eher selten zu finden, da Packrafts noch nicht so verbreitet sind.

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vor 7 Stunden schrieb questor:

Ich denke, um ideale Länge und Bauform. etc. zu beurteilen, macht es Sinn, erst mal etwas Erfahrungen zu sammeln. 

Danke! 

Bei der Bootsgröße würde ich min. 220cm nehmen. Und Wildwasser habt ihr ja damit auch nicht vor. Also dann vielleicht sogar 230cm.

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Ich fand es ja bei den kürzeren, die ich von euch im kleinen Scout getestet hatte einfacher, den Geradeauslauf zu halten, da ich durch kürzeren Hebel automatisch einen weniger starken Paddelschlag hatte.

Auch da natürlich die Frage, wie sich das im langen Gnu auswirkt, müsste man testen.

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vor 16 Stunden schrieb questor:

Ich denke, um ideale Länge und Bauform. etc. zu beurteilen, macht es Sinn, erst mal etwas Erfahrungen zu sammeln.

Bei Sea Kayaking Scotland gibt es die alten Lendal Paddel unter der neuen Firmierung "Celtic Paddles":
http://www.sea-kayaking-scotland.co.uk/lendal-paddle-shop/
Die Paddel sind zwar eher im mittleren bis oberen Preissegment angesiedelt, aber genial gebaut.
Es ist ein modulares System, bei dem man die Paddelblätter bei Bedarf austauschen kann. Die Fixierung der Segmente ist wirklich Bombenfest und hat Null Spiel.
Ich habe mir damals ein vierteiliges Paddel mit carbon Schaft und kleinen nylon Blättern zusammen gestellt. Nach 15 Jahren sind die Paddelblätter zwar etwas mitgenommen, aber der Schaft ist immer noch 1a.

Ach ja, die sind Paddel natürlich schwimmfähig. ;)

bearbeitet von wilbo

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vor 8 Stunden schrieb mawi:

Generell wird dir fast jeder Hersteller auf Anfrage ohne weiteres ein Paddel in 3,4 oder 5 Teilen fertigen. Aber richtig, im Laden sind sie eher selten zu finden, da Packrafts noch nicht so verbreitet sind. 

Hab ich auch schon gehört und finde ich auch Klasse! ^_^

Aber sucht der TO nicht was günstiges? :lol:

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vor 5 Stunden schrieb Ziz:

Hab ich auch schon gehört und finde ich auch Klasse! ^_^

Aber sucht der TO nicht was günstiges? :lol:

War ja eher als allgemeine Info zu sehen. Habe ja davor meine Zustimmung zu dem Moll-Paddel gegeben. Für den Preis ist das echt super.

@questor Ich habe ein einfaches Anfibio Paddel in glaub 220cm und ein verstellbares Karbon-Paddel 200-210cm. Der @Roiber hat das Moll glaub in 220cm. Da kannst du dich ja mal durchprobieren. Ggf. noch das Supai olo  von @Omorotschka :mrgreen:

vor 5 Stunden schrieb questor:

Ich fand es ja bei den kürzeren, die ich von euch im kleinen Scout getestet hatte einfacher, den Geradeauslauf zu halten, da ich durch kürzeren Hebel automatisch einen weniger starken Paddelschlag hatte. 

Auch da natürlich die Frage, wie sich das im langen Gnu auswirkt, müsste man testen.

Das Scout ist ja in den Fahreigenschaften zum GNU nicht vergleichbar. Das Scout eiert ja nur vor sich hin, wohingegen das Gnu durch seine Länge einen ganz guten geradeaus Lauf hat. Frag doch mal @doman, was er für ein Paddel mit seinem Gnu nutzt.

 

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Wow, danke! Da kommen ja doch einige Stimmen zusammen, toll!

Welche Länge haben denn die Segmente des Moll?

Und - kann mir jemand sagen, was den fast dreifachen Preis des Vertex rechtfertigt bei fast vernachlässigbarer Gewichtseinsparung? Übersehe ich etwas? Und vor allem - läuft das auch voll und säuft ab?

Danke!

 

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vor 22 Stunden schrieb mawi:

Lasst bloß die Finger von den anfibio Paddel. Mal davon abgesehen, dass sie völlig überteuert und schlecht verarbeitet sind, laufen sie voll Wasser und gehen unter! Ein absolutes nogo und das noch bei diesem Wucherpreis. Habe ich selbst schon live bei mehreren dieser Paddel gesehen und mir ist es auch schon passiert.

Das ist ein super Paddel. Liegt deutlich besser in der Hand und paddelt sich besser als das olle Anfibio Ding.

Generell wird dir fast jeder Hersteller auf Anfrage ohne weiteres ein Paddel in 3,4 oder 5 Teilen fertigen. Aber richtig, im Laden sind sie eher selten zu finden, da Packrafts noch nicht so verbreitet sind.

Deine Aussage wundert mich jetzt ein bisschen, da Du ja selber das Anfibio Basic hast und das Moll vermutlich schon in der Hand hattest.

Die Paddel sind bis auf die Farbe des Blattes identisch, ich weiss natuerlich nicht, was evtl mal frueher mit alten Modellen war....meine sind beide von 2018...

Mein Anfibio geht auch nicht unter...siehe Beweissfoto :mrgreen:

Was nun das Thema voellig ueberteuert betrifft, beim packrafting-store kostet es 59, bei Globi 57,95, also 1,05 € Unterschied, weniger als 2%, dafuer haben sie beim Packrafting-Store richtig Ahnung, sind sehr engagiert und habe eine nette Bootauswahl und viel Zubehoer..

Die Blaetter wiegen auch dasselbe, ich habe sie gerade beide nacheinander auf die Waage gelegt, rechtes Blatt jeweils 345 g.
Rohre selben Innen-Durchmesser, kannst auch die Paddel ueberkreuz kombinieren.

Das Spiel der Druckknoepfe bzw Bohrungen im Alu ist gleich (das ist ja auch einer der Knackpunkte bei den preiswerten Alupaddeln, dass Du eben beim Paddeln das Spiel darin spuerst und das im Laufe der Zeit mehr wird).

Was das Gewicht betrifft, ist die Angabe von Globi Bullshit, schau mal auf die Website, die haben angeblichen das 2teilige 220er, das 4teilige 220 und das 4teilige 230er alle mit 990 g gewogen. Das kann der P-Store besser...

Gut, ist ja auch nicht einfach ein langes Doppelpaddel richtig zu wiegen, ich habe sie jetzt mal zerlegt und alle Teile nacheinander auf eine genaue Waage gelegt.

Das trockene 230 Moll Blaetter 345 + 348, Mittelteile 189+185 = 1067 g

Das feuchte (Wasser abgeschleudert und grob mit dem Handtuch getrocknet, aber da kann schon noch der ein oder andere Tropfen im Rohr sein, kann ich nach 2 Tagen trocknen nochmal kontrollieren) 220 Anfibio 346+359 Mittelteile 179+174=1058 g
Wie zu erwarten war, durch 10 cm weniger Alurohr kleinen Tick leichter...

Ich habe mir zuerst mit meinem Anfibio Sigma das vom P-Store mitbestellt.
Da ich ja das trockene Paddeln mit dem Stechpaddel vom Ally gewoehnt bin, nervte mich das nasse Paddeln mit dem Doppelpaddel, wobei sich das (bzw ich mich :mrgreen:) schon verbessert hat.
Aber ich wollte halt gerne noch ausprobieren, ob ich nicht evtl mit einem 230er besser (evtl auch Tick trockener) zurande komme und da ich eh noch einen kleinen Globi-Gutschein verballern musste, habe ich mir da das 230 geholt, Einkuerzen ist ja kein Problem.

Was nun die GFK bzw Carbon-Paddel betrifft...habe sie imho weniger Spiel in den Verbindungen, da paddelt sich angenehmer (kommt aber auch drauf an, wie empfindlich man ist, ich sehr, da ich durch die Holz-Stechpaddel da verwoehnt bin...), zum Anderen fuehlt sich Alu im Winter auch kaelter an ((kommt wieder drauf an, wie empfindlich man ist, ich ueberhaupt nicht...)

Ich habe damals beim Canadier auch laenger gebraucht, bis ich wusste, was fuer mich das perfekte Paddel ist, deswegen habe ich mir gedacht, ich fange mal mit dem Preiswerten an und wenn ich mir spaeter ein Anderes holen will, werde ich dass dann schon los z.B. hier :mrgreen: oder behalte es als Backup...
Dazu kommt, dass ich meine Paddel nicht gerade mit Samt-Handschuhen anpacke, da wollte ich erstmal was Robustes, bis ich das beim Packraft richtig einschaetzen kann...

@questor
Du bist ja auch beim Wintertreffen, ich kann gerne die beiden Paddel, wenn ich sie dann noch beide habe, was anzunehmen ist, mitbringen, dass Du sie im Vergleich befingern kannst, wenn Du willst...

Wir koennen ja auch mal checken, vielleicht sind ja noch mehr Packrafter beim Wintertreffen, wenn es nicht zu stressig wird, koennte man ja vielleicht auch Sa eine kleine Tour auf der Werra machen, um die Zeit muesste sie auf der Hoehe genuegend Wasser haben.

Falls Dich das interessiert, kann ich auch die Aufblas-Weste von Anfibio mitbringen, ist halt leichter und deutlich kleiner im Packmass, als alle Feststoff-Teile. Btw im Gegensatz zum Canadier, wo ich den meisten Kleinkram vor mich an eine Querstrebe haengen bzw oben auf das Gepaeck davor legen kann, fliegt ja so etwas, gerade im offenen Packraft, auf dem (nassen) Boden rum, da sind die Netztaschen in der Weste natuerlich praktisch. Ich kombinieren dass dann noch mit dem sehr gut wassergeschuetzten Multipack von Zpack, den ich mir dann, etwas niedriger als die Hoehe der Aufblas-Ventile, vor die Schwimmweste haenge und nach unten an den Bauchgurt der Weste klicke, kann ich bei Interesse natuerlich auch mitbringen.

 
So jetzt noch 2 Bilder von den beiden Paddeln im Vergleich und zu dem Thema dass das Anfibio untergehen wuerde, noch kurz ein Beweissfoto aus der Duschtasse, dass das nicht so ist :mrgreen:

large.pr-paddel1.jpg.fa36c018ca7930f6454

large.pr-paddel2.jpg.ca8ecb2b3663d939f18

large.pr-paddel3.jpg.5e5b64b3424f3902b62

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Mir ist das Anfibio Paddel auch schon abgesoffen war gar nicht so einfach im 2 meter tiefen Wildwasser wieder hoch zu bekommen. 

Bei der montage wurden die Schwimmkörper vergessen, das ist warscheinlich bei einem kleinen Anteil der Paddel so.

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vor 5 Minuten schrieb hikedev:

Mir ist das Anfibio Paddel auch schon abgesoffen war gar nicht so einfach im 2 meter tiefen Wildwasser wieder hoch zu bekommen. 

Bei der montage wurden die Schwimmkörper vergessen, das ist warscheinlich bei einem kleinen Anteil der Paddel so.

Klar dann geht es unter, aber das kann Dir dann bei dem Globi-Teil genauso passieren, da die beiden Teile identisch sind.

Was das aber mal wieder zeigt, ist, dass man sich besser auf nix verlassen und alles nachkontrollieren sollte. :mrgreen:
OT: (haette ich das schon viel frueher getan, waere ich z.B. nicht mal beinahe auf der AB ueber den Jordan gegangen, weil eine Marken-Werkstatt richtig dicken Mist an der Bremsanlage gebaut hatte)

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vor 10 Stunden schrieb hikedev:

Mir ist das Anfibio Paddel auch schon abgesoffen war gar nicht so einfach im 2 meter tiefen Wildwasser wieder hoch zu bekommen. 

Bei der montage wurden die Schwimmkörper vergessen, das ist warscheinlich bei einem kleinen Anteil der Paddel so.

Da sind einfach keine drin. Zumindest bei den drei Paddeln die ich bisher gesehen habe ( 2x Vertex (das habe ich auch) und das aus Carbon, das Basic kenne ich nicht). Da ist nur so eine kleine Schaumstoffscheibe drin, die leicht heraus fällt. Deine ist sehr wahrscheinlich schon herausgefallen (falls ud das Vertex oder Carbon hast). Man könnte versuchen das Rohr mit einem Korkstopfen zu verschießen.
Ich habe bisher noch von keinem anderen Paddel gehört, dass unter geht. Heißt damit aber nicht, dass es das so etwas nicht gibt.

@khyal Ich wusste von dem Problem nicht, als ich meins gebraucht kaufte. Ich möchte es mit dem Wissen nicht weiter verkaufen und behalte es als Paddel für das zweite Packraft, falls ich mal zu zweit ins Umland fahre. Leicht fließende Gewässer sind kein Problem. Wildwasser ist halt kritisch, da da die Strömung so stark ist und das Wasser ins Paddel drückt.
Ich hatte die Situation, dass es mich mal an nem Korkenzieher zerlegt hat. Es war sehr tief und die Strömung stark. Da wollte ich das Paddel auf keinen Fall loslassen. Trotz richtiger Rettungsweste hatte mich das Paddel unter Wasser gezogen, da es voll Wasser gelaufen war. Ich musste wirklich kämpfen wie ein Tier um nicht abzusaufen und ins Kehrwasser zu kommen. Im Zweifel hätte ich es natürlich losgelassen, bevor ich abgesoffen wäre, dann wäre es weg gewesen ...

vor 11 Stunden schrieb khyal:

Was nun das Thema voellig ueberteuert betrifft, beim packrafting-store kostet es 59, bei Globi 57,95, also 1,05 € Unterschied, weniger als 2%, dafuer haben sie beim Packrafting-Store richtig Ahnung, sind sehr engagiert und habe eine nette Bootauswahl und viel Zubehoer

Oki, ich bin von dem Vertex ausgegangen, was 200€ kostet. Wie oben schon geschrieben, ich empfinde es schlechter als das besagte von Moll.

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vor 41 Minuten schrieb mawi:

Da sind einfach keine drin. Zumindest bei den drei Paddeln die ich bisher gesehen habe ( 2x Vertex (das habe ich auch) und das aus Carbon, das Basic kenne ich nicht). Da ist nur so eine kleine Schaumstoffscheibe drin, die leicht heraus fällt. Deine ist sehr wahrscheinlich schon herausgefallen (falls ud das Vertex oder Carbon hast). Man könnte versuchen das Rohr mit einem Korkstopfen zu verschießen.
Ich habe bisher noch von keinem anderen Paddel gehört, dass unter geht. Heißt damit aber nicht, dass es das so etwas nicht gibt.

 

Ich selber habe ein Smash und habe dann von einem Freund das Vertex mal innen angeschaut dort sind Schaumstoff Schwimmkörper verbaut, diese Schaumstoffscheiben sind hinter dem Paddelsteck Mechanismus eingeklemmt. Ich kann mir nicht vorstellen wie die herausfallen sollen, bevor du die Scheiben verlierst fliegt dir das Paddel auseinander. Der Packrafting Store hatte mir angeboten mein Smash mit Schwimmkörper zu füllen. Ich hatte aber keine Lust mein Paddel einzuschicken und habe es dann mit Resten von einer Schwimmhilfe gefüllt. Ein funktionierendes Paddel sollte nicht mit Wasser voll laufen und absaufen. Wenn du ein Werner Paddel ins Wasser legst dann siehste du da meines wissens nach keine Luftblassen. 

bearbeitet von hikedev

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vor 2 Minuten schrieb questor:

noch mal zum Vertex - was rechtfertigt da den Preis?

Wenn du schon bereit bist 200€ für ein Paddel auszugeben, dann würde ich gleich ein paar Euro drauf legen und mir ein Karbon Paddel von Werner oder gleichwertiges holen. Ich behaupte aber mal, dass beim Wanderpaddeln ein Moll/Anfibio Basic vollkommen ausreichend ist und der Unterschied zum hochwertigen Karbon-Paddel vernachlässigbar ist, insbesondere bei dem Preisunterschied.

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      Die 60€ lohnen sich auf jeden Fall: Eine schöne Bootsfahrt von 2h zur Insel, 1h auf der Insel und 2h wieder bei Sonnenuntergang zurück. Die Pinguine sind echt putzig und sehr fotogen!
      Punta Arenas finde ich recht hässlich, gut dass ich nur eine Nacht bleibe und es morgen wieder weiter geht.

      Puerto Williams, Tolles Wetter, leichter Regen am späten Nachmittag Do 23.2.17
      Der Flug war perfekt, ich Sitze auf Platz 1A und die Sicht auf Ushuaia und die Berge ist atemberaubend. Ich kann auch den ganzen Beagelkanal überblicken und sehe jede Menge Gletscher. Am Flughafen werde ich von Cecilia freudig begrüßt und dann geht´s auch schon zum Campingplatz. Naja Campingplatz, eigentlich ist es Cecilias Garten. Aber mit der Hütte, in der sich 2 Bäder, eine Küche und ein großes Wohnzimmer befinden ist es zwar einfach aber sehr gemütlich und familiär. Puerto Williams hat für einen so kleinen Ort doch einiges zu bieten: Das Café am Hafen ist sehr schön, leider haut mir der Kaffee auf den Magen. Ein tolles Museum mit Internet und ein paar kleine Restaurants. Bei der Polizei melde ich mich schon mal für die Dientes del Navarino Tour ab, dann muss ich das morgen nicht mehr erledigen.
      Die Leute auf dem Campingplatz sind sehr nett: Julien ist ein netter Franzose, der komplett von meinem MYOG Packraft begeistert ist. Er überlegt ob und wie er auf seiner noch mehrmonatigen Reise ein Packraft bauen kann. Ich schicke ihm noch meinen Bauplan. Von Anne und Max bekomme ich einen Geburtstagskuchen und Cecilia bringt noch 2 große Lachse und einen anderen Fisch, aus dem die Franzosen ein tolles Abendessen zaubern. So feiern wir meinen Geburtstag noch bis Mitternacht – unvergesslich!

      Dientes del Navarino, super Wetter – Sonne pur, morgens 6°C Fr 24.2.17
      Um 9:00 geht es los und Cecilia bringt uns zum Trailhead. Vorher wiege ich meinen Rucksack noch an einer Kofferwaage: 11,3kg inkl. Packraftausrüstung und Verpflegung für 7 Tage. Das ist echt gut und passt ganz gut zu meiner Packliste, die 10,9kg errechnet hat. Der Trail ist sehr schön, mache viel Fotos und genieße das tolle Wetter. Ein gelungener Start für die erste Tour. Meine geplante Etappe schaffe ich gut und um 18:00 baue ich das Zelt auf. Jetzt noch ein wenig schreiben und dann kochen. Das Wetter auf Feuerland ist recht wechselhaft. Nachts nimmt der Wind zu und die Böen haben schon fast Sturmstärke. Ich hatte schon ein wenig Angst um mein Zelt, aber es hat mich nicht im Stich gelassen! Später setzt Regen ein. Ich versuche das Zelt bei den starken Böen ein wenig abzustützen. Jetzt muss das Zelt wirklich halten!


      Dientes del Navarino, super Wetter – auf dem Weg zum Gipfel etwas Regen Sa 25.2.17
      Ich breche nach dieser aufregenden Nacht erst um 10:00 auf – ohne Früstück. Das Frühstück hole ich in einer windgeschützten Senke kurz unterhalb des Gipfels nach. Der Regen hat auch aufgehört und ich kann eine schöne Pause einlegen. Kurz vor dem Abstieg durch einen Wald kann man bis zur Inselgruppe von Kap Hoorn sehen – Wow! Beim Abstieg, der eines der schwierigsten Wegstücke sein soll, verliere ich leider den Weg und muss mich durchs Unterholz schlagen und 1000 umgefallene Bäume überklettern. Sehr unangenehm und dann rutsche ich in einem besonders steilen Teilstück aus verdrehe ich mir auch noch das Knie. Gut dass ich einen leichten Rucksack habe. Kurz vor dem Fluss finde ich den Weg wieder und es geht gemütlich flach das Tal entlang, bis ich unter einem Baum durchkrabbel und plötzlich vor einer Hängematte stehe. Ich bin bei der Hütte angekommen und es ist erst 14:00. Toll ein halber Tag um die Gegend zu erkunden. Anne und Max sind auch schon da und haben bereits ihr Zelt aufgebaut. Ihr Platz letzte Nacht war wohl weniger geschützt und sie haben einen Riss im Außenzelt und einen im Innenzelt bzw. im Boden. Aber so ein Hilleberg lässt sich gut reparieren. Die Hütte hat einen Ofen und die beiden heizen schon mal schön ein. Vorher versuchen wir zu fischen, geben aber schon nach einer halben Stunde wieder auf. Den Versuch zu Paddeln muss ich auch recht schnell wieder aufgeben. Der Wind hat inzwischen kräftig zugelegt und inzwischen schon fast Sturmstärke. Das wird mir mit dem Packraft schnell zu viel. Am Abend kochen wir noch gemeinsam und gehen früh schlafen.


      Isla del Navarino, super Wetter aber windig So 26.2.17
      Wache schon um 7:30 auf und bin froh in der Hütte übernachtet zu haben. Die Nacht war sehr windig. Aber jetzt am Morgen wird der Wind schwächer. Ich mache erst einmal einen Kaffee und probiere dann fast bei Windstille mein Packraft aus. Ich paddle bei herrlichem Wetter eine gute Stunde – ein Traum geht in Erfüllung!
      Ich überlege, ob ich noch weiter bis zur Küste wandern soll, entscheide mich aber dann doch dagegen. Ich breche kurz nach 12:00 auf und mache mich auf den Rückweg. Mein Knie schmerz noch ein wenig von dem gestrigen Ausrutscher. Da mir dieses angeschlagene Knie schon mal eine Wanderung in Grönland verdorben hat habe ich mich für die sichere Variante entschieden und bin nicht weiter zur Küste gewandert. Ich bereue die Entscheidung nicht! Der Rückweg ist herrlich und ich genieße das tolle Wetter und lasse mir Zeit.
      Kurz nach 17:00 komme ich an meinem alten Zeltplatz an, beschließe aber noch ein wenig weiter zu gehen. Kurz darauf entdecke ich eine winzige aber ebene Fläche im Wald. An dieser windgeschützten Stelle bleibe ich! Vorher muss ich aber noch zurück und Wasser holen. Der Wind frischt wieder auf und um 19:00 wird es so kalt und windig, dass ich mich zum Schreiben ins Zelt setze. Ich bin froh, dass ich im Wald zelte!



    • Von Barbarix
      Reisebericht Mongolei 2015
      Nachdem mich die meisten hier nur als Bastlwastl und MYOGer kennen will ich endlich mal berichten, was ich mit dem selbst gebauten Kram dann so mache. In der Vergangenheit sind die Reiseberichte immer irgendwie untergegangen – mea culpa!
      Also los geht’s!
       
       
      Sa 20.6.15
      Habe jetzt über 6 Monate für die Reisevorbereitung gebraucht, Zelt, Rucksack, Trekkingstöcke, Paddel, Packraft (auf dem Foto ist noch der blaue Prototyp) und Kleinkram entworfen, gebaut und ausprobiert. Hoffentlich klappt das auch alles so wie gedacht. Die vorfreudige Aufregung hat mich dann doch etwas früher aus dem Haus gejagt und ich bin dann recht früh bei Regenwetter zum Hamburger Hauptbahnhof. Von dort mit dem ICE in der 1. Klasse (Dank Billigticket war das nur ein paar Euro teurer als 2. Klasse) nach Berlin. Dort mit dem Flughafenbus zum Flughafen und so frühzeitig angekommen, dass ich als Erster einchecken konnte. Wenigstens ist mir so der Fensterplatz gesichert. Nach einem Zwischenstopp in Moskow sind wir dann am nächsten Tag mit 1,5h Verspätung gelandet.

      Rucksackgewicht inkl. Packraft, Paddel und Verpflegung für 10 Tage: 11899g
       
      So 21.6.15
      Werde direkt vom Flugplatz abgeholt und ins Hostel gebracht. Die Lage ist gut, das Zimmer sauber, günstig und geräumig. Außerdem ist Gerald der Inhaber super hilfsbereit. Was will man mehr?
      Nach einem ersten Rundgang in dem überraschend hässlichen Ulaanbatar erhole ich mich erst einmal bei einem Milchkaffe im Café Bene (Südkoreas Antwort auf Starbucks). Sowohl der Kaffee als auch die Schokoladenmoussetorte sind sehr lecker! Weil ich danach nicht viel Hunger habe geht´s am Abend dann noch kurz in das Khaan Buuz auf der Peace Avenue. Ich beschließe doch nicht noch eine Nacht in UB zu bleiben sondern morgen früh schon zu meiner Trekking Tour aufzubrechen.

      Ulaanbatar
       
      Mo 22.6.15
      So, das erste Abenteuer ist geschafft, ich sitze vermutlich im richtigen Bus nach Naidelch. Von dort aus kann ich leider keinen Platz in einem Minibus ergattern. Also teile ich mir ein Taxis mit 3 anderen Einheimischen, die zusätzlich noch ihre beiden Kinder mitnehmen. Das Taxi schafft dann leider eine längere Steigung weder im 1. Gang noch im Rückwärtsgang. Also alle Mann raus und schieben! So gegen 15:00 bin ich dann in Terelji angekommen und habe noch 15km Luftlinie geschafft. Mein Zelt habe ich direkt am Terelji Fluss aufgestellt. Abenteuerromantik mit Fluss und Sonnenuntergang!

      Terelji-Tal
       

      Lagerplatz am Terelji
       

      Abendessen!
       
      Di 23.6.15
      Heute gehe ich nicht querfeldein sondern nutze meistens einen Weg. Dadurch schaffe ich schöne 24km Luftlinie. Leider überrascht mich am späten Nachmittag ein Gewitter, als ich in einem engeren Talabschnitt bin. Ich höre einen Donner und schon sehe ich schwarze Wolken über dem Bergkamm. Ganz toll, weil ich heute Morgen meine Ausrüstung einfach so verpackt habe und nicht im wasserdichten Packsack. Also schnell erst einmal die Regenklamotten rausgekramt und angezogen. Während die ersten Graupeln fallen packe ich meine Sachen in den wasserdichten Packsack, der auch zum Aufpumpen meines Packrafts dient. Dabei ziehe ich versehentlich meinen kleinen grauen (!) Beutel mit meiner NeoAir aus dem Rucksack ohne dass ich das bemerke. Da der Boden mit kniehohem Gestrüpp bewachsen ist sehe ich den grauen Packsack nicht. Obwohl ich mir schon lange angewöhnt habe den Platz noch einmal abzusuchen bevor ich aufbreche. Mittlerweile hagelt es kräftig, die Hagelkörner haben die Größe von M&Ms.
      Ich gehe noch 1 Stunde und beschließe dann das Zelt aufzubauen. Ich bin durchgefroren und habe für heute genug. Als ich die NeoAir nicht finden kann überlege ich kurz zurückzugehen. Da ich aber abseits des Weges war ist es praktisch unmöglich die Stelle wieder zu finden. Ich freunde mich zwangsläufig mit der Tatsache an, dass ich die nächsten 8 Nächte auf meiner dünnen Laufburschematte verbringen werde. Die hatte ich glücklicherweise als Durchspießschutz und als Backup mitgenommen. Außerdem hat sich die Hülse meines Trekkingstocks gelöst. Egal, er funktioniert auch so problemlos. Trotzdem schlägt einem das zusammen mit dem Wetter und der harten Schlafunterlage aufs Gemüt. Heute koche ich zum ersten Mal mit Spiritus, weil ich bei dem Regen das Zelt nicht mehr verlassen mag. Die Nacht ist bitterkalt.

      Die Vegetation hat es nicht einfach
       
      Mi 24.6.15
      Strahlend blauer Himmel! Heute schaffe ich nur 16km Luftlinie, obwohl ich alles gebe. Für die ersten 3km brauche ich über 3 h weil ich mich durch mannshohes Dickicht und Gestrüpp schlagen muss. Eine Machete wäre hier angebracht! An der Quelle des Terelji tanke ich noch einmal 4l Wasser, weil ich nicht sicher bin, ob ich morgen Wasser finden werde. Auch für die nächsten 2km in einem dichten und sehr steilen Waldstück brauche ich eine Ewigkeit. Das dauernde Klettern über umgefallene Bäume in dem steilen Gelände kostet einfach wahnsinnig viel Zeit und Kraft. Dann wird es besser, weil ich wieder offenes Gelände habe. Nach insgesamt 16km Luftlinie erreiche ich einen Gebirgssee wo ich dann auch mein Zelt aufbaue. Der See ist komplett zugefroren, aber es gibt ein paar Stellen, wo ich Wasser schöpfen kann.
      Heute koche ich wieder mit Holz auf meinem Nomadic Stove. Da ich nur 2 Hände voll Holz benötige, ist das Brennholzsuchen überhaupt kein Problem. Außerdem kann ich meine Couscous-Pfanne mit wilden Zwiebeln und wildem Schnittlauch aufpeppen. Sehr lecker!
      Beim Abendessen wird mir klar, dass ich die ursprünglich geplante Route unmöglich schaffe, weil ich einfach nicht die Strecke schaffe, die ich mir als Tagesleistung vorgenommen habe und eingeplant habe. Demnach müsste ich jeden Tag 20km Luftlinie schaffen und wäre darauf angewiesen ziemlich flott über den Tuul-Fluss zurück zu paddeln. Das erscheint mir jetzt doch zu riskant. Ich möchte nicht riskieren, dass eine Suchaktion gestartet wird, nur weil ich mich um 2 Tage verspäte. Daher beschließe ich die Runde abzukürzen und dem Dsaan-Fluss der östlich des Asralt Chairchan entspring zu folgen. Dieser mündet dann wieder in den Terelji.

      Dort liegt der Asralt Chairchan!
       

      Eissee
       

      Lager auf einer kleinen Insel am Eissee
       
      Do 25.6.15
      Eigentlich wollte ich heute den Asralt Chairchan (2800m) besteigen. Aber nach 7km Luftlinie und 4h wandern mache ich dann für heute Schluss. Ich zelte an einem Bergsee, der nicht zugefroren ist. Das Wasser ist zwar kalt aber ein kurzes Bad lasse ich mir nicht nehmen. Ich genieße den halben Pausentag in der Sonne und nutze die Gelegenheit mich und die Klamotten ausgiebig zu waschen. Das Panorama ist unglaublich schön und idyllisch. Außerdem gibt es hier auf 2000m keine Mücken und Bremsen mehr!

      Idylle am Bergsee
       

      Das MYOG Zelt funktioniert wunderbar!
      http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2627-neues-tarptent-f%C3%BCr-solotouren-3-jahreszeiten-sturm-m%C3%BCcken/
       
      Fr 27.6.15
      Gipfeltag! Nach dem ich gestern frische Kräfte getankt habe besteige ich heute in 2h den Asralt Chairchan. Am Gipfel sind unzählige Steinmännchen aufgebaut. Während ich etwas Studentenfutter knabbere beobachte ich wie Regenwolken am Berg vorbeiziehen. Noch ein paar Fotos mit dem Selbstauslöser und dann beginne ich den Abstieg. Nach 13km Luftlinie mache ich für heute Feierabend und koche auf dem Hobo. Um 21:00 fallen dann die ersten Tropfen und ich verkrieche mich ins Zelt. Es regnet die ganze Nacht und am Morgen hat es 2°C. Deswegen habe ich nachts in meinem Lite Line 300 etwas gefröstelt.

      Geschafft!
       

      Abstieg
       

      Immer am Wasser entlang...
       
      Sa 27.6.15
      Habe heute Einheimische in 3 Jeeps getroffen und kurz geplaudert. Als mich der Fahrer eines Jeeps fragte wo denn die Anderen aus meiner Gruppe wären, meinte ich, dass cih alleine unterwegs bin. Die Beifahrerin, die bis dahin nichts gesagt hatte, schüttelte nur den Kopf und meinte: „Crazy guy!“ Gibt es ein schöneres Kompliment? Ich glaube Nein!
      Um 17:30 Uhr mache ich Feierabend. Ich habe trotz der Windjacke einen leichten Sonnenbrand auf den Unterarmen. Was mich aber mehr stört ist meine gereizte Achillessehne, die jetzt auch noch deutlich angeschwollen ist. Leider habe ich mit den neuen (aber eingelaufenen) knöchelhohen Schuhen das gleiche Problem, das ich schon vor ein paar Jahren in Grönland hatte. Der hohe Schaft des Schuhs drück und reibt bei jedem Schritt an meiner linken Achillessehne, was diese nach ein paar Tagen mit Schmerzen und Schwellung quitiert. Ich werde nur noch mit Halbschuhen laufen, das nehme ich mir fest vor. Aber vorerst baue ich mir aus meiner Isomatte einen Keil, den ich unter die Ferse lege und so dass ich höher im Schuh sitze. Damit und mit sehr locker gebundenen Schuhen geht es deutlich besser.
      Die 16km Luftlinie, die ich heute zurückgelegt habe waren traumhaft schön. Ich bin immer auf einem Pfad in einem breiten grünen Tal gewandert. Regelmäßig haben kleinere Bäche den Weg gekreuzt, daher hatte ich nie trockene Füße, aber das stört mich nicht.
       

      Die "Jeepgang"
       
      So 28.6.15
      Heute ist wieder „Meditationswandern“ im breiten Dsaan-Tal angesagt. Ein schöner Weg in einem breiten, grünen Tal. Es ist sonnig und meiner Achillessehne geht es mit dem Isomattenkeil im Schuh deutlich besser.
      Am Nachmittag treffe ich die 3 Jeeps wieder. Sie stehen auf einer Kiesbank auf der anderen Flussseite. Der Fahrer, mit dem ich mich gestern unterhalten habe, winkt und deutet mir ich solle zum Essen rüber kommen. Ich deute mit Händen und Füßen zurück, dass ich den Fluss hier nicht queren kann. Worauf er mir zeigt, dass weiter Flussabwärts eine Furt ist. Wir verständigen uns ohne ein Wort! Ich werde zu einem wunderbaren Picknick eingeladen wir essen und plaudern über 2h. Nach einem Buttertee gibt es Chorchog. Chorchog ist gekochtes Schaffleisch mit Kartoffeln und Möhren. Der Eintopf wird gekocht, indem heiße Steine in den Topf gegeben werden, die das Wasser dann erhitzen. Dazu gibt es Essiggurken, rohe Zwiebeln und ein Dip aus rohen Zwiebeln, Öl und Kräutern. Nur der getrockneten Käse schmeckte mir absolut nicht, der Rest war sehr lecker!
      Baya war sehr an meinen Karten und an meinem Boot interessiert. Zum Abschluss gab es noch kalten Kräutertee.
      Um meinen Tageschnitt doch noch zu schaffen nimmt mich der eine Jeep noch 3km mit, bis zu der Abzweigung an der die Jeeps Richtung UB abbiegen.
      Insgesamt habe ich heute gemütliche 20km Luftlinie gemacht. Morgen will ich versuchen die restliche Strecke nach Terelji zu paddeln, mal sehen, ob das Wasser tief genug ist. Weil die Mücken heute wirklich nerven, verziehe ich mich früh ins Zelt und lese noch ein wenig.
       

      Mongolisches Picknick
       

      Ein wenig geschummelt
    • Von Barbarix
      Hallo,
       
      da gestern in Hamburg strahlender Sonnenschein war, bin ich gleich mal auf die Außenalster und habe eine kleine Testfahrt mit meinem neuen Packraft gemacht.
      Länge: 180cm
      Breite: 80 cm
      Schlauchdurchmesser 28-32cm
      Sitzbreite: Figurbetont bzw. Presspassung für meinen Hintern
      Gewicht 1090g
       

       

       

       

       
      Grüße
      Erik
       
      PS: Das Paddel habe ich schon mal hier vorgestellt:
      http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1880-verschiedenes-myog-get%C3%BCddel-ein-paddel/?hl=paddel
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