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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 08.04.2024 in allen Bereichen

  1. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    Steynberg und 4 andere reagierte auf null für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Ich freue mich über dieses nette Feedback! Kochen wäre vielleicht wirklich mal was, oder eine Kombination aus kochen und coldsoaken. @TappsiTörtels Ideen mit roten Linsen und Bulgur gefallen mir auch ganz gut, denn wenn ich einfach anfange, dass warm zu essen, was ich bisher kalt gegessen habe, ist auch nichts gewonnen. Ob ein kleiner Aludosentopf mir genügen würde, ganz nach @Capere-Stil bezweifle ich, schließlich würde ich schon gerne mehr kochen wollen als nur Kaffee. Die Idee mit der Zlite-Isomatte habe ich übrigens wieder verworfen. Eine halbe Zlite wiegt 218g, wenn ich aber einfach noch die andere Hälfte meiner jetzigen Isomatte mitnehme, und die Isomatte doppelt lege, liege ich bei 180g. Das wäre aber wärmer als nötig. @Gibbons Erfahrungen mit der Rettungsdecke waren auch hilfreich. Nun zu den gewünschten Bildern: Das Tarp in aufgebauter Form, aufgenommen am morgen nach der zweiten Nacht. Entschuldigt bitte die schlechte Bildqualiität, mein Nokia hat keine so gute Kamera. Die anderen Bilder wurden aber daheim mit einer richtigen Kamera aufgenommen. Das Tarp besteht aus Silipoly und misst 1,85m * 3m. An allen vier seiten habe ich Catcuts reingeschnitten, an den langen Seiten 15cm tief und an den kleinen etwa 8cm. Ich fand das Tarp tatsächlich etwas schmal, aber es hat gereicht. Man muss halt gucken, wo man seine Ausrüstung hinlegt. Auch hat die Zugluft manchmal etwas gestört. Ich werde mir noch zusätzliche Abspannpunkte an den langen Seiten in der Mitte annähen (am Rand). Hier ein beispielhaftes Foto zu einem Abspannpunkt:Schön sind die nicht, aber sie taugen. Und die Linelocks, die ich hierher habe, waren super praktisch. Die Schnurr ist eine Maurerschnurr. Nun zum Rucksack. Der Hauptkörper hat die Maße 17cm * 28cm * 43cm und hat damit die perfekte Größe. Der Kragen ist 35cm hoch, und das ist nicht übertrieben. Mit den Trinkflaschenfächern war ich nicht so zufrieden, da es recht schwer ist, an eine Flasche zu kommen. Was mir aber gefallen hat, war dass ich das Shockcord außen hatte, anstatt drinnen eingenäht, wie ich es vorher probiert habe. So kann man leichter das Shockcord wechseln, und es zieht sich bei weitem besser zusammen. Oben sind die Trinkflaschenfächer ganz leicht eingerissen, was ich mit einem schmalen Streifen Panzertape gefixt habe. Die Träger habe ich von einem 10-Liter-Rucksack von Decathlon abgeschnitten, den ich eh nicht mehr genutzt habe. Das war bequem genug, dass ich nur selten den (übrigens abnehmbaren) Hüftgurt getragen habe. Den habe ich auch von einem Rucksack erbeutet. Trotzdem freue ich mich darauf, mir jetzt neue, ordentliche Träger zu nähen, nach Vorbild der Nashville Hybrid Vest Straps. Als Schultergurttaschen habe ich an die Träger habe ich noch die Trinkflaschenfächer angenäht, die ursprunglich am 10-Liter-Rucksack außen dran waren. Das war sehr praktisch. Mein Wasserfilter hat zwar nicht in so eine Tasche gepasst, ohne oben rumzubaumeln, mit einem Zopfgummi, welches ich auf einer matschigen Forststraße gefunden habe war das aber schnell gefixt. Der Verschluss lässt sich gut stramm ziehen und ist 3d-gedruckt (und nein, der Drucker gehört nicht mir). Ich bin wirklich überrascht, wie gut der Rucksack durgehalten hat. Ich musste nur zwei mal unterwegs etwas kleines nähen. Dennoch empfehle ich niemandem, eine so große Tour zu machen, ohne die Ausrüstung vorher richtig zu testen. Abschließend noch ein Bild von den Heringen: Die Drahtstücke habe ich durch häufiges hin- und herbiegen zerteilt.
  2. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    schwyzi und 3 andere reagierte auf null für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    In den Semesterferien bin ich ein Stück vom NST gegangen. Es ging von Bad Karlshafen bis nach Travemünde. Travemünde liegt zwar nicht genau auf dem NST, ist aber nur etwa 10km entfernt. Startdatum: 03.03.2024 Zieldatum: 25.03. 2024 Gelaufene Strecke: 760 km in 23 Tagen Durchschnittliche Tagesdistanz: 33 km Ausrüstung: https://lighterpack.com/r/v5zvn5 Ein paar unsortierte Lehren aus dieser Wanderung 1. Ein Tagebuch hilft nicht, mehr Erinnerungen halten. Eigentlich wollte ich schreiben, dass es wichtig ist, Tagebuch zu schreiben, wenn auch nur sehr kurz und knapp. Ich kann mich nicht an jede Nacht erinnern, aber ich denke, dass dies bei 23 Nächten unvermeidlich ist. Auf dem Albsteig habe ich Tagebuch geschrieben, aber kann mich genauso schlecht erinnern. 2. Friedhöfe sind zu dieser Jahreszeit keine verlässliche Wasserquelle. 3. Coldsoaking ist irgenwann nur noch ekelhaft. Angefangen habe ich beim Coldsoaken mit Couscous mit Tomatensuppe. Anfangs noch erträglich, dann nur noch widerlich. Daraufhin habe ich den Couscous durch Mie-Nudeln ersetzt. Das ging etwas länger gut, bis ich auch das scheußlich fand, woraufhin ich die Tomatensuppe durch Fix-Bolognese ersetzt habe.Ich glaubte, hier den heiligen Gral gefunden zu haben, bis ich auf dem NST feststellte, dass mir auch das mir nicht mehr schmeckte. Dann habe ich auf reines Junkfood gesetzt, und als mir dies auch nicht mehr gefiel, bin ich zu belegten Baguettes übergegangen. Ok, Baguette hat nicht so viel Kalorien/Gewicht, ist aber wahrscheinlich immer noch leichter und schmackhafter als Kocher und Co mitzunehmen. Mal sehen, wie lange ich es noch mit den Baguettes durchhalte. 4. MYOG ist geil! Vorab habe ich mir einen Rucksack aus einer IKEA-Tasche genäht, den grössten Teil tatsächlich von Hand. Nachdem ich Zugang zu einer Nähmaschine hatte, habe ich mir auch ein Tarp genäht. Beides konnte ich vorher nicht wirklich ausführlich testen, das Tarp habe ich erstmals am Vorabend aufgebaut, aber hat trotzdem sehr gut durchgehalten. Ich mache mir bereits gedanken zu meinem nächsten Rucksack. 5. Heringe lassen sich mit Glück improvisieren Es war nicht so schlimm, dass ich meine Heringe daheim vergaß. Die erste Nacht konnte ich dann halt nicht wie gewünscht mein Tarp neben der Schutzhütte aufbauen. Dann bin ich halt drinnen geschlafen. Nach 2km am nächsten morgen habe ich ein paar Reststücke Weidedraht gefunden, aus denen ich mir Heringe basteln konnte. Nächste Anlaufstelle wäre ein Asia-Restaurant gewesen. 6. Es muss nicht immer die beste, die teuerste Ausrüstung sein. Mein Rucksack war kostenlos. Der Stoff für mein Tarp hat halt Geld gekostet, aber die Gurtbänder an den Abspannpunkten waren recyclet aus IKEA-Taschen-Gurtband, die sehr praktischen Linelocks 3d-gedruckt. Die Heringe waren aus Weidedrahtresten, die ich ohne Werkzeug durtrennt und verbogen habe. Als Heringstasche diente nicht etwa eine DCF-Bag, sondern zwei Verpackungen von Zartbitterschokolade, die ichc ineinandergesteckt habe. Und so etwas wie Kochtopf und Brenner braucht man nicht, wenn man nicht kocht. Mein Kopfkissen bestand aus einem Stück Schaumstoff von dem Matratzentopper, den ich auf dem Sperrmüll gefunden habe. Meine Schuhe sind Laufschuhe von Decathlon für 35 Euro, und sind immernoch top in Schuss. 7. Meine Isomatte war nicht immer warm genung. Manchmal, wenn es nachts nur knapp über dem Gefrierpunkt warm war, und ich nicht auf weichem Laubboden sondern in einer Schutzhütte schlief, war meine Isomatte zu kalt. Meine aktuelle Isomatte ist eine halbierte, etwa 0.7cm dicke standard-schaumstoffmatte. Natürlich ließe sich dies dadurch beheben, einfach nur noch im Wald zu schlafen, aber ich habe auch nicht immer Lust, mich durchs Unterholz zu kämpfen, um nicht erwischt zu werden. Wenn es sich anbietet, schlaf ich lieber in einer Hütte, als 100m daneben im Wald. Als Lösung denke ich über die Schaumstoff-Matte von Decathlon nach, welche wie die TAR Zlite Noppen hat. 20 Euro wären mir für eine Isomatte aber zu teuer, erst recht da ich mir die eh halbieren würde. Interessant fände ich es auch, eine Rettungsdecke als Groundsheet zu verwenden, um den R-Wert zu steigern. 8. Nach etwa 12 Tagen steigt die Konditiion. Angefangen habe ich mit 23 km, und musste noch alle 2km eine Pause machen. Irgendwann war es mir möglich, 6 Stunden am Stück durchzulatschen, meine letzten drei Tage waren alle über 40km, und ich hatte keinen besonders starken Muskelkater. Ich könnte noch deutlicih mehr schreiben, stellt daher sehr gerne Fragen.
  3. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    einar46 und 3 andere reagierte auf Patirou für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    OT: Verdunstung kühlt weiter ab, deshalb ist es so wichtig nach dem Nass werden so schnell wie möglich nasse Kleidung abzulegen, sich zu trocknen und dann erst die Rettungsdecke drauf zu legen. Kondensation andererseits gibt Wärme wieder ab. Für die Wärmerückstrahlung braucht es kein Luftpolster zwischen zwei Körpern, im Gegenteil, je weiter der Weg desto ineffizienter da dann er Formfaktor mit reinspielt. OT: Nein. Der Luftraum dient nicht zur Wärmespeicherung, sondern zur Dämmung. Der Diffusionsprozess von Dir bis zum Boden soll verringert werden. Grundlage : Es gibt 3 Arten von Wärmetransfer : Diffusion (oder Wärmeleitung) innerhalb eines festen Körpers oder einem/einer stillstehenden Gas/Flüssigkeit. Dieser ist Proportional zum Wärmegradient (also Temperaturunterschied) und der Leitfähigkeit des Materials. Die Wärmeleitfähigkeit ist übrigens korreliert mit der elektrischen Leitfähigkeit. Unbewegte Luft ist somit ein sehr guter Dämmstoff (eben solange Sie sich nicht bewegt), deshalb werden in Dämmstoffen immer Luftblasen eingearbeitet : leicht, billig, und durch die Struktur der Blasen wird verhindert dass sich die Luft bewegt, und dass es zur Konvektion kommt https://de.wikipedia.org/wiki/Wärmeleitung#:~:text=Wärmeleitung – auch Wärmediffusion oder Konduktion,verloren%3B es gilt der Energieerhaltungssatz. Konvektion bezeichnet man den Oberflächentransfer zwischen zwei Stoffen, wenn eines der beiden Stoffe in Bewegung ist. Dies ist Proportional zur Fläche, dem Temperaturgefälle und einem Konvektionskoeffizienten, welcher vom ganzen Rest abhängig ist (im Physikbereich auch "Mülltonnenfaktor" genannt - alles was so reinspielen kann. z.B. auch wieder Temperaturgefälle, dicke der Grenzschicht (Schicht zwischen einer festen Oberfläche und Luft) Form, Rauhigkeit usw. Dieser Transfer ist sehr viel Leistungsfähiger da Wärmetransport mit Materialtransport passiert (denkt an einen Kühler in einem PC, kalte Luft wird reingeblasen, warme Luft kommt an der anderen Seite wieder raus. Diese Art von Transport will man unbedingt verhindern wenn es um Dämmung geht. Je dichter das Gas/die Flüssigkeit, desto besser der Transport. Beispiel : Wasser transportiert Wärme viel schneller Weg vom Körper als Luft, da es höhere Dichte und somit höhere Wärmekapazität hat. In Matten oder Schlafsäcken wird dadurch die Räume Unterteilt (Daune im Schlafsack bzw. APEX Fasern, in Matten durch Schichten oder Schaumstoffzellen). Am schlimmsten ist die Formation durch ungewollte Konvektionszellen : Luft wärmt sich auf, steigt auf und zieht kalte Luft nach, kühlt wieder ab und sinkt wieder zur Oberfläche. https://de.wikipedia.org/wiki/Konvektion#:~:text=Konvektion (von lateinisch convehere ‚herbeibringen,mitgeführte Wärme%2C Materie oder Impuls. Strahlung : sehr interessant da der einzige Wärmetransport, der im Vakuum stattfinden kann. Er ist Proportional zur Temperatur in der 4er Potenz (also kleines Gefälle bringt schon viel Transport), einem Formfaktor (wie sehen beide Objekte aus, wie weit entfernt), und des Materials (was wird absorbiert, zurückreflektiert etc. Grundsätzlich strahlt unser Körper an der Oberfläche vor allem Infrarot ab. Das wird von der Luft weitestgehend komplett durchgelassen (kleine Dichte = wenig absorption), bis es auf einen anderen Körper trifft, welches es absorbiert, aber auch wieder strahlt (alles über -273 °C strahlt). Dass heisst, auch eine ISO-Matte oder eine Rettungsdecke welche direkt am Körper liegen, wird die Wärmestrahlung wieder absorbieren/zurückreflektieren. Je näher dran, desto mehr nimmt sie auf und kann dementsprechend zurückstrahlen. Andererseits, wenn eine Rettungsdecke direkt aufliegt, verliert der Körper Wärme durch Diffusion, da diese Materialen auch sehr leitfähig (und dünn) sind, deshalb immer jemanden locker einwickeln (erstens angenehmer als wenn man wie eine Wurst in der Pelle ist) und die Luft verhindert durch die geringe Diffusionsfähigkeit Abgabe von Wärme durch DIffusion (und die Decke selbst noch durch Konvektion durch den Wind. https://de.wikipedia.org/wiki/Wärmestrahlung OT: Ist jetzt ein bisschen ausgeartet, gerne können wir das Thema in einen neuen Thread auskapseln.
  4. (Falt)Schaummatten-Sammelthread

    _schlaefer und 2 andere reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    So, noch ein weitere Bestellung, die Frilufts Canisp von Globetrotter. Bei Globi mit 271g angegeben, meine Waage zeigt 277 (ohne Bänder), dürfte also noch im Schwankungsbereich liegen. Von der Struktur her ähnlich wie die Decathlon, also nicht ganz so glatt-geschlossen wie die Vango und die Exped. Die einzelnen Faltsegmente sind am schmalsten geschnitten, Festigkeit der Bobbel liegt zwischen Vango und Decathlon, auch der Liegekomfort liegt zwischen den beiden. Edit: die Decathlon ist die einzige, deren Segmente sich auf gleiche Höhe falten lassen, wenn man zwei gleichzeitig ausklappt. Vermutlich schneide ich die Frilufts auf Torsolänge zu. Edit nach Probeliegen auf der Terrasse: Mit steinernem Untergrund habe ich nach ca. 10 Minuten Probeliegen auf jeder Matte weniger Unterschied zwischen den Matten gespürt als gedacht (auf dem Wohnzimmerteppich war das komischerweise anders). Und noch was zur Anfälligkeit für Ratscher: sowohl bei der Decathlon als auch bei der Frilufts reichen ein paar Mal Schrappen mit dem Daumennagel aus, um kleine Spuren zu hinterlassen. Die Vango ist dagegen ziemlich immun. Um also außen auf den Rucksack geschnallt zu werden, dürfte die ziemlich top sein, während Decathlon und Frilufts ziemlich schnell Konfrontationsspuren zeigen werden.
  5. Ich komme gerade von einer viertägigen Gebirgstour zurück. Zwei Tage mit jeweils 1.800hm Anstieg und zwei Tage mit entsprechendem Abstieg. Komfort hat in meinen Augen ERHEBLICH mit Leistungsfähigkeit zu tun, ich muss halbwegs gut schlafen, ich muss mich halbwegs gut ernähren und ich muss mich wohlfühlen. Ein sich durch die Tage quälen wäre für mich kein angenehmes Erlebnis. Aus diesem Grund sollte man meiner Meinung nach an den Big 3/4 so gut sparen wie möglich, weil man hier die größte Einsparung hinkriegt und dann beim Rest "sinnvoll" reduzieren. Ich war am Ende mit einem Outerskin-Weight von knapp über 10kg unterwegs. Davon 1,5-2kg "worn" und um die 3kg Consumables. Fand ich sehr ok und war auch bei 1.800m Aufstieg angenehm zu tragen. Ich habe körperlich alle Etappen ohne Probleme gemeistert. Was hätte es mir jetzt gebracht, nochmal 300g irgendwo einzusparen?
  6. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    kai und ein anderer reagierte auf York für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Habe ein Lanshan 1 dabei, bei dem ich alle Leinen durch vernünftige Dyneema-Schnüre ersetz habe. MSR groundhogs (nicht Mini) als Heringe und Alu Trekking Stöcke von Komperdell. Bin daran interessiert, dass das Zelt ganz bleibt und ich paar Stunden penne. Von daher werde ich vermutlich einen Umweg machen. Habe eine Schutzhütte entdeckt, müsste da nur ca 250hm runter und morgen wieder hoch. Falls ich unterwegs eine gut geschützte halbwegs windstille Zeltfläche entdecke, evtl auch da.
  7. Schnäppchen-Thread 2.0

    Sastom und ein anderer reagierte auf skybeamer für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Heute früh kamen Bestell- und Versandbestätigung. Auf der Startseite des Shops steht jetzt eine Info:
  8. Biketransport im Zug

    MaikGrosser und ein anderer reagierte auf mtb_squirrel für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich mache es so: Leicht und Multi-Use. Details gibts hier Damit braucht es keine Reservierung, auch nicht im ICE. Das spart Zeit und Nerven 😀
  9. Impressionen von Touren

    Willi und ein anderer reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Drei Tage Bikepacking im Nordschwarzwald,drei badisch-württembergische Flusstäler im Frühling: Kinzig, Nagold und Pfinz. Wunderschöne Fachwerkstädtchen und tolle Wege, insbesondere der Nagoldradweg und der Höhenweg Mitte sind eine echte Entdeckung. Geschlafen haben wir in Hotel (Freudenstadt) und Pension (Bad Liebenzell), UL waren aber die Klamotten (teilweise auch myog) und das Barista-Set.
  10. habe auch so ein paar Kleinigkeiten, wo ich denke, dass ein kleines Mehrgewicht mir am Ende mehr km bringt. Bspw. nehme ich bei längeren Touren ein Lixada Solarpanel statt Ladegerät mit, damit muss ich nicht regelmäßig irgendwo im Café sitzen und warten, bis die Powerbank geladen ist. Entweder kann ich dir Zeit sonst laufen, oder wenigstens kann ich Pause machen, wo es schön ist, und nicht, wo es ne Steckdose gibt. Oder ich bin inzwischen vom Micro auf den normalen Sawyer Squeeze umgestiegen, die paar Gramm mehr kosten mich keine 1-3km am Tag, das (im Vergleich) ewig langsame Filtern mit dem Micro allerdings schon. Man muss sich halt überlegen, was man will. Wenn der Fokus auf Laufleistung liegt, fallen halt plötzlich viele Sachen weg, die man im Camp bzw. bei Pausen benötigt, bzw. insgesamt verschiebt sich der Fokus. Ich hab z.B. normalerweise kein Kochsetup mehr dabei, nicht (so sehr) aus Gewichtsgründen, sondern weil es mir einfach zu lange dauert und zu aufwändig ist, Wasser zu organisieren bzw. das Mehr an Wasser zu tragen, zu kochen, spülen, schauen, das alles wieder trocken ist, etc. Da lauf ich lieber bzw. lass in der Pause einfach die Füße baumeln. Ansonsten seh ich das mit Rucksäcken wie @RaulDuke, verstehe nicht, was an rahmenlosen Rucksäcken so kompliziert ist. BW sollte halt niedrig sein, aber dafür sind wir doch hier… Und zwecks Zelt, in Deutschland zumindest reicht meiner Erfahrung nach Flat Tarp + Groundsheet. Kommt bei mir auf rd. 300g, inkl. Heringe. Bugnet o.ä. hab ich hierzulande noch nie vermisst, und Wetter hats auch alles abgehalten.
  11. 6 Tage Westweg Abenteuer Ende März

    Gibbon reagierte auf Dune für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ursprünglich der Versuchung erlegen, den Westweg in 7 Tagen zu wandern, wiesen mich Wetter und Jahreszeit mit mangelnder Wärme und weniger Licht schnell in die Schranken. So wurden es immer noch sportliche 6 Tage von Pforzheim bis zum Titisee. 217 km. Einmal alles von Schneesturm, Minusgraden bis blauer Himmel und Sonnenschein. Ich wollte Abenteuer, ich bekam Abenteuer. Allein am ersten Tag wurde ich mit Gewitter, Schnee und 80 km/h Sturmböen konfrontiert. Die Kontraste waren zahlreich auf dieser Tour. Mehr als einmal hatte ich Bange, dass meine Ausrüstung hält. Doch das tat sie und ich komme zu dem Schluss, dass ich fast alles nochmal genauso machen würde. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass Dinge funktionieren, wenn es drauf ankommt. Ich hatte Spaß trotz oder gerade wegen der Grenzerfahrungen in sicherem Rahmen. Ja, es war anspruchsvoll mit mehreren Tagen über 40 km am Tag und an zwei Tagen über 1000 Höhenmetern bergauf. 3 Nächte im Zelt, eine Nacht in einer Hütte, eine Nacht im Hotel in Forbach, die war notwendig und wichtig, um nach der Eiseskälte an Tag 2 mental und körperlich wieder auf Temperatur zu kommen. Kann ich den Westweg empfehlen? Auf jeden Fall. Ich fand ihn sehr abwechslungsreich. Manchmal gab es längere Strecken auf Forststraßen, aber die waren durchaus ein Segen, gerade bei dem Wind und Schnee, der mir teilweise das Leben schwer machte. Die Highlights zwischendrin haben alles wieder gut gemacht. Die Ausblicke waren jeden Schritt wert. Wer wenig Zeit hat oder entspannter unterwegs ist, kann sicherlich in Forbach einsteigen, wobei ich davor auch schon richtig schöne Momente hatte. Es gab viele richtig schöne Single Trails. Begegnungen gab es ein paar wenige. Mein Rucksack wurde dann häufig als ziemlich klein bewertet. Wie denn da alles rein passen könne?? Die meiste Zeit war ich alleine. Nun fehlt mir noch der Südschwarzwald. Den werde ich irgendwann in Zukunft noch nachholen. Tolle Zeit, viele wertvolle Erfahrungen. Nur im März würde ich den Westweg nicht wieder wandern, wenn ich mit Zelt unterwegs bin. Kälte ist mir, auch wenn ich warm angezogen bin, auf Dauer zu zermürbend. Packliste: Klick Erkenntnisse: Rucksack Atom+ 50l: Verarbeitung, Design, Taschen, Zugänglichkeit klasse. Im Gegensatz zum HMG Unbound, den ich vorher hatte waren die Schultergurte sehr komfortabel. (S-Shape und Polsterung sei Dank). Volumen genau richtig. 40l wären definitiv zu klein gewesen bei 6-7 Tage Essen. Der Karbonrahmen hat leider so sehr rumgeknarrt, dass ich ich irgendwann richtig die Nase voll hatte. Ich dachte es liegt an meinen Drybags, die am Rahmen reiben. Also Evazote dazwischen. Hat nichts genützt. Wenn ich in der Natur bin, möchte ich meine Ruhe haben und nicht durch meinen eigenen Rucksack eine Lärmbelästigung erfahren. Hinzu kommt, dass meine linke Schulter immer wieder schmerzte (ist etwas höher als die rechte). Diese Schulter scheint kein Gewicht zu vertragen. Wirklich gar keins, weshalb ich mich davon verabschiedet habe noch leichtere Rucksäcke auszuprobieren. Der Brustgurt ist manchmal eine Friemelei, weil der rechte Verschluss unter der Netztasche liegt. Alles in allem eine Enttäuschung. Ich denke ich werde ihn verkaufen und mir stattdessen den Mo holen. Von den Loadliftern erhoffe ich mir auch eine Entlastung der Schultern, da der Zug nach hinten mit dem Atom+ gerade am Anfang der Tour doch erheblich war. Alternativ sehe ich nur noch den Kakwa (Farbe ist nicht meins) und Arc Haul (zu teuer). Zelt Durston X-Mid Solid: Klasse. Hat unter den genannten Bedingungen seinen Job gemacht und ließ sich schnell aufbauen, als ich im Sturm dringend Schutz brauchte. Mit 6 Y Heringen gings gut, zwei weitere zum Abspannen der großen Flächen hätten es wahrscheinlich etwas ruhiger im Wind gemacht. Schlafen ging so bei den starken Böen nur mit Oropax, da die Flächen schon etwas schlugen. Stand aber unabhängig davon sicher. Braucht eine ebene Fläche, sonst entsteht eine Lücke zwischen Fly und Boden. Hat mich am Anfang gestresst. Doch es ließ sich eigentlich immer was finden. Gerade bei dem Wind am Anfang war ich um das Solid Innenzelt froh. Kleidung: Fast genauso wieder. Ich hatte noch überlegt mir ein Senchi zu holen. Doch es ging auch ohne gut. Gerade der 100 Fleece hat mich positiv überrascht und die Weste lässt sich auch super bei Aktivität tragen. Da ich mich nach der Tour über Ostern noch in zivil bewegte, wollte ich Sachen die auch dort funktionieren/optisch verträglich sind 😄 Socken: Hier würde ich vielleicht nochmal was anderes ausprobieren, da ich mir trotz Liner eine Blase am linken kleinen Zeh lief. Silverlight vielleicht. Wobei das auch einfach an dem Pensum gelegen haben mag. Schuhe Lone Peak 7: Mein erster Altra. Nie wieder ohne weite Fußbox. Quasi keine Dämpfung. Der Olympus wäre eigentlich meine 1. Wahl gewesen, aber der rutschte am Fuß. Handschuhe: Kalte Hände sind leider wegen vorhandenem Raynaud-Syndrom häufiger ein Thema gewesen. Es ging zwar mit meiner Kombi + Bewegung, ein Traum wären allerdings UL beheizbare Handschuhe. Gaiters: Nicht gebraucht und zu nervig, wenn Regenkleidung an/aus Thema war. Essen: Mein Essen am Tag (ca. 700g) bestand aus: 3 Clif Bars (zusammen 210g), 250g Schoko Porridge (davon 30g Proteinpulver und 30 g Nüsse), 200g Trek 'n eat Performance, Mg Citrat, Bitterschokolade. Wenn ich es nochmal so sportlich angehe und autark sein möchte, würde ich 3 Clif Bars mehr und 50g mehr Porridge pro Tag einpacken. Bei dieser Tour wurde mein Defizit durch 2 Restaurantbesuche und 1 Frühstück im Hotel ausgeglichen. Isomatte: Das war der erste Versuch mit dieser neuen Kombi aus Flex Mat Plus und 3mm Evazote. Ich brauchte etwas um damit warmzuwerden. Die ersten Nächte schlief ich nicht sonderlich gut. Doch es wurde besser. Einfach ins Zelt schmeißen fertig, genial. Bis knapp unter 0 Grad ok. Werde ich wahrscheinlich wieder so machen. Kopflampe petzl elite: Ich brauch was Stärkeres. Ging zwar aber ich möchte die Sicherheit im Dunkeln noch den Weg ausleuchten zu können. Nightcore UL oder Fenix HM 50 R. Ich überlege noch. Zeltunterlage Tyvek HS: Hab ich lange überlegt, ob ich sie mitnehme. Hab sie letztlich zuhause gelassen und nicht vermisst. Trekkingstöcke: Das nächste mal vorher die Verschlüsse nachziehen. Einer begann irgendwann bei zu straken Druck sich einzuziehen. Schraubenzieher für Brille: Den würd ich mitnehmen. Wiegt 1g vielleicht von Victorynox. Mein Brille begann zu rutschen und ich konnte die Schrauben nicht nachziehen. Schlafsack WM Terralite: Bis knapp unter null Grad mit Kleidung an ausreichend. Ich bin sehr zufrieden mit dem Platzangebot. Bidet: Wieder nicht benutzt. Stattdessen Klopapier mit einem Hauch Wasser. Alleine wandern: Hat was, aber die Einsamkeit ist nicht zu unterschätzen. Manchmal habe ich mir einen Buddy gewünscht. Nicht naiv sein. Mut zur Anpassung: Ich musste mich am Anfang ein paar mal bremsen. Als es so kalt wurde, nahm ich mir z. B. das Hotel und verzichtete auf die eigentlich geplanten 20 weiteren km. Manchmal geriet ich in einen Tunnel und sah nur noch die Kilometer. Das kann gefährlich werden. Ich blieb dann stehen und atmete ein paar Mal tief durch. Zur weiteren Sicherheit teilte ich jeden Abend den Standort mit meinen Verwandten. Handyempfang war fast überall vorhanden. Kilometer: Ich denke mein Sweetspot liegt zwischen 30 und 40 km am Tag. Über 40 waren machbar, aber vielleicht wären Blasen und Fußschmerzen vermeidbar gewesen, wenn ich etwas weniger am Tag gelaufen wäre. Wobei rein konditionell über 40 auch mit den Höhenmetern eigentlich kein Problem darstellten. Impressionen:
  12. (Falt)Schaummatten-Sammelthread

    Schwarzwaldine reagierte auf ys76 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Relativ glatt ist auch eine Faltmatte von Sirex „Lightweight“ in den Massen 1850x550x8mm und 183g - Ueber den R-Wert kann ich nur spekulieren, habe nichts mehr an Dokumentation dazu gefunden - Vielleicht bei so knapp 1. War mal bei einer Test-Lieferung von Sirex dabei. Oder eine "Basic Nature" (blau) in den Massen 1800x500x9mm bei 237g. Laut Bergfreunde mit einem R-Wert von 1.2 bei 8mm Dicke
  13. Und genau das ist die Frage: tut man das? Spielen 300g bei einer 4tägigen Tour wirklich eine Rolle in Sachen Performance? Hätte es mir was gebracht, vielleicht 1-2km deswegen schneller voran zu kommen? Ich sehe das so: wenn man das Gewicht einmal auf um die 10kg Outer Skin Weight gebracht hat, spielt der Rest keine Rolle mehr. Aber dieser Punkt ist eine Frage der Philosophie. Und wissenschaftliche Untersuchungen dazu wird es wohl niemals geben, weil es einfach zu viele Faktoren gibt.
  14. Guter Punkt, dennoch denke ich, dass jede weitere Reduktion auch weitere Vorteile bringt, weil man dadurch immer mehr auf Fähigkeiten anstatt auf Ausrüstung setzt und das ist ein enormer Vorteil, denn man lernt viel dazu.
  15. Genau, es ist eine ständige Abwägung zwischen der Reduzierung jedes unnötigen Gramms und der Entscheidung, sich bestimmte "Luxusartikel" zu gönnen, die das Erlebnis auf dem Trail angenehmer gestalten. Und ich stimme dir zu, dass es auf die persönliche Einstellung ankommt. Jeder Wanderer und jede Wandererin muss für sich selbst entscheiden, wo die Prioritäten liegen, und wie er oder sie das perfekte Gleichgewicht zwischen Leichtigkeit und Komfort findet. Der springende Punkt bei mir ist wohl der, dass ich es für mich selbst nach Jahrzehnten des Wanderns nicht gefunden habe bzw. sich das Gleichgewicht konstant verändert...
  16. Danke für dein Antwort. Deine Erfahrung, dass eine Reduktion von 15 kg auf 4,1 kg Basisgewicht einen deutlich spürbaren Unterschied macht, während weitere Reduktionen möglicherweise weniger ins Gewicht fallen, unterstreicht genau meine Überlegung. Der Punkt, an dem zusätzliche Einsparungen zunehmend weniger Auswirkungen haben, ist besonders interessant für mich. Wobei ich mir aber nicht sicher bin, wo genau die Grenze ist. Auf jeden Fall scheint es mir eine persönliche, subjektive Sache zu sein.
  17. Matte Rutscht auf Zeltboden

    khyal reagierte auf kai für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @gsguenter Noch leichter ist natürlich die Option mit Klebepads und Gummibändern von Zpacks, bei der ich wesentlich optimistischer bin als @khyal. Dazu hatte ich hier mal was geschrieben:
  18. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    wilbo reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wärmestrahlung Wir geben also etwa 100 Watt ab. Eine Rettungs Decke reflektiert etwa 99% der IR Strahlung mit der silbernen Seite: https://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/22_03.htm Ein schöner Versuch: https://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/22_03.htm Ne niedriger die Temperatur, desto mehr IR Strahlung ( darum glühen sehr heiße Oberflächen, denn da verschiebt sich die Strahlung zum sichtbaren Bereich). Der Strahlungs Anteil vom IR lässt ich schlecht angeben, denn er variiert stark durch die Temperatur der Haut und der Farbe der Oberfläche. Wir Menschen strahlen, über den Daumen, bei einer Körpertemperatur von 37° C die meiste Strahlung bei einer Wellenlänge von ungefähr 10 Mikrometer, nackt und stehend, ab. Bei kurzwelliger IR-Strahlung (ab 780 nm) spricht man oft von nahem Infrarot (NIR), bei Wellenlängen von ca. 5-25 Mikrometer von mittlerem Infrarot (MIR). Extrem langwellige IR-Strahlung (25 µm-1 mm) bezeichnet man als fernes Infrarot (far infrared, FIR). https://www.chemie.de/lexikon/Infrarotstrahlung.html#:~:text=Bei kurzwelliger IR-Strahlung (ab,(far infrared%2C FIR).
  19. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    York reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Achte auf jeden Fall drauf, dass Du ausserhalb des Fallbereichs von evtl umfallenden Baeumen bzw abkrachenden Aesten bist und falls die Schutzhuette nicht ausserhalb des Bereiches steht, dass diese sehr stabil z.B. mit "dickem Metallfirst" gebaut ist, ich habe es schon erlebt, wie bei solchen Winden bzw etwas drueber reihenweise hohe Baeume umgekracht sind und dabei ne kleinere Holzhuette platt gemacht haben, aber groessere Huetten mit stabilen Metall-H-First ueberlebt haben.
  20. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    York reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Waere ja evtl sinnvoll, dass Du mal Details angibst, welches Zelt, welche Heringe, welcher Stab. Desweiteren, ob denn geschuetzte Flaechen vorhanden ist. Grundsaetzlich, ich habe schon mit einem entsprechenden Zelt in derartigen Winden auf ungeschuetzten Flaechen gestanden, das ist deutlich ueber Sturm und wirklich heftig, zum Pennen kommst Du da auch nicht unbedingt. Ein kleiner Fehler beim Zeltaufbau oder ein Zelt was z.B. durch leichtes Gewebe (unterhalb der Spitze sehr hohe Belastung) oder ungeeignettem Stab nicht dafuer geeignet ist und Dir wird das Zelt zerlegt. Wenn nicht geschuetze Flaechen vorhanden sind (kann man haeufig in der Karte interpretieren) wuerde ich einen moderateren Weg nutzen und in Starkwindgebieten auich nicht im Wald zelten...ich habe z.B. auf La Palma schon bei solchen Winden Baeume reihenweise umknicken gesehen.
  21. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    kai reagierte auf York für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bin gerade in den Vogesen unterwegs und für die kommenden Tage sind Sturmböen bis 120km/h gemeldet. Gleichzeitig kommen auf den nächsten Etappen praktisch keine Schutzhütten vor. Die letzten Tage ging's teilweise bis 70/80km/h, das hat mein Pyramidenzelt gut überstanden, aber weiß nicht wie viel Luft nach oben ist. Sollte ich einen Umweg zu einer Schutzhütte einplanen bzw zumindest weiter ins Tal absteigen?
  22. Zeltberatung 1p für Skandinavien

    andygogo reagierte auf SvenW für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hab mich jetzt nach einigem hin und her für das Strato 1 entschieden und bei outdoorline bestellt. Danke für die Tipps =)
  23. Ich würde noch die Faktoren Region, Wetter, Dauer und Routenalternativen einbeziehen. Eine kühle, stürmische, durchwachte Nacht im sommerlichen Süden, worauf wieder die Wärme kommt, ist anders als tagelanges, nass-kaltes Wetter im nordischen Sumpf oder ein Temperatursturz und Schneesturm im Alpinbereich usw. - Das alles ist an sich ja selbstverständlich, aber in manchen Diskussionen zum Packgewicht scheint es mir gelegentlich übersehen zu werden im Eifer der durchaus auch berechtigten Gramm-Taktik. Daran schließt sich meiner Sicht nach an, ob ich auch bei üblen Konditionen gerne noch weitermachen möchte und dazu ggf. mehr Reserven dabei habe oder ob es für mich ok und machbar ist, dann eben abzubrechen oder alternative Routen/Pläne zu wählen. Kurz könnte man vlt. sagen: Wie groß ist die zu erwartende Abweichung von dem, was ich gerne an Konditionen hätte, und wie groß ist meine persönlich akzeptable und auch umgebungstechnisch überhaupt mögliche Flexibilität. Genau das! Wie hoch kann im konkreten Fall der "Preis" werden, wenn ich (noch) leichter losgehe: Kein Problem oder ungemütlich oder Änderung oder Abbruch oder lebensgefährlich? [Oder es wird, wie recht häufig, nur der Einkaufspreis höher ]
  24. Ich finde es immer müßig, wenn hier, durchaus berechtigt, das Körpergewicht zur Sprache kommt. Ich bin ein Genussmensch, durch und durch und mein Leben besteht nicht nur aus Wandern und Optimierung, sondern auch aus Alltag mit „gutem“ Essen, Wochenenden im Suff und ähnlichem! Da ist es halt so, das ich übergewichtig bin. Und an Stellschrauben zu drehen, die durch Optimierung von Gear entstehen, fällt mir halt leichter. Trotz allem habe ich letzte Woche entsetzt feststellen müssen, nachdem ich nach bestimmt nem halben Jahr das letzte Mal auf der Waage stand, das ich 5Kg zu genommen habe. Ich war eigentlich die letzten Jahre immer Konstant. Deswegen müssen die jetzt runter! Bewegung und Süßigkeiten weg, dann müsste das in 2 Monaten easy zu bewältigen sein!
  25. Besonders schön bei Steigungen zu beobachten.
  26. Das ist jetzt mal gar nicht so gravierend, denn das Gewicht ist gut verteilt und oftmals im Körper Schwerpunkt zentriert (außer man hat nur nen dicken Bauch), das Rucksack Gewicht ist aber sehr hoch angebracht und, auch mit Becken Gurt ruht ein großer Teil auf den Schultern, und für unsere Lauf Ergonomie zu weit hinten, so daß das Gehen/Laufen angepasst werden muss, damit die Füße weiterhin unter dem Körper Schwerpunkt gesetzt werden können, um das sicherste Gehen/Laufen zu haben. ( um sich schneller zu bewegen wird ja die Schritt frequenz erhöht und nicht die Schritt Länge variiert) Aber ja, je leichter desto Leistungsfähiger: VO2max = mlO2/min/kg, sprich Milliliter Sauerstoff pro Minute pro Kilogramm Körpergewicht
  27. Die Frage die ich mir mittlerweile stelle ist, was wiege ich? Es gibt natürlich eine Menge sehnige und dünne Menschen, bei denen am Körper nichts mehr optimiert werden kann, ich gehöre nicht dazu. Ich habe bei meiner NZ Tour 14kg abgenommen, hatte also mit Essen und Trinken am Ende der Tour das weniger auf den Hüften, was ich mit dem Rucksack mitschleppen musste, bin daher am Ende quasi gewichtstechnisch ohne Rucksack gewandert. Ich kann natürlich zig tausend Euro ausgeben um hier und da Gewicht zu sparen, aber wenn die Hauptgewichtsersparnis mein eigener Körper ist, halte ich da nur noch bedingt etwas von. Was natürlich nicht bedeutet mit einem 3kg Rucksack zu starten. Und was für mich persönlich nicht verhandelbar ist, sind Dinge wo es um Sicherheit geht. Und Schlafen gehört für mich dazu. Wenn das Wetter also so kühl sein kann, dass Du mehr Wärmeschutz brauchst würde ich da nie drauf verzichten. Wenn Du nicht ausgeschlafen bist, wanderst Du gefährlicher und das sind für mich keine Benchmarks wert. Am Ende des Tages kann die Frage nur von einem selbst beantwortet werden, womit fühlt man sich wohl und worauf kann man verzichten. Ist wahrscheinlich auch ein Prozess. So wie ich mir anfangs nicht vorstellen konnte mit Wanderschuhen durch Wasser zu laufen und über Wochen nasse Füsse und die damit verbundenen stinkenden Socken zu haben, ist mir das mittlerweile egal. Die Komfortzone verschiebt sich durchs Machen und nicht durchs drüber Nachdenken. In diesem Sinne Do it!
  28. Falls Dir das hier noch hilft - ich hatte vor wenigen Monaten mal eine Temperaturübersicht verschiedener Hersteller und Apex-Dicken erstellt: Falls Du wirklich so sehr "verfroren" bist, dann könntest Du Dich ja gegebenenfalls an den Damen-Temperaturen orientieren.
  29. Ja, Thema Packmass. Ich trage lieber wenige Gramm mehr, hab aber weniger Volumen. Aber das Thema gab es letztens erst hier. Damit kann zumindest ich mich, auf dem Rad und zu Fuß, schneller bewegen als noch mal hundert Gramm zu sparen. Das passt natürlich nur, wenn das BW schon gering ist, womit dann das weiter (in Strecke) schon gegeben ist. Die Frage ist doch was für dich hier mit Erträgen gemeint ist. Für mich ist es entweder schneller, weiter oder sicherer. Wasser kann man "vor" und "nach" trinken, sowie von seinen eigenen Energie Reserven leben, ebenso hat Fett eine höhere Energie dichte als Kohlenhydrate. Es leidet nur, wenn du Fähigkeiten durch Ausrüstung ersetzt hast. Ein kühlerer Quilt oder Schlasa ist möglich wenn dein Körper mehr Wärme produziert: Am Abend gut, für einen Kalorien Überschuss, essen kennt jeder. Einfach die Hormone, die uns nachts wieder zusammen flicken und uns regenerieren lassen mehr nutzen. Reicht die Schilddrüsen Leistung aus, hat man braunes Fett Gewebe (und weitere mitochondrien in Qualität und Quantität) , Insulin Resistenz, Nährstoff Mängel etc pp... Da gibt's so viele Stellschrauben, um den Kalorien Überschuss auch bestens nutzen zu können. Alternativ könnte man auch früher in die heia und vor dem Temperatur Minimum bei Sonnen Aufgang schon wieder unterwegs sein. Ein Kissen würde unnötig , wenn man seine Schlaf Position anpasst. Wir sind nicht die Nachfahren der am besten angepasstesten, weil wir ohne Kissen nicht erholsam schlafen können. Energie braucht man weniger, wenn man sich selbst besser orientieren kann. Himmelsrichtungen erkennen, eine Karten Übersicht merken, Wegmarken und Abzweigungen auf einen Spickzettel.
  30. Ehrlich gesagt, stelle ich mir bei meinem Rucksackgewicht manchmal bildlich vor, wieviele 1L-Tetra-Packungen Reisdrink (a 1 kg) ich da so mit mir rumtrage. Gleiche Visualisierung findet bei mir statt, wenn ich daran denke, wieviele 1L-Tetra-Packungen Reisdrink ich beim Joggen auf meinen Hüften trage (sicher 10 zuviel). 😄 Vermutlich (u.a.) auch zunehmend ein Alt-Herren-Thema, sprich: wenn es auf die 50 Lenze und darüber zugeht, landen mehr Kilos auf der Hüfte (bzw. auf dem Bauch etc.). Das macht sich bei Arbeit=Kraft*Weg bestimmt bemerkbar, aber auch hier gilt: hike your own hike. Ultra heavy, ultra light usw. sind schließlich Konzepte & Schubladen, sicher mit praktischer Relevanz, aber wenn es unterm Strich ganzheitlich erfüllende Erfahrungen sind, die ich mit meinem Gewicht auf den Schultern oder an der Hüfte etc. mache, dann relativiert sich das subjektiv. Da gibt es dann auch kein richtig und falsch, denke ich.
  31. Moin! Den Einwand finde ich, zumindest bei mir nicht irrelevant. Da hühnert man jahrelang mit 100 g Einheiten im Rucksack rum und unbemerkt sammeln sich Jahr für Jahr Kilo-Einheiten außerhalb des Rucksacks an. Zumindest ich war, gelinde gesagt erstaunt, als ich mich seit langer Zeit mal wieder auf die Waage gestellt habe, um festzustellen, dass ich knapp 10 Kilo zu viel drauf habe. Also praktisch immer einen zweiten Rucksack mitschleppe. In meinem Fall ist dies die Baustelle, die aktuell am meisten an Gewichts-Reduktion bringt. VG. -wilbo-
  32. Ein interessantes Thema! Ich würde sagen, dass es hier ein wenig auf die eigene Einstellung ankommt. Habe ich es mir zur eigenen Challenge gemacht, jedes unnötige Gramm einzusparen um dem XUL immer näher zu kommen? Oder gönne ich mir doch noch etwas Luxus. Wobei das eine das andere gar nicht ausschließen muss. In 3,4kg Baseweight haben sehr wohl auch ein Rahmenrucksack, eine große Powerbank und ein Kissen Platz. Auf den Luxus möchte ich nicht verzichten. Allerdings geht das dann wiederum zu Lasten des Geldbeutels. Denn dafür muss man schon am oberen Limit einkaufen. Zum Beispiel bei Zpacks... Außerdem muss man Lust daran haben immer wieder Ausschau nach leichteren Optionen zu halten. Aktuell reduziere ich das Gewicht meines Kochsets von insgesamt 120g auf 90g, weil mich hier ein Thread dazu motiviert hat. Dafür muss ich jedoch nicht auf Komfort verzichten, sondern lediglich ein paar Kleinigkeiten optimieren. Es wird anschließend genauso gut funktionieren, wie bisher auch. Oder ich sehe es einfach nicht als Verzicht, weil mir das Gewicht einfach wichtiger ist. Das kann natürlich auch sein. Trotzdem habe ich mich auf dem Trail auch schon schimpfen hören, weil ich mir beim Umziehen im kleinen Zelt fast eine Zerrung geholt habe oder weil mir der Klapplöffel beim Umrühren vom festen Kartoffelbrei ständig zu klappt. Aber der Ärger legt sich dann auch wieder ganz schnell, wenn ich den leichten Rucksack aufsetze um wieder in einen Tag mit vielen Kilometern zu starten. Denn spätestens am zweiten Tag merkt man jedes Gramm, das zu viel ist...
  33. OT: Das Gewicht hat sich bei dir doch nur von den Schultern auf die Plauze verlagert, oder nicht? 🤪 *duck_und_weg*
  34. Mhhh, ich würde beides Reduzieren! Deine zu erst angeführten Dinge und das Zelt! Dann haste 1Kg gespart, das merkt man auf jeden Fall! Und zwar richtig!!! Mein Niedrigstes Basisgewicht war bisher 4,1Kg. Ich schätze darunter werde ich nicht mehr kommen. Und das ganze, ohne auf Kompfort, wie z.B. ein Kissen, verzichtet zu haben! Ich verstehe auch immer nicht, was einige Leute für ein Problem mit Rahmenlosen Ruckies haben. Als Beispiel der Gossamer Gear G4-20. Der ist so prima geschnitten, hat ein Rückenpad, was ich nach Double Use Manier immer durch ne ungekürzte 1/8 Foam Pad von GG ersetze… Wiegt 610g ohne Rückenpad. Trägt sich bis zu 10Kg Gesamtgewicht absolut bequem!! Und ein Zelt, vorausgesetzt wir reden hier über ein 1 Personen Zelt und wollen nicht durch Spitzbergen im Winter damit wandern, das 1,5Kg wiegt, geht sowieso gar nicht. Das wäre nicht UL sondern UH. Meiner Meinung nach ist schon 1 Kg viel zu schwer. (Auch wenn das einige hier anders sehen) Man kann schon recht billig und ohne DCF, sein „Zelt“ erleichtern, in dem man z.B. ein Aricxi Tarp mit dem StS Nano Mosquitonetz, dem Vestibule vom Splitwing und nem Tyvek Groundsheet paart. Wiegt um die 600g zusammen. Und ist wirklich nicht teuer, denn alle gerade beschriebenen Teile habe ich gebraucht gekauft, außer das Tyvek. Die Gewichtsersparnis beim Quilt ist natürlich auch nicht ohne, allerdings kann man da auch noch mehr Gewicht sparen, in dem man zwei Quilts besitzt, einen für wärmeres Wetter, einen für kälteres Wetter! Wenn man sich aber in Sphären aufhält, wie von dir angeführt werden, wo das Basisgewicht von 4 auf 3,5 Kg oder sogar auf 3 Kg gesenkt wird, ist es klar, das es auf den Schultern, im Endeffekt zunehmend weniger bemerkbar ist, was man eingespart hat. Vor allem im Vergleich zu den UH Zeiten, die ein Großteil der Foren User wahrscheinlich zu erst eine Zeitlang durchlaufen haben, bevor sie sich in die leichteren „Gebiete“ vorgearbeitet haben. Meine erte Wanderung vor 20 Jahren war bei 15Kg Basisgewicht. Von da nach 4,1Kg ist natürlich ein größerer Unterschied, als von 4 auf 3Kg.
  35. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    Ausgebuffte_Hund reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Erstmal total interessant, so komplett Myog und Trashkraft mäßig unterwegs zu sein. Egal ob man Geld hat, oder keines! HUT AB!! Aber Coldsoaking geht für mich gar nicht, da ich ein Genuss Mensch bin. Und einen Spirituskocher zu basteln, ist keine Wissenschaft und läßt sich ebenfalls völlig kostenfrei Trashkraften. Fehlte nur der Topf. Es gibt hier im Forum auch Leute, die basteln sich ihre Köchtöpfe selber, aus Aluminium Dosen… So weit würde ich nicht gehen, sondern einen leichten Topf gebraucht im Netz kaufen. Gibts ab 20€. Mit der Auswahl an Nahrungsmitteln halte ich es auch lieber mit @Cullin… Etwas Abwechslung wäre mir wichtig. Instand Asia Nudeln, Instand Kartoffelpüü unterschiedlicher Hersteller, unterschiedlich gewürzt, Reisflocken mit Knorr Saucen etc… etc… Aber jeder wie er will! Sag mal, kannste hier auch noch n paar Bilder von deinem Tarp, Rucksack und vor allem von den Heringen zeigen? Und eine Beschreibung, wie du den Weidedraht ohne Zange klein gekriegt hast? Mehr Info, bitte! Mehr Fotos, bitte! Hihihi!
  36. Impressionen von Touren

    Willi reagierte auf Steintanz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tagestouren im Parc national des Calanques, zw. Marseille und La Ciotat, April 2024 (Karte, enthält das Wegenetz in der dort verwendeten Farbkodierung der Einzelwege) Bucht Sormiou: Bucht Morgiou: Bucht de Sugiton: Westlich von Cassis: Bucht d'En-Vau: Pont naturel de Terrevaine: Cassis:
  37. Impressionen von Touren

    Willi reagierte auf pazul für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wir sind ebenfalls den Fishermen's Trail gelaufen. Von Porto Coco bis Carrapateira waren wir 7 Tage unterwegs. Da meine Frau schwanger ist und wir bis Ostern ab Nachmittag immer Regen hatten, sind wir nur kurze Etappen zwischen 12 und 22km gelaufen und haben uns für die ersten Nächte Unterkünfte gebucht. Ab Ostermontag wurde das Wetter aber beständiger und wir konnten noch unser neues X-Mid ausprobieren. Wir hatten kein Kochset mitgenommen und das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, da man jeden Tag an tollen Restaurants und Cafés vorbeikommt. Gaiters und Stöcke haben sich bewährt. Insgesamt ist der Weg wunderschön und selbst bei regnerischem Wetter lohnend, auch wenn man sich nasse Füße holt. An den stürmischen Tagen war das Meer dann umso imposanter.
  38. "Trekking Nahrung" aus dem Bio-Regal?!

    KlausD reagierte auf Jan234 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kichererbsen-Couscous ist super! Gibt's auch von Alnatura. Nicht so kernig wie Hartweizen-Couscous, aber mit mehr Geschmack (und Eiweiß). Mit etwas mehr Wasser kriegt es es eher Kartoffelbrei-Konsistenz, auch sehr lecker 😋
  39. Bibbulmuntrack failed

    Mia im Zelt reagierte auf croco für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Dieser Kurzreisebericht soll vor allem Einsteiger davor warnen, dieselben Fehler, wie ich zu machen. Ok, die alten Hasen hier werden sich bestimmt kaputt lachen, dies nehme ich mal billigend in Kauf 😉. Die nächstgelegene Stadt, Perth, im Südwesten Australiens, etwa 20km vom Startpunkt Kalamunda, lohnt sich unbedingt, anzuschauen. Eine sehr moderne, schöne Stadt; sauber und sicher mit einem sehr sehenswerten Kings Park, hoch oben über Perth, mit tollen Ausblicken und vielfältigen Bäumen und Sträuchern Australiens. Bitte auch nicht entgehen lassen, vor Sonnenuntergang den vom Zentrum nahen Quai aufzusuchen, traumhaft schön! Mein Kurzbericht soll n i c h t vor dem Bibbulmuntrack warnen, dies auf keinen Fall, denn er ist bestimmt einer der schönsten weltweit, und dabei noch vergleichsweise "einfach" zu begehen. Weitere Infos zu den 9 Sektionen gibt es bei der Trailorganisation unter: https://www.bibbulmuntrack.org.au/ Falls ich das hier verlinken darf, Kathrin, vom Blog Fräulein Draußen, schildert sehr ausführlich alle möglichen Infos zum Bibbulmuntrack: https://fraeulein-draussen.de/bibbulmun-track-erfahrungsbericht-tipps/ Von der Bibbulmuntrack Organisation hatte ich mir das 8x Kartenset für den Trail bestellt. Kam pünktlich einen Tag vor Abreise mit der Post an. Aus Gewichtsgründen aber nur abfotografiert auf dem Handy dabei. Dazu noch die FarOut App mit der gekauften Trail Map. Fehler 1: Die Schwierigkeit gleich zu Beginn besteht darin, für 12Tage auf der Etappe Kalamunda nach Dwellingup Essen mitschleppen zu müssen; Wasser sollte normalerweise in den alle 20-25km vorhandenen Sheltern in Tanks vorrätig sein. Da mein Agilist Rucksachk leider trotz beschränkter Ausrüstung gnadenlos voll war und ich mir nicht anders zu helfen wußte, als einen zusätzlichen Cityrucksack mit Lebensmitteln von Aldi mitzuschleppen. Und dieser hat mir leider neben den 10kg des Rucksacks ein zusätzliches Gewicht von 5kg beschert und mir buchstäblich fast die Arme abgerissen. Zusätzlich nach vorne tragen, hätte ich den Weg nicht richtig einsehen können, so blieb mir nur, ihn in der Hand zu tragen. Ich mußte daher bereits die erste Etappe abbrechen, und mich mühsam mit gefühlt 100 Stops nach Kalamunda zurückschleppen. Kein Problem wäre es gewesen, nur den Rucksack zu schleppen. Zum ersten Shelter hätte ich bestimmt bis zur Dämmerung gebraucht, und dann? Sicher, das Essen wird von Tag zu Tag leichter. Mein Kardinalfehler lag bereits darin, nicht ausreichend auf geringes Volumen und Gewicht geachtet zu haben. Ich dachte, auf 2kg käme es eher nicht an - großer Fehler! An der falschen Stelle gespart, lieber 1-1500€ mehr in UL-Ausrüstung investieren. Riesenfehler, ich könnte mich sowas von ärgern! Umso unverzeihlicher, da ich noch wenige Tage vor meiner Tour bei Christine Thürmer in ihrer Show in Friedrichshafen Anschauungsunterricht bekam. 5kg als Messlatte Basisgewicht, bei mir 10kg. Fehler 2: es kamen leider zusätzliche Probleme mit der Aldi Simkarte zustande. Eigentlich empfehlenswert für Australien, da man 3Monate und 50Gb, für 100AUD bekommen kann, also viel günstiger, als Telstra, Vodafone etc. Leider funktionierte der Aktivierungscode nicht, so mußte ich im Hotel Wlan gut zwei Wochen mit dem Support mailen. Leider wollte man mir keinen anderen Code zumailen, zuletzt nur die Empfehlung, ich sollte mir doch nochmal ein Starterset mit einem anderen Code kaufen. Nur leider sind die Aldi Shops nicht nahe an der City, eher für Autofahrer erreichbar, und ich wollte endlich los, da ich nach der ersten Woche Dezember bereits Anfang Sommer mit weiter steigenden Temperaturen rechnen mußte. Nicht zu vergessen, im Westen Australiens gab es bereits kurz vor meinem Start mehrere Buschbrände, u.a. selbst im Norden Perths, man sollte von daher tunlichst Handyempfang haben, um die australische Emergencywebseite einsehen zu können, wo es aktuell brennt, bzw. geplante Buschbrände stattfinden. Zum Trailanfang in Kalamunda. Unweit vom Kalamunda Hotel beginnt der Northern Terminus. Mit gespannter Erwartung betrat ich den Kalamunda Nationalpark, achtete besonders auf den Weg, man will ja nicht gleich auf irgendeine Schlange treten 🤪. Bald kommt eine Schuhputzstation mit Bürste, um möglichen Phytophthora Befall zu verhindern. Die Wege sind zunächst noch recht breit, führen leicht talwärts, mit Ausblick auf den Wald vor einem. Auf felsiger Strecke ins Tal kam mir der einzige Hiker entgegen, mit leichtem Rucksack und einem kurzen "Hi mate" war er auch schon vorbei. Der australische Wald ist von ganz eigener Stimmung, manchmal still, manchmal rufen Vögel in ganz eigentümlichem Geschrei. Die Temperatur bewegte sich bereits über 30Grad und man sollte tunlichst ausreichend zu trinken dabei haben. Wer sich für die australischen Vögel interessiert, und sich diese auch anhören möchte, auf YT gibt es eine tolle Webseite: Common Australian Birds von Wild Ambience. Den Red-tailed Black Cockatoo hört man selbst in der Innenstadt von Perth. Hört sich fast wie ein wehklagendes Kind an. Auch der australische Wald mit dem Duft von Eucalyptus, und dem leichten Wind in den Baumkronen sind alleine schon ein Erlebnis! Auch waren noch zahlreiche Blumen zu sehen, eigentlich eher im australischen Frühjahr zu erleben. Gut ein paar Blüten waren bereits am verwelken, aber dennoch ist der Trail Anfang Dezember noch bunt geschmückt. Den Rückweg wollte ich mir etwas abkürzen, landete dabei aber etwas abseits an einer Farm, wo ich meine ersten Känguruhs sah, und wurde von einem freundlichen Australier nach Kalamunda mitgenommen, wie überhaupt die meisten Australier sehr freundlich zu Fremden sind und ungewöhnlich hilfreich. Mir wurde vielfach angeboten, "you need a ride", man hätte mich zur nächsten Stadt gefahren, oder hatte einfach Mitleid mit einem alten Mann ;-). In Kalamunda angekommen, war leider bereits der letzte Bus nach Perth zurück bereits weg, kein Hotelbett mehr frei, und keine Taxis in der ganzen Stadt. Ich ließ einen Barkeeper ein Taxi aus Perth ordern, der dann nach 1,5Std. vorbeikam und mich für 88AUD zurückfuhr. Alles Beispiele, in denen ich dringend Mobilempfang gebraucht hätte, auch um ein Hotel zu buchen. Die Rückfahrt im Taxi endete dann mal wieder mit Kreditkarte not accepted, das Bargeld reichte gerade noch inkl. US-Dollars zur Bezahlung. KK wurde übrigens auch nicht auf der U-Bahn vom Airport in die City nach Perth akzeptiert, Bargeldzahlung gab es nicht an den Automaten, nur am Central in der City, freundlicherweise ließen mich die informierten Kontrolleure trotzdem gratis mitfahren. Nach reichlichem Überlegen entschloss ich mich, zum Endpunkt des Trails nach Albany mit dem Transwa Bus zu fahren, um wenigstens ein paar der schönsten Trailteilstrecken zu laufen. Weiterer Bericht folgt.
  40. Ach, in Italien geht nicht Kommerz / Umsatz ueber alles, dolce vita ist auch wichtig, auf Behoerden und speziell Steuer / Zoll usw haben die eh nen dicken Hals und wo gibt es das sonst in Europa, dass mitten in der Saison, wenn sie richtig Geld machen koennten, 1/2 Italien erstmal die Ferragosto-Woche Urlaub macht Und das, was sie auf Websites versprechen, muss nicht unbedingt viel mit der Realitaet zu tun haben,vor allem dann, wenn es um Zeitfristen geht, alles laeuft deutlich relaxder, viel ist mit viel Pallaver moeglich, bedingt erstmal eine gewisse Gewoehnung, wenn man die deutsche Hektik gewohnt ist, dann finde ich es aber sehr angenehm und jedesmal, wenn ich nach D zurueck komme, denke ich schon auf der AB, dass es hier tierisch viel Gestoerte und Leute gibt, die wild entschlossen sind, keinen Spass im Leben zu haben...
  41. (SUCHE) UL Windhose

    Balu reagierte auf Carsten K. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    MYOG oder von der Stange? https://www.walkonthewildside.de/hosen-shorts/6208-10185-montbell-dynamo-wind-pants.html?gclid=CjwKCAiA7t6sBhAiEiwAsaieYvml3mnBBvmwF6btZxyY8NJRXq2wY9_sb8lx5dAxLnbGD_vrwQ2bNBoCySoQAvD_BwE Cumulus Vento Patagonia Terrebonne Jogger Edit: Ich hab gerade gesehen das manche doch etwas mehr wiegen. Aber bei 100 Gramm geht wohl kein elastischer Bund und/oder Taschen mehr.
  42. Bibbulmuntrack failed

    Mia im Zelt reagierte auf croco für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    noch ein paar letzte Bilder, u.a. von der Rückfahrt vom Valley of the Giants, vorbei am William Bay National Park mit Greens Pool und Elephant Rocks auch ein beeindruckend schöner Strand. Auch hier führt der Bibbulmun in der Nähe vorbei.
  43. Bibbulmuntrack failed

    Mia im Zelt reagierte auf croco für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nachdem ich nach Denmark mit dem Bus weitergefahren war, quasi den Track etwas weiter NOBO weiterverfolgt habe, startete ich von dort in Stadtmitte am Berridge Park immer am Denmark River entlang gen Denmark Rivermouth Caravan Park, wo ich mich nach möglichen Bootstransfers über den Wilson Inlet, einer Art Binnensee, nachhakte. Man wußte nur, dass es derzeit dafür keine verfügbaren Boote gäbe, und man entweder um den Inlet laufen muss, oder sich ein Tax organisieren. Man gab mir zwei Tel. Adressen mit, wovon sich eine goldrichtig erwiese. Blue Wren, ein kleines Taxiunternehmen außerhalb Denmarks ermöglichte mir tags darauf einen Abstecher zum Valley of the Giants mit dem Tree Top Walk. Daran führt auch der Bibbulmun vorbei. Sehr sehenswert, hoch über den Baumriesen entlangzuspazieren. Einige der Bäume sollen über 400Jahre alt sein und historisch gesehen, gehen Pflanzen auf den 65Millionen Jahre zurückliegende Gondwana Kontinent zurück. Am Caravan Park biegt der Bibbulmun ab in breite Waldwege die später an einer kleinen Ortschaft vorbei wieder an den Inlet führen. Eine weitere Exkursion startete ich zur Ocean Beach, einfach den South Coast Highway 10km auf dem Rad- und Gehweg entlanggehen, wobei man wieder auf den Bibbulmun trifft, der die Küste entlang weiter läuft. Auf dem Weg zum Ocean Beach, einem wirklichen Super Traumstrand, und so ist es doch oft, das Paradies hat auch eine kleine Schattenseite, verfolgten mich doch einige Mozzies, die ich nur mit leerer Colaflasche, einmal links, einmal rechts auf die Schulter geschlagen, vor dem Gesicht, verscheuchen konnte. Aber, glücklicherweise am Strand selbst, keine Spur mehr vor den Nervviechern 😀.
  44. Bibbulmuntrack failed

    Mia im Zelt reagierte auf croco für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mit dem Transwa Bus fuhr ich tags darauf für 70$ nach Albany, an den Southern Terminus des Bibbulmuntracks. Ich wollte mir auf keinen Fall die schönsten Stellen des Trails entgehen lassen. Im Sixdegrees Hotel, ein eher auf auf junge Gäste eingerichtetes Hotel, spielte eine Band und sorgte entsprechend für Stimmung. Zunächst als Basislager für meine Exkursionen zum Trail erkoren wechselte ich später in ein für mich passenderes Hotel im Zentrum, dem 31 on the terrace. Deren Besitzer war mir später ausgesprochen behilflich bei einer späteren Exkursion. Zunächst geht der Trail von Stadtmitte oberhalb der der Stadt gen Westen durch ein kurzes Waldstück, um dann übers Bahngleis an der Bucht entlang nach Süden Richtung Torndirrup zu führen. Wegen Bauarbeiten war der Übergang gesperrt, so dass ich entlang der Hauptstraße laufen mußte, um bald wieder auf den nahen Uferweg, den Trail zu treffen. Ich hatte gehofft, an einem Cafe oder Tankstelle etwas zum trinken zu bekommen, Cafe war geschlossen und die Tankstelle ein recht weiter Umweg. Tankstellen sind überhaupt eher wenige zu finden, zumindest aus Sicht von Hikern 😉. Der Einstieg in den interessanten Teil vor Augen, warnte mich noch eine ältere Dame mit Hunden: "beware, the path is very snaky"!. Damit sollte sie recht behalten, auch wenn ich tatsächlich keine Schlange gesehen habe, nur recht viele Spuren davon auf den z.T. sandigen Wegen. Zunächst geht es durch ein dichteres Wäldchen die kleineren Hügel hoch, um dann oben offener zu werden. Schatten gibt es dann bald nicht mehr, und man läuft in der prallen Sonne. Eigentlich merklich kühler, als in Perth, nur ca. 24Grad, die Sonnenstrahlung aber intensiv. Ich schaffte meinen Ausflug bis zum Ausblick auf den Pazifik. Einfach traumhaft. Ich hätte gerne länger verweilt, aber ich hatte noch gute 12-15km zurück nach Albany vor mir. Es wurden letztendlich 33km an diesem Tag. Eine fantastische Pflanzenwelt, traumhafte Aussicht, und sogar eine Begegnung mit einem Waran, der vor mir raschelnd aus dem Gebüsch über den Weg schoß. Zugegeben, zunächst erwartete ich eher eine Schlange. Besser sollte man auf diesem Teilstück, wie überhaupt eher an den Küsten bei engen Wegen Gamaschen tragen; man weiß ja nie.
  45. Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?

    Balu reagierte auf Jones für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Himali Riverstone Eclipse Sun Hoodie (den Namen musste ich doch nochmal nachlesen) - Herren M 113g Outdoor Vitals Altitude Hoodie - Herren L 117g Outdoor Research Echo Hoodie - Herren M 127g
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