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Ultraleicht Trekking
Wander Schaf

Vorfuß Lauftechnik (Barfußgehen, Barfußschuhe) - Hilfe von den Barfußerprobten :)

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Moin.

Ich bin momentan ein wenig am Überlegen, ob ich mich mal in die Richtung der Vorfuß Lauftechnik begeben möchte. Beim Joggen habe ich es stellenweise angewandt, allerdings eher um mehr Muskelregionen einzubeziehen - insofern kein tieferer Gedanke dahinter, ob es in irgendeiner Form vielleicht schonender sein könnte. 

Hier sind ja nun einige Leute unterwegs, die Barfußläufer sind, bzw mit Barfußschuhen und geringer bis keiner Sprengung unterwegs sind. Vielleicht könnt Ihr ein wenig dazu berichten, wie/ob Ihr das Vorfußlaufen trainiert habt. Wenn ich recht informiert bin, dann ist es das Abrollen vom kleinen Zeh über die weiteren Zehen zur Hacke (toe to heel). 
Ich vermute, dass es aufgrund des veränderten Bewegungsablaufs auch anstrengender sein dürfte, damit nach kurzer Zeit eine längere Tour anzugehen? 

Auch interessiert mich, nutzt ihr diese Technik überhaupt, oder lauft ihr weiter mit der Hackentechnik und setzt einfach nur sanfter auf? Wie macht ihr das, wenn ihr von Barfußschuhen zu normalen Schuhen wechselt (Alltag, Businessschuhe, modische Sneaker)? Ist es sinnvoll in normalen Schuhen mit der Vorfußtechnik zu laufen (gerade bei höherer Sprengung stelle ich mir das etwas hakelig vor? Kann man in Barfußschuhen ganz normal laufen, ohne seine Technik zu verändern? Denn irgendwie komme ich mir dabei etwas starksig vor... 

Ja... wie Ihr seht, ich bin ein überfragter Anfänger in dem Bereich :D Vielleicht habt Ihr zu den Fragen auch ein paar Antworten, oder auch Erfahrungsberichte, anfängliche Schwierigkeiten bis hin zum Aha-Effekt, was auch immer :) 

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Ich bin eher über einen Umweg zu den Zero-Drop-Schuhen von ALTRA gekommen.

Wegen immenser Blasenprobleme und meiner breiten Vorderfüße habe ich mich nach anderen Schuhen umgesehen. Auf dem Jakobsweg Via de la Plata habe ich 2018 eine Amerikanerin getroffen, die ähnliche Probleme hatte. Sie hat mir von den ALTRA erzählt. Zuhause angekommen, gleich bestellt und ausprobiert. Anfangs war ich wegen des etwas schwammigen Laufgefühls erschrocken, aber das hat sich schnell gegeben.

Mittlerweile sind diese Schuhe meine absoluten Favoriten für Langstreckenwanderungen, in Kombination mit den Strümpfen von Darn Tough und den Gamaschen von Dirty Girl Gaiters. 2019 haben sie auf den Schotterpisten des Jakobswegs Camino de Levante fast 1000 km am Stück ohne Probleme durchgehalten.

Eine besondere Lauftechnik habe ich von Anfang an nicht verwendet. Wegen der Leichtigkeit der Schuhe achte ich aber sehr auf den Weg und wo ich meine Füße hinsetze. Zusätzlich bin ich auch mit Trekkingstöcken unterwegs. Das mag vielleicht auch einen Einfluss auf das Laufverhalten ausüben. Das ist aber nur so ein Gefühl, wissenschaftlich kann ich das nicht belegen.

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Hier muss klar zwischen "Laufen" iSv Joggen/Rennen und "Laufen" iSv Gehen unterschieden werden.

Das Joggen/Rennen bedarf einer langsamen bedachten Steigerung (Kilometer & Geschwindigkeit) zum Umstieg vom Hackenlauf auf den Vorder-/Mittelfußlauf. Das ist dann auch weniger ein Abrollen, als vielmehr Abfedern mit Mittelfußgewölbe und Muskulatur. Gibt dazu tolle Videos auf Youtube (habe selbst vor 6 Jahren auch mal eines gemacht: Klick mich.)

Das Gehen dagegen ist mMn nur bedingt unterschiedlich zu "normalen" Schuhen. Wie du schon richtig überlegt hast, ist das dann einfach nur sanfter, da dein Körper besseres Feedback (Propriozeption) vom Untergrund bekommt.

Der Rennstil selbst geht notfalls auch in normalen Schuhe. Ich selbst trage aber auch im Alltag inzwischen ausschließlich Minimalschuhe.

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Hallo @Wander Schaf,

ich hab mit den Vibram FiveFingers EL-X angefangen einfach mal durch die Stadt zu gehen. Nicht viel ein paar km pro Tag, man merkt es auf jeden Fall in den Waden wenn man das nicht gewohnt ist. Der Gang ist etwas staksig, wie Du schreibst, da ich auch von vorn außen anfange auf zu setzen. Dies gibt sich aber mit der Zeit und man fängt an etwas zu gleiten. Die Hacke setze ich nicht wirklich ab. Dann habe ich die FiveFingers dauerhaft getragen. Als ich angefangen hab damit zu joggen, hab ich erstmal gemerkt, wie gesund sich der Laufstil anfühlt. Über die Hacke abrollen, wie man es so beim normalen joggen lernt, ist dagegen furchtbar (früher hatte ich immer Knieprobleme). So bin ich als eigentlicher Jogging-Hasser zum Trailläufer bis 50km/Tag geworden :)

Fang langsam an, hört auf Deine Füße, Waden und Knie und beobachte wie es sich entwickelt. Mit der Zeit findest Du für Dich den entsprechenden Gang!

Mittlerweile rolle ich auch teilweise vorsichtig über die Hacke ab (auch in der Stadt) und bin im Alltag (im Sommer) meist barfuß unterwegs. Ich find, dass es ein gesünderer Gang ist - als normal.

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vor 4 Minuten schrieb Capere:

Hier muss klar zwischen "Laufen" iSv Joggen/Rennen und "Laufen" iSv Gehen unterschieden werden.

Jau. Ich verstehe auch unter Laufen normalerweise Joggen :D aber hier im Forum würde ich es eher synonym fürs Gehen/Trekken/Marschieren verwenden ;)  

 

vor 16 Minuten schrieb einar46:

Eine besondere Lauftechnik habe ich von Anfang an nicht verwendet

ah, okay... denn es wird bei denen ja in einigen Berichten immer davon gesprochen, dass man sich erst "vorsichtig" daran gewöhnen sollte - deshalb schloss ich, dass eine andere Lauftechnik angeraten sei.

vor 8 Minuten schrieb Capere:

Das Gehen dagegen ist mMn nur bedingt unterschiedlich zu "normalen" Schuhen. Wie du schon richtig überlegt hast, ist das dann einfach nur sanfter, da dein Körper besseres Feedback (Propriozeption) vom Untergrund bekommt.

Also, Du meinst weiterhin über den Hacken, jedoch sanft aufsetzen? Zum Vergleich: es gibt Hackenroller, da hört es die ganze Nachbarschaft - wenn man es übt sanft aufzusetzen, dann läuft man nicht nur leise, sondern doch auch in meiner Vorstellung schon etwas schonender?

vor 5 Minuten schrieb r.lochi:

Mittlerweile rolle ich auch teilweise vorsichtig über die Hacke ab (auch in der Stadt) und bin im Alltag (im Sommer) meist barfuß unterwegs. Ich find, dass es ein gesünderer Gang ist - als normal.

Also quasi vom Hackengang zum Vorfuß und wieder zurück zum Hackengang, jedoch sanft? Ich glaube ich habe Dich missverstanden: ist für Dich der sanft auftretende Hackengang nun der gesündere Gang oder die Vorfußtechnik?

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Beim "Laufen" im Sinne von Joggen ist der Vorderfuß leichter einzusetzen, du mußt eher "stolpern" als rennen, dann trittst du automatisch mit dem Vorderfuß auf. Sprich, beim Aufsetzen des Fußes sollte er sich nicht zu weit vor dem Körper befinden. Dann kommst du automatisch ein einen langamen Trott.

Der Hinweis, langsam anzufangen hat den Grund, das sich deine Muskeln und Sehnen erstmal längen müssen und das braucht Zeit. Außerdem ist der ganze Bewegungsapparat anders gefordert und darauf muß er sich erst einstellen. Rechne (konservativ) mit 1/2 Jahr, es lohnt aber!

Beim Gehen ist es schwieriger, auf dem Vorderfuß oder Mittelfuß aufzusetzen, allerdings sind die Belastungen beim Aufsetzen auch geringer. Ich beobachte beio mir, das ich bewußter gehe, sanfter meinen Fuß aufsetze und so kleinere Schritte mache. Schau dir mal Ballettänzer oder Naturvölker beim Gegen an, dann bekommst du einen Eindruck von natürlicher Gehtechnik.

Zusammengefasst - fang es langsam aber unbeirrt an, dann ist die Chance groß, das es dir sehr viel besser gehen wird.

pS. es gibt ein ganz gutes Buch dazu von Marquardt, Natural Running.., das hat mir einiges gebracht (habs nicht so mit YT)

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Meine Erfahrung mit den Vivo Barefoot Prime Trail Firm Ground: Sind vorne einfach noch breiter als Altra Timp. Soweit mir bekannt ist der Timp der breiteste Altra. Dies kann bei stundenlangem Gehen zu sehr ernsthaften Problemen führen. Die Sohle scheuert einfach unter den Ballen, da sie sich von Rechts nach Links bewegt. Deine Füsse verwandeln sich in Hamburger, falls Du nicht über sehr sehr breite Füsse verfügst.

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vor 1 Stunde schrieb Mars:

Meine Erfahrung mit den Vivo Barefoot Prime Trail Firm Ground: Sind vorne einfach noch breiter als Altra Timp. Soweit mir bekannt ist der Timp der breiteste Altra. Dies kann bei stundenlangem Gehen zu sehr ernsthaften Problemen führen. Die Sohle scheuert einfach unter den Ballen, da sie sich von Rechts nach Links bewegt. Deine Füsse verwandeln sich in Hamburger, falls Du nicht über sehr sehr breite Füsse verfügst.

Timp ist nicht gleich Timp. Der neue Timp 2.0 ist im Vergleich zu alten/anderen Modellen von Altra sehr kleinvolumig im Vorfuß geworden. Schmaler und vorallem in der "Höhe" stark reduziert.

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@Capere hat in meinen Augen schon das Wichtigste geschrieben.

Ich habe mir vor 2 Jahren das erste Mal Schuhe von Vivo Barefoot gekauft und mittlerweile habe ich mich so sehr daran gewöhnt, dass mir alle anderen Schuhe zu eng sind.
Zu Hause gehe ich das ganze Jahr Barfuß, in der Stadt trage ich dann Vivos. Anfangs dachte ich auch, dass der Ballengang (beim normalen Gehen) erstrebenswert ist aber das hat nur zu einem verkrampften Gehen geführt.
Beim Gehen sind zwei Dinge entscheidend: Aufrechte Körperhaltung und kleinere Schritte als du es möglicherweise von anderen Schuhen gewohnt bist. der Rest passiert mit der Zeit von selbst.

Hier zwei schöne kurze Videos zum Gehen und Joggen:
https://www.youtube.com/watch?v=tUT8Fh1zGKA
https://www.youtube.com/watch?v=NxmS12h4JwA

Und falls du Zeit zum Lesen hast, hier ein Artikel darüber, dass der Ballengang nicht die natürliche Gangart (iSv Gehen) ist.
https://www.barefoot-academy.com/2017/12/30/der-ballengang-ist-nicht-die-natuerlich-praeferierte-gangart-des-menschen/

 

Die Erfahrungswerte von @Mars mit den Primus Trail Firm Ground teile ich nicht. Für meinen Fuß, der recht breit ist und hinten schmal zuläuft, sind längere Strecken in diesen Schuhen ohne Scheuern und Blasenbildung standard.
Aber welcher Schuh zu welchem Fuß passt, ist ja höchst individuell. Deswegen gilt wie so oft, dass dich da nur eigene Erfahrungen zu einem Urteil bringen können.

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Laufe wohl zumeist auf vorder- bis Mittelfuß. Ein verkürzen der Schrittlänge war essentiell, am Anfang ist man da aber auch einfach noch aufmerksam.

Funktioniert hat es bei mir erst, als ich die umfangreiche Sneakersammlung in den Ruhestand geschickt habe - und komplett auf Minimalschuhe umgestellt habe. Das hin- und her vorher hat dem Laufstil nicht geholfen.

Prinzipiell geht es mir damit gut, vor allem beim Wandern merke ich aber hin und wieder, dass sich der Aufsatzpunkt sich weiter nach hinten verlagert, ich nehme an, aufgrund des verschobenen Schwerpunkts.

Die Barefoot Academy wettert sowieso gegen den Vorderfuß Gang beim Gehen, das stimmt mich inzwischen wieder etwas nachdenklich.

https://youtu.be/-xXIRBXv5C4

Edit: da gingen unsere Gedanken in eine ähnliche Richtung, @hhourglass :lol:

 

bearbeitet von questor

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Ballengang, Fersengang, wusste gar nicht dass da so ein Wirbel im Netz drum gemacht wird. War gerade erstaunt beim googlen. Ich wusste gar nicht, dass das so heißt, was ich da tägllich mache.

Barfußschuhe habe ich keine, laufe aber im Haus und im Sommer rund ums Haus / großer Garten / angrenzende Strassen gerne barfuß.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mich bei unangenehmen Untergrund (z.B. Kies) eher mit dem Vorderfuß "vortaste", bevor ich den Fuß ganz belaste. Meine Schritte sind kürzer. Auf der weichen Wiese, wenn ich schneller unterwegs bin, setze ich oft, nicht immer erst die Ferse auf. Da ist bei mir dann die Schrittlänge größer, ich bin schneller.
Auch setze ich barfuß die Füße mehr nach außen auf. Die Zehen zeigen leicht nach außen, nicht gerade nach vorne.
Die Schritte feder ich mehr in den Knien, Oberschenkelmuskeln ab. Der ganze Bewegungsablauf wird weicher und erinnert mich an mein Tai Chi-Training.

Ich lass den Körper einfach machen und höre auf ihn. Genauso wie beim morgens im Bett räkeln, vorm aufstehen, wo will der Körper gerade gestreckt werden....

Probiers einfach aus, schalte den Kopf etwas aus und lass deinen Körper machen.

Vielleicht helfen dir meine Beobachtungen...

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Vor ein paar Jahren ist mir auf der Suche nach Wanderstiefeln klar geworden, dass mein Füße vorne recht breit sind und ich auf der rechten Seite einen leichten Hallux habe. Nach etwas Netzrecherche bin ich jetzt seit einigen Jahren fast ausschließlich in Barfußschuhen, ich zähle da Altras mit dazu, unterwegs.

Am Anfang geht es einem in die Waden, vor allem weil man zu sehr erpicht auf einen Vorfußgang ist und dabei die Ferse dann gar nicht mehr aufsetzt. Das erzeugt eine Dauerspannung in den Waden und die verkrampfen leicht. Mit der Zeit lernt man den Fuß zentraler aufzusetzen und scheut sich auch nicht mehr die Ferse zu belasten. Diese kurzzeitige Entlastung genügt um die Waden nicht zu überlasten. Vorfußgang heißt ja nicht, dass die Ferse tabu ist und es geht ja eigentlich mehr darum nicht mit letzterer zuerst ungebremst auf harten Asphalt einzustechen. In der Praxis mit Barfußschuhen nutze ich also hauptsächlich eine Art Mittelfußgang. Teils rolle ich auch noch sanft über die Ferse.

Es ist aber ein starker Unterschied, ob mit zusätzlichem Gewicht oder ohne. Mit gepacktem Rucksack macht sich Dämpfung in der Sohle sehr angenehm bemerkbar. Ohne muss man mehr mit dem Vorfuß federn. Könnte man als Trick zum Lernen verwenden. Man muss aber sehr gut auf seinen Körper hören und Überbelastung vermeiden.

Jedenfalls kann ich normale Schuhe nicht mehr ab. Verdammte Zehenquetscher! Schuhmode ist mindestens so bescheuert wie sonstige Mode, wenn nicht noch mehr. Als Resultat haben haufenweise Zivilisationsmenschen Haltungs- und Gehfehler. Man muss da nur mal die Leute beobachten. Seit ich darauf achte, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

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Hallo Lauf Schaf!

Ich bin schon vor Ewigkeiten (5 oder 6 Jahre) aufs Barfußlaufen umgestiegen. Bei mir war der Grund, aber ein medizinischer. Ich hatte ausgelöst durch starke Überpronationen in beiden Füßen Schmerzen in den Knien. Dadurch verlief meine Umstellung auch anders, als bei den meisten. Ich habe viele Übungen gemacht und bin stark übertrieben auf dem Vorfuß gelaufen, um die Mittelfußmuskulatur wieder aufzubauen. Das hat auch super geklappt, muss ich aber bis heute immer wieder trainieren, weil ich durch unbedachtes Tragen von Sicherheitsschuhen wieder in alte Muster zurück falle.

Die Videos der Barefoot Academy finde ich sehr interessant. Allerdings scheint es verschiedene Definitionen vom Ballengang zu geben. Ich verstehe darunter ganau das:

Und ja, das fühlt sich für mich natürlich an und ich mache das automatisch, wenn ich auf hartem Untergrund barfuß gehe.

mfg
der Ray

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Die Clips von der Barfefood Academy hatte ich auch schon mal gesehen. Die Erklärung, weshalb der Ballengang Quatsch sei, finde ich nachvollziehbar und schlüssig. 

@derray wir hatten uns ja auch schon mal etwas darüber unterhalten. Die medizinischen Beweggründe finde ich auch absolut nachvollziehbar, weshalb ich mir eben auch meine Gedanken darüber mache. Auch habe ich die Xeroshoes in Erinnerung behalten :) 

Der Clip mit den Naturvölkern untermauert nach meinem Verständnis das, was Barefood Academy sagt: Der Fuß/Körper passt sich automatisch dem Untergrund an. Wenn der Schuh also stark gedämpft ist (was auch orthopädische Gründe haben kann), dann ist der Kontakt zum Untergrund einfach ein anderer, weshalb auch das "Vorfühlen" eher in den Hintergrund rückt.  Beim Joggen oder Sprinten ist die Bewegung eine andere, weil wir uns zudem auch mit mehr Vortrieb und Aufenthalt in der Luft bewegen, uns quasi nur noch abstoßen. 
Diese Bewegung, also erst mit dem Vorderfuß aufzukommen, auf einen normalen Gang zu übersetzen, wäre eher unnatürlich. 
Anders ausgedrückt: meine Füße passen ihren "Auftritt" entsprechend meiner Geschwindigkeit und dem Untergrund ohnehin automatisch an. Also ein gutes System. Ich wirke dem System dann entgegen, sobald ich unabhängig von Untergrund und Geschwindigkeit immer den gleichen Auftritt nutze (Als würde ich alles nur noch mit Alkohol reinigen, ob Wäsche, Töpfe, Fenster, alles, weil Alkohol ja ganz gute Ergebnisse erzielt).  

Also im Grunde stellt es sich für mich so dar: So wie wir laufen, laufen wir halt :D Und wenn wir uns wohler fühlen anders zu laufen, dann ist das individuell gut.  

Bei gesundheitlichen Beschwerden zu analysieren, ob die Veränderung der Gangart etwas bringt, scheint jedoch sinnvoll zu sein. 

Meine Gedanken:

Ich hatte in der Vergangenheit mit Fersensporn zu kämpfen, habe Kniebeschwerden und Rückenprobleme. 
Ich bin viel gejoggt und lange mit Bergstiefeln (der Klassiker :P ) gewandert.  Letztere sind natürlich starr ohne Ende, die Füße bleiben nahezu unbewegt eingeschlossen und das ist weder für die Fersen noch die Knie zuträglich, wenn man da schon Neigungen zu Schwierigkeiten hat. 

Meine Fersensporne konnte ich zum Glück immer durch angefertigte orthopädische Einlagen in den Griff bekommen, da diese an der Stelle eine zusätzlichen Dämpfung zur Entlastung hatten. Dämpfung ist also das Stichwort. In solchen Wanderklumpen hat man diese Dämpfung natürlich nicht, zudem kann der Fuß sich nicht so frei und untergrundbezogen bewegen, als dass er natürlich dämpfen könnte.  Barfußschuhe sind i.d.R. auch nicht wirklich gedämpft, doch denke ich, dass es in dem Fall nicht schlimm ist, weil der Fuß sich recht frei bewegen kann und somit die körpereigene Dämpfung einsetzt. 
Auch denke ich, wenn die Fußbox zu einengend ist, wird die natürliche Bewegung der Zehen gehemmt. Bei einem kurzen Trailrun mag das funktionieren, doch bei einer längeren Wanderung vielleicht schon nicht mehr. 

Die Altras habe ich neben Xero auch ins Auge gefasst. Optisch, wie technisch (Drainage Öffnungen), finde ich die Altra Lone Peak 4.5 ansprechend. Leider gibt es sie nicht in meiner Größe 40. Laut Altra Kundenservice seien die Damenschuhe für Männer nicht geeigne (gäbe es zudem auch nicht in für mich optisch ansprechenden Farben ;) ).

Auf jeden Fall bin ich mal gespannt, wie es sich unterscheidet in Barfußschuhen zu laufen, ob die Füße wirklich reagieren, als würde man barfuß laufen. 

vor 10 Stunden schrieb Firehawk:

Probiers einfach aus, schalte den Kopf etwas aus und lass deinen Körper machen

ist wahrscheinlich das sinnvollste :)

bearbeitet von Wander Schaf

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Bzgl. deiner sehr kleinen Füße: Ich trage Straßenschuhe in einer 42,5. In Altras je nach Modell 44-45. Ich würde dir empfehlen mal einen Laden aufzusuchen und die Schuhe zu probieren. Eine 8 bzw 41 ist die kleinste Größe, könnte aber trotzdem passen. Versuche auch unterschiedliche Modelle / Jahrgänge - sie fallen unterschiedlich aus. Meine MT KING sind für ihre Größe recht kurz. Ich bevorzuge Superiors, MT Kings, die Lone Peak sind schon sehr minimalistisch - für Langstrecke auf Schotter oder Straßen geht das sehr auf die Füße.

 

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vor 14 Stunden schrieb questor:

Die Barefoot Academy wettert sowieso gegen den Vorderfuß Gang beim Gehen, das stimmt mich inzwischen wieder etwas nachdenklich.

Danke nochmal für das sehr aufschlussreiche Video über den Barfuß-Gang.

In meinem vorherigen Kommentar habe ich schon darauf hingewiesen, dass ich trotz der ZeroDrop-Schuhe von ALTRA meinen Gang nicht geändert habe. Das Video bestärkt mich in dieser Vorgehensweise und ist in seiner Argumentation sehr schlüssig.

vor 43 Minuten schrieb Martin:

die Lone Peak sind schon sehr minimalistisch - für Langstrecke auf Schotter oder Straßen geht das sehr auf die Füße.

Das Gegenteil ist bei mir der Fall. Ich fühle mich mit den Schuhen auf jedem Terrain pudelwohl. Gerade die spanischen Jakobswege sind durch ihren großen Anteil an Schotterwegen und Straßen ein besonderer Härtetest für die ALTRA-Schuhe, den sie bei mir aber mit Bravour bestanden haben (ca. 1000 km mit einem Paar).

vor 48 Minuten schrieb derray:

Weil hier so oft Altras erwähnt werden... Das sind auf Grund der dicken Plateau-Sohle keine Barfußschuhe.

Ich glaube mal gelesen zu haben, dass Barfußschuhe durch 4 Merkmale gekennzeichnet sind:

  • Fußfreiheit bzw. Zehenfreiheit
  • Nullabsatz/Nullsprengung
  • Flexible Sohle
  • Leicht

Einzig über den 3.Punkt lässt sich streiten, wie das angemerkt wurde. Aber genau da spielen die ALTRA-Schuhe ihren Vorteil gegenüber "echten" Barfußschuhen aus. Meiner Meinung nach ist das die Haltbarkeit der Sohle für Langstreckenwanderungen.

Aber letztendlich ist mir das sowas von egal. Die ALTRA-Schuhe erfüllen ihren Zweck. Ich habe mehrere Jahre gebraucht um das richtige Schuhwerk für das Wandern zu finden. Mir ist klar, dass das eine sehr individuelle Angelegenheit ist. Das muss jeder für sich selbst ausprobieren bzw. testen, was gut für ihn ist.

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Barfußschuhe sind ja eh ein Oxymoron - ich würde wenn überhaupt von Minimalschuhen sprechen.
Es geht ja nicht um das Profil, das dick ist, und Haltbarkeit bedeuten würde, sondern eine dicke, dämpfende Zwischensohle.
Und was mir in solchen 'Marshmellow Shoes' mit dicker Sohle absolut fehlt, ist das 'ground feel' - die Rückmeldung, wo ich meinen Fuß da gerade platziere, wie sicher der Trit ist, wo es unebenheiten oder bewegliche Bodenteile gibt. Und das ist für mich - vor allem beim Wandern - essentiell. Denn das gibt dem Körper die Möglickeit, sofort zu reagieren, Gewicht zu verlagern, anders aufzusetzen etc. und so wegrutschen, umknicken, Stürzen etc. zu vermeiden.

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vor 4 Stunden schrieb Wander Schaf:

Auf jeden Fall bin ich mal gespannt, wie es sich unterscheidet in Barfußschuhen zu laufen, ob die Füße wirklich reagieren, als würde man barfuß laufen. 

Tun sie nicht. Aber man hat einfach mehr Platz für die Zehen und kein aufgenötigtes Abrollen.

vor 3 Stunden schrieb derray:

Weil hier so oft Altras erwähnt werden... Das sind auf Grund der dicken Plateau-Sohle keine Barfußschuhe.

Es gibt auch welche mit dünnerer Sohle. Ansonsten weisen sie Nullspreizung und breite Zehenbox auf. Deswegen werte ich die in die Kategorie "Barfußschuhe". Aber dazu siehe eins weiter unten!

vor 2 Stunden schrieb questor:

Barfußschuhe sind ja eh ein Oxymoron - ich würde wenn überhaupt von Minimalschuhen sprechen.

Da hast Du technisch betrachtet recht, aber der allgemein gebräuchliche Begriff für diese Art von Schuhen ist nunmal "Barfußschuh".

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vor 3 Stunden schrieb einar46:

Einzig über den 3.Punkt lässt sich streiten, wie das angemerkt wurde. Aber genau da spielen die ALTRA-Schuhe ihren Vorteil gegenüber "echten" Barfußschuhen aus. Meiner Meinung nach ist das die Haltbarkeit der Sohle für Langstreckenwanderungen.

Aber letztendlich ist mir das sowas von egal. Die ALTRA-Schuhe erfüllen ihren Zweck. Ich habe mehrere Jahre gebraucht um das richtige Schuhwerk für das Wandern zu finden. Mir ist klar, dass das eine sehr individuelle Angelegenheit ist. Das muss jeder für sich selbst ausprobieren bzw. testen, was gut für ihn ist.

naja, xero gibt 5000 meilen garantie auf die sohle. ich hab noch keine davon kaputt bekommen.

aber wie du schreibst, völlig egal. passen muss es dem ders trägt.

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vor 1 Minute schrieb danobaja:

naja, xero gibt 5000 meilen garantie auf die sohle. ich hab noch keine davon kaputt bekommen.

Ich selber habe die Z-Trail von Xero. Welche meinst Du, die solange halten?

 

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vor einer Stunde schrieb ULgäuer:

Da hast Du technisch betrachtet recht, aber der allgemein gebräuchliche Begriff für diese Art von Schuhen ist nunmal "Barfußschuh".

Na ja, man könnte auch argumentierten, dass es sich dabei um zwei verschiedene Arten handelt, wenn man da etwas weiter differenziert. Und dann wären Schuhe mit dicker Sohle eben noch minimal shoes, Leone barefoot shoes, da jegliches ground feel fehlt und die Flexibilität der Sohle eine andere ist.

zur Verdeutlichung:

https://www.softstarshoes.com/live-bare-blog/2013/06/19/minimalist-shoes-vs-barefoot-shoes-is-there-a-difference/

Egal wird das ganze mMn. erst, wenn man sich der Unterschiede bewusst ist - und sie dann aus informierter, ggf. Praxiserprobter Meinung heraus für egal erklärt. Aber hier sucht ja jemand nach Orientierung, da würde ich diese Unterschiede zumindest als Orientierungs- und Startpunkt für die Meinungsbildung aufzeigen und ihm nicht vorenthalten, weil ich sie für mich für egal erklärt habe.

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vor 55 Minuten schrieb einar46:

Ich selber habe die Z-Trail von Xero. Welche meinst Du, die solange halten?

 

obenrum hält wohl keiner so lange, zumindest bei mir nicht... aber die sohle ist ein traum! ich bin mit meinen viel im wald mit stacheligem zeugs unterwegs, da leiden die.  ich weiss nicht wies ist wenn jemand nur wege und teer läuft.

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vor 6 Stunden schrieb Wander Schaf:

Also im Grunde stellt es sich für mich so dar: So wie wir laufen, laufen wir halt :D Und wenn wir uns wohler fühlen anders zu laufen, dann ist das individuell gut

Mit der Aussage würde ich etwas vorsichtig umgehen. Natürlich stimmt es, dass wir so laufen, wie wir laufen. Nur wurden wir sehr durch unsere Vorgeschichte geformt. Auch die Aussage, das es gut ist, wenn wir so laufen oder uns bewegen wie wir uns wohlfühlen ist mit Vorsicht zu betrachten. 
 

Was meine ich damit?
Die heutige Gesellschaft und Umgebung entspricht meist nicht mehr dem Umfeld, wozu unser Körper geschaffen wurde. Das fängt bei Schuhen an, endet da aber nicht. Das ständige Sitzen auf einem Stuhl ist ähnlich unnatürlich wie ein Fuß der acht Stunden in einem Schuh steckt. Das Tragen von enger Unterwäsche schwächt das Gewebe in Hoden und Brüsten. Das ständige Arbeiten am Schreibtisch lässt die Überkopfmobilität verkümmern. 
Beispiel: Für unseren Körper wäre es viel natürlicher barfüßig durch den Wald zu gehen oder auf dem Boden zu ruhen (hocken, liegen, Schneidersitz etc). 
 

Wenn du dich vor einen Spiegel stellst, dann sieht du das Ergebnis deiner jahrelangen Bewegung. Der Körper wird ständig Lasten ausgesetzt - und das ist gut so. Jede Bewegung bewirkt eine andere Last, die auf den Körper wirkt (Stichwort: Biomechanik). Und jede Last ist in einem gewissen Umfang auch gut. Nur zu viele gleiche Lasten wirken sich nicht unbedingt positiv auf den Körper aus. Der Körper verändert sich und passt sich an die oft wiederkehrenden Lasten an. 
Beispiel: Sitzen auf einem Stuhl - durch langes Sitzen verkürzen sich die Oberschenkelmuskeln, eine Immobilisation der Sprunggelenke findet statt, die Faszien am Rücken werden überlastet. Das führt dazu, dass man sich im Sitzen sehr viel wohler fühlt, als in der Tiefen Hocke oder generell recht nah am Boden. Es ist ungewohnt, es ist unbequem und der Körper gibt unangenehmes Biofeedback in Form von Schmerzen. Trotzdem aber schädigt übermäßiges Sitzen dem Körper, auch wenn es angenehmer ist als zB zu hocken. 

Aus dem Grund ist ‚wohlfühlen‘ ein nicht ganz so hilfreicher Indikator. Deshalb gerne immer auch außerhalb der Komfortzone arbeiten. Aber natürlich auf den Körper hören, denn es gibt einen großen Unterschied zwischen gesunden und ungesunden Schmerz. 

 

vor 6 Stunden schrieb Wander Schaf:

Auf jeden Fall bin ich mal gespannt, wie es sich unterscheidet in Barfußschuhen zu laufen, ob die Füße wirklich reagieren, als würde man barfuß laufen. 

Da kann ich dir jetzt schon sagen, dass das nicht der Fall sein wird. Aber: Es ist ein riesen Schritt in die Richtung! Barfuß laufen ist aber tatsächlich noch einmal weit anstrengender und am Anfang auch sehr schmerzhaft. Es kann Jahre dauern bis man eine vernünftige Hornhautschicht gebildet hat. Beim barfuß laufen ist nämlich das Organ Haut oft ein großes Hindernis. Aber darum geht es hier ja erstmal nicht :D

 

Was sonst mir noch damals sehr geholfen hat ist, dass barfuß laufen (joggen) recht leise ist. Wenn du dich also auf einem recht flachen und sauberen Waldweg selbst laut hört, passt etwas nicht. 
 

Sehr cool, dass du dich dem Thema widmest. Back to the roots :) Und wie schon so oft geschrieben wurde: Fang es langsam und sachte an! Deine Waden, Sehnen und (was man erst Jahre später merkt) deine Kochen werden es dir danken 

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Barfußschuh vs Minimalschuh:

Im Prinzip finde ich die den Namen "Barfußschuh" auch unglücklich, aber eine Unterscheidung zu Minimalschuhen schon sinnvoll.

Ein Beispiel (meiner Definition): Barfußschuhe, sind Schuhe, die keinerlei Merkmale "normaler" Schuhe aufweisen (Dämpfung, Sprengung, Fußbett, enge Zehenbox, steife Sohle, ...), aber dennoch ein Schuh sind, also aus Sohle und Oberhaut bestehen. Marken: Solerunner, Tadeevo, Wildling Shoes, ...
Minimalschue sind Schuhe, die die oben genannten Merkmale minimal oder minimiert aufweisen. Zum Beispiel hat der Merrel Trail Glove zwar keine Sprenung, aber eine minimale(4mm) Dämpfung und eine leichte Pronationsstütze.

Ich würde für den Einstieg reine Barfußschuhe empfehlen, weil die einfach ein besseres Feedback geben. Mit etwas Erfahrung kann man sich dann für spezielle Anwendungen spezielle Minimalschuhe zulegen. Zum Beispiel die Trail Gloves oder Terraflex zum Wandern.

Ich bin mal von Wildlingen direkt in Altras gestiegen und ich fand bis auf die Sprengung nichts an denen minimal.

mfg
der Ray

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