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Ultraleicht Trekking

PCT 2021 - Ausrüstungsoptimierung


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Hallo Zusammen,

es ist zwar noch ein Weilchen hin aber auch ein Jahr geht schnell vorbei. Meine Freundin und ich planen 2021 den gesamten PCT von Mexiko nach Canada zu gehen. Bisher waren wir problemlos aber gut bepackt auf dem GR20 und jetzt erst auf dem GR221 (Reisebericht folgt) unterwegs. Habe hier mal grob meine Ausrüstung zusammengestellt welche ich aktuell auf Mallorca dabei hatte. Zelt ist dabei geteilt und ich trage nur Aussen + Innenzelt, meine Freundin die Stangen, Heringe und den Footprint.

https://lighterpack.com/r/pgnmwi

Gerne würde ich von euch wissen was denn eurer Meinung noch wichtiges fehlt bzw. zu viel ist und besonders welche Gegenstände noch durch leichtere Alternativen ersetzt werden können. Mir ist klar, dass vermutlich so gut wie alles auf der Liste noch gewichtstechnisch optimiert werden kann, da wir beide aber Studenten sind wäre es super bei eventuellen Vorschlägen auch ein wenig auf den Preis zu achten :grin:

Vielen Dank schonmal im Voraus.

Beste Grüße
Lucas und Leo

 

Bearbeitet von Farbentaub
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Ich mache mal einen Versuch:

Schlafen

  • Isomatte und Kissen gehen natürlich leichter, aber nur, wenn man etwas Geld in die Hand nimmt (oder Kissen ganz weglassen).

Bekleidung

  • Baumwollshirt 163 g würde ich mir sparen (1 Kurzarm- und 1 Langarm-Shirt reicht)
  • Hosenkonzept finde ich etwas komisch und die kurze Hose noch dazu sauschwer. Fehlt eine Regen- oder Windhose bewusst? Ich würde lieber 1 Leggins, 1 kurze Hose und 1 Regenhose (billig und leicht z.B. FroggToggs) mitnehmen. Vorteil: Wenn es beim Wandern kalt ist kann man alle drei Hosen kombinieren, wenn es zum Schlafen kalt ist kann man die Leggings anziehen
  • Flipflops 227 g gehen leichter
  • Hut/Kappe klingt nach Sonnenschutz - was ist mit einer Mütze zum Schlafen, da Quilt? ein Buff finde ich persönlich auch nie einen Fehler

Küche

  • Kochset 284 g ist ordentlich schwer, selbst für zwei Personen - warum nicht einfach ein Titan-Topf?
  • Gaskartusche Stand 45 g - ging bei mir bisher immer so, weglassen
  • Löffel 36 g? - kommt mir auch eher schwer vor
  • MSR PocketRocket Verpackung 24 g - PocketRocket einfach im Topf mit verpacken und weglassen?
  • Spüli 40 g - weglassen? evtl. etwas Stahlwolle mitnehmen

Sonstiges

  • Badetuch 200g - kleineres und leichteres mitnehmen (die meisten würden wahrscheinlich auch sagen: weglassen)
  • Rei aus der Tube - weglassen, ist i.Ü. auch nicht biologisch abbaubar
  • Duschbrocken 110 g - Seife kann man vermutlich zwischendurch  nachkaufen,  nur kleines Stück mitnehmen
  • Buch 188 g - du wirst selbst wissen, wann der Augenblick gekommen ist, es wegzuwerfen...
  • Anaphylaxie-Notfallset - nehme mal an, dafür gibt es einen konkreten Grund
  • kleines Reparatur-Kit fehlt

Verpflegung

  • irgendwas zur Wasserbehandlung?
Bearbeitet von berghutze
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Viel zu viel Zeug in der Liste, es gibt doch hier bestimmt einige PCT packlisten, lass dich doch mal davon inspirieren. 

Hier ist meine: 

https://photo.matthiaskodym.com/wordpress3/wp-content/uploads/2011/09/pct-2011_final.pdf

Bearbeitet von Matthias
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vor 9 Stunden schrieb Matthias:

Viel zu viel Zeug in der Liste, es gibt doch hier bestimmt einige PCT packlisten, lass dich doch mal davon inspirieren. 

Hier ist meine: 

https://photo.matthiaskodym.com/wordpress3/wp-content/uploads/2011/09/pct-2011_final.pdf

Danke dir, schaue ich gleich mal drüber

Darüber, dass es zuviel Zeug ist bin ich mir im Klaren, habe den Thread ja nicht umsonst erstellt :-D Kann selbst nur mehr damit anfangen wenn mir eine sinnvolle Begründung für oder gegen irgendwelche Gegenstände geliefert wird, so wie @berghutze das oben schön gemacht hat.

.

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vor 10 Stunden schrieb berghutze:

Ich mache mal einen Versuch:

Schlafen

  • Isomatte und Kissen gehen natürlich leichter, aber nur, wenn man etwas Geld in die Hand nimmt (oder Kissen ganz weglassen).

Bekleidung

  • Baumwollshirt 163 g würde ich mir sparen (1 Kurzarm- und 1 Langarm-Shirt reicht)
  • Hosenkonzept finde ich etwas komisch und die kurze Hose noch dazu sauschwer. Fehlt eine Regen- oder Windhose bewusst? Ich würde lieber 1 Leggins, 1 kurze Hose und 1 Regenhose (billig und leicht z.B. FroggToggs) mitnehmen. Vorteil: Wenn es beim Wandern kalt ist kann man alle drei Hosen kombinieren, wenn es zum Schlafen kalt ist kann man die Leggings anziehen
  • Flipflops 227 g gehen leichter
  • Hut/Kappe klingt nach Sonnenschutz - was ist mit einer Mütze zum Schlafen, da Quilt? ein Buff finde ich persönlich auch nie einen Fehler

Küche

  • Kochset 284 g ist ordentlich schwer, selbst für zwei Personen - warum nicht einfach ein Titan-Topf?
  • Gaskartusche Stand 45 g - ging bei mir bisher immer so, weglassen
  • Löffel 36 g? - kommt mir auch eher schwer vor
  • MSR PocketRocket Verpackung 24 g - PocketRocket einfach im Topf mit verpacken und weglassen?
  • Spüli 40 g - weglassen? evtl. etwas Stahlwolle mitnehmen

Sonstiges

  • Badetuch 200g - kleineres und leichteres mitnehmen (die meisten würden wahrscheinlich auch sagen: weglassen)
  • Rei aus der Tube - weglassen, ist i.Ü. auch nicht biologisch abbaubar
  • Duschbrocken 110 g - Seife kann man vermutlich zwischendurch  nachkaufen,  nur kleines Stück mitnehmen
  • Buch 188 g - du wirst selbst wissen, wann der Augenblick gekommen ist, es wegzuwerfen...
  • Anaphylaxie-Notfallset - nehme mal an, dafür gibt es einen konkreten Grund
  • kleines Reparatur-Kit fehlt

Verpflegung

  • irgendwas zur Wasserbehandlung?

Wow, vielen dank, damit kann ich schon einiges anfangen. 
 

Wie gesagt es war die bisherige Liste für den Zuletzt begangenen GR221.
 

Regen bzw. Windhose war dort jetzt nicht unbedingt nötig, werde ich mir aber noch zulegen. Hatte zum schlafen und laufen noch eine Lauftight dabei und bin damit gut zurecht gekommen.

Das Buff hatte ich vergessen einzutragen, ist aber dabei. Zum schlafen hatte ich meist meine Jacke an und habe deren Kapuze genutzt.

Wenn du sagst Rei weglassen, wie schaut es dann mit Klamotten waschen aus? Das mit der Bioabbaubarkeit wusste ich nicht danke für den Hinweis.

Anaphylaxie-Notfallset - Allergie gegen Hornissen :cry:

Zur Wasseraufbereitung hatten wir bisher nur Tabletten dabei da ein Filter nicht nötig war, werden wir uns aber noch zulegen.

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vor 3 Stunden schrieb Farbentaub:

 

Wenn du sagst Rei weglassen, wie schaut es dann mit Klamotten waschen aus? Das mit der Bioabbaubarkeit wusste ich nicht danke für den Hinweis.

Zur Wasseraufbereitung hatten wir bisher nur Tabletten dabei da ein Filter nicht nötig war, werden wir uns aber noch zulegen.

-Du wäscht alle paar Tage mal in den Städten oder Campingplätzen,  für trailwäsche tut es Wasser auch.

-Filter brauchst du am PCT auch nicht unbedingt, Aquamirra reicht vollkommen.

Gute weiterführende links zum Thema, hier findest du eigentlich alles was du wissen musst:

https://www.treelinereview.com/gearreviews/pct-gear-list?fbclid=IwAR3Yvv-UFR8xbVRc2iNGODCeNYeNrRwyQeunfuWQ82kmmJwYP1sVgOl5PQQ

https://www.halfwayanywhere.com/trails/pacific-crest-trail/pct-survey-advice-2019/

https://www.thehikinglife.com/category/thru-hiking-gear-guide/

Bearbeitet von Matthias
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vor 56 Minuten schrieb nierth:

beim Zelt lässt sich mit ein bisschen Geld locker 1kg sparen, ich werde z.B. dieses Jahr mit einem Gossamer Gear The One unterwegs sein

Also das Zelt hat schon 500 Euro gekostet, meiner Meinung nach teuer genug und ich glaube bei einem freistehenden Zelt lässt sich auch nicht mehr so viel Gewicht sparen ;-) und wie oben beschrieben ist das Zelt geteilt..

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vor 1 Minute schrieb Farbentaub:

Also das Zelt hat schon 500 Euro gekostet, meiner Meinung nach teuer genug und ich glaube bei einem freistehenden Zelt lässt sich auch nicht mehr so viel Gewicht sparen ;-) und wie oben beschrieben ist das Zelt geteilt..

ah ok, das mit dem geteilt habe ich überlesen

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  • 1 Jahr später...

Hallo,

da ich neu hier bin weiß ich nicht, ob ich zu diesem schon etwas älterem Thema noch etwas fragen kann (?). Ich habe zumindest im Forum nach meiner Fragestellung gesucht und keinen besseren Platz gefunden.

Ich möchte 2022 den PCT laufen und wollte fragen, ob mir jemand sagen kann ob ich einen Gaskocher brauche? Ich benutze schon immer einen Sprituskocher und hätte das auch gerne weiterhin getan, aber es hilft ja nix, wenn das auf dem PCT verboten ist...

Vielen Dank!

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vor 9 Minuten schrieb Jaques:

Ich möchte 2022 den PCT laufen und wollte fragen, ob mir jemand sagen kann ob ich einen Gaskocher brauche? Ich benutze schon immer einen Sprituskocher und hätte das auch gerne weiterhin getan, aber es hilft ja nix, wenn das auf dem PCT verboten ist...

Ja, weil alles andere in ganz Kalifornien ohne wenn und aber verboten.

Es gibt Leute, die nutzen Esbit. Glatteis.

Bearbeitet von zeank
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vor 10 Stunden schrieb Jaques:

ob ich einen Gaskocher brauche?

Ganz klares Nein.
Es gibt keine Regel die einen dazu zwingt einen Kocher zu nutzen. Besonders in Kalifornien ist es tendenziell heiß (Wüste und so), so dass ich den Kocher einfach zu Hause lassen würde. Wenn du zu spät in den Norden kommst besorg dir unterwegs einen bzw bastel dir was aus einer Coladose ;)

Kocher sind auf einen Thruhike in der Form nicht notwendig. Allein die Spritbeschaffung nervt mehr, als der Kocher nutzen bringt.

Liebe Grüße
Micha

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vor einer Stunde schrieb micha90:

Kocher sind auf einen Thruhike in der Form nicht notwendig.

Ich denke, er will ohnehin kochen. 

Hoffentlich bist Du grundsätzlich flink genug, so dass Du im Herbst die verbummelte Zeit nicht bereust.

Natürlich hat Kochen einen grossen sozialen und psychologischen Einfluss, jedoch ist es zwecks Kalorienschaufeln leider ziemlich nutzlos, es sei denn Du bist Schweizer, nimmst sowas mit und hast deine Raclette-Logistik im Griff. Tatsächlich ernährt sich ein älterer Herr, der nun 50k Meilen erwandert hat, vor allem von Käse. (Ausrüstungs- Ernährungstips grundsätzlich ohne Gewähr).

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@Jaques also ich bin den PCT mit Gaskocher gelaufen und habe ihn auch fleißig zweimal am Tag benutzt. Stehe halt auf warme Küche. Spiritus Kocher sind, wie oben steht, ja eh in Kalifornien tabu. Mir dauert es außerdem immer zu lange damit was zu kochen. Nach nem langen Tag auf dem Trail will ich in 5 min mein Essen fertig haben und nicht ewig warten. Ist natürlich Einstellungsfrage. Gas gibt es mittlerweile überall dort leichter zu kaufen als Spiritus oder HEET(Frostschutzmittel das brennt glaub ich).

Viel Erfolg auf dem Trail

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Disclaimer:
Ich hatte einen Kocher, aber mir fehlt noch ganz Washington, dafür war ich gut 5 Monate mit Genuss auf dem Trail unterwegs.

Die Frage ist nicht ganz eindeutig: Geht es dir um die Frage, ob überhaupt Kocher, oder um Gas versus Sprit?

Sprit fällt aus, sobald die ersten fire restrictions kommen, also ist Sprit eigentlich keine Option mehr.

Also Kocher: ja/nein: Es gilt natürlich, dass Kochen Zeit kostet. Wenn du dich sehr schnellen, nicht kochenden Leuten anschließt, kann es sein, dass du das Tempo deiner trail family nicht oder nur schwer halten kannst, wenn du kochst. Andererseits kann etwas Warmes, der Kaffee und etwas mehr Abwechslung beim Essen die Moral / die Laune heben. Es gibt Leute mit und ohne Kocher, die den Thruhike geschafft haben, und Leute mit und ohne Kocher, die ihn nicht geschafft haben.

Hike your own hike. Es gibt dabei kein absolutes Richtig oder Falsch.

Das oben angesprochene California Fire Permit ist einfach zu bekommen; man muss es dann in Papierform mit sich tragen (Rückseite vom Permit).

Im Sommer 22 möchte ich den Rest von Timberline Lodge bis Kanada noch zuendelaufen. Mit Genuss und hoffentlich den ersten Huckleberries. Und danach noch mehr...

Bearbeitet von cafeconleche
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OT:

Falls das hier zu viel wird, gerne auslagern..
Der "Zeitverlust" ist eigentlich nur ein kleiner Teil, den ich so auch nie wahrgenommen hatte und es mich aus dieser Perspektive auch nie gestört hat. Meistens Habe ich einfach Wasser aufgesetzt, alles andere vorbereitet und bis ich fertig war, war auch das Wasser heiß.

Für mich waren zwei andere Faktoren massiv viel wichtiger:
Weniger Kram bedeutet auch weniger worum man sich kümmern muss. Im Ziploc "kochen" produziert viel Müll, im Topf kochen heißt entweder mehr Wasser zu brauchen (oft Mangelware) oder unterwegs nichts darin transportieren zu können (den Kocher in die Nudelsapsche zu legen ist eher nicht so geil), was mehr wertvolles Rucksackvolumen verschlingt, zudem muss der Topf größer sein, wenn man darin kochen möchte. Dazu die ewige Jagd nach Brennstoff (egal in welcher Form, bei Kartuschen noch das Problem: riskieren unterwegs nichts zu bekommen oder 2 Kanister tragen).

Der andere, für mich größere Faktor war einfach die Variation des Essens. Auf einem Thruhike ist "richtig kochen" mMn unrealistisch - zumindest wenn man nicht im Oktober noch durch den Schnee in Washington stapfen möchte. Das ist tatsächlich extrem zeitaufwändig und die zu kochenden Lebensmittel eher semigut haltbar und es erfordert elaboriertere Kochuntensilien als Topf, Kocher & Löffel.
Somit machen die meisten Leute nur Fertigessen, das irgendwie rehydriert wird, evtl noch kurz aufgekocht (Ramen, Kartoffelbrei vs Knorr/ Spaghetteria Zeug). Die Auswahl solcher Speisen ist aber eher begrenzt, der Nährstoffgehalt ebenfalls.
Nach meinem ersten Thruhike (noch mit Kocher und absoluter Sch***diät) hatte ich mich mal ohne rausgetraut und schnell festgestellt, dass man einen deutlich breiteren Speiseplan ohne kochen hinbekommt, verglichen mit den schnell zubereitbaren Dingen. Natürlich ist das auch kombinierbar, aber wenn ich anfange nur noch jeden zweiten oder dritten Tag den Kocher zu nutzen um mehr Abwechslung zu haben, kann ich ihn auch gänzlich weglassen und nach 3 oder 4 Tagen einfach in der nächsten Ortschaft was heißes haben (so denn mir danach gelüstet).
Wie gesagt, für den Norden kann es ganz nett sein sich morgens einen heißen Kakao zu machen, aber dafür die ersten 3000km nen Kocher zu tragen finde ich nicht so sinnvoll.

Liebe Grüße
Micha

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vor 11 Stunden schrieb Mars:

Ich denke, er will ohnehin kochen. 

Hoffentlich bist Du grundsätzlich flink genug, so dass Du im Herbst die verbummelte Zeit nicht bereust.

Natürlich hat Kochen einen grossen sozialen und psychologischen Einfluss, jedoch ist es zwecks Kalorienschaufeln leider ziemlich nutzlos, es sei denn Du bist Schweizer, nimmst sowas mit und hast deine Raclette-Logistik im Griff. Tatsächlich ernährt sich ein älterer Herr, der nun 50k Meilen erwandert hat, vor allem von Käse. (Ausrüstungs- Ernährungstips grundsätzlich ohne Gewähr).

Hi! Ja ich will grundsätzlich kochen - wie schon einigen anderen geantwortet. Ich verstehe aber wirklich nicht wieso ich dadurch Zeit verbummle?

Naja.. vielleicht werd ich das dann vor Ort erkennen, dann kann ich im Notfall den Kocher heimschicken oder was auch immer. Bis jetzt bleibe ich erst Mal davon überzeugt mir abends was warmes und mittags Mal nen Kaffee zu kochen und dabei trotzdem nichts zu verbummeln... ;-)

Trotzdem besten Dank! Sebastian

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vor 11 Stunden schrieb Sever:

@Jaques also ich bin den PCT mit Gaskocher gelaufen und habe ihn auch fleißig zweimal am Tag benutzt. Stehe halt auf warme Küche. Spiritus Kocher sind, wie oben steht, ja eh in Kalifornien tabu. Mir dauert es außerdem immer zu lange damit was zu kochen. Nach nem langen Tag auf dem Trail will ich in 5 min mein Essen fertig haben und nicht ewig warten. Ist natürlich Einstellungsfrage. Gas gibt es mittlerweile überall dort leichter zu kaufen als Spiritus oder HEET(Frostschutzmittel das brennt glaub ich).

Viel Erfolg auf dem Trail

Hi Sever, Danke für Deine aufmunternden Worte. Scheinst ja bisher der einzige hier zu sein der bekennender Kocher-Mitträger ist ;-) kochen ist egal wann, ob nach einem langen Arbeitstag oder dem Klettern oder auch nach dem Wandern für mich eine Art der Entspannung, vielleicht eine Art Meditation. Sowas wie wenn andere Yoga machen. Sicher- mir ist schon klar, dass man auf dem PCT anders unterwegs ist, ein paar Dokus hab ich jetzt auch gelesen und gesehen, aber ich glaube fest daran, dass mir ein selbst angebratener Knoblauch mit einem bisschen eigener Gewürzmischung sehr gut tun wird :-) das hört sich jetzt wahrscheinlich für viele hier schräg an und kommt beim Leichtwandern natürlich total an Grenzen, das ist mir auch klar, aber ein wenig persönlichen Komfort hat ja wahrscheinlich jeder von uns :-) das ist halt meiner...

Beste Grüße Sebastian

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vor 7 Stunden schrieb micha90:

OT:

Falls das hier zu viel wird, gerne auslagern..
Der "Zeitverlust" ist eigentlich nur ein kleiner Teil, den ich so auch nie wahrgenommen hatte und es mich aus dieser Perspektive auch nie gestört hat. Meistens Habe ich einfach Wasser aufgesetzt, alles andere vorbereitet und bis ich fertig war, war auch das Wasser heiß.

Für mich waren zwei andere Faktoren massiv viel wichtiger:
Weniger Kram bedeutet auch weniger worum man sich kümmern muss. Im Ziploc "kochen" produziert viel Müll, im Topf kochen heißt entweder mehr Wasser zu brauchen (oft Mangelware) oder unterwegs nichts darin transportieren zu können (den Kocher in die Nudelsapsche zu legen ist eher nicht so geil), was mehr wertvolles Rucksackvolumen verschlingt, zudem muss der Topf größer sein, wenn man darin kochen möchte. Dazu die ewige Jagd nach Brennstoff (egal in welcher Form, bei Kartuschen noch das Problem: riskieren unterwegs nichts zu bekommen oder 2 Kanister tragen).

Der andere, für mich größere Faktor war einfach die Variation des Essens. Auf einem Thruhike ist "richtig kochen" mMn unrealistisch - zumindest wenn man nicht im Oktober noch durch den Schnee in Washington stapfen möchte. Das ist tatsächlich extrem zeitaufwändig und die zu kochenden Lebensmittel eher semigut haltbar und es erfordert elaboriertere Kochuntensilien als Topf, Kocher & Löffel.
Somit machen die meisten Leute nur Fertigessen, das irgendwie rehydriert wird, evtl noch kurz aufgekocht (Ramen, Kartoffelbrei vs Knorr/ Spaghetteria Zeug). Die Auswahl solcher Speisen ist aber eher begrenzt, der Nährstoffgehalt ebenfalls.
Nach meinem ersten Thruhike (noch mit Kocher und absoluter Sch***diät) hatte ich mich mal ohne rausgetraut und schnell festgestellt, dass man einen deutlich breiteren Speiseplan ohne kochen hinbekommt, verglichen mit den schnell zubereitbaren Dingen. Natürlich ist das auch kombinierbar, aber wenn ich anfange nur noch jeden zweiten oder dritten Tag den Kocher zu nutzen um mehr Abwechslung zu haben, kann ich ihn auch gänzlich weglassen und nach 3 oder 4 Tagen einfach in der nächsten Ortschaft was heißes haben (so denn mir danach gelüstet).
Wie gesagt, für den Norden kann es ganz nett sein sich morgens einen heißen Kakao zu machen, aber dafür die ersten 3000km nen Kocher zu tragen finde ich nicht so sinnvoll.

Liebe Grüße
Micha

Hi Micha,

Ich antworte hier das erste Mal und hatte gar nicht mit so vielen so schnellen Antworten gerechnet! Und jetzt hab ich glaub ich auch allen durcheinander geantwortet.

Dann einmal @alle: sorry, beim nächsten Thema hab ich's raus ;-)

aber jetzt zu Dir denn auch Du hast ja eine Antwort verdient.

weiter unten (oder oben) hab ich's ja schon einmal geschrieben, dass kochen einfach eine so besondere Bedeutung für mich hat, dass sich die Frage mit oder ohne Kocher nie stellen würde. Ich wollte nur klären was für einen Kocher am besten. 

ich kann deiner Logik folgen und vielleicht muss ich nach drei Wochen erstmalig meine bisherige Vorgehensweise über den Haufen werfen. Dann werde ich noch Mal was dazu schreiben, ich versprechs ;-)

bis dahin probier ich es aus.

besten Dank und viele Grüße Sebastian

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    • Von nah.tour
      Hallo liebe Community, nach längerem stillen Mitlesen wollte ich nun in meinem ersten Beitrag einmal meine Person und direkt eine kleine Tourenvorbereitung vorstellen. Doch alles schön der reihe nach. 
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      Das soll es erstmal zu mir gewesen sein, über Nachfragen, Anregungen oder andere Dinge freue ich mich. 
      Der zweite Punkt bezieht sich auf eine kleine Tour die ich nächste Woche im Harz alleine gehen werde, es handelt sich um den Selketal- Stieg, ein ca. 75km langer, oder kurzer, Weg im Harz von Stiege nach Quedlinburg. In mehrerlei hinsicht ist dies eine Premiere, zum einen da es meine erste Solotour wird, zum anderen das ich meine Ausrüstung soweit möglich, sehr reduziert habe und neue Dinge ausprobiere. 
      Dazu habe ich nun auch direkt eine Frage beziehungsweise erbitte mir kritische Kommentare zu meiner Liste. Bisher wie gesagt habe ich eher klassisches Trekking betrieben (vor 2 Wochen bin ich erst aus Schweden zurück gekommen) gibt es auf dieser Tour einige Neuerungen, Trailrunner statt Stiefel, Rucksack ohne Gestell, Shorts statt Wanderhose usw. Bei meinen Planungen bin ich eher vorsichtig, bereite mich gründlich vor und habe gerne "backup" dabei, obwohl ich eigentlich weiß das es nicht notwendig ist. 

      Nun bin ich auf eure Anmerkungen gespannt, ich werde mich zu einigen Dingen noch nichts rechtfertigen, es gibt aber einige Punkte an denen ich selber noch rum überlege... Vorweg nur so viel, ich weiß das einige "schwere" Sachen dabei sind, ich habe aber momentan nicht das Geld in viele Dinge neu zu investieren (gerade erst neue Trailrunner besorgt :))
      Vielen Dank für eure Hilfe und liebe Grüße
      Marc 
    • Von cluster
      Hallo liebe Forengemeinde,
      ich bin neu im Bereich Trekking, musste aber schon leidtragend feststellen, dass 14Kg am Rücken über die Alpen einfach zu viel ist...
      Bei einer kleinen Analyse wo ich noch Gewicht einsparen könnnte, kam mir der Schlafsack in den Sinn. Aktuell habe ich einen SALEWA SPICE +3 (regulär). Ein Kunstfaserschlafsack mit Komfort 7-3°C und einem Gewicht mit etwas über 1Kg inklusive Packsack. Diesen hab' ich mir zwar erst gekauft, mir aber gedacht bei der großen Trekkinginvestition lieber mehr in ein ordentliches Zelt zu stecken.
      Nun frage ich mich, welche Alternativen habe ich? Natürlich habe ich auch eine Schmerzgrenze was die Gewichtseinsparung betrifft, so möchte ich wenn möglich nicht 100g mit 300€ erkaufen (oder dergleichen)
      Wofür möchte ich den Schlafsack verwenden?
      Ich wohne im Alpenvorland (Österreich). Dabei wandere ich im Alpenvorland, sowie auch an den Hohen Tauern. Jedenfalls biwakiere ich an einem Tag in 2500m Höhe und am anderen im Tal auf 600m. Je nach Wetterlage habe ich also Nachts mal 15° weniger, mal 15° mehr. Natürlich möchte ich da nicht zwei paar Schlafsäcke mitnehmen, sondern einen möglichst flexiblen. Den Salewa Spice +3 kann man dabei auch als Decke verwenden, was ganz praktisch ist. Der Hersteller gibt eine Maximaltemperatur von 24° an (was in den Alpen selbst im Tal recht selten vor kommt).
      Wie schlafe ich?
      Ich verwende eine Sea-to-summit Ether Light XT Insulated Isomatte und normal kein Inlay. Zudem bin ich primär Seiten- und Bauchschläfer, aber ich fürchte das muss ich mir sowieso abgewöhnen. Und bei zu warmen Schlafen kann ich schonmal schwitzen.
      Nun habe ich bei meinen Recherchen gesehen, dass die meisten UL Schlafsäcke nur einen Viertel- oder Halb-Reißverschluss besitzen, was die Belüftung um einiges einschränkt.
      Habt ihr dennoch eine Empfehlung für mich?
       
      Vielen lieben Dank!
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