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Ultraleicht Trekking

whr

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Alle erstellten Inhalte von whr

  1. whr

    PCT 2023

    Dann mal zum Mut machen: https://thetrek.co/pacific-crest-trail/how-to-navigate-the-sierra-in-a-high-snow-year/
  2. Wenn ich Schuhe kaufen will ohne Maildrop, muss ich ehrlicherweise beim Hersteller vorbeiwandern. Könnte ein bischen schwierig werden...
  3. Auf dem Camino sind doch fast ausschließlich "unechte" Pilger unterwegs (= aus nicht-religiösen Gründen). Ansonsten: https://thetrek.co/definition-thru-hike/ "How does the ATC define thru-hiking? We define a thru-hike as a hike of the entire A.T. in 12 months or less. These 12 months are not restricted to a calendar year." Quelle: https://appalachiantrail.org/explore/hike-the-a-t/thru-hiking/faqs/
  4. Der Reissverschluss im Fußbereich ermöglicht es Dir, ohne Footbox zu schlafen, also mit einer echten einfachen Decke, wenn es im Sommer zu warm wird.
  5. whr

    PCT 2023

    Du wirst wohl ziemlich flexibel sein müssen, wenn es in 2 Wochen (?) losgeht, und da und dort ein wenig skippen. Sierra im Mai kann ich mir kaum vorstellen. Andererseits wird es auch in Nordkalifornien im Mai noch ordentlich Schnee haben. Oder könntest Du es noch verschieben? - Du kannst ja durchaus mit zwei lokalen Permits und einem PCTA-Permit ab Sonora Pass durchkommen. Hängt dann halt von Deinen sonstigen Rahmenbedingungen ab, ob Du statt dessen jetzt noch auf ein Startdatum im Mai umstellen kannst?
  6. whr

    PCT 2023

    Dafür gibt es auch keinen Grund. Mit dem Startdatum wirst Du zwar noch ordentlich Schnee haben, aber vermutlich keine unlösbaren Probleme damit. Ich drücke die Daumen, dass sich die wild fire season auch ein wenig verspätet... Bei mir nicht dieses Jahr, aber ev. nächstes.
  7. Meine no-name China hat ca. 40 Nächte hinter sich und 3 Wochen als Rucksackpolster. Man sieht es ihr deutlich an, sie hat auch etwas an "loft" verloren, aber ausmustern muss ich sie noch nicht. Sie ist außerdem rechts auf 52 cm Breite bei 180 cm Länge abgesäbelt, um zum Rucksackrückenteil zu passen, und wiegt so 250 g. Die meiste Abnutzung kommt von der Verwendung als Stabiliserungselement für ein frameless pack. Rein vom drauf liegen passiert vergleichweise wenig. HYOH.
  8. whr

    PCT 2023

    Ende Juni wird es in diesem Jahr noch sehr viel Schnee haben. Ich war da bisher nur bei sehr wenig Schnee (siehe Bilder) - letztes Jahr (extrem wenig Schnee) im Juni und 2019 (viel Schnee) im August. Nördlich Muir Pass: Glen Pass mit ein paar Schneeresten (der obere Boottrack ist da, wo die PCT-Nobos wenige Wochen früher unterwegs waren): Realistisch gesehen ist anzunehmen, dass bei einem Start MitteJuni aus KM Du mehr als Hundert Meilen geschlossene Schneedecke haben wirst. Nordkalifornien sieht momentan nicht so extrem aus (aber auch viel Schnee), Washington durchschnittlich.
  9. Die Alu-Beschichtung ist eher Bling-Bling als realer Nutzen (Strahlungswärme spielt an dieser Stelle nur eine geringe Rolle). Und wiegt zusätzlich. Eine weiche Schaummatte gleicher Bauform chinesischer Provenienz ohne Spezifikation wiegt 295 g bei 57 cm Breite.
  10. Meine letzten Beiträge bezogen sich auf Motorola Defy, nicht Apple. Zur Erläuterung die drei (vier) Varianten: Iridium (LEO) basiert: Garmin inReach, künftig Android-Phones mit Qualcomm-Chipsatz (z. B. Samsung) Globalstar (LEO) basiert: SPOT, Apple iphone 14 Inmarsat/Skylo (GEO) basiert: Motorla Defy, Cat S75 Phone (mit MediaTek-Chipsatz) (COSPAS-SARSAT (LEO+GEO) basiert: PLBs, nur Einwegkommunikation) Iridium und COSPAS-SARSAT haben weltweite Abdeckung, Globalstar nicht, da direkte Satelliten-Bodenstations-Verbindung nötig, außerdem wird es nur mit regionaler Abdeckung vermarktet. Inmarsat wird bei hohen Breitengraden schlechter/schwächer und deckt die Pole nicht ab. Iridium hat eine erheblich höhere Gesamtkapazität (mehr Satelliten, mehr Kanäle) als Globalstar. COSPAS-SARSAT kann systembedingt aussschließlich Einweg-Notfallmeldung. COSPAS-SARSAT nutzt eine niedrigere Frequenz (406 MHz, UHF) als die anderen (1,6 GHz, L-Band) und hat daher geringere Dämpfung durch Vegetation; bei Ortung nur durch die LEO-Satelliten (ältere PLBs, hohe Breitengrade) allerdings bis zu 4 h Reaktionszeit.
  11. Mit "Peak-Energie" meinst Du Leistung? - für den Energieverbrauch pro Bit ist es aber egal, ob ich kurz mit mehr Leistung oder lange mit wenig sende. Natürlich macht auch Iridium FEC, die sind ja nicht blöde (Reed-Solomon-Blockcodierung, Modulation ist QPSK). Da geht schon noch was, sie verbrauchen relativ viel Energie für Synchronisation und Rahmen, aber Wunder gibt es nicht. Komplexe FECs funktionieren nicht bei den kurzen Paketlängen. Natürlich bezieht sich die Aussage mit "Süden" auf hiesige Verhältnisse. Am Äquator geht das System bestimmt gut. Aber Du musst nicht bis zum Polarkreis, damit es öfter mal eng wird. Auch in Deutschland sind es nur ca. 30° Elevation. Da sind schnell mal viele Bäume im Weg, zumal, wenn es noch ein Nordhang ist. Nicht so toll als Notrufsystem? Die LEOs von Iridium haben halt den Vorteil, dass immer mal einer auch mit hoher Elevation vorbeikommt, bzw. in allen Himmelsrichtungen.
  12. Da bin ich ja mal gespannt, wie das dann in der Praxis so tut - der Satellitendienstleister Skylo verwendet geostationäre Satelliten, die 20x-50x so weit weg sind wie die LEOs von Iridium, und dann auch immer im Süden+- und unter relativ niedrigen Elevationen erreichbar sind. Tal? - Wald? Hohe Sendeleistung = viel Energieverbrauch.
  13. Das mit den Innenraumvolumen ist m. E. eine urban legend, Luft wird schnell warm. Es geht um die Fläche der Zeltwände (die bei weniger Volumen meist auch kleiner wird), darüber entweicht die Wärme. Und natürlich durch alle Ritzen, Belüftungsöffnungen etc. Zu den beiden Zelten kann ich nichts beitragem; aber um Dir eine Größenordnung möglicher Temperaturdifferenzen zu nennen: an einem UH-Zelt (Ferrino 3 season 2-3P, mit 1 Person belegt, nicht meines!) haben wir mal 6°C Temperaturdifferenz zwischen innen und außen bei Temperaturen nahe Gefrierpunkt draussen gemessen. Insofern würde ich vermuten, dass Unterschiede im Bereich 1-3 °C durchaus erwartbar sind.
  14. whr

    CDT 2023?

    Du kannst den PCT auch ohne Thruhiking Permit laufen - durch den Cleveland NF mit passend gewählten (zulässigen) Campsites, San Jacinto musst Du Dir ein lokales Permit besorgen (das ist wohl etwas nervig), für die Sierra dann KM South bis Sonora Pass (KM North) mit dem non-quota Permit von Inyo NF, und ab Sonora Pass kriegst Du dann eines bei der PCTA, jederzeit (ab Startdatum Juni). Nur zur Info, falls das Deine Priorität ist. Schnee in der Sierra wird allerdings recht heftig werden in dieser Saison. Insofern ist ein später Start eh angesagt.
  15. Auch mit einem neuen Thread ist die Antwort doch einfach: das gibt es nicht oder allenfalls in einer sehr kleinen Größe. Die Hersteller verwenden alle +/- das gleiche Material und Design. Das Gewicht hängt dann noch von der Größe ab - Länge entsprechend Deiner Körpergröße, Umfang je nach Klaustrophobieempfinden und Schläfertyp. Aber was Du Dir wünscht, ist m. E. außerhalb des machbaren Spektrums. Mit Daune geht das natürlich, ein WM megalite z. B. wiegt in der 2-m-Ausführung 710 g. Ich nutze einen 30F Quilt von EE in Kunstfaser (Revelation APEX), der wiegt in meiner Größe (Long/Wide) mit/ohne Packsack nachgewogene 810/790 g (Hersteller: 760 g ohne Packsack). Da ist APEX 200 drin; d. h. 200 g/m^2. Die Hülle des Quilt wiegt etwa 200 g (bei den nahezu baugleichen Daunenquilts gibt es Angaben dazu), insofern sollten etwa 2,8-2,9 m^2 Füllstoff drin sein. Als Trapez genähert hat die Decke eine Fläche von 2,7 m^2 - passt also halbwegs. Für mich geht der bei 0° bis leichten Minusgraden in Ordnung, aber vielleicht schon nicht mehr wirklich komfortabel; ich friere aber auch nicht so schnell. Wenn ich versuche, etwas möglichst Ähnliches bei gramXpert zu finden, lande ich irgendwo zwischen 724+30 g (Long/Wide) und 836+30 g (XLong/Xwide) - der eine ist kleiner, der andere größer; die 30 g sind die beiden Pad Straps, die dort extra sind. Also wirklich sehr Ähnlich. Ein Mumienschlafsack hat eine größere Fläche und zusätzlich den langen Reissverschluss und muss deshalb mehr wiegen.
  16. Geht es um UL oder ultrakomfortabel? Es klingt, als wärest Du alleine unterwegs. Dann fast ein halbes Kilo für den Jetboil? - ein 750-ml-Topf wiegt ca. 100 g, im Bereich 50-100 g hast Du die Auswahl zwischen allerlei leichten Kochern. Mindestens 300 g gespart.
  17. Was bei Zusammenmischen entsteht, ist halt Chlordioxid. Wer das trinkt, darf sich nicht über Chlorhuhn beschweren
  18. Ich kann berichten, dass TAR eine wenige Monate vorher gekaufte Xlite, die nach gut einer Woche Trail zu lecken begonnen hat - erst so, dass sie am Morgen etwas schlapp war, am Ende der zweiten Woche so, dass ich alle 2 h wieder Luft nachfüllen musste - zwar "repariert", aber nicht umgetauscht hat. Sie kam dann mit 7 (!) Patches zurück. Was Anderes als ein Materialfehler kann die Ursache sein? De facto wertlos - ich werde deren Schrott nie wieder nutzen, und verkaufen kann ich sie auch nicht.
  19. Je nachdem wo, musst Du das Wasser aber erst abkühlen lassen und Dich an den leichten Schwefelgeschmack gewöhnen
  20. Da bin ich grundsätzlich bei Dir, wobei das Leihzelt (wo geliehen?) vielleicht etwas schwerer ist, die Matten mit >1 kg nicht UL, die Rucksäcke unbekannt, vielleicht auch nicht UL? - Da kommt schnell mehr zusammen, das können schon >5 kg für die Big 3 werden. Wie leicht/schwer ist der Regenschutz? - 1 l Wasser sollte man fairerweise auch noch dazunehmen.
  21. Ich weiss nicht, ob Du richtig verstanden hast - insgesamt habe ich über drei Paar Schuhe berichtet: 1. Altra LonePeak 4.0, die ich nur wenig nutze, deshalb "leben" sie nach 3,5 Jahren noch, und da kann ich subjektiv keinen Verlust an Dämpfung feststellen. Als unmittelbare Antwort auf die Frage des TO. Kein Alltagsschuh. Nicht im Bild. 2. Topo Terraventure 3, die ich seit Dezember 2021 für Touren genutzt habe und die jetzt ca. 450 km Trail drauf haben, subjektiv kein Verlust an Dämpfung, äußerer Zustand siehe Bild, ich gebe ihnen noch 100...200 km, dann werd ich sie wahrscheinlich in Rente schicken. Schau'mer mal. Eine 400-km-Tour würde ich damit nicht mehr beginnen. 3. Altra LonePeak 4.0, die ich 2019 innerhalb weniger Monate nach dem Kauf 450 km weit genutzt habe (davon 400 km auf der zweiten Tour), die sind fertig, die Zwischensohle hat gegenüber einem Neuexemplar wesentlich an Dämpfung verloren (getestet im 1:1-Vergleich) , äußerer Zustand siehe Bild. Und ja, ich habe auch noch ein weiteres Exemplar Altra LonePeak 4.0, das ich nach einem kurzen Ausflug 2020 zu Merrell Moab Vent (Blasen!) dann im Sommer 2021 genutzt hatte, das ist nach ca. 180 km noch gut in Schuss und wird weiterhin zum Einsatz kommen, wenn das Gelände passt (wenig spitze Steine). Im Abverkauf für glaub ich 80 EUR erworben. Es geht um Wandern, nicht um Trailrunning! - Ich dachte, das wäre klar. Durchaus Hochgebirge, auch mal ein paar km im Schnee, ab und zu weglos, Furten, max. SAC T3-4, bei sommerlichem Wetter. Üblicherweise werden für diesem Einsatzfall etwa 500 Meilen / 800 km Lebensdauer berichtet. Allerdings spielt m. A. nach das Körpergewicht eine nicht unwesentliche Rolle dafür, und da liege ich nun mal deutlich oberhalb des Durchschnitts-Weitwanderers.
  22. Laugavegur um diese Zeit ist eigentlich nicht so kalt. Ich hatte dort 2021 Ende Juli / Anfang August im Zelt (leichtes Trekking-Pole-Zelt LanShan2) nie unter 8°C. Aber es kann auch kälter werden. Das Thema ist eher der Wind. Ich war mit einem 0°C-Quilt (EE) unterwegs. Insofern: was für einen Schlafsack ihr braucht, hängt dann wahrscheinlich von euren weiteren Touren ab. Temperaturprofil (28./29. Fimmvörduhals, 30./31./1./2./3. Laugavegur mit Sidetrip, 4./5./6. Hellismannaleid); die Tagestemperaturen sind teilweise durch Sonnenschein auf den Rucksack erhöht
  23. Ich gehe eher etwas längere Strecken, da ist die Rechnung/Schätzung einfach ("genau" ist das nicht, aber mir reicht es +/-). Bei den Topos waren das z. B. 70 km (Kili), 210 km (Sierra) und 140 km (Sahara) auf drei Touren, und dann noch ein paar km rund um's Haus (zum Testen). Die Touren sind auch tatsächlich getracked, und zwei von drei auf bekannten Wegen, wo man die km auch anders ermitteln kann. Im Alltag trage ich 45, sowohl die Altras als auch die Topos sind US12 (46).
  24. Ich habe hier ein paar wenig (nur ab und zu für ein paar km auf guten Wegen rund um's Haus) genutze Lone Peak 4.0 aus 2019 (?) - da kann ich nichts Negatives feststellen. Meine Terraventure 3 sind erst 1,5 Jahre alt, aber nach rund 450 km schon etwas runtergeritten - ich wiege ein bischen mehr als die Meisten hier. Für die nächste größere Tour brauche ich neue. Wobei ich die Zwischensohle im Vergleich zu den Lone Peak als deutlich robuster empfinde, die ist noch ok, aber die Stollen sind schon abgerundet, und ein paar kleine Löcher im Netzgewebe hat es auch. Die äußerliche Abnutzung war bei den Lone Peak 4.0 nach der gleichen Strecke eher mehr. Altra LonePeak (blau) und Topo Terraventure nach je ca. 450 km:
  25. Ist es so schwer zu verstehen, dass eine Belastung mit 100 kg auf 1 m^2 nur 0,01 bar (10 cm Wassersäule) Druckerhöhung verursacht?
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