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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 03.05.2018 in Beiträge
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Atom Packs: The Prospector (Erfahrungsbericht)
turkeyphant und 12 andere reagierte auf SouthWest für Thema
OT: Ein Disclaimer. Ich habe den Rucksack selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt. Ich stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller. Diesen Frühling habe ich mir einen Rucksack von Atom Packs bestellt, nachdem ich in @roli's Faden auf diese Cottage aufmerksam wurde. Atom Packs sitzet in England und wird von Tom Gale geführt. Er war anscheinend selber schon 20.000 Kilometer zu Fuss unterwegs (Trailname "BC"), und sollte deshalb ganz gut wissen worauf es ankommt ... Seit vier Jahren baut er professionell Rucksäcke. Für uns interessant und unverzichtbar ist natürlich dass die Packs von ihm auf Wunsch individuell an die Bedürfnisse angepasst werden. Ein Rucksack mit Rolltop, den UL-typischen (Netz-)Aussentaschen und leichtem Tragesystem, mit dem man angeblich bis zu 15 kg gut tragen kann, das interessierte mich sehr. Und so etwas hat Atom Packs im Angebot. Das Teil heisst "The Prospector". Mein Hintergrund: Ich gehe ganz gerne mal mit Essen für mehrere Tage auf Tour, um Möglichst wenig Zivilisation zu berühren. In letzter Zeit auch immer öfter im Süden, wo man auch mal mehrere Liter Wasser tragen muss. Ich suchte also einen Rucksack, der etwa 40 Liter hält und sich mit über 10 Kilo noch gut tragen lässt. Eigentlich hatte ich den schon (Mountain Hardwear Summit Rocket 40L, erstes Modell mit Roll Top closure), aber bei dem hatten mir immer sehr Aussen- und Netztaschen gefehlt. Anfang März habe ich mir dann einen Prospector bestellt. Hier meine Bestelldaten an Tom: Capacity: 40 liters Torso length: 51 cm H2O port: Yes Load lifter: Yes Snack pocket: Yes Extras: Flexible cord and all highlights in black Side pockets in Black VX21 Front pocket made from Spandex PowerMesh 1 shoulder pocket left Da ich mir nicht alle Jahre einen neuen Rucksack kaufen will, habe ich die stabilste Standard Materialvariante (VX21) bevorzugt. Kommunikation: Die Kommunikation mit Tom war ganz okay. Ich habe das System auf seiner Webseite verwendet und keine anderen Kanäle. Er hat manchmal sofort geantwortet. Manche Fragen hat er jedoch nie beantwortet. Das fand ich natürlich komisch. Auf Instagram postet er immer die gerade fertiggestellten Rucksäcke. Das ist ganz cool da man das Teil schon schön fotografiert sehen kann bevor man es in den Händen hält. Die erste wirklich gute Anwendung von Instagram! Was dann am Ende bei mir ankam ist in jedem Fall ein toller Rucksack. Schauen wir uns den mal an. Erster Eindruck: Ich bekam den Rucksack verspätet, etwa 6 Wochen nach meiner Bestellung (ich hatte mit 4 Wochen gerechnet, wie auf der Webseite angegeben), am Tag der Abreise auf meine Tour in Mittelitalien. Mein alter Rucksack war schon gepackt, also wurde der Inhalt nun innerhalb von wenigen Minuten in den Prospector umgepackt, ein kurzer Tragekomfort Test gemacht (nicht schlecht!), und los ging es zum Flughafen. Viel habe ich also nicht davon gesehen. Die ersten Eindrücke kommen direkt von der Tour. Eignung als Handgepäck: Der Rucksack in meiner Länge hat gerade so Handgepäckmaße (Maximum bei EasyJet: 56cm x 45cm x 25cm). Mit dem Shelter in einer der 2 Seitentaschen passt alles perfekt. Man könnte auch noch in die zweite Tasche Zeug packen und so die maximale Breite (45cm) ausnutzen. Gewichte: Rucksack aus VX21 in meiner Konfiguration Länge ohne Tragesystem und ohne Hüftgurttaschen: 710 g Tragesystem: 120 g Hüftgurttaschen (abnehmbar): Je 30 g Total: 890 g Die Extra Schultertasche aus Meshmaterial wiegt laut Tom 13 g. Das "Rausfallfach" unten ("snack pocket") wiegt 30 g. Diese Gewichte kann man sich natürlich sparen. Mit VX07 statt VX21 spart man nochmal 30 g. Der sehr vergleichbare Atomp Packs "The Atom" ist deutlich leichter und eher ein Hardcore UL Pack. Hat aber kein Tragesystem, ist also nur bei geringeren Gewichten komfortabel. Tragekomfort: Der erste Eindruck: Rücken ist sanft gepolstert. Nichts drückt obwohl ich mein Equipment mehr oder weniger nur in den Pack geschmissen hatte. Das Teil ist aber schön gerade und steif, so dass fast das ganze Gewicht (am Flughafen 8 kg, am Abend des ersten Wandertages mit Wasser 11 kg) gut auf den gut sitzenden Hüftgurt übertragen wird. Das weiche Cordura-Material am Rücken fühlt sich gut an und ist schön leise. Nichts quietscht oder knarzt. Ich glaube dem Hersteller dass sich der Pack gut bis 15 kg tragen lässt. Kurzzeitig vielleicht sogar mehr. Tragesystem: Das Tragesystem besteht aus einer Plastikplatte (HDPE) mit einer integrierten Metallstange (grössere Modelle haben wohl dann 2 solche Stangen), und einem etwas 5 mm dicken Schaumstoff. Das ganze ist aus einem Innenfach herausnehmbar und wiegt 120 g. Ich habe auch probiert den Rucksack ohne das Tragesystem zur Probe getragen, mit einer 4-fach gefalteten 4mm dicken EVA Matte am Rücken. Das ging auch ganz hervorragend, aber der Rucksack ist dann spürbar weniger steif. Details: Das Rausfallfach am Boden ist clever gemacht. Man kommt dort viel besser dran als an die Seitentaschen und es ist meiner Meinung nach quasi unmöglich dass dort etwas herausfällt. Einmal ist das elastische Mesh sehr straff, zweitens hat das Fach eine Art umgeschlagenen Bund der Dinge am herausrutschen hindert. Das Volumen von 40 Liter beinhaltet meiner Meinung nach auch die beiden Seitentaschen (2.5 Liter jeweils), aber ich habe das nicht nachgemessen. Die Seitentaschen sind recht tief und haben Wasserablauflöcher. Die Gummizüge zur Kompression sind abnehmbar. Den vorderen werde ich wohl abnehmen, ich wüsste nicht wozu ich den brauchen sollte. Der ist ein wenig redundant zum vorderen Fach. Die seitlichen habe ich verwendet um den Pack auf einem Tagesausflug mit Minimalgepäck zum komprimieren. Das war ok. Der H20 port liegt bei mir in der Mitte. Ich denke von der Geometrie wird es wunderbar passen, egal ob man den Schlauch links oder rechts run verlegen will. Auf den meisten Touren verwende ich ihn nicht, deshalb habe ich damit im Moment noch keine Erfahrungen. Allerdings hat Tom das Design hier wohl auch inzwischen geändert. Die Hüftgurttaschen haben perfekte Größe für Kleinigleiten oder eine kleine Kamera (Sony RX 100). Der Rucksack sieht extrem gut aus, was ich auch super finde. Fast alle Nähte sind innen eingefasst so dass das Innere auch schön aussieht. Jetzt würde ich sagen das es das erst mal war. Mehr Erfahrungen kann ich ja noch nachreichen und natürlich auf Eure Fragen eingehen.13 Punkte -
Moin, Ich möchte euch hier ein paar Eindrücke meiner Wanderung auf dem Kellerwaldsteig vom 04.04 - 09.04.18 präsentieren Der Kellerwaldsteig ist ein 167 km langer Premiumfernwanderweg in Nordhessen. Der Kellerwald in Nordhessen umfasst einen 515 Quadratkilometer Naturpark mit einem Nationalpark an dessen Grenze sich der 27 km lange Ederstausee befindet. Höchste Erhebung ist der Wüstegarten mit 675 m (nicht wirklich hoch, ich weiß ) Auf dem Gipfel des Wüstegartens steht der 40 m hohe Kellerwaldturm. Wir starteten unsere Wanderung in einem kleinen Ort namens Ederbringhausen. Die erste Nacht verbrachten wir in einer geschützten Fichtenschohnung. Das DD Ultralight Tarp mit 2,9x3 m (460 g) leistete hierbei gute Dienste. Anderen reichte ein Ponchotarp als Schlafstätte. Die zweite Nacht wurde auf dem Wüstegarten in einer Schutzhütte verbracht... da es dort oben viel trockenes Birken- und Fichtenholz gab, war ein kleines Feuer drin... Im Kellerwald gibt es viele alte Eichenveteranen. Die weiteren Tage wurden leider etwas regnerisch. Nach einer Gewitternacht unterm Tarp mit Starkregen, verbrachten wir die weiteren Nächte in Schutzhütten, da der meiste Boden sehr aufgeweicht war. Im Kellerwald gibt es gerade im Frühjahr sehr viele Quellen, so dass Wasserbeschaffung kein Problem war. Aus manchen Quellen konnten wir auch ohne Wasserfiltern trinken. Ausrüstung muss auch mal getrocknet werden. Auf dem Endstück der Wanderung liefen wir am Ederstausee entlang... ... Bis wir wieder in Ederbringhausen ankamen und nach Marburg zurück fuhren. Fazit: Der Kellerwaldsteig ist ein schöner und nicht zu langer Fernwanderweg, der sich gut für Wanderer eignet, die noch wirkliche Einsamkeit suchen. Anders als auf dem Rheinsteig, Goldsteig, Westweg etc. ist der Kellerwaldsteig nicht überlaufen. Unserer Gruppe begegnete in fünf Tagen nicht ein einziger Wanderer. Der Weg besteht zum großen Teil aus naturbelassenen Trails und kleinen Pfaden und führt oft durch sehr dünn besiedelte Gebiete. Die Wälder des Nationalparks sind sehenswert und Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Hier stehen noch erhaltene Teile des ursprünglichen, mitteleuropäischen Buchenurwaldes, der noch vor 2000 Jahren fast ganz Europa bedeckte. Der Weg ist empfehlenswert. Lebensmittelmitnahme muss geplant werden, da es nur wenig Einkaufsmöglichkeiten gibt. Ausrüstung: - OMM Classic 32 Ltr. 550 g - 1/2 TAR Z-Lite + OMM Duomat (im Burritostil gepackt) zusammen ca. 280 g - StS Spark II Daunenschlafsack 470 g - DD Ultralight Tarp 2,9x3m 460 g - Dyneemaschnüre mit Polyestermantel 20 g - Heringe: 6x Terra Nova Titanium Skewers a 2 g (nur für die wenig belasteten Nebenabspannpunkte) 12 g 4x Hilleberg V-Pegs 36 g; 4x Alupeg für harte Böden 36 g ---- 90g - Tyvek Groundsheet 140x200 cm 90 g -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- - Cocoon Fleecepacksack als Kissen 60 g - Cocoon Microfaserhandtuch 40 g - Hygiene: 1x Minidose Hirschtalg, 1x Minidose Ureacreme, 1x Miniflasche StS Bioseife, Shittickets, Zahnbürste (ja..abgesägt!) + Minizahnpasta. ca. 100 g - Kleidung: Exped Biviponcho UL 290 g; Softshelljacke 180 g, Langarmmerino 150 g, Kurzarmmerino ca. 100 g, 2x Woolpower Socken - Am Körper: Mesh Flexfit Cap, Quechua Wanderhose, Quechua Merino Kurzarm, Icebreaker Merino Unterhose, Woolpower Socken, Salomon Trailrunner, McKinley Wanderstock Alu Cork, Canon Ixus --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- - MSR Titankettle 750 ml 120 g - MSR Pocket Rocket II 70 g - Berghaferl 15 g - StS Spork (lang) 12 g - BIC Mini - Opinel No. 6 Carbonstahl 24 g - 2x Platypus 1 Ltr. 1x Sawyer Wasserbeutel 1 Ltr. + Sawyer Mini ca. 105 g zusammen - Petzl E+Lite Stirnlampe 24 g ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Basisrucksackgewicht: 2,82 kg (Gegenstände am Körper nicht hinzugerechnet) + Lebensmittelgewicht (Anfangs ca. 2,19 kg).. wurde ja weniger im Laufe der Tour.. - 4x Trekn`eat ca. 480 g (zwar teuer.. aber manche schmecken ganz gut.. nicht so gut für Allergiker wie Lactoseintolerante (Ich!)) - 4x Instantporridge ca. 200 g - Mars, Snickers und ein Nusstrailmix in MASSEN! 1,5 kg - 8x Kaffeeinstantsticks ca. 160 g - luftgetrocknete Minisalamis 200 g - 4x Heisse Tasse Hühnchen (haben wir mit Wildkräutern wie Giersch, Brennnessel, Löwenzahn usw. verfeinert) 80 g - Teebeutel (verschiedene Sorten) 50 g - Das alles befand sich in einem MYOG Tyvekpacksack ca. 12 Ltr. a 16 g Zugegeben: Dort wo man einkehren konnte gab es auch mal ne Portion Pommes oder so! ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Optimus Sommergaskartusche 230 g - voll - Insg. 380 g ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Da es fast an jeder Ecke eine Quelle gab haben wir jeder im Schnitt nur 1,5 Ltr. Wasser getragen. 1,5 kg Gesamtgewicht ca. 6,88 kg! Beste Grüße, Jendrik12 Punkte
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So, wie versprochen der Bericht über die kurze Wanderung auf dem Jordan Trail. Das Ganze gibt es eher in der Form einer Anleitung, als in einem Etappenreport. Die Landschaft, die Menschen, die Kultur - sprich alle Eindrücke vor Ort ließen sich sowieso nur äußerst schwer und sperrig in Worte fassen. Der Bericht dient hauptsächlich dazu, euch die Region schmackhaft zu machen und ein wenig Reisefieber zu wecken Wo: Jordanien - der Trail zieht sich von Norden, nahe Um Qais an der israelischen/syrischen Grenze für 650 - 700 km (je nach genauer Route) nach Aqaba am Roten Meer. Je nach Tagespensum braucht es vielleicht 35-45 Tage. . Quelle: https://jordanjaunt.wordpress.com/2016/12/03/about-the-jordan-trail/ (Abgerufen: 3.5.2018) Anreise: Die Anreise per Flugzeug ist hier sicherlich am einfachsten, wobei euch der Landweg durchaus auch offen steht. Es geht entweder direkt von Frankfurt in die Hauptstadt Amman (Lufthansa - ca. 350 € Return) oder über/mit Zwischenstopp in Istanbul (Turkish Airlines). Es gibt auch die Möglichkeit nach Aqaba zu fliegen, falls der Trail von Süden nach Norden gegangen werden möchte. Vor Ort gibt es eine schier unendliche Auswahl an Taxiunternehmen, die es ermöglichen zum Startpunkt des Trails oder der jeweiligen Etappe zu gelangen. Visum: Gibt es vor Ort am Flughafen für 40 JD (entspricht ca. 45 Euro). Kann mit Karte gezahlt werden Reisezeit: Am besten im Frühling oder Herbst. Die Temperaturen sind dann zwar gerade im Norden noch oder schon deutlich kühler (10 - 15 °C tagsüber) und es kann gelegentlich regnen, aber spätestens in der Wüste wäre es im Sommer eine Tortur (40+ °C). Im Frühling ließ es sich dort bei 30 °C noch einigermaßen gut wandern. Etappen: Wie Ihr dem Bild entnehmen könnt, lässt sich der Trail in mehrere Etappen einteilen - die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Norden ist hügelig, aber nicht bergig, im Frühjahr überzogen mit Wildblumenmeeren, grünem Gras, Ziegen- und Schafherden und dem einen oder anderen Dorf . Je weiter der Trail im Süden verläuft, desto trockener, und bergiger wird es, bevor es 2 Tage hinter Petra in die Wüste geht. Diese wird dann auch bis Aqaba nicht mehr verlassen. Im Süden werden dementsprechend auch die durchlaufenden Dörfer innerhalb einer Etappe gegen 0 tendieren. Jeweils am Etappenanfang und -ende befidnet sich jedoch ein Dorf oder eine Stadt. Ausrüstung: Anbei seht Ihr eine Liste von den Dingen die ich mit dabei hatte. Bitte bedenkt aber, dass ich nur die Etappe von Petra nach Wadi Rum gelaufen bin, dementsprechend keinen Regen erwartet habe und die gesamte Wanderung geführt stattfand. Ich also auch kein Zelt "mitschleppen" musste. --> https://lighterpack.com/r/32mmnj (meine alte Liste wurde gelöscht, deshalb z.T. nur ca. Angaben) Würde ich den Trail komplett als Thru-Hike oder auch nur einzelne Region wandern, kämen noch hinzu: - Montane 777 Regenjacke (Regen und gleichzeitiger Windschutz im Norden) - Swingflex ( eigentlich unverzichtbar in der Wüste) - Tarp (die meiste Zeit ist es möglich unter freiem Himmel zu schlafen, müsste dementsprechend nur selten verwendet werden; ein Zelt lohnt sich imho nicht) (- Inner [ es gibt Schlangen und Skorpione - von denen ich allerdings keine gesehen habe. Eventuell auch gegen Sand, obwohl ich dies als kein großes Problem empfunden habe]) - Platypus (2x 2 Liter, mindestens) Petra nach Wadi Rum: Eine wahnsinnig spannende Etappe. Sie zieht sich von der alten Handelsmetropole Petra (Indiana Jones lässt grüßen) durch imposante Täler von einst reißenden Flüssen, vorbei an faszinierenden Felsformationen durch relativ karges Land. Dabei wechselt sich die Farbe des Bodes stündlich von braun über gelb und rot zu weiß. Die ersten drei Tage folgen verschiedenen Flussläufen, die zum Teil noch mit ein wenig oberflächigem Wasser gefüllt sin und dementsprechend noch ein paar Pflanzen am Leben erhalten können. Mit der Zeit wird des Gelände deutlich flacher und sandiger, wobei links, rechts und in der Ferne immer wieder Berge sich gen Himmel strecken, verläuft die Route meist dazwischen und führt letztendlich in den Grand Canyon Jordaniens. Von dort geht es über endlose Ebenen in die Wüste des Lawrence von Arabien in Wadi Rum. Geführte Tour: Nicht meine Idee, aber letztendlich eine sehr angenehme Erfahrung. Organisiert wurde die Tour von der Jordan Trail Association, die sich um die Markierung, GPS-Tracks und Instandhaltung des Trails kümmert. Die Guides ermöglichten es, mit der lokalen Bevölkerung, sprich den Beduinen in Kontakt zu kommen, ihre unglaubliche Gastfreundschaft und somit auch ihre traditionelle Gerichte zu genießen (insgesamt eine sehr tolle Erfahrung). Außerdem wird man durch die Organisatoren mit Wasser und anderen Lebensmitteln versorgt. Gerade Wasser spielt auf der Strecke Petra - Wadi Rum eine entscheidene Rolle, da es hier keine verlässlichen Quellen gibt. Hier muss sich im Voraus um entsprechende Wasser-Caches bemüht werden )siehe nächstes Kapitel). Tour auf eigene Faust: Für selbstständig geplante Touren empfiehlt sich die offizielle Seite der Trail Association http://www.jordantrail.org/ Dort finden sich alle benötigten Infos bezüglich GPS-Tracks, Karten mit Routenbeschreibung, Wasserquellen im Norden, Kontakte für Wasserdrops im Süden..Im Falle, dass nur eine Etappe gegangen werden soll, empfiehlt es sich meiner Meinung nach, verpacktes Trailessen aus Deutschland mitzunehmen, da die wenigen Supermärkte vor Ort nicht unbedingt auf leichte Wandernahrung spezialisiert sind - mit Ausnahme der wohlschmeckendsten Nüsse überhaupt. Bilder: Selbsterklärend8 Punkte
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1. lass dein klopapier nie nass werden! 2. wenns nass ist lass es nie gefrieren!8 Punkte
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5 Punkte
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trail wisdom
BitPoet und 3 andere reagierte auf martinfarrent für Thema
- Douglas Adams, So Long, and Thanks for All the Fish4 Punkte -
Welche Stirnlampe?
notenblog und 2 andere reagierte auf Stromfahrer für Thema
Nimm die, die du am leichtesten schnell wieder verkaufen kannst. (Das dürfte vermutlich die Petzl sein).3 Punkte -
trail wisdom
LaMarmotte und 2 andere reagierte auf schrenz für Thema
"Wer friert ist zu langsam" Diskussion über alpine Bekleidungskonzepte war somit geklärt.3 Punkte -
90 Grad Hängematten-Setup
bansaim und ein anderer reagierte auf ChristianS für Thema
Das Hängematten-Setup Das Set lässt sich Dank 90°-Hängematte auch an eng beieinander stehenden Bäumen (ca. 2,5-3m) prima verwenden. Das Mückennetz lässt sich an der Ridgeline einhängen, dann kann man mit dem Oberkörper reinschlüpfen. Das Tarp kann ohne extra Baumschnüre direkt an den Baumgurten mit S-Biner-Karabinern eingehängt werden. Gute Nacht! Auch für Seitenschläfer wie mich geeignet.2 Punkte -
Regenhülle für den Hyberg Attila?
Michas Pfadfinderei und ein anderer reagierte auf Tipple für Thema
Hej @Michas Pfadfinderei, wie ich sehe hast du dich für ein Pack entschieden. Ich glaube nicht das hier viele ein Raincover benutzen. Eher einen Liner, also einen blauen Müllsack, oder die coolen Trash Compactor Bags weil sie so schön robust sind. Man kann natürlich auch Liner kaufen. Sowas hier zB. : http://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=3764 Wenn du einen Schnozzel Pump Sack für deine Isomatte hast kann man den auch als Liner verwenden. LG2 Punkte -
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
zeank und ein anderer reagierte auf LaMarmotte für Thema
Moin moin, Update: Vorbereitung fast fertig! Danke euch nochmal für eure ausgiebige Beratung. Es war hilfreich, inspirierend und erheiternd - manchmal alles zugleich Packliste, 4,9kg, nach weiteren Investitionen & Streichungen: https://lighterpack.com/r/cdswue - Schlafsack ist durch einen GramXPert Quilt (200er Apex) ersetzt. Leichter wird es nicht: für Mitte Mai sind noch Temperaturen knapp über Gefrierpunkt vorhergesagt, brrr! Der ein oder andere Ratschlag diesbezüglich war doch eher fahrlässig. - der Rucksack ist überraschenderweise am Ende ein Hyberg Attila Cuben geworden. Hab viel gesucht und probiert; mit dem Hyberg war es dann (nach anfänglicher Skepsis und etwas Versand-Trouble) Liebe auf den 2. Blick: sitzt grandios und trägt sich federleicht! Bin super gespannt, wie er sich auf Tour macht und werde berichten. Die günstigeren Modelle kamen leider erst nach meiner Bestellung raus... - Beinbekleidung, experimentell: leichter Rock (wie Shorts - nur in praktisch!), lange Unterhose und Regenhose. Ich bin gespannt, wie das auf Dauer für mich funktioniert. Falls ich doch eine richtige Hose vermisse, werde ich den Shop-as-you-go-Tipp beherzigen. Etwas Kleinkram wie Groundsheet, Evernew-Wasserflasche, Packsäckchen, Rucksack-Liner, Karte, Kompass, etc. steht noch zur Disposition (200g wären damit wohl noch drin), aber im Großen und Ganzen steht die Liste jetzt und ich bin erstmal zufrieden, zuversichtlich und vorfreudig. Nächste Woche gehts los, und dann bin ich (hoffentlich!) erstmal 6-8 Wochen on the road. Yeah!2 Punkte -
Sammel-Backing für Firefly - Zahnstocher-Feuerstahl für das Schweizer Messer
Chobostyle und ein anderer reagierte auf Stromfahrer für Thema
Kurzes Update: Bislang sind noch keine FireFlys oder eine Zollbenachrichtigung eingegangen. Eric (Tortoise Gear) schreibt, dass fast alle FireFlys bis Ende kommender Woche ausgeliefert sein sollen. Einige Backer, die bereits FireFlys erhalten haben, berichten, dass ihnen der FireFly zerbrochen sei. Eric geht darauf ein sagt deutlich, dass Bruch bei Nutzung entsprechend der beiliegenden Anleitung nicht auftreten sollte. Zu den Besonderheiten des FireFly gehört, dass man wesentlich weniger Kraft für gute Funken benötigt, als von anderen Feuerstählen gewohnt. Für die lesefaulen (nicht seine Worte!) hat er ein Anleitungsvideo gemacht, dass ich euch – auch als Wartezeitvertreiber – nicht vorenthalten möchte:2 Punkte -
2 tage & ein paar stunden ab rosenheim
zeank und ein anderer reagierte auf cergol für Thema
Ich mach mal einen Mangfallgebirgs- und Inntal Vorschlag: Zug Rosenheim- Bernau und mit dem Bus nach Hohenaschau, Ausstieg Kampenwandbahn, Flipflop Träger steigen links in die Seilbahn, Du gehst über Hammerbach und Milliweg zur Hofalm. Erste Kuchenbelohnung machbar. Weiter über Wiese, später alter Fahrweg Richtung Laubenstein, auf Höhe der Laubensteinalm zwei Besonderheiten, links kurzer Abstecher zur Schlüssellochhöhle ( der vorangegangene Kuchen gibt zu denken ob die Figur ins Schlüsselloch passt), rechts abwärts gehts in den Eiskeller, kleines Tal mit durchschnittlich ein paar Grad kälterer Umgebung, daher besondere Pflanzenwelt und auf 1000m in den Voralpen heimische und wenig scheue Murmeltiere. Dein Weiterweg geht noch kurz auf den Laubenstein, Blick ins Chiemgau und den Chiemsee, ein paar Meter retour zu den schönen Almhütten und hoch auf den Grat und über Abereck, Predigtstuhl, vorbei an der Klausenhütte ( ein Jammer das sie verfällt), rüber zum Spitzstein. Hier ist etwas Gekraxle gefragt, aber es gibt immer genug Latschen zum festhalten. Vom Spitzstein Logenblick zum Kaiser und hinab ins Inntal und die Vorfreude auf erneuten Kuchen, Essen und wenn gewünscht eine Hüttenübernachtung am Spitzsteinhaus (DAV) oder einer der anderen Almen. Von hier gilt es jetzt zu entscheiden: Entweder mit anderen Wegbegleitern zum Parkplatz und diese dafür begeistern dich in Kufstein am Bahnhof ab zustellen ( Faulenzervariante) oder als guter Wanderer den Abstieg ins Inntal. Es gibt mehrere Möglichkeiten von Teer über Forststrassen bis zu Pfaden. Die Wahl ist frei. Der folgende Teil ist der holprige: Es gilt das Inntal zu überqueren, entweder vom Festspielort Erl an den Inn und entlang des Flusses bis nach Brannenburg ( oder Bus nach Kufstein und mit den Zug nach Brannenburg). Von Brannenburg durch den Ort nach St Margarethen und über das Breitenberghaus (ÜN) auf Pfaden und Steiglein zur Rampoldplatte und von dieser auf einsamen Steig hinauf zur Hochsalwand ( da sind ein paar mehr Steine auf, auch Drahtseile am Weg als bisher, aber nicht schlimm). Hochsalwand bietet einen Superblick auf den kommenden Wendelstein. Meist ist amn allein. Auf dem Weg dorthin kannst Du Dich entscheiden ob Du Dir bei Currywurst und Pommes Fallstudien über Menschen in lebensungewohnter Umgebeung geben willst, dann nimmst Du den Weg über unteres Wetterloch und Wendelsteinhöhle zum Gipfel, oben nicht einsam, aber es hat einen Grund das hier einige Menschen sind. Oder Du lässt den Wendelstein links liegen, gehst hintenrum und steigst nach dem Berg zur Schulter hoch und gehst auf einsamen Pfaden am Grat entlang Richtung Schweinsberg. Ein müder Wanderrentner kann auch unten auf der Forststraße an den Almen lang gehen. Hüttenübernachtung Aiblinger Hütte möglich, oben am Wendelstein ebenso. Noch zwei Gipfel gefällig? Dann hoch auf den Breitenstein, ist der Gipfel voll dann rüber zum Bockstein, hier ist meist keiner. Blick nun auch Richtung Schlierseerberge und das Spitzinggebiet. Nun geht´s abwärts, über eine Almwiese runter zum Wald, gelegentlich stehen hier ein paar Gams´n. Ziel ist das Winkelstüberl am Fuße des Breitensteins ( pilgeraffine Wanderer nehmen noch den Umweg über den Wallfahrtsort Birkenstein mit, bitte aber nicht auf der Fahrstraße, da gibts bessere Wege). Im Winkelstüberl findet man zum einen die größte Kaffeemühlensammlung der Welt, Europas, Deutschlands???, ich weiß es nicht genau, mich interessieren immer nur die genialen Kuchen, diese gibt es nur in XL und vorzüglich. Vor dem Winkelstüberl ist eine Bushaltestelle. Viel Spaß dahoam!2 Punkte -
trail wisdom
mtp und ein anderer reagierte auf roli für Thema
"Wann auch immer Du mit Roli eine Tour machst: Es wird regnen!"2 Punkte -
trail wisdom
SouthWest und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Thema
Bei richtiger Handhabung ist das Zeug ziemlich robust.2 Punkte -
trail wisdom
LaMarmotte und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Thema
Du erreichst die Infrastruktur stets an ihrem Ruhetag. Besichtige einfach die Hugenottenkapelle.2 Punkte -
Pico del Teide im August
SouthWest und ein anderer reagierte auf cergol für Thema
Ich war zwar noch nicht auf dem Teide, jedoch schon auf ein paar Bergen um die Zeit, ich würde versuchen kurz VOR dem Sonnenaufgang oben zu sein, um mir das Spektakel in Ruhe anzuschauen. Ein Sonnenaufgang ist etwas besonderes und in der kurzen Zeit des kommenden Lichts verändert sich der Blick in die Landschaft oft mehrmals ( silbernes Meer, dann rosa Umgebung, plötzlich entstehende Wolken, sichtbare Wärme und irgendwann auch gefühlte Wärme). Ist es dann hell ist der ganze Spuk vorbei und es ist nur schön, die Mystik ist vorbei. Da es in der Höhe frisch sein kann, hätte ich noch eine Mütze und eine Daunenjacke dabei, Kopfbedeckung und Sonnenschutz für den Abstieg kann auch Sinn machen.2 Punkte -
90 Grad Hängematten-Setup
waldradler reagierte auf ChristianS für Thema
1 Punkt -
So, nachdem ich am Wochenende @Magic mitten im Wald kennengelernt hab und er meinte es wären noch ein paar Forumiten im Umland vorhanden wage ich einfach mal einen Schuss ins Blaue: Besteht Interesse an eine Stammtisch für den Bereich Marburg/ Mittelhessen oder sogar ganz Hessen? Der Norden, Süden, Westen und Osten ist aktiv, da muss doch auch in der Mitte was gehen .1 Punkt
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Schöner Bericht und den Rest packst du bestimmt auch noch mal an. In der Hütte mit dem kleinen Emailleofen hab ich auch schon genächtigt -- ixh glaube gut 80 Jahre alt aber wirklich urig gemütlich.1 Punkt
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Regenhülle für den Hyberg Attila?
Michas Pfadfinderei reagierte auf BitPoet für Thema
Yepp, ein einfacher Liner ist deutlich leichter als eine gute Hülle, und letztere hält halt nur fast trocken. Ich suche schon die ganze Zeit nach einer Multiuse-Anwendung für mein immer noch fast neuwertiges 55L Salewa Cover, aber mir fällt nix ein. Für ein Tarp zu klein, als Unterlage nicht geeignet weil es sich durchreibt, und als Sonnensegel fehlt mir noch die zündende Idee für das Ultraleicht-Gestänge1 Punkt -
Ergibt für mich Sinn. http://www.relags.de/index.php?show=shop&wg=25.02.01.01&artl=1&artikel=810590: Schauen wir uns die Korrelation von R-Wert und Temperatur an: https://www.outdoorseiten.net/wiki/R-Wert, https://www.outdoorseiten.net/wiki/Datei:R-Wert.png Bei R=0,25 landet man bei ~13°C. Haut also ungefähr hin? Fürs Sommercampen trotzdem eine interessante Alternative zu Z-Lite, Caniso & Co.1 Punkt
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Die Climalite-Jacken sind gerade angekommen: neue Version in L: 335 g neue Version in XL: 353 g alte Version in XL: 351 g Die Jacken scheinen mir deutlich größer geworden zu sein, die alte XL ist näher an der neuen L dran als an der neuen XL. Daraus dürfte sich auch der Gewichtsunterschied erklären, der darüber hinaus noch geringer ist als angegeben. Der Schnitt wurde meiner Meinung nach deutlich verbessert. Bei der neuen L spannt nichts am Rücken, wenn ich die Arme nach vorne strecke, beim Nach-oben-Strecken der Arme oder beim Bücken rutscht sie nicht hoch. Das sieht beides bei der alten XL anders aus, auch wenns bei der nicht drastisch ist. Die alte hat neben der Innentasche mit Reißverschluss noch zwei offene Innentaschen, diese fehlen bei der neuen. Die Schulterverstärkungen sind bei der neuen schmaler. Der neue Stoff glänzt deutlich mehr, die alte finde ich auf jeden Fall schöner. Was mir vorher nicht klar war: Beide Versionen kommen mit einem eigenen Packsack.1 Punkt
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ich trage auf Touren meistens Laufshorts. Am liebsten die vom Deacthlon, weil sie noch "Taschen" im Bund haben. Die ganzen Laufklamotten sind auf Schnelltrocknung ausgelegt. Sie bestehen aus Kunstfasern und sind recht dünn. Das material trocknet bei warmen Wetter problemlos und schnell am Körper. Schau dir mal die hier an.1 Punkt
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Eine Sammlung von Lebensweisheiten über das Wandern. Dinge, die sich Euch selbst erschlossen haben indem ihr viel wandern wart. Also keine der bekannten wie "don't pack your fears". Ich fang an: Heringe dürfen gut und gerne als Verbrauchsmaterial verbucht werden.1 Punkt
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Pico del Teide im August
Joe_McEntire reagierte auf ULgeher für Thema
Du solltest, auch im August, mit Frost rechnen. Ausserdem kann es dort oben unangenehm windig sein. Ich würde eine lange Hose (oder Regenhose als Überhose) mitnehmen, ebenso eine Mütze. Und noch was: Im Park sieht es arg aus. Gerade um die Montana Blanca gibt es Trampelspuren überall. Eigentlich darf man dort nur auf dem breiten Weg gehen (genau deshalb), aber viele meinen sich nicht daran halten zu müssen um etwas schneller zu sein. Motto: nach mir die Sintflut... (Dasselbe gilt übrigens auch für Übernachtungen im Park, die nicht gestattet sind. Und falls Du auf deiner Reise auch nach Anaga gehen möchtest: Dort braucht es seit kurzem einen Permit auch auf den regulären Wanderwegen, einfach weil die Besucherströme viel zu gross wurden. In den Wanderführern steht das aber noch nicht drin)1 Punkt -
Der verlinkte Anbieter (das Programm ist generell interessant) versendet anscheinend innerhalb Europas, nur Details sind auf der Seite keine zu finden.1 Punkt
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Auf die Frage, warum man denn bis 19h laufen muss, oder auch als Rechtfertigung für alles andere: "Wat willste denn sonst auch machen?!"1 Punkt
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trail wisdom
LaMarmotte reagierte auf SouthWest für Thema
Je weiter die Zivilisation entfernt ist, desto eher geht der Gaskocher kaputt.1 Punkt -
Wie erreicht Ihr UL-Gewichte?
El Barato reagierte auf kImperator für Thema
Ich habe mein Baseweight im letzten halben Jahr wieder etwas erhöht. Es ist eindeutig mehr Camp comfort dazu gekommen. Die Xtherm in Large, der Apex Quilt, leider braucht beides mehr Volumen und daher einen größeren und damit schwereren Rucksack. Dennochhat sich meine Tagesbilanz an Kilometern dabei nicht verändert, da ich am morgen ausgeruhter und dadurch leistungsfähiger bin.1 Punkt -
trail wisdom
LaMarmotte reagierte auf BitPoet für Thema
Erzähl von deiner hunderte Kilometer langen Gebirgsüberquerung durch Gewitter, Hagel und Sturm, und du bist ein Held. Erzähl von den Blasen, die du dabei an den Füßen hattest, und du bist ein Verrückter. Dass die Mortalitätsrate von Wasserblasen sehr niedrig ist, wird kaum jemand als Argument gelten lassen.1 Punkt -
Das Tolle am Verzicht ist, dass es nichts kostet und außerdem Zeit und Gedanken spart, weil man nicht so viel Geraffel ein-/um-/auspacken muss. Ich nehme zunehmend weniger Gegenstände mit. Der Verzicht muss natürlich wohl überlegt sein - so verzichte ich auch zivilisationsnah nicht auf die Möglichkeit, mir unterwegs in aller Frühe meinen geliebten Kaffee zu machen. Sind sowieso Neuanschaffungen nötig, nehme ich dann natürlich die Gelegenheit wahr, Gewicht durch leichteres Material zu sparen - zur Not auch mit Aufpreis. Letzte Anschaffung: Rucksack. Nächste Anschaffung: 1-Mann(Frau)-Zelt (ich verzichte nicht auf die Ungestörtheit vor Mücken, Zecken und Zugluft :-)). Mein Projekt: wieviel Krempel-Verzicht geht ohne (zu viel) Komfort-Verzicht? Ich ahne, einige hier sehen UL wohl als Komfort-Verzicht-Challenge, aber da bin ich mir selbst Freundin genug. (Lustig, dass viele das Mehr an Komfort und Gewicht ihrer Freundin in die Schuhe schieben. )1 Punkt
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Mit Freundin: Leichtere Materialien, teilweise Verzicht. Alleine: Viel Verzicht.1 Punkt
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90 Grad Hängematten-Setup
waldradler reagierte auf ChristianS für Thema
Warum eine Hängematte? Prinzipiell bedeutet das für den UL-Trekker erstmal Mehrgewicht für ein verzichtbares Teil. Doch es gibt einige Vorteile, weswegen ich mal das Experiment wage: Besserer Schlaf - ich habe bisher mit allen Isomattenvarianten bis hin zur dicken Neoair keinen tollen Schlaf gehabt. Einfachere Schlafplatzwahl - ob im Harz oder in Schweden, in der Natur gibt es selten ein ebenes trockenes Plätzchen für die Nacht. Mit einer Hängematte kann der Boden sumpfig, schief oder steinig sein, Hauptsache man hat zwei Bäume. Weniger Viecher - Ob Zecken, Schlangen, Skorpione oder was auch immer, man hat einen netten Abstand dazu. Für mein Wunsch-Hängematten-Set sollen also folgende Prämissen gelten: Möglichst geringes Gewicht Bequeme Schlafposition Modular verwendbar (mit oder ohne Mückennetz, Bodenoption für baumfreie Regionen) Naturnahe Farben für Stealth-Camping Selbst gemacht Dies möchte ich mit folgenden Komponenten erreichen: Hängematte, Tarp, Baumgurte und Mückennetz.1 Punkt -
Improvisiertes verrutschsicheres Kissen
LaMarmotte reagierte auf Stromfahrer für Thema
Ich habe dazu im Sommer mal ein Video gemacht: (Originalveröffentlichung und Text in meinem Blog.)1 Punkt