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Ultraleicht Trekking

Tirol: Wildcampen nimmt überhand


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vor 8 Minuten schrieb FlowerHiker:

Das sind schon mal empfindliche Strafen. Schon heftig, wenn man die notwendigen Informationen wirklich nicht gut im Netz finden konnte. Handelt es sich denn im gesamten Gebiet um einen Nationalpark?

Die meisten der Boofen liegen im NP, ich finde eher die Preisgestaltung interessant das war ja noch alles ohne das typische Bushcraft Lagerfeuer. Da kommen bestimmt noch interessantere Urteile...

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Können wir mal bitte aufhören von DEN Städter zu sprechen, die nur auf insta rumhängen und denen man nur den Müll hinterhertragen muss, weil sie noch nie ne Kuh gesehen haben und DEN "heiligen" Landme

Es tut sich mal wieder etwas. Eben auf Diemelsee.de entdeckt: "Für die Saison 2021 gibt es am Diemelsteig und Uplandsteig etwas ganz Besonderes. Wir richten mehrere Trekkingplätze entlang der Ste

Mal ganz selbstkritisch: Wir UL-Wanderer bringen der Region die wir besuchen, keinen Nutzen, bedienen uns aber kostenlos an ihren Ressourcen. Mal ein Beispiel: Ich reise mit dem Auto an und suche

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vor 13 Minuten schrieb FlowerHiker:

Das sind schon mal empfindliche Strafen. Schon heftig, wenn man die notwendigen Informationen wirklich nicht gut im Netz finden konnte.

Und vermutlich würden/werden die Strafen einer nächstinstanzlichen Prüfung nicht standhalten. Amtsgerichtsurteile sind heutzutage gefühlt nur noch etwas für Menschen mit schlechter Rechtsschutzversicherung. Die Begründung "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", die der Herr Richter an Mann, Frau und Divers gebracht hat, wird im aktuellen Jahrtausend regelmäßig spätestens vom EuGH kassiert. Eine Beschilderung an den Hauptzugängen und Lagerplätzen anzubringen wäre für die zuständigen Behörden in Anbetracht der Ernsthaftigkeit der Beweggründe absolut zumutbar und zu erwarten gewesen.

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vor 57 Minuten schrieb BitPoet:

Und vermutlich würden/werden die Strafen einer nächstinstanzlichen Prüfung nicht standhalten. Amtsgerichtsurteile sind heutzutage gefühlt nur noch etwas für Menschen mit schlechter Rechtsschutzversicherung. Die Begründung "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", die der Herr Richter an Mann, Frau und Divers gebracht hat, wird im aktuellen Jahrtausend regelmäßig spätestens vom EuGH kassiert. Eine Beschilderung an den Hauptzugängen und Lagerplätzen anzubringen wäre für die zuständigen Behörden in Anbetracht der Ernsthaftigkeit der Beweggründe absolut zumutbar und zu erwarten gewesen.

Ok, Die Schilder, das übernachten im NP verboten ist, stehen an allen Zugängen, das Boofen nur Kletterern vorbehalten ist steht auch im Internet. Und als jemand der öfter mal Europäisch durch alle Instanzen klagt, 1 bis 4 Jahre kann das schonmal dauern....

edith!: es ist irgendwie lustig ein Urteil vom EUGH zu bekommen manchmal ist es aber nicht so klug ein Urteil zu forcieren, im schlimmsten Fall verlierst du und schaffst einen hässlichen Präzedenzfall :P

 

und es ist ja nicht erst seit 2019 verboten...

 

http://www.saechsische-schweiz.info/pdf/bergsportkonzeption-boofen.pdf

 

 

Bearbeitet von dennisdraussen
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vor 5 Stunden schrieb BitPoet:

Und vermutlich würden/werden die Strafen einer nächstinstanzlichen Prüfung nicht standhalten. Amtsgerichtsurteile sind heutzutage gefühlt nur noch etwas für Menschen mit schlechter Rechtsschutzversicherung. Die Begründung "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", die der Herr Richter an Mann, Frau und Divers gebracht hat, wird im aktuellen Jahrtausend regelmäßig spätestens vom EuGH kassiert. Eine Beschilderung an den Hauptzugängen und Lagerplätzen anzubringen wäre für die zuständigen Behörden in Anbetracht der Ernsthaftigkeit der Beweggründe absolut zumutbar und zu erwarten gewesen.

Inwiefern der EuGH hier irgendwas zu sagen haben soll ist mir doch ein Rätsel, es geht hier ja wirklich nicht um die Auslegung von EU-Recht...

Und selbst wenn man davon ausgeht, dass es nicht leicht ersichtlich für die WANDERER war, dass die Boofen zeitweise geschlossen waren: Wanderer dürfen laut der Bekanntmachung diese Boofen nicht mal nutzen, da sie keine Kletterer sind. Somit würde also schon das generelle Verbot des Nächtigens in Naturschutzgebieten greifen und dieses dürfte/sollte ja weitläufig bekannt sein...

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Noch ein Audiostück zum campingboom

Zitat

Camping-Boom dank Corona - Neue Liebe oder Notlösung

04/07/2020 by SWR

Web player: https://podcastaddict.com/episode/109158046
Episode: https://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/geld-markt-meinung/20200703-1600.m.mp3

Alle wollen in den Urlaub, aber keiner will sich anstecken. Deshalb steigen die Verkaufszahlen von Wohnmobilen und Kastenwagen (#vanlife) in Rekordhöhen. Deutsche Campingplätze nutzen Extraflächen.Preise und Besonderheiten im Corona-Sommer.

 

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OT: Beim Thema Boofen im NP Sächsische Schweiz frage ich mich ja immer, ob es denn rechtlich haltbar ist, dass die Frage, ob jemand dort übernachten darf oder nicht, allein an der ausgeübten Sportart festgemacht wird. Wie sollte man sinnvoll begründen, weshalb das Übernachten für Kletterer notwendig ist, für Wanderer aber nicht?

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Es tut sich mal wieder etwas. Eben auf Diemelsee.de entdeckt:

"Für die Saison 2021 gibt es am Diemelsteig und Uplandsteig etwas ganz Besonderes. Wir richten mehrere Trekkingplätze entlang der Steige ein. Das ist pures Naturvergnügen nach Vorlage der Schweden. Bei denen sind nicht die gewanderten Kilometer wichtig, sondern das man Zeit in der Natur verbringt. Laut einer schwedischen Studie nimmt das Stressniveau um 80% ab, wenn man 72h in der Natur verbringt. Besucht 2021 unsere neuen Trekkingplätze."

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OT: Als jemand der am Diemelsee aufgewachsen ist und beide Steige mehrmals gelaufen ist, freue ich mich sehr. Ich kann beide Wege empfehlen sind super ausgeschildert und noch recht wenig besucht.

Endlich Legal übernachten:-)

Danke für den Hinweis

Bearbeitet von Lambo23
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Ich war vor 2 Wochen 200km auf dem 66-Seenweg um Berlin unterwegs und muss sagen, dass ich sehr überrascht war, wie wenig (meist gar kein) Müll an den Badeseen lag (trotz voller Badestellen, Partys, wildes Camping usw.). Nur leider scheint es nicht überall so zu sein:  https://der-potsdamer.de/chaos-im-naturschutzgebiet/

Aus meiner Erfahrung/Beobachtung nach machen übrigens die Angler den meisten Müll. An den Angelstellen liegt oft viel Müll, alles ist zugeschissen und es wird mit dem Auto tief in den Wald bis an den See und Fluss rangefahren. Null Respekt gegenüber der Natur.

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Am 14.7.2020 um 12:00 schrieb mawi:

Aus meiner Erfahrung/Beobachtung nach machen übrigens die Angler den meisten Müll. An den Angelstellen liegt oft viel Müll, alles ist zugeschissen und es wird mit dem Auto tief in den Wald bis an den See und Fluss rangefahren. Null Respekt gegenüber der Natur.

Tja, bei den Anglern ist es wohl so wie bei allen anderen Gruppen auch. Es gibt schwarze Schafe, die alle in den Dreck ziehen.

Die Angelplätze von Anglern die sich vorbildlich verhalten fallen Dir nämlich wahrscheinlich garnicht auf, den auch die halten sich so gut wie möglich an LNT. So wie die vorbildlichen ULer hier. Insofern würde ich mich zurückhalten mit solchen Verallgemeinerungen.

Die Angelvereine die ich kenne halten die Gewässer übrigends sauber. Es gibt unter anderem Arbeitseinsätze wo z.B. der Müll von allen möglichen Bevölkerungsgruppen eingesammelt wird. Da wird den Kindern die mitmachen auch möglichst vermittelt den Müll garnicht erst in der Natur liegen zu lassen. Die merken dann aber meist auch schnell, dass es nicht wirklich Spaß macht Anderen den Müll weg zu räumen... .

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OT:

Am 14.7.2020 um 12:00 schrieb mawi:

Ich war vor 2 Wochen 200km auf dem 66-Seenweg um Berlin unterwegs [...]

Bislang bin ich nur Tagesetappen oder zwei zusammenhängende (mit Übernachtung) gelaufen. Den Weg komplett - oder zumindest ein richtig langes Teilstück - zu machen, schwebt mir auch schon länger vor. Welche Strecke hast Du den gemacht?

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vor 15 Stunden schrieb Waylander:

Tja, bei den Anglern ist es wohl so wie bei allen anderen Gruppen auch. Es gibt schwarze Schafe, die alle in den Dreck ziehen.[...] 

Mit dem Auto bis auf 10 Zentimeter an den Fluss zu fahren scheint aber für viele unabdingbar zu sein, sehe ich bei jeder Uferlaufrunde. Der Fußgängerangler ist da der echte Exot. 

Sonderlich viel Müll ist mir allerdings selten aufgefallen, da muss ich @Waylander recht geben. Das sind dann die Alibiangler, die sich eigentlich nur wegschädeln wollen. 

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vor 19 Stunden schrieb Waylander:

Tja, bei den Anglern ist es wohl so wie bei allen anderen Gruppen auch. Es gibt schwarze Schafe, die alle in den Dreck ziehen.

Die Angelplätze von Anglern die sich vorbildlich verhalten fallen Dir nämlich wahrscheinlich garnicht auf, den auch die halten sich so gut wie möglich an LNT. So wie die vorbildlichen ULer hier. Insofern würde ich mich zurückhalten mit solchen Verallgemeinerungen.

Da hast du recht. An einigen Stellen sieht es halt so wüst aus, zuletzt gesehen entlang der Oder und Finowkanal, dass es den Eindruck erweckt, dass sich die große Mehrheit so zu verhalten scheint.

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vor 18 Stunden schrieb Roiber:

OT:

Bislang bin ich nur Tagesetappen oder zwei zusammenhängende (mit Übernachtung) gelaufen. Den Weg komplett - oder zumindest ein richtig langes Teilstück - zu machen, schwebt mir auch schon länger vor. Welche Strecke hast Du den gemacht?

OT: Eben mal was zu geschrieben :) -> *klick*

 

Bearbeitet von mawi
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@freizeitkollaps: also in hohenschwangau & umkreis von 10 minuten wars zum weglaufen gedrängt voll. aber:

- morgens um halb sechs 

- angenehm kühl und regnerisch

gehörten die schloesser mir alleine und die nicht befestigten wege den ganzen tag. ez unterkunft für 3 mal eine nacht um die 40 euro liess sich auch problemlos finden im dreieck fue-gap-fernpass. für camping wars mir zu nass :-)

zug: di hin (OK, erst abends ankommen=doof) fr zurück = leerer ice. kulturschock: in oesterreich (oder ist das Tirol spezial?) maske NUR im ÖPNV. in d dann: halbe stunde fruehstuecksliste bearbeiten. bis hin zu"wieviel scheiben gurke". lieber früh los...so verhangen ist auch das wandeln im tiefen tal beglueckend find ich.

war das erste mal raus seit märz! YEAH!

das hat mir so sehr gefehlt, dass ich 80 km in 2 1/2 tagen gelaufen bin (das ist sehr weit für meine verhältnisse).

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  • 1 Monat später...

Ich hoffe, dass sich die Lage nach den Sommerferien wieder etwas entspannt. Es wird zunehmend schwieriger in der Natur zu übernachten. Aber angesichts anhaltender Meldungen wie dieser, ist es irgendwie nachvollziehbar, dass es strenge Kontrollen braucht (auch wenn damit womöglich einen selbst trifft): https://www.tagesschau.de/ausland/wildcampen-schweiz-101.html

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Am 20.6.2020 um 10:26 schrieb ultraleichtflo:

naja ist doch wahr .

 

wenn es hier voll ist und man eh nicht willkommen ist...

es gibt auf der welt fantastische trekkinggebiete, die wilder sind, wo man fast alle freiheiten hat und wo man ein willkommener gast ist , nicht nur wegen des geldes

Ich seh das sehr kritisch. Klar, gibt es schöne Trekkinggebiete weltweit, aber nimms mir nich übel, ich les deinen Kommentar aber ein bisschen so wie "eija bei uns klappts nich so gut und hier is alles menschen- und müllüberfüllt, deswegen geh ich halt woanders hin". Ich will dich da nicht unter eine Kappe pressen und dir das unterstellen, aber Massentourismus am Everest boomt und die Auswirkungen werden schon länger diskutiert. Dauerhafte und nachhaltigere Konzepte müssen für das für uns nahegelegene Tirol genauso wie für das entferntere Nepal erarbeitet und gefunden werden. Also erstmal vor der eigenen Haustüre kehren. Ich verfolge die Diskussion hier schon eine Weile und kann dich @waalals Einheimischen durchaus verstehen, nur ständiges "bashing" und "Artikel posten", wie schei....e alles is, find ich nich konstruktiv, kann deinen Unmut dahingehend aber verstehen.

Hier wurde schon "die Schaffung eines legalen Raumes" angeprisen. Es geht ja vor allen Dingen auch darum, das Vieh im natürlichen Habitat nich noch weiter zu verdrängen und, in der Regel, nach LNT Prinzipien zu handeln. Mir schwebt da vor Augen, dass Hütten um ihre Anlage herum Campmöglichkeiten anbieten. Die Tierwelt nähert sich ohnehin nicht zu sehr den Hütten, von daher macht es meiner Meinung nach auch Sinn, "Wildcampern" eine Möglichkeit direkt an der Unterkunft anzubieten. Wäre aus ökologischer und ökonomischer Sicht von Vorteil....weitere Vorschläge sammeln oder vorherige aufführen....?

Bearbeitet von Jones
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  • 2 Wochen später...

Eben bei Firefox in den Nachrichten-Empfehlungen aufgetaucht:

Zelten im Wald : Wilde Zeiten

  • Von Barbara Schaefer
  • -Aktualisiert am 31.08.2020-21:58

https://www.faz.net/aktuell/reise/zelten-im-trekkingcamp-im-frankenwald-16928185.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

 

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