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Ultraleicht Trekking

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PCT und Sabbatical sind auf nächstes Jahr verschoben (immerhin, mein Arbeitgeber hat das in 5 Minuten durchgewunken). Eine verdammt schwere Entscheidung. Am Wochenende wird fleissig storniert...

Achtung! Neue Permit Regeln für den PCT wurden auf ultralight jerk gepostet... Klick

Mich persönlich ärgern solche unrealistischen Aussagen! Rechne das doch einfach mal durch: Bei 90 Tagen Visumsdauer musst Du noch mindestens 4 Tage für die An- und Abreise zum Start- und Endpunkt abzi

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vor 57 Minuten schrieb Mars:

Das wäre nicht logisch. Staaten lassen Leute immer ausreisen, es sei denn, ihr hättet nebenher z.B. den Präsidenten abgemurkst oder so. Behörden freuen sich grundsätzlich immer, wenn sich Leute verabschieden, wohin auch immer. Wer nicht anwesend ist, kann auch keine Probleme bereiten. 

Naja es könnte schon schwierig werden Flüge zu bekommen wenn man unter Corona Verdacht steht...

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Ich halte meine Tour in diesem Jahr für täglich unwahrscheinlicher. Derzeit komme ich gar nicht erst in die Staaten. Ob das bis Ende des Travel Bans besser wird, weiß niemand. Über ein anderes Land fliegen wird auch immer sinnloser, weil Donald immer mehr Länder auf die Liste setzt. Wenn hier in Dtl zB was mit meinen Eltern wäre, käme ich nicht mal mehr zurück, weil einfach nichts fliegt. Zwei der drei Staaten, durch die der PCT geht, sind schon Risikogebiete, insb Kalifornien, wo es ja losgeht. Ich glaube nicht dran, dass die das bei ihrem schlechten Gesundheits- und Sozialsystem so bald in den Griff kriegen. Wie es sich hier entwickelt, steht auch in den Sternen.

Lange Rede, kurzer Sinn: mein AG ließe mich wohl problemlos auf 2021 verschieben. Ich hab mir jetzt Ende März als Deadline für eine Entscheidung gesetzt. So lange gebe ich mir, das zu beobachten. Alles andere wäre auch meinen Mitarbeitern ggü nicht fair.

Ich drücke uns allen die Daumen... bleibt gesund!

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Am 15.3.2020 um 21:52 schrieb QQ_Walker:

Toitoitoi BibbulBear, dass es klappt und Hals und Beinbruch auf dem Trail!

Danke QQ Walker !

Aber Plan B hat sich jetzt auch erledigt, das Risiko in Mexiko zu stranden ist uns aufgrund der rasanten Entwicklung zu hoch.

Aber es gibt ja noch Plan C: wir buchen um auf den 20.April nach San Diego, notfalls auch noch ein weiteres Mal nach hinten und steigen je nachdem wann wir letztendlich starten können weiter nördlich ein und holen dann am Ende den Rest nach.

Soweit der Plan.......

Inzwischen haben übrigens Frodo und Scout ganz 2020 abgesagt, schade für die Beiden, ausgerechnet im letzten Jahr nach 15 Jahren trail-angel-Tätigkeit.

 

 

 

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Ihr habt schon gemerkt, dass die meisten National Parks mittlerweile geschlossen sind oder dabei sind es zu werden? Man kann sich doch seinen Weg nicht mit der Brechstange bahnen während die ganze Welt am Brennen ist. Wie seid ihr denn drauf, echt?

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vor 5 Stunden schrieb zeank:

Ihr habt schon gemerkt, dass die meisten National Parks mittlerweile geschlossen sind oder dabei sind es zu werden?

Hast du Links dazu? Ich finde nur die schon länger bestehende Sperrung in New Mexico, Veranstaltungsabsagen und die Schließung einzelner bei Tagestouristen beliebter Monumente. Ich glaube zwar auch, dass z.B. die Parks in den Northern Cascades oder Yosemite eher früher als später abgeriegelt werden, aber das ist eben nur meine persönliche Einschätzung und nichts, was ich mit Fakten belegen kann.

vor 5 Stunden schrieb zeank:

Man kann sich doch seinen Weg nicht mit der Brechstange bahnen während die ganze Welt am Brennen ist.

Ich lese weniger von Brechstangen als von Hoffnungen, dass eine für die meisten im Leben ziemlich einmalige Unternehmung vielleicht doch noch irgendwie stattfinden kann. Ich selbst habe eine Ausbildung mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt inklusive Mikrobiologie und habe jahrelang im Bereich IT-Security gearbeitet. Das macht es leichter, Konzepte wie Verbreitungsmuster zu verstehen, Infektionsrisiken abzuschätzen und notwendige Eingriffe zu erkennen. Trotzdem hatte ich - irrationaler Weise - bis letzten Freitag noch einen Funken Hoffnung.

vor 5 Stunden schrieb zeank:

Wie seid ihr denn drauf, echt?

Ich denke mal verunsichert und frustriert, und widerwillig, einen lebenslangen Traum einfach so aufzugeben. Ich glaube trotzdem, dass alle im Zweifelsfall die richtigen Entscheidungen treffen werden.

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vor 8 Stunden schrieb zeank:

Ihr habt schon gemerkt, dass die meisten National Parks mittlerweile geschlossen sind oder dabei sind es zu werden? Man kann sich doch seinen Weg nicht mit der Brechstange bahnen während die ganze Welt am Brennen ist. Wie seid ihr denn drauf, echt?

Als Permit-Inhaber bekam man heute eine email von der PCTA mit Anhang des USFS. Der PCT ist ganz normal offen, man soll natürlich sein Verhalten beim Treffen anderer Hiker ändern. Hat also nichts mit Brechstange zu tun.

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Aber noch seid ihr in Deutschland, verstehe ich das richtig?
Allein der Weg in die USA würde euch (so weit überhaupt Flüge gehen) mit vielen Menschen in Kontakt bringen (auch auf engem Raum - Flugzeug). Die Gefahr einer eigenen Ansteckung oder der Übertragung des Virus von anderen auf andere ist damit deutlich erhöht.
Ich sage nicht, dass man bestimmte Maßnahmen nicht hinterher auch diskutieren und evaluieren kann aber in dieser Situation würde ich offiziellen Verlautbarungen erst einmal folgen. Ich zitiere noch mal das Auswärtige Amt:

" Von nicht notwendigen Reisen in das Ausland wird derzeit abgeraten, da mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.
Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Zahlreiche Reisende sind in mehreren Ländern derzeit betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert.
[...]
- Überprüfen Sie kritisch, ob Ihre geplante Reise ins Ausland derzeit wirklich notwendig ist oder nicht verschoben werden kann.
- Treten Sie vorerst keine Reise zu touristischen Zwecken in das Ausland mehr an.
[...]
- Rechnen Sie bei angeordneten Quarantänemaßnahmen nicht mit einer Rückholung durch Ihren Reiseveranstalter oder die Bundesregierung, sondern befolgen Sie die Anordnungen lokaler Gesundheitsbehörden. "

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

 

Ich habe ganz klar Verständnis dafür, dass die Absage eines solchen Projekts frustrierend und niederschmetternd sein kann und man nach Strohhalmen greift, jedoch sollte man sich überlegen mit wie vielen Menschen unterwegs in Kontakt kommt und ob man Strukturen in anderen Staaten durch privates Reisevergnügen zusätzlich strapazieren will.

 

Edit:
Mittlerweile hat das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und will gestrandete Bundesbürger aus aller Welt zurückholen.

 

Bearbeitet von hhourglass
Update
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Die Frage lautet: Ist es sonderlich klug momentan in Länder zu reisen, die praktisch keine öffentlichen Gesundheitssysteme haben und kein System der sozialen Absicherung, wo alle weiter arbeiten gehen müssen um nicht zu verhungern? 
 

 

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Ich verstehe einerseits die Seite der "Class of 2020" die Hoffnung haben doch noch auf den Trail zu kommen. 

Mein gesunder Menschenverstand aber sagte mir schon letzte Woche, dass das unrealistisch ist, wie einige das sehen. 14 Tage Mexico und dann einfach in die USA einreisen? Eher sehr unwahrscheinlich, das gleiche von Canada aus. 

Im Moment macht es einfach am meisten Sinn, meiner Meinung nach, dieses Unterfangen auf 2021 zu verschieben. Familie, Partner, Chefs & Betriebe sind angesichts der Weltlichen Lage wohl im Moment sehr verständlich und sollten mit sich reden lassen, das ganze zu verschieben. Vielleicht sind Sie sogar glücklich das Ihr da bleibt, weil Ihr nicht einer Risikogruppe angehört und so der Betrieb weiter arbeiten kann. 

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, wer jetzt aber clever handelt geht diesen Sommer daheim wandern und ist in 2021 auf dem PCT. 

Edith passend dazu: Is It Right to Start Your Thru-Hike During the Coronavirus Outbreak?

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vor einer Stunde schrieb skullmonkey:

Ergänzend vielleicht noch, stellt euch mal folgende Situation vor: ihr kommt da in eine der zahlreichen kleinen communities längs des Weges, 'having the time of your life' während die dort Tote zu beklagen haben, während sie vielleicht finanziell am Abgrund stehen (die $50, die ihr dort lasst, werden es auch nicht ändern) und ihr seid dann dort aber auch noch auf Hilfe und Großzügigkeit angewiesen, dass man euch Obdach gewährt, Wäsche waschen lässt etc.. Egal wie sehr ihr das aus verständlichen Gründen auch möchtet, es wird niemals einem normalen Thruhike gleichkommen und ihr werdet euch höchstwahrscheinlich nicht wohlfühlen können in so einer Situation.

(Kleine Rechtfertigung für meine vielleicht etwas zu harsche Wortwahl gestern) 

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Wie erwähnt - Vernunft!!!!

Ich hoffe das sich die Geschichte legt und hoffen heißt nicht etwas durchzudrücken oder ähnliches! Wenn es möglich ist und die Situation es zu lässt. Aktuell bin ich auch in Deutschland, mache keine Panic aber halte mich an die Regeln - wenn das jeder machen würde, wären wir um einige Schritte weiter.

Wenn das so weiter geht werde ich selbstverständlich nicht versuchen mit allen Mitteln den PCT zurchzu "drücken" - dann nehme ich es wie es kommt. Es ist hart wenns so kommt, aber hier gehen die Mitmenschen vor! Und zwar alle, auch unsre Panicker am Supermarkt die einen Blöd anmaulen wenn man noch freundlich grüßt.

Until then - stay save, stay put & keep the f*** calm :-).

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vor 1 Stunde schrieb skullmonkey:

Sehr guter Artikel. Ganz ähnliche Argumente, und ich hatte es in einem anderen Faden schon gepostet, aber hier passt es fast noch besser rein: Sectionhiker zum Hiken während Corona: Backpacking During the Pandemic? Is that a Good Idea?

Dazu kommt, dass Frankreich jetzt auch eine Ausgangssperre verhängt. Ganz unvorstellbar, um es vorsichtig auszudrücken, ist das in den USA ja nun gerade nicht unter der aktuellen Regierung. Stellt euch das auf dem Trail vor, Ausgangssperre, und ihr strandet dann also als Ausländer in einem Kaff ohne ausreichende medizinische Versorgung. Also ich wollte das nicht.

Vom sozialen Kontext ganz abgesehen: eine große Anzahl von Leuten, die mit geringem hygienischen Standard (um es vorsichtig zu sagen) von Ort zu Ort ziehen, ist virologisch, meiner bescheidenen Meinung nach, ein Alptraum. Ob einen da die Trail-Angel noch mit offenen Armen empfangen werden?

Ich habe natürlich auch sehr viel Mitgefühl für die Leute, die dieses Jahr los wollten, die Enttäuschung muss gigantisch sein, aber ehrlich gesagt: Spätestens jetzt müsste man das Ganze einfach ohne Ersatz canceln.

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Wird immer alles unwahrscheinlicher...Langsam zweifel ich auch mehr an der Richtigkeit bei diesem Zustand loszuziehen. Habe zwar noch mein Starttermin für Anfang Mai und werde definitiv noch etwas abwarten, wie sich alles entwickelt, aber glaube nicht mehr so richtig an die ganze Geschichte dieses Jahr. Echt ne bittere Pille zu schlucken. So kommt's manchmal... Dann hab ich halt mehr Zeit zu nähen und vielleicht mal hier was anzubieten ;) 

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Am 16.3.2020 um 13:00 schrieb dennisdraussen:

Naja es könnte schon schwierig werden Flüge zu bekommen wenn man unter Corona Verdacht steht...

Glaube ich nicht. Je nach Dauer der Krise wird es sogar eine Art Luftbrücke zwischen den USA und Deutschland geben. Die Lufthansa fliegt Dich dann gerne nach Hause, besonders wenn die Flüge vom Staat subventioniert werden (gegenwärtig stehen 80 % ihrer Kapazität am Boden herum, sie verlieren damit Millionen und damit sind Tausende von Stellen in Gefahr).

Es gibt hunderttausende Deutsche in den USA, nach und nach könnten sich auch ein paar Menschen an den Deutschen Pass ihrer Eltern erinnern. Auf dem Rollfeld wird ev. ein wenig Militärtechnik rumstehen und die Flugbegleitung wird sich den Umständen entsprechend kleiden.

Gestern gab es am Flughafen Zürich sehr wenige Flugbewegungen, aber laufend zurückkehrende Ferienflieger (Helvetic, Edelweiss, Swiss etc.). Ich denke, dies wird sich einpendeln, aber es wird noch monatelang Flüge für Deutsche zurück nach Deutschland geben. 

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Hat eigentlich jemand schon über ein Calendar Triple Crown nachgedacht oder gemacht? Ich spinne gerade in meinem Kopf ein bisschen rum, falls dieses Jahr nicht klappen sollte vielleicht nächstes Jahr etwas ein bisschen verrückteres zu wagen. Gibt’s da irgendwelche Deutschen, die sowas schon gemacht haben? Wie sieht das mit dem Visum aus? 6 Monate reichen ja auf jeden Fall nicht.

Bevor ihr mir was ausredet, ist definitiv nur ne Spinnerei gerade. Man hat ja sonst nichts zu tun :D

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vor 5 Stunden schrieb bluesphemy:

Hat eigentlich jemand schon über ein Calendar Triple Crown nachgedacht

Einfach ein Posting weiter oben anklopfen, @Mars hatte das mal für heuer ins Auge gefasst.

vor 5 Stunden schrieb bluesphemy:

Wie sieht das mit dem Visum aus? 6 Monate reichen ja auf jeden Fall nicht.

Ich habe schon Geschichten von sehr, sehr entgegenkommenden Beamten bei der Einreisekontrolle gehört, die mehr als 6 Monate Aufenthalt in den Pass stempeln. Ist wohl die absolute Ausnahme, aber einen Versuch wert. Dabei sollte man aber deutlich mehr Dokumente dabei haben, die die Reiseabsichten, finanzielle Absicherung und Rückreiseabsichten belegen als wenn man die üblichen 6 Monate haben möchte. In der Regel wird es aber etwas teuer, denn dann muss man (normalerweise früher als 45 Tage vor dem Ausreisedatum, aber da gibt es viel Spielraum) eine Visa Extension beantragen. Das kostet erst mal 370$ Pauschale für den Termin bei einem Application Support Center plus 85$ "Biometric Fee" für die Extension (I-94 Karte als Erweiterung für das eingeklebte Visum). Es gibt von den ASC mehrere in jedem US-Bundesstaat, so dass man ein nah gelegenes auswählen kann und wie beim Visa-Antrag selbst im Fall des Falles auch den Termin auf ein näher gelegenes ändern kann. Man sollte aber schon eine knappe Woche an Zeroes dafür einplanen.

Was nach hinten losgehen kann ist zu versuchen, vor Ablauf der 6 Monate auszureisen (z.B. nach Kanada, Costa Rica oder Mexiko) und kurz darauf wieder einzureisen. Man liest das immer wieder als Tipp, aber im besten Fall darf man dann noch für 30 Tage rein und bekommt eine Verwarnung in die Akte.

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Ich würde auch jedem davon abraten sich jetzt auf den weg in die usa zu machen. Hier in deutschland läuft jetzt schon nicht mehr alles ganz rund und die einschränkungen werden von Tag zu Tag größer. 

In einem Land zu sitzen, was nicht viel von einer Gesu dheitsversorgung für alle hält (in deutschland steht das wenigstens auf dem papier) möchte ich nicht in Zeiten einer Pandemie sitzen.

Unter dem Druck  der außergewöhnlichen Situation werden teilweise absurde Entscheidungen getroffen. ZB die Uniklinik in Bonn hat quasi das Medizinstudium fpr nächstes semester ausgesetzt

"die Universität Bonn hat beschlossen, im kommenden Sommersemester zunächst auf alle Präsens-
veranstaltungen zu verzichten"

 

Das ist für mich als entscheidung zB absolut unlogisch aber gut, ich studiere da nicht sondern in Berlin

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vor 2 Stunden schrieb BitPoet:

Was nach hinten losgehen kann ist zu versuchen, vor Ablauf der 6 Monate auszureisen (z.B. nach Kanada, Costa Rica oder Mexiko) und kurz darauf wieder einzureisen. 

Das war gängige Praxis bis vor ein paar Jahren. Mittlerweile ist die Regelung bei ESTA geändert. Nachbarländer zählen nicht mehr. ESTA gibt einem bekanntlich 3 Monate USA ohne Visum am Stück (das reicht für AT & PCT ohne allzu viele  Zero Days und auch wichtig für UL Hiker: Das Zelt hält so besser durch, da man es ja weniger verwendet, andererseits wird es wohl hastiger aufgebaut).

Für CYTC braucht man ein B-1/B-2 Visum. Einfach folgende Seite durchlesen, Zeit dazu gibt es nun genug: https://www.ustraveldocs.com/ch_de/ch-niv-typeb1b2.asp - das ist für die Schweiz, jedoch gelten für Deutschland dieselben Regeln. 

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vor 28 Minuten schrieb Mars:

Das war gängige Praxis bis vor ein paar Jahren. Mittlerweile ist die Regelung bei ESTA geändert. Nachbarländer zählen nicht mehr. ESTA gibt einem bekanntlich 3 Monate USA ohne Visum am Stück (das reicht für AT & PCT ohne allzu viele  Zero Days und auch wichtig für UL Hiker: Das Zelt hält so besser durch, da man es ja weniger verwendet, andererseits wird es wohl hastiger aufgebaut).

Für CYTC braucht man ein B-1/B-2 Visum. Einfach folgende Seite durchlesen, Zeit dazu gibt es nun genug: https://www.ustraveldocs.com/ch_de/ch-niv-typeb1b2.asp - das ist für die Schweiz, jedoch gelten für Deutschland dieselben Regeln. 

Also wie meinst du das? Man kann nicht einfach aus und einreisen nachdem das B2 abgelaufen ist? Das habe ich ja schon. Muss ich dann vor Ort eine Verlängerung beantragen, wie es BitPoet erklärt hat? Gibt‘s da keinen Weg von vornherein ein längeres Visum zu erhalten?

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vor 47 Minuten schrieb Mars:

ESTA gibt einem bekanntlich 3 Monate USA ohne Visum am Stück (das reicht für AT & PCT ohne allzu viele  Zero Days und auch wichtig für UL Hiker: Das Zelt hält so besser durch, da man es ja weniger verwendet, andererseits wird es wohl hastiger aufgebaut).

Mich persönlich ärgern solche unrealistischen Aussagen! Rechne das doch einfach mal durch: Bei 90 Tagen Visumsdauer musst Du noch mindestens 4 Tage für die An- und Abreise zum Start- und Endpunkt abziehen. Für den PCT bedeutet das dann 4.277 km Länge / 86 Wandertage = Tagesschnitt von 50 km!!!! Und das auch nur unter der Voraussetzung, dass Dir der Proviantnachschub quasi auf den Trail geliefert wird. Wenn Du pro Woche nur einen halben Tag für Nachproviantierung abziehst, kommst Du auf einen Tagesschnitt von über 53 km - ohne die Möglichkeit eines einzigen Ruhetages in drei Monaten!

Ja, es ist sicherlich möglich, einen solchen Tageschnitt auch dauerhaft über ein Vierteljahr zu schaffen - einige Thruhiker haben das schon vorgemacht. Wenn Du dazu körperlich in der Lage sein solltest, dann herzlichen Glückwunsch zu Deiner Fitness. Wenn Dir das auch noch Spaß macht - more power to you. Denn für alle gilt: Hike your own hike!

Aber so zu tun, als ob das ganz normal wäre, halte ich für überheblich - und leider führen solche Aussagen zu einem unangenehmen Wettbewerbsdenken auf den Trails. Um nicht als lahme Ente zu gelten (denn ein 50ger Schnitt ist ja angeblich keine Problem), laufen viele Thruhiker mittlerweile schneller, als ihnen guttut - mit negativen körperlichen und mentalen Folgen. Gehst Du wirklich auf einen Trail, um dann wie im Job nach dem Motto "Schneller, höher, weiter" durchzuhecheln anstatt den Trail und die Community zu genießen? 

Als ich 2004 den PCT lief, war der Standardspruch: "The first one to Canada looses" - einfach, weil am Ende eines Thruhikes diese schöne Zeit vorbei war. Je näher das Ende kam, desto langsamer wurde man, um den Trail bis zum jahreszeitlich bedingten Ende voll zu genießen. 

Jeder sollte den Trail so laufen, wie er oder sie das möchte. Hike your own hike! Aber bitte stell es nicht so dar, als ob 90 Tage für den AT oder PCT ganz normal und keine Problem wären. In einer normalen Saison hast Du jahreszeitlich bedingt für PCT etwa fünf Monate Zeit und auf dem AT sogar deutlich mehr. Und fünf Monate ist auch die Zeit, die ein durchschnittlicher Thruhiker dafür braucht! 

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vor 9 Minuten schrieb German Tourist:

Aber so zu tun, als ob das ganz normal wäre, halte ich für überheblich - und leider führen solche Aussagen zu einem unangenehmen Wettbewerbsdenken auf den Trails. Um nicht als lahme Ente zu gelten (denn ein 50ger Schnitt ist ja angeblich keine Problem), laufen viele Thruhiker mittlerweile schneller, als ihnen guttut - mit negativen körperlichen und mentalen Folgen. Gehst Du wirklich auf einen Trail, um dann wie im Job nach dem Motto "Schneller, höher, weiter" durchzuhecheln anstatt den Trail und die Community zu genießen? 

Ging mir auch so, hab mich teilweise ziemlich geärgert, wenn von allen Seiten so Sprüche kommen, wie "40 mile days are no problem in Oregon", lass es es 35, lass es 30 sein, es ist immer noch verdammt hart. Und zwar für weit über 80% aller hiker. In Wirklichkeit machen die meisten - wenn sie ehrlich sind - 20-25 Meilen an einem guten Tag, wenn überhaupt. Und dann meinen sie, sie müsste ja auch unbedingt mal 35 oder gar 40 machen und liegen danach ein paar Tage im Hotel rum. 

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vor 21 Minuten schrieb German Tourist:

Mich persönlich ärgern solche unrealistischen Aussagen!

Sorry, wenn meine Ironie am frühen Morgen noch nicht so gut rüberkommt, Deutsche Sprache schwere Sprache. Ich möchte tatsächlich niemanden ermutigen, einen US-Trail für in unter drei Monaten zu planen und dann auch zu versuchen - der Stress dürfte beträchtlich sein. Es sei denn, man ist ein gewisser Zahnarzt aus Holland, der schafft es auch in zwei Monaten und 70 km am Tag.

Womit ich aber nicht einverstanden bin ist die Aussage, nach einem 35 Meilen Tag liege man ein paar Tage im Hotel (von zeank). Ich schätze mich nicht als besonders sportlich ein, dennoch habe ich 35 Meilen Tage mehrmals hintereinander gemacht. In Oregon nutzen tatsächlich viele NoBos die Gelegenheit und schalten auch mal einen 50 Meilen Tag ein. Der Trail dort ist tatsächlich wie eine Rennbahn. Meist topfeben, weich und super schnell. Natürlich kann dies einem Angst machen, aber man steht ja nicht vom Bürotisch auf, nachdem man jahrelang zwischen Büro und heimischem Sofa oszilliert hat und gibt sich das am Tag darauf. Fast alle Thrus haben in Oregon mehrere Wochen und Monate Erfahrung. 

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