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martinfarrent
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Cold Soaking mit Turbo Clips <- Ultraleichte Behälter (ab 12g ~ 500ml)
Cold Soaking mit Turbo Clips <- Ultraleichte Behälter (ab 12g ~ 500ml)
Maalinluk und 4 andere reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema
5 PunkteMoin! 🌳 nachdem ich Cold Soaking und Sprouting für mich entdeckt habe und zunehmend praktiziere, kam mir letztens eine Idee. Und zwar die Nutzung von Turbo Clips zum Rehydrieren, Keimen und Bevorraten! Nun habe ich nach einigen Testreihen ein paar erste passende Beutel als Behälter gefunden und möchte euch davon berichten. Zuerst: Was sind denn Turbo Clips? Einfache aber geniale Küchenhelfer um Chipstüten, Tiefkühlbeutel und ähnliches zu verschließen. Es geht los bei ~5g für die kurzen und geht bis ~10g für die längsten. Oben die "Turbo Clips", unten "No Name". Nun zu den Behältern: Am liebsten nutze ich diese transparenten Beutel, in denen Pasta-Sauce verkauft wird. Fast immer bei Edeka und REWE zu bekommen. Habe ich auch schon bei Netto, Penny, Kaufland erstanden. ~7,5g bei 500 ml Inhalt. Und diese silbernen Nussbeutel Sorte Cashew, die es bei LIDL gibt. Bei Aldi z.B. ist diese Tomatensauce etwas billiger, und es ist, oh wunder, weniger drin. Naja geht auch bei etwas unter 7g und ca. 400 ml Inhalt. Desweiteren gibt es noch einiges an Beuteln in jedem Markt, die wahrscheinlich geeignet sind. Der geneigte Soaker bekommt da schnell ein Auge für. Nur besser nicht im Geschäft zu wild an den Beuteln drücken, das kann ins Auge gehen. 😆 Die transparenten Saucenbeutel halten richtig was aus. Da drückt es dann bei meinen Tests den Clip auseinander. Dafür muss man schon ordentlich drücken. Die alubeschichteten Beutel halten geschätzt etwas weniger aus, sind aber nach ersten Erfahrungen ausreichend stabil auch für Flüssigkeiten. Weitere Tests werden folgen. Die Clips sind absolut dicht (auch bei Druck) und Rucksacktauglich wenn das Beutelende ohne Zip doppelt gelegt wird .. .. oder der TurboClip vor den Zipverschluss gesetzt wird, wie hier bei den Cashew Beuteln. Weitere Einsatzmöglichkeiten: Alles was übrig ist, zu viel gekocht wurde oder unterwegs gesammelt wird Zusätzlicher Wasservorrat Behältnis für Avocados, Pfefferonen, Antipasti, Brotaufstriche etc Handwärmer und Wärmflaschen Schuhtrockner und Schmelzer Die Saucenbeutel habe ich auch schon testweise mit kochendem Wasser gefüllt. Funktioniert soweit, allerdings werden die dann etwas weicher und riechen leicht nach Plastik. Ach und Sprouting geht natürlich auch. Quinoia keimt am schnellsten. Buchweizen, Linsen, Bohnen, da geht einiges. Aktuell probiere ich Sesam und Hirse keimen zu lassen. Happy soaking and sprouting 🌱 :)5 Punkte -
Abends einsam
Abends einsam
Stefan500 und 4 andere reagierte auf ULgäuer für Beitrag im Thema
5 PunkteIrgend ein alter deutscher Philosoph, der mir entfallen ist, vielleicht war es Schopenhauer, hat dazu geraten, zu üben mit seinen Gedanken allein zu sein. Etwas, das in unseren modernen Zeiten ständiger digitaler Ablenkung außer Mode gekommen ist.5 Punkte -
Schlafsack zu kalt
Schlafsack zu kalt
mtb_squirrel und 3 andere reagierte auf Ein.Plattfüssler für Beitrag im Thema
4 PunkteGuten Tag HelgaUnterwegs, … ich kenne diese Situation mit sämtlichen zusätzlichen wärmeerhaltenden Kleidungsstücken und Liner (Inlett) mit kräftiger ‚Schüttelfrost‘ unter dem Quilt zu liegen aus eigener Erfahrung. Dieses starke Zittern war mir damals nicht erklärlich. Die Ausrüstung hatte ich bereits anderorts bei ähnlichen Temperaturen und sonstigen Bedingungen erfolgreich getestet. Mir fiel aber ein, daß das abendliche Essen nicht gerade üppig und energiereich ausgefallen war. So griff ich nochmal in den Vorratsbeutel und aß einige Riegel Schokolade, enrgiereich und schnell verdaulich. Danach verschwanden die ‚Schüttelfrost‘-Anfälle ... Generell versuche ich in einer solchen Situation als erstes die Ursachenfindung. Also: Woher kommt die Kälte ? Von unten, durch die Isomatte ? Dann könnte das Unterfüttern mit vor Ort vorhandenen Material wie Laub, Nadelstreu helfen. Ggf. hilft auch, den die Liegeort zu wechseln … Von oben, den Seiten, durch Quilt und Co. ? Ohne zusätzliche Kleidung, Liner u.ä. bleibt da wohl nur der Versuch des Ortswechsel oder das Zelt, die Plane, das Tarp etc. besser gegen Luftsrömungen am Boden abzuschirmen. Also dichter am Boden abzuspannen … Von innen aufgrund fehlender Energie im Körper ? Siehe oben. Natürlich geht auch Nuss-Nougat-Creme oder Erdnusmuß u.ä. Das Weiterwandern ist natürlich auch eine Option. Zumindest zu einen vielleicht vor Witterungseinflüssen besser geschützten Ort. Hab ich bei Sturm in der Nacht auch schon praktiziert, weil mir Schlafen bei dem Getöse und Gejaule ohnehin nicht möglich war. Die Taschenlampe ist, wie ich hörte, ja schon erfunden … 🙃 Ich bevorzuge dafür eine ‚lichtschwache‘ Stirnlampe, die auch nicht unbedingt an der Stirn getragen werden muß. Die erhellt mir zwar nicht den gesamten Himalaya, aber den Boden vor meinen Füßen. Sie läßt mich auch die nähere Umgebeung gut warnehmen, weil ich nicht in ein extrem hellen Lichtkegel schaue ... Nicht spürbar geholfen, hat mir die Verwendung einer Rettungsdecke zwischen Körper und Quilt. Ebenso wenig das Unterlegen einer Alumatte unter die sonstige Isomatte. Geholfen für die Erhöhung der Wärmedämmung des Schlafsystems haben mir, neben zusätzlicher Fleece-Kleidung (auch mit Kapuze), die Nutzung von Kunstfaser-Liner und/ oder Vapor-Barrier-Liner (VBL). Bei letzteren wird die Schlafbekleidung durch die Verdunstung von Feuchte vom Körper und der Dichtheit des Liners leicht feucht. Nach Verlassen des VBL ist diese aber sehr schnell schon während des Umkleidens verschwunden, verdunstet … So habe ich Liner und VBL in mein Schlafsystem intergriert und packe sie je nach auf der Tour zu erwartenden Bedingungen trotz zusätzlichem Gewicht in den Rucksack … Vorbeugen ist eben besser als nach hinten fallen, oder ? … Nächte ohne Frieren wünscht allen Ein.Plattfüssler 😀4 Punkte -
Abends einsam
Abends einsam
Antonia2020 und 3 andere reagierte auf ULgäuer für Beitrag im Thema
4 PunkteWenn Du nicht so gut mit Dir allein sein kannst, solltest Du vielleicht besser in Gesellschaft wandern oder zumindest kampieren. Es gibt auch keinen Zwang irgendwo im Zelt schlafen zu müssen. Wenn Dir das eigentlich nicht gefällt, dann wähle Alternativen und schäm Dich nicht dafür! Man ist kein besserer Trekker, nur weil man mehr Nächte im Zelt verbringt als andere.4 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
ConTour und 2 andere reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
3 PunkteJa, erstaunlicherweise ich… gewissermaßen. Zwar nicht damals in meiner Studentenzeit im Mesolithikum, aber bei meinem zweiten Outdoor-Einstieg mit dem MTB. Und das sogar ziemlich spartanisch: Tarp-Poncho, Billig-Bivy und so eine Sonnenschutz-Matte für die Autoscheibe als Schlafunterlage… weil ich das irgendwo gelesen hatte. Damit dann ab in die Allgäuer Alpen. Die Erfahrung? Na, irgendwas muss mir ausbaufähig vorgekommen sein, Gott weiß warum.3 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
eric und 2 andere reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
3 PunkteMuss es heutzutage nicht mehr unbedingt sein! Wenn man z. B. den Eislöffel nach Genuss des Eisbechers nicht schnöde wegwirft, sondern ihn einem zweiten Leben zuführt, kann man gegenüber dem wahren, einzigen UL Kram (Titan!) ganz erstaunt sein: Nur mal zur Anschauung😄. ....Titan..pah😁 OT: Man kann sich sogar das Geld für den Eisbecher sparen, wenn man bei der Eisdiele einfach mal in den Mülleimer schaut...🤭3 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
khyal und 2 andere reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
3 PunkteMit einem Lächeln? Ja. Das ist es, was ich okay finde. Wenn @Christian Wagner mit 'flapsig' dasselbe meint, dann habe ich damit ebenfalls kein Problem. Aber die gelegentliche Bissigkeit früherer Zeiten steht auf einem anderen Blatt.3 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
Antonia2020 und 2 andere reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema
3 PunkteIch bin (begeisterte) Forumseinsteigerin und auch ziemlich frische UL-Konvertitin, eigentlich überhaupt noch recht frische Outdoorfrau. Aber ich erlaube mir, in diesem Thread etwas beizutragen. Ich habe eine Definition von UL, oder vielmehr ein Empfinden dazu, das ich nicht in alle Einzelheiten ausformulieren muss/will. Ihr habt wahrscheinlich alle euer eigenes Bild von der Materie. Was ich richtig leicht finde, das finden manche von euch bestimmt zu schwer und andere zu gewagt. Aber ich gehe so weit, wie ich es momentan kann: ob finanziell, vom Gefühl her oder sonstiges. Und ich glaube, das tun so gut wie alle hier. Dass wir uns gegenseitig freundlich auf Alternativen hinweisen, halte ich für das (eigentlich selbstverständliche) Salz in der Suppe. Dafür braucht es aber doch kein Korsett! Das Wichtigste ist für mich die Toleranz. Damit meine ich, dass wir uns alle gegenseitig unterstellen sollten, es konstruktiv in Richtung UL zu meinen. Dann leiste ich mir vielleicht einen gewichtstechnischen Klops und bekomme es mit einem Lächeln mitgeteilt. So what?3 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
eric und 2 andere reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema
3 PunkteHm, also wir reden hier darüber dass du verhindern willst dass sich einige Wenige einen flapsigen Kommentar anhören müssen wenn sie noch ihr altes 3 kg Zelt rumschleppen. Schauen wir uns mal an wer diese Wenigen sein sollen. Das sind laut deiner Aussage Leute die keine Kohle haben, nicht nähen lernen wollen (geschenkt), keine Lust haben sich einen billigen Chinakracher zu holen, nix Gebrauchtes kaufen möchten, keine Baumarkt-/ Ikeafolie mitnehmen wollen. Mit Verlaub, solche Leute gibt es nicht. Bzw. was sollten wir denen denn hier raten falls sich doch mal jemand herverirrt? Für ein solches Phantom die UL Definition zu ändern halte ich für nicht zielführend. Mal ganz abgesehen davon dass die flapsigen Kommentare ja nicht aufhören nur weil sich irgendwo eine Definition geändert hat. Witzig übrigens dass ich hier die UL Definition verteidig. Eigentlich geht mir diese nämlich am Allerwertesten vorbei.😉3 Punkte -
Schlafsack zu kalt
Schlafsack zu kalt
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf ULgeher für Beitrag im Thema
3 PunkteWas auch noch wichtig ist: Was in einer Nacht/auf einer Tour gut funktioniert, reicht vielleicht auf einer anderen nicht, z.B. weil man müder ist oder sonstwie in einer schlechteren Verfassung. Ich würde mich wie @martinfarrentschreibt "von der sicheren Seite" her an eine vernünftig bequemes Set annähern. Gleichzeitig würde ich aber auch in Kauf nehmen, dass ab und zu mal eine Nacht etwas unbequemer sein darf (aber niemals gefährlich!). Auf abgelegenen Pfaden, wo du nicht gleich am nächsten Tag zurück in die Zivilisation kommst, würde ich definitiv genügend Wärmereserve mitnehmen. Wenn du dich verletzt und nicht gut vorwärtskommst, oder krank wirst, ist dein Wärmebedarf sofort deutlich höher. Das ist auch, was hier wiederholt bzgl. Risiko diskutiert wurde (ich glaube, @wilbo hatte da sogar mal einen Fachbegriff dafür): Unfälle sind sehr seltene Ereignisse, aber haben gravierende Folgen. Sie entstehen häufig auch, wenn mehrere Dinge zusammenkommen, die jeweils alleine gesehen kein wirkliches Problem wären (wie etwa schlechtes Wetter, vom Weg abgekommen, verletzt oder krank, Ausrüstung geht kaputt, Kälte). Ein Beispiel wäre der Quilt wird nass, das Wetter bleibt mies, und der Weg nicht passierbar oder man ist verletzt. Daraus, dass etwas 30 oder 100x gut gegangen ist (z.B. Ausrüstung, die gerade knapp ausreicht, um die Situation zu handeln), darf man eben nicht schliessen, dass man ausreichend ausgerüstet ist. Am Ende bedeutet dies, dass man die Ausrüstung bis zu einem gewissen auch Grad für Fälle auslegt, die ausserhalb des eigenen Erfahrungsbereiches liegen. Alles andere wäre leichtsinnig (ausser eben es gibt immer Exit-Möglichkeiten). Gleichzeitig kann man natürlich nie für alle Fälle gerüstet sein... irgendwo muss man da herausfinden, welches Sicherheitsniveau für einen stimmt. Zurück zum Schlafsack: Ich persönlich hätte der gerne etwas Backup für solche Fälle, jedenfalls wenn ich alleine und abgelegen unterwegs bin.3 Punkte -
Schlafsack zu kalt
Schlafsack zu kalt
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
3 PunkteVorbeugend: Einfach mal zum Einstieg ins Wintererlebnis mit '(viel) zu viel Wärme' losziehen: dicker Schlafsack, Inlett, Daunensachen, warme Unterwäsche, Notfallbivy... vielleicht sogar the whole hog, also alles hier schon genannte. So findest du raus, was bei dir persönlich wirkt und was dir persönlich ein sicheres Gefühl gibt... und kehrst erst anschließend zu realistischem, weil erfahrungsbasiertem UL zurück. Das ist quasi die Alternative zum guten Vorschlag von @Kay, eine sogenannte Exit-Option zu haben. Nur also für den Anfang: entweder z.B. Auto-nahe, oder aber völlig übergerüstet, dafür aber mit sicherem Gefühl.3 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
skullmonkey und 2 andere reagierte auf Gibbon für Beitrag im Thema
3 PunkteDas setzt ja schon Accounts in zwei Foren und das Wissen voraus, was in welchen Foren besprochen wird. Mir geht es jedoch vor allem um Neu-Einsteiger und Anfänger, die an UL interessiert sind, dass die hier Fragen stellen können ohne abgewatscht zu werden. Ich denke, für nicht wenige ist der Weg zum UL-Wandern eher schrittweise. D.h. nach jeder Tour wird der Rucksack etwas leichter und Ausrüstung und Kleidung werden entweder weggelassen oder durch leichtere Alternativen ersetzt. Da ist es wenig hilfreich, Menschen mit Packlisten über 5Kg oder auch über 7kg ins ODS zu verweisen. Und ich finde, hier kommt @martinfarrent Grundgedanke einer Budget-bezogenen Definition ins Spiel. Wer anfangen will zu wandern, der will selten hunderte Euro für teure Ausrüstung ausgeben oder Stunden damit verbringen, Nähen zu lernen, um sich selbst Ausrüstung zu basteln oder auf irgendwelchen chinesischen (Aliexpress) und amerikanischen Portalen (Drop) Ausrüstung zu unbekannten Zollkonditionen bestellen. Und Hand aufs Herz, wie oft habt ihr außerhalb des Forums mal ein gutes UL-Zelt in gutem Zustand als gebrauchtes Schnäppchen ergattern können? Ich kann auch sehr gut mit einer festen Definition von UL = 5K oder weniger Baseweight leben. Solange das nicht ausschließt, dass hier im Forum auch Packlisten und Gegenstände besprochen werden, die nicht diese Anforderung erfüllen. Hier meine ich nicht das Wurfzelt aus dem Discounter mit 3kg Gewicht, sondern eher das preiswerte Chinazelt, was vielleicht mit Gestänge 1,3kg wiegt oder die preiswerte Isomatte, die halt mal 600g wiegt. Vielleicht wäre das ein Kompromiss.3 Punkte -
Abends einsam
Abends einsam
Antonia2020 und 2 andere reagierte auf sja für Beitrag im Thema
3 Punkte@HelgaUnterwegs Mein Tipp: Such dir den Trail gut aus. Wenn du gerne alle paar Tage Gesellschaft hast, geh einen Trail, wo du weißt, der ist nicht ganz einsam und du kannst immer mal wieder in einer Unterkunft übernachten und triffst da anderem die auch auf dem Trail unterwegs sind. Es ist doch völlig legitim, diesem Bedürfnis nachzugehen. Und für die Tage im Zelt kann ich nur empfehlen, Reisetagebuch zu schreiben. Du verarbeitest die Erlebnisse, ist als ob du es jemand erzählst und gleichzeitig stellt sich bei mir auch ein bissl ein Gefühl von Stolz ein, auf das was ich am Tag geschafft und erlebt habe. Das fühlt sich gut an und wenn man sich gut fühlt, zieht sich das Einsamkeitsgefühl zurück.3 Punkte -
Schlafsack zu kalt
Schlafsack zu kalt
HelgaUnterwegs und 2 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
3 PunkteMoin! Noch mal etwas allgemeiner gehalten. Im Winter braucht mein Körper in der Nahrung einen höheren Fettanteil als im Sommer. Der Japp auf Fettes macht sich erst so nach 5 Tagen / einer Woche bemerkbar, also für ein Wochenende kann ich das ignorieren. Dann aber kommt Butter ins Müsli und anständig Öl ins Essen. (Im skandinavischen Winter habe ich beim Backen von Speckpfannkuchen einmal eine ganze Hüttenbelegschaft nervös gemacht) Feuer ist für mich im Winter, (unterhalb der Baumgrenze) ein wichtiger Faktor. Es schont meine Brennstoff-Ressourcen beim Kochen, gibt mir Wärme und an den langen Abenden eine Aufgabe. Es hat aber leider nur wenig mit dem üblichen Ultraleicht-Trekking zu tun. Um im Winter bei anhaltender Nässe und mit Eis über-frorenem Holz ans trockene Kernholz zu kommen, sind einige Werkzeuge notwendig. Deren Gewicht gilt es gegen ein mehr an Isolation im Schlafsystem und potenziell mitgenommenen Brennstoff abzuwägen. Wenn überhaupt, rechnet sich ein Holzfeuer nur auf langen Touren in entsprechenden Regionen. Von den notwendigen Skills mal ganz abgesehen ... VG. -wilbo-3 Punkte -
Schlafsack zu kalt
Schlafsack zu kalt
HelgaUnterwegs und 2 andere reagierte auf TheRebel für Beitrag im Thema
3 PunkteAlso diese rettungsdecken Bivys können 2-3°C Unterschied machen… hab einen von Mountain Equipment (110g) und er war 2x im Einsatz aber so richtig schön ist das nicht! Knistert wie Sau und wenn man dann einmal warm ist staut sich da drin auch ganz gut Feuchtigkeit! ich nehme ihn nur auf kurztrips in nicht so anspruchsvolle Gegenden mit vielen exit möglichkeiten mit bei denen ich so minimalistisch wie möglich sein möchte und Kleidung+quilt bewusst am Komfort Limit gewählt sind Ich empfehle es kältekomfort Grenzen vorher zu testen! im Garten oder im Wald um die Ecke… es ist gut zu wissen wo die Limits liegen! Mein persönliches testgebiet war jahrelang der rennsteig weil direkt vor der Haustür und bis Anfang April kann man hier sogar testen wie man denn bei unerwartetem Schneefall reagiert 😅 für lange Touren in abgelegenen Gegenden (besonders im Hochgebirge) packe ich immer fürs worst case scenario sobald die Tour näher der Zivilisation verläuft bin ich da deutlich risikobereiter!3 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
bifi und ein anderer reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
2 PunkteDa bleibt ihnen ja auch gar nichts anderes übrig. 😆2 Punkte -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
yoggoyo und ein anderer reagierte auf mtb_squirrel für Beitrag im Thema
2 PunkteSehr fein! Mir fallen spontan mehrere Sachen ein: - Wenn man das Gestänge separat halten kann reduziert sich das Packmaß erheblich. Gefühlt beim neuen Silpoly sogar noch mehr als beim Silnylon vorher. - Die Stangen des Hauptbogens lassen sich leicht kürzen, man muss halt nur schauen, dass man immer auf die gleiche Gesamtlänge kommt. Ich habe zB alle 9 ursprünglichen Elemente jeweils um 4 cm gekürzt und dann ein weiteres mit 36,6 cm hinzugefügt. - Falls man sich eine Querstange aus Alu baut ist es leicht, das längere empfindlichere Element genauso lang zu machen wie die des Hauptbogens. Dann reicht es im Falle eines Defekts, ein weiteres dabei zu haben. - Menschen ohne Trekkingstöcke, zB Bikepacker, könnten sich zusätzliche Stangen für den Porchmode anfertigen und mitnehmen. Im Bild ist das (Single) Rainbow links in Silpoly, rechts in Silnylon. Falls man die darin liegende Gummikordel etwas länger als zwingend nötig wählt und ein weiteres Element mitnimmt kann man die Stangen wahlweise auch erweitern und das Zelt damit (ohne Apsiden) freistehend aufstellen, etwa in einer Schutzhütte. Wenn dabei die gleichen Längen wie für Haupt- & Querstange gewählt werden hat man quasi Dual-Use Ersatzteile dabei. - Die zusätzlichen Stangen lassen sich relativ einfach so gestalten, dass man den Porch von innerhalb des Zeltes auf und abbauen kann: Dafür einfach oben an die Stange einen Mini-Karabiner und eine Schlaufe befestigen (siehe Bild). Mit dem Karabiner werden die Stangen am Zelt befestigt und ein weiterer Karabiner an der Abspannleine wird dann an der Schlaufe befestigt. So sind Zelt, Stange und Leine fest verbunden. Will ich jetzt den Porch abbauen lege ich einfach die Stange hin, will ich ihn wieder aufbauen stelle ich sie wieder auf. - Auf den meisten Holzplattformen kann man prima improvisieren: Hier im Bild links habe ich Spanngurte statt Heringen benutzt und rechts jeweils 2 Heringe gekreuzt. PS: Manche meiner Bilder dreht die Forensoftware auf den Kopf. Selbst wenn ich sie bearbeite und anders herum poste bleiben sie falsch, sorry! Edit Khyal : ist nen Klassiker, bei ner non-destruktiven Bildbearbeitungs-SW bleibt die org Datei erhalten, dann hilft meist unter einem anderen Namen speichern. habe mir erlaubt, das eben zu ändern.2 Punkte -
Cold Soaking mit Turbo Clips <- Ultraleichte Behälter (ab 12g ~ 500ml)
Cold Soaking mit Turbo Clips <- Ultraleichte Behälter (ab 12g ~ 500ml)
ConTour und ein anderer reagierte auf sknie für Beitrag im Thema
2 PunkteIch hab das schon ausprobiert bei Minusgraden. 🙃War ziemlich kalt am Anfang, hat aber super funktioniert. Es sah nur ziemlich doof aus als die lock & lock dose in der Hose immer tiefer rutschte. 🤪2 Punkte -
Abends einsam
Abends einsam
Mario294 und ein anderer reagierte auf Shabeel für Beitrag im Thema
2 PunkteDas hat nichts mit 'maskulin' zu tun, sondern vielmehr mit Durchhaltevermögen und Geduld – Fähigkeiten, die jeder Mensch entwickeln kann, unabhängig vom Geschlecht. Bei mir hat es auch eine Weile gedauert, bis ich gelernt habe, gut mit mir selbst zurechtzukommen. Das ist auf jeden Fall eine Übungssache. Dabei geht es nicht darum, einfach nur etwas auszuhalten, bis es vorbei ist. Vielmehr sollte man es bewusst betrachten. Wenn man es richtig macht, stellt sich irgendwann eine angenehme innere Ruhe ein – ganz ohne Leid. Langeweile ist ja eigentlich nichts anderes als eine Form innerer Unruhe, der Wunsch, dass die Dinge anders sein sollten, als sie sind. Es ist eine subtile Ablehnung des gegenwärtigen Erlebens. Gerade im buddhistischen System spielt Abgeschiedenheit eine wichtige Rolle, um tiefere Erkenntnisse zu gewinnen. Übung und manchmal auch ein gewisses Maß an Aushalten gehören dazu, das hat nichts feminin oder maskulin zu tun. Natürlich muss man diesen Weg nicht wählen. Es ist vollkommen in Ordnung, sich Gesellschaft zu suchen, wenn man das möchte.2 Punkte -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
eric und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema
2 PunkteNa ja, da ja in der Fragestellung dieses Fadens von Budget die Rede ist, und immer wieder behauptet wird, es ginge nicht billig und deshalb müssten Basisgewichte von 7Kg toleriert werden, kann man Spaß haben an der Schnäppchenjagd, oder nicht, es geht kaum ein Weg daran vorbei! Denn es geht ja um die Freude und den Spaß am ultraleichten Wandern, in diesem Forum, das macht mehr Spaß, wenn man ultraleicht Wandert, als wenn man nur leicht Wandert! Jemand wie ich, der a) zwei linke Hände hat und b) auch keine Lust hat, etwas selbst zu nähen, c) vielleicht auch nicht die Möglichkeit dazu hat und d) keinen großen Finanziellen Spielraum hat, bleibt kaum ne andere Möglichkeit sich entweder China billig Kram zu kaufen oder gebraucht zu kaufen. Ob das nun Spaß macht, oder nicht, 10 Minuten täglich seine Suchanfragen zu checken, ist glaube ich weniger mühselig, als sich mit 2Kg+ Übergepäck durch die Landschaft zu schleppen!2 Punkte -
Abends einsam
Abends einsam
HelgaUnterwegs und ein anderer reagierte auf bifi für Beitrag im Thema
2 PunkteFür einen Kurztrip empfehle ich den Flensburger Fördesteig außerhalb der Ferien. Entspannt von Campingplatz zu Campingplatz 😊2 Punkte -
Abends einsam
Abends einsam
Antonia2020 und ein anderer reagierte auf TheRebel für Beitrag im Thema
2 PunkteBesonders wenn die Nächte länger werden laufe ich meist noch eine Weile mit kopflampe weiter bevor ich mein Camp aufbaue und stehe früh auf um weiterzulaufen, einfach nur im Camp rumsitzen bis es endlich dunkel wird ist mir zu langweilig! Falls die Gegebenheiten mich zum frühen Camp aufbauen zwingen nutze ich die Zeit oft um ohne Rucksack die Gegend zu erkunden, mich zu dehnen, Fotos zu machen oder etwas zu lesen Aber ich fühle mich generell selten einsam und auch auf meinen längeren Reisen hat es sich immer von selbst ergeben das ich alle paar Wochen mal wieder wen neues kennengelernt habe… aber ich habe oft andere Menschen getroffen denen es alleine zu einsam war und die lieber in Gruppen oder in Gegenden wandern in denen man öfters wem begegnet… während ich selber genau solche Gegenden meide2 Punkte -
Abends einsam
Abends einsam
HelgaUnterwegs und ein anderer reagierte auf Ameisenigel für Beitrag im Thema
2 PunkteAn langen Sommertagen bin ich entweder unterwegs oder schlafe, manchmal gibt es auch Mittagsschlaf. Man kann auch unterwegs etwas angucken und muss nicht ständig Vollgas laufen. Problematischer finde ich längere Nächte wie jetzt. 12 Stunden kann auch ich nicht schlafen.2 Punkte -
Erfahrungen mit Rainbow Single - Empfehlungen bei Gebrauchtkauf? Zubehör?
Erfahrungen mit Rainbow Single - Empfehlungen bei Gebrauchtkauf? Zubehör?
Leonbatist und ein anderer reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
2 PunkteJetzt erst gesehen Hätte ich ja auch noch gut in dem anderen Thread zum (Double) Rainbow verwurschten können. Über die Jahre ist Einiges geändert worden, es wurde im First was breiter (=mehr Headroom), das Material wechselte von Si-Nylon auf Si-Poly (danach Fagen, auch Baujahr), ganz neuerdings ist das von Tarptent leider nicht mehr mit Alu-Bogen zu kriegen, sondern nur noch Carbon, oder Carbon/GFK-Mix, aber momentan werden fast alle Gebrauchten einen Alu-Bogen haben. Ausgesprochene Schwachstellen, die nicht mit kleinen Frickeleien zu beseitigen wären, hat es die letzten 6-7 Jahre nicht gegeben, die Frickellösung für Freistehen hatte mal ne suboptimale Befestiigung unterhalb des Gestängebogens, der u.U. bei Carbonstöcken zu Beschädigung führen konnte, aber auch das konnte man in einer min ändern. Die entscheidende Schwachstelle (wie bei jedem Zelt) ist mehr, wie fertig schon das Zelt durch UV ist, da haben häufiger evtl Verkäufer, gerade auf reinen Verkaufsplattformen, vorsichtig ausgedrückt, einen etwas geschönten Blick drauf und eine gewisse Amnesie, wieviel sie schon damit unterwegs waren. Wenn man etwas erfahrener ist, merkt man das beim Stoff anpacken, ich habe da schon die wildesten bzw fertigsten Sachen gesehen... Kurzfazit : Wenn man nicht so erfahren in Material ist, entweder nur von jemand kaufen, dem man vertraut, oder wo die Zustandsbeschreibung absolut festlegend / eindeutig ist, das Beste ist natürlich, wenn es nicht zu weit weg ist und man hinfahren kann, dann einfach jemand mitnehmen, der Ahnung hat. Wenn jemand auf keinen Fall möchte, dass an vorbei kommt, vor Ort kauft, ist Vorsicht geboten, denn eigentlich ist es ja auch für einen Verkäufer am Sichersten mit Cash-Zahlung vor Ort. Heringe -> die Easton Nanos sind gut für harte Böden, für Universal lieber Marken-Y-Heringe und 4 mehr für Sturmleinen. Sturmleinen -> ja 4 stk a 2,2-2,5 m entweder kaufen oder selber machen Footprint -> ich bin Fan, Andere benutzen Keinen, wenn HS Tyvek Liner selber machen -> durch die Form und Aufhängungen nicht ganz trivial (bis das Ding richtig sitzt) und das Teil ist mit ca 60 € in D jetzt nicht so teuer (aufpassen ob Rainbow vor 2019, unterschiedliche Liner), da würde ich mich nähtechnisch lieber bei nem leichten, kleinen Tarp austoben, das kann man immer brauchen.2 Punkte -
Himmel und Hölle auf dem Mittelweg - Ein Wanderweg-Review
Himmel und Hölle auf dem Mittelweg - Ein Wanderweg-Review
laufnaso13 reagierte auf TopperHarley für Beitrag im Thema
1 PunktDer Mittelweg ist der vergessene Nachbar des deutlich mehr begangenen Westwegs, zu welchem es hier, wie überall zahlreiche Berichte gibt. Zum Mittelweg findet man wenig Information (bei Youtube zB beim Fernwanderer), darum wollte ich hier mal ein paar Zeilen zum Weg schreiben. Startend in Pforzheim an der Goldenen Pforte, führt der Mittelweg einmal von Nord nach Süd durch den Schwarzwald bis nach Waldshut am Rhein an der Schweizer Grenze. Disclaimer: Ich bin nicht den ganzen Mittelweg gegangen, sondern habe mir das Stück zwischen Besenfeld und Freudenstadt gespart, welches besonders verschrien ist für seine Langweiligkeit. Stattdessen bin ich über den Huzenbacher See und den Ölleitungsweg einmal quer durch den Nationalpark Schwarzwald bis ca. zum Wildsee gelaufen, dort dem Westweg bis zur Alexanderschanze gefolgt und bin dann den Grenzweg bis Zwieselhof gelaufen und dort wieder auf den Mittelweg getroffen. Diese Alternativroute bringt meine Gesamtstrecke auf etwa 250 km. Der Weg: Der offizielle Weg ist 233 km lang (lt. Schildern des Schwarzwaldvereins, im Internet findet man verschiedene Angaben) und fast ausschließlich ein Höhenweg, man bewegt sich meist zwischen 700 und 1000 Metern und steigt selten tiefer ab. Knackige Anstiege erwarten einen von Schiltach aus und von Neustadt hinauf zum Hochfirst, mit 1196 Metern dem höchsten Punkt der Tour. Ich würde den Weg als absolut anfängergeeigneit bezeichnen. Die Wegebeschaffenheit ist höchst unterschiedlich. So besteht der Weg aus vielen langweiligen Forststraßen und auch einigen Abschnitten direkt an Straße (vor allem am Anfang und am Ende), bietet jedoch auch mehrere kilometerlange Pfadabschnitte durch Wald, ohne das ein anderer Weg kreuzt, geht über Hochebenen mit erhebenden Fernsichten, zB zum Feldbergmassiv oder zur Schwäbischen Alb. Viele Pfadabschnitte gehören zu den schönsten, die ich in Mittelgebirgen je gelaufen bin. Highlights: der Pfad zwischen Prinzenhütte und der Hütte Toter Mann, der gesamte Grenzweg von der Alexanderschanze bis zum Schmidtsberger Platz (mehr als 18 km lang), der Felsenweg nach Höchenschwand oder die Hochebene nach Indlekofen kurz vor dem Ziel. Lowlights: die Alte Weinstraße vor Besenfeld (die sollte man möglichst umgehen, was aber kein Problem ist), Umleitungen über Straßen im Feierabendverkehr und unendliche, knüppelharte Forststraßen. Infrastruktur: Zum ersten: der Weg ist immer noch hervorragend ausgeschildert und bis auf sehr wenige Abschnitte auch gepflegt. Die Hütten am Weg sind zahlreich und zum Teil mit Brunnen ausgestattet. Ich habe von 8 Nächten, einmal im Gasthaus, einmal mitten im Wald und sonst immer an Hütten campiert, wo man immer noch ein Zelt daneben aufstellen konnte. Wer zwischendurch irgendwo zum Essen oder Übernachten einkehren möchte, hat die freie Auswahl. "Hütten"-Highlight: der Teisenkopfturm! Dreistöckiger Holzturm mit fantastischen Ausblicken ins Tal. Abends kommt hier niemand mehr vorbei. Einkaufsmöglichkeiten gibt es ebenfalls zahlreiche und man muss nie mehr als für zwei Tage Essen mitschleppen. Wasser gibt es an unzahligen Bachläufen, Brunnen, Quellen oder man fragt nett im nächsten Gasthaus. Selten habe ich mehr wie 1-1,5 l Wasser tragen müssen, insbesondere in einem relativ regenreichen Jahr wie diesem. Sollte man den Mittelweg laufen? Ja, wenn du die Ruhe und Einsamkeit suchst, denn viele Abschnitte sind sehr ruhig und ich war selbst auf schmalsten Pfaden stundenlang alleine im Wald, sogar am Wochenende. Ja, wenn dich die Forststraßen nicht schrecken und du bereit bist, dir die Höhepunkte des Weges gewissermaßen zu "erarbeiten". Ja, wenn du bereit bist, dir für unschöne Abschnitte wie von der Schützhütte Toter Mann bis Freudenstadt eine Alternative zu überlegen. Neben dem Huzenbacher See, kann man zB noch den Schurmsee mitnehmen. Ja, wenn du gerne eine sich verändernde Landschaft durchquerst, denn das tut sie von Tag zu Tag, von Mischwäldern zu Fichtenwäldern bis hin zu Weiden und Feldern und Hochebenen. Ja, wenn du den Mittelweg mit anderen Wegen, wie dem Westweg, dem Schluchtensteig oder dem Albsteig kombinieren willst. Das geht nämlich wunderbar. Nein, wenn du Forst- und Teerstraßen nicht leiden magst und lieber Zertifikatswege läufst, die sich um naturnähere Wegführung bemühen als der Mittelweg. Nein, wenn du einen aus Funk und Fernsehen bekannten Fernwanderweg gehen willst, wo andere Menschen sagen: Boah! DEN wollte ich auch immer mal mal gehen! Nein, wenn du gerne andere Wanderer treffen willst, um dich über gemeinsame Erfahrungen der Reise auszutauschen. Mittelwegswanderer sind eine seltene Spezies. Fazit: Seien wir ehrlich: Die Höhepunkte des Mittelweges müssen hart erarbeitet werden und einige Abschnitte, zb der Start von Pforzheim nach Bad Wildbad müssten dringend radikal überarbeitet werden. Der Anteil der Forststraßen ist sehr hoch und auch Teerstraßen scheut der Mittelweg nicht. Dennoch bietet der Mittelweg täglich tolle Passagen und Highlights und zudem ständig Möglichkeiten doofe Teile des Weges umzuplanen, zB durch den NP Schwarzwald. Ich hatte jede Hütte für mich und insbesondere die langen Pfadabschnitte waren unglaublich schön und zumeist völlig menschenleer. Ein ein paar Bilder zum Mittelweg: Die Brunnenhütte oberhalb von Bad Wildbach. Guter Anlaufpunkt für die erste Nacht. Der traumhafte Pfad zwischen der Prinzenhütte und der Hütte Toter Mann. Auch das ist der Mittelweg: Die Alte Weinstraße. Die sollte man sich sparen, sprich: umgehen. Der Ölleitungsweg durch den NP Schwarzwald. Die ersten Kilometer sind Forststraße, aber durch den ringsherum langsam verfallenden Wald in der Kernzone des NP Schwarzwald nicht minder interessant. Dieser Abschnitt endet in der Nähe vom Wildsee. Der Grenzweg. Der Teisenkopfturm. Übernachtungshighlight. Mit den dort wohnenden Siebenschläfern muss man sich arrangieren. Der Turm hat drei Etagen. Unten gibt es jede Menge Kerzen und die Bänke lassen sich zusammenschieben. Anstieg nach Schiltach. Nicht schön, aber ganz schön anstrengend. Hochebene vor Neustadt mit Feldbergblick. Der Titisee vom Hochfirst aus. Idyllisches Blasiwald. Der Felsenpfad nach Höchenschwand. Tolle Blicke ins tiefeingeschnittene Schwarzatal. Teilweise Seilversichert, aber nicht wirklich gefährlich. Kurz vor dem Ziel. Irgendwo in der Ferne glitzert bereits der Rhein. Diese Passage verläuft über Landstraße. Aber die 360-Grad-Fernblicke machen das mehr als wett.1 Punkt -
Wildwasser-Packrafts - Die 3 Bauweisen der Selfbailer-Funktion
Da ich immer wieder und aktuell wieder mal via Email/PN oder im direkten Gespräch dazu Nachfragen bekomme und immer mehr Packrafter, die auch Wildwasser paddeln, entweder auf einen Selfbailer wechseln, oder zusätzlich anschaffen, dachte ich mir, kann ich auch mal meine Email-Statement dazu ins Forum kopieren... Da jetzt öffentlich...ist natürlich nur meine Meinung / Erfahrung, Andere mache andere Erfahrung und haben andere Gedanken dazu, wär ja sonst langweilig Was ist die Selfbailer-Funktion ? Beim Packraft Paddeln im Wildwasser kommt bei einem offenen Boot in Schwällen usw ordentlich Wasser ins Boot. Bei WW-Packrafts gibt es mehrere Bauweisen, das zu verhindern, entweder eine Spritzdecke über dem offenen Teil (häufig mit einer Paddelschürze am Koöper kombiniert – wie beim Kajak) oder eine Selfbailer-Funktion, die platt gesagt, dafür sorgt, dass das Wasser nach unten aus dem Boot abfliesst. Ich kenne 3 Bauweisen der Selfbailing-Funktion Alpacka Nutze ich z.Z. beim Gnarwal, wird meines Wissens nach auch bei vielen anderen Alpacka Selfbailern verwendet – 2 Reihen von offenen Löchern im Boot üer die gesamte Innenraumlänge MRS Nutze ich z.Z. beim Alligator Selfbailer – 2 Reihen von offenen Löchern im Boot über die gesamte Innenraumlänge, die von außen mit „Klappen“ aus Bodenmaterial abgedeckt sind Anfibio Wird beim Revo & Sigma TXLB+ verwendet, ich hatte zwar mal ein Packraft mit dieser Funktion, aber zu dieser Bauweise sind meine Gedanken mehr theoretisch (halt etwas Übertragung von Lenzern an meinen Segelbooten) da können evtl Andere aus der Praxis berichten. Am Heck hinter dem Sitz befindet sich eine große Öffnung in die ein langer Schlauch eingenäht ist, den man entweder innen im Boot hochziehen kann bis über den Wasserspiegel und zusätzlich via Rollverschluss verschließen oder nach unten offen unter dem Bootsrumpf rausziehen kann Alpacka kontra MRS Solange man bei MRS mit dem noch trockenen Boot nach Einsetzen mit gut Geschwindigkeit im Fluss unterwegs ist, bleibt das Boot trockener (bzw es dringt von unten langsamer Wasser ins Boot) als bei Alpacka, Wasserablauf bei beiden Bauweisen sehr schnell, egal wie gerade die Bootslage ist. Bei Pausen bzw abends, wenn das Boot aus dem Wasser kommt, hat Alpacka leichte Vorteile, da gerade, wenn das Boot auf einer glatten Bodenfläche abgelegt wird, das Wasser bei MRS evtl durch (teil)geschlossene Klappen langsamer abläuft, dafür kann man bei MRS die Klappen mit rekl wenig Aufwand zutapen, wenn man für einen längeren Zeitraum ein „trockenes“ Boot für Zahmwasser will. Anfibio kontra Alpacka/MRS Anfibio hat vor allem für die Vorteile, die mit einem Boot den ganzen Zahmwasserbereich (da ist es ja unnötig, einen „nassen“ Selfbailer zu paddeln) bis in den 2+ WW-Bereich abdecken wollen. Im Zahmwasserbereich Schlauch nach innen/oben, bei WW Schlauch nach unten/offen. Bei Niedrigwasser, rutschen über Steine, auch an Absätzen in WW, habe ich Bedenken, ob man sich da nicht auf Dauer den Schlauch beschädigen würde, aber nicht jeder paddelt bei Niedrigwasser oder WW mit richtigen Felsstufen (fängt ja eher bei WW3 an). Je nach Bootslage – vorne tiefer als hinter, oder Schlauch wird durch Grund oder Hindernis im Wasser abgeknickt, wird evtl der Wasserablauf behindert. Mein Fazit insgesamt : Wer häufig richtig WW (oberhalb WW2) paddeln will, ist imho mit den Bauweise von MRS / Alpacka besser bedient, da unter allen Bedingungen im Wasser das Lenzen extrem schnell funktioniert (nach meiner Erfahrung, egal wieviel Wasser ins Boot kommt, innerhalb kürzester Zeit wieder auf Normalniveau), Nachteil ist klar, dass man beim Zahmwasser-Paddeln und erst recht in den kalten Monaten nicht unbedingt Bock auf die ganze Zeit nasse Füsse bzw Paddelhose / Regenhose hat, es also eher auf minmal 2 Packrafts raus kommt. Wer eher im Zahmwasser unterwegs ist, aber durch die Selfbailing-Funktion etwas mehr „Spielraum“ im WW-Bereich haben will und alles mit einem Boot abdecken will, für den kann die Anfibio-Bauweise eine interessante Option sein. Weitere Gedanken... Wenn es beim Paddeln nur ab und zu einzelne kurze Strecken mit WW bis 2 sind, kann man evtl auch ein normales offenes Packraft nutzen (je mehr Auftrieb umso besser) und hinter solchen Stellen anlanden, um das Wasser von Schwällen aus dem Boot zu kippen, habe ich früher auch.... WW-Paddeln hat halt auch extrem viel mit Skills / Übung zu tun, wer also ins Wildwasser will, braucht imho neben geeigneter Ausrüstung die Bereitschaft viel unter sicheren Bedingungen zu üben, besser ab und zu auch mit fachkundiger Anleitung, sonst wird das frustig / nass bzw evtl je nach Fluss auch gefährlich, umgekehrt wird ein absoluter Crack auch mit ner Badewanne in WW3 durchkommen, ist wie in vielen Bereichen, gute Ausrüstung macht es leichter. Zum Einlesen in WW-Packrafting kann ich sehr das englische Buch von Luc Mehl empfehlen, gab es am Anfang nur bei guten Packrafting-Shops z.B. hier, inzwischen gibt es das auch bei den üblichen Bookshops.1 Punkt
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Abends einsam
Abends einsam
Buzz Lightgear reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema
1 PunktKaum hier, stelle ich schon die zweite Frage. Ich hoffe, das ist okay und eigentlich ist sie mir auch peinlich. Aber ich habe mich auf meinen paar Touren bislang öfter mal abends im Zelt ein bisschen einsam gefühlt. Nicht unbedingt so sehr, dass ich ein Gespräch wollte. Aber schon so, dass ich einfach Menschen um mich herum haben wollte. Es kam so weit, dass ich fast jede zweite oder dritte Nacht im Hotel war und in ein Restaurant ging. Dabei kam ich mir als Treckerin aber ziemlich dilettantisch vor. 😀 Geht es euch auch manchmal so und was macht Ihr dann?1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
skullmonkey reagierte auf ULgäuer für Beitrag im Thema
1 PunktHab gestern woanders zum ersten mal wirklich Bekanntschaft mit dieser "Bissigkeit" so eines UL-Gatekeepers gemacht. Hat er sich genau den Richtigen für ausgesucht. Wer ein Gramm mehr gut heißt, ist nicht UL. Wer nicht UL ist, ist UH. Wer UH ist, ist unwürdig und dessen Meinung zählt eh nix. Der Kollege hat mich dann per PN unterschwellig dazu aufgefordert das UL in meinem Nick zu UH zu ändern. Beinahe lustig, wenn es nicht so unverschämt wäre. Ich vermute mal, ein eher noch junger Bursche, der noch nicht gelernt hat, dass nach der Übertreibung meistens die Entspannung folgt, mit der es sich insgesamt sogar besser lebt. Bin ja auch nicht unbedarft was Überheblichkeit und zünftige Diskussion angeht und will da nur weiche Steine schmeißen, aber weniger gefestigte Charaktere könnten sich leicht von solchen Aktionen vergraulen lassen und verbleiben tun nur die Profilneurosen, neben denen zarte Rosen keinen Spaß haben können. Epilog: Die entsprechende Moderation hat sich darum entsprechend gekümmert.1 Punkt -
Abends einsam
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martinfarrent reagierte auf bandit_bln für Beitrag im Thema
1 PunktDas stimmt, aber der gelegentliche Abgleich mit der Gesellschaft verhindert, dass man sich nicht zu weit entfernt. Ansonsten kommt man nach drei Monaten aus der Wildnis und denkt sich bei dem Beobachten der "zivilisierten Welt" .... 😂🤣🥳1 Punkt -
Schlafsack zu kalt
Schlafsack zu kalt
ULgeher reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktEinigermaßen verwandt hatte @Jever mal den Survivorship Bias vorgestellt.1 Punkt -
UL-Definition und Budget
UL-Definition und Budget
martinfarrent reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema
1 PunktJa, das mit Flapsig war so gemeint. Ich habe das Klima hier im Forum eigentlich fast immer als sehr freundlich empfunden und sehe da ehrlich gesagt auch keinen akuten Handlungsbedarf. Die von dir angesprochene Bissigkeit muss vor meiner Zeit hier gewesen sein. Ich treibe mich allerdings auch meist im MYOG Forum rum, kann also sein dass da was an mir vorbeigegangen ist.1 Punkt -
Schlafsack zu kalt
Schlafsack zu kalt
mtb_squirrel reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 Punktaccident dynamics OT: Ab Min. 6:20 gehts los. VG. -wilbo-1 Punkt -
Cold Soaking mit Turbo Clips <- Ultraleichte Behälter (ab 12g ~ 500ml)
Erste Erkenntnisse zum Doppler-Experiment In der Theorie verlockend, praktisch kaum nutzbar aus zwei Gründen: Nass sind die Beutel rutschig Die Faltung wirkt bei Druck entgegengesetzt der Clip-Haftung Ende Voll rutschig und gefalzt kaum drauf zu bekommen. Bei Druck drückt es den Clip auseinander und die innere Lage wandert aus dem Clip raus. Das war jetzt mit warmem Wasser. Trocken geht da vielleicht eher was.1 Punkt
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Abends einsam
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Ragadabing reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema
1 PunktDu entschuldigst hoffentlich, wenn ich deinen Vorschlag ein bisschen draufhauend/maskulin finde. Danke! Das ist eine gute Idee. Den Walchensee kenne ich sogar ganz gut und könnte mir fast schon im Kopf so einen Weg zusammenstückeln. Vielleicht gibt es ja auch ähnliche 'Hotspots' im Schwarzwald, wo ich mich aber nicht so gut auskenne. Da will ich nämlich unbedingt demnächst wandern!1 Punkt -
UL-Definition und Budget
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Gibbon reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktWer vom konventionellen (hier ja gelegentlich und etwas verallgemeinernd 'UH' genannten) Wandern kommt, hat ja zumindest eine Ausrüstung, die nach und nach ausgetauscht und optimiert werden kann. Solchen Leuten wird hier m.E. auch meist sehr gern mit Rat geholfen. Weil 'ultraleicht' aber heutzutage kein Insiderbegriff mehr ist, fangen Einsteiger nach meinen Beobachtungen nunmehr zunehmend direkt mit UL-Ambitionen an, haben vorher vielleicht allenfalls längere Tageswanderungen ausprobiert. Somit muss für viele Anfänger gleich eine gesamte Ausrüstung her. Sie haben ja dann keine schwere Matte und kein herkömmliches Zelt, das sie auf den ersten Touren noch mitnehmen können. Und da stimme ich @Gibbon zu: Die Bereitschaft gleich ein 'Vermögen' (an Geld oder Zeit) zu investieren, hält sich bei vielen bestimmt in Grenzen. Noch geht es ja ums Ausprobieren, aber außerdem heißt 'Blut geleckt' auch nicht unbedingt, dass nun das UL-Trekking gleich zum Haupthobby wird. Es gibt doch unzählige Leute, ob UL-ambitioniert oder nicht, die Jahr für Jahr eine einzige Mehrtagestour machen und ansonsten anders reisen und andere Schwerpunkte im Leben setzen. Auch dafür muss man gewissermaßen 'der Typ sein'. Die Schnäppchenjagd macht nicht allen Leuten Spaß. Manche Leute absolvieren Käufe und die Suche danach generell eher gelangweilt als begeistert. Für andere ist besagte Schnäppchenjagd ein wichtiger (und durchaus legitimer!) Teil des Hobbys.1 Punkt -
UL-Definition und Budget
1 PunktIch meine natürlich GEBRAUCHT im Internet gekauft!1 Punkt
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UL-Definition und Budget
1 Punkt@Gibbon Ich! Hand aufs Herz!😇 Ich habe fast meine komplette UL Ausrüstung im Internet gekauft! Und, oh Wunder, alles, ausnahmslos, in Top Zustand! Das fing an, mit meinem ersten Quilt, Liteway 167er Apex Sleeper, über meine diversen Tarps, die ich zwischendurch besaß, meinen WM Nanolite Quilt, und endete kürzlich mit dem TT RAINBOW LI! Alles zu günstigen Preisen! Nicht spottbillig, den solche Angebote sind meistens Fake, aber wirklich Preiswert! Und sag jetzt nicht, ich wäre ein Einzelfall! Denn die Liste, der Dinge, die ich in den letzten 3 Jahren gebraucht erworben habe (und das meiste auch wieder verkauft habe), würde hier den Rahmen sprengen! Mit freundlichen Grüßen…1 Punkt
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Abends einsam
1 PunktWord! ÜBEN & nicht ausweichen. jedenfalls wär das mein Rat.1 Punkt
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Abends einsam
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HelgaUnterwegs reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktGerade in den Voralpen funktioniert die Geselligkeit auch ohne 'offiziellen Trail' doch gut! Du kannst dir eigene Routen, z.B mit Komoot bauen und gezielt Hotspots wie etwa den Walchensee mit seinen umliegenden Bergen einplanen.1 Punkt -
Abends einsam
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HelgaUnterwegs reagierte auf bandit_bln für Beitrag im Thema
1 PunktAuch auf dem Rennsteig war beim Kaffeetrinken eigentlich immer mal ein Plausch an den Nothütten nicht nur möglich, sondern eigentlich schon Programm. Denn irgendwer fragte mich immer mal nach dem Kaffeefilter, Route oder Übernachtungsmöglichkeiten usw. Im Harz kommt es drauf an, wo man ist und auf dem Fortsteig im Herbst hat man eigentlich seine Ruhe.1 Punkt -
Abends einsam
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HelgaUnterwegs reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema
1 PunktDa gehe ich mit @ULgäuer dacor ! Ich gehe auch gerne mal in eine Mietunterkunft, egal ob Hotel oder Pension. Campingplatz mit Gastro kann auch schon reichen! Gespräche fehlen mir sonst einfach, nach 2-3 Tagen! Einer der vielen Gründe, weshalb ich zivilisationsnahe Trails bevorzuge!1 Punkt -
Wildwasser-Packrafts - Die 3 Bauweisen der Selfbailer-Funktion
So noch fix bevor ich Pennen gehe Ein Bild von der Hybridtour Wenn man hier genau am Innenrand der Schläuche entlang schaut, kann man die Selbstlenzer-Lochreihen beim Gnarwal sehen Hier klann man den beschriebenen Gap zwischen Sitz und Fußstütze erkennen Und hier prima die lange Sitzmatte im Alligator Selfbailer die fast den gesamten Boden ausfüllt, damit kein Wasser "Platz hat"1 Punkt
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Abends einsam
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HelgaUnterwegs reagierte auf bandit_bln für Beitrag im Thema
1 PunktDas ist eher weniger ein Problem, da ich ja extra Wandern gehe, um keine Menschen zu sehen. Problematisch für mich ist gerade nach längerer Zeit, dass ich häufig nicht so einsam bin, wie ich es gerne hätte Seien es Mäuse, die 50cm neben mir rumtappern, sobald ich am Einschlafen bin, das Gebrüll der brunftigen Hirsche oder das Gefühl, dass die Rotte Wildscheine nur 50 Metern entfernt darauf wartet, bis ich eingeschlafen bin, um mir dann meine in Füße zu beißen Nun zumindest das letzte ist mehr so eine individueller Albtraum. Der Rest ist Realität, aber man gewöhnt sich schnell wieder an das Schlafen in der Natur und die Hirsche sind ja auch wirklich spannend.1 Punkt -
Abends einsam
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Antonia2020 reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema
1 PunktIch versteh das total. Ich nutze zwar kaum Social Media, brauche aber trotzdem ständig irgendeine äußere Stimulation. Einfach nur mit mir alleine zu sein und die Ruhe genießen kann ich vielleicht mal eine Stunde aber dann finde ich es auch schon eher belastend. Wenn ich alleine unterwegs bin, höre ich abends und auf weniger spannenden Streckenabschnitten auch beim Laufen, die meiste Zeit Hörspiele, die ich offline auf dem Handy habe. Selbst zu zweit mit meiner Freundin, wenn man schon den ganzen Tag während des Laufens gequatscht und philosophiert hat, wird mir abends schnell langweilig, wenn man mit der eigentlichen Zeltaufbau/Essen/Abwasch-Routine durch ist, es aber noch viel zu früh zum Schlafen ist. Ich finde ich es da dann immer schön für Abends am Zelt noch ein paar leichte Spiele dabei zu haben, um Zeit zu überbrücken. Vielleicht ist das für dich alleine ja auch eine Option. Wenn du nicht die ganze Zeit vor dem Smartphone hängen oder Akku schonen willst, kannst du dir ja z.B. ein paar schwierige Sudokus oder Kreuzworträtsel auf Papier einpacken. Bin auch schon Wanderern begegnet, die abends ein kleines Tourtagebuch (auf Papier oder Digital) mit Leben befüllt haben. Auch Malen oder Poesie kann vielleicht dem ein oder anderen eine schöne Beschäftigung sein, die sich ganz hervorragend mit der Natur verbinden lässt.1 Punkt -
Cold Soaking mit Turbo Clips <- Ultraleichte Behälter (ab 12g ~ 500ml)
Cold Soaking mit Turbo Clips <- Ultraleichte Behälter (ab 12g ~ 500ml)
ConTour reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema
1 PunktVon Sprouting unterwegs habe ich vorher noch nie was gehört. Vielen Dank dafür! Ich hab da mal ein bisschen nach den ernährungstechnischen Vorteilen gegoogelt und dies hier gefunden: https://wholefully.com/sprouting-101/ . Das hört sich also richtig lohnend an, wobei das Kochen der Sprossen aber vielleicht doch von Vorteil wäre, damit hygienisch nichts passiert. Okay, dann ist es zwar kein Coldsoaking mehr, aber was meinst du dazu?1 Punkt -
Rucksack aus Ultra 200 X, rahmenlos, ~30l, 330g
Rucksack aus Ultra 200 X, rahmenlos, ~30l, 330g
Clumsiness reagierte auf Tao für Beitrag im Thema
1 PunktWerte Gemeinde, mein erster MYOG Rucksack ist noch nicht mal einen Monat alt und schon musste ich irgendwie einen weiteren herstellen. Das Vorgehen war ziemlich ähnlich wie beim ersten Rucksack (siehe mein letzter Thread), nur ohne Hüftpolster, Bodentasche und Loadlifter und kleineren Optimierungen bei Details, Stoffmuster und dem Vorgehen. Vorbild: Zpacks Nero Maße: 35cm * 14cm * 50cm Materialien: Ultra 200 X, UltraStretch, 8mm 3D Netz, grober Netzstoff, Polyamid Gurtbänder (15/25mm), Velcro OneWrap, 2mm elastische Kordel, Plastik Kleinteile, Alterfil Garn Volumen: ~35 Liter = 25l Hauptfach, 8l Netz, 2*1l Seitentaschen Gewicht: 330g + 25g Hüftgurt + 140g Rückenpolster = 495g Maximalgewicht maximale Nutzlast: ca. 9kg, eher typisch 6-8kg Rolltop mit Klett und Schnallen links/rechts Mattenaufnahme für Z-Lite o.Ä. als Rückenpolster Optionaler Hüftgurt aus Gurtband Kosten: 120€ Zeitaufwand: 14h zerstörte Nadeln: 0 Das relativ neue Ultra 200 X ließ sich ganz gut verarbeiten und hält ordentlich was aus, das gilt auch für genähte Stellen bei bei Belastung. Lediglich beim Hüftgurt bin ich mir noch unsicher, ob ich da nicht noch verstärken sollte. Bei einer Testwanderung mit meiner anvisierten Maximallast von 9kg hat aber alles gut gehalten, auch wenn ich fast das gesamte Gewicht auf die Hüften verteilte. Die Rolltopkonstruktion vom Nero erfüllt auch ihren Zweck großartig und kann ich nur empfehlen. Die paar mehr Schlaufen helfen bei der Fixierung von z.B. einer Doublemat und einem Regenschirm oder Aufstellstangen in den Seitentaschen. Nicht ganz so optimal ist meine Lösung für die Schultergurte, das 8mm 3D-Netz zusammen mit dem Ultra hat dann nicht genügend Steifigkeit und rollt sich an den Seiten etwas ein/verzieht sich etwas. Das ist aber noch aushaltbar, da die Gurtbänder 15mm breit sind und ich eh nie mehr als 8kg damit tragen werde. Trotzdem werde ich noch ein paar Nähte zusätzlich setzen, damit sich das Gurtband auf dem Träger weniger verschiebt. Irgendwann kommt auch noch ein Sternum Strap ran und der wird auch noch helfen, mir fehlt aber noch eine gute Idee oder eine Bezugsquelle für einen entsprechenden Clip. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und werde wohl den Nero abstoßen müssen. Wie die nun folgende MYOG Leere nun gefüllt wird, ist unklar. Die Reste Ultra werden bestimmt zur Bauchtasche, das 8mm 3D Netz zur Zusatzpolsterung der Hüftpolster meines ersten Rucksacks, ein 2p Netzzelt ist in der Pipeline, am wahrscheinlichsten ist aber eine richtige MYOG Unterkunft wie ein Lavvu, dann hätte ich ja schon fast alles. Erstmal aber nutzen und genießen, was gerade entstanden ist. Cheers!1 Punkt -
UL-Definition und Budget
1 PunktSowas, wie Begabung fürs nähen und kleben gibt es nicht. Ist ja nicht so, als ob das in der Genetik abgelegt wird. Man muss halt die Zeit reinstecken. Aber dann kannst du auch wie ich mit einem 240g Rucksack für 30€ Materialkosten und ein 114g DCF Hexamid Tarp für 140€ Materialkosten auf den PCT fahren.1 Punkt
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UL-Definition und Budget
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jetstream73 reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
1 PunktWas ist dieses "bezahlen", von dem hier immer alle reden? 🤔1 Punkt -
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TheRebel reagierte auf JonnyWithoutH für Beitrag im Thema
1 PunktLustig, dass ich ausgerechnet jetzt diesen Beitrag entdecke, auf meiner letzten Wanderung hatte ich nämlich dieselbe Idee. Ich habe kurzerhand ein E-Ink Display gekauft (Waveshare 4.26" 800x480), einen ESP32 als Mini Computer, sowie ein simples GPS Modul. Das Display ist schwarz weiss + 2 Graustufen und erlaubt partielle refreshs, die schnelle Updates erlauben sollten. Zusammen mit der vergleichsweise hohen Auflösung hoffe ich, dass die Nutzung recht angenehm wird. Mein Plan wäre, dass ich im Vorfeld Bilder mit grosszügigem overlap entlang eines GPX Tracks generiere & auf das Gerät lade. Ein kleiner Punkt zeigt die aktuelle Position. Diese Positionsanzeige ließe sich per partiellem refresh aktualisieren. Nur wenn der Nutzer zu nah an den Rand des aktuellen Kartenausschnitts kommt würde die nächste Karte mittels eines vollständigen refreshs geladen werden. Die Technik kam Samstag an und ich bin aktuell am experimentieren. Soweit funktioniert die Hardware gut, nur die Karten bereiten mir noch Schwierigkeiten. Die müssen nämlich schwarz-weiß sein und gut leserlich bleiben. Mein Plan ist also mir mit dem kostenlosen Tool QGIS Karten auf der Basis von Openstreetmap Daten selbst zu generieren (falls jemand bessere ideen hat, immer her damit ) Letztlich geht es mir mit dem Projekt mehr darum ein spaßiges Bastelprojekt zu haben und weniger darum etwas zu haben was mit bestehenden Alternativen konkurrieren kann. Mal sehen was dabei rauskommt!1 Punkt -
Rucksack aus Ultra 200 X, rahmenlos, ~30l, 330g
Rucksack aus Ultra 200 X, rahmenlos, ~30l, 330g
mtb_squirrel reagierte auf icefreak für Beitrag im Thema
1 PunktAdventurexpert hat da was: https://www.adventurexpert.com/product/sternum-clip-buckle/ Das dazu nötige Band sollte bei Deiner Konstruktion ohne Einlage noch aufzusteppen sein. Man kann auch eine Schlaufe aus Paracord-Mantel nutzen. Sieht dann so aus:1 Punkt